ii->n" SÄ* Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. ’^gasse U Lchuhwaren- Alleiniger Febrikint tnrt dri beliebten Schuhcrtme „Nlpif Carl Gentner, Göpplnga schen der Sozialdemokratie und der Regierung nicht her geteilt werden. _______________________ ischbaci Selterswej en getrocknetes Obs: i llen, Feigen, Apfelri tensteM* Hermann Vang t. Neuyork, 30. Jan. Der dänische Schriftsteller Hermann tan g, der sich auf einer Vortragsreise nach Kalifornien befand, tr Montag früh in O g d e n (Utah) g e st o r b e n. ag, den 20. Zv ^inzelpaare, sowie 8 unter SelbstkofteM irtikel kiewähre bei Z- md Rabattmari ildschmii — Bismarck und Habt). Als die neue Barttracht aufkam. die durch Kaiser Wilhelm in der ganzen Welt unter dem Schlagwort ..Es ist erreicht" bekannt und berühmt geworden ilt, soll Bismarck eines Tages seinen Barbier, der natürlich, als zur Zunit gehörig, die neue Mode mitmachte, gefragt haben. Sagrn Sie, sind Sie gereizt?" Aus bie entauntc Verneinung dieser Frage erklärte Bismarck, „das; der io tri terte und behandelte Bart auf ihn den Andruck unmotivierter, Gereiztheit mache" — £b diese Anekdote wahr ilt? Wer wem es? ^hr Gewährsmann aber ist kein Geringerer als Gerhart Hauptmann, der sie in seinen neuen, augenblicklich in einer Tageszeitung erscheinenden Roman mit eingeslochten hat. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaf t Der Witwe Tolstois wurde vorn Kaiser eine laiyrW Pension von 10 000 Rubel verliehen. wird und daß, wenn cs jemals nötig werden tollte, das von ihm übernommene Erbe an ideellen und materiellen Gütern vor Geiahr zu schützen, die deutschen Stämme sich einmütig um ihre Fürsten scharen und über allen Parteihaber h i n w e g fick nur von dem einen sridericianischen Gedanken leiten lat en werden: alles für das Vaterland! Von dem Dunicke erfüllt, allen, welche meiner in diesen Tagen mit treuem Gelöbnis und herzlicher Fürbitte gedacht haben, meinen wärmsten Tank auszusprechen, ersuck e ich Sie, diesen Erlast zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Berlin, im Schloß, den 29. Januar 1912. Ein Lebenszeichen de8 Fürsten Bulow. Hamburg, 30. Jan. Der „Hamburger Korrespondent" veröffentlicht nachfolgende Erklärung des Fürsten Bülow: _ .. „Anläßlich der Wahlen sind mir aus nationalgesinnten Streuen zahlreiche Zuschriften und Telegramme zugegangen, in denen sich nicht nur persönliche A n h än gl i ch ke i t au s | pr rck t, > onde ry auch die Ucbcrjcugung, daß ick in meiner politischen Tätigkeit bas anstrebte, was für eine gesunde Fortentwicklung des detU- scheii Volles und somit für die Macht und Ehre des Ten liehen Reiches und Tür die wahren und bauernden Jiitereisen von Kaiser und Reich förderlich war, Solche Zeugnisse enüllen mich mit Geßugtuung und dem Gefühl des Dankes für alle diejenigen, die mir aus dem Boden gemeinsamer Liebe zum Vaterlande ein freund lichcs Anden len bewahren. Tie Kundgebungen emzeln zu beantworten ist mir nicht möglich. Ich bitte, meinen T^nF aut bielcm Wege entgegenzunehmen. Rom (Villa Malta), den 28. Januar, gez. Fürst B ü l o w." en, lürkisci e Zwetsc fg. an per Phind - Seit Ionas Lies Tode war Hermann Bang unbestritten kr größte Erzähler der modernen nordischen Literatur: nun ilt tt feinem großen Meister und Muster in den Tod nachgesolgt. Die tiefen und heiligen Qellen, die den Born der Bangschen uchtung nährten, strömten hervor aus den Wundern »einer iinfcbeit. Wie.er selbst in der „Vorrede" zu 1 einem Roman Tine" berichtet, waren es drei Grundstimmungen, bie alle aus irrni Erinnerungsbilde flössen und in wechiclnden Akkorden in nnm Büchern immer wiederkehren. Ter große und bestimmende Eindruck, der dem Siebeniährigen unbewußt die enttckndende »cktung fürs Leben gab, war das Verlassen seiner Kindheitsheunat Djfrcnb des dänischen Krieges 1864. Die ichwarzgekleidete Duernde Frau, die seine Mutter war, schwebt rote em zarter hatten über dem blühenden Schmelz seiner Lyrik. Und jene» hernusgerissenwerdeii aus dem Kinderland der zraume, das mit tau Bilde der Blutter so innig verknüpft roar, bringt zugleich fine unruhig rastlose Stimmung in alles Tichlen Bangs, meinen Äenschen ist gegeben, auf keiner Stätte zu ruhen: von ihrem untren Schick,ai stets weitergctricbenc Pilger sind.Ne, die nck tif der Lebensreise nur zu flüchtiger Rast niederlallen, und wo m Glück ihnen winkt, wo ihrer Sehnsucht Friede leuchtet, au|- 7 ckbreckt werten zum Weiterwandern. Nicht nur im Krieg?- r?man „Tine", sondern in Bangs ganzer Dichtung hallt ,das -indbeitserlebnis fort von Dänemarks Niederlage, und |o ist er ein Dichter des Unterganges, der Flucht, des Kampfes innerer mb' äußerer Gewalten geworden. Ein feiner Kenner der Bangschen Psyche hat die Zwiespältigkeit slimer Natur aus seiner Wstammung erklärt. Vom Vater der war btr Dichter der Sproß eines uralten degenerierten Gcichlechtes: fruraä ihn erhielt er die überreife Feinheit seines Geickmacks und inn.fr Kultur, empfing er die nervösen krankhaften ompulie, die fern Leben und Tickten durchfittem. Tie Gabe der Mutter dagegen frir: eine schwermütige, gefühlsroeiche Reinheit des Träumens, tine; Sehnsucht nach Stube und Harmonie. Als dekadent und Stbclutionär hat Bang begonnen. Als der Zweiundzroanzigwbnge i'.t dem Roman „Hoffnungslose Geschlechter" in die dannche Kreatur eintrat, da roar sein Name im Nu in aller Munde. 3n dem Helden seines Buches, dem Dichter Bernhard Hon, batte neunen neuen Typus geschaffen, der einen Markstein in der Ent- :.tfHung der nordischen Literatur bedeutet. Tie.Psychologie des bilmöenten .Aestheteu war hier in scharfen Umrissen gegeben und 77 m6*3 :;dpr*f \6e«sc^> irf*"'Tseld iwaab 5 Massenetr neue ©pr. Ende März wird in der Pariser Oper das neueste Werk von Masscnct in Szene gehen und man ist bereits eitrig an der Arbeit, um eine würdige Aufführung dieser jüngsten rrchomung des Komponisten der „Manon" vorzubereiten. Zu gleicher Zeit Toll daS Werk auch an der Cper von Monte Carlo geimelt werden, ja es ist sogar wahrscheinlich, daß Monte Carlo der Panier Lre- miere -uvorkommt und die Oper schon Mitte ^ebruar herau,- bringt. Tas Werk führt den Titel „Roma", und einem Mitarbeiter des Gautois hat der greise Meister jetzt in einem Gewrache interessante Mitteilungen über den Ursprung und die Entstehung icmer neuen Oper gemacht. war im Jahre 1902, ich weilte in meinem Heime in Egrcville als ich unter dem Hauien von Büchern, bei