162. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 255 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Michi« I Md- Drama aus dem M i 2 Akten. Oskar Bahnhofstr. dem Leben eines >ie es prachtvolle Lch^ | ans durch eine W [ber von Monte Cack. i und Op®^ ?nturnuinatime.___^ ■ nommen, nur die Windstation konnte toegen des fehlenden Turmes noch nicht eröffnet werden. Im Laufe der nächsten Jahre werden ich den bereits vorhandenen Stationen iveitere Forschungsinstitute für aerologische Beobachtungen nrit Versuchsballon- mtb Trachcnausstiegcn anreihen. Tic Mittel für diese Institute, die für die wissenschaftliche Forschung von erheblicher Bedeutung sind, will der Physikalisch Verein durch Ausgabe von Anteilscheinen aufbringen. Samstag, 26. Moder 1912 Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UniversuätS • Buch- und etembrudetei. R. Longe, (Bicfeeiu k>?r Redner etwaig^ Bedcnlen nicht ohne weiteres zurüclweisen \.i dürsen. Ten Schwerpunkt in bei ganzen Frage sehe jedoch die nationalliberale Parteien den auf daueinde Abhilfe beregneten ' eh- Tic der 3m Vschang vezitt. Gießen, 26. Ott. In dem Tagebuch des Malers Curt B o l l b e h r, der zurzeit bter ausgestellt ,Mit Pinsel und Palette durch Kamerun) leset wir: Ter Weg von Fossong Wcntschen bis zur Station Tfchang r.-urde mir reckt lang; mir ivaren von der kalten ^iacht die Glieder ft cif, und jetzt wurde cs so Hein, .das; Roh unb, Reiter fdutcll ermüdeten. — Zum Glück erhielt ich etwa .2Vs Stunden x>or Tsckang ein neues cntgcgcngcsandt, wodurch neue Lebens- geister über mich kamen. Ich zog meistens in Tälern an firinnt YxidKii, die mit Ravhiapalmen bestanden waren, nttlang. Tas cn den Bergab! äugeil eng bebaute Land erinnert an eben ge- n lanue. sauber gehaltene Weinberge. Tie Station Tschong >var runter und immer noch nickt zu sehen. Ta ich von den Reisc- flrapazeu abgespannt und müde war, habe ick kaum je einen Crt ft> hcrbeigcivimscht nie Tsckang. Ich passierte eine £ rägerlolonnc non 1000 Zementfahträgern, die vom Endpunkt der 'JZorbbabn Tarnen und sich ängstlich unter den Busch und am Abhang hinauf vnkroch.il und als Begrüßung in die £>änbe llatschten, als ich Börsen-Wochcnbcricht. = Frankfurt a. M., 25. Oktober. Ter Balkan krieg läßt es begreiflich erscl einen, daß die Börse aus der Zurückhaltung nicht heraustritt. Spekulation und llavilalistenkreüe zeigen keine Neigung, sich in umfangreichere Cssekteulransaktionen einzulassen und so erklärt eS sich, wenn daS toelchö't sich in sehr engen Grenzen bewegt. Tie letzten Wochenberichte der Grohbankeu ivaren durchweg berlihigend gehalten, eS wurde aber übereinstimmend zur Mäßigung in Bezug auf das Eingehen von dausse-Engaaements erinahnt und da an den A u s l a n d s ,n ä r k t e n dieselbe Geschästsuulust und B erstnnniung herrscht, ‘ehlte es an Anregung zur Entfaltung lebhafterer Tätigkeit. Vorübergehend fielen hauptsächlich infalge der flauen Haltung der auswärtigen Börsen die beiillcbcn Aläikte einer starken Ver- flauung anheim und die Zurückhaltiing wurde von einer ausgesprochenen Nealisationsneigung abgelöst, wodurch die Kurse in eine stark weichende Richtung gedrängt wurden. Auch die Angst vor Ultimoschwierigkeiten erschütterte die Börse. Redaktion, Expedition und Truderet: Schul- strahe 7. Expedition und Verlag: 51. Redaknom^Sl 12. Tel.-Adr.:Anzeiger«,eben. Tie „^iefjeier ZamlliendlSNer" werden dem ,Anzetger^ viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt fir den Kreis Liehen" zweimal roodientlid). Tie „Landwirtschaftlichen Seil- fragen** erscheinen monatlich zweimal. I" bei ihnen vorbeiritt. Tast die Festung Tsckang noch Wetter massiv ausgcbaut werden sollte, merkte ich an diesen vielen Zcmcnt- lasten, und noch mehr wurde mir dies bewustt, als ich an einer großen Ziegelei vorbcikam, wo Hunderte von Eingeborenen dabei waren, mit .ihren Füstcn roten mit Wasser vermischten Lehm zu zerstampfen und Ziegelsteine zu sonnen. Hier ttaf^ ich meine foran-'gesandte Maraivanc: ick setzte mich an die Spitze, und vim CVlüd war danil bald Tscl)ang erreicht, eine Steinscstnng aus einem baumlosen Hockwlatea», umgeben von vielen im Tinge- bvrenenstil erbauten Soldaten!,äusent und Tischlerwerkstätten. Ick fern einen Weis;en aus der Festung treten, mir winken und cm fliegengehen: meine Leute flüsterten sich zu „der ttommanber". Endlich war ich bei ihm. Es war vanpwtann Rausch, der mich z-u dieser Mantcrun-?snlanbrciic eigentlich veranlastt hatte. Sohn ives Gcl;eimrat D. Rausch-Gietzen. Plötzlich war alles anders geworden. Ich säst in einem geräumigen Eßzimmer am sauber gededten Tisch, vor mir Herr liches Essen, kein Buschhuhn mit Reis mehr, es gab sogar Erd- lr?ercn in Hülle und Fülle, überhaupt alle frischm Gemüse und Salate wie in TcutsäKand, denn ick war allrnahstck in >olcke Höhe gelangt, wo in dem gesunden Klima, das unserem lwimat- Leben etwa entspricht, fast alle Gemüse der .Heimat gedeihen. Kühe sah ick brausten auf ber Weide gehen, und Wagen, von Ochsen gezogen, fuhren vorbei. Tie Spaziergänge, bie wir unternahmen, waren für mich snets interessant. Besonders fesselten mich bie massiven Anlagen does Stammlwfes für das groste Farnidorf und die Eingeborenen Lckerbausttmle. Tie Ställe waren voll von gutem Mutkervieh. 