Zweites Blatt 162. Jahrgang Nr. 98 G^chetnt ttlßNck mtt Hutnabme M G«nrUa-L. e Herzen nicht zu hindern braucht. D. Schlosser. Möbel-Handlung ir 50 it h. le, en n n n IL n o- u- is. oeise- ;h 67. h it er- K6 Reichhaltiger vegetarischer Mittagstisch! BeformhauN Kreuzvlall 5. aber fein erhöhter Wohnungsgcldzufchuß gewährt die Frage bei der Lehrerschaft ist besonders schwer da hier die prinzipielle Frage der Gleichstellung leren Beamten und die Ausbringung der Mittel m r, u. Mittk'lungen. Am heutigen Tage sind 25 Fuhre vergangen, dich Stadto. Tr. Wimmenauer seine Professur an der Landesuniversittü loirb. l^erabc zu entscheiden, mit den mittauch durch die -bart (1120 w B, und oerer srts« Sreitag, 26. April 1912 lUtettßrtibrucf and Verlag bet vtützl^cheo Unwerfudtl • Buch- und 6tetnbrue Watz' des 91bg. Panl'. DerWahlprüfunysaus schuß konnte auch heute nc«ch nicht zu einer endgültigen Entscheidung über die Wahl des ?lbg. Pauli (Hagenow, kons.) kommbn Pauli ist in der Stichwahl mit einer Mehrheit von etwa 1200 Stimmen gewählt und .zwar gegen einen sozialdemokratischen Bewer bcr, wobei die freisinnigen Stimmen nach beiden Seiten ungefähr gleichmäßig abgegeben wurden. Der Sozialdemokrat hatte bei der Hauptwahl 12 Stimmen mehr erhalten, als der Freisinnige und war dadurch in die Stichwahl gekommen. Deshalb richtet sich der von fortschrittlicher Seite ausgehende Protest gegen die sozialdemokratischen Stimmen in der Hauptwahl. Die Prüfung des Ausschusses ergab nach Abzug von 14 Stimmen für den Sozialdemokraten und Zuzählung von 9 Stimmen für den freisinnigen Kan bibaten em Plus von 11 Stimmen für den Freisinnigen. Bezüglich einer Reihe von Stimmen hatte der Ausschuß Beweiserhebung beschlossen. Bei der morgigen Sitzung sollen diese Puükte noch einmal untersucht werden, um die Beweiserhebung zu ersparen. Hiervon wird die Gül tigkeit des Mandats von Pauli abhängen. Südwest- und Oftvinka >m B idgefausichutz. Der Budgetaussck , ß erledigte zunächst den Boranschlac für Südwestafrika durch Annahme zweier Eni schließungcn. Tie eine wünsche für das nächste Etatsjali zur Verminderung der Ausgaben für Südwestafrika unter Heran- Gemeinben eine Rolle spielt. Fm Zusammenhang damit stehen die Bestrebungen, die Volksschulen aus Gcmeindcschiilen in Staats- schulen umzuwandeln. Der Landes-Lchrcrverein hat beim auch in seiner Versammlung vom 12. April eine Resolution angenommen, baß allen Volksschullehrern in Stabt nnb Land, ob an Volksschulen oder an höheren Schulen, die Gehalte gewährt werden, wie sie für die mittleren Beamten vorgeschlagen sind. In einer gemeinsamen Eingabe des hessischen Landes Lehrervereins und des katholischen Lehrervereins an die Kammer wirb der Wunsch ausgesprochen, daß die Lehrergehalte anstatt um 11 Proz. um 15 Proz. erhöht werden sollen. Diese Erhöhung würbe einen Betrag von etwa 220 000 Mark erfordern: die Erhöhung iur 11 Proz. ergibt eine jährliche Ausgabe von 612 444 Mark." Darüber, daß den Pensionären und Hinterbliebenen eine Aufbesserung nicht gewährt wird, läßt sich das Blatt aus, indem es sagt: „Für die Pensionäre und die Hinterbliebcueu wird leider eine Aufbesserung nicht gewährt; für Bedürftige soll mit einem Fonds von jährlich 125 000 Mark geholfen tverben. Die Regierung berücksichtigt hierbei nicht, daß gerade bei den Pensionären, den Witwen und Waisen die größte Not herrscht. Ihre Bezüge sind schon reduziert und für Witwen und Waisen überaus kärglich. Nickt allen liegt es nahe, ihre Bedürftigkeit der Behörde nachzuweisen: hiervon hält viele der Stolz ab, aber auch bcr Gedanke, etwa abgewiesen zu werden. Wenn die Geseyesmotive darauf Hinweisen, daß eine prozentuale Ausbesserung da nicht erforderlich sei, wo ein größeres Vermögen vorhanben sei, so bars doch bcr Staat weder bei dem Gehalt noch der Pension darauf Rücksicht nehmen, ob ein Beamter Vermögen hat; es müßte ja dann auch vermögenden Beamten ein geringeres Gehalt ausbezahlt werden." Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat eine Sitzung für den nächsten Dienstag vorgesehen, in welcher er sich mit der Beamtenbesold ungsvor. läge befassen wird. Stative und V* Ä* I PaP'® s.«- -< SÄ’ £ ---------- Tagung der Allgemeinen positiven Verbandes. ~ Berlin, 85. April. 