Mittwoch, 28. Februar 1912 Erstes Blatt 162. Jahrgang tlage d e- J r a cb t geschLfle8 , Jje wirkt and) hir den I ganzen überseeischen Verkehr verbUliyend ein jhE'-C'j'.-- : S ■a der der der flc- \o ; e - w jO 6? e§; V o V .Q S • ä 19 k S k2. a 2 A N e gbT&'in^tterWWem «uftiofle bic «egcnwi Möge der allmächtige Gatt — dies ist mein heißes Gebet — Bayern und dem Deutschen Reiche auch fernerhin das Glück einer friedlichen Fortentwicklung im Innern tote nach außen gewahren und die Arbeiten, an die Tie nuiunehr hcrantreten, mit fernem. äs p i -.i o V Segen begleiten! Der Prinzregent verlas die Eingangs- und Schlußworte der Thronrede, während den übrigen Teil der Anrede Ministerpräsident Frhr. von Bertling verlas Hieraus! übertrug der Prinz die Vertretung zur Durchführung der Vereidigung dem Ministerpräsidenten und verließ unter dem gleichen feierlichen Zeremoniell wie beim Eintritt den Thronsaal. Sodann nahm der Justizminister die Lcrctdr- gung der neueingetretenen Mitglieder der Kammer der Reichsräte und sämtlicher Mitglieder der Kanrmer der Ab- Nach der Eidesleistung erklärte der Mi- vie bayerische Thronrede. München, 27. Febr. Die Thronrede, mit der heute der Landtag eröffnet wurde, hat folgenden a u'P v eda- J p p u « 5 «S- oa ; c - i 5 pSä;-; Gesetzentwuts wird Ihnen zugcchen. Infolge der Steigerung des Verkehrs und ber Minderung Betriebsausgaben haben sich die finanziellen Verl;altnihe Staat seifen bah ii Verwaltung so gekräfttgt, daß Ausgleichsfonds sofort in der im Gesetz vorgesehenen Hohe bildet werden kann Außerdem verbleiben iwd> erhebliche Mittel zur verstärkten Tilgung der Eisenbahnschuld. Die Forderting des Handeln und der mäcküig ausblühcnden Industrie totrd Gegenstand meiner unausgesetzten Fürsorge sein. DaS gleiche gut von der Land wirtschaft. Erfreut ickterweife sind die Nachteile, die infolge der außergewöhnlichen WitterungSverhälMiße des vergange- nen Sommers erwartet rourden, nicht in dem befürchteten Uminng, eingetreten Es werden daher aus diesem Anlaß wertere ftaatlidy Maßnahmen nicht erforderlich sein. Nach den erregten Zeiten des Wahlkampfes heißt c5 nunmehr auf dem Boden der staatlichen Ordnung sich zutammen- zusinden zu gemeinfamer Arbeit, die den Blick auf das Ganze ndnet, aus das Wohl des geliebten Vaterlandes. zugeht, ist unter dem Gesickttspunkt möglichster Sparsamkeit aut- gestellt Eine Reihe von Fordentngen konnte tebod) Nicht zurück flcftcUt werden, wenn der notwendige Fortschritt auf dem Gevrete kultureller Entwicklung des Landes nicht gehemmt werden tollte. Für Bedürfnisse, bereit Veranschlagung bet Aufstellung des Budgets int September vorigen Jahres nodt nicht möglich war, werden Ihnen neue Nachtragspostulate zugehen. Um bte fortlar.fcnbc Erfüllung der Staatszweckc zu fiebern, wird Ihnen unverzüglich ein Gesetzentwurf über den vorläufigen Vollzug des Budgets zur beschleunigten Behandlung vorgelegt werden. "?U>gesehen von diesen durch die Vorlegung gebotenen Vorlagen werden Ihnen nur solche zugehen, die im Interesse des allgemeineii Wohls keinen AussckKib dulden. gesetzt werden. , t , Dem Reuterschen Bureau zufolge wurde tu amtlichen Rrctfcn erklärt, daß wahrscheinlich ttod) beute aus der Basis gegen,ettiger Zugeständnisse in der Kohlenstreitfrage eine Verltändtgung zustande kommen werde. „ , ~ Ä „ London, 27. Fedr. Weitere 32 000 Bergleute m Mittelengland legten die Arbeit nieder, entgegen der Aufforderung ihrer Führer, die Arbeit bis zum Ende des Monats sortzusetzen. Am Nachmittag versammelten sich bte Vertreter ber Bergwerksbesitzer im Auswärtigen Amt. Die gerne i n faine Versammlung ber Arbeitgeber und Arbeiter ist von der Regierung aus 6 Uhr abends ange,eyt worden Eine große Volksmenge beobachtet aus der Downing otrect die Ankunft und Abfahrt der Teilnehmer an der Monierens W--1 G ühne verfiel als Perathoner häufig in ein leidiges Gretnen, das ihn mitunter unverständlich machte. Einen fast ungetrübten Genuß bot das zweite Stücklein, Der Barbier von Derriac von Max Mell, das ebenfalls Herr Direktor Steingoetter leitete, durch die hervorragende Leistung, die Frl. de Bruyn als Nanette zuwege brachte. In allen Farben schillernd spielte sie die kleine, bis zur Frechheit kokette Frau des armen Barbiers, die ollen Männern die Kopie verdreht und derweilen Haus und Geschäft verlottern läßt, nut einer ganz hervorragenden Kunst. Bis in alle Fingertpitzen hatte sie sich in den Charakter dieses Weibchens emqemblt und ließ nun den Born ihres reichen Talentes mit unversiegllcher Munterkeit aufs glücklichste sprudeln — ob sie nun liebkoste, schmollte, kratzte oder trauerte Ihren wackeren Gatten löiclie Öerr Grosser mit stiller, bescheidener Resignation, ans ber ,cin Stolz schön und kühn hervorwucks. Der, Liebhaber des Herrn Golt, der etwas unpäßlich war, fand sich klug in du: hei»le Lage. Heber das Derk, das einen gciitreitbtn und innen Poeten verrät, ist nicht viel zu sagen. Es schildert, wie ein warmherziger Gatte von seiner Frau betrogen wird und ime er 01115 vornehmste seine Rache ausübt. Nicht gerade klug ist e_-, daß bet Verfasser bas abgegriffene Mittel des Lamchens benutzt, aber er bat es so liebenswürdig heiter begründet, daß man es lächelnd in Kauf nimmt und belustigt seinen geiitvollen Worten zuhört, die guten Beifall fanden. Den größten Erfolg batte Lottchens Geburtstag, ein harmloser Schwank, in d m Ludwig ib.omn das viel behandelte Thema ber sexuellen Aufklärung in seiner bekannten lustigen Art ironisiert Ihn völlig unmöglicher Professor beabf.dnigt, ferne Tochter an ihrem 20. Gcburistage au'zuklären undmährt zu seinem Erstaunen, baß sie vor einer halben ^tunbe bic XXbammen= müTuna bestanden hat Mit lustigen Sprüngen ,etzt nck Lbsma Über die völlig unmögliche Trottelbaitigk il des Proienors und des Privatdozenten hinweg uiid unterhalt sein Publikum damit aufs beste, wenn aud) z. B die lächerlich einfältige Unterredung zwischen dein Professor und dem Privatdozenten gut um die Hälfte tu lang geraten lit. Die Zusckumer vergnügten fick anscheinend am's beste, und der Erfolg des Ulkes, den Herr Gühne flott leitete, blieb hinter dem auswärtiger Aufführungen wohl kaum Meine Herren Reichsräte und Abgeordneten! Mit herzlichen Grüßen heiße ich den wieder versammelten Landtag willkommen, erfüllt von der Zuversicht, daß es Ihren Beratungen besdneden sein wird, das Gefühl des Vertrauens und der Beruhigung ,n weiteste Kreise des Volkes zu tragen. Das Budgtt für die laufende Finanzperiode, das Ihnen in * Rechnungsnachweisungen für r __ Zur Abgleichung des Budgets wirb Ihnen der Gesetzentwun über das L o l t e r i e s p i e I nebst dem Staatsvenrag über bte preußisch-süddeutsckie Klasscnlotterie zur geschäftsmäßigen Behandlung wieder unterbreitet werden Zur R e i ch s v e r s i (h e r u ngo- ordnung wird Ihnen baldigst ein AuSsührungSgeletz inmt Jad>- tragdiorberungen zugelren, die durch notwendige Aenderungen m der Behördeneinrichtung veranlaßt sind Einern zuverlässigen «Soll zug dieses für weite Kreise wertvollen sozialen GeietzgebungsweNeS zu gewährleisten, ist der Ihrer verständnisvollen Förderung sidiere Zweck dieser Vorlage Der einem dringenden Bedürfnis ent- Iprcdzcnbc Entwurf einer M* i r d) c n g e m e i n b e erbnu n g konnte in der letzten Landtagsversammlung nicht Dollltanbig erledigt werden. Er ist inzwischen besonders zur Ausgleichung der Be- Üimmungen über die Umlagen und ber Vorsdiriilen des neuen Umlagengejetzes teilweise umgearbeitet worben und wird neucr- dings der Beschlußfassung des Landtags unterstellt werden Heber die Notwendigkeit einer Aendernng der baneriidien v e t m a t s - und Armengesetzgednng, die auch in den Kammern des Landtags schon mehrfach erörtert worden ist, wird Ihnen eine Denkschrift zugleich mit einem Gesetzenttvurf vorgelegt werden, der die Ausdehnung des ReickisgesetzeS über