Wertes Blatt 162. Jahrgang ttldxim fiafi* mit 1u€na6mt bei Sonntagft. ,Ianomtrffd)a(tli. od. auswärtig I ind»tück?n,UDto ca. 3H(IO emstei! 200000M.[hv*3! Beteiligung crh. wen. Tap such zw. Rückspt Otto) Köln a K. 8. Fenispr.B.1^. ibtrg, Stuttgart, Brula | Eie .•t'lewtt #flintlleitblfltter* roerben 6tm ,6*enthd) beiqeleqt, bal „Kretiblati f8t 6en Pfund, also von rund 185 Mk., zahlen, um das.Bor- ied>t der Motorb-^otfahrl auf dem Toten Meere ausüben zu dünen. Tie Konzession i’t aus 10 Jahre abgeschlossen und nach, Ablaut dieser Zeit soll das Boot Sch-.ik Jalals Eigentum der türkischen Negierung werden. Die Fahrt, bi? Oberst Shepstvne mit bieiem Sooie uniemonunen hat, brachte bem Amerikaner eine lange Kette Jtebaftion, Ervedikion unb Tmdertt: Bditri» flrace ?. EzveV non unb Benag e=w bL Redaktion:«^ 112. rel.-Abr^AuzeigertAiepe» Samstag, 3. Scbruar 1912 Rotanonsbruti unb Verlag bei üblich« Universums • Buch- unb dtembnufereL 9L Lange. Dießen. er in einem sisselnben Aufsatz des Widc LLvrld tucagazmes Dcnann. Dieses Motorboot, das erste seiner Art im heuigen ».anbe, ist frei ich keine elegante Luxusjacht: es gel>ört dem molyammc dänisch.n Scheik Jalal und war ursprünglich ein breites schweres Segelschiff, in das der unternehmende Scheik erst vor kurzem einen Peirolciimmotor cinbouen liest, der dem schweren F^brzeuge eine Gesdyvindigkeit von 5—7 englisdien Meilen in der stunde vcr- * " " ~ ber Regierung die Eroten Meere zu zu bekommen. Besonders interessant ist die Feststellung des Amerikaners, nach der im Gegensatz zu den bisherigen Annahmen deri.Wa sser- stand des Toten Meeres ntdyt abnimmt, sondern wächst; im Jahrhunderte langer stiller Arbeit delgum die Fluken ihr Reich aus unb Inseln und Küstenstreifen, die nod) vor 30 Jahren hoch | über bic Fluten emporragten, sind heule von den Wellen ver- i schlungen und mir die Spitzen und oberen Aeste der vom Wasser begrabenen Bäume erzählen von diesem vom Toten Meer ver- schlungencn Lande. Bürscn-Wochcnbcricht. =• Frankfurt a. M., 2. Febr. Rach Beendigung der Nllimolianidation, die noch grösseres Material an den Markt gebracht hatte, konnte sich di Tendenz etwas befestigen. Das Gesdräft bewegte sich in sehr ruhigen Bahnen, da drin? Momente zur Zurückhaltung mahnten. ! Ernüchternd ivirkle zunächst die Lustlosigkeit der Auslands Imärfte. Reuyork stand unter dem Einfluß der Tatsache, das; die wirtsdwftliche Besserung in einen Stillstand geriet, der sich namentlich in den Einnahmen der Eisenbahnen kundgab. Dazu Tarn das weitere Vorgehen der amerikanischen Regierung gegen die Trusts. London wurde durch die Strei kg c fahren in Unruhe versetzt und Paris durch die Ministerkrisis sowie durch die Reibungen mit Ira.im wegen der Beschlagnahme von Schiffen Auch bei uns spielten politische Befugnisse eine Rolle. Erst nachdem die verbreiteten trüben Sd i derungen der Well läge offiziös beschwichtigt und in Bankkreisen, die zum Auswärtigen Amt Füllung unterhalten, die po i iscken Bedenken als grundlos bezeichnet worden find, konnte zuversichtlichere Stimmung Platz greifen." Eine Stütze für die Widerstandskraft der Börse war auch die günstige Entwicklung der Geldverhält- nisse. -hat auch die Bonk von England noch Abstand davon genommen ihren Diskont zu ermäßigen, so wird man doch in den nächsten acht Tagen