Renten Src sich, toerrn mich i>?5 SOloratm^, wenn ich zufällig nichts zu tun hibc, meine Passion für den Militärdienst aus den Exerzier- platz treiben will, dann darf ich nicht die Uniform anziehen, sondern muß in Zivilkleidern mich den Truppen zeigen, den Hut auf dem Kopfe! Können Sie begreifen, wie eine Soldaten^ seele ha leidet? Es ist schändlich. Ich 'habe es unter diesen Umständen vorgezogen, nicht hinauszureiten. So etwas würde mich schon allein mißmutig machen! So bin ich denn, wie Byron sagt, hineingestürzt in die Macht der Schwermut, verhüllt in den Man'el der Melancholie! Ach, und diese Sehnsucht nach der Heimat, nach meinen Freunden, zu meinen Grenadieren! Kann mau Las wohl Heimweh nennen? Ich gräme mich so abscheulich, daß ich ganz blaß bin (es fällt jedermann auf) und schon leit einiger Zei' wieder krank. Ein ganz scl;audervoller Zustand. Und in diesem Kerker soll ich zwei Jahr- lang aushallen? . . . Wie habe ich an Potsdam gedacht an dem Tage der großen Parade! Ich habe alle Grenadier- und Parademärsche hurepgefungen, habe mein Gewehr genommen und dazu präsentiert!" So viel es ihm seine Zeit erlaubt, beschäftigt er sich mit militärischen Dingen: „Ich lese im Reglement, im „kleinen Waldersee", im Geist des Militärwesens, in verschiedenen taktischen Werken usw. Es ist doch offenbar, alles deutet darauf bin: ick gehöre nirgendswo anders hin als vor die Truppe! Wer das nickt einsieht und das ableugnen will, der muß förmlich übergeschnappl sein?" Wie sehr er an seinen Soldaten hängt, zeigt auch seine stets opferbereite Fürsorge für seine Untergebenen, die er heimlich unterstützt, und der Besuch bei den Ellern ein s seiner alten Grewadiere, als er auf einer Reise durch den Heimatsort des Mannes kommt. * — W i e Knigge mit Menschen umging. Der gute Adolf Freiherr v. Knigge, dessen Buck über den „Umgang mit Menschen" noch heute beinah' als das Evangelium des guten Tons und der Lebensart gilt, hatte selbst eine ganz eigene Manier, „mit Menschen umzugehen", die eigentlich in einem recht krassen Widerspruch zu seiner „Lehre" steht. Di' G.setze, die er schrieb, hatte er angensckeinlick als nicht gültig für sich angesehen. — Tie zweite Eh:, die Landgraf Friedrich von Hessen mit einer jungen Prinzessin von Brandenburg-Schwedt geschlossen, halt: fröhliches Leben an den Kasseler Hof gebracht, und Knigge, der schon als Student in Göttingen bei einem B suche am Kasseler Hose zum Kammerassessor und .Hofjunker ernannt worden war, halt" Geist und Laune genug, sick in diesem ausgelassenen Kreise zu gefallen. Tie Art aber, wie er seiner Laune die Hügel schießen ließ, ist sehr originell. Einmal z. D. ließ er „kleine luftig: Tierchen" von Dettelkindem sammeln, vrrk hierte sie in Feder spulen und brachte diese bei einer Abendgesellschaft mehreren Damen unter vertraulichem G.'flüster in ihrer bauschigen Frisur unter. — (Sinntal wollten einige Engländer dem Fürsten vorgestellt werden. Knigge übernahm die Einführung. Als sie sich nach dem Zeremoniell erkundigten, gab er ihnen den Wink, der Landgraf |:i ganz einfach und anspruchslos, nur sehe er es gern, wenn die Aufwartenden die Klappe seiner Westentasche küßten. Durch eine Weigerung sollten sie sich nicht hindern lassen. Die Engländer betraten den Audienzsaal und das erste, was sie taten, war, daß sie auf den Fürsten losstürmten und seine Tasche attackierten. Je mehr der Fürst zurückwich, umso eifriger wurden sie, bis sie zuletzt die Tasche wirklich erreichten, nicht aber, wie der Landgraf geglaubt hatte, um sie zu plündern, sondern um die Taschenklappe an die Ojvpen zu drücken. Einmal ist Knigge bei seiner Neckerei selbst der rineins.es (lene g we'en. Er hatte eine junge HKdnne, die lucOer äußerlich noch innerlich besonders hervorragte, eine Zeit lang zum Gegenstand seiner Späße und Neckereien gemacht. Tie Fürstin, die der Hofdame besonders zugetan war, beobachtete nun während eines Hoflagers in Hofgeismar, wie Knigge ihre Freundin wieder einmal aufzog. Sie trat, als ahnte sie den eigentlichen Vorgang nicht, hinzu und fragte mit der Miene fürstlicher Huld: „Sie interessieren sich so lebhaft für meine liebe Henriette, Herr v. Knigge, daß ich mir nur die ernstesten Absichten dabei denken Tann?" Knigge konn e, betraf en und befangen, nicht widersprechen, sondern nur mit einer stummen Verbeugung die Richtigkeit dieser Vermutung bestätigen und — mußte Henriette heiraten. — Die Cavalleria rusticana im 93ariete. Der heftige Kampf zwischen den großen Londoner Variete-Bühnen und den Theatern wegen der Berechtigung, Opernwerke im Variete autzuiühren, ist kürzlich durch eine Entscheidung der Behörden vorläufig geschlicktet worden. Während bisher in London eine Varietenummer nickt länger als 30 Minuten spielen durfte, ist diese schematische Zeitbesckränkung aufgehoben. Tie Aufhebung der 30- Minuten-Grenze scheint jetzt eine neue Aera im Varietswesen Englands heraufzuführen: soeben hat Sir Edward Moß mit Mascagni einen Vertrag abgeschlossen, der den italienischen Komponisten verpflichtet, die Cavalleria rusticana im Varietö, im Londoner Hippodrom, zu dirigieren. Dieser Fall liegt insofern anders wie bei dem jüngsten Tirigcntengastfpiel Leoncavallos in einem Londoner Varietö, als es sich nicht etwa um eine abgekürzte Handlung der Cavalleria rusticana handelt, sondern unt eine Aufführung des ganzen Werkes ohne Kürzungen, während der Bajazzo seiner Zeit auf eine Aufführungsdauer von etwa einer halben Stunde zusammengestrichen war. Tas dürste der erste Fall sein, daß eine reguläre Oper, die an allen Opern bühnen der Welt gespielt wurde, unverkürzt ins Variete übersiedelt. Und dieser für die gesamte Th ater weit symptomatisch bedeutende Fall wird wahrscheinlich nicht lange ohne Nachahmer bleiben. Was- Montag, 29. Januar (9|2 Erster Blatt 162. Jahrgang Ur. 24 Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten Parteien 6) 4 1 6 24 5 1 6 2 5 397 | 139 139 6 5 2 5 15 2 30 59 25 3 103 20 51 5 2 4 7 et 43 14 3 Dazu schreibt die „Natl. Korresp.": Vorstehende Tabelle rechnet, was zunächst die National- liberale Partei angeht, den Freiherrn v. Hehl zu den 49 53 5 3 1 14 (.9 2 welche Mittel in Zukunft einzuschlagen seien. Wir meinen, man soll^ die Gesalpr, trotz der 110 Mandate, nicht übertreiben. Zu einer Mehrheilsbildung sind die Genossen nicht >r Sartre zu berichten und bis Anfang Januar kommenden ahres den Vorschlag des zu bildenden Preisgerichts für die Verteilung des Preises einzureichen. 22 16 oniuags. - Beilagen: ir rmal wöckentttck v iffcentr^tnnilienblätttr , vrtDial ivöcheitil.Kitii- Motl für 6en Kreis 6le6tn (Tien6tag unt) Freiing); zweimal moimtL Land 22 12 2 Tak amtliche Wahlergebnis. Auf Grund der endgültigen amtlichen Ermittlungen liier die Haupttvahl und die Stichwahl am 20. Januar sowie der vorläufigen amtlichen Ermittlungen über die Stick- wrhlen am 22. und 25. Januar wird nunmehr die nach- ftclKnhe Uebersicht veröffentlicht: Der neue Reichstag. In den Blättern aller Parteischattierungen wird hie Aussprache über den neuen Reichstag fortgesponnen. Tie Blätter der Rechten schreiben natürlich in erster Linie über die sozialdemokratische Gefahr, ereifern sich darüber, welche Wege der Reickfskanzler bisher versäumt hat und Klängen des „Wilhelmus von Nassauen" die Kapelle und begab sich nach dem Weißen Saale, wo die Desiliercour begann. • Um 12 Uhr begab sich der Kaiser im Automobil, mit dem Bande des Schwarzen Adlerordens über dem Paletot, nach dem Zeughaus. Ter Kronprinz mit seinen Brüdern war vorher zu Fuß hinübergegangen. Das Wetter halte sich aufgeklärt: es wehte aber ein scharfer Wind. TaS Publikum begrüßte den Kaiser mit lauten Hurrarufen . Im Lustgarten (rar