Erstes Blatt 162. Jahrgang Samstag, 25. mal tvi2 General-Anzeiger für Gberheffen m. 122 WGietzener Anzeiger hir oit ineoanion 118, • __ x" «ntihMwn s>, SSW General-Anzeiger für Gberheffen -LM Nolotwnrönick und Verlag der vrüstl'lcheii Unio.-Buetj. und Steinöruderel R. fange. ReOalfton, «rpeöitton und Drudcrei: Schulftratze 7. Ä-.11® «s’.r'V' 'S'* bis vonnitlaqä 9 Uhr. Büdingen: Scrwfpreditr Nr. 269 SefchLftzftellc Bahnhofstraße 16a. Änzeigenteü: H. Beck'. Die heutige Nummer umsatzt 16 Seiten. Pfingsten! Girren, 35. Mai. Akte unsere kirchlichen Feste lvcrdcn von einer „Freude Hochgefühl" getragen: die christliche Weltanschauung soll in nichts Niederbeugendes oder Fatalistisches haben, nric die großen Rcligionslehren des ästens. Wir feiern keine Abkehr dom Leben, und der Hauch der altbelebcnden Natur beseelt die Bilder unseres kirchlichen Gedenkens. Seit Goethes Sonnentagen nennt man P s i n g st e n das l i c b - iche Fest: gerade seinen Eintritt begleitet ein iveltlich roher Geist. Die Natur rauscht in ihrem schönsten und »eiterslen Farbenkleide Aber unter ihrem Geloande tragt ie auch das laut und frisch pochende Herz Sie hegt nicht mehr nur Bildung und Streben, sondern sie hat cs bereits |u einem Glanze non Vollkommenheit gebracht in der Ent- picklung des jungen ÄrünS und der hoch ragenden oder keschaulich träumenden Blntenpracht. Fast möchte man sich nicht mehr damit begnügen, den Tag nur lieblich zu rennen. Ter beste Abglanz der Seeligkeit himmlischer Vcr- bcißungen gemährt uns mehr, als einen freundlichen .Anklick, und wenn lvir am Pfingstfest den Blick voni Erden- gewühl abwendcn, dann riesel: uns durch die uns überragenden Naturwunder das köstlichste Erdenglück in die Seele. „Wie anders wirkt dies Zeichen auf mich ein! Du steift der Erde, bist mir näher " Und wir klagen nicht, daß eS, ach, ein Schauspiel nur sei, denn wir wissen cd, daß die freundliche Botschast des Sommers sich immer erneut lind wie der Pfingstgeist alljährlich neubelebend und er- tuickend uns weiter führt. Der Pfingstgeist ist seit jenem Tage, da die Jünger lhristi den zu Jerusalem Versammelten mit feurigen Zun- }en die neue Lehre predigten, oft falsch verstanden worden. Jit Gewalt und Terrorismus suchte man da die Gläubigen & zu gewinnen. Den blutigen Glaubenskriegen, die die Völler untereinander führten, sind wir ja heute glücklich entrückt. Jbrr die zehrenden Glaubenskriege der Parteien im Innern I sind fast noch schlininter, und es erl-ebt sich die Frage, jD der Pfingstgeist etwas an sich haben soll noit der , politischen Spekulation, die ja den Menschen so sehr in ihren Bann zu schlagen verinag. Wir glauben es nicht, ' daß der Schöpfer der christlichen Religion das gebilligt . haben würde. Er predigte: Seelig sind die Friedfertigen, | hie reinen Herzens und geistig arm sind; ihrer ist das I Himmelreich. Heute aber wird Religion und Politik leider I nur allzusehr miteinander verquickt. Und die Politik in I ihren schlechtesten Formen, mit stumpfsten und plumpsten I Mitteln, arbeitet an der „Erziehung" der Menschen. Da ! ist es wirklich ein Bedürfnis, zu der reinen, unmittelbaren s Offenbarung, zu der die Natur uns das schönste Gleichnis gibt, zurückziltehren. Auch die 110 Genossen im Reichstag sind eifrig bemüht, i^llc Welt" von der Richtigkeit ihres Glaubend zu überzeugen. Und der „Vorwärts" predigt heute auch mit feurigen Zungen, indem er vom letzten Sitzungstag des Rcichs- -ags berichtet: wie der Genosse Ledebvur „all sein schweres beschütz gegen die Burgen des persönlichen Regiments spielen ließ", wie „der hin und herwabernde Jupiter auf dem Lrästdentenstulst mit den Donnerkeilen willkürlicher Ordnungsrufe dazwischenfuhr", wie der Reichsparteiler Schultz • melancholischen Eulenaugen einen letzten hilflosen 1 !31id in den Saal ioarf", wie der „Fleischgcwvrdenen Hilf- ■Oo)igfeit" des Kanzlers „nur ein llanglos Wimmern Den (Ein Idyll aus dem Rigaischen Inselkriege. Eme heitere kleine Episode aus Der Geschichte der itültemidjen ] ^.Eroberungen" im Aegäischen Meere erzählt der Ibrieaskorre- u 'pondenl Parlv Sarfoglio in der Slamua. Durch einen Zufall hotte ■ bet Korrespondent an Bord eines ariechischen Handelsdampfers die I Kleine Insel Le ros bereits einige Tafle vor der Besetzung durch die .Italiener besucht Auf Leros gibt cd nur ein Neines, unbe- « eutcndes Fischerdorf, und die tiirlndie BesaMng, die nut dem I Sorbrüigeit der Italiener im Aegaisclrcit Meer vonr Londe völlig s Jbflcidyutten ivar, bestand nur aus ein paar Mann. Die ackeren Hriegcr, die weis; Gott sdpin wie lange vergessen und ^Nassen ans dem öden Eiland hausten, waren iid) natürlich dar- 4Ltr klar daß sie, wenn uid)t heute, dann std-er morgen ihr k i land irgendeiner italicnifdxm Landungsabtrilung übergeben Jiufeten, waS inzwischen ia auch gesdwlten i|t Allah batte vor- ' jcjien, seinen Söhnen Kanonen zu sd-eicken und aud) mit der Munition modne es bei dieser kleinen, verlassenen Schar nicht iUm besten bestellt getvesen sein. Als Sarsoglio die einsame Insel besudüe, bockten die paar Soldaten trübselig aus der alten, lsalb verfallenen kleinen Festung, ,-c noch aus den OManuagen Venedigs llanimt imd auf einem Arisvorsprunge liegt. Von hier beobachteten sie das Meer, und Clejubl ihrer Wehrlosigkeit zog sich der Trupp stets schleunigst ■niüd, wenn am Horizont der Rand) eines Dampfers jidübar ^nrde oder ein italienisches Torpedoboot vorüberfuhr. Erst wenn ec dann sahen, daß bad Torpedoboot l'idi nidyt im geringsten nm ihre Insel tümmerte und ruhig weiter glitt, kehrten die^rmen .*ic rle ein wenig zögernd in ihre „Festung" zurück. „Vom -tainp* ‘er aus habe ich eine dieser Izastigen Fluchten nui angesehen, 'ht ivenigen Soldaten hatten unseren Besuch zwar trennbhd) rntpfangen, aber unsere Amvesenheil erfiülte sie mit bereditigicr lxaidibeiinid)tcit. Unser griechischer AVapitan batte ml) den Wm r.lrubt, dem Sergeanten zu erzählen, wir seien illllienische Cm pe re, bie gekommen seien, um sid» die ge.ngnete ■stelle für ine l uorstelzende Landung in aller Ruhe einmal anzujeheii. .'In * errb hatte ein i von mir seinen li:u i Apparat stellen, und die guten Türken, die eine joldie Maschine ■M) nie in ihrem Leben gesehen hatten und die bildende Leimung itrr Linse aus sich gerichtet sahen, machten immer einen voriich jligitn Bogen, svenii sie dieser geheiiilNisvollen Piaickine nalK Linien, tim 'JZad)mutag tarn bann am Horizont ein italienische^ Torpedo ^ovckszerstörer in Sidsl. Svsort verkrochen sich ixe „^trcülruric ton Leros" hinter den alten Festungsmauern. Mein Freund jein ächiLDawgrapyeil sprang zu seinem Apparat unb begann mH Erz dem metallenen Munde entquoll". Dann heißt eS zum Schluß: „Wenn aber die Sozialdemokratie floh auf diesen Erfolg in die Ferien arbeit darf, so nicht etwa, weil durcki Zufall die Ledebour, Südekum und Echeidemann erleuchtete Geister und Herr von Bethmann Hollweg rin im Finstern um herstolpernder TapS märe, sondern weil hier zwei Weltanschauungen, zwei Welten aufcinanberpralltcn, deren eine frisch und blühend und zuknnststrächtig ist uzje brausten der junge Mai und deren andere voll kalten Moders friert iric ein BeinhauS." Diese fragmentarische Aeußeruug ist auch eiu Hauch von Pfingstgeist, freilich keiner in im screni Sinne Das viele politische Gewürz mit dem die ursprüngliche Lehre Marrens gepfeffert wird, mag wohl selbst nicht jeder Anhänger des Zukunftsstaates vertragen. Aber auch bad Zentrum, die zweitstärkste Gruppe unseres heutigen Reichstags, hat uns vor Toresschluß im preusüsckü'u Abgeordnetenhaus noch einmal den Pfingstgeist gezeigt, in denen Zeichen es die Welt zu gewinnen hofft. DaS Zentrum hat es meisterhaft verstanden, die Ausbreitung seines Christentums mit politischem Rafsinement zu bewerkstelligen. Auch aus seiner Polen Politik schauen diese Grundsätze heraus. Und hat nicht Herr Erzberger noch letzthin im Reichstag dafür gefochten, auch von der Kanzel herab dürfe Politik gepndigi werden? Das sind die Parteien, die unserem politischen Leben heute daS Gepräge geben. Wir andern wollen lieber, nach Ledebours