ind8i ieu Liner gegen Drei. -D wifsenschastliche Löschungen im Freiballon. 3$ rö d s> o* r“ d» <9 rt ö as Vermögen eines Körpers, aujsallende -strahlen zu reslek- ticrciL Flüsse reslettieren weniger Strahlen als troaene Grd- stellen, dunkle Walder weniger als helle Aecker. Em grobes Strahlenvcrmögen besitzen Wolkenoberfläckfen Alle diese Forschungen sind für die verschiedensten meteorologischen Probleme von höchster Wichtigkeit, auch für zahlreiche Fragen der Ballon- führung; denn mit zunehmender Erdstrahlung üeigt die Temperatur des Freiballons und damit der Ballon selbst. Tie zahlreichen Fliegcrunsälle haben von neuem das Interesse aus die v e r t i k a l e n L u i lstrome m der freien Atmowharr gelenkt, die neuerdings ebenfalls einer Messung zugänglich geworden sind. Sehr häufig kommen Flieger in sog. „Wmdlocher , in denen ihnen die Luft unter den Tragflächen auszugehen scheint. Wahrscheinlich sind rasch absteigende Lustsrrome die Ursact-e Bon anderen Problemen, deren Lösung der Freiballon ermöglicht, erwähnt Redner die Bestimmung des W a s s e r sehaltes der Wolken, die Photographie der Wolken und gewisser optisch e r Erscheinungen. Ein mehr aeronautisch-techmsches Problem ist die a st r o n o m i s ch e O r t s b c,t immun g vom Ballon aus und die Messung der Temperatur des Ballongases mit dem elektrischen Fernterniograph. Im Laufe dieses derbstes wird eine Reche wissenschaftlicher Ballonfahrten von Gießen aus stattfinden, bei Jenen. xr. Jsepp* l c r Messungen der .Sonnenstrahlung und der VeNikalstrome vornehmen wird. Tie Errichtung eines neuen deutschen Armeekorps an der deutsch-russischen Grenze soll, wie es in verschiedentlichen politischen Auslassungen heißt, durch wirtsa)a,tliche Grunde „erklärt" werden, da die Truppen in Ostpreußen um 20 Prozent billiger verpflegt- werden könnten. Bon der Zu- rüüziehung beiderseitiger Grenztruppen sowie der russischen Flotte im baltischen Meere ist ebenfalls so viel schon m der politischen Presse geschrieben worden, daß die Staatsmänner in den finnischen Schären nicht umhin können, sich darüber auseinander zu setzen, ganz zu schweigen von den leidigen Spionageaffären. Bei allen diesen Fragen wird man das peinliche Gefühl nicht los, daß Herr v. Bethmann gegen die russischen Fachleute einen sehr schweren ^tand har. Einer gegen drei! Was wird der polnische Gewinn I dieses iiiig(cii.,en „Kampfes" sein? Ein Engländer über die deutsche „Ausländ e r e i". Anknüpfend an das Eintreffen eines neuen deutschen Botschafters in London gibt ein in Berlin weilender englischer Journalist im „Daily Graphic" eine Schilderung bes neuen Deutschland. Er beginnt mit Berlin. „Man glauot im Auslande, baö das Nationalgefühl in Deutschland viel stärker entwickelt sei als in jeder anderen Nation, aber das trifft nichts zan; zu. Ter Engländer berichtet, baß wohl in keinem Lande fo viele Gc- sellschasten zur Stärkung des Nationalgefühls gegründet wurden, aber „selbst Deutsche geben schmerzvoll zu, datz diese Jnitttutipnen weniger dazu dienen sollen, ein gesundes Natwnalgemhl.zu üar^n, als offenkundige Mängel des Nationalgefuhl» zu^br.seiligen. Der Deutsche Hal eine fast perverse Vorliebe für alles.^nwe, gll^chvrel ob es gut oder schlecht sei, und bas ist ferne htttorrfche Und Berlin ist die Metropole der „Auslanderei -...Z^ne Burg« sprechen in einer entse^ichen englif ch- sranzosischen-deutf chen Sprache, hie nicht etwa nur ein Ausdruck der Vorliebe pir piembe schaftsstrcit". Den hier vertretenen Standpunkt genauer zu ck-arakterisicren, loird vielleickit noch Gelegenheit (ent; ofort muß aber gegen zwei seltsame Behauptungen, die uns in diesen Ausführungen begegnen, Wider,pructi erhoben werden. Aus einem Satz der „Nordd. Allg. Ztg. , daß „die Angelegenheit in erster Linie innerkirchUcher Natur" sei, wird gefolgert, man solle Papst und Bischöfe „ruhig ihres Amtes walten lassen". Es ist wahrhaftig ferne innerlirchliche Angelegenheit, wenn der Papst die Grund- ätze des Syllabus dein modernen politischen Leben gegenüber zur Geltung zu bringen unternimmt. Sodann wird erklärt, die christlichen Gewerkschaften könnten es nicht als zu ihrer Kompetenz gehörig erachten, „kirchliche Behörden anzugreifen, bez. sich mit ihnen über religiös-sittliche An chauungen der betr. Kirche polemisch auseinander-zusetzen". Den Papst anzugreisen, mutet ihnen niemand zu; j ie brauchen überhaupt nicht anzugreifen, aber sie sollen tlernale Eingriffe abwehren und die päpstlichen Uebergrisfe find allerdings von der Art, daß, wenn die christlichen Gewerl- schäften nicht gehorsam sich selbst ausgeben wollen, sie fich mit ihnen „polemisch auseinanderfetzen" müssen. Haben katholische Gewerkschaftsführer anerkannt, daß die Lage der Evangelischen in den christlichen Gewerkschaften durch die päpstlichen Eingriffe unerträglich wird, so wird iwu evangelischer Seite erst recht diese Unerträglichkeit betont werden müssen. Das deutsche Streikentschädigungswesen im Jahre 1911. Heber die Entwicklung und die Wirksamkeit ber jniit • schen Streikentschädigungsverbände im vergangenen Jahre entnehmen wir den Geschäftsberichten der bedeutenden Gesellschaften einige interessante Einzelheiten Ter Gesellschaft des V e r e i n s d e u t, ch er A rb e t t - g e b e r v e r b ä n d e, die als Siückversichcrungsanstalt wirkt, gehörten Ende des Jahres 1911 13 Gesellschaften gegen 19 zu Ende des Vorjahres an. Tie Arbeuerzahl nahm wah-^ rcnd-des Berichtsjahres um 13 633 oder 4,.j Prozent, die Lohnsumme um 25,8 Mill. Mark oder 7 Prozent zu. Die Gesellschaft des Arbeitgeberverbandes Unterelbe verzerch nete im Jahre 1911 eine Zunahme der ArbeUerzahi >rmj 826 oder 1,9 Prozent, der Lohnsumme um 2 Mill. Mark oder 3,5 Prozent. Demgegenüber betrug beim D e u t s ch e n Jndustrieschutzverband, Sitz Dresden, bei einem« Anwachsen der Mitgliederzahl um 732 die Zunahme der Ar - bciterzahl 82 092 oder 47,9 Prozent, die Steigerung btr Lohnsumme 70,9 Mill. Mt. oder 40,7 Prozent. Auch die Kassenveryaltnisfe b ab eil .ich beim Deutschem Jndustrieschutzverbande bedeutend güiiftiger gc|taltet als bei der Gesellschaft des Vereins deutscher Arbeitgeberver-- bände, obgleich die dort rückversicherten Gesellschaften das zwei-, drei- uub fünffache des beim