bnnen ttnjdfler* .Kreiibkti hrs Mitwirkung imn nur gcänbc mnr mm 1 Zweiter Blatt 162. Jahrgang fxKbdni ttßllch mtt Ausnahme de- Sonntag-. KnlfiMMl Hungertyphus und Wohlleben für das letztere entscheiden, uuiuogvui »nb er fügte weiter hinzu: „In einer galizischen Gemeinde it man die Leute, die das traurige Handwerk treiben, Walltor* trau nd Segrfa ; Prang. Direkt, und P. Tägl. abends 81, tr Die neue Station Zungsraujoch. Hier^ KowödieK^ weit|eiKt LamlliendlSNer' werden dem viermal wöchentlich beiqelegt, dafür den Urei» Liehen" zweimal Die .^imdwtrtichaltltchen Lett- fra-riP' erscheinen monatlich zweimal. bs. Darmstadt, 26. Febr. Der Zweiten Kammer ist die Antwort der Regierung auf die Anfrage der Abgeordneten Dr. Osann und Genossen betreffend tierärztliche Untersuchungskosten der Maul- und Klauenseuche gedruckt zugegangen, die am 22. Februar durch den Minister des Innern der Kammer schon mitgeteilt wurde. „N unser uder und * fheater-Variete.Ö» Dir.: K. Oha Zur Erklärung der traurigen Erscheinung hatte der ; Referent ausgeführt: Die inbezug auf den Mädchenhandel geschilderten traurigen Zustände, soweit sie unsere । Glaubensgenossen im Osten betreffen, sind nur eine Teil- ! erscheinung, hervorgegangen aus der Jahrhunderte mi- tzaucrnden Bedrückung. Tie Erwerbstätigkeit der gali- Mchen Juden ist völlig unterbunden, so daß an 5000 Juden Mrlich am Hungertyphus sterben. Da ist es nicht zu Mrwundern, daß manche unter ihnen, namentlich solche, leite aus der Hefe hervorgehen, sich bei der Wahl zwischen und des Treiockhorns zu überblicken. Den Abschluß dieser gewaltigen Gcbirgsschau bildet das Panorama der Binnentaler Firnen vom Monte Leone bis gegen den Sankt Gotthard hin. Die großartige Station Jungfraujoch wird voraussichtlich bis Ende des kommenden Juni dem Verkehr übergeben werden können und dem Berner Oberland, wie überhaupt'der garrzen Schweiz eine Sehenswürdigkeit allerersten Ranges sichern. Dienstag, 27. §ebruar W2 Rotanontöruci und Verlag bn Br a blichen Universität- - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Ließen. lausigen Sängerwettstreiten in Ersck-einung tritt, beseitigt würde. Viel eher noch schien mir der Beachtung wert ein Vor schlag, den der Vertreter etnes hiesigen «mgesehcnrn Vereins machte, und der dahin ging, daß der Sänger — wie der Turner — nicht um Geld und Geldeswerl, sondern um Eichenkranz und Ehrentafel ringen solle. Aber, fragen wir uns, müssen denn Sängerwcttstteite sein? Gibt es denn keine anderen Mittel, den Gesang zu heben und aus seiner Höbe zu halten, als den Kampf? Ist es mit der Begeisterung für die Schönheit des beutfdjcn Liedes, mit der Lust und Liebe zum Gesang wirklich so schlecht bestellt, daß sie eine Anleihe bei irregeleitetem Ehrgeiz oder gar bei Spekulations und Gewinnsucht machen müssen? Ich habe eine höhere Meinung von deutscher Art, deutsätem Gemüt und deutschem Idealismus. Und in der Tat haben sich schon zahl reiche Vereine von den landläufigen Gesangsivettslreüen abge wandt - nicht aus Faulheit und Lässigkeit, wie ihnen in einer Sängerzeitung von einer Seite vorgeworsen wurde, die vermutlich bei Sängerwettstreiten sehr interessiert ist, sondern gerade aus wahrer Liebe zum Gesang und zu deutschem Wesen: gewissermaßen, um den Gesang vom geschäftlichen wieder mehr aus ethiscl)en Boden zu retten. Es soll nicht geleugnet werden, daß die Technik, das äußere Drum und Tran des Männergesanges durch die Wettstreite er sreuliche Fortschritte gemacht hat. Aber von diesen Fortschritten gilt nach meiner Ansicht ein lateinisches Wort, das ich seinerzeit in der Schule gelernt habe, und das, wenn ich mich recht erinnere, lautet: Oui prosicit in literis et befielt, in mvribus, plus deficit quam proficit: ein Wort, das man für den vorliegenden Fall etwa folgendermaßen übersetzen könnte: Wer in der Technik sortschreitct und in den Sitten zurückgcht, macht mehr Rückschrüel als Fortschritte. Vor etwas über hurrdert Jahren, in den Zeiten der Ideale, der Sehnsnclst nach deutschem Wesen und deutscl>cn Reiches Herrlichkeit, hat Goethes Freund Zelter die erste deutsche „Liedertafel" gegründet. Ihr Zweck sollte doch nwhl sein, durch den Männergesang deutsches Wesen zu fördern, das Gemüt zu veredeln und für alles Schöne und Gute empfänglicher zu machen, und um die Herzen der Teilnehmer ein festes Band der Freundschaft zu schlingen. Und was für Früchte hat in den Sängerwettstreiten bie und da die 3aai gezeitigt, die Zelter und seine Freunde damals in reinstem und edelstem Jdealis- mu-3 und in warmherzigster Liebe zum deutschen Liebe gesäet haben?! Ich glaube, jene Männer würden sich im Grabe um- drehcn, wenn sie wüßten, was für dunkle Wege heute manche „Liedertafel" gebt, um — womöglich in klingender Münze — einen Preis heimzutragcn, den irgend ein Weinhändler oder Wurst- sabrilant oder ein anderer „hochsinnigcr Gönner und Freund des deutsck)en Männergesanges in idealer Begeisterung" gestiftet hat. Und wie mancher vom Wettl'tteit siegreich heimkehrcnde Verein müßte in bitterer Selbsterkenntnis von sich sagen: „Vergiftet sind meine Lieder!" Vergiftet durch falschen Ehrgeiz, durch un- kameradsclxrftliches Verhalten gegen die Brudervereine, durch Gewinnsucht, ja durch Unredlichkeit und ähnliche verwerfliche Tinge! Und wie oft schon ist durch solche Wettstteite Haß und Zwietracht gesät worden zwischen Personen und Vereine, die bis dahin in bestem Einvernehmen gelebt hatten. Ist für solche Tinge das schöne deutsche Lied da? Ich meine, dasür müßte es uns doch zu hoch ünd zu heilig sein. Sckwn in der Schule haben wir gelernt, daß der Sage nach vor Jahrtausenden ein gottbegnadeter Sänger durch den Wohllaut seines Gesangs die wildesten Bestien zähntte und zu seinen Füßen zwang. Und rote lauten die Worte, mit denen unser Ehamisso so schön auf die besänftigende Macht Zum Thronwechsel in Luxemburg. Luxemburg, 26. Febr. Das Amtsb-latt proklamiert die Thronbesteigung der Erbgrotzherzogin Maria Adelheid und bringt einen Nachruf für den verstorbenen Großherzog, in welchem dessen Herrschertugenden gerühmt werden. Die Ueberführung der Leiche des Großherzogs von Schloß Berg nach Luxemburg erfolgt wahrscheinlich am Donnerstag. Die Leiche wird während des Tages im Bil- lardzimmer des Palastes aufgebahrt und das Publikum wird zur Besichtigung zugelassen. Danach wird die Leiche in den protestantischen Tempel gebracht und später erfolgt die Beisetzung in der Familiengruft zu Weilburg an der Lahn. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:«^ 112. rel.-AdruAnteigerL>eüen, kf. Graf Ferdinand Harrach, der weit bekannte Ber liner Maler, begeht am 2 7. Februar seinen 80. Geburts t a g. Gras Harrach hat sich spät der .Kunst zugewaudt, erst, nachbem er zuvor im Studium der Philosophie und der Rechtswissenschaft, bann auch in der Landwirtfdxift sich versucht hatte Als er sich endlich für die Malerei cnildneb, besuchte er die damals in frischem Flor stehende Zfunstsckule zu Weimar und er sand dort gediegene Lehrer in dem älteren Grafen Kalckreuth, ferner in A. von Ramberg und in dem bekannten Belgier Pauwcls. Er begann mit Gemälden wie Kaiser Mar auf der Martinswand und dem llebersalle Luthers auf feiner Rückkehr von Worms, wurde aber in weiten Kreisen erst durch die Gemälde bekannt, die seiner Teilnahme am ftanzösiscken Feldzuge cniftnangen. Besonders der Turko, der in den Weinbergen von Wörth dem wunden Preußen, der ihm einen Labetrunk anbietet, den Todesstoß ju versetzen versucht, hat viele Bewunderung gesunden. Nach 18<0 bat Harrach viele religiöse Bilder gemalt. Seine Verleugnung Petri im Breslauer Museum ist ein Stück von starker Wirkung, wobei der durch ein offenes brennendes Feuer erreichte Beleuck- tungsesfekt dem Bilde einen wirksamen koloristischen Mittelpunkt gibt. Eine gewisse Härte des Kolorits bildet ost die schwadx- Seite seiner Arbeiten. Mit reicher Phantasie ausgestattet, hat er zuweilen Werke geschossen, die durch ihren Gegenstand lebhafteste Aufmerksamkeit erregten, und die seiner Phantasie entsprungene, an einen anlifcn Dämon erinnernde Beriuchergestalt auf dem Bilde der Versuchung Christi von 1881 hat ihrer Zeit zu vielen Erörterungen im Publikum und in der Presse Anlaß gegeben. — Mendelssohns „Elias" als Oper. Mendelssohns größtes Cratonenmerf, sein „Elias", ist in Liverpool von einer Lperngesellscbaft einem interessanten Versuch unterworfen worden. Tas Oratorium wurde in der Form einer Oper auf- Gastspiel Orig. Prang: Kölner BQhx (Einiges über Sängermc tftreite. Gießen, 26. Februar. Kürzlich brachte der „Gieß. An;." eine Notiz über eine Sängerversammlung, die hier stattsand und sich mit der Reform ber Saiigerroettstreite befdiäitigtc Ter Umstand, daß bei den Verhandlungen auch der Mitteldeutsche Längerverband und feine Tätigkeit gestreift wurden, gibt mir Veranlassung, Sie um Am geführt und fand so den größten Bejsall. Die dramatische Anlage des ganzen machte die Umformung für die Bühne leicht, und sie wurde von Harrison Frewin in pietätvoller Weise vorgenommen. Tie einzige bedeutendere Hinzufügung zu dem Text war bei der Erhebung des Volkes, das durch Jesebel ausgestachelt wird, gegen den Propheten. An die Episode schließt sich dann die dramatisch wuchtige Baalszene mit der Flucht des verzweifelten Propheten in die Wüste. Um der Aufführung den feierlichen Lratoriencharakter zu wahren, war jeder Beifall verbeten worden. — Das Ende des „M ade in German y". Mit sorgenvoller Aufmerksamkeit beobachtet man in England den Eroberungszug des deutschen ?lüßeichandels, der in Großbritannien und seinen Kolonien wachsende Erfolge erringt. Nun bat im englischen Unterhause E. A. Goul ding ein neues Gesetz eingebracht, das hauptsächlich dazu bestimmt ist, der weiteren Ausbreitung des deutschen Handels in den Ländern englischer Flagge einen Riegel vorzuschieben. Man hat voll Bitternis erkannt, daß die deutsche Industrie und der deutsche Handel in kürzester Zeit aus dem jenseits des Kanals gefertigten vermeintlichen Hemmschuh „M ade in Germany" Siebenmeilenstiefel des Fortschrittes zu machen verstanden, und nun will man das gefährliche „Made in Germany" wieder beseitigen. Ter neue (hesetzen twuri sieht vor, daß alle in England hergestellten Erzeugnifte als britische Waren bezeichnet werden: die Produfte des Auslandes aber sollen nicht mehr die Bezeichnung ihres Ursprungslandes tragen, solchem schlicht die Aufschrift: „not british". Man will damit die propagandistische Wirkung für Industrieleistungen des Auslandes beseitigen und vor allem das für Deutschland so rasch ehrenvoll gewordene „Made in Germany" aus der Welt scharfen. Waren, die dieser Vorschrift nicht entsprechen, würden künftig von der Einfuhr in England und in Englands Kolonien ausgeschlossen, während britischen Produften im Falle der Versendung in bie Kolonien ein Konsularattest beigegeben werden soll, worin ausdrücklich bestätigt wird, daß die Artikel Er^ug- nisse der englischen Industrie sind. Ter Vorschlag und der Gesehentwuri haben berefts die rreubige Zustimmung einer ganzen Reihe von englischen Handelskammern gefunden und man glaubt, mit diesem Mittel die Handelsbeziehungen Englands zu feinen Kolonien enger zu gestalten und zugleich lästigen Nebenbuhlern Schwierigkeiten zu bereiten. ere” u,„' ‘^'ebenen. '^■BippeL öiabre im & , J’ tomoegon^ buten • Unterbliebe Februar 191» in ferne Synagoge hineingelassen." Aus diesen Angaben geht doch wohl zur (&müge hervor, M man in jüdischen Kreisen von demselben Abscheu gegen iie Mädchenhändler erfüllt ist wie Herr Dr. Werner, daß Die Mutschen Rabbiner seit Jahren an dieser Schmach der Mirfchheit nicht stillschweigend vorübergehen, nichts oer* «Wiegen, nichts beschönigt, sondern das interkonfessionelle -nd internationale Laster mit allen zu Gebote stellenden Mitteln bekämpft wird. Mit seinen Bemerkungen über it Notwendigkeit einer religiös- sittlichen Erziehung als Vi besten Mittels gegen das Laster befindet sich Herr $t Werner im Bunde mit den Rabbinern und den großen ibifd>eit Vereinigungen, die in enger Verbindung mit den äernationalen Vereinen zur Bekämpfung des Mädchen- llndels stehen. Die Vorbedingung für die sittliche Hebung : aber eine Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse tr Juden Osteuropas. Möchten den unglücklichen Juden Iußlands, Galiziens und Ruinäniens warnt fühlende, von abrbnfter Religiosität erfüllte Helfer erstehen; sie werden derzeit, welcher Konfession sie angehören, von der Jüden- nt aller Länder als wertvolle Mitarbeiter an dem Ret- mgswerk mit Freuden und Dank begrüßt werden. Provinzialrabbiner Dr. Sander. Dir.: IW"’’ Sie SÜ* Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejjen Tätigkeit gestreift wurden, gibt mir Veranlassung, Sie um Ausnahme der nadüolgenbcn Zeilen zu bitten. Ich habe eine Zeitlang den Verhandlungen brigciwbnt und dabei den Eindruck gewonnen, als ob die aus höchstens dreißig Kopsen bestehende Versammlung selbst seinen rechten Glauben an ihre Sendung gehabt habe. Wohl wurden von den ber - sttnedensten Seiten die Unjuträglidjfeiten beleuchtet, die die meisten Sängerwettstreite im Gefolge haben; eck klang wohl auch der gute Wille durch diese Unzuträglichkeiten beseitigen zu Helsen; aber es geschah das alles nach meiner Empsinbung unter einem gewissen Gefühle der Ohnmacht, und das W i c blieb — wenigstens während meiner Anwesenheit — offen. Von einer Seite wurde allerdings der Vorschlag gemacht, die Geldpreise durch Kunst gegenstände zu ersetzen: aber das Ineß m. E. die Sache „aus dem Läppchen ins Tüchelchen gewickelt", denn man wird doch wohl nicht im Ernste glauben, daß durch diesen Tausch alle UnrcblidiFeit, aller Streit, unb was sonst noch bei den lanb- Arbeiterbewcgung. Der nahebevorstehende Kohlenarbeiterausstand in Englanb hat den Emst ber Lage in Amerika verschärft. In nächster Zeit sollen in Neuyork Besprechungen stattfinden zwischen den Anthrazftgrubenbesitzern und den Verttetern der 175000 Mitglieder des Verbandes der vereinigten Grubenarbeiter. Tie Grubenarbeiter vorlangen den Achtstundenarbeitstag, eine 20prozentige Lohnerhöhung und andere fleinere Vergünstigungen nach dem Ablauf des bis zum 1. April geltenden jetzigen Abkommens. Tie Grickeiibesitzer finb nicht yum Nachgeben geneigt und erklären, sie hätten keine Besorgnis vor dem 'Ausstand, da der Grubeuarbeftervcrband in finanzieller Hinsicht sowie auch numerisch zu schwach sei unb bereits bedeutende Mengen von Kohlen vorhanden seien. 5um Mädchenhandel. Mr erhalten folgende Zuschrift: der in Nr. 47 des Gießener Anzeigers Verdes Herrn Reichstagsabgeordne- Dr. Werner erlaube ich mir zur Klarstellung fol- Bemerkungen: Aus der Rabbinerversammlung im Jahre 1902 hat in Diskussion ein feit vielen Jahren im Kampfe gegen Mädcksenhandel stehender Rabbiner in einer 2lnwand- von Verzweiflung an den Erfolg aller Bemühungen, dem stenographifck>en Bericht die allgemein befrem- Aeußerung getan: „Daß man den Agenten (nicht Mädchenhändlern) nicht beikommen kann, ist nur da- möglich, weil diese nichtswürdigen Menschen dort an der Grenze) große Summen bekommen für und für ihr Schweigen. Dieses Treiben werden, wenn wir ihnen noch größere geben, um sie zu veranlassen, davon abzustel)en." entgegnete der Vorsitzende jener Versammlung: wir Mittel sammeln, so »vollen wir die Opfer be- und die Mädchen unterstützen, dagegen halte ich Appell an die Käuflichkeit dieser verkommenen Men- für unstatthaft, für ausgeschlossen und undiskutabel anderer Redner führte weiter aus: Weisen Sie das , aber geradezu verhängnisvolle Mittel, das Kollege vorgeschlagen hat, energisch zurück. Wir nicht Lumpen unschädlich machen, daß wir ihnen Geld geben als sie bei ihrem schmutzigen Handwerk ■is- Intern. Hy?in. g Dresden 1911 \ ipril bis I 1 SouvHi Heilerfolge: armkrankheilen, Fg Gallensteine, Zode Mischer Verstopf l Die bereits berichtet, ist Miwvoch früh der Durchschlag des ^kitnele* Jungfraujoch glatt erfolgt. Damit ist die wichtigste jKtife ber Jungstaubahu glücklich beendet. | Der von Station Eismeer gegen bie Jungfrauvvramide vor- W-iebene Tunnel durchbrach in einem kurzen Seitenstollen 34o0 ■ trr ft. M die Südwand eines vom Mönch audlauienben K&arate$ Jungfrau joch gcitaiuü, weil er jodjartig Jung trau Mönch ttrbinbet. Der Stollen selbst bat mehr orientieren. Charakter, indem ber eigentliche Tunnel noch etwa 50 -Meter «ter vorgetrieben unb bann in eine stationsanlage ausgebaut Md. Tie ber Aussicht dienenden Bauten, rocW den Laien le ineisten interessieren, werden bei ber neuen ^tahon Jung- Msljoch ein für diese Bahn ganz neues Gepräge tragen, nämlich nicht in jenen zvftopenarttgen Aushohlungat des «tginnern bestehen, wie man sie von den .^^ttonen Rotltoa, f^nvanb und Eismeer her kennt, |andern in der jrnen ^.ntc Kjen. Ein vom eigentlichen Joch uolierter, .neuger (ycl^riob h±) die Aussichtsterrasse tragen, -ras unpoiantc ^tbauWis, ftl Steinauaöern errichtet, wird mehr gegen den prächtigen llderlmt ber Mat hüben spitze zu stehen kommen unb lernt großen Lstlglasfenster sowohl gegen den Süden, als auch.gegen Norben faten. Besonders darin besteht eben neben der Hohe der Unttr- i't'D zwisckien Jungfraujocki und den übrigen Stationen ber ht^fraubabu: das Große, Gewaltige unb ^'.nreißende, wa^. vie rrnanb unb Eismeer nur in Misichnttten bteten, wirft auj -fraujoch im mcitfaffenben Gesamtbilde. ... 'Gegen Norden hat man nickt mehr nur die Reliefminiaturen ki Wengernalv und Grindelivald. Es tritt hinzu ber gewalttge filSausbau des Jungftaumassivs mit der wild verzadten ^ung- ? riu-imramibe selbst, in deren Falten in der 4.icje t>ic Olettcher- ; kimattc liegen. Dazu kommt ferner die grüne de^mchft i 1 k «gernalp, die Ebene von Interlaken mit der bentüd) üdjtoaren i J tzopolc, der Thunersee mit seinen Orten, die Murrenb^g , I Üi.sim- und Stockhornkette samt den Simmentaler^llten und b j SctKtal bis Bern unb an den Jura. Gegen ^uben liegt das Si-ecitigüc Gletschermeer ber Sdnveiz: I ungrrciintn=.llenc> l j tlitfidjer. Das Auge vermag basselbe bis Eggishorn uno - L i itignfee in all seinen seltsamen Einzwängungen du.rck on j, “'unartig verschließenden Fels rippen der Wallijer ^rescyeryo im Ausschuß zunächst die ganze Materie noch einmal durck gesprochen Ter Ausschuß stellt sich bezüglich des erst genannten Gesetzentwurfs im allgemeinen auf den Boden der Regierungsvorschläge. Eine abweichende Stellung nahm er besonders zum Art. 11 der Vorlage ein, in welchem er im Gegensatz zum Regierungsentwurs anstatt einer Bercck minß der Ausschläge nach der Stückzahl der Tiere eine Berechnung nach dem Werte wünscht: auch bie regierungsseitig gemachten Vorschläge über die Kosten 'dieser Ermittelungen erscheinen dem Ausschuß zu hoch, da bei den örtlichen Verhältnissen für die Taxatoren eine Tagesvergütung, wie solche den Fcldgeschworenen zuteil wird, als genügend er achtet wird. Die Viehhändler werden vom Aussäjuß nur dann als zum Kreise der Versicherten geljörig erachtet, wenn sie auch