2n der SRitte des Hochplateaus stand das Haus des Lehrers, des ^b.Väulkc.- BÄ1 selbständigen Existenzen zu vermehren. Tic Antwort des Herrn ö Bethmann Hollweg Nachdem dann Abg. Tr. Wiemer bie Anfrage ber Volks- prtei, die bie bisher getroffenen Maßnahmen als unzulänglich .zeichnet und die Aufhebung des § 12 des Fleischbeschanbeseyes „vie der Futtcrmittelzölle fordert, begründet hatte,, erhob sich Ministerpräsident v. B e t h m a n n - H o l l w e g zur Beantwortung. Ter Kanzler stellte an die Spitze seiner Ausführungen t.il Satz, das; alle Maßnahmen auSgeschaltet werden müssen, welche die Grundlage unserer Viehzucht zu erschüttern geeignet sind, und c- rannte an, das; der Abg. Schisser gerade diesen Satz^stark unter» ) icheil habe, „was ja auch nach der bisherigen Stellung der ^ationalliberalen nicht anders zu erwarten mar". H rr V Beth manu liest sodann keinen Zweifel darüber, das; er strikter Gegner dir Aufhebung des 8 12 des Fleischbeschaugesetzes ist, und er begrünbete diese Haltung besonders mit dem Hinweis, dast unter der Eiiisuhr deS Gefrierfleisches hauptsächlich ber kleine und kleinste Besitz zli leiben habe, den zu schützen und zu sichern die Regierung f.ir ihre ganz besondere Pflicht ansehe. Glücklich war der leitende Staatsmann in der Abwehr der agrarischen Angriffe. Ln der Dcffnung der Grenzen sei die Regierung nicht weiter c gangen, als sie gegenüber ihrer Pflicht des Veterinärschntzes habe verantworten können, und bei der Zollerleichterung handele es sich nicht um eine Aufhebung, sondern um eine teilweise Rück- crstattung. Gegenüber den Einwendungen, als seien die Gern ein den nicht dazu da, in die Versorgung der Bevölkerung, u it Lebensmitteln einzugreifen, betonte Herr v. Bethmaitn, das; „ „ Bannhof- Caui-Sans, Strasse ü wisfensdutfllich gebildeten Landwirtfchaftsleiters, der früher die Kolonialschule Witzenhauscn an der Werra besucht hatte. Hier werden die Eingeborenen belehrt und ihnen mustergültige Farm- und Viehzuchtbetriebe gezeigt: zwei Jahre dauert der Kursus. Die schwarzen Schüler gehen dann heim, bauen Ställe, und werden diese vom Lehrer für gut befunden, wird ihnen für wenig Geld von der deutschen Regierung Vieh überlassen, das sie unter ständiger Aussicht der Station grvstziehen und verwerten. Ebenso erhalten sie 2lussaat, vor allem deutsche Kartoffeln, die hier oben besser wachsen als die einheimischen Süßkartoffeln. ' „ Jedes Vierteljahr ist Häuptlingsversammlung, zu der alle Tsckxmg-Häuptlinge in farbenprächtigem Festschmuck kommen, um Steuern zu zahlen und um Vorträge übet ÄHltuten von Kola- bäinnen, Lelpalmen, Kartoffeln, (vemüsen und anderen nützlichen Tingen zu hören, damit sie später die gewonnenen Äenntnmc ihren Untertanen vermitteln können. Eine solche Versammlung mar für mich die willkommenste GÄegcnl-eft, zu interessanten Kostümstudien. Das Zeldberg-Gbseroatormm. ’ Auf ber Kuppe des kleinen Fcldberges hat sich im Laufe dieses Jahres eine unter der Leitung des Physikalischen Vereins zu Fransiurt stehende Äolonic wissenschaftlicher Beobachtungs- Üatioucn angaicbclt. 2er Verein pachtete dank einet Stiftung der Frau Baronin v. Rein ach von der Regierung ein etwa 45 Morgen umfassendes Waldgelände am Cftfcangc des kleinen Feldbergs. Nach den Plänen des Architekten Georg Harth Frankfurt > wurde im vorigen Jahre, als das Gelände zum gröRtenteile abgeholzt und umfriedigt war, zunächst mit dem Bau einer Erdbebenwarte begonnen, die sich gesckückt in den Rahmen der umgebenden Waldlandsck-ast einschmiegt. Ter Raum mit ben Beobacktungsinstrumcnten ist kellerartig und so tief gelegt, dast er den Schwankungen der Temperatur entrüdt ist, auch Feuchtigketts und Windeinflüsse, sowie andere äutzere Störuiigen dürfen hier als ausgeschlossen gelten. In dem Institut sind bis jetzt ein Horizontalpendel nach Tr. Mainka und ein Vertikal Pendel nach Prof. Tr Weichert Göttingen, ausgestellt worden. Wenn in nächster