hat, und das gibt seinem bedauerlichen Weggang eine gewisse tragische Note. Kurt Küchler. — Gießener Stadttheater. Heimat. Fräulein Riza B a j o r vom Teutschen Theater in Berlin, die sich am vergangenen Freitag als Medea einen so starken und ehrlichen Ersolg errungen hat, stellte sich gestern abend in einer neuzeitlichen Salonrolle vor, als Magda in Sudermanns Heimat «Buchausgabe bei I. G. Cotta». Tie Künstlerin hatte ihre Tarltellung von vornherein aus den scharsen Zusammenstoß der beiden Weltanschauungen eingerichtet, der den dramatischen Kern des Werkes bildet, und schuf so eine Magda, die zwar nur wenig Hoheitsvolles an sich hatte, dafür aber umsomehr Temperament entwickelte, aus dem dann rein und groß die Liebe zu ihrem Slinbe herauswuchs. Famos gelang es ihr auch, nach einem fein her- ausgearbeitelen erregten Taiten, die sichere Ueberlegenheit über ihre Umgebung und die Aussprache mit dem Regierungsral Meller. Die einen großen Eindruck machte. Auch die übrige Darstellung, Die von Herrn Tworkowski mustergültig geleitet wurde, stand out einer erfreulichen Höhe. Herr Kl lewer war ein biederer Lberstlentnanl, Fräulein Brehm eine rührend treuherzige Auguste und Fräulein Dagny eine allerliebste Marie. Fräulein Scholz spielte — nicht ganz ohne Uebertreibung — die bewegte Tante Franziska sehr wirkungsvoll. Ein netter kleiner Leutnant war Herr Jensen. Herr Tworkowski gab dem Pfarrer Hefsterdingk nicht die überragende Güte, die diesen Mann au^zeichnet und ging auch im dritten Aufzuge sehr unglücklich ab. Herr Brüdiam, durch eine forzierte Sprache häufig unverständlich, hatte sich im Ton entschieden vergriffen. Der Re- gierungsrat ist doch wohl kaum als Geck anzufprechen, wie der Amtevorsteher Wehrhahn etwa. Er ist ein Mann mit guten Absichten, etwas Streber, und durch die Mleinstadtverhältnisse eingeengt. Ein fesches Tienstmädchen war Fräulein Elly T h a l e. Von den übrigen Darstellern sind noch die Herren Gerhardt (Professor» und V o l ck (General) zu erwähnen. WeingartnersLustigeOuvertüre sand bei ihrer Uraufführung im ersten G ü r z e n i ch k o n z e r t in Köln, wie uns von dort geschrieben wird, einen stürmischen Erfolg, der zum Teil freilich auch der Person des selbstdirigierenden Komponisten galt, dem man ja gerade heute gerne seine Sympathien äußert. Es ist ein geiälliges, schön und elegant gearbeitetes Werk, mehr graziös eigentlich als humorvoll, es sehlt auch wieder ein hübscher Walzer nicht, der freilich keineswegs ursprünglich ist, obschon er diesmal nicht Slraußisch klingt. Thematische Ursprünglichkeit ist überhaupt nicht die Stärke der Ouvertüre, doch Unmittelbarkeit und Unterhaltsamknt, was für die Verbreitung nichtiger ist. an der Spitze oder unter der Leitung Rußlands verwirk- l icht werden Uedcrnäbmc Rußland die Leitung, so würde > auch Rumänien in den Bund eintreten. In diesen bei- 1 den Lösungen wäre die Balkanhalbinscl als politische und ' nationalökonomischc Einheit eine derartige militärische Kraft geworden, daß sie die serbischen und die rumänischen ( Millionen aus Oesterreich-Ungarn an sich gezogen hatte. Tic dritte Form einer Lösung der Balkansrage ist eine Balkanföderation mit Oesterreich-Ungarn an der 2 p i tze. Nachdem durch die provisorische Lösung der serbischen Frage vor vier Jahren 5 Millionen Scrbo Kroaten unter das Azepter der Habsburger gekommen sind, könnte die Habsburger Dynastie aus ihren serbo-kroatischen Ländern, also aus Bosnien, der Herzegowina, Dalmatien, Kroatien, Slawonien einen nativ n a l e n autonomen serbisch-kroatischen Staat mit einer nationalen Regierung und nationalem Par lamentim Rahmender ö st erreich- ungarisches Monarchie schaffen. Sobald das geschehen möchte, wäre Serbien und Montenegro wohl sofort bereit, mit Oesterreich-Ungarn einen Zollverein und eine Militär k o n v c n t i o n zu schließen. Ja, noch mehr. In einem solchen Falle fände auch der bulgarische Staat seine Rechnung, in ähnliche Beziehungen zur österreich-ungarischen Monarchie zu treten, und dann wäre die Balkan öderation unter Oesterreich-Ungarns Führung fertig. Die Habsburger Monarchie würde den größten politischen und nationalökonomischen Einfluß auf der ganzen Balkanhalbinsel ausüben. Und das verbündete Deutsche Reich wäre mit solcher Regelung sicher nur zufrieden. Scheinbar nur eine Behandlung des serbischen Problems wäre diese Regelung in Wahrheit die Losung aller Balkanschwie- rigkciten und wahrscheinlich auch die Losung der ganzen großen orientalischen Frage. wiener Stimmen. Wien, 29. Olt. Im Abgeordnetenhaus erklärte bei der Fortsetzung der ersten Lesung zum Staats Voranschlag Ministerpräsident Stuergkh in Beantwortung, der an ihn gerichteten Anfragen über die kriegerischen Ereignisse aus der Balkanhalbinsel und deren Rückwirkung auf die allgemeine interitationalc Lage: Angesichts der durch die Eröffnung der Feindseligkeiten ge- schaffenen Situation wird die Leitung unserer auswärtigen Ange legen Heiken im engen Verein mit unseren Verbündeten und im steten Einvernehmen mit allen übrigen Mächten bemüht [ein, tm geeigneten Zeitpunkt bei der baldigen Beilegung des Konflikts mitzuwirlen. (Beifall.) Die Ergebnisse des bisher gepflogenen Gedankenaustausches bered)tigcn zu der HosMANg, daß diese Bemühungen von Ersolg begleitet sein werden und datz es gelingen wird, der Monarchie die Segnungen des Friedens auch fernerhin zu erhalten Bezüglich der in der Interpellation Pernerstorfer und Genossen vorgebrachten weitgehenden Wünsche, betreffend die Einflußnahme au, die Regierung wegen Erhaltung des Friedens in jedem Fall kann ich betonen, daß unser auswärtiges Amt g e w i ß k e i n e r l e i a g g r e f- s i v e Z i e l e v e r s o l g t. Ich muß jedoch beirügen — diese Bemerkung ist natürlich ganz allgemein ohne Rücksicht auf die gc , gebene Situation — daß das Prinzip der Erhaltung Des Friedens in jedem Falle und um jeden Preis nicht die Grundlage der Politik einer wenn auch von noch so friedlichen Intentionen begleitet en , doch legitimer Weise aus den Schuß der berechtigten Interessen bedachten europäischen Grow i macht bilden kann. Was die Gerüchte über angebliche Mobilisiernngsmaßnahmen des Inlandes betrnft, so Rücfblirf aus die Volldchr-Auzslcllung. Man schreibt uns: Ter bekannte Maler Ernst Vollbehr, der sich die künstlerische Erschließung unserer Kolonien zur Ausgabe gestellt hat, hat nun NAcki in Hessen ausgestellt allerdings nur in unserer Üniversitats- nabt Gießen, leider nicht in Darmstabt, wo grosseres Publikum «wesen wäre. Tort ist es gescheitert an ber Ausstellung ,,-ter Mensch" und an ber „Bracht Ausstellung". Herr Vollbehr hat Gieße,i gewählt, da er bekannt ist mit dem Hauptmann Rausch Kamerun Tie Gesellschaft für Erd und Völkerkunde sowie die beiden Kolonial-Frauenvereme haben