Viehbesitzer sind, d. h. dauernd Vieh rm Stalle unterhalten. Der Ausschußberichterstatter, Abg. Wolf- Stadecken, wurde beauftragt, in kürzester Zeit den schriftlichen Bericht zu erstatten, damit das Gesetz noch vor dem 1. April d. I. von den Landständen verabschiedet werden kann. Bezüglich der Vorlage über die Maul- und Klauenseuche geht der ^lusschuß ebenfalls int wesentlichen mit der Regierung einig. Er glaubt^ aber für bie Grundlage zum ?lusschlag der Beiträge gleichfalls den Wert der Tiere sesthalten zu sollen, anstatt der Berechnung nach der Kopfzahl. Nachdem die Regierung erklärt hat, daß Tiere, die mit Maul- und Klauenseuche behaftet, auch immer als an dieser ^krankheit erlegen erachtet werden und daß auch Tiere, welche infolge von Maul- und Klauenseuche „ausschuhen", ebenfalls vergütet werden, hat der Ausschuß davon abgesehen, den weitergeheiiden diesbezüglicheti Antrag der Landwirtschastskammern sestzuljalten. Weiter hat sich der Ausschuß mit der Festsetzung des Höckisttvertes für Rindvieh auf 000 Mark einverstanden erklärt. Aba. Lutz als Ausschußberichterstatter wurde beauftragt, auch den Bericht hierüber mit inöglichster Beschleunigung feriigzustellen. Die weitergehenden Anträge zu dieser Frage sollen mit Rücksicht auf die starke Inanspruchnahme der Kammer bis nach der Budgetberatung zurückgestellt werden. Der Lust- Kutschci Burl-SlbwalltZL bearb. von v. ria 3*'M Peubeit- „lx Aus Hessen. AuS btm Gesehgebuugsausschnß. rb. Darmstadt, 26. Febr. Der Gesetzgebungs- rsschuß hielt heute vormittag unter Vorsitz des Abg. Brentano eine weitere Beratung über die beiden Gesetz- diDÜrfe, betr. die Ausführung des Reichsviehseuchen- ksetzes und über die Eutj chädiguna für an Maul- nb Klauenseuche gefallenes Rindvieh ab. Es wurde Vorvcrkauk m-"- tbenbefannten^- Ab Mitw^ unb folgende V- ügtrfonniiir MilitärausstE Sthwanf, 3 ' P. PM» S°-The°ttr-^ laglichvon^^ fionsttt der *• Damenkapellcx 6 Samen- -■ «n des Liedes hinweist? „Und manches was ich erfahren, verkocht ich in stiller Wut, und habe wieder gesungen, und alles war wieder gut!" Welcher Verein hätte nicht schon hundertmal diese schönen Worte mit dem Brustton der lieber- -eugung hinausgeschmettert? Und nun geht hin zu einem der lanoläusigen Sängerwettstreite und seht euch die besänftigende Macht des Gesanges an! Täuschen die erregten Gemüter, die von Zorn geröteten Gesichter, die lebhaft gestikulierenden Gestalten der besonders Interessierten euch manchmal nicht eher einen £rt vor, wo Hausse und Baisse die Gemüter erhitzt und das Bli" in Wallung bringt, und wo Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit manchmal verhandelt wird um ein paar Silberlinge? Schöne Früclstc jener Liedertafelsaat! — Und nun noch ein Weiteres. Man trete an Vereine, die sich sehr für Wettstteite interessieren, mit dem Ersuchen heran, sich und ihre Kunst in den Dienst der Wohltätigkeit, der Geselligkeit — für die doch das Lied eigentlich bestimmt ist — oder anderer Dinge der Menschlichkeit und Menschenfreundlichkeit zu stellen. Im Sommer wirds in 90 von 100 Fällen Heiken: „Es tut uns leid, aber wir haben faktisch keine Zeit. Wir sind bei dem und dem Sängerwettstreit engagiert und haben scharfe Konkurrenz." Ja, und nun wird um der scharfen Konkurrenz willen den ganzen Sommer hindurch an den „Preischören" herumgemurkst — anders kann man nicht sagen. Jede Singstunde dieselbe schwierige Stelle, eine halbe Stunde, eine Stunde lang und noch darüber hinaus! Ein Freund erzählte mir einst, daß ihn ein in seiner Nachbarschaft übender wettstreitfroher Gciangverein fast zum Aus- zug aus seiner sehr schönen Wohnung gebracht habe, und zwar nur dadurch, daß er jeden Singabcnd dieselbe schwere Stelle bis zur Bewußtlosigkeit und endlichen — Sicherheit?? übte, dazu nod) der Jahreszeit entsprechend, oftmals bei offenen Fenstern! Und kommts im Winter ja einmal zu gesellschaftlichen Vereinigungen, zu einer Wohltätigkcitsveranstaltung oder einem Unterhaltungsabend, dann kann man sicher sein, daß man einen von den „Preischören" versetzt bekommt, mit denen der Verein während der Wettstreitsaison seine Lorbeeren errungen hat: mag auch der gute Oeist der Kunst ob der Vorzüglichkeit dieser Preischöre sich händeringend von dannen schleichen. Und das Volkslied, unser liebes, schlichtes, herziges Volkslied wird von den breitspurigen „Kunstchören" an die Wand gedrückt unb muß sich mit einem bescheidenen Plätzchen in der Ecke begnügen. Und wird es ja einmal herbeigezogen, dann kennt man es kaum mehr. Irgend ein Tonmeister, womöglich sogar ein„Preiskomponiste" hat ihm sein einfaches Kleidchen modisch zurecht gemacht: an die Stelle der Natürlichkeit und Schlichtheit ist Pose und Manier getreten, und vom „Volkslied" ist gerade noch der Name geblieben. Bedeuten solche Dinge wirttich einen Fortschritt auf dem Gebiete des Männergesanges und vor allem — und darauf müssen wir doch schließlich alles beziehen — einen Fortschritt im Leben, iin Denken und Empfinden des Volkes?" Ich glaube nicht: und ich denke, meines Glaubens sind noch viele, die es gut mit unserem Volke meinen, und die es vor weiterer Geschmacksverirrung, Verflachung und noch schlimmeren Dingen bewahrt wissen möchten. Es liegt mir nun fern, die Wettstreite allein für so unerfreuliche Erscheinungen verantwortlich zu machen: aber einen großen Teil der Schuld kann man ihnen m. E. wohl aufs Konto setzen. Und nun mutet man größeren Sängerbünden und besonders dem Mitteldeutschen Sängerverbande zu, an die Reform solcher Wettstreite Zeit, Kraft und Mühe zu verwenden! Letzterem Verband hat Man von gewisser Seite zum Vorwurf gemacht, daß er in dieser Beziehung bisher nichts getan habe. Ich glaube gerade, diese Untätigkeit des Verbandes ist nicht sein geringstes Verdienst. Mögen die Sängerwettstreite reformieren, die besonderes Interesse an ihnen haben, der Mitteldeutsche Sängerverband hat es nicht: und andere Sängervereinigungen haben es auch nicht. Darum hat in der oben ungezogenen Versammlung nicht nur der Unterzeichnete, sondern auch der Vorsitzende des Wetteraii-Lahntalsängerbundes, Herr Buß, der Meinung Ausdruck gegeben, daß die beste Reform der Sänger- toetlstreite die sei, wenn sie aufhörten, bezw. von den Vereinen nicht mehr beschickt würden. Gelegenheiten, wo strebsame Gesangvereine sich in edlerem