ifil, Ti General-Anzeiger für Gberhesjen Punkt 1 Bildung der Antrag wird Kammer für Punkt 2 Gesetzentwurf Der italienisch-türkische Krieg, feine Lessaung der Tardanellen. Konstantinopel, 28. April. Nach einer längeren Be- prechun^ faßte der Mini st errat über die O effnung der Die „Gießener ^ttnlllenbiarter* werden dem „Anzeiger* dermal wöchentlich betgelegt. bat „Kreliblafi f8r bei Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „randwlrtschastllchen Lett- fragen" erschemen monatlich zweimal. die Beschluß mit Ja 88. Kolonialetat, Montag, 29. April 1912 Relation»druek and Verlag der vrüblichen UnOHTfität» • vuch- und 6tetnbrudcctL R. Lange, Gießen. Redaktion. Expedition und Truderei: Schul« fffraße 7. Expedition und Verlag: a-TN dl. Rehafrwrce^lia. T«l.-Adr^AnzeigerGieben, Der Hammelsprung ergibt Unfähigkeit des Hause». Mit Nein stimmten 48 Abgeordnete, Montag 1 Uhr: Weiterbcratung, bann Schluß 4 Uhr.__ Samit schließt die allgemeine Aussprache. TS wird abgestimmt «m»;------------ k:. --Haldem akratische Re- auch für die Bureau zweifelhaft. hessische Liste Kammer. bs. Darmstadt, 27. April. Der Fürst zu Solms-Lich eröffnet 101/* Uhr die Sitzung. Das Haus ist gut besucht. Am Regierungstiscke die drei Minister, Geheimer Medtzinalral Lorenz uno andere Ministerialräte. Bei der Abstimmung über die soz solution. die die Lohnzahlung Wochenfeiertage fordert, bleibt baß der Tagesordnung: Antrag des Abg. Leun, die Landtagswahlkrcife der Provinz Oberhessen. Der ohne Aussprache nach dem Beschlüsse der Zweiten erledigt erklärt. der Tagesordnung: Regierungsvorlage, betreffend die Ausführung deS Reichsviehseuchengesetzes vom 26. Juni 1909. Graf Solms-Laubach (Berichterstatter des Ausschusses): Das Reichsgesetz läßt frei, darüber Bestimmungen zu treffen, von wem die Entschädigung zu zahlen ist. Bisher wurden sämtlich« Entschädigungen von der Staatskasse getragen. Jetzt beschränkt sich der 'Staat nur auf das reichsgesetzlich fejtgestellte Mindestmaß. Die Tragweite beider Gesetze, des Reichsviehseuchengesetzes, sowie des Gesetzes über Entscl;adigungen für an Maul- und Klauenseuche gefallenes Rindvieh ist m Dunkel gehüllt. Nachdem die Zweite Kammer eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren zugebilligt Hal, wird es leicht sein, über die prinzipiellen Bedenken hinweg zukommen. Ter Ausschuß schlägt deshalb vor, den Entwurf in der Fassung der Zweiten Kammer unverändert anzunehmen. Es ist mü der Möglichkeit zu rechnen, daß, falls Veränderungen vorgenommcn werden, eine nochmalige Beratung in der Zwesten Kammer stattfindet und dann beide Gesetze scheitern können. Dann würden wir die unliebsame Tatsache haben, am 1. Mai vor einem Vichsatchengeseye ohne Ausführungsbestimmungen zu stehen. Gewerberat Falk: ifain soll der Tuberkulose energischer als bisher zu Leibe rüden und mehr Tötungen erkrankten Viehs vornehmen. Geheimer Medizinalrat Lorenz: Die Kämpfe gegen die Tuberkulose sind nach einem bestimmten System ins Werk gesetzt. Eine solche Bekämpfung läßt sich aber nicht in wenigen Zähren durchfuhren. Man mußte sich darauf beschränken, nur die an offener Tuberkulose leidenden Tiere zu töten. Zn den westlichen Testen Deutschlands läßt sich die Tuberkulose nicht so schnell bekämpfen, weil wir es hier mit einer Menge von Kleinbesitz zu tun haben. Es soll deshalb mir da mit der Bekämpfung vorgegangen werden, wo es sich um Krankheiten der Nachzucht handelt. Besonders mst der Tötung der mst.Eutermberkulose behafteten Kühe muß man vorsichtig sein. Gewerberat ch ander», al» wenn bie Sozialdemokraten immer von Dem Mißtrauen der Arbeiter zur Verir>altung sprechen. ES toirb ständig geprüft werden, ob bie Löhne ben jeweiligen Verhältnissen angepaßt sind. Tie Akkordlöhne der Güterbodenarbeiter sollen revidiert werden. Tie Finanzlage darf eine Regelung der Löhne nicht aufhalten. E» wird augenblicklich versucht, den Arbeitern eine Vertretung dadurch zu gewähren, daß man sie veranlaßt, Vertrauensmänner zu bezeichnen. Zusammenkünfte sind unmöglich, da bie Arbeiter auf ber Strecke verteilt ftnb. Abg. Windeck (Lothringer)! Das Lothringische Erzgebiet sollte ein bessere» Eisenbahnnetz erholten und durch Wasserstraßen an den Weltverkehr an- geschlossen werden. ßr. 100 Zweiter Blatt 162. Jahrgang —— ®iej|ener Anzeiger ISSEUM KARL OHS W°llwrsNL> abends 7*/i Ubr ss-rei-Konzeri men-Kapelle „Steiner" iWlll 5-Perfoii- Kursus. * die Herren Studierenden 14 Freitag, abend» 8 Uhr. i nehme jederzeit entgegen, richt nach Wunsch, ichts: Dienstag. 