mit einer solchm Maßregel rechnen dürfen und unsere Reickisbankleitung dürfte dann keine Bedenken melrr tragen, die Ermässigung des Rci IrSbankviskonts, m an auch mir um 1 - Proz., ins Ange zu fassen. Die Geldflüs igfert am lwimischen Markte stützt sich zweifellos auf die starke Kapital- frart des Landes, die besonders auch bei der Zeichnung aus Oie halbe Milliarde neuer Anleihen in die Erscheinung getreten ist, und -war insofern, als fast 50 Prozent der Zeichnungen auf feste Anlagen entfielen, während früher nur etwa ein Drittel durch dauernde Anlage gebunden war In dem diesmaligen Ergebnis darf daher ein großer Erfolg ^blickt werden, zumal bei der Vorliebe der Kapitälchen für höher verzinsliche Werte, namentlich Jndultriepapiere. Hei- wische Anleihen konnten durchweg etwas anziehen. Ftcmbc ~ — x - hwnHh«>rt mir (TfviMPi'f-n 31 „ nrm 91itpnn5 prad;tuoUcn Farben empor, gewaltige 5anb|Uiuablagmingcn au der einen Seite, auf der anderen dagegen mächtige Kalkgebirge, die im Abendsonnenscsi in rötlich glühen. Unb z wisch n bl ei en Bergen Einsdfnittc, Sclüuchb. n und froh, en von bczaiibecuder plknn tastisck-er Schönheit. An dem Ci iflufi des Amon (Mojeb), der ernn die XIanbfdkift Moab von Ammon trennte, öffnet sich eine herrliche Schlucht, bic unzw i' lhaft das sck)öuste Landsd-aflsbild vor ganz Palästina nm schliess. Wohl 100 Meter lwch Jteigcn du kaum 7 oder 8 Meter voneinander entfernten Felswände empo: unb zwisdum ihnen rauschen und tokn die Wasser des Ar non. „Tie herrlidten Farben und die wundervolle Mannigfaltigkeit bei Aedernngen im Gestein lassen sich in Worten nicht schildern. Unmittelbar über der Schlucht erhebt sick) eine seltsame i5clsbildung aus hartem versteinerten Salz, die von weitem wie bic Gestalt einer Frau aussieht. Si' gilt bei den Eistheimisdien als — o t Weib. Und kaum 8 Meilen nörd ich von dieser Stelle, am östlichen Ufer des Toten Meeres liegen die heißen Bäder von Kalirrhoe, die HcrodeS bei seiner letzten Krankheit in der L>osmung auf Genesung aufsuckuc. Noch ragen hier die Ucberrcltc der alter Bauten aus dem Boden." Diese einzigartige Vermählung biblischer Erinnerungen und einer reidxn und iTtcnartigen Natursdwnheit würden die Utcr bes Toten Meeres langst zu einem vielbesuck)ten Badestrand gc i macht haben, wenn eine andere Regierung als die türfifcbe über dies reiche und schöne Land zu gebieten hätte. Denn das Walter des Toten Meeres ist bekanntlich das falzrei.chste der ganzen Erde, und nach Shepstoncs Ansicht wohnen ihm zweifellos deilwirlungen inne, die ci.ier wissenschaftlichen Erforschung wert wären. Ei hat mit seinen Gefährten täglich im Toten Meere gebadet: bi- Tichtigkiil des Wassers erschwert zwar das Schwimmen, aber das Bad ist ungewöhnlich erfrisdiend. 'DaS hohe spezifisch: Gewidr dieses Wassers ist sogar größer alS' das deS mcnsd).icheu Körpers so doch Nidstschwimnicr nicht untetgefycn, sondern an der Cbcr fladk* treiben. Man muß freilich achten, kein Wasser ins Auge Tagtäglich wird unS bestätigt, von welch wohltuender Dir- lung ScottS Emulsion für -ahnende Kinder ist. Und die Erklärung dafür? ScottS Emulsion enthält in der feinsten Form die zur Bildung gesunder, kräftiger Zähnchen nötigen Aufdaustosse, stärkt aber auch gleichzeitig den jugendlichen Körper in nachhaltiger Weife, so daß tt die Mühen