erleuchteter Meinung, „von Politik keine Ahnung" haben und aus den reineren Quellen des Pfingstgeistes schopsen. Wir wollen uns auch des Auf- dämmerns einer besseren Zeit freuen, die mit dem neuen „Block aller Gutgesinnten" aud der Ferne verheißungsvoll winkt. Tie (Einigung des Reichstags und der Regierung auf eine Besitzsteuer könnte vielleicht wie ein erlösender Regen die staubige Atmosphäre schlimmsten Parieigezänkes endlich reinigen. Freilich möchte man der Basserinann-Erzbergersckwn Umarmung keinen langen Bestand prophezeien „Ans der Lava, die der Berg geschieden, möcht ich nimmer meine Hütte bait’n." Doch das sind ZukunftSsorgen, die uud einstweilen die Freude an dem sich aufllärenden Pfingst Himmel nicht verkümmern sollen. Gras vcrchtold in Berlin. Der österreich-ungarische Minister des Aeußern, Gras Berchtold, ist am Freitag vormittag in Berlin ein- getroffen. Der Kaiser verlieh ihm ben Schwarzen Adler- orben. Bon einer bem Grasen Berchtold nahestehenben Per son wirb ini(geteilt, baß die Reise des Ministers nach Berlin keinen besonderen Zweck habe. Die Bei lincr Besprechungen würden deshalb auch nicht zur Bor bereitung neuer Vermittlungdversuck>e im italieni)d)rtur- kischen striege benutzt werden. Die (tzesahr einer Rückwirkung dieses strieged auf ben Balkan |ci jetzt noch weniger zu befürchten, als vor einigen Wochen. Die Beisetzung Oes Königs von Dänemart. Kopenhagen, 24. Mai. Vor der Ueberführung der Leiche bes Königs nach Roßkildc fand in der Schlostkirchc eine Trauerfeierlichkeit statt. Die Kerzen aller mit Flor unt- wunbenen Kandelaber waren angezündet. '?Ut beiden Seiten des Sarges hielten 24 Offiziere des Heeres und der Marine die Ehren ivadfr*. Allmählich trafen die fremden Militärdeputatumen, die wildem Eifer und laut ladxmd die Kurbel zu drehen: er wollte diesen hastigen strategisch nicht imtwendigen Rückzug ans seine Platte bannen. Die Besdiüftiflunfl mit dieser Höllenmascknne trug dann nod) dazu bei, die „Garnison" noch mehr zu beunruhigen: sie fühlten einen zweiten gefährlichen Feind in der Flanke. Aber Allah war unserer Sache nidit hold unb bestrafte uns: der Apparat funktionierte nicht, und so fani die Aufnahme nicht zustande, wie eifrig der Operator sich mich bemühte, sich seine spür lid-en Haare auszuraufen." Ein paar Tage später wurde die verlassene Insel von Italienern „erobert". • — I m Raturwisscnschastlid)en Verein zu Darmstadt spradi in der 278. Sidung Prosessor Tr List über dieGesduchtc bcrTeichwirtschaft und Fischerei in Hessen.Tarmstadt. Zunächst wurde die Teich,virtschaft der oberen Grafsdzaft im IG. und 17. Jahrhundert unb bann die im 18. unb 19. Jahrhundert eingehend besprochen. Alsdann zeigte Lehrer Saal aus Pfungstadt die von ihm l)ergestellten Bienenpra parate. S,c zerfallen in zwei Gruppen: erstens die Entwick- lungssnifen der Arbeitsbiene vom ersten bis zum lebten Tage (20 Präparate in 6 Gläsern-: zweitens die Bewohner Bienen^ liaated und ihre Erzeugnisse. Es sind dies: Mömgin, Arbeitsbienen und Drohnen neben ben entsprechenden Zellen, Bienen mit Pollen, gedeckelte Brut, gedeckelter und gesck.leudenen Honig, Wachsblauchen usw. Außerdem gehören einige mikroskopisch: Präparate und die Pt.oiographie eines Bienenschwarnics dazu. Herr Saal hat da ein Lehrmittel über die Biene zusammengelteUt, wie es vollständiger und übersiditlicher wohl nidit vorhanden ist. Von Grostherzog- lichem Ministerium sind die Präparate bereits als Lehrmittel für bie Volks und höheren Schulen empfohlen, .verr Saal zeigte hicrauf in ähnlicher Weise Hergestelltc Präparate von der Waclie - motte, dem Dcrbrritcften Feinde der Biene Hierauf sprach Tr. Haupt über d,e Enhpdros ober Wasserpeine. Tie Waiier,leine sind hohle Ealcedonmandeln, bie Waner und atmoipbunfdK Luft enthalten Sie sind schon lange betanni, unb Plinius hat sie wahr,dzeinlich aus beii Eolli Berici bei Vicenza beschrieben. Ihr Hauvtiundort ist icdoch Uruguay in Süd Amerika Sie kommen meistens lose im Venoitterungsschutt von Eruptivgesteinen, bei Melaphi'ren, vor, seltener im festen Gestein Tie Schale ber Wassirwine bestehl meist aus ,?inen Miefelringcn, die burd) Schrumpiung Waiscrvenust- der äußeren Menchran zu erklären sind. — Neues aus Alt-Aegypten. Tic englische archäo- soguche Gesellschaft in Aegypten tat jochen ben Bend» über die Missionen und Filrstlichkeiten ein. Ern Offizier aus dem " .'.v ,e des deutschen 8'ron Prinzen legte im Namen des Kaisers einen praditvollen üranz nieder Ib: v Orgelspiel betraten der König und die Königin-Witwe die xg\- < Roskilde, 24 Mai. Seit den Morgeiistunden ist der Mensck'c'nzndraiig aus der Hauptstadt und den übrigen Land i •iiett sehr groß. Der Bal "dos und der 9‘3cfl, bnrdi bt-n der Trau rzug geben wird, ist nu. lauerdekorationen gridmuldt Jnsant iic und Kavallerie ist Lier rinnetroffeu. Ihn 12' , ll - Farn ?. i Ertrazug mit den Ministern, Reick tagömitgliedern und dem divlo matifei en Korps an Um 11 ? 11 br traf der Zua mit der Vcnlr bc6 M'önigd und dem Trauergefobie ein. Tic königlichen Herrschaften und die übrigen Fürstlichkeiten bcgalte» sich m die Warte- säle, wohin der Sarg von Offizieren getragen wurde. • loiiig lichen Tarnen begaben sick) zu Wagen nach der Toirl.in T.r Sarg wurde aus den Leichenwagen »estelll. Während die Militäi kavelle einen Choral spielte, inne sich der Zug in Bewegung ?tn der Spiße ritten Dragoner, es folgleii sn'ldartillerie und Jnsanterie Hinter dem Sarge kamen die Füistlickäeiten. In der ersten Reihe schritten der König mit seinen S ö h n e n, der König von Sckuveden, der König der Hellenen, der >»önig von Norwegen und die übrigen Hrnschäften. Um 2' , Uhr laut bei Trauerzug bei der Domkirche an, wo der Sarg sofort vvm Wagen gehoben und in die Kirche getragen wurde. Diese nar aufs prachtvollste geickmiückl mit sckuvarz und weißen Draperien und Blattpslanzen. Aus dem Clwre hatte die hohe Eleistlicküeit Plag genommen. Ter Trauer.zug mit der Leiche des Könige bewegte sich in der vorgeschriebeneu Lrdnung bnrd) den Mittclgang, wo bet Sarg aus den Katafalk gehoben wurde. Die 'Trauerfeier wurde eingeleitet durch einen Ehoralgesang, woraus Hosprediger Paulli die Trauerrede hielt. Aus bie Rede des Hofpredigers Paulli folgten ein Clwr- und rin Sologesang Gleichzeitig wurden von JinanteriebatailIonen Wcmelmniven ab gefeuert. Während fid) die ganze Versammlimg erln'b, wurde der Sarg in die Kapelle Friedrid)S V. getragen. Die königlichen Herrschtiften folgten dem "Sarge. Nadrdcmt dieser aus seinen Pla, gestellt war, sprack) Hofprediger Paulli ein Webet. Unter Crgel klängen verliefen die töniglicl" n Herrichaften die Kirch, i : tganeii f'd) ins Palais, wobei der König die Königin Witwe, König o'uUav die Königin Alexandrine filhrte, während bie nnbcren »erihHiikh folgten. Radi kurzem Ausentlxilt im Palais begaben lifti die Herrsdiasten nach dem Bahnhof, von wo gegen vier Uhr die Rück reise nach K'open Hagen erfolgte. In zivci Sonderzügen folgten die übrigen Trauergäste. Der italienifrf}:türti|d)c Krieg. Konstantinopel, 24. Mai. Ter Kommandant der tflrtifd)cn Streitkräfte auf Benghasi meldet unterni 20. Ma>: Fünf italienische Bataillone mit zwei Gebirge geschüven nnd^ zwei MaschinengewelTreii hatten den P a ß e n t Eita in im Süden von Frna in der Nälte der tunesischen Grenze angegriffen^feien bis in ihre Verschanzungen z u r ü ck g e t r i e b e n morden. Sie hätten viele Zelte und Munition zurückgelassen Die Türken und Araber hätten acht Tote und 20 Verwundet, gehabt. Konstantinopel, 24 Mai. Hier verlautet, dost die italienische Flotte noch immer bei den Inseln ühiov, Mytilene und Lemnon kreuzt. — „Tortschurnani Hakikat" erfährt, daß die tiirfikhe Garnison auf Rhodos deshalb kapitulierte, weil die Italiener die ihnen von Spionen verratenen Munitionodepots mit Beschlag belegten, so daß die t ü r k i s ch c n Truppen ohne Munition blieben. Deutsche» Uelch. Der „Reichsanzciger ' meldet: In der am 23. Mai unter dem Vorsitz des Staatsministers und Staatssetre tärs des Innern Dr. Delbrück abgelmltenen Plenarsitzung des BundeSratd wurde dem Entwurf der Ta> b