2981 Süd-Anl^ 'nkrusta Wunsch sofort zu Diensten attische Wein wie und Pensionat. mann, Giesse apeten:: inoleum n weiblichen Handarbeiten, dmalerei, Tief brand, Schic in- und Glasmalerei usw. eoder teilweise Pension im 1 |* 1 Giessen Seltersweg 19 Der Wiederaufbau der russischen Zlotte. Petersburg, 23. Mai. Tie Reichsduma beriet heute über den Voranschlag des Marinemini st c r i u m s , der sich aus 159 Millionen R u - bel beläuft. Ter Berichterstatter erklärte, für den Bau von Schiffen würden 54' 2 Millionen verlangt, davon für die Schwarzmeerflotte 24 Millionen, für die Häfen 5 Millionen. Ter Berichterstatter rechtfertigte die vom Budget- ausschuß vorgenommenen Streichungen und wies sodann darauf hin, das; voit den Krediten für die Schiffsbau- Artillerie kein Rubel gestrichen sei. Ter Marineminister wies sodann darauf hin, das; der Kaiser das zeitweilige Gesetz betreffend die Verwaltung des Marineministeriums bestätigt habe. Tiefes (lesest teile die leitende Rolle des Marincministers und gewähre gleichzeitig den Chefs des zweiten (Grades Selb- tändigkcit und Freiheit unter bestimmter Verantworlung. Ter Kriegsmarine ist durch ihre Vertreter die Möglichkeit gegeben, an der Ausarbeitung aller organisatorischen und technischen Fragen teilzunehmcn. Bei der Schwarzmeer- lotte fänden umfassende Versuche mit Flugzeugen statt, ebenso bei der Baltischen Flotte. Für den kommenden Sommer seien Maßnahmen ge- troffen, um den Ucbelstand des unvollständigen Mann- chaftsbestandes zu beseitigen und die Zahl der im Dienst ileibenden ausgedienten Mairnschasten zu vergrößern. Ter Bau der neuen Schiffe der baltischen Schwär,zmeerflotte vollziehe sich im vollen Einklang mit den bezüglichen Beschlüssen, von denen er während seines Aufenthalts ut Nikolajew sich persönlich überzeugte. Tie neuen Schiffe wüi> den technisch vollkommen sein und der Bau rechtzeitig beendigt werden. Im übrigen sei es unmöglich, die Angriffe auf die am schwarzen Meer im Bau begriffenen Schiffe in öffentlicher Dumasipung zu beantworten. Der Ban erfolge jedoch gemäß des streng überdachten Plans auf Grund der Erfahrungen des letzten .Krieges. (Beifall im Zentrum und rechts. ) Nachdem der Marineminister gesprochen hatte, wres Zveginczew lZentr.) darauf hin, daß im Verlaufe des Quinquenats das Marinemiuisterium den richtigen Weg zur Erneuerung der russischen Seemacht eiugeschlagen habe, warnte das Marineressort vor Leidenschaftlichkeiten und Schwankungen bei dem Schiffsbau und gab der Hoffnung Ausdruck, das Marineressvrt lverde dem ausgearbeiteten Programm treu bleiben. Kadett Tschelnokow erklärte, daß der Voranschlag der kleinen recht schwachen russischen Flotte dem der großen deutschen Flotte gleich k o m m e, wenn er ihn nicht übersteige Der letzte sei nicht bloß dem Gelbe nach niedriger, sondern auch in Bezug auf die lpihercn Dienstchargen fei d i e deutsche Flotte sparsamer. Dafür sei die Zahl ihrer jüngeren Offiziere größer. Darauf nahm die Reichsduma den Marine- voranschlag an. Zum Besuch des Grasen verchtold. Tie ,.Norbdcutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Wie wir gemeldet haben, wirb morgen kam 24. Mai) der gemeinsame Minister des Auswärtigen, Oesterreich-Ungarns, Graf Berchtold, in Berlin eintreffen, um in der.Hauptstadt des verbündeten Nachbarreiches seinen Antrittsbesuch abzustatten. Ter Kaiser wird den Grafen Berchtold am Samstag enipsang'.: Ter österreich-ungarische Staatsmann darf eines herzlichen Willkommens nicht nur an den amtlichen Stellen, mit denen ihn seine Reise in unmittelbare Berührung bringt, sondern auch in den weitesten ureisen der Bevölkerung gewärtig sein. Wir begrüßen es mit lebhafter G enugtuung, daß Oftaf Berchtold durch seinen Besuch zum Ausdruck bringt, an den bewährten Traditionen des persönlichen, ver- traucnsvol.cn Gedankenaustausches zwischen Berlin und Wien fefthalten zu wollen. Wir entsinnen uns dabei der Wärme, mit der Graf Berchtold in seinen bedeutsamen Ausführungen vor den Delegationen die Grundsätze der erprobten Freundschaft zwischen Oesterreich- Ungarn und dem Deutschen Reiche als Richtschnur ferner lst die Auswald r enorm I Straßenbahnwagen umwerfen und in Brand setzen, auf I Schutzleute schießen, um so zu „dentonstrieren", eine Der- I ,-wßcrung ihrer Volksrechte ? Freilich, über der ungari- I jfcn Wahlrechtsreform schwebte ein ähnlicher Unstern wie tet der preußischen Wahlrcchtsfrage. Sechs Jahre dauert cs bereits, daß in Ungarn die Einführung des allgemei- | rtn gleichen Wahlrechts zum Regierungsprogramm erholen wurde, ohne daß bisher etwas praktisches dabei I lerausgekommen wäre. Tas .uoalitionsministerium We« I l-Ze, das am 8. April 1906 ins Amt trat, übernahm von I k|m damals zurücktretendcn Ministerium Fejervary die E4 üfgabe, das allgemeine gleiche Wahlrecht in Ungarn ins Ahen zu rufen. Das Ministerium Wekerte amtierte bis Januar 1910, also nahezu vier Jahre. In der Wahl- | tsormsrage geschah während dieser Zeit nicht das ge- I imgste, es sei denn, daß der Handelsminister Kossuth am I i lüjahrStage 1907 eine hochtrabende Rede hielt, worin er 1 beteuerte: „Bon einer Verschiebung oder Verzögerung I röcr gar Beseitigung dieser großen Frage ist nicht die Rede." I Auf das Kabinett Wekcrle folgte das Kabinett Khnen-Hc- ■ teroari), dem Kabinett .