30. April. Hochachtungsvoll Wh. w sitäts-Turn■ u. Tanstehrv ■2. Hsi d. J. hn i il Mim ä» öer Lain ♦ *1 fett iin j)08 Ko®**®** nachnüttA?401* e, säge Musik. . , ule und Pensionat tu nann, Giesset Mi Stld-Aller [SMJSJW Feder"• I, 1 (^teB Prelle«-, itizeriW* „ geh«” ab . h6ii* ' i sc^-d •ÄöiSsÄ 11 Z1®mer 1 > . *8- ' 5-50 > laich" dl, "***» Hhrikt talt W luens- und Versammlung lli'5Uhr, im Kaisers sordnung: ca[e Vertreterlag am 12. M- gen. 1 ergehen nicht mehr. Der Wahlkreisvorfitznr, Au» Stadt und Land. Uj ie bCH, Z9. April 1912. • * Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem eajulQmtSajpirantcn Joh. Pei. Blees au5 Wörrstadt eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Hammel- dach; dem Cchu.amtsaspirantcn Ludiv. Schäfer aus BeuS- Ijcim die zweite Lehrerstelle an der Gemcindeschu^e zu u,ammcl»buaj; dem Lehrer Adam Mader zu Nauheim eine Lehrer stelle an der Gemeindeschu.« zu Michelstadt. * * Forstassessoren. Ernannt wurden die Forst- reserenoare uug. Joseph zu Darmstadt, Gg. Schwarz zu Dirlammen und Franz Leibjried zu ^roy-ümstadt zu Forstassessoren. * * Eisenbahnpersonalien Der Großherzog hat den Regierungvas,essor Dr. jur. Jak. Koehl zu Breslau und den Lllgierungsoaumeister Hch. rkoch zu viltona zu Mitgliedern einer Eisenoahndirektion m der Hejjisch-Preuöi- ichen Ei,enbahngemeinjcyait und den Regierungsbaumeister Lug. Betz zu Tlrsa-au wm Vorstand eine» Ma.chi.ienamts üx der Hesiisch-Prr-Utzisa^n iri endah. g meinschast . cnannt Starkenburg und Rheinhessen. bs. Darmstadt, 26. April. In der gestrigen nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordneten wurde einem Tauschvertrag mit dem Gcoßh. Kabinett zugestimmt, wodurch die Stadt nunmebr auch in den Besitz des westlichen Teils deS Platanenhaines gelangt ist. Eine durchgreifende Umgestaltung des Erheber- und Aus- sichlsdienstes der städtischen Lliroioerwaltung, die teils durch die veränderten Bahnhoföverhältnifse, teils durch den Wegfall von Oktroieinnahmcn veranlaßt worden ist, wurde genehmigt. Sie vermindert den Personalvestand der Oktrowerwallung um zehn Mann (1 Erheber und 9 Aufseher) und bedeutet eine Ersparnis an den Berwallungskosten von rund 14 600 ML Hessen-Nassau. fc. Wiesbaden, 26. April. In der heutiaen Stadp» verordneten-Dersammlung wurde MagistratSasse,sor Borgmann auf die Dauer von 12 Jahren zum Beigeordneten gewählt. eoöanu touioen 10 <00 Mk. für Einrichtung von Bureauräumen im früheren Lazarettgcbäude, in der Schwalbacherirraße bewilligt. Diese Neueinrichtung lvurde dadurch bedingt, daß oie BUt.eauS, die seither in dem früheren Hessischen Luowigsba^nhos an dec rraiser- slratze unlergebrachl waren, wegen Nieoerlegung dieses Ü)e* bäuoeS injolge Errichtung eines Muscumsneuoaues, verlegt werden müssen. Dem am 16. Febr. von den Stadtver- orvneten gefatzlen Beschluß betr. Gehaltsregelung für die Mitglieder des städtischen Kurorcheiters, dasj das Anfangs- geyalt der drei Klassen um je 200 Mk. in die Höhe ge* setzt und der Endgehalt in allen drei Kiassen einheill.ch auf ubüO Mk. bestimmt wurde, hat der Magistrat nicht beitreten können. ES wurde deshalb erneut heute über diese Frage gesprochen, die jedoch'zu demselben Ergebnis führte. Zn Den gemischte^ Ausschuß zur Prüfung der Frage der Preiserhöhung der hiesigen Metzger-Innung wurden die Scadi verordneten v. Dreysing, Gerhard, Sattler und 3d)iuf be stimmt. In geheimer Sitzung wurde sodann die Emge- meindungssrage mit Biebrich erörtert. Mit Ermächtigung des Großherzogs wurde dem Regierungs- baumeister des Maschinenbaufaches Adolf Stockhausen in Kattowitz die etatsmäßige Stelle eines Regierungsbau. Meisters in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft ocrlichcn. "Aus dem Militärwochenblatt. Befördert romben Cherleu nont d. Res. Welt (II Berlin' des Ink.-Leib-Regts. Groß- henoqin (3. Hess.) Nr. 117, guin Hcmvtmann; Lenlnant d. Res. Ben (L'icnnih) des 5. Hess. Jniant.-Rgts. Vir. 168. -um Oberleutnant - Obcilt. d. Res. Sebrt (I Köln) des Inkant.-Le,b-R«aiS. (AroBberxo.ün (3. Hess.) Nr. 117, znm Hauptmann die Oberlls. Weber (Gießen) d. Res. des In'.