auch eine Kolonne Pfad»rüder ausgestellt. Tie Parole lautete wie immer: „Es lebe Se. Majestät der Kaiser und König!" Der Kaiser nahm militärische Meldungen entgegen. Um 1 Uhr verließ der Kaiser das Zeughaus und kehrte ins Schloß zurück. Tie Majestäten speisten dann mit den Prinzen Adalbert, Oskar und Joachim. Die sämtlichen im Schlosse wohnenden Fürstlichkeiten und Gäste speisten im Pfeilersaal der Königskammer unter dem Vorsitz des Prinzen und der Prinzessin Heinrich. Für die Gefolge war Marsck>alltafel im Garde du Corps-Saal. Den Mschluß der .Hoffestlichkeiten am heutigen Geburtstage des Kaisers bildete die Galavorstellung int König« lichen Opern hause. Gegeben wurde, zum ersten Male wiederholt, Lauffs „Der große König". ' Dicht gedrängte Massen durchzogen den ganzen Abend hindurch bte Hauptstraßen der inneren Stadt, um die glän-- zende Illumination anläßlich des Geburtstages des Katsers zu bewundern. Unter den Linden, vor dem Denkmal Friedrichs des Großen, dessen Sockel mit zahlreichen Kränzen geschmückt und das durch Scheinwerfer wunderoar beleuchtet war, stauten sich Tausende und erwarteten die Anfahrt und Abfahrt des Kaiserpaares und der Festgäste zu der Galaoper. Erzherzog Franz Ferdinand in Berlin. Berlin, 28. Jan. Erzherzog Franz Ferdinand traf hier heute vormittag ein. Aus dem Bahn-i Hof empfing der Kaiser den Erzherzog, auch der Kronprinz war erschienen, ebenso der österreichisch-ungarische Botschafter v. Syögysny-Marich war anwesend. Ter Kaiser geleitete den Erzherzog nach dem königlichen Schloß. Erzherzog FranzFerdinand sagte sich heute nachmittag 5 Uhr zum Tee bei der Österreichisch-sungarischen Botschaft an, wozu auf seinen Wunsch auch Herr v. Beth- mann-Hollweg und Staatssekretär v. Kiderlen- Wächter hinzugezogen wurden. Der Erzherzog unter« hielt sich mit jedem der beiden Herren eingehend. iftne Kaiierttche Stiftung zur Forderung des deutschen Flugwesens Berlin, 27. Jan. Ter Kaiser hat an das Reicks amt des Innern nachstehende Ordre gerichtet: „Zur Förderung des deutschen Flugwesens will ich einen Geldpreis von 50 000 Mark aus meiner Schatulle stiften, welchen ich für den besten deutschen Flugzeugmotor an meinem nächstjährigen Geburtstage verleihen werde. Zum Erlaß deS Preisaustchreibens sowie zur Prüfung und Begutachtung der eingehenden Meldungen ist ein Ausschuß zu bilden, der aus Mitgliedern des kaiserlichen Automobilklubs, des kaiserlichen Aeroklubs, des Vereins" der deutschen Motorfahrzeugindustriellen sowie je einem Vertreter des Reichsamts des Innern, des Reick smarincamts, des Kriegsministeriums, des Ministeriums der geifUicfen Angelegenheiten und der technischen Hochschule Berlin bestehen sollen. Ich ersuche Sie, mir über den Fortgang in Geduld fassen. Das Volk wird sehr bald erkennen, wo die Atise hingeht, und in der sozialdemokratischen Partei wer- iictt die inneren Gegensätze voraussichtlich bald schärfer denn ik auseinanderplatzen. So wird die Wahl vom Januar W12 nicht nur eine Mahnung an die rechtsstehenden Gruppen sein, von volksfeindlichen Enttvürsen abznstehen, sondern vielleicht trägt die Zunahme der Sozialdemokraten im Reichstage schon den Keim zu einer besseren Entwicklung in sich — freilich nicht im Sinne der Umstürzler Eine Sofortige Auflösung des Reichstags, wie sie von einigen .icißspornen verlangt wird, wäre darum verfehlt und über* Wrzt. . Wahlanftchtungen. Berlin, 29. Han. Gegen die Wahl des Generals v. Sie* bert, der im Wahlkreis Borna mit nur *23 Stimmen Mehrheit gewählt worden ist, wurde Protest eingelegt, weil Wahlbeein- fluffung vorgckommen sein soll Im Wahttr: is Kose! Grvß-Strelitz werden die Polen gegen die Wahl des biiiDÖ'lidjen Kommissars Glowatzki wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten Einspruch erheben. In Kattow^tz- Zabrze wollen die Sozialdemokraten die Wabt des Polen So- smski anfechten. In Löwenberg beabsichtigen die Konser- vattven gegen die Wahl des fortschrittlichen Rektors Kopsch Protest einzulcgcn. Gegen die S ch w e tz e r Wahl protestieren die Polen. Nach polnischen Blättern erkannte der Minister die Berechtigung der polnisckcn Beschwerde an. Danach wäre Sasja- worski gewählt und die Stichwahl ungültig gewesen. Der Ministerbescheid traf aber zu spät ein. Foiileroatloe ...... fktcb5pariei £eiiikbe Resornwartei 5 Sixtfdnihhrtie Verewigung und zwar: Teins.«sozial ...... Gjnifilicbio.val Bund der Landwirte fonfhge........... flanieiUrtier Bauernbund .ü'iitrum Voten . . . . Ucmonalliberale '.'eiufrber Bauernbund fantfchriulirfie Volk-Partei ..... t-ozi Ibemolratcii......... Ul.iffer............. lothringer. . . ........ ‘.•‘elfen............. hätten Unbestimmt (Wilde) Stuöcntenbriefe öes Prinzen Friedrich Karl von Preußen. Einen fesselnden Einblick in die geistige und seelische Ent- buflung des jungen Primen Friedrich Karl von Preußen eröffnen dar Anzahl Briese aus seiner Bonner Studentenzeit 1846—1848, . die im Fel ruarh.'ft der T utsthen Nejue Stuttgart, Deutsch? Aerlagsanstalt) vom Hauptmann Wolfgang Foerfter verössentticht »erden. Es find Herzensergüsse eines noch in den Entwicklungsjahren siebenten Jünglings gegenüber zwei älteren gereiften Freunden holl wechselnder, oft überschwänglicher Gefühlsstimmungen, in Hy betten b:r Jüngling rückhal.loS alles bekennt, was sein Herz bewegt. Briefe eines jungen Studenten mögen sie freilich seltsam s scheinen: ui den ersten ist kaum je von wissenfckaf.licken Jnter- dfen bte Rede, und erst nach Schluß des Semesters faßt der Prinz btt Ergebnisse seines Studiums in einem Brief an Zastrow fob dermaßen zusammen: „Was das Universitätsleben betrif,!, so brnt Sie Folgendes: Sie müssen bei demselben zweierlei unter» Ifxiben: einmal das Studium, ferner das eigentliche Leben. Was io* Studium betrifit, so interessiert mich das meist? im höchsten frrabc. Tas Lernen und Arbeiten ist mir Bedürfnis. Ich bin mzlücklick, wenn ich einmal zu Hause sitzen muß und nichts mndjmen, ernst angreifen kann. Diese Seite des Universitäts- lbens sagt mit also zu. »Sie ist übrigens nur wenig unterschieden ton der Art, wie ick sonst meine Studien betrieben habe. Das eigentliche Universitätsleben unter und mit den Studenten, das iit, was ick nicht mag. Ich bin aus soldatischem Fleisch und Blut gemacht, bin Soldat innen und außen, durch und durch. Es fehlt vir also jeglicher Umgang mit, Leuten meines Alters, wonach fb mich doch so sehne. . ." । Tie Liebe zum Svldatenberufe, zu seinem Regiment ist der stets m'ederkehrende R frain in diesen Studentenbriefen. „Ach, Herr mbhnann, mir ist es oft so schwermütig ums Herz'." so schreibt tt bald nach seiner Ankunft in Bonn. „Sie glauben nickt, wie ich» ich mich zurücksehne: nicht gerade in meine Familie, in das fllts Verhältnis, sondern zu den Soldaten sehne ick mich hin, jun» Regiment, zu den Kameraden, zu Ihnen, mein lieber Herr lemptmann! Wenn ich hier meinen Rock mit den silbernen ätzten, der hier vor mir liegt, den ich aber nicht anziehen kann, jf:nin ich meinen Degen sehe, der in der Scheide verrostet, dann icuckxm Erinnerungen, süße, sckwne, und Wünsche, kriegerische, d meiner Seele auf! Dann übernimmts mich und ich muß weinen, iittttre Tränen." Einen Monat später schildert er die „drückenden Verhältnisse", r. ibenen er sich h er befindet. „Es ist ganz schaudervoll. Ich will 6ie nutzt mit Details langweilen. Ich grause. Nur eins! 2 3 3 2 2 93 18 45 - 41 HO 5 2 b 1 3 397 er Siebener Snzel^ rscheinl täglich, außi Vortritt die Kapelle. 3, Oberhofprediger Dryander hielt die Festpredigt. 