deren Lektüre ich mich von meinem musikalischen Arbeiten erholen wollte, ein Heine* Heft sand: „Tas besiegte Rom". Dieses xrama des verstorbenen Alexandre Parodi roar 1876 in der Comedie Fran^aiie gegeben worden, aber aus irgendeinem Zufall sah ich eö nickt aus der Bühne. Das schöne Moriv hatte mich dann bei der Lektüre gefesselt. Eines schönen Abends, es war im Jahre 1878, trat ich Parodi von ungefähr auf dem Boulevard; wir waren sehr belreun- M und ich hätte mich lehr gcircut, mit ihm einmal gerne ml am ein Werk zu schaffen. An jenem Abend schlug er mir die Idee zu einer Oper vor, entwickelte mir die Hauptizene, aber ick weist nicht, durch welche Umstände der Plan später ^mitten anberer Arbeiten in Vergessenheit geriet Parodi wurde uns 1901 durch beit Tod entrissen und erst ein Jahr |pater entltanb plötzlich beim Lesen des besiegten Roms in mir das Erlangen, iteie^ ^.ert der Cycrnbübne zu gewinnen. Der Plan beschäftigte mich, die rnulika- lisckcn Möglichkeiten dieses Stosses schienen nur immer reife ja ich skizzierte bereits einige Teile der Partitur. Dann kurieb ich an die Witwe Parodis, um die Antoniation zu erlangen, aber mein Bries erreichte anscheinend nie seinen Bestimmungsort Aber das Thema batte mich so ergrmen, daß ich unwillkürlich w der Komposition sortsuhr, ohne Mich darum zu sorgen ob die Erbsn mir die Autorisation erteilen wurden oder nicht Tann kam „Ariane" und das „besiegte Rom" rourbe aufgegeben Doch eines Tages erschien unerwartet iene Autorisation, die rck langst ver gehen hatte: mein Mitarbeiter Henn Cam brachte sie mir, ohne zu ahnen, daß ich sie trüber schon iE,^e1en hatte Dabei zog er ein fertiges Szenarium aus der Taiche. Welche Heber raschung! Es stimmte säst genau mit meinen Vorarbeiten uberem unb ich brauchte meinen Freund (Sain nur zu bitten, die Szenen der Vestalin größer und breiter anzulegen/ Tie Partitur ist bereits seit drei Jahren vollendet JRoma' so schloß Massenet, „ist kein lyrisches Drama, ich habe mein Werk eine tragische Over" genannt, wie ich auch den , Panurge , an dem ich gegenwärtig arbeite, seinen bestimmten Titel geben werde. Tie Aussübrung von „Roma" wird zeigen, daß die Musik dem Geiste der Tragödie zu folgen bemüht roar." Ein Erlaß des Kaisers. Berkin, 30. Inn. Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht nachstehenden an den Reichskanzler gerichteten Erlaß des Kais erd: Bei meinem Eintritt in ein neues Lebensjahr und zu dem »rausgegangenen 2 00 jährigen Gedenktage der Geburt ^lieNrichs des Großen sind mir aus den deutschen Landen jjnb gen Ausland her zahlreiche Glückroüni'ck)e und Huldigungsgrüße üticflangen. Diese mannigfachen Kundgebungen treuer Anhang - tidlleit haben mich mit auirick tiger Freude und Tankbarkeit erfüllt, fat tonale Gedenktage sind in unserer schnellebigen, von wirt- östlichen und trolitiidien Interessen und Gegensätzen beherrschten jeit besonders rooblt-uutb; denn sie nötigen dazu, in dein Hasten M werktäglichen Lebens einen Augenblick inne zu halten und iinem Blick aus die Vergangenheit zu werfen. Welche ungeahnte (iitimdlung ist unserem Vaterlande beschieden gewesen, und roie- «4 Tank schulden wir den großen Männern, die sich in ernster Jit als wahre Führer des Volkes erwiesen und es zur Erfüllung Ur chm von btr Vor seh,mg gestellten großen Ausgaben tüchtig «macht hol'en! Was mein großer Ahn dem preußischen Staate ltd) fein LebiMsroerk geleistet, und welchen Einfluß seiw un- AlichteL Vorbild in Selbstzucht, Arbeitsamkeit, Pflichttreue und iingabe an das Vaterland auf die Charakterentwicklung und triiebung unseres Volles ausgeübt hat, das ist uns in dielen Innen mit leuchtenden Farben in Wort, Schrift und Bild wieder fcbbaft vor Augen getreten. Die herzliche Teilnahme und banb Ite Gesinnung, welche das Gedächtnis des großen Toten bei [mg und Alt im Lande ausgelöst hat, bürgt trotz mancher iit I i c b > a m c n Erscheinung der Gegenwart daiur, kg Friedrichs Geist immerdar im preußiickeu Volke sortleben St mmen über die innerpolitlfdie Sagt Ein Dankerlaß des Kaisers wendet sich an das deutsche * w lWteU6n -i 1111611 Überträge, «voll Ur. 2b Erstes Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 31. Januar 1012 Cer «iefjtntr 2ln}dgtt ® X/X O monnllidi?) U^Piertel- krfdirint tnglidi, Qiiüer kW A AA mhiiut) Alt. 2.211, durch -omtagr. - Beilagen: A V? jA Al ib.iole- tu 3ivet.r!el!en uer, ITC Hx iy || iy V VH W 1] K iinbAreiiaa); ■ ■ wk, W W Q M HL W W (V ÄÄ 'VW' ■ r NF I-rnwiech - Aiiicklusie: ” V *i***" Büöingen: Strnfpredjer fir. 269 Ekschäftsstclle BatjnbofitraS? 16a.äniewenie.i: p- «eJ. vom türkisch-italienischen Kriegsschauplatz. Ihn Uefelt bei Tobruk • Rom, 30. Jan. Die Agcnzia Stefani meldet aus Tobruk vom 29. Januar: Heute morgen eröffnete eine Schar von Türken und Arabern aus großer Ent - fcrnung ein Gcwehrfeuer gegen das i t alten* ische Fort, wurde aber durch wenige Kanoiien|chu,se zerstreut. Ebenso wurden andere Angriffe, die kleine Gruppen des Feindes gegen die westlicktcn ^chanzgräben der Italiener unternahmen, zurückgewiesen. * d-cn Benzwerken Gaggenau Mannheim ist vom (ürliid’cn KriegHpiinisterium vor einigen Tagen wieder ein Juftrng aut 3 Lastzüge und ferner eine neue Ordre auf 4 Lastzüge erteilt norden, nach bereit Ablieferung 2 6 kriegsbrauchbare Benz-Gaggenau-Lastzüge im Dienste des tur kischen H-eeres stehen werden. Bei dieser Gelegenheit ).t und) der ehrenvolle Auftrag der Generaldirettion der kanerlich deutschen Posten in Berlin angeführt, durch den den Benzwertei' Gaagenmi nach scharfer Konkurrenz die Lieferung von oLmm bufien für staatliche Linien übertragen wurde. Eil verband für internationale Verständigung Der Vorstand des neu gegründeten „Verbandes für internationale Verständigung" veröffentlicht einen Aufruf, in dem es u. a. heißt: Die Ereignisse der letzten Monate haben mit crschreckeiider Deutlichkeit gezeigt, wie unbefriedigend der gcgenroärtiqc Zu stand des internationalen Lebens ist. Es ilt dringend notroenDig, daß alle Besonnenen sich zusarnmentun, um einer Wiederholung solcher Vorfälle, wie sie anläßlich der Maro'.koverhandlungen üorqcfcmmcn sind, nach Möglichkeit vorzubeiig^n. Gewttz kann es nötig werden, daß unser Baierland zur Verteidigung seiner Unabhängigkeit und seiner Ehre zum Schwerte greift; ob aber ein solcher Fall vvrliege, sollte von den Einiichtigen stets unter Zurückweisung leich.sinniger Kriegshetzereieit und nur mit der, bem Ernst solcher Entschließung angerneisenen, Ueberlegung er> wogen werden. Es 'ist 'hohe Zeit, daß alle vernünstig ^ntoiben zusammentreten und einer internationalen Politik, die nid.t durch solche ZwisfefÄle getrübt werden kann, mit den Boden ebnen 6 rt ft'H ' Zu diesem Zwecke hat sich vor einigen Monaten ein Verbandfür internationale Verständigung^ zusammengetan, der bereits eine große Zalst von hervorragenden Männern der Polifil, der Mssenschast, .