Erster Blatt 162. Jahrgang Nr. 99 Erster Blatt 162. Jahrgang Samstag, 27. April 1912 suswsc /er V * 9 JMZ- ’ £ZL ▲ aaa aü 1iH4 A* A AU ä» 1 ■% I4>|Z1>TI4>P f| |IT1>111 |>P Vj LV IIV LV l W LIVIUV ♦ fexä wirlichastliche Sritsraaen w ■ M ” ■ ▼ ■ W jF« ▼ Chefredakteur: A Gocg. 7xernsprech-Anschlüße: B £r WM Vt-iainworllich für den ,.ir die Redaktion NS, < \r <»<» politischen Teck: August General-Anzeiger für Gberhessen SM- Snnahme von Anreigea Rotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Yuch. und Zleindruckerei H. Lange, «edattlon. Erpedition und vruderei: Zchnlstrahe 7. La^-: E.Heb'lür den bis vornrtttags 9 Uhr. Büdingen: Zernsprechcr Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umsaht 18 Seiten. Versicherungen des russischen Mi- i aus An la» des Krieges zwischen Petersburg, 26. April. Die R c i ch s d u m a trat in die Sasonow fiter die russische cusroärtigc Politik. Die russische Politik scheint gegenwärtig eine schwankende, abwartende zu sein. Bei der Beratung des Voran- schlags des AeuHeren in der Duma hat der Minister Sasonow einen Ueberblick gegeben, an dem eigentlich nur die Bemerkung besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß die Grundlage der russischen auswärtigen Politik die unerschütterliche Allianz mit Frankreich gemeiner lutjuunucLuny । iu^h.. ~ux*v/ uv», । — -—.— । <■ v, land bringt Ruhm, Aber das Sterben für irgend eine | rammen erhielt. politische Wochenschau. Gictzen, 27. April. Das fortschrittliche Mandat ist also diesmal stark gefährdet. Die Stimmen der bürgerlichen Parteien bei der Hauptwahl zusammengerechnet ergeben 13 709 Hoffent lich können Reserven hcrangezogen werden, damit der Sieg Dr. Wiemers, der bekanntlich in Nordhausen schon eine Schlacht verloren hat, gesichert wird. ieebooi nicht verließ und den Erstickungstod erlitt. Solche demokransche Kandidat^ 13 014, Aufopferung hat den höchsten moralischen Wert, ist all- > - Ucfct-reinftiutmung in den Anschauungen über die Lage auf dem Balkan. Rußland und Italien folgten wohlwollend der friedlichen Entwicklung der Ballanvölker. Ungeachtet der jüngst bestandenen Prüfung der russisch-österreichischen Bc- Ziehungen gelang es doch beiden Regierungen, den Frieden dadurch zu befestigen, daß man leitende Grundsätze geschaffen l)at, falls die beiderseitigen Interessen sich berührten. Diese Prin zipien seien die Wahrung des Status q u o auf dem Balkan und die Unabhängigkeit, Kräftigung und friedliche Ent wiälung der kleinen Balkanstaaten sowie die Unterstützung und Festigung der Neuordnung der Türkei Der Krieg werde keinen allgemeinen Konflikt Hervorrufen. Bisher habe die russische Regierung die Gefahr eines solchen Konfliktes in der Kricgswcise Italiens erblickt. Tatsächlich beschränkte Italien bisher das Operationsfeld auf entfernte Gegenden, um die Interessen der neutralen Mächte nicht allzu fühlbar zu berühren. Tas Bombardement in den Dardanellen fei nicht von Aktionen Roheit eines Klassengenossen? Bei erhitztem Blute werden Mut und Leidenschaft oft zum Angriff übergehen, zur Waffe greifen, das ist verständlich und wird immer so bleiben. Aber bei ruhigen Sinnen und kaltem Blute für unwürdige Herausforderung das Leben einsetzen, alles Rechtsgefühl preisgeben? Da sollte nicht ausschließlich der Mut den Manneswert prüfen. Und wessen Menschlichkeitsgefühl oder Religiosität sich dagegen sträubt, wegen einer Beleidigung kaltblütig die tödliche Waffe gegen einen Mitmenschen zu erheben, der soll aus der Reihe ehrliebendeb, ritterlicher . Teiner^S?:l!7n g'opferte I ff Danach hat Deutschland sich zu, richten,..trotz der er sein Leben. Er liebte auch seine Ehre, aber sein letzter - ^undnachbarttcheit . Bries an den König spricht nur mm bem $»«>14«> ®*’ ^[ien und der Türkei wünscht oder möchte, darüder ,am „a'«S Sasonow einstweilen noch mcht in die Karten Die Erklärung, die der Kriegsminister v. Heeringen am Mittwoch im Reichstag über die Tuellfrage int Cf fixier» korps abgegeben hat, wird vielleicht wie ein Maienfrost wirken. In den Einzelfragen der HeereSvorlage stand ja ucc |UU uuy uw clJulCÜCllu«, das Zentrum, nach fernen Rednern, noch keineswegs fes^nschen ausgestoßen sein? Kann er im Felde oder als auf der Regterungs^ette Es nnrd» nm,ge Umwege mcht in Todesnot nicht dennoch den äußersten Mut und scheuen, um dem Minister die Herausforderung eine L-e ^änzendste Tapferkeit zeigen? Herr v. Hinckeldey starb solche war es freilich zu vergelten. In der treffe der tragischen Todes als Opfer böswilliger Ränke und Linken ist schon Gedanke erwogen worden, Ml WJJJI öon Standesvorurteilen. Bei ihm lag der Fall so ernst, dem rauhen Kriegshelden vielleicht das Gehalt verweigern & sich aus dem Netz, in das er sich verstrickt sah, kaum könnte. Ta die parteipolitische Lage des Zentrums konnte ~ ~ ‘ * neuen Reichstag eine andere geworden ist, wird von der ?.^ Cr liebte au Parteidiplomatie eine interessante Wendung zu er irrten I &(Ä »KSÄ ÖfÄimalZS N->NuL bCfVbtoÄ baVamt mit'bem Ich 7°g°n IN H°r° Sasonow einftmei «RÄS-Ä«SSÄw-” ........' sich haben Aber das Zentrum hat noch andere Wünsche I . . I Beratung des Voranschlags des Ministeriums des Aeußern ein, und wird sie gegeneinander abwägen; für es ist der Streitfall Man kann reformerische Ideen aus diesem Gebiete Der Minister des Aeußeren Sasonow führte aus: Tie Grund- mit dem Kriegsminister nicht mehr nur eine Prinzipien- nicht einfach mit dem Hinweis ablehnen, große Männer läge der russischen auswärtigen Politik bleibe die nnerschüt kraae sondern eine Machtfraae wie Bismarck, Moltke, Roon und andere, hätten in dem terliche, den Weltfrieden sichernde Allianz mit 1 * ’ 1 , ' a. M ... , - IDuell auch eine unbebinate Notwendigkeit gesehen. Als Frankreich. Tas Abkommen mit England von 1907 zei- Schon taktisch war also der Ausspruch des Kriegs- - ^QU)-trccflt £n deutschen Landen herrschte da gab es tigte die besten Früchte. Das gegenseitige Vertrauen und die Ministers über das ^uell eine große Unbesonnenheit. Sach- , $ L aJJ bedeutende Ritter die das Iaad Sympathien bcschränltcit sich nicht auf die leitenden Kreise, sondern lich schlägt er, wie Dr. Paasche sogleich richtig vor dem I Lh^nwerte, vielleicht mich becwMende Ritter, die das Zagd 1 ru^tcn einer breiten Grundlage, wie der jüngste Besuch der Reichstag feststellte, dem Bolksempfiuden ins Gesicht. Ter und Beuterecht nach des Kaufmanns Habe als. emen ge I fischen Gäste bewies. Was Deutschland betrcfte, so halte Krieasmiiiister hat gesetzlich unter Strafe gestellte Hand- rechten Vorzug ihres Standes betrachteten. Eine spatere I^^and an semer alten traditionellen Freundschaic iiinnm ariindsäklich gefordert Er hat die Empsindungeii I^ut die rohen mitten beseitigt, xer Volksgedanke und guter Nachbarschaft, die cs aufrichtig schätze, seit unb ^^tbolUchen^Nollsteils verletzt und mit diesem zugleich trägt sich mit der Hoffnung, daß die bevorzugten Stande fei überzeugt, daß Deutschland dasselbe tue. _ Diesen Eindruck <5 Ia>t s^nmia1 nnhprpn als aus religiösen Gründen auch den Duellbrauch einmal abfchasfen werden, nachdem befestigte dte Potsdamer Begegnung, welche das gehlen von Gegen- bieientgen, die aus anderen, als aus religiösen Grunde t, , geschriebene Gesetz in dieser Sache längst entschieden sätzen in den beiderscftigen politischen Interessen im nahen wie cm Duell nicht unter allen Umstanden für den Ausdruck aas gescyr evene oe,etz tu oie,» g, i ) ^rnen Osten Nargestcllt habe. Bei dem Charakter der russisch- einer heldischen Gesinnung halten Wir meinen: nicht hat^ no ^ deutschen Beziehungen lönne der Besuch Laldanes in Berlin wie. in erster Linie das religiöse Gefühl, sondern das klare be,°nncne Eillarung w weitgeyenoe Äpieynnng uno er ^rhaupt jeder Versuch, die e ug lisch-d eu t s ch e n B e- Rechtsempfinden spricht gegen die allgemeine Gutheißung I vitterung yeroorgerufen. z i e h u n g e n-u v er b c ss c r n, nur b c g ru ß t werd:n.