^Huen-Hedcrvary das Kabi- f nett Lukacs — und immer geschah noch nichts fe in der Frage der Wahlrcform Mit der Wohl- | r-chtsfrage war eben immer das ungelöste Haupi- Wfcodlem der ungarischen Polittk verquickt: das Ver- i Muis zu Oesterreich. Ob die gestrigen Vorgänge nun die ■ Forderung der Wahlrechtsfrage beschleunigen werden? Das k Parlament steckt in den größten Schwierigkeiten und man I r uß immer wieder darauf gefaßt sein, daß der nächste I 5>cfl wieder einen Wechsel im Kaleidoskop der ungarischen ■ irlitir bringt, schwerlich aber die Erfiillung der sozialisti- I fchen Wüirschc. Wir erhalten folgende Meldungen: Steinbombardement ans Polizei nnb Militär. chlossen. Wien, 23. Mai. Gegen Schluß der Sitzung der Ad geordneten erklärte Tr. Adler (Soz.) unter Hinweis aus die Vorgänge in O f e npc st, unter der Maske des Kampfes für die Wahlrcform verstecke sich der Versuch der in Ungarn herrschenden Mag natenklique, das Recht der Völker Ungarns auf das von der Krone versprochene allgemeine ^Wahlrecht zu erdrosseln. Redner protestierte sodann gegen die Verwendung der gemeinsamen Armee gegen friedliche Kundgebungen und ersuchte daS Präsidium, deswegen bei der Regierung zu intervenieren, j-cnicr verlangte er Einstellung der B e r a t u n g e n dcS WehrauS - schufses, solange in Oscnpest die Gefahr von Men- fchenmorden bestehe. Vizepräsident Pogachnik erklärte, so sehr er die Vorfälle vom menschlichen Standpunkt bedauere, so stehe dem Präsidium kein Einfluß auf die Verwendung des gemeinsamen Heeres zu. Der Wehrausschuß sei auf den 30. Mai einberufen und er werde selbst darüber entscheiden, ob er unter den obwaltenden Umständen die Bera- ungen fortsetzen solle oder nicht. Die nächste Sitzung indet am 30. Mai statt. 1 Jmci Personen sind getötet worden. 1 Ofenpest, 23. Mai. Die Aus,chrettungcn dauern am Es gelang der Polizei, die Umgebung des Parla- mmts zu säubern. Umso schlimmer aber waren die '.ui-..- ’ Breitungen in den anderen Stadtteilen. Bei dem Ziftani- i innstoß in der Umgebung des Parlaments ivurde aus die . Polizei aeschossen, wobei ein berittener Polrzrst getötet, Nennstiel 0000 Fernsprecher 236 °ke,t Ztt entfalten Ostnpest ein Feldlager. Ofen pest, 23. Mai. Tic Kundgebungen dauerten den ganzen Tag in großem Umfange fort. Di c Stadt gewinnt (u s i> > n eine- Feldlagers, da zahlreiche Abter lungcn Militär an verschiedenen Punkten ausgestellt sind. Zuweilen gingen Regengüsse nieder, worauf sich die Ansammlungen zerstreuten. Sobald der Regen aushörte, erschienen die Demonstranten abermals in starken Gruppen Gaslaternen wurden aus der Erde gerissen und das aus strömende Gas an- gezündet. Der Direktor der Gasanstalt erklärte dem Ober- stadkhauptm»nn, daß er infolge der Zerstörung der Gaslampen und des Ausströmens des Gases keine Garantie für die Beleuchtung übernehmen könne. Brandstifter und Bombcnwkrser. Nach den neuesten Nachrichten zog in den Nachmittagsstunden die Menge von dem nördlichen Teil der Stadt nach dem Süden, weil eine V e r s a ni n, l u n g auf dein Ptoessiplatz cinbcrufen war. Tort entbrannte bald ein heftiger Kamps, dem viele Verwundete zum Opfer fielen. Ter Freiheitsplatz und die Waitzener Straße boten am Nachmittag das Bild eines regelrechten Krieges. 13Straßenbahnwagenund drei Möbelwagen wurden rasch Hinterei,tander umgcstürztundinBrandgestcckt. Bis zum Abend hatte man 16 Tote und über 200 mehr pber weniger chwer Verletzte. Von 90 000 Arbeitern in den Os'enpester Fabriken streiken 53 Prozent. Um 10 Uhr abends wurden Flugblätter verteilt, in denen die sozialdemokratische Parteileitung ankündigt, daß der Streik fein Ende gefunden habe Tic sozialistische Partei nimmt an, die Regierung fühle fick zu Z u g e - ’tänbniffcn in der Wahlreform genötigt. Tie Unruhestifter zogen sich die Peripherie der Stabt zurück, wo sie große Ausschreitungen verübten, eine Wacht- tube in Brand steckten, in das Haus bes Abgeorb- neten Barons Vojnits eine Bo mb c warfen, die das Stiegenhaus und das Tor zerstörte. Es verlautet, die Sozialistenführer beabsichtigten, einen Auf- ruf an die Arbeiter zu erlassen, in welchem diese aufgeforbert werden, sich der Teilnahme an den Ausschreitungen zu enthalten. Um 9- 2 Uhr abends wurden 7 Tote gemeldet, die Opfer des heutigen Tages. Bei der Station Rakos und bei Ofenpest sollen Gifcnbabnarbciter die Züge angehalten haben. Im Lause des Tages wurden weitere zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Tie Menge zerstörteeineAsphaltfabrik, schleppte mehrere Fässer Teer auf die Straße und steckte sie an. Das Mobiliar eines Hauses ist infolgedessen verbrannt Auf die Nachricht, daß von Neu-Pest mehrere tausend Leute gegen die Stadt zögen, würde die auf der Neupefter Straße gelegene Wasfen- fabrik mit einer Kompagnie Infanterie besetzt. Der Verkehr der elekttischen Straßenbahn und Untergrundbahn ist cingeftrflt worden. , Gin Aufruf der sozialdemokratischen Parteileitung. Ofcnpcst, 23. Mai. Heute abend erließ die sozial- demokratische Parteileitung einen Ausruf an die organisierte Arbeiterschaft, in welchem diese aufgesordert wird, den Ausstand zu beenden und die Arbeit morgen früh wieder auszunehmen. Tic Beratung der Wchrresormcn. Osenpest, 23. Mai. Der Platz vor dem Abgeordnetenhause ist mit starken Militär und Poli- zoi Abteilungen besetzt, um die Abhaltung der von der Poli zer verbotenen Volksversammlung zu verhindern. Aucl sämtliche Zufahrtsstraßen zum Parlamentsplatz find durch Polizeimaunschaftcn abgcsperrt. Hinter dem Poliz?ikordon stehen tausende von Arbeitern, die trotz des Verbotes die Volksversammlung abhalten wollen. Im Abgeordnetenhause wurde die Beratung der Wehrreform fortgesetzt. Tie opposttioncllen Redner Gras Apponni und Levascp ergriffen vor der Tagesordnung das Wort. Apponyi erklärte, wenn man die objektive Rechtsregel der Hausordnung ganz der Willkür des Präsidenten anheimstellte, so sei der ganze Rechts- zustand der Verfassung in Gesahr. Lovaszu äußerte Zweifel gegen die Recbtsgültigkcit der Prädentcnwahl. Mittlerweile erschienen Abgeordnete im Beratungssaal und teilten mit, daß infolge von Zusammenstößen der Menge mit Militär und Polizei zahlreiche Verwundungen vorgckommcn seien. Präsident Tisza ersuchte den