-Reat». Kaiser Wllvelm (2. Hess.) 9lv 113, Hellwia (I Darmstadt) der Landivebr-Inkant. 1. Ankg., Mi Hanotlemen, und Ortenback (Worms) d. Res. im Hess. Tram- Bal. Nr. znm Ritlmetster: Bizeieldwebel B e v e r und Iablen (Franl'urt a. Ai.) zu Veutname d. Res. des Inf.-Reals. Köt er Wil- beim (2. Hess.) Nr. 116; Bize'eldwebel Kodier (I Darmstadt) znm Leutnant d. Res. des 5. Hess. Iwant.-Reat-. Nr. 16«; Bize- ivacktmetster Schutte (Worms) zum Leutnant d. Res. de« Torgauer «ield.-'AU.-ReatS. Nr. 74; W e st e r n a ck e r (Frank urt a. Bi.), Öberlt. d. Landio.-Iniant. 1. ^iu^gebotS. zu den Rff.-O'nzieren des In'ant.-Leib-Regts. Großberzoqin >3. Hess.) Nr. 117 versetzt. Der Abschied wnrde bcivifiiat dem Cberlt. b. Landw -In ant. 2. Au'a. Rubi (I Tnrmstakt). Den Lts. der Landw.-Inkam. 2. Au'aeboi« Rapier, Alt, Hoo« (I Darmstadt). Ztmt Oberarzt befördert der Assistenzarzt d.Res Tr. Kramer (Gießen); dem Oberstabsarzt d. Res. Tr. e eener« (Erbach) der Abschied bewilligt. •• Die neuen Eilzüge aus der Strecke Gießen — ©ein hänfen vermitteln eine Reihe wichtiger Anschlüsse. Der Z'.tq Gießen—Gelnhausen (ah Gießen 10" norm.) nimmt in Gießen Reisende auf von Frankfurt a. M., Einkunft IO08 norm.; von Kassel, Ankunft 9" vorm.; von Kassel, 9ln- fünft 950 vorm.; von Köln (Hptb.), Ankttnst 9"; von Koblenz. "Ankunft 94e vorm.; non Frankfurt a. M.. 9lnfunft 952 oorm. In Gelnhausen (Ankunft U47 llhr) sind Anschlüsse vor» banden nach Frankfurt o. M., Abfahrt 12sl nachm.; nach Bebra, 9lbfahrt 12,s nachm. Der Geqenzug, der in (Sein- hausen 337 nachm. obgeht, vermittelt dort Anschlüsse an die Züge von Bebra, Anktinst S" nachm.: von Franffurt a. 'Dl., Ankunft 1M nachm. In Gießen ('Ankunft 501 Uhr) sind Anschlüsse vorhanden nach Koblenz, Abfahrt 504 nachm.; noch Koblenz, Abfahrt 566 nachm.; noch Köln-Deutz. Abfahrt 609 nachm.; nach Köln (Hptb.), Abfahrt 618 nachm.; nach Kassel, Abfahrt 547 nachm.; nach Kassel, Abfahrt 686 nachm.; nach Frankfiirt a. M., Abfahrt Ö&4 nachm.; noch Frank, furt, Älbfahrt 6“ nachm.; nach Fulda, Abfahrt 6” nachm. **TerGabelsbergerStenographenvereinvon 18 61 hicll dieser Tage seine ordentliche Hauptoer sarnm- l u n g im Lass Ebel ab. Ter 1. Schriftführer erstattete den Jahresbericht. Daraus ist zu erwähnen: Tas abgelaufene ®er- waliungsjahr war das 51. Es fanden 19 BereinSabende statt, von denen einige sich als „musikalische Abende" hervortaten. Ter Verein war aus 4 Versammlungen deS Verbandes bezw. deS Bezirks vertreten und außerdem noch bei der 50jährigen Jubelfeier des Vereins von 1861 in Darmstadt und beim 25 jährig en Stijtnngösest des Vereins Marburg. Anfängerkurse wurden vier abgchaffcn mit insgesamt 137 Teilnehmern. Fortbildungs- und Redeschrislkurse fanden je 2 statt, Tikmt- und Schreibmaschinen- Kurse je 3, sowie 2 llmerrichtskurse in der französischen Sprache. Außerhalb des Vereins unterrichteten Mügliedcr im üauf man.- nischen Verein der weiblichen Angestellten, an der Kaufmännischen Fachschule, bei den studentischen Arbeiterkursen und an der Prä- parandenanstalt in Lich. Das Verbands- und BezirkSwellschreiben brachte den Mitaliedern 57 Preise, darunter mehrere Ehrenpreise ein. Tie Geschäftsstenographen-Prüfung bestanden 2 Mitglieder in 150 bezw. 180 Silben. Tie besten Arbeiten bet dem Vereinswettschreiben wurden mit wertvollen Bücherpreisen ausgezeichnet. Von den festlichen Veranstaltungen stand die Feier des 50jährigen Bestehens (1.—3. Juli 1911), verbunden mit den 32. Verbandstag, an erster Stelle. Tas Fest nahm einen schönen und würdigen Verlauf. Von weiteren festlichen Veranstaltungen seien erwähnt die Weihnachtsfeier, eine Kappensitzung und das Winteriest, welch' letzteres durch einen von 24 Tarnen getanzten Neigen verschönt wurde. — Ter von dem Rechner vorgetragene Kassenbericht wies — trotz der großen Ausgaben bet der 50. Jahrfeier — ein ganz erfreuliches Bild auf, waS von der umsichtigen Kassenverwaltung des Rechners ein beredtes Zeugnis ablegte. Es wurde dem Rechner Entlastung erteilt und ihm der Tank des Vereins durch den 1. Vorsitzenden zum Ausdruck gebracht. Ter Vorstand wurde bis auf den aus scheidenden Bücherwart wiedergewählt, an seine Stelle trat Andrea- Reining. Ferner wurde als Ersatzmann für den verstorbenen Beisitzer (Bize- seldwebel Straub) Sergeant Münch neu gewählt. Als