^Wenu und Förderung der Duelle. Es gibt zahllose Fälle, aus Das Zentrum ist in der gestrigen Reick-stagssitzung es gelange, den Boden emer Verständigung m den ftir beide Staaten, denen dies unbestritten festzustellen ist. Maximilian Har- unliebsam daran erinnert worden, daß auch es eine Sache '^N.n Fragen zu nndcn^wurde^um,^ beit hat vor einigen Wochen aus Anlaß des ^pielerprozesses anhängig gemacht hat, die das deutsche Rechtsempsinden sch land u^^ng^keineswegs^b^ der Wolfs-Mettermch unter Veröffentlichung interessanter Briese verletzt und beunruhigt, xie erste wesentliche xat bes u Italien zum Ausdruck gelangt, die sich rocitcr den tragischen Fall ausgerollt, wo unter Friedrich Wil- neuen bayerischen Ministeriums von Zentrums Gnaden war entwickelten und kräftigten. Ihre Festigkeit sei gesichert durch die Helm IV. der Generalpottzeidirettor von Hinckeldey im Duell der Versuch, ein Reichsgesetz zu umgehen oder unwirksam' ~ " erschossen wurde. Hinckeldey hatte vom König den Ans- machen. Man mag von der Ausweisung der jesuitischen trag erhalten, dem Lpielerunfug im Offizierkorps ent» IOrdenstätigkeit halten was man will: solange das Gesetz gegenzutreten, und er hatte daraus einen adligen Spieler-1 besteht, darf nicht daran gedeutelt werden. Das war auch Uub überrumpeln lassen. Hinckeldey, der, bevor er das hie Meinung des Reichskanzlers, mit der er der bayerischen Duell ausfocht, dem König sein Abschiedsgesuch einreichte, Regierung den rechten Weg wies. Wie er erklärte, hat er schrieb diesem zugleich eine erschütternde Darstellung seines es erreicht, daß Bayern solange innerhalb der bisherigen Ungemachs: „Schon vor Monaten zeigte mir der Kanzlei- Auslegung und Handhabung des Gesetzes bleibt, bis der rat Jacobi an, daß die bei dem Vorfall im Hotel du Nord Bundesrat über den Revifioiisantrag des Ministeriums beteiligten Offiziere und Rittergutsbesitzer mir Rache gc- Hcrtling entschieden hat. Die gestrigen Reichstagsverhand- schworen, daß sie mich in Duelle verwickeln wollten und daß Zungen haben nicht nur diese wünschenswerte Klarstellung es ihnen nicht darauf ankommen würde, einige Jahre aus geschaffen, sondern auch sonst, hoffentlich, nützlich gewirkt, der Festung zuzubringen, wenn sie mich nur beseitigen hat sich in Bayern dock) offensichtlich um eine Machtprobe könnten." Im Verlauf der Verhandlung Hinckeldeys mit des Zentrums gehandelt. Jetzt sieht es sich genötigt, einen zwei Beteiligten wurde eine Anoeutung des^Poltzeidirek- anderen Weg einzuschlagen, bei dem sein Wil.e uno Wunsch p W1IWUWH11WII ... vul. ..... ... .... lors über die Wünsche des Königs in falscher Form weiter-1 allein nicht maßgebend ist. Auch in der Iesuitenfrage ist begleitet gewesen, die zum Beweis hätten dienen können, daß verbreitet, Hinckeldey, der des Königs Name nicht in die ^s einer Prinzipienfrage eine Machtfrage geworden. Die Iialien von dieser Erwägung abgcnnchen sei. Tie Schließung Debatte ziehen wollte, erklärte die falsche Erzählung Tüt’ hiugen des Volkes sind auf die Autorität des Reick)stanzlers! dec Tardanellen durch die Türkei fchadige die russlschen Handele ®CÄng=n SS Ä Wen schön das Gerücht «usgesprengt der G^ralpolizet. damit begnügen, die Buchstaben kommandiert zu h-chen Direttor könne fein Pulver riechen. Hlnckelücy sagte m 0^cr wird er für die bisherige Handhabung des der den Imurienflaac gegen Herrn v. Rochow nicht der richtige ge- dieser Beziehung war seine gestrige Rede, so beruhigend Kriegsführenden anzubtetenden Vermittlung festzuttellen. Tie wesen sein wurde. Er würde nur dazu gedient haben, einstweilen gewirkt hat, doch recht farblos. Wie wird Verschiedenheit des Standpunktes Italiens von dem der Türket, fuhr 6U fcHänblidTcn Gcrüch.c über meine Ehrenhastigke.t dte Bethmann.Hollweg denn nun im Bunde-rate 'ich der ^mu-r s°n m w grob da« du unmmclbarc Wttkuug des böser Wille nur zu geschäftig verbreitetvergalten? Hat er dort nach den betannten Sorgättgen bx^öt)nunQ^uM mö3- Ich bedarf aber zur Fortsetzung meinem Amtes, geradezu überhaupt noch nennenswerte Autorität? Die großen 9 gesagt, der Ueberzeugung des Ofsiziertorps von meiner Boltsinteressen sind jetzt meist der geheimnisvollen Dunkel- in m hibr ber Minister fort droht nicht Ehrenhaftigkeit, denn ich mutz mit: ihnen^^"h verkehren ber Ausschüsse überliefert. Das hat Zedenten außerordentliche Verwicklungen hervorzurnien, dank dem Abkommen^' unb dieser Verkehr kann nicht bloß ein amtlicher jun, ber un^ ^ird die Popularität des Reichskanzlers nicht heben.! England von 1007. Tie unbcrneDtgenoen russisch persischen mich allen möglichen Verletzungen preisgibt, die eben, weil Ein Führer des Volkes muß, wie ein schiachtenfelbherr, bie I Beziehungen sind haupf'ächlich das Resultat der Unoer,öhnlichkeit jte unllagbar'sind, umso tiefer tränten uno in ber allge- [ebenbtaC, einende Fühlung mit seiner Gefolgschaft aufrecht demokratischen oder nationaliilischen Parteien gegenüber Ruß meinen Achtung umso tiefer drücken, sondern er muß> auch erhalten. Der Reichskanzler soll nicht nur, wie ein Schutz- fand. An der Hartnäckigkeit dieser Majoritätdes, Medfchlis, ote ein williger fein. . . . Demnach habe ich von Eurer Maje- auipaffen, daß tune Ueberguffe gegen bie ^brigdblinb selbst ausländischem ^«0«^ tfc tft »eriu* tot cm- Pension gesorberi, rocit ich mit dem SugcnbUd tot ^orlommen, fonbeni er soll otbnenb den Steignifien btt jctuijen ^"±ue„'ieSigm aufhören muß, an der Spitze der Polizei zu stehen wo l oranfchreiten unb dem Volke neue Impulse geben. Sonst 0Kabinett mit russisch-eng?ischcr Unterstützung bie Be- ch die bestehenben Gesetze selbst zu verletzen genötigt bin. |te^men öiC Karrikaturen in den Witzblättern immer starker 'u b*ee, ^nncrn gelingen wiro uno daß es die Notwcndigkeir Hinckelden der an Kurzsichtigkeit litt, starb, von seinem äberhand, von denen die heutige „Ulk"-Beilage des „Ber- {reulUma(f)barhcber Beziehungen mit Rußland erkennen wird. Tie Äeaner ins Herz betroffen, auf dem Kampfplatz. In seinem ^ner Tageblattes" in Geschmacklvsigkeit den Vogel abge- Aschen Truppen, deren alleinige Aufgabe der, schütz d-r cng- innersten Herzen verwarf er, das geht ans seinen Briefen jchossen hat, indem sie dem schaudernden Leser ein beinahe Aschen Urnertanen bildet werben suruckberufen- wbald Ine A^Ät ^'4*? «"b -°n "»ethmann in s-in-n Mäbchen.ahrcn" des brutale Willtur feiner Belewiger. Der T?