Redner, weiterzu- sprcchcn. Ein Abgeordneter der Justhpartci bat, daß in folge der Aufregung, «eiche die Mitteilung v o n dem Straßenkampf hervorgerrrfew pabc, die Sitzung suspendiert werde. Ter Präsident erklärte, das Paria ment wäre kein W o h ls a h r t s aus schu ß und forderte den nächsten Redner, B c l a e g r n , auf, seine Rede zu beginnen. Als dieser über die Straßenexzesse sprach, wurde er vom Präsidenten ermapni, bei der Sac1)e zu bleiben Unterdessen forderte die Opposition eine geschlossene Sitzung. In dieser wurde ausführlich iiber ßenexzefte gesprochen. Äofsuty schlug vor, cs - solle statt dec Wchcresorm die Wahlreform auf die - Tagesordnung gesetzt werden, dadurch würde die Ruhe wiederhergcstellil Er forderte alle Parteien aut, die Hand zu einem ehrlichen Friedensschluß zu bieten. Tie meisten , oppositionellen Redner ergingen fta) in heftigen Befchwer- ein anderer verwundet wurde. Ein 12jähriger Schul knabc ist ebenfalls getötet worden. Tie meisten Läden sind geschlossen, der Verkehr stockt. Be, i usammenstoßen in anderen Sttaßen wurden zahlreiche ' ?ersonen verletzt Tic Mengen zertrümmerten die Aus- lagen der Schaufenster und steckten einen Wagen der elektrischen Straßenbahn in Brand. Eine Abordnung der Sozialisten erschien vor dem Ministerpräsi dentcn und bat, er soNe zur Vermeidung weiterer Erzesse die Volksversammlung gestatten. Ter Ministerpräsident wollte die Volksversammlung nur in geschlossenen Räumen gestatten, worauf die Teputatiou erNärte, die Exzesse werden weiter bauern. Der Ministerpräsident ant wartete darauf, daß er die sttengsten Maßnahmen anordnen werde. TCßa*' --Ms»- egenbeiHörPfings- i .Angebot iNBi! inadee, I» ale^i? «her ä & W sm H in- be' »« licante. 5 «her <* r sehe Süsswe. weitfe ■ H Moscatell» - ein)Pnd, i 30 Ist. Am Freiheitsplatz fanbcit mehrere Angrifte statt. ?ie Menge floh unb zerrrünnncrte bic Fennerfcheiben der Auslagen unb die Straßenlaternen. Aus mehreren -inten mrrde die Einstellung des Straßenbahiweitebrs erzwungen. u»ut Potizeibericht betrug um 12 Uhr mittag-.- die Zahl r Verwundeten 63, baiunter 25 Schwer verwunden. Un ich ben Verwundeten befinden sich sieben Polizeibcamie. - ' — —> — ........ Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Lin Lag der Heoolution in Gsenpeft. Der „Vorwärts" überschreibt seinen Bericht über den I hegten VerhoAblungstag bes Reichstags mit den trium- I Jicrcnbeti Worten „Unser Tag!" Tie ungarische I Zozialdemokratie kann den gestrigen Donnerstag als „un- ■ |«rcu Tag" bezeichnen Er war allerbings inlstiltreicher ■ Vb die dürftigen Papierkanonaden des Herrn Ledebour, 1 ,i;f die ber Reichskanzler seine auch nicht sehr impo- I rierenbe ErwiberungSrebe sich wohl hätte ersparen können. I hn bcr ungarischen Haupt stabt aber tobte gestern bic leib- I l ästige Revolution unb kostete manchem Teilnehmer, aber I cud) manchem pflichttreuen Beamten bcr Staatsgewalt unb I jihlreicheu fricblid>en Bürgern OJut unb Leben. Wie man Uiaiß, sollte es infolge bcr Aufsorberung bcr Sozialbemo- Ijcitic ein Tag beS HauptausstaubeS, bcr allgemeinen Kund- I ptbung für bic Einführung des allgemeinen gleichen Wahl- I achtes werben. Nun trifft für ben schrecklichen Ausgang I die sozialbemokratische Leitung bic volle Verantwortung. I jtt rbicnen Leute, die Bomben in friedlict)e Häuser werfen, Lberrhe ^armstävter rm. schlüge. Die Universität Frankfurt. ss; Au; Marokko. Fez, 23. Mai. Leute vormittag sand unter Ausschluß der OeffeiuliclKeit und unter Anwendung aller Sicherheitsmaßregeln die Hinrichtung der bisher vom Kriegsgericht zum Tode verurteilten 48 Marokkaner statt. Abteilungen von Tabors wurden beordert, der Exekution beizuwohnen, um ihnen ein abschreckendes Beispiel zu geben. Bcka Belt.: Maul- u hier die m Sich. M weisen n 13. Mai 1' der Schic ^in’üQen hat, am Troßherz 3- Deutsches Ucrch. Der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" zufolge ist als N a ch s o l g e r des Botschafters in Konstantinopel, Freiherrn Marschall v. Bieberstein, der Gesandte in Athen, Frhr. v. Wangen heim, ins Aussicht genommen. Die Korrespondenz Hoffmann meldet, S. K. H. der Prinzregent von Bayern hat den Königlichen Geistlichen Rat, Dekan und Stadtpfarrer von St. Elisabeth in Nürnberg, Jakob Hauck zum Erzbischof von Bamberg ernannt. Gemeinsam mit Assessor Dr. Kleefeld wird der Reichstagsabgeordnete Legationsrat a. D. v. R i ch t h o f e n Geschäftsführer des Hansabunücs sein. Das Mitglied des Direktoriums Dr. Stresemann übernimmt als wirtschaftlicher Beirat die Bearbeitung wichtiger Fragen betreffend Handel und Industrie, ferner solche .Fragen, welche diese Stände und die Angestellten gemeinsam berühren. Tic Leitung der Arbeiten für das Handwert übernahm als Mitglied des Direttoriums Obermeister Kniest, Vorsitzender des Jnnungsausschusses in Kassel. ch rerh" ‘1! rd’ L gilbt M1 $IaIlL ’ Stinkt) j! l'rebitDerei Mlanzav II c b Aktiva. I^^enbeitanba "^klikhrne *aPit.i..f)i)p. 84 ^'liehene Nttalien , ^^Igsch. g ^«likhene ^'gelbetn 21 ' Wü t (jene JWalitn in i Rapier, tz.üurs .^obilitn biuS"."