den Unterstutz- ungswohnsitz aus Bayern einleiten soll. Din wiederholt geäußerten Wunsch nach Anlegung eines staats! chuldbu d) c s wird durch einen Gefetzentwurs entsprochen werden. Mit dem Ausbau des L o k a l b a h n n e tz e s soll fortgefahren werden, ■c ei' ’S - : ; Elf: ■ 1 SM * p:;:; jo 2c -■ SS - r S :CL iS» . - u i- - • ;#* jG * ;5SC°=£/ :coc-'«-y EcKä 2o England und die Kohle. \ Nichts ist für die Industrie so unentbehrlich wie die Joljle. Für die Eisenindustrie sind Kohlenlager gerabc- 3 re Grundlage des Bestehens Eine Erschöpfung der Menerzlagerstätten kann durch Heranziehung fremder Eisen ausgeglichen werden Wo aber die Kohlenlagerstätten Wlc^rt sind, ivird auch die Eisenindustrie wenigstens mit jrtli bisherigen Betriebsmethoden in Verfall geraten. Auf Hki stohlenschätzen beruht zu einem beträchtlichen Teil die Hnischastliche und selbst die politische Kraft der drei großen Mslriell führenden Mächte, Großbritanniens, Deutsch- tyxiund der nordamerikanischen Union. In der Kohlenerzeugung mit 268 Mill. Ton vn für 1909 ist England zwar von der nordamerikani- Union mit 397 Mill. Tonnen überholt worden, und fcrlauf zu den bedenklichsten Folgen führen, zu Unruhs.; r.b Aufständen, wenn nicht zur Revolution. Denn e lähmt schließlich nach Erschöpfung der Vorräte nicht ,t die Fabriken, sondern auch die Eisenbahnen unt Dampfschiffe: Zufuhren vom Festlande, etwa von Deutsch stnd, stehen kaum in Aussicht, da die englischen Dockarbeite fti solidarisch fühlen und die Ausladung und Umladung Dcrweigern werden. Son steigen in England die Kohlen- greife von Tag zu Tag, da alle Kreise sich möglichst große frrrätc zu beschaffen suchen und die Nachfrage immer größer Ntb als das Angebot. Einige Werke haben bereits die stassenkündigung von Arbeitern zum 1. März für den O6*;' Ktb von Deutsck^and mit 222 Mill. Tonnen allmählich : spielt die Kohle eine so wichtige Rolle wie in En;- Ein Kohlenarbeitcraus stand, wie ihn in einem 5-5 *’ u|s ; s«. c«. uj:.- Te-Halb wirb er, so glauben wir, vielleicht doch noch ent- iveber im letzten 'Ku^cnbltdi verhindert werden oder nur von kurzer Tauer sein. Versuche zur Beilegung des englischen Aufstandes. Lonbon, 27. tVebr. Die Regierung veröfsentlichte eine Mitteilung, nach welcher Asauith unb seine Kollegen heute mittag mit den Vertretern der Bergarderter zu- iamnicntraicn. Nachdem er die Erklärungen der relegierten gehört hatte, regte Asguith an, daß ein kleineres beratende-' Komitee zur weiteren Verhandlung mit der Regierung gebilbet werde. Dieses Komitee, das sich aus Mitgliedern des Erekutivausschusses und des Bergarbeiterverbandes zmammen- setzt, kam um 3- . Uhr mit Asguith und seinen Kot - legen s u f a m m c n Um 7 Uhr iano eine Besprechung zwnchen deii Vertretern des beratenden Aussd)usses der Bergwerksbentzer und den Ministern statt. Tic Besprechung wird morgen fort- Jr. 50 ■ «letzener Anzeiger < • f-’int täglich, ander i ,nagS. - Beilagen: , unal wöchentlich z^nerZamiNenblStter • innlroöd)entl.Kiel$: | bttfMrbcn Ktfis ®i<6«n m eistag und Frei tag); 1 j nal monall. kand- ^fchaftlicheAeitsragen > i vrech -Anfchlnfse: sb tie Redaktion 112, (< Ijg u. Expedition 51 E ffie lür Tepeschen: tuzeiger «ießru. U chme von Anzeigen M die Tagernummer vormittags 9 Nhr. Giehener StaMtbcatcr. Drei Einakter. Gießen, 28. Mbruar. Der gestrige Menb brachte nach langer Pause wieder einmal ftiA befonbercS unb zwar — wenigstens für Gießen — .drei Lcheiwn aus einmal, mit benen nnr sonst m bmem Winter ttt sparsam bedacht nx-rben. In ihrem Vorwurt und besten Itianblung ebenso verschieden von einander wie m ihrem Wert, v tcilipeifc recht vrodleinatisch ist, haben die drei Einakter i!: eine gemeinsam: es sind eigeittlich keine Bühnenstücke, son- Mit dramatische Erzählungen. Schönherr gibt in seinen, nun schon bald zwölf Jahre Wm Bildschnitzern einen Austchnitt aus dem ~cben der feier Heimarbeiter, und es ist anzunehmen, daß die recht alb Glichen Vorgänge in der Hand eines guten Erzählers zu einer ^wollen Novelle geworden wären, aber bramatnd) ist gar mdjt-.- fean Das ganze Stückchen ist um feiner Pointe willen ge ■Heben roorben — unb das meiste, was da geschrieben wurde, prntc auch anders sein. Ein Ereignis ist noch!kein ^rama - Zustandsscknlderungen wirken nickst aist der Budne ^. 'ttlanat Bewegung, Entwicklung.^ Nickst einmal eine Tcinc » - Iric ist zu finden — sie ist «ckwnherrs ^dic m: Bedauern bat man sie auch in Gl au be uin b ö• cx mat ber- nt. Wertvoll allein an dem Werke, das bei Ltoackmann in L-vng erschien, ist die Natürlichst '^ner Men,ckxn ihre Reden vb Gehaben — alles nnc im Leben, aber das ist nxtht bic Jhinft 1 höhere Aufgaben bat, ^ls die Natur zu vbowgraphierem ^n li'en Fehler ist Scbönherr leider Necken gebliedeii und darum i seinen Werken — wie schon gelegentlich.^'r -lnstuhrung v ♦iaiibe und Heimat gesagt wurde, nach ihrem erste ? N krolg auch keine Dauer befehl eben. Er bezwingt den Zm krd> die Wuckst seiner Darstellung — aber er gibt ihm feine fall des Ausstandes vorgcirommcn. Sinen Vorgeschmack mußten bic Engländer verspüren. Xi tnt August 1911 ein Ausstand der Eisen- »ihn ar beit er auäbradK Lbwohl er nur gewisse Freden berührte, traten bald in den Massenzufuhren un Mlbehrlicher Lebensmittel nach und durch England emp Eidliche Stockungen ein, bewirkten eine vorübergehende i.uerung und hätten bei längerer Dauer sehr ernste Not knbe hervorgerufen. Ein Kohlenarbeiterausstand in Icings zeit en würde England widerstandsunfähig lachen und es dem Feinde auf Gnade unb Ungnade aus- flrscrn. Von seiner Kohlenerzeugung führt Deutschland nur temq über ein Zehntel aus, England dagegen ein volles »crlcl, im Jahre 1911 rund 67,3 Mill. Tonnen im Werte Mi annähernd 750 Mill. Mk. Hauptabnehmer der «igl i s ch e n Ko hl e waren im Jahre 1911 Frankreich mit i;-i, Italien mit 9,2, Deutschland mit 9, Schweden mit 3,8, »chland mit 3,4, Argentinien mit 3,3, Aegypten, Spanien, Säuern art mit je 3 Mill. Tonnen usw. Für die englische L:ndclsbilanz ist diese Kohlenausfuhr von Wert, noch in Mer em Grade für die englische Schiffahrt. Denn ihr er- feießlicher Betrieb hängt von der Kohlenausfuhr ab. Ver- littclt nnrd sie aus weiterer Fahrt meist durch tv enalisck)en !.kbckgutdanlpser, die den unterm Raum des Schiffes mit Sjblc'ii ausfüllen und im oberen Raum Stückgüter verfrach- in Dock) nicht nur äußerlich ist die Kohle die Grund- Z'SdlF ft /> jßkTT V monatt.d)751MNniertel- Giehener Anzeiger politischen Teil: General-Anzeiger für Oberhefsen Rotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindrnckerei R. Lange. Redaktion, Lrpedition und Druckerei: Zchulftraße L'anb*: E.Heu, für den Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 SeschäslspeNe Bahndosftrotze ,6«. zurück. nnn 019 ouim-i Herr Volck bemüh:c sich mit Glück, dem Geheimrat ein flbnebärmte, Cuentdien Wahrscheinlichkeit zu wahren unb seine welstrembe Ge ulc 3 - -। s.—4. 