3; Nach abermaligen Gesängen verließ der Hof unter den' * unbedingt nötig, und wenn nun die roten Anträge wirklich io zahlreich und wild die parlamentarische Arbeit erschweren, doß, wie die „Kreuzztg." sich ausdrückt, der Regierung sich hie Haare sträuben werden, so soll man sich auch darüber Wilden, was insofern berechtigt erscheint, als dieser der nationalliberalen Fraktion wohl fern bleiben wird. Dafür aber wird der in München gewählte Liberale Dr. K e r s ch e n- steiner — der vorläufig noch wild bleiben will — ben Nationalliberalen zu gezählt, wodurch letztere einschließlich der beiden Abgeordneten des Deutschen Bauernbundes die von uns angegebene Zahl von 47 wieder erreichen. Entsprechend vermindert sich die der V 01 k s p a r t e i von 42 auf 41. Tie Reichspartei ist oben mit 14 Mandaten vertreten, dementsprechend der Abgeordnete Warmuth, der sich ihr als Hospitant anschlicßen will, noch zu den Wilden gerechnet, welche letztere dann zusammen mit dem Grasen Posadotpsky 3 zahlen. Der Bayrische Bauernbund ist in der amllichen Zusammenstellung mit 2 Abgeordneten besonders aufgeführt: einer von diesen wird sich vermutlich der Wirtschaftlichen Vereinigung anschlicßen, des anderen voraus,icktliche Frattionszugehörig- keit steht noch nid)t fest. Neuerdings verlautet auch, daß Graf Oppersdorf der Zentrnmefraktion nicht beitreten werde, wodurch deren Mandatrzahl auf 9,2 vermindert wird; Graf Oppersdorf werde sich eventuell den Polen als Hospittrnt zugescllen. Endlich sei noch erwähnt, daß der Meldung fortschrittlicher Blätter, der Vertreter von Bol- chen-Tiedcnhofen, Win deck, werbe sich der Fortschrittspartei ansch.i ßen, von der „Straßb. Post" entschieden widersprochen wird. Der Geburjztag öcs Kaiers. Tie Feier in Berlin. Berlin, 27. Jan Tie Gcburtsseier des Kaisers begann heute morgen acht Uhr mit dem großen Wecken, Dem der Kaiser vorn Schloßfenster aus beiwohnte, vorn Publikum lebhaft begrüßt. Um neun Uhr begann bei stürmischem, schneeigem Wetter die Anfahrt der Fürstlichkeiten und der Geladenen. Ter Kaiser stiftete aus Anlaß seines Geburtstages das Königlich Preußische Verdien st kreuz in Gold mit der Königlichen Klwne, welches als erster .Kriminalkommissar T 0 u s s a i n t - Berlin erhielt, das Königlich Preußische Verdienstlreuz in Silber mit der Königlichen Krone, welches als erster Jahn, Kapitän der Jacht „Nordstern"^Laboe, erhielt. Gegen zehn Uhr versammelten sich die Botschafter, die Missionschefs, der Hochadel, der Reichskanzler, Bundesrat, die Generalfeldmarschälle, Staatssekretäre, Minister, Landtagspräsidenten usw. in der Schloßkapelle. In feierlichem Zuge betraten die Majestäten und die fürstlichen Gäste mit großem rn ■ wir ä Q Bern q«vrel Ätir? *• HU monallich75P^viertel- T▼ 11VIl-VL vllljVljJrl' EES ftr bte Ötebafnon 112, < polinichen !ctl A»amt General-Anzeiger für Oberhejsen sWM ?ü71n?eiane?Junun« Rotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindrnckerei R. Lange. Redaktion, Lrpedition und Druderet: Lchulstrahe 7. Land-'E.Heß'^ür den bj oomuttags 9 Uhr. vüdingen: Zernsprechcr Rr. 269 Geschaftrstelle vahnhofftrahe (6a. Anzetgenteü: H. Beck. Deutsches Reich. Die Gründung eines „d e u t s ch e n W c h r v e r e r n s" erfolgte mn Sonntag nachmittag in Berlin in Anwesenheit von über 1000 Personen, darunter vieler aktiven und inaktiven Offiziere, Parlamentariern, Stubenten und ca. 200 Frauen. Erschienen waren u. a. Generalfeldmarschall von der Goltz, Generalmajor Keim, Generalleutnant Litzmann und die Abgeordneten Dr. Paasch« und Legationsrat vom Rath. Generalmajor z. D. Keim erklärte m einem Vortrag, was der Wehrverein wolle. Er werde für bie erhöhte Stärkung der Wehrmacht eintreten, damit das, Reich seine zahlreichen Feinde jederzeit abwehren kann. Die Mitgliedschaft stehe jedem frei, sowohl Mann als Frau, der das 18. Lebensjahr überschritten habe. Generalleutnant Litzmann sprach hierauf über die Entwicklung des deutschen Heeres. Niemand dürfe daran zweifeln, daß der Krieg bald kommen werde. Der Wehrverein verlange zwei neue Armeekorps, eins im Nordosten und eins im Südwesten des Reiches. Die Feld- und Fuß-Artillerie sowie Kavallerie müßten bedeutend verstärkt werden, ferner verlange der Verein Schaffung der noch fehlenden dritten Bataillone bei allen Infanterie-Regimentern. Eine Wehrsteuer müßte erngejührt werden. Dem Vortrag folgte eine Aussprache. Ter „Sächsische Landesdienst" erfährt aus gut unterrichteter Stelle: Ter König von Sachsen lud bei dem Besuch in Berlin den Kaiser zu der am 18. Oktober 1913 ftattsindenden feierlichen Uebergabe des Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig ein. Ter Kaiser nahm die Einladung an. In demBefindendesGrafenv. Aehrenthal ist, wie an3 Wien gemeldet wird, eine sehr bedenkliche Verschlimmerung eingetreten. Ter Kräfteverfall macht rapide Fortschritte. Aae Aerzte erklären, daß jeden .Augenblick das schlimmste zu befürchten sei. Tie 14 Mann starke Zentrumsfraktion der'Stadtverordneten in Regensburg hat die Mitarbeit m den Ausschüssen niedergelcgt und auf die Ehrenämter im Kolleg verzichtet, nachdem drei Mitglieder des Zentrums in öffentlicher Sitzung gegen den Führer der Zentrumofraktion H e l d den Vorwurf der Lüge und gegen die Zentrumspartei den Vorwurf des Komödienspiels und der Unwahrheit ihrer Politik unter Duldung des Vorsitzenden erhoben hatten. Es handelt sich um ine Rückdatierung von Teueruugvzulayen für die städtischen Arbeiter. Tie Zentrumsfraltion wird, so heißt es, chre fernere -uitigfcit in den Gemeindekollegien auf 'die gesetzlich gebotene Teilnahme an den Plenarsitzungen beschränken. Ausland. Nach einer Zusammenstellung des französischen Gebührenamtes betrugen die Hinterlassenschaften im Jahre 1910 nach Abzug aller Passiven rund 5 320 000 Fr. Tic Zahl der Erbschaften von über eine bis fünfzig Millionen Francs belief sich auf 564. Zu den französisch-spanischen Verhandlungen welche in den nächsten Tagen wieder aujgenommeii werden sollen, wird gemeldet, daß von englischer Seite ein Vermitt- lungsvor schlag gemacht wurde, wonach die Regelung des Berwaltungsftatuts in der spanischen Zone vorläusig vertagt werden soll. Zur Prüfung dieser Frage, welche bei den schwebenden Verhandlungen die Hauptschwierigkeit bildet, soll ein besonderer spanisch-französischer Ausschuß eingesetzt werden. Aus Konstantinopel wird aemeldet: Einige ehemalige albanische Abgeordnete sind auf die Pforte geladen und von den Beschlüssen in der letzten Ministerratssitzung über das Memorandum der albanischen Abgeordneten, in dem verschiedene Reformen für Albanien verlangt werden, in Kenntnis gesetzt worden. Die beschlossenen Reformen umfassen: Die Untersuchung unter Zivil- und Gerichtsbeamten, wobei diejenigen, die sich als unfähig erweisen, ersetzt werden sollen; ferner die Untersuchung der Gendarmerie und Polizei, und Wiederanstellung von ehemaligen Gendarmen und Polizisten, die nach der Einführung der Verfassung entlassen worden sind, Verbesserung der Gefängnisse, Einführung der Handwerksarbeit für Häftlinge, den Bau von Regierungskonaks, Zuweisung von 250000 Pfund jährlich für die Gemeindewege in den mazedonischen Wilajets von Albanien, den Bau von Eisenbahnen, der durch Truppen auszuführen ist und schließlich den Bau der Straße Prizrend-Skutari. Es heißt, die Negierung empfahl den ehemaligen albanischen Abgeordneten, auf den Zusammentritt des. albanischen Kongresses in Uesküb zu verzichten. Aus Täbris wird gemeldet: Der Befehlshaber der russischen Abteilung fordert die persische und armenische Bevölkerung in einer Bekanntmachung aus, binnen zwei Wochen die Waffen abzuliefern, anderenfalls ftrenge Bestrafung erfolge. ' Aus Stadt und Land. Gießen, 29. Januar 1912. **Titelverleihung. DerGroßherzoghatdem Architekt Edmund Körner zu Darmstadt den Charakter als Professor verliehen. ♦* ErledigteLehrerstelle. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein-Winternheim. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. ♦♦ Dem Geh. Komm erzienrat Heichelheim wurden zu seinem 70. Geburtstag, den er am Samstag in cagni erhält 40 000 Mark die Woche, wofür er täglich eine Nachmittags- und eine Abendvorstellung dirigieren muß; die Dekorationen werden nach den Wünschen Mascagnis in Mailand angefertigt und ebenso verpflichtet sich die Barietä-Direktion, einen Chor von 50 Stimmen nach den Wünschen MaScagnis in Italien zu engagieren. Das Orchester wird bei diesen Aufführungen aus 70 Mann bestehen; kurz, das englische Variets tritt hiermit end- Äben Eroberungszug in die ureigenste Domäne der Opern- an. — Naturdenkmälerschutz im Kaukasus. Die Kaiserlich Russische Akademie der Wissenschaften betreibt im Verein mit dem Großfürsten SergiuS Michailowitsch die Verwirklichung des Planes, im westlichen Kaukasus und zwar im Streife Maikop des Kubangebiets einen großartigen Schutzpark für den einzig dort noch wild vorkommenden Auerochsen einzurichten. Zugleich mit diesem seltenen Tier soll, wie der Botaniker Prof. N. I. Kusnezow in der Kaiserlich Russischen Geographischen Gesellschaft mitteilte, auch die an Rcliktpflanzen reiche Flora durch das Verbot des Weidens von Sdfafen und Ziegen geschützt werden. Von dem Kaukasischen Statthalter ist bereits das Verbot ergangen, die aussterbende Eidarsche Fichte in der Transkaukasischen Steppe, wo sie sich in kleinen Wäldern erhalten hat, zu fällen. Nach den Forschungen Ssosnowskis ist diese Fichtenrrt einer bei Kertsch gefundenen fossilen Art der Tertiärzett nahe verwandt. In der Lagodechschen Schlucht in Kachetien hat sich ebenfalls eine unberührte Flora von Reliktpslanzen, darunter die Ahornart Acer infigne, die, ein kostbares Nutzholz, sonst im Kaukasus auSgerottet ist, erhalten. Daher ist auch dieser Schlucht von dem Statthalter als Schutzgebiet erklärt worden. Auch die Leitung des Botanischen Gartens in Tiflis ist eifrig bemüht, größere Gebiete in unberührtem Zu stand zu erhalten. Im Batum^tebiet belieben noch verschiedene, sonst fast ganz ausgerottete Baum- und Pflanzenarten, die nur durch ein schleunigst beschlossenes Schutz- gesetz vor dem völligen Untergang bewahrt werden können. Es sind dies die Kaukafus-Palme, eine Buchen- und eine Walnußbaumart, eine seltene Birke (Betula Raddeana), und prächtige Alpenpflanzen, die ganze Bergtäler überwuchern. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schäft. In Paris ist der bekannte Lustspiel- und Possen- Lichter B i s s o n im Mer von 64 Jahren gestorben. — Am Sonntag morgen 4 Uhr ist in seiner Villa in B1 asewitz bei Dresden der Komiker Felix S ch w e i g h o f e r g e st o r o e n. VDllet Frische feiern tonnte, von nah und fern aufzrrorvenr- lich zahlreiche Glückwünsche, Dlumenspenden usw. zuteil, ein Beweis für die Wertschätzung und Verehrung, die Herr Heichelheim in den wertesten Kreisen genießt. Auch die öffentlichen Körp er schuft en, denen Geheimrat Heichelheim angehört, fehlten nicht unter den Gratulanten; so sandten z. B. der hessische Handelskammertag, die hiesige Handelskammer und die israelitische Religionsgemeinde prächtige Blumenarrangements. ** Aus dem Militärwochenblatt. Zum Oberstlt. befördert: der Major und Batl.-Kommandeur Sonntag im Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117. Ter Charakter als Oberstlt. verliehen: dem Major z. D. v. O h e im b , Pferdevormusterungs-Kommissar in Tarmstadt. Zum Batl.- Kommandeur ernannt: der Major v. Westernhagen beim Stabe des LeibgarLe-Jnf.-Regts, (1. Großh. Hess.) Nr. 115. Zum Hauptmann befördert: Cberlt. und Adjutant Gras zu Lynar, 49. Jns.-Brig. (1. Großh. Hess.). Fürst Franz Josef zu Isenburg und Büdrngen -Birstem, Rittmeister a la suite der Armee, der Charakter als Major verliehen. Zum Kompagnie- ches ernannt unter Beförderung zum Hauptmann: der Oberlt. Freie ns ebn er im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Ter Charakter als Major verliehen: Prinz zu Solms-Hohenfolms-Lich, Rittm. unt> Kommandeur der Leib-Eskadr. des Regts. der Gardes du Corps. Zum Batteriechef ernannt: Hauptmann v. Wienskowski im 2. Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 61. Von der Stellung als Batteriechef enthoben und zu dem Stab des betr. Regts. übergetreten: Hauptmann Becker im 2. Großh. Feldart.-Regt. Nr. 61. Zu Obcrlts. befördert: der Lt. Firm en ich im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh Hess.) Nr. 116, v. Stockhausen im 2. Großh. Hess. Feldart.-Reat. Nr. 61. Zu Lts. mit Pateitt vom 30. Jan. 1910 befördert: die Fähnriche Sümmermann im Jns.-Leib- Siegt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, v. Steiger im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Zu Lts. befördert. die Fähnriche v. Reckow, Rossi, Weber im Jnf.- Regt. Großherzogin (3. Großh. Hefs.) Nr. 117. Zum Fähnrich befördert: Kleine im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. ** TiepreußischeRote Kreuzmedaille zweiter Klasse wurde an Frau Lberlandesgerichtspräsident Wirkliche Geheimerat Martha H ag ens-Frantsurt a. Main und den Privatmann Dr. Phil. Friedrich Ströbe-Karlsruhe verliehen. Tie Rote Kreuzmedaille 3. Klaffe erhielt Frau Hauptmann Finck-Hamburg v. d. Höhe, Frau Oberpfarrer Simon-Ottweiler, Dr. med. Schwabe- Bons, Kreis Saarlouis, Bäckermeister Farber-Linnich, Eisenbahnwerlstättenpsörtner Valerius- Karthaus, Land- rat v. KrufeSt.-Goar, Sanitätsrat Dr. Blümlein- Grefrath, Kreis Kempen, Ministerialrat Weber-T'arm- stadt, Oberbahnafsistent Brück-Gießen, Schornstein- jegermcifter Kolb-Mainz und Generalleutnant z. D. Ko r - wa n-Darmstadt. ** Musikalische A bendandacht in der Stadtkirche. Tie gestern abend von Organist O. G ö r - lach zum Besten der Chorfchüler veranstaltete musikalische Abendandacht in der Stadtkirche war recht gut besucht. Ju der Gewinnung des Mitgliedes des Kur-Orchesters zu Homburg v. d. Höhe, Chr. Hüttenberger, aü Violin- Solist hatte Herr Görlach einen guten Griff getan. Die Vorträge wurden sämtlich musterhaft zu Gehör gebracht. Es war eine Lust, die muntere Knaben-'Sängerschar zu hören, die jedem Wink des Dirigenten zu folgen wußten. Tas schwierige Zusammenspiel der Orgel und Violine wurde in jeder Weise sehr gut erledigt. Sanft wußte der Organist sich seinem Partner anzupassen und ebenso bestimmt, trat er hervor in Stellen, wo die Orgel zur Geltung kommen mußte. Es war kein Suchen nach Ausgleich; man batte, das Gefühl, als ob die beiden Vortragenden schon öfters zusammen gewirkt hätten. Die Violinfoli wurden mtt vollendeter Bravour vorgetragen. Das Abendlied von Th. Nachiez, con sorüini gespielt, war von überwältigender Eleganz. Der Künstler verfügt, außer einer vollendeten .Technik, über eine vorzügliche Vortragsweise. Die Töne, die er seinem Instrument zu entlocken verstand, waren entzückend. Ein oantbares Publikum lauschte andächtig dem Gebotenen. ** Konzert beS Kronbauerquartetts. Für das aut 4. Februar statt findende Wohltätigkeitskonzert des Kronbauer- schen Quartettvereins ist als Baritonist der Konzertsänger Müller aus Frankfurt a. M. gewonnen worden, dessen, gediegenes Können schon öfters hier die größte Würdigung fand. Neben ihm wird dem Auftreten die Bayer. Hofopernsänger en Frau Marie Burk-Berger ganz besonderes. Jntereße entgegengebracht werden. **Derevang. Arbeiterverein feierte gestern Kaisers Geburtstag in seinem dem Tage entsprechend geschmückten Vereinslokal. Die Darbietungen, die nur von Mitgliedern des Vereins sowie des Gemischten Chors geboten wurden, fanden allgemeinen Beifall. Das Orchester bestand aus Schülern und Schülerinnen und einigen älteren Mitgliedern. Es wurde von Herrn Gernhardt