Wettstreite messen können als in dem Kampf um ein paar Goldfüchse, um Becher und Trinkhörner, und wo sie sich von sachverständigster und uninteressierter Seite Rats erholen können, gibt es genug. Fehlen sic, rverden die Bunde und wird auch der Mitteldeutsche Sängerverband, >vic es auch seither schon geschehen, sie in genügender Zahl ins Leben rufen. Soviel für heute; gelegentlich vielleicht mehr! Walentin Müller, Schriftführer des Mitteldeutschen Sängervvrbandes. Die Klosterbrüder von Czenftochau vor Gericht. sh. P6trokov (Gouv. Warschau), 21. Febr. Ein absonderliches Kulturbild aus dem dunkelsten Osten wird in den nächsten Tagen das hiesige Kreisgericht besckMigen. Es ist der Prozeß gegen die Klosterbrüder von Czenstochau: den Paulanerpater Damazy Maczoch, die Mönche Basilius Olesinski und Isidor Starczewski und die frühere Telephonistin Helene Krzyzanowska, verehelichte Maczoch aus Granica. Als Hauptangeklagter erscheint der Pater Damazh Maczoch, ^der des vicl- besprochcncn Kleinodienraubcs an der Mutter Gottes von Tschen- stochow und ferner der Ermordung seines Vetters, des Posthalters Waczlaw Maczoch aus Granica befckmldigt ist, während die übrigen Angeklagten der Beihilfe zu diesen Taten angeklagt sind. Im Herzen des ehemaligen Mnigreichs Polen, an der Hauptstrecke der Warschau-Wiener Eisenbahn, mir 17 Werft von der deutschen Grenze entfernt, liegt die Kreisstadt Tschenstochow des russisch polnischen Gouvernements Petrokov. Zu Häuptern der Stadt erhebt sich auf dem Iasna Gora, dem Klarenbergc, das Kloster des heiligen Paul des Eremiten, nrit dem weltberühmten Marienbildc, einem kleinen auf Zhpressenholz gemalten, vom Alter schlvarzbraun gewordenen und an sich fehr unscheinbaren Bilde byzantinischen Ursprungs, das schon die polnischen Könige mir Diademen schmückten, und das allein durch die Juwelen im Kronenschmuck der Maria auf 18 Millionen Mark geschätzt wird. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wirkte daher int September des Jahres 1909 die Meldung von dem großen Kleinodien- raubc in der Gnadenkirche zu Tschenstochow. Die auf mehrere Millionen Mark bewerteten, brillantenbesetzten Kronen des Mutlergottcsbildos luaren gestohlen. Eine ungeheure Entrüstung bcmäd)tigte sich aller Gläubigen, zumal von unbekannter Seite das Gerücht ausgesprengt wurde, der Diebstalil sei von der rus- sischen Regierung angezettelt worden, um das Slufsichtsrccht über die Millionenschätze von Tschenstochow an sich zu reißen. Währens der Nachforschungen nad> den Brillanten fand man in rincr Ausbuchtung des Wartheflusses bei K l o rn n i c e in der Nähe von Tschenstockww ein Sofa im Wasser, das in seinem Innern die verstümmelte und nackte Leiche eines Mannes > enthielt. Alle Bemühungen der Polizei erwiesen sich Monate hindurch als erfolglos, bis endlich Anfang Oktober 1910 ein be- trunkener Droschkenkutscher von Tschenstochow im Schnapsrausch an einer Tafelrunde bekannte, daß er an einem Juliabend von dem Diener des Paulanerklostcrs Stanislaw Z a l o g a mit seiner Droschke au ein abgelegenes Tor der Umfassungsmauer gerufen ivorden sei, wo zwei Klosterbrüder unter der Anleitung eines ^Paters ein schweres Sofa auf die Droschke geladen hätten. Inzwischen habe er noch einen zweiten Wagen heranholen müssen ■unb in diesem hätten die Klosterbrüder Platz genommen, während ihm die Anweisung gegeben wurde, am Wart Heuser entlang nach Klomnicc zu fahren. Untcrmegd sei der Führer der zweiten Droschke abgeholt worden, während er selbst mit dem Sofa und den Klosterbrüdern iveitcrgcfabren sei. Zwischen Zawady und Klomniee, da wo die $3artbe eine weite Ausbuchtung bat, sei das «posa abgeladen und ins Wasser geworfen worden Dann bade der Paulanerpater ihn, den Droschkenkutscher, in eine nahe Scko »nung geführt, ihm sein Kruzifix an die Stirn gehalten und ibn kniend schwören lassen, daß er unter keinen Umständen Verraten werde, was er gesehen unb woran er sich beteiligt habe; denn cs sei dies geschehen zum Wohle der Kirche und der gesamten Christenheit. beeinflussen lassen. N e e b , Bürgermeister. *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ubr. Ter enge Zusammenhang zwischen der Mordtat und der Beraubung des Muttergottesbildes wurde bald festgestellt: denn es ergab sich, daß der Ermordete der Posthalter Waczlaw Maczoch war, und zwar ein Vetter des Paulanerpaters Tamazy Maczoch. Dieser aber hatte mit der Ehefrau des Waczlaw Maczoch, der früheren Telephonistin Helene Krzyzanowski seit 8 Jahren ein Liebesverhältnis unterhalten, dem drei Kinder entsprungen Und. Wie er, so waren auch seine beiden Mit angeklagten, 1>ie Klosterbrüder Sasilius Olesinski und Isidor Starczewski, in kostspielige Liebesverhältnisse unb um das erforderliche Geld aufzubringen, bestahlen alle drei nicht nur die Opferstöcke, sondern schließlich auch das Muttergottesbild. Mit dessen Beraubung erreichte das Treiben der drei Mönche seinen Höhepunkt und zugleich sein Ende. Das hiesige Kreisgericht wird nunmehr in mehrtägiger Verhandlung, der der russische Justiz mimst er beizuwohnen gedenkt, über die vier Angeklagten befinden. Eingesandt. Nieder-Ohmen. Die vom ^.-Berichterstatter in Nr. 48 unter dem 21. d. M. gebrachte Noti-, die Verlegung der Gendarmeriestation von Ruppertenrod nach Nieder- Ohmen betresfend, kann id) nicht unwiderlegt lassen und will ick) in Nachstehendem versuchen, die angeführten Punkte etwas näher zu beleuchten. Der einzige Punkt der ganzen Aussührung, der unbedingt richtig steht, ist der, daß die Gendarmeriestation schon seit etwa 40 Jahren in Ruppertenrod besteht. Ob aber diese Tatsache die Belassung der Station für die Zukunft rechtfertigt, ist eine andere Sache, über die man geteilter Meinung fein kann. Vor 40 Jahren war die Station dort ganz an ihrem Platze. Damals waren die Straßen Gießen—Alsfeld, und Gießen—Lauterbach die Hauptverkehrsstraßen, auf denen sich der gesamte Personen- und Güterverkehr zwischen den genannten Städten bewegte. Heute liegen die Verhältnisse wesentlich anders. Die beiden Haupt- sttaßen sind wohl nod) da, aber der Verkehr hat sich andere, be- auemerc Wege gesucht, trotz der großen Sicherheit, die an dem Kreuzungspunkt dieser Straßen durch den Schutz der Gendarmeriestation herrscht. Die Eisenbahnen und die Kreisstraßen haben den Verkehr abgelentt — letztere