Industries chutzverban de, üblichen Beitrages erheben. Ter Deutsche Jndustrieschntzverband entschädigte bie anaemeldeten 393 038 ausgefallenen Manntage mit 261312 Mark, demnach den durch Streik oder Aussperrung ans-' gefallenen Manntag durchschnittlich mit 66 5 Pfg. Entschädiaungsgesellschasi des Vereins deutscher Arbeit- aeberverbände brachte für 1596 924 entfchadigungsberecl)-. iiate Manntage die Summe von 252 879 Mk. zur Auszah-»> luna, so daß auf den Manntag im Durchschnitt nur 17,8 Pfennig Entscküidigung entfielen. Die Gefellschast des Ar-» beitgeberverbandes Unterelbe hatte für 411 o9b ausgefattene Manntage eine Entschädigungssumme von 98 390 jur Verfügung, konnte demnach den Manntag mit nur 23,3 Psg. durchschnittlich entschädigen. Worte ist, sondern auch ein Ausdruck der Vorliebe für fremde Tinae Die Bettungen strotzen von Anzeigen, die in bicier W lichen Sprache abgefaßt sind, und man sucht die Kunden anm- locten, indem man ausdrücklich oarasts hinwcift, datz die angebotenen Waren nicht deutsch sind. Ich greife zu irgendeiner der großen Berliner Tageszeitungen und leie die Annoncen. „Ein Smoting-Anzug auf sranzöfifcher Seide nach englifcher Mode, □am, schick!" Lder „Englische Zigaretten' oder „ttrabaiten, wie König Georg V. sie trägt". Selbst in den Arbeitervierteln, dw nie ein Fremder betritt, ist alles „eiiglüd/ oder -'üanLO'nch . Tic Teutsäfen opfern mit Vergnügen Tradition und Echtheit für irgendeinen auslandifchen, grotzarng klingenden Ausdruck.. größte Cafe heißt „Picadüly". Die Lauffungengesellfchaft schobt über jede Tür ihrer Filialen auf englifch „Messenger-Boys . Und als jetzt in einer der größten Straßen eine prächtige Hotelpeun^n nach New Yorker Muster errichtet wurde, suchten die Unterm bimr nach einem eleganten und fremden Titel und fanden den säwn^n englischen Namen „The Boardinghouie". Und diese Auslanderei beschränkt sich nicht auf England, sie will auch franzofifch fein. Kleidung, Einrichtung, das häusliche Leben strotzten von L * stümmelten französischen Worten. Was m Berlin mcht englifch ist, ist französisch. Aber dieses Franzöfifch wird cm Franzose im Laden schwerer verstehen, als em reines putsch- ^^fer Mangel an Achtung vor der eigenen Kulttir ist.das Haupthindernis für die Ausbrettung des deutfchen EiinluffeS. Er ist nwhl auch der Grund dafür, daß die germannche Rasse, ta mft (yutopa von der iberischen HalbiNfel biS zum ^cAvarzen Meer beherrschte, heute auf ein schmales Gebiet m Mitteleuropa beschränkt ist. , 6 — Blinkfeuer für Eisenbahnsignale. Sowohl di? schwedischen Staatseisenbahnen als auch eine Reihe von brmatm Babnaefellschaften in Schweden beschäftigen fich gegenwärtig em- gehend mit dem Plane, auf den großen,türenbabntuuen im■ lieben Lignaldienst die bisher üblichen stetig brennenden Laternen durch Blinkfeuer zu ersetzen ^Anregung zu wurde bereits vor emtgen Jahren gegeben und auf « dischen Privateisenbahnen ift das neue ^Wem der bereits seit 1908 ständig in Betrieb. In der Tat hc jener im Eisenbahnsignaldienst überraichend gunstio geboten und erhebliche Vorzüge gegemchpr den bisher üblichen Signalen gezeigt. ,a,as zeigt fich auch dar die Lokomotivführer eifrig für eine allgemeine Ei Blinksignale arbeiten. Tie Erfahrung hat, wie „tty nal" ausführt, erwiesen, daß der Führer eines mitoc leit iährenden Expreßzuges ein Blintteuer mel schne : ter bemerkt, als eine stetig brennende Laterne, a fehlen Banner i ■ gen. \ rdel ' mir. L^yredienzie lcnnaÄ'A 'nmmc, nioiitef / In der letzten Generalversammlung des Luftfahrerver- : ein» Gießen (Großherzoglicher Luftsahrerverband) hielt Privatdozent Dr. A. Peppier eine# Vortrag über die ^Verwendung des Freiballons zu w i s s e n s cha s t l l ch e n F o r , chu n- gen Wie alle Luftfahrcrvereine hat auch der Gictzener Verein (unt.'d. Protektorat des GroßherzogS) wisfenfchafUichc Luftfalwtcn auf sein Programm gesetzt. Leiikschisf und Flugzeug können btn Freiballon nicht verdrängen, da nur dieser zur Loiung der ber- sclnedcnsten wijsenschaftlichen Probleme geeignet tu. Schon kuizc Qcit nach Erfüidung des Freiballons erkannte man seine hervorragende Bedeuttuig für das Studium der freien Atmofphärc. Bereits 1783 unternahm Ehart cs von Paris aus pahrten, bei denen wiffenfchafttiche Apparate zur Verwendung gelangten. 1801 folgten die bekannten Aufstiege des Physikers G a y u \ ] a c. Dann folgte bis 1850 eine lange Periode des «tttlitandes der wisseiischastlichen Höhenforschung. Erst in dieiem ^ahre fanden wieder Fahrten von Barral and Btnio nalt, 1862 durch den englischen Arzt James Glaisher, weiter durch lam- Marion, Tissandiers u. a. Die Beobachtungen, die auf dicseii ersten Fahrten gewonnen wurden, waren aber lehr ungenau, da man niäu einmal einen Apparat besaß, um exakte Lufttemperaturen zu gewinnen. Tie gewöhnlichen Thermometer können tm Freiballon wegen der intensiven Sonnenstrahlung m den höheren Luftschichten uni) wegen des Fehlens jegliäfer Afpiratton nicht verwandt werden. Erst 1890 konstruierte Atzmann ein Asptra- tioudtberuwmetcr, das selbft in vollem sonneiifchetn wahre ^utt- temucraturcn angibt. Gleichzeitig gelang es Atzmann, den Berliner Verein für Luftschiff ahrt für die,e For- ftbimaen zu interessieren und mit Unterstützung des Kal, ers begann9 Die berühmt gewordene Serie bon 75 Ballonauffttegen von Berlin aus, deren reiche wissenschaftliche Ergebnige in einem brti- fKhtbigen Werk niebergelegt sind. Mittlerweile hat die fort» Ichreiteiidc Technik ganz andere Aufgaben dem Freiballon gestellt. 'Aühcr beschränkte man sich lediglich auf Meffungen oon Luft- dmch Teniperatur und Wind. Diese Beobachtungen werden heute .besser bon den aerologisckfcn Obserbatorien ausgcfuhrt, vie^mit -Drachen und Registrierballons arbeiten, xamr fallen dem ütti- ballon andere wichtige Untersuchungen zu, die nur tm bemannttn Ballons möglich sind. Zunächst kommen luf t el e k trt, cye Beobachtungen in Frage, Messungen des Potentialge,alles, der Ionisierung, der Leitsähigkeit und der elektruchen Zerstreuung und die daraus abzuleitendc Messung des gesamten bertnalen .Leitungsstromes. Weiter sind Messungen der Lonnenstray- lung zu nennen, die erst seit kurzem möglich geworden »md. Knud Angström, Coym und Äk i ch e l s o n haben für Bal- lwsahrten geeignete ,S. t r a h l u n g s m e s, e r konftmtert, die auf llr. fAf Erster Blatt 162. Jahrgang lNittwoch, 3. Juli 1912 Der Siebener Aozekger Ä monatlick75Pi.,viertel- erscheint täglich, außer ▼ L“ . A W M Zk A iahvlid) 3)11. ?.2O; Durch Sonntags. - Beilagen: jA A .'lbhole-u. Zweigstellen ssiJiIPa zj II iIl 10lcI zweimal Land- W W W W ILi N7 M A-Goetz. wirtschaftliche SeUftagen t* ycrmumortlid) für ben Fernsprech -Anjchlüß'e: politischen Teil: August General-Anzeiger für Oberhelsen Ä^ahm9 von Anzeigen flotationsärud Ustb Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindrnckerei H. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: 5chulstratze 7. vanb" E.^eß; iur den bil Büdingen: Fernsprecher Nr. 2b9 Geschäftsstelle Bahnhofstraße Iba. Anzeigenieü: h. B-ck. Herr v. Bethmann in Baltisch Port. Eni bekannter inaktiver Diplomat, der die deutsch- russische Politik infolge langjähriger Tätigkeit wie fein Tmtarcr beherrscht, hatte mit unserem Berliner -er-Mitar- beiter eine längere Unterredung, in deren Verlauf er besonders starke Bedenken darüber äußerte, daß der deutsche Reichskanzler ohne Begleitung des Staatssekretärs des Auswärtigen Amtes uitd ohne Assistenz leitender Fachmnn,ler zur kaiscrbeaegnung in den finnischen Schären abreiste. Unser Mitarbeiter schreibt: . Herr v. Bethmann, so meinte mem Gewährsmann, geht -------- . .. einen schweren Gang. Er hat lediglich einen Legationsrat Dreilaiserbundes ins Auge faßte. Die Bismarckfchen Ge- vom Auswärtigen Amt mitgenommen und steht in Baltifa) ^nteit der deutsch-russischen Politik harren noch immer Port drei gewiegten Diplomaten gegenüber, dem Minister- Lviederauserstehung und Verwirklichung. Wird Herr Präsidenten Kvtvwtzvw, dem Minister des Aeußern Sasonow D Bethmann-Hvllweg diese schwierige Mission erfüllen und dem russischen kriegsminisler Suchoinlinvw, also brei ^„„euy Gr ganz allein? . Staatsmännern, durch deren Anwesenheit das politische $er Reichskanzler wird endlich auch m militari* Programm, das im Hintergründe der Kaiserbegegnung,stclck, schen Fragen bei der Kaiserbegegnung zu wirten haben, beutlid) gekennzeichnet ist. Kokowtzvw ist Finanzspezia-, <>;«<>& «cnpn hpuridum Anneeiorvs an der list! Er war lange Jahre Finanzminister, ehe er zum Nach-^ folger Stolypins berufen wurde. War früher Rußland noch mehr als andere Länder ein Staat mit diplomatischer Regierungsspitze, die ihre Haupttunsl in der auswärtigen Politik übte, so hat das Zarenreich neuerdings das System Englands übernommen, wonach der Hebel der Regierungspolitik im Finanzamt angesctzt wird. Man kann es die russische Gladstone-Aera nennen, die jetzt angebrochen iiü Kokowtzow verwaltete schon als Finanzminister sein Ressort mit großer Energie und unter Äuswendung überraschenoer Initiative. Mit dem Augenblick, da er Führer der Gesamtregierung wurde, und den Kurs ganz allein zu bestimmen hat, ist die finanzpolitische. 9iichlnng noch deutlicher zum Vor chein gekommen. Kvlvwtzow wird, wann es dem nächst zu den Vorverhandlungen über die Neuregelung der ----------- deutsch-russischen Handelsbeziehungen kommt, scharfer uno Tagesschau. hartnäckiger wie jeder friihcre Ministerpräsident da^ Eine !)ieichstagserjatzwahl ruffijch-iiationale Interesse betonen. Wird Herr ü. infolge des Todes des Reichstagsabgeordneten Bach- mann-Hollweg diesem Fachmanns par exc^ltence gewachsen 3 Bauernbund, im 4. niederbayerischen Mahl- 4cm, wenn jetzt vor Baltisch Port die Rede aus die mnstigen m ere r Bayr^ Bau stattzufinden. Bachmcier, der den Zollgcfchäfte lammt? Mowäbra- Wahlkreis bereits 1893-1906 im Reichstag vertrat und sich 2k‘r deutsche Reichskanzler, so fuhr uns>-rGewahrs-1 tiefer Feit der Wirtschaftlichen Verei.iigung an- mann fort, der jetzt )o ganz allein mit dem Kaiser geht, hat J (o.-.-en LattC/ lvaL- bei der letzten Wahl mit 9682 ntim- auch die. Sprache der Auswärtigen Politik zu beherrschen, 9^^ N in Hauptwahl wiedergcwahlt luorbeu gegen n-enn er sich mtt Herrn a f o now unterhalt. Ai» oefs.n ^ntrumskanUoate-.i Mayer mit 7722 Stimmen, der Äorgäuger Iswolskij im Hcrbfl 1J10 zurucktrat und Zstui ^007 11 ben Kreis vertrat, und einen sozialdemokratischen Botschafter in Paris ernannt wurde, trat zweifellos eine ^^ber mit 1228 Stimmen; er hatte sich aber keiner Wendung in der auswartigeii Politik Rußlands ein. Suso- »Eon mehr angeschlossen. Ter Wahlkreis, der zu 99Pro- now, der vorlser als strenger „Nationalist u»id Briten- 6 Äolisch nt, lvar von 1874—1893 im Besitze des freund galt, beobachtete zur U.cberra,chung der ganzen S Der Kampf um das Mandat dürfte auch dies- internationalen Diplomatie eine weniger feindliche valtung «toieber zwischen Zentrum und dem bayerischen Bauern- zum Dreibund als sein Vorgänger, ^etne uiundlichen Ab- ausgefochten iverden. machungen über das persische Eisenbahnfystem wahrend der vuno au.ge, ; c«ewerkickaftsstrcit INS nicht so geheimnisvoll und unfertig, wie man in der in den christlichen Gewerkschaften aly Lv^'SoUfche mcht ein- ^lttttckcn Presse hie und da liest Aber derselbe fach.fchiveigend abwarten können, was Papst und Bifchose .Minister Saionoiu erklärte trotzdem am 26. April dieses beschließen, und daß die öffentliche MeiMing aus natio» Labres in der Duma, daß die Grundlage der russischen nalern Interesse sich den Eingrissen des in unser auswärtigen Polini unerschütterlich die den Weltfrieden wirtschaftlich-fozioles Leben gegenüber mcht emschlafern '^^rnde Allianz mit Frankreich bleibe. Bei seinem Aus- lassen dars, dringt m immer weitere Krci e. Einer von !',ttbaltc in Paris habe er sich überzeugt, daß die leiten- den Männern, deren Zirkel dadurch gestört werden, her* franzöfüchen Kreise ebenso luie Rußland seste An- off entlieht in Ijängi der Allianz seien und danach strebten, sie zu beider-!schwichtigungyartikel ,,-ver Waffenstillstand uu Gewerk ‘S bleinen ‘ jbot lickt er 1.20 er 1.25 & Cr die älteren Turner des GaueS, das ebenfalls am Montag Von den angemeldeten Musterriegen stufe 104 Turner an. Vorzug 77 Frankfurt— ber automatisi nd Wissen ndrger die Pforte die Bedingung ablehut, schweben in der An- ^mvs am Montag (volkstümliches Wetturnen) wollen 1201 Turner antretcn, und zum JubilaumS-Wettumen für ,it lab l4’ Dorrn.; am 7. Juli von Bafel nach Bremen/Ham- • bürg, Gießen an 908, ab 910 nachm.; am 11. Juli von lVUrTer russische Reichsrat hat den Teil der zum zweitenmal von der Reichsduma eingelaufencn Gesetzesvorlag-: über die Erweiterung der Tätigkeit der Zuckerindustrie, demzuwlge die Zuckerakzise im Verlaufe von vier Jahren um 10 Kopeken pro Pud ermäßigt wird und damit zugleich die geiamte Vorlage av- gelchnt. Durch Ukas des Königs von Serbien wurde der Minister des Innern Markus Trifkowitscb zum Mnntter- Präsidenten, der Minister für öffentliche Arbeiten Michael Ilitlcy zum Finanzminister und Minister für öffentliche Arbeiten, der Scktionschef im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten Ion. Jowanowitsch zum Minister des Aeußern ernannt, am übrigen Minister behalten ihre Portefeuilles. , . In Kairo sind drei N a t. . worden, weil sie gegen den Khedive, gegen Lord Krtchener und k(.