a kste u e r ord nu ng und der Vorlage betreffend die Einrichtung von Lammelkarten und die Vernichtung der Quittungstarten die Zustimmung erteilt Angenommen wurde die Vorlage betreffend die Grundsätze ,;ur .Ane- n i m, i > c n ganz R, il ■ neuer Werke entdeckt worden In Memphis hnt man eine Reihe von Dcnkmäleni von ungeheurer Größe gefunden (Sm ist der qröftle bisher bekannte Vertret,-r einer ruhen tun Sphin., 26 cnglifdK Fuß lang und mehr als 80 Tonnen von cGewicht Diese Sphinr stammt wahrsckieinlich aus der 19. Dynastie, etwa um 1300 vor Elirisw Eine andere große Sphinz wurde un Tempel des Ptah gesunden, sie trägt den Warnen Ramses 11. In demselben Tenrpel sand man auch eine groiw '.srnppe aus rotem Granit, die Ramses IL an der Seite des (Lottes Ptab barst, Ilt, für dessen Tempel jener König viel getan hat. WickUig, Au grabuttgen machte man auf einem Kirchlwf in Tarkah. Hier mürber etwa 600 ivräber gefunden, die bis (iOOD vor Ehrislo zurückreickjen Ucbrigens scheint diese Stätte bis in die Römerzeit als Begrubnir plap gedient zu haben Tie Gräber und ilyr Inhalt waren le merkenswert gut erhalten. Leinen aus der Vor-Menahzeit war so frisch, wie wenn es eben von der Bleiche käme. Tic 'arge, vielfach m der Form von Häusern jener it, waren erhalten. Tic ganze ■Sammlung wird im nadrften Monat m London ausgestellt werden. — Eine großartige M u s e ii m s - S t i f t u n g, bie in ihren Bcstiminungen von voibildlicher Eutsidit zeugt, hat Franc, Barllett dem Bostoner Museum iibenutcfcn. Wie in oem von Prof. Bienuann herauegcgebeiuit Ercerone berichtet wird, sdjenkie der Millionär dcm iMuseum rin Kapital von ein uno einer halben Million Dollars in Ehicagoer Haus unb Grundbcjii., dessen Zinsen während der ersten orei Jahre zum Ankauf von neuen Kumt werken verwandt werden sollen. Tie Kunstwerke müssen von Fachmännern empfohlen werd, n. Wad) Abi au' Der Drei .’-aijr,- können bie Museumsb. Hörden ous lährlichc Einkonimcn aus bti.i Kapital nach Gutdünken verwenden. Marl Hepp y. Am lonnerclag ist m Darmstadt ber xidfler Marl Hepp, ben wir gehqcnthd) feines 70. Gebürte tagco cingclxnocr würdigten, im 72 Lehcustahre gestorben «em Name ist nicht weit über bie Grenzen seiner ilieinischc u Heime gedrungen. Hepp tonnte feiner bidMcrndjcn Neigung crit ipat folgen, da des Lebens Notdurst ihn zwang, einen prattiidxn Beruf zu ergreifen. Bis zu feinem »*). L<6cits)ahrc n>at er Kausmami. - Von seinen Werken ut besonders das T rama „Tei Prior von Santi Marko" bekannt gciootbcn Lmiic phtlojopl- Tid-Utng „Paracelfius" ist dem Publilum nid)t vertraut geworden. Bon großem Fleiß und von viel Liebe zur Literatur zeugt ein: Schiller-.Biographie, die zum Teil auf die Quellen flurudgntß Verirrung. Fahrlässige Tötung. migt Kreis Büdingen. Au» Statt und Cant« ließen, 25. Mai 1912. Pfingsten. ES war einmal ein junger Mensch, der fyattc viel vom heiligen .Geiste gehört, und wie wieder einmal Pfingsten Heran,lahte, beschloß er, sich umzuschauen, ivo er den l>ei- ligen Geist finden könne. Er nahm ein theologisches LelMuch zur Hand und studierte es mit Ijcißcni Bemühen. Er fanb in ihm die 5>äßc: „Der heilige Geist ist das Prinzip der subjektiven Heilsvermittlung. Seine innergöttliche Stellung bestimmt ihn dazu, gleichwie den Sohn seine innergöttliche Stellung zur Menschwerdung bestimmt hat. Vermöge seiner trinitarischen Stellnng kommt es dem heiligen Geiste zu, alles, was vom Vater gewollt, durch den Sohn in das objektive Dasein vorausgesetzt wird, in die Einheit mit Gott einzuführen, insbesondere den Gegensatz zwischen der persönlichen Kreatur und zwischen dem «chöpscr durch seine Immanenz in ihr zu vermitteln." Da packte der Ara.nn, der dies las, das Bilch Ulld nxtrf es voll von Ingriimn in deil Winkel. Einige Zeit f pater wurde ihm von einer srommen Versammlung gesagt, in der ixrs Walten des heiligen Geistes deutlich zu spüren sei und das Psingst- ereignis sich gewissermaßen erneuere. Er ging hin und merltc bald, wie hier die Stimmung bis zur Fieberhitze gestiegeil war: er lsörte, wie die Redner, die der Reihe nach sprachen, so taten, als ob für sie und zwar für sie allem ein Thron im Himmel bereitet sei, und wie sic über die, dle anders dachten, mit gehässigen und höhnischen Wor- teil aburteilten. Da fiel dem lungen Manne das Wort des Apostels Paulus ein: Die Irucht al'er des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, und er ging betrübt von dannen. Wie er älter wurde, zog das Leben in wechselvollen Bildern an ihm vorüber. Er hörte, wie ein Kind am Abend vor dem Schlasengehen betete. Den ganzen Tag war es bescl-ästigt gewesen. Tie Schule hatte chr Recht gefordert, dann kam das sröylicl-e Spiel bis zur sinkenden Sonne. Run lag das ;Rnd in seinem Bette und sprach mit gefalteten Händen - Müde bin lch, geh' zur Ruh', schließe beide Augen zu, Vater laß die Augen dein über meinem Bette jein. Hab ich unrecht heut getan, sieh es, lieber Gott, nicht an, deine Gnad und Jesu Blut macht ja allen Schaden gut. Schlicht und herzlich klangen diese Worte durch das von der Abendd a h r i g e Dienstzeit wieder e i n g e f ü h r t wird, da hierdurch der Bestand der berittenen Truppen erheblich verstärkt werden könnte. Die Verlegung des Grundsatzes der Gleichheit könne viel- leicht dadurch gut gemacht werden, daß man den Kavalleristen gewisse En l s ch ä d i g u n g e n , z B. eine flß r ä mic von 800 F rancs, gewähren könne, die aus ihre dreijährige Dienstzeit verteilt würden. Dieser Vorteil würde viele junge Leute bestimmen, sich freiwillig zu den berittenen Truppen zu melden. Die L^ahl D e s ch a n e l s zum s r a n z ö s i s ch e n Kammerpräsidenten wird von der Pariser konservativeii und nationalistischen Presse mit großer Befriedigung aus- genomnien, als ein Beweis, daß der radikale Block entgültig zerbrochen sei. Es ist bezeichnend für die heutigen politischen Zustände in Frankreich, daß die Sozialisten dem gemäßigten D e s ch a n e l ihre Stimmen zusamnien mit der Reaktion gaben nur deshalb, weil Deschanel Anhänger der B c rhältnis w a h l ist. Der neue französische Kammerpräsident ist ein Sohn des bekannten sranzösischen Schriftstellers und Politikers Emile Deschanel, er ist JG Jahre alt und gehört der Kammer seit 1881 an. Er nahm unter den gemäßigten Republikanern Platz und machte volkswirtschaftliche und auswärtige Fragen zu seiner Spezialität. Man weiß, daß ihm jüngst vom Minister- präjideuteu die Botschaft in Wien und auch die in Petersburg angeboten wurde. Er hat sonwhl 1898 als auch 1901 den radikalen Brisson aus dem Präsidentenstuhl der Kammer verdrängt. Gießener Strafkammer. Gießen, 24. Mai. 108 Vorstrafen _ hat der Bäcker K. H. von Breslau, der wegen Sittlichveitsoer-, brechens und Bettelns, deren.er sich int April d. I. in Ebcrstadl chuldig gemacht hatte, zu 6 Monaten Gefängnis, 4 Woclren Hai: und zur Ueberweisung an die Landespolizeilxchördc verurteilt wurde. Die Untersuchungshaft wurde ihm, da er geständig war, ungerechnet. Jugendliche Brandstifterin. Die 16 Jahre alte Tienstmagd L. R. von Dauernheim ba^ an zwei kurz auseinander folgenden Tagen im März d I inj Gcbäulickckeiten ihrer Dienstherrschaft Brand angelegt, ivaöurfl Ihrem Dienstherrn ein Schaden von etwa 25 000 Mk. eiu stand, AbS Gruiw gibt sie schlechte Behandlung an. Das Geriäst verlangte eine Gesamtgefangnisstrase von einem Jahr drei Monmcn über sie. Zugute gehalten wurden ihr ihre Jugend und bu im: der Geschlechtsreifung offenbar in Zusammenhang stehende Geistes D1O0 Mk. ab. — Daoideaermciüer Glanz hak tmeberboft tut Gesuch um Zuführung der Wasserleitung aus städtische üofkn nach seinem neu zu erbauenden Wohnbauic eingereicht. Da fit Straße zur allgemeinen Bebauung noch nicht eröffnet ist. icbni der Gemeinderat das Gesuch ab. Ebenso wird dessen Gc«uch unt Abänderung des vöhenplanes absckläglich beschftden. Der (?