Ntl i: Dte heutige Nummer umsaszl 10 Seiten« verging, ohne das; Prohaska in Uesküb eintraf, erklärte Edl nunmehr, die Reise fortsetzen zu wollen. Lein fcr» Wien, o 5 en guten Qaalilüi ück. A-Salomonlj bischer Begleiter, Ministerialsekretär Ralitsch, entgegnete, cs fct ihm aus privaten Gründen nicht möglich, vor Montag abzufahren, worauf Edl erklärte, sich bi - Montag zu gedulden, dann aber die Reise unbedingt fortzusetzen Darauf wurde ihm von den serbischen Bel v den in Uesküb erwidert, man hoffe, das; die Eisenbahn nach Prizrend, an der einige Beschädigungen vorgetommen seien, bis zum ns en __ + 2.1 - U'( feierte, wurde begeistert ausgenommen. Tie Vertreter der Studentenschaft wohnren in Wichs der Vorstellung bei. Tic Nachmittagsvorstellung brachte das Rotkäppchen in einer hübschen Einrichtung, die bei den zahlreichen anwesenden Kleinen eine jubelnde Begeisterung hervorries. Fräulein Thale alv Rotkäppchen, Fräulein Gaffrey als ihre Mutter, Herr V o l d als Jäger und Herr Grosser als Wols sind in erster Linie zu erwähnen, aber auch alle anderen taten sich rühmlichst hervor. __J. i und leichtert Sommer un; i Winter besuc- lt Hofhelm 1,1 anklurti.M.Prcs;« le-KiMiyu.Neniui US Rumänien. Bukarest, 25. Nov. Ter König empfing heute nachmittag Osman Nisa in i P a sch a in l > ..stündiger Audienz, der um 4 Uhr nachmittags eine 3, stündige Konferenz mit dem Ministerpräsidenten Majoresou folgte. Im Verlaufe des Abends empfing Knnig Karol den Ministerpräsidenten. lieber den Konsul ProhaSta liegen, wie aus Wien gemeldet wird, noch keinerlei Nachrichten vor Konsul Edl befindet sich noch in Uesküb, wo er am letzten Samstag cingetrosfen ist. Edl wollte sofort nach Prizrend weiter reisen, blieb jedoch da, da ihm von serbischer Leite mitgeteilt wurde, das; Prohaska bereits unterwegs nach Uesküb sei. Als aber der Sonntag England mit in den Konflikt hineinzichen würde. ä.er Instinkt sagt uns, das; d i c W e I t nicht s o v e r - rückt ist Wir sind jedenfalls nicht verpflichtet, die serbischen Ansprüche zur Parteifrage zwischen dem Dreibund und der Triple-Entente zu machen." Das Blatt fahrt fort: „Wenn der Balkanbund gutem Rate zugänglich ist, wird er möglichst schnell auf der gegenwärtigen Basis Frieden schließen. Für die Verbündeten sowie für die Mächte ist die einzig sichere Linie, alle rein europäischen Fragen bis nach dem Friedensschluß zu vertagen." Nov. Die auswärts verbreiteten gearbeitet. Ofenpest, 26. Nov. In einem gestern abend ab gehaltenen Minister rat wurde die Lage als ernst beurteilt. Trotzdem versuchte Oesterreich-Ungarn alles, um den Frieden ausrechtzuerhalten. Die Einigung sei in wenigen Tagen zu erwarten. Der Berliner „Lok Anz" will aus O f e n p e st erfahren haben, eine serbische Erklärung, das; Serbien in der^alba Nischen Frage die österreichischen und italienischen Forde rungen anerlennen will, steh? bevor. Dagegen hoff? Serbien, gänzlich unerfüllbar, auf ein Nachgcbcn Oesterreichs in der Adriafrage. In „diplomatischen Kreisen" Wiens verlautet. Oesterreich hätte nichts gegen einen albanisckien Handels-, Hafen, der Serbien vollständig zur Verfügung gestellt wird und mit der serbischen Grenze durch eine serbische Bahn verbunden ist. Wien, 25. Nov Die „Militärische Korrespondenz" schreibt' Die in der Levante befindlichen Schiffe des öfter reichisch ungarischen Geschwaders ind nach den heimischen Gewässern zurüclberuscn worden, da ih c Anwesenheit dort nicht mehr nötig ist und im Hinblick auf die großen Kosten nicht weiter als gerechtfertigt erscheint. Es bleiben bloß der Kreuzer „Aspern" in Konstantinopel und der Kreuzer „Maria Theresia" in Saloniki zur Verfügung des Botschafters bczw des Generalkonsuls. Die Stimmung der deutschen Reichsregierung. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: „Die hiesige Berliner Börse war heute ungünstig beeinflußt durch einen Artikel der „Neuen Gesellschaftlichen Korrespondenz", der sich auf „eine besonders vorzüglich unterrichtete Seite" beruft. De- Artikel enthält folgende — Willy Bnrinestcrs Abschied von D a r m ü a d t. Aus Darmstadt, 24. Nov. wird uns geschrieben: Der Geiger - könig Willy Burmester, der nach mehrjährigem Aufenthalt in Darmstadt als Professor nach München übersiedelt, nahm am Sam« lag abend von seiner Berehrergemeiude mit einem großen Konzert im Saale der Turnhalle am Wooäsplan Abschied. Das Gros-l erzogspaar und die Hofgesellschaft hatten infolge des Ab lebens der Haushofmeisterin ihr Erscheinen absagen lassen Der Künstler eröffnete d.n Abend mit der E-moll-Sonate von Beethoven. Tie zweite grose Nummer, ein Konzen ran Viotti, war eine meisterlich retie Darbietung, in der sich tiefstes, seelisches Ersassen mit blendender Technik zu einem herrlichen Ganzen vereinigten. Dann folgte eine neue Reihe der rasch beliebt gewordenen '-Peart) ei hingen alter Meister, die Burmester wieder mit so unnachahmlicher Graz . vortrug, das; zwei von ihnen wiederholt und noch eine 8m ..oe, Gossurs Gavotte, gespielt werden mußte. Wieniawskts schwierige Faust-Fantasie, mit souveräner Ueberlegenheit ausgeiührt, beschloß den ersten Teil des Abends. Burmesters Begleiter, Alfred Sä inidt Baiekow aus Berlin, wußte sich dem Geiger aufs Beste an-upassen und sand auch als Solist mir dem Vortrag kleinerer Konzertstücke viel BeisaU, obwohl sein Spiel sich weder durch besondere Ziere der Auffassung, noch durch ungewöhnliche Technik auszeicl net. Es war ein allzu gemessenes und glattes Musizieren, als daß man innerlich recht warm geworden wäre. Tas Konzert, das zum Besten des hier zu errichtenden großen Fe st Haus es üattsand, dürfte einen reid^n Ertrag ergeben haben. — TerVictor Meyer-Preis d?r Universität Heidelberg wurde rür folgende wissenschaftliche Arbeiten aus dem dortigen chemischen Unioersitätslaboratorium verliehen: Dr. Phil, nat. Boleslaw Adamczewski (aus Mannheim für feine Arbeit: „lieber die Einwirkung von Hydrazinhydrat auf ä-Oxy- Ke rächte betreffend die Ueberreichung des Ultimatums »durch Oesterreich Ungarn an Serbien, sind, wie das K. K | ^orrcfpondenzbureau erfährt, vollständig u n b e ■ gründe t. London, 25. Nov. Wie das