Zeit das Observatorium dem Sttomnetz der Mainkraftwerke angeidilossen wird, kommt noch ein photographisch-elektrischer Regisirierapparat hinzu. Tie Erdbebenwarte ist feit Ende August im Betriebe: das erste Erdbeben konnte sie am 14. September, nachts 12.35 Uhr feftftellcn, es war das Beben, das die Küsten des Marmarameeres heimsuchte. In unmittelbarer Nachbarschaft dieses Gebäudes erhebt sich ein Wohnhaus für den wissenfck)aft- lichen Mitarbeiter und Aufsichtsbeamten. Im Ro^>au vollendet ist die meteorologische Station. Tie Beobachtungen dieses Instituts sind allerdings schon vor längerer Zeit aufge- cs bei einer solchen Notlage nickt sowohl auf Theorien, als aut v r a k t i s ck e s Handeln ankomme, und da konnte er auch schon mit einer Reihe von Erfolgen in vielen Städten auf- warten, in denen bie Preise tatsächlich zurückgegangen sind Er verwies auch auf bie von einzelnen Stabtverwaltungen getroffenen Mastnahmen dauernder Natur, wie Einrichtung "von Schweine- Mästereien, direkter Bezug von Viebverwerlungsgenossensckaften, und glaubte in dieser Richtung von den Beratungen eines in kurzer Zeit im Reicksanil des Innern zusammenlretendcis Ausschusses, ber sich hauptsächlich mit ber Frage ber unnatürlichen Spannung zwilchen Vieh- und Fleisckpreiien befassen wird, weitere Klärung und Anregung in Aussicht stellen zu können, -ter Äanjler bekannte sich weiterhin alS Gegner der Herabsetzung ber Futtermittelzölle, um bann zum Scklust aus bas Problem ber Vermehrung ber inländischen Fleischprobuktion zu kommen. Unb da must man es freudig begrüsten, das; die Regierung den Worten die Tal folgen lassen ivill. Ein großes 'VI o o r p; oj e f t soll in £)ilfric»lanb in Angriff genommen, Tomänfii sollen ui grösterem Maste alS bisher autgcteilt, ben Siedlungsge f e 11 f d) a f t c n soll ber Lanbankauf durch llcbernabme größerer Mapitalantcile durch ben Staat erleichtert, und endlich soll ben bcftchenbcn Ä o l o n i s a t i o n s g e s e 11 s ch a s t c n eine neue in Schlesien hinzugefügt werden. Werben zu biesen Ziveekcn erheb liehe Mittel angefordert, bann zweifeln wir nicht, bas; uns die Verwirklichung dieses Programms um einen erheblichen Schritt vorwärts bringen wird. Bei ber Besvrc chu n g begegnete die Stellungnahme der Konservativen wohl dem lebhaftesten Interesse. Unb wenn man auch schon von ber Sitzung in ben Eouloirs hörte, bas; bie Konservativen sich sehr zurückhalten wollten, so wirb man bock erstaunt gewesen sein über bie mastvolle Tonart, bie Herr v o n Öct) beb raub anschlug. Ter konservative Führer erkannte bie „Kalamität" an, bankte sogar ber Regierung für bie Massnahmen, mit benen sie ihre Pflicht durchaus erfüllt habe. Nur in einem Punkt hatte er zu tadeln, dast nämlich die Regierung der Verhetzung nicht scharf genug entgegengetreten sei. Aber foult war nichts zu spüren von dem Votum, bas ber Bund ber Lanbwlrte über die Mastnahmen gefällt hat, nichts von ber Bresche in unserer Schutzpolitik. Kom'eguenlerweise hätte eigentlid; Herr von Hcydebranb bcm Bunde eine Absage erteilen müssen. Tas tat er zwar nicht, aber er oerteibigte ihn auch nicht. Unb das will uns immerhin bemerkenswert gernm erscheinen. Heute sprachen noch die Abgg. Herold (BentrJ, Tr. Engelbrecht (Freikons), Kvr- 1 fantt) sowie zum Schlüsse nodj kurz Landwirtschaflsminiller p. Schorlemcr. Morgen wirb die Aussprache fortgesetzt werden. v Was ist an den Polen erreicht? Otto N o r d e n s l j ö l d , ber bedeutende schwedische Polarforscher, erörtert in einem Aufsatz der Internationalen Monatsschrift die neue Sachlage ber Polarforschung, die burch bie Entbeckung der beiden Po^e geschaffen worben ist. Tie Erreichung des 9Zorb= unb Südpol es durch Peary unb Amundsen uebeutet für bie Menschheit vor allem einen ibccllen Sieg, denn es ist ihnen nun enblich gelungen, an bie beiben einzigen von ber Natur selbst fest bestimmten Punkte ber Erbe zu gelangen Deshalb sinb aber die beiben Pole noch nicht die Punkte, die auf ber Erdoberfläche am schwierigsten zu erreichen sind; es gibt eine Fülle von schwierigen Problemen, biV noch in ben Polarkreisen zu lösen sind, unb geographisch betrachtet sind für die Erkenntnis des Erdballes und seiner Eigenschaften die beiden Expeditionen, die das Glück hatten, die Pole zu erreidjen, von geringerer Bedeutung als viele andere. Tic beiden wichtigsten Unternehmungen, die in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten vollbracht worden sind, sind mit den Namen Nansens und Shackletons unlöslich verknüpft: sie verschafftep einen Einblick in die innere unbekannte Polarwelt ,im Norden