Nr. 13 • 3 'N Die neue Brüsseler Zuckertonvention 5? 5 land l t gleichen! kämpft; Z c S D Q 3 ?3 6d<6etnt tägkl- mit Ausnahme des Sonntags D«e H 12. Tel.-AdraAnzeigerDiesen. Kz 'M il 4* fei recht haben. Obwohl fein Mann gern hört, daß ein Mädchen mißbraucht wurde, lmrd er doch, wenn es güt, die Zustände zu andern — nun, erwirb sie eben doch gut finden, so nnc sie sind." .bas i|t eines der Dinge, die speziell die f^rou reformiert wünscht, unö wenn wir und unsere Führerinnen gestorben sind, werden andere lommen mit anderen Führerinnen und den gleichen Wünschen. Keine von uns kämpft, weil sie gerne kampff wir alle tun es aus der Ueber^ugung, daß es der einzige Weg ifL um nir die Frau Gerechtigkeit zu erlangen Wir erwarten nicht, daß die Manner kühlen wie wir, denn sie stecken nicht in unserer -vaut. Darum aber müssen wir handeln Doch wir handeln nicht aus revolutionären oder aus schlechten Diotivcn." Sie erhielt zwei Monate Gefängnis mit harter Arbeit. Dienstag, 26. März M2 NotanonSdrucr unö Verlag der Br üblichen UntoenuiiiS - Buch- und Eiemdruckerel. R. Lange, Gießen. yvuv.,.x . I.VU'UI ivu: . VV.UI-' x ■ -----r< ", _ - ..... -* *"1 - --- . 1-1 LIL igitltll. LWCl Dublin. Später kaufte ich ein Haus auf dem Lande und zahlte« sie har dieie Irnre ausgeichlagen, weil es ihr wichnger schien für Steuern und Abgaben. Mein Gärtner, der weder lesen noch die Sache der Frauen zu kämpfen. srau S. seit längerer Zeit Fürsorgeerziehung auf Kosten der Gemeinde .uirtorf erhalten, es also b.ni Ehemann S. unmöglich gewesen sei, in Billertohaui • . men neuen Unter» stützungswohnsip zu erwerben In der heutigen Sitzung des Provinzialausschusses bestritt der Vertreter des Beklagten, daß derartige Kosten den Charakter von Armenpflegekosten tragen Ter Provinzialausschuß gab jedoch der Klage statt und entschied, daß Kirtorf Ersatz zu leisten habe. 2 Zulassung des früheren Rechtsanwalts Dr. v. - Lauterbach als Rechtskonsulent. Mit Beschluß vom 9. Dezember v I. hatte her Kreisausschuß des Kreises Lauterbach deni frül)-eren Rechtsanwalt Tr. H. die gewerbsmäßige Besorgung fremder Rechtsangc- legenl>eiten und bei Behörden wahrznnehmendcr Gesclßifte, besonders die Abfassung der daraus bezüglichen schriftlichen Aufsätze auf Grund der Vorschriften des $ 3.5 Abs I, :l. der 9i. OJ. C. untersagt. H. erhob Rekurs mit der Begründung, ir fti nach Gros enlüder verzogen, der Kreisausschuß Lautti- bach mithin nicht mehr zuständig gewesen. Ter Provinzial» ausschuß bestätigte heule das erstinstanzliche Urteil. 3. Reklamation der Gemeind e Trais-Hor- loff gegen den Beitrag der KreiSumlagen für 19lO Rj Tie Gemeinde Trais-Horloff bat um Rückersatz eines Teils der für 1910 gezahlten >kreisumlage, weil das Steuerkapital der -Gemeinde in diesem Jahr sich infolge grosfer Steuernachlässe erheblich vermindert fyabe. Der Kreisausschuß Gießen lehnte das Gesuch der Konsegiienzen wegen ab, weshalb die Gemeinde Rekurs an den Provinzialausschuß verfolgte. Tiefer wies den Rekurs als unzulässig kostenpflichtig zurück. schreiben kann, durfte wählen, aber ich nicht trotz aller gezahlten Steuern. Tann heiratete ich und wkdmete mich in großem Umfang der sozialen Arbeit. Hier fanb ich, daß man sich um Geld mehr bemühte als z. B. um den Schutz von hunderten von Mädchen mit 16 oder Kindern mit IO und 11 Jahren. Ich werde lompfen, bis diese Gesetze geändert sind, selbst wenn ich dafür sterben müßte, und die Frauen in unserer Bewegung denken eben so. Wir wollen Gesetze, die das Weib schützen, aber nur die Frau eil werden solche Gesetze fertig bringen." — Sie erhielt 2 Monate Gefängnis mit harter Arbeit. Mrs. Eleanor Jakobs, Frau des bekannten englischen No- vellutcn, war angefiagt, 4 Fenster zertrümmert zu haben. Aut die tvragc des Richters antwortete sie: „Ich tat es, weil ich es als Mutter von 5 Kindern für mdne Pflicht' hielt. Es iff der einzige Weg, wie wir gegen das Handeln oder vielmehr 9h(6t= handeln der Regierung protestieren können. Richter: Ich halte diese Antwort für so absurd, daß es nur notwendig scheint. Sie auf Ihren Geisteszustand prüfen zu lassen." Mrs. I.: „Oh, ich bin gan? normal. Ich habe zwölf Jahre bei meinen >tnv bern meine Pflicht getan. Aber ich hoffe, daß. wenn meine Töchter erwachsen sein werden, sie die gleichen Rechte, Verantwortung und Pflichten haben werden wie meine Söhne " Richter: "Ick, werde Sie acht Tage einem Arzt zur Untersuchung Ihres Geitteszustandes übergeben." Man führte sie ab und erst auf das Zeugnis ihres Gatten, der sie für geistig gesund erklärte, wurde ihr Fall noch einmal behandelt und sie zu einem Monat Gefängnis mit schwerer Arbeit verurteilt. _ Am 9. Mär; stand unter etwa 50 Suffragettes auch Tr. Ethel Smhth* vor dem Richter. Sie verteidigte sich wie folgt: „Ich hörte einmal den früheren Erzbischof Henfon unö Mr. Spurgeon über die Zahl der Prostituierten in London sprechen und Mr. Spurgeon sagte offen, daß von ihnen nicht ein Drittel aus taffer- danem Antrieb auf der Straße feien, sondern Hunger, Arbeitslosigkeit und der Mädchenhandels hätten sie so weit gebracht Als ich vor l’/4 Jahren zu der Frauenstimmrechtsbewegung überging, hörte iw, daß schon Versuch über Versuch unternommen worden ist, um das Schutzalter der Mädchen heraufzusetzen. Einer meiner Freunde, ein Parlamentsmitglied und Jhitifuffragift, sagte mir: »das wird man nicht eher erreichen, als bis die Frauen das Stimm- Am 12. Marz wurde mit vielen anderen Sustragcttes Mrs. «radenburn*) und ihre beiden Töchter verurteilt. Miß G. Bracken- durv erinnerte an das Wort von Sidney Smith: alle Mißregierung kann »ich rechtfertigen mit der Erwägung: „Wenn das Volk revol- tiert, nt es noch nicht reif für die Freiheit: wenn das Volk sich rutng verhält, dann will es feine Freiheit." „Sie, meine Herren" fuhr sie fori, „neben hier für das staatliche Recht, wir stehen hier um des m o r a 11 s ch e n und g ö t t l i ch e n Gesetzes willen und werden kampien und wieder kämpfen, bis Sie einsehen, daß unser Geist nicht durch Strafen eingeschüchtert roerden kann" Der Richter verlangte, daß Miß B. verspreche, sich ein Jahr lang jeder Teilnahme an der Frauenbewegung zu enthalten, worauf sie erwiderte: „Ich muß nach meinem Gewissen handeln, und wenn es feinen andern Ausweg gibt, so roeroe ,ch ins ^k’angnis gehen. 3d) kann mich nicht durch ein Versprechen binden Ich opferte wunderte von^Pund und ich bin bereit, mich selbst für diese Sache ;u opfern. Ich werde ihr mein Leben und meine Arbeit weihen, einerlei, ob mir andere davon abraten." Das Urteil lautete auf einen Monat Gefängnis Auch ihre Lchwejwr erhielt eine (Yefängnisstrafe, ebenso di Mutter. In ihrer Verteidigung wies diese auf die Taten der '.'Je ärmer hin, öu i.^r ^tinunr'rfi. nith: Aufruhr, Brandlegung und Zerstörung erzwangen. „Was ich tat," -ie, „tat ich als Protest gegen die Unterdrückung der Frau, Ich bin bereu mein Leben hinzugeben für meine Schwestern und ^/^er." — Und io ging auch diese 79 jährige Frau ins Gesang-- ms wie Tauiende vor ihr in der Geschichte der Menschbei» - um einer Ueberzeugung willen. 7 ? h: 4 s 5 er» ’ 2« e5T «vs 3 n vT - D U-2 2,5 - -Q -3 < M 4 v. yU: 5/' Kj -xzz 5 3-ps ? 3 2 ■ M - ♦ Sie m die Tochter des Generals T. H. Snchth und eine bekannte Komvonisttn der Gegenwart. Werfe von ihr wurden in Berlin, Leipzig, Weimar, Prag und London mit großem Beifall auf geführt Zu dem im Marz in Berlin ftattfinbenben internationalen Kongreß von Mufikern und Komponisten war sie ein- geladen werden, um eines ihrer Werke selbst zu dirigieren Aber Frauen-Feuilleton. Suffragettcs vor Gericht. Don Paula Messer-Platz, Gießen. Man kann ganz unpolitisch gerichtet fein, man kann von aller Bewertung und damit von aller Beurteilung der Kampfes weise der englischen Suffragettes absehen — und man kann doch die einzelnen Stadien der Bewegung mit starkem Interesse verfolgen. Wer es nämlich liebt, geschichtliche Vorgänge mit den Augen des Psychologen zu betrachten, der wird in der englischen Frauenstimmrechtsbewegung von heute Kräfte entdecken, deren Art, Entwicklung und Verwicklung dieselbe ist wie in 'Bewegungen, Reformbestrebungen, ja in Freiheitskämpfen früherer Zeiten. Ein scharfes Beobachten der Gegeilwartsereignifse wird darum das Einfühlen in die Geschichte der Vergangenheit er leichtern: durch das Verständnis der Vergangenheit aber wird am ehesten das bekämpft, was man an unserer Zeit und unseren Politikern beklagt: daß sie aus der Geschichte nichts gelernt hatten Am 1. und 4. März haben die Suffragettes in London bekanntlich eine sehr erhebliche Zahl von Fensterscheiben zertrümmert, -um ihre Entrüstung über die Haltung der Regierung in der Frauenstimmrechtsfrage auszudrückcn. Es ist dies ein in England tast traditionell gewordenes Mittel, um politische Unzufriedenheit zu äußern. Groß war die Zahl der Teilnehmerinnen an dieser Demonstration, und viele wurden dabei verhaftet. Bis jetzt sind schon über 200 Frauen zu schweren Gefängnisstrafen verurteilt, und täglich kommen neue Suffragettes vor Gericht. Auffallend ist es nun, daß feine einzige dieser Frauen, die doch allen Ständen angeboren und die naturgemäß unter geistiger und körperlicher Abspannung und Ermattung leiden — daß keine einzige angesichts der Gefängnismauern ihr Vorgehen beschönigt oder beklagt hat. Eine echt englische Geistesverfassung spricht aus ihnen in der zähen Ausdauer, mit der sofort das als recht Erkannte dem praktischen Leben, zugeffihrt werden soll. Aber noch stärker macht sich in diesen Frauen eine geradezu religiöse Begeisterung für ihre Ziele bemerkbar. Lassen wir sie am besten selbst sprechen. Mrs. Sarah, Conner äußerte sich am 7. Mörz vor Gericht: ,lirchc besichtigt wurde Tie Rückfahrt erfolgte gegen Abe»id durch den Canäle granbe Abenbs sand beim Kaiser an Bord der „Hohenzollern" ein Tiner statt, bei dem der Kaiser lmks neben dem König saß. Um IO1/2 Uhr verließ der König die „Hohenzollern" nach herzlichster Verabschiedung von dem Kaiser und den Fürstlichkeiten. Um 11 Uhr reiste der König ab. Tie „Hohen- zollern" geht morgen früh nach Brioni in See Nach dem Tiner wurde den Majestäten eine große Serenade gebracht. Ein geniischter Chor und ein Orchester waren auf einem großen schwimmenden, reich illuminierten Prahm plaziert, der neben der „Hohenzollern" beilegte. Ein Männerchor sang die deutsche S>nmne, bas Orchester spielte „Marcia Reale". Es folgten Stücke aus ben Opern von Rossini, Bellini, Verbi, Mascagni und Wagner, teils mit Chor Von Wagner wurde das Vorspiel zu den „Meister- singerii" und der Cinzugsmarsch des Chors aus dem „Tannhäuser" gespielt, zum Schluß beide N.itionalhymnen. Zahllose Boote umringten die Kaiserjackü; die Ufer mit den alten weltberühmten Bauwerfen erstrahlten in prachtvollem Buntfeucr. Tas Publikum brachte den Majestäten stürmische Kundgebungen dar. Au» Stadt und £an0. Gießen, 26. März 1912. ** Für d i e Sitzung der Stadtverordneten- Vcrf ammlnn g am Donnerstag, 28. März, nachm. 4 U hr, i't folgende Tagesordnung vorgesehen: 1. Mitteilung. 2. Bausache August Saame, Liidwigflraße 41. 3. Ausbau t’cr verlängerten Vleichstraße. 4. Nachtrag zu der Kühlhaus- Ordnung. 5. Teilnahme van Schülerinnen der Volksschule am HanShaltungSunterricht der Alleeschule. 6. Bestiinmlmgerr betreffend die Ausschüffe und Deputationen (Art. 130 und ff. der Städteordnung). ** Der Zweigverein Gießen des Vogelsberger Höhenklubs veranstaltete am Samstag abend in Steins Garten lein viertes Stiftungs- und Tekorierungsfest, das bei recht gutem Besuch einen sehr schönen Verlauf nahm. Die reichhaltige Vortrags- folge wurde durchweg von Vereinsmitgliedern bestritten. Nach einer Begrüßungsansprache des Vorsitzenden, Redak- teur, Heß, folgten in bunter Abwechslung gemeinschaftliche Lieder, Männerchöre der Gesangsadteilung, Gesangsvorträge von J-rau Lerch, Herrn T re y fu ß, Duette von den Herren Krug und Faber, Tialettvorträge und Kouplets von L>errn Nauheimer und ein recht flott gespieltes Liederspiel „Die wilde Toni", das außerordentlichen Bei- soll sand. An folgende Mitglieder konnte die satzungs- gemäße Auszeichnung für die Beteiligung an mindestens zckm der 12 Progranrrnwandernngen verliehen werden. Znm erstenmal an Frl. Enrmy Kohlerrnann, sowie die .Herren Karl Hohmeier, Rnd. Ploch und I. Weishaupt, zum zweitenmal an Frl. Mühlenbein unb Emma Wagner, sowie bie Herren Rub. Hahn, Aug. Hauck unb Adam Reinig, zunr brittenmal bie Herren Karl Änbreas Karl Gaul von Lollar Louis Kahl unb Gg. Mathai von Lollar, zum oicrtenmaE Karl Faber unb Christian Georg. Tie Vereinsbamen ließen burch Fräulein Wenzel eine reichgestickte Stammlisch-Stanb- arte nebst Stänber überreichen unb ftifteten den bei der Sammlung dafür erzielten Ueberschuß der Vereins lasse zu- gnnsten der Vergröfzerung der Waiiderbibliothek. Nach Zweites Blatt 162. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen chlumanung zugegangen. Tie Truck Lu0’ Protokoll betreffend die Fonsetzung der durch ^r^ckerverttag vom 5 Mar; 1902 gebildeten internationalen L^?azu abgegebenen Erklanmgen und eine um- Janflrnt&>- ySl--lhd) ,baItcn eine Reihe von Staaten Marz 19O_ die Bruneier 3iidcrtmvrmion abgeschloffeis, Beieitigung der Prämien und Schafffrng gleicher Wett ^Ä^ed'Näungen fur ben Zucker der verschiedenen Länder be ziveckte. Alle BertragSstaaten hatten sich uir Abschaffung aller öuxtopi^un unb jur bes Prämienzuckers mit Aus- Olerch-'^uen od^-r Hnfuhrverbol verpflichtet. Bei Ablauf der nsten funffahrigen Vertragsperiode erHärtc England, ba* der JO auptabn eigner für unsere Zucker ausfuhr ist, daß cs bei der Üun ventwn nur verbleiben könne, wenn cs von der Pflicht zur An Wendung von Ansgleichsmaßregetti gegen Pramienzucker befreit mflrbe. Hiermit war der Hauptvorteil von Englands Beteiligung an der Konveulion Sicherung des englischen Marttes für die Aus suhr der KonveMlons,Maten unter '.'lusicht „st des Pramienzuckcrs auf alle Falle verwren, da Englands Bert le,bei, bei der Konvention aber rmmerhtn doch iwch einige Votteile für bie Zuckeraiisfiihr bitten unter Verlängerung der Konventivn auf weitere , e 3er ^u^^and gewünschten Befreiung zugestiinmi, zu gleich aber ine Gefahr, die besonders von bem r u s s i s che n.P rä dem englischen Markte drohte, dadurch erheblich <ü»ge|chwacht, bau Russland zwar unter Aufrecht er h«ilruwr ^iner Prämien gewahrenden Gesetzgebung, aber unter Beschraw M s^lkr Ausfuln über die westeuropäische Grenze auf jährlich 200 (XX) Tonnen in die Konvention eintrat. Infolge der großen Dürre des letzten Sommers ist in den meisten europäischen Zuckerländern die Rübenenite iingew-chnlich schwach und ine Zuckergewi nun ng sehr gering gewesen. In R u ß daaegen ist auch int laufenden Bettiebsja.'m' die Ziübcnernle UM, die Zuckergewinnung äußerst günstig gewesen. Rußland be laB ungewöhnliche Mengen von Zucker, die es nicht aussLhren wnnte, während auf dem europäifcheu Markte die Preise für Jurfer airfterorbent1id) angezogen. Diese außergewöhnlichen Ver yattnisse haben Veranlassung gegeben, zu einem Antrag Ruß- J.n .blc Erhiöhllrng seines AusfuhrkoMingents für das Betttebsiahr um 400 000 Tonnen zu billigen, lieber diesen Antrag hat innerhalb der jwnventtonsftaateu eine eingehende Erörterung ftaltgcfuntien. Das Ergebnis dieser Verhandlungen war, daß die von Dsstand gestellten Bedingungen von den Bertragsitaaten als unamiefrrnbar bezeichnet werben mußten. Die Vettragsstaaten machten einen Vermittelungsvor' schlag, der nach weiteren Verhandlungen schließlich angenommen ttnitbc, nachdem Rußland verschiedene feiner Wünfck>e zurückgestellt batte. Es war namentlich ein Verdienst Deutschlands, die übertriebenen russischen J-orderungcn bekämpft zu haben. ES ist arrcidit ruorbrn, daß Rußland der Aufrechterhaltung des bisherigen Kontingenrs von 200 000 Tonnen zugestimmt Ijai, auf die lieber- traflbarfcit unausgetiutzier 5toittingnti5teile sowie auf die Bewilligung von Ucbfrfortlingenten verzichtete imb sie schließlich mit einem Uebertorttingent von 150 000 Taimen für das Betriebs- 1911/12 unb von je 50 000 Tonnen für bie folgenben beiden untcr Verteilung ber je 50 000 Tonnen in zweimal 25000 Tonnen aus die am 1. September 1912, 1 März 1913 1. September 1913 und 1. März 1914 beginnenden Halbmhre einverstanden erklärten Diese Abnuichungen sind in dem neuen Zuckerprotokoll nicdergelegt. Der Einfluß der iugcftanbmcn Er- Iwlnmgni des russischen AusfuhrkoMingents auf den Preis des Zuckers ist jedenfalls nach Lage der Prodnktionsverhälrnisfe Nickst derart, datz Fabrikanten und Händler dadurch fühlbar ge- schÄ>igt würben. Was im allgemeinen Imereffe vermieden werden muß und vermieden worden ist, war lediglich die Herbeiftchrung einer iveitgehenden und dauernden Beimruhigung des Zuckermarktes, während im übrigen auf die Abwickelung etwaiger rein- spekulativer Käufe und Verkäufe von Zucker ferne Rücksicht genommen werden konnte. Zlrbeiterbewegung. Ter englische BergarbeiterauSstand. L 0 n d 0 n, 25. März. Die getrennten Verhandlungen der Regierung mit den Grubenbesitzern und Bergleuten dauern fort Der Regierung ist es noch nicht gelungen, die beiden 'Parteien m einer gemeinsamen Sitzung zu vereinigen. Das Crc- lutwtomitec der Arbeiter will wieder um 5 Uhr nachmittags eine getrennte Sitzung abhalten. Als nicht walpfcheinlich wird es angelegen, daß heute eine gemeinsame Sitzung abgehalten wer den kann. Ein Telegramm aus Glasgow meldet, daß die allgemeine Abkehr der Bergleute vom Ausstand wahrscheinlich ist. 1000 Bergleute haben bie Arbeit in Bcllshill 'Grafschaft Larack) wicber ausgenommen und ungefähr weitere tausend auf anderen Zechen 3m Unterhaus erklärte der Staatssekretär des Innern, taB, Da die Verhandlungen noch schwebten, die Beratung der Kohlengrubenbill auf morgen verschoben wurde. Provinztal-Ausschuß ver Provinz Lbcrheffen. L. Gießen, 23. März. Anwesend: Gehcimerat Dr. Usinger, als Vorsitzender, fünf ordentliche und ein Ersatzmitglied. Anfang 9, Ende iy4 Uhr. 1. Klage des Ortsarmenverbandes Biller tsHausen gegen ben Ortsarmen v erb an d Kirtorf wegen Unterstützung bes W. S. S. wohnte über 40 Jahre in Kirtorf, verzog aber dann nach Billertshausen und wurde dort unterstützungsbedürftig. Hausen klagt nun mrf Rückersatz der gezahlten Unterstützirng. Es ist aber ger« Rtz. fertigfeit der Armee bedeutet. 6 Zi Freigebigkeit einer Anzahl Bürger verdanken. X. Aeltestes Schokoladenhaus rauen am Platze 2163 ±Zi. obu. Moriv Wrcaori « Stärke, Bo rar (älanzbarke Javellwaner Cblorkalk Tiv. Slcckitifte empfiehlt Central - Drogerie Emil Karn Lchultrrabe 3«r Zahnbildung bedarf der jugendliche Körper einer Reihe von Aufbaustoffen, vor allem mineralischer Salze. Erhält er diese nicht in genügender Menge, so stellen sich allerlei Beschwerden ein. Heues Theater Zrantiurt a. M. Dienstag: 5. Gastspiel von Lilla D u r i e u x: .Schauspielerin/ Mittwoch: 6. Gastspiel: „Die Wespe.- Schauspiel in drei Akten von Andr» Picard, deiltsch von Riid. Lothar. Donnerstag : 7. Gast, spiel: „Die Wespe" Freitag: 8. und letztes Gastspiel: .Die Wespe/ SamStag: .Die Ehre/ schwarz, blau und farbig gemustert. Knaben-Anzüge in jeder Preislage, weisse u. farbige Wäsche, Kragen, Manschetten etc., sowie Manufakturwaren billigst. Ein Gelegenheitsposten Dienstag, den 2. April, geschlossen. Mittwoch, den 2. April, geschlossen. Schauspielhaus. Mittwoch, den 27. Marz'): .Der Tartüff/ Hieraus: .Die lustige Person/ Donnerstag, den 28. März, abends 71/, Uhr: .Iphigenie auf Tauris/ Freitag, den 29. Marz: .Gotz von Berlichingen/ SamStag, den 30. März: .Maria Magdalene.' Sonntag, den 31. Marz, nachmittags 8M Uhr: .Primeroie." Abends 7 Uhr: »Ter Kaufmann von Venedig/ Montag, den 1. April: .Ter Tartüff/ Hierauf: .Die lustige Person.' Dienstag, den 2. April: .Schöne Frauen/ Mittwoch, den 3. April: .Schöne Frauen/ *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. w i, »gtoir et tut 91äö- , gismarchn , £ie feiger eiraifbe-® wohnie * | M«ber Srnbaufü MnncSkli ' >\oi 7—b I tfitlidifL^i I W- *JS Zu Ostern empfehle: Herren-Anzüge in moderner Ausmusterung Konfirmanden-Anzüge Alicestr SRC Gießen. Dem Herrn Einsender von Nr. 72 zur gefälligen Nachricht, daß die Einfriedigungsmauer am Schloßplatz gar keine Mauer, sondern eine Balustrade aus Sandstein werden soll, die schon Lebewesen von Meter Höhe auswärts Durchguck gewährt, wenn sie vom Schicksal zu kurz gekommen sind, um über 1,40 Meter hinwegzugucken. Ferner ist mit dem Abschluß keine Verhunzung, sondern sogar eine Verschönerung berweckl, und es steht zu hoffen, daß auch Herr H. nach Fertigstellung der Arbeiten den seitherigen Zustand des Platzes nicht zurückwünschen, die Stadt Gießen aber beglückwünschen wird zu einem Schmuckplatz, dessen Ausführung wir der Für Wirte 1». flenel . «B477 Hum, nun heb' idj’8 aber M noch gefunden — ▲ das ideale Mittel zur Bekämpfung meines chronischen Katarrhs ■ Ich nehme einfach vor dem Schlafengehen und beim Anfstehen eine Tasse Milch mit ein paar Sodener Mineral-Pastillen — A Fays ächte — lutsche ab und zu eine unter TagS, und es ist ■r* wunderbar: der alte Katarrh ist einfach verschwunden. Und für IW em lächerlich billiges Geld, denn die Schachtel „FayS Sodener" ” kostet nur 85 Pfg. und reicht eine ganre Weile. !»"/>, »Wenn Sie von hartnäckigen Flechten, juckenden HautauSschlägen nfro. geplagt stnd, so daß der Hautreiz Sie nicht schlafen läßt, bangt Ihnen Zucker s ,,-saluderma/ rasche Hilfe." Aerztlich warm emps. Dose 60 Pf. u. 1 M- lftärkste Formi bei W. Kilbinger, SelterS- weg 79a, A. 9t oll. Bahnhof- ftr. 51 u. Ernst Noll, Drog. l»l-/,) Spielplan der vereinigten firanffurter Stadttheater. ®;crnl;aiii. Mittwoch, den 27. März, abends Uhr: .Der Freischütz/ Donnerstag, den 28. Diärz"): „Alt-Wien/ Freitag, den 29. März: „Tannhäuser/ Samstag, den 30. März: .Dell." Sonntag, den 31. März, nachmittags 3'/, Uhr: .Ter Waffenschmied/ Abends 7 Uhr: .Alt-Wien/ Montag, den 1. April: .Königsktnder." 3619 Geldeewtaee bar ohne A>- mg zahlbar im Betrage von M. 90000 50000 10000 USV. Losen 3M. Zu haben bti den K8al«L PreoM. 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Die verbündeten Regierungen haben dieses Recht gesetzlich festgelegt in bem § 77 des Milttärpensionsgesetzeo vom 27 Juni 1871, dem § 18 des Mannschaftsversorgungsgesetzes vom 31. Mar 1906 und den Anstellungsgrundsätzen, welche als eine verbindliche ceichsgesetzliche Verordnung und nicht lediglich als eine Verwal- mngsinstruktion anzusehcn sind. . Auch enthalten sie keineswegs nur Anweisungen an die Behörden, sondern gewahren den Militäranwärtern auch subjektive Rechte. Dergleichen ist dieses Recht verbrieft in dem Zivil- Versorgungsscheine. Letzterer ist mithin als ein Vertrag zwischen der Staatsregierung und bem Besitzer des Zivilversorgungsscheins anzusehen. Dieser Schein gibt dem Inhaber zwar nicht das Recht auf bestimmte Stellen, der Anwärter kann sich aber nach Maßgabe seiner Fähigkeiten um diejenigen Stellen bewerben, die ihm nach den Änstellungsgrundsätzen zugänglich sind und sein müssen. Wie ist es nun zu erklären, daß die Militäranwärter bei der Stadtverwaltung Gießen mit anderem Maße gemessen werden, als bei den Städten Darmstadt, Mainz und Offenbach? Man fragt sich vergebens, warum gerade die Militäranwärter des hiesigen Regiments von der Stadtverwaltung Gießen zurückAesetzt werden und wofür sie denn 12 Zähre und länger dem Staare gedient haben. Wie wäre es denn, wenn einem anderen Stande leine wohlverdienten Rechte geschmälert würden? Die gesamt öffentliche Meinung würde dagegen Einspruch erheben. Warum ist niemand da, der auch in Gießen für 'die Militäranwärter eintritt? Hierzu wären doch wohl in erster Linie die Vertreter der Stadt berufen, dafür zu sorgen, daß nach den Anstellungsgrundsätzen verfahren würde. Aber im tiefsten Frieden denkt mau nicht daran, was ein tüchtiges Unteroffizier korps für die Schlag- B Grosse Hessische! Role-Kreuz- Zldioltere JK Goelln eine elegant oobnung tni litteiien:, Aas- u. eie: gobnbiele, öas, Äuizut ober später E. H. Lldillkl Scke Ladwi üaiic 7 $ti per 1. Juli c M« 3n unterem! itraüonnd T'Bimmertt ütaccnbeiain Aberman Frankfurt I. ötage, 7 Z kbör, per 1 mieten. 11774 Kenntnisse gefordert werden. Wissen denn d« Darren ©tobt* verordneten, insbesondere aber die juristische Kommnfton, nicht, daß die Militäranwärter meistens dem Handwerkerstand angehort L_ ", _ adeM lächerlich, die Stelle eines Wagenführers an der elektrischen Straßenbahn einem Manne, öej zwölf Jahre als Soldat dem Staate gedient hat, anzubieten, vielmehr noch vorzuenthalten. Der § 4 der Anstellungsgrundsätze lautet: Zu 2 für die Kommunalbehörden: Mindestens zur Halste mit Militäranwärter sind zu besetzen: Die Stellen ber mittleren Beamten im Bureaudienste (Journal-, Registratur-, Expedttwns-, Kalkulator-, Kassendienst und dergleichen), jedoch mit Ausnahme 1. der Stellen, für die eine besondere wissenschaftliche oder technische Vorbildung erfordert nnrd, usw. Durch diese Bestimmungen wird den ehemaligen unterofftzieren die Zusicherung gemacht, daß sie nach einer bestimmten Reihe von Jahren dadurch entschädigt werden sollen, daß man ihnen nicht nur das Recht einräumt, im Zivil versorgt zu werden, sondern auch ein Anrecht auf gewisse Stellen gibt, welche in den An- Nur echt mit bieftr Merk-—de - Fischer — dem Garantie» Zeichen bet Scott» Ich« Verla-reo»j Scott» Emulsion wird von im» au»schllrsilich im grefcen vertäust, und zwar nie lose nach Vernicht ober Mas;, sondern nur In versiegelten CrifltnalflaKben in Karton mit un(e^ Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch, Scorr L Bowne. ®. m. b. H.,Manksutt a. M. »tflenbletlc: Feinsier Medizinal-LMertran IbOX), prima Ollyzerin 60A uruerpbo-vhorigsaurer Kalk 4.8, unterphoAphoriglaure» Natron MX, pulv Tragant Sfi, feinster arab. (Summt pulv. t,o, Wasser Alkohol HA Hierzu aromatilche Emulsion mit Zimt«, Man»et- und Vaultheriaöl je I Tropfen. Anzüge, helle und dunkle Konfirmanden-Anzüge ui beiterkleider wird infolge günstigen Einkaufs mit 10 ° Rabatt abgegeben. Dchl»tz oes uriierhaltenden Teiles hielt ein Tanz die Anwesenden noch lange zusammen. **Die Kriegerkameradschaft „yassra hat beschlossen, am 6., 7. und 8. Juli eine st yffh äu(erfahr 1 anszuführen, falls sich mindestens 230 Teilnehmer melden. Die Fahrt geht über Eisenach zur Besichtigung ber Wartburg und von dort nach Frankenhausen. Am 2. Tag wird die Barbarossahöhle besichtigt und das Kaiser- Wilhelm-Denkmal bestiegen. Am letzten Tag geht die Fahrt von Roßla über Nordhausen nach Kassel, wo das Schloß Wilhelmshöhe besucht wird. Die Fahrt kostet für die Person 13.20 Mk. — Für die Bestrebungen des Jungdeutschland- Bundes" sollen aus der Verbandskasse der „Hassia" 1000 Mk. bewilligt werden. , _ , ** Zur Dien st bot en frage. Um vrelfach auf» yetauchten Zweifeln zu begegnen, besonders um die weit verbreitete Unkenntnis der gesetzlichen Bestimmungen der schlossen, das neue Schulhaus neben dem zweiten Schulhaufc direkt an der Hauptstraße zu bauen. Mit den Arbeiten soll «och im Laufe dieses Jahres begonnen werden. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 25. März. Das Eichamt wird hier bleiben. Ein Platz für ein neues Gebäude ist bereits in der Nähe des neuen Bahnhofs in Aussicht gestellt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) • Gießen. In der Sitzung der Stadt verordn etenoersamm lung am 22. März wurde auch über die Besetzung von Stellen mit Militäranwärtern beraten. Sehr erstaunt wird wohl jeder Militäranwärter gewesen sein, als er lesen mußte, daß für die Stelle eines Stadtgärtners, Wagenführers usw. teckmische , 5 Zi Üfct 5- DL M Qto Mt Bad. T lammet un «r 1. Upr Hiibfchkä.. Greöneritra k«Dnl zu »“«iiliim »ab, eiekir. «töne freie SJlmatäitTQ das Sie seit Jahr und tag dem „Franck schenken, sucht man neuerdings in« wanken »«bringen. Lassen Sie sich nicht beirren: §ranck mit der Raffeemühle wird von keinem ander« SabriFat erreicht. 'JljrPert Apotheken cin nrnnp.rir.n djs BeSfcl Bestes Metallputzmittel. ituft, geltei i bra tnMiatn en, 30. Hin Hessin ifrifl« - ind tt ifi iw fr Botew »««rin n ta, 1W 1Ub ! .llt Uhr । oon Unr tot* l bhi ^tni. ■M: Jf. Soft iteqonr geltet)- tW-' oLD« wissen wir, was wir haben! Fiir lin^PPO tfiinha ist nur das Beste gut genug! MW D LI ■ I O WM Ll U I I 8a9t die erfahrene Mutter ihrer Tochter. Wir verwenden deshalb nur MAGGIs Würze Dann 17961 Blcichftranc 2«. 2088 BiSmarckstraße 14. | 4 Zimmer amilie per 1. Juli an ru 2 Zimmer | Möbl. Zimmer] 02541 3 3iminerto.^uüerm. Krau Heim, Steinftrake 73 ®“1 Möbl. Zimmer mit fcp. Eing. z.verm. Diezstr. 1O II. Eine Heine Mhnuiig 2 Zimmer u. Kucke, au verm. 22891 Walltorstrafte 1. Schön möbl. 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Das Holz lagert tn verschiedenen Distrikten und wird auf Wunsch von Forstwart Wagner vorgezeigt. Großen-Buseck, am 22. März 1912. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Kleesamen Grassamen Dickwurzsamen Zuckerrübensamen StrfltwrtÄ"» mittags 2 Uhr, i. Bickerschen Saale, Neustadt 55, g. Höchstgebot u. rl'arz. c. WobnnngS- einrichtung, u. a. ein Mleiber- schrank, ein Lertiko, Betten, Tische, Kinde, bett., 1 Kächen- schrank. Stühle, und sonstige Hand- und Küchengeräte. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Großen- Buseck soll nachverzeichnetes Fichten»Stammholz im Submissionswege vergeben werden: üaMtrsicisrttnng Donnerstag, den 28. d. Mts., uachut. 3*/i Uhr, soll auf hteftqer Bürgermeisterei etn schwerer Limmcutal. Fasclochsc meiiibietenh nach^den be» könnt gegebenen Bedingungen versteigert werden. Münster, 24. März 1912. Gr.Bürgermeister. Münster Gontrurn. 2262 Konkursverfahren. Ueber das Vermögen der Gewerkschaft des Eiseusteinbergwerks Elisenburg zu Hungen wird heute, am 22. März 1912, nachmittags 3 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Ter Rechtsanwalt Sandmann zu Hungen wtrd zum Konkursverwalter ernannt. KonkttrSforderungen sind bis zum 1. Juni 1912 bei dem Gerichte anzttmelden. ES wird zur Beschlußfaffung über die Beibehal- hing des ernannten oder die Wahl eines anderen VerwallerS, sowie über die Bestellung eines Gläubiger auSschuffeS und eintretenden Falls über die in § 132 der KonkurSordnung bezeichneten Gegenstände — auf Freitag, den 12. April 1912, vormittags 9*/s Uhr, — und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag, den 14. Ium 1912, vormittag- 97> Uhr vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur KonkurSmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Cache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 1. Juni 1912 Anzeige zu machen. ß*j. Großherzogliches Amtsgericht in Hungen. 5 Stämme von 30—39 Ztm. Dm. 12 , „ 26—29 , , 28 , , 20—24 , , 87 , unter 20 Thüringer Bauern-Handkäse allerfeinste goldgelbe Ware, 1000 2tüd3K- Mk. mH. Kiste ab hier. Vrobekollt, 60 St- 3.— Mk. franko. Lersand nur gegen Nachnahme. Besie und billigste Bezugüouelle für Wiederverkänser. Walter Jiickcr, ftälcrct Groftbe- tried, Buttstädt Thür, (D-/, kttiiioiQN^°dcs Islands, vLUlvlölHambg. Silber- ■■■■!■ i cidjoIjliöii. Ind. Laufeiuen, vräm. Zuckt, K Si.2S^i. Tbcod.Dabmcn, Wind crg bei M-Gladballi. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Die Lieferung von ca. 2000 Kilogramm Jußbodenöl für die ftädt. Gebäude soll Mittwoch, dm Arril d.Z., einnittogü 10 Ufjr öffentlich vergeben werden. Bedingungen liegen auf unserem Hochbauaml zur Ein- nckl offen. Angebote auf Vordruck der daselbst erhält lick, sind bis Aura genannten Zeitpunkt dorthin eiu-ureichen.. mit Brot, vernichtet radikal RätactersGcIdseiit^ffi1- geecouut -Sr. 75IM- Gerucb- u. forbloe. Reinigt d. Kopfhmc v. Schuppen, beförd. d. Hur- vruche. verhüt. Zuzug ▼. Pam- eiten. Wichtig für Schulkinder. Tausende v. Anerkennungen. FL & M 1— u. o.S-i m den Drogerien und Apotheken. W. Schrader, Viktoria-Drog. Iss®/.] Den wirksamsten (2195 ■ Schutz des Möiite | gegen Krähen. JIBuse, Hamwter etc., wie ■ auch gegen Pflanzenkrankheiten aller Art , bietet Ciriii und Cuprocorbin. \ Niederlage: A. Xoll. 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