Reuterbureau meldet, st das bei L in y r n a befindliche österreichische G e s ch w a d e r p l ötz lich abgefahren. Es ist unbekannt, wohin. Tas serbische Regierungsblatt „Sawubrawa" führt in , Besprechung her, wie das Blatt sagt, peinliche Affäre des öfter eiänsch-ungarischen Konsuls Prehasla aus, das; bic^ übereilten, mrd) den sachlich n Stand der Angelegenheit in keiner Weise begründeten Ausfälle eines Teils der österreichisch ungarischen jreffe zu bedauern seien „Wenn die serbische Militärbehörde .inzelne nick t vollauf gerechtfertigte Maßnahmen ergriffen leiben fällte, man sagt nid : umfonft! ä la guerre comme, a la guerre, - so wäre es jedenfalls nötig gewesen, erft das Ergebnis der Ikntersuckmng abzuwarten, denn ebenso wie die serbische Militär Iehörhe, konnte auch Prohaska gefehlt lmden Tie Untersuchung I 704 42 uoooieoik 04 63 ‘<2 ;48 6to«T > 142 6 8 498 606 83 U 37 927 |3000| 61 \V 3 691 876 77 1013« • 9028 77 4M 22 M7 L in 609 :n llltt4 f 000) 112'338 64 w I 130C2 41 M um I .042 343 89 519 , : |600) 63 458 6'X W ? 71 472 8 8 621- i (10001 686 821'.'. 9 713 839 971 16 >91 813 14 61 [WV 0 772 79 843 92811 682 763 961 98 W 3 830 912 67 70 1W 777 868 1 24022 < 32 667 803 28 918 » 428 651 1500) 69 k3 >03 607 44 130001 ß- .08 86 618 37 49 813 V 50 471 75 878 930 522 622 798 858 131 [05 8 306 96 416 W 09 65 631 63 600 5. 92 228 13 361 6581! 35 11000) 62 309 o 712 876 997 1361: 452 (500) 604 612 316 813 489 749 Wj 790 983 1440*2 $ im 584 609 58 15j- “•fysss> .0 616 «< W.0.1 “ ■ 58 480 568 - 2 ** 10 725 943 151*y 1 987 (500) J152 ;-,; UKK W* m95 752 5* «J 1000 93 9»' 164::.. 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Oesterreich hätte doch nach der Verletzung des Völkerrechtes durch Serbien sogleich die Feindseligkeiten beginnen können. Wir erhalten folgende Meldungen: Petersburg, 25. Nov. Das M i n i st e r i u m d c s Acußern erklärt: Die in auswärtigen Blättern verbreiteten Gerücht? über feindselige Absichten Rußlands gegen die Nachbarstaaten und über angeblich zu diesem Zweck gemachte militärische Vorbereitungen entbehren jeglicher Begründung. Petersburg, 25. Nov. Autoritativ? Kreise weisen bic Behauptungen eines Teile» der westeuropäischen Presse zurück,' die Rußland kriegerische Absichten zu- schreiben. Ebenso bestreiten diese Kreise, das; die öfter- r e i ch i s ch - r u s s i f ch e n Beziehungen sich irgendwie verschlechtert hätten. Die russische Regierung bleibe bet dem Glauben, daß eine friedliche Lösung des «rnfliktes zwischen Oesterreich und Serbien zu finden wäre, wenn der Balkan krieg beendet fei, wodurch die Großmächte einen klaren Ausgangspunkt für Verhandlungen besitzen würden. Sasonow sei von dieser Meinung, die auch die höchsten Kreise teilten, nie abgewichen. Meinungsverschiedenheiten zwischen diesen Kreisen und dem Minister bestanden nie. Ke n öiterreid)ifte$ Ultimatum an Serbien, nächsten Tage benutzbar wäre. Waffe stillstand? Das „Berliner Tagebl." meldet aus Konstantt» nopel. Griechische Blatter betonen, der Waffenstill - st and sei bereits durch ein stillschweigende s Hebe r- einkommen geschlossen worben Die Verhandlungen beträfen den Präliminarfrieden. Konstantinopel, 25. Nov. Der gestrige Munster- rat, der für die Waffenstillstands- und Friede n s v e r h a n d l u n g e n die Instruktionen sestsetzeu sollte, dauert? bis 10 Uhr abends Vor Schluß des Mt- nisterrats begab sich Resch i d Pascha ins Hauptquartier. Wie ciit Blatt erfährt, befinden sich unter den kurdischen Reitern, die an der Tschataldschalinie angekommen sind, zahlreiche Frauen, die als Freiwill ge dienen. Sofia, 26. Nov. Die e r st e 3 usammenkunft der türkischen und bulgarischen Bevollmächtigten für den W a s f e n st i l l st a n d findet Lute mittag um 1 Uhr in Baltschiköi, in der neutralen Jone bei Bujut Tschekmedsche, statt. Konstantinopel, 25. Nov. Der Minister des Aeußern erklärte dein Vertreter des Wölfischen Bureaus, daß neue Verhandlungen mit Bulgarien über den Friedensschluß noch nicht begonnen haben und auch keine neuen Vorschläge Bulgariens ein- gegangen sind. Die Türkei werde nur start modifizierte Vorschläge diskutieren, die früheren seien undis- lutierbar, jetzt,' nach den klaren Erfolgen bei Tschataldscha, natürlich noch mehr als vorher. Ter Handelsminister Reschid Pascha, der erste Bevollmächtigte für die Waffenstillstandsverhandlungen, reist heute nacht nach dem Hauptquartier ab. Staatsrat Ehandan Bep, der sich im Hauptquartier befand, ist zurückgerufen worden und gestern angekommen. Er nimmt nicht an den Verhandlungen teil. (Siebener Stadttheater. Der ziönigslcutnaut. Lustspiel von Karl Gutzkow. Gießen, 26. November. Sur Feier von Großherzogs Geburtstag ging gestern abend I Gutzkows K ö n i gs l e utnant in einer glanzvollen Festoor- ■ sirllung über unsere Bühne unb fand bei bau gut besuchten, in allen | Farben leuchtenden Hause, eine freundliche, ja herzliche Amnahrne. Teil Königdlcutnant spielte Herr Rudolf Hell buch vom König!. Theater in Kassel und errang sich mit seiner 'einen Kumt raicb bic Zuneigung des Publikums Unter Verzicht am alle groben Wirkungen, und mir im höchsten Affekt mitunter em wenig ihealralisch, was aber vielleicht auch kluge Absicht ro.ir — zeichnete Öen Hellmer den General mit leisen, zarten strichen, indem .r den nicht gerade tiefgründig angelegten, sein am weichen unb ,uch merlivürbig harten Mann pfnckwlogu'ch lehr schön ausrunbete. ix brachte io eine anerkennenswerte Einheit zuwege, die dem dichter leider nicht gelungen ist Ten jungen, vorlauten Goethe pielre Fräulein Tagni) in glücklicher Maske, unb ne bemühte ich n'idit vergeblich, den schwärmerischen Feuergent, der m dem ’l'rvte des Herrn Wolfgang umgeht, wirksam in Ericheinung \.i bringen. Auch die vorwitzigen Bemerkungen gab sie mit gutem »Instand Eine prächtige Tienftmagb verkörperte Fräulein I ü n g in g und die derbe Frankiiirler Mundart wirkte recht erheiternd ttuch Herr Grosser als ihr Liebster hatte einen entidtcibenben »littcil gh dem guten Gelingen der Vorstellung, loenn er auch )urd> bic Anstrengung der Nachmittagsvoritelluiig uimmlich etwas Mindert schien. Bon den übrigen Darstellern sind .