„| Nach dem amtlichen Wahlergebnis in Hagenow- am 4., 5., 6., 7. und 8. 7. roßten Reichweiten durch den Grevesmühlen bc> der Reichstagssti ' " 1 ' " ---- ' .iu Jipcren. Auf große Reichweiten s 28. 5tuni wurden von 16 593 aültigen Stimmen in die Hand nehmen. , t < In einer gesonderten Versammlung traten die I u g end wandervcrbände unter dein Dorsis von Professor R ayd t zu ihren Beratungen zusammen. Als Tagungsort des nächsten Kongresses wurde Stettin gewählt. Minister mit neuen großen Forderungen hervortreten werde, jeder " § Tie^Absicht der englischen Liberal en, anstelle des kürzlich verstorbenen Abgeordneten Edwards, der der .trveUer- partei angchörte, eine liberale Kandidatur iin Wahlkreise Danley aufzustellen, hat ganz unvorhergesehen eine Art Vartamen- larische Krise hervorgerufcn, deren Bedeutung nicht unkt» schätzt werden darf. Tie Arbeiterpartei droht nämlich, datz ihre Mitglieder, falls diese Kandidatur aufgestellt Wird, das Unterhaus binnen 14 Tagen nicht mehr befuck)cn wurden, ^n diesem tftule werde die Regierung 44 Stimmen einbüken. Der französische Senat letzte heute nachmittag eme Z o l l k o m m i s s i o n ein, nachdem von allen -Leiten des vauics die Reformbedürftigkeit des kolonialen Systems anerkannt wordm war. Namentlich Meline betonte die Notwendigkeit, die Tarn- ändcrungen der anderen Staaten zu überwachen, dekampttc aber lebhaft jede Autonomie der Kolonien in Zollangclcgcnheiten, da sie deren Märkte den ausländischen Konkurrenten ausliefern vor Clark ein Banner aufpftanzten, entstand ern Sand- aemenae. Tie Polizei mußte einschrnten und die L-eiten- aängc' schließen. Ter Vorsitzende befahl dann, jeden zu verhaften, der ein Banner in den Seitengang en trage. Baltimore, 2. Juli. Auch die 42. Abstimmung blieb unentschieden. Wilson erhielt 494 und» Clark 430 -timmen Der Konvent verlies in grösster Unruhe und vertagte sich nach Mitternacht bis heule mittag. Baltimore, 2. Juli. Clark und Underwood haben ihre Delegation von der Verpflichtung, für sie zu Ihm» men, entbunden, worauf Wilson zum schaftskandidaten nominiert wurde. Vh der 4b. Abstimmung, die die Entscheidung brachte, erhielt Wilson 990 Stimmen. Tie Nomination erfolgte einstimmig. Nach der Wahl herrschte der größte Freudentaumel. Die Delegierten umarmten sich vor Freude. Bryan bildet infolge der Wahl den Mittelpunkt des Interesses. Er erklärte er habe vor allem die Nominierung des Fort- _____________ Held Schriftführer, Bankdirektor Grießbauer, Schatzmeister. Deutsches Reich. I Der Arbeitsausschuß besteht aus den Herren Rechtsanwalt , ., , 3)r. Rosenberg als Vorsitzendem, Bahnhofswirt Niemann, Der bayerische Stadtctag bat an das Ministerium . X, , * mv. ’ ' . m .. ' bed Innern das Ersuchen gerichtet, bei der Reichsregierung eine I Privatdozent Dr. Peppler, Zahnarzt Remewald, GaSdirektor Aenderung des Fleischbeschau-Gesetzes dahin zu befür' Stebing al8 Mitgliedern des Fahrten-AuSfchusseS und ferner Worten, daß die Einfuhr überseeischen Gefrier f lei ben Herren Dr. Georg Gail, Oberst und Regiments- ko-nmanbeur o. Tro.ia Praain, ia.bir--.br G-Hcim.rai Dr Die „Karlsruher Zeitting" veröffentlicht den Gesetzentwurf U|mger und Photograph Zimmer. Den Beschluß deS Abends . . . .. - , » über den Bau und Betrieb eines Murgwerks durch den Staat, »nachte ein Vortrag deS Herrn Privatdozenten Dr. A. Peppler m • 6(i K 8V%V) ba-- ^"^al oberhalb Forbach durch den badischen Staat gber .Wissenschaftliche Forschung im Freiballon" (siehe Sto waer ®e,clUcbaitjinröcn aur©ie: .miciif o .'.er, (i ö /2 wer.) werden foll, und dessen Kosten ohne Bauzinsen und ohue l^. " *■» -f u und auf die Genuss,che,ne 5 Mk. .(7V> Mk.) vorgeschlaaen. Die Fernleitungen auf 20 771000 Mark festgesetzt sind. Bezüglich oemlleton). Aussichten werden als recht befriedigend geschildert. Cs sei bereits Wirtschaftlichkeit des Unternehmens betont der Gesetzentwiirf, unter der vierten Sohle em Erzvorkommen festgestellt. | hab hie Eiseiibalmverwaltuna für ihren Bedarf von der iäfrriicbcn — Eine neue Erfindung. zur Einführung der „drahtlosen Einheitszeit", Ingenieur ^rfrhi n/xnb Schneider, hat der ^Umschau" zufol" *:— Die Uaiserzusammenkunft in den 5charen. Danria 2. Juli. Der Kaiser mit dem Prinzen Adalbert fcub der Prinzessin Viktoria Luise traf um 7.40 Uhr mit dem Sonderzuge am dem hiesigen Hauptbahnhose erm Zum Empfang erschien die Kronprinzessin in der Uniform ihres Dragoner-Regiments. Die Herrschaften begaben sich mit ^^lgenachdem aroßen Exerzierplatz bei Langsul.r Im ersten Automobil na^n der Kaiser, Prinz Adalbert, oic Kronprinzesfin und die Prinzessin Viktoria Luise Platz, die die Uniform ihres Leib-Lusaren-Regiments wasser, 2. Juli. Der Kaiser begab sich gegen 8 Uhr von der „Hohenzollern" im Automobil nach der .Kronprinz- liehen Villa, wo Abcndtafel stattsand An diefcr nahmen äusser dem .Kaiser Prinzeisin Viktoria Luise undPrinz Adalbert terl- Ferner waren u. a. geladen: Lblwhof-vausmarschall ^at zu ^lenburg Generaloberst v. Plesscn, der kommandierende General v. Mackensen und die übrigen bircfien- militärischen Vorgesetzten des Krow Kaiser traf Rer gegen 2 Uhr von Lmigfuhrein und nahm auf der „Hohenzollern" Wohnung. Um 5 Uhr erschien die Kronprinzessin mit ihren drei ältesten Söhnen -um Tee an Bord der Kaiserjacht. Bald nach 6 Uhr traf der Rc^skanzlerin Begleitung des Geh. Legationsrats Grafen