auch den des Vagantentums — und die alten Landstraßen führen im Verhältnis zu früheren Zeiten ein ruhiges und beschauliches Dasein. Als ein drastischer Beweis hierfür wurde kürzlich erzählt, daß im Winter bei einer geschlossenen Schneedecke es vorgekommen sein soll, daß der Gendarm, der Montags bei seinem Pattouillengang die Alsfelder Strafte ging, am Montag der nächsten Woche, also 8 Tage später, bei derselben Gelegenheit noch in seine eigenen Fußstapfen habe treten können. Was nun die Wohnungsfrage anbelangt, so hätte Der Artikelschreiber klüger gehandelt, sich hierüber erst genau zu informieren. Die Gendarmen werden im Falle «der Versetzung in Nieder Ohmen geräumigere Wohnungen als in Ruppertenrod haben. Und nun kommt der letzte „Kernpunkt", „der Verkehr der Geschäftsreisenden in Ruppertenrod". Daß Ruppertenrod einen größeren Verkehr an Geschäftsreisenden aufzuweifen hat, als wie andere Orte, die nur mit der Bahn ober auf gewöhnlichen Kreisstraßen zu erreidjen sind, ist wohl für, manchen, wenn auch nickst für jedermann, verständlich. Unverständlich ist mir, — und es wirb wohl noch vielen anberen ebenso gehen, — was bieser außergewöhnliche Verkehr ber Geschäftsreisenden mit der Gendarmeriestation zu tun hat. Ob nun die Station in Ruppertenrod verbleibt, ober nach Nieder-Ohmen verlegt wirb, ba rüber zu entscheiben hat weber ber Artikelschreiber noch ich, sonbem bie hierfür zuständigen Behörden. Es ist die Pflicht dieser Behörden, die Gründe für und wider die Verlegung in sachlicher unb unbefangener Weise zu prüfen unb bei ihren Erwägungen sich von ben in Frage Eommenben Verhältnissen, wie sie heute liegen, leiten zu lassen. Ich habe bas Vertrauen zu biesen Bchörben, baß sie sich weber bnrch die angeführten Punkte des Herrn Artikelschreibers aus Ruppertenrod, noch durch unberechtigte Wünsche der Gemeinde Nieder-Ohmen vüchertisch. — Die neueste Nummer ber Leipziger „Illustrierten Zeitung" vom 22. Februar besaßt sich mit bem neuen Deutschen Reichstag unb bringt auf 13 Seiten bie Porträts sämtlicher im Januar gewählter 39 7 Abgeorbnetcn, nach Parteien georbnet unb mir genauer Berufs-, Wohnort- unb Wahlkreisangabe. Tie Nummer bietet damit eine lückenlose lieber» sicht über bie Zusammenstellung beS neuen Reichstags unb kann, zumal biefer eine große Anzahl neuer Männer aufweist, bes allgemeinen Interesses sicher sein. Weiter beschäftigt sich die Nummer mit bem Kabineltswechsel in Bayern unb bringt bie Porträts ber neuen Minister, bavon als Vorderseite bas Bild des zum Ministerpräsidenten aufgerückten Freiherrn v. H c r 11 i n g. Ebenso wird bildlich und textlich von dem Wechsel int österreichisch- ung arischen Ministers um des Aeu ß er en Notiz genommen Tas Leben unb Treiben auf bem Kolonialfest ber Abteilung Berlin der Deut sch en Ko l o n i a l g e s e l l s cha s t ist nach einer doppelseitigen figurenreichen Spezialzeichnung an* ziehend wiedergegeben Dem schwäbischen Dichter Justinus Ker- 11 ,c r, dessen Todestag am 21 Februar zum sünfzigstenmalc wiederkehrte, nt eine reizvoll illustriert Würdigung gewidmet In verlckollene Zeiten führt uns ein mit vielen originellen Abbildungen ausgestatteter Beitrag über Stammbücher aus vier Spielplan der vereinigten frankfurter Staöttbeater. Opernhaus. Mittwoch, den 28. Februar, abends 7'/, Uhr: .Fräulein Tewel/ Donnerstag, den 29. Februar *): „Die verschenkte Frau.' Freitag, den 1. März geschlossen. Samstag, den 2. März: „Madanic Butterfly.' Sonntag, den 3. März, nachmittags 3'/. Uhr: „Tic lustige Witwe.' Abends 7 Uhr: „Oberst Ehabert.' 'lUontaq, den 4. März, abends 7'/, Uhr: »Der Postillon von Lonjumean.' Diene- tag, den 5. März: „Die verschenkte Frau.' Mittwoch, den 6.'März, abends 7M Uhr: »Der Freischütz.' Donnerstag, den 7. März: Schauspielhaur. Mittwoch, den 28. Februar*): .Der Kaufmann von Venedi g' Donnerstag, den 29. Februar, abends 7'/, Uhr: ,Medea." Frei tag, den 1. März, abends 7'/, Uhr: „Glaube und Heimat.' Samstag, den 2. März: .Francois Villon/ Sonntag, den 3. März, nachmittags 3^ Uhr: „Tie Vergnügungsreise.- Abengs 7 Uhr: „Francois Villon.' Montag, ben 4. März: „Primeroje ' Dienstag, den 6. März: .Francois Villon ' Mittwoch, den 6. März Francois Villon.' Universitäts-Nachrichten. * Technische Hochschule in Darmstadt. Tie Anstalt gewährt eine vollständige wissenschaftliche und künstlerische Ausbildung für den technischen Beruf. In besonderen Abteilungen werden Architekten, Bau-Ingenieure, Kultur-Ingenieure, Ma- schinen-Jngenicure, Papiersabrikations-Jngenieurc, Elcktro-Jn- genieure, Chemiker, Elektro-Chemiker und Apothekr ausgebildet: desgleichen in der allgemeinen Abteilung Lehrer sür Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Frauen werden zum Studium zugelassen. Akademisch gebildete Personen und selbständige Männer, die ihrer äußeren Lebensstellung nach nicht als Studierende oder Hörer eintreten können, ebenso Frauen können als Gäste zum Besuch einzelner Vorlesungen und Hebungen zugelassen werden. Infolge Vettrags zwischen der Hessischen und Preußischen Landesregierung besteht Gleichstellung und gegenseitige Anerkennung für die Vorprüfung und erste Hauptprüfung für den Staatsdienst im Hochbau-, Ingenieurbau- unb Maschinenbausache sowohl hinsichtlich ber seitherigen vor bem technischen Prüfungsamte abgelegten Staotsprüsungen als auch hinsichtlich der an Stelle derselben getretenen auf Gründ neuer Diplomprüfungs- vorschristen abzuhaltenden Diplomprüfungen. Iahrbunderten. Xrtn reichhaltiger aktueller TctT unb fine br£c!> tige Hutnoreske von Henry F. Urban vervollständigen ben In- yact Der vcummer. Mk. M. 49-öl 45-48 82-87 44-47 66-72 höchsten 46-52 83-92 ff» höchsten 40-00 84-00 62—63 50'/,-öl >4 63-64 49'/,—00 62-00 Well« Bed. Himmel ijitfne \ = + 9,9 ‘ C Brotpreife in Gießen Weißbrot 2 5tg. 62 1-v,. Schwarzbrot 2 Kg. 54 tig, 497,-50'/, 497,-50 i Höchste Temperatur am Niedrigste w , Niederschlag: 0,8 mm 103-106 90-101 82-89 70-75 Seit 35 Jahren bestens bewährt, ist Scotts Emulsion gerade für solche Zwecke ein vorzügliches Stärkungsmittel. Man mache einen Versuch, achte aber wohl daraus, die echte Scotts Emulsion zu erhalten. 