-oerr Bo lck cks gestrenger Herr Rat und Fraulem Brehm als gütige ,-srau ?(ia, sowie Herr Norden als Mittler, Herr Goll als Seekay rnib Fräulein Scholz als Frau ^eekatz zu nennen. — -ne Aufführung, die sich durch eine hüblck'e Ausstattung mit» eine '»rgfältige Darstellung auszeichnete, wurde von Herrn -2. wor leroSfi geleitet. Ter festliche Abend wurde durch das Beethovensche Vorspiel u Leonore eingeleitcr, das unter der Leitung des Herrn Tberntusilmeisters L o b e r von der Regimentskapelle schön und ein- uuckSvoll Dorgetragcn wurde. Das Hoch auf den Landesherrn, Den Herr Oberbürgermeister Meeu m in einer kurzen Ansprache fäurenitrik"; Dr. phil. nat. Karl Krauch (aus Tarmftabt) für feine Arbeit: „lieber Hydrazinabkömmlinge des Hndrazidicarbon- äurcesiers": Dr. phil. nat. Hermann Thiemann aus Lünen) für seine Arbeit: „lieber die Hydrazidc, der shmmetrischen Aethan- tetracarbom'äure". — Napoleon über Konstantinopel. Bekanntlich hatte Napoleon I. nickt ohne Erfolg verfucht, den Zaren Alexander zu sich hinüberzuziehen, indem er ihm vor allem eine Teilung der Türkei in Aussicht stellte. 1807 war Sultan Selim seiner Reformfreundlickkeit wegen vom Throne gestoßen worden, und Napoleon erflärte 9Ueranbcr, daß die Stunde der Türkei geschlagen labe. „Es ist Zeit," sagte er, „zu Ende zu kommen mit einem Reick, daS nicht bestehen kann: man muß nur sorgen, daß seine Trümmer nicht Englands Herrschaft vergrößern". Alexander sagten diese Darlegungen durckmts zu, und er machte folgende Vorschläge: Er wolle die Tonaufürstentümer vorerst räumen. Dann sollten Franlreich und Rußland die Türkei angreifen, und nach dem nicht -weifell asten Siege, sollte Rußland Bessarabien, Moldau, Walachei und Bulgarien bis an die Balkangebirge erhalten, die Küstenländer aber, also Albanien, Thessalien, die Inseln Morea und Kreta sollten an Frankreich fallen. Für Oesterreich könnte man eine Kompensation in Bosnien und Serbien finden. Mer, schloß Alexanber, was sollte aus Konstantinopel werden? Diese.Hoffnung der Russen könnte man doch nicht den Türken überlanen Aber gerade diese Stadt, „die glän^ndste aller denkbaren Eroberungen", gönnte Napoleon dem Zaren auch um den Preis der Biindes- genosseitschast gegen England nicht, lind über die Karte gebeugt, rief er zu Meneval aus: „Konstantinopel - niemals! Das wäre die Hcrrfchast der Welt!" Er blieb habet, daß Konstantinopel den Türken erhalten werden müsse. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Tie elfte Muse, eine neue Posse mit Mufik von Jean Gilbert sand in Hamburg trotz ihrer kläglichen Gestalt eine gute Ausnahme — In der Kolonie Grünewald ist der Bildhauer Prosefsor Otto Lessing gestorben. — In M ü n ch eit sand am Sonntag die Uraufführung eines Salonstückes von Ludwig Gang Hofer: Ter Wille zum Leben trotz feiner romanhaften Handlung und seiner psychologischen Unwahrscheinlichkeiten starken Beifall. — Zwei neue Lieder von Fclir Weingartner fanden bei ihrer Uraufführung im Wiesbadener Kurhaus eine sehr herzliche Aufnahme. jtt. 279 Erstes Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 26. Novembci 1912 Der »iettner Zeiget jCk, ’ljff' O monath*75itL,mertel- rddfemt täflhd, autici ▼ I ▲ A A lahrl.ch Pik. S.2Q. durch fckitl für 6tn Kreis fttt^en w ■■ WM Q N UL H H ■T ■ ■ H B B Zeileuvreis. lokal IbE xJ WVIIVI wV > wirtlchastltche5eMrag«n « । V- W MM Verantwortlich ün den geriüvrech. ttiüchlufle. UM ” politiidjcn teil, tiupufi s® General-Anzeiaer für Gberhesien 8-sKs Anzetger Gießen. v ’ • _ _ . - . .. - ratb, ’üt ,ölabt und rinnahme von Anzeigen notationsörutf und Verlag der vrühl'fchen Univ. Buch- und Steinöruderei R. Lange. Redaktion, Expedition unb Druatret: dchulnraye r. onilö-. für den bii uomutmgftTub" vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschäftrftcü. vahndofftraße \ba. -U"-'aeu.eK v Bee wirb bartun, wer der Schuldige daran'ist Tie serbische Regie-, Deutschland und Italien, Rußland dagegen SErcich^nd' rung Lat g rinüiber Cefterreirt' Ungarn und auch ben übrigen Nack barn gegenüber niemals Schikanen geübt und konnte auch fein Interesse daran haben, daß dem Konsul Probasla irgend etwas Unangenehmes widerfahre Tie serbisch? Regierung kann demnach u b e r h a u v t k e i n e B er antwort u n g treffen. Wenn die Unterfud;img Fehler der serbischen Militärbehörde erweisen sollte, io werde diese Behörde sich zu vcrantworten liaben. Nach Belgrader Meldungen soll der serbische Kriegsminifter alle verfügbaren Truppen aus P r i z r e n d und M o n a st i r z u r ü ck g e r t^f e n haben, um andere Stellungen einzunehmen. An der Armierung der alten Belgrader Festung werde Tag und Nacht tatsächliche Bel>auptun;,e.>. Erste'.». Sasonow i'-.rt. ’djv vier Tagen seinen Standpunkt in der serbischen Hafenfrage. Dies ist schon deshalb unrichtig, weil die Mächte überein^ gekommen sind, sich in keiner einzelnen Frage aus dem Balkanproblem zum voraus festzuleg?«. Zweitens: Oesterreich Ungarn habe fünf Armeekorps utobilisiert. Ties entspricht nicht den Tatsackwn, wie sich jedermann aus den offiziellen Wiener und Lfenpester Tarlegnngen überzeugen kann. Drittens: Oesterreich-Ungarn beabsichtige, in wenigen Tagen ein Ultimatum in Belgrad zu überreichen. Auch diese Behauptung ist unwahr. Wie schon oben gesagt, soll die albanische und adriatische Frage erst int Vertu mit den anderen, aus den Vorgängen am Balkan entstandenen Fragen diskutiert und geregelt werden. Es ist besonders unveranttvortlich, durch derartige unlautere Nachrichten die öffentliche Meinung in einem Augenblick zu beunruhigen, wo die Regierungen aller Großmächte ernsthaft bemüht sind, für die immerhin schwierig en Fragen eine friedliche Lösung zu finden. E.nc 'nglische Stimme. Die „Westminster Gazette" schreibt: „Es ist eine wilde Absurdität, daß wir wegen der Frage, wie Serbien den Zutritt zum Meer erlangt, die Möglichkeit ins Auge fassen sollten, daß Rußland in einen Konflikt mit Oesterreich geraten und daß Oesterreich, K-onstantinopel, 24. Nov. General Torgut Schefket Pascha ist mit dem O b erb e f eb l über die bei Gallipoli zur Abwehr eines griechisch-bulgarischen Angriffs auf die Tardanellenforts zusammengezogenen Truppen beauftragt worden. Der Berliner „Lok.