3ra weiteren Verlaufe der Verhandlungen des I. Kongresses ideS Allgemeinen positiven Verbandes beschäftigte man sich mit Dem Thema: , das Christentum und seine Gegner. Als erster Referent sprach GcneralsuperitUcndent Blau (Posen) über den Monism u s. Er führte aus: Was ist Monismus? (h ist das Streben nach Vereinheitlichung der Dcnk- täligfcit. Arthur Drews definiert ibn selbst als diejenige Weltanschauung, die nur einen einzigen Daseinsgnmd der Welt gelten läßt. So angesehen wäre er uns kein Gegner; denn Jesus -vor dann auch ein Monist. Nicht daß der Monismus ein einziges Prinzip gelten last, macht ihn aber uns zum Gegner, sondern das, was er als Daseinsgrund gelten lassen will. Eine «große Ironie ist es nun. daß Heckel selbst ein verkappter Dualist ist. und daß Drcws zwölf monistische Systeme vom größten den Geist leugnenden Materialismus bis zum feinsten die Materie zur Verstellung verflnchtenden Spiritualismus ab tun muß, ehe er seinen konkreten Monismus als eine neue Auslage der Hartmannschen Philosophie des Unbewußten als einzig gültigen Monismus h.n- stellen kau» Man kann also nicht von dem Monismus als einer tn sich geschlossenen Größe sprechen Ostwald bezeichnet die Energie, Wundt uitb Willen als letzte Einheit. Nur in einem Punkte sind alle Monisten einig, in der Ablelnmng eines nbertveltlichen Gottes und des Christentums Aber in der Erkenntnis, daß bcr Mensch nicht ohne ein höchstes Gut auskommt, hat Jodel auf dem Mo- nistenkongreß in Hamburg als den Gott des Monismus das geistige Universum bcr >lulturmenschheit proklamiert. Im Gefühl der Armut einer Diesseitsreligion slückstet sich der Monismus zu einer frommen Mystik, zu einem erschaurenden Ahnen des Uncrforsch- lickicn. Ich leugne nicht, daß uns im Monismus ein kühner und großer Versuch begegnet, die Welt einheitlich zu begreifen, und wenn jedes Ringen um die Wahrheit uns erfreuen muß, so wollen wir gern dieses Suchen nach der Wahrheit auch in jenem Lager anerkennen Wer ich hafte diesen Versuch für mißglückt. Es gibt keine aussöhnende Mittelstraße zwischen Christentum und Monismus, sondern nur einen Kampf um die Macht. (Lebh. Beifall.) Als zweiter Vortragender sprach anstelle des erkrankten Pfarrer Werner (Frankfurt a. M.) Pfarrer Wahl (Essen) über den Liberalismus als Gegner des Christentums. Kirchlicher und politischer Liberalismus haben sich zu einer Ehe verbunden. Wenn wir beweisen wollen, daß die kirchlich Liberalen Gegner des Christentums sind, so sind wir allerdings nur auf Jndiezienbeweise angewiesen; denn zum Geständnis werden wir den Angeklagten nicht bringen (Heiterkeit.) Der Liberalismus zeigt keine .Einheitlichkeit; ja die ursprünglichen Liberalen, wie Haritack, gelten heute schon als Reaktionäre. Der Liberalismus ist auch durch und burdi intolerant Unterschätzen wir auch den religiösen Radikalismus unserer Lehrer nicht! Unsere Kirchenbehörden verzagen in diesem Kampf und darum hilft nur Selbstltzlfe der Positivere. Und dieser Kongreß soll die Geburtsstunde tapferer Taten sein. (Bravos Alles Zusammenarbeiten mit den Liberalen gereicht den Positiven zum Schaden. Wir wollen eine reinliche Scheidung. Dann kann der Liberalismus zeigen, was er tarn. (Lebhafter Beifall.» Nach einer Aussprache sprach anstelle des durch Krankheit verhinderten Reichstagsabgeordneten Behrens (Essen) Arbeiter IcTrctär Du nke 1 über das Thema: „Die evangelische Kirche und die soziale Frage. Heber „D a s Wort Gottes und die Bibelkritik" sprach sodann Geheimer Uonsistorialrat Professor D. Hau stiel e r .Greifswald. Er hob hervor, ein richtiger Gebrauch von bcr Bibel in ohne Bibelkrilik nicht zu machen, doch müsse diese Kritik sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen, man dürfe nickn die Historie der Bibel mit dem Maßstab des alltäglichen Geschehens vergleichen. In der Aussprache meinte Geheimer Regierungsrat Prof. D. Dr. Fries (Halle a. S.), daß die falsche Bibelkritik von selbst berg eben werde — Prof. Dr. Strack (Berlin) bemerkt, die heilige Schrift sei nicht ein dogmatisches Buch, sondern ein Er- bauungöbud). In diesem Sinne müsse jede Kritik erfolgen. An letzter Stelle sprach Prof. Tr. Bachmann (Erlangen) Über das Thema „Ter Religionsunterricht an unseren e d) u (e n" Gr führte aus: Tie konfessioitslose Schule würde ein Abtreten bcr Schule an jene unglückliche Greisenhaftigkeit der Welt bedeuten, die heute überall