v. Mirbach-Harsf und des Achutanten Frhrn. v. Sell ein. Vorher war bereits der russische General Tatischtschew angelangt. Sämtliche Herren nahmen auf der „Hohenzollern" Quartier. ct» « r <■ y »" Es wird bestätigt, daß der neue Lrmenschiffskreuzer .Molt k e die „Hohenzoller n" aus der Fahrt nach Balttsch-Port b e gleiten wird. Wahrsckseinlich wird Prrnz Adalb^t, ^r bis- her noch keine Gelegenheit hatte, dem Zaren einen Besuch abzustatten, ä la suite der russischen Flotte gestellt werdem Köln, 2. Juli. Die „Köln. Ztg." meldet aus Berlin. Die „Nowoje Wremja" berichtet, daß bei dem drunkmahl auf der Reede von Baltiscki-Port Trinkspruche auSgctauscht wer^ den sollen. Diese an sich falsche.Angabe— »ebenso inPotsdam sollen auch in Baltisck)-Port knne Tischreden gehalten werden - würde uns zu einer Richtigstellung nicht veranlassen, wenn nicht der Verdacht gerechtfertigt wäre, dass die ganzeNachr^t von deren Unrichtigkeit sich die „Nowoie Wremia sehr leicht überzeugen konnte, nur deshalb verbreitet wurde, um, wenn sie sich rtidä bestätigt, eine Unterlage für die Behauptung zu lXlben, d,e Besprechungen seien so unbefriedigend verlausen, daß wan sich nicht einmal über die Tischrede eimgcn konnte. Ein solches Manöver möchten wir vereiteln. ' Kongreß für voll;- und Zugendspiele. 4 Heidelberg, 2. Juli. Auf dem Kongreß für Volks- und Jugendspicle sprach Generalfeldmarschall v. d Goltz über die Ziele und Zwecke des Jungdeutschlandbundes, der entstanden sei durch dw Weltmachtlaufbahn Deutschlands. Der Redner verbreitete sich sodann über die Organisation des Bundes und hob hervor, daß dec Bund in kürzester Frist das erste größere Jugendheim eröffnen könne. Vor allem soll der Großstadtiugend Gelegenheit gegeben werden, auch einmal einen Wald kennen zu lernen, tenn nachgewiesenermaßen haben 44 Prozent der Volksschulkinder Berlins noch niemals einen Laubwald gesehen. r . Oluwbürgermeister Dominicus (Schöneberg) teilte sodann das Ergebnis einer Stattstik über die Einfügung des Turnunterrichts an den Fortbildungsschulen mit. Es sei zu wünschen, daß auf diesem Gebiete mehr geschehe. , , . „ Frl Dr. Alice Profv sprach über die Ertüchtigung d e s w e i b l i ch e n G e s ch l e ch t s die bisher gämlich vernachlässigt worden sei. Sic wendet sich dann gegen die den Körper beengenden Kleidungsstücke, wie das Korsett und die engen Rock und warnt vor einer Ueberschmtzung der geistigen nnd einer Untcr^ schötzung der leiblick)en Güter. Um des S^bsterhaltungstriebes »oillen müsse der Staat die Ertüchtigung des weiblichen Geschlechts schrittlers gewünscht. . New York, 2. Juli. Roosevelt behielt sich, als er von der Wahl Wilsons hörte, eine Erklärung für später vor. Wie der Wahlkarnpfleiter Roosevelts bc- tannt gibt, wird ein N a ti o n al ko n v en t der neuen Fortschrittlichen Partei in Chikago gegen den 1. August abgehalten werden. Washington, 2. Juli. Der progressive Republikaner Works aus Kalifornien beantragte im Senat, eine Untersuchung über die Beiträge zu den Partcikafsen #uu vv im Zusammenhänge mit der Agitation für diePr ä side n t-1 Aäi"r'o "'iud drei Nationalisten verhaftet schaftswahl. Er erklärte dabei, die Wiedernominie- morden, weil sie gegen den Khedive, gegen Lord Kitchener und rung Tafts in Chikago sei auf unrechtem und ungesetzlichem I öcn Premierminister sich verschworen hatten. Wege zustande gekommen. — ---—----— ~ * . Au- Stadt und Land. Wilson ist am 28. Dezember 1856 zu Staunton im Gießen, 3. Juli 1912. Staate Virginia geboren. Er studierte JurisprudenKrn I #a|c T a. f Mittwoch 3. Juli: Vierte- Princeton (New Jersey) und auf der Universität von Vir-1 tskonzert der Regiments'musik, unter Mit- ginia. Nach kurzer Anwaltspraxis wandte er sich der aka-1 roirtung bcg j Deutsch-Amerikanischen Ncännerquartetts. Abends demischen Karriere zu, die er als Präsident von Princeton 18 u^r in Steins Garten. glänzend und in den ganzen Vereinigten Staaten Yochan-I ** Kreisamtspersonalien. Beauftragt gesehen abgeschlossen hat. Seine Hauptwerke behandeln 1^^ Regierunqsassessor Rud. Schäfer in Bensheim, „die Regierung des Bundeskongresses", Studien über ernzel- . Dienstvcrrichtungcn eines Kreisamtmannes bei dem staatliche Politik, und besonders populär rst seine „Ge. Schotten LahrzunclMcn. schichte des amerikanischen Boltes geworden. .. ,jcnbab npc rf ona11e n. Verliehen wurde -------— - dem Stationsschaffner Am end in Friedberg und dem vle Kr<1IS ui Oer Lurm. ! Rangiermeister Schneider in Klein-Karben bei ihrer Ruhe- Konstantinopel, 2. Juli. Gestern abend fand siondsversetzung das Allgemeine Ehrenzeichen in Silber. ein Mi nist er rat statt, um über die Sage $u beraten. wurde der Bahnmeister 1. Klaffe Stein von Ein amtliches Communiqus stellte fest, daß die ^age in Neumühl nacb Vilbel. Belohnung erhielt der Eisenbahn- ?n°°"-ränders ist"- Eine Llich- Dresch/ aus Librasissis.-nt Jlge in Bad.Nauheitn weil er eine Fran vor den. besaat dast trotz der Bemühungen der Rebellen die albani- Uebersahrenweeden durch einen Zug gerettet hat. scheu Ebess von Buhukbachag und Rtttschubogaz crNartcn, " »tebener Stadttheater OaBparone In die Bevölkerung bleibe der Regierung treu. einer sehr gefälligen AuSssattung wurde gestern Millöckers Saloniki, 2. Juli. Die von Konstant'''apel und den GaSparone von dem Kurtheatcc in Bad-Nauheim hier auf- Dardanellen eingetroffenen Truppen werden nach bem I gefilbtt. Unter Leitung des Herrn Röhren gab daS Orchester Süden des Milajets Skutari und gegen die Llbanesenl'^^ Q[|en Welsen, die manche liebe Erinnerung weckten, sehr gesandt, da sich unter den Mirditen Anzeichen der Or-I-.^ wieder, und auch der Chor und die einzelnen Darsteller reg u n g bemerkbar machen. Nach glichen Mckteiluw- ^.nühten sich mit gutem Erfolg um die Gunst der Zuhörer, gen ist es unzutreffend, daß tnefe Rräulein 2haIIer war eine bezaubernde Carlotta, Herr Beer \ Ko^nstan^?nope?