wie im Süden und führten der Welt zum erstenmal die Kenntnis ungeheuer ausgedehnter Gebiete zu, die die Phantasie bis dahin frei umspielt hatte. Nansen legte dar, mic ein von Treibeis bedecktes Weltmeer sich um den Nordpol ausbreitet; Shackleton führte uns auf ein unermeßliches, ebenes Eisplateau, 3000 Meter über dem Meeresspiegel, wahrscheinlich das ausgedehnteste Hock;land, das die Erde besitzt. Turch diese Expeditioneir sind das letzte Weltmeer der Erde und der letzte Weltteil in den auf dauernde Abhilfe berechn jh ittcln, vor allem in der Steigerung der i n l ä n d i s ch e n B i Produktion uornctmlid) durch die innere Kolonisation, innere Kolonisation locrbc es uns auch ermöglichen, die Zahl Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesten W entdeckt worden, sind also die letzten großen weltumspannenden Entdeckungen gelungen, die auf der Cbcrflätbc der Erde noch zu machen n>8rcii. Tie künftigen Aufgaben der Nordpolforjdmitg müssen sick; zunächst auf das Studium der Inseln im großett Eismeer richten; noch größere und interessantere Probleme hat die Südpolforschung zu losen, da es hier Land zu durchforschen gibt mit» dieses den Menschen immer größere Möglichkeiten zu bedeutsamen Ent Zungen bietet, als das Meer. Wichtige Beobachtungen sind der Südpolforschung sck;on gelungen; hier hat man das kälteste Klima ber Erde kennen gelernt: kein Mensck) bat je vorher ein so kaltes Jahr durchgemacht, wie es Amundsen erlebte. Freilich muß man dabei die Temperaturen des ganzen Jahres in Betrackit tziel)en, bcnn_ bie niedrigsten Wintertemperaturen Hal man im Innern Sibi- ricns. Aber —26° 6. Turchschnittskälte im Jahre, den Sommer mit einbegriffen, ist eine kaum norftvllbacc Temperatur Tiefe Witterung übt ihre Wirkungen auf die ganze Erde aus durch die abgekühlten Wassermengen, die aus bcm Sübpolarkreis in bie Meere hinausströmen. Auch für die Entwicklungsgeschichte ber Erde hat das Studium der Südpolargegenden miditige Aufschlüsse gegeben. Tie Versteinerungen aus verschiedenen geologisd>cn Formationen, die die scknoedische Expedition unter Norden- s kjöld im west antar l t isckien Gebiet auf sand, weisen darauf hin, baß hier in verschiebenen Perioden Landgebiete existierten, bie mit üppigen Wäldern bedeckt waren, lieber diese Strecken, die heute die ödesten der Erde sind, haben sick; vielleicht einst die Tiere und Pflanzen von einer Siidspitze ber Weltteile zur anberen verbreiten können. In rein praktischer Hinsicht haben einzelne Teile ber Slorb- westpassagc für die lokale Warenzufuhr große Bedeutung erlangt: in den Südpolargegenden ist hauptsächlich unter Verwertung der von der schwedisdien Expedition gemachten Beobachtungen ein lebhafter Walfang entstanden, bet eine Flotte'von etwa fyunbert Schiffen in Anspruch nimmt und einen Ertrag von vielen Millionen jährlich abwirft. Als die geeignetsten M e t h o d en d e r P o l a r s o r s ch u ti g erscheinen Norbenskjöld diejenigen, die auch die Entdecker der Pole zu ihrem Ziele führten Pearh unb Amundsen haben in der Hauptsache nach demselben Prinzip ihre Expedition ausgerüstet, nämlich dürft; Amoendung von Schis, Hunden und Schlitten nach Art unb Weise der Eskimos. Zugleid) aber unter Verwendung aller Hilfsmittel der modernen Technik. Große Fortschritte sind von ber Verwertung des Luftschiffes zu erwarten, denn em Fort- schaffungsmittel, das von dem schwierigen Terrain der Polarkreise ganz unabhängig und für Langfahrten geeignet ist, mürbe ganz neue Möglichkeiten eröffnen, die inneren, bisher fast unzugänglichen Polargebiete zu untersuchen. Unter den gegenwärtigen Entdeckungsexpeditionen hebt Nordcnskjold 'die deutsche unter Filchner hervor, die die geographischen Verhältnisse des Weltteils am Südpol untersuchen will. vi« Fl-ischtcu-rung vor dem preutzen- parlain nt. Sitzung des preuß. Abgeordnetenhauses vorn 25. Choher. □ Berlin, 26. Ort Man batte noch gestern dem leitenden Staatsmann für heute keinen guten Tag proplxyit Es hieß, daß man von recküs und links ihn hart bedrängen werde, so das; er Mühe haben werde, •nie Zt.-llung ;u wahren. Aber cs ist Herrn v. Bethmann doch bester ergangen, als die Propl)eten wähnten. Ter Kanzler prnd) re du glücklich, er fand die nod) im vorigen ^zabr oermiHtc Marnie des TonS" für die Notlage, in der die hohen Fleisd) meist weite Kreiic des Volkes gebracht babeh, er tonnte auch bereits auf gewisse Erfolge der von der Regierung vorgesdKagenen "las,nahmen hiiuoeisen, andererseits sprach er sich so emsckieden i.