maßgebend ist. Eine Schule ohne Religionsunterricht ist ein Haus ohne Mutterliebe. Es nrirb gc fordert, daß der Religionsunterricht den Priesterrock auszichen soll, d. h es soll ein sogenannter objektiver, geschichtlich-intellek tucllcr Religionsunterricht eingeführt werden. Gewiß fei ein solcher Unterricht in den höheren Stufen notwendig, aber zuerst müsse ein Um erbau geschaffen werden. Solange die neuchristliche Re ligion keine Gemeinschaft bilde, habe sie kein Recht an die Schule Der Redner spricht zum Schlüsse die Befürchtung aus, daß es in absehbarer Zeil zur Einführung der konfessionellen Schule kommen werde. Kreisschulinspektor Pastor Borchert (Westerhausen a. H.) bezeichnet die Forderung der Befreiung der Trsslbentenkinder vom Religionsunterricht als eine Vergewaltigung der Kindesseele. Tie konfessionelle Schule sei zu fordern, weil die Teutschen ein christ liches Volk sind. _ , Prof. Tr. Zange ((Erfurt) betont, die Kirche habe dem Religionslehrer nickt genügend dafür gedankt, was dieser ge leistet habe. Der Religionslehrer ist der Missionar in unferm Volke: die Kirche hätte daher diese Lehrer zu sich heranziehen sollen. Rektor S e l l s ck o p (Rostock) wendet jid> gegen die pessi- mistiscke Anschauung des Referenten. Die Schule sei eine Hilfsanstalt des Hauses und daher habe sie das Kind im Glauben der Eltern zu erziehen. Der Gesdmitsführer des Deutsch-evangelischen Schulkongrcsses Pastor Zillissen (Dresden! weist auf die Vorgänge in Sachsen hin, wo gegenwärtig ein scharfer Kumps gegen die christliche Schule ausgebrocken sei. Am Abend fand unter Leitung des Pfarrers Bernbeck sOkarbcn) eine große religiöse Versammlung Katt, in bcr verschiedene Vorträge über das Thema „Tas Wort Gottes bleibt ewiglich" gehalten wurden. Damit erreichte die Tagung ihr Ende. tigkeit öasijSE I 3.50, 5.50, 8,;s *2S!****U ‘SEUHi «ds ""üb, 8,Qlnta>- WM stteMtti« Nwlanv *- oorrärig: ')k.r „ 1.30,1.HO X? I je nach Qualnat. « 'S Sämtliche : i Oelfarben ’ Piniel, Parkettwach- ' £ Futzbodenöl empfehlen billigst : UebT.IicheH 11 Drogerie , ll liM.it Mw ziehung des südwestafrrkaniscken LandessiSkus Anordiningen über Verwendung der Schutz truppe zu öffentlich en w i r t s ch a f t l i ck e n Arbeiten — Wassercrscklies.ung. Weg - bauten usw. — durch Errichtung von technischen Kompagnien, erner über eine anderweuige Organisation der Landespoliz.i und auf Hetabfefcung bcr Stärke der S ch u tz l rII ppe IIII d der Landcspolizei. Die andere Entschließung wünscht ein K o m p c t c n z g c s c tz für sämllickc Schutzgebiete. Insbesondere soll in Süd westafrika die S c l b st v e r w a l t u n g einen weiteren Ausbau erfahren. Es soll eine Vertretung geschaffen werden, auf der Grundlage des allgemeinen gleichen Wahl rechts Der Reichs tag müsse allerdings sich die Schlußentscheidung über den Vor - anfd lag der einzelnen Schutzgebiete solange Vorbehalten, als noch Zusck üsse des Reiches zu den Ausgaben der Schutzgebiete noi wendig seien. Sodann begann der Ausschuß die Beratung des Vorau schlags für Oftafrifa. Hierbei wurde eine Reihe von An fragen an den zurzeit anwesenden früheren Gouverneur, Frhr. v. Rechenberg, gestellt, lieber d i e klimatischen Ver hältnisse des Schutzgebietes gab Herr v Recken berg die Auskunft, daß zweifellos das Klima der hochgelegenen Gebiete Ostafrikas ein äußerst angenehmes sei, für einen .’lufcmbalt von lurjercr Dauer; insbesondere gäbe es lein geeigneteres Gebiet für Sport aller Art. Dagegen werde von sack verständiger.Seite, t B. auch von den Missionsgesellfchaften, es für notwendig erachtet, nach mehrjährigem Aufenthalt auch in den hochgelegenen Gc länden Ostafrikas wieder einen Aufenthalt in Europa e i n z u s ch a 11 e n zur Auffrischung des Nervensystems. Herr v. Rechen berg gab weiter Auskunft über die Ab s ch i e ß u n g des Wildes an der Grenze gegen Britisch Ost afrifa. Diese Maßregel sei getroffen worden zum Schutze gegen die Einschleppung der R i n d c r p e st auS der Nachb irtolonie. Sie konnte aber glücklickertveise schon nach 2 3 Wochen wieder aufgehoben werden, so daß fast der ganze Wildbestand am K ilimand- fdiaro und was noch wichtiger ist, der ganze Viehbestand erhalten werden konnte. Morgen wird die Beratung sortg^settt. I ul Sonnenstr. U iw greifen Sn»* ix.