Veransial- tungen sind im neuen Jahre vorgesehen: 5. Mat Bezirkstag in Butzbach, Himmelfahrtwanderung (Dünsberg-Schmelz-Lollar), 30. Juni Verbandstag in Höchst a. M., 10. August Kommers zur Feier des Gründungstages, 11. August Ausflug, int September eine Wanderung in den Westerwald und am 14. Tezember Weihnachtsfeier. Schließlich kamen noch die Preise von dem Vereinswett- sckreiben 1911/12 zur Verteilung. Es wurden noch einige Ausschüsse gebildet. Landkreis Gießen. --Rödgen, 28. April. Die Einrichtung einer Postagentur hier wird nid)t zum 1. Mai erfolgen, sondern ist bis zur endgültiaen Genehmigung des Voranschlags durch den Reichstag hinauSgeschoben worden. Dardanellen für die Schiffahrt nod) kein en En t schl uß. Es wird versichert, daß der Ministerrat der Ansicht ist datz eine Deffnung der Dardanellen solange unmöglich ist, als die Gefahr eines Angriffes auf die Dardanellen besteht. Tie Besetzung der 3nlel Astropa'ia. Rom, 28. April. (Agenzia Stefani.) Admiral P res- bit er o telegraphiert von dem Panzerkreuzer „Pisa lunken- telegraphisch, er habe, um dieBesetzung der In, el Astro- pa i le (westlich von Rhodos) zu vervollständigen, zwei Ko m- pagnien gelandet. Tiefe bemächtigten sich durch einen Handstreich der Pässe, welche die Stadt Livadia behemchen, um die dort versammelten türkischen regulären Truppen zu umzingeln. Tie Umzingelung glückte vollständig Bei Tagesanbruch forderte em Parlamentarier die Tucken zur Ueber- gabe aus, die angenommen wurde. Man erwies der kleinen Garnison, die kriegsgefangen erklärt wurde, militärische Ehren. Rom, 28. April. Gegenüber der von der ^Vteuen Freien Presse" veröffentlichten Nachricht, daß der Kreuzer „Francesco Ferruccio", nicht „Varese", bei den Dardanellen gesunken sei, erklärt die „Agence Ltesani' : Die Nachricht ist ebenso unrichtig, wie von dem Untergänge des „Varese". „Francesco Ferruccio", der unter dem Befehl deS Kapitäns Casalino steht, befindet sich tu ausgezeichneter Verfassung und ist bei dem Bombardement der Dardanellen ebensowenig von einem Gesck>ob getroffen worden, wie der „Varese" oder die übrigen Schisse. Festlichkeiten in Konstantinopel. Konstantinopel, 28. April. Aus Anlaß deS Jahrestages der Thronbesteiguna des Sultans ist die Stadt reich beflaggt. Am Vormittag fand ein Empfang im Palais statt. Darauf wurde die von der Nurn- bera-Augsburger Maschinenfabrik erbaute Brücke von Ga- lata nach Stambul feierlich eröffnet. Nachmittags fand auf dem Freiheitshügel eine Revue über 30 000 Mann aller Waffengattungen statt, der der Sultan, die Prinzen, das diplomatische Korps, sowie zahlreiche Würdenträger und das Publikum beiwohnten. Die ausgezeichnete Haltung der Truppen fand allgemeine Bewunderung. Qum ersten Male stieg ein Militar-Flugschiff auf, das Über dem Paradefeld in großer Höhe eindrucksvoll manov- rierte Abends war die Stadt illuminiert. Etwa 200 wegen politischer Delikte Verurteilte wurden begnadigt. Ter Kampf bei Tobruk. Konstantinopel, 28. April. Das KriegSmini- sterium veröffentlicht ein Telegramm Enver Beys vom 23 April über den Kamps, der in dieser Nacht bet Tobruk stattgefunden hat. Die Italiener hatten etwa 40 Tote gehabt. Ferner seien zwei Maschinengewehre unbrauchbar gemacht und ein Scheinwerfer zer- stört worden. Die türkischen und arabischen Truppen hatten zwei Tote und drei Verwundete. (Sine B.schretbunz de8 BahichofS. Die preußische und bessiiche Eisenbahndirektion Mainz hatte die Vertreter der Preise zu einer Besichtigung bet neuen Darmstädter Bahnhrfsanlage eingcladen. Die Führung hatte einer der Erbauer des neuen Bahnhofs, der Regierunas- und Baurat M e t t e g a n g übernommen. Der Rundgang begann von der großen Empfangshalle aus. Man hat vielfach über die zu niedrigen Eingangstürchen Witzchen gemacht. Große Männer mit hohen 8b- linderhüten haben Proben angestellt, und sie haben erkennen müssen, wie trügerisch der Schein ist. Selbst der größte Offizier der reutschcn Armee, der Divisionskommandeur v. Plüskow, konnte, wie Prof. Pützcr sagte, mit wehendem Helmbusch hoch ausgerichtet das Portal durchschreiten. An den Fahrkartenschaltern, die in großer Zahl vorhanden sind und Fahrkarten je einer bestimmten Fahrtrichtung ausgeben, sind Heizkörper angebracht, eine Neuerung, die den Reiserchen und den Beamten zugute