-Anz." meldet aus Konstantinopel: Zwei französische Offiziere habe» in der Tscha- tal-schalinie die U e b e r l eg c n h e i t der.Krupp- aeschüpe über die französischen Fabrikate festgestellt. Bei Lue le-Burgas fehlte es den Türken an Munition, die bei Tschataldscha reichlich vorhanden ist. Ein neuer Ausfall aus Adrianopel Sofia, 25. Nov Tie Besatzung Adrianopels unternahm gestern einen neuerlichen Ausfall gegen den südlichenTcildcrbu lgarischenB e lager un gs- armee, wurde aber mit sehr bedeutenden Verlusten zurückgeschlagen. Sofia, 25. Nov. Tie jüngst einberufenen Rckru- ten des Jahrgangs 19 13 werden nach genügender Vorbereitung zum Kriegsschauplatz abgehen. Chios durch die Griechen besetzt? Tas Reutersche Bureau meldet aus Smyrna: Chios soll durch die Griechen besetzt sein. Die serbische Siegesfreude. Belgrad, 25. Nov. Die Armee des Kronprinzen erbeutete in Monastir 51 türkische Geschütze. Insgesamt wurden bisher 200 Geschütze erobert und in Monastir 10000 Gefangene gemacht. Nach dem Fackelzug am Samstag veranstaltete die Menge vor den Gebäuden der russischen, englischen und französischen Gesandtschaften in Belgrad Kundgebungen. Serbische Gräuel. Der „Daily Telegraph" meldet aus Durazzo vom 24. November: Flüchtlinge aus Prizrend und anderen Orten Albaniens berichten, daß die Serben die albanische Bevölkerung niedermetzeln. Aus Pana kommt die Nachtricht, daß die Serben ihre türkischen Gefangenen töten. Die Mohammedaner bitten den österreichischen Konsul um Schutz für ihre Familien für den Fall eines serbischen Einfalles in Durazzo, indem er sie entweder auf einen Dampfer im Hafen befördert oder ihnen im Konsulat ein Asyl gewährt. Serbien wünscht von Griechenland Proviant. Nach einer Pariser Blättermeldung aus Belgrad habe der serbische General st ab bei den griechischen Behörden angefragt, ob sie den an der adriatischcn Küste operierenden Truppen Proviant liefern könnten. Ter König von Griechenland habe telegraphisch geantwortet, er werde hocherfreut sein, den serbischen Truppen seine Bewunderung für ihre Tapferkeit dadurch zu bekunden, daß er den griechischen Dampfern den Befehl erteilen werde, den serbischen Soldaten die erforderlichen Vorräte zu bringen. Griechisch-türkische Kämpfe. Athen, 24. Nov. Wie das Kriegsministerium mitkeilt, hat gestern ein Kampf zwischen einer türkischen und einer griechischen Abteilung bei C h r y s s o w i tz a ßatt- gefunden, wobei die Türken nach achtstündigem Kampf mit einem Verlust von 200 Mann in die Flucht geschlagen wurden. Auf griechischer Seite betragen die Verluste drei Tote und 10 Verwundete. Ocffnmrg der Dardanellen. London, 25. Nov. Lloyds Agentur meldet aus Konstantinopel: Die Dardanellen sind geöffnet. Tic „Tägl. Rundsch." meldet aus Belgrad: Ein Teil von zwei am Tienstag nach Adrianopel abgehenden Divisionen geht nach Tschataldscha. veutschLS Reich. Der Kaiser ist am Montag nachmittag um 4 Uhr 5 Minuten nach Donaueschingen abgereift. Dort sind aus Anlaß der Vermählung der Prinzessin Lotti zu Fürstenberg mit Dr. Hugo Vincenz, Fürsten Wiudisck)-Grätz, ferner etwa 100 Gäste eingetroffcn, darunter Herzog Albrecht von Württemberg, Herzogin Marie Antoinette von Mecklenburg, der Chef der Familie Windisch-Arätz, Fürst Alfred mit Gemahlin, die Eltern des Bräutigams, Fürst und Fürstin Hugo, sowie zahlreiche Mitglieder und Freunde der Häuser Fürstenberg und Windisch>Grätz. Die Stadt Donaueschingen ist mit Fahnen, Guirlandcn und Ehrenpforten prächtig geschmückt. Der Bun desratsausschußfürausw artige Angelegenheiten wird am Donnerstag, den 28. November, zu einer Sitzung zusammentreten, um, nne in früheren Jahren, Mitteilungen über die Fragen der auswärtigen Politik cntgegen- zunchmcn. Gründung einer nationalen Bolksvcrsicherung. Zur Beratung ber Frage betreffend Gründung einer nario- naten Volksversicherung sand unter dem Vorsitz des Staats Ministers v. Möller im Landeshause der Provinz Brandenburg eine Versammlung statt, zu der 3 3 Vertreter der Reichs- regieruna, der Regierungen der B u n d e S st a a t c n , sowie etwa 80 Delegierte wirtschaftlicher Körper ) d) a i t c tt und eine Anzahl ^lbgeordnercr des Reichstages und des preußischen Abgeordnetenhauses aller bürgerlichen Parteien er- schicnen waren. Ter Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einer kurzen Anspradre, in der er hervorhob, daß es sich lediglich um eiilc rein sachliche Erörterung der Frage handele, ob und wie eine nationale VollSversidwruug zu sdmsfen sei. Als einen groben Irrtum bezeichnete er die Auffassung, welche in der Presse hervorgetreien sei, als ob in der heutigen Versammlung eine einseitige Parteinahme für eine öffentlich-rechtliche Versicherung beabiichtigr sei. Ein Teil der Eingeladenen halte diese Form für die richtige, ein anderer Teil der Erschienenen lehne diese Form ab und stehe aus dem "Boden der privaten Versicherung. In regem MemungSauStausch solle unter Wahrung absoluter Neutralität eine Klärung der Frage herbeigesührt werden. Generallandschastsdirekwr Kapp nahm dann das Wort zu einem rein objektiven Bericht über die Gesichksounkte, welche bei der Ausgestaltung einer nationalen Volksversickierung verwirklicht werden müssen, menn diese ihre Ziele zum wirklichen Wohle der breiten Volksmassen crreidien wolle Im Anschluß an diesen Vortrag nahm dann eine Anzahl Herren der verschiedenen politischen Richtungen daS Wort, unter denen die Vertreter von Gew-rlschatten und anderer Arbeiterorganisationen überwogen Ein Vertreter der privaten Lebensversictrerungsg-sell schalten madne nähere Mitteilungen über die erfolgte Bildung einer gemeinnützigen Volksversidwrungsanstalt durch 26 private Ver- ttcherungsgeiellschasten. Nackt mehrstündiger lebhafter Ausiprackx- bei der teder Standpunkt voll zum Ausdruck kam, beschloß man, einen ständigen Arbeitsausschuß einzusetzen, welcher die Angelegenheit weiter verfolgen soll nr - Eine ReichStagSersatzwahl. . . . fu b-ern ro,rt* gemeldet: Bei der Reichstags- eriatzwabl für den verdorbenen Abgeordneten v Normann Kons) wurden am Montag ,ür Rittergutsbesitzer v. Flemming. Basenthm tKons.) 