® 11 Smgtr Wenings, Lautci. au) und Angersbach bestimmt, um v>e von dort aus an die Gemeinden im Bedarfsfälle im Herbste abgeben zu können. Pie eingeführlen Tiere waren dura, weg prächtig in Haltung und Gestalt und können nco dem Urteil der Fachleute, die sich zur Besichtigung cm. gefunden hatten, als erstklassiges Zuchcmaterial bc^iüi- net werden. Die für Zwecke der Gemeinden abgegebenen Bullen stellen sich auf 1OOO Mk. das Stück. Kreis Bübingen. = Nidda, 23. Mai. Bei genügender Beteiligung wird an der hiesigen höheren Bürgerschule die Einstellung einer neuen (Hilfs-) Lehrkraft für lat. Unterricht (durch einen Lehramtsassessor) in Erwägung gezogen, um ort?, ansässigen Schülern und solchen der Umgebung, die später in ein Gymnasium oder Realgymnasium eintreten wollen, die Möglichkeit zu geben, bis Quarta bezw. Obertertia ani Orte bleiben zu können. Für den wahlfreien Unterricht im Lateinischen wäre ein um etwa 50 Mk. erhöhtes Schulgeld zu entrichten. △ Liß berg , 23. Mai. 1911 machte der Fiskus schon einmal den Versuch, die Wiesen in der Gern ar- lung Lißberg aus 12 Jahre zu verpachten, anstatt Die Kreszenz alljährlich zweimal zu Heu und Grummet zur Versteigerung zu bringen. Tas Taxatum wurde damals nicht erreicht. Bei der heutigen, wiederholt versuchten Verpachtung auf 12 Jahre wurden nun bedeutend höhere Preise erzielt, die erhoffen lassen, daß die Verpachtung Genehmigung findet. Etwa 200 Normalmorgen standen zur Verpachtung; für 2500 Quadratmeter wurden 50—55 Mk. Jahrespacht erzielt. Aus weiten Entfer- nungen waren Pachtliebhaber erschienen. Die Pächter haben unter Aufsicht die Wiesen landwirtschaftlich zu de- handeln, für Instandhaltung der Grenzen, Herstellung der Wässerungsgräben, Vertilgung der Herbstzeitlosen Dciorgt zu sein. Der Graswuchs ist der Witterung entsprechend in den verschiedenen Lagen gut bis recht gut. Starkenburg und Rheinhessen. = Darmstadt, 24. Mai. Gestern nachmittag ist der Schriftsteller Karl Hepp, der seit Jahren hier' lebte, gcHorben. Politik bezeichnet hat. Diese Gesinnungen, die bei uns einen starken Widerhall gefunden haben, beruhen auf einer Gemeinsamkeit der Uebcrzeugungen, die für die Wohl- fahrt und den Frieden der verbündeten Reiche die beste Bürgschaft bieten Wir zweifeln nicht, daß Graf Bercb- told von seiner Reise den Eindruck zurückbrinaen wirb, daß er für die von ihm selbst verkündeten Grundsätze bewährter Bündnispolitik bei uns stets treue Un- te r stütz un g sinden und aufrichftger Sympathien sicher sein kann. wnb i9|i * Stnnb 5 $i, Aus Hessen. Aus dem Finanzausschuß. bs. Darmstadt, 23. Mai In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses beschränkte man sich wieder auf eine allgemeine Aussprache über die verschiedenen Vorlagen, die der Regierungsentwurf enthält. Zu irgendwelchen Beschlüssen kam es auch heute nicht. Von der Regierung waren einige Unterlagen in Aussicht gestellt, die bis jetzt aber noch nicht Borliegen. Da diese Unterlagen auf die Gestaltung der Vorlage von Einfluß sein können, konnte man zu bestimmten Entschlüssen nach irgend einer Richtung hin nicht kommen. Nach äugen hin wird der langsame Gang der .Geschäfte gerade keinen guten Eindruck machen, wenn auch gesagt werden muß, daß nach wie vor bei den einzelnen Parteien das weitgehendste Entgegenkommen den Beamten gegenüber besteht. — Die nächste Sitzung des Ausschusses findet am Dienstag nach Pfingsten statt. Das Müllheimer Eisenbahnunglück vor Gericht. Freiburg i. Br., 23. Mai. Aus den heutigen Verhandlungen im Platten-Prozeß ist hervorzuheben, daß nach o«r Aussage des Angeklagten Bähr es nicht auffällig erscheint, t™* der Angeklagte Vlatten streckenweise gesessen habe, dlndae Führer täten das auch und wenn ein Zugführer dieser halb ÄnzcM erstatten würde, hätte er die Steinigung zu befürchten. Balr t** Rauptet ferner, er habe bis zwei Sekunden nach dem ffin’anrt** Ngnal die Notbremse gezogen, allerdings habe er sie nicht gerissen auS Furcht, datz gerade dadurch etn Unheil cuittj® könne. Ter Vorsitzende des Gerichts hält ihm entgegen, die klage glaube nicht, daß Bähr die Notbremse gezogen habe, denn Wirkung sei nicht bemerkbar gewesen Bet der weiteren Zcugea- Vernehmung fommt es zu erregten Auseinander'etzungcn biqcffi und Bähr, Denn ein Schlosset: behauptete, MÄ fc® Uw* Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. hatte etwa 150 Teilnehmer an den Einweihungsleierlichkeiten zu einem F r ü h st ü ck in den Römer geladen, an Dem die Spitzen der staatlichen, städttschen und militärischen Behörden teilnahmen. Oberbürgermeister Dr. A dickes brachte das Kaiserhoch aus. Oberpräsident Hengstenberg gab folgendes Schreiben des Kaisers an den Minister der geisttichen Luigelegenheiten v. Trott zu Solz Kenntnis: Homburg. Aus Ihrem Bcriäu habe ich mit Interesse von Dem Stand der Verhandlungen KemttniS genommen, welche die Errichtung einer Universität in Frankfurt a. M. unter Erweiterung Der vorhandenen wissensdnaftlichen Anstalten zum Gegenstände haben. Daß Tank dem opferfreudigen Willen Der Stifter tzir Dieses Vorhaben Die Mittel |um weitaus größten Teile gesichert sind, erfüllt mich mit Befriedigung. Ich will demgemäß genehmigen, daß der Plan der Errickstung einer Universität tftanrfurt a. M. weiter verfolgt wird und beauftrage Sie, mir Den Entwurf einer Univ er s itäts satzung vorzulegen, sobald der Nachweis Der erforderlichen Mittel in vollem Umfange erbracht ist. Wilhelm U. Die Osthafenweihe. Die Einweihung des Osthafens fand um 3 Uhr nachmittags durch Korsofahrtender Festdampfer nach dem Osthafen ihren offiziellen Abschluß. Hieran anschließend erfolgte heute abenD 8 Uhr die festliche Auffahrt sämtlicher Rudervereine Frankfurts vor der Maminsel. Die Boote führen von dort aus zum Oschafeu, gefolgt von der Dampserflotille, um dem dottselbst ver- anftoltetcn Feuerwerk beizuwohnen. Die beiden User des Marits, die bengalisch beleuchtet waren, boten einen prachtvollen Anblick. Nach der Rückfahrt und der Laitdung der Festdampfer unb der Boote am Mainkai wurde das auf Dem Römerberg veranstaltete Volks- f e st durch einen Fanfarenmarsch eröffnet. Gleichzeitig flammten die alte Mainbrücke und der Tom in bengalischer Beleuchtung auf. Ter Frankfurter Sängerbund trug auf Dem Romerberg eine Serenade vor. In Den Römerhallen fand abends 11 Uhr die Ausführung eines historischen Festspieles statt, nach welchem der Ehor der Dachgemeiude in Mittelalterlichen Kostümen mehrere Gesänge und Volkslieder vvrttug. Bis in die