des ZahnenS unbemerkt über« windet. Selbst die Mcrkleinsten nehmen trostlosen unb eintönigen Landsck»ft unb dieses noch verstärkt durch die zahllosen Legenden, die w'ch heute unter den Bewohnern des heiligen Landes tortle.tn und dem berühmter' Meere allerlei schlimme und verderb i 1)« Mächte juidircibcn. c- Jerusalem wirb einem jeder Li ihcimisch: beiipielsweile erzählen, baß es unmöglid) ist, in den Fluten des Toten Meeres zu rniwim men. daß an den öden Ufern lein Tier leben, leine xfianAC sprießen, keine Blume blühen kann und daß ieber, der länger als ein oder zwei Tage in der Rähe weilt, unfehlbar von einem schlimmen Fieber niedergeworien wird. „Ja, als wir die Mhr! antraten, verlangte ein besorgter Freund, wir sollten unen grovr” Vorrat Chinin mitnehm en, um diesem bösen Fi der WiberUam ~ anz anders aber stellt sich die Wirklid? Feil diesen trüben Vorsteklunaen entgegen! Ci:ic Lanbsch.Nt v» n auber tegrüfu die Reiteuden, am givtifujim ulc Wy-.., ./.ije unb Veite ^(ificraudlcn riefeln unb sprudeln unb eine üppige gesunde Vegetation zieht den Blick aut fiel». An den Ufern aber türmen sich mächtige ^rlswaube von Meere erteilt Sd>on jvül)cre Durchforschungen jener Regionen -oben gezeigt' daß bi: Ufergebiete deS Toten Meeres einen ganz ungewöhnlichen Reichtum an mineralisdten Sd-atz<-n besitzen unb in biizantinisdicn Zeilen wurden hier auch mächtige Kupferberg werke betrieben. Amerikanische Rciiendc haben außerdem große Marmorablagerungen, Porphvr und Pl-ospl>ite entdeckt, und die ganze «eschäffenheit des Landes scheint auperbem daraut hin- ziuveisen, baß Bohrungen zwnfeNos zur '-lufli.ibung von Betroleum- lelbem führen würden. Salz wird an den Ufern in,groben Mmgeii gefunden, aber da die türkische Regierung da» ^alzmonopol be- .rüg, der aber — ungleich Ehamifo — den Zwiespalt zwischen oeutscher unb französischer ycinui . i ht kannte. In Brandenburg an ber Havel geboren, aut d:m dtcihdtfii Gut Sacrow bei bam autgcTradncn, wurde er prcußisch.r Offizier, nahm nach län- lerer UrterbixxiBing s.ines Solbatenlebens an dem Betreiungskrreg oon 1613 als Freiwil.i_ter teil unb durfte die schlachten von Großgörschen, Bautzen, Tresden, Kulm und Leipzig gennnnat helfen. Ein Brusmoel zwang ibn, feinen Absch«d zu nehmen, ben er unter Betorderung zum Maior erhielt. Die uvihegeiibe Ausgabe vereinigt in einem starken Bande alles, was der dichter telbst für sein bestes hielt, was bi: Zeitgenossen besonders matzten ute noch gelesen zu w.rden verdient. Wir linden den Tramenznklus „Der Held des NoiBens", welches der erste versuch ist, den Rchelungenstoff dramatisch zu bewältigen, ferner den icn „Un* bitte", das volkstümlichste unter Fouguös Werken. S-aju dimmt uod> eine Auswahl feiner Gerichte. In einem aussührUdten LcbenS- bild bringt der Herausgeber uns ti: Person des Tichterö nahe unb führt uns in die bewegte Zeit der napoleonischen Epoche, ocr Befreiungskriege und der folgeiiden Jahrzelmle rin. Pie hersteHuntz öcr (Slübfä'en. Fast allgemein gilt Edison alS der erste Erfinder der elek- tuschen Glühlampen Ties entspricht aber keineswegs den Tat- [iöen. Tas Verdienst Edisons besteht vornehmlich darin, bab er Den wichtigsten Teil des elektrischen Glüh.ichtes, den Glühfaden, in brauchbarer Weife aus Kohlenstoff herstell e zic eigentliche Erfindung des