kommt. Ebenso befinden ick) unter den Tischen der Gepäckabfertigung Heizkörper. Zwischen >en Eingangstüren zu den beiden Wartesälen, deren innere Aus- tattung noch nicht vollendet ist, steht ein großer Brunnen. Die Erbauer haben überhaupt auf die Errichtung von Brunnen, die l Utes Trinkwasser verabfolgen, chr besonderes Augenmerk gerichtet. Sind doch nicht weniger als dreizehn Brunnen auf der ganzen Bahnhossanlage verteilt. Selbst in unmittelbarer Nähe des Fürstenzimmers stehl erlauchten Wasserfreunden ein labender Quell zur Verfügung. Ohne Uebertreibung darf gesagt werden, daß die Bahnsteige mustergültig angelegt sind. Abgesehen von der großen llebersichtlichkeit sämtlicher Gleisanlagen, bat man auch Vorkehrungen getroffen, um daS Publikum nach Möglichkeit vor der ttauchbelästigung zu schützen, lieber dem ganzen Bahndamm sind Abzugskanäle geschaffen. Sogenannte „Sck)ürzen" verhiickern das Eindringen des Regens. Wer auf der Brücke steht, die sämtliche Gleise überquert, und die Züge unter sich weg fahren sieht, wird Durch den Rauch kaum belästigt werden können. Von der.Brücke übreit bequeme Treppenanlagen zu den einzelnen Bahnsteigen. Jrn ganzen sind sechs Bahnsteige vorhanden, fünf davon sind von der Brücke aus zu erreichen. Der Bahnsteig Nr. 1 ist der ogenannte Fürstenbahnsteig, der abgesondert ist, um bei größeren Empfängen den eigentlichen Verkehr nicht zu stören und den FürstlickLeiten ungehinderten Zu- und Abgang zu ermöglichen. Eine 'rcsondere Treppe ist vorgesehen, um zu den Fürstenzimmern zu gelangen. Der eigentliche Empfangsraum, das sogenannte Fursten- zimmer, ist fast fertiggestellt. Die Wände sind mit poliertem Edelbirkenholz verkleidet. Tie Einrichtung ist ebenfalls auS dem bolz der Edelbirke, hell poliert, hergestellt; sie besteht aus einem ostbaren Prunkschrank, der mit Silbereinlagen reich verziert ist, einem ovalen Schreibtisch, fünf Ledersofas mit weichem grünem Rindleder und zwölf Sesseln. Die Fenster in diesem Zimmer sind nach den Entwürfen des "Darmstädter Künstlers Kleukens her- gestellt. Die Bildhauerarbeiten stammen von Prof. Beiz. Der Raum besteht aus zwei Abtellungen, die Hintere bildet eine Art Erler mit nicht ganz halbkreisförmigem Ausbau. Neben dem Fürstenzimmer ist ein Raum für das Gefolge geschaffen, den Pros. Sckfarvogel entworfen hat. Hier sind die Farben grau und braun vorherrschend. Die Einrichtung besteht aus Korbmöbeln. An der anderen Seite des Fürstenzimmers sind Räume für die "Dienerschaft vorgesehen. Für das Gepäck sind besondere Räumlichkeiten vorhanden. Findet ein größerer Empfang statt, so ist dafür gesorgt, daß eine Ehrenkompagnie Aufstellung finden kann, die bequem von der Auffahrt durch einen bejonberen Eingang zu ihrem Standort gelangen kann. Die Auffahrt zum Fürsten-Empfangs- tzebäude ist von der Ausfahrt zur großen Empfangshalle getrennt. Der Fürstenbahnsteig ist so eingerichtet, daß er bei besonders starkem Verkehr auch dem großen Publikum dienen kann. Auch sollen hier die Sonderzüge halten, die bei besonderen Gelegenheiten etwa eingelegt werden. Zu diesem Zweck wurde ein besonderer Ausgang vorgesehen. Mch die Polizei hat ihre Staunte. Ja selbst ein lleines Gefängnis ist vorhanden, in dem zu transportierende: Gefangene aus kurze Zeit untergebracht werden sollen. Eine Kantine für EHauffeure und Kutscher harrt noch der Vollendung. Stehl man, den Blick auf das Hauptgebäude gerichtet, vor der Anlage, so befindet sich links das Verwaltungsgebäude, das drei Betriebsämtern, einem Verkehrsamt, einem Maschinenamt und einer Dienstwohnung Aufnahme gewähren soll. Neben diesem Gebäude ist ein lleines Oktroihäusck)en errichtet. Hinter der an- schließenden Mauer sollen die Gerätschaften und Wagen, die zur Straßenreinigung dienen, den Augen des Publikums entzogen werden. Recksts von Der großen Empfangshalle ist das Pougebäude errichtet. Der Platz vor den Bauten ist durch gärtnerische Anlagen geschmückt. Vor dem Fürnenempfangsgebaude steht der Brunnen des Darmstädter Berkehrsvereins. Einfach gehaltene Kandelaber tragen Die Beleuchtungskörper. Die Lage des Bahnhofs ist die denkbar beste. Der an den Bahnkörper sich anschließende Wald bietet einen vortrefflichen Hintergrund, der die archckektonische Wirkung des Ganzen weientlich erhöht. In diesem Walde befindet sich auch