^u"st,und Techm, lotmc des wirtschaftlichen Lebens zu seinen Mitgliedern zahll. Der Verband will nun durch diesen Aufruf vor eine weitere Dcfient> lichkcit treten uiid Männer wie Frauen aus allen Streijcn der Bevölkerung zum Beitritt aufsordem. Ter Verband steht durchaus auf realpolitischem Boden, er verfolgt nur erreidfbare Ziele. Er ist politisch neutral, jeber- mann, gleickwiel welcher politischen Richtung er angehort, kann sich ihm anschließen. Der Mindestbeitrag betragt 3 Mark. Anmeldungen sind zu richten an Herrn Proienor Tr. jur. Dtfri® Nippold in Oberursel am Taunus, SiebTrauenftranc 22. Seuragc nimmt entgegen der Schatzmeister Herr Bankdirettor Hermann Maier in Frankfurt a. M., Kaiserstraße 16 (Seutidje J3anf). Ter Verband erstreckt, so heißt es m den Satzungen, ■ seine Wirksamkeit zunächst auf das deutsche Reich, spater soll eine internationale Organisation angestrebt werden. Tie Mittel, den obigen Zwecken zu dienen, Jollen Aus- klärungsunternehmunaen in Wort und Schrift sein. Zu großen Optimismus für das Gelingen ihrer Plane werden die Gründer wohl selbst nicht babc-ir_______________________ Trr bobif bt ?taat8miniftcr v. ^u!ch über bie Reich^tagllage. In der Sitzung der badischen zweiten Kammer am Dienstag, in der die allgemeine Finanzerörterung fortgesetzt wurde, erklärte Staatsminister von Tusch hinsichtlich der Reichsfinanzen, daß die badische Regierung immer für die Erbschaftssteuer erngetreten sei und auch in Zukunft eintreten werde. Was ein praktisches Zusammenarbeiten der Sozialdemokratie mit den anderen Parteien im Reichstage anbe- lange, so seien seine Hoffnungen auf das geringste Mast beschräntt. Sich über die Sammlungspolitik lustig zu machen, sei die heutige Zeit nicht angetan; die Samm^ lungspolitik werde aber kommen, da die SoAialdemokratie wie" bisher, so auch künftig, in vaterländischen Fragen versagen werde. Im letzten Sommer, als es sich um Die Existenzfrage des deutschen Reiches handelte, habe sich die Sozialdemokratie geradezu empörend benommen und wenn sie in dieser Beziehung nicht ein- lenke, so würden die Wogen, die jetzt zuruckgedrangt seien, wiederkommen. Eine solche Haltung könne das deutsche Volk auf die Dauer nicht ertragen, die bürgerlichen Parteien würden dann zusammenstchen müssen, geaen die So- itatbcmofraiie, um die Interessen des Vaterlandes zu wahren Tie auswär tigePolitik desReichs kanzle rs, erklärte der Minister, habe die schwebenden Fragen in glanzender Weise gelöst. Gestützt auf unser scharfes Schw^t fei es qelunoen, ben Frieden zu erhalten, was auch un Willen der Sozialdemokratie gelegen habe; aber für eine Kolonial p o l i t ik, die doch auch im Interesse der Arbeiterschaft liege, sei diese Partei nicht zu haben. Wenn die Sozialdemokratie den Ministern empfehle, ihren Monarchen vorzuschlagen, einen modus vivendi mit der Sozialdemokratie zu treten, so bedeutet dies geradezu eine Herausforderung und Beleidigung der Regierung. Tw Reichsversicherungsordnung, die ja mit Hilfe aller bürgerlichen Parteien zustande gekommen sei, )ei in der sozialdemokratischen Presse als ein Schandwerk bezeichnet worben. Unter solchen Umständen könne der Frieden zwi- man erbliche in dieser raffinierten, verführerisch blendenden Gestalt ein neues Ideal. Doch Bang hatte nicht den Ehrgeiz, der dänische Oskar Wilde zu ro erben. Er überwand die lieber barte Unruhe: er sand den Weg zu der inneren harrnonilchen Einiehr, die ans dem Vermächtnis der Mutter em Teil seines selbst geworden roar. So lernte er sich mit mildem Verstehen und ecktem Mitleiden in die Welt der „stillen^Eristenzen" zu ver- heen: so offenbarte sich ihm die bescheidene Schönheit des Lebens, die abseits von der großen Heerstraße „Am Wege erblüht, und die Erinnerungen an die Heimat, ans Vaterhaus und an bie Mutter verwob er bann zu bem rounberfamen Gespinst 1 einer beiden größten Bücher, die er „Tas meiste Haus" und „Tas graue Haus" genannt hat. Als Kunstwerk seht „Tas graue Haus wohl iwck höher als das weiße. Währeiid bas bet Mutter geweihte Werk den reinsten Zauber aus icmer Stimmungslyrik empfängt, bietet bie andere Dichtung, die sich um die Gestalt von Bangs Großvater, um die meisterhaft geiehene alte Erzelleiiz gruppiert, Szenen einer künstlerisch vollendeten Menichenicki.- derung Mit diesem Buch hat Bang, wie er selbst getagt hat, das Beste gegeben, was er zu geben vermochte. SNN: späteren Werke sind wieder mehr zerllüstet und durchwühlt von ben J)amo» Nischen Disharmonien, die er nie hat völlig besiegen rönnen und die seine letzte Lebens- unb Schafienszeit unheilvoll um- büftern. tnis zugefallen, dessen Zim'a Ent« mässe wird immerhin die Höhe von 100000 Mk. erreichen. Deutsche Kolonien. Gouverneurwechsel in Kamerun. Berlin, 30. Jan. Der Gouverneur von Kamerun, Dr: Gleim, sah sich, wie wir erfahren, aus Gesundheitsrücksichten gezwungen, seinen Abschied zu nehmen. An seiner Stelle wurde der Geheime Obcrregierungsrat und Vortragende Rat im Reichskolonialamt, Karl Ebermai er, zum Gouverneur von Kamerun ernannt. Landkreis Gießen. ----Lollar, 31. Jan, Irrung, 2. Februar, abends 8 Uhr, findet eine öffentliche GemeindecatS fitzun g mH folgender Tagesordnung statt: 1. Kanalisierung der Lumda- 'trage. 2. Abänderung dec Baufluchtlinie in der Lumdastrabe. 3. Beratung über den Vertrag, betr. Ausbeutung von CuarsU. Aus Stadt un- Land. Gienen, 31. Januar 1912. * * Tageskalender für Mittwoch, 81. Jan. Stadttheater: .Hans SonnenstößerS Höllenfahrt". Anfang 7 Uhr. * - Erledigte Lehrerstellen. Zwei Schulstellen an der Gemeindeschule zu Eberstadt (Kreis Darmstadt), von denen die eine mit einer evang. Lehrerin, die andere mit einem evang. Lehrer zu besetzen ist. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehreruelle an der Geineindeschule zu Viernheim. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle an der Geineindeschule zu Gundernhausen -(Kr. Dieburg) Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Mustcrschule zu Friedberg. • • Ernannt wurde der Oberausseher an der Zellenstrafanstalt Butzbach, Gustav Graulich, zum Oberauiseher am Haftlokal in Offenbach. ” Aerztekonferenz. Im Monat Februar finden Besprechungen der leitenden Aerzte an den Beratungsstellen der Zentrale für Mutter« und Säuglings- fürsorge in den drei Provinzen statt. Tie ärztlichen Kreis- vereine sind gebeten worden, dazu auch ihre Mitglieder einzuladen, wobei in erster Linie an die Aerzte gedacht wurde, die später als leitende Aerzte dec Beratungsstellen tätig fein werden. Die Tagesordnung der Besprechung für Obechessen, die am Samötag, 17. Februar, nachmittags 4 Uhr, in Gießen im Auditorium der Ninderpoliklmik, Frankfurter Straße 10, stattfindet, ist: 1. Professor Dr. Walther, Gießen: Die Ausbildung der Hebammenschülerinncn in der Mutter- und SäuglingSfürforge und ihr Erfolg. 2. Tr. Weber, Alsfeld: Alilchverforgung auf den, Lande. 3. Tr. Otto Brettel, Büdingen: Einige Bcmerlungcn über die Mutter- und SäuglingSfürforge in ländlichen Bezirken. • • Ein neuer Eilzug Kassel —Berlin. Für den Sommerfahrplan ist ein neuer Eilzug von Kassel nach Berlin in Aussicht genommen, der seinen Weg über Halle nehmen wird. ♦♦ Jubiläums-Gauturnfest 1912. Am Sonntag, den 28. hs., mittags, kamen zum zweiten Male die geübteren Turner des Gaues zusammen und zwar in der Turnhalle des Turnvereins Wetzlar. Vertreten waren Butzbach, Nauheim, Gießen T. V., Gießen M. T. V., Marburg T.B., Marburg A.T. V. und Marburg T. G., zusammen 2ö Turner, die unter Leitung des Gauturn- warts Will in zwei Riegen am Reck und Pferd antraten. Vorturner am Reck war Bender-Wetzlar, am Pferd Bepler-Gießen T. L. Es wurden durchgängig gute Leistungen in schwierigen Hebungen gezeigt, so oaß alle Aus- Auslaird. In Lissabon wurden wegen des allgemeinen Ausstandes die Bürger aufgefordert, nach 8 Uhr abends die Häuser nicht zu verlassen. Eine amtliche Bekanntmachung u n t e r st e l l t die Stadt der Militärbehörde. Die Etablissements in der Nähe des Arbeitersyndikares wurden polizeilich geschlossen. Auf dem Rocia-Platz und in der Vorstadt Aeranlarez wurden Bomben auf Kavallerie- und Gendarmerie-Abteilungen geworfen. Diese zerstreuten die Menge mit der blanken Waffe. Aus Hessen. Sitzung des Finanzausschusses. bs. Darmstadt, 30. Jan. In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses war die Regierung nicht vertreten. Es wurden zunächst die Kapitel durchberaten, welche mit dem Tilgungsgesetz und mit Kapitel 1, Rest aus früheren Jahren, im Zusammenhang stehen. In Kapitel 1 ist vorgesehen, daß aus den Resten vergangener Jahre ein besonderer Fonds gebildet wird, welcher zur Balanzierung der schwankenden Rechnungs- ergebnisse im Vorjahre bienen soll. Nach einer längeren Aussprache erklärte sich der Finanzausschuß damit einverstanden, daß der Betrag von etwas über zwei Millionen reserviert bleiben solle als Reslsonds, daß aber die Kammer das Bestimmungsrecht über diesen Fonds haben soll, und daß die endgültige Bestimmung erst dann erfolgen soll, wenn das Schuldentilgungsgesetz beraten werden wiro. Bei Kapitel 12, Steuern, wurde von einer Seite angeregt, daß die kleineren Finanzämter auch von Nichtakademikern besetzt werden sollen, um Ersparnisse zu erzielen. Diese Anregung soll der Regierung zur Erwägung anheim gegeben werden. In dem Ausschuß war auch die Meinung vorhanden, ob Kontrollbeamte für die Untererheberstellen notwendig seien, ob diese nicht vielmehr entbehrlich und daher gestrichen werben konnten. Hierüber soll morgen mit der Regierung gesprochen werden. Ebenso soll die Frage der Schreibgehilfen in den verschiedenen Ressorts, deren Anstellung von dem 30. auf das 35. Lebensjahr hinaufgesetzt worden sei, mit der Regierung erörtert werden. Das Kapitel Schuldentilgung tonnte ebenso wie das über den Ausgleichsfonds noch nicht endgültig festgestellt werden, weil die Beratung des Schuldentilgungsgesetzes noch aussteht. Fortsetzung der Sitzung morgen vormittag 9 Uhr. Deutsches Aeich. Dem früheren Staatssekretär des Reichsmarineamtes, Admiral von Hollmann, der vor einigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte, wurde am 28. von einer Abordnung unter Führung des Dr. James Simon eine Spende von 52000 Mk. überreicht, die zum Besten des Seemanns-Erholungsheims Kaiser-Wilhelm- und Kaiserin-Auguste-Vittoria- Stistung in Klein-Machnow verwendet werden soll, in dem Offiziere und Mannschaften der Kriegs- und Handelsmarine und der Kolonialtruppen nach schwerer Krankheit Erholung finden sollen. ** „Im Reich der Wolken" ist das Thema, über ■ das Privatdozent Tr. Wegener aus Marburg auf Veranlassung der Ortsgruppe Gießen des Hess. Vereins für Luftjchiffayrt morgen in der alten Aula sprechen wird. Ter mit Lichtbildern reich ausgeslattete öffentliche Vortrag wird gleichzeitig in verschiedenen Versuchen die Bildung und Auflösung der Wolken in der Atmosphäre in gemeinverständlicher Weise zur Darstellung bringen und interessante Einblicke in oas geheimnisvolle Wirren der Natur gewähren. Der Besuch des Vortrages kann jedermann empfohlen werden. ** Marineverein. Im Herbst dieses Jahres feiert der Marineverein Gießen sein 20jähriges Bestehen. An der Feier werden auswärtige Marinevereine tcilneh- men, ebenso ging beim Vorstano des Vereins dieser T-ge ein Schreiben vom Kommando S. M. S. „Hessen" ein, worin es mitteilt, daß es durch eine .Abordnung bei der Feier vertreten sein wird. ** Gießener Karneval. In einer aus gestern abend einberufenen Versammlung von Freunden des Gießener Karnevals, in der alle Gesellschaftskreise unserer Stadt zahlreich vertreten waren, wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, den von dem Bundespräsidium der Karneval- Vereine Deutschlands so glücklich begonnenen Gießener Karneval nachdrücklichst zu unterstützen. Sämtliche anwesenden Herren schlossen sich sofort zu einem Karneval- Verein zusammen, der sich den Namen GroßeGießener Karneval-Gesellschaft 1911 beilegte und dessen erster Zweck die Pflege desvornehmenKarnevals i n G i e ß e n ist. Als Mittel zu diesem Zweck dienen humoristische Herren-, Damen- und Fremdensitzungen, Bälle und der sogen, öffentliche Karneval an den drei Fastnachtstagen, darunter die Umzüge der Prinzengarde und der große Fastnachtszug, für den bereits ein paar schöne Wagen in Aussicht genommen sind. — Im Anschluß an die Gründung wurde ein Lo k a laus schuß gebildet, der zunächst die Geschäfte zu führen hat, und eine Zugkommission, die die Vorarbeiten für den großen Zug am Fastnacht,onntag zu erledigen hat. Nach dem Zug soll am Abend eine große humoristische Familienunterhaltung stattsinden, zu der sich auch der Prinz einfinden wird. Die Große Gießener Karneval-Gesellschast 1911 wird es dabei als ihre Hauptaufgabe betrachten, den Karneval so zu betreiben, wie er in den rheinischen Städten wie Mainz und Köln abgehalten wird, als ein humorvolles Fest, an dem die ganze Bevölkerung teilnimmt und das dem in den letzten Jahren auch hier stark überhand genommenen gewöhnlichen, ja sogar widerlichen Treiben die Spitze bieten soll..