*•. meinberat siebt auf dem Standpunkt, baß die Straße nach dem genehmigten Höhenplan zweckmäßig projektiert ist und daß nten nickst auf die Sonderwünsche eines Einzelnen Rücksicht nehmen könne — Tic Bewohner der Gymnasium st raßc batten die Stadtvertretung erpicht, bei trockener, heißer Jahreszen iür eine Begießung der Straße zu sorgen. Ter Gemeinderat gibt zu, daß der Staub lästig sei, ist aber der Einsicht, daß man in einer kleinen Stadt wie Büdingen solch teure Maßnahmen nicht treffen könne. Tie Bewohner sollten die Bekanntmachung der Bürgermeisterei befolgen und vor ihren Häusern die Straße öfters begießen. Tas Gesuch wird abgelehnt. — Tie Jndunrielebrerm bittet um Beschaffung von Lehrmitteln. Tie KreisschulkommiGwii hat die Anschaffung empfohlen. Dem Gesuche wird stattaegeben und die Anschaffung beschlossen. — Ter in der letzten Si^ung genehmigte Vertragsentwurf zur Anstellung des Gasmeisters wird von diesem nicht angenommen. Daraufhin wird Gasmeister Ar- beiger nicht angestellt, sondern nur vorläufig bis zu einem Jahre als Gasmeister angenommen. KreiS Lauterbach. • Lauterbach, 24. Mai. Wegen Errichtung eines Schwimmbades fand gestern abend im Saale zum Johannes - berg eine Besprechung statt. Kreisrat Bechtold erklärte die Lage des Bades. Es soll an der Straße Lauterbach-^Tirlammcn am Grabenwiesenteich angelegt werden. Im Voranschlag waren vorgesehen für Materialien usw. 2800 Mark, für ein BadchL^sä'cn für Richtschwimmer 680 Mk. und für ein Badebäusaien 800 Ml. Zusammen einschließlich sonstiger Unkosten 4630 Mk. Tavon gehen ab 1500 Mk. aus sreiwilligen Stiftungen. Die Differenz soll ans weiteren freiwilligen Stiftungen und Mitgliederzahlungea ausgeglichen roerbat. KreiS Friedberg. L. Friedberg, 24. Mai. Unter großer Beteiligung wurde heute nachmittag Kommerzienrat Fer 1, ch zur letzten Ruhe bestattet. Kränze wurden nicjcrgelegt von der Handelstammer Friedberg, dem Detail listenverein, dem Personal des Geschäftshauses usw. Starkenburg und Rheinhessen. ! Mainz, 24. Mai. Hier wird die Erhebung einer Gebühr für die Müllabfuhr geplant. Tie Steuer soll tarn nächsten Jahre an zur Einführung kommen. — Am hiesigen Pla^ dürfte der A u s st a n d der S ch i f f e r seinem Ende entgegen gehen. Mehrere größere Firmen Haven die Forderungen der Streikenden genehmigt. Heppenheim a. d. B., 24. Mai. Ter seit Jahren bei dem hiesigen Spar- und Kreditvereiu angestellte Baulbeamt: Franz Höhn ist seit etwa 14 Tagen verschwunden und man hort, daß er sich nicht unbedeutende Unterschlagungen hat zu schulden lammen lassen. Hessen-Nassau. W. Hornburg v. d. H., 24. Mai. Jrn hiesigen Theater sand heute eine Wohltätigkeitsvorstellung zum Besten der neuen Abteilung Homburg und Umgebung des unter dem Proteft torat der Kaiserin stehenden Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien statt. Zur Aui- sührung gelangte ein dreiaktiger Schwank „Talolo" (Samoanisch^ Liebeswerben). I H. Büdingen, 24. Mai. GemeinderalSfiVung. In der heutigen Sitzung, in der Bürgermeister Fendt, Beigcocd- neter Toner und neun Gemeinderaismitglieber anweiend waren, wurde vor Eintritt in die Tagesordnung der Voranschlag der Voder en Mädchen schule unterzeichnet. Er ichttetzt mit und sprach: Was mein Gott will, gescheh' allzeit, |ein WiN' ist stets der beste. Wieder einen anderen lernte der Menscy, der einst in Büchern und frommen Versamm lungen den heiligen Geist gesucht hatte, kennen, der war lochbegabt, ein geschickter Agitator, ein trefflicher Organi- alor, aber es ging ihm schlecht, er hatte ein kleines Ein- ommen und war von Schulden gedrückt. Ta wurde ihm eine glänzend dotierte Stelle angeboten, volle Freiheit solle er haben, nur das eine wurde ihm zur Bedingung gemacht, er müsse anders reden als seither und seine scit- Ijcrigen Gesinnungsgenossen bekämpfen. Ta ging dieser Mann mit sich zu Rat, und das Resultat seines Nach- enkens war: ich will ein ehrlicher, ausrechter Mensch bleiben, mein Gewissen soll mich vor Gott nicht anklagen. Und endlich fand der den heiligen Geist suchende Mensch eine Mutter, der ein schweres Tagewerk aufcrlcgt war. Sie hatte einen Ehemann, der heftig und leichtsinnig war, aber sie lenkte ihn mit freundlichen Worten; wenn er nach Hause kam, so war die Wohnung in Ordnung, die Kinder waren reinlich gekleidet und saßen bei ihren Schulaufgaben. Wenn später alle zu Bett gegangen waren, o saß die Mutter beim Scheine der Lampe und nähte für sie Ihrigen; an Sonntagnachnrittagen las sie in ihrer Bibel und ließ gern die Heilandsworte auf sich wirken, ic von der Selbstverleugnung und vom Tlenen handeln. Nun wußte der suchende Mann, wo heiliger Geist zu inbcn war, und indem er sich vornahm, dem Beispiel aller dieser Geistesmenscben, mit denen ihn Gott in seinem Leben zusammengeführt hatte, nachzueifern, wurde es ihm gewiß, daß der heilige Geist angesangen hatte, auch an seinem Herzen zu arbeiten. H B. **TageSkaleuder Kinematograph: Täglich Vor- UQung. Biograph: Täglich Vorstellung. Ri ilitär konzert am TienStag nachmittag 4'/. Uhr aiü der LiebigSböhe. GemäldeansstellungdesKunstvereinSim Turmhaus am Brand. Geösfnet täglich (mit "Ausnahme von SamStag), von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr. Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vorminags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen von 11—1 Uhr vormittags legung des Relchsstempelgesetzcs. die Vorlage betreffend die Stempelabgabe für vorn Ausland auf das Inland gezogene Wechsel, die Vortage betreffend die Grundsätze für die Festsetzung des Turchschnittsertrages der Zuwachssteuer für entschädigungsberechtigte Gemeinden, die Vorlage betreffend Ausdehnung der BundeSratsbeschlulse am «. Mai 1905 und *. Mai 1906 auf das Vensionsverhältnis der Rektoren, Elementarlehrer und Lehrerinnen bei der Heeres- und Marinevcrwaltung. Tie „Rordd. Alla. Ztg." meloet: Die Betriebsein, nahmen der preußisch hessischen Staatseise n- hahnen betrugen im April 1912 gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres im Personenverkehr 2.0 Mill. Mk „ 3.61 Proz., im Güterverkehr 8.7 MM. Mk. = 7.62 Prozent, insgesamt nach Abzug ocr Mindereinnahme aus den -sonstigen Quellen 10.6 Millionen Mk. - 5.92 Prozent mehr. In Betracht zu ziehen hierbei ist, daß der April 1912 einen Sonntag weniger und einen Werktag mehr hatte als im Vorjahr. In der württ em bergischen Zweiten Kammer wurde am gestrigen Freitag von der fortschrittlichen V o l k s p a r t e i folgende Anfrage gestellt: „Ist die königliche Staatsrcgierung bereit, darüber Auskunft zu geben, wie weit in der Tonauversickerungs- trage die Verhandlungen mit Baden gediehen sind, insbesondere, ob zu erwarten ist, das; die badische Regierung die Zuleitung von Donauwasser aus wurttem- bcrgischcs Gebiet in einer Menge, die zur Beseitigung der bestehenden Mißstände auSreicht, bewilligen wird; ferner, ist die königliche Staatsregierung emschlossen, die Entscheidung des B u n d e s r a t s anzurufen, wenn nicht in Bälde eine Einigung erzielt wird?" Die „Kreuz-Zeitung" teilt mit, baß mit Rücksicht aus gewisse Aendcrungen, die die Gesct-äftsbetriebe der „Kreuz Zeitung" und zugleich die Stellung des Ehes- rcdakteurs berühren, der jetzige Eh e f r c b a ft c u r des Blattes, Ministcrial Direktor a. D. Dr. Hermes aus seinen Wunsch demnächst aus seiner Stellung scheidet. ** Ordensangelegen heit. Der König von Preußen hat dem Generalmajor von Etzel, Kommandeur der 75. Jns.-Brig., die Erlaubnis zur Anlegung des Komturtreuzes zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt ** Nation al-Flugspende. Bei unserer Ge- chästsstelle gingen ferner ein: Dr. St. 2.00, Frau Pros. Z. 20.00, Obersekunda des Realgymnasiums 22.80, H. G. 5.00, Dr. Lejeune 5.00 Mk. Zusammen 54.80 Mk. Bereits quittiert 826.30 Mk. Insgesamt gingen ein 881.10 Mark. „ „ *♦ Aus dem Militärwochenblatt Zn Leutnants der Res. wurden besördert die Vizefeldwebel Lange (I Ham> bürg), des Leibgardb-Jns.-Regs. (1. Hess.) Nr. 115; Becker (I Hamburg), des Inf. Regts. Kaiser Will)elm (2. Hess.) 9tr. 116; zum Oberleutnant Klein (Wiesbaden), St. der Res. des Jns.-Lcib- rcgimcntS Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117; zu Leutnants der Res. die Vizescldwcbel Schuster (I Tarmstadt), des Jnf.-Rcgts. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, Muhl (I Tarmstadt), des Im. Regts. Prinz Carl (4. Hess.) Nr. 118; der Abschied bewilligt A! eher (I Tarmstadt), M ünch (Wetzlar), Oberlts. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Wenzel (Gießen), Oberlt. der Landw. Kav. 1. Aufgebots, — letzteren zwei mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armee-Uniform, G i l d e m e i st e r (I Tarmstadt), Oberleutnant der Landw. Feldart. 2. Aufgebots, Plagge (II Tarm- labt), Lt. der Landw. Inf. 2. Aufgebots; zum Stabsarzt befördert der Oberarzt d. Res. Tr. Ulmer (Wetzlar) und der Oberarzt der Landw. 1. Aufgebots Dr. Schlick (Worms). *♦ Getreideernte-Ertrag in Hessen. Rach einer Zusammenstellung, die auf der Großh. Zentralstelle ür die Landesstatistik gemacht wurde, beläuft sich bei einer Anbaufläche von 213 018 Hektar im Jahre 1911 der Ertrag der fünf Fruchtarten, Weizen, Spelz, Roggen, Gepstc und Hafer aus mehr als 41/2 Millionen Doppelzentner, die einen Wert von nahezu 91 Millionen Mk. darsteNen. Der Hektarertrag berechnet sich auf 211/2 Dop» petzentner und der Ertragswert pro Hektar auf 427 Mk ** Der Zirkus May nrußte eine Verschiebung seines hiesigen Gastspiels cintrctcn lassen. Nach neuerlichen Verhandlungen ist dem Zirkus May der Oswalds garten zum Aufstellen seiner Zcltaiilagen frei gegeben worden. " Das Verzeichnis der Fernsprechstellen in Gießen, das von der Firma Ernst Balser seit Jahren herauSgegeben wird, liegt in einer neuen Ausgabe vor. Auch diesmal wieder zeichnet sich das Verzeichnis durch seine lieber- sichtlichkeit auß. Namentlich wird eS von allen Benutzern angenehm empfunden werden, daß die Llnschlüsse^ mit zwei ober mehreren Bezeichnungen au verschiedenen Stellen zu finden sind. So steht z. B. Nr. 51 unter .Brühl'sche Druckerei* und unter „Gießener Anzeiger* (Expedition und Verlag). ** Gießener Hundezucht. Auf der großen P a - vifer Hundeausstellung erhielt der aus der Schwan- scheu Zucht stammende Pinscher Farand de Gießen Nr. 331 (Besitzer Herr Berthold Michel in Paris) den ersten Preis. Landkreis Gießen. s. Lollar, 24. Mai. Geilieiiiberatssitzung. Anwesend sind: Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Ger- lach, die Gcmeinberäte Rrngleb, Forbach, Back, Schupp, Schmitt, Romer und Hofmann. Weber und Erdmann find entschuldigt. Die Feldbereinigungskosten in Höhe von 94800 Mk. werden von der Gemeinde übernommen, und mit 1H,prozentiger Abtragung, die zirka 35 Jal>re in Anspruch nimmt, durch den Gcmei.ndeeinnehmer von den Grundbesitzern erhoben. Der Quadraiineter Bereini- aungskosten ftdlt sich auf ungefähr 3 Pfennig. — Die Baufluchtlinie am Klmgelsberg wird genehmigt. — Tic diesjährige Heuernte für das Faselvieh wird an L. Hofmann V. und Karl Gerlach zu dem eingcreiditcn Preise von 8 Mk. für je 1000 Quadratmeter vergeben. — Die Bebürfnisfrage zur Wirtscyastskonzession des August Morn- Verger wird verneiitt. Römer befirrwortete bas Gesuch, die Bersarnrntung war jedodi gegenteiliger Ansicht — Tas Baugesucb der Eisenwerke Lollar, das eine Erweiterung der Stcffclanlagcn, sowie den Bau eines neuen, 60 Meter 1-ohen Kamines vorsieht, wird geneh- Der Weichensteller St. in Hirzcicham ist an geklagt, bunti "Fahrlässigkeit im Dienst den Tob des Bahnarbetters Rud. Nage! verursacht zu haben. Er soll, als Fahrdienstlefter auf Dem Babu> Hof zu Hirzenhain beim Rangieren nicht genügend aufgepaßt babat Die Verhandlung ergab, daß dem AilgcÜagten Line ^luilb ju- zmncssen ist. Das Gericht gelangte daher zu einem Freispruch und übernahm auch die Kosten der Verteidigung auf die Staatskasse Wegen Erregung öffentlichen AcrgcrnisscS begangen am 25. Älpril d. I. durch Vornahme unzüchtiger £?anfr Imrgeu iin Philosophenwald, ist der Ehauftcur H. D. in Gicsvr. aiigctlagt. Trotz Leugnens wird er überführt und da er wegen bc gleichen Vergehens bereits viermal vorbestraft ist, zu 6 M 0nate r Gefängnis verurteilt. Diebstahl und Hehlerei. Der in Diensten einer Kölner Firma stehende Arbeiter I. 8B war im Otto der v. I. zu Bad^dtauhcim an dem Neubau des Grant» Hotel beschäftigt, als ihni eines TageS angeblich das Geld iortfam In dieser Verlegenheit rics er den vorbeifahrenden Händler "b B an und bot Uebcrreftc eiserner Träger zuni Kauf an. B. gma darauf ein, gab ihm 1,20 Mark für das Eisen und Derftatic 9I in der Nähe der Baustelle, um cs später abzuholcn. Ta bu Voraussetzungen des Rückfallsdicbstatzls bei W. gegeben find, war er zu der gesetzlichen Mindcststrafc von 3 Monaten Gcfängnä verurteill. V. erhielt wegen Hehtcrei 14 Tage Gefängnis, oxl- Gericht empfahl jedoch crstevem, im Gnadenwege eine HerabicMai der Strafe zn erwirken. Eine unsinnige Wette. Am Abend des 10. März b. I gingen in einer Wirtschaft £ Rodhcim v. b. H. der Maurer S. R. und der Taglöhner L. £ eine Wette ein. ES wurde verabredet, daß der, öa in emo: Stunde am meisten 1 rücke, die ganze Zeche und dem anderen n^j eine Mark bezahlen sollo Da ein Dritter dem H. beim Truue- hals, entspann sich ein Streit, der sich auf der 5uaw und wobei auch das Messer gebraucht wurde. Die Angckla^ I. R. und N. W. wollen ui 9Lotwehr gehandelt haben. Da» Gericht war der Meinung, daß eine Schuld der -lnge^-tr- nicht ausreichend klargestellt sei, und sprach sie deshalb von eau. und Kosten frei. Erfolglose Berufung. Dic Blnmcnbinderin M. Sch. ans Hamm i. ®. ®ai f** September bis Tezember v. I. in einem hiesigen BlluncngeiS- gegen ein Monatsgedall von 120 Adrrk als Kassiercru» ww und beging in dieser Zeit eine Reihe von IImcridMo^ungflU sie vereinnahmte Kundcngclder für sich behielt. Ta sic ocr vorbestraft iit, bekam sie von dem Schöffengericht Gietzeo Tage Gefängnis. Ihre Berufung gegen dieses Urteil wuroe warfen.______________________________________ Das Müllheimer Eisenbahnunglück vor Serichl. Q Freiburg i. Br, ^4. Nack: Eröffnung der heutigen Sitzung wurde ,:inächst di« sage des kommissarisch oernommenen Studenten -Lcyserl Tresden verlesen Sodann wendet sich der Angtklagte r I 'N längeren Ausiubrungen gegen btc B oauprungea 0 r I jchilli, daß er unkollegial, streng und geschwätzig \cv LoriE I ' - & Bors« .„Zeit Mi •ÄK I ... ;j DU qi I ■; .-toir.gtcn 1 I £.7701 2-uev I I ' gelten sei. - I . luibrua ge> | zibeits Iricfr an 1 :! ZffÄ fein,. )r:i Tagen I I kb 0 ' Lstzhörde d I je:* einholt. I ‘ e? soll unjuu L. jiXit von h | är Gewerbezi Ärbeitsbe! I im ÄoIcniKT] I ilbs. 1, V I >,-lt tägliche Ar ::Iührende um beiraat. : ftüen zwischen I Lahl der Ai I irnbexfeibenbe, i ' jß Seftimmung . -MÜigm, sollen b verpjlichtet s e Scckstäste eine I 1 Uderarbeit st »ist- A 1 Gesetzen iintweinko igenDeit Gesetze 1 der Auihebu ; .ttn Lpirilnszei c. dmossen werd n ’jr entgehend« rä-nbe Preüerht c me vor fort) Liq direkt von 'JA von der Regi v. üliihcbung der rfs, sondern gle im Reiche die 1 cj mit ihr die rr 1909 i WMllg zu des trtibranb und I in die Macht d .51 Kesttzentwurs i I in der vor ioll an bei l kinricht ras Reichst Ekv Zahlungs ' -4liungskoslena U; -n nur noch 1 ober zu rostscheckkonlo «ui ta R u l'visUnden bei /«Wnijter vor . «r Erwagum | bei ben' I .Hetzen I ** hessische 3 IMt- Öanbel ■ Win? X\ ?ett1 I • nin könne, ol I , ^bank gq I seien. ist, har der Aus- i an einzelnen Tagen ein ver- , sollen aus höchsten- fünfzig Er fiarben an. Zusammen: 1 Kl) Blinddarmentzündung 1 (1) Uch ' saft sein könne, ob so weitgehcndc Anforderungen, wie sie rer Reichsbank gestellt wurden, bet den hessischen Berholtti Berhöltnissen un Platze seien. Heinrich Noll Haus-und Servier-Kleider Telephon 292 Mäusbur^ 7 Projektlons - Apparat fOr Vorträje mit Lichtbildern zu verleihen. v"/. Tanzmusik, 3. Feiertag Zur schonen Aussicht" wozu ergeben» einladel Anfang 4 Uhr RS Herdes mein Lager zu besichtigen. 3776 A. Höß, Ttezftr. 6. Hf 1(1) 1 Kl) 1(D 1.(1) 2 1(1) 1(1) 2(1) KD 2 Kl- Lungenentzündung Herzkrankheit Schlagflub Diagengeschwür streb- Altersschwäche Lebensschwäche j.nzung der oiesbczuglid-en Paragraphen der Reichs-Gewcrtn - Kirnung (88 138 a und 139 a) vorgeschlagen: Tem Arbeitgeber l1I gestatlct sein, in besonder- dringenden Fällen für die Tauer nn drei Tagen sofort Ueberarbeit leisten zu lassen unter der «acht. Für Gewerbezweigc, in denen an einzelnen T< rthrles ArbcitsbedünniS austritt, ' Tapeten 5 Slaturell Tapet, v. 10 Pf. an Gold-Tapeten von 80 Bi. an id.ichönü.u.nenest.Ptulwrn MwerLtoslensr.Musrb.