eine Arbeiterkolonie, für Deren Errichtung und Ausbau Regierungsrat Mettegang ganz besondere Liebe aufwendet. Mll diesem Werke wird eine Schöpfung der Oeffentlichkeit übergeben, Deren Großzügigkeit wett über die Grenzen Hessens hinaus anerkannt werden muß, eine Schöpfung, die auch woht auf lange Zell hinaus vorbildlich fein wird. der Rote Adlerorden 4. Kl. dem Baurat und «eigeprtmeten Jaeger in Darmstadt, dem Regierungsrat Dr. Lchnei- e r in Mainz, dem Justizrat Tr. Osann in Darmstadt (als Rechtsanwalt der Eisenbahngemeinschaft), dem Oder- konsistorialrat Dr. Bernbe-ck in Darmstadt; der ittonen- orben 3. Kl. dem Oberbürgermeister Dr. Glas, in g in Darmstadt, dem Geh. Oberbaurat Kilian in Emstadt und dem Professor Pütz er in Darmstadt. Vom Großhcrzog wurden folgende Auszeichnungen verliehen: das Komturkreuz 2. Kl. mit der Krone des Verdienst- ordens Philipps des Großmütigen dem EisenbahndirektionS- präsidenten Dr. Michaelis; das Ehrenkreuz des Per- dienstordens Philipps des Großmütigen dem Ober- und Geheimen Regierungsrat Gallo in Mainz; das Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Geh. Saurat Kirchhoff in Mainz, dem Regierungs» und Saurat Mettegangin Mainz, dem Regierungsbaumeister Schmidt in Mainz; das Ritterkreuz 2. Kl. desselben Ordens dem Architelten Panthel in Mainz, dem Eisen- bahnobersekretar Meißner in Mainz; das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" dem Rangiermeister Gg. Schmidt in Darmstadt, dem Werk- ührer Wilh. Bauer in Darmstadt, dem Weichensteller L Kl. Hch Häuser in Darmstadt; das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit" dem Schachtmeister Gg. Kahl in Griesheim. Chinesische Zinanzpolil. Tie „Daily Mall" meldet aus Peking: Die deutsche FirmaArnold, Karberg u. Co., die ein österreichisches Syndikat vertritt, hat mit dem ch i ne s i s ch e n F i n a n z m i n i st e - rium eine 6prozentige Anleihe von 9 Millionen Mark abgeschlossen. Tie Anleihe ist zu 95 Proz. ausgegeben worden. Für die Anleihe sind Die städtischen Akzisen von Peking verpsändet worden. Tie chinesische Regierung hat Die Verpflick)tung, bis zur vollen Höhe der Anleihe bei den Skodawerken Geschütze zu ba> ^«SBie das Reutersche Bureau erführt, findet zwischen den Mächten ein Gedankenaustausch über die Sechsmachte- anleihe Chinas statt. Vertreter der interessierten sechs Frnanz- gruppen werden im Mai wahrscheinlich in London zusammentreten und es ist wahrscheinlich, daß, was die Einzelhellen betrifft, vorher etwas Bestimmtes vereinbart werden wird. Nach telegraphischen Nachrichten aus China soll angesichts der unsicheren Verhältnisse und Der in Betrackst kommenden politischen Interessen eine strenge Aufsicht über die Anleihen als notwendig erachtet werden. Man hält es für nicht unwahrscheinlich. Daß in den Erörterungen, die jetzt stattsinden, formelle Anerkennungen der Ansprüche gewisser Mächte angeregt werden wird, die zwar im allgemeinen aber bisher nicht formell Geltung gefunden haben. Einweihung bis neuen vuhnhose; in oarmftuvt. bs. Darmstadt, 28. April. Mit großem festlichem Gepräge wurde heute mittag Darmstadts neuer Bahnhof eingeweiht. Um Vs 12 Uhr versammelten sich die geladenen Gaste in den Fürstenzimmern des alten Bahnhofes. Erschienen waren neben den drei hessischen Ministern der Geh. Lberrcgierungsrat Offenberg auS Berlin als Vertreter des Eisenbahnministers Dr. Breitenbach, der Divisionskommandeur Generalleutnant ovn Plüskow, ferner der Stadtkommandant Generalmajor von Randau, der Präsident der Eisenbahnoirektton Mainz Dr. Michaelis, Provinzialdirektor Fey, Oberbürgermeister Dr. Glässing, sowie bfc Vorstände sämtlicher hess^en B.Hörden, die in irgend einer Beziehung zum neuen Bahnhof stehen. Auch der frühere Finanzminister Dr. Gnauth nahm an der Feier teil. Pünktlich erschien 11.38 Uhr der Sonderzug, der die Gäste zum neuen Bahnhof bringen sollte. Der Feier deS Tages entsprechend hatte die Maschine Blumen- und Flaggenschmuck angelegt. Neben Wogen der 1. Krasse waren auch Salonwagen des Großher^ogS zur Zusammenstellung des Zuges benutzt. Auf der großen Brücke am neuen Bahn- Hof hatte sich eine ungeheure Menschenmenge eingefunden, die den ersten Personenzug mit Hurra begrüßte. In der großen Halle des Bahnhofes brachte ein Geiangverein Mozarts „O Schutzgeist alles