es freudig übernommen, öie Ausstellung hier ins Werk zu setzen. Trotzdem die räumlichen BerhaUnisie ungünstig gewesen find, so daß bte Ausstellung in sivei Lokalen stattfinden mußte, kann von einem vollen Ersolge gesprochen werben denn rund 7500 Personen einschließlich £(Dulen haben sie besucht. Infolgedessen ist die Kenntnis der Verhältnisse unserer Kolonien in die weitesten Kreise Giegens c brungeu. Rur dieser hier ausgestellte Teil Vollbehrscher Bilder lat schon genügt, den Beschauern zur Kenntnis zu bringen, »>as Vollbehr alles geschaiseu bat. Das mühevoll gesammelte, tderaus wertvolle, zum Teil einzigartige ethnographische Material r-rrät neben den lebensvollen Landschaften und Porträts, das; Herr Vollbehr nicht nur Maler, sondern auch ernster ^animier unb Forscher ist. Vollbehr bat als echte Künstlernatur unter Opferung persönlicher Mittel nur dafür gearbeitet dem deutschen Volk feine Kolonien künstlerisch zu erschließen. Sehr interessant räre es nun zu erfahren, welchen Eindruck die Sammlung aus die Kinder gemacht hat und wie fick das Gesehene in den Kopsen ^ungdeutschiands widerspiegelt. In einigen Schulen wurden B reits derartige Auisatzthemata gestellt und es 'st sehr^zu bedauern daß die Presse keinen Raum bat, um typische Schuler IMungcii zu veröffentlichen. Herr Vollbehr reut beute ab um i» München und in Berlin die Ausstellung in größerem Maßstäbe xit wiederholen Möchten ihm dort im großen die Erfolge winken, bie ihm aus Rücksicht auf unsere beschränkten Räume hier nur Ä am Teil beschieden waren. Wir sind, sicher, datz ihm dort, wo oillc* was er geleistet bat, in künstlerisch vollendeter Weite cuusgestellt werden wird, Erfolge beschteden sein werden, rote hier in kleinem Raume. * Hagcmann amtsmüde. — Sur Direktionskrise im Hamburger Deutschen Schauspielhaus wird uns aus Hamburg geschrieben: mn Hamburger Kreisen, die dem Theater nahe stehen, war es fcion lange kein Geheimnis.mehr daß Tr Karl yagemann ber rft vor rund zwei Jahren bte künstlerische pu.hrung des deutschen Schauspielhauses übernahm, mit der geschastlichen Leitung des Theaters nicht in liebereinitimmung lebte. Und wenn auch Hagemann jetzt der Oefsentlichkeit mitgeteilt bat, daß er nicht den Wunsch habe, seinen Vertrag mit dem Pächter und den So,velaren des Schauspielhauses, der noch bis zum 1. Juni 1913 läuft, zu verlängern so darf man doch feststcllen, daß aus beiden netten der Wunsch einer Trennung vorlag. Es kann nicht geleugnet werden daß unter Hagernanns Leitung das Schauspielhaus an Publikum verloren hat, daß er es weniger wie sein Vorgänger Baron Berger verstanden hat, das große Publikum mit feinem Theater innig zu verketten. Tie daraus hervorspringende S gegenimiriig fclbst schon mit dem Gedanken spielt, die ( areicben Baltanstaaten für seine eigenen Zwecke etwas , nporsteigen zu lassen, wird dabei geivis; bie notige Vorsicht walten laffen. Die Gedanken, die Herr Georgewitsch nb ntwickelt hat, sind ja ganz schön, aber doch >icht ganz zuverlässig. Rußland wird als Hauptmacht- . „satts auftreten, und wir glauben nicht, da,; utschland an dem neuen Balkanbund große Freuden erleben würde. Wir haben vielmehr kein Interesse daran, d'is Slawentum zu stärken. Unser Mitarbeiter schreibt: gibt vielleicht in ganz Europa keine Linie, welche spickte Gegensätze trennt, als die Linie, welche die oster- ,chisch ungarische Monarchie von der serbischen Nation t in Diese Grenze teilt zwei ganz heterogene Weltanschauungen und Gefühlsweisen, die so voneinander verschieden jiiiö, daß Lcsterreich-Ungarn trotz jahrhundertelanger Be- rühruna und Beziehungen mit der serbisck)en Nation nicht imstande war, die Gefühle und die Logik des serbischen Volkes ui verstehen; und deswegen hat Oesterreich-Ungarn auch jene Teile des serbisck-en Volkes, welche in diesem Staate leben, immer als einen fremden Körper gefühlt Trotzdem war das biSlserige Bestreben Deutschlands und L. sterreich-UngarnS, den zentraleuropäischen Handel über Siumänien und Bulgarien möglichst allein hinüber ;u leiten, nicht begrünbet, ja unnatürlich. Der kürzeste Weg führt über Serbien, alle wirtschaftlichen Grünöe sprechen dafür, den Handel über Serbien nach Saloniki ui führen llcberhaupt war das Abwenden Mitteleuropas o,n Serbien ungerecht und unverdient, denn Serbien ist, nicht bloß durch seine Geschichte und seine geographische Lrige, sondern auch durch seine ganze tfultiir, die eine Tochter ber deutschen Kultur ist, kräftig mit Zentraleuropa verbunden. Sie Serben sind heute begeisterte Nachfolger und Propayatoren der e r m a 11 i f d) c n Zivilisation, weil sie nie vergessen Minen, waS sie alles der deutschen Kultur zu verdanken welche Rolle wird nun Oesterreich-Ungarn bei berbe- b o r ft c l) e n b c n Bildung eines Balkan reich es spielen wollen? Tie Jbee dieses Reiches, die früher als strengstes Geheimnis behandelt wurde, die nur em frommer Wunsch einzelner Staatsmänner auf der Balkanhalb- iinfcl war, wird heute von der öffentlichen Meinung aller i ationen besprochen, und man fängt an, die Verwirklichung brr Idee als einen Wunsch der Völker aufzufassen. Es gabt Vb r ei L ö snn g en. Wenn Rußland die Sache in Dhe Hand hätte nehmen wollen, so könnte oder konnte noch bnö vor kurzem die Idee des Balkanreiches mit der Turke. großes Aufsehen erregt. Es heißt darin: Rumänien steht vor einer sehr trüben Perspektive. ?für den Fall, daß Rumänien keine Garantien für die Erhaltung des Gleichgewichts verlangt, steht die Regierung vor der schwierigen Ausgabe, bereits In der gegenwärtigen Situ ation Maßnahmen zu treffen, damit Rumänien in der entscheidenden Stunde völlig, vorbereitet fei. In eingeweihten Kreisen wird nicht bestritten, daß Vorkehrungen getroffen worden sind, die eine erhöhteHeeres- ber eit schäft bedeuten. Tas Parlament wurde zur Auflösung auf den 30. Oktober einberufen Die Neuwahlen finden Gnbc November statt Tas neue Parlament tritt am 9. Dezember zusammen. Tie „Agenoe Roumaine" dementiert die Meldung von dem Erlaß "eines Getreideausfuhrverbotes. Der Getreide- Handel litt im Gegenteil seit den letzten Ereignissen infolge Mangels von Ausfuhrmitteln zur See. Tie Ernte ist gut mittel. Auf den Märkten sind bedeutende Getrewevorräte. Das bulgarische Hauptquartier beschloß, feine neuen Kriegskorrespondenten mehr zuzulassen. Englische Gespinste. Der Wiener Korrespondent der „Daily Mail" will aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, daß man in den diplomatischen Kreisen bereits den Plan bespricht, wie nach dem Feldzüge die europäische Türkei aufzuteilen sei. Darnach würde ein neues Fürstentum Albanien geschaffen werden, das bis an das Adriatische Meer stoßen würde. Ferner ein neues Fürstentum Mazedonien mit dem Aegäischeu Meere im Süden als Grenze, Saloniki würde zu diesem