40—43 41—44 35-39 30-33 90'/,-92 *9-91 IS' iLc IL- 74-77 79-8- Preis für 100 M. hebend- Schlacht- gewicht i ja 62-64 54-60 39-53 42—47 Scott» «mulllon wird von un» ou»fi6Uef)(t* im grob» wrfuu't, und zwar ntt loft nack Öeroidit oder Mah. fonetrn nur in versteh"» Criatnalflai(6tn in Karton mit unserer €d>u»moife (ftifdber nut Ice Dorsch) Leon & Bowne ® in. b. H.. ftrantfuu a. DL Bestandteile: Feinster Mebi,inoVLedcrtran I -jo, prima chlozen» 50/), unterpbo«vhor,gsau>er Statt 4.3, unierphodphorigioure» Tlotten »4. Sulo Tragant SA feinfter arad. »ummi pulo. ro, D-sirr it*° lkobol 11,0 Hitr»u aromatisch« Emulsion mit Zimt». Waiiirl- Äaulthertaöl je 1 Tropfen. 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Central-Drogeri 10 10 10 Stämme Eiche: 5 stangcn, Eiche 27 1 5 15 2 L L L L L iBaulwlzi < zdmittbolO (2d)lllttt)DlAl (2d))üttboU) (BauholAl Stationen Drei- Hausen oder Londorf und Schweins- berg. 12: 13: 14: 15: 16: 2 197 24 43 4 9 und Nur mit kochendem Wasser Obergossen, geben sie augenblicklich delikate Fleischbrühe zu Suppen, Gemüsen, Saucen und Trinkbouillon. 47,71 2,49 U-47 40-43 Drei Hausen Stationen Dreihaus. oder Londorf u. EbSdors ob. Fronh 50,1 50,5 50.5 6145 50 Rm. Aspen-Knüppel „ Buchen-Reiser , Eichen-Reisec , Buchen-Ztock , Eichen-Stock e Fichten-Stock der Anfang ist im 50,5 „ 50,5 „ 50,5 , 4ft5 , 50 , Hau- u.Ruhholzverstcigerung der Stadt Gießen. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. 11405-1426 Dist.41 * '1104—1108 „ 40 22,5 Rm. (2,5 Mtr. lang); Fichte 1b Rm. (3 Mir. lang); Scheiter Rm.: 70 Buche; Knüppel Rm.: 510 Buche, 136 Eiche, 4,5 Asoe, 4,5 Fichte; Reisig Rm.: 676 Buche (hierunter 558 Stammremg), 35 Eiche: Stöcke Rm.: Oelfarben in all. Tönen, rasch und hart trocknend. I,elnölflrni* zum Einölen, f'ußbodenlack mit und ohne Sorbe, nicht nachklevend. Porzellan-Lackfarbe feinst weih. Parkettwach* weih und gelb, mit echtem Terventinül hergestellt. Fußbodenöl staubbindend sowie alle sonstigen Artikel a. Anitretch. und Wichsen der Fufeböden bet Emil Fischbach Seltcrswcg 24 Telephon 267 WTUnx , 1211.0:4 138,47 243/57 82171 10137.2 3.00 3734 36.64 14,45 .0,44 0,96 79,70 FstM. Stück Jichtcn-Derbstangen mit 0,89 Fstm. Angebote sind nach Sortiment und Rlaffcn getrennt mit entsprechender Aufschrift bis 1. März, nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung stattfindet. Forst- wart Spaar dahier erteilt aus Wunsch Auskunft. Bemerkt wird, daß das Holz bis zu 24 Meter lang ist. Holzverfteigerungen in den Waldungen der Gemeinde Ruppertsburg 1. Donnerstag, den 29. Februar 1912, vormittags 10 Uhr anfangend, auS den Distrikten L l. L L 46-52 40-43 41-44 35-39 30-33 62-64 54-60 39-53 42-47 ’li Kg- 86-94 . 84—88 , '/, , 64 - 86 1,5 Fichte. NB. Buche, Eiche, Fichte und Lärche-Holz (aus einem ReinignngShieb) Distrikt Ziegenberg, LoSweise und in Raummeter. Zusammenkunft: nm DlaShau vorrnitt. 91/, Uhr. Ueber dasjenige Holz, was bei der Versteigerung 1, 2 und 3, der Zeit wegen nicht vorgezeigt werden kann, erteilt Forstwart Steinbach dahier, auf Verlangen Auskunft. Ruppertsburg, den 19., Februar 1912 Großheczogliche Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr.__1275 Drucksachen aller Art liefert in jedergewönschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr.7 a-Wieseck. Wichen, den 13. Februar 1912. , . Erofeherzoglichc Biirgcrmeisterer Gießen. __I. B.: Keller.__ .Holzversteigerung der Gräflicheu Lbcrförstcrci Laubach. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde BerSrod, Distrikt Lehmgrube, soll nachverzeichnetes Holz im Holzversteigerung int Bcnerncr Gemeindewald. Donnerstag, den 29. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an, kommt in den Di- strikten Heegstrauch und Mark folgendes Holz zur Versteigerung: L Bau- und Nutzholz. i"4 Holzverkans der «önigl. Oberfvrsterci Roßberg durch schriftliches Vr,istgebot. 1640— IW’ ( w 1670—1699 '5- S: Buche 50.5 Rm. Zdieit I. Kl. Nr. 635-680 iDistrikt 6: „ 507) - „ L „ » 661—Uwf 11 7: 8: 9: 10: /11(0-112M,xTift, ( 1134-1136, \ 1130—1132 f .1137, UN, | Distr. "11142-1167 I 40 1116S 1169, l Distr. ", 1172-1197 l 40 „ 1198—1224 Tift.4O „ 2087-2121 Diit.39 (2130—2141, „12143, tDlstr. ’ 2145-2158) 39 [2W9-2670,. „{2673, 'Distr. <2676-2678 / 46 5 Lärchenstämme,, 15—27 „ • 105 Fichtenderbstangen mit 8,74 Fm. 2 Rm. Eichen, u. 3 Rm. Kiefern- (3 Mr. lg.)Ruhscheit tötet ff 11$ >el-°^,Bt!- ReiSholz. 49,5 Rm. Buchen-, 7 Rm. Eichen-, 33 Rm. Kiesern- und 6 Rm. Fichten-Stockholz. Zusammenkunft im Distrikt Winnereck bet Bauholz Nr. 545. DaS Holz auS den Distrikten Rödern und Dodenberg wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt beim Feuer zum AuSgebot. uu.-nioHuiuvu —. Mendorf a. d. Lda., den 21. Februar 1912. ääääää Grohh. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda. WiWWWW Rein. 11^28 5,14 Fstm. Fichten-Stämme, V. Kl. a 20—25 Ztm. Dchm., 17,12 Fstm. Fichten-Stämme, V. Kl. b unter 20 Ztm. Dchm., Im fachgemäßen «4nitt von fform Cbft undt«e- hölzcn emvnehlt stck 101396 August Weber LandschaiiSaärtner Ederttrage 1. Anlegen und Unlerhattunq von Garten • Anlagen bei prompter Bedienung. >n»"kn ßil* '■ puif'sn"* Alt 3'®“ ilten jiperträften;w lich i" I* 8 t| um $e*,! ionenti"”^ bestens &<«* si°N oljiiglich^ mach- ei wohl d-r-»'' Eichen-Stamm 4. Masse -- 0,64 Fstm. Eichen-Stämme 5. Klasse = 1,95 Fstm. Eichen-Stämme 6. Klasse = 3,55 Fstm. Buchen-Stämme 4. Klasse = 1,02 Fstm. 225 Fichten/rerbstangen = 16ch2 Fstm. 15M Fm. 8IV, Abschnitte, 20791m. Nuhscheit 1L in Rollen, 2 Mtr. lang. tag, den 4. Tiara, nach Zniammenkunkt 4 V'/, Ubr . Pstan.zgartcu bet Rev. Tiergarten bei Saubach. I. Aus Nausvlat,. Buchen Rm.: 20.) ^dictter 1. u. 81. 48 Brünel, 55 Stöcke, 188 Reiser, 0,8 (vlobcerfcbeit, tidien- und Elobeervrünel, 1 Eickenstock. 3,3 Fl^leuniiv- Wa;l (3 Mtr. lg.', 3 Eichenstamme 3-11 Mtr. lg., 25 bid Jhhii. Durchm. = 1.79 Fm. 2. «nnekovs. Buchen Rm.. geeiter I. u. II. Kl. 20 Brügel, 25 glücke, 496 Reiser, A.Ixbienderbünugen I. u. II. Kl. — t^o« trat, 2,4 öiditen* trjrüncl (3 IHtr. In.) 3. Wildsraubcrg. Buchen .»m. : IC Lcheiter I. u. II. ML, L6 Brügel Lu. II. Kl., 47 ^töcke. rdli ilcrprüncl, Eichen Rm: 13 Lotter, 1,2 Stücke, i'itcnftnmmc 15 u. 17 Mtr. lg . 16 u. 2‘_ ZEm. Dm. - m.rin, 6Nm. Agdelmchvrugel (3 Mtr. lfl.)4.^amvcrts In Buchen Rm.: 333 Scheiter I. u. II. Kl. 270 Prügel, WLiöcke, 72 )1teiservrünel. 