Sckstinen" zum Vortrag. Eisen- bahnpraiident Dr. Michaelis warf einen Rückblick ans die Entwickelungsgeschichte Darmstadts und die Entstehung des neuen Bahnhofes. Am Schlüsse seiner Rede darnte er allen, die mitgehol'fen hatten, daS groge Wert' zu vollenden, den Künstlern, den Ara)itekten, den Meistern, Handwerkern und Arbeitern. Gehelmerat Ossenberg verlos die vom König von Preußen anlaglich der Erüisuung versehenen Ordensauszeichnungen. Dann verlas Minister Dr. B r a u n die vom Eroßherzog verliehenen Au^z^i^nungen. Mit Beei- hovenS „Die Himmel rühmen" schloß der erste Teil- der Feier. Die Gaste verteilten sich dann zwangws zur Besichtigung der einzelnen Räume, woraus em Frühstück fiflL- jand. Reich dekorierte Ta,eln waren im Wartesaal 1. und 2. Klasse ausgestellt. Wahrend des Essens hi.ll G-^eimerac Ossenberg nochmals eine Ansprache, in der er den Grug des preußischen Ei^enoahnmiiiiste^s uoerb.acht-, der e^ leu- hast bedauere, nicht selbst an der Feier tcilnehmen zu können. Er tränt aus das Wohl deS ^e^eilianoev. Oberbürgermeister Dr. Glass ing sprach den Tant der ^.tadt allen Künstlern, die an dem Werte geyoffen hatten, sowie allen anderen, die zu seinem Gettngen beigetragen hallen, aus. Er erhob sein Glas zum Woh^e der u.^enbahiig>mcin- schast. Bon 3 Uhr ab sand eine nochmalige Seiicyligiuig unter sachkundiger Führung statt. Vom König von Preußen wurden verliehen: der Rote Adlerorden L Kl. dem StaatSminifter Ewald, dem Fi- nanzminister Dr. Braun: der Rote 'ed)lerotten 3. Ki. dem Provinzialdirettor Fey; die Äönigl. Krone zum Roten Adlerorden 4. Kl. dem Beigeordneten a. errin Darmstadt; Moderne Vasen r ..Geyeer »&&■> i-L “ituiiililiij a: wwtei!^ | NLZL ttiijSrft WKK ' ÄQi'er ^Jiihehti SbttIl‘ Ä&BfÄ otiler n?V.Q’'«Üil. ‘«her (rnait„Jor!«u« > den'ZX M । t Nr.w Binder ’. Sanhm V .6,t|chl Tn • Bmn ObetarAr bx011 BieöenV hPm f ordert >1»-» beäS“11-“”» bft Strecke ®ie6. ‘he wichtig t\xte *^00^)2 *rt M, Inhalt ®«m.J von Kassel, 9ln. y r,$T R°b|,ni- • M., Slntunit 9» oottn J>^*c °°r. y 12 »ach'n.; nach Wik bet in Sein. d°«t Anschlüsse an die ii.: von stranlsurt a.
0<> _______________________ Vorurteile zu haben, ist nicht mehr zeitgemäß. Das geben Sie zu?! — Und doch hegen Sie noch ein Vorurteil gegen Palmin?! Prüfen Sie Palmin, indem Sie einen Pfannkuchen damit backen — dann urteilen Sie! Ihr Vorurteil wird sich in Bewunderung verwandeln. Lassen Sie sich keine Nachahmungen aufdrängen! 40,1 41,3 434 ünons Brot. D C -3 1 61 NE 2 8 67 NE 4 1 60 NNE 2 2 Arheilgen Arheilgen Groß-Zimmern Tudenholen IHetcorologifdie Beobachtungen der Station Sieben. April Wetter ßriedberg . 191? ZramerSheini Lon-Heim Äunter-blnm 27. bi« 28. 28. 27. •) Anfang, wenn nickt ander» bemerkt, abend- um 7 Ubr. eine neuartige Haushaltseife KavonKeise Preis pro Stück 20 Pfg. — Jetzt überall erhältlich. Vertreter filr Giessen und Umgegend: Adolf Siegel, Giessen, Löberstrasse 26 D »/. Garantie für guten Sitz. Solide Stoffe. Bilanz am 31. 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Es wurden Formen für Fünf- und Zwei- marlstücke gesunden. Der in Ludwigshafen wohnende Maschinist wurde verhaftet. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, ob noch weitere Angehörige des Schisses an der Falschmünzerei beteiligt sind. Jean Eckert Bismarckstrasse 11, Ecke Ludwigstrasse. Telephon 600 Bekanntmachung. Die diesjährige Lohernte der Gemeinden Oberkleen = 270, Reiskirchen - 250, und Vollnkirchen - 60 Ztr. soll verkauft werden. Die Anaebote bitte ich verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen mir bi8 zum 4 Mai dS. ftö. vormittags 11 Uhr einznreichen. Die Berkaufsbedingungen können bet mir einae- feben werden. _ _ B*/* Groß-Rechtenbach, den 26. Avril 1912. Der Burgernieiiler HgmrlElus Spul. Bach Gegr. 1866 Tel. 462 für Blumen und Pflanzen biete Ich grösste In Glas- und Kristallvasen Auswahl u.ln apart.Kunsttöpfereien StanöcsamfMtacbricbten« (Nachträglich ctngegangtn.) Klein-Linden. Aufgebote: April 20. 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'Mai: ,WaS ihr wallt." Tienstaa, den 7. Mai: .Tas starke Geschlecht." Mittwoch, den 8. Mai: .Toklor JUaue." L7 Mundgeruch^ im u. zwilchen den Zehnen und bleicht mihfarbene Mine blendend weid, odue d. Lchmel» zu schaden Herrlich erirt^ch schmeck, gahn^rerne (trwoAf. U. Otnb., 4-« Wochen au«,eich., 1 Mk, Vrodeeud, dv Pta. In b^diutr*. Hyairne.Auasiell. Dresden allsrlt« bewundert, «an derls»,« Vros». u. (Vtoti6muftfr direkt v. üaborotortiun rOce', Dreckde» ••bub. UMt|» Dr»,^ 8rik «. VarschmertezeschLtl»». Haut-Bleichcreme 2727.45 3875.16 24733 00 . . 201 . . 16 185 . . 5 , . 190 ItigeSbeim, Mainflingen, Ren-Isenburg, Weiskirchen, Oisenbach, Bürget Kreis Am 20. April waren verseucht. t‘oiu iü bis 26. April •mb neu oei- leucht •. l'Oin 2U. bis 26. Avril ni die Seuche erlgichen i" heutige®1 Giessen, Butzbach, den 29. April 1912. Kondolenzbesuche dankend verbeten. 3156 Statt jeder besonderen Anzeige Schlitz, am 28. April 1912. Die Beerdigung findet in Schlitz am Mittwoch nachmittag statt. 3166 3162 Die trauernden Hinterbliebenen Metz und Giessen, den 29. April 1912. Schrktocrverelnigung •iefctn Die Beerdigung findet in Giessen am Dienstag, den 30. April, vormittags lP/4 Uhr, von der Kapelle des Israel. Friedhofs aus statt. kV"/. I* Gestern mittag entschlief sanft nach langer Krankheit unsere liebe Mutter, Grossmutter und Tante Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Bötz Familie Köchlin Familie Schächer Tief betrauert von den Hinterbliebenen. In deren Namen: Forstassessor Seeger. Die Beerdigung findet am 30. ds. Mts., nachmittags 7,5 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhois aus statt. Giessen, (Wetzlar er weg 55) den 28. April 1912. Die Beerdigung findet Dienstag nachm. 31/. Uhr auf dem neuen Friedhof statt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Adolf Neidhart. Statt besonderer Anzeige Gestern morgen SV, Uhr entschlief nach längerem Leiden unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Georg Neidhart, Grossh.Aktuar i. p. in beinahe vollendetem 79. Lebensjahre. Heute morgen 4 y2 Uhr entschlief sanft und unerwartet unser innigst geliebter Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Philipp Bötz Postschaffner i. P. im Alter von 79 Jahren. Frau launchen Reis geh. Spier im Alter von 80 Jahren. eNfl3r W- .^*3 sSs? 3äfNiei"S| -Si- Heute nachmittag Uhr verschied in Schlitz unerwartet infolge eines Herzschlages, im 66. Lebensjahre Herr Oekonomierat Carl Schlenke Hauptmann der Landwehr a. D., Ritter des eisernen Kreuzes pp. Vie W gor drei M'chcn h-upV-dt ! stsss ■siss itonenbottner vor den Las hat sich m bieien Magen! stete -lu früheren türkischen Bc und, seit sieben Monate mein Gegner, dem nt( den man nur durch ru in. rroydem dieses r «eist es, daß durch al jein Leg Mieder aus di sundungsprozcß des „k leugnen kann. Das bi! In ist gleichfalls gest Achte früher durch i der Dardanellen erzw' Hißland vorsichtig zu ausgesallen, daß er e Gefahr eines größeren iichen Sriegsführun iüngslen Gerüchte von jchen Einvernehmen » Hißsand wolle von oi Landelsinteressen finai Hand in Hand damit land denke nicht darc M mobilisieren. Das Zuwarten de imb gar nicht gefallen das Bombardement vi Einschüchterung des Fi nidit beschleunigt Ijat. lachen wiederum einen tüt Einheit und Forts, ow „ittiamen Feind" D^e Dsmanen seien e ftniien zu Nvken. Fi Deuerungsverhältnissk 3" ber „toln. 3tg. bericht: Herrscht in den m to w von lärmender! Etansche Bolk Zeit fr aber und onb erhoben alle yttoleum» ist gcfteigm Sä>y* SS WZP I ^chen btiwtVi' ebant I «ich sinddw' Fisher i(i Nachdem T'.d°voi I ^sche LQl°noiü 1 teswKJ» !?■ ' : S^e io s Horden bei b L°ndelss Krisr 0 Dl 9n ‘ .Ml ^ril 9 b25 daß K'^nn ,f"i M QUi J°Dn W^kfejl L'dein fc..ie Düt v? .OQbon s soSf!'.1! bi^ T ödes-Anzeige Gestern früh 7 Uhr entschlief sanft unsere innigstgeliebte Schwester und Tante Hainichen Edelmuth im 74. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Löwenstein. Wieseck. den 29. April 1912. Die Beerdigung findet heute Montag nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause aus statt. t Rosenban Löweagasse 20. Televbon 692. m Die Beerdigung findet Dienstag, den 30. April in Hofheim statt. Blumenspenden dankend abgelehnt. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Barbara Petter, geb. Hemberger, Elsa und Marge Petter. Giessen, den 29. April 1912. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere liebe gute Mutter und Grossmutter Frau Maria Hemberger, geb. Rabert am 27. April in Hofheim (Taunus) nach kurzem Leiden im 79. Lebensjahre sanft entschlafen ist.