/2. Juli/Der „Tanin" veröffent- sang und spielte den Ermin io mit Schneid und Feuer, Herr licht eine Zuschrift aus Monastir, in der es heißt, durch Harden, der auch die Regle führte, den Benozzo nut die Untersuchung sei festgestellt, daß in Monastir ein Ge- treffender Komik. Als Sora zeigte em Komitee an, ^eiter[fit und Herr Grosser ein Sindulfo von ergötzlichster das nationale albanische und allgemein nationale Bme tolrfun(. Als Zenobia erntete Frl. Scholz tn famoser ----------In versolge. Das Komitee fordereGen-ugtuung für das d-n , iinmer wieder neuen Beifall. Als niedliches Kammer- Die pranoemenwanl m Zlmcrnu. Offizieren wrberfahrene Unrecht, den Rücktritt des.Kabi- » . f , Baltimore, 2. Juli. Auf dem demokratischen Natu), ^urteilung des Kabinetts Hakki Pascha, Bildung Öfchen»esul Fr .Else Br n 6 - Die nalkonvent verteidigten sich heute die Rew Yor ker Dele- unabhängigen Generalstabes und em Verbot poli- JubllaumS-Gauturnfest Gleßcn 19 - e gierten gegen die Angriffe Bryans. JonesDavid Äscher Betätigung seitens der Offiziere. Den Blattern Anmeldungen zu den turnerischen Wettkämpfen am Sonntag Staunchfield sagte, BriMn sei selbst der größte Plutokrat zufolge will England den Eintritt englischer Offiziere in und Rtontag sind so zahkreich emgegangen, daß icdeS voraus- auf dem Konvent. Er bezeichnete ihü als einen geld- und türkische Dienste als Gendarmeriereformer nur unter der gegangene Gaufest überholt werden wird. Zum Wetturncn gunstgierigen popularitätssüchtigen Störenfried Zu er- Bedingung gestatten, daß die Offiziere eine gewisse Jnitia- «m Sonntag vormittag (Zwölfkampf) sind in der Oberstufe 38 regten Szenen kam es, als Anbänger Clarks vor Bryan ein t-Oe der Ausübung ihrer Befugnisse erhalten. Da der Unterstufe 340 Turner angemeldet. Zum Fünf- Banner entfalteten, auf dem als Motto die Worte standen, bie Pf^te die Bedingung abl:h"t, ~ t " die Bri)an im Jahre 1910 von Clark gebraucht hatte: gelegenheit weitere Verhandlungen zwischen ihr und dem .-Absolut unbestechlich und über jeden Tadel erhaben, ^reign office. Bryan wollte sprechen, aber der Vorsitzende erteilte ihm Konstantinopel, 2. Juli. Das Blatt „Sabah",-- • . 9F1 imh in hpr llnt«. nicht das Wort. Als die Demonstranten auf der Tribüne ^^t Von einem Kampfe türkischer Truppen mit Malis- abgehalten wird, treten m der Oberstufe 25 unt) m der Unter . ----- zwischen Skutari und Allesio. Tie Malissoren stufe 104 Turner an. Von den angemeldeten Musterr.egen Auge nimmt ein rasch aufzuckendcs Licht unwillkürlich stets ftärjer (^tten die Flucht ergriffen und der Keimakam von Allesio I haben 97 ihren UebungSstoff eingeschickt und sind sonach zur und eher auf, als eine unverändert gleichmäßig glühende Lisht-I^ getötet worden. Der Oberkommandant der Truppen! Teilnahme berechtigt. 2lußerdem sind fünf Sondervorfübriingen quelle, ganz gleich wie groß deren Leuchtkraft auch sem möge. Smyrnaer Bezirkes ist gestern hier eingetroffen. Wie angemelbet (Gewandtheits-Freiübungen des Tv. Wetzlar, am' b$n mirrt; bie bö^cTc in türkischen Opposittonskreisen verlautet, verlangen auch Keulenschwingen der Damenriege von Wetzlar, Keulen- und Zahl ^eignet sich mehr für Sttecken mit sehr schnellen Zügen, auf die Offiziere der ^»nyrnaer Garnison einen Regierungs- l Faynenschwingen vom Turnverein Gießen — -turnet und benen der Zeitraum zwischen der Wahrnelinnmg des ^.ignales wechsel. . Turnerinnen —, Freiübungen und Stützhantelübungen deS imd dem Augenblick, da der Zug die Signal stelle erreiÄ, natur» Die „Neue Freie Presse" meldet aus -ipn^st ^^^„xx^urnoereinS Gießen, Fechtrieqe deS Turnvereins Gießen), gemäß sehr kurz ist. Der Blinksignaldienst auf den schwedischen n 0 p e( ; Wie verlautet, weigert sich der abgesetzte Ko m- H ,, hia ipfat 19 Wdhnnnen nnr Aust-rd-m Bahne" bedient sich eines außerordentlich einfachen und stnm Mandant von Smyrna, Abdul la Paschä, seinen Zum Wettfechten liegen biS letzt 19 Meldungen vor. Außerdem reirt*'/ Apparates, der von Gustaf Galen erfunden wurde Als Posten zu verlassen. An ber Spitze der Bewegung in I werden Wettspiele stattftnden. An den allgemeinen Fre»- Leuw!kraft dient dabei Acetylen: der Vorrat ani Leuchtkraft! wird Smyrna stehe der Mali von Saloniki, Hussein Kiazim. Übungen am Sonntag nachmittag nehmen voraussichtlich in einem Akkumulator in der Artnnes^Sauerstvff^lMers ver- Opposition richte sich ausschließlich gegen die Gruppe 11000 Turner teil. ^bung Qg™niW,6bas Ä auf hinaus Tjauib, lalfat unb ben Kriegsminister M-t .Pascha. •• Lustsahrer.N«rein Siesten. Die Mitglieber- Tagend Nacht ni Betrüb zu erhalten, während dieser Zeit er- Mehrere Komitee-Mitglieder gehören der Opposition an üerfammlung genehmigte kürzlich die neuen Satzungen und / ,r, sich jede Ueberwachung des Blinkfeuers. Und dabei stellen!Die Lage ist übrigens durch die Kammerdebatte tnsowett I einc Neuwahl deS Vorstandes vor. Diesem gehören iiJ- bic Kosten dieser Beleuchtung ungewöhnlich billig: für geklärt, als die Offiziere ohne Unterschied ihrer Partei- mro; Dr König 1 Vorsitzender Prof Dr 24 -funben weniger als ad>t Pfennige, wofür man mehr als fiellung bamit einoerftanben sind, daß bie Armee nicht an. WV Xrt. ntg i. ^oriigenoer ^rob ^r. 100 000 einzelne Blinkblitze erzielt. Die seit 1908 in Betrieb ^hr in bie Politik hineingezogen wird. iSieverS 2. Vorsitzender, NechtSanwalt und Notar Röm- desinwichen öignatc haben bisher ohne die geringsten Störungen ----- ----- - — unb ohne Unterbrechung gearbeitet, wobei bie einzelnen Laternen weit über 100 Millionen Blinksignale abgegeben haben. Da diese Art der Signalisierung besonders bei Kreuzungspunkten und an Stellen, wo mit vielen Geleisen auch viele Laternen auftau dien, den ^latmbeamten die Orientierung autzerordentlick) erleichtert und die Anstrengung der dlusmerksamkeit verringert, werden in schtvedisck)en Eisenbahnkreisen die neuen Blinksignale auch als eine Erhöhung der Bettiebssicherheit angesehen. ... Vorzug 74 Altona—Frankfurt: a/„f । w l c u c » m u „ t c n un v« ui i»u#» *u y» h i w iv u u I am (ließen an 9.07, ab 9.08 nachm. am 3., 10., 11., 12. und 13 /7. , . ,./ • 128. Juni wurden von 16593 gültigen stimmen Tür S ir ko- Vorzug 75 Frankfurt—Altona: Gießen an 9.57, ab 9.59 nachm. ufnabme brabtlmer Telegramme zurzeit nur durch Ab-1 p $ 9139 unb für Pauli 7154 Stimmen abgegeben. am 4., 10., 11., 12., 13., 14. bis 24. 