2luch Herr Die heutige Nummer umfafet 12 Seiten. #siSs-S 1 bcfcclt und führte seine Aufgabe ebenfalls! glücklich durch. Gan- prächtig roar Frl. Scholz als bäurisch berbe ßkbcimratin, nur klang die vom Thoma geforberte saloppe Sprache etwas gezwungen, wie das auch bei Frl. Brehm zu beobachten war, bie eine famose Tante Eölestine abgab. Das Vottdjen iclbit, das nur «ein paar Worte zu sagen hat, war bei Frl. bc Bru y n gut ausgehoben. . Deutscher Zrauenkongreh. zl Berlin, 27. Februar. In ben blumengeschmückten Festräumen bes Restaurants im Zoologischen Garten fiubci in diesen Tagen anläßlich ber Ausste^ lung , Tie Frau in Haus unb Beruft" ber beustchc 1yraunifongrcB statt ' Staatssekretär Dr. Delbrück begrüßte ben Zlongrey im Namen des ReickiSkanzlers und der preußischen Ltaatsregierung und versicherte, daß sowohl das Reich wie ber preußrsckv ^taat das größte Intereise ber Ausstellung wie ben Verdüblungen ent- aegentnngen. Heute vormittag sand die erste Haupivenamm- lung im Zoologischen Garten stall. K Tie Vorsitzende Frl. Tr Gertrud Baumer erohnete den Kongreß, worauf sofort in bic Tagesordnung eingetreten wurde. Ten ersten Vortrag über „Tie Reform ber HauSwirt- schaft" hielt Frau Emmv Heuß-Knavv. Der Einzelhaus- balt bleibt mitten in allen Sturmfluten bestehen, aber er in rciorm- bebürihg Er hat bereits Reformen durchgemacht unb steht mitten in einer Umwandlung: bic technischen Errungenschaften ber Neuheit müssen ihm zugänglich gemacht werden. Tie Haustrau ist Hüterin unb Pflegerin des kommenden Menfchengeschledsts. Daher ist bic Aufrechterhaltung des Einzelhaushalts mit allen^Sträften anzustrcben In der Aussprache verlangt Helene pumper- München die Gründung von Hauswittfcha'ts-Fortbildungssdmlen. Zuerst müsse bas Mädchen zur Hausfrau herangebildtt wcrc>en, dann erst Tür das Berufsleben. Frl. Paula Müller Hannover) wünscht, daß eine einheitliche Reichsgcnnbeordnung unb eine Lrganifation ber Hausfrauen sowohl als auch ber Hausgehilfinnen geschaffen werde . Solange die Hausirau sich in ihrem eigenen Hause nicht sozial betätigt, so lange bdic alle Mitgliedschaft bei sozialen Vereinen nichts. Lebh. $eiiall.)^ ,yrl. Liscknewska .Berlin > befürchtet, baß der Einhaushalt tm Ltrom der Zeit zugrunde gehen werde. Das werde kein Schade sein, von der Auslösung des Einzelhaushalts und dem Uebergange zu einer anderen Form sei bie Schäftung einer schöneren unb Temertn Kultur der FamUie zu erhoften. (Beifall.) Darnach spricht Frau Marianne Weber über „D c B e- werLung ber HguZfraucnarbei t". Tie ForbetUng nach Seme, bte sich tveiterentwickeln können. . Der Beifall galt gestern deutlich den Darstellern, die 'ich mer Direktor Steingoetter» Leitung zu einem 8ft»ammenspiel gchntixm batten. Herr Bruck> witz war ei k-ll :r, schöner Gebhart, dessen Sprache vielen un'crer^aritetter at_ Su ter dienen könnte, Herr Bvl ck ein fnomg echter _I mb- Herr Bakos in sehr guter Maske ein angemenencr eo toterer. Ucberjcugenbe Töne fand Frl. H o e r;m a nn __ i ^rin nur paßte ihr- Figur gar nicht: wr. die ««Agg I jJSfi durch würdige Haltung gut zu mackzen. , ixrMoim «u Snoatwm m Mn « SflWta Englands Einfuhr besteht überwiegend aus Massen- erzeugnissen, aus Rohstoffen und Lebensmitteln, seine Aus- fuhr dagegen mehr aus Fabrikaten, die nicht so schwer ins ökmidjt fallen. Den Einfuhrschiffen würde es an Ruck srachten für die Ausfuhr fehlen, tvenn die Kohle nicht wäre. Hier tritt sie als Ballast zur zweckinäßiaen Vervollständigung der Ausfuhrladungen ein, stellt geioissermaßen, wie Peez vor Jahren einmal zutreffend angedeutet hat, die Gewichts- vilanz im englischen -Seehandel her, sichert der englischen Schiffahrt eine nicht zu unterschätzende Heberlegenheit und wirkt für den Handel sozusagen als Ausfuhrprämie. 'In der Äussuhr von Kohle erblickt ber englische Handel eine Vorbedingung seine* v^deilsens, eine wertvolle stütze seines Verkehrs, insbesondere die Ermöglichung häufigerer und billigerer Verschiffungsgelegenheiten für die Ausfuhr und noch mehr für die Einfuhr. Wo die Kohlenausfuhr ab nimmt, glaubt man alsbald eine Erschwerung und Verteuerung des Schiffsverkehrs wahrzunebmen Aus seinem großen Kohlenverkehr beruht im wesentlichen das Heber gewicht von Englands Schiffahrt und Handel vor allem in den Ländern des Mittelmeers, wo ec-teinlohlen- lager entweder nicht vorhanden sind oder aber, wie in der Türkei, noch roeni^ ausgebeutet werden, oder endlich, wie Mdnicht dagUvcscncn'ÜmIansc 'England zu besorgen ha!, in lige Sitzung der Kammer der Reichsräte und der Kammer Der Abgeordneten für eröffnet. "vom italiensich-türlischen Kriegsschauplatz. (5in amtlicher Bericht aus Beirut. Konstantinopel. 27. Febr. Ein Telegramm des Dali von Beirut besagt: Tie schleunigen Maßnahmen zum Schutze der Konsulate und der fremden Niederlassungen sowie zur Wiederherstellung der Ordnung haben einen guten Eindruck gemacht. Tie Konsuln beglückwünschten den Mali, dankten ihm und tadelten das Vorgehen der Italiener, welche die unschuldige Bevölkerung, Privatwohnungen und das Hospital des Roten Kreuzes beschossen hätten. Auch amgesehene Ausländer sprachen dem Mali ihren Tank aus. Infolge der Proklamierung des Belagerungszustandes hat die Bevölkerung die Waffen in die Polizeiwachen zurückgebracht. Tie Frist für die Ablieferung der Waffen läuft heute ab. Abgesehen von den auf den Libanon geflohenen Kaufleuten haben die Banken und Handelshäuser den Betrieb wieder ausgenommen. Nach amtlichen Meldungen beträgt die Zahl der am 24. ds. Gelöteten 58, rund zwar 2 Marineoffiziere, 20 Matrosen und 36 Einwohner; u6 Personen, darunter ein Russe, wurden verwundet. Friedensvermittlung der Mächte? Paris, 27. Febr. Dem „Matin" zufolge hätten die englische und die französische Regierung dem von dem russischen Minister des Aeußern, Sasonow, angeregten Geoanlen zugeftimmt, im Verein mit den anderen Mächten beiöerTurteieinenenergischenSchritt zur Beendigung der italienisch-türkischen Feindseligteiten zu unternehmen. Die Tripleentente sei geneigt, nachdrücklich bei der türkischen Regierung dafür einzutreten, daß sie ihre Truppen aus TripotlS zurückziche und mit Italien in Verhandlungen über einen Friedensvertrag trete. Tiefer Vertrag solle die Lebensinteressen und die Würde der Türkei wahren. Tie Tripleentente sei bereit, diesen Schritt sofort zu unternehmen, jedoch unter der Bedingung, daß Deutschland und Oester - reich-Ungarn sich ihm anschließen. Tie Pforte gibt nicht nach. Konstantinopel, 21. Febr. Die Pforte beauftragte ihre auswärtigen Botschafter, den Mächten kategorisch zu erklären, daß eine Verständigung für den Frieden aus der Grundlage des italienischen Annexionsdekrets unmöglich sei. .Gestern früh erschien ein italienisches Kriegsschiff vor Mersina und entsandte ein Boot, um die Papiere ei nesdeutscyen Dampf ersim Hafenzuuntersuchen. Alsdann entfernte sich das Kriegsschiff wieder. Eine französische Warnung. Paris, 27. Febr. Amtlich wird gemeldet, daß Ministerpräsident P o i n c a r e den Botschafter Barröre beauftragt hat, mit dem italienischen Minister des Aeußern San Giuliano den Zwischenfall von Beirut zu erörtern und aus die Folgen hinzuweisen, welche dieser im Hinblick auf die französischen Staatsangehörigen und Schutzbefohlenen haben könnte. Ein vergeblicher Vorstoß der Italiener. Konstantinopel, 27. Febr. Wie das Kriegsministerium meldet, machten vier Bataillone Infanterie, zwei Abteilungen reitende Artillerie und drei Batterien Artillerie der Italiener am 23. Februar einen Vorstoß, um Zanzur zu besetzen, sie zogen sich aber vor dem heftigen Feuer der türkisch-arabischen Streitkräfte zurück. Die Türken hatten zwei Verwundete. Die Verluste der Italiener sind unbekannt. Aus Hessen. Ausbau des landwirtschaftlichen Instituts der LandeSuuiversitat. In der Zweiten Kammer haben der Abg. Grünewald u. Gen. folgenden Antrag gestellt: Es wolle an Gr. Staatsrcgierung das Ersuchen gerichtet werden, den Ausbau des landwirtschaftlichen Instituts der Landesuniversität in die Wege zu leiten durch Ernennung zwerer Extraordinarien sowie durch Einstellung entsprechender Beträge in den Etat der Landesuniversität und. Zuweisung je eines Stückes Versuchsfeld an die Dozenten. Die Begründung hierzu lautet: Dem Bericht dcs Ausschusses, nach welchem ein weiterer Ausbau deS landwirtschaftlichen Instituts der Landesuniversüät nicht Bewertung der Haussrauenarbeit ist entstanden aus dem Bedürfnis der verheirateten Frau nach pekuniärer Unabhängigkeit. Das Ziel kann nur aus dem Boden des Eherechts erreicht werden. .Der Gesetzgeber braucht nur die gesetzliche Unterhaltspflicht des Mannes dahin zu bestimmen, daß er der Ehefrau ein Anrecht auf Vereinbarung eines festen Haushaltsgeldes als auch eines festen Sondergeldes für ihre persönlichen