^tr^ll3 W>r.Xlegericht eine G 1 ä u b i g e r v e r f a m m l n n g statt, die ein recht trübes Bild für die nicht bevorrechtigten Gläubiger entrollte Denn e4 nicht gelingt, den iimsangreichen Grundbesitz DortcilbaU u verwerten, werden die nicht bevorrechtigten Gläubiger mü ihren Forderungen leer ausgehcn Tic Höhe der Forderungen liebt noch nicht fest, wird aber sicher eine Million übersteigen. Die Stadtsvarkajse in Worms bat Hypothekenforderungen in Höbe von 485 000 Mark und die Bankfirma Lahn u. Co. in Frankfurt am Main solche in Höhe von 364 000 Mark eingereicht Geschäfts - Eröffnung. Ich habe Diezftratze Nr. 6 ein LpkMlgtschäst in Lestll nnii Herden eröffnet und führe nur bewährte Fabrikate erstklassiger Firmen wie: Funker £ Rud ttarlorube, Röder-Tarm- stadi, ttreh-LLertbcim, (iibclebäuicr Herde, Burger Ceicn, Schornftein-Äufsayc, Gasherde uiw. 66 wird mein Bestreben fein, meine Kundschaft in jeder Weife zufrtedenzustellen und sichere ich prompte Bedienung bei billigster Preis sie llung zu. Niemand versäume, vor Einkauf eines Liens oder •zagen ist. 3. Gesetzentwurf betr. die Beseitigung bei ranntweinkontingents. Tie Stellungnahme zu dem erliegenden Gesetzentwürfe vollzieht die Handelskammer wie folgt: bn der Aushebung der sogenannten Liebesgabe dürfte das ir der Spirituszentrale vereinigte Brennereigewerbe durchaus ird)t betroffen werden, denn diese wird unschwer in der Lage sein, >.n chr entgehenden Betrag des Kontinßents durch eine ent- ttedjenbe Preiserhöhung auszugleichen. Die Liebesgabe wird also ui) wie vor fortbestehen, nur mit dem Unterschiede, daß sic finnig direkt von den Konsumenten erhoben wird, während sie either von der Regierung für die Brenner eingezoaen wurde. Soll xe Aufhebung der Liebesgabe nicht einseitig als Konsumsteuer litten, sondern gleichmäßig Produktion und Konsumtion belasten «d dem Reiche die crhofstcn Einnahmen bringen, dann sind gleich- .k.iig mit ihr die Bestimmungen des Branntweinsteueraesetzes >i'M Jahre 190*J über den Turchfchnittsbrand und den Vergal- unaszwang zu beseitigen. Tiefe Borschriften über den Durch- ltmittSbrand und den Vergällungszwang, auf denen einzig und allein die Macht der Spirituszentrale beruht, werden aber durch ien Gesetzentwurf in keiner Weise berührt; der Gesetzentwurf ist ishalb in der vorliegenden Form unannehmbar — ^n diesem -inne soll an den deutschen Reichstag berichtet werden. . 4. Einrichtung von Bank- und Postscheckkonten. Tas Reichsdankdirektorium hat zur Förderung des bar- icldlosen Zahlungsverkehrs eine Anordnung an seine Bau- und oerwaltungskostenabteilung erlassen, zukünftig bei Anschaffungen iller Art nur noch mit solchen Lieferanten in Geschäftsverbindung .u bleiben ober zu treten, die sich zur Einrichtung eines Banker Postscheckkontos bereit erklären und dies durch einen Ausdruck auf ihren Rechnungen ersichtlich machen. ES hat ferner xn Vorständen der Rcichövenvaltung sowie dem prcußi|che» Herrn Iftnanzminister von seiner Maßnahme Mitteilung gemacht und wch der Erwägung des Herrn Reichskanzlers anhcmigestellt, ob licht auch bei den anderen bundesstaatlichen Verwaltungen ein ileiches Vorgehen anzuregen sei. TaS hessisct>c Ministerium des Innern, Abteilung für Land. Wirtschaft, Handel und Gewerbe bat nunmehr in einem Rund- chretben die hessischen Handelskammern um ihre Ansicht be* Tagt. Es ist seinersefts der füianuiig, datz, io sehr man den bargeldlosen Zahlungsverkehr fördern solle, es doch sehr zwetsel- • - - • * • —*-—K- **'*- von Kristallklares Natur- u. Kunsteis iestrt zu billigsten Preisen in u. au her Abonnemenl Merei ii. Biertaiii. B. tettr Steinstr. 48 — Tclevbon 581. 3526 Mbonuemcnl kann zu jeder Zeit begruue»-^ Kleine Lagcschronit. In Homburg v. d. Höhe starb der Rittmeister a. D. von Klitzing, der seiner Zeft als Adjutant der Brigade Bredow den berühmten Todesritt bei Mars-la-Tour nütgt> macht hat. In Köln stürzte am Freitag ein Etsenwaren-Grotzlager auf dem Fnesenwall zusammen. Tret Personen konnten sich retten, vier wurden unter den Trümmern begraben Zwei Verunglückte wurden durch die Feuerwehr geborgen. Tie beiden anderen sind wahrscheinlich tot. Der Kutscher R u ck e r t in Berlin sollte wegen Verbüßung einer Polizeihaftstrafe von den Schutzleuten Biene und Schönfeld in seiner Wohnung verhaftet werden. Er setzte der Verhaftung Widerstand entgegen und entriß Biene, nachdem dieser ihm einen Säbelhieb versetzte, die Warfe. Er versetzte dann dem Schutzmann Schönfeld einen Faustschlag gegen den Unterleib. Schönfeld zog seinen Revolver und gab einen Schuft ab, der Rückert in tnc rechte Halsseite traf. Rückert wurde schiver, aber nicht lebensgefährlich verletzt, ins Äftankenhaus gebracht. In Erfurt st a r d im 89. Lebensjahre Frau Julie Riem- )ch neidet, geb. Salzmann. Tie Verstorbene galt klls die tttbllih. 'S» I ÄÄ’Mj ) I SÄsS Blutungen. J ^NUUdUglL^I edberg. jöi- Unter großer «I 9 ftömmerjicntji ?t£I Kranze wurden n> | b^g, dem Detaillistem^ auf es usw. d ÄheinhesM. >vird die Erhebung einer I ge/lanl. Tie Steuer soll f kommen. — Am yicsigu, .J Her |einem(Enbe cnigcj ■n haben die Forderung^ z| V Mai. Ter seit Zahm J itoerem angestellte Äaal-ur.! gen verschwunden und man -I lnterschlagungen hat zu s-Le llaüaiL Mai. Im hiesigen Theater -e- vorstellung zum Besten!e Imgebung des unter dem 'Kt eutschen Frauenverr.: e Kolonien statt. Zur i. Schwank „Talolo" (Samoam' tu).ngütig, daft et gleich am ersten Tage der zuständigen Der- , ^altungsbehörde davon Kenntnis gibt und die Erlaubnis nach- wglich cinholt. Es soll unzulässig sein, datz die Behörde die Erlaubnis von Lieberarbeil von der Zahlung eine- höheren Lohnes abhängig ____ 1 (1) - Summa; 10(8) 7 (5) 1(1) 2(1) Anm.: Tie in Klammern gefetzten Ziftei». „.„cn an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden zkrankheft auf von auswärts nach Gietzcn gebrachte Kranke kommen. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gietzen Zur Bekrästtgung der Rotwendigkrit einer Hinter! andbahn Gietzcn — Gladenbach— Bicde n- köpf Hal sich die Stadt Gicftcn in einer Eingabe an das preußische Eisenbahnministerium gewandt und in recht geschickter und wirkungsvoller Weise die Vorzüge des fehlenden Verkehrsmittels darzustellen gewußt. Wenn der Erfolg dieser Eingabe auch vielleicht keine allzu großen Erivarliingen rechtfertigt, so sinken diese noch weiter, wenn man die Beischrift der Gießener HaiidelSkammcr dazu liest. Eui Konglomerat von Werten und Gewichten, daS jeden Zusammen Hanges entbehrt, findet sich da, an dem das preutzische Ministerium seine Freude l-aben muß. An Ungeschicklichkeit ist es »iveisellos nicht zu überbieten und man kann nur annehmen, daß den Mft- gliebern der Kammer dieses Prachtstück nicht Vorgelegen haben kann Gießener Kaufleute. SSSrOl I ^Slich lft- N bk *Ctcn- k ’ 5°Khiert m[Q'; 5 teilt. Tie^?