Fürstentume Mazedonien gehören. Bulgarien soll einen bedeutenden Gebietszuwachs erhalten und bis zur Küste des Aegäischen Meeres ausgedehnt werden. Ferner soll Serbien einen Hafen am Adriatischen Meere erhalten, während man Montenegro den größten Teil des Sandschaks Novibazar zusprechen würde. Was endlich die Türkei angeht, so würde man dieser in Europa nur eine kleine Provinz belassen, höchstens bis nach Adrianopel, vielleicht sogar nur ein >gmrz schmales Gebiet um Konstantinopel selbst herum. Zriedenswiinsche der Türkei? Die „Deutsche Tageszeitung" meldet aus Wien: Nach einer Bukarester Meldung soll die Türkei vertraulich Serbien vor geschlagen haben, Friedens Präliminarien zu beginnen. Zar Ferdinand soll hierüber bereits durch König Peter benachrichtigt sein. Konstantinopel, 29. Okt. Wie „Jldam" erfährt, soll der türkische Gesandte in Cetinje mit Hussein Hilmi Pascha in besonderer Mission nach Wien gehen. In Konstantinopel ist seit Montag abend der Belage- rungszustand verschärft worden. Vie zu erwartende Hauptschlacht. Sofia, 29. Okt. Nach hier vorliegenden Meldungen soll sich die türkische Hauptmacht in der-Linie Tschorlu-Karischtiran konzentriert haben, um dort eine große Verteidigungsstellung zu beziehen, so daß dort die Hauptschlacht zu erwarten ist. Konstantinopel, 28. Okt. Es bestätigt sich, daß Her Prinz Abdul Halim, der Sohn des Exsultans Abdul Hamid, hier ankam. Er ist bei dem Gefecht 'bei Kirk >kilisse am Fuße verwundet worden. Eine halbamtliche Veröffentlichung erklärt: nach den Telegram men, die dem Kriogsministerium zugingen, begann die Armee involler Ordnung: die Vorwärtsbewegung. Der englische Marinereformer Admiral Lymas wvhute dem gestrigen Ministerrate bei. Dem Vernehmen nach begibt sich der Thron folg er, der den Rang eines Marschalls bekleidet, auf deir KrregsschauplaH. Die Schlacht von Kotschana. Nach einem vom Blatt „Mir" veröffentlichten Detail bericht war die Schlacht von Kotschana eine der mör dorischsten unter allen K ämpfen und dauerte bei nahe drei Tage und zwei Nächte. Während des ersten Tages und der darauf folgenden Nacht leisteten die Bul garen 18 türkischen Bataillonen Widerstand, welche nach und nach durch Truppen von Jstip verstärkt worden waren. Die Kämpfe wurden besonders durch zahlreiche Bajonett an a ri f f e erbittert. Die Türken wurden trotz ihres "Widerstandes zersprengt und flüchteten in voller Unorb nuna. Vor dem Kampf hatten die Türken 300 Bulgaren gefangen genommen, welche von den siegreichen Truppen befreit wurden. Der Einmarsch der bulgarischen Truppen in Kotschana löste bei der Bevölkerung großen Jubel aus. Tie Erfolge der Serben. Belgrad, 29. Ott. Amtlich wird bestätigt, daß Kö- prülü von den serbischen Truppen eingenommen worden ist. Das Reutersche Bureau meldet aus Belgrad vom 27. Oktober abends: Tie halbamtliche „Samnprava" berichtet, daß sich die türkische Armee auf ihrem Rückzüge von Uestüb nach Tetvvo der verfolgenden serbischen Kavallerie ergeben habe und die Waffen auslieferte. Türkische Flüchtlinge aus dem Sandschak. Die Wiener „Neue Freie Presse" meldet aus Sera jewo: Heute treffen hi« in zwei Militärzügen 1300 türkische Soldaten mit 69 Offizieren ein, die aus dem Sandschak geflüchtet sind. Sie wurden um Mitternacht zusammen mit den übrigen hierher geflüchteten türkischen Soldaten über Bosnisch Brod weiter besör dort. Unter den Offizieren befindet sich auch ein Oberleutnant. Der griechische Vormarsch. Athen, 29. Okt. Nach einem Scharmützel im Engpaß TripvtamoS bei Werria (stnrnfcriai zogen sich die Türken unter ZurücMssnng von fünf Proviant wagen zurück. Die Griechen setzen ihren Vormarsch fort. Stiftungen des deutschen .Kaiserpaares. Berlin, 30. Okt Der Kaiser und die Kaiserin haben für die Expedition des Roten Kreuzes nach dem Balkan 30000 Mark bewilligt. 2(115 Hessen. Die auf dem Znnnobilienverkehr ruhenden Lasten. Ein A n t r a g der Abgeordneten Grünewald und Genossen geht dahin, die Regierung möge den Landständen das Material über die Erträgnisse und anderen Wirkungen der auf dem Grundstuckswechsei ruhenden Stempelal>gaderi in den Fahren 1900—1912 vorlcgcit. Zur Begründung dieses Antrags wird ausgeführt: ,.4.er erite Aussämß der Zweiten Kammer der Landwind 8°^ 'h 1 einem -Beruht betr. die Abänderung des Gesetzes über d. n Urkundenstempel vorn 12. August 1899 in der Fassung der Ve kanntmachung vom 24. Mär; 1910 folgende These voran gestellt: „Gerade aus dem Gebiete des Urkundenstempels wird in weiten >treuen der Bevölkerung eine Aendenmg eher in der Richtung der Ermäßigung einzelner Tariffä^ erwartet. Namentlich gilt das für den stempel auf dem Grundstücksverkehr, der diesen in fast unerträglicher Weise belastet. Hier muf jede Erhöhung als ausgeschlossen gelten, im Gegenteil wäre eine Erleichterung erwünscht, sobald die allgemeinen finanziellen Verhältnisse des Landes dies möglich machen." Damir hat der Finanzausschuß eine Frage berührt, die im Interesse des ganzen Landes zu baldiger eingehender Erörterung und Beschlußfassung im Sinne einer Ermäßigung der b c - stehenden La st en drängt. Die ersten Sätze des Berichtes sind vollkommen zutreffend, cs wird in weilen Kreisen eine Ermäßigung erwartet und die Lasten sind unerträglich. Mit dem letzten Satze werde ich mich noch zu befassen haben — ich glaube nicht daran, daß dre Herabsetzung des auf den Grundstücks - wechsel gelegten Stempels eine Minderung des finanziellen in die Kasse des Reiches, des Bundesstaates und der Gemeinden (diese alle drei schröpfen an dem Grnndstücksverkehr’) fließenden Ergebnisses bewirten wird, im Gegenteil. Doch bedarf diese Frage st lbswerständlick der c r n ft e n Prüfung nach Vorlage statistischen Materials, welche in erster Linie mein Antrag bezweckt." Sodann wird die Entwicklung der Landes-.und Rcichsstcmpel abgaben auf diesem Gebiete mitgeteilt und die Höhe der Abgaben an Einigen Beispielen gezeigt. Beim Verkauf eines unbebauten Grundstücks im Werte von 50 100 Mk. mit einem steuerpflichtigen Wertzuwachs von 25 Proz. wird dargetan, daß im Jahre 1900 der Verkauf insgesamt 501,60 Mark .Hosten verursacht hätte, während .1912 3745,15 Mk. diesen Uebcrgang belasten. Nach einer Tabelle über die Veräußerung eines unbebauten Grundstücks im Werte von 10500 Mk. hat die Veräußerung des Objekts 1900 105,60 Mk. und 1912, bei einem Wertzuwachs von 25 Proz., 628,35 Mk. Abgaben erzeugt. Ein bebautes Grundstück im Werte von 25 000 Mk. tofm: Wertzuwachsj hat bei 1900 200 Mk., jetzt 767 Mk. Abgaben zu tragen. Es ist bekannt, daß der Wechsel des Eigentümers großen Objette seit Bestehen der neueren, oben erwähnten Gesetze, außerordentlich selten vor sich geht, weil die hohen Abgaben abschreckend wirken. Gründungen vöu Aktiengesellschaften, Umwand hingen von Gewerkschaften in Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder in Aktiengesellschaften, die man bei mäßigen Sätzen vorgenommen haben würde, werden unterlassen, weil meist ein ganzer Iahresverdienst ober mehr für Stempel usm. draufgeht. Zweck des Antrags ist indessen nicht ohne weiteres die Herabsetzung des Stempels auf die im Jahre 1900 geltenden Beträge, die ich allerdings für genügend halte und die als ein ausreichendes "Entgelt für die behördliche Tätigkeit beim Jmmo huienwechsel au.zusehen sind, jch will vielmehr zunächst nur die Frage in Fluß bringen und veranlassen, daß die Großh. Regierung den Ständen das Material vorlegt, welches die Wirkung der verschiedenen Tarife ergibt, etwa in der Art, daß das Stempel erträgnis, das der Staatskasse zugeflossen ist, aus den Jahren 1900—1912 mitgeteilt wird. Hand in Hand damit könnte eine Darlegung über den Umfang der in diesen Jahren veräußerten Grundstücksflächen und die Zahl der zur baulichen Fertigstellung gelangten Wohngebäude gehen. Darüber, daß die Wertzuwachssteuer letzten Endes von den Mietern getragen wird, Uwe alle dem Verkehr auferlegten Lasten von den Konsumenten, Ixibe ich jetzt keinen Zweifel mehr. Deutsches Reich. Der Wagcnmangel. Der in der Rheinprovinz herrschende Mangel an Güterwagen und die Ueberlastung von Güterbahnhöfen im rheinisch-westfälischen Jndustriebezirk hat die freikonservative Fraktion im preußischen Abgeordnetenhaus veranlaßt, eine Anfrage einzubringen, in der die Regierung aufgefordert wird, diese Uebelftäude abzu- stellen. Ausland. Chinas Finanzen". In Peking fand am gestrigen Dienstag eine Konferenz der Gesandten der elf Mächte statt, die dos Friedensprotokoll nach dem Boxeraufstand unterzeichnet haben. Die Konferenz beschloß einen.Protest gegen eine anderweitige Verpfändung ' der E in fünfte aus der Salz st euer, sofern die fälligen Raten der Kriegsentschädigung nicht regelmäßig bezahlt wurden. Tie Protestnote wendet sich hauptsächlich gegen die chinesische Auffassung, daß China berechtigt sei, die Salzsteuer anderweitig zu verpfänden, wenn sie fünf Millionen Taels überschreite, denn das war ihr Betrag, als sie für die Boxerentschädigung verpfändet wurde. Aus Stadt und Land. Gießen, 30. Oktober 1912. ** Tageskalender für Mittwoch, 30. Oktober: Stadt, t tjc ater: „Ter Biberpelz/ Einfang 7 Uhr. " Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspirantcn Wilh. Rothman n ans Gau-Köngcrn- heim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kaulstos. — Erledigt ist eine mit einem coang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hartershausen; mit der Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden.' Dem Grasen von Schlitz genannt von Görtz steht das Prä- sentationLrccht zu. " Emil Pistor -f. Ein Sohn Gießens, ein Veteran unseres Regiments, Oberleutnant d. L. a. D., wurde gestern in Marburg in aller Stille zur letzten Ruhe bestattet. Den Feldzug 1870/71 machte er in der 5. Kompagnie mit. Bei Briare hat cc sich so ausgezeichnet, daß ihm das hessische Militärverdienstkreuz verliehen wurde. Pistor war ein liebenswürdiger Kamerad und ein Vorgesetzter, der von fernen Untergebenen geschätzt wurde. Im Anfang des vergangenen Jahres hat er seine Eindrücke nnd Tagebuchauszüge im Gießener Anzeiger veröffentlicht und viele Kameraden freuten sich über die wahrheitsgetreue Schilderung jener denkwürdigen Ereignisse. Auch auf anderen Gebieten war Pistor tätig, so hat er sich z. B. bei den Wegmarkicrungen in der näheren und weiteren Umgegend eifrig betätigt. Sein Andenken wird bei allen, die ihn kannten, unvergessen bleiben. ” Kunstverein. Die für die neue Ausstellung an- gemeldeten Gemälde von Melzer-Paris, Jung-Stuttgart Rettig-München, Rogge-Berlin und Bethe-Locwe-Leipzig sind emgetroffen, so daß die Eröffnung der Ausstellung am kommenden Sonntag erfolgen kann. Von diesem Tage ab ist die Ausstellung wieder täglich mit Ausnahme der Samstage geöffnet. ** Kolonialfest. Die beiden Abteilungen des Deutschen Frauenvereins vom roten Kreuz für die Kolonien Landesverband Hessen und des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgefellschaft veranstalten am Mittwoch, 13. Rovbr., in den Räumen von Steins Garten ein Kolonialfest Eine große Anzahl hiesiger Damen und Herren hat bereits für Die Tanz- und Theateraufführungen, sowie Coupletvor- träge ihre Mitwirkung zugesagt. Bon heestgen Kindern wird eine Kameruner Wachtparade vorgeführt werden. Buffets, die durch Damen der hiesigen Gesellschaft bedient iverbcn, ist für Erfrischungen aller Art Sorge getragen. Die Preise hierfür, sowie für den Eintritt sind so bemessen, Daß auch Minderbemittelte sich an der Veranstaltung beteiligen können. Es ist zu hoffen, daß hierdurch das Interesse an unseren kolonialen Bestrebungen gehoben wird. Da der Kartenverkauf bereits sehr gut eingesetzt hat, fp Dürfte die Beteiligung äußerst lebhaft werden, was auch im Interesse der Sache zu wünschen ist. Wird doch das finanzielle Ergebnis den beiden Vereinen zu Wohltätigkeitszwecken in den Kolonien zufließen. Kreis Büdingen. X Nidda, 29. Olt. Zu dem Konkurse des Vorschuß und Kreditvereins Ober-Mockstadt, e. G. m. u. H., ist zu berichten, daß das Statut für den inS Leben zu rufenden „Hilfsoerein für Ober-Mockstadt* dem hessischen Ministerium zur Genehmigung vorliegt. d. Wallernhausen, 29. Okt. Heute wurde hin Lehrer Ludwig Schäfer beerdigt, der am Sonntag infolge eines Schlaganfalls verschieden war. Ter Verstorbene war 1851 zu Albach geboren, verwaltete Lehrerstellen zu Leihgestern, Gronau und Schafheim und hat bann 34 Jahre in unserer Gemeinde mit großem Segen gewirkt. Als Lehrer und Organist, als Leiter des hiesigen Gesangvereins und als Rechner der Sparkasse sowie als Helfer und Ratgeber in Krankheitsfällen und Berater in wichtigen Fragen har er unfern Dorfbewohnern große Dienste geleistet Der Oiesaugverein trug in ergreifender, gefühlvoller Weise den Grabgesang „Ruhe sanft" vor. In der Grabrede schil. derte Pfarrer Weiß das sorgen- und arbeitsreiche Leben Des Verblichenen auf Grund des Spruches Mutth. 