geleitet und leistete sehr gutes. Den Glanzpunkt deS Abends bildete die von Pfarrassistent Schorlemer gehaltene Festtede. ** Gießener Karneval. Man schreibt uns: Tas Sitzungspräsidium füp die Montag, 6. Februar, in Steins Garten stattfindende 2. Dam eil- und Herren-Sitzung (Fremdensitzungi richtet die Bitte an alle berufenen Tarnen und Herren, Chorlieder bis spätestens Donnerstag früh und Borträge bis Samstag abend in dem Vcrkehrsburcau, Seltersweg 50, Laden Wvlkengafse, einzureichen. Persönliche Anzüglichkeiten, politische oder retigiüfc Angriffe verfallen dem 9tutni[t. Tie Bundesverwaltung hat beschlossen, auch den Reinertrag des Kappen- und Lieoerverkauss der zweiten Sitzung Unterstützungsvereinen zuzu- fübren, so daß am Fastnachtsoniitag beim Zug, auch manch Armer «ich des neuesten Ereignisses in Gießen erfreuen kann, denn an diesem Tage soll die Spende verteilt werden. •• Bor 50 Jahren wurde bie Strecke Burbach-Gießen der Bahn Slöln-Sießen dem Verkehr übergeben. Von den Beamten, die bet der Eröffnung der Bahn in Tienst waren, leben hetite noch Lokomotivführer a. D. König, Weichensteller Pietz in Dillenburg, Weichensteller und Bahnwärter Düren m Niederscheld und Bahnwärter Thielmann in Sechs- Helden: Landkreis Gießen. k. Klein-Linden, 28. Jan. Der Kriegerberein hielt seine Kaisersgeburtstagsfeier in der „Deutschen Eiche" ab. Der 2. Vorsitzende Dönges beiuilltommnete die Gäste; Fräulein Dönges sprach einen hübschen Festprolog und schmückte die Kaiserbüste mit dem Lorbeerlranz. Der 1. Vorsitzende Lehrer Keil hielt als Festrede einen Vortrag über „Friedrich der Grotze". Die sich anschließenden Theaterstücke, lebenden Bilder, Einzelvor- träge ufw. machten den Darstellern alle Ehre und ernteten lebhaften Beifall und wiederholte Hervorrufe. Aus Anlaß des 30. Stiftungsfestes des Vereins wurde einem Mitglied das Hassiaabzeichen für 25 jährige Mitgliedschaft überreicht. Darauf huldigte jung und alt dem Tanze. — Wieseck, 28. Jan. Der Kriegerverein feierte den Geburtstag unteres Kaisers in dem Saale von Adam Ziegler. Tie Feier nahm einen recht schönen Verlauf, wenn auch der Besuch zu wünschen übrig ließ. Präsident Vogel feierte unseren Kaiser als Friedensheld, der erst im verstossenen Jahr gelegentlich der Marotkowirren gezeigt habe, daß sein höchstes Ziel bie Erhaltung des Friedens sei. In das ausgebrachte Kaiser- hoch stimmten die SInroeienben begeistert ein und fangen darauf die Kaiserhymne. Bahnafsistent Stephan- Nidda schilderte nun Land und Leute unserer Kolonie Südwestafrika und berichtete im ■zinrtniui; Daran ntnr ic.nc cricori >c ais Der P:r.:’ajet Schutzrruppe währen) seines dreijährigen Llusenthaltes in jener Kolonie, der mit dem letzten Hereroau'stand zusammenfiel. Anwesenden lauschten den mm Teil humorvollen, mitunter auch tiefernsten Ausführungen des Redners mit Interesse und agitierten am Schlüsse mit lebhaftem Beifall. Nachdem die losung stattgefunden hatte, schloß sich noch für die Jugend ein Tänzchen an. Ten konzertlichen Teil hatte die Wiefecker Munk- kapelle übernommen, die ihrer .Ausgabe in tadelloser Weise gerecht wurde. = Alten-Buseck, 29. Jan. Silberne Hoch, zeit feiern morgen (Dienstag) Schuhmacher Phil. Vogel und dessen Ehefrau Margarete. s. Lollar, 28. Jan. Aus der Lahn gelängt wurde heute eine männliche Leiche. Sie wurde nach der Leichenhalle gebracht, lieber die Personalien des (h> trunkenen tonnte nichts festgestellt werden, ebensowenig, ob Unglücksfall oder Verbrechen vorliegt. -k. Lollar, 28. Jan. Heute fand im SSale des Gastwirts Scherb die Lokalausstellung des Geflügelzucht- Vereins Lollar statt. Tie Ausstellung zeigte nur gute Tiere und es erhielten Preise: Für Hühner bat Sieger^Lhrcnpreis Kari Junker, für Tauben den Sieger-Ehrenpreis Hch. Schneider^Gießrn: lernet: erhielten Preise in Kl. 1, Plymouth Rocks gesperöerte, Ä. Junker den 4., Heinr. Fuchs Ehrenpreis uno 3., Robert Schön. 4. Preis, weiße, Georg Seipp 3. Pr. in Klasse 2 Orpington gtie: Heinrich stiohröach IV. 3. Pr. Klasse 3 Wyanvolles, wcitz:, Heinr. Schadeck VII. 3. u. 4. Pr., Otto Huhn Ehren-, 2. uno 4. Pr. ui rck:huhnfarbigen, Karl Geißler 1. und 3. Preis in gold, Lehrer' Schmidt-Kefselbach 2. Preis in schwarz. Karl Stark-Krosdorf Ehrenpreis in „Columbia", Hch. Kaietsch 3. Preis, Klasse 5, Minorüi. schwarze, Hch. Seipp VIII. 1. und 3. Preis, Hck. >speier-Wißmar 2. und 3. Preis, Johs. Klingelhöser 4. Preis in Klasse 6. Jta- liener, rebhutznsarbige, Hch. Rohrbach 3., 2. und 4. Preis, Karl Junker den Sieger- und Ehrenpreis, K. Geißler III. 4. Preis, Hch. Schwarz 2., 3. u. 4. Preis, Karl Ger lach 4. Preis, ftricbitq Riehm 4. Preis, L. Hofmann V. 4. Preis, H. Schmidt, Lehrer, Kesselbach 3. Preis. Klasse 7, Italiener, gelbe, Ph. Ludwig Sewv 2„ 4. und 3. Preis, Karl Zimmermann 2. Preis; in Klasse 8, Italiener, gesperderte, Hch. Rohrbach IV. 3. Preis, schwarz Justus Frank 1. Preis, silberhalsige Eduard Frank 3. Preis. Lklasse 9, Rhade, rote, Islands Robert Schön-Ruttershausen 3. Preis. Klasse 10, Hamburger, schwarze, Konrad Lederer 3. Preis. Kl. 11, Zwerghühnchen, Bantam, schwarze Karl Junker 4. Preis, Hck. fjudjy 3. Preis, Karl Fuchs 2. Preis, Wckh. Wömer 4. Preis. Abteilung 2: Enten, Klasse 12, Indische Lausenten, red Huhn- farbige Otto Huhn 1. Preis. Abteilung 3: Tauben, Tümmler, schwarze, Hochflicger Hch. Schneider, Gießen 3. Preis. Klasse 14: Kröpfer, weiße Hch. Schwarz 3. Preis, weiße Brünner Hck. Schneider Sieger-Ehrenpreis, 4. und 3. Preis, rote Englische Hch Schneider 1. Preis. Klasse 15: Brieftauben Hch Kaletsch 4., Wilh. Wörner 4., Otto Müller 4., Otto Huhn 2. und 3., Hch. Schadeck 2. und 4., Hch Schwarz 1., Wilh. Wörner 2. und 3., Otto Müller 3. Preis. Abteilung 4, Klasse 16: Santmclllafse für Hühner u 1,3 schw. Minorka Hch. Seipp VIIL 3. Preis, schm. Italiener Justus Frank 3. Preis, Hch. Schadeck VII. 3. Preis, rebhuhnfarbige Italiener Otto Müller 2. Preis, Karl Frank Ehrenpreis. R. Ovenhausen, 26. Jan. Eine schöne Kai fers- geburtdtagdfeier veranstaltete der hiesige Krieger - und Gesangverein in dem Saale des H. Helling. Nack-dem dir Lehrer Ziegler und Schmidt von Kesselbach die Feier mit einem vierhändigen Klavierspiel eröffnet hatten, hielt der Vorsitzende Weber eine dem Tag entsprechende Festrede, endend mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Kaiser. Nachdem „Heil dir im Siegerkranz" verklungen, fang der Gesangverein den Chor „Mein Vaterland, wach auf". Hierauf hielt Verbandsredner Keil von Klein-Linden einen Vortrag über die Fremdenlegion, welcher mit großem Beifall ausgenommen wurde. Der Vorsitzende dankte dem Redner und forderte die Jugend auf, nachdem er einen Vergleich gezogen zwifck)en dem stolzen deutschen Soldaten und dem Fremdenlegionär, dem Vaterlande treu au bleiben. Herr Keil sprach sodann noch über Friedrich den Großen. Nun wechselten verschiedene von vaterländischem Geiste getragene Lieder des Gesangvereins mit Ansprachen, Klaviervorträgen und Volksliedern. Lehrer Ziegler brachte den Toast auf unseren Groß- Herzog aus. In heiterer, fröhlicher Stimmung blieben die Mitglieder versammelt, bis der eigentliche Kaifersgeburtstag, der 27, Januar, angebrochen war. Kreis Büdingen. X Nidda, 27. Jan. Kaisers Geburtstag wurde gestern nachmittag in der Höheren Bürgerschule mit Gesang und Deklamation gefeiert. Den Mittelpunkt der Feier bildete die Festrede des Lehramtsassessors Becker. Er sprach über Friedrich den Großen, und zwar über sein landesväterliches Wirken nach Beendigung des siebenjähriaen Krieges. Die eindrucksvolle Rede schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Am Abend sand in Krafts Saalbau ein sehr stark besuchter FeftkommerS statt, den das Kaiserorchefter