^ lehrt mancher Daibietet die 2ürlä ist in eine neue Phase getreten. Falls von bet lei. Einmal, daß es Handelsucher gibt, die au- Rache, oder , ■ Grmäkommisswn tn Äomtantuiopel leine Verständigung erzielt anderen niedrigen Motiven einen Klassen genoss en »ur^ tlt Dürcl^CDCt. wird, wird bie Frage vor dem Haager Schiedsgericht zur Ent« möglich" zu machen sich bemühen. Dagegen bäumt sich VtC tiClCQSiagseqayivaill in gelangt. Loa) wohl alle» Rechts- und Anstandsgefuyi aus. ^er Be- Oldenburg, 2u. April. Bei der heutigen Reichs-1 gQ(onoro fuhr fort: Tas in Potsdam vereinbarte leidiger erscheint nach dem Duell womöglich noch in der t aa£etfa$ro-■- lich mutige und heroische Taten stets nm Begeisterung stimmen. Es ist also Stich w a h l z w is ch en W i em e r Pernm, nachzuiuchen. Von ^n Rußlan^ ti Grunds und Bewunderung begrüßt, urteilt anders. D« Kapitan (Fortschrittl. Volkspartei) und Hu g (Sozialbemokrat) er- "OI^nenroorben der^Bag d add a hn keim' der „Titanie", al» er vor dem eigenen Untergang schwim- ^xderlich . Aus einigen kleinen Bezirken steht das ^esul- vMv woro^ Verbindung mit den künuigen noro inend noch ein Kind ins rettende Boot brachte, um ui tat au5 oerfischen Bahnen zuzulassen. Das Abkommen festigt zwetn-llos Nf». d?r ««un^L>sm°n^r- ^2204 Stimmt imid und xeutid la;.3 unu pcttenlapitan S'.ch-r, der >°rn°n Posten rm I— «014, ber n°ri°»°Uib-r-l- 4335 L« «« 'M »ÄÄ'Ä unote Äjil ng hat den höchsten morali,a)en ^eri, ist Uli- Stimmen erhalten. In der 'cheu ^merefien gegenwärtig so gut wie möglich wahrt. Bewunderung sicher. Anch der Tod fürs Vater- mit Id b29 Snmmen über den L>ozialoemotraten, ber lö | ------- Die Wiederherstellung der Ordnung in Lez. Fez, 26. April. (Agence Havas.) 1200 Askaris gaben Lhre Waffen unb die Munition ab. Tie Stobt ist in verschiedene Bezirke eingeteilt, deren jeder einen verantwort- lieben Leiter hat. Tie Haussuchungen werd^i fortgesetzt. Der Fczfluß führt eine Menge Gegen- stände mit sich, die von Plünderungen herrühren, die die Plünderer aus Anast vor Entdeckung wea- geworfen haben. Der Tu l t a n, der für sein Leben fürchtete, ist wieder beruhigt. Verstärkungen treffen andauernd ein. General Moinier solV beabsichtigen, nach Sefru zu marschieren, wenn in Fez die Ruhe wieder vollkommen hergestellt ist. Aus Elks ar wird gemeldet: Die Desertion der scheri fischen Kavallerie, deren Haltung seit einigen Tagen verdächtig war, aus dem Lager von Arbaua bestätigt sich. Rack Aussagen der Eingeborenen soll die Infanterie treu geblieben sein. Ter „Figaro" meldet aerüchtweise, daß zwischen dem Gesandten Regnault und dem General Moinier bei der Durchführung des in Fez proklamierten Belage- rungszustandes Mißh eilig leiten entstanden seien. Regnault habe gegen verschiedene von Moinier an- geordnete Maßnahmen Bedenken diplomatischer Natur und insbesondere Rücksicht auf die Autorität des Sultans geltend gemacht. Eine neue Schurung bei Ausstandes? Aus Tanger wird gemeldet, daß der unter dem Befehl des Rittmeisters Vary in Arbaua stehende sche- rifische Reiter-Tabor gemeutert hätte und mit seinen Pferden und seiner gesamten Ausrüstung davongezogen sei. Man vermutet, daß sich die 17 5 Mann st arte Abteilung in das Innere des Landes durchgeschlagen hat und die Stämme zum Aufruhr au fg e ft am eit. Nach den bisher eingetroffenen Meldungen wurden die französischen Instrukteure von den Meuterern nicht weiter be- häliat. Paris, 26. April. Ein Transportdampfer der Kriegsmarine ist gestern von Marseille nach Oran abgegangen, um dort Verstärkungstruppen für Marokko an Bord zu nehmen. In Casablanca hat der aus Daklar eingetroffene Dampfer „Amenia" 800 Senegalschützen sowie deren Weiber und Kinder gelandet. nung entgegen, wo im Namen der früheren und jetzigen Schuler Forstmeister Freiherr Schenk von Schm111- burg aus Kelsterbach sprach und die Bilder der Herren in einem fein ausgeführten Behältnis überreichte. Letzteres stammt aus dem Hause Bach (Plockstraße) und^wird demnächst für einige Zeit dort ausgestellt fein. Geh. ^-ocst- ratWimmenauer dankte für die ihm erwiesene Ehrung; er sagte dabei, daß ihm in der Zeit vor 25 Jahren der Eintritt in seine neue Tätigkeit so sehr erleichtert worden sei durch die freundliche Unterstützung seines Fachkollegen, >es Geheimerat Prof. Dr. h e ß, durch das gute Verhältnis u seinen Schülern unb durch bie Verbindung Mit der Araxis, die ihm auch nach Uebernahme des Lehramts durch eine Tätigkeit in der forftMyen Versuchsanstalt oebkeben war. Spater erschienen noch zur Beglückwünschung im Auftrag des Lehrkörpers der Universitär der Rektor Prof. Dr. Konia und der Dekan der phUosophischen Fakultät, Prof. Dr. Kaiser. Abends fand int festlich geschmückten Saale des Hotels „Großherzog von Hessen" ein Kommers statt, an dem außer den Schülern des Jubilars auch zahlreiche Gäste teilnahmen. Forstmeister Schneider aus Treis a. b. Lba. ührte bas Präsibium währenb bes offiziellen Teils und prach die Degrüßungsworte, die in ein hoch auf den Landesherrn ausklangen. Es folgte das erste Lieb „Der Sonne entgegen", hier würbe ber Grundton angeschla- en, der auch in den späteren Reden, die die Verdienste res Jubilars würdigten, und in seiner eignen Dankesrede immer wieder durchklang: „Treu unb furchtlos, festver- chworen: nie im Alltag aufzugehn?" Wie ber Jubilar diese Losung in die Tat umaesetzt hat, zeigte zunächst Forstmeister Dr. S ch ü z aus Ulrichstein, indem er ein Lebensbild seines ehemaligen Lehrers entrollte. Persönliche Erinnerungen waren eingeflochten und warfen ein Helles Licht auf das herzliche Verhältnis zwischen. den Schülern und ihrem Lehrer, der, wie er selber einst mit Begeisterung Student gewesen war, so auch später sich eine erwärmende Jugend frische erhalten hat. Der Rektor Prof. Dr. König fegte alsdann bar, was die Universität der vielseitigen Arbeit Wimmenauers zu danken habe. Nicht allein in Ausübung seines-Berufs als Lehrer der studierenden^Jugenb unb als Berater in Berwattungsangelegenheiten habe er ihr genützt, sondern er habe auch, wie schon Herr Dr. Schüz aussührte, durch eine rege außeramtliche Tätigkeit als Politiker, als Stadtverordneter, als Kirchenvorsteher und nach manchen anderen Richtungen hin für das Gemeinwohl gewirkt und damit gezeigt, daß er auch als Professor Sinn für das praktische Leben habe. Geh. Hofrat Prof. Dr. Naumann erzählte in humorvoller Weise eigne Erlebnisse aus der Zeit der Berufung Wimmenauers nach Gießen und endete mit einem Hoch auf bie Kinber bes Jubilars. In seiner nun folgenben Dankesrebe gebuchte Geh. Forstrat Wimmenauer auch ber Männer, bie in seiner forstlichen Lansbahn von hervorragendem Einfluß auf ihn gewesen waren: Gustav Heyer, Ebuarb Heyer, Traudt und Fürst Ludwig zu Solms-Lich. Sein Glas galt der forstlichen Jugend, an die er bie Mahnung richtete, sich ihren frischen Jugenbmut auf ferner zu bewahren unb immer an der Losung „furchtlos unb treu" festzuhalten. Zum Schluß bankte noch Oberlehrer Dr. Wimmenauer aus Mainz, ein Sohn des Jubilars, im Namen der Gäste für die Einladung zu der so schön verlaufenen Feier. Der inoffizielle Teil' des Kommerses hielt die Festteilnehmer noch lange in gemütlicher Runde beisammen. Deutsche» Reich. Die „Täglickye Rundschau" berichtet: Wir haben Grund zu der Annahme, daß Herrn Wermuth die Verhandlungen über eine Neubesetzung des Frankfurter Ober- bürgermeisterpostens gänzlich unbekannt sind. lieber bie Errichtung eines Reichsschulmuseums in Berlin finb, so wirb uns aus Berlin geschrieben, zwischen ber preußischen Unterrichtsverwaltung unb dem Reichsamt des Innern Verhandlungen eingeleitet worden. Tie vom Kultusministerium Deran|ialtete deutsche Schulausstellung auf der Brüsseler Weltausstellung wird den Grundstock für das neue Schulmuseum bilden. Das Reichsschulmuseum wird eine vollständige Sammlung der früheren und jetzigen Schuleinr ich tunken, Lehr- unb Lernmittel, ber Stundenpläne unb ber Schülerleistungen auf- weisen unb so ben Fortschritt im Unterrichts- unb Erziehungswesen deutlich vor Auaen führen. Die Verhäng hingen dürsten in absehbarer Zeit zum Abschluß gebracht werben. Der Sachverstänbigenausschuß zur Herbeiführung einer beutschen Einheitskurz- schrift wirb auf Einlabung ber Reichsregierung am 29. April