11, 29 Im Auftrage der Kreisschulkommissiou Büdingen sprach >ircisschulinspektor Baldauf. Im Namen des Bezirks- lebrervereins Nidda sprach Lehrer Gayert; ferner Bürgermeister Reuning im Namen der Gemeinde, Pfarrer Weiß als Vorsitzender des Kärchenvorstandes, bic Vorsitzenden des Gesangvereins und der Sparkasse hier. Kreis Friedberg. L Friedberg, 29. Okt. Das Lehrerseminar hat mit der Verwaltung des städtischen Schwimmbades einen Vertrag abgeschlossen, nach dem jeder Seminarist fü: Benutzung des Schwimmbades jährlich 9 Mk. zahlt. — Nächsten Sonntag findet, wie im vorhergehenden Jahre, em Schwimmfest statt, zu dem der Schwimmklub von Frank, furt eintreffen wird. Kreis Wetzlar. h. Wetzlar, 29. Okt. Heute nachmittag fand dir landespolizeilicheAbnahmeder mit einem Kosten aufwande von mehr als sechs Millionen Mark erbauter Eisenbahu* von Grävenwiesbach nach Wetzlar statt. Durch die 24 Kilometer lange Strecke wird bat 220 Quadratkilometer große, industriereiche Solmsbachta! mit seinen nahezu 30 000 Einwohnern dem Verkehr er schlossen. Der Bahnbau erforderte die Ueberwinduna dc deutender technischer Schwierigkeiten, namentlich bei bei Herstellung eines 1300 Meter langen, durch härteste Grau wacke führenden Tunnels zwischen Grävenwiesbach unb Hassetbvm. Der Er ö f f uung dar Bahn am 1. Nvvem der geht am 31. Oktober eine Festfahrt voraus, an der sich etwa 200 Gäste beteiligen werden. Hessen-Nassau. [] Dillenburg, 29. Okt. Die seit einem Jahr in Angriff genommenen Arbeiten am Bahn bau Weidenau- Dillenburg schreiten trotz des schwierigen Gelände- rüstig voran. Die zwei großen Bergeinschnitte bei Niederdilfen und Anzhausen sind bereits durchschlagen, die große Takbrücke über das Wsistal bei Nuocrsdorf wächst zusehends und jetzt ist auch der große Tunnel durch den GierSberg zwischen Marienborn und Sieghütte durchgeschlagen. Der Stollen hat eine Lange von über 700 Metern. — Bei Weidelbach im hiesigen Kreise ist bei einem Hunde die Tollwut festgestellt. Für sämtliche Gemeinden wurde die Festlegung der Hund« angeordnet. Von den gebissenen Personen ist eine nach Berlin ins Pasteursche Institut abgereist. .Gießener Strafkammer. )( Gießen' 29. Oktober. Wegen Wechselfälschung wurde der Metzger G. R. von Butzbach 311 4 Wochen GcfängmS verurteilt. Er hatte zwei Wechsel über 300 und 400 Mk. mit dem Giro seines Vaters versehen unb in Verkehr gebracht Ter Angeklagte ist geständig. Er will sich in großer Not befunber haben. Verwerfung der Berufung erfolgte in der Strafsache gegen den P. W. in Bcrnsseld. 6t war von dem Schöffengericht Homberg zu 10 Mark OWbftrofe verurteilt worden, weil er in trunkenem Zustande Ruhestörung verübt und seine Nachbarin mit Totschlägen bedroht hatte. Aufhebung des schöffcngerichtlichen Urteil- erfolgte in der Strafsache gegen die Ehefrau G. in Alsfeld wegen Unterschlagung. Tas Schöffengericht Alsfeld hatte auf 1 Doede Gefängnis erkannt, weil die Angeklagte bei ihrem Wegzug von Alsfeld einen Ofen und einen Herd aus der von ihr innegchabtcn Wohnung entfernt hatte. Tic Angeklagte bestreitet die Weg nähme dieser Gegenstände nicht, behauptet aber, sie sei ihr von dem inzwischen verstorbenen früheren Hauseigentümer ausbrilkklick gestattet worden. _ Da sich bas Gegenteil dieser Behauptung nickt nachweisen ließ, sprach sic die Strafkammer frei. Freisprechung erhielte ebenfalls der Kaufmann G. E. in B<ü> Nauheim mif iriucr gegen das Uretil des dortigen Schöffengerichts veriolgtk« 'Berufung. Er war von einem Konkurrenten angczcigt worben, meil er an einem SowUag nachmittag nach dem gefctäich norge» schriebenen Ladenschluß in seinem Geschäft noch Kunden bedient batte. Tics ließ sich jedoch in der heutigen Verhandlung nickt fepstcllen. Zum zweiten Male freigesprochen wurde der Handelsmann G. G. von Hungen. G. war voiN Schöffengericht wegen Vergehens gegen das Vichseuchenges^ verurteilt worben, seine Berufung hatte Erfolg und die Straf* kammcr sprach ihn frei. Auf die gegen diese Entfcherduua verfolgte Revision hob das Oberlandesgericht Darmstadt das Str* kammcrurteil auf unb wies es^zur anberroeiten Verhandlung,/und Entscheidung an die Vorinstanz zurück, die auf Grund umfangreicher Beweisaufnahme auch heute wieder zu einem frei sprechenden Erkenntnis gelangte. Ocr Asphalt unö seine Verwendung. Asphalt, auch- Erdpech genannt, besteht aus >tohlenKoff, Wasserstoff unb Sauerstoff. Er hat einen starken bituminösen Geruch, der sich namentlich beim Reiben bemerkbar macht. Ta# spezifische Gewicht beträgt 1 bis 1,2. Bei etwa 100 Grab üfwniUt er und wird dabei zuerst zäh- und dann dünnflüssig. Der Asphalt bildet das Endglied einer Oxydation von Erdöl. Lcbtcrcs niimnl r b % irknnen M 1 Erdöl'"" ?irl> Srdole, ? °r°l W .aminengc'ckmolz^^ material bildet, Jp Ä vermiß ’S» »i®* rerroenbe! 8ud) Volifel^yj i runa vcrdndtni läl. bekannt und murhe uM benutzt. „, » Internalio ; rifebe Nmdesregiei sammenwilktil aus u und derZugends eines internriion verschiede km Staaten osl er reichliche Rcgicru schlag gegenüber zust die in Aussicht genon beni Musker des In und im engsten Ans • Jiaub anfall wurde von einem ans anfall auf tint Want Bä dem Slüi'lauf, her ■•rtannt ju entfom Angreifer tm Genick gef du Tochter mit itj«nv einen Lchlag auf den geschleudert. 6in ‘ Tie Kriegs -'n den letzten Polizei gegen die g< nicr durchznjühren zufälligen tzilssmitt bündeln, Matratzen der Sonnenftadt n von letzt ab mit nn < > icctk'riüelt aufi vcrunenie gemacht i den und Panzc Beamten des 5tdxi 'vmmission, die sie bot nun unter den1 erlagen, die W li' -oahlt, durch die allem entschloss handelt sich un dern, der völlig, Kdjeren «chuh nnt [”tcn hinzugefüql 'anone-', die er nur durch die fc ^aiin Frank HoherePx: WräJ« BÄ" 'ou.ch ui and Wtrn de ^Kunden'N»,vorzils btn n.f,cre '.II ^Wer m °Qen tz.» w KZ lgcn. lem Konkurs, «tut für JlQbt- e. - liegt bil" W» rsZU Z7 MdL W« V'MtaffeT U j>, arbeitsreiche / .A^rhes Matt? i Ä Gingen r Namen des Gatzert: j'tr Namen der nLj? S hÄb0?an^.i der Sparkasse hm berg. ?»?^"rseminüri 'chen Schwimmbc ) dem jeder Seminari'! lahrllch 9 M. zgh,^ vorhergehenden Zahn, Schwimmklub von ßn »vä t Antritt fe SS 11 der 9;» so bt^ 'flrebun »1 hr aut^-j ^obetfJ :n ist to-1?05 avj tteint" i« L,Ä' lar. oute nachmittag sand nn e der mit einem for Millionen Mark erbe. Wiesbach nach 5? ter lange Strecke wird ■ dustriereiche Solmsbib vvhnern dem Perkcdi rte die Ueberwindnr: leiten, namentlich bei ngen, durch härteste hcn Grävenwiesbact der Bahn am 1. Aeftfahrt « gen inerten, au. Die seit einem Hab' Bahnbou Weid,,, chmiengen Gelandet schnitte bei 9heberbilir lagen, die große W wächst zusehends und ■ ch den GierZberg za geschlagen. Der Siollir 1L — Bei WeidelbaL )e die Tollwut sestgesi» die Festlegung der öc Personen ist eine nach Ä: angeMt^ letzl'ch^. jnben v» chuns <^Ä'; HE , ftei9c^t0g. n»< ■ w«Ä^ Äf > WM iffammct. X (Siebe«. 29. *' [filfiuns „... Bin «erk.hr KL sich in groeet ®‘ r Berufung m 93 in Bernsteld en P. "• Jnn Mrf (Mr 5gu lmbe SuteP nkenenr MM" ■’^ffli^n Uttei. ®WA L W' XS'&S yjsf« .«**" iffannner frei- trorgenommen morden, die günstig verliefen, und so wird von nun an die Pariser Polizei besser au^gcriqtcl und mit 85-82 *6-50 87—100 49-55 *2-00 88—00 87-88 88-89 86-87 vüchertisch. beginnen. Ein Eisenbahnunglück in Berlin. Märkte. straffe 55, Sraiifiurt a.M. D,7/i IikI auflösbaren Substanz, wie es Seife ist. foldK JRcfultatc erzielt werden können, haben sich die angestelltm Versuche dennoch cr- 48-51 44-47 43—46 44—48 80—85 73-78 Mr. 94—100 93—99 110—115 96-106 89—95 80-87 aus Konstantinopel : Amtlich wird gemeldet, die O st- a r m e e sei von gestern mittag an im Kampfe degrif- f e n und leiste g a n $ besonderen Widerstand. Nas im Pascha meldet, es handle sich um die Herbeiführung der Entscheidung. 