7. und vom 4. bis 20./8. rz*e 92a j>r^i(61 en aus Kunst unb Wissen- ” 5er^cn* ^onder jügc verkehren: Am 4. Juli von n Jena ist ber Geheime Medizinalrat Pros. Moritz Bremen nach Basel, Gießen an 327, ab 381 Docm.; am . Alter von 72 Jahren geftorben. — In Oportol In Wiener Hofkreisen verlautet, in der ersten August I 5. Juli von Hamburg nach Bafel, Gießen an 327, ab 881 -stssor ber Philosophie an der Berliner Universität Woche werde Kaiser Fra: F 0' e - "u- ■ 1 tägigen B -cl „rm.; am 6. Juli von Berlin nach Basel, Gießen an 1<», Döring im 78. Lebensiahre an einem Schlag- des Königs von England in »» • v rben. Er weilte zu Besuch bei seiner verheirateten Wie dem ' • geteilt wird, entbehrt die Rachricku, . .. .,| ♦* Sonderzüge. Während des stärkeren Reise- unb l die Eisenbahnverwaltung für ihren Bedarf von ber jährlichen FcrienverkehrS fahren folgende Vor- und Rach-Schnellzüge^ 'n-.' emer Metho!de Erzeugung des Werkes nut 20 Millionen Kilowattstunden im Nachzug 180 Berlin—Frankfurt: Gießen an 6.18, ab 6.23 vorm. , .. . . , ! <>♦♦♦ Kultursichel mit Beil MehluSchid gleichzeitig Die Beerdigung findet Freitag, den 5. Juli 1912, nachm. 4 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. Die Einäscherung findet Samstag in Offenbach statt. * Von Blumenspenden und insbesondere Kondolenzbesuchen bittet man Abstand zu nehmen, Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Kreisstraße Gießen—Steinbach vom 2. d. Mts. ab bis auf weiteres für jeden Fährverkehr gesperrt. Vom 2. bis 7. Juli kann der Verkehr int Ort Steinbach über den Holzweg umgcleitet werden und hont 8. Juli ob muß der Verkehr über Annerod oder Garbenteüh gehen. Gießen, den 1. Juli 1912. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Nsinger. Letzte 2Incbvicbt«?n. Die Besoldnngßvorlage in der 2. Kammer. 11912. Dir am Sonntag jedes voraus« in Weltumcn i Oberstufe 38 Zum Fünf* men) wollen ßetturnen für am Montag in der Unter« Musterriegen id sonach zur oorstibrnngen Lv. Wetzlar, Heulen* und Turner und (Übungen deZ reinS Gießen). ,r. Außerdem meinen Frei* vorauSstchl^ Gestern abend 10 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Biedenkopf, Schaffner im Alter von 43 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. arone. Zn Millöckers im hier auf« das Orchester weckten, sehr nen Dacheller der Zuhörer, a, Herr Beer jener, Herr Lenozzo mit lalle erneut >iel im besten nverwüstlichrr i ergötzlichster z in famoser cheS Kammer- //'D.HG.lLfi” 28084$ ul ganze Länge 45 ew a. Enr.-Qual. Stahl. Unübertroffen zur Freistellung v. Kulturen Ent« fcrnunn v. Forstunkräutern, zu Läuter ngen, AuSvutzen o.JandsnegenSlck.Mk.3.70. Ernst Ntelnhan», Wcrdobl i. W. (Olt Heute vormittag 3 Uhr verstarb nach kurzem, schwerem Leiden meine inniggeliebte, gute Schwester, unsere liebe Nichte und Kusine Hedwig* Reifenberg P®0- lebet fSn I-heiler, PS fe: r|em «alle Km 5Quic2 ft ^°rden l> Taris B* aber F^ten, °us'ichrn P weiten. F .über die W'olge die ^clcn pt0 Erläge Qb= Moderne Wohnungseinrichtungen Eineelne Möbelstücke in guten Qualitäten eu billigsten Preisen I Wurde der r Minister- ^.Ilitsch »beiten, der Men Job. annt. Tn b^fttt uchcner und Muftragt Bensheim, s bei dem ( »yiuguiv Satzungen und iesem gehören - Prof. Dr. Aolar Röm* Schatzmeister. Rechtsanwalt j. Wiemann, d Gasdireklar esunb > Reg'"'? -heinierat des Abends bl.Pepp^ 7 WÄ. t2 und ** V« i oor'N" tl , 3”, *♦ Deutsch-Amerikanisches Männerauartett. Sir lesen in der Magd. Ztg.: Montag abend gab das Deutsch- Amerikanische Männerauartett, bestehend aus Konzertsänger p-ydenbluth (1. Tenor , Hofopernsängcr o. D Malten (2. Tenor', Opernsänger Utcr (1. Baht mib Opernsänger May her -'S. Bas; ein Konzert, dem in künstlerischer Einsicht ein grosser Erfolg beschieden nxir. Schöne Stimmen verschmolzen sich in diesem Cuartett zu einer Einheit, die vollendeter kaum gedacht werden kann. Dazu kommt cm bis ins kleinste durcl)gearbeiteter Dortrag, der der Individualität eines jeden Liedes gerecht toird. Im Forte glaubte man einen vollen Chor zu hören, während das nut Vorliebe angewandte Piano manchmal wie ein Hauch durch dm Saal schwebt. Das Programm nannte deutsche, ameritannebe englische und andere Volkslieder. Auch das Kunstlied war ver- heicn. Irgend eures der Lieder hervorzuhcbcn ist kaum möglich, jeocs wurde in künstlerisch vollendeter Weise »u Gebör gebracht. Tie Zuhörer dankten für den gebotenen Genug durch stürmischem Leitung des Landwirts Peter Landvogt ein Turnverein qebilbct, der bereits 90 Mitglieder zählt. Tie Turnstunden finden in dem Saale des Gastwirts Horst statt. Kreis Schotten. 71. Sch otten, 2. Juli. 9luf dem am Sonntag, 7. Juli, stattfindenden Hoher odSkopffe st e wird ein V.H.C.-S chieß- stand sehr zur Unterhaltung beitragen, auf dem mit Luftgewehren und Bolzen nach kleinen Preisen geschossen wird. ES sind eine Anzahl Preise geschafien morden, die sicherlich dazu beitragen, die Schießlust zu erhöhen. Hrsstn-Nassau. () Marburg, 2. Juli. Heute starb hier im Alter von 73 Jahren der frühere langjährige Ortsgeistliche von Rauschenberg, Metropolitan a. D. Ludwig Klein. T-er Verblichene machte den Feldzug gegen Frankreich als Divisionspfarrer der 22. Division mit . W. Frankfurt a. M., 2. Juli. In der heutigen geheimen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde einstimmig beschlossen, den Oberbürgermeister Voigt aus Barmen an erster Stelle, den StadtveroiH- netenvorsteher Justizrat Friedl eben an zweiter und den stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehcr Kommerzienrat Sahen bürg an dritter Stelle dem König vorzuschlagen. In derselben Sitzung wurde darauf beschlossen, dein scheidenden Oberbürgermeister Dr. Ad ickes das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Kreis Wetzlar. h. Wetzlar, 2. Juli, lieber einzelne Teile des Kreises ist heute nachmittag ein schweres Unwetter niedergegangen, das vor allem in der Gemarkuna Berghausen gewaltige Verheerungen durch wolkenbruchähn- lidjen Regen und langwährenden Hagelschlag anrichtete. Im Orte selbst wurden zalfireiche Fensterscheiben zer- schlagen. «5^. &iiinebaum Möbelmagazin Eingesandt. (Für Form und Juhan aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen Aus das Eingesandt eines UniversilätsorofessorS in der Samstagsnummer des Gieß. Anz. sei erwidert, daß es sich in fraglichem Falle um eine größere Familienfeier bandelle- und durch die zum Zwecke des Cboi und Solosingcns eingebolre polizeiliche Genehmigung jegliche Mritif an der „allzugroßen Duld« samten der Polizei" uoenlunia erscheint. Märkte. fe. Frankfurt a. M., L. Juli. eu- und St rob markt. Anaelahreu waren 9 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Man notierte: peu 3.80—4.10 Mk., Stroh (Homlanaftroh) 0.00—0.00 Pik. Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 5U Kilo. ScicbäU in He» lebhast. Stroh würbe wieder abgefahren, ohne verlaust zu werben. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Tleburg unb dein ObertaunuS. Annlicher roctierbcnM Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteransstchteil in Hessen ’fir TonnerStaa, den 4. Juli 1912 Wolkig, unerhebliche Niederschläge, mäßig warm. tuiticbiffat?rL BaUonexploston. Atlantic Ci th (New-Jersey), 2. Juli. Das zur lleberfahrt über den Atlantischen Ozean bestimmte Luftschiff „A k r o ti,z explodierte in einer Höhe von etwa 800 Metern. Der Ingenieur Van im an und sieben Mann Besatzung wurden getötet. — Zu der Erplosion des Luftschiffes „Atron" werden folgende Einzelheiten gerne Fei: Um 6i/3 Uhr, kurz nach dem Aufstieg des Luftschiffes, das vier Mann Besatzung an Bord hatte, ereignete sich die Katastrophe, die wahrscheinlich auf eine Ausdehnung des Gases infolge der Sonnenhitze zurückzuführen ist. Tas Luftschiff ging in Flammen auf und die Gondel fiel einen Kilometer vom Ufer entfernt wie ein Stein ins Wasser. Bisher wurde noch keine Leiche aufgefitnden. Die Explosion war fürchterlich; die Ballonhülle wurde in Fetzen gerissen. 30U0 am User versammelte Personen waren Zeugen der schrecklichen Katastrophe. A Klein-Lind en, 2. Juli. Ein Unfall ereignete sich durch den Zusammen st oß zweier Radler zwischen hier und Gießen. Der eine erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er in die Klinik gebracht werden mußte. -m. Hungen, 2. Juli. Auf dem Sängertag nm 3. Festtag wurde beschlossen, das nächste Bundes- Süngerfest in Lich abzuhalten. — Eine besondere Ehre wurde anläßlich des Lahntal-Sängerbundesfestes dem Gesangverein „Gemütlichkeit"-Gießen zuteil, indem die Prinzessin Hermann zu SolMs-Brauufels auf dem Festplatz den Wunsch aussprach, der Verein möge ein ihr bekanntes Lied zum Vortrag bringen. Dem Wunsche wurde = Büdingen, 2. Juli. Forstassessor M. Hen- zel von hier wurde zum Leutnant der Reserve im Sächsischen Schützenregiment Nr. 108 zu Dresden befördert. Kreis Friedberg. --Friedberg, 2. Juli. Die Großherzogliche Zentralstelle für die Gewerbe beabsichtigt noch im Laufe dieses Sommers, bei genügender Beteiligung, an der Gewerbeschule Friedberg einen elektrotechnischen Fachkur- sus zu veranstalten. v. Rockend rg 2. Juli. Auf Anregung des Pro- fcssorS I. A. Wämser, Butzbach, hat sich hier unter der Schrotmühlen „Veraklit" I Äug. Gruse I 5chneidemühl 5i I bs. Darmstadt, 3. Juli. Die Zweite Kammer fuhr heute in der Beratung der Besoldungsvorlage fort. Abg. Henrich (fortschr. Volksp.) führte aus, das; feine Partei auf dem Boden der Anträge des FinanzauSschusfeS bestehen bleibe. Er wendet sich entschieden gegen die gestrigen Ausführungen des Geheimerats Dr. Becker und erklärt sich mit den Ausführungen bev Abg. Tr. Osann einverstanden. Zum Schluß betainpfi Abg. Henrich die Vorschläge des Bauernbundes wegen Gewährung von Tenerungs- zulagen. Die Sitzung dauert fort. £ie amerikanische Präsidentenwahl- Baltiinore, 3. Juli. Der Gouverneur von Indiana Marshall wurde zum demokratischen Vizepräsidentschaftskandidaten gewühlt. ♦ Kalimpong, 3. Juli. Aus Tibet wird gemeldet, daß der Abt des Klosters Tenaeliug gekreuzigt worden fei. Vierzehn chittesenfreundliche tibetanische Würdenträger wurden gefoltert. Verantwortlich für den volttlichen Teil i. V.: R. Lange. Hornburg nach Basel, Gießen an 3”, ao 3- oorm.; am 11. J«*tt von Hamburg nach Bafel, Gießen an 347, ab 3" voem.; am 11. Juli von Hamburg nach Frankfurt, Gießen oft 7®8, ab 710 oorm.; am 14. Juli von Bremen nach Basel, E.eßen an 3”, ab 325 oorm.; am 17. Juli oon Frankfurt «och Bremen/Hainburg, Gießen an 908, ab 910 nachm.; am 5. August oon Metz nach Berlin, Gießen an 8M, ab 9” nachm.; am 7. August oon Düsseldorf nach München, O eßen an 928, ab 98s nachm.; am 15. August oon Bremen noch Basel, Gießen an 3’7, ab 381 oorm.; am 16. August von Hamburg nach Bafel, Gießen an 327, ab 331 oorm. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so frühen und unerwarteten Hinscheiden unseres lieben unvergeßlichen Adolf sowie für die zahlreichen Kranz- n. Blumensvenden unb die Beileidsbezeugungen sagt innigen Dank Familie Carl Heyer Zimmermeisler. Krofdorf, den 3. Juli 1912. 4648 liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die 'Briihl’sche Universitäts-Druckerei, Giessen, Schulstrasse 7 C7, Mi* Mi* Mi* Mi* Mi* Mi* Mi* MZ MZ MX MZ MZ MZ K »7 MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MZ MA ihre Häuser zu schmucken. Der geschästssührende Ausschuß An die Bürgerschaft von Gießen. Das goldene Jubelfest des Turnganes Hessen bringt Tausende von Turnern in unsere Stadt. Wir geben der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck, daß die Gießener Bürgerschaft auch bei dieser Gelegenheit ihren guten Ruf der Gastfreundlichkeit bewahren wird. Juni äußeren Zeichen ihrer turnfreundlichen Gesinnung bitten wir unsere Mitbürger, an den bevorstehenden Festtagen $onder-An£ebot Cafe Ernst Ludwij Von heute ab füglich 4639 Künstler-Konzert des erstklassig. Salon-Orchesters W. Geissler $chuhhaus Wolff 5eltcrsweg 19 Giessen Carl Kaufmann , neuenFriedhof Bahnhofstr. 6 01)60 Blockstraße 12. ö q Heute vollständig neues Programm! •7t Seltersweg 24 G Muntc, Helena. Die kleine Frontet. — 1. Salomon s Cie Humoristischer Schlager. 05548 W 91 »A. löaVrngtdöt Meiner werten Kundschaft, sowie den sonstigen Einwohnern von Giessen die ergebene Mitteilung, dass ich Telephon - Anschluss völlig lange und weite Blusenschürze aus tadellosem Stoff in bekannter Güte hWh Tel. 267 la. Johannis-, Stuchel- u. Himbeeren tügl. frisch zu billigsten Tagespreisen. Curt von Mttnchow. Klein-Linden. Tel. 856. P4“ erhalten :: habe :: __ Turner bevorzugen G. R. V. 1885 Donnerstag. 4. Juli 1912 Wichtige Besprechung betr. Bundestag in Braunschweig. Anichlieh. Seiet ;u Ehren unserer Sieger beim Jubiläum deö Wetzlarer Vereins. 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