GlühlichteS ist aber viel älter Sckwn 1883 hatte Jobard in Brüssel ben Lorfchlag gemacht, Hoble im luf.leeren Raum durch ben elcktrisck>en Strom zum Glühen tu bringen. Dieser Gedanke wurde Anfang der vierziger ^cihrc Jon feinem Sckwler, bem Bergingenieur be Ehangi), zur Aus- fübrung gebrad)t, und zwar stellte er Glühftäbchen durch Aus- idyictben der Retortcnkohle her Damit war daS Prinziv ocr Llühlampe gegeben. Aber aus dem spröden, brüchigen Material b:r Reiortenkohle konnte man für ben sehr kleinen Querschnitt, ben ben Glühkörper für eine öfonomifdK Ausnutzung des Strome^ haben muß, keine für die Dauer genügend haltbaren Stäbchen ^‘s)icr wiesen zwei amerikanische Elektrotechniker, Sawyer unb Man, im 3alyre 1878 einen gangbaren Weg. Sie fdmitten aus Har-onpapier Ncine Bügel unb verkohlten sie in einer Muftc iioifd)cn GraphitPulver. Doch waren b.cfe Kohlcnbügcl noch recht wenig Hal.bar Rackidem aber einmal bie richtige spur gewiesen war, nuidü: sich jetzt eine ganze Schar von ENinbern baran, hurd) Verkohlung aller möglidfcn organischen Substanzen, bic in ßcbenform zu erhalten sind, brauchbare Glühfäben zu erzeugen, cn her Papi er streif en Bauinwolljäben, Haare von Tieren unb 8)knfd)cn unb Bainbusfafern. Mit ihnen glückte Ebifon un fcicrbü 1870 der große Wurf und in wenigen Wochen gelang cs iljm, burd) >v eite re Verbefserungen bie Glühlampe aur Pollen Lebensfähigkeit zu bringen. Die Fäden unserer heutigen Kohlen- sabenlämpen werden aus Zellulose gepreßt. Man stellt durch LÜien von Sdücßbaumwolle und anderen Stof en einen plafludicn verkohlbaren Teig her. Dieser wird entweder in dünne Platten gewalzt und aus diesen iperben bann bie zu verkohlcnben Faben ausgeschnitten, ober bic Masse wirb burd) sehr feine a.usen gepreßt Besonders auf letzterem Wege erhält man fast vollständig fl[eid)mä[sige Fäden, die man auf einem heißen 93iegceifcn, in zustellen sein, eher mar das Gegenteil der Fall. SDZit bem Ein- fciibcr wirb sich wohl ein großer Teil hiesiger Sportfrcunbc erinnern, aus wie grassc Weife im vorigen Jahre bem Wintersport birckt entgegengearbeitet wurde: man fand es für angemessen, eine gänzlich abgelegene, von iegtid>cm Verkehr abgeschlossene Rodelbahn aus dem sog. Aulweg — ber Verbinbimg des Riegelpsabes mit der Leihgesterner Straße entlang der Hey- ligenstaedtschen Werke — durch Ucbcrl'ircucn von scharfem Sdmttcr unbraud)bar zu machen. Wie fchon erwähnt, in anderen stabten werben auf öffentliche Kosten extra Rodelbahnen angelegt, in Gießen wirb eine ohne Kosten enti’tanbene, nie# manb beläftigcnbe, der Gesunbheit so vieler aber sörderliche Rodelbahn ohne weiteres zerstört. Unter Hinweis auf ben bamals attenthalben entftanbenen Unmut kann ber nunmehr erhobene Wunsch aus eine mehr zeitgemäße unb wirksame Förberung bes Wintersportes verslänblick» fein, eines solchen Sportes, der zu einer Zeit, wo die in dumpfen ArbeitS-, Fabrik- ober Bureauräumen beschäftigten Einwohner nid)t mehr zur Erholung in Walb unb Felb streifen können, als Quell unb Bonn stabiler Gesunbheit anzusehen sein muß. Die zur Förderung dieser Bestrebungen kompetenten Personen möchten sich doch dessen gewiß sein, daß es weil besser ist, ber I durch Berus fast den ganzen Tag gebundenen städtischen Bevölkerung, bie zum großen Teil roeber Zeit noch bas Geld verfügbar 