-ie irgcnd möglich gegen jedes Verlassen der bewahrten Bahnen - Zoll und Seuckenschutzes der Landwirt'chan au-j, so das; et .inen okgncnt rechts und links von vornherein manche Waffe b r er angegriffen werden ioilt; Bevor sich jedoch das Haus dem Thema des Tages zn- L-anbtc, das, wie zu erwarten, alle Bänke des Saales und der Tribünen dickt gestillt halte, lieferte die Präsidentenwahl cm kurzes Vorspiel. Graf Schwerin-Löwitz wurde vom all meinen Vertrauen auf ben Präsidentenstuhl berufen, den er ivbalb mit einigen allerseits symvalhisd) berührenden Tankes- . jcn einnahm. Tann erhielt der Abg. S chi f f«r - Magdeburg ,ur Begründung der Anfrage der nationalliberalen Fraktion Wort. Herr Schiffer erkannte zunächst die fdyivicrigc Sage v Regierung an, die sich auf mittlerer Linie bewegen mußte .ud bce-halb von links und redfts Anfechtung erfuhr; er hielt «ber and) mit feiner Meinung nicht zurück, das; die Aktion der flegierung reichlich spät gekommen fei. Abg. Schiffer bc nte, daß seine Partei bei der Auswahl dieser Mittel Unter leinen Umständen den Boden des Sdmtzes der nationalen Arbeit : rlasfen wissen wolle. Er wies darauf hin, das; sich unser ganzes .. irtsdaftsleben auf ber Grundlage des Schutzzolles erfolgreich i orwärtsentwidelt habe, das; ber Schutzzollgedantc fid) immer mehr nlxingcr auch in den Kreisen erwerbe, die ihn.bisher bartnädig c .dehnten. Voti diesem Stairdpunkle aus begrüßte der national* 1 berate Rtckner im grof^n und ganzen die Maßnahmen der flegierung. Er behielt die Fragen der Zollerleiäüerung und der Abänderung des FleisdL-'fdfaugesctzes zwecks Einfuhr des Ge- srierfleisches der Prüfung burd) den Reichstag vor, lies; ober keinen Zweifel darüber, das; seine Freunde für eine Aufladung ober ertjebtidje Veränderung des Flcisd)bcschangesetzes nicht zu haben finb; and) bezüglich ber Zollrückerstattung glaubte ff. Eine Napoleon-Anekdote vom Rückzüge aus Rußland. In Paris ivirb das Erscheinen eines neuen Werkes von Louis Passy über ben russischen Feldzug angefünbigt, ibad unveröffentlichtes Material vettvendet Ter Figaro ist in der Lage, daraus schon heute ein sehr interessantes ^üort Napoleons mirzu- teilen Es handelt sich um eine Episode vom Rückzüge: die französischen Truppen kreuzten die russischen Linien, und rechts und links sah man die Feuer der Kosakett in der Nacht erglänzen. Napoleon wandte sich zu einem der Offiziere und sagte: „Falls ick; gefangen genommen werden sollte, töten Sie mich." Ter Cnhier, an den diese Worte gerichtet waren, hat sie in seinen Feldzugserinnerungen aufgezeichnet, und diese Quelle wird in dem erwähnten Buche mitverwertdet. kf. Wieder neue englische Briefmarken! Tie bei ihrem ersten Erscheinen in der Oeffentlickkeit viel und mit Recht getadelte Pennymarke mit dem Bildnisse König Georgs scheint verschwinden zu sollen, denn der Generalvostmeister von England hat soeben ohne weitere Erklärung eine neue Pennyrnarke ausgeben lassen. Bereits bei Beginn dieses Jahres hatte man die ursprüngliche Marke dadurch zu verbessern gejucht, daß der zu dürr geratene britische Löwe etwas wohlbeleibter angelegt worden war. Bet der neuen Marke ist der Löwe vollständig verschwunden, ber Kopf .König Georgs ist schark im Profil sichtbar, und das Bildnis ist viel besser geraten. Tie Zeichnung stammt von Bertram Mackennal. T^r Künstler hat auch die neue, etwas veränderte Einrahmung entworfen. Tie Briefmarkenkenner sind aber mit dieser neuen Marke noch immer nicht zufrieden und machen ihr besonders zum Vorwurf, cs sei ein Künstlerdruck, aber kein Truck, rote er einem Trucker angemessen sei, der ungezählte Eremplare Herstellen soll. Vielleicht wird England binnen kurzem noch eine neue, aber endgültige Marke mit dem Bildnisse König Georgs erhalten. Beim Erscbeuten der ersten König-Georg-Marken hatte nämlich die Junior Philatelie Society einen Wettbewerb zur Erlangung einer geeigneten neuen Briefmarke ausgeschrieben. Lei der internationalen Briefmarkenausstellung, die in der nächsten Woche in London eröffnet wird, werden die Ergebnisse dieses Äus- schreibens der Qeffentlichkeit gezeigt werden, und es scheint nicht ausgeschlossen, daß unter den Entwürfen ber Preisträger die neue Marke ausgewählt wird. PO . .TclpPhon: S Än*nnt*6 lnchew Essend: •öffnet i’-Cafe franke sowie feto ZQ z^en Preiset Wito Maye: Zweifellos werden am Monatsende große Nachschüsie erforderlich sein, aber nicht immer geleistet werden können, und die Taliach.', daß inzwischen schon einige kleinere Bankfirinen und Privat spekulanten in Schwierigkeiten geraten sind, Hal großes Mißtrauen erweckt, das aus dem Verkehr und der Stimmung laßet. Mit der Diskonterhöhung der Reichs bank auf 