9699, .»auvtmann a T. v Puttkamer fyzatl.) 3066 und tür Lagerverwalter M euer (Loz ' ,v2grimmen abgegeben. Es steht noch ein Bezirk aus. 2 i e Dahl Flemmings ist ge sicher t_________________________ Ausland. Taufe eines österreichischen Prinzen. Im Schloß Wartholz zu Reichenau fand am Sonntag die Taufe des Sohnes des Erzherzogspaares Karl Franz Josef statt. Als Taufpaten fungierten der Thronfolger Franz Ferdinand, in Vertretung des Kaisers die Herzogin Maria Antonia von Parma. Ter Täufling erhielt die Namen Franz Josef. Im englischen Unterhause fragte der Konservative verbürgst den Marineminister Churchill, ob er Mitteilungen empfangen habe, daß Le st erreich -Ungarn 1913 drei weitere Dreadnoughts auf Kiel legt, die 1915 fertiggestellt seien. Churchill erwiderte, er besitze darüber keine offiziellen Mitteilungen. Verburgh stellte noch weitere Fragen und machte auf Zeitungsmeldungen über eine Erklärung in dieser Angelegenheit seitens der österreichischen Martnekommandan- ten in den Delegationen aufmerksam Ter Sprecher entschied, daß der Frager diese Frage vorher anzumeldcn hat. Der internationale sozialistische Kongreß in Basel nahm einstimmig die von dem internationalen Bureau empfohlene Entschließung an, die u. a. erklärt, daß alles auszubieten sei, um den Ausbruch eines Krieges zu verhindern. Mit Bezug aus den Balkan krieg fordert die Kundgebung die sozialistischen Parteien Oesterreichs aus, i"re Agitation gegen einen Angriff Oesterreichs aus Serbien mit alter »rast sortpisetzen. Die Ausgabe der Sozialisten Englands, Fraittreichs und Deutsch- lands sei es, sich encrgii'd) der Eroberungspolitik in Vorderasien im Falle des gänzlichen militärischen Zusammenbruches der Türkei zu widersetzen. Das beste Friedeitsmitlel sieht die Kundgebung in einem Uebercinfommen zwischen Deutschland und England über die Einstellung der Flottenrüswngen und in der Beschränkung des Seebeuteredits. Zum Schluß fordert es zu Massenkundgebungen für den Frieden aus. Adreßbuch W. Die Luchstaben A bis G des alphabetischen Namensverzeichnisses liegen am 27. und 28. November zu jedermanns Einsicht in unserer Geschäftsstelle offen. Verlag de; Adreßbuches für die Stadt und den Kreis Sichen Schulstrage 7 9. Arrs Stadt tut» Land, Gießen, 26. November 1^12. ** Tageskalender für Dienstag, 26. Nov.: Stadttheater: „Ter Biberpelz.^ Slntang 8 Ul)t. Vortrag von Herrn Reichel über Liebe, Ehe und Geschlechtsleben. Abends 8l/a Uhr im Felsenkeller (nur für Herren). w- GroßherzogS Geburtstag. Auf folgendes von der Festversammlung im ,Gesellschaftsbaus abgesandtes Glü ck- )üiinfd)lclegrain m; Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog Dar m ft a b t. Aus allen Kreisen der Stadt Gießen versammelte Bürger bringen Eurer Königlichen Hoheit untertänigste treue Glückwünsche dar, in dankbarer Erinnerung daran, ,vas Euere Königliche Hoheit seit nnnmehr zivei Jahrzehnten auf geistigem, künstlerischem und wirtschaftlichem Gebiet zur Mehrung des Ansehens und der Güter des Volkes geschaffen haben. Im Sluftrag : Usinge r. traf folgende Antwort ein: Provinzialdirektor Hunger Gießen. Mit Freuden nehme ich die Mir ausgesprochenett Glnck- ivünsche entgegen und bitte Sie, Meinem aufrichtigen Tank 9(119= druck zu geben. E r n st L n d tv i g ** Verein ehemaliger 116er. Am Samstag abend feierte der Verein ehemaliger 116er im Cafs Amend den Geburtstag des L a n d eS fii r st e >t. Die Feier selbst erfreute sich eines guten Besuchs und verlief sehr scbön. An den Großherzog wurde folgendes Telegramm abgesandt: „Die zur Feier des Geburtstages Ew. Königlichen Hoheit versammelten ehemaligen 116er erneuern heute das Gelöbnis unroanbelbarcr Hessentreue. Ter Verein ehemaliger 116er." Am 25. Nov. lief beim ersten Vorsitzenden ein Telegramm des Großherzogs ein mit folgendem Wortlaut: „Ten ehemaligen 116ern, die Meiner heute so treu gedachten, sage Ich aufrichtigst Tank. Ernst Ludwig." •• DaS Bteber bä Huchen konnte am Sonntag abend wieder einmal .nicht weiter. Das voll besetzte Zügle, das fahrplanmäßig 6 Uhr 55 Mm. in Gießen cintreffen soll, war bis Heuchelheim gekommen, dort wollte aber die Lokomotive nid)t weiter. Trotz der Mühe, die sich Führer und Schaffner des Zuges gaben, war der Zug nicht von der Stelle ztt bringen. Einige der Zuginfassen riefen durch Fernsprecher Automobile und Wagen herbei, während die Mehrheit der Fahrgäste, geführt vom Lokomotivführer und Schaffner, die mit Laternen ausgerüstet waren, zu Fuß den Weg nach Gießen machten. Die Beamten beförderten nach 3/4 Stunden mit einer anderen Lokomotive den nun leeren Zug von Heuchel- heiin nach Gießen. Wegen Maschinendefekten sind in der vorigen Woche die Arbeiterzüge abends wiederholt mit N/M'lndiger Verspätung in Bieber angelangt. Es wäre doch nun ernstlich an der Zeit, wenn die Eisenbahndirektion Frank- fnrt, der baS Bähnchen als Aufsichtsbehörde untersteht, bei ihm einmal nach den, Rechten sehen würde. Man sollte doch meinen, die Biebertal-Bahn wäre verpflichtet, betriebsfähige Lokomotiven zu unterhalten, damit sich der Verkehr pünktlich abwickeln kann. ** V o m Stadtverordneten Prof. U r ft a d t erhielten wir folgende Zuschrift: Sehr geehrte Redaktion! Der Bericht über die Stadtoerord- netensitzung vom 21. dieses Monats enthält in dem Satz „Tie Stadtverordneten Tr. Edel, Plank, Habenicht, Urstadt, Löber ui'w., die seinerzeit gegen die Erhöhung gestimmt haben" eine Unrichtigkeit. I ch habe seinerzeit nicht gegen die Erhöhung gestimmt. Ilm mir das Unterschreiben des neuen Antrags zu ermöglichen, wurde ein besonderer Zusatz gemacht, der dem Berichterstatter des G. A. offenbar entgangen ist. Zu der kleinen Polemik, die Sie bei dieser Gelegenheit gegen mich führen, bemerke ich folgendes: Wenn Sie mit der Mitteilung, die Gehaltsvorlage sei durch die Stadtverordneten abgelehnt worden, den Satz verbinden, daß dadurch der Stadtkaffe eine Ausgabe von 73 000 Mk. ersvart werde, so enthält dieser Satz nicht die Feststellung einer Tatsache, sondern ein Urteil, eine Schlußfolgerung unb zwar