1 lOReiscr, UEicken und Kirsck- i i dicitcr, 4 Eichen iciscr, 3 G i eben ft iw im c 6r-7 J.! t x. I n., Dm. 1,2" Am. 5. Hirtenbach und Bicael' iincrnrdbcu. Buchen Nm.: 2,5 Scheiter II. KL, 193 «tdtfe, SiciicrpriincL o,4 Eichcnvrügcl, 1 Eichen stamm L-0 Atr Sn. Ztm. Dm. = 0,34 Fm. Leseholz und Kohlreiser Üenroeiie.______________________-22—2 abgevahten 1168 Ä Stickerei-Kleidern e für Erwachsene und M Kinder. Schweixer and Vogtländer Stickereien e empsichlt stets das Neueste au billigsten Preisen ■ Frau Emma Sellheim • Kleine Aenderungen im Festgehalt Vorbehalten. Die Gebote sind für 1 Fstm. und 1 Stange tedcr Klasse bcAro. für 1 Rrn. abzuqeben und mit der Erklärung zu versehen, dah Bieter den ihm bekannten Berkau,sbedingunaen ohne Borbehali sich unterwirft, verschlossen und mit der «us- schrist ^ohoerfauf“ bis zur Eröffnung am 7. Marz. 3 Ubr nachmittags, cmzusenden. Bcdinaungen hier etnAufeben. v* h Cberiörfterci Rohberg, Pott Dreibausen. ,432 i>stm. 8 V, Abschnitte, Swtion (2,1 Rm. ^hitiftbett II. lin Rollen, 2 Mir. lang ’ Jagd-Verpachtung nachmittags 2 Ubr, in der Ltrttchait Beoler hier selbst ?om 1 Avril d. 3 ab nuf 9 3nbrc vcrpnebtet roexben. Da» Jagdgebiet liegt ca. 2 Kilometer von den Ba^z Stationen Grohen-Linoen und Vang Gdn» emfernt. Die BervachtiingSbcdtngiingcn sind bet dem Unter zeichneten zur Einsicht ohcii gelegi. HürnSheim (Kreis Wehlari den 2L Februar 191- Der ^agdvorsteher: B o r ck. _______ Holzversteigernng. Freitag, den 1. März 1912, vormittag» 9 Uhr nnfongenb, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d. Lumda Distnkt: Wmner- Prinia 2ptijt=äadoiitln in verschiedenen Sorten empfiehlt au den billig,ten Tagespreisen H. Trechaler, Steinttr. 48. Televb. 581. Wirte und Wiederverkäufer Ertra-Vrelse._______ tck. — 1,47 Fm.; F'chtr , , bewährt'Ich nun- I I Föhlk mehr Retter's nJL vaarwaffer (München) Tf itoatl.flepr. u-beautaebt. 1 1 Z.b.um40Bs.u.M.1.10b. J. H. Fuhr. Sonnenstr.25. thv*M__ BerSrod, den 23. Februar 1912. Grohherzogl. Bürgermeisterei BerSrod. Reuschling.__(1357 Holzverkauf. Im Wege des schriftlichen Angebots sollen auS dem Gevieindewalde VolvertSbau>en 4L94 Fstm. ''r,i*tcn/ ,'tammbolA 119.36 Film. III. und 2L58Fstm. 5637 Fstm fiiefernftammbolA «32L0 »jitm. III. u. 23,87 »?um. IV. KL> verkauft werden. Unter den Fichten- und Äierenv itiSmmpn III Ql befinden sich Stämme über 1 FeUineier. SKMSttÄÄÄi.. Groh-Rechienbl^^eiS^W^V..^^ Fiirüarbteste! Holzversteigernng. Wnntnrt bcu 4. März l. Fs. tverden ans den tts> k^ien DUtr'kien Rlösgevrod, Granwinkel mid Zubqag E rchutzbezirks Harbach verüeigert: Stamme. 1 ^"be A oi — 0,55 Fstm., 1 deSgl. \ I. Kl. — 0,63 Fnm.: a Bilchen ri q'[ 5,i5 Fstm., 5 beflQl.IV. ML=4,(6 Fstm.r 1 Kiefer »Ml.' = 0,96 Fstm., 1 desgl. V. Kl. = 0,;j3 1 F'ckrte iMo — 3s'j Fstni , 4 desgl. II. Kl. — 9,77 Fstin-, 3 deSgl. Kl Ml. 6.51 Fstm., 4 desgl. IV. KL -= ^04 jjftm., 5 deSgL \4c i — 3 40 Fstm , 23 desgl. Vb Kl. = 8,43 Fstm.; ■* ,viditen- »tbftflUOen = Ö;58 »itm.; 18 Rm Buchen-Nubscheiter: Aciter, Rm.: 317 Sieben. 10 F'ch'en:..Knuvvel, R.w ■p'Mucbcii 2 Eichen, 16 reichten; Reisig, aetvobnltch, 871 230 Buchen, 4 Eichen; Stücke, Rm.: 6 Buchen sein, vowuuÄ Ubr nuf betSrefnftrahc te» 'ff E IroMt «Tntel.®nrba». Tie un'ernncheneu Stenn. 51; Aummern tonime» nubt auhi Witßflebot. [ ^^^a^nnlid.^ebeVfiflteteiOftanbetn.______ pk vet Ä j 1 “on Wt00«*/ Oj, cüiiinl. ?^I« ÜO—^9 L- 49-öl c Ibürinoet Bauern-Handkäse allerfeinste goldgelbe Ware, ,00» Stück38.- Pik. inki.Kiste ab hier. BiobekoUi, 60 St- 3.— SIL franko. Versand mit gegen Nachnahme, ^ene und billigste BeAi'gsauelle iüt Wiederverkäufer. IValter Fischer, Kaierei (Oroiibe trieb, Buttstädt Tbür. 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Schneider.___E_12 sichten» 53 Üiesern- 41 Buchen- M Erlen- ,. .- 1 Lärchen-Stamm lBaubolzl 1 WennintSkiefern-StainmiBaubolAl Oitneu Sicherheit wird ZablnngSfrist bis 15. 91oö. 1912 Mräbrt Gedruckte Berzeichnifse über die Dimensionen C .ijucr find von der imterAeldmeteu Stelle von, K Aejrimr an gegen Erftattiuig der Druckko,ten erhalt- E Daselbst fönnci, auch Karten über die Waldungen fc ~tnbt Ziehen, auS denen die einzelnen Walddutrikte M lamiliche Wege und Schneisen ersichtlich und, gegen Vergütung von 50 Psg. bezogen werden. tonen vorberiiicr Besichtigung des voUed wende iieb an die Foruwarie Vleifel-Giefien, Arft-Hoch- ie bei (Wieben, Karl Bräck-Rüdgen bei Giegen und 110 91m. Buchen-Scheiter 5 , Eichen-Scheiler 5 , Fichten-Scheiter 125 , Buchen-Knüvpel 46 „ Eichen-Knüppel 10 , Fichten-Knüppel SlLVStamm 1/4Ö „ III „ < hol* 44,70 „ IV. „ * 0014 125 Stangen I. KL 254 „ II. - 852 „ III. „ 33,2 Buche, 4,8 F'chte. . zum waschen von bunten ÄQ(fbera >limmerp(ak und Verfchiedene nach- Zusammenkunft: im Distrikt Langenberg, beim > und we.hen ^tosten. Nur Schiebstand vormittags 91/, Uhr. . 40-00 nb- . 49’/1-501/. 6L lÄ 49‘/t-50 dj nb- . ooy.-öi^ cu nb- ■ • 40'/,-00 <4 Utld Fluch, il> Brotpreiik 12. 28 Eichenstämme v. 21—61 Ztm. Dm. m. 15,55 - 12,63 5,5 , , Nutzknüppel 183 , Buchen-, 2,5 Rm. Eichen-, 1,5 Rm. ^'chten- u. 10 Nm. Kiefern- (rund) Schnittholz 9,5 , Buchen-, 11 Rm. Eichen-, 184 Rm. Kiefern- u. 7,5 Rrn. Fichten-Knüppel 4975 Wellen Buchen-, 800 Wellen Eichen-, 775 Wellen Kiefern- und 200 Wellen Fichten- Seiübrot 2 Mg. Gl dnDarjbrot 2Mg.5, l Station ßit: Die Weinbiuderarbeiten zur Unterhaltung der Gebäude der Siadtmadckenschule und der.vorm. Gewerbeschule, sowie der Anstrich der Ruhebänke m den An- eraä, den l. Mär, i>. Z., aonnittagö 10 Utzr, öftcn 1beiiVbebfSre?bunq und Bedingungen liegen auf unterem Hochbauarnt aut Einsicht onen. Angebote auf ■ Vordruck, der baielbft erhältlich, und dis zum genannten / Termin donhin einzureichen. i »uj den Waldungen der Stadt Ohefeen, 3—5 SUm. Ater Eisenbahn'tniion entfernt und au chaussierte Ab- Em tue angrenAend, sollen ^»nerstag, bcu 2«. Februar 1912, vormittags 10 Ubr beginnend, 1 fc*ilnfaQ6 mit Fortsetzung am folgenden Tage im 9. t des ^cnA'ichcn Felicnkellere' in Giefeen, m der - des Bahnhofs, versteigert werden: ___ - pichen Liamrne iSchnittholAl mit 108,60 Im. k-- * „ i'JiaubolAi g .* „ iSchiuellenholzl ■ „ lGrubenholü, y . Ä rji 3it6ten-5tämmei9nubolA) f41 Niesern- 2. Freitag, den 1. März 1912, vormittags 10 Uhr anfangend, ans dem Distrikt Ziegenberg. K#rn (GlaSha»,, Großer und Kleiner Steinbügel und | ElgerSbach). BwWWlWW Rutzknüppcl: Eiche 2,5 Rm. (2.5 Mtr. lang), In F-ichle 6 Rni. (3 Mir. lang); Scheiter