Drittes Blatt
162. Jahrgang
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die Namen von 16 Kämpfern auszunehmen haben.
△ Ober-Hörgern, 25. Febr. Hier starb gestern der Landwirt Wilh. Schmalz, ein Kriegsteilnehmer
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"Eisenbahnpersonalien. Aus Anlaß der Der- ehung in den Ruhestand erhielt das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens der Lokomotivführer Bieter in Marburg. Das Mlgemeine Ehrenzeichen erhielten: der Rangierfuhrer Volk in Allendors a. d Lumda und der Rangiermeister Walther in Fauerbach.
"Vom englischen Generalkonsulat in Frank» furt. Von heute ab ist die Kanzlei des Großbritannischen Generalkonsulats nach TaunuS-Anlage 11 verlegt, worauf Interessenten aufmerksam gemacht seien.
Landkreis Gießen.
/\ Annerod, 25, Febr. Eme Ehrentafel für die KriegSveteranen will unsere Gemeinde gemeinschaftlich mit dem Kriegeroerem in der Kirche errichten Die Aus- ührung geschieht voraussichtlich in Eichenholz. Tie Tafel wird
Beratung der Eltern durch die Lehrer überlassen bleiben, ob l gewählt. To ich die Ergreifung dieser Handwerke empfrehlt. |fopf gefeiert.
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Stebaftten. Expedition und Druckerei: Schul» stratze 7. ExpediNon und Vertag e** bL »fbafiiorrt^WllX. rel.-Abr>?lnze,geru> etzen.
(Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesjen
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1866 und 1870/71.
Kreis Friedberg.
8. Reichelsheim, 26. Febr. Lehrer Will Rendel sprach Sonntag, den 25. d. MtS., im Gasthaus Pfälzer Hof hierüber: .Aufgaben der Kriegervereiuc in der Jetztzeit." Dem Vortragenden wurde für feinen interessanten und belehrenden Vortrag lebhafter Beifall gespendet. — Bei Abbruch unseres alten Pfarrhauses wurde an einem Balken folgende Inschrift gefunden: Dieser Bau ist zu Hunnstadt gefaufet zum Pfarrhaus allhie, ufgericht den 23. Augusti anno 1623. Geeheret sei Gott der Herr, der allein Wunder tuhet.
Kreis Wetzlar.
X Krofdorf, 24. Febr. Der Gesangverein ,o)er» mania* hat seine 70jährige Jubelfeier auf den letzten Juli-Sonntag festgelegt. Gleichzeitig wird der im Vorjahre mit sechs Vereinen gegründete DünSberg-Sängerbund sein erstes BundeSsest hier abhalten. ES sind Einladungen an alle benachbarten Gesangvereine ergangen.
Hessen-Nassau.
X Rod heim a. d. Bieber, 26. Febr. Im Stork'schen Gasthof tagte gestern die Hauptversammlung deS KreiS» KriegerverbandeS Biedenkopf. Landrat Dr. Daniels begrüßte besonders den erschienenen Ehrenvorsitzenden Land- tagsabgeordneten o. Heimburg - Wiesbaden. Schrift- und Kasienführcr Weigel gab die Jahresübersicht und den Kossen- bericht. ES waren 72 Vertreter auS den 81 Zweigveremen erschienen. Als Vertreter für den Nasi. Kriegertag, der am I iß. Juni in Herborn tagen soll, wurde Laudrat Dr. Daniels
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im seinen Neigungen und seiner Benmla^ng entsprechend n lvt zu ergmfim. Die Slusbildungskosten sind gering im Berit) zu den Poften, die die Vorbereitung aus andere Beruse ittsackt. Dabei seien die Eltern und Bormünder gewarnt aus vor den kosten der Lehrzeit, die Kinder einem Berufe zu
„.ihren, der zwar bald höhere Löhne zahlt, aber keinerlei wirk 6 iniftc Schulung uitb damit Aussicht auf Borwartskoinincn gibt
besonders schwer ins Gewicht fallender Vorteil bei der Wahl «4 Landioerks zum Beruf ist noch zu erwähnen, daß die rl6ftänbiqinarf)unn auch kapitalarmen Personen leichter wird als anderen Berufen.
Nachstehend soll auf die Handwerkszweige hingewtesen wer , deren Ergreifung vorteilhaft ist.
Zunächst ist daraus hinzuweisen, daß von den Nahrungs i 11 e 1 g c w e r b e n , ben Bäckern, .Konditoren und Metzgern i all 'Lehrlinge verlangt werden Die Aussichten aus gut> pbltc Gehilfen stell en sind nicht schlecht und strebsame Leute tt etwas Kapital können sich IcidU eine Eristenz schaffen.
Auch im Bekleidungsgewerbe bei den Schneidern und _ hmachern sind freie Lehrstellen vorhanden. Tie Aussichten in Wem Gewerbe sind ebenfalls gut, da tüchtige Gesellen sehr urbt sind und überall gut bezahlt werden. Im Friseur- iverbe sind zwar im tzerrengeschast die Aussiästcn weniger , dagegen finden geschickte junge Leute, die sich zu Tarnen- kuren eignen, stets gutbezahlte Gehilfenstellen. In den ver- idicnen Zweigeii des Bau Hand Werks werden ebenfalls linge gesucht. So besonders im Maurer-, Zimmerer-, Dach- er- und Glaserhandwerk. Besonders wird im Glaser Handwerk c Mangel an Lehrlingen und Gesellen geklagt, obgleich dieses Itioerbc zu den bestbezahlten gehört. Auch im Spengler- und " ------------c- =•••-'-— junge Leute gute Lehr-
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Au» Stadt und Land.
Gießen, 27. Febmar 1912.
Aussichten im Handwerk.
Die Handwerkskammer zu Darmstadt schreibt:
Die zu Cftern bevorstehende Schulentlassung stellt wieder eine Anzahl von jungen Leuten vor die Berufswahl.
Von der Ergreifung eines Handwerks wird häufig ?lbstand kommen in dem Glauben, das Handwerk habe unter dem »s'uß der Industrie feine Rolle ausgefpielt Sehr mit Untat Denn ivenn auch mit dem Fortschrerten der Technik einige holdwerkszweige ins Hintertreffen geraten find, so haben sich V) andere dem Fortschritt anzupassen gewußt und sind mit ihm p neuer höherer Blüte gelangt. Andererseits leuchtet es auch ein, einige Handiverkszweige ihrer Art nach eine Konkurrenz » Industrie überhauvt nicht zu befürchten haben, daß in an» yii die handwerksmäßige Arbeit durch die fchablonenhasten Er- änisse der Industrie nicht ersetzt werden kann und das Hand- iksmäßig hergestelltc Stück wegen größerer Haltbarkeit uitb tätigerer Anfertigung dem Jndustrieerzeugnis vorgezogen wird.
Die Mannigfaltigkeit der Handwerkszweige gestattet jedem.
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«uigel geklagt und doch finden Schmiede leicht dauernde, gut- •vulte Stellen in Großindustrie, Brauereien, Fuhrgefchäffen usw. r i? Lehrstellen sind ferner noch vorhanden bei den Uhrmachtern, i tru, Tavczicren unb Polsterern und Wagenbauern. ^.as tiegnerhanbmerr bietet besonders gute Aussichten wegen des stetig Äiebmendeu Zlutomobllkarossericbaues.
ferner gibt es Gewerbe, die seltener aurtrrteit oder nur in chinimten Gegenden betrieben werden, zu denen aber ie nach zchlagc geraten werden kann. In solchen Fällen durfte es der
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