zusammentreten. Von ber Regierung ist bem Ausschuß ein Fragebogen zur Beantwortung borgjlegt worben, der u. a. folgende Fragen enthält: „Sind die Systemvertreter bereit, unter allen Umständen eine deutsche Einheitsstenographie zu schaffen, selbst wenn diese toemg ober nichts von den Schreibweisen des eigenen Systems enthalten sollte? In welckyen Stufen soll sich die neue Einheitsstenographie gliedern? Soll für die erste Einsührung das Regelwerk einfach, fest und mit wenigen Ausnahmen belastet fein, ohne baiß dadurch ein einheitlicher Aufbau des ganzen Systems in Frage gestellt wird? Soll bie Auswahl der Zeichen unb Regeln eine leichte unb sichere Lesbarkeit auch bei schnellerem unb flüchtigem Schreiben gewährleisten?" — Mit ber Beratung biejer Fragen wird >ich ber Ausschuß demnächst besassen. Der Aussa-uß bes Deutschen Wehrvereins hat in feiner Sitzung vorn 24. d. M. beschlosfen, ben Gesarnt- vorstanb für ben 11., bie Hauptversammlung für ben 12. Mai nach Berlin einzuberusen. Es soll bann auch Stellung zur Heeresvorlage genommen toeroen. Spionagejälle in den letzten Zähren. In ben letzten Jahren haben sich die ^.pionagesälle im Reiche in beunruhigender Weife vermehrt. Die Nachrichten des deutschen Wehrvereins geben einen kurzen Heber» blick über die seit 1906 beim Reichsgericht in Leipzig zur Aburtei.ung gemngten Fälle. Es kamen zur Verhandlung: Handlung: Im Jahre 1908: 8 Fälle, 3 Freisprechungen, die übrigen bis zu 4 Jahren Zuänhaus; im Jahre 1909: 8 Fälle, sämtlich verurteilt, darunter bis zu 9 Jahren Zuchthaus: im Jahre 1910: 13 Fälle, sämtlich verurteilt, darunter bis zu 10 Jahren Zuchthaus : im Jalsre 1911: 13 Fälle, sämtliche verurteilt, darunter bis zu 12 Jahren Zuchthaus. Tie Verhandlungen richteten sich: im Jahre 1908 gegen 3 Elsässer, 5 Deutsche: im Jahre 1909 gegen 4 Elsässer, drei Deutsche, 1 Franzosen: im Jahre 1910 gegen 3 Elsägcr, fünf Deutsche, 1 Franzosen, 2 Engländer, 3 Lothringer: un Jahre 1911 gegen ö Deutsche, 1 Französin, 2 Engländer, 2 (Runen, 1 Luxemburger, 1 Italiener, 1 Ungar. Es ist geradezu eine Schanoe, daß unverhältnismäßig viel Deutsche sich haben verleiten lassen, ihr Vaterland zu verraten, unb aus,allenb grod ist die Zahl der Elsässer und Lothringer, eine Tatsache, die für uns große Ge- fahren in sich oirgt, da doch die Reichslande bie Operativ nsbasis unserer Armeen im Kriegs,alle gegen Frant- reich finb. Au» S*taOt un- taut. bleuen, 27. April 1912. 25jähriges Tozenleujubiläum des 8ch. Forstrats Prof. Dr. Wimmenauer. Am letzten Donnerstag oaueii |iuj viele frühere unb jetzige Schuler des Geh. F-vrstrat Prof. Dr. Wimmenauer hier zusammeugefunben, um das Gedächtnis bes Tages zu feiern, an bem er vor 25 Jahren feine akabemische Lehr- tatigteit begonnen hatte Zeigte zunächst schon rem äußerlich die grooe Zahl der Teilnehmer, md welcher Liebe unb Verehrung sie an ihrem Lehrer hangen, so ging dies erst recht aus dem ganzen Verlauf der Feier hervor. Um 12 Uhr nahm ber Jubilar bie Glückwünsche in seiner Doh» ** TageSkalenber Kolosseum: Täglich Vorstellung. R t n e m a i o g r a p l): Täglich BorneUnng. Bioarapv: Täalicv VorueUuna. Gemäldeausstellungdes KunstvereinS im Turm- bnue am ibianD. läeoiinei tag.ich (mit 'Ausnahme von c-ameiQg), doii 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr. Museum bes oberhessischen GeschichtSvereinS. Äeösjnel Tonntag, .8. April, pornnuags 11 — 1 Uhr unb nachmittags 3 d Uhr nnentaeltlicb. Museum für Völkerkunde. Geösfnet an Sonntagen von U—i Uhr uoriniuags und 4—ti Uhr nadnmttags. 'Dl i [ i t ä r t o n 8 e v t in eiein« Karten(Eröfsnung ber Sommer- saison) Sonntag nachnu.tag 4'/« Uhr. Anlageinujik am Sonntag mittag- 12 Uhr (nur bei gutem Welter) in ber Süb-Auloge. Sptelplan: 1. Ave Maria von Fr. Schubert; 2. Fanlnste a. b. Cpec .Earinen^, doii Bi;et: s. Jni'el Ouvertüre von Ehr. Bach; 4. Uuser Kronprinz, Matsch doii P. Vogt. - LanbeSuniversität. Heute mittag 12 Uhr fand in der Aula bie erste feierliche Immatrikulation für bas Lonimerseniesler statt. 215 Slubiecenbc würben zum ersten, mal immatrihihert. ** National-Flugspenbe. In unserer Geschäftsstelle gingen ferner ein: Von Unteroffizier Kreiling (6. Komp.) 2 Mt., Magoa Giese 0.50, Hellmuth Giese 0.50, Eanb. mcd. St. 5, Stub. theol. H. Weber-Lich 3, Prof. Körte 5, Marg. Korte 1, Arnold Korte 1, zus. 18 Mk. — Bereits quittiert 224.30 Mk. Bis heute eingegangen 242.30 Mk. ** Die Verkehrs-Einnahmen aus bem Personen- unb Güterverkehr betragen nach vorläufiger Feststellung: für bie Eisenbahnbirektionsbezirke Frank- I u r t a. M. unb Mainz: im März 11 12j 000 Mk. ober gegen bas Vorjahr mehr u39 000 Mk. — 6,0J Proz., in ber Zett vom Beginn bes Rechnungsjahres 142 55 < 000 Mk. ober gegen bas Vorjahr mehr 8 4,0 000 Mk. — 6,32 Proz.; für bie Preußisch-Hessische Eisenbahngeme in schäft: km März 184 702 000 Mk. ober gegen bIS Vorjahr mehr 12 323 000 Mk. -- 7,15 Proz., in ber Zeit vom Begmn bes Rechnungsjahres 2199 181 lO3 Mk. ober gegen bas Vorjahr mehr 169 809 000 Mk. - 8,37 Proz. ** Lehrerpersonalien. Ernannt würben bie Schulamtsafpirantinnen Pauckne B o m m e s aus Kürzel (Lothringen) unb Gerba Mayrhofer auS Erlangen zu Lehrerinnen an ber Höheren Mädchenschule in Mainz unter Beladung in der Kategorie der Voltsschuckehrerinnen. Erledigt sind: Eine eoang. Schuijlecke zu Unter-Seibertenrod, Kreis Schoteen. Mit ihr i|t Organisten- und Vorlesegottesdienst verbunden. Eine evang. Schulstetle zu Sellnrod. Die Stecke hat Ortszulage. Eine evang. Schulstelle zu Radmühl. Die Stelle hat Ortszulage. " Das Museum beSOberheffifchenGcichichlS- Vereins ift, um auch an einem Nachmittag Gelegenheit zu seiner Beuchugung zu geben, morgen außer der üblichen VejuchSzeil von 11 biS 1 Uhr auch oon 3—6 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. ** st un ft De rein. Neu ausgestellt ist eine Sammlung von 19 Gemälden von Adeline Koerner-München. Diese sowie die Sammlung von Pros. H. v. Sollmann bleiben nur^ kurze Zeit ausgesteltl. Die nächste Ausstel- lung wird L>imptizisiunuü-Ottgina.e unb Zeichnungen utid Rabierungen vom Verbanb zeich. zkünstler Münchens aui- zuweiscn haben. ** Don ber Hassia. Die 7. Scrbanb5Iottertc ber Kriegerta m erad schäft Hassia ergab einen Gewinn von 8404.20 Mk., bavon entfallen auf bie Verbanbs- vereine 2801.40 Mk. Die Führung bes Großherzoglichen Wappens in ber Fahne wirb bem Militärvercin Ossenheim gestattet. • ** Kriegerverein. In einer recht gut besuchten Monatsversammluna sprach am Donnerstag abenb Kam. Gerichtsreferenbar Locher über bas Thema: „Was muß >er Laie von ben Bestimmungen bes Erbrechtes wissen." Der Dortragenbe erläuterte zunächst eine Zeichnung, in welcher Weise bas Bürg. Gesetzbuch bie Erbfolge geregelt hat, behanbelte bann bie Tätigkeit bes Nachlaß Gerichtes, zeigte auch, unter welchen Umstänben der Erbe bie Erbschaft auSschlagen unb wie er sich Kenntnis von bem Staube ber Erbschaftsmasse verschossen kann. ES würbe emer erwähnt, baß ber Erblasser frei barüber verfügen ann, was nach feinem Tobe aus ber Erbschaft werben soll. Testament unb Erbvertrag würben näher besprochen unb auf bie Form ber Abfassung eines Testamentes befonberS singewiesen. Zum Schlüsse würbe noch angegeben, wie ein'bereits abgefaßtes Testament jeberzeil toi errufen tocr- >en kann. Der interessante unb von einer grünblauen Durcharbeitung bes Stores zeugenbe Vortrag würbe sehr »eifällig aufgenommen unb bem Vortragenben ber Dank »er Versammlung ausgesprochen. Es wäre nur nt wünschen, »aß berartige Vorträge immer noch besser