eine falsche. eie waren allerdings dazu berechtigt, roeil rie tnwlye der v.irnr, Öffentlichkeit den eigentlichen Sinn des Beschlusses nicht crftr.Tv* konnten. Ich zog daraus zur Begründung meines Antrags atr Oeffentlichkcit den Schluß, daß diese auch wegen der Pre>>'e ncL wendig sei, weil selbst die an der besten Stelle eingeholte In formation ein falsches Bild ergeben habe, und bedauerte, daß der beunruhigend wirkende Zusatz nicht sofort vom Herrn Oberburge» meister richtig gestellt worden sei. Ob man darin eine „merk würdige Auslegung" und eine „pädagogische Belehrung" crblufcr kann, stelle ich ruhig der ,,Auffassungsgabe der Beteiligten" anheim. lieber den genauen Hergang der vertraultchen ö Stadtvcrordnetensitzung mußten wir uns felbitoerittinoiid) an die uns amtlich gemachten Angaben halten. SBai d:e Ablehnung oder Vertagung der Beamtenvorlage in der vertraulichen Sitzung vom 31. Oktober anlangt, io stimmt die Feststellung des Stadtv. Urstadt mir den Meinungen und Feststellungen trieler seiner Kollegen nicht überein so haben u. a. Beigeordn. Grünewald und Stadtv Sir» am 21. ds. Mts. in öffentlicher Sitzung bekundet, daß die Ablehnung endgültig erfolgt fei. Wenn es sich nur um Rückverweisung an den Fi „an; ausschuß gehandelt hätte, so wäre die Stet lung neuer Anträge, um die Angelegenheit miede, in Fluß zu bringen, nicht recht verständlich. Daß Pros Ur. stadt in der Wendung, der Stadtkasse sei durch den Beschluß eine Ausgabe von 73 000 Mk. „erspart" worden, o". scheinend die Hauptursache der Verbitterung unter den Beamten und Scbrem erblickt hat, schien uns wirUich em. unberechtigte Unterschätzung des Auffassungsvermögen:' der Beteiligten zu sein. Wenn Herr Urftadt dabei beharr:, daß wir mit dem genannten Ausdruck nicht lediglich eine Tatsache festgestellt, sondern schon eine Schlußfolgerung gezogen hätten, so dürsen wir diese Streitfrage mit bestem Gewissen einem salomonischen Spruchkotlegium überlassen ** Oberhess. Posaunenchöre. In der Herberge zur Heimat sand dieser Tage die jährliche Sitzung des Ver bau des oberhessischcr Posauncndtörc statt. Alt z der Tagesordnung ist von allgemeinerem Interesse die zunehmende Verbreitung der Sache: ein neuer Chor konnte ausgenommen werden, so daß der Verband jetzt 18 Vereine umsaßt. nächste Bcrbandssest wird voraussichtlich am 20. Juli 1913 j, Klein-Linden stattsinden, wo seit fast sechs Jahrzehnw! ein Posaunendwr besteht. Das Programm wurde im ganm nach den Vorschlägen des Verbandsdirigenten, Psarrer Kalbhen» Ober-Mockstadt, angenommen: nun heißt es: fleißig im Ein» chor üben, damit dann zum Fest keine Unstimmigkeit mch besteht! Landkreis Gießen. r. Klein-Linden, 25. Nov. Am SamStag wurde die hiesige elektrische Lichtanlage eröffnet und in Betrieb gesetzt. Als am Abend die Lampen der Straßen- belenchtnng in Hellem Glanze erstrahlten, füllten sich bit Gaffen mit Menschen, die da§ neue Licht mit lautem Jubel begrüßten. Die Anlage, die an die elektrische Zentrale in Gießen angeschlossen ist, ist von der Firma „Schnckertwecke Frankfurt^ ansgesuhrt worden. Die zahlreichen Hansleitnnaen sind ebenfalls fertiggestellt und funktionieren tadellos. Wir sind der Kreisbehörde, der Direktion des Elektrizitätswerke; Gießen, der Firma Schuckert, sowie den Monteuren un» Arbeitern für die mnstergiltige LlnSführung der gemein- witzigen Anlage von Herzen dankbar. — Auch Allen« f darf a. d. L. und Heuchelheim haben seit SamStai elektrisches Licht. —, W atz e nL or n-S t e i n b e r g , 25. Nov Eine er hebende Feier fand am gestrigen Totenfeste in un- 1 lerer Gemeinde statt. Nachmittags 1 Uhr versammelte sich eine zahlreiche Gemeinde im .Gotteshaus. Nach dem üb lichen, der Bedeutung des Tages angemessenen Altar gottesdienst teilte der Geistliche die Namen der seit bem letzten Totenfeste Verstorbenen mit und knüpfte daran cim Ansprache, in der er per Trauer der Gemeinde um bit Heimgegangenen Ausdruck verlieh, Augleid) aber auch her- vorhob, daß die Zahl der Todesfälle in unserer Gememdc in den letzten Jahren in starker Llbnahme begriffen ift Während 1870—1880 22—23 Todesfälle und 1880—18V 18 auf je 1000 Einwohner kamen, sind es in den beiben letzten Jahren rund 10. Nun begab sich die Gemeinde a» den nahen Friedhof, wo die wettere Feier einsetzte. U» ter Begleitung des hiesigen Posaunenchors wurde b« Lied: „Wer weiß, wie .nahe mir mein Ende" gesungen. Daraus hielt der Ortsgeistliche, Pfarrer SommerlaW eine Ansprache über die Bedeutung des Friedhofes aW Grund des Schriftwortes 2. Mos., 3, 5. Mit dem Gesang des Liedes: „Ich iveiß, an wen ich glaube", mit Gebet und Segen schloß die Feier Hierbei möge l)cn. orgebob» werden, daß der Friedhof zu Watzenborn-Steinberg ivohl einer der schönsten und bestunterhaltenen Friedhöfe unterer Landgemeinden ist, auch einer der ältesten, denn sei! 700 Jahren begräbt die Gemeinde lyicr ihre Toten Seine Größe schon ist stattlich für eine ländliche Gemeinde Unsere Gemeinde sieht ihre Ehre darin, ihn aufs beste DM unterhalten. Die Wege und Gräber sind in musterhafter Ordnung. Kreis Alsfeld. ok. Grebenau, 25. Nov. Ungefähr 200 hieran dem Eifenbahn-sUenbau beschäftigte ausländische Arbeitet werden in nächster Zeit geimpft. Es soll dadurch einer Verbreitung von Pocken oder anderer Seuchen vorgebeugt werden. Kreis Friedberg. L. F r i e d b e r g , 25. Nov. Heute vormittag fand die E i n * Werbung der Blindenanstalt statt. Tic Anstalt hall' die Blinden des Landes, die früher ihre Sdniler waren, dazu cingeladen und viele waren erschienen. Die Regierung hatte bte Mittel bewilligt, daß diese Besucher Gaste der Anstalt vom Samstag bis Dienstag feint. Im Festsaale des Haupt ged äitöes versammelten sich die Zöglinge der Schule, die Lehrer, die älteren Schüler und Schülerinnen, die Spitzen der Behörden und Lebt anstaltnt, die Geistlichen der Stadt, die Stadtvertretung und Stabt- verordneten, die Vorstände der .Kultusgemeinden, der Vprüane des hessischen Blindenvcreins, die Vertreter des Ministeriums, darunter Oiehcimerat Süffert. Gesang der Blinden, Violin- vortrage eines blinden Schülers, Ansprack>en des Direktors, der (Nheimerats