87—42 80—35 66—68 58-63 53-57 48—52 79—85 85—92 68—78 60—70 Lebend- Schlacht- aewtcht in den Krieg gegen die Verbrecher Sei je. Eine neue und ziemlich seit- Seife haben Ingenieure entdeckt: nämlich Beton, um diesen wasserdicht zu machen. grösserer Sicherheit ausziehen. — Beton mit same Verwendung von Tie noch nicht gezogen haben (unaeiocbt) . . ^»mge, seifchlge. nicht aulgemäftete und ältere ausgemäslete Schale A Schweine 395. . . Marttverlau': 'Allgemein niüllere« Gefchalt, bei Großvieh etivaS Ueberstand, Kleinvieh und Schweine geräumt. Preis hn 100 P,d. Tir. 52—56 51-55 Die heffische Besoldungsvorlage. rm. Darmstadt, 30. Cft Ter Minister des Innern hat einem Abgeordneten mitgeteilt, daß die umgearbeitete B e- soldungsvorlage nicht vor der zweiten Hälfte des November dem Landtag zugehen werde. Unter diesen Umständen wird die Zweite Kammer erst im Dezember ihre Tagung: Crfif en. FcnfleflcMae, ouSgemästete, höchsten Schlacht- werleS im Filter von 4—7 Jahren - . Berlin, 30. Cft. Auf dem Bahnhof Jannowitz- brücke stieß heute vormittag 71/» Uhr ein Nordringzug auf einen haltenden Vorortzug. 46 Personen wurden verletzt, darunter vier schwer. Eine Lokomotive und zahlreiche Wagen wurden erheblich beschädigt. Beimischung zum . . Cbwodl das säst unglaubhaft erscheint, daß mit einer derart Hautausschläqe, Geschwüre kennzeichnen baß Bemühen bei ylatur, bic im iBIutc bestnblichen Un» reinigkeiten auszuscheiden. iWcine'daiit bat nur berienine, welcher reines Blut bat. folglich ist in solchen Bällen eine Blutretnigungs- kur notroenbin und bic bestbekannle wirb burdi Tr. Wcgener'o Tce erzielt. Die Wirkung ist eine rasche, angenehme unb nachhaltige. Tr. Wegener s Tee bestehl aus edlen Mräutern unb kostet Mk. 1.50 bas Paket, in Apotheken erhältlich. Wo nicht vorrätig, wende man sich nn Ferromanganin Gesellschaft, Kronprinzen- Belaaerunasmascknne betragt nur Lehn Kilo, so dost sie ohne \ Schweine von 100—120 kg 2ebenbgen>ici)t WiOO—69.00 TIL, flroSc W wn einem einten Mann flehanbt>abt roetben S*l«Wwio[f Metz, der hiesige Rechtsanwalt, der sich auch als .Komponist d-it Tochter mit ihrem Schirm auf den Täter em, erhielt aber I ia-on mehrfach hervorgctaii hat, ici,u. cnte. m uornebmer Aus , a flue„c/n. ... fidtiuna unb in geschmackvollem Einband im Xenien-Berlag zu uncn Schlag aus den Kopf und wurde ebenfalls zu ®oöcn I erid icnent Gedichtsammlung In leichtfließenden Versen, geschleudert. Ein Armband wurde geraubtl I ^ne gefällige Sicherheit der dichterischen Iorm unb ein feines I * Tic K r i cg s rü st u n a der Pariser P olize i. I ^hr für tlingenbe Reime offenbaren, singt der Verfasser von! ut den letzten Kämpfen und Belagerungen, die die Pariser! Liebe unb Leben unb beweift dabei auch ein empfängliches Herz Polizei gegen die gefürchtete Bande der Bonnot unb Gar-1 für die Schönheiten dieser Welt. Eine wohltuende Freude an; Hier hiirdiunubrcn hatte war sie gezwungen, zu allerlei I allem was den Menschen erhebt, art Liebe, ,rrcunb|cbaft, ftrart Ä » MT Z ! iindeln, Matratzen uiw Daraus zi.ht aber die Hermandad ^cr täuschen, denn von Heine ist es bekannt, daß er seine der Sonnenstadt nunmehr eine heilsame -ehre und Wird I ^dichte, die so leidxt iließen unb scheinbar auf einen Zug ge- von jetzt ab mit moderneren Waffen den Kampf gegen biel^j^^' ^n unendlicher Geduld langsam zusammensügte. Verbrecherwelt aufnehmen. Seit einigen Wochen sind Ex-1U1U immer unb immer wieder daran zu feilen. Auch packende pcrimente gemacht worden, um die Wirksamkeit von S ch i l-! Stimmungen gelingen dem Verfasser idk-inbar mühelos unb mit ten und Panzern aus chromhaltigem Stahl für die! lesterer, freubiger Ruhe besingt er den ckranten «rriebeu eines Beamten des Sickn'rln'itsdienstes zu erproben. Tie Sonder-! geruhigen tze^ens, das^till und Muckltch istst-nrer Llebe wie ■tommifiion, bic «ich mit dieser «ngelegenheit bcfdtäftiflt. in i>™ bten GiJSt "iriere® ut?b Mt nun unter ben vcrid>icbeiu-n Saften, die zur ErMtbut^ Ton sM-gen^ichte J 5>U1 c»t e'jra a c obtt d°- ivorlagen, die Erfindung eines Ingenieurs Mathiot aus-1 -nc q^otb einmal vor der Nacht an, um nur einige scwälüt, durch die die Gefahren eines Angriffs aus einen I rcroumgreifen Auä heitere, tändelnde Verse fehlen nicht, lieber 311 allem entschlossenen Verbrecher verringert werden toll I cin gleichzeitig erschienenes Drama Bier Menschen werden Es handelt sich um einen 2 t a h l s ch i l d auf zwei R ä -! mir nächstens berichten. d e r n , der völlig kugelsicher ist und hinter dem der Polizist I i— - ---- 11 ■■ sicheren Schutz findet, wenn er ihn vor sich herschiebt. Eine andere Neuheit, die der Kriegsrüstung des Pariser Polizisten hiwzugefügl nerben soll, ist eine kleine „Hand- i a n o ii e". die erstickende Granaten schleudert und nicht nur durch die Türen, sondern auch durch die kleinsten Ritzen der Mauer bringt. Das Gewicht dieser richtigen bn bet Berührung mit Lutt au- dieser Sauerstoff auf und wird >, durch allmählich breiartig, um schließlich in festen Äwball !>,erzugechen Wir finden diesen in fester .rorm entweder un- i titelbar an der Tagesoberfläche, an den Mündungen früherer I o:er auch jetzt noch fließender Erdölauellen oder als derbes Jcincral I ,7. den .tzohlräumen des Gebirges abgelagert: auch kommt er I in feinster Verteilung ober auch «Vrilüiftg Jil# log. Bergteer in I d'N Poren unb Haarrissen grobkörniger sand- unb ttalntcine I oir Reiche Vorkommen von Asphalt finb bekannt in Rußland. Indien, Numänien, in einem ausgetrockneten scebcaen n?r Insel Innibab. sonne auf dem Salzwaner ichwimmend im Toten Meer tu Palästina Auch in xeutuhlanö nnbet uch gfphalt in bcnieniqni Gegenden, welche P"roleumvorkommen nnstveisen, so in Hannover, Braumcbwem. Sollt em und 'M Asatz. Tic Aufsuchung unb Gewinnung des Alvbalts eriolgt loweit - rfelbe nicht an der Erdaberi'läche ober doch m beren unmittelbarafl ;*dbe abgelagert ist. auf bergmännischem Wege mittels kleiner - chächtc unb von diesen aus aufgefiihrnier Ltrecken. Bum Sb- trennen des Afohalts von seiner, Lagerstätte dienen vornehmlich 2 häufel unb tzackc. während «diuwrbeit nur bet den Bor riiitung-otbeuen iur Anwendima gelangt Künstlicher Asphalt wird bei der Erdöl unb Tecrölprobuhion gewonnen, tnbem.man Cif Rücksalle bet Erdöle, sowie diel emgen, welche btt bet Testtllatton err Teeröle entstehen auf Asphalt verarbeitet. . . Tic Verwendung des Asphalts ist eine melfntigc. Tie Farben- i ibuftrie benirni denselben zur Verstellung schwarzer Iarben und x ide Asphaltlack wirb durch Zmatz von Leinöl. leichtein Teerol tzenzol ober Terpentinöl zu geschmolzenem Awhalt erzeugt und- . orroiegenb »um Lackieren von Eis.mwaren, benutzt Itiner dient Asphalt zur Verstellung non Dachpappe. Ilolierplatlen_unb bergl r einen Vauptverwenbungszweck sind et er ledoch^ zuni ^trastenbau. sowie ,ur Verstellung von .Fußboden unb xadiflatheiL 3um 2troftenbau wird Asphalt mit Land und gepulvertem STair zu- sommengeichmolzen. heiß auf die gutbeicftigk. g eubrnamge Unter- hat ausgeiragen unb dann glatt gestrichen Tic so crbaltcnc.fugcn- l >se Masse ist oollstünbig roaifcrunburdilaifig, dabei leit unb i Mbar ober doch elastisch, so daß sie em ausgezeichnetes Pflaster- riaterial bildet, das sowohl dem Fußgänger, als wie auch Pferden iiib Wagen oas Forttonimen erleichtert. Gleichzeitig roirft Asphalt euch gerSuschmindernd da keine Fugen vorhanden sind und somit eile Stöße vermieben werden Aus diesenk Grunde finbet auch t.