besucht mürben. Im Laufe bes Abenbs gab ber Vorsitzende, Staatsanwalt Stümpert, noch die Tagesordnung für den am 28. ds. Mts. in Gi-'ßen fiittjinoenben BezittS.ag bekannt Auch teilte er mit, daß von der „$affia" für den 6., 7. und 8. Juli eine Fahrt auf den Kyffhaufer geplant fei. Er forderte zu zahlreicher Beteiligung auf, da ja die Fahr- ! oft en (13.50 Mk. in 3. Kl.) verhältnismäßig gering seien. Anmeldungen können bis zum 1. Juni bei dem Vorsitzenden erfolgen, der zur weiteren Auskunft bereit ist. Auch verbreitete er sich noch über die Ziele deS „Wehrvereins" und empfahl den Anwesenden ben Beitritt zu biefem Vereine. ♦♦ Die Evang. Arbeiter -unb Gesellenvereine Butzbach, Friedberg, Gießen, Homburg v. b. H., Marburg unb Wetzlar, bie sich int vorigen Jahre zu einer losen Vereinigung zusammeugeschlossen haben, halten am Sonntag, 19. Mai, eine Vertreterversammlung in Wetzlar ab. Neben Sxipreujung allgemein intcrefiiereii- ber Vereinsfrageu sind für bie Tagung zwei Vorträge in Aussicht genommen unb zwar wirb Pfarrer LooS-Butzbach über die Stellung der Evang. Arbeitervereine zur Jugendbewegung, H. Kirchner-Gießen über die durch die Reichsvetsicherungsordnuug bedingten Aeuderungen der Arbeiterversicherungsgesetzgebung sprechen Nach Schluß der Sitzung ist eine Besichtigung der Stadt sowie Zusammensein mit dem Verein Wetzlar vorgesehen. •• Ge werbeverein. Tie diesjährige Hauptversammlung findet nächüen Montag abend im Gcwerbe- hQii8 statt. Ter Verein wird auch zu den demnächst siatt- sindenden Gewerbegerichtswahlen Stellung nehmen. Die gewerbliche Fortbildungsschule wird am kommenden TienStag mittag, pünktlich 1 Uhr, ihren Anfang nehmen. Die Zahl der Anmeldungen ist größer, als erwartet wurde. ** Lichtbildervortrag. Heute abend findet im Caf6 Leib (Kolosseum) ein Lichtbildervortrag über Reiseerlebnisse in Afrika von Branddirektor Braubach statt; hierzu sind die Mitglieder beider Wehren nebst ihren Angehörigen einaelaben. Das Einführen von Nichtmit- gliedere oer Wehren ist gestattet. ** Dolks-Sinsoniekonzerte. Man schreibt uns: Aucy hier will man letzt einem hier seit langem bestehenden Bedürfnisse, auch den Minderbemittelten für wenig Geld erlesene Kunstgenüsse zu bieten- durch Einführung von Voltskonzerten Rechnung tragen. Das erste dieser Konzerte findet am Donnerstag, 2. Mai d. IS., in der ehem. katholischen Kirche statt. Weder Mühe noch Kosten wurden gescheut, nur Hervorragendes zu bieten. Erstklassige Solisten find für die Aufführung gewonnen, unb im übrigen bürgt bas Orchester, unsere Regimentskapelle, mit ihrem Dirigenten, Obermusikmeister liober, für eine künstlerische Daroietung. Wie bas Programm besagt, wechselt klasfiiche Musik mit moderner ab, so daß jedem Geschmack sJted)nung getragen wird. Es liegt im Interesse des Publikums, durch zahlreiche Beteiligung die Fortsetzung bildender, künstlerischer Volkskonzerte zu sichern. Bei reger Betelligung stehen für ben kommenden Winter mehrere derartiger Konzerte bevor. Sie sollen ebensalls in bet alten katholischen Kirche ftatyfinben. Die Einrichtung bet Plätze ist bei bem Umbau derart bedacht worden, baß ieber Platz für sich abgeschlossen ift ♦♦ Neue Zugverbinbungen. Man schreibt uns: Es ist burchaus nicht gleichgültig, wem die im Interesse der vielen Bewohner des Lumdatales liegende Verbesserung bet bortigen Verkehrsverhältnisse zu verbauten ist Sehr viele haben sich barum bemüht. Erfolg hat erst der Reichstagsabg. Dr. Werner gehabt. Das geht schon barau» hervor, baß das Ministerium der ofsentlicyen Arbeiten unter Bezugnahme auf die Eingabe Dr. Werners diesem Mitteilung üoer die erfolgte Vertehrsverbessetung gemacht hat — (Anmerkung der Redaktion: Es wäre gut, wenn diese Diskussion nunmehr geschlossen würde.) * Die Obstblüte hat in einem Reichtum, wie er selten vockommt, — ,c8 blüht das fernste, tiefste Tal, das Blühen will nicht enbrn* — einen im allgemeinen günstigen Verlauf genommen. WemgilenS die Birnen- und Apfelblüten konnten sich bis jetzt ohne Störung entwickeln, ebenso auch Pflaumen und Zwetschen. Die Kirschen, namentlich Früh- lirschcn, und Walluüsse, haben in einzelnen Lagen durch Frölie Not gelitten und stellen nur eine Teilernte in AuS- 'icht. Gleiches ist der Fall bezüglich der feineren 6Umobil- iotlen: Mirabellen, Nemeklauden und Pflcstchen. ** DaS Deckgelb für Bebecken von Stuten. Vom Beginn ber Deckperiode 1912 ab ist bas Deckgelb für Bedecken oon Stuten durch Hengste bes Lanbgestuts auf 2 0 Mark für jede Stute eryoqt worden. Tie hef.i- fchen Stutenbesitzer haben nach Schluß der Dcckperiode nur die Hälfte dieses Betrages, also 10 Mark auf An- ' fordern zu bezahlen, die anoere Hälfte wirb ihnen ge- ,tunbet bis zum Ablauf des Rechnungsjahres. Wenn jedoch bis zum 15. Juni des auf das Detten folgenden IapreS von dem Befitzer nachgewiesen worden ist, daß seine toäb renb der vorigen Decrperiode gedeckte Stute ein lebendes 1 Fohlen nicht geworfen hat, so wirb ber Rest bes Deck gelbes erlassen. Beim Verlauf einer geoedien Stiue rund einem Orte außerhalb Hessens wird die zweile Hälfte des > Deckgeldes auch dann nicht erlassen, wenn die Stute ein • Fohlen nicht zur Welt gebracht hat. Für nicht pef|W > stutenbesiüer findet weder eine Smnbung, noch ein Erlaß beS DeckgeldeS statt. Das seither festgesetzte, von den yessi' tieBen. A ^Köddingen, 26 jq bmnngelicdetn Stock । 2 du Splöbuben edenfa - initn, da bann keine jütidii iverden. Bei em . Mer eingedrung *rnnen. wurden aber al intn Landwirl wurden tetendn und andere Sc 2 Zmittage em. M Miii. Am Freitag t -,m mit Gewehren ai rjfdjien, ohne ihren i 0Storndorf, 2 ri äseilbahilverbindung ai hier von einer prän Renzendorf is nne zeitgemäße Umi am modernes Beckehrsi Lfdb und scktotten zu falm noch viele Jahre kii8 einmal bie Freude ‘.d nächste Städtchen zu K L. Friedberg, ha bars nach einer amtes wieder jeden Schloßpari ist für das x Bad.Rauhet WWntt ^od)e Pim zu Besuch Joachim m Sanala MJiitemabm, meist in tu täglich Anösahrlen mi ^r|nj Joachim nach Unioafität zu beziehe b'e zum 10. Mi hj„ 6,m Kaiser znsomme Tie Anwesen raison schon einent •j 'l noch nie oeneid 7"'- Bades ist eben stl'ch war es an < ' rde auch von der ft lli begrüßt. n «x Türken! 5 ^'lsstand ^n SZ« &SS- SS WZ roäD .C3übin9en,r. rtjirö auch « and ein « einen r'Wr S,%s< 1«6 l" ben|“ 7lLindhei«. b-jindUch-' W“"!- alitt dabc »SSÄ DerbandS-Dettläufen, o (t j ä b r 11 cb abwechselnd m den einzelnen. hierfür geeigneten, im liegenden Qxeirgen. Handel. X. Hanau, 26 .April. Bauunternehmer Friedrich Keunecke, der hier etwa dreißig größere Hausgrundstückc im Werte von etwa 11/2 Millionen Mk. und im Spessart ein Sägewerk besitzt, ist in Konkurs geraten. die ländlichen Ortschaften Elektrizitätswerke 'Dtarburg und (Sieben vor. Es wurde beschloßen. eine Besichtigung der von (Sieben 0118 eriolqenbcn trotz tatkräsliger Bckämvsung der Bewohner der umltegenben Ortschaitcn 2 Hektar Wald zum Cpier fielen. — In Ebsdorf sand gestern eine Versammlung statt, welche sich m> der Frage der Beschossunq elektrischer Energie für befaßte. ES logen Angebote bei Kleine Lageschronik. Zwischen den Baumschulen von Späth und dem neuen Rn« botoer Krankenhaus bei Berlin verbreitete sich gestern abend ein offenbar von Brandstiftern angelegtes Feuer mit großer Schnelligkeit aus. Viele Bäume wurden von den Flammen ergriffen und verbrannten, obgleich verschiedene Feuerwehren bald iur Stelle waren. Ebenso ist viel Kleinvieh verbrannt. Cb Menschenleben zu beklagen sind, ist noch nicht fefi- genommen Somit wird dieser herrliche Aussichtspunkt bis zur schönen Sommerzeit für dre Touristenwelt wieder zugänglich. x Krofdorf, 26. April Der Gesangverein „Ger- mania" rüstet zur 70jährigen Jubelfeier, bic in Verbindung mit dem ersten Wettstreit deS „DünSberg- Sängerbundes" für den letzten Julisonntag festgesetzt ist. Außerdem feiert unser Turnverein am 18. August fern 25jähriges Bestehen. Heffen-Naffau. [] Marburg, 26. April. Bei bet Reparatur einet Backofens wurde heute morgen bet Maurer Bernhard stein auS Sangerhausen durch eine um stürzende Difluer getötet 0 Fronhausen, 26. April. Zwischen Damm und Oberwalgern brach gestern ein Waldbrand auS, dein Luitßchinahrt. Johannisthal. 