Bedürfnisse zuerkenm. — In der Aussprache führt Frau v. Puttkammer aus, daß die Autorität der Frau am geringsten beim ländlichen Mittelstand fei. Die Arbeiterfrau wisse ganz genau, welche Werte sie schafft. Das weibliche Dienstiahr bildete den nächsten Gegenstand der Verhandlungen. Frau Elisabeth Gnanck-Kühne führte aus, das weibliche Ticnstjahr fei jetzt eine anerkannte Forderung der Frauenbewegung. Der Familienhaushalt sei nicht nur KfdU zusammcngebrochen, sondern es. werden größere Anforderungen denn je an die Leiterin gestellt. Zur Erfüllung dieser Ausgabe muß die weibliche Jugend durch das Mädchendienstjahr vorbereitet werden. Das Jahr soll in Gemeinschastshäufern ab* gedient werden, die sich selbst besorgen und an Anstalten ange» gliedert sind, die Arbeitsgelegenheit bieten. Die Rekruten aus den Volks- und Mittelschulen werden vom Staat unterhalten, die höheren Mädchen bestreiten ihren Unterhalt selbst und zahlen Schulgeld. Dafür genießen sie einen vielseitigen Unterricht und haben höheren Ansprüchen bei der Abgangsprüsung zu genügen. Das Abgangszeugnis soll als kleiner Befähigungsnachweis dienen und soll die Berechtigung zum Heiraten erteilen. Damit waren die Verhandlungen deö heutigen Tages beendet. • — Eine bedeutsame Erfindung. Dem deutschen Ingenieur Karl Rammelsberg, der noch vor kurzem dem höheren Beamtenkörper des Patentamtes angehürte, ist eine Erfindung geglückt, die möglicherweise eine Umwälzung auf dem Gebiete der Nachrichtenvermittlung herbeiführen kann. Es ist ihm gelungen, die Sprache auf einem Blatt zu fixieren, dessen großer Widerstand geaen unsanfte Behandlung bet ungemein geringem Gewicht seine Versendung durch die Post als gewöhnlicher Brief Siiläßt. Auch die Schreibmaschine kann in bezug aus Schnelligkeit nicht mit dem neuen Verfahren wetteifern, denn dieses läßt jedes Tempo zu. Schon der gewaltige Zeitgewinn, den das neue Verfahren bringt, läßt es überaus wertvoll erscheinen, doch noch ein anderer Umstand erhöht diesen Wert, das ist die völlige Wahrung des Briefgeheimnisses, das auch militärisches Interesse erwecken kann. Endlich ist es nicht ausgeschlossen, daß die Neuerung den Wert der Diktixphonographen stark verringert „uni) möglicherweise die bisher benutzte schwere, zerbrechliche, teure Platte durch ein »vesentlich anders geartetes, wohlfeiles Material 5U ersetzen berufen sein kann Mit Rücksicht darauf, daß Auslandspatente neben dem deutschen nachgesucht werden, ist eine eingebenbere Darstellung dieser bedeutsamen Erfindung noch nicht angängig. tunlich erscheint, ist nicht zu zu stimmen. Tie Entwicklung, welche das Institut seither genommen hat, ist eine günstige, was die beiden Lehrer, der Direktor des Instituts und fern langjähriger Mitarbeiter, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln leisten konnten, ist erreicht worden. Gegenwärtig bennden sich in Gießen 69 Studierende der Landwirtschaft, von denen 56 Hessen sind. Es wäre bedauerlich, wenn man die weitere Entwicklung des Instituts abschn^den und dasselbe veröden lassen wollte. Tie Kosten, welche der Ausbau des Instituts verursachen wird, sind nicht so groß, wie man im Ausschutz angenommen hat: sie werden sich für persönliche und sachliche Ausgaben auf höchstens 14 000 Mk. per ^zahr beziffern. Im Interesse der Landwirtschaft wie insbesondere auch der Landesuniversität erscheint die Erhaltung und der Ausbau des Instituts erforderlich. Nähere Begründung behalten wir uns vor. Die Rauchplage in Bingen. Der Migeordnete So Herr u. Gen. beantragen in der Zweiten Kammer: _ Tie Kammer wolle beschlienen, an Gr. Regierung daS Ersuchen zu richten, mit den zuständigen Ei senbahnbchorden in Unterhandlung zu treten, tunit die durch den Rangier- betrieb im Bahnhof Bingerbrück und am Rhein- t a i in Bingen verursachten Rauchbelästigungen.schleunigst beseitigt, nur rauchfreie Kohlen Verivendung sinden und eventuell notige maschinelle Veränderungen vargenommen werden. „Der preußisch-hessische Vertrag als Hindernis der Deutschen Eisenbahngemein- schaft", eine neue Schrift von Eisenbahndireklor a. x. A. Grooß, ist bei Ed. Roether in Darmstadt erschienen. Tie Schrift ist zugleich eine Antwort auf die Veröffentlichung des Wirtl. Gehcimerats Tr. Kirchhoff, in der dieser den bisherigen Mißerfolg der Bemühungen um eine deutsche Cisenbahngemeinschaft nachgewiesen und auf die ablehnende Haltung der übrigen Eisenbahnstaaten zuruck- gesührt hatte, ein Verhältnis einzugehen, welches, wie das Hessens in die preußisch-hessische Gemeinschaft, einer Mediatisierung gleichkäme. Grooß sucht die Berechtigung seiner Vorschläge für eine entsprechende Aenderung des preußisch-hessischen Vertrags zu begründen und den Nachweis zu führen, daß der in Ergänzung dieses Vertrags schon 1901 von Preußen und Hessen mit Baden über dessen Anteil an der Main-Neckarbahn abgeschlossene Vertrag genau die Bestimmungen über die Verteilung der Reinerträge enthält, welche er seither für Hessen gefordert hat, lvelche aber nach wie vor von Preußen abgelehnt werden. Die künftige chinesische Versüssung. Peking, 27T Febr. Tie Delegierten zur Beratung über die künftige Verfassung sind hier emge- troffen und werden morgen mit ihren Beratungen beginnen, die sich mit der Verfassung, der Zusammensetzung der Negierung und der Bestimmung der Hauptstadt beschäftigen soll. Es wird angenommen, daß die Delegierten Peking als Hauptstadt belassen werden. Nach einer Konsulardepesche aus Nanking machte Yuanschikai Sunyatsen die Mitteilung, daß eine internationale Bankgruppe die Gewährung einer Anleihe in Höhe von 20 Millionen Taels angeboren habe. Er werde daher demnächst vier Millionen Taels nach Nanking schicken, um die republikanischen Soldaten zu bezahlen, die insgesamt 300 000 Mann zählten und eine nationale Gefahr darstellen würden, wenn sie nicht bezahlt und vorsichtig behandelt würden. In China bahnen sich ähnliche Vorgänge an, wie man sie in der Türkei beobachten tonnte. Die neuen Gewalthaber der jungen Repnblu treten schon mit größerem Selbst- bewußtsem nach außen auf. Im vorliegenden Falle sind es die Holländer, gegen Tie China Front macht: Nanking, 27. Febr. Das republikanische Kabinett besprach heute die angeblich vor kurzem erfolgte chlechte Behandlung von Chinesen durch die holländischen Behörden aus Java. 9!ach amtieren Meldungen wurden drei Chinesen getötet und hundert verhaftet und ohne irgendwelches Gerichtsverfahren gefangen gesetzt, weil sie die Abdankung des Thrones gefeiert hatten. Dr. Sunyatsen hat sich mit Yuans chikai in Verbindung gesetzt. Man glaubt, daß energische Maßnahmen ergriffen werden. Das Kabinett soll sogar die sofortige Aushebung des Vertrages mit Holland und die Abberufung des holländischen Gesandten erwägen. Es herrscht große Erregung.________________ Deutsches Keich. Auf der am Dienstag in Berlin abgehaltenen Verbandsversammlung des Zweckverbandes Groß-Berlin wurde in engerer Wahl der Berliner Stadtkämmerer Dr. Steiniger mit 56 gegen 45 Stimmen, die auf Oberbürgermeister Voigt- Barmen sielen, zum Direktor des Zweckverbandes Groß-Berlin gewählt. Im ersten Wahlgange erhielten Steiniger 43 Stimmen, Voigt 38, Bürgermeister Reicke 19 und der praktische .Arzt Tr. Bernstein-Charlottenburg eine Stimme. Der „Berl. Lok.