-^^-- i"' 1 J läge im Kalenberjahre Ausnahmen von den Besttmmungen des j 137 Abf. 1, 2, 4 mit der Maßgabe zugelassen werden können, Kit die tägliche Arbeitszeit zwölf Stunden, an Sonnabenden und k: rabendcn von Festtagen acht Stunden nicht überschreitet und die w gewährende ununterbrochene Ruhezeit nicht weniger als zehn stunden bcttäat. Zn der ununterbrochenen Ruhezett müssen die stunden »wischen 10 Uhr abends und 6 Uhr morgens liegen, ric Wahl der Ausnahmelage soll dem Arbeitgeber sreistehen. -owerbetreibende, die Arbeitcrinneii über 16 Jahre auf Grund ildjcr Bestimmungen über die gesetzlich festgesetzte Zett hinaus ^äjäftlgen, sollen dies nicht vorher anzuzeigen brauchen; sie ulicn verpflichtet fein, an einer in die Augen fallenden Stelle Ikt Werkstätte eine Tafel auszuhängen, aus der jeder Tag, an bnn Ueberarbeit stattfindet, vor Beginn der Ueberarbeit einzu- V?; er4.L fn Jeder belteMgen Schriftart u Karten- VII ITRarren csrte.rsvie n,it rcrkeinaller »tu6-ntild»«, Vereinigungen,Uc fert zu missfgenpreiten Brüh riebe CLniverfitÄte-Drucksrä, in Satin Aug. und Baumwollstoffen mittelfarbige u. helle Streifenmuster :: Gute, waschechte Qualitäten :: 7.50 o 8.50 o 8.75 1 Meistbegünstigung im Handelsvertrag. Tie ii stiftet Zeit laut gewordenen Zweifel darüber, ob daS System -r l'leiftbegünfrigung in der deutschen Handelsvertragspolitik auch rnerhin dieselbe Stellung wie bisher einnehmen soll, hatten dem Teulichen HandelStag Veranlassung gegeben, das Für und Wider tziricr Frage genau zu prüfen. Tabei ist der Ausschuß deS Handels- rcqs zu der Ansicht gelangt, daß die Vorteile der unbeschtänkten und unbedingten Meistbegünstigung ihre Nachteile überwiegen und f^ehalb im Interesse unserer Exportindustrie und unseres Ex- .Irlhandri> an dem System der Meistbegünstigung unverändert - siiuhallen sei. — Tie Handelskammer stimmte dieser Ansicht ? a Tcutschen .Handelstags, die in einer längeren Resolutton j Uten Ausdruck gesunden hat, zu. 2. Arbeitszeit der Arbeiterinnen. Ta eS zur- .,it im Reiche an einer Einheitlichkeit der Bedingungen sehlt, u -ter welchen die Ueberarbeit der weiblichen Arbeitet seilens 6 c unteren Derwaltungsbehorde zu bewilligen ist, hat der LuS- ,.utz des Teutschen HandelstaaS folgende Abänderung bezw. Erdet diesbezüglick^en Paragraphen der Reichs-Gewetbi» trajkammer. Gießell, 24. Rai r strafen slau, der wegen LMliaM sich int April b. 3. in ™ nalen Gefängnis, 4 Wochen i despolizeidchörde verurteilt t, da er geständig war, an zrandstifterin. tagd L. R. von Dwernhem >nden Tagen un Rar, o < : von etwa 2o M Rk. ehandümg an.^Das Gm^ ije von einem ^ahr dre - :ben ihr ih« AgA nnd^ in ZujaMmcnhang ige Tötung. SsSSÄ SÄ=® glichen AergernM" st der ?'t)ü gjya' und r i lälv i„t§- ■ gaiCÄ bon »• T' v* 7 l & n ifung gey Tie Handelskammer har jub unter Zustimnnmg zu diesen Ve- benfen der Gtoßh. Ministerialadteilung dabin aasaeiorochen, dap ie solche weitgehende Forderungen, Vie sie von der Reichsbank an .Handwerker und Lieseranren beiüglich bet Anlage eine# Pon check- oder Bankkonto.' gestellt worden sind, jiidrt autdeitzen und ein analoges Botirebcn seitens der bessischen Staatsbehörden mmt befünvorten könne Dagegen würde sie es begrüßen, wenn die betreffenden fcreife auf die Zweckmäßigkeit einer solchen Einrichtung bei passender Gelegenheit und in belehrender ^Betie buixb die Behörden selbst bingewiesen würden, wobei jedoch felbst der Schein eines Zwange# zu vermeiden fei. 5. Tarismaftnabmen zwecks Aufrechterhaltung de# im westdeutschen Erzbergbau und im westdeutschen Eisengewerbe bestehenden Wettbewerb s v e t h ö lt n i sse s. Bei den Verhandlungen des preutzi- chen Abgeordnetenhauses am 8. und 9. Mar; d Is. bat der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten der fübipeftbeuneben rote brr niederrheinischmxst'älischen Eisenindustrie roeitgebenbe Tariiermäßi- gungen in Aussicht gcftdll, deren Einführung voraussichtlich bald erfolgen wird und welche geeignet erscheinen, bas Wettbewerbs- Verhältnis im westderttschen Eisengewerbe zu ungunften der Hoch- ofenstalioncn des Lahn- unb Till^ebiets zu verschieben, lofent nicht gleichzeittg entsprechende Taritetmäßigungcn für bieseS Industriegebiet bewilligt werben. In biefem Sinne i|t bcMxiIb bie Handelskammer gemeinsam mit den Hanbclskamrnern in Wetzlar, Limburg, Tillenbutg und bem berg- und dütleiimännischen Verein für die Lahn-, Till- unb benachbarten Reviere bei bem Herrn Minister der öfsenllichen Arbettcn vorstellig geworden. 6. Po st Verbindung auf bet Lahnbahn. Ksn btn beteiligten Verkehr»kreisen wirb es als ein großer Mißstand emp. funden, daß zwischen den Zügen 410 unb 416 von mittag» gegen 12 Uhr bis abends 9-. llhr, also während eines Zeit- raums von mehr als 9 Stunden, keine Bahnpost lahnabwärts verkehrt. Gemeinsam mit den Handelskammern in Wetzlar unb Limburg hatte daher die Hanbelskammer die baldige Einstellung eines Postwagens in den Zug 412 der Lahnbahn beantragt. Seitens der Äaiserl. Postverwaltung konnte ieboch ein Bedürfnis zur Einrichtung einer Schaffner^Bahnpost im Zuge 412 Gietzen Koblenz — ab Gießeii 3.13 nadynr — nicht anerkannt werden, da nach den gemachten Feststellungen bie Schafsner-Bahnpost auch nicht annähernd ausgenutzt werden könnte unb ber zu erzielende Vorteil zu den aufzuwenbenben hohen Kosten in keinem Verhältnis stehen würde. Um bem Verkehrsbedürfnis Rechnung zu tragen, sollen außer den Briefkartenschlüssen, welche schon jetzt im Zug 412 durch Vermittlung deS Eisenbahnpersonals zur Beförderung «langen, vom 1. Mai ab von Gießen aus noch Briet- posten nach Limburg und Tiez abgesanbt werben. 7. Zugverkehr zwischen Bayern und der Main- Wes er-B ahn. Nack dem neuen Fahrplan trifft Zug D 4< aus Würzburg 9.55 Uhr in Frankfurt ein unb Zug D 27 a nach Gießen—Kassel—Berlin verlätzt Frankfurt ebenfalls um 9.5o Uhr. ES ist sonach ein Heber gang von dem einen au| ben andern Zug nickst möglich. Aber auch von Hanau über Bruchköbel— Friedberg kann man ben Zug D 27 a nicht erreichen, ba Zug D 47 in Hanau um 9.22 Uhr eintrifft, lvährend ber Zug nach Friedberg bereits um 9.11 Uhr dort abgeht Durch Kürzung des Zwischenaufenthaltes und der Fahrzeit von Aschaffenburg nach Frankfurt «ließe sich Zug D 47 doch wohl so beschleunigen, baß ein Ucbergang auf den Zug D 27 a in Frankfurt möglich wäre. Eine dahingehende Eingabe der Handelskammer Wurzburg an die Königl. Eisenbahnbirektion Frankfurt a. M. ist von ber HandelSkammer unterstützt worden. wandern und Keifen, vader und Zommerfrifchen. Bad Brückenau. Bereits in den letzten Apriltagen sind die ersten Kurgäste hier angclontmen unb täglich treffen neue Besucher in bem herrlich gelegenen, burd) so hervorragende Heil- schätze ausgezeichneten Bade ein, dessen idyllische Umgebung zurzeit im schönsten Fruhlingsschinucke prangt Die K. Badeanstalt mit ihren komforiabeln unb zeitgemäßen Einrichttmgen, in welcher es außer Stahl- unb Moorbädern auch elektrische Bäder, Kalt- wasserbehanblung, Inhalationen usw. gibt, ist seit 1. Mai Wieder geerntet unb das Kurorchester spielt täglich dreimal tn dem Musikpavillon auf dem Kurplätze. Der im vorigen Jahre neu «baute große Quellentempel über dem Wcrnarzer Brunnen, in Verbindung mit der ausgedehnten Wandelhalle, tvelche bie Sinn überbrückt unb mit zwei reizenben Gartenpavillons im Barockstyl vergehen ist, gereicht bem Bade sehr zum Vorteil. Statt Karten Ottilie Weis Carl Schieferstein Verlobte 6ber-Widdersheim Pfingsten 1912 Es labet höflichst ein Fr. Krüger. Eintritt frei. (O4461J Eintritt tret Markt 9-10 | ' Gebr. Imheuser --D .. prmebmung oe5 Angeffagten Männle fortgesetzt und die 'caqe beforvch-'n. ob der Angeklagte Männle von der Station Kggen ab noch beschüfttgt war. Sitzung Wrof$bcr(Ofllid)cr Handelskammer Gießen für die Ureise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-AuSzug Gießen, ben 10. Mai 1912. Anwesend sind die Herren: Geh. JConnnersicnral Heichel- r.,m als Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald als 2 stell- •rtretenber Vorsitzenber, Türbftk, Friedberger, Ihring, Noll, jmiped. Röhr, Stammler, Wallach, Zurbuch und der Syn- T(h Nach Ausbildung an der Universitätsaugenklinik zu Leipzig bei Geheimrat Sattler und langjährig. Assistentenzeit an den Univ.-Augenkliniken zu Würzburg bei Geheimrat von Heß und Königsberg bei Professor Krückmann (jetzt in Berlin) sowie Lehrtätigkeit an der Universität Königsberg habe ich mich in Giessen, Seltersweg 79 II als Spezial-Arzt lir Ip-taMten niedergelassen. Operative Behandlung in der Wohnung sowie im evangelisch, oder katholisch. Schwesternhaus. Sprechstunden: 8—11 u. 2—4 außer Donnerstag nachmittags: Sonn- u. Feiertags 8—10; zu anderer Zeit nach vorheriger Verabredung. Teleph. Nr. 607. Dr. C. H. Sattler Privatdozent für Augenheilkunde 3655 an der Universität Königsberg. taug. UckO» Arnsburg d. Lieb. Am 3. Pfingsttage, dem 28. Mai, nachm. 2 Uhr, feiert das Rettungshaus Arnsburg sein Jahresfest. Webner: Proseflor Dr. Burnhfluser, Marburg. Psmer ßttling, Rödgen b. Liegen. Jedermann ist herzlich cingeladeu. 3736 Der Vorstand. Llebigshöhe. Am Dienstag, den 28. Mai (3. Pflngstfeiertag) Militär-Konzert ausgeführt von der Kapelle des hiesigen Inf.