Süffert usw bildeten den Inhalt der Feier. Raih mittags waren alle Räume für jedermann zur Bestdstigun. geöffnet. Starkenburg und Rheinhessen. bs. Darmstadt, 25. Nov Die Feier von (9r Herzogs Geburtstag wurde überall gefeiert. *'f Kapelle des Leibgarde - Infanterie - Regiments Nr. wg morgens zum großen Wecken aus. Tie Straßen haben Festes tlnbung angelegt, überall weben hessische und deutsche Falm'N In der Stadtkirche war FestgotteSdienst und um 12 Uhr auf dem Marienvlatz große Paroleausgabe. _ Zu dem Festakt in der Tew uischen Hochschule waren die Minister Braun und non Homberg-, der Präsident der Zweiten Kammer Köhler, Ministerialrat ."traft, Gehcnnerat Jmroth, Provinzialdirektor Fen usw. crsdstenen Bor Mitgliedern des akademischen Chors wurde Griegs „Lauderken nung" zu Gehör gebracht. Rektor Geh. Baurat Wickop teilte nm, daß auf Beschluß von Rektor und Kleinem Senat auf Grund der an 5bh int- .vtnmfrnbauS gebracht roorten brach. Er ist e btt Grado brannte das toranb^otcl präge mit t* Iprtium .".r ,• M"/'° sirnkc 55, ftranffurt a. M. QISunlicM Seife Danksagung Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gießen, 26. November 1912. 7740 Frau Kätchen Wirsig Frische Fis* Anjana blutfrisch 6059 EckeKlinik-u. ftrnnffurt.C tr. Graneflaare 7728 Lollar, den 26. November 1912. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer teuren Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege allen, besonder» aber Herrn Pfarrer Büchner für die trostreiche Grabrede, der Schwester Elisabeth von Mainzlar für die aufopfernde Pflege, dem Gesangverein Liederkranz und dem Kirchcngesangverein für die erhebenden Grabgefänge, dem Krieger- u. Turn verein für daö letzte Ehrengeleits, sowie tüt die zahlreichen Kranzspenden unseren tiefgefühltesten Dank. Wal-Nässe Hasel-Nüsse Datteln. Tafel-Feigen Tafel-Ronin en Tafel-Mandeln Dessert-Z wetschen Glasierte Früchte bei Emil Fischbach Mittwoch und Donnerstag früh eintreffend. Jak. Maternus II 11.1 Reklame Unit I u. AuSstcllungs- ndlu Marken für Sammler u. Wiederverk. 100 St. Ml. 1, 2, 3, 4, 5. Rackm. D.Grödcl,Frankfurt a.M., hv#,n) Bötnestraßc 35. Familie Johannes Becker XII. Treis a. d. Lda., den L. November 1912. 770 erhalten allmählich ihre früh. Farbe wied. durch Karns Nust- ichalcu Del (zentral - Drogerie, 72341 Schulstraßc. Oanksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres teuren Vaters, des Lademeisters Karl Striegnitz insbesondere Herrn Pfarrer Klingel für die trostreichen Worte am Grabe, sowie für die. zahlreichen Blumenspenden, besonders auch den Beamten und Arbeitern der Güterabfertigung Giessen und Station Lollar sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Die tieftrauernden Kinder. 1Ü11 Mettenheimer Wil Goldberg § ( Stunden 10 Minuten erteilt Den Sonderpreis für den besten deutschen £ word> erun9 un!ttk uns toirtlii* pfflB W lcdiM Hämorrhoiden auch goldene Ader genannt, werden verursacht durch Störung der Vebcr und des Darmes, speziell durch hartnäckige Verstopfung und durch Genuß von viel scharfgewürzten Speisen und vielen Spirituosen verschulde, 3n Dr. Wcgencr'S Tee besitzen wir cm wirklich probates Mittel diesen lästigen Zustand zu beseitigen Man trinkt jeden Abend vor dem Schlafengehen eine Taste von diesem Tee und die Wirkung ist überraschend. Preis Mk. 1.50, in Apotheken erhältlich: wo nicht vorrätig, wende man sich an die Fcrromanganiu Gesellschaft, Kronprinzen Vermischte». * Eine erschütternde Tragödie wird aus Braunschweig gemeldet: In Greßdors bei Berneburg wollte ein bei seinen Eltern zu Besuch weilender Lehrer namens Schirm er einen Revolver zeigen. Hierbei ging der Schuß los und verletzte die Mutter tödlich. In feiner Verzweiflung erschoß, wie aus einem hinterlassenen Briefe hervorgeht, Schirmer seinen Baler und sich selbst Ta die alten L'cutc das Haus allein bewohnten, wurde ber Vorfall erst heute von per im Lite wohnenden Tochter entdeckt. * E t n Schiffsungl ück auf dem Rhein. Aus Mül beim -Rhein,, 23. Roo., wird gemeldet: Heute abend gegen 61 t Ubr wurde ein Personen- und Frachtdampscr der Mülheimer Tampsschissahrtsaesellschast, der von Mülheim nach Viktors fuhr, als er die Mülheimer Schiffsbrücke passierte, von dem Tampfer „Egan 9" der William-Egan-Linie angesahren Ter Tampser der Mülheimer DampfschisjahrtsgesellschaN sank. Tic daraus befindlichen etwa 2 0 Personen, Passagiere und Per sonal, konnten bis aus drei, die vermißt werden, gerettet werden. * Eine Kohlenstaubexplosion. In der Grube Saint Martin de BalgalgueS bei Alais im fran- zösischen Departement Gard sand eine K o b l e n st a u b e x p l o - non statt 24 Bergleute sollen getötet worden sein. Tic Er-' plosiott erfolgte in einer Tiefe von 260 Meter. Die erste Abteilung der Rettungsmannschift zühlte zwölf Leichname, die zwischen Trümmern des Tafelwerkes und der .stöhle eingeklemmt seien In einem großen Teil des Gebietes, in dem fick) die Katastrophe ereignete, lasten sich noch keine Nachforschungen anstellen * Gin Kampf mit einem Tiger. Wie die „B. M. P." erfährt, hörte bei der Fahrt zwischen Salzwedel und Licho w ein Zugführer ein merkwürdiges Geräusch. Er kletterte am Zug entlang, um nach der Ursache zu forjdten Plötzlich wurde er von einem Tiger, der einer im Zuge untcrgebrachten •rte 1"** i '"'Schüler Lie AeS'ttE^ - >'/BebördcnA^ entern^' :mann i” ■ ä t ;Sd .fahr 200 l)'«;n"; Nische *ti<« Es soll babw* r Seuchen vorgt. „ycimalol“ macht ID“/1 naM*e Keller, feuchte Wohnonffon carant. staubtrocken. Prospek e gratis. Heimalol-Werke G. m. b. H., Datteln 1 W. 7«aj Otto bebaaf n 10 Psg. 