und der Gesangverein Sängerkranz durch ihre Vorträae verschönten. Nach der Begrüßung durch Oberamtsrichter Röm Held hielt Oberst z. D. Weimer die Festrede, die von ernstem patriotischem (Seift durchweht war. Anknüpfend an die Verdienste Friedrichs des Großen, zeigte er, wie auf diesem Grund das Reich entstanden sei mit einem deutschen Kaiser an der Spitze. Er wies auf die Feinde und Neider hin, die mit großer Macht gerüstet Deutschland Gefahr drohten, wenn nicht ein starkes Heer, wie Friedrichs Zeiten, Garantie für friedliche Entwicklung biete. In das Hoch auf den Kaiser ftimmte die ganze Versammlung begeistert ein und lieh die Nationalhymne folgen. Darbietungen des Turnvereins und eine theatralische Ausführung von Mitgliedern des Eisenbahnvereins verschönten die Feier. Der Eisenbahnverein hält seine Kaiserseier bis Sonntag ab. — Vorgestern abend stürzte ein bejahrter Mann beim Ausgang aus einem Hause auf der Treppe ab und starb am anderen Tag. Kreis Lauterbach. Laut erb ach, 27. Jan. Ein eigenarttger Abschluß ein« Lebensversicherung, der ein unangenehmes gerichtliche- Nachspiel zur Folae haben wird, hat sich in einem Nachbarorte zugetragen. Ein Dortiger Einwohner hatte seinen Sohn, der an einer unheilbaren Krankheit danieder lag, vor einiger Zell in eine Lebensversicherung aufnehmen lassen, um nach decken vocaus- zusehenden baldigen Tod in den Besitz der Versicherungssumme von 20 000 Mk. zu gelangen. Tie einzige Schwierigkeit, die der Aufnahme entgegenstand, war die Beschaffung eines einwandfreien ärztlichen Zeugnisses, das jedoch infolge der schon weit vorgeschrittenen Krankheit des Sohnes zweifelhaft war. iün dieses Hindernis zu beseitigen, wurde ein Neffe des au Versichernden, der in einem anderen Orte wohnte und den gleichen Namen trug, zur ärztlichen Untersuchung für den kranken Vetter bewogen. Ta dieses ärztliche Gutachten den Anforderungen zur Aufnahme in die Versicherung entsprach, wurde der erkanfu Sohn auf Grund des einwandfreien ärztlichen Zeugnisses feind Vetters in die Verführung ausgenommen. Nach kurzer Zeit oerftarb der Versicherte und die Angehörigen machten den Anspruch der Versicherungssumme geltend. Durch das auffallend schnelle Ableben des Versicherten in Verbindung mit der angegebenen Todesursache wurde die Versicherungsbank mißtrauisch und ließ durch den zur Untersuchung herangezogenen Arzt die Sache auf* klären. Es stellte sich hierbei heraus, daß der von ihm s. Zt- Untersuchte noch srifch und gesund war und den wahren Sack' verhalt einräumte. Tie Angelcgenhett ist bereits, der Staat-- anwattschast übergeben. Kreis Schotten. O Laubach, 28. Jan. 5Zm Saale ,Lmn Schützenhof" fand gestern abend unter zahlreicher Beteiligung eine allgemeine I Lad-d! HK iatntf ün M t 8L fr ö y freu E r LlMt ich Äug! Ifl Hili» U Dali'M bas ba ocifi.’i IN es sch meine t peri' ’njßtilegr mi allem unter - UJlb LM ' Tanebe des ü ; Me uni : hocken „MM hie . N Mc- M trotz |k .chüchllicn lom it zätig.c inaMiüM U3 sollte oj ii'ya*''*“*' iH-Jciebem 1 Fjffljl! seine I-1 CL ganzen ( Nf ‘ ein ' » ■ Je Lcinr uni ■ a ön„. -fLetzüie b l «erban » itint in s Jlililiw WJ* iitf „Aohnu । Bi bie bann ,snedn^ X Rcofbc OEctt in miikbig chafrn und lifloct Ni, iu lijiiwy uni) ( frofinann 11 ro 365 lageS hin. Hren (jamihena 8"».itag abend = tfinje Niitie der *li(ung zur k N 66. LebenSjc Jt'iiiient j>ir. 8 wi 1870/71 nn 7;iiblkr, der Irtinijni oenva H toonbai J “Sonntag, de M 1 loniH. Ho aDiÜhlt. ÜJtrjlrijtms. »SÄ"' Dienstag, den 30. b. M., lb»/u Verlangen Sie nur: weise m. zurück.“ 3 6x M rechten Futzcs dem Verunglückten Geburtstag unseres in der seit Jahren Vereinigte Chemische Werke Aktiengesellschaft, Charlotten- burg, Salzufer 16. Abteilung Lxnol Ip-Fabri)c MartipIlcetiMde- liefen aber Die liberalen Parteien immer noch nicht Die so herb erteilten Lektionen, dann ist eine reaktionäre Volksvertretung zweifellos das Produkt der nächsten Meichskagswahl. Mit dieser Frage wird sich Der denkende Politiker schon besagt haben und der liberale dieid)3bürgcr eine reaktionäre Zu tunst befürchten. Tarum, ihr Liberalen, weg mit, dein kleinlichen, unfruchtbaren Paricigerft, einigt Euch zur großliberalen Partei, zur Freiheit, Volkswohlfahrt und .Erstarkung unseres Vaterlalides. jyrt ferne feilfe zuteil werden lassen., KrciS Fricvderg. 2'tizi uent Dir. 8 in Deutz und hat die Feldzüge von 1866 , — Unser Gemeindevorsteher Adam 3SlllulU( vu schon 12 Jahre dieses Amt zur großen Zu s Unheil vermaltet, wurde am Freitag einstimmig wieder Nerven- tropfen v. Avoth.M. Wagner. Leipzig, können zur 'Jleruen* uartuna beitend empioblen werden. ähnliches in Betreff dcS Pferdefleischverkau^eS emgeiührt, so wuroe das Ansehen des letzteren m der Volksmemnng steigen, ivahrend letzt durch die Asafenbrödelstellung Des Rotzfleifches geraoczu Da» Vorurttil gestützt wird, datz Pferdefleisch nur em ßertngweriiges Nahrungsmutel sei. £a ist nun eine Mitteilung m der „o.rutschen Landwirtschasttichen Prejie" (Dir. <6 von itiUd) oon x.'uei- stavsvetermar a. D. Schade, recht lehrreich, daß m Buoap^il aus den Kommunal-Fleischoünken alle ^letschforten, auch Piervc- fletsch, und auch Fleischwaren, die aus Pferde,letfch yergeitettt ,ind, verkauft wetDen. Der Andrang zu Diesen olet.lchoanten sei ein sehr großer, und nach einer Mitteilung in der „Deutschen ibieb-» und Schiachthoizeftung" rekrutieren sich Die 2iüncomcr De» Pferdefleisches „nicht allein aus Der ärmsten Bevölkerung, londern auch aus Den vesteren StänDen". Blas aber Die Kommune iti Budapest veranlasien konnte, Durfte doch auch für deuttche Behörden nicht undurchführbar fein. Der Absatz des althertömm- naien Rtno-, Schweine- und Hammetfleisa-es würoe dadurch nicht >toaen, aber viele Leute, Die nicht Den hohen Preis anlegen können, könnten und würden sich das billigere Rotzfleiich kaufen. Sie waren dann nicht mehr daraus angemiefen. Den wirtlichen Abhub Der Fleischnahrung, nämlich Die wegen allerlei Kraut- heilen beanfianDeten und amtlich gekochten Stucke von der Freibank zu lausen. Die Tierschutzveretne fotttea dteien Gesichtspuntt nicht außer Acht lauen und beharrlich eine Aenderung des. Reichsgesetzes über Die Fleischbeschau zu erlangen trachten. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehende« Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerle Verantwortung.) Gießen, 27. Januar. Die Zukunft liberal oder reaktionär? Vom Lande erhalten wir folgende Zuschrift: Die rote Hochflut ist zum großen Teil eine direkte Folge des liberalen Zwistes. Daran kann fü^ich nicht gezweiselt iver- bcn. Viele Hunderttausende von Dählern sind angesichts der jahrzehntelangen politischen Lhnmacht der liberalen Parteien stets bei Den Wahlen abgeschwenkl, in der Hauptsache zu den" „Roten". Es gilt nun, diese Abgewanderten zurückzugcwinnen. Ter rechte Augenblick für die fruchtbare liberale Arbeit ist aefommen, nun heitzt's aber auch handeln, und das mit Tatkrast und Geschick. Alle ncinlidxm Partcivedenken müssen samt unD sonders schwinden, ein einbeitlicbcr fester Wille mus; den Liberalismus beleben unD Früchte zeitigen. Zunächst ist wohl die liberale Einigung zu vollziehen, das wird sich wohl jeder einsichtige und erfahrene liberale Politiker sagen müssen. Kommt eine grofbi&cralc Einigung jep.t zustande, so wird das Vertrauen zu ihm im deutschen Volte und Vürgertum bald wiedertehren, das ist wohl gennu. UnD Der Liberalismus wird weiter Die ihm gebührende starte Position Verein Conientia. "■ Sonntag, den 4. Februar 19154 • Grosser Maskeo-Ball in sämtlichen Räumen von Stein’s Saaibau. er- Anfang 8 Uhr 11 Minuten abend». ß .mäh sind ttn Dorverkauf zu haben bei Friseur Zntt, Lubwigstr., SöttCn ißilb. ümcuD, Vaonhojilr., C. Magner, bie'lauran:, üew 2ac. Maternus, ß-rantiurter Strage uno 3ac. irtcuuoa, Gcyettntarten für Mitglieder nur bet b-iiftur ^>un, -vuDrotgitiaße. x Bad-Nauheim, 28. Jan. Der ’hä.T5 wurde gestern abend von der Stadt _ . iilfc in Weise wieder durch ein öffentliches Bankett begangen, tzM Bürgermeister Tr. Kayser leitete. Alle Kreise der Veoolke- ii« uaren vertreten. Die Festrede hielt Oberlehrer Kredel . c juieni Kaiser als Friedensiutsten feierte und feines großen • Hin Friednchs und feiner Vedeutung für Preutzen und das kMi gedachte. An den Kaiser wurde im Anfchlutz daran ein »Aieirunschtelegramm abgciaiibt. Zur Verschönerung des Abends • vor allem noch der Turnverein bei, bei।