5 Proz., die dem Schutze «unseres GeldbcstandeS gilt, hat sich die Börse schnell abge- sundeu. Tie Lage des Geldmarktes ist im allgemeinen befriedigend, immerhin miro die Börse bis auf weiteres keinen Anlaß haben, auS ihrer vorsichtiger! Zurückhaltung hecauszutreien. Am Montan- markte betrugen die Kursrückgänge vorübergehend 6 bis 8 Pro;., womit die Kurse vielfach wieder das Niveau der letzten Teroutc- tage streiften. Eine spätere Besserung brachte Kurserholungen bis zu 2 und 3 Prozent. Aehnlich war die Knrsbcivegung am Schrffahrtsmarkte, wo Paketfahrt und Llond 4 Prozent gegen die Vorwoche zurückbleiben. Bahnen stellen sich meist nichtiger, die leitenden Werre bis 2 Prozent, Bangue Cttomanc sogar 8; ■ Prozent. Bon Bahnen haben Staatsbahn und Balti- morc bis 1'. Prozent, Meridionalbahn 2 Prozenr und Orientalische Eisenbahn sogar 12 Prozent eingebüßt. Kaffa-Jn- dustriepapiere haben ebenfalls meist Kursrinbußen zu verzeichnen. Kleger verloren 5 Prozent, Daimler 6' 2 Prozent, Sic- gener-Eisenkonstrultion 8 Prozent, Faber u. Schleicher 13 Prozent, Höchster Farbwerke und Kunstseide je 6 Prozent, Anilin 7 Pro;., Sck)eideanstalt und Holzverkohlung je 9 Prozent und Akkumulatoren Berlin 7 Prozent. Am Rentenmarkt verkehrten die Balkanwerle, namentlich Türken, in schwacher ?altung, wahrend sich heimische Fonds ziemlich behaupteten. Privatdiskonto 41,if,o. Luftscbiffahrt. Stuttgart, 25. Okt. Bei der gestrigen internationalen Ziel-Wettsahrt wurde der Ballon „Bürgermeister Mönckeberg" des Hamburger Vereins für Luftschiffahrt erster. Der Ballon war von Dr. Perlewitz geführt ivorden. humoristischer. * I e nachdem. East: „War das eine ganze oder eine halbe Portion, die Sie mir gebracht haben, Kellner?" — Kellner: „Sind Sic nicht satt geworden?" — Gast: „O ja, ich danke!" - Kellner: „Daun war's eine ganze!" handel. Straßburg, 25. Okt. In einer Hauptversammlung der Straßburger Warenbörse gab der Vorsitzende bekannt^ daß es durch das außerordeutlickfc Entgegenkommen des Staates, der Stadt und der Handelskammer jetzt gelungen sei, den Neubau einer eigenen Börse in Angriff zu nehmen. Der Bau kommt an das Ende des neuen Boulevards zu stehen. • Tie Stadt wird dort ein Gelände von 2200 Quadratmetern zu dem sehr billigen Preis von 30 Mk. pro Quadratmeter abtreten und ferner eine jährliche Subvention von 8000 Mk. zahlen, wozu noch eine weitere Leistung von 15 000 Mk. jährlich kommt. Zudem wird die Stadt ?ür den z/ur Erlangung von Plänen ausgeschriebenen Wettbewerb 4000 Mk. beistcueru. Ferner hat sich die Handelskammer zu einer jährlichen Subvention von 6000 Mk. bereit erklärt und der Staat eine einmalige Beihilfe Don 100 000 Mk. in Aussicht gestellt. Das Gebäude wird auf etwa 800 000 veranschlagt. -> Hessischer Bankverein, A.-G., Kassel. Die Hauptversammlung genehmigte die Iahresrechnung, erteilte dem Aufsichtsrat und Vorstand Entlastung und setzte die Dividende auf 7‘A Prozent wie im Vorjahr fest. Die Aussichten für das lausende Geschäftsjahr 'wurden von der Verwaltung als zufriedenstellend bezeichnet. Märkte. •• Gießen, 25. Okt. Viehmarkt. Bei dem am 22. und 23. Oktober abgehaltenen Markte waren 232 Stück Rindvieh und 332 Schweine ausgetrieben. Der nächste ^Dlarft findet voraussn 1- lich am 12. n n d 1 3. November statt; am letzteren Tage auch Rrämermarh. Gießen, 26. Okt. M o rktberi cht. ^"uf heutigem Worben- niarfte tasteteButter das Pfund 1,10—1.20 Mk^ Hühnereier 1 Stück 10—0 Big., 2 Stück 00 Psg., Enteneier 1 Stück 10—0 Psg., Gänseeier 1 St. 20 Ps., Käse das Stück 6—8 Psg.. Käsematte 2 Stück 5—6 Psg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. Ct. 1,00—1,60 Rik., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Ct. 2,00—3,00 Akk., Gänse das Psd. 76—80 Psg^ Ochsenfleisch pr. Psd. 92—100 Big.. Rindfleisch pr. Ptund 90—94 Psg./ Kuhfleisch 80 Psg^ Schiveine- Ktan-esaintsnachricbten. Gietzen. Aufgebote: Oktober 18. Heinrich Latsch, Eisenbahnarbeiter, mit Elise Buck-enau, beide in Grebenau. — 19. Ernst Karl Sclstvabe, Installateur, mit Emma Wissemann, beide in Lollar. — Johannes Heinrich Karl Behn, Tierarzt in Gießen, mit Jol-anna Dorette Eleonore Julie Breckerbolnn in Bodcn- merber. — 22. Karl Bohüng, Polsterer, mit Selma Schneidinger, beide in Gießen. — Adam Nagel, Sergeant in Gießen, mit Maria Pauli in Kirtorf. — Gustav Schäfer, Krankenwärter in Mainz Kastel, mit Maria Katharina Fenrich in Hammelbach. — 23. Jolfann Schleuger, Winzer in Oppenheim, mit Elisabeth« Helfen in Gießen. — Heinrich Earl Zinn, Postbote in Gießen, mit Luise Elisabeth Prinz in Bähe. — 24. Ludwig Müller, Hüttenarbeiter, mit