spaten Nachtstunden nincin wogte eine zahllose Menschenmenge an Den Ufern des Mains auf mit ab, stzecho am Dem Römerperg. . frankfurter Festtage. Die neue Kaiserbrücke. w. Fr ankfur t a. M., 23. Mai. Auf der Maimnsel fand heute vormittag elf Uhr die G r u n d st e i n l e g u n g für Die n e u e Kaiserbrücke statt. Anwesend waren vom Ministerium Der öffentlichen Arbeiten Geh. Regierungsrat Peters, Oberpräsident Hengstenberg, Regierungspräsident v. Meister-Wiesbaden, Der Präsident der CberwUbirettion Bagedes, Oberlandesgerichtspräsident Dr Spahn, Oberstaatsanwalt Dr. Huppertz, Generalleutttant Scholtz, die Zlämmandeure der hiesigen Brigade und Regimenter, Oberbürgermeister Adickes, Bürgermeister Grintm, sämtliche Stadt- räie, zahlreiche Stadtverordnete, Polizeipräsideitt Rieß v. Schouren- sckstoß, sowie zahlreiche andere hervorragende Persönlichkeiten. Oberbürgermeister AdickeS hielt eine lurzc Ansprache und verlas Die eingemauerte Urkunde, nach der die neue Brücke den Namen „Kaiserbrücke" erhalten soll. Dann folgten die üblichen Hammer- Rus Stadt und Land. Gießen, 24. Mai 1912. Die Gemeindeumlagen im Streife Gießen. In den 79 Landgemeinden und drei Feldgemarkungen des Kreises Gießen werden zusammen 889 575 Mk. Gemeindesteuern erhoben oder durchschnittlich 119,673 Proz. auf die doppelten Grundzahlen und die ganzen Einkommen- steuerbeträge der Ortseinwohner und Forensen. Eine Gemeinde, Ettingshausen, ist in der glücklichen Lage, zur Deckung ihrer Gemeindebedürfnisse überhaupt keine Steuer erheben zu müssen, während 41 Gemeinden über dem Durchschnitt stehen und 40 Gemeinden unter ihm bleiben. Den höchsten Steuersatz hat 1. Torf-Gill mit 257,586 Prozent (11400 Mk.); es folgen 2. Göbelnrod 233,606 Proz. (5600 Mk.); 3. Beltershain 214,664 Proz. (6400 Mk.); 4/ Lindenstruth 212,893 Proz. (5000 Mk.); 5. Saasen 211,954 Proz. (10 000 Mk.); 6. Stangenrod 209,309 Proz. (5500 Mk.); 7. Kesselbach 191,48u Proz. (8500 Mk.); 8. Allertshausen 189,014 Proz. (3200 ML): 9. Daubringen 181,659 Proz. (10000 Mk.); 10. Garbenteich 181,314 Proz. (12 500 Mk.); 11. Trohe 179,726 Proz. (2500 Mk.); 12. Muschenheim 173,317 Proz. (14 000 Mk.); 13. Burkhardsfelden 170,904 Proz. (9000 Mk.); 14. Rüd- dingshausen 168,259 Proz. (9000 Mk.); 15. Londorf 162,983 Proz. (18 000 Mk.); 16. Grüningen 161,921 Proz. (14 000 Mk.); 17. Watzenborn-Steinberg 157,86 Proz. (23400 Mark); 18. Oppenrod 156,932 Proz. (4600 Mk.); 19. Klein- Linden 150,451 Proz. (21050 Mk.); 20. Birklar 149,61 Proz. (10685 Mk.); 21. Eberstadt 149,079 Proz. (13 000 Mk.); 22. Trais-Horloff 146,542 Proz. (12 000 Mk.); 23. Lauter 145,517 Proz. (6870 Mk.); 24. Stockhausen 144,288 Proz. (4800 Mt.); 25. Rein Hards Hain 143,531 Proz. (4900 Mk.); 26. Climbach 143,151 Proz. (1950 ML); 27. Heuchelheim 142,999 Proz. (40500 ML); 28. Hausen 142,514 Proz. (7000 ML); 29. Lumda 138,812 Proz. (6000 ML); 30. Lollar 137,298 Proz. (52000. ML); 31. Weitershain 131,176 Proz. (6000 ML); 32. Steinbach 130,184 Proz. (12 800 ML); 33. Weickartshain 130,159 Proz. (6270 ML); 34. Obbornhofen 129,092 Proz. (12500 ML); 35. Bersrod 128,598 Prozent (4200 ML); 36. Holzheim 128,224 Proz. (15 500 Mark); 37. Wieseck 128,187 Proz. (38000 ML); 38. Allen» dors a. d. Lahn 127,551 Proz. (8800 ML); 39. Treis a. d. Lda. 122,336 Proz. (13 000 ML); 40. Rödgen 122,161 Proz. (8500 ML); 41. Großen-Linden 119,834 Proz. (42 000 Mark); 42. Leihgestern 116,234 Proz. (31000 ML); 43. Bet- tenhausen 112,323 Proz. (7000 ML); 44. Grünberg 112,257 Prozent (42 759 ML); 45. Bellersheim 112,163 Proz. (15 000 ML); 46. Langd 111,05 Proz. (95 000 ML); 47. Stein- Heim 108,098 Proz. (7000 ML); 48. Rötzes 107,139 Proz. (3000 ML); 49. Annerod 105,872 Proz. (60l)0 ML); 50. Feldgemarkung Bergheim 101,201 Proz. (800 ML); 51. Lang- Göns 100,81 Proz. (24 000 ML); 52. Queckborn 100,7 Proz. (7800 ML); 53. Alten-Buseck 100,349 Proz. (13 000 ML); 54. Rabertshausen 101,131 Proz. (2600 ML); 55. Stteder- Bessingen 100,08 Proz. (4500 ML); 56. Feldgemarkung Ober-Steinberg 98,87 Proz. (420 ML); 57. Ober-Hörgern 98,85 Proz. (8000 ML); 58. Hungen 98,204 Proz. (3/680 Mark); 59. Harbach 96,161 Proz. (3850 ML); 60. Mainzlar 95,186 Proz. (8200 ML); 61. Münster 93,071 Proz. (3500 Mark); 62. Geilshausen 92,145 Proz. (4500 ML); 63. Reiskirchen 86,579 Proz. (6500 ML); 64. Inheiden 82,294 Proz. (5000 ML); 65. Odenhausen 81,298 Proz. (2300ML); 66. Ob.» Bessingen 77,747 Proz. (380u ML); 67. Langsdorf 76,707 Prozent (13 000 ML); 68. Lich 76,662 Proz. (48 000 ML); 69. Nonnenroth 76,208 Proz. (3000 ML); 70. Ruttershausen 73,962 Proz. (3200 ML); 71. Rodheim 71,008 Proz. (3000 ML); 72. Utphe 50,073 Proz. (4000 ML); 73. Hattenrod 49,98 Proz. (2000 ML); 74. Großen-Buseck 48,137 Proz. (11000 ML); 75. Allendorf a. d. Lumda 39,303 Proz. (5700 ML); 76. Beuern 38,427 Proz. (4000 ML); 77. Feld» gemarkung Feldheim 37 987 Proz.; 78. Winnerod 37,919 Prozent; 79. Vitlingen 35,701 Proz. (4000 ML); 80. Staufenberg 33,213 Proz. (2000 ML); 81. Albach 28,442 Prozent (UM ML). W •• Erledigte Stellen. Erledigt sind: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrer- stelle zu Helpershain. Mit ihr ist Organisten-und Vor- lcsedienst verbunden. Sie hat Ortszulage; die Stelle eines A kt u a r i a t 8 a s s i st e n t e n bei dem Amtsgericht Offenbach. Der Stadtteil jenseits der Lahn entwickelt sich in letzter Zeit sehr günstig. Der neue Schlachthof mit seinem weithin sichtbaren wuchtigen Turm, dem allerdings immer noch die Uhren fehlen, ist als der Mittelpunkt des Stadtteils zu betrachten. Die Rodheimer Straße dehnt sich immer mehr nach der Hardt-Allee hinaus. Auch die Schützen- und die Krofdorfer Straße bauen sich immer mehr aus und schieben sich in das Wiesental vor. Die Entwässerung des Stadtteils ist vollständig durchgeführt und dabei Rücksicht auf neue Straßenanlagen genommen. Mit der Durchführung der Straßenbahn nach Krofdorf wird weiteres Leben jenseits der Lahn entstehen, denn mit der Verbindung werden billige Wohnviertel in gesunder Lage entstehen. ♦♦ Arbeitsvergebung für Fahrb ahnb e- feftigungen in der Stadt Gießen. In der für gestern ausgeschriebenen Submission von 1000 Quadratmeter Asphalt, 1100 Quadratmeter Beton und 1300 laufende Meter Holzeinfassung für Straßenbahngleise waren folgende Angebote eingegangen: Heinrich Löynholdt u. Co.