en Ge,angs- ;$e(uag unter Leitung von Mustllehrer Marguth, sowie besten -Wch-c- unb Xurnerricge burch wohlgelungene Darbietungen er* iE’i Daneben hatte sich noch bet Fl o 11e n v e r ei n in üc i.enft bcs Abenos geflelu, indem er trefilidje Lichtbilder über inte Flotte uno and unteren afritanischen Kolonien zeigen liest, .hocken berg, 29. Jan. Im Aller von 84 Jahren lieb gestern hier bie älteste tztnwoynerm stnsereS Orte-, bie ■fircu des Austehets L P. unb M.irtycnaltejten Joh. 21. Vern, i-ct elbit trotz feines hohen Alters noch fejr rtjittg ist. Gr ist itc n5ige bewohnet unfeteS Ortes, ber Den Felozug von 1848 itKfl-uaujt hat, — - i» Sonntag, den 4. Februar 1912, abends 4‘/, Uhr, im Stadt-Theater llitigent: Herr Prof. Gustav Trautmann, Grossh. Univ.-Musikdirektor Mitwirkende: Iran Marie Burk-Berger llönigL Hofopernsängerin (Sopran), Mü..wnen Herr Adolf Müller (Bariton), Frankfurt a. Main itaoaramm: Opern.Arien von Richard Warner und Weben Lieder von . toruejiu8> Woll; uHduca, Kauu, brach; Münnercuöre von £d»n SlOdiCx, nrauuis, KoschuL, d'Albert/ Abt, Volkslieder ss = s;:r. sssnu Itibtr IttBkarten ä 3.— 2^0 2.—, 1— Mk. Schülerkarten ä 0.50 Mk in der dlasi- Mejtuiiaudlung ERNST CHALL1ER (Rudolphs Nacht.) und abends an der h.asse. Letzte Nachrichten. Die Taufe des Kronprinzensohues. Berlin, 29. Jan. Die Taufe des 4. Sobnes des Kron Prinzen fand gestern abend um 7 Uhr im kronprinzlichen Palais jn Anwesenheit des Kaiserpaares durch Oberhofprediger Dr. Dry ander statt. Um 8 Uhr fand Galatafel statt. # Brüssel, 29. Jan. Ter Ministerpräsident und der Arbeitsminister reisten in das Streikgebiet von Mons ab, um mit den Bergwerksbesitzern zu verhandeln. Guayaquil, 29. Jan. Ein Pöpelhaufen stürmte das Gefängnis in Quito und lynchte fünf; revolutionäre Generale. Peking, 29. Jan. In fünf Tagen kamen in Mukden 32 Bomben- und Revolver-Anschläge vor. * Rach dem Bericht über die letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der Freitags-Nummer des Giestener Anzeigers fehlte es bei der Debatte über bie Frage der Koitzeffio- lüeruitg einer Wirtschaft bes neuen kathol. Vereinshauses nicht an Bemerkungen, bie fich auf bas Unternehmen eines tath. Ver- etnsyaujes als solches bezogen unb eine abfällige Kritik^ enthielten. Fetner würben Scherze gemacht, wobutch bie Attnk- feftigteit eines ev. Zenttumskongresfes (in Giesten! man staune!) veranschaulicht werden sollte. 'JJtan fragt sich verwundert, lvas haben solche Aeusterungen, Die vielleicht in eine parteipolitstche Versammlung gepastt halten, in einer vartellofen Stadtverordnetenversammlung bei einer rein geschäftlichen unb für Die betreficn» Den Interessenten sehr ernsten unb wichtigen Angelegenheit zu tun? Diese Glossierungen waren daher, wie der bett. Redner nebenbei selbst zugab, nicht bloß überflüssig, sondern sie waten für die Katholiken Gießens auch verletzend, sie wären deshalb vielleicht beffer unterblieben. Gs wäre dann auch die wettere unangenehme Folge nicht eingetreten, dast der Schein der Nicht- jachlichkeit durch bieie Art der Behandlung ber .Angelegenheit nicht ganz vermieden wurde. Im übrigen dürfte die Stadtverordnetenberiammlung nach bestehendem Recht insofern ihre Kompetenz überschritten haben, als sie auch bie Frage, ob eine juristische Person Inhaberin der Konzession sein könne, beurteilte. Tie zwar noch bestrittene, aber überwiegend in bejahendem Sinne entschiedene reine Rechtsfrage ist von dem Kreisausschust zu entscheiden. Spidpian der vereinigten Stairffurtct Stadttheater. tip:inl)üiii. Montag, den 29. Januar, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger oon Nürnberg/ Dienstag, den HO. Januar: .Liebelei." Anfang abendS 7 Uhr. , , Schauspielhaus Montag, den 29. Januar: „-ue Liebe höret nimmer auf/ Dienstag, den 3U. Januar: »Nach mir . . / Anfang jedesmal abeiids 7 Uhr. {Strickmaschinen mu Mart äu—uu unöablung. JUuitr. rtoraiog graus, P. Airin), -orauiuchweig. lißmcfiiche NMtigLÜe» in podeui Geiaug, 4 ivtart d Li. b Ltt., Biaae HeU- vögei« berrucue Sauger, Wut löu Att., ü Paar 4^tr. !>cachn. Loo. unetc. gar. to. Scvirgcl, xierp., Hamburg. ID-/1J Unsere Mitglieder imb zu dem am Donnerstag, den 1. Feoruar, abends 8V< Uhr i.groh. Hörsaal des dkoUegien- gebaudes stattnnDenben'hor- trag des Herrn Dr. Alfred Alegener eingeladen woroen. Um rege Teilnahme bittet I) »ui Der Uiorfittendc. In keinem Haushalt fehle Roggenbrot (Speaialit.) vonKinzenbacher Aillhle. Telephon 77U. Lieferung: Dienst.,Donnerst, und Samstag. l016” Fraqen Sie Ihre Nachbarn! | Die werden Ihnen fa..en, dnst Tie für kein CMelb mehr mit einer gewöhnlichen Milchzentrnune arbeiten möchten, feit sie Den neuen, beffereu Pan - X - Separator kennen. 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Januar 1912 Danksagung Anna Winzer und Kinder Gießen, den 28. Januar 1912. Fritz Rosenbau Löwcugassc 20. Telephon 692. Wieseck, 29. Januar 1912. Dose 50 Stück 1,25 Mk. cheiter töcke, 8,4 Ästreiserorügel. 3 Eichen II. Kl 2 Herren i) Damen Scheiter Birken, Visitkarten billigst Brtihl'sche Druckerei. Emma Fischer geb, Weitershausen Fritz Fischer, Rechtsanwalt Ludwig Fischer, Referendar Jakob Maternus Ecke Klinik- u.Frankf.Str. Mitglied der Rabatt- Spar Vereinigung. 3.71 frn «Elaserholzt. 4. Wiehern und Acldchcn. Bucken Rmtr. Heute abend verschied plötzlich unsere liebe Tochter und Schwester nuspreführt von der Wiener Damenkapelle „Presto“. Ding. Otto Baumparten. Ruppertsburg. 1. AUS Eickberg. Bucken Rmtr. Paul Aoel. Ende 9 U>- Giessen, 29. Januar 1912, fische 0. \mn sowie Kognak - VerstM Bekannte Sprziti:v per Literflasche ML kl empfiehlt fl E.Dort, Wall»* Für die in so reichem Masse uns erwiesene Anteilnahme bei dem schweren Verlust durch das Ableben meines lieben Gatten, unseres guten Vaters sagen wir Allen unseren tiefempfundenen Dank. EiSbeerorügel. Leseholz und Kohlreiser ilöchcnroeife. Tav Holz unter 9Zr. 2—4 wird unvorgezcigt auf der EichbergS- roicfe ausgeboten. Im Tiergarten findet Ende Februar nut ciue größere Beriteigcrung statt. Laub ach, den 27. Januar 1912. Gräfliche SoritverwattuuL. B’/i öcr BestattuugSgenossenschaft der freien Schretuervereiuigung Gießen Donnerstag, den 1.Februar,viiuktlick abends findet iui Vcrciuslokal, Alte Gewerbeschule, 3her» Ex per Simental vortrag über Ursache und Bedingungen des Fentn von Herrn Proffessor Dr. Markert flott Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Teil- nahuie während der Krankheit, sowie bei dem Hinscheiden und der Beerdigung meiner heben Frau, unserer Ireusorgenden Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Tante und Nichte sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Barlin Dörr und Kinder. Stadttheater Gient Dir. Hermann SteWl* Dienstag, b. 30. Jan. abends 8 Udr lö.Dienöiag'Äbonn.