Lina Euler, beide in Taubringen. Eheschließungen: Oktober 19. Heinrich Roth, Schneidermeister, mit Marie Becker, beide in Gießen. — Ernst Hilgendorss, Vizefeldwebel und Zahlmeisteraspirant, mit Katharine Dietrich, beide in Gießen. Geborene: Oktober 11. Tem Arbeiter Heinrich Hönig eine Tochter, Wilhelmine Elisabethe. — 15. Dem Schlosser - Mieisler Georg Euler eine Tochter, Auguste Mathilde Luise. — 16. Tem Maschinenmeister Eduard Schneider ein Sohn, Ernst Friedrich Ludwig. — 17. Tem Versicherungs-Inspektor Friedrich Weller eine Tochter, Anna. Gestorbene: CH*.t 20. Katharine Lein, geb. Hofmann, 59 Jahre alt, Asterweg 10. — 21. Marie Keutsch, geb. Fiedler, 72 Jahre alt, Lickwr Straße 71. — 23. Margarete Hardt, geb. Uhl, 63 Fahre alt, Kanzleiberg 5. — 24 Katharina Türner, geb. Aff," 23 Jahre alt, Frankfurter Straße 134. — Marie Bense, 74 Jahre alt, Seltersweg 68. Alsfeld. Aufgebote: Oktober 24 Leonhard Wolfs, Hauptmann n. T in Butzbach, mit Marie Anna Auguste Kendel in Alsfeld. Geborene: Oktober 11. Tem Metzgergehilsen Ludlvig Gun rum eine Toctüer, Emilie Anna Herta. — 13. Dem Spediteur Johann Wilhelm August Becker eine Tockiter, Anna Elsa. — 11. Tem Buchhalter Otto Peter Heinrich Freundlieb eine Tochter, Frieda Katlmrine. - 17. Tem selbständigen Schneider Augnst Sclwpbach eine Tochter, Emma Margarete. - 17. Dem Fabrikarbeiter Jakob Ernst Eckstein ein solm, Karl Ernst. veuern. Aufgebote: Oktober 23. Valentin Roth, Lehrer in Chrfin« berg, mit Ottilie Katharina Elisabetha Maria Musch in Beuern. E I) e s d) l i e ß u n g e 11: Oktober 20. Ludwig Wilhelm Ranft, Metzgergeselle, mit Maria Maraaretlxr Fuhr, beide in Beuern. - Konrad Koch, Badelvärter in Bad Nauliciin, mit Anna Christine Müller in Beuern. Sterbefülle: Oktober 18. Maria Katharina Zimmer, geb. Delloff, 49 Jahre alt. , viidingen. Geborene: Oktober 15. Tem Steinhauer Gustav Göckrl eine Tochter, Lina Elisabeth. St erbe fälle: Oktober 18. Friedrich Kaufmann, Landwirt, o9 Jahre alt. Friedberg. Aufgebote: Oktober 17 Marl Friedrich Ott, Kaufmann, mit Ida Mathilde Emilie Johanna Allendörfer, beibe in Fried b^rg. — 19. Heinrich Ehnst, Gerichtsschreibergehilfe in Friedberg, steisch vr. Pstmd 90-dlO Tia., Kalbstcisch pr. Pid. 92—96 Big., Hammelfleisch pr. Pkd. 70—90 Kartoffeln vr. luO Kg. 4.5U bis 5.00 Alk., Weißkraut das Stück 5 bis 10 Pfg^ Zwiebeln ver >Ur. 4,00—5,00 Mk.. Milch das Liter 22 Nnffe 100 Stück 50—60 Prg., ver Ztr. 0—00 Mk^ Birnen das Mund 10 bis 15 Pig., Aepsel der Zentner 9 bis 15 Alk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. . F.C. «ie4baden. Vtehh ok-Mark Iberi cht vom 2o. Okt. Antrieb: Rinder 69 (Ochsen 31, Bullen Q Kühe 38), Salbet 72, Schafe >7, Schweine 186. Geschäft miuetmäßlg. Preise st",r 100 Psd. Lebend- Schlacht- O ck'! e n. gewrcht PoNstelsck'ige, misaemästete. höchsten Schlacht- Mk. Mk. wertes im 'Jllter von 4-7 fahren .... 52—06 94—101 Tie noch nicht gezogen haben lnngejocht) . 51-55 93—luu Lunge, fleischige, nicht auSgemäuete uni» allere ausgemäsletr 47—50 87—92 (l en. Vollsteilckige, ausgeiv„ höchsten Schlachtiv. . . 51—51 85—88 Vollfleischige, jüngere 47—50 78-83 Fär- en Hüt)!. Pollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtiverles . . 52—56 93—100 2 oUsleifchige mrSgemästele Kühe höchsten Schlachlwertes bi5 zu 7 Jahren ... . 43—48 79—88 Wenig gut entwickelte Färsen 46—50 88—96 Aeitere ousgemaiiele Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe . 38—42 70—78 Mäßig genährte Kühe und Färsen .... 30—36 6u—72 Mal bei. Feinste Mastkälbee 66—68 110—115 Muttere Mau- und beste Saugkälber .... 59—64 99 - 107 Geringere Mast» unö gute Saugkälber . . . 54—58 91 — 97 Geringere eaugtalbec......... 48—53 80—88 ö ch <1 '1. Weideinastjchafe Mastlämmer und Masihammel. .... 42 — 00 88—00 Schweinr. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebend- gewicht 68'/,-69'/, 88—89 Vollfleischige Schweine unter 80kg: Lebendgewicht 68-6s'/. 87-85 Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 70l/,-71 88-89 Vollfleljchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ............. 69'/, -00 87 — 00 Die nach- A ppylp *ind am Sonntag. 27. Okt. 1912, stehenden AVI LVU von 1' Uhr imitas:« >»i» 12 .11 nach in nur tur dringende Eiille sich-r anzatreffen: Dro/10 Dr. Meyerlioff, Süd-Anlage (a. d. Johanncskirche). Dr. Klein, Ost;Aulag6 27. Für dringende Fälle ist Sonntag, den 27. Oktober, sicher anzatreffen : Dt6/10 7ahnar7t Seltersweg 81. aaUUal LI Fernsprecher 608. Spielplan der vereinigten Xranffurter Stadttheater. Gpernhaur. Sonntag, den 27. Oktober, nachmittags 3'/, Uhr: „Cavalleria rusticana.