- Frantfurt a. M. 149 140 ML, I. A. Braun-Sturtgart-Cann- statt 139 909 Mk., Rheinische Asphaltgesellschaft Adam Meyer u. Co.-Köln a. Rh. 132 378 ML, Leipziger Asvhalt- werke R. Tagmann-Leipzig 126 650 ML, I. C. Kahlbetzer- Köln a. Rh. 125 697 ML, Gebr. Dececco u. Ferrarin-Bad- Nauheim-Frankfurt a. M. 118983 ML, A. Müller-Mainz 115 416 ML, Deutsche Asphalt-Aktien-Gesellschaft der Lim- mer- und Vorwohlgruben-Hannover gemeinsam mit Konrad Rübsamen-Gießen 112 829 Mk., Wilhelm John-Kassel 111435 ML Drei der Offerten waren nach Eröffnung der Angebote durch die Post eingegangen, durch den Poststempel aber wurde nachgewiesen, daß die Briefe am Tage vorher rechtzeitig zur Post gegeben waren. ** Simmentaler Zuchtvieh. Tas von dem Landwirtschastskammer-Ausschuß für dieses Jahr eingeführte Simmentaler Zuchtmaterial stand am Montag beim Oekonomen Nebe für die Interessenten zur Besichtigung. Da die Zahl der Gemeinden, die sich für den Ankauf eines Zuchtbullen gemldet harten, diesmal zu gering war, wurde von der sonst übliajcit Versteigerung Ab st and genommen und die Tiere zum Ankaufspreis zuzüglich Speren und Fracht fteihändig den Reslettanten überlassen. Es waren dies die Gemeinden Nieder-Weisel, Breitenbach, Angenrod und Mahr. Sechs jüngere Bullenkälber, die ein- geführt waren, wurden für den Werdegang bestimmt. Sechs ,BMen waren Lür-üre Stationen Oberhörgeru^ TLangsLwr^ Stadtverordnetenversammlung stinunte heute der ablehnenden Haltung des äburatoriums der beiben höheren Mädchenschulen wegen Austauschs von in- und ausländischen Lehrkräften zur Förderung des neusprachlichen Unterrichtes mit der Begründung zu, daß die Vorteile des Austausches in keinem Verhaums zu den Kosten stehen. Tas seitherige Verfahren, wonach Lehrträfte auf Nachsuchen unter Gewährung einer städttschm Beihilfe auf kürzere Zeit ins Ausland beurlaubt werden können, soll beibehalten werden. m. Offenbach, 23. Mai. In der heutigen Sitzung bet Stadtverordneten widmete der Vorsitzende vor Eintrut ü|| die Tagesordnung dem verstorbenen Polizeirctt B r ä u n i g ein Nachruf. Zur Beschaffung billigen Wassers für die Gemeinden Kreises Oifenbach beavnchtigt der Kreis Die Errichtun eines Grnppenwafserwerks, nachDem Die Bohrmi im Gersprenztal ein recht günstiges Ergebnis hatten. Dtc St verordneten gaben auf eine Anfrage des Kreisamtes ihre ftimmung zu der gmnDsätzlichcn Bereitwllligkeit Der Stadt Oifach bad) zur Wasserentnahme aus dem zu errichtenden G wasserwerL Tie an die Stadt abzuführenden Wassermengen sol täglich 12 000 Kubikmeter betragen und zum Selbstkost abgegeben werden. — Dem Theaterdirektor Adalbert Steffl« Dom Hanauer Stadttheater wurde für die Winterfpielzeit ^m Off bacher Jnterimstheater für die Spielzeit vorn 1. Oktober 191 bis 31 .März 1913 eine Subvention von 50 ML für jede Vorstellung, insgesamt aber nicht mehr als 1200 ML bewilligt. — De , neue Lohntafel und Arbeitsordnung für die städ- : tischen Arbeiter, die bereits teilweise in der Rechnung vom 11. April genehmigt wurde, wurde verabschiedeL — Wenn besdstiftigten sich die Stadtverordneten mit per Invaliden- und Hinterbliebenen - Vcrsicherungspflicht beti Schulv er walter, Sd-ulverwalterinnen, der Handarbctts- und Hauswirtschaftslehrerimien. Es wurde beschlossen, diesen Lehrkräften, sofern ihnen Ruhegehalt und Hinterbliebenem)ersorpung aus der Stadt-- oder Staatskasse nicht zustehen, die Anwarychan auf Ruhegeld, sowie auf Witwen- unb Waisenrente nach den in § 1234 der Reichsversicherungsordnung geforberten Mindestsätzen zu gewähren. d. Mainz, 23. Mai. Bei dem Umbau der Eisenbahnbrücke werden gegenwärtig die Rüstträgcr, die zur MoMage der ncuai Eisenkonstruttion dienen, abgebrochen. Heute nachmittag gegen 5 Uhr stürzten der ledige 25 jährige Schlosser Isidor S z a o u 1 yer von Äustavsburg und der 21 jährige Zimmermann Kaspar Hertz aus Weisenau von dem unterhalb der Ähiencnstränge angebrachter Gerüst am zweiten Brückenpfeiler ab. Beide schlugen aus die MoMagegerüste auf. Szavulyer fiel in den Rhmn. Der Be- - bauernswerte kam nicht mehr an die Oberfläche. Hertz siel zwischen 1 die Spannstangen Der Rüstpflöcke und blieb dort hangen. T« 1 Mannschaft Der Rettungsboote suchte sofort nach Den beiden 8er- I unglückten, aber nur Hertz konnte geborgen werden. Er hat« schwere innere Verletzungen erlitten. (!) Mainz-Mo mb ach, 23. Mai. Während der, Spargelversand noch im Aufschwung begriffen« ist, neigt sich der Salatversand seinem Ende ent- z gegen. Was die Salaternte für unseren Ort zu bedeut« 1 yat, erhellt daraus, daß täglich 30 bis 40 Wagenladung« I zum Abrollen kommen. Kreis Wetzlar. --- Vetzberg, 23. Mai. Die Nachricht, daß hi" Scharlach herrsche, ist unrichtig. ES ist hier überhaupt kem ^charlachfall oorgekommen. (Anscheinend beruht die Nach- c'cht auf einer OrtSverwechSlung. Red.). Hessen-Nafsau. h. Frankfurt a. M., 23. Mai. Heute früh stürzte her hiesige amerikanische Generalkonsul Hill infolge emefl Schlaganfalls von der Treppe feines Hotels so unglücklich ab, daß er nach wenigen Augenblicken starb. X. Hanau, 24. Mai. (Prio.