26. April. Heute morgen unternahm die Baronin von Leitner mit ihrem Fluglehrer Fokker als Magier auf einem Fokker-Eindecker Flugversuche. Der Apparat rutschte in einer Kurve an. weil die Baronin das Seitensteuer zu stark angezogen hatte, und wurde völlig zertrümmert Die Fliegerin erlitt innere Verletzungen, während Fokker unverletzt blieb. Leipzig. 26. April. Aus dem Flugplatz Lindenthal landete heute morgen 7 Uhr ein Albatroß-Militärdoppel- beder mit Leutnant do er per als Führer und Leutnant Fink als Mstfahrer. Die Offiziere waren heute morgen um 5 Uhr in Döberitz ausgestiegen und beabsichtigen spätestens heute abend nach Weimar weiterzufliegen. Sport. — Der Gießener Schiklub (Schiklub Wintersport Gießen) schreibt uns: Kürzlich fand in Franffurt a. M. eine Versammlung von Schi-Vereinen aus den benachbarten Gebirgen statt in der die vorbereitenden Schritte getan wurden, um einen größeren Schi-Verband Untere er banb des deutschen Schi-Verban- des^ zu gründen, der die Gebirge: Hundsrück, Taunus, Westerwald, Vogelsberg Gießener Schiklub', Rhön, Spessart und Odenwald umfassen soll. Der Verband bezweckt: Förderung und Verbreitung des 'Schilaufes in den Gegenden, die in den Bereich des neuen Verbandes einbezogcn werden: Abhaltung von'Sch.kursen, Anlegung von Uebungsvläsen, Sprunghügeln usw. m den verschiedenen Gebirgen, Bezeichnung von Wegen: Verbesserung der Verkehrs- und Uttterkunstsverhällnisse: Herausgabe von Berzeich- 1 nissen über Schitouren in den erwähnten Gebirgen,- Abhaltung von Der Untergang der ditanic Uneinigkeit im kennt. Washington, 26 April , Die innere Uneinigkeit deS SenatSauSichusses und ihre Unzufriedenbeit mit den Methoden deS Vorsitzenden, Senator Smith. Tarn heute -um offenen .1 u 6- b r u d). Zuerst wurde in einer Abstimmung die Initiaxipung Smiths umgestoßen, daß der Cuarliermeifter, ber „iitanic" in Amerika -urückgehalten werden soll. Zum Schlüsse wurde eine Beschleunigung des Zeugenverbörs durchgesetzt. Die Mitglieder der Kommission sollen sich in die Zeugenvernehmung teilen. De A il üflfn eir dem Senat. Washington. 26. April. Ernest Gill.^ein Mitglied der Mannschaft der „dalifomian" sagte vor der Senatstommufton aus. die „dalifomian" sei nur zehn Meilen von der „Iitamc" entfernt gewesen. D i e Raketen habe man deutlich gesehen. Kapitän Lord habe aber die Notsignale ignoriert. Kapitän Lord bestreitet die Aussage GillS. — Evans, ein Matrose der ..Titanic" sagte aus. die Frauen hätten drei Fuß tief in die Rettungsboote springen müssen, Kinder seien in die Boote hineingeworfen worden. Das Senatskomitee vernahm 25 Passagiere der „Titanic" besonders. Diese sagten auS, niemand habe geglaubt, daß die „Titanic" untergehe. • Neuy 0 rk, 26. April. Der Dampfer „Mac Kan Bennet" meldet, die Leichen von Astor und Isidor Strauß, die sich, obwohl ihnen die Möglichkeit gegeben war, nicht retteten, um die Frauen vorzulassen. seien geborgen. Neuy 0 rk, 26. April Nack Ansicht der Aerzte ist bei den Personen, die mit der „Titanic" in die Tiefe gingen, der Tod durch Wasserdruck sofort eingetreten. • Southampton, 26. April. Die Ausreise der „Olym- bie" ist ausgegeben worden. DaS Schiff kehrt in den hiesigen Hasen zurück. elektrischen Ortsveriorgnng in Krofdorf-Gleiberg oorjunehmen. W. Frankfurt a. M., 26. April. Im Frankfurter Wald, nahe der Unterschweinstiege, verunglückte heute vormittag ein mit drei Personen besetztes Automobil der Oppelwerke Rüsselsheim. Das Automobil kam von der Straße ab, stürzte um und begrub sämtliche Jnsaften unter sich. Einer wurde getötet, die beiden anderen wurden schwer verletzt. Battenberg, 26. April. Die beiden Zigeuner auf der Kröge sind auf den dort wohnende Battenberger Flurhüter Dorn seif nicht gut zu sprechen, weil er ihnen auf die Finger sieht. Als sie ihn vorgestern beim Pflügen sahen, überfielen sie ihn, warfen, jhn zu Boden und steckten ihm Erde in den Mund. Merkwürdigerweise rührte ein daneben arbeitender Bauer aus einem Nachbar- orte kein öilieb, dem Bedrängten beizustehen. D. konnte sich trotz der erfahrenen Unbill aufraffen und eilte nach Hause, bie Zigeuner hinter ihm her. Als fie auf feinem Gehöfte auf ihn eindrangen, gab er zwei Schüsse ab, den ersten in die Lust, den zweiten auf die Braunen. In bie Brust getroffen brach einer zusammen. Trotz der vielen erhaltenen Sdjrote schleppte er sich auf den Bahnhof und suchte die Marburger Klinik auf. lieber das Vorgeben der beiden Zigeuner herrscht n. d. Hess. Ldsz. hier tiefe Entrüstung; man wundert sich, sie noch auf freiem Fuße zu sehen. ________________________ hfrn Stutenbesitzern zu zahlende Trinkgeld für den Land- öestütsdiener von 1 Mark wird mit der ersten Hälfte des Teckaeldes erhoben, während das den nicht heffischen Stuten besitzen mit 2 Mark zur Last fallende Trinkgeld wie bisher mit dem Deckgeld an die Landgestütsdiener zu entrichten ist. Kreis Büdingen. §§ Büdingen, 26. April. Mit Beginn der Früh- jahrSfaison wird auch der ,W il de st ei n\ ein naher, beliebter Ausflugsort, em anderes Kleid erhalten. Hinter dem Wirtschaftsgebäude wurden schattige Plätze angelegt, du Felsen mit hübschen Sträuchern bepflanzt. Von hier aus genießt man einen reizenden Blick auf unsere Stadt. c= Hatngründau, 25. April. Von einem traurigen Geschick wurde eine hiesige Familie ereilt. Während du übrigen FamiliengUeder vorgestern morgen in Hos und Porten beschäftigt waren, befand sich bie 16jährige 2od)ter, die für gcwöhnlich der Aufsicht bedurfte, auf kurze Zeit allein nn Wohnzimmer. Sie benutzte die Gelegenheit, int Ofen Feuer onzuzüuden, wobei ihre Kleider und Haare tu Brand gerieten. Dabei erlitt sie so schwere Bcano- wiindeu, daß sie densellen noch in der kommenden Nacht erlag. (? )Lindheim, 26. April, heute vormittaa wollte ein ungefähr 20 Jahre altes Mädchen auf den schon in Bewegung befindlichen Stockheimer Zug auf - springen, glitt dabei auS und kam unter die Rader. Der rechte Fug wurde über dem Knöchel abgefahren und der linke vollständig zerquetscht. Herr Dr. Matthes von Altenstadt legte den ersten Verband an und sorgte für die Uebcrbringung des Mädchens mit dem nächsten Zug nach Gießen. KrriS AlSfeld. O Köddingen, 26. Apnl. (Einbrüche.) In der Nacht auf Freitag wurde hier an verschiedenen Stellen emgcbrochen. Bei einem Gastwirt wurden zwei Faß Bier mit zusammen 30 Ur. fijihali gestohlen, ferner 10 Fläschchen Limonade. Aus dem Oel- ?aß war ccr itiabn l»e rausgerissen und durch einen in W Spundloch bineingeftcdetn Stock ersetzt. In dem Keller des ^chulhau,es bcm die Spitzbuben ebenfalls einen Besuch abstatteten, war nichts zu hüben, da darin keine für sie erwünschten ^Ssnstandc untergebracht werden. Bei einem Landwirt waren die Einbrecher auch u» den Keller eingedrungen und glücklich bis an den Krauttovf aekommen, wurden aber an ihrer wetteven ,,Arlu:tt geftön. itmem anderen