1 bat, in entfernte Gebirge zur Ausübung des Wintersportes zu reifen, burd) rin kleines Entgegenkommen hygienischen Bestrebungen burd) bic T a t Vorschub zu leisten, als lanae Vorträge über Körperkultur, gesunbtätliche Maßnahmen und ebensolche Er- zichungsmelhoben anhören zu lassen. Jedeufalls bürste es nicht roieber vorkommen, daß wegen her Empiinbsamkrit eines einzelnen so viele Bewohner einer wahren Freubc beraubt werben. Wer biefe Freube zu beobachten Lust hak, möge Groß unb Klein mit zusehen, mit welcher verjüngenden Lust unb mit welcher Frische sich dem so gesunden Wintersport hingegeben wird. Die Stadt aber würbe durch Eingehen auf die geschilderten Wünsche, entweder Errichtung einer besonderen Rodelbahn ober Schutz für bic besteheube, natürliche, eines ehrenben Zeugnisses tcilbaitig werben, baß sie Verstänbnis für bas Wohl unb Wehe oller Bewohner hat, sowie einen Sinn für zeitgemäßen Fortschritt ber bei all brnen, bie ein wannes Herz sür das Wohl- crncften vieler BevöllerungSschichten, insonberhett für Gesundheit unb Blühen ber Jugend haben, freudiges Echo und innigen Dank Hervorrufen wird Gießener Anzeiger General-Anzeiger für ffiberbefjen Aires, Portugiesen unb Griechen würben höher bezahlt. Erhöhtes Interesse zeigte sich für Bankaktien in ber Erwartung günstiger Bilanzverösfentlichungen. Bahnen lager teilweise etwas kfamädter, dagegen trat sür Sch ifsahrtSaktien roieber etwas Kauilust hervor. Am Montan markte blieben bie günstigen Berichte fall ganz ohne Einfluß, Hütten- unb Kohlen aftien neigten eher zur Schwäche. Auch anbere 3 n b u it r i c Papiere zeigten nicht mehr bic zuversichtliche Verfassung wi. bisher wenngleich es an einzelnen starken Auswärtsbewcgunger „icht fehlte So waren u. a. Akkumulatoren Berlin auf günftig. Abscklußerroartunqen begünstigt, ferner Aluminium Neuhausen aui gebesserte Snnbikatsaus.ichten geiragt unb hoher, unb Äunu feibe stark anziche.ib aui bas obiiegcnbc Urteil bezüglich ber Herstellung von Viscoseseibe. Auch Defibcutiche 3’Jte konnte sich auf bie Preiserhöhungen in ber 3uteinbuftne ansehnlich be- icftigcn. Privatbiskonl 31 t< Preent. vüchertisch. Fouauös Werke. Hcrausgegeben, mit Biographie, Einleitunaen unb Anmerkungen vers h.n von Dr. Walther kieferner Goldene K-assiker-Ti liotb.'k. Deutsches Berlags- hau5 Bong u. Eo., Berlin — Fnebrich den Großen zum Paten tu haben dieser ganz besonderen Gunst durste sich ber Dichter ber Undine" rühmen, ber einer franzöiischcm Emiiranrenfamckie ent- । Üammu und die Spur dieser Herruun ü seinem Namen werter Scotts Emulsion gern und vertragen sie gut eS's ässsbsb ttmmiisn dU Siel», DUaeti» un» je 1 lailaL _____________ fllübt NcuerdingS hat die Metallfabcnlampe wegen ihrer größeren Lichtstärke unb Ockonomie bic Kohlcnfadcnlomve immer mehr Wbrängt. Hier sind die Glühfäden aus sehr schwer schmelzbaren Metallen, wie Osmium, Tantal und Wolfram, beten Gewinnung unb Verarbeitung erst in ben letzten 3ahrcn gelang, hcrgcftciit. Gertbcm im letzten Jahre von ber Glühlampeninbustne eine mcient- kiche Verliesserung des WolframfabenS gcbrad)t würbe, wirb du,er fast ausschließlich angewandt. Ursprünglich bereitete die Ver- orbeiiung des Wolframs große Schwierigkeiten Man kann nämlich das Wolfram nur in Gestalt eme*3 grauen Pulvers gewinnen, das nod) Schwefel enthält, deszen vvllftandige *2lbiriirnung sehr sck)wierig ist. Aus dem Metallpulver lassen sich ober keine Drähke direkt Herstellen. Die Herstellung der Wolsiam- fiibcu gcsdsich: entweder nach dem Ziehvcrfahrcn der Firma Sie- mm3 u. HalSkc oder nach dem Spritzverfahrcn. Bel cntcrcr fzabrikitionsart stellt man eine Wolfram-Nickel-Legierung mit nnem Gehalt von 80 Proz. Wolfram Zunächst erzeugt man aus Wolfram und Nickel mit Hilse rineS Vinbemiltels eine Paste, bie man zu dünnen Stäbdvn preßt. Letztere, werden bann in einem elekirisdien Ofen langsam auf über ldOO eryitzt^ wobei bic Legierung rin schönes filberwcnzcS Aussehen ann'mmt. In dieser Form läßt sie sick) zu feinsten biegsamen Drahten aus- lieben, bic aus bic bekannten Gestelle gewickelt werden. Dann wirb bas Nickel vollstänbig verfrtlchtigt, /nbem man ben Faden im Vakuum burd) Durdsiriten eines clektrischen etromed auf 2600° erhitzt. Der dabei zurückblribenbe, allerdings zicm.ich fprode, 23olfram abcn kann setzt in bie Glasbirne eingesetzt werben. Bei bem Spritzversahten wirb bas Wolfram bejro eine 2c- flierung desselben burd? Zusatz besonderer Bindemittel ebenfalls > in plaslisd-e Form gebracht. Die Maste wird in einen Pref? -nlindcr gefüllt, brn unten durch einen burd)bolnrten Diamanten abgefdrtonen ist. .Mit Hilfe hvdraulichen Druckes wirb bic Poste inbFabenform burd) ben Diamanten gepretzt und bann in ahn- lidKr Weise wie bei bem Zicl)vcrfechten bas SBinbemutel wieder j "‘^"be Verfaftren sind im Prinzip sclwn längere bekannt wurden jebod) in bet letzten Zeit berart Perbeifetl, W t bie Leuchtkraft unb bie Lebensbauet der Glühkörper wesentlich erhöht wie aud) ihr Preis hetuntergedtuckt werben konnte. Da bic verbesserte Metallfabcnlampe für bicfctbc Lidrtstarke weniger Strom absorbiert als früher, fo ist sie febr wohl geeignet, .ben Bezug elektrischer Energie zu Belcuchtungszwccken zu verbilligen unb weiter auSzubehneu. ri,a|!|e.iFKiniflbr!f .d-rtdi-D--" Wir liefern nicht nur ^er -Taiea wir ueiern nicm nur * « pfr i.i tiK Lokomotiven Lokomobilen Über IvuCGD Pö im Betrieb YerkaaLbnreaa: Frankfurt a. M.-Bockenhelm 7, Moltke-AUeö 72. HHS ¥ Letzte Auszeichnungen: i>rü sei 1910: Gr^i d Prix ßudajteil 1911: Gros e x- !Se e Stoatsmedallle Gasmotorenfabrik A.'G.jCöla-Eiuenfeld (vormals C. Schmit®). DIESEL-MOTOREN-ANLAGEN 8a u cgaa-M o tu ren Präzision «-Motoren für alle Betriebe tL alle Brennstoffe p»I । sondern euch Universal, Mehrschar, Hack u. Häufler, Wechselkörper jeder Art, Kultivatoren, Laakes neueste Zwillingseggen EEEZEjZEEEHEI Pflugfabrik Union, G.m.b.H., Homburg (Pfalz) •AE um — brsffua Gg. Echieferstein, Maschinenfabrik, Lieh, VT" Ersatzteilezu Pslünen und allen anderen landw. 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F., vormittags 9 Uhr anfangenb, werden folgende Holj- foilimente ans der Waldung der Gemeinde Leihgestern versteigert: 4 Eichen-Stämme = 2,18 Fstm., 5 Kiefer» Stämme — 2,04 Fstm., 103 Fichten-Stämme = 20,57 Fstm., 37 Fstm. Fichten-Derdiiaugen, 96 Rmtr. Fichten-Ki'tzretsig, 6 Rmtr. Ktefern-Nutzscheiter 3 Mir. lang, 21 Rmtr. Buchen-Scheiter, 27 Eichen-Sck euer, 57 Rmtr.Ktefern-Schecker, 19 Rmtr. Buchen-, 18 Rmtr. Eichen-, 12 Rmtr. Kiefern- und 19 Rmtr. Fichten- Knüppel; 4000 Buchen-, 1280 Eichen-, 1180 Kiefern- „nd 9510 Ftchten-Wellen; 14 Rtntr. Buchen-, 23 Rmtr. Eichen-, 13 Rmtr. Kiefern-, 76 Rmtr. Ftchten-Siockholz. Zusammenkunft Distrikt Rehstand. Einzeln lagerndes Holz wird nicht vorgezeigt und kommt nach dem int Rehstand lagernden Fichtenholz zum AuSgebot. «s« Leihgestern, den 1. Februar 1912. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. * sonst fl ’ denn a Rtn. Teni i|* Par poorlaßcn Rpfuttl ■ jjtai die ptrn einen damit aus 0 bn t K i> K 3,20 [gp^nb uni IJr^ridiitni E|T^hnun( bs? wtt it Ät n> Ti ^ttihtti i, i/-hrlj 'iS» ht A>t*i ■ A 'M :■ * •iC tfli Holzvcrfteigerung Montag, den 5. Februar, vormittags 9 11 hr aiifangcnt), soll uu Lang-Gönsec ®ctneinöe- ivald Distrikt Wehrholz versteigert werden: 289 Rmtr. Buchen-Scheiter, 167 Rmtr. Buchen- Knüppel, 109 Rmtr. Eichen-Knüppel, 7500 Buchen», Eichen- und Fichtenwellen, 138 Rmtr. Buchen-, Eichen, und Fichtenstöcke, sowie TicuStag, den 6. Februar, vormittag- von 10 Uhr au: 153 Elchen'tämme oou 15 — 46 Ztm. Durchtneffer, 6—10 Mtr. Länge mit 48,38 Film, 144 Fichtenstämme von 13—28 Ztm. Dlirchmeffer, 10—18 Mtr. Länge mit 36,52 Fnm., 243 Fichtcn-Derbstangen L und II. Klaffe. Die Zusammenkunft ist jedeSmal am Mandler- Weg beim Waldeingang. Großh. Bürgermeisterei Lang DönS. R 0 mpf. a. Duchcu-Stammholz. II. Kl. 2 Stämme mit 3,91 III. „ 25 „ m 25,18 IV. n 23 , , 16,71 III. , 3 n n 4,43 n IV. , 21 n , 21,95 D V. n 332 n „ 123,13 H Dtl 6CI1 den Waldungen der Gemeinde Londorf AuS sollen im Wege deS schriftlichen Angebots verkauft werden: Stämme 10 (Sim. Dm. = 2. Kl. 43 7 Stämme 3. Kl. 30—39 Elm. Dm. Stück 189 Stamm Stämme 4. 5. 25—29 20—24 12-19 7 39 217 Stamm Stämme 40—49 30—39 25—29 12—24 1 7 16 14 19 3. 4. 5. 5 11,04 1,31 1 25 4 21 32 30 103 = 17,49 = 20 43 = 14.74 --- 23,36 30—39 , , 25—29 , r 20—24 , , 13—19 , Fichten'Bauholz Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift .Holz - Submission* bis spätestens Dienstag, den 6. Februar d. FS., nachmittags 2 Uhr, bei uni einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung bet Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Die näheren Verkaufs-Bedingungen können bei unS eingesehen werden. ZnschlagSsrist 3 Tage. Londorf, den 29. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Londorf. A um ann. d) Kicfcrn-Schnittholz 32—42 Ctm. Durchm. — 10,55 Fstm. e) Kicseru-Bauholz 7,70 Fstm. 6,24 , 21,62 , 48,44 . 1,60 Fstm. 7,98 , 9,32 . 5,79 , 8,58 . g) Fichten-Derbstangen 9—12 Elm. Durchtneffer 16,40 Fstm. 4. , 5a , 5b „ 9 24 1 b) Eichcn-Bau- und Grubenholz 2 Stämme 2. Kl. 50-59 Elm. Dm. — 3,02 Fstm. c) Vuchcn-Schwellcnholz 3. Kl. 41 Ctm. Dm. — 1,07 Fstm. a) Eichen Schnittholz Stämme 2. Kl. 50—59 Ctm. Dm. — 13,39 Fstm. 30—39 , 25—29 , [ iiniclheitei ■Hi auch das Imäihmg in Minen Äai Wntunterric ■ni summe, ■t85, während ■ cm aus Än ■ frür die ' Ik 110 5ojii I Ichheit im Ihlungsst Willvauses ge jnhrelte Ri ■vloeiidigcn 1 Ikiiaütcn ich! Ltrchs-,uschlag ■ Irf, die nu jgiitc, ist bei ■h'-clnen Au ■ür.iübtung e , =22,44 , = 0,60 Vir iei Tern am gtriW die bac fee und ?ui -rStgnN" ^ansubi^' totenhcn sie darf, * ir'gn den Ji L>, in der d einen ytr ihre t llL indem,er bien mit hürgerliä px-. abtjäft- \ lebet die kjt, das bi rn!. schon s bestens ein bZundesra! , 3. , 40—49 Stamm 4. , 39 Mi ...lülDi’ fc h:r Tfl ■ Holz-Submission. 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