“ Hieraus: „Ter Baja;zo." Abends 7 Uhr: „Tie Dame in Rot/ Montag, den 28. Oktober, abends 6 Uhr: „Tie Meister- finger von Nürnberg." Tienstag, deii 29. Oktober'»: „Orpheus und Eurydike/ Mittwoch, den 30. Oktober: „Carmen" Tomierstag, den 31. Oktober: »Mignon/ Freitag, den 1. Noventber, geschlossen. iMnseumskonzert. Samstag, den 2. November: „Tie Tarne in Not/ Sonntag, den 3. November: „Der Nosenkavalier." Montag, den 4. November, abends 7'/, Uhr: Erstes Gastspiel des Kaiserlich russtsickeu Balletts: Tie Sylphiden. Kleopatra. Ter Geilt der Rose. Polowetzer Tänze. Tienslag, den 5. November, abends Uhr: Zweites Gastspiel desKaiserl. russ. Balletts: Kleopatra. Tie Sylphiden. Scheherazade. Mittwoch, den 6. Nov., abends 7'/, Uhr: Trittes und tetztes Gastspiel des Kaiserl. russ. Balletts: Pavillon der Armida. Carneval. Ter Geist der Rose. Polowetzer Tänze. Schauspielhaus. Sonntag, den 27. Oktober, nachmittags 3'/, Uhr: „Madame Sans-Gene." Abends 7 Uhr: „DaS-Prinzip." 'Montag, den mit Karoline Christine Becker in Langen. — 22. Adolf Klipstein, Kaufmann in Köln, mit Else Sarah.Ehrmann in Friedberg. Gebyrene: Oktober 14. Tem Tiplom-Jngenienr und Großh. Hauptlehrer Mols Alexander Hugo Schiteidt eine Tochter, Theodore Wilhelmine. — 15. Dem Maschinenhändler Georg Reinheimer eine Tochter, Elise Henriette. SterbefäNe: OEtober 17. Marie Magold, Büglerin, 54 Jahre alt, in Nicder-Mockstadt. — Witwe Katl>arine Elisabeth Sck>äser, geb. Heynmöller, 58 Jahre alt. — 22. Heinrich Görg, Pflastermeister, 78 Jahre alt. Grotzen-Linden. Eheschließungen: Oktober 20. Ludwig Keßler, Hilfs- weickjeusteller, mit Katharina Schröder, beide in Großen Linden. Geborene: Oktober 17. Tem Taglöhner Wilhelm Heil ein Sohn, Walter. Heuchelheim. Eheschließungen: Oktober 18. Jakob Krömer, Handelsmann von Steinbach, mit Klara Stein von Heuchelheim. Geborene: Oktober 13. Tem Kasseboten . Ludwig Schmidt VII. ein Sohn, Martin Waldeniar Shirt. — 17. Tem Balsnarbeiter Wilhelm Otto Hosrnann ein Sohn, Willi Otto. <5 t er 6 cf ä II q: Oktober 22. Ludwig Freitag I, Landwirt, 83 Jahre alt. — 23. Luise Burk, geb. Petri, 73 Jahre alt. 28. Cftober*): „Komtesse Mizzi" wer .Tc«. Aaimlteniaq." Hieraus7 „Eine qliiaUd)e Ehe." Dienstag, den 29. Oktober „Tas Prinzip/ lUtttrood), den 30. Oktober : „Tas Prinzip/DomrerSlaa, den 31. Okt." „Maria Stuart/ Freitag, den 1. November, abends 7' Uhr: -o.a- tefie Mizz/ oder „Ter Famrlieutag." Hieraus „(iine glückliche E e " Samstag, den 2. November: „Kabale und Liebe" Sonntag, dcu 3 November, nachmittags 3X Uhr: „Tie Krenzelschrewcr ' '/tbends 7 Uhr: „Tie ^onrnaliiien." Montag, den-:. November: „TaS Prinzip/ Tienslag, den 5. November: „Tas Käthchen von Heil- broim/ Mittwoch, 6. November: „Tas Köthchen von Heilbronn/ Anfang, wenn nickt anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Slatton Sietzeir. Höchste Temperatur am 24. bis 25. Oktober = -f- 7,5 ' C. Ltiedrigste „ , 24. „ 25. , - + 5,3 • 0. Niederschlag: 11,3 mm. * Ott. 1912 Barometer auf o° reduziert < Temperaiur , der Lickt AbfoUite Feuchtigkeit Relative * Feuchtigkeit Wind- richtuug 8 (Drat> btr Brwölliung In gehniri der sichid f)intmtl6fl Wetter / 25 36,3 6,3 6,7 93 S 2 10 Regen 25. 40.0 6.6 6.7 92 WSW 2 10 26. 43,8 3.4 6,7 97 ^still still 9 Nebel Zur Kräftigung. Scotts Emulfton verbindet hohen Nährwert mit Leickt- berbauIiditeiL Ter in ihr cntbaltene Lebertran ist i:n Ecottichen Verfahren in seine Trövicken zerterü, somit auch für einen weniger leistungsfähigen Magen zuträglich gemacht. Teshalb läßt sich tute Kur mit Scotts Emulsion mit >4^? besserem Erfolge durchfuhren. Scotts Emulsion Groll# (Emulftoji tonb von nn# cu#* schliehlich im großen üerfonfl, und zwar nie lose noch Gewicht oder Matz, sondern nur in versiegelten Originalsialchen in Äartou mit unserer Lchuhrnarke (Aischer mit dem Dorsch». Scott & Sowne, ®. m. b. H., Rranffuil a. M. Bestandleile : Feinster Medipnal-Leber» Iran 1 X),o, prima Viyzerin &*).*), unterpho#* phoriglaurtr Kalk <,Z. unlrrphosphorigsaure# Slalron 3,0, pulv. Traoani 3,0, seinslcr arab. ttummt pulv. 3,0, Walter 129/), Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Gmnlßon mit Zimt- Mandel» und ®e buntesö i ^bene der groj ! dlich den ge i nmutzigen, c I che Bauwnd so vor allem - ’ 'Ulst höher tiirfcn für b l'orphyriauler i sagenden Go neun ffuppeln suchen des 3 6tnucn= Än (;°nnet die ? etraiiniei Neu I • c.r' frlm ersck cuA h"tCn ""l I “ ,obüb fü 1 Än^1?0Ut, I . '/.Nauer Bfrbr‘1 clra'rc i.;lun7i,c^nbe “HO eit obtt ÄN^rki rhnen -i 6:e • °hi ji‘| , begibt die ■ S ? i 'UklN orfin "« Äii ,° ^ldiu i^aurn