-Anz." meldet aus Mörs: Hier wurde der englische Sprachlehrer Aller wegen Spionageverdachts verhaftet. Er hatte seit einigen Tagen die Festungsanlagen in Köln und Wesel photographiert. Man fand sehr viele Platten bei ihm vor, die noch zu untersuchen sind. Heer und Flotte. Ter Bocanschlag für das englische Heer weist eine Steigerung von 170 000 Pfund und eine Erhöhung dcs MannschastsbestandeS um zweihundert Mann für die Ausgestaltung des Flugwesens auf. Vorgesehen ist ferner die sofortige Errichtung einer gemeinsamen Heeres- und Marine- Fl u g s ch u l e auf der Ebene von Salisburi). Außer den für diese Flugschule bestimmten Flugzeugen soll eine bedeutende Zahl weiterer Flugzeuge als erster Anfang der Flugzeugausrüstung der Feldarmee angeschafft werbe». Airchc und Schule. Der Bat.kau gegen die „Ureuzjettuog". Rom, 27. Febr. Der „Osservatore Romano" vcrösfentticht eine gegen den Artikel der „K r e u z z c i t u n g" „Vie KUric und der deutsche Katholizismus" gerichteten Note, in der vor Individuen und Gruppen gewarnt wird, die unter den deutschen Katholiken Zwietracht säen durch religiöse und soziale Lehren, die denen der Kirche widersprechen. Tie „Tägliche Rundschau" meldet noch: In der offiziösen Note des „Osservatore Romano", der sich gegen den „Kreuz- Zeitungsartikel" „Kurie und deutscher Katholizismus" wendet, hecht cs u. a.: Niemand zweifelt an der Orthodoxie der Mehrheit der deut' scken Katholiken, auch derjenigen der Kölner Diözese. Aber es gibt leider einige Menschen oder Gruppen, die irrige Lehren verteidigen und verbreiten, und um dem verdienten Tadel zu entgehen, sich hinter wahre Katholiken verstecken, und so glauben machen, daß auf diese ein kirchlicher Tadel sollt. Ter Heilige Stuhl hat die inierton- fenionellen Gewerkschaften als solche nicht verurteilt und sich auch nicht ausgesprochen über die zwei Systeme, die ftch in Teutschland gegenüberstehen, sondern er hat den Bifchöien überlassen, sich nach ihren örtlichen Verhältnissen zu richten. Aber der Heilige Stuhl kann die Besorgnis nicht verhehlen, die durch Lehren und Tendenzen aus sozialem Men für i'nckei u Antrag deö Provinzial-Ausschusses, . .«kmrrr 'M rt 1 i C r ' ! 4. nroliuschem Gebiete droh-'N, die e.'r Ich Tie Katholiken Tentschlaf ißtrauen gegen Rom ablegen und fick i:I? L Erb" hfcSl 17. Erweiterung dersürdas U e b e r l a n d w c r k W ö l ic heim vorgesehenen Leitungsanlagen u n b J) tätigten Kredite. Nachdem Baurat Schöberl'-tar»^ stabt über ben Stand der Vorarbeiten für das lleberlano^ berichtet hatte, wurde die Erweiterung der ÜeitungdaiUagcn die Ausnahme einer weiteren Anleihe von 1100 000 Mk. centr^ t- 5. Anträge des P r o v i n z i a l-A u s s chussc-» . Genehmigung der Entwürfe der Satzungen uk« Säie. , 8| itifadunfl mit ■ e der Zmvachsst MÄgeni Vortrag fcrra Beifall auf trH, man möge tr nb seinen loyo ttA vielleicht se I «ton manchem " hauenöo * u des Deutsch« rn.ijur die Ko Mk suj Montag, 5 -agen aus Fr M in den Ginge Veranlassung t W' tolonialg Mige Schutztrup [weji. 168 über F Ertrag Halter Minder angelt F^rechts-Vei ■lyimt, da er dann eine sichere Grundlage habe. Der Vorsitzen!' bemerkt noch, wenn der Provinztal-AuSschuß einen berarngi Beschluß gefaßt habe, so müsse es doch irgendwo zum Ausoru. kommen. Ties sei nur im Voranschlag möglich, damit er vor und lesond^s kir innen Lehre entgegengesetzt seien, sollten darum ihr Mißtrauen geg. an die Weisungen des Heiligen hallen. _ Sitzung Oes prooinMtags der Provinz ©bc'Men. Gießen, 24. Februv Anwesend: Provinzialbirektor Geheimcrat Tr. Ufingcr und 23 Abgeordnete sowie die Kreisräte der Provinz. Ter Vorsitzende begrüßt zunächst die. Erschienenen. Er gebtaU sodann des verstorbenen Abg. Geh. Iustizrat -tr. Schäfer unr hebt dessen Verdienste um die Provinz rahmend hervor ju Ehren des Verschiedenen erheben sich die Anwesenden von >.r Plätzen Hierauf werden die Abgeordneten er a I d - ftrieöbeig und Hoffmann- Hosgüll zu Urkundspersonen beucllt und htl Protokollführer verpflichtet. Sodann wird in die ^agesordmrng Provinzialtag genehmigt werden könne. Zu Rubrik VIH fragt KreisratTr. Kranzb ühler ao. in welcher Weise der Verkehr der Wanderer jetzt genau | fei. Dadurch baß auf der Strecke Frankfurt—Gießen zwei pflegungsstationen weggefallen wären, zöge sich der,Verkehr mcst ; nach dem Vogelsberg zu und erhöhe die Armenpflegekosten Gemeinden. Der Vorsitzende erklärt kurz dic neue Crgcnj sation. Kreisrat Dr. Kranzb ühler: Er finde es nickt ieM richtig, daß den Kreisen Friedberg und Gießen die Kosten VerpNegungsstationcn, die doch eigentlich Armenpflegekosteii l’eierj zur Hälfte von der Provinz ersetzt würben, während die ander cH Kreise die Kosten des Wanderverkehrs allein tragen niüBterJ| Bürgermeister Stahl-Friedberg: Die Wanberarbcilsstätten sei« | deshalb geschaffen worden, um ben Wanderbettel nach genm'<Äl Richtungen zu leiten. Die Zuschüsse würben nicht gegeben, u« Stadt und Kreis Friedberg in den Armenpflegekostcn zu entlauf ^ sondern um sie dafür zu entschädigen, datz ihnen der giöft.^ Teil der Wanderer zugeschoben worden sei. Er fei gern bete diese Wanderarbeitsstättc an eine andere Stadt abzutreten. BenM wirtlich der Verkehr sich jetzt nach der Seite ziehe, so sei Sache der Polizeiverwaltung, ihn wieder nach der Hauptfti zu leiten. Kreisrat S ch l i e p h a k e bestätigt diese Ausführun- Älbgeordneter Dr. Weber: Er glaube, daß die von Kranzbühler angeregte Frage sehr wohl einer Prüfung bis »ul nächsten Jahr bedürfe und möchte bitten, sie entsprechend vo:* *J zubereiten. Vorsitzender: Wenn man im Vogelsberg nn Wanderarbeitsstätten errichte, so sei das wieder eingesühn, wc« man auf der anderen Seite erst beseitigt habe. Man könne Df- Zuschuß zu den Arbeitsstätten doch nicht als Zuschuß ?u Armenpflegekosten ansehen. Kreisrat B o e d m a n n_- Büdingn I Tie Sache sei umgekehrt, wie Herr Bürgermeister Stahl gm-« habe: weil der Wandererstrom auf der Strecke ftranburt—öitBC I gewesen fei, deshalb seien dort Naturalverpslegungsstationcn en I gerichtet worden. Der Kreis Büdingen liege ja auch an ein v Heerstraße und er habe, als in Preutzen die Bestimmungen ve schürft worben feien, Erhebungen über bie Zunahme der '-ar bernben ungeordnet. Bis jetzt fei noch nicht viel zu mtrm I Man müsse abwarten, wie sich der Verkehr in Zukunft g-"üi Abgeordneter F a l ck - Fnedberg betont, daß bie .stabt Frieddci» allem 50 000 Mark Kapital investiert habe lür die Wandcrareeil ftätten, zu benen bie anberen Streife keinen Pfennig geleimt b ütc < Sie bringe auch jeden Tag noch neue Opfer. Tie Arbeit o- Verpslegungsgäste sei gleich null. Er weine der Verlegung a Stelle keine Trane nach, wenn eine solche eintrete. Man ioi- aber die Sache nur einmal ruhig laufen lassen. Nach tu.: - Bemerkungen der Kteisräte Boeckmann und Kranzbühler er des Bürgermeisters Stahl wird der Punkt verlassen. Abgeordneter Tr. Weber beantragt, Rubrik 1 des anschlags der Provinzialkasse zusammen mit dem folgenden Pui i zu verhandeln, wogegen sich fein Widerspruch erhebt. 3. Voranschlag des Wasserwerks Inheiden:u- 1912. Es cntjpinnt sich zunächst eine Aussprache über die v I Handlung der llebcrschüsse aus dem Wasserwerk und die ad o- I Tilgung der aufgenommenen Anleihe, an der sich bie Forstmeister Dr. Weber, Professor Dr. Bietmer uns jx- I Vorsitzende beteiligen. Hieraus wird der Voranschlag oi Wasserwerks mit einer Emiiahme und Ausgabe von öOJ _ I genehmigt. Weiter wirb ber Provinzialtasse-Boranschlag mit I Einnahme und Ausgabe von 680 216 Mk. 67 Psg. gutgeh: I ''-tadttbec f*22B die heutige isingenben Grü Evan tote er un. das Progra 1 inner Gesang eingetreten. 1. Rechnung ber P r o v t n z t alkasse und ?e:. waltungsbericht für 1910. Nach Mitteilung des Vorsitzenden ist die Rechnung von Bürgermenter Stadl Friedberg vorgeprüft und die erhobenen Anttände siatz beseitigt worden. Nachdem die Rechnung zirkuliert hat, ro-rt sie genehmigt vnb dem Rechner wird die beantragte (rntlafta-c erteilt vorbehaltlich endgültiger Prüfung der Rechnung bu- bie Ober-Rechnungskammer. Ebenso werden der Verwaltiiiig«. bericht der Provinz und die Jahresberichte der 5iectieiiiini::.; und deS chemischen Untersuchunasamtcs für 1910 genehmig: 2. Voranschlag der Provinzialkaffe für 1912 Ter Vorsitzende verliest die einzelnen Rubriken. Bei Rubrik III „Allgemeine Verwaltung" beanstandet Kr.-.«» rat Tr. Heinrichs, baß für Haftpflichtversicherung ni:.. vorgesehen fei. Der Vor sitzende bemerkt, datz cs sich un einen Betrag handele, der zum großen Teil ersetzt werde, fr bitte aber um die Ermächtigung, den etwa auf die Provinz er.r fallenden kleinen Betrag aus dem Reservefonds entnehmen < dürfen. Ties wirb genehmigt. Zu Rubrik IV „Kreissttasci-. fragt der Graf z u Solms-Laubach an, warum bie Straßen- warte kleine Häufchen Steine in gewißen Entfernungen u Die Schlaglöcher der Kreisstraßen hereini. . i.n. Er halt dies für keine Verbesserung der .straße und i tag auch den Z.r.l nicht einzusehen. Provinzialbaubeamtcr . a) l e r bemerkt, daß man jetzt allgemein von dem früheren Fliauistem zu dem La system übergehe, das allerdings mehr koste.. Ganz entbehren l- _• man aber immerhin das Flicken nicht, insbesondere nicht bei c. . löchern. Graf Laubach: Er sei nicht gegen daS Flickfystmi er halte cs nur für zwecklos, diese Häufchen Steine zusamm.n. zukratzen. Wenn man flicke, so solle man dies auf eine grohet Strecke tun. Der Vorsitzende bestätigt den gerügten Mißsta.U und bemerkt, es solle demnächst eine Zusammenkunft der xrtt»- rate stattfinden, in der über einen gemeinsamen Walzplan for.» Über ein einheitliches Flicksystem Beschluß gefaßt werden io!'.. Abgeordneter Brauer: Tie Mitteilung des Herrn Vorsitzen^ werde icdenfalls von der Landwirtschaft außerordenttich freudig begrüßt werben. Daß aber die Verbesserung jetzt er|t komm., Werbe man nicht begreifen. Weiter bemerkt Abgeordneter I ö ck e l - Friedberg: Er sich nicht sehr damit befreunden, daß die Straßen, für bie noi feine Mittel vorgesehen seien, schon im Voranschlag ständen, baw: sie einstweilen grundsätzlich genehmigt würden. Ties sei niä vcreinbarlich mit dem Kunststraßengesetz. Im Gesetz sei alltf enthalten, und es sei nicht notwendig, die Sache noch nnir:. in den Voranschlag aufzunehmen. Gehe der Antrag aber üb::, das Gesetz hinaus, so fehle dem Provinzialtag dazu 0;: | Machtbefugnis. Der Vorsitzende erwidert, daß sich ber vinzial-Ausschuß gerabe mit dieser Vorsehung genau an das Q)t gehalten habe. Was im Voranschlag stehe, solle nicht mehr.f lagen, als was das Gesetz erlaube. Es solle dadurch den Äni'ci die Möglichkeit eines Rückhaltes an die Provinz gegeben werd:» Krcisrat Schliephake: Ter Beschluß des Provinzial-Än-- schusscs sei ihm als Kreisrat sehr angenehm, besonders bei tu Verhandlungen nut anderen Behörden wegen Straßenneudaur r L'.r.ä-1"-86 , Eroöherzc 11 2- ^/6int5ffen .. jufseS findet Lit, mil folgens Lwi zu A L-isill-iltschast. ' Heisters- tilmgtn gegku b,e deren Um hanit8 Gießer sz-kn wegen Unti mjjW. • -aufmaui «istederein. «s Lq abend Recht- JSg über We: u mnger grundle> jfangen über Sin । Zachen Beispi henken Fällen ül ttn und Verech E'iung entworse: LLibörer in die ( ^achssteuerge gfeifttn, zum Te Kkü des Material i l'Ä di- rZ/hl do» * Delius IhT-' , 'W Dl p 5,12,5°^ Antrag .'Porten de- den neuen verbesserten findet man in jedem gut geleitctenttaushait Lösch'«»?! | Armcal i. Ku- I celyptu». Sal- I l«l )<• e. Anl» I 7. Pi. Id ai.m feinet. | ftprltrw-t TO TeclioischeLehranslalleD Offenbach a. JI. ss*/,] Ausbildung von Elektrotechnikern In 4 Halbjahrskursen. - Hoftrauer. Der Grobherzog hat wegen des Ab Itt ie ArmenMStk- fc- Ortsgruppe Stessen Deutscher Frauen-Verein vom Roten Kreuz für die Kolonien liegen wegen Unterstützung des E. Philipp aus Burg münden. Landesverband fressen zu verleiben bei wu* Karnbach, Bahnhofstr. 27 Hier Bedarf hat 1912. Stadthochgehendnr Fluten der Lahn stürzten. Während man den Schuld, der fein Schwimmer ist, retten konnte, er« trän*6 (Banger, obwohl er des Schwimmens kundig war, vor oen Augen seiner Frau, die ihm eben das Mittagessen bringen wollte. Zanger hinterläßt Kinder. Die Leiche wurde noch nicht geborgen. (Bilb. Tgbl.) V. Kassel, 27. Febr. Gestern abend verletzte der 23jährige Bäckergeselle Habicht seine Braut durch zwei Schüsse lebensgefährlich und erschoß die Mutter des Mädchens, die Aufwärt eri n Schultheiß. Tann sprang der Täter aus dem vierten Stock in den Hof hinab, wo er mit zerschmetterten Gliedern liegen blieb. Ec starb auf dem Wege nach dem Krankenhause. TaS Motiv der Tat ist Eifersucht. deS Grobherzogs Wilhelm von Luxemburg, zu Nassau, eine Hoftrauer vom 25. Februar bis eriihcfjlid) 2. März angeordnct. •• Eine öffentliche Sitzung deS Provinzial- dröhnt, t, "bl-sen und bie J anbet er jeF r :ffurt—®ie&enr Vor nutzlosen Nacnobmuneen — sei drin।end gewarnt --- Otto Reichel, Bl'll"$.0. In Gleesen bei: Karl Felbel. FrankiurlerStr.M. E. Karn. Lkdulirrafie. O. Schaaf. 2 eilertw.39.1D21, Abschlag! Aul Amerikaner. Irieche und Land- Oefen, sowie Herde sind ganz vedeulende PreiS-Ermähiguogen eingetreren. 1436 Spezialgeschäft Kaplan#gaN*e 9 »ranschlag standen n | t würden. Siti-til . Im Gesetz . die Sache noi q: : der Antrag ckil brovinzialtag trd liderl, daß sich bed !ung genau an t:- :he, solle nicht tu • iolle dadurch den r Provinz gegeben z| iß des Provinz nehm, besonders legen Slraßem^-z e. Ter Soriü . isschub einen tarj irgendwo zum ; möglich, damit c Dr. Kranzbuhl! (ßcrid)t>faal. m Offenbad), 28. Febr. Eine Milchfälschungs- g e f di i di t c beschäftigte gestern da» Lfsenbacber Schöffengericht. Ter 62jährige Niilchhändler Lorenz Väth betreibt in Gernemschast mit seinen beiden Söhnen einen Milch-Großhandel, in dem täglich 2000 Liter umgesetzt werden. Er und seine Söhne wurden mehrmals erlavvt, wie sie Magermilch der Vollmilch zusetzien. Tie drei hatten sich daher wegen Nahrungsmitleliälschung zu verantworten. Nach der chemischen Analyse wurde sestgeslellt, daß die Milch teilweise nur einen Fettgehalt von 1,7 Prozent auswies. Nach längerer Beratung erkannte daS Gericht auf je 3u0 Mk. gegen den Vater und den Sohn Gregor und 60 Mk. gegen den Sohn Johann. Kleine Eageschronik. Tu Erdbebenwarte Darmstadt-Jugenheim registrierte am Montag abend 9.33 Ubr ein Erddeden, das auf ber Bal'.anbalbinsel ftattgefunben da.. Nach einer Meldung aus Belgrad wurde es dort ai# em starkes Nahbeben oen.cicvnet Ter Herd des Bebens dün'tc etwa 300 Kilometer von Belgrad entfernt sein In Neufirchen bet X'allc mürbe der trorfter ten8 bei der Bersolguna von Wilddieben aus dem Binterhalte n 1 e berge s ch 0 s s e n. Mehrere Schüsse durchbohrten die Lunge, ^er Beamte hatte zuvor einen Trobbnef erhalten 21ns Stadt und Land. Gießen, 28. Februar -» LageSkalenbersür Mittwoch, 28. Februar. Haler; ,Jullus Cäsar'. AbendS 7 Uhr. „Warn, zu empfehlen ist Zuckern Patent-Jledi- zlnal-Selfe gegen unreine Haut, Mitesser, Pickel, Knötchen, Pusteln usw. Spezial- Arzt Dr. 53." a Stück 50 Pf. il5°/oifll und 1.50 M- i35°/oin, stärkste Form«. Dazu Zuckooh-Creme li75'Uf. u. 2 M.l in der Universitäts- Avotbckc.Hirsch-'Avotbeke, bei Aua. Noll, Carl Seibel, W. Kilbiuger, C. Schaas, Emil Karn, Ernst Noll und W. Schrader, Drogerien. (al“/1) das beliebte, von hunderttausenden Frauen immer stürm, begehrte Favorlt- üodenalbum (nur 60 Pf.I. 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Gesuch des jien EntierrLi I tz^s MalkinuS zu Alsfeld um Erlaubnis zum Betriebe rctfeit in Gastwirtschaft. 2. Reklamation gegen die Beigeordneten- lQ0 Heisters. 3. Klage der M. O. Leo Witwe zu 3.hingen gegen die Landwirtschaftskammer wegen Heran- •rung zu deren Umlagen. 4. Klage deS OrtSarmen- otrbandeS Gießen gegen den Landarmenverband n ulrm.cn »il icbitldtedti »s Heger Sliblemi bestelle sofort in tigtete Imcrai« «mnen fieeptki- lllog übtr üuitndt Artikel illcr Art, den wir griti« und trink, »enenden. Gebr. Bell, Grä!ralhl37b. Soling ---■ ■Fabrik-Uernedbai«. •--- Vortrag mit Lichtbildern Montag, 11. Uldn, 8l/4 Uhr :: in der neuen Bula der Universität :: D"/, ßerr Heirat Dr. med. et phii. B. ßagen Direktor des Museums für Völkerkunde zu Frankfurt a. M. Die Stellung der Frau bei den Eingeborenen unserer Südsee-Kolonien Eintritt frei, auch für Nichtmltglieder. Edste willkommen. Nieren- u Blasenkranke finden durch Alt dnehh«»i-«- terÄarkNprudel Stark- quelle rafd)(£rleirfjtcrunau. Hilie. Die Nierenarbeit wird wohltuend erleichtert, Sand, GrieS, Steine aufgelöst und sortgeipult, die Harnsäure gebunden und Schmerzen, Drücken, Brennen schnell behoben. Bonzablr.Proiesioren u. Aerzten glänzend begutachtet. irL 9V Pf. tn der Uni vcrsitäto Apotheke z. gold. Engel u. in den Drogerien C. Seibel, W. ttilbtuger, A.Noll,L.Schaasu.E.Noll IslU/,J stnd die vorzügl. füllenden, sehr claft, echt chineffschen Monopoldaanen gesch. I Pfund M. 2.88 3-4 Pmnv genüg.zu großem Lderben. Vers. geg. Nachnahme. Lervackung freu Gnstav Lnstig Berlin S154, Prinzenstr. 46 k Vritzt. Bktt'körru.LpqiLl- a -t furz bic neue ü; ; Er finde d rt > Gießen die E ) Amenpslegcw'n-. )tn, während dn » ! allein ttagen c. WanderarbetlsM m»erldtd n«i -ürden nicht ü^ ' iirpslegekosten juc» , daß ihnen fei, gtfeifl“31 Stadt abiulttRi8 1 Seite pMj 1er nach der r-- mibe, datz die l einer PrulM^ L sie cnhPtw® i ff &M» »*V Soeckmann.^ 1 ; “%?■ , dav.dle sK ttagt' hemiol^ idersp^.z cffiti1; Dr- ?! , 0(U5lö,rv;. ial;'Vönjcri-, i«”1 »MVyl ii«, ert*'11 > i> e1 * gestrllaug von Kommt, sionen fftr die Her» Iung der Provinzial-Siechenanstalt und des i er werks Inheiden. Die Entwürfe werden genehmigt. _ i Antrag auf Genehmigung des Entwurf- der öiung über bic Dienstverhältnisse der Ange- fii(tcn der Provinz LberHessen. Auch dieser Ent- L wirb genehmigt. ** 7 Kahl von 4 Mrtgl tebern für bie - alender - lifrc 1912 unb 1913 ber Kommissionen für bie Wwaltung: a) ber Provinzial-Siechenanstalt. 8«:, Laubach beantragt Dahl burch Zuruf. Hiergegen er- M ich fein Widerspruch. Aus Antrag des Prvvinzial-Aus- C werben gewählt: Professor Dr. Biermer, Rentner L ch Emme 1 ius, Beigeordneter Keller, Gießen, und Krncr Erich Wasserschleben. b) b es Wasserwerks ii tiben. Asuch hier werben dem Antrag beS Provin-ial- W Lusses entspeechersd aewähst: Mühsenbesitzer Fa 1 ck, Fried- Io. Üürgermeister Stahl, Friedberg, Bürgermeister 2 tövier a ^ad) unb Forstmeister Dr. Weber, Konrabsdors $ la sonstige Anträge nicht gestellt werden, schließt ber Bor- &trl>2 mit Worten bes TanfeS ben Provinzialtag. Marmelade auö Irischen Früchten Pfund 35 Pfg. S-Pfd.-Euner M5. 1.60, lO-Pfd.-Eimer SN. 2.80, Zwetschen HonigPtd.35Ps. 5-Pfd.-Enr.er Mk. 1.65, lO-Pfd.-Eimer Mk- 3 -, Avfel-Gclce Pfd. 50 Pfg., 5-Pfd.-Eimer Mk. 2.40, 10-P'd -Eimer Mk. 4.25, Avfelkraut, rheinisches Pfd. 60 Pfg. 5 Pfd. Mk-2.50 empfiehlt sehr preiswert 6ton Vslltnstls, Marktplatz 21, gegenüber der Engelavotheke. Ä Rabattmarken des Vereins. « Fraueuvorträge. Der bereits angekünbigte Bnran des Deutschen Frauenvereins vom Roten -:cuz s ür die Kolonien (Ortsgruppe Gießen) ist nun- r)r aus Montag, 11. März, festgesetzt wordem Hofrat r agen aus Frankfurt spricht über die Stellung der »au bet den Eingeborenen unserer Südsee-Kolonten. — L'' Veranlassung des Frauenbundes der Deutern Kolonialgesellschaft wird am 14 Marz der -u’.aliqc Schutztruppenossizier Hauptmann Lehner vom SOieat. 168 über feine Erlebnisse in Kamerun Art Vortrag halten. — Der gestern irrtümlicherweise im Vzcskalender angekündigtc Vortragsabend im Frauen- cimmrech t s-Äerein findet erst am Dienstag, den i.i arz, statt. ■ Stadttheater. Nochnrals sei darauf hingewie- ie, daß die heutige Vorstellung von „Julius Caesar" rü zwingenden Gründen die letzte des Werkes fern muß. " Der Evangelische Arbeiterverein verglicht, wie er uns schreibt, im AnMentcil ber heutig«! fcniner das Programm des am 10. Marz, dem stiftuims» kg seiner Gesangsabteilung, stattfindenden Volks- c.iferhaltungsabends. Die Cualitat des Gebotenen, fei; die Mitwirkung des Orchestervereins bürgen den Musikfreunden für einen wirklichen Genuß. - Till-Lahn-TaunuS-Negeldund. Die am Sonntag abgebaltene Hauptversammlung war von ben Kinds Gießen. Wteseck, Wetzlar, Eisemroth unb Weilburg sehr gut j besucht. 9116 Ort beS bteSjähngen BunbeSfe'leS wurde Weilburg gewählt. Im Anschluß an bie Tagung fand ein von dem Gießener Kegelklub „Alle Neune* veranstaltetes PreiSkegeln statt. - Ortskrankenkasse. Auf Anfrage fei mitgeteilt, daß in ber letzten Zeit bie praktischen Aerzte Dr. Steinreich unb Dr. Wagner als Kassenärzte zugelassen würben Landkreis Gießen. b. Allenbors a b. Lahn, 28. Febr. Ein hiesiger Hüttenarbeiter war längere Zeil krank Es war bem Arzt nickst möglich, bie Ursache unb ben §itz ber Krankheit sest-usteUen, weshalb von ihm eine Römgenstrablcn-Turckrleuchtung in ber Klinik in Gießen angcorbnet wurde Dabei ist festgestellt worben, baß ber Mann eine S11cknabe 1 von etwa 6 Zentimeter Länge im Rücken hatte, bic burch Cpcration beseitigt würbe. Dem Manne ist es unbekannt, wann unb wie bie Nadel in feinen Körper gelangte KreiS Büdingen. 4- Bleichenbbach, 27. Febr. In einer Abendgesellschaft fiel einem der arbeitenden Mädchen ein Garnknäuel zur Erde. AIS sich das Mädchen vom Suchen wieder ausrichtete, stieß es gegen die Hängelampe: die GlaS- ampel hob sich aus dem Lampcngestell heraus, siel herab zur Erde, zerbrach, und das Oel brannte lichterloh Die Mädchen flüchteten aus dem Bereich des Zimmers. Aus der Schlaf kammer holte ein besonnener Bursche eine Bettdecke, warf diese auf das Feuer und so konnte dasselbe erstickt werden: einige Augenblicke später wäre ein großer Brand unvermeidlich gewesen. Die Bettdecke ging zu Grund Auch ein auf der Bettdecke liegendes Brautkleid wäre beinahe dem Feuer zum Opfer gefallen. Starkenburg und Rheinhessen. 1 w. Darmstadt, 27. Febr. Ter Landgerichtsdirektor am Landgericht ber Provinz Starkenburg, Wilh. Zimmermann, ift brüte nacht im 62. Lebcnsiahre gestorben Zimmermann war als Sohn des Hoigerichtsdirektors Friebrich Zimmermann in Gieß en geboren, studierte in Gießen, nahm am Krieg 1870/71 teil und legte 1872 die erste, 1874 die zweite Prüfung ab. 1880 wurde er Amtsrichter m Groß-Umstadt, 1882 in Mainz, 1888 in 2 stein, von wo er 1889 als Mitglied bes Landgerichts nach Mainz berufen wurde. 1903 wurde er zum Direktor des dortigen Landgerichts ernannt und 1908 in gleicher Eigenschaft an das Landgericht Darmstadt versetzt. Hessen-Nassau. x Biedenkopf, 27. Febr. Der Stadthaushalt für 1912 wurde in Einnahme und Ausgabe auf 191 743,43 Mk. festgesetzt Zur Erhebung gelangen wie im Vorjahre 18o°o Zuschläge zur Einkommensteuer, 200®o Zuschläge zu den Realsteuern und lOOo/o Zuschläge zur Betriebssteuer. Ein Antrag des Magistrats geht dahin, die nicht mehr zeitgemäße Erhebung von Zinsen für die Kosten der Zuführung der Wasserleitung nach den vor den Toren liegenden Häusern fallen zu lassen, weil die Leute durch das Wassergeld genug bezahlten. Gräveneck, 27. Febr. Ein schreckliches Schauspiel erlebten gestern nachmittag die Arbeiter an der neuen Grävenecker Brücke. Zwei Leute, Albert Zanger aus Falkcnbach und Schuld aus Elkerhausen, wollten beim Ab rüsten einen Balken transportieren, als am Gerüst eine Klammer nachließ und beide mit dem Balken in die heute treffen gröbere Sendungen la. spring- lebendsrifche bolläuduche Kabliau, Schellfische, Schotten u. Bratfische niw. ein. Eventl. Crbrefe auch auf List-, Gemüse- und Fischkonserven, Weine, Kognak, Liköre und Mouss. re. erbitte mir rechtzeitig. 796 August Wallenfels, Marktplatz 17. Tclcpho.n 262. gegen das Uch, chen Steint ji# 1 dies auf eint - : den gerügten ----j- lammenfunitj mtbev e rein Zm R'au njamen; Kgontag abend Rechtsanwalt iB geiaßl ro:::..- fgmnluug über Wei it» denn —na emiaer arundlc Waschanstalt Schwan Elektrischer Betrieb, 3nb. Fr. Otto. reinigt Wäsche jeder Art unter Zusicherung größter Schonung. 1287 Spezialität Feine Ttärke- Wälche. Famiuen-Wäsche. Flttn-u. Seefische l,(|QP genehmigten U U U U Lotterien sind stets zu haben bei der Loee-General- Agentur Buchacker UW1 Neuen-Bflue 11._____ Hochfeinen gewässerten Stockfisch schöne weiße Stucke, -WM, fiibliou Sanlitt, Sotjungtü it. empfiehlt 1162 C.G.Kleinhenn Tel. 66. VabnboMr. 59. Schellfisrlie nnd Knblian fit Nordseeware, Mittwoch und Donnerstag in lebend rnidjer Ware ein treffend. ZM Mlltermis Ecke Klinik und Frankfurtcr Straße t1“ Loangelische Gemeinde. Jn otr )ohaunerttrche. Leute abend 6 Uhr: 2. Passion-an dacht. _______________Pfarrer Au «Ie 1 b. Wetterau-sichten in dessen <ür DonuerHtaa, den LV. Februar 1913 ; Wechselnd deivoltt, meist trocken, mild- Westtotud. Letzte 2Incbricbtcn. AuS der Hefsischen Zioeiten Kammer. M. Darmstadt, 28. Febr Tie Zweite Äar^mcr setzte beute bie allgemeine Aussprache über ben StaatS - Voranschlag fort. Abg. Ulrich (£oü) findet bie Finanzlage nicht so rosig, wie sie von einzelnen Rednern geschildert wurde. Zonst werde es möglich sein, die berechtigten Forderungen der Beamten ohne werteres zu erfüllen. Die Lozialdemokraten würden m diesem Zweck auch vor einer Neuerhöbung nicht rurückschreckcn, wenn diese progressiv gestaltet werbe, so daß nur dte Reickicn davon betroffen würden. Tie Regierung sei gegenwärtig bloß die Geschäftsführerin der siaatserhaltenben Parteien Wenn erst einmal die Sozialdemokratie bic Mehrbett in der Kammer bade, werde diese tue am meisten staalserbaltende Pattei sein. Die Entwickelung gehe in ber Richtung des soziali^ I inus voran. Der Redner spricht bei Schluß ber Redaktion uo® weiter. Lohnbewgung im Schneidergewer b e. Berlin, 28. Febr. Eine VettrauenSmännerversammlung des deutschen Schneide rverbandeS nahm gestern abend zu den gescheiterten Verhandlungen in Fra n k für t am Main Stellung. Der Vorsitzende teilte mit, daß am L März auch in Berlin die Arbeit einzustellen fet Da mit itner langen Tauer des Kampfes zu rechnen fein wird, wtrd in der ersten Woche keine Streikunterstützung gezahlt, und bic in Arbeit stehenden männlichen Verbandsmitglieder haben vom 1. März an doppelte Wochenbeiträge zu leisten. Sämtlichen Arbeitgebern wird der Tarifvertrag übersandt, der in einiger Punkten von den üblichen Forderungen des Verbandes abweichl und mehr den Zugeständnissen der Arbeitgeber entspricht. In allen Geschäften, bie biefen Vertrag nicht anerkennen, wird du Arbeit eingestellt. (Ml Offenbach, 28. Febr. Die btengen organisierten Schneider beschlossen, am Donnerstag abend bie Arbeit einzustellen. M. Offenbach, 28. Febr. Jrn hiesigen national» liberalen Verein sprach gestern abend Svnbikus Dr. ©trefemann über bie politische Lage. Jrn Anschluß an ben Vortrag wurde eine Entschließung angenommen, in der bas Eintreten nationalliberaler Abgeordneter für bie Wahl BcbelS als Reichstagsvräsident bedauert unb dem Abg. Bafserrnann bas Vertrauen ausgesprochen wird. In einer weiteren Entschliebimg wurde dem Fabrikanten Böhm bie Zustimmung beS Vereins zu seiner politischen Stellungnahme ausaesprochen. Herne in Westfalen, 28. Febr. Gestern wurde auf der Zeche „M ontvinis" sämtlichen Sckwchtlöhnern über und unter Tage durch die Verwaltung bekannt gegeben, daß vom 1 März ab ber Lohn um 20 Pfennig für bie Stunbe erhöht wird. Außerdem wird gemeldet, in ben AuSschußs,Hungen einer Reihe von Zechen sei ebenfalls eine Lohnerhöhung als bevorstehend bezeichnet worden. e,t Hutten Heiserkeit sind —j Reichel’» Hustentropfen 6. oft erprobterWIrkung. Nur echt mitMirke „üedico" Kausmäunischcr Verein und Ortsge- Jm Kauftn. VerernShaus sprach am ^antpalt Raab in gut besuchter Ver- ___________>rtzuwachssteuer. Rach Erläute- . - - eia einiger grundlegender Begriffe und allgemeinen »e- QUBerorbenüi: »W tzilbtungen über Sinn und Absicht des Gesetzes führte er, etung jetzt ert l-f ^^sachen Beispielen ausgehend und allmählich zu l.Friedbera- ■■ Origen Fällen übergehend, an der Hand von Skiz-en, : Ll 2 Teilen und Berechnungen, bie er zur besseren Veran '■ Hmlichung entivorfen l)>atte unb auf Schultafeln vorzeigte, M^^uhörcr in bic Gcunbzüge bes schwierigen Reichs «Vachssteuergesetzes unb in bas Verständnis ber nötigsten, zum Teil recht komptizierten Einzelbesttm- Bingen bes Materials ein. Es kam auch bie Gießener Lnsfatzung mit ihren Zuschlägen zum Gemeinbean-- & an ber Zuwachs steuer zur Besprechung, unb nach etwa 1 Jriinbigcm Vortrag schloß Rechtsanwalt Raab seine mit tttaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen, mit bem IMnsch, man möge keine maßlose Kritik an dem Gesetz flkn unb feinen loyalen Tenbenzen bie Anerkennung nicht Ittfaflcn, vieNeick)t sei die Wirkung boch nicht so schlimm, re sic von manchem vorausgesagt werde. *@drrüb6r Gewerbebanl ;u Gietzen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Die verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Freitag, den 1. März er., S1^ Uhr abends in Steins Garten stattfindenden 53. ordentl. Generalversammlung ergebenst eingeladen. Gießen, den 22. Februar 1912. Dn/t__________________________________________________ Giessener Lesehalle*Verein. Montag, den 4. März 1912, abends 8'/< Ihr: Ortalli* Mitglieder - Versammlung im Hotel Schütz. Tages-Ordnung: L Geschäftsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet [vM/. Der Vorstand. Frauenstimmrechts - Verein. Oeffentlicher Vortrag von Miss Tyson, London; Die englische Stimmrechtsbewegung und die Suffragettes. Dienstag. 5. März, -b-ds w, Eintritt 50 Pfg., geg. Vorzeigen d. Mitgliedskarte frei. Theater-Verein. Der Vorsitzende des Ausfichtsrates: ________________ L. Petri II.__________________ Biograph Blockstrasse 12 01556 Plockstrabe 12 Wieder jeder Film ein Schlager! ton der Liebe Kim Wzms-rraBie in 3 Mcn. Hauptpersonen: General Gonzenheim ßeutnant Ritter v. Rietnau Ilona, seine Frau Oberleutnant Menzinger Ort der Handlung: Eine österreichische Großstadt. In diesem großartigen Film spielen dieselben Schauspieler, die den Film „Sündige £ieüc" spielten, worauf wir besonders Hinweisen. Mittwoch, den 6. März: 3. Opern - Vorstellung gegeben vom Grossh. Hoftheater Darmstadt. Hänsel u. Gretel Oper in 3 Akten von E. Humperdinck. Dazu das Ballet: [v”/i Champagnervisionen. Anfang 7 Uhr pünktlich. Ende gegen 93/< Uhr. Eintrittskarten der Musd Brennholz-Versteigerung in der Oberförsterei Feldkrücken. Versteigert werden Montag, den 4. März d. 3# a4 den Distrikten Fohlenstallshege 1 b, 2a, 3a, Kleine ÄaH erde 1 und 2, Grohe Rotcerde 2a, Rudinavhainer Flösser। Waldbruch 2b und aus verschiedenen Distrikten: Scheiter, nn: 64:1 Buche I. Kl., 214 desgl. II. Kl., 17Bbeftf- III. Kl., 18 Aborn, 3,2 Erle. Zknüppel, rm: 314 Buche I Kl., 215 desgl. II. ÄU 19 Hbot- 2 Esche, 5 Erle, 400 Fichte. Reisig, rm: Buchcnknüvvelreisig,30FichtenknüppelrrikI 10 Buchenastreisig. Stöcke rm: 184 Buchen und 86 Fichte. 9Zur das Holz aus Fohlenstallshege 2a und 3a ur Kleine Rotcerde 2 wird vorgezeigt, alles andere Holz komr ' bei Beginn der Versteigerung unvorgezcigt »um AuSgedl Mit Kalk bespritztes Holz wird iüd)t versteigert. Äuskur erteilt der Grofrb. Forüwart Fung-Feldkrücken. ;3ufamiucntunft um 10 Uhr vormittags nm 2cbuöbai Charlottenhöhe. Bei schlechtem Wetter findet die rv steigerung um 12 Uhr auf dem Wiesenhof statt. Schotten, den 27. Februar 1912. Gr. Cbcriörücrci Fcldkrückcn. w Der auswärtigen Auflage der heutigen 9hi,nm< liegt eine Beilage der bekannten Geflügelzuchtanlla'l' ZuchtgerälffabrikHch.Groos & Co.,Auerbach 11458] (Yorkshire) *••/« Versteigerung ÖT von ca. 90 Zucht - Tieren *W) Donnerstag, den 14. März 1912, vorm. IO1 Ubr, versteigere ich aus meiner aus England Import Heroe 42 Eber, davon 23 zwischen 8 und 12' .Monaten, die übrigen zwischen 3 und 8 Monaten 11 tragende Erstlings Tauen 37 Sauen zwischen 3 und 11 Monaten. Die Tiere sind gesund und durch Aufenthalt im Freien abgehärtet. Die ganze -Herde war üetö frei von Maul- und Klauenseuche. — Manzenberg in weder Sperr- nock ÄeobacktungS Gebiet. F. Lelpold, Münzenberg Station der Butzbach—Licher Eisenbahn, Kataloge werden nur auf Verlangen zuges«>al-