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Hohenner hielt die ^estvorlesuna Il-ber die rationelle DermessungeinesLande s". An $?anb K^r. 11 Wandtafeln gab er eine für den Fachmann recht lehr- : iche Abhandlung Am Schlüsse seiner Rede brachte er das Hoch uf den Landesherrn aus. Auch in den hiengen Schulen wurden Inern abgehallen Einen tragischen Abschluß sand die ^rier im Realgymnasium Der Dirigent des Schüler fchesters, Reallehoer Hugo Römer, wurde während des Bor- aagc-3 des zweiten Stückes vom Schlaganfall getroffen und mar 'kivrt tot. Das plökliche Ableben des Lehrers, der bei den Nvl° Itgcn und den Schülern außerordentlich beliebt war, wirkte auf ^estteilnehmer erschütteriid R B. T a r m ft a b t, 25. Nov. Ter Hessische Lanbeste reinfürFrauen st immrecht hielt gestern seine Haupt- jtr fammlung ab. Bei ber Neuwahl bes Borstanbeö würben ■nc bisherigen Vorstandsmitglieder wiederyewählt. Zum Schluß br sehr gut besuchten öffentlichen Bersammlung hielt fttau « pcksaty - Mainz einen Vortrag über das Thema - „Was uns grauen not tut!" Der vielfach auch das politische Gebiet streifende enb mit lebhaftem Beifall aufgenommenc Vortrag gab auch lühlreiche Winke für eine erfolgreiche Propaganda über die Beklebungen des Landesvereins Hkfskn-Nasfau. W Marburg, 25. Nov Der Student der Philo« ^logie Milde aus Festenberg in Schlesien hat sich erschossen. Das Motiv zur Tat ist unbekannt ft. C. Wiesbaden, 25. Nov. Der in der Sitzung am 1 > November zur Vorderestitng ber Wahl eines ersten Bürger- w'-iners von bem Magistrat unb ber Stadtverorbnctenversammlung ^wählte zehngliebrige Ausschuß beschloß einstimmig, bie Stelle nicht auszuschreiben, sondern den bisherigen zweiten Bürgermeister (H(äifing in Vorschlag zu bringen. Gebrüder Berdux Bahnhofftr. 27. a”/11 Fernfpr. 231. 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Heber lein ist der dritte Inhaber der Banksirma, der durch Selbstmord endet " --- St. H-elix (Südtirol^ wurde feit September vermißte Pro- «» WWPM: ÄWW roVAV/A mlmAV * । Tclevbon 911 Bökofs Kämmer-Lichtspiele am Seifersweg. ~ Schade 6 UM Französische Weine Naturreine 1.00 1.20 1.50 1.60 Bordeauxweine St. Sen rin crte esktniflichc Südweine ^rtntod ......1 i Fl. Mk. 1.— Malaga ' '/. Fl-«5 Pfg. „ „ „ 1.50 Touro Portwein */? Fl. 90 „ Madeira u. Lbcrrh Fl. 9t» r „ „ " l.BV Valencia, süßer spanischer Rotweill */i Fl. ulit. 1.— Einlagen. Bilder aus Südwales herrliche Naturaufnahme Aus der Wocheurevue. Reue Bilder aus dem Balkankrieg*©, sowie das übrige Programm mit verschiedenen jkiits PlMM WIN 26. bis 29. 31od. n Dagmar [ die Bauerstochter Drama in 3 Akten. Tas größte Zugstück der Saison bildet in fesselndem Rahmen die Liebesgeschichte M der schönen Dagmar zu einem Braucnbeiter. Fl Zprung mit dem Pserde ins Wasser. — Sturz mit II dem Auto in einen Fluh. — Ueberfletterii eines m Gasometers. — Rettung der Pferde ans den bren „enden Ställen sind in diesem Film Bilder in F® hervorragender Ausführung. Telephonheirat GlänzendeHumoreskc | □öffentlicher Vortrag Tonncrstag, 28. November, abends 8l/i Uhr in Steins Garten: Dr. Alb. Ritter, Mainz Eintritt 20 Pfg. v?;H Mitglieder frei. McuMcr 'Scrhonö, Atspriipiit Gießen. (mit Lichtbildern). a” Heute Dicnstng zum letzten Male! frl. £i$si j'tduschHa Unentgeltlicher Eintritt für jedermann. mmmm o •®eeeee® als Hauptdarstellerin in Der Giessener Lesehalle-Verein. Mittwoch, den 27. November, abends 9 Uhr: 2. öffentliche Vorlesung im .Hörsaal des Physikalischen Instituts der Universität (Stephaustraße 24). Herr Professor Dr. J. Epstein-Frankfurt a. M. Ae AttSntzung der Waffeckiiste nroüeö AirkuS-Drania in 3 Akten, ö üiiidi einer wflfjrrn Peliebenheii inszeniert. Ferner: SPie Saat am Schalter kinematogravbischeS Lustspiel in 2 Akten. Dazu bad iibi iqc hort) t iitcn ffantc kl stklassigc Programm. Giessener Konzert-Verein Rikolausfest Zweiter Solisten-Abend Drittes Konzert IN GROSSER AUSWAHL SARRASANI IN GROSSER AUSWAR Einrahmungen • Vergolderei bei anerkannt billigen Preisen 00000000^0000000000^ Carl Ludwig Leib Kunsthandlung Täglich 772 Galavorstellungen | Mittwoch, Samstag, Sonntag 9 3 Uhr und 7'/. Uhr 9 » Vorstellungen v Naciiuiiit zahlen Kinder »uf allen Plätzen halbe Preise ausgeführt von Mitgliedern der Kapelle des Inf.-Regts.116 Entree frei 7421 Entree frei Kirchstrasse 2 7732 gesehen haben. Die verblüffend billigen Eintrittspreise ermöglichen es jedem, den ,Circus der tausend Wunder“ dreimal und viermal zu sehen. Jedermann — veranstaltet vom Gicstcner Fröbcl srnnnar. 4.Dezember 1912 4'/. Ubr in Steins Garten. I.Klaviervortrag. U.Christkind u.Knecht Ruprecht. Ill.^er , iSSSÄS. vi-AÄL7r°n°G°'ch°nkn Louutsg, Sen 1. Dezember 1912, 5V« Uhr abends, in der neuen Aula an alle Kinder bis zu 13 Fahren. , , Eintrittskarten 1 Mark. Wir bitten, die Karten für Kinder Austuhrende: möglichst bis zum 1. Dezember im -eminar tn Empfang , n ... ||M I zu nehmen, da iiir die Borbercttungen die ,8ahl der Kinder Unnmiiin KftflßTTI MflHOnOn bid^iÄnai’Sb?roo^btncrttao to,rb 5Um IFrau Kammersänger nöl ll!ll>0 jZÜoLlll, mllllullüll (Sopran) Donnerstag, den 5. Dezember, abends 8'/« Ubr I 111* vortrag Herr Adolf Busch, Wien w von Missionar Martin Maier aus China über: Am Klavier: Herr Professor G. Trautmann Die Ncvolntiou in China Programm: Gelänge. G. Verdi. Arie aus Rigoletto Lieder von Rich, Strau!. nn n rbrtb. Berein für die Baseler Mission. Vlolin-VortrUse: G. Tart in i. bonate iTcufelstnller). J. K BÄCh. Sooata Eintritt 50 Pfg. __________D. Schlosser.__(Solo Violine). Brahms-Joachim, L ngansche Tanzt l-dur und D-molL KZiX ■"* B- — ■ FinfrittckartPfi - I- Platz Mk. 5.-. 1L Platz Mk. 4.—. III. Platz Mk. 11-, IV. p| ltJ 113 ■ 6 LmCI tiniriUSKarien . Mk 2.50, Stehplatz Mk. Studentenkarten Mk. 1.- sind in , rer der Musikalien Handlung von ERNST ( HÄLL1ER (Budo phs Nachf., Tel. 671. Burggraben Inh.: Karl Ohm Telephon 0861 Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der l\a- Aeltestes Speisehaus zu haben. _. 1 - Ocflnung de* Saale» 4' ? Ihr ________- Diner* :: Souper*, h la < arte 1 ---------- Diverse Vereinszimmer ■: 2 Säle für Versammlungen Kommerse, Hochzeiten etc. :: Kegelbahn :: Billard Jeden Sonn- und Feiertag |f AnvAni ab 6'/, Uhr ROllZeri Bester Schuß gegen nahe und kalte Fähe sind meine waHerdichfen, wetterfesten Schul-Stieiel in 31/35 Olk. 36/39 mk. HHeinverkauf rühmten bHerz^X mit 30 Pfg. Zuschlag erhoben. D10- waHer- Futter, [Raus- bürg 5 markt- ltrahe9 Geknüpfte Geldbörse in allen Farben 50 Pfg. A. Salomon & Cie. Boxkalfleder mit Zwifdienfohlen, dichter Einlage und waiferdichtem amerikan. Form »Derby« Dienstag, den 26. No» abends!) 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