-Tel.) Heute früh brach im Dachstuhl des Gymnasialgebäudes Feuer aus, das rasch um sich griff und das aus dem 17. Jahrhundert stammende Gebäude säst vollständig zerstörte. T*c wertvolle Bibliothek konnte gerettet werden. । Darmstadt, 23. Mai. ff. Louis S Mjtn verstorbci r uns in Dcuis urmcn deine i TtnTmal hat, I liibetb von Lei IWS in den Le raslos, bis es »lll den Di( fa hasselriis ih ?| 6dx)B gelegt, LtbcsMnsÜer ch Vefeelunq zi An des befan bogen bas gr gefrönte L M, allein bie- iten Begriff * er sich au cf iast bei allen n muß vo flt brr Stahl *3 btr Genreplat | Lnsled-Darfe W W anmutu ümengebung ab' lM-pottiichen Ä ä .Atzt bie Figu MitbÖer Wurf Aurland. Aus Kopenhagen wird gemeldet: Das deutscheKron- prinzenpaar ist am Donnerstag um 7 Uhr abends hier eingetroffen und wurde vorn König und der Königin herzlich Rinder, darunter Ockfen 15, Bullen 0, Kuh, und Färsen 48, Kälber tftiö, Schale 47, Schwetne l*u6. Tendenz: Rmder geräumt, Kälber und Schafe lebhalt, ge- WetterauSstchlen in Hessen <ür Samstag, '.den 26. Mai 1912: Meist bettet und trocken, tags wärmer, nachts tübL in Lich. Wir weisen wiederholt aus unsere Bekanntmachung 13. Mai 1912 (KreiSblatt Rr. 38) V a. hin, wonach der Schiveinemarkt in Lich am 28. l. MtS. llübdjin , an_bic die B wahrend bte Samenfaden Bekanntmachung. Aetr.: Maul- und Klauenseuche in Großen-Buseck; hier die Abhaltung des Schweinemarktes »Ich war am Leibe mit einer Wechte behaftet,welche mich durch das ewige Jucken Tag und Rächt peinigte, ^n 14 Tagen bat Zucker'« Patent-Hedi- elnal-Ncife das Ucbcl beseitigt. Diese Seife ist nicht 1.501U., sondern 100 M. wert. Serg M." n St. 5tzPi.U5» .igi und 1.50 M. <35%tg, stärkste Form). Dazu Zuckooh- Creme (ä 75 Pf. und 2 M.> in der Universität^ 2lvo tbekc, Hirsch Ävotbeke, bei Mufl. Noll, Earl Seibel, W. Nilbinger, C. Sckaas, C?mil Karn, Gruft Noll und W. Schrader, Drogerien. IsP.) Letzte Nactzrictzten. Au« Marokko. Paris, 24. Mai Das Ecko bc Paris meldet aus Casablanca, daß zwei der Brüder Mannetmann in Tarudant cingcf tb 1 o i icn seien Tie Anhänger des Prätendenten forderten die Bevölkerung auf, gegen die Fremden vor- zugehen. Paris, 24. Mai. Mule » £> a f t b hat dem Sonderberichterstatter des Malin in Fez mitgereilt, fein Entschluß abzu - danken stebe fest. Die tfrane, wer sein Nachfolger werde, sei sehr einfach und werde von ihm mit Frankreich leicht geregelt werden Er sei sehr zufrieden, daß Fr allcjdwjebcnbcn Angelegenheiten geregelt habe. rlittev. m ■ Mhro^ ; I 1. nu||viiuciimiu ach' -- Ausgelichene Liebigshöhe. Am Dienstag, den 28. Mai (3. Pflog*! feier tag) Militär-Konzert ausgeführt von der Kapelle des hiesigen InL-Regts „Kaiser Wilhelm“ unter persönlicher Leitung des Ober musikmeisters Herrn W. Lüder. 044,7 nD Äheinhessen. nachmittag ch » it3^en6iet Lebte, 9C|;CU1 7 Ml 2ie LLMsiM lammlunß ftinimie :<■ dev Kuratormms der brl gen Austauschs von.J Urkräften zur gördcrM hles mit der Begründung^ Asches in feinem BerhanW seitherige Verjähren, ter Gewährung einer släön>:M ts Ausland beurlaubt ik:J| eben. ii. In der heutigen Sitzung. I ete der Vorsitzende vor lLiiUnn 1 enen Polizeirat 5)tüuni; r I gen Wassers für die Gemeinte M der lireis die (Snitbtkte lerks, nachdem die Bohl-.-.« iges Ergebnis hatten. Sic Infrage des äreisamteS ihre I t Bereitwilligkeü der Stadl LM KsZW ÄiEK% j Günstiges Ängebol liif Bel- und Mime Echt spanische Weine Günstige Gelegenheit für Pfingsten Wein-Angebot Hot- und Weissweine Catalonier n. PenadcM, leicht, bei 5 Liter a 65 Psg Venchell und Valencia. 3« jährig, lehr angencbmei Tischwein, bei 5 Liter ä 75 Pfg. Priorato und Alicante, feurig, herb, 5-jabrig, bet 5 Liter ä 95 Pfg. Feine spanische Süssweine Mietella. rot und weiß .... bei 5 Liter a 95 Pfg. Tarragona ifebr fein) und Moacatella iDamenwein), bei 5 Liter ä 1.30 Mk. Malaga, hell und dunkel ... bei 5 Liter a 1.50 Mk. bei Abnahme von 20 biß 100 Litern 5 Prozent Rabatt. Direkter Import. Grösste »panische Wein - Kellerei am Platze ! Die Bestellungen werden frei ioS HauS geliefert. 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Der Name des zu Kop e n- ,a g c n verstorbenen dänischen Büdhauers Louis vasselriis ist 't\ uns in Deutschland in Verbindung mit dem von ihm ge- ainencn veincdcnkmal eine Zeitlang oft genannt worden. Iie-5 Denkmal bat er, wie man sich erinnern wird, für die Kaiserin tsisabeth von Oesterreich geschaffen, die es im Parke des Ächil- Hono aus dlorsu auf stellen lies; Mit dem Ucbergange des Achil- kions in den Besiv des deutschen Kaisers wurde das Denkmal D imalslos, bis e-2. endlich in Hamburg feinen Platz gefunden hat. tS stellt den Tid.lcr sitzend und schreibend bar; ursprünglich 'litte .'öasselriis ihm eine komische und eine tragische Maske auf yn Schof gelegt, die ct nachdenklich betrachtete. Es zählt diese «teil d.s Künstlers durch die Zeinbeil ihrer Liniensührung und ihre Mite Beseelung zu seinen besten Leistungen. Lasselrits war ein toller des bekannten dänischen Bildhauer» Bissen inib hat für iopenHagen das große, von einer Dänemark verkörpernden Frauen- gestalt gekrönte Löwcnmoniiment vor dem Staatsmuseum ge» dkafien, allein dies größte Werf seiner band gibt von ihm den un- ^nftigften Begriff, Denn das ^Monumentale hat iljm nicht gelegen, io sehr er sich auch darum bemühte. Insbesondere ist der Äörper- icu fast bei allen seinen größeren Gestalten unsicher geblieben. Tagegen muß Äaffelriis ein hervorragender Künstler auf dem rtrbictc der Statuette, besonders der Porträtstatuette, sowie auf I dem der Genreplasttk genannt werden Sein kleiner Latyr, Der KfuerotreiLor ,m Lersted Parle m Kopenlmgen Aufftellung gefunden bat, legt leFrdieWinlerMMMt höfhfi anmutiflC5, ;3cunmv rür die Liebenswürdigkeit seiner Sptelzeü vom 1. LVoder gyF ention von 50 Mk. sür jede« chr als 1200 M. btnnlligt.■ »eitsotdnung für die «i ' ereüs teilmise in der W* | de, wurde verabschitzet. - S ordneten mit -er Juvali: Versicherungspflich. rwaltninnen, der Landarbeit.