---l&tiontit Wechte Serg.M«LSt.5VP? J -mm). Tazu Zackooh Creme ia 75 M und ‘2'1'i n der.Universität^ Avo !Kc,5lnld,;?,olbcfc-bc ^QIl -tibcl, W-6ilbntger, £. -chaai, Emilkarn.b-rmtNoll unb «s. «chrader, Drogerien. IslWil 2. Daraus darf man aber, ttne auch aus anderen Er- cheinungen, den Schluß ziehen, daß trotz der schroffen Ablehnung der „modernen" Theologie, deren man sich in kräftigen Worten befleißigt, die fortschreitende Entwicklung der theologischen Forschung doch zu einer gegenseitigen Annäherung und zu einer Ausgleichung der Gegensätze ührt. Wenn z. B. Professor Schaeder ausspricht: freilich wollen wir nicht Wunder in beliebiger Zahl annehmen", o bekennt er sich zu dem Grundsatz, daß die Tatsächlichkeit einzelner Wunder durch die geschichtliche Forschung estzustellen sei. Wenn er weiter anerkennt: „Wir haben »as lebensnotwendige Iitteresse an der gesetzlichen Naturordnung, hinter die Gott steht", so kann das nur den Sinn haben, daß der heutige Mensch, der überall tinwill- kürlich mit der festen Naturordnung rechnet, grabe darin die Allmacht und Allgegenwart Gottes empfindet, und )arum nicht darauf aus ist, Gott gerade in sogenannten wunderbaren, d. h. aus der Naturordnung vorerst nicht erklärbaren Ereignissen zu suchen. Wenn er sich dagegen zu dem „Zentralwunder" der Offenbarung Gottes in Zesus Christus und der Aufrichtung eines neuen Verhältnisses Gottes und des Menschen durch ihn bekennt, so wird er unter uns, wenigstens in unserer hessischen Landeskirche, kaum Theologen finden, die sich darin nicht eins mit ihm wissen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß die „modernen" Theologen die Ueberwindung der unter uns entstandenen Irrtümer und die Zurechtrückung von Entgleisungen lieber von dem Geist der Wahrheit, als von behörd- lichett Eingriffen erwarten. Sie glauben, sich dabei auf das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen berufen zu dürfen, sind aber darum nicht gemeint, das Unkraut als Weizen einzusck)ätzen, oder gar gewillt, selber Untraut zu säen. Sie kämpfen auch nicht um „Alleinherrschaft" und sind weit entfernt, die Leute vom „alten Glauben", d. h. richtiger von „überlieferter Theologie" nur „als einen harmlosen Mechanismus der geistig niedrig stehenden Zßreise des Volks zu dulden", sondern sie sind der Meinung, daß es allerlei Ansick-ten gibt, daß aber das Herz entscheidet, und daß verschiedene Ansichten die Einigkeit der ZsKM wCtrct< K IäeliNP*bSf Mlgetreten hat. Ter Vorsitzende hat aus diesem Anlaß ein Glückwunschschreiben an den Jubilar gerichtet, in dem er auch dem Dank der Stadtverwaltung für die der Stadt geleitete treue Arbeit Ausdruck gegeben hat. . Tie Kriegerlamerad schäft dankt m einem Lchrerben für die abermalige Bewilligung des Ehrensoldes an die Veteranen. Herr W. H o m b e r g e r sprach im Namen der Grotzen Gießener Karneval-Gesellschaft 1911 seinen Tank für die wirksame Unterstützung und das wohlwollende Entgegenkommen der Stadtverwaltung beim diesjährigen Karneval aus. Tie land- und forstwirtschastliche Berufsgenosscnschaft hat mitgeteilt, daß die Regierung die Errichtung eines Lehrstuhls für soziale Medizin bewilligt habe. Auch die Errichtung des Unfallkrankenhauses sei gesichert. Es habe sich dazu eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gebildet, der die Brauerei- und Mälzerei-Beruisgenossenschast, die Tiefbauberussgenossenschast, die Iuhnrerksberufsgenossenschaft, die land- und forstwirtschaittiche Berufsgenossenschaft für Hessen, die Stadt und die Ortskrankenkasse Gießen angehören. Weitere Beitritte stehen in Aussicht. Bangesuche. Peter Kronenberg will seine Süd-Anlage Nr. 7 belege ne Garage vergrößern, womit die Versammlung einverstanden ist. Ter Heilstattenverein erhält die Erlaubnis, das Lupusheim hinter der vorgesehenen Baufluchtlinie in einer noch nicht offiziell eröffneten Straße in der Nähe der Medizinischen Klinik zu errichten. Kuno B o r st will in der HohanneSstraße ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Tie Ballone und Erker nach der Straße zu werden mit 70 Zentimeter Ausladung genehmigt, der nach dem Nachbarhaus gelegene Balkon wird dagegen abgelehnt, weil er diesem zu nahe kommt. Ter Erbauung einer Automobilhalle Hofmannstraße 1 durch Gg. T h r o m wird zugestimmt. Ebenso ist die Versammlung damit einverstanden, daß die Hoch- und Tiefbaugesellschaft bei den Einfamilienhäusern in der Marburger Straße die Einfriedigungen teilweise tn Holz ausjührt. Auch der Anbringung eines hölzernen Tores an der Hofreite Ludwigstraße 57 durch Karl Klingelmeyer wird zugestimmt. Tagegen wird das Gesuch der Firma I. Jttmann wegen Anbringung eines 1 Meter vorspringeden Firmenschildes am taufe Bahnhofstraße 29 — 50 Zentimeter sind gestattet — ab* gelehnt. Auch das Gesuch des Hch. Lich für einen Umbau in der Sonnenstraße wird hinsichtlich der Gebäudehühe abgelehnt. Ter Aliceschule wird gestattet, die Umsassungswand am Hause Steinstraße in 25 statt 38 Zentimeter Stärke auszusühven. Städtische Straßen« und Grundstucksangtlegrnhriten. Bei der Boranschlagsberatung waren 1000 Mk. für die Herstellung des Torhäuschens am Selterstor für die Zwecke der Lesehalle bewilligt worden, vorbchcttttich der besonderen Bewilligung auf Grund einer Lrtsbcsichtigung. Es wird beschlossen, diese Besichtigung am nächsten Samstag nachmittags 5 Uyr vorzunehmen. Die Befestigung des Platzes vor derUniversstätsbiblio- thek, die bei der Voranschlagsberatung von Stadtv. Dr. Ebel angeregt wurde, würde 600 Mk. erfordern. Der Bauausschuß beantragt, vorläufig davon Abstand zu nehmen, da genügend gepflasterte Uebergänge vorhanden seien, aber das Tiefbauamt anzuweisen, besonderes Augenmerk auf genügende Reinigung zu haben. Stadtv. Dr. Ebel betont nochmals die Zweckmäßigkeit einer gründlichen Abhilfe, will aber zunächst sich mit dem Erreichten zufrieden geben. Ein Gesuch des Julius Körner um Erlaubnis zur Benutzung des Trottoirs vor dem Cafä Astoria zu Wirtschaftszwecken wird zu den früheren Bedingungen für diesen Sommer genehmigt und die Packst dafür auf 20 Mk. festgesetzt. Die Befestigung des Bürger st eiges in der Ost-Anlage zwischen Landgrafenstraße unb Walltor, das einzige Stück, das in der Anlage noch fehlt, wird gutgeheißen. Die erforderlichen 2500 Mk. werden bewilligt. Stadtv. Heichelheim macht darauf aufmerksam, daß auch der von der Goethesttaße zur Plockstraße ziehende Weg eine solche Pflasterung haben müsse, da er bei Regemvetter morastartig sei. Bei der Umgestaltung der Ludwigstraße soll das Stück von dem Ludwigsplatz bis zur Goethestraße eine asphaltierte Fahrbahn erhalten, was 27 000 Mk. Mehrkosten erfordert. _ Stadtv. Huhn mochte dabei darauf viülliickst genommen haben, daß später eine elektrische Bahn durchgefübrt wird. Stadtv. Schassstaedt hält dies ebenso wie der Vorsitzende aus absehbare Zeit für ausgeschlossen. Die Stadtv. Tr. Ebel und Winn halten den geforderten Bettag für außerordentlich hoch. Stadtv. Dr. Sommer macht daraus aufmerksam, daß die gegenwärtig an der oberhessischen Bahn unternommenen Arbeiten an der Wegunterführung dem Bedürfnis nicht enlsprecheii. Der Vorsitzende teilt mit, daß er in diesem Sinne heule an die Eiseubahtidireklion geschrieben und um Einstellung der Arbeiten und eine gemeinsame Verhandlung an Ort und Stelle gebeten habe. Stadtv. Eichenauer bittet, von der vorliegenden Forderung nicksts zu Ürcidjen. Der Platz vor der Universität könne vielleicht aus Ersparnissen hergesteUt werden.. Auch Beig. Emme- l i u s ist für baldige Herstellung der Ludwigsttaße, lieber solle man eine andere Herstellung zurück stellen. Der Vorsitzende hält die Herstellung der Ludwigsttaße neben der des Seltersweges, der Walltorstraße ^unb der West-Anlage für am dringlichsten. Auch die Stadtv. Petri und Heichelheim sind für baldige Inangriffnahme der Ludwigsttaße. Stadtv. Sinn tritt aus allgemein wirtschaftlichen Gründen dafür ein, daß die Arbeiten der Stadt wie auch die des Staates möglichst gleichmäßig auf mehrere Jahre verteilt werden. Ter angeforberte Betrag wird mit der Maßgabe bewilligt, daß etwaige Ersparnisse zur Befestigung des Platzes vor der Universität ucriüenbct werden. Der von Weihbinder Karl Löwer erbetenen Verpachtung von Gelände „aus der Backst' wird nicht zugestimmt, da die dortige ohnedies nickst schöne Gegend durch die Lagerung von Wei^binderstangen nicht gewinnen würde. «tadtv. Petri regt an, den Platz in Ordnung bringen zu lassen. Tas Itädtische Haus Walltorstraße 9, dessen Stehenbleiben 1909 beschlossen worden war, soll nunmehr abgebrochen werden. Stadtv. L ö b e r bittet, den Platz umzäunen zu lassen. Lurnskste uno Zeltmisfiou. Der für die 50jährige Jubelfeier des Turngaues Heffen bestimmte Festplatz aus dem Trieb soll planiert werden, wofür 300 Mk. bewilligt werden. Zur Aufstellung des Jahn- gcbcnlncincd, der nunmehr an dem Platz Ecke Bergstraße und Gartenstraße errichtet werden soll, gibt bie Versammlung ihre Genehmigung. Auch wird die Uebernachme der Fundamentierungsarbeiten auf bie Stadt gutgeheißen. Der Stein wird 3 Meter hoch werden, ein MedaiUoiwttdms Jahns und eine Widmungs- täfel erhalten. Stadtv. Helfrich ist dafür, den in Frage kommenden Teil des Triebs zu trainieren. An der sich hierüber entspinnenden Aussprache beteiligen sich die Stadtv. Wl n n , Schaff staedt (der für Kanalisation des Platzes ist), Wallenfels, Troß, Plaiik, Hubn, Friedberger, Löber und Heichel- beim. Auf des letzteren Vorschlag wird beschlosien, einen Plan über die zweckmäßigste Art der Entwässerung des Platzes, der in Zukunft überhaupt als Festplatz dienen sott, ausarbeiten zu lassen. Ter Arbeiter-Turnerbund will am 22. und 23. < uni auf Oswalds Garten ein Fest abhalten. The Versammlung in mit der Hergabe des Platzes einverstanden unter der Bedingung, daß der Juxplatz auf den Schweinemarktplatz kommt. Die weiter gewünscht Abgabe von Fahnen wird abgtlebnt. Einige Anwouner haben sich in einer Eingabe gegen bie Her gäbe des Platzes für ein Fest ausgesprochen. KrciS Fricvvrrg. ---Bönstadt, 26. April. Gestern wurde hier unter 'Beteiligung des ganzen Dorfes der Lehrer unserer 2. Schulstelle, Wilh. Fader, zu Grade getragen, Stach nur zweitägigem Kranksein war er im 48. Lebensjahre einem Herzschlage erlegen. Der Verstorbene stand 18 Jahre lang in unserer Gemeinde unb hot sich in dieser Zeit durch sein bescheidenes, stilles Wirken, das ganz in der Schule aufging, die Achtung, Liebe und Verehrung aller erworben. Verstand ec eS doch wie kein zweiter, mit seinen Schülern, besonders den Riemen, umzugehen unb sie an sich hcronzuziehen. Wie sehr et sich bannt auch die Herzen der Eltern gewonnen hatte, zeigte der stattliche Zug der Leidtragenden, der seinem Sarge folgte. Unsere Gemeinde wird ihrem verdienten Lehrer allezeit em ehrendes Andenken bewahren. Starleuburq und Rheinhessen. = Darmstadt, 25. 2lpriL Die Beratungsstelle Darmstadt der Zentrale für Mutter- unb Säug- ItngSfürforge wurde im Jahre 1911 von 748 Kindern, und zwar von 683 ehelichen und 65 unehelichen, besucht. Die Beratungsstelle in Messungen tft dabei nicht mitgerechnet» Es wurden 609 einzelne Beratungen erteilt und 4690 Be- luche durch die Helferinnen und Schwestern der Beratungsstelle gemacht. Von den Säuglingen, bie regelmäßig tn die Beratungsstelle gebracht worden find, starben nur 10, unb davon nur 2 an Ernährungsstörungen. Die Zusammenarbeit mit der Berufsoormundschast hat sich sehr bewährt. v Mainz, 26. April. AuS Liebeskummer suchte auf der Bahnstrecke Mainz—Bingen der 22jährige Arbeiter Weitzel von Jngelyenn den Tod auf den Schienen. In der 'Nähe der Station Uhlerborn fand man die verstümmelte Leiche des Unglücklichen. Heffen-Naffau. □ Marburg, 25. April, Heute nachmittag fand tm Beisein zahlreicher Geistlichen aus Kurhesscn und sonstiger Gäste die Einweihung deS auf Bergeshöhe westlich der Stadt erbauten .EU sabet hen h ofS* statt, in dem sich über 100 weibliche ZwangSzöglrnge befinden. X Hanau, 24. April. Der verstorbene Bijouterie- fabnfant Cäiar Boeh m hat verschiedenen gemeinnützigen Anstalten und Vereinen reiche Stiftungen vermacht. Ter Vaterländische Verein ist mit 5000 die evangelische Diakonisscnstation nut der gleichen Summe bedacht.- Ter dann noch verbleibende sehr beträchtliche Rest des Vermögens fällt der Stadt zu als Cäsar Boehm-Stiftung für gemein- nützige Zwecke. Ein Bruder des Verstorbenen, der Ober- landeSgenchtSrat Boehm m Frankfurt a. M., hat bei feinem vor zwei Jahren erfolgten Tode die Zeichenakademie in Hanau nut 100 OüO Mk. bedacht. Stadtv. Vetters meint, das Gesuch sei so gut wie abgelehm, wenn kein Juxplatz auf Oswalds Garten gestattet werde. Der Vorsitzende, sowie die Stadtv. Eichenauer und Dr. Ebel verweisen darauf, daß in der letzten Zeit immer bei Festen auf Oswalds Garten kein Juxplatz gewesen sei, es werde also mit gleichem Maß gemessen. Tie Stadtv. Löber und Jann iprechen stch gegen bie Abgabe von LswaldSgarten als Festplatz aus. Als Festplatz sei am zweckmäßigsten der Trieb zu benutzen. Stadtv. U r st a d t führt aus, wenn bie Anwohner wegen des Lärms Einspruch erheben gegen die Abhaltung des Turnfestes auf Lswaldsgarien, so liege dasselbe Bedenken beim nächsten Punkt der Tagesordnung vor. Deshalb solle man beide Sachen verbinden. Tie Zeltmission Dauere ja nicht bis in die ipate yiaajt, et aber mancymal eine etwas lärmende Betätigung der Frömmigkeit. Wenn man das Turnsest aus den Trieb verweise, müsse man es auch bei der Zettnussion tun. Nach kurzer weiterer Besprechung, wird das Gesuch des Arbeiterturnerbundes nach den Ausschußanträgen genehmigt. Tie Baptistengemeinde will den Hinteren Teil von Oswaldsgarten für die Zett vorn 5. Mai bis 3. Ium für eine Zellmifsion überlassen haben. Stadtv. Vetters steht aus dem Standpunkt, daß man der Betätigung religiöser Gemeinschaften keine Schwierigketten bereiten solle. Aber die Zeltmission sei eine ziemlich lärmende Frömmigkeit uub habe seinerzeit viele BescHverden hervorgermen. Bei betätigen Veranstaltungen roeroe der Fanatismus erregt und der Asketismus käme in schärfster Weise zum Ausdruck. Ec wisse nicht, ob die Stadt dem durch Hergabe eines Platzes Vorschub leisten solle. Tie Sladtv. Eichenauer unb Habenicht sinb für Geneh- migung, da es bei der früheren Zeltmission durchaus würdig und ohne Lärm abgegangen sei. Stadtv. Tr. Sommer roill an die Hergabe des Platzes bie Bebingung geknüp.t haben, bay kein ruhestörender Lärm gemacht werden dürfe. Tie Stadtv. Winn und Petri sind gegen, Stadtv. Tr. Ebel für diesen Vorschlag. Aus Vorschlag des Beig. Keller wird die Hergabe des Platzes widerruflich genehmigt. Au» Statt nnt Cant« Giegen, 26. April 1912. •• Der Wasserverbrauch tn unserer Stadt hat sich im Jahre 1911/12 auf 1 705 148 cbm gegen 1 478 416 cbm im Vorjahr gehoben. In dem 'Mehrverbrauch von 226 732 cbm Wasser ist ein Mehrverbrauch für öffentliche Zwecke von rund 45 000 obm einbegriffen. Trotz der Trockenheit deS Jahres lieferten die Quellen bei Großen-Bufeck und tm Sladlwald 4000 cbm Wasser mehr als im Vorjahr. — Danach ist bad verbrauchte Mehrquantum vom Wofferwerk Queckborn gefördert, deffen Leistungsfähigkeit allerdings durch die vor einem Jahr m Betrieb genommene neue Pump- maschine gegen früher erheblich geueigert wurde. Voraussichtlich wird das NechnungSergebniS des städtischen Wasser, wertes für 1911/12 recht gut fein. " Gießener Anleihe. Die Nachfrage nach der neuen 4prozentigen Gießener Stadlanleihe ist fehr start; eS dürste sich daher für Interessenten empfehlen, ihre Zeichnung baldigst bei der hiesigen Zeichnungsiielle, der Mitteldeutjchen Kredit- vank, Filiale Giegen, anzumelden. Kreis Büdingen. --Nidda, 24. April. Hcttte fand im Hotel .zur Traube* die Frühjahrskonferenz der Lehrer deS Be- zirks unter dem Vorsitze des Schulrates Scherer-Büdingen irntt. Seminardirektor i. P. Dr. Quen tett - Giegen und Lehrer Schmidt-Großen-Linden führten der Konferenz die von ihnen gemeinsam für die Volksschule hergesteltten physt- kalischen Apparate vor. Tie Vorführung der mit grauem Verständnisse und Geschick gefertigten Apparate sand den vollen Beifall der Anwesenden. Ter Vorsitzende sprach dem ver- dienstvollen Herrn Seminardirektor und Herrn Schmidt den Dank der Konferenz ouS. Die Apparate bieten ein wertvolles Hilfsmittel für den Unterricht in der Noturlehre der Volks- ichule. Tie 'Modelle werden von den beiden genannten Herren angefertigt und die Apparate m Fabriken hergestellt. Kreis Lauterbach. n. Hopfmannsfetd, 25. Aprtt. An Stelle des Joh. Greb IV. wurde in der Generalversammlung der hiesigen Spar- und TarlehnStaffe, e. G. m. u. H., der Landwirt Hch. Greb VIII. von hier als Mitglied des Vorstandes gewählt. ediulfroge*. Zurzeit nehmen 12 Schülerinnen der Volksschule an dem Haushaltungsunterricht der Aliceschule teil. Ter Schulvorstand möchte diese Zahl auf 18 erhöht haben, da sonfl für den hauswirtschaftlichen Urttenttcht an der Volksschule die Anstellung einer weiteren Lehrkraft erforderlich ist. Die Alicv- chule ist mit dem Vorschlag einverstanden, wenn die Stabt von den 415 Mark, die die dadurch notwendig werdende Aufstellung eines wetteren Herdes usw. erfordert, 400 Mark übernimmt. Tie Versammlung ist damit einverstanden. Eine Anzahl Lehrer und Lehrerinnen ersuchen um Anschnitt ng eines Klaviers für den Turnunterricht an