Landwirt wurden 14 Hühner 2 Hähne, etwa 3 Korbe Kartoffeln und andere Sachen entwendet. Die Gendarmerie tra am Vormittage ein. Man tonnte die Spur bis in den Wald verfolgen. Am Freitag mittag rückten etwa 30—40 hienge Einwohner mit Gewehren auf die Suche aus, mußten aber wieder beunkchren, ohne ihren Zweck erreicht zu haben O Storndorf, 26. April. Wie überall bie Automobil- und Eisenbahnverbindungen eine Tagesfrage bilden, so hört man auch hier von einer geplanten A u 10 m 0 b i l v e r b i n du n g Troiwfrn Renzendorf und Storndorf. DaS wäre in der Tat eine zeitgemäße Umwandlung der seitherigen Postverbindung in ein modernes Berkehrsmlltel. Auf die Bahnverbindung zwischen Alsfeld und Sckwtten zu warten, hat keine Bedeutung: ^nn cs könnten nod; viele Jahre vergehen, bis die Bewohner des Vogels- 'Herges einmal bie Freude haben werden, gemütlich nut der Bahn in das nächste Städtchen zu fahren. Uhr, auf der Terrasse ober im $tomertbau6 Konzert der Kurkaoelle. Mittwoch unb Freitag das Nachmittagokonrert der Kurtavelle unter Leitung des Königlichen Profefsore Hans Wivderttein. SamStag, abends 8*«Utir, im KonzerthanS erstes Sivfouickonzert der Kurkavelle unter Lei- tunn des Königt. Profestors HanS Winder- stein. Veranataltanfen im KurhanMMl abends 8 Uhr: DienStaa .Melodramatiicher Abend- von Hob tat Mar Bebrcnd aus Mainz. Freitag Weiterer Qveretieuabeud- veranstaltet von Hanauer u. Mainzer Bühnenkünstlern. Vorläufige Anzeigen: Sonntag, 6. Mai, auf der SurhauSterrafse Milttiirkonzert Abends 8 Uhr im Kurhaus- (aal Tbeater. Dienstag, 7. Mai, im Theaiersaal Tanzabend Ltolze-King. Samstag, l l .Mai, abends 8>/« Uhr im Konzert' haus WobltäNgkeitSkonzert zum Besten des Roten Kreuzes. (D”/4 Für die diesjährige Saison werden für die Smsonie» und Künstlertonzerte Abonnements aus- gegeben. Altes Nähere im Gefchästszimmet Kurhaus Bad-Nauheim. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 26. Llpril. Das Großh. Schloß Lier darf nach einer Bekanntmachung des Hosmarschall- Samtes wieder jeden Tag besichtigt roerben Der Schloßpark ist für das Publikum noch nicht geöffnet. Bad-Nau heim, 26. April. Nachdem in ver- j Ipangenec Woche Prinz Adalbert für kurze Zeit bei der liatscrin zu Befuch war, war mehrere Tage Prinz Joachim ,m Sanatorium Groedel anwesend. Der Prinz ^mtetnabm, meist in der Uniform des 1. Garderegiments z. F., täglich Ausfahrten mit der Kaiserin. Bon hier aus teilte Prinz Joachim nach Straßburg weiter, um die dorii ie Universität zu beziehen. Tie Kaiserin bleibt voraussichtlich bis zum 10. Mai hier und wird dann in Wiesbaden mit dem Kaiser Zusammentreffen, der um diese Zeit von Korfu kommt. T»e Tlnwesenheit der Kaiserin bedingt eß, daß die Laison schon einen Höhepunkt erreicht hat, den sie um diese 'Zett noch nie verzeichnen konnte. Ein häufiger Besucher unseres Bades ist eben da« Zeppelin-Luftschiff „Viktoria Luise'. Kürzlich war eS an einem Tage allem zweimal hier. Es wiirde and) von der Kaiserin vom Balkon der Villa Groedel aus begrüßt. . Starkenburg und Rheinhessen. D. Darmstadt, 26. April. Heute ist der erst kürzlich in ben Adelsstand erhobene Flügeladjutant ä la suite des Großherzogs von Hessen, Major z. D. v. Kraemer- E l st e r sl e i n in O r m e s h e i m in der Pfalz nach längerem Leiden im 50. Lebensjahre gestorben. ,rm Darmstadt, 26. April. Aus der Haft entlass e n wurde heute der Zigarrenhändlcr Daniel N u m r i ch hier, der vor 14 Tagen auf eine Anzeige des wegen Sleuerdeftaudatwn und Urkundensälschung durchgegangcnen Zigarettenfabrikanlen Za cobsohn aus Veranlassung des Untersuchungsrichters m »art genommen worden war. 6s sind in der Zimfchenzelt Zeugen und Sackiverslandige durch den Untersuchungsrichter vernommen worden, doch hat sich außer dem Brief kein belaltendcs Material ergeben, so daß die Haftentlassung angeordnet wurde - Ausgebrochen ist in der vergangenen Nacht au8 dem L anbes irrenho | o 11 a l Hosheim ein gefährlicher Einbrecher, .^^5 Jahre alte, vielfach zuletzt mit 5 Jahren Zuchthaus bestrafte Schmibl aus Sprendlmgen. Er hat un 3ahre 1902 m bcm Pfarrhaus in Sprenblingen einen Einbruch verübt unb dabei reiche Beute gemacht. Die Sachverstäfwigen erklärten ihn damals nicht für geistig normal, fo daß ernicht verurtellt werden toiutte. aber wegen feiner GemeingefahrluAelt Aufnahmc in der Londes- Irrenanstalt fand. Don dorl ist er letzt auLgehrochnu W Anstallskleidung an, ist 1,66 Meter groß, ichlank und hat dmikel- Monbe Haare. m. Offenbach, 25. 4lpril. In der,heutigen Sitzung der Stadtverordneten stellte der Oberbürgermeister den neuen Chef der verstaatlichten Polizei, Regierungsrat Dr. G a ß n e r, vor, der darauf hinwies, daß er^berufen fei, mit den Stadtverordneten gemeinsam der Z?us'..da ja bie Fahr- » Mmsmaßig gering fX. V'ÄX =bet bem Borsitz-., i ^?kunft bereit ist. I e Biele des „Aehrverein- I i foeitntt ju biefem Äereint I et-unbQfefellcnüer. I ?ßen, Homburg p. b. h. | Jahre zu eim: 4 schlossen haben, haüm an ^eterversammlungi: p ing allgemein inictef) Lerer.- Tagung zwei Vorträge ir £ hrirb Pfarrer Loos-Bupba2> . Arbeitervereine zur Ju- neEeßen über die buri • bedingten Änderungen bei besetzgebung sprechen me Besichtigung der Stobt Verein Wetzlar vorgesehen. Tie diesjährige Haupt- Montag abenb im Leweibr- auch zu ben demnächst Hail- wählen Ltellung nthnitn. ldungsschule roirö aa iinktlich 1 Uhr, ihren Anfang jngen i|l größte, als erwartet n Heute abend findet un j chtbildervorirag^- I Branddrreüor Brauds § beider Wehren nebst ; Einfuhren von Nichtr. onzerte. Man f« einem hier en Minderbmütelteu s- rnffe äu bieten- durch b» Rechnung tragen. Dasers nnerstag, 2. Mar d. Js-. e statt. Weder Mutze s rMrD- "'"SH«»'» ' icrner ab, i°. LLe.-f£yj rd. Es liegt BeteiliaR ,.b'' 15 Ä ertalB i-t- Igt W# * 'Hen i*t Man schreibt urJ düngen. tatf zültig, "e5mZenbe Verb^ umdatales M -- Hal ers! * benlnh^V schon ebabt. Arbeiten^ ASS- r?en würde-) f«* 11,11 „ ginllig'” HM Heng morden- A io - ages- 0J^fte »7 ' AsM x-ötzL nui einer ^ite - 5 gestellt. Aus Krakau wird gemeldet: In der polnischen Ortschaft Retsbo hat ein Landwirt im Alter von 105 I a h r e n sich in den Ehestand begeben. Er heiratete eine 75-iährige SBünx* In W ie n wollte der d2jährige Schauspieler v. Ernest nachts ein Licht anzünden. Seine Kleider fingen Feuer Trotz schneller Hilfe erlitt er schwere Brandwunden Er wurde in hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus gebracht. Im Walde von Fontainbleau brach gestern ein durch Artilleriefeuer verursachter ungeheurer Brand aus, dessen Eindämmung nicht gelungen ist. Zahlreiche nicht krepier'te Granaten liegen in der Feuerzone, die unter der Einwirkung der Hitze jeden Augenblick crplodieren können. In N e u y 0 r k geriet eine Kleidersabrik in Brand. Von den 350 Arbeiterinnen ist eine verbrannt, die anderen wurden über Planken nach den benachb irtctt Häusern gerettet, viele prangen in ein aus Teppichen improvisiertes Rettunastuch. Aus Omaha (Nebraska) wird gemeldet: Ein Eisenbahn 1 u g wurde durch einen Wirbelsturm umgeweht. 