-- i t& wurde beschlossen, vielen - | ät und Linterbliebenenvck.^ sse nicht zustchen, .die Amvarr- len- unb sordmmg georderten W- Luftscbiffahrt. Oberrheinischer Zuverlässigkeitsflug. Preisverteilung. Straßburg, 23. Mai Das Ergebnis des gestern mittag tn Äonftan; abgeb-.stilncn Preisgerichts ist kur» folgendes: 1. Ten l^esamtpreic- für nie beste Leistung erhielt, wie bereits gemeldet, Dberingeniatr L> irt. 2 Zuverlässigkcilspreise wurden zu- erkannt: tzirth 'Ehr-npret? bt» ^roßherLogs von Baden), Gras L)olfSkehl, Barends, Dcahnle, Fisch, Bogel von öddenfhin, Lart- rrann, Wirth Ehrenpreis des Herrn Lomarcke). 3. "Bezüglich d r Aufflarutm^üdungen am »weiten Augtaae in Metz würd' als beste Leistung d. r Alugzeuae erkannt die von Cbcrleutnant Barends ^Beobachter Oberleutnant Albrecht), sowie die von Leutnant Mahnke sBeobachier Leutnant ftrtofc Barends erhält demnackden Ehrenpreis des Prinzen Wilhelm von Sachsen-Weimar Albrecht den fteis des Prinzen zu Lippc-Schaumburg, Äiahnke den Ehren> preis des boherischen .^riegSministeriums, Knofe den Ehrenpreis M preußischen strieaSministeriums. ?röx Beobachtungen im Luftschiff wurden Ausllarungspreise zuerkannt an Tr. Eckener, den MrTnrer der „Viktoria Luise", dann den Beobachtern Major Füßlein Und Hauptmann Birkner. .tzöbenpreisc erhielten: Dr. Eckener PiTtona Luise, tzirth 'Ehrenpreis des Grrischer-^gs von Lessen), larends, Gro' Wolsskehl (Ehreitprcis der hessischen Flugstadien- leiellschaft!. Außerdem wurden wertvolle Erinnerungsgaben zum jktl aus Ehrenpreisen bestehend, an eine Reihe von Verren zucr^ tatnt, die sich um daS Zustattdekommen des diesjährtgen Fluges rn Oberrhein in hervorragender Weise verdient gemacht haben. Je^s Plsttanstalt • braucht eine FMntplMtmaMhine voe der FeraterHäscherel-laschiiienfabrikRraisch4Hamnor, 750 triebe. l'ItÄ i.L 163 Offerte k. <-ulos. | Ohne Zähne feine Verdauung. Die Zähne müßen die feste Nahrung, deren der Mensch bedarf, zerkleinern Mit ftilfe des Speichels, der sich während des KauenS absondert, werden die Speisen für die Verdauung vorbereitet Gut gekaut ist halb verdaut, schlecht gekaut ist halb den Magen verdorben Mit dem Verlltst der Zähne gehen körperliche Leistungsfähigkeit und geistige Spannkraft zurück, weil die Nahrung nicht mehr in der Weise für den Magen vorgearbeitet wird, wie es für den normalen Lebensprozeß notwendig ist. Den Verdauungskrankheiten vieler Menschen würde durch Gesunderhaltung der Zähne vorgebeugt werden. Tägliches, zweimaliges Puyen der Zähne mit Kosmodont-Zahnereme mit aktivem Sauerstoff (Tube 60 Z)f.) erhält Zähne und Gesundheit. Zn allen einschlägigen Geschäften zu haben, "probetube gratis durch die Stolberger Anstalten für Exterikultur, Ostseebad Stolberg. Weck-, Rex- Bade-Duplex- Ullrich in verschied. Ausführungen sow. die beliebten R< xglÄ*er et«. empfiehlt 3729 Edgar Borrmann GIESSEN Haus- u. Köche gerälegesthält TeL 165. Xeuetadt 11. 306 4 310 8 302 ii-. Kapit.i.Hyp. 841022.52 I’ 3. AuSgkliehene fwimiengebuitg ab, und ebenso sind chm auch ^-rauengestalten lqrisä>°poetischen Gepräges sehr hübsch gelungen. In dieser Art ul wohl die Figur, die er „Schneeglöckchen' genannt hat, ,em glücklichster Wurf gewesen Uebrigeus n« auch .seines Grab auf Vermifcbtcf. * Ein Musketier alS Erbe. AuS Leipzig wird gemeldet: Der Musketier Henker in der 11. Kompagnie deS 107 Infanterie-RvgimentS erhielt die Mitteilung, daß er als Erbe eines in Südamerika verstorbenen Onkels in Betracht komme Tie Militärbehörde ermittelte, daß es sich um einen Anteil von sechs Millionen handelt, auf den der Musketier rechnen könne. Die ganze Erbschaft beträgt 125 Millionen, die etwa 20 Erben teilen. * Ein schweres Straßenbahnu«glück ereignete sich gestern, Donnerstag, bei Neapel. Ein Straßen» bahnzug der Linie nach Frattamagaiore geriet aus einer abschüssigen Strecke bei Capodrchtino ins Rollen und sauste den Älbhang hinunter. Dabei stürzten zwei Wagen um. Unter den 300 Passagieren herrschte eine unbeschreibliche Panik, 63 Personen wurden verletzt, zwei schwer. Nach einer neueren Meldung sollen 15 Personen tödlich verletzt worden sein. Kleine GagesthroniL Aus Löbau in Sachsen wird gemeldet: Der bl-jahrige Bürgermeister des OrteS Plötzen wurde auf der Chaussee von einem Görlitzer Privatauto umgerissen und getötet. Während einer nächtlichen Vergnügungsfahrt von Mannheim nach Heidelberg stieß gestern früh 2»< Uhr eine mit sieben Personen besetzte Autodroschke auf der Seckenheimer Straße mit solcher Wucht gegen drei auf der linken Straßenseite stehende Bäume, daß das A u t o vollständig zertrümmert und die Jnassen herausgeschleudert wurden. Ein Kutscher und eine Kellnerin sowie der Ehauffeur erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Die gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet. In C a s s i n o wurde ein sehr angesehener Rechtsanwalt verhaftet, der verdäästig ist, an dem letzten Attentat gegen den König Viktor Emanuel teilgenommen zu haben. Ter für die Neuwahlen eingesetzte Stadtverordnetenausschuß in Breslau beschloß mit allen gegen eine Stimme, den zweiten Bürgermeister von Eharlottenburg, Matting, als Oberbürgermeister von DreSlau vorzuscklagen. Tie Instrumente der Erdbebenwarte Hohenheim verzeichneten heute früh ein starkes Fernbeben, das um 4 Uhr 6 Minuten sein Maximum erreicht hatte. Aus Nawaja Alexandria >Gouvernement Ljublin) wird gemeldet: Ter ganze Vorrat von M o n w o l n i z a mit 300 Gebäuden ist niedergebrannt. Der Zustand des an Tpphus erkrankten Wilbur Wright ist hoffnungslos, der Eintritt des Todes scheint unmittelbar bevorzustehen. totft die Plombe geiehen zu haben, während ein anderer Zeuge hinzosügte, auch di. Schnur sei noch fest aeweien. Bähr erklärