sich dann wieder vom (Mc* Oetttsci^cs Ueid». — 1 Die an Bord sie die Absicht hatten, sich nach der Cyrcnaika -u begeben. de- fest- nach daß Ui!* Tätigkeit der Presse offen kl, so unwiderstehlich fäbft er "*r F«b,|k. 1 mit Nil [en*Wfflii ffener ankfertlj bei !K§ Die Regierung in der Dertciöigungsftcöung. 68 ist bezeichneird für die Zaghaftigkeit und Schwäche Irr Negierung Bethmann-^ollwegs, das; sie o!8 Beginn her Tätigkeit im Zeichen des neuen Reichstags es mit einer k!nahe schüchternen Verteidigung gegenüber Angriffen .'rxciiiue- .. anb . 'i. Ulen« ladi und ; UU den \Y Beck. vom türftfd)*italieni|d)cn Uriegsschauplah. Die Schlacht bei Ainzara. ieh«.< AnzftandS'Unruhen in Portugal Lissabon, 29. Ian. Der allgemeine AuSüand wurde nm Mitternacht beschlossen Tic Auflandige., bindern die Ai beitSwilligen und umstellen die Druckereien her T ageebl.il lei. unt hm össcntlichen Berkans unmöglich zu machen. Ebenso hemnt len sie gewaltsam den Bcrkchr der Sirakieubabnen und zerstörten eine Reibe Stiabeubabmvagen durch Tttltamübomben. Die vl » o stand Verklärung s ordert Frcilassun g aller wegen S i r e i kvc r g e h e n v c r b a s t e t e n Arbeiter nnd die Ent- lassnng des Zivilgouvcrncurü von Evcra. Eine letzte D r a h t m e l d n n g berichtet noch: Lissabon, 30. Ian. In den Strafen berrscht geringer Verkehr. Die Gasanstalten und das Elektrizitätswerk werden milb tärisch bewacht. Die meisten 01 e s ch ä s t c wurden bei nahen der Nacht geschlossen. Patrouillen durchziehen die Strasnn Keine Zeitung ist gestern abend erschienen. Die Theater sind geschlossen. Rom, 29. Ian. (Agenzia Steiani.) österreichischen Dampfers „Bregenz" im Roten Meer genommenen türkischen M ilitärs halten Rciscbillett- Sucz. Dies sei als ein weiterer Beweis dafür aufzufassen, ü>«*" „a» W . (j.. rsität»^ piiicr rechtsstehender Blätter versucht So oft der Kanzler ignoriert und unterschätzt fnri ebenen angezogen. Er ist ».puffen, die er, statt sie selbst 16 Telepaon Iti ersand frei Haa*. I „Ich bin sehr dankbar sür Ihr liebenswürdige» Telegramm und 3in Wahlkreise Namslau-Brieg^ ^crdc mich beeilen, dei Dolinetsmei Ilncr iMÜble b.-i Ii:'en stöten und dem Ministerpräsidenten in sei» -'Indi wir weiden eine nnanSlosch'.irlte Erinnernng an Ihren Bcsuck» beiMhicn, bei im» die gröstte Freude bereitet Hal. ES wm mir ein Icblnii. - Bergnügnen, mit Ihnen Beziehnngen wechselseitiger Snmpalhie und persönlicher Frenndschast anlzubaucn, die unsere gemeinsame Aufgabe nur leichter und angenehmer gestalten können. Ti e. it Giuliano." schossen von den italienischen Feldgeschützen. Inzwischen hatten die Italiener gegen 7 Uhr 30 Min in grosser Entfernung westlich eine andere Kolonne von beträchtlichen Streitkräften und vielen Kamelen bemerkt, die staffel- weise nach Norden marschierten, vermutlich um Ainzara von rückwärts zu umzingeln. Als die Kolonne den Rückzug der voraufgehenden Kolonne wahrnahm, ging sie ebenfalls in snd licher Richtung zurück, aber nicht schnell genug, um dem Feuer der bei Fernaei ausgestellten Artillerie und der 149. Batterie bei Ainzara zu entgehen Mehrere feindliche Gruppen im Süden eröffneten um 11 Uhr 80 Min abermals aus gros,er Entfernung ein Feuer, das bis l Uhr nachmittags dauerte. Der Zweck bca Rückzuges war, die Hauptftreitkräfte zu decken, die Verwundeten fortzutragen und die Toten zu beerdigen. Tie italienische Nontrolle zur See. lendend weifc l|eferI * idianitalt M Krofdorfer SM' r fuhrwerksperkehr »»- lar undBufib* ' Celepho n* Erzherzog Franz Ferdinand ist in der Nacht zum. Montag von Berlin wieder nach Wien abgereist. Im AuSlande lst Hb, wen i bei Gl bint »tag b< kais von bi n Dl utschi >' i nahm. Steinü (Karten hatte sich für das Fest einige Erweiterungen gefallen lassen inhffen, ciijc besondere Kleiderablage war im Garten errichtet und oic Gartenlsalle zur Aufnahme eine- Teils der Gäste ^ugebaut loorben So ml- liche Festräume waren prächtig und dem Feste entsprechend ausgeschmückt. Während des trefflichen Mahles, das bei Wein und Konzertmusik bestens verlief, brachte Wcltcinicrot Dr. II[inner daü Hoch auf Kaiser und Grohherzog aus, worauf Geh. Kvmmerzienrat Gail die Anwesenden, na- namentlich die Arbeiterschasl, lvilltommen lstcs; und ihnen fröhliche Stunden des Genießr-ns wünschte. Er erwähnte, das, die Auszeichnungen, die vom Grostheizog ihm und einer Reihe von Angestellten verliehen lüiirben, nicht nur beit damit Bedachten, sondern der Firma und allen Angehörigen gelten und machte Mitteilung von der .zubiläumöstistung. Tie Grüste und Glückwünsche des Deutschen Tabakvi rein? übermittelte Syndikus Dr. S chl o s; m a ch e r-Frankfurt, der als eine der wichtigsten Ausgaben des Tabakvereins die Förderung der Eintracht zwischen Arbeitaebern und Ar- Lsu^6 b O'iH'H, litt Paris, 2l<. Ian. Au» Gabe» in Ium» wird gcmeldc.. bah ein italienisches Torredobool log ar die t u n c I ü Pt .■ F i f di c v e i betamp f e und bin Golf Agbir in ben tiuuindun Gewässern hurdiiudn*. Tic Fischer haben, durch diese» Bei gehen btunruhiot, den Fischfang ausgegcben und die Regierung um Schutz durch ein französische» Torpedoboot cr,:?.|'i Man lei ledocl, der Aniicht, bau die Küste von ornbes und Dserba inwlge bei itiilienliehen Mannahmen blockiert sei. Tu* sranzö'ische Kavallei:e nn Süden von Tunis sei durch Futtermangel bedrobt, da bic Lieferanten au» Furcht vor den Italienern die Sendungen eingestellt haben. Tieznn »vrot I: mounthdi 7b VL viertel- nibilut) Mk. 9.20. durch )lblu'le« il Zivcigliellen inoihuli.b tiS Bl.; durch btci'OÜ Mk.2.— vieiiet- jiUnL ausichl. lotla. 3füenuiti’$: lokal 15 l'L, aueivön» A» tMtmiut. QhHvfbcihtnr:')! Goeg. Berautivotllich lih den ri'huldicti teil: Auaus R o m , 29. Ian. «Agencia Stesani) Die nach Beendigung pses bei Ainzara vorgenommenen Schätzungen üblichen Streitkräfte, bic daran teil- Aus Berlin wird uns geschrieben: Nach den Absichten der Reichsregierung werden dem heim Reichstag vorläufig keine größeren Vorlagen zu- |!>?n mit Ausnahme des Voranschlags der Heeres- ’n Ib Flottenvorlage. Die Hauptaufgabe des ncim HkichStagö wird zunächst die Verabschiedung dieser drei ücriericn sein Erst von der Gestaltung dieser Vorlagen, wird ! weitere Versorgung des Reick)stags mit neuem Material ^hängen. Von lwndelspolitischen Vorlagen lvird dem Reichstage icr neue deutsch-türkische Handelsvertrag zu- :f>en, der noch im Laufe des F-cbruar erledigt werden must. Line gröstere Reihe von Vorlagen befindet sich in Vorberei- dlitig, doch ist der Zeitpunkt ihrer Einbringung im Reichs- lazcr noch ungewist. Es find dies eine Novelle zur Reform kr Fahrkarten st euer, eine Novelle zum Seeunsall- ^ieitz, ein Entwurf über die Haftpflicht der Straßenbahnen M Sachschäden, ein Entwurf betr. die Revision des Spio- ia,aeacfetzes, eine Novelle zum Patentgesetz, ein Ent- j> »uef über die gesetzliclu' Regelung des Dheaterwesens, ein fntiuurf über die gesetzliche Regelung des Postsckwckverkehrs, an'Nahrungsmittelgesetz, ein Entwurf über die Neuregelung Sonntagsruhe im Handelögewerbe, ejn Entwurf üben den Erwerb und Verlust der Staatsangehörige bi t, ein Entwurf betreffs Einschränkung in der Erteilung *n Wandergewerbeschciuen, eine Novelle zum Reickzs- ^mtenyesetz betreffs Einführung des Wiederaufnahmever- i°»uens im Disziplinarverfahren, ein Entwurf über die Er- rWung eines deutschen Rechnungshofes, ein Entwurf betr. liah n mehr gewählt worden. Herr v. Bethmann-Hollweg j fcjre dann heute erst recht unmi^glich gewesen. Aber die I basrrvative Presse will den Reichskanzler beharrlich zum ini^elfmibcn ntod^ir Wir erhalten folgende Drahtmel- iuvo aus Berlin: . „! des gestrigen Kampfes bei Ainzara v Berlin, BO. Jan. Die „Den t f ch e T a g e S z c 11un g ! berechnen die feindlichen i r e i. . . . . . iiiY-rnolt heute an die .'ibrc||c der „JcorbocuDaicn .utgemeincnl genommen haben, auf fechc- bis s i c b e n t n n f c n o M a n n. i gt übrinen» her ivcvurlsilm be.\ Minin . von oen ocunojrn .vn simng" die Vorwürfe gcsicn die Regierung wegen zu flau e r I Verluste dcS Feinde« müssen sehr grost gewesen fein, bn ba« I wnien in der üblichen Weise begangen worden t r t e i d i g u ii g der R e i ch S si n a n z r es o r m vor bat Wahlen. I nnlicnifrf)c Feuer augenscheinlich sehr wirkiam war und die I nrfeii 11 » --------— ■ ■ ■- 1 1 ri ein beispielloser Vorgang, du» eine RegierimgI jotfn niährrnh bc« langsamen Rückzuges mir teilweise be»| itllö K* gewaltige GesetzgcbungSwerk, bas sic selb,l als vereinbar erdigen lonnten Die Italiener hatten zwei Tote und acht Leiäü- , qn .. qtf_rr,r M n ,Y. il Dem Wohl des Land,*« anerkannte, mit den ungehcucrlichüeii verwundete. ..Köln, 80. Ian Der Pfarrer K r ü g e r m Velthusen ei- hü V rpslichtung zu fühlen, Stefani rsährt noch folgende Eiwelheiten flferI'1 - 1 ''' "1 1 ■c) ihrerseits der gemeinsämdlichen Agitation entgegenzutreten, den gestrigen Angriff auf Ainzara: Gegen 3 Uhr feuerte her b dem ^Ko n l i s, o ? u m n V nüber den gestrigen Einwendungen der „Norddeutschen Mlge- iialicnische Posten an der Ostseite der Verschanzung ans die Feiube, raub rJ..%m rhm.ni? Siriiav wnb lief e n flöt ung" bleibt das Vündlerblatt daber, das; die RegierungI die sich im öchus der Dunkelheit den italienischen dnü । mv h 111 1 11 11 f 1 1 1 1 1 " 111 . d ui spat und zu wenig luirftirüfOid) gegen das Paktieren der genähert hatten Als der Feind, der vielleicht bcabtiditinle, diel tg rlia-en Parteien mit der Sozialdemokratie sich gewandt habe. iZtacheldrahtzäune zu d u r ch s ch n e i d e n , sich entdecktl ^r(lllCHuClDC(lUnu. Tie „K reu z zci t u ii g" meint, eine reckst zeitige, sachliche I iai>, eröffnete er aus nächster Nähe F e » e r n n f b i e i t n I i e n i -1 Mannheim, 20. Jan. X)ier hat sich in den letzten Tagen, nllärung gegenüber den irresührendett Darstellungen der ReichS-I sch en Befestigungen Beim Zahl konnte nach der Btärfc I wirb bex „Frkf Ztg." b ichtet, eim kommuiiali Hi im > ' • 'i n wart keim Einmisäplna in den 2irni bei si-11 Ibc« FeuerS aut drei otS vierhundert ^I-ogen, die vermutlich in Deutschland einzig hmii bi E sind .in .gewesen, sondern Nur dos gute Reckp der Regierung. Jeden- die Italiener da« Feuer i*rwiderten, zogen sich die Türken nach i n 1 9 städtische Ausschüsse 4 9 Frauen z u > Nil- .Ile hätte daS der Ausstreuung von vornherein vorgebeugt, als etwa 20 Minuten zurück, stürz vor Sonnenaufgang, gegen G Hin | n r b c i t herangezogen worden. i bic Regierung selbst nicht so recht von dem Viert der von morgens, griff der Feind aufs neue die Südseite der ft gutgeheiken.it Gestaltung deS ReformwerkeS überzeugt. italienischen Befestigungen gegen Ainzara in Sie A.b.u bei neuen Vieirtjetagi. Ilcl)r »icl «öfterer Stärle in bee0er Ilroni an. ieh^fiH'Träfnre^etärVe'in’b^eÄr^.v’an” a"\^ 100 jäI?rigC ZubiläUM ÖCI Sitllia Kg. Wl. Küil. Tas langsame wohlgezielte Fi'uer der Italiener zwang bic Türken Gießen, 30. InnuM bald, sich hinter dn Kämme der nächsten Dünen zurückzuziehen, von» Den Abschluß deS Jubiläum i fix bei sirma 1 ii-" sie ein allmäblich schwächer ir. ■ | iljpp Gafj bilbeti gelt in nachmittag ein ein Plötzlich gegen 7 Uhr machten sich neue Streitkräfte bc« ~c|t in Steins Garten, das di. aesamle Arbeiterschaft der F-indcs in dem unüberiiditli^ii fumMigen fflcltabe vor derImit bm Angestellte, Berwandtei, und ,1reunbe>t fWf'imm«r i“«tC”ensi"°kruder d^imüeinäie Vtiilkr" Saufe» «all ».reinigte. 8» ttar dr> finnlß« entdeckte schnell die Stellung deS Feindes im Südwesten und nlles, was mit der Firma Gail ziifamminhanat, fl€raoc richtete ebenso wie bic Maschinengewehre dorthin ein wirksames in Steins Garten zufammeitzufUhren, ist es doch die Stalle, Feuer. Nack, halbstündigem Schiesten begann der Feind, das Feuer von der mit der Ehe de« Begründers der Firma, der 1812 zu verlangsamen. Er zog sich unter dem Schutze der Tünen all I bir Tochter dss Besitzers des damaligen „Buschischen Gar- mähltch zurück. Um 8 Uhr 40 Minuten befand sich der Gegner icnS" heiratete, das Glück deS Hansis l^ail seinen AuSgaug in vollem Rückzüge in südwestlicher und südlicher Richtung, bc- die Unfallfürsorgc bei «.rbeihm, die freiwillig zur Rettung I von Personen und zur Bergung von G egenständen in Notfällen vorgeiiommen werden, ein Entwurf über die (V.uil- brnt der Bienen, ein Aussührnngsgesetz zur Bekämpfung des Mädchenhandels und eine Reihe kleinerer Gesetze Die im alten Reistage unerledigt gebliebenen Vor lagen werden vorläusig itld)t wieder vorgelegt werden, ev ist beabsichtigt, den Entwurf über bic Errichtung eines htn Dann imcoer vom rne-, obersten Kolonial- und KonsulargerichtshofeS umzitarbertcn innncr hinter den ör* 11 ihn spater dem RiKchstage wieder zu uitterbreUen Ob ™ ulritffl Snb »n fSbrffl b«* ff u r p fu f d) e r0cf c6 nach einer «eubearb.iluun bet Wföll nun biefe lanfl- «»%rie bem Reichr.age inieber zu gehen wird, ist noch UN- SM "in ni». Wie mir, so schreibt uns ein B e r l t n c r M 11 a r b i i Td. 2ß p, __ Diner xifl P iimütiopi 250 Vt. > einnefoi» l-LWU mir ordnet, rc>ristrier1, glättet, i --r^eidigung, die er gar nicht g idibc es wirken, wenn er den od . noch besser eine! Wie nnr foschrmbt uns ein »er 1111 er »a 1 iui»v« -1 würde! So aber sch.-int jetzt tiefe lang- ter , aus bester Quelle hören. "'N 0... ' ।. l l'iHflc und imintcvciiante Zeitungspolemik noch fort grost" Bestunmtt'eit gegen Jlcl*1lhfÄ. Ilh'il mei-bcii ui fohen \ Präsidiums ausgesprochen Graf Poiadowski hat sitn. ««'ituna" ^eichstagskandidatur angenommen, um UN Reichsiage znm ; i,c amtlickie „.Norddeutsche .lllgemetne Zntung Dcr Allgemeinheit in positiver Arbeit, namentlich h..'u"..utdS?:,äfiÄ/'Ä1 H ii ? c ui Ergebnis zu zu sckire i b e n. Sie.habe die Finanv -vcklst fnrten ehemaligin «Ltnatsnniiistir sein iritd , I kiioimh tzc mbiilM und nichts gegen das Paliiereii der bürgt r i diese Absicht des (Wrflicu vollständig beycitcln. | bih-i Partcicn mit der Svzialdcmokiatü gci.iv. Als sie emge-1 Die Wahl des Präsidiums diirste übrigens, wie niau Wpin 11 habe, fei ix< zu spät gewesen Diele Bonvürsc sind nickst l anch m parlamenlarischen Kreisen annimmt, den Fraktionell lr|r[ilitint. Tic Bemühungen der Regierung sind dauernd, und Reichstags mich viel Kopfzerbrechen machen, ir Mi nicht erst seit der ErvNnung der 'Wahilaiiipagne dtirans aus- . tizaiigen, dir Gcgemäpe unter den bürgcrlick^eu Parteien aus- . . -vcucn- a . t I speich en und sie auf bc» gemcinsaincu Boden des staatlichen I Nachdem bei denZetzten Reiclistagswahlen die u.cl- III iciir .in 11.1 ui in in en Au-NN die t B> innhungen an fcnfcn leider 1 11 n i Zitze im RetchAtage gewnnen ssür daß Eronprinzlichi i' ।। ici 11 ges Schuld I haben, veröffentlicht baS 1 raan bei „Hannoverschen Remtü Hl |1(1 Schweiz verbringen wird, ist im Dalasthotel in i hi hi u. n. iiiii.i Hätte sie im Streit nm den IPartei", die „Tentsehe DolkSzeituna", in Hannover fol I rina Quartier gemacht worden Die Abrcisi von Berlin iviib ; i-ncv-ev Mi t der Reichssinanzreform für die eine oder andeie! üxnden Dank nn--* dein zu erfehen ist., wie hartnäckig diesel bereits Mitte oder Ende dieser Woche erwlgen 51' kleinen cUtr Partei erarissen, so butte sie ihre Versuche von "vru ihren ausfichtSloien stielen sestdalten: Prinzen werden in Berlin bleiben Das Kronvrinzenpäai mai 1 hrein als 'l 1. - s 1 ch t S l 0 i i g se 1 t ücrbajnnit Wohl aber ^uti an tl>rcn au^a^iojcn(id) bcr sthon mehrmals im Engadin, hüt aber b.shei Ilern IN ' "ilNitz " wahst-n zeigt, von neuem st.'gieut' erwiesen Ltzennglcich wir gvischSN Älbetten Mächte, Uttb bi föh-it SlnD‘h SxCülil iüc knmi TE d?i'Reickista^ssessi m ""Nin, das; nächst der göttlichen Vorsehung einige Qün- 1 iano hat ein D r a h t u n g > s w echsel stattgesnnden hä W MtriuS T »hi Momente zufammeugetrosten sind, um dies Resultat zu er- >Nderlen Wächter des.eslhierte: lSirf W 2s bk fo wirb uns anderer eitS doch bewustt daß m erster „Z.nÄckgckeHrt unter dem angenehmen Eindruck b.-r sim.pa : Ku'be?@oüi? bciiwk^ hübe fM^ assen ist nich^nüie'r ^'»ue der ausopserndcn, nnermlidl,ck>eu und clbstlosen Arbeit un-1 tbifdjen Ausnahme, die ich in Rom geiniiden habe, beeile uh imdi, Ä Wminn Wb‘n ÄÄn «‘T1'1' Partrigciwssen, vor allem de. AuS'ckmnnutgl.eder bei- Vcr- Ezzellenz und dem Ministeipi-.istdenten meinen aun iclrtuim Kl wr dm Wv^ Allheit -um Mnuk trauenSmänuer, bn Redner, der. Mitglieder des BolkSschristen-\^nl M1 übermitteln Wollen En.. Ezulten auch Ihren M.,,e . XIC -.hu'h oll' nickn w NN di. i'strgei fowu .11'.. ' 1 w"!I, hu* Gelullte in-in.' hochlteu 1 ' '.‘n I - qeirn 1 g n i ' in -i ? ...... dii st, und. dräng NN deSha b,[a.....ücken Tie ........... ...... 1 ßhÄffie ^."Mrna.-f»enlHi. ...»'»k Mi. »»<»« WÄ 'S1”- 5* d.M- euer Uudkn. l.-r-l.ch bi.- Saab l ji.fn HiifuilMiiuieii um die Eiuiauiia des Bürgertums allein ac• I Iciitlich zvi Kinntniö zu bringen. Dak Tirckti rium^ I d I I p Nlibvrlcii. |ßi balKiL Gnade in der "gcaenwärtigen^ Zeit sollten sich hannoverschen Partei, gcz. A. Freiherr von Schele-Scktelenburg. | Di San Giuliano antwortete:! V- Blätter, die für die Stärkung der StaatSautorität cintrctcii, I fr'trr unbilligen Vorwürfe gegen die Regierung enthalten. I Breslau, 30. Jan Wir sind davon überzeugt, daß eine Einniischung der I soll, wie die „Morgenpost" mitteilt, die Wahl des Konser- $ei.vmntfl in den Wahllamps int Sinne der „Deutschen I vativen Dr. Oertel, die mit .'188 Stimmen Mehrheit er- tiarszta" die Berbitternng nur gesteigert hätte. Viel-! solgte, von der Sozialdemokratie und der Fortschrittlichen wären dann am Sck)lnsse rtoch ein paar Sozialdemo^ Vollspartei angesochten werden. ^8chi«k )ic Scidjöucrridjerunnfei: en löeiiuerbreitetenSor sctzc in Einzel-Mu httUWückl MlidkN' u. Hintcrdliif- !)„t ElnführunRNgi-M l Einleitunn. crlnuicmbr rL, nlvhlibeibchkm Sadiii drWI»«tDr.Kirlli ,,e an bcr Uttloerfttät Ur nbicflUfllifobflnbW.: Muöitaitunfl, biUtnet W ÄS.» «ffisr । 20 ekrstes Blau 162. Jahrgang Dienstag, 30. Januar l(B2 ||.r tut«*« ew)dg« Ä Q Gießener Anzeiger tmlpiedi-'Jlnldihifie: MW ES General-Anzeiger fit Gberhessen i »nehme oen Anzeigen Rotatfonsörud und Verlag der Vrühl'fchen Univ.'vuch. und 51eindruckerei R. lange. Redaktion, Erpedition und vrnckerei: Zchulstraste 7. ; !ornüW's'uh^ Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschästrstelle vahnhosftraße I6n. ^"^'ienie.1 ibeitnehlnern bezeichnete und im Sinne dieser Bestrebungen einer Anzahl Arbeiter mit 25 und mehr Dienstjahren Ehrenurkunden des Deutscheri Tabakvereins überreichte. Für die Gemeinde Rodheim a. d. B. sprach Pfarrer Vömel Grüße, Glückwünsche und Dank aus. Rodheim fühle sich mit dem Hause Gail besonders verbunden, da es der Sw der ältesten Fabrikfiliale und des Sommersitzes der Familie sei und den Damen des Hauses und der milden Hand des jetzigen Chefs viel zu verdanken habe. Er uries auf die sozialpolitischen Vorteile des von der Gießemcr Tabalindustrie einaefülyrten Filial- fabniksystems hin, das den Arbeiter bodenständig erhalte, und schloß mit einem hoch auf das Haus Gail. Bürgermeister Braun von Krofdorf übermittelte in gleich herzlicher Weise die Glückwünsche seiner Gemeinde, worauf Ober- konsistorialpräsident Rebel im Namen der Verwandten und Gäste warme Glück- und Segenswünsche aussprach. Zwei Rodheimer Arbeiterinnen übermittelten dann in gebundener Form Frau Geh. Kommerzienrat Gail ein sinniges An- yebiube, worauf der Vortrag zweier von Herrn Boller verfaßten Gedichte den rednerischen Teil des Tabes schloß. Da und dort ertönten von den Tischen der Arbeiterinnen dann hübsche Volks- und Vaterlandslieder, bis dann der Lanz begann, der alles in ungezwungener Fröhlichkeit lange zusammenhielt. — Die frohen Festtage des Hauses Gack sind jetzt vergangen und die Arbeit tritt wieder in ihr Recht Möge sie auch fernerhin für alle Beteiligten, für Stadt und Staat so erfolg- und segensreich sein wie seither. Au- Siafct und Land. Gienen, 30. Januar 1912. * * Tageskalender für Dienstag, 30. Jan. Stabt« theater: „ Loklor Klaus*. Anfang 8 Uhr. ♦ * * Aus dem Militärwochenblatt. Zu Oberleutnants wurden befördert: die Leutnants der Reserve Römheld (I Essen) des Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25; Pohlig (Elberfeld), des Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Hess. Feldart.-Rcqts. Nr. 2o; Sunkel (Marburg) des Jnf.- Rsgts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116; Zu Lmtmmts der Reserve: der Vizefeldwcbcl L> ch ü 11 l e r (I Kassel), des Jnf.- Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesff) Nr. 116; zu Oberleutnants: die Leutnants der Reserve Wolf (Heidelberg) des 2. Großh. Hess. Feldart.-Reals. Nr. 61; Jann (II De Triumphe, so erst jetzt wieder bei mehrfachem Auftreten in Stuttgart. ** Grammophonabend. 'Der Alldeutsche Verband schreibt uns: Während die Bestrebungen, in weitesten Kreisen Verständnis für die bildende Kunst zu erwecken, überall Fuß gefaßt haben, wird die erzieherische Straft höchster musikalischer Kunst für die große Menge wenig ausgenützt. Es scheitern derartige Absicksten an den hoben Honoraren, die erstklassige Künstler für ihre Darbietungen verlangen müssen. Man kann natürlich auch in die Stuben des Bürgers und Arbeiters keine echten Rembrandts und Kaulbachs bangen: aber die trefflichen Reproduktionen unserer Kunstanstalten und die durch die Vervielsäl- tigungen billigen Originallithographien haben sich nicht nur die Wohn räume der weniger Bemittelten, sontern selbst die der besten Kreise erobert. Ebenso ist aber die Reproduktion der mensch lidjen Gesangsstimme durch das Grammophon heute auf einer Höhe angelangt, die sich unseren vorzüglichen graplstschen Reproduktionen ebenbürtig an die Seite stellen kann; sie ersetzt ebensowenig wie die graphische das Original völlig, aber sie macht die künstlerischen Absichten des Schöpfers weiten Kreisen zugänglich lund vermittelt den sonst unerreichbaren künstlerischen Genuß an den Werken auch ihnen. Der Grammophonabend, den die hiesige Alldeutsche Ortsgruppe am nächsten 'Donnerstag in Steins Garten frcranftaltet, bedeutet den Versuch, ob sich billige und dabei das Beste vvm Vorhandenen biet enbe Gesang rivi ober gabeln n st in Gießen einlxürgern läßt; der sehr niedrig gehaltene Eintrittspreis rechnet allerdings mit zahlreicl-em Besuch. ** Die Stenograph en-Gesellsch ast Gabe ls- berger hielt dieser Tage ihre Hauptversammlung ab. Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden ergab, daß auch im verflossenen Jahre rege gearbeitet worden ist. Es wurden von Mitgliedern der 0>escllschaft in 1911 errungen: 11 erste, 4 zweite und 2 dritte Preise (darunter 4 Ehrenpreise). Die Mitgliederzahl beträgt 121. In den Vor- stand wurden gewählt: L. Lenz 1., H. Rau 2. Bors., H Bogel 1., Fr. Schneider 2. Schriftf., L- Cüravelius Rechner, Fr. Peppler Bibliothekar, K. H. Kuhl, W. Peppler und A. Meckel Beisitzer. Das in diesem Jahr statt findende 15. Stiftung*- fest soll in größerem Rahmen am 2. Arni in Sterns Garttn gefeiert werden. Am Samstag, 3. Februar, wird im Vereinslokal eine Kappen sitzung ab gehabt en. ** Verein ehemaliger 116er Gi eßen. Am vergangenen Sonntag feierte der Verein ehem. 116er den Geburt s- cag des Kaisers in Gestalt eines Winterfestes im^Cafs Leib. Sdton lange vor der angesetzt.n Stunde war der große Saal gefüllt, |o daß noch die Galerie und die Nebenräume mit hcrangezogen werden mußten. Von dem Regiment war eine Abordnung unter Führung des Majors Großmann mit der Vertretung des Offizierkorps beauftragt worden, der sich noch eine größere Anzahl von Offizieren freiwillig angeschlossen hatte. Die Darbietungen folgten sich im raschen Wechsel und fanden den ungeteilten Beifall. Zunächst sprach nach einigen Konzertstücken der Regimentsläpelle, die Obermusikmeister Löber leitete, Frl. Else Kühn einen sehr hübschen Prolog, woraus ber 1. Vorsitzende, R.-A. Kaufmann, die Festrede hielt. Das von ihm auf den Regimentschef ausgebrachte Hurra sand begeisterten Anklang. Nun folgten Stab’ roinbüjungen der Militär-Turnabteilung des Männer-Turnvereins, der ebenso wie der befreundete Artcklerievcrein eine Vertrtung seines Vorstandes entsandt batte. Die Militarhumoreske „Die Kraniche des Jbykus" fand großen Anklang und auch die beiden Duette „Tie flotten Turnerinnen" und „Die Bildungsstunde" sanden ungeteilten Beifall. Tie Militär-Turnabteilung des M.- T.-V. zeigte bann noch Gipfelübungen am Reck unb stellte zum Schlüsse sehr schone Marmorgruppen, deren letzte eine Huldigung Sr. M. des Kaisers bildete. Tcn Tank der Gäste sprach Major Großmann aus, der dem festgebcnden Verein ein ferneres Blühen und Gedeihen wünschte. Unter den Konzertstücken seien besonders erwähnt der vom Obermusikmeister Lölnr komponierte, zum ersten Male gespielte Marsch: „Hoch das Kaiser-Wilhelm-Regiment", das Flötensolo des Herrn Müller und das Posaunensolo des Herrn Sdyribbe. Die Ausstatturrgsstücke für das Theaterstück hatte in dankenswerter Weise die Firma Karl Stückrath gestellt. Punkt kJL2 Uhr begann der Ball, der bis zum frühen Morgen dauerte. ** Kin d erkl i n i k in Gießen. Die Verhandlungen der Gdoßherzoglichon Zentrale für Äduttcr- und Säuglingsfürsorge mit der Medizinischen Fakultät der Landesuniveriität sind soweit gediehen, daß mit der Einrichtung des geräumigen in der Friedrichstraße von Arckntekt Meyer hergestellten Baues als „Universitäts-Kinderklinik" im Spätfrühjahr begonnen werden kann. Die Klinik ist von der Zentrale aus Stistungs- mitteln gebaut worden, die nicht aus Gietzen stammen; doch wird die Einrichtung nicht in 'Darmstadt, sondern in Gießen beschafft. Mit der Erbauung der Kinderklinik ist wiederum eine Lücke in Der Reihe der medizinischen Institute unserer Universität ausgefüllt, so daß diese in dieser Hinsicht bald keiner anderen Universität von dieser Größe mehr nachstehen wird. ** Der Verein für Sterbeunterstützung zu Gießen hielt am Sonntag nachmittag im Saale des Gastwirts Sauer seine Hauptversammlung ab, die in Anbetracht der hohen Mitgliederzahl mir mäßig besucht war. Dem von dem 1. Vorsitzenden Seidewand erstatteten Jahresbericht ist zu ent= nehmen, daß der Verein auch im verflossenen Jahr recht gute Fortschritte gemacht hat. 'Die Mitgliederzunahme betrug 53 Personen, denen 13 Sterbefälle gegenüberstehen. Die Gesamtmitgliederzahl betrug am Schlüße des Gesckiästsjahres 1547. Herr Bruch Häuser gibt hieraus den Kassenbericht, der eine Einnahme von 17 896,73 Mk. und eine Ausgabe von 4568,47 Mk. aufweist, so daß am Schluß des Geschäftsjahres ein Reservefonds von 13 328,26 Mk. zu verzeichnen ist. An Sterbeunterstützung wurden im vergangenen Jahve 3510 Mk., in den fünf Jahren seit Bestehen 30 780 Mk. verausgabt. Herr Fourier teilt mit, daß Bücher und Kasse in Ordnung befunden wurden, woraus 'dem Kassierer Entlastung erteilt wird. In den Vorstand wurden gewählt: H. Seidewand 1. Vorsitzender, Heinrich Noll 2. Vorsitzender, Bruchhäuser Kassierer, Diehl Schriftführer, Beckmann, Müller und Reitz Beisitzer. 'Ter Aufsichtsrat besteht aus den Herren Fourier, Rühl, Ries, Wißner und Möbus. Eine längere Debatte entstand über die Festsetzung deS Sterbegeldes für 1912, doch wird schließlich dem Vorschlag des Vorstandes und Aussichtsrates, das Sterbegeld in der seitherigen Höhe (270 Mark) zu belassen, zugestimmt. ** Uebe nahten. In verflossener Nacht wurde in der Nodheiiner Straße ein Arbeiter aus Heuchelheim von einem Zuge der Biebertalbahn überfahren und getötet, Nach den Angaben des Zugpersonals sprang der Wann plötzlich hinter einem Baurn hervor und warf sich vor die Maschine des Zuges, so daß angenommen wird, daß Selbstmord vorliegt. Landkreis Gießen. b. Leihgestern, 29. Jan. Am 28. Januar feierte der Kriegerverein Kaisers Geburtstag. Lehrer Storck aus Altenstadt i. W. hielt einen Vortrag über die Fremdenlegion, dem die Zuhörer mit größter Spannung folgten. Die Gesangvereine Eintracht und Liederkranz verschönten die Feier durch ihre klangvollen Clwre. — Ihr 25jähriges Jubiläum im Dienste der Eisenbahn feierten die Herren Zugsührer Faber und.Schaffner Lotz. Ihrer Einladung folgend hatten sich alle dienstfreien Kameraden vom hiesigeii Eisen! ahnerverein, der 67 Mitglieder zählt, mit ihren Damen bei Wirt Dern an der Bahn eingefunden. Auch auswärtige Kollegen und hiesige Freunde waren erschienen. Der 2. Vorsitzende Wilh. Häuser beglückwünschte die Jubilare und überreichte jedem ein sehr schönes Gedenkblatt. Finanzaehilse W. Schäfer gedachte der hohen Anforderungen und Verantwortlichkeit, ivelche der Dienst eines Eisenbahners mit sich bringt und welcher Gewissenhaftigkeit und Pünktlichkeit er sich befleißigen muß, um diese zu erfüllen, aber auch der Gefahren, denen er ausgesetzt ist. Lelxcer Buß brachte das Kaiserhoch aus. Bei Musik, Gesang und einem Tänzchen flogen rasch die Feierstunden baljin und erst nach Mitternacht trennte man sich. == Mainzlar, 28. Jan. Im schön geschmückten Saale des Gastwirts Philipp Muller versammelten sich am Samstag abend in Begleittrng ihrer Frauen die Mitglieder deS hiesigen Krregervereins, um den Geburtstag des Kaisers gemeinschaftlich zu feiern. Präsident Rein machte auf den Zweck des Zusammen- seins aufmerksam und bradjte das Kaiserhoch aus. Nach Absingen der Nationalhymne schilderte Lehrer Kurz in einem Vortrage die VerlMnisse der ffanzösischen Fremdenlegion und machte u a. darauf aufmerksam, daß eine große Anzahl von 'Deutschen dort dient uni) dem Erbfeinde Vorschub beUv. Frondienste leistet Alt- und Ehrenpräsident Kern dantte in einer Ansprache den Lehrern Weisel und Kurz für ihre musikalische Mitwirkung und den jungen Mitgliedern für die gutgelungenen, durch Lehrer Weisel cinoeübten theatralisckren Aufführungen. Nachdem noch das deutsche Volkslied zur Geltung gekommen, trennte man sich zur schon vorgerückten Zeit. O Lt ch, 29. Jan. Einige Veränderungen hat es im Vorstande unseres Turnvereins gegeben. Landwirt Heinrich Schmidt wurde zum Vorsitzenden gewählt, da der seitherige 1. Sprecher, Dachdeckermeister Christian Vater, das lange Jahre mit größtem Pflichteifer verwaltete Amt freiwillig niedergelegt hat. p TreiS a. Lda., 29. Jan. Im überfüllten Saale der Wirtschaft von Wilhelm Benner sprach gestern abend, nachdem Forstwirt Büttner in schwungvollen Worten des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers .gedacht hatte, Reichstagsabgeordneter Dr. Wer n er-Butzbach in 1(2 stündiger, zündeirder Rede über das Programm der deu t sch-so z i a len Partei, die Zusammensetzung des neuen Reichstags und die wirtschaftliche und pülttiicbe Lage unseres Vaterlandes. Im Anschluß an den Vortrag gründete fia; vin „Deut sch er iß er ein", dem sofort cta» 80 der Anwesenden bei.trw.cn. = Weickartshain, 29. Jan. Gestern abend reim; Saale des Gastwirts Hock der Krieger verein den GebitNA. tag des Kaisers. Tic '<\'ier, ?,u der Die reich erschienen waren, tourbv durch einen von ssräulein 2 üAt*- ^gesprochenen Prolog eröffnet. Hierauf hielt Vereinsvraftden: Schmidt eine kernige Ansprache, in der er zur Treue gegti Fürst und Vaterland ermahnte und ein Hoch auf Sc. Maiesiäi ausbrachte. Sodann lernen einige Theaterstücke, die von Präsidenten eingeübt waren, zur Aufführung. Tie verfdvebenen Stücke wurden, trotzdem einige davon an die Tovüellunglhul der Beteiligten nickst geringe Anforderungen stellten, gut bunfr. geführt. Die Pausen rourben durch Musikvortrage der Vereint- fabelte ausgefüllt, die dann auch zum Tanz aufspielte. -w. Hungen, 28. Jan Auf Einladung des Kriegerdereins fanden sich gestern abend die Eittwohnrr zur Feier des (bt, burtstags des Kaisers int Saale der „Traube" ^b'-rrid) zusammen Präsident Karl Sck m idt V. hieß die Erschienenen herzlich willkommen. Oberamtsrichter Steinberger bninat in kurzen Worten die Friedensliebe des Kaisers und bra. Kailbach i. Odenwald, 29.- Jan. Heute früh mrä» 6 Uhr wurde zwischen Kailbach und Schöllenbach von dem us 5.44 Uhr in Eberbach abgehenden Personenzuge Nr. 460 der ti Eberbach stationierte Streckenläufer Bahnwart Häusel, auf de« Dienstgang überf ähren und sofort getötet Er hinteMß Frau und drei kleine Kmder. Beilbewährte 70° o Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch <0e Bektrlzltatewerke ond InstaUatian»- geachJfle zu beziehen. Anerieiellichaft. Berlin 0.17 OSRAM LAMPE Utn vollbrachte hier eine Leistung, die im ganze rt r ne Bewunderung und Anerkennung hervornef. .......v . ..... nv Cinnh Mnrn nnrnHIiTlP Lil H Grünewald. Maure. 40—44 Klammern () (+ 2) re Gefängnis. 213 ( — 15,5 louiue. 70-73 65-68 91-93 81-89 74-81 77—86 76-81 78—81 61-72 63-64 191 191 210 207 212 (— < + (+ (- 43-48 41-45 38-42 33-39 26—82 40-00 81-00 214 (+ 2) 195 (- ) ) 2) 2) ) ) 48.00-50.0) 45.00-47.50 43.00-50.00 48.00-50.00 103-110 95-103 85-93 80-83 210 213 198 21U 207'/. 215 212 85-00 81-00 62-66 56-61 60—55 47—49 8) 1) 1) 2) ) 2) 1) 1) 1) 1) 1) 4) 4) ) 21/?) ) 6) ) (- ) t+ 3) l— ) (+ 2va (4- 21/,) (— ) (+ 2) Mk. 50-54 45—49 Letzte Nachrichten. Gro^e Erregung in China. Peking, 30. Jan. Hier sind die Revolutionäre sehr rührig. Ganz Nordchina ist.rn Spannung, da morgen die A b d a n k u n g der D y n ast r e erwartet wird. In M u k d e n herrscht eine Schreckensherrschaft. Die chinesische Bevölterung ist von einer Panik ergriffen. Der lapanifche Gesandte fürchtet, daß es zu einem aktiven Eingreifen Japans kommen muß. 45—44 39-40 61.00-63.00 58.09—61.00 6LOJ-68.00 61.00—68.00 Zur lirüttiZuuZ der Knochen ' Mem LLjährigeS Töchterchen Anna, das im ersten ('ebenL- fahr sehr unter einem zarten Knochenbau zu leiden gehabt halte, dessen Folgen sich immer wieder zeigten, hat mir zu Anfang 8 «ÄÄT$i ui Ü5Ä Ä Hcotls Emulsion das 'JJiein: ( + ) beziv. Weniger deige'ügt ist, wie Levens- -schlaft linuiiaier wetieroerttyl. Oeffentltcher Wetterdienst, Gießen. Wetteraiisstchlen in Hessen für Mittwoch, den 31. Januar 1912. für die ebenfalls ftäfc illigt werden. - Alse Unlversitätr-Nachrichteri. O. Marburg ° £ , 29. 3an r^Dr°>-»°rd-r3°°l°gik tn vlnSersität Marburg, 2t. Ker schelt, hat drn an ihn »cncit :Huf nach F r ' u i ' B. q b g e l c h n i Paris, 30. Jan. Die geplante fran8öftf d) -ita* lienische Mission, die aus Anlaß der letzten Zwischenfalle gebildet werden soll, wird sich namentlich mit ^en Unstimmig- leiten der Haager und londoner Abmachungen beschäftigen Weltmarktpreise; Wetzen: Berlin Mai 219.25 (+ 0.25); Budapeil April 202.25 (4 u^5); Liverpool Alarz 174.20 < 4- (j. jö): Paris Jannar 228.25 (-j- 7.3o); Ehicago "Jiai lo8 80 (+ 3.25). Roggen: Berlin Mai 199.00 (4- 0.75). Haier: Berlin Mai 19u.50 (+ 0 75). tzuttergeriie : cii Hamburg fckwim. Io6.7.> (— 1.25 , Jan. 157.00 (— 1.2aj, Februar-Atarz 136. i e L) i) o> - na clcoeci gc voni 29. Jan. Austrieb: 1350 Rinder, darunter 4G9 Lclsieu, 84 Bullen, 847 Kühe und Färsen, 315 Kälber, 416 Schale, C0U9 Schweine. L,euoenz: Lchsen sehr langfani, geräumt, Kühe und näqen lebhalt, bleibt Uei’crimiiD, Halber und Schafe ruhig, geräumt, - - ' Preislur 100Pfd. vermischtes. Ein schweres Unglück crugnae sich tun nach 7 Vs Uhr ' V einer Fabrit in Al lach, wodurch das Ausbrechen eines Benttls n Tanipfieijel z w e i H ei z c r vom Dampf überströmt wurden, .sirise namens Müller aus Allach, Bater von neben Kindern, war Nort tot, wahrend der andere namens RLumcycr, ebenfalls si:heiratet, schwer verletzt nach München m eine Älmit P-acht werden mußte. * Ersatz des Glaskörpers des Auges. Im allge- n.-imen galt bisher ein Auge für verloren, wenn es ouslief, d. h. trnm der Himer der Linse liegende Glaskörper zertrümmert wurde ich- seine Flüssigkeit verlor. Es ist deshalb als ein großer yort» tritt zu begrüßen, daß es jetzt gelungen ist, den verloren ge- p;i jenen Glaskörper zu ersetzen. Und zwar bient dazu: K o ch- !U zlösung. Dr. Elschrng in Prag hat auf die,e Weife rihLere Augen, die in Gefahr waren, zu Grunde zu.gehen, .ocr funliwnsfähig Zemacht. Die neue Entdeckung ist, wie . Wiele andere, eine Frucht des Experimentes. Tenn vorher war tat einigen Forschern festgestellt worden, daß man am Kamnchen- jjicU,4—0,8 ccm Glastörperflüssigkeit absaugen und durch Koch- ck;vvsung ersetzen konnte, ohne daß irgend welche Folgen em» KklLN. Kf. Die Tragödie des Reihers. Trotz der Natur- s^bcstrebungeit in allen Ländern sind an manchen Orten die k.^ljager noch eifriger am morden, als man glaubt 4us ^Itiralien kommt jetzt ein erfchütternder Bericht über das -treiben .2 Reihermorder in dteu-Süd-Wales. A. Mattmgley, em be» tnrnter australischer Vogellenner, wollte jüngst photographifchc nehmen aus dem Leben des Reihers machen. Er kanme ton seinen sruHeren naturwissenschaftlichen Studienreiien^die ~age einen großen Reiherkolonie in den sogenannten Riverma-sumpfen, li! iunt Flußgebiete des Murray gehörem Bor zwei Jahren kitte er dort etwa 700 Reiherpärchen beobachten können; im icfiangenen Jahre jedoch zahlte er nur noch 150 Nesten, fo zriitdlich hatten die F-edcrjäger in den beiden Zähren unter den sio£)iigen Stelzvögeln aufgeräumt Mattmgley machte nun ver- v.xene photographische Aufnahmen, lehrte nach Plelbourne zurück Liugesan-t. (Für ßorm und Inhalt aller unter dieser Rubrik siebenden Artikel übernimmt die Redaktion dein Publilum gegenüber keinerlei Vüchertisch. — Nieder mit Bonaparte! Der neueste Roman v-oll Georges Ohnet, der als Lichter des „HüUemeiitzers" nch ruf erworben hat, erschien in einer von oetnria- X-aiucniaa um.-, setzten reich illustrierten deut'chen Ausgabe. (Teutta)cs Jnlag.-. haus Bong u. Eo., Berlin V,. o7. Preis 4 Juhj In b?.t Mittelpunkt stellt Cl)net bie iitan£nl,jue Per,omm).tn des gr^-a, Welteroherers und hat auf der Gkunblage dte.-.s gewaltige historischen Stosses ein Wert üoUer.bct, in dem er »rociielloö erneu Hvltepuntt seines künstlerischen Schaffens erremt hat. -tie loan» ncnbe Handlung spielt in der Zi.it des ersten Äon।ula.y mu> 1 C;ii»- öert die heimlichen, erbitterten Kärnpie der rohmistiichen ^ar..i gegen Bonaparte, der im Begriff steht, aus eigner W-“-- lonimenl)tit den Stuhl des Drciators mit dem Throne des äIIuk* | Herrschers zu. vertauschen. uchrrim und kann heute feststellm, daß mein Töchtercheu nach mei Wochen um 3 s, Pfund zu^nommen hat Dte gelvunschtt Krüfttguna ließ nicht lange auf sich warlm, und heult spnngt die Kleine über Stock und Stein, ist viel heitern als srühn und cntroidelt auch einen ganz gehörigen Appetit (Gtj > Srau »vlo Lubrr. Nuraberz. Unttm Judkllho» s HL 8 «ngufl Wit »«k Scott-- Lebrrrran-Emulncn. wir kaum ein anvnes Mittel do^LLat^du Knochen bet aulrurichlca. alkin aut der echten Scotts Emulnon t.Qfx iQU;Cn den. Füßchen zu sieben ^-.d $Qtiad)f 3 üb:t tir te N ms mebr iaLi iäßC Ties- allgemein amrlannten Er. folat svieLen für sich selbst. s-ßccttEGmuir.on wnb Bon un8 «mLiLluhiiL tn p-.-rfter v.rfauft. «b Wtt «tetofe n=Ä feenndjt oBtr r:n;n rt. - - - Äailon rill unsrer LL'iyoarä (Flschrr mit btm -21^. ® ^^iäe^infttfmeoivr-al.^.bmran 150.0. BrmJ Ol"-vr.a1 5üX> nnU> «ä n 2icU-,$’.aaM- uns CiuIHmall it v >ioD|a. 8ttein"^^ >et * 'aus U u bet 7t N Loch 5 N l ds?ri> . "f'Uliz Qyh'hiAf., : Site I ?Qnb,llann M unb bttnL nnrii* ■ wc wi M SSL hn einlo befsen 200. ÖU, eile fjcß er bie nrS JS^WnigU ^r. Okiant, J Vortrag einiger ten. Unser triegetbf jLu.rJVafi fm @ult bte mit - fcobann würben Ife Aautzen übernommen i eit unb fanben unw- igenb bis zum Morg- derg. Auf unterem neuen ?' um ein Unfall zu. leubau bes Bahnhofs s, h noch schwere inne«! Hol gebracht. Sein hnarbeiter Beier aus i üe abgenommen. X Eine Sihung! le hier statt. II a. w; für Apotheken Mk- l'tänbc für bie fteir. gewicht Mk, und reifte nach 6 Wochen roieber zu der Reiherkolonie, wv inzwischen die jungen Reiher aus den Eiern auSgekrochen sein mußten. Tor^ erroartde ihn eine traurige Ueberraschung: bie ReibctiSger waren inzwischcii wieder dort gewesen unb hatten noch gründlicher aufgeräumt als vorher. Mattinglev fand etwa 50 Kadaver von erwachsenen Reihern; außerdem aber lagen in allen Reihemeslern beinahe 200 tote oder sterbende junge Tiere. Die Reiherjäger, die sehr wobl wissen, daß die Reihcrfedern während der Brulperwde am schönsten sind, hatten sich um den Nack»- wuc^ der Reiher überhaupt nicht gekümmert Bon diesen Schreckenssjenen, die Mattmgley alle photographisch seub eit, entwarf er daraus im „Emu", der Zeitschrift der aunrallschen £t- nithologen, Schilderungen, denen die photographischen Urkunden beigegeben wurden, und hieraus ist nun in jüngster Zeit auch in Australien ernt Vogelschutz!)ewegung geworden. Malunglevs Ausnahmen von der „Tragödie des Reibers" wurden vergiohcrt und in allen größeren australischen Städten ausgestellt. Die unmittelbare Folge roar ein Gesetzesantrag zum Schutze der heimischen Tierwelt und aleichzeitig ein Zollgefetz, daß die Einfuhr von Vogelsedern von Neu-Guinea nach Australien verbietet. Tic Bilder unb beten Vergrößerungen sind übrigens seitdem auch m Europa zum gleichen Zwecke wie in Australien verwendet ivot- den und haben überall eine gerechte Entrüstung gegen die Rechcr- schlächler erregt. 'Kleine dagesdironiL Auf der Rodelbahn in Rochwitz wurde gestern em mit fünf Personen besetzter Schlitten auS der Bahn gefchleudcrt. Ein 24-jähriger Techniker aus Dresden war sofort.tot,, eme Dame erlitt leichtere Verletzungen, die übrigen Jmassen biteben unverletzt. . . .. Bei einer großen Feuersbrunst m einer Zclluloibfabnk in Vorbanowice an bet schlesisch-russischen Grenze verbrannten ein Arbeiter unb eine Arbeiterin, ein Werkmeister unb vier Arbeiter würben lebensgefährlich verletzt. , . ,. In Paris riß sich ein toilb gewordener Stier von leinem Treiber los. Ein Schutzmann, der sich dem Tier m ben Weg stellte, würbe ausgespießt, ein Solbat schwer verletzt. Es gelang schließlich, ben Stier burch Schüsse nieberzustrecken. Nach einer Meldung des Blattes „Efpana Nuova" m Madrid liefen von den Azoren Nachrichten ein, nach denen der ^Dampfer „Cucrubie" auf der Höhe von Archipels gestrandet ist unb viele Menschen um gekommen |mb. Landwirtschaft. p Muschenheim, 28. Jan. ^reisvederinäramt n vollbrachte biet eine Leistung, die im ganzen £onc all» nig unb Anerkennung hervornef. Durch bas B'druetnpc, mit geschicti.r Hanb vorgmommene EinLreilen wurde Sn Pierdc, das von Fachleuten und selbst einem Tierarzt schon k .eit gegeben war, das Leben gereitet. Bei dem Pterd eines Ihincn Dejitzers stellten sich kürzlich die Anzeichen einer Geburt unb nach einer , Sttmde ging baS Fruchtwasicr ab. Wahrens m ber Regel bet Geburtsalt bei einem Ißierbc fchnell voruDer et:, stockte et in diesem Falle und ein Tierarzt stellte eine falsche Ki e sest unb aufjerbem eine abnorme Bildung bei rvohlnis. s-os »i .Dcterinflramt ut Gießen wurde telephonisch um Hilfe an» Crncn und kurz nach 1 Uhr erschien der K.ceistterarzt tm Auto, 'j run schon bei den übrigen Zuchttieren die Anteilnahnie uno nleresse der Züchter (ihr groß, so ganz besonder- bet emem »lbe Der Kreisticrarzt stellte durch Unteriuchung fest, daß bic ft nehme seines Kollegen richtig war, und daß das Zohlen auf 4c: .tonte eine Knochenbildung in bet Große eineS V all eim ers batte und daß sie so fest war, daß sie sich «; zerdrücken ließ. Ta nun kein Tranöporttoagen hier w«r, Knit er das Tier in die Klinik nach Gießm bringen konnte, nahm JU Operation an Crt unb Stelle vor. Naäfdem er das Gewächs «a u nuten und die einzelnen Knochen, bie sehr stark waren, mit in ange gebracht hatte, wurde bat Pferd unruhig u,u> sing an a aacn. Erst als cs betäubt und gefesselt war, tonnte die Arbeit 5b. c wrtgesetzt werden. Alle Zuschauer hatten bis dahin jegliäjc fr ii nng aufgegeben und bewunderten nur noch die gedickten uno a lucmben Arbeiten des Ktri-tierar-t«-. dieser sagte dem Meii ben Kopf ab, unb brachte so nach über sechestütibiger ‘it rt zuerst ben Kopf unb bann bie übriaen Teile bet o-rucht. uopf w»rb in ber Beterinarktinik zu wisierischaftlichen Zwecken -ttliimdt unb ausbewahrt werben. Es tvar bicS oaS fünfte Fohlen Sil Dieicm Pferd, bic übrigen waren normal. Bemerken wollen Ml rwdf, bnu sich baS Pferd fchnell erholte und nun wieder voll- fii iltg hergestellt ist. Verantwortung.) Der anonyme Einsender will Stimmung inr seine Gc» meinbe und für bie Wirtschaft in der frflhi*rcn kalboluchen M ird>c machen, indem er bcu Proieki als unsachlich bcUanbclt uno bie Gefüble ber Katholiken als Gericht bmiicllt Diesem Versuch muh ich im Interesse der Siat-lvcroidneteiiver- jammhing unb im eigensten aufs cittschiedenstc. entgegeittreteN. Tas olesuch ist rein sachlich unb unter beniclben Gclicme punkten bcbanbclt worden wie jcbee andere WirtfcbaflSgesuch. Unsachliche Momente sind nur iuirü) Hcrril (uabricMit bic Debatte getragen worden, der von Störung des religiösen Friedens sprach, die Geldirage betonte unb — sei es, daß er selbst bavou Qnimfl ober bau er einen Zwischenruf aufnahm — von einem Zentrum»» konareß rebele, bemerkenb, „Herr RechtSanwatt Grüncwalb will ja Kongresse nach Gießen haben!" Seine Darlegungen Iüiku wiederholt Heiterkeit auS und veranlaßten meine j^.erzhaftc Sck.l lißl'emerkunjL .mir sind alle Ron- gresse in Gießen recht, auch ein Zentrumstongretz, der bringt tüchtigen Konsum." „ Ter AnommruS mag sich alio gcfallign mit feinen Bemerkungen über bie parteilose Ltadtvcrorbnclenversammlung usw. an Herrn Aug. Gabriel, Den wackeren Streiter, adressieren. Wer mein Verhältnis zu den ven^iedencn RcligionSgemcin- schasten unb insbesondere zur katholischen Gemeinde kennt und der Einsender lennt cd seit vielen Jahren —, der kennt auch meine tolerante Gesinnung und der mciu auch, daß cs mir gauf lerne liegt, die Gefühle Der Katholiken zu verletzen. Ich habe ernst daraus hingeioicicn, daß alle Erwäguligen auSzuscheiben hüucn, die sich au, die inneren Verhältniste der katholiichcn Gc- metnbe beziehen und bau niemand ein Recht habe, gegen bic Gründung eines katholischen Bereinshauics Einwendungen zu erheben liebet bic Frage, ob bie Wirtschaft ui eine Kirche gehöre, habe ick) mich nicht geäußert, vielmehr bem Gebanken, bau mir diese Frage glcidjgültia sei, durch bas Zitat aus Mirza-Schasf» Ausbruck gegeben: „Ob ans Moschee, aus Äird)C ober WemhauS mir alle lommcn bock zuletzt ins BeinhauS " Gießen, den 30. Januar 1912. Gedenket der hungernden Vögel! I* ■ — - ' ' "" Gerichtsfaal. »h. Berlin, 29. Jan. 4uuuuu a-tark erschwindelt. 'Jjt ber 7. ciraKanunct de» Landgeiiclits I fand heule unter dein Uecfiti des ÜandgcrichisdirettoiS cplettltouer die Verhandlung gegen U„ >1 Jayre alten ytl gäben iminec grünete Summeu heraus. Et brachte den Frauen Im er Getolemc Thcatcrkarieu; and) versorgte er die Familien nut tilgen Tclikaiesseii unb anderen Waren, wobei er die Mehrloslen ij ne. üii-s s. iuer Tasche benriu. Ter Angctlagle wohnte bei leinen ti eui und führte liier ein recht bescheidenes teben. Tagegeu bc- ueiie er sich !u Den Nachten als Lebemann. Lchliehttd) kamen mem der Geldgeber Bedeuten. Er machte dem Kriminalkomimsfar founi Alttteilung; bieicc verhastcie AG Iler, als er eben em Wem» iti.aiirant verttei;. In feinen Laichen lonD man lu7 Ouu ‘Ult. bards MdiX Tie rnchwmdelleu Summen schätzt man aui 40UOUU UJlait. •im sieben allerdings vcr)dneDcne Allioeu gegenüber, jo baß für 3i, vcZchiedcnen Gläubiger etwa die Halsie der Forderuugeu nicht -niloicu fiut wird. L,e Bram des Augellagtcn, em dväidem ßid Die als Zengin geladen ist, wußte von feinem Treiben mckis i tat iiiin fcibit 6 OU Alk. geoZert. Aus tbren Ausiageu gebt liipoi, Dau Ai oller an einer gewißen Großmannssucht litt. Ec hat uv nie Icugeic Arsten unternommen, u. a. nad) Legermee, wobei Jf oec Eisenbabn mir die 1. Klage benutzt wurde. Wayreud der Liier ihres Bcibattnstjes habe Alöller immer erneu lehr uecooseu ■nöintf gemacht. Es kommt zur Sprache, baß dec 2lugetiaflte et Bveinebia mit Lheatertarlen umging, die ec augcblich von guten leimten erhalten hatte, wahreud ec |ic in Wirtlichkeit teuer be- !lcii mußte. So verscheukte er eimual sechs Hanen für eme liiio-Aiiffubrilng, bie er mit 180 Aik. bezahlte. Tie Aiuttcr des ütflagieii bekundet, daß ihr Sohn in der Jugend einmal eine locce o>ebirukranlbeit durchgemacht habe, an Deren uolgeu er uiere Zeit gelitten habe. Er habe auch öfter über Kop-jchmerzei, io2t. ' -jiuei meoijuufdie SachveriiauDige crllärten, Daß Der Au- »floate uiiAivciielbau nervös übertelzt feu Es habe fia) bei ihm litt kranlha te Sacht, zu jchwi.iDelu, bcra.isgebilDet, Doch fei er hir ine HmiDlungen voll veranlivonlich zu machen, -ter ictaais- tnioalt beauiraate eine Gefaiutilraie von o Jahren Geiaugius. hi Urteil lautete wegen Betruges uuD UilunDcnial|d)img auf fesocdMNg: Die (so- toerbe. Es ttmibt ■ die Geschäfte M schU Bäcker, Metzger uni'- :e BesckmMngm feftgt iLnitatskolonni, AuMldMgskursiis ck ,ng nötiger Geräte sc: iat. - Eine neue nfaßt, tvurbc für Bad agung ansteckender idthause ist ein War« ünng von Korbmöbeir illisst. Das am Wende ' üm 26. d. W. w t)te 1866 war eS bitt' änner vom Amt Rü: nthauS, das wohl gu'' a. An seiner Stelle roei Lehrersamüien err: . veranstaltete bet Je Kaiferseier, bie!# Veranlassung M iv, den 28. San. M ° pW b£ erungSordnung. W »aterie interessant i gezollt- Mfäu b<««' hier vnlobM'^ - }n unf2onborl\ £ nit inznustzn JJJöen A — Kurze Nachrichten aus Kunst unb Wissen» schäft. In Verbinbung mit ber Städte-Aus st e l l u n 9,wird der internationale medizinische Kongreß sür Unfallheillmibe zwischen dem 6. und 10. August in Düsseldorf abgehaltcn. — In WEI £4».inH=W., »1=.». Uebwjianb. tzKlstav de Molinars, ber seit 1844 in Paris vublizifttich tätig gewesen war, ist inLaPanne an ber belgisch-französischen D rfi f e n. Grenze im Alter von 93 Jahren g e st o r b e n. Pollfleischige, au8flcinäftcte, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt........ Gctreldc-Wochcnverlait bie nod) nicht gezogen haben (Iingcjod)te) . . ber Preisberichtsstelle bes Deutschen LandwirtschaftsratS Jmige flestdstge, nicht auSßemä|iete und ältere vom 23. bis 29. Januar 1912. au5gemauele . . ......... iu WAU« Schl°chlw. bic Käufer sich bei etwas verstärltem Angebot abroartenb verhielten. Bollflelschtge, junaeta . . . . Im weiteren Verlaufe befestigte sich bie Kimmung lebock wieder, ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. •:::::: SV& £%X W.W man Sn»Wu nb . fätk 6neme(beeid’un“ba'bet^trdt aurbcn^aTn^atiauert/roaren Beinfle malltälbn ; unb 8«U «-"Mb« • - wordenen Halttrng gaben die schwachen Weltverfchifsungen sowie Geringere Saugkälber "bet^a^efS . Umschwunges anfangs gleichfalls etwas ruhiger, vermach e sich "nb gerrnge^e Mafi a u n SÄSÄ'Äsa»S.W.S •$«;;«$--» Licserungägeschäft bewirkte mehrseitige Dcckungssrage für Mail TebeuDgei vicht. .. •e1Z) \ 2n k» einen PLsWichritt von ' . -Mark, währenbLntt^beniooiel ver- lot so daß Die Minberbewcrtung für letzteren Termin augenblicklich EepeiiDgeivicyl . . .. . . . 2'/, Mark beträgt. Die Aufwärtsbewcgung ber Haferpteise hat ^o^fletici)lge Schweine von 1 g in der letzten Woche weitere Fortschritte gemacht. Das An-, ^ebendgeivichl gebot vom Jnlanbe ist sehr knapp, unb Rußlanb hat seine For- bedungen weiter gesteigert. Die argenttnifchen Offerten waren kaum nachgiebiger. Der Konsum ist gezwungen bie erhöhten Forderungen zu bereinigen, auch bie Proviantämter traten zuletzt als Käufer aus. Futtergerste hat bie höchsten Preise ber Vorwoche., Wolkig, leichte ^chueeialle, etiveu warmer. niüit voll behauptet, boch blieb bie Stimmung für bie,en Artikel " " durchaus fest. Mais war von Amerika nicht billiger, wahrenb sich andere Provenienzen ungefähr 2 bis 3 Mark billiger stellten. Es stellten fid) die Breise für mländliches Getreide am letzten Markttag m Mark pro 1000 kg je nach Dualität, wobei, . das Mein? ( + ) bezw. Weniger (-) gegenüber Der Borwoche in I sehr rührig Königsberg 210 (- ) 184 (+ Danzig 209 (- 8) 187 (+ Stettin 210 (— ) 189 (+ Polen 204 (- ) 183 1 + Breslau 20» (- ) 184 (- Berlin 213 (— 1) 193 (- QJiagDeburg 206 (4- 1) 186 l+ Halle 210 (4- 1) 194 (4 Leipzig 209 (4- 2) 194 (+ Dresden 212 (- ) 192 (- Rostock 211 ( + 1) 189 (+ Hamburg 216 (+ 6) 195 (+• paiuwver 2U8 2) 197 (+ Köln 21» (4- 2) 197 (- Frankfurt a.Rt. 2217, (-t-11/,) 2027, (+ Aianuheim 227'/, (- ) 202 */, (- eirayburg 230 (42 21U Wiündieu 232 (- 2) 215 ( — ■»** M Giessen, den 30. Januar 1912. 7 «3 Bahnhofstr. 54. 0742 Bahnhofstr. 54. Vor Samstag, den 10. Februar, abends O1/, Uhr: ausgeschlossen. 734 Marktplatz 21. Zeit Der1 Vorstand V”/, fragen in der Geschäftsstelle des siebener Anzeig. 10743 an den (Siebener Anzeig, erb. Kolosseum diincnbcrncrtQL (621 Kleine Wohnung 1912 zu Derniieten. 1316 686 zu uernneten. zu vermieten. 347 ML Mietgesuche : Stellenangebote Stellengesuche Vermietungen Verkäufe.. 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