ü4 Asphaltp'laster immer weitere Verwendung und hat. namenb I ch in den Vaiivtverkehrsstraßen bet Großstäbte. das gewöhnliche '-slaster fast ganz verdrängt Fußbodenbelag unb Tachstächen tierben in ähnlicher Weise wie Straßenvflastcr aus Gußafphalt hrgefteUt. Bei Wasserbauten loirb Asphalt stellenweise als Mörtel i erwenbet Auch bei anberen Gebäuden wird in ber Regel in !,u Funbamentmauem eine Asphaltlage eingeschaltet, welche als . solierschichl das Aussteigen dcS Grundwassers innerhalb ber Manc . ung verhinbern feil. Auch im Altertum war bet Asphalt bereits. Icfannt unb wurde unter anderem »um Einbalsamieren ber Toten folgrcith erwiesen Es hat sich erwiesen, baß Seift, derart verwendet, nickst Se,se als foldK bleibt, sondern sich nut anberen im gement enthaltenen Bestandteilen ckwmisck. vereinigt unb so 1 " Bullen, zu äinem wasser di ästen Bindemittel wirb Für die Verstellung Dollsteischige, anSgeiv, höchsten Schlachtw. . . von Reservoiren, Wasserleitungen. Becken usw. bürste bic ^r Pollsletschige. jüngere finbung zweifellos von großer Bedeutung fein, vor allem and), Marien. R ü h •. da der Prozeß cinfad), billig unb wirksam ist Tie .\xritellung KonfleHchige au4gemäftete Färsen höchsten jenes wasserdichten Binbemittels pefdiieht folgenbcrmaBen: Seiten- Scdlachtivertes ivaiicr wird dem Beton beigemiidu, und znwr merben aui leben i'oUflei|d)ige auigemdfHe Kühe höchsten Kubikmeter 6—8 Pfund gewöhnlid-e Potaschßnfe. die als so- Schlachtwerter dir zu 7 Jahren ... genannte „grüne Seife" bekannt ist, oenoenbet. Mit dieser I Wenig gut entwickelte Färsen Mischung können sogar bereit* fertiggeftellte Betonmauern noch I Reitete auSgemäftcte Kühe und ivenig gut ent- nachträglich, wasserdicht gemacht werden, indem man ihnen einen wickelte jüngere Kühe......... uueuaden Uederzug jenes Seisenwasser Betons gibt Am besten Ptäßig genährte Kühe und Färsen ist es hierbei, die erste Schacht von zcrNeinerten Steinen hersii/ ßätbec. stellen, die einen halben Zoll im Turdwner haben, unb diese Feinste Dlastkälder........... nut einer Zementmasse zu binben, bic mit 'Seisenwasser vermischt Mittlere Mast» und beste Saugkälber . . . . ist Tic Mischung muß 800 Pfund Zement und 180 Liter Wasser Geringere wlast- und gute «saugfälbec . . . für den ftubikmeter betragen. Tiefe Schicht wird in einer Ticke Geringere Saugkälber von 3’ Zoll aufgetragen Die zweite Schicht, die nur einen Schn*». halben Zoll stark fein braudn, besteht ans Mörtel, der sich aus Leidemastschase einem Teil Zement, drei Teilen feinem Sand und dem nötigen Mastlämmer und TlaUbamniel Quantum Scifcnwasser zusammensetzt. Es hat den Anschein, Sch wein:. daß das Kalkwasser, das stets im Zement enthalten ist, in der Lollsteischlge Schweine von 80—100 Ice Lebend- .K.... * K«.. h.'r Mil II11 I aewickit .... ........ ! nutzt. le. Frankfurt a. M. Schmeinemarktbericht vom 30. Ctt. Ansgetrieben waren 1520 Schiveine. Dollsteischige Schweine von SO bis 100 kff Lebendgewicht 68.00-69.00 i’lf., Schlachtgewicht ii.00 - 88.00 vollsteischige Schweine unter 80 be Lebendgewicht 67.00—68.00 Mk., Schlachtgewicht 86—87.00 Mk.: vollsteischige ®erbuü>unfl*‘mit 'den alkalischen Bestandteilen der Seife, ein un I ^oewichi . . . . . . . . . . . - ^,-6«'/, 88-89 durchlässiges Mahium Crnb entstehen läßt, das in bic Poren des Vollsteischige Schweine unter 80Ice Lebendgewicht «8-68»/, Betons cinbringt. Vollsteischige Schweine von 100-120 kg Lebend- Kleine 2üüc$cbroniL I gewicht..............rtcbtCt1. I Aus K os l w (VtouDcrncmcnt Tambow) wirb gemdbet: Unter ", ,, vcrmiicrici. |bpn 3nfaffen des EtappenMlängnisfes brach eine Empörung aus Eine neue Lkhlacht. • internationaler Kinderfchutz Die fchwci- Naddem ber Wärter kampfunfähig gemacht worden war, erfolgte Konstantinopel, 30. Olt. Eine amtliche Depesche ; -rifdK Bundesregierung regt ein internationales Zu- der Flud>tversuch von 2 4 S t r a f l l n g cn , meist ichwercn Ver Kriegsministers vom 29. DEL meldet, daß bic unmtmJrtert auf bcn.3 Okbiete bei «inbe t f A.iM* **», * * *1 tOrtif * e »rmee feit heute mittag in eineSchlacht 11 nt> ber Zugenbfür sorge an und hat die Schaffung Rkd di sh (England) ramile ein Automobil in einig egen die Bulgaren verwickelt ist. Nach einer tincs internationalen Amtes den Regierungen der 5^ uf en ft er. Ein, Tarne wurde niedergeworfen und fl e - l späteren Depesche beS Kriegsministers dauert der Kampf t 'rschiedenen Staaten Europas in Vorschlag gebracht. Die ^tet. Von den Insassen erlitt eine Tarne mit ihren beiden . Qn Sein bisheriger Verlauf sei für die Türken cslerreich.sche Regierung Hal sich dem schtve.zer.scheu Vor- S^n lebensgefährliche Verletzungen, ^cr Chausteur mürbe » Sie seien m Verrücken begriffen und hofften schlag gegenüber zustimmend geäußert und angeregt, daß leicht verletzt. # . xe l9 * mXe 9 rie in Aussicht genommene internationale Zentralstelle nach Auf dem Bahnhof Streetville , Ontario) sand zwischen Mit Gottes Hilfe auf den ^leg. dem Muster des Internationalen Arbeitsamtes in Basel einem Militär-ug und einem Personenzug auf der Lanaduntzt Nach Privatmeldungen hat die Schlacht nördlich von mb im engsten Anschluß an dieses geschaffen werde. Vacific-Bahn em Süsammenstoß ^^ZmnSolbaten^wm- ÄiHffe bei Mawasch begonnen. Die Bulgaren feien - Raubanfall. Auf der Friebrtchstraße m Berl.n den ^mdtc^on^dun^S^ ÄXn^be niem^bhum Rückzug gezwungen worden. iDiirbe von einem anscheinend betrunkenen Arbeiter em Raub-1 ^„letzt. | Wien, 29. Cft. Die „Neue Freie Presse" meldet 6 ufaU auf eine BankierSgattin und deren Tochter versucht. Bei dem Aitslauf, der entstand, gelang eö dem Manne, nn- Frankfurter Hof. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ feinster reiner Bitnenhonig geschleudert und in Waben empnehlt [6788 Heinrikh (Eberl). Metzger Nachf.)' Selterswcg 70. Henle abend nicht vergessen <7*201 Humor. Ensemble Bergham^ Höhere Privatschule Darmstadt. Znbaber und Votier: II. Rupp «Iriincr Weg IN dd- > Fcrnivreckrcr 1512 Tic Anstalt bereitet in sorgfältigem Unterricht zur Einjährig. , Vrimaucr , Fähnrich und Reisevrllmug, foivic unn lyintutt iii staatliche Anstalten vor. Tic gründ w ul ich beschränkte Lchuleriahl ermöglicht eine durchaus ncrionl. 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November 1912, abends 8'/, Uhr, eröffnen wir in unserem Vereins zimmer im Caf6 Ebel einen Änfängerkursus int Samen uni) denen, llnternchtsgeldtt Mr Gleichzeitig beginnt ein Kursus fürMaichineuichreiben nur ur l’iitglicbcr der beiden ; ercinc und für Teilnehmer 1 an dem AniängerkuriüS (Babelsberger Stenographenverein (4. ü.) gegr. 1861. Damenverein (Babelsberger. Bahnhofstraße 34 Bahnhofstraße 34 fiichtspiet=Baus Programm Mittwoch bis Freitag I. Serie Aktuell und das übrige glänzende neue Programm Hotel Steins Garten! Per Zentner 3.25 Mk £ Löberstr. 12 TIM Die Wirren in den Balkansfaafen 5 3S 19 43 58 ß 37 :u 50 56 45 53 20 Wir haben alles probiert und trinken nnr nocli Nährsalz-Normal-Kafiee 1 Pfund Mk. 1.00, 0.65 und 0.50 Reformhaus, Kreuzplatz 6.1 5 Kutscher-Verein Giessen ß Der ßornisf der 111. Batterie Drama Samstag, den 2. 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Vortrag findet statt Donnerstag,31.Oktobcr,abends 9 Uhr pünktlich, in der Turnhalle der Höb. Mädchenschule lEing. Dammstr.) Redner: Herr Univ.-Professor Dr. Rauch tGietzen): Wie soll man Kunstwerke betrachten? „. ... , . (Mit Lichtbildern). Eintritt frei.v»/10 BürgervercinKicßn Wir ersuchen unsere Mitglieder sich bei dein Vortra« des Gießener VcfebaQcnocr' eins am Donnerstag abend in derTurnhalle der Höher« Mädchenschule lEing. Damm« itrnnc) recht zahlreich ein finden zu wollen. V*',lo] Ter Vorstand. Liebigshöhe. Donnerstag; 4 bis 6 Uhr ** Kaffee-Konzert in256 ,W<\. -tzi btn « fevÄ i)nb;rQ,,nt in WbUcn Perlen, die i flanrenperlen oder 1 nuo Ocnan b.’in,d'c (Klei- ’M«» über » Seite te . .Natürlich fiwdt r-SSi >-» iÄ’t« m 1 -15 A Qnüe -n^rn b°"'' die L und ^Visaui y7; u‘,J"gcn. < ।1 (>.11.,„ "c Qhipfi . , ,U!,n^ lef Bf«»? <'ian;fn Akk öQöDotl e °bgefc jfärsus der Sferren ^Studierenden, Der Unterricht beginnt Treitag, den 1. November, abends 8 Uhr. Tanzabende Dienstag u. Freitag Gefällige Anmeldungen nehme noch in meiner Wohnung entgegen. Hochachtungsvoll 70f JOfi/f Umversitäts- Turn- und ' Tanslehrer aaoAo HoMcIitltte DonnerMng, den 31. Oktober: Ulilitär-konzert ausffefnhrt von der Kapelle des Infant.-Rests. „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116. Leitung: Obermusikmeister Löber. Anfang 8 Uhr. Eintritt 45 Pf«. Es ladet höflichst ein «,no <3. Oeaferle, Besitzer. Xatfalkrie-Verdn Giessen Die aus den 2. 9toöcnibcr anberaumte nnf(erori)citfl.§nnpt-®er)nintulun9 fiiibfl tkst nm 9. Rovenibcr, abends 8'/, Uhr, im Fclsenkcller statt. Tages-Ordnung: Reuwahl des 1. Borsihcndcn usw. Vollzählige Beteiligung erwartet Y?°A0>- Der Vorstaud. Undank Beruorragendes Sdtauspiel in 3 Akten Heute Elite-Programm. Die gefeierten Künstler aus „Der Eid des Stephan Hüller", Viggo Larsen und Wanda Treumann als Hauptdarsteller in dem großen Schauspiel Opfertod Großes Drama vom Variete in 3 Akten. Dieses Drama, das sich durch spannende Szenenfolge und wirksame, überaus glänzende Darstellung auszcichnet, enthält außer dem berühmten Todessprung noch eine große artistische Attraktion. Ferner: DasgroßeFlugfest in Gießen " Original-Aufnahme der Biograph-Lichtfpiele. Jedem unserer geehrten Gäste, der dem Festplatz fern bleiben mußte oder aus sonstigen Gründen das große Ereignis für Gießen und Umgegend nicht gut beobachten konnte, ist die günstigste, nie wiederkehrende Gelegenheit geboten, die Landung und den Aufstieg des stolzen Luftschiffes „Viktoria Luise", sowie der Flugmaschinen aus allernächster Nähe zu sehen. Das Bild enthält auch ein wunderschönes Panorama von Gießen, „den Eulentopf", mit den darauf stehenden Zuschauern. Niemand versäume daher, die Biograph- Lichtfpiele an diesem Tage zu besuchen. Außerdem: Die Balkanwirren hochinteressante aktuelle Aufnahmen von der unruhigen Balkanhalbinsel und das übrige Novitäten -Programm. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, nachmittags von 3 bis 5 Uhr, große Schülervorstcllung. Zur Vorführung gelangen: Das Flugfest in Giessen Pathe-Journal Die Balkanwirren. schöne Naturaufnahmen und Films lehrreichen Inhalts. Preise: I. und II. Platz 30 Pfg., III. Platz 20 Pfg. [a*/lo dkö Zn Hird) dic ken idoj sKonenen f 6 führte i brvn und vnvaff , ln tfliierlid), das K® - verung Ififltenung njtb'bcrji'nioa N®-w iefretär Be 9mann . crla’ie S-U« L m ■ Erlasse drr Mw1®1 i s**; SltSÄ aller Manen st «,’ciiümnt. , r flit einer M T.wh'qten (FrPi1lifBnn9 iftuerung her Klialbetru ! f idbcngeh'Ft’i unh m '.t! georkmetenballl'cs. 9 htsanwalt 2r. G tchnung der zz 35 und ' htrcnlwnDkr und begrün f4cn Au-Mrungen. ?s a ii d Stettin) toai fstschästslelelen einzelne Nlags befannt gegeben r Neubacher sCran h" Noniumvereine. Er en DrciiBiirfien Abgeordn J lang her ttoniumtereine | iinbeni im ^mereh't her । fr- (htlfWung vor, in 1 tiTiirud verliehen wird, l fungesetzentmtses im A h dm Vergleich mit | Geint, EntiüüieÜMg touxt "a der Abgeordnete trag über ,Tie streditbef bom genolsenichMchen kannte die lagüng nach »■•■nie der Ergänzung- Die Staüjiit tz Ter dieser Tage in lammlung des Jntenu nn>- Statistik über daS cm intcreiiante Ausschü otflnb dieses Betriebs^ t 2'ltlrtrl der Qntidterni Jernn organisierten ho ^'llwKen Aars 3m S - tf?4» t rMtilonen Mark fifS?,300 Willi« . ^ltte des Gesan Verein derDetaillistea zu Bisssen Donnerstag, den 31. Oktober, abends 9 Uhr, im Restaurant jtaiserhof: Orflenll. General-Venmlung Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Kassenbericht. 3. Vorstandswahl. 4. Handelskammerwahl. 5. Geschäftliches. Um rege Teilnahme bittet d°°/o __Der Vorstand. Gewinne, melcke bis zum 15. November gegen Riickanbe der Einlritlskarie bei Gastwirt Wilhelm Bicraii, Wiefeck, nicht abgcholt sind, bleiben Eigentum deö Vereins. 17202 Tie AusstcllungSlcitung. »Bei größeren Posten bedeutend billiger. || I Aromatique M schützt gegen Krankheiten 1 fiß Qnt 58 H aller Art per Flasche LUU Ml. S Hch.KalMeiseh _ Scltcrsmcg 12. Telephon 285. _ Donnerstag früh eintreffend: Angelschellfische K 30 Pfg. Nordsec-Kabliauo.K.N; 20 Pfg. Nordseebratschkllfischeff^LLPfg. Rollmops und Bismarck- Heringe 4-Ltr.-Dose 2.20 Mk. NuffischeSardinkn-F^ 105 Pfg. Vollheringe 10 Stck. 05 Pfg. Lachs, gcränchertcr 50 Pfg. Aal, geräucherter 55 Pfg. Gänsebrust, ger. P^. 00 Pfg. Landbutter ^>1.20 Mk. Frische Triukeier 05 Pfg. Üitnt ökller-Liilscn per Pfd. 25 u. 30 Pfg. Üicuc Grliitn, nngWIt, jer Pst. 20 Pfg. Dient Bühnrn m Pst. 20». 25 Pfg. Ein Waggon Zwiebeln ciugetroffcn, haltb. Winterwarc