-r'op»' tzsewöhnliche Preit- Doktor 9la«# Lustsviel in 5 ’HUtn*" Adolf ^Arronßt- , Ende 10* llbr Mittwoch, d.rtl.Ja^" abends 7 Ubr 15. Miltwock-Abonn Todes-'Avzeige. Verwandten und De/anntcn die traurige Mitteilung, daß unser lieber, guter Sohn und Bruder , . . LudwigErb,Balnilirbtlttr im Alter von 17 Jahren nach kurzem, schwerem Leiden, unerwartet und völlig überraschend, heule mittag um 1 Uhr samt entschlafen iit Die trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Erb, ^reisslratzenwart, nebst Frau und Bindern. Daubrrngen, den 27. Januar 1912. Die Beerdigung findet Dienstag, den IO.Jan^, nachmittags 3 Uhr, in Daubringen statt. I/06 45 Prügel, 34 Stöcke, 168 Aüreiser, 6 Elsbeervrügel, 4 Eichenstämme 6—14 m lang,24—11 cm Durckm. -= 2J39 fm. 2. Alteugcricht, (Glasbau, Silbach. Buchen Rmtr.: 3 Scheiter II. Kl., 84 Stöcke, 24 Reiferprügel, 154 Stamm- reifer, 3 Eickenscheit, 6 Etchenvrügcl. 3. Bolpcrtskovf. Bucken Rmtr.: 15 Prügel IT. Kl. 10 Stöcke, IKi Reifervrügel, 9 Eickenscheit, 30 Eickenvrügel, 5 Eichenabschnitte 2.4—6 m lang, 42—67 cm Dnrchm. -= Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unferem schweren Verluste sowie für die zahlreichen Blumenfpenden sagen hiermit herzlichsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Emil Schäfer. Die Beerdigung findet in der Stille statt la. rote Speise-Möhrc» versendet für 5 Mk. den Zentner mit Sack gegen 5r nähme ab Station Ehringshausen, auch mehrere Waar la. Wicienheu veikauft * Hermann Weimer, Ehringshausen lKr. adi Neubeu! £>au§£onncn|lo|p Hölltnsnhr!. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Dhtteilunfl, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser einziges, inmgftgeltebtes Erich gestern abend um 11 Uhr, im zarten Mter von 19 Monaten, nach kurzem, schwerem Leiden zu sich in die Heimat zu rufen. Um fülle Teilnahme bitten im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Luh, Etsrnbahng. Hilfe und Frau Marie aeb. Jung. Klein-Lindew den 29. Januar 1912. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 31. Januar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaufe, Danunftrahe 14, aus statt. ____l't» Für die vielfachen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden ihres unvergesslichen Herrn L. Baer, Ledorhändler sagen innigen Dank Die trauernden Hinterbliebener. Wscter HM, Mi Enjied Her fak eitel Holzversteigerungen der Gräflichen Lberfvrftcrei Laubach. I. Montag, den 5. Februar nach Zufammenkunst IO1/- Uhr am Eingang zum Lcnzcsberg bei Billinaeu. 1. Aus Lenzcsbera 3». Buchen Rnttr.: 143 Scheiter, 181 Prügel 1. uno II. ÄL, 21 Stöcke, 177 Zopfreiser, 1,8 Aspenscheid, 22 Eichenprügel. 2. Lenzesbcrg 2a iSteinknorr). Bucken Rmtr.: 45 Scheiter, 110 Prügel, 9 Stöcke, 104 Zopfreiser. 8 Eichenprügel. 3. LenzcSbcrg Io, 1 b, 3b, Hubberg, Hirschrot I. Buchen Rmtr.: 36 Scheiter, 200 Prügel, 836 Stamm- und Zopsretser. Nadel Rmtr.: 3 Scheiter, 7 Prügel, 39 Stöcke, 50 Eichenvrügel. Leseholz und Moblrcifer flächenweife. Das Holz unter Nr. 3 wird unvorgezcigt im Wendergrund beim (teuer auögeboten. II. Dienstag, den 6. Februar nach Zusammenkunft 10V« Uhr am Ctchberg auf der Kreisstraire Laubach— schaden. Zentral-Irogme 158 Schul ftrahe. Todes-Anzeige. Verwandten, J-reunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, baff es Gott gefallen bat, unsere liebe gute Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Gronmutter, g-rmi KaArim Meyer A nach kurzem, schwerem Leiden im Atter von 52 Jahren »u fick zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Meyer. Alten-Buseck, den 27. Januar 1912. 732 Die Beerdigung findet Dienstag, den 30. d. M. nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Kolosseum Dir. Karl Ohm. Tägl. v. abends 7 Uhr grosses Künslier - Konzert Herzlichen Dank titl. Einwohnerschaft Eiekeus, insonderbeit der gar $? hoch genug zu schätzenden Damen und Herren, tue. tr;-. Besuch unsrer Eiufuhrungsveranftaltnng, dac> l£i5 r Boreingenoinmettbeit gebrochen, den vielen - und r den« aualttativen Erfolg der Sitzung dock, gewiff unbnr tigten — vesfituiitischen Anfichten die Eriftenzberceb irr abfvrachen und — dessen sind wir Ücker — heute auf Jr Standvunkt stehen, das; es geradezu Pflicht ist, cm W» lofes Arbeiten — das im Interesse der Allgeam heil man fick zum Biel steckte — zu untern uucitxd den nicht günstigen Auslichten. sogar noch bis zum M Tage, hielten es verschiedene untrer sonst heuen tauR* brüder für richtiger, zur Sitzung nicht zu erfdu’tnei: sorgten trotzdem für ein reichhaltiges Prägtama r sanden auck ein dankbares närrisches Auditor iuui. Der Ottehener Boden ist für Karneval gelair, Humor, Witz und Satvre finbet Einlatz, wir bürten M- wohl mit Euch sagen: Der Würfel 11t aefallen,einr gefunden und gesitteten Karnevalhumor Qtw fick viel Freunde unterstellt und btc hockvem» Damenwelt — die ja im menschlichen Vcben fast usr- den Ausschlag gibt — bereitet dem urwüchngen *arM% in hiesiger Stadt eine gute Heimuätle, benn obne öit jr stimmung dieser holden Mägdlein und Frauen bgttcn« sicher nicht so viele begeisterte Anhänger — diir.s Amv. einzeichnung — für den künftigen (Siebener Manins- gefunden. , . Nun heifft eö aber: Michel herunter m|t der kapp — die Bierfarbig aufs Hauvt. Alltagsforgen vergaben— neckifcki mit der Priische (vielen, die den«a« geift hinabftürzt. den Gresgram beffegt und Aciö *-• Mihgunst in Banden fcklägt, es fei daher zur 11. Festsitzung, Montag den 5. Februar er. heute schon die Parole ausgegeben: „L b wir arm in» „ 250 „ . 5Ä>0 „ n 500 n • • 10,75 n üro-PoniUon-Wiirstl Mittwoch, 31. Fanuar 1912, abeudS 8" Uhr im Kolosseum. Grolre Neberraschung und Prämiierung schönsten Herren- und Dameu-Maskcv. 5lu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenft cm 6481 Ter Dorlta,». Vorverkauf bei Loeb, Marktplatz. Heilbronner. iW fträne. Sonntag, Schulftr. und Deltersweg, Frievlrdr. Babnhof'tratze. Herrenkarte l Mk.__Tamenkarte 7»^ Donnerstag, den 1. Februar, abends in Steins Garlen r* lult ur»«....«... obne RaiisiMtr schied — eine närrische .QooHteuer von 100 'Bfenw^® durch für den Karneval (Äieffens gleich btc nditiflf w für die Zukunft niedergelegt ist. _ . Prima Kieler Biitioge zum Roheisen, soeben frisch eingetroffen und billigst bei Aug. Wallenfels Marktplatz 17 F77 Televbou *462 Grammophon-Konzen 6F Neue Stücke ans Lohcngrin, Tanuhäuik- Holländer, Walküre, Siegfried, Zauberslon Stradclla, Samson u. Talila, Carmen, Audi» Aida, Bajazzo, qrsungen v. finotc, Caruso, ^ou Dcmuth, Preusc-Matzenaucr, Morcna, Rofkti Mögen nun zu dieser 2. Jeitntzung nock alle ott w haften Geister fick auch cinfinben, um dainit oe» • Bildung begriffenen neuen ^Allgemeinen «arnevi- verein Glichen“ ein Bild der öefamibiiracrldon " Frindament in feine Wiege zu legen und wir wer^t. dank langjähriger Erfahrungen — Euch wieder»^ aualitätsrciche Sitzung bieten, denn wir hauen nach Defizit, auch nickt nach nnanucüem EnoiL un»er gemeinnütziges Streben und Schaffen, dem erbitten und Anerkennung. . w‘ Und fo rufen wir denn — nochmals für uns ktw's - Vertrauen dankend — Euch heute schon zur II- n» i das? unser Hauptvorsitzenber — der trotz den W'1 • Uebernetgen unmöglich zuhaltenben Klippen ausncoam» 1 sich bereit erklärte, ben Gies?ener Karneval I! vor zubereiten bezw. burchzufübren und damnit — um Eure eignen Worte zu gebrauchen. — dc>.ow» ; Karneval-besonberS berZu gSkarneval getimru Der Verwnltungerat den Bunde* der Karnevalvereine Dentwehinnd» . ■ ■■ji Ärj L ■ 4 M ML w. K fe U' W; • w ‘Qi, $Ub: * vtäti ■ wtin 1 bat Bryetaer jjreublöf1 W* pt Handels fit Zahre Hon 1 12? der gei hatTfapital M der wo .M gestiegen, tontet 2sf l nrdesteuerka I die idi ||id) um 81 ikorms toi 1 ßeuerkapital ltd von 441: Zriedb., : Fanti und C tuten in allen Hingen, u ittsAaiui Au 6.11 ®UR t bi Dom 1 A „ Briest. Lloyd t in Z »MM, 15 " llldjen fi*r 1 Passagiei Mer dem Z ' idlgenomi . »Negenz" da Tnrihsnch Rom, 2: *pbt Note: . <