der Stadtmädchenschule. Tie Schuldeputation hat mit Mehrheit Ablehnung beschlossen. Stadtv. Jann ist au8 turnpädagogischen Gründen für Bewilligung. Tie Stadtv. Heichelheim, Tr. Ebel, Urftabt, H a- benicht und Friedberger sprachen für das Gesuch, Beig. Em melius, die Stadtv. Löber, Wallenfels, Winn, Schaffstaedt unb Plank dagegen. Tie Mehrheit ist für bie Anschaffung be« Klaviers. Beschaffung von Burcaur'änmen für die städtische De waltnng. Stadtv. Winn hat in einem Schreiben an die Bürgermeisterei auf die wegen des herrschenden Platzmangels unhaltbaren Bureauverhättnisse bet Bürgermeisterei ausmerkfam gemacht und ersucht um eine baldige Vorlage, wie dem abzuhelfen sei. Ter Vorsitzende bestätigt den vorhandenen Platzmangel und schlägt vor, einen besonderen Ausschuß mit der Prüfung der Frage zu beauftragen, ob Platzmangel in der Bürgermeisterei vorhanden sei und wie man ihm abhelfen könne. Stadtv. Eichenauer schlägt vor, bie Vorschlags- unb bie Verkehrskommission mit dieser Untersuchung zu beauftragen. Eine Anfrage des Stadtv. Löber, ob wirklich ein Käufer für die Alte Klinik vorhanden gewesen sei, beantwortet der Vorsitzende dahin, daß ihm ein Gebot für bie Klinik nicht gemacht worden sei, weder für den Hinteren Test noch für das ganze Gebäude. Vielleicht gebe die heutige Verhandlung Anlaß dazu, daß sich ein Käufer meldet. Nach weiterer Aussprache beschließt man, daß in der nächsten Sitzung ein Sonderausschuß für diese Frage gewählt werden soll, der auf Vorschlag des Vorsitzenden au5 Freunden und Gegnern des Klinikprojekts bestehen soll. Stadtv. Friedberger möchte in einer Tenkschrist niedergelegt wissen, ob bet Platz ber jetzigen Bürgermeisterei ausreichenb sei, um aus ihm für mindesten« ein Menschenatter bie gesamten stäbtischen Aenttet unterbringen zu können. Es wirb auf Anregung bes Konservators Tr. Kramet beschlossen, die wertvollen Sammlungen bet beiden Museen gegen Brandschaden zu versichern. Märkte. ke. Wiesbaden, 25. April. Heu- unb Strohmarkt. A«gefahren waren 14 Wagen mit Heu unb Stroh. Man notierte: peu 9.00—9.60 Mk., ettou (Aichtflroh) 5.20—ö^O 'UtL — Frucht markt. Hafer Stt.oo—00.u0 Pik. Alle« »ttr 100 Kilo. Airchiictze Nachrichten. liau/uofu/e vnuiuiioe. LamStag, den 27. April: Nachmittags um b Uhr und abends um ti Uhr: Gelegenheit zur bett, toeiaiu Sonntag, den 28. April, 3. Sonntag nach Ostern oormutog» von 6*/, Uhr au; Gelegenheit zur hl. beicht. , um 7 Uhr: Tie eene ht. Meße. , um v Uhr: Austeilung üer ljL Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uijc Heil. Diene nut ttrevlgt. Nachmittags um 2 Uhr: Eyrlsieittehie; daraut Andacht mit Segelt Freitag vormittag um 7 Uhr t|i cegenamene. Freuag abeuD um »X Uhr ist Mai-AnDachl. AtwdRwu. "Taxameter- Mdroschken Standplatz: *v. Vor dem Bahnhof. Anruf durch Fernsprecher Nr« 680 oder Nr« I5L MotorW䣻en-Fahrräder Man verlange f Preisliste. Automohüvertreter: Wllh. Hamel GfeBen, Rleichstr. 7 Fahrrn tw* $li • v ** aber c wäre e in öuropa und in ui haben die Pflicht, D^u päischen Kriege aller Stände, besondci Raschinengewehrc hab «-den. >ra 46. Sitzung, Ln Tische des »u ,en, Kühn. 1 Präsident Dr. 15 M T A, Die politische Lag rau. Ich erinnere ETVW -n die Wneinti ss: in di» »!",d-denlin '”‘hf entferne» ®er&a «^wit fte, Menfii* 'M er tii, irrten flht- °ei £Wxniten zu den, «mt sallte seht Ui- Ugland haben a -ab > "^tg-stell der Krieg Programm die Herabs ba& dritte Dienstjahr beiden ersten eingefüh Das deutsche Volk ton einem tiefen sprecherische Re empfinden. Leute, di des Voltes wieder. T verwandt. Man soll! aller Länder Di seilig aufeinander Io Sic greift jeden an. Stimmung gegen die nur die „Post", auch ktaatsselrelär v. Tir seien selbständig, er I «timen doch einen 2 Aarineprestburcau z Material zu. Herr toreins. (Hört! Hö grohe Ägitati der ei ns getrieben Kapitän a. D. Persiu ätST™”8 Äiottenbcrftatfungen lauteren Mitteln gesp Dir wünschen eh Michskanzler unterstel Zum Verkauf kommen Es dürfte am hiesigen Platze GIUZICJ d2Stch6llj dass eine so grosse Menge Kleider einem so billigen Verkauf ausgesetzt werden. 1080 Stück Herren- und Burschen-Anzüge 075 „ Knaben-Anzüge 1000 „ Loden- und Leinen-Joppen 1200 „ Herren-Hosen 450 Stück Ulster und Paletots 165 „ Knaben-Paletots und Pyjacks 150 „ Gummi-, Bozener- und Wettermäntel 100 „ Lodencapes ferner