29 Per onen sind verwundet, mehrere getötet toorben 2liiiuid)er wenerverichl. Oef fentlicher Wetterdienst, Gießen. LetteranSsichten in Hessen für Sonntag, den 28. April 1912: Zeitweise wolkig, leichte Regen, Gewitterneigung. Letzte Nachrichten. Aos der Heffischen Ersten Kammer. bs. Darmstadt, 27. April. Die Erste Kammer beriet heute unter dem Vorsitz des Fürsten zu Solms-Lick über die Aus- ührungsbestimmunqen »um Rcichs-Viehseuchengesetz und über die Entschädigung für Rindvieh, das an der Maul- und Klauenseuche gefallen ist. lieber den zweiten Punkt der Tagesordnung entspinnt sich eine Aussprache, in der Gewerberat Falk technische Anfragen stellt, die von dem Geh. Medi-inalrat Loren» beantwortet werden. Die Beratung dauert fort. * Rothenburg, 27. April Heute vormittag ist der Dom^ kapftular Paul v. Moser, Mitglied der 1. württembergischett Kammer, an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben. Friedrichshafen, 27. April. L. Z. XII. ist heute vormittag 7.20 Uhr zu seiner zweiten Probcsahtt aufgestiegen. DaS' Luftschiff kreuzte mehrere Stunden über dem Bodensee. Markisen- und Veranden=Sfoffe Teppich- und Sardinen-Haus Ernst Bloedner nachf. Gegründet 1883 Telephon 172 a"/. j*yrtsqnjf QIESS1 Hessischer Ter*in Hlr Luitiabrt Anmeldungen zur Tei.nähme an der von uns beabsichtigten Zeppelin-Fahrt bitten wir möglichst umgehend bei unserem Vorstand einzureichen. Näheres siehe Lokalnotiz. V”/4 Kinematograph Bahnhofstr. 54 03630 Bahnhofstr. 54 ?«g neue Elite-Prizrmul mit dem WeltschlM: DerRichter Grobes Drama in 2 Akten. Spieldauer 1 Stunde. Dieses tiefergreifende Drama ist das sensationellste Kunstwerk, welches bisher von den beliebten Nordischen Künstlern dargestellt wurde und fesselt durch seinen fein durchdachten Inhalt, durch die überaus lebenswahre Darstellung und wunderbare Photographie den Zuschauer von Anfang bis zu Ende. Ferner: Ein amerikanisches Mädchen Komödie. Zigoto auf der Diebesjagd Humoristischer Schlager. Pariser Woche Datz Neueste im Bilde. Tahrhundert-Feier des Grossherzoglichen Philologischen Seminars IN GIESSEN FREITAG, DEN 3. MAI 1912 I. Vormittag n Uhr, kleine Aula: ARTUS. II. Abends 9V2 Uhr, Steins Garten: KOMMERS der Mitglieder des Seminars und des Proseminars. Frühere Mitglieder und alle Freunde willkommen III. Abends 7 Uhr, öffentlich, Studentenaufführung im Stadttheater: DIE VÖGEL DES ARISTOPHANES (deutsch). Kleine Preise. Vorverkauf in Challiers Musikalienhandlung vom 25. April ab. Persönliche Einladungen zur Aufführung ergehen nicht. Der Einnahmeüberschuss soll dem diesjährigen römisch-germanischen Studienausflug in Giessen studierender Philologen und Historiker zu Gute kommen. D”/t Die Seminardirektoren: Der Senior: ________Körte._________Immisch.________________________________ZiehL___________ Giessener Konzert-Verein Neuntes Konzert :: :: :: Dritter Kammermusik-Abend Sonntag, den 28. April 1912, abends 5V4 Uhr im Klubsaale (Sonnenstrasse) AUSFÜHRENDE: Das Rebner-Quartett (Herren: Adolf Rebner, Walter Davisson, Ludwig Natterer, .Johannes Hegar) aus Frankfurt a. M. und Prof. G. Traut mann (Klavier). PROGRAMM: 1. Quintett in F-moIl für Klavier, 2 Violinen, Viola u.Violoncell V. CAear Franck. 2. Streichquartett in C-dur von W. A. Unzart. 3. Quintett In B-dur op. 5 für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violoncell von G. Sgnmbati. V*’/« Eintrittskarten: §aai, vordere Reihen Estrade und erste Reihe Mittelgalerie — Mk- 3.- Galerie und hintere Reihe Estrade Mk. 2.-, Stehplatz Mk. 1.50, Studentenkarten Mk. 1.—. Kl. Partitur-Ausgaben sind in der Musikalienhandlung von ERNST CHALLIER (Rudolphs Nachf.), Telephon 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. ------------- OcfTnung de» Saale» nachmittag» 4*/i Uhr. ■ l Allgemeine Ausstellung von Hunden aller Rassen veranstaltet vom Verein „Hundesport“ für Giessen u. Umgegend am Sonntag, 28. April 1912 auf der Liebigshöhe Eintritt 50 Pfg. -HWZ D*/e Die Mitglieder des Vereins haben freien Eintritt gegen Vorzeigen des Abzeichens oder der Mitgliedskarte. Katholisches Vereinshaus (alte Katholische Kirche). Donnerstag, den 2. Mai, abends 8 Uhr: Volks-SinfonieKonzert insgcführt von der Kapelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm11 (2. Grossh. Hess.) Nr. 116. :: sowie auswärtigen, geschätzten Kräften. Leitung: Herr Obermusikmeister Löber. PROGRAMM: Beethoven - Ouvertüre: Geschöpfe des Prometheus. Schubert-Sinfonie. H-moll; Gokermann-Konzert, A-moll für Cello (Herr Breiting-Marhurgi; Ungarische Rhapsodie Nr. 2 von Franz Liszt: Luigini Ballet „Egyptien ; Löber Sinfonischer Marsch. Eintrittskarten. I. Empore 1.— ML. Saal 75 Pfg., II. Empore 40 Pfg- Vorverkauf bei Ernst Challier (Rudolobs Nachf.), Neuenweg 9. [2929 Freibank. Heute: (B”.« Cdncnflcifd) 70 Pfennig. Tanzmusik morgen. Sonntag [3137 GastwirtBäulke. Zum Ostend. Morgen <ßfi62 Tanz Musik Sonntag, den 28. Avril: Tanzmusik °*w'i Schcrmalv. »nm Blau. Privat- Tanz-Unterricht erteilt su jeder Tageszeit KarlSchmidt,Tanzlehrer Wetzsteingafle 3L (230 Schöne Aussicht Sonntag, den 28. April nachm. 4 Uhr Garten-Eröffnung verbunden mit Konzertu.Tanzvergnügen im Freien. Karussell Eintritt frei! 03622 Eintritt frei! Zar Eröffnung der Sommer-Saison! Stein’s Garten Gießen Sonntag. 28. April 1912: Militärkonzert ausgeführt von der Kapelle d. Kaiser-Wilhelm-Regiments Nr 116, unt. persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löber. Anfang 4'/. Ehr. 3065 Eintritt 45 Pfg. Biograph Plockttrake 12 03646 Vlockstrakc 12 Ab heute: Die Stunde der Rache Theaterdrama in drei Akten. Ein Bild auS dem wirklichen Leben, das sagt alles. DaS großartige Spiel erster Pariser Bühnenkräfte machen den Film zu einer SehenSwürigkeit. Akrobat aus hiebe Humoristischer Schlager. Der Bräutigam der Geisha Japanisches Mimodrama gespielt von Mitgliedern des kaiserlichen Theaters in Tokio. Eine Wundermumie Köstlicher Humor. Violet Gray Hervorragender Detektivschlager. Rundgang durch eine Gcfliigelbrutanstalt Entzückende Naturaufnahme. Revue des Humors Restauration Karlsruhe 8 bringt seine Lokalitäten in empf.Erinnerung Dienstag und Freitag WAFFELN Tapeten Z Naturell-Tapet.v. in Pf.an (tZold Tavctenoon 20-Rf.an i. ö.itbönft. u. ncucft.Thritern M.vcrl.kostcnir.Mustb.Nr.113 Gebr.Z legier,ifü lieb urfl. Rüst Stricke und Roll Seile sowie ZcilcrwarcnallerAn liefert billigst i>41 Hermann Bingmann Lich, Branganc 25. 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Abmarsch 3.15 Ubr oont _______VudwigSplav- V*f« Achtung! sonntag, den 2K. b. 3N. ist der Jnxplatz an der Vabn geöffnet. Zum criten Male femmt die preisgekrönte £rgcl in Betrieb. - Bon 8 Ubr ab eine ganz neue gronartme Beleuchmng sümtl-Gefchan«- (ks labet ergeben'l em 03661 J. Walldorf Der ***** 77lh°«e» SL- «ml sind 1* f"» -2 und StA «”< """ 2 to te »°» -kd°» " S di- nmnmte A 8»" • Lebmswerk MN' anU ^Dontommni Astlichem Gebiete e nü vielmehr ut janeit ^nationale «e^hin^ c-.ffl eigenen Aussvrreb tojitl bat sich bei Jan Sitan er die Ltahlsabnri icMbildete, hob er ’u^nften Vemertungsmo .len! Llo-beneugnisse gre Wtn dienstbar. Für bi 6» unb StMnbustn Sqt gewiesen, aus der inst. Denn bie Wege, ' Magen, indem sie si ti Erzgruben unabhän S trupp schon vor 50 ’JM ging er bazu über, trigit er im eiegnla Le bedeutende Erzgrube as Engländer einen c »Ächene hochosenwerkl xkf schon in seinen S kntg die Kohlenzeche , ioiibtdarss erworben. Zi «biilrie noch in den Kii Srfe bereits einen Ri Lü sehr er seinerzeit tttn hervor, dos seine Heilungen in London, Pa k8 Erstaunen der intere f4on irübvüiq in alle Sine Arle Unterstü mt m Verbindung mit F^miche des Perlet, ^)lahrt-. denen v r ^^Eornrnr irntwilfelung, wie es an hörigen Jahrbunder :ieflei(f>t gar nicht de W nicht nur zum gi U^nas-en geliere der technischen ^>ch die Schn . toeientlid) c to,rfte er bsh 2!i(r ^/^bl'velle eines *b, l'ch voraus tut bcr Ttabl ,n bi 'htt durch A toar P S eg' heotg, Bros fcJr seines lAhoben t G! Elchen ihn/V Unter jfHuS “St güjMr Men. -I 'a o h t, 11