-Rcgts. „Kaiser Wilhelm“ unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löber. 64417 Anfang 4’/« Uhr. Eintritt 45 Pfg. Kiiematograpli Bahnhofstr. 54 04433 Bahnhofstr. 54 Die Schlange am Busen Drama aus der Gesellschaft in 3 Akten. Motto: Was man zu heftig fühlt, Fühlt man nicht allzulang!" (Goethe). Ein Film, wie dec vorliegende, bedarf eigentlich keiner Empfehlung, denn er besitzt eine Handlung, die zugleich die besten und schlechtesten Instinkte des menschlichen Charakters behandelt. In welch künstlerischer Weise dieses hier geschehen ist, wird jeder bedingungslos zugeben, der diesen Mutuskope-Film sieht. Außerdem das übrige Programm. Wetzlar • Mtagartei • Welzlar Am ersten Pfingstfcicrtagc: 04325 Großes Militärkonzert auSgeführt vom Musikkorps des Infanterie Regiments „Kaffer Wilhelm". Direkt.: Obermusikmeister W. Löber. Anfang 4 Uhr und 8 Uhr. Eintritt 50 Psg. ES ladet ergebenst ein Hch. Berndt. Schiitzengarten Wetzlar. Grösstes a. schönstes Saal- n. Gartenlokal am Platze Herrliche Fernsicht. Angenehmer Aufenthalt Anerkannt gute Küche. Zivile Preise. Gut gepflegte Biere. Weine erster Firmen. Pension von Mk. 3.50 an. Hch. Berndt, Besitzer. Schone Aussicht. Am 2. Pfingstseiertag von nachm. 4 Uhr ab: Garten-Konzert n. Tanzvergnügen. Eintritt srei. 104426] Eintritt frei. V. f. B.-Sportplatz 'S Sonntag, den 26. Mai 1912 Große Fußbaiiweßspiele V. f. B. I. Darmstadt Sportklub I V. f B. II. Kelsterbacher Sportklub I Anfang S'/, Ubr. 04429 Eintritt 30 Pkg. Kinder u. Militär 20 Psg. Hordseefahrten HUMBUReAMtRiKA Seebäder u Riviera -Dienst MAMBURGSStPauli Landunqsürikta) Direkte Fahrten Hamburg - Helgoland - Borkum. Vertr. Barnch Strauss Xachf., Alicestrasse 2. J „Kolosseum“ Wallthorstr. Inh.: Karl Ohm Telephon 645. Täglich abends ab 71/, Uhr: Konzert der Wiener Damenkapeile „Slurm“. Am 2. Pfingstfcicrtagc: [a”/8 Grosser Pfingst-BaUI, Anfang 5 Uhr. Ende 5 Uhr früh. Herrenkarten 50 Pfg. inkl. Tanz. Damen frei. UM» »WM direkt an der Straße Wieseck-Alten-Buseck Am dritten Pfingstseiertag, von 4—6 Ubr nachm.: A A d Hieran anschließend; Konzert bei freiem Eintritt. 3740 »7* Frisch geschlachtet! ff. Biere aus der Brauerei IHRING, Lieh. Um geneigten Zuspruch bittet Ludwig Werner. tzWvöii MM. Am 2. Pfingstfeiertage: Tanzvergnügen. Es ladet ergebenst ein 04409 Gg. Peil. Sontrfeii: Zigurrenhaus 5onntig,®f, onnen straüe. Zirkus May Giessen, Oswaldsgarten. Gewaltig emvorttrebcnd, kommt diese bedeutendste Wandcrschau, die bisher in Giesten gastiert bat, zu dem jetzigen ZvkluS von Vorstellungen mit 2 Sonderzügen 2. Im Marstall des Zirkus Mav stehen Raffe tzserdc edelsten Geblüts, in den ttäfigwagcn sind, bisher in dieser älnzahl noch nicht gezeigt, 35 Löwen 35 Eisbären, braune Bären, Kragenbären, gefleckte Panther, Zebras, Lamas, Kamele, Guanatos, Hirsche usw. usw. uutcrgebracht, die alle in den Vorstellungen des Zirkus Mav vorgefübrr werden. Hierzu gesellt sich, auch in Zoologischen Gärten nicht vorhanden, der Orang-Utang Johanna Johanna, wie ein Kind zutraulich, wirkt, ebenso wie die genannten Tiere, in den gran dioien Vorstellungen dcS Zirkus Mav als ein Weltwunder mit, und repräsentiert alleine an sich einen Wert von hunderttauienden von Mark. Zn der Tierschau des Zirkus May werden alle exotischen Tiere gezeigt. 2 Musikkapellen 2 konzertieren im Zirkus Mav, nud mit den von Publikum und Presse einstimmig gelobten zirzensischen und artistischen Zlünficn, den Treffurschaunücken mit Raubtieren usw. usw. begiunr demnächst das 3772 kurze Gastspiel des ZIRKUS MAY Biograph Blockstrasse 12 04448 Blockstrasse 12 Ab heute, wunderbares M-Prograum! Bürgergesellschast.i 1. Pfingstseiertag: Familie« Ausflug nach der »Waldesruh" bei Kl.-Lindcn Abmarsch 3 Uhr von der katholischen Kirche. 3. Pfingstseiertag: Abends gemütliches Zu iammcnicin iin »'BoiifcUei*, vä j Ter Vorstand. Bafllahrer-Verein labenau Londorf 1902 10. Stiftungsfest nm 26., 27. und 28. Mai (Pfingsten) 1912. Fest-Ordnung: Tonntag, den 26. Mai Abends 8 Uhr-. Kommers auf dem Zeltplatz. Montag, den 27. Mai Morgens 7 Uhr: Weckens. 3760 „ 8—9'/, Uhr: Empfang der Dauerfahrer. Mittags 1—1'/, Uhr: Empsang der Gastvcrcinc. „ 2 Uhr: Preiskorio und Fcstzug durch den Qrt. Hieranschliehend: Vcgrüstungschor durch Gesang- verein. Begrünnngsanivrachen. Rcigenfabren des festgebcndcn Vereins. Fcstprolog. Liedcrvorträgc von Gesangverein „Frohsinn" Bondorf und „Liederkranz" Kesselbach. Rcigenfabren der Gastvcrcinc. Turnerische Vorführungen des Turnvereins Londorf. Tanz und Volksbelustigung, tu Abends 7 Uhr: Preisvcrtcilung. „ 8 Uhr: HuldigungSrcigen durch 8 Damen aus- geführt. Pvramiden durch den festgebenden Verein. Dienstag, den 28. Mai Morgens 10 Ubr: Frühschoppen auf dem Festplatz. Mittags 1 Uhr: Jestzug durch den Ort. »er- Tanz und Volksbelustigung. “WX Es ladet ergebenst ein Der Fest-Ausschuss. Bezugnehmend aus vorstehende Annonce empfehle ich den verehrten Festbesuchern meine prima Weine, vorzügliches helles Vier der Union-Brauerei und meine vorzügliche Küche._______Kurl Göbel I.. Festwirt. W 2. Feiertag von 5 Ubr ^anwuitöwi» V I Kaiser-Allee. 104402 Wellersburg. 3. Pfingstseiertag große Tanzbelustigung im Freien gleichzeitig empfehle ich meine schöne schattige Sommer- wirtschast nebst Laal für Vereine und Ausflügler. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 04432 Hochachtungsvoll Heinrich Weller XV. Staufenberg, Am 2. Pfingstfcicrtagc pp Tanz-Musik wozu freundlichst einladet 3747 L. Geisffer, zum kühlen Grund. 8^* Annerod. Am 2. Pfingstseiertag gutbeictztc Tanz-Musik 8nte iOtikn, 8ieflener Prma Ntjftlnicin. Ergebenst ladet ein 04416 Gastwirt Phil. Wächter. 2. Feiertag [04460 Zum Ostend Tanz Musik Gesaogverein Harmonie gegründet 1846. 1. Feiertag: Ausflug nad) vMelhciiu b. Mitgl. Stumps. Abmarsch 3 Uhr von der Lahnbrückc. 2. Feiertag morgen: Frühschoppen im Vereinölokal. Rachmittags: Ausflug zur VuWenkc b. G rogen-linden. Abmarsch 3 Uhr von der kathol. Kirche. Bei ungünstiger Witterung siehe Vereins lokal. vti/4 Ter Vorstand. Dreiakter. Ein Schlager, der alles bisher Gebotene bei weitem übertrifft Oie verlassene Insel Hervorragendes Seedrama Das Zirkuskind Komödie Vor und hinter den Kulissen Varietsaufnahme Das Kind als Vermittler Drama aus dem Leben Moritzens Eroberungen Humoristischer Schlager Die Hand der Unschuld Lebensbild Turnverein 1846 I 2. Pfingstseiertag morgens 7 Ubr: v1 Frühtour mit?Ml ll. ö. Schiffenberg. Zusammenkunft Vubroiftl* Bauer fcher Gesangverein Am zweitenPfingstseiertag nachmittag: Zlusslug nad) dkl fforftbaug „Sohkivart". i Bei ungünstiger Witterung Zusammenkunft i.Postkeller. y“/s______Ter Vorstaad. Gesangverein Heiterkeit 1. Pfingstseiertag: Zusammenkuollbei Milpik 2. Pfingstseiertag: NLlliilieu-Zusaoiiueukuiil tut Philosopkenwald bei Mitglied varnickel. vb/6________Der Vorstand. ZM GamhriW 2. Pflugstscitrtlig Tanz-jVitisil! ES ladet freundl. ein m Baltb. Wacker.^ Xkittlinden BeruhnWüsn Am 2. Pfingstseiertag vor: 4 Uhr nachm. bro 4 Uhr morg Tanzmusik (Blechmusik). ES ladet böfL ein fr. Bernhardts y Italer Mm Direkt.: Hermann Stelngoetter Frcitag,dcn»l.M-i»»»^ abcndS 8 Ubr Einmaliges Gastspiel der berühmten ^-antnben Mme.Hanako Preise: L W#® S I II. Parkett L25 Stt- ufnM Loztaldem- llnterstaüts Statthalters a eit dem Budg> •egenüber eflui /21 !r. »2 ch o :eirechts b( im unter de & Nitgliedei elaatssekrc xUe darauf l Ä der Legis rie das gleid .lunission tä sr Berständi Trotz der i Debatte be M Aussprach schott, •oin von B icntm bei iht erschlich vorgej ieiit des Pari innag angeno ji überweisen, chb. Nächste straßb «5*3 ^Ihir a t und des >-idilfen. .Menfttzung ' Kerordr drückte Scheden sei, > r.ack!ge|U Mrderausd M5 lbre Verb ,rn der Zwe .-i: und gar inten Kamm vn'Mdige, bi y sei nötig, Gelegenheit in alb die sach^ N zu übern Die Lfenpesl ‘amen bis S hi Nilitä morgen Militärisch ^enge in bi Übungen : mibe jedoch z ch beendet. H Im, leuer, ungefäh Lusstand. ^lisri gebrach '-sumehr richtic lSOVerivut ltle. An viel Wft. Die ^le, ihnen d ”aus den 8olijei abge *Ktn9e. die u Finsternis . 50 000 F ^euyork.