— Bei der zweiten, am Montag in Steins Garten stattfindenden Sitzung, zu der sich eine-Anzahl tüchtiger hiesiger und auswärtiger Büttenredner gemeldet hat, wird die Große Gießener Karnevalgesellschast 1911 zum ersten Male ihre Abzeichen tragen. Auch bei dieser, vom Bunde veranstalteten Sitzung wird der Reinertrag aus dem Kappen- und Lieder- vertaus den Armen der Stadt zugewendet werden. **DerTurnvereinvoni846 hält seinen Masken- mll in diesem Jahre am nächsten Samstag in Form eines Gesinde-Balles ab. Die Vorbereitungen zu dem Fest ind in bestem Gange und versprechen einen guten Verlaus. Da der Fastnachtsball des Turnvereins zu den beslbesuch- tefien Veranstaltungen des Vereins gehört, ist auch dieses Jahr wieder mit einem starken Besuch zu rechnen. Die Mitglieder, die sich bis jetzt noch nicht angemeldet haben, werden voran erinnert, daß die Frist zur Anmeldung morgen ab- äust (s. Inserat) und die Ausgabe der Karten Freitag und Samstag bei den beiden Einzeichnungsstellen erfolgt. *♦ Grammophonabend. Vom Alldeutschen Verband wird uns geschrieben: Das starke Vorurteil, das durch die übergroße Verbreitung der billigen Grammophone selbst in den Kreisen, die sich bessere anzuschasien in der Lage wären, gegen das Grammophon überhaupt verursacht worden ist, haben wohl alle niedcrgelegt, die dem ersten Gcammovhonkonzcrt im November beigewohnt haben. Das Grammophon ist heule tatsächlich vollendet genug, um reine künulerische Genüsse zu übermitteln; auch bei Künstlern muß man gelegentlich einmal über einen weniger reinen Ton hinweghören können. Das Grammophon bietet aver Manches, was üverhaupt nur durch dieses Instrument zugäng- ich wird. So bringt der Abend morgen, Donnerstag, zwei Gesangsnummern des belannien Baritonisten der Wiener Hof- oper Demuth, der vor zwei Jahren gestorben ist. Aber auch von lebenden Künstlern wären manche Gcsangstücke so gut wie begraben, wenn sie nicht das Grammophon leoendig erhalten würde; )o Hal z. B. Knote die Ziolle des Steuermanns im Holländer mit dem von ihm herrlich gesungenen Steuerinannslied, das am Donnerstag ebenfalls zu Gehör gebracht wiro, langst an andere Kräfte abgetreten. Außer Demultz ist noch der neu glänzende lyrische Tenor der Berliner Oper Jörn, der eigenartige Alt der Münchener Kammersängerin Preuse-Matzenauer und der Koloratursopran der Kammersängerin Boietti. Eacuso wird mit zweien seiner berühmtesten Stüae auS Bchazzo und Aida vertreten sein. •• Wirtschaften waren im Vorjahre hier im Ganzen 183 und außerdem 30 Branntivein-AuSschankslellen zuui Berkaus libcr die Straße vorhanden. Hiernach entfallen bei rund 31000 Einwohnern auf 214,5 je eine AuSschaukslclle. Es ist bicS ein Verhältnis, das für das Bedürfnis mehr idic genügt. sicht vorhanden ist, aus dem Gausesl mit den ^inei Sonderriegen der geübteren Turner des Gattcs am Reck und Pferd etwas hervorragendes zu zeigen. Die für das Deutsche Turnfest 1913 in Leipzig vorgesehenen Gewandtheitsübungen wurden ebenfalls durck- geturnt. Man kann heute schon sagen, daß die Durchführung dieser Sondervorjührung zum Deutschen Turnfest gesichert ist und einen schönen Erfolg erwarten darf. Bei dem Kürturnen wurden am Barren neue schwierige Auf- und Abgänge gezeigt, so daß mit dem Verlaufe des Nachmittags jeder einzelne Turner die Befriedigung hatte, etwas neues gesehen und manches gelernt zu haben. Bei der Besprechung wurde zu einer dritten Zusammenkunft in Butzbach der 31. März gewählt. Vorher soll jeder der geübteren Turner drei Hebungen am Reck und drei Hebungen am Pferd, die er aber sicher beherrschen muß, an den Gcm- turnwart einreichen, um daraus die Gruppen zusammen- stellen zu können. ** Das Schwurgericht wird am Montag, 4. März, seine erste diesjährige Tagung beginnen. ** Stadttheater. „Hans Sonnen st ößers Höllenfahrt", Paul Abels heiteres Traumspiel, das beute zum ersten Male wiederholt wird, hat in den letzten Tagen auch in Frankfurt a. M. feine erfolgreiche Erstaufführung erlebt. Tie Besprechungen der „Frankfurter Zei- uingen" lauten außeroroentluy günstig für das originelle Werk. Das Befinden des Grafen Aehrenlhal. Wien, 30. Jan. lieber das Befinden des Grafen von Aehrenthal besagte ein gestern abend im Ministerium des Aeußern ausliegender Bericht: Ter gestrige fieberhafte Zustand ist heute geschwunden. Die Temperatur ist normal, Puls 80. Tie Nahrungsaufnahme ist genügend, das Allgemeinbefinden besser als gestern. Gießener Strafkammer. Gießen, 30. Januar 1912. Eia Rachspiel zur Bluttat in Rendel. Am Morgen des 26. August 1911 durcheilte die kleine äk* meinde Rendel die Schreckens künde, daß der frühere Gemeinde- angehörige Wilhelm Gunderloch, der infolge ehelicher Zwjslig- keilen sein Anwesen veräußert und etwa eineinhalb Jahre vorher in die Fremde gegangen war, zurückgekehrt sei und mit einem Jagdgewehr seinen Schwiegervater und seine Schwiegermutter, einen Schwager und seine Schwägerin, sowie seine Ehefrau meudp lingS erschossen habe. Gunderloch hatte sich in der Nacht in tue Hosrcite eingeschlichen und hatte sein von langer Hand voroerciteles und mit vollster Uebeclegung ausgcführtes Rachewerk an seiner Frau und deren nächsten Verwandten vollführt,, weil sie ihm )ie früher nachgesuchte Aufnahme und Rückkehr zu geordneten hältnissen versagt hatten. Die Leichen der fünf Opfer waren burdi die mit schwerem Schrot verursachten Schußwunden grauenhan zugerichtet worden. Nach der Tat entfernte sich der Verbrecher in aller Ruhe, indem er mit umgehängtem Gewehr das Tor' verließ. Niemand wagte dem gefährlichen Menschen cnigegen- zutreten. Wenige Stunden spater land man ihn auf einem Äcker m her Nähe des Dorfes mit zerschmettertem Schädel vor; er hatte ich durch einen Schuß in den Mund der irdischen Gereck)tigkeü em- zogen. Kurze Zeit darauf tauchten Gerüchte auf, daß Gunderloch Helfer gehabt habe, insbesondere wurde ein Jugendfreund von ihm. )cc Weißbinder Heinrich Müller von Nieder-Dorsclden genamü. Müller war seit langen Jahren mit den Verhältnissen der Familie bekannt und hatte oft mst Rat und Tat cingegriifen. Er daß Gunderloch im Jahre 1906 seinen leiblichen Bruder um eines Mädchens wlllen erschossen hatte, aber außer Versolguns fescbt worden war, da seine Angabe, er habe in Notwehr ge- handelt, nicht wiederlegt werden konnte. Ebenso war ihm bclannr, daß Gunderloch seine Mütter und Schwester halte erschießen wollen- west ihm die elterliche Hofreite nickst übergeben worden war. kannte den Charakter des Gunderloch genau, denn er äußerre einem Bekannten gegenüber, wenn Gunderloch einmal zurückkommc. dann gäbe es etwas, woran die Verwandten seiner Frau nid" dächten. Müller half auch dem Gunderloch, als dieser sein wesen verkaufte und etwa 7b 000 Mark erlöste; er erhielt 1000 9*^ als Belohnung. Auch holte Müller etwa nach Jahresfrist 111 Maulburg in Baden die Habseligkeiten seines Freundes, darunicc zwei Jagdgewehre ab, die dieser dort zurückgelasscn halte, w-cu er verhaltet werden sollte unter dem Verdacht, seine titelu/- zur Abtreibung der Leibesfrucht verleitet zu Haven. Tann hör'' Müller längere Zeit nichts von seinem Freunde, bis ihn bw? etwa acht Tage vor dem Mord zu sich nach Hanau kommen lufi Obnc daß in Nieder-Torfelden oder in Rendel etwas von M Hessen-Nassau. X Bad Orb, 30. Jan. Der ö tabt Bad Orb war txm dem verstorbenen Bezirkstierarzt Büttel ein über 100 OOO Mark betragendes Vermächtnis zugefallen, dessen ausschließlich für Schulzwecke Verwendung finden sollten. ernte Verwandte des Erblassers erhoben Einspruch. Im Gu> Verständnis mit der Regierung zu Kassel wurden einige ihm Wünsche von der Stadt Bad Orb berückiichtigt, so daß nunmehr die landesherrliche Genehmigung zur Annahme der Stiftung enttü worden ist. Der Wert der der Stadt Orb verbleibenden Nachlav- 4. 4jc Entwässerung des HeizramueS im Schulkester. ö. x. Schnateuplagc. 6. Gesuch des Ingenieurs Brinkmann Gießen um Uebertragung einer Konzession zur AnSfülnuna von elektrischen Anlagen in hiesiger Gemeinde. 7. Beschwx-'l der Lehrer Jakobi und Weitzel. V Steinberg, 30. Jan. Tie Feier des G e s a n g v c r e » Jugendfreund am Sonntag gestaltete sich zu einem herrliL« und genußreichen Abend. Zahlreich mar die Be.eiligung, so der letzte Platz in Anspruch genommen war. Tas Konzert, y, Gesangsvortruge und besonders noch die Theaterstücke fanden gr'okri- Anllang und hielten die Gäste ui fröhlicher Stimmung ;Uf.2J men. Die Leitung der Festlichkeit wurde von Musst^irelio! Harnisch-Steinberg ausgeführt. Hattenrod, 30. Jan. Am 28. Jan. sand im Ä lieget, verein zur Feier des Kaisersgeburlstrgs vormittags Kirchco. parade statt. Am Abend veranstaltete der Verein einen Licht« bilderoortrag im Saale des Kameraden H. Torr, h». dicht besetzt war. Ter Vorsitzende Graulich hielt eine kurze Ansprache, die in ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus^.na Herr Jacob aus Gouterstirchen hielt alsdann einen re^i ln, teressanten Vortrag: „Aus großer Zeit". Tie den Vortrag et- läuternden Lichtbilder waren prachtvoll. Darnach zeigte er töd eine Reche von Bildern aus Hessen mit kurzen Erläuterungen Der ganze Vortrag wurde mst großem Bestall auigenommLL Hierauf folgte ein Tanzvergnügen, das die Anwesenden bis zu- frühen Morgenstunde zusammenhielt. Kreis Büdingen. -I. Gedern, 30. Jan. Em weiteres größeres Bafaltwerk wird demnächst in der Nähe des hiesigen Bahnhofes errichtet werden. Ein Unternehmer aus Offenbach hat dazu einen Geländekomplex gepachtet. -L Mer kenfritz, 30. Jan. Tas hier errichtete neue Sch ul Haus ist im Rohbau vollendet. Es enthält zwei Schulsäle und zwei Lehrenvohnungen. Im Laufe des kommenden Rlonats sollen die 9lrbeiten int Innern begonnen werden. Die Eimveihung soll im August erfolgen. x Nidda, 30. Jan. Tie beiden seither dem Pferd«. Händler Jakob Leopold gehörigen Hofreiten wurden kürzlich versteigert. Tas eine Grundstück erwarb der Sohn des früheren Besitzers, Arthur Leopold, für 19950 Mark, und das andere Landwirt Wilhelm Eißner auf bei Haubenmühle bei.Ulfa für 18 600 Mk. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 20. Jan. wtufikdirektor Schmid, der im November v. I. fein bOjährigeS Lehrerjubiläum feierte, wird zu Ostern in den Ruhestand treten. Sein 9iachfolger wird Musiklehrer Hecker vom Seminar zu Alzey sein. - Heute weilte Geh. Justizrat Wehner von Gießen hier. Er vernahm 12 Zeugen wegen der Angelegenheit des Eiu. brechers Birn, der vorige Woche hier verhaftet wurde und bei seiner Verhaftung auf die Schutzleute scharfe Schüße ab. gab. Die Unterfuchungstommission nahm auch eine Augen« scheinSbesichtigung vor. Starkenburg und Rheinhessen. m Offenbach a. M., 30. Jan. Zwischen der Stadt« Verwaltung und der Regierung ist ein Konflikt eut« standen, der durch die ablehnende Stellung der Negierung zu einer Ortssatzung über die Einquartierungen lKrvorgerufen roor- den ist. Unter der letzten bürgerlichen Stadtoerordnelen-Mchrheii wurde vor etwa 2 Jahren eine Ortssatzung beschlossen, wonach von der Einquartierung von Militär nur die Personen bt> troffen werden sollen, die ein Mindesteinkommen von 10 000 Dk besitzen. Diese Satzung ist von der Regierung in mehreren Punüai beanstandet worden, die bei Nachprüfung durch den Beig. Rech mit Ausnahme einer einzigen sich als unberechtigt erwiesen habkL Unter Hinweis auf die in Darmstadt und Frankfurt bestehenden Bestimmungen ist die Stadtverwaltung bei der Regierung vorstellig geworden, diese hat aber auf ihren ablehnenden Standpunkt verharrt hinter der Motivierung, daß sie es nicht zu- geben könnte, daß man die Lasten einer etwaigen Cinquartieruw lediglich auf die obersten besitzenden Kreise abwälzen wolle. Nach einer Aufstellung der Regierung würden bei der Zugrundelegun- eines Einkommens von 10 000 Mk. nur 448 Per,onen davon betroffen. Nach den Vorschlägen des Kreisamts soll als Mindest- grenze ein Einkommen von 2000 Mk. gelten. Kunstaewerbehaus Jul. Bach • Giessen DY1 BMmck ÜP-Hüöö Nordsee-AngtlsllitUsiilhe P. w. 38 w ^Grösserer Posten = Kalhiltis Bega-Tee Tanz- und Gesellschafts-Schuhe «» zum Aussuchen Acpfklgtlkt n KalMleisebs Bega-Bata Biilov-Pianosl^Ä« Pfund 35 'ßffl. n Pfd 65 n Vorzüglich in Qualität Es ist der Mühe wert! 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Dr. Usinger. _________________ Günstige Gelegenheit in mehr oder weniger gebrauchten PIANOS unter entsprechender Garantie zum Preise von Mk. 250,350,450.500 etc. Liefere, auch ohne Kaufpflicht In Miete m. vertraut Anrechnung. Auf Wunsch bequeme Teilzahlung Baldnr-Hof- Pianoforte • Fabrik Frankfurt a. K. Leipziger Straße® Coblenz, Schlossstr. 9 Kataloge gratis -VTi f.'4-LAwi-A« <" lgust erfolgen. ^Wer dein Hofreiten r ^MdstÜck erwart Seopolb, für 1; ^lm Eißner ar mhessen. Zraischen der Lli ist ein Konflili ig der Negierung zo; tgen hdrvorgmi^; rtadtvecoldneteMü chung beschlossen, tc nuc die Personn ilommen von 10 0031 Mg in mehreren g durch den Bch.! bnechtigt erwiesen V nd Frankfurt bested bä der Regierung >ren ablehnenden v. b daß sie es nid? etwaigen Einquarlr ise abwälzen wolle, i 1 bei der ZugruM tUt 448 Personen k äsMts soll als gelten. l. adtBadOrbvL tel ein lifa IW- zugesallen, dessen < 5 linden tollten. 1 tn Einivruch., 3® issel wurden emige. aiichtigt, Io daö mchnie der ;rb verbleibenden M ,00 000 Mk. enech. ^eisall au ^ ble AnweA^ Carl Ber£ Schuhwarenhandlung Mflusburg 4 3 1 senheit des Gunderloch besannt wurde, machten beide von L cu auS verschiedene Vergnügungsfahrten, bei denen d Rest deS Gunüerlochschen Vermögens vergeudet wurde, ff .erloch ließ durch Müller auch seinen Schwager und seine 3 raster noch einmal heimlich zu sich Tommcn, von denen er 1 t nit Tränen in den Augen und zärtlich wie nie zuvor ver aj > ^dete Am Tage vor dem Mord machten Gunderloch und *1 üt eine Automobilsahrt nach Aschafsenbura. vier rautten |! nneinschaiilich eine Jagdflinte für 45 Mk und 20 ^tud B: tpalrmten Nr. 0. Müller zahlte mit einem Tausendmark- I>1 n, den er ftir$ zuvor von Gunderloch erhalten hatte. Auf M |Lt5 Veranlassung wurden Flinte und Patronen in graues ■1 zapier einaepackt Dann fuhren beide nach loause surud 5 der Wirtschaft „Zu den drei Lasen" siel dem Wirt das Be^ r> rn der beiden aus. Müller war niedergeschlagen und stierte »i: ich hin, während Gunderloch lebhaft auf ihn einiprach der Unterhaltung hörte der Wirt die Worte Gunderlochs: Uller brauche keine Angst zu haben, ihm könne nichts panieren: r ri bet einzige, der etwas bekomme; die Sache sei bald vor- Ul: und dauere nicht mehr lange. Noch vor Mitternacht fuhren 6-lf im Automobil bis kurz vor Nieder-Dorfeldcn. Muller kiihtte mit einem 20-Mark-Stück, der Chauffeur sah, daß er en 400 biS 500 Mk. in Gold im Portemonnaie hatte. Daraus fcrnren sich beide Männer schweigend; Müller ging nach Nieder - Tc klden, Gunderloch begab sich mit dem Paket, m dem^ Flinte Ni Patronen eingepadt waren, nach Rendel. Wenige Stunden g rt hatte er den fünffachen Mord vollbracht. Müller aber । ncte nach der Tot, überhaupt mit Gunderloch zusammen c-ksen zu sein Aus allen diesen Gründen glaubte die Anklage- t tdc den Schluß ziehen zu können, daß Müller von dem Vor- fct 11 deS Gunderloch gewußt, eS aber unterlassen habe, recht- MU 3 die Polizei ober die Bedrohten zu warnen. Nach umlang. * • 3er, fast den ganzen Tag in Anspruch nehmender Beweis- <. nlime fällte das Gericht solaende Entscheidung: Es ist m B nt Grade wahrscheinlich, daß Müller von dem Mordplan gniiH ■ seine Angaben, um die Belastungsmomente als harmlos Trotz der »leigenden Nchwelnenrei*e off er. ich la.Lchweineklcinsteisch. besteh. a.flcisch.RiPvcn. Köm., Beinen, Schwänzen vv., garann tierarztl. unters-, sand, lnländ. Ware, in Kübeln v. 30 Pfd. an, p. 4!sd. mit 30 *43fß. Poftkolli enth. 9 Psd.» 3.00 Mk. Konserven: Sülze 5-Pid.-Toie Mk. 3-, do. » T'd.-To,c 9)11. 4.50: Knochcnfr. 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Kakao bewahrt nur dann volles, frisches Aroma und stets gleichmässigen Geschmack, wenn er durch luftdichte Verpackung gegen fremden Geruch geschützt ist Man kaufe daher Kakao stets in Originalpackung. Stollwerck Gold-Kakao hinzustellen, sind unzureichend Gleichwohl fmtn die äußerste Möglichkeit nickt als ausaeschlofien gelten, da« Gunderloch ,ihn über daS von ihm beabsichtigte Verbrcdpen tm Unklaren getanen hat. Es erfolgt deshalb mangels ausreichenden Beweises Freisprechung. Eine zahlreiche Zuhorerschast, ins- besondere aus Rendel, hatte bis zur Verkündigung des UrteUS im «itzungssaa 1 e fick an'gcbaüen »-Md.-Eimer Mk. 1.60, 10>Psd.-Eimer Mt 2.80, Zwctschcu-HonigPfd.35Ps. 5-Psd.-Eimer Mk. 1.65, lo-Pfd.-Eiuicr Mk. 3—, Apfel Gelee Pfd. 50 Pfg., ö-Pfd.-Eimer Mt 2.40, 10-Pfd..Etmer Mk. 4.25, Avfelkraut, rheinifcheL Pfd. 60 Pfg. 5 Pfd- Mt 2.50 empfiehlt fehr preiswert 8kPkl> SSflttenfelö, Marktplatz 21, gegenüber der Engelavotheke. 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Aut der llnglucksstelle erschienen Nackt'üge der Siemens-Schuckert-Feuerwehr, d.e stadtucke Feuerwehr, das eigene Fabrik- und L-anltatsperional und die Nürnberger Sauitätskoloune mit acht Wagen, die ^taatsrniwalt- schäft und die Baupolizei. Das Feuer lvar nach einer Stunde gelöscht. Ter Sachschaden ist kein wesentlicher. Tcr Betrieb wird in vollem Umfange ausrechterhalten. — Bon ben 11 Schwerverletzten sind 5 im Krankenhaus gestorben. Kleine Lagcschronit. Am 25. Januar erhielt bei einer Mensur m GreifS- wald ein Er.anger Student einen Lungenstich, an dem er am 28. d. Mts. gestorben ist. r,___ . _ _ Auf dem Postlureau in Greenable verschwand ein Post- beutel mit 22 OOP Francs. WetterauSstkl'ten m vefien für Donnerstag, den 1. Februar 1912: Wolkia, Scknee'älle, kalt. Viauosorte-Fabrik Wilh. Arnold, Kgl. batzcr. Hoflieferant, Aichafieuburg. Bestes und feinstes Fabrikat der Neuzeit. Man verlange oen IubiläumS-Vrachtkaia- log mit dem böchstcnRabatt ab Fabrik, mit Zeugnissen und Lieferungsbedingungen. Schellfische und Kablian fit. Nordseeware, Mittwoch and Donnerstag in lebend frischer Ware eintreffend. Zakob Matermis Ecke Klinik- und Frankfurter Straße i^ Weltberühmte Kieler Fischwaren alles zus. nur Mk. 3— geg. Nachnahme. Verp. frei. 30 ff. Bücklinge u.Spro t ten, 1 Dose fst Heringe in Gelfee. gr. delikate Fleckheringe, Hiesenlachsheringe, 1 fetten Rauchaal und 50 Sardellen- Heringe. C. Hagemann. Fischexport, KleL [350 rwÄir Cbeibett, Unterbett. 2 tMffen) mü topp'lt aereiHtat netten Pert- s-errn.dkfi.Berten>S,I».ri St>ML 11/, f.t l. Werten 15, 20, 23^0, 2840, 32 LoMk ufro Serl.0efl.9tanabme. Preietisle.Prob^Lerpackg kokenfr Gustav Lustig k GrStzt. Sp^Belck Dentscht A Märkte. fc. Franfsort a. M. Cckweinemarktbericht vom 31. Jan. Aulgetrieben waren 2160 Schweine. Voll fleischige kckweiue von 80 biS 100 kg Lebendgewicht 4i.00-5O.O0 Mk., Schlachtgewicht 61 00-63.00 '1UL, voU'leifchige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 4ö’0O-47.50 Mk., Schlachtgewicht 58-61.' 0 Mk.; vollfieischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 48.50—50.00. 'DIL Schlachtgewicht 61—63.00 Mk.. vollfieischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 48.5-1-50 00 Mk., Schlachtgewicht 6i 00 - 68 Mk. Gelchäst langsam, bleibt Ucbcrfianb. Letzte UiicbridUen. Paris, 31. Jan. Ter .üricgsministcr hat zur Förderung der fachmännischen Ausbildung der Unteroffi-, ziere der Kriegsflotte besondere P r ü f u n g e n für sie vorgeschrieben. t m „ Lissabon, 31. Jan. Die Wohnungen des Präsidenten und der M i n i st e r werden polizeilich de wacht Der Administrator der Provinz Alentjo Demoita wurde durch Beil hiebe getötet. Tie Garnison in Lissabon ist verstärkt worden. 150 Personen sind in den letzten Tagen verhaftet und aus ein Schiff ge- bracbl worden. Amtlicher Teil. Heroen treffen größere Sendungen la. fvring- lebendfrische holländische Kabliau, Schellfische, Schollen u. Bratfische nlw. ein. Eventl. OrdreS auch auf WÜ-, Gemüse- und Fischkonserveu, Weine, Kognak. Liköre und Mouss. re. erbitte mir rechtzeitig. 7S6 August Wallenfels, Marktplatz 17.________ Telephon 262. Mein Schuhwarcn- Äsm-Rmmss-NttkRs tegaun Samstag, den 20. Januar Scssbestande und Einzelpaare, sowie Winter- «rtikel zu und unter Selbstkostenpreis Sui alle regulären Artikel gewähre bei Bareinkauf ID Prozent und Rabattmarken Carl Waldschmidt. Hnadrichstr. 3 Am Bahnhof Telephon 844 | fiitlcr Biilklinge etätf 6 Pfg. \ | Rollmops 10 „ 60 „ | LaG, flcröuftcrt ‘k Pfd. 50 „ | flickt Sprotten *k „ 30 „ V2’/, Der Vorstand. TStT BFer Im «Ins. Kabliau mittel Pfund 20 Pfg- Feiufte [a3l/il 6*# © Galerie 20 Pfg. Der Vorstand. Karten für Mitglieder werden an der Abendkasse unentgeltlich abgegeben. sv3'/. Hleo Stiel Celli spara? N. Reiss .£ Trotz der bii!. 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Turnverein Gießen Unser diesjähriger Maskenball wird am Samstag. 3. Februar, abends 81/= Ehr. in der Turnhalle in Form eines Gesinde-MaskenbaEles abgehalten. Die schönsten und originellsten Damen- und Herren-Masken erhallen Preise. v*/i Die Anmeldungen der Mitglieder und Angehörigen haben bls Donnerstag, 1. Februar, abends 8 Ubr, bei unseren Mitgliedern Frust’ Jung, Seltersweg, und Jobs. Köhler. Schulstr., zu erfolgen. Nichtmitglieder haben keinen Zutritt.____________Der Vorstand. Donnerstag, den 1. Februar, abends 8l/t Uhr, in Steins Garten [v27/l Grammophon-Konzert Neue Stücke aus Lohengrin, Tannhäuser, Holländer, Walküre, Siegfried, Zauberflöte, Stradella, Samson u. Talila, Carmen, Jüdin, Aida, Bajazzo, gesungen v. Knote, Caruso, Jörn, Demuth, Preuse-Matzenener, Morena, Bosetti. Eintritt 75 Pfg. Dlitglieder, Studenten,Schüler 50Pfg. Alldnitschcr Verband, LrtsliNiPpcKichki^ vom 27. Januar bis 3. Februar, von uachm. 3 Ubr ab im ReM»unint zum Pfau Bef.: W. Schermulv, Neustadt. I. 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Oas Meisterwerk qrobartlges, nwdernes Drama aus dem Künstlerledr-. Bayrische Königsschlösser entzückende Naturaufnahme. Das Fest des Lumpensammlers köstliche Humoreske. Bekannte \ ist, dab Kakao Nährwerte auf- ig « l weist, die wir bis vor nicht all' OLlltlÜulß / 3u langer Zeit viel au febr . ’ * J unterschätzten. Sluck ist Kakao V s billiger wie Kaffee. Wer darum billiger wie Kaffee. Wer darum Hausfrau dieses wichtige Nahrungsmittel heute öfters verwenden kann als bisher! billig, fo; dah mansche in seinem Hausballe ein ideales Morgen-, Frühstück- oder Abendgetränk einnihren will, der versuche die neue Marke: ^Abcls^I D-ualitatio eigen- und einzigartig und dabei so austergewöhnlich Ein sonderbarer Baumeister kmmorittischer Schlager. OGDÄGGGT-TTDTOODG- ! MclsSchokoladt-Wcrkr.G tn-b.^. Srtmtol Fabrikniederlage: (CM Gictzen, Sc:tersweg 7?| Mlstiverbtocreili Unsere Mitglieder sind au dem am Donnerstag, den l.Februar, abends 8'-i Ubr, i.grost.Höriaal des Kollegien gebäudeSstannndendeuPor^ trag des Herrn Dr. Alired Wegener, „3m Reick der Wolken", einaeiad. worden. Um rege Teilnahme bittet vsllt Der Vorsitzende. V. D. H. Morgen Donnerstag abend 9 Ubr: Monat«- Versammlung im Hotel Groübcrzog. (v3/, Liebigshöhe. Donnerstag 1 bis 6ülr Kaffeekonzer1 Kolosseum Dir. Karl Ohm. Tägl. V. abends 7 W grosses Kitier-Kel F. G. F. Hierdurch machen wir die Kameraden daraus aufmerksam, das, eine Ginladung an unsere Wehr äu dem am Donnerstag, den 1. Aebr., abends 8'/, Uhrf in der alten (tzcwcroeichule stannndenden Eiperimeolal-Vortrag des Herrn Bros. Dr. Markert ergangen ist. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. v’VJ DaS Kommando. aUsgeTübrt von der Ww*1 Damenkapelle „Presto- Dirig. Otto Baumcartei*- 6 Damen <«»,> 2 Hrn* Kavallerieverein Gießen. Am Samstag, 10. Sehr, l. 7»s., abends 8'/, Ubr, im F-lienkellcr Jahres-Haiplmammling. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. DcrVorstaud. rer Tie.Zcbruarmonatsver- sammlung (3.) läßt aus. Mllhe* #’ Dir.: Hermann Stelngoett**’ Mittwock,d.31.^au.lSlS abends 7 Ubr: 15. Mittwoch» Abonn.-!?olli Gewöhnliche Prelle. Neuheit! Ncudeu HansSonnensiößttk Höllcnsnhll. Ein heiteres Traumspiel oo^ Paul Aoct. Ende I) Uhu Freitag, den 2. Tpcbr. l9,t abends s Ubr: Auster Abonncmeni Erhöhte Preise. , Einmaliges Gaiuvicl »WM» Agnes Sornia Mo na Vanna Schauspiel in 3 Aill-üist" von '.Viauricc Wncterlin* Ptonna Banna: Agnes Sorina. M Ende 10’/, Uhr Der heutigen Nummer liegt ein Prokpek! u die rühmlichst befnnmen und in der t‘c' glänzend bewährten .Pentzki"> Drillmaschinen roo H FirmatSg. Schicicrttem. Maschinenfabrtk inLick deu w lir.^ in.,'«"’ 'Sr,| eargeSc Lutfi. Sn/ ।iiifn entst i/richts, » I jjueite vertra xisjen, man ijd)ft achten: a- lit gesamte I lieft, weSweg ßenntnis bringt fidlung gescheht ll^gestaltung t Irtien ist H kerwahrung u v.-rordnetenvcr inbouc-5. Die kunstlose §k>zze S € 2 tt p a Himrus du degen feiner ä i d'rdient Was lin9Wirfcn, das He und den Z riinie, denn cs diese ivürdc dies stüeefet Jf «rbeitsräur r,:Eten, dast sie ßif Anzahl du funkelt würd Anders vech für sich c J3?1 Prächtig । r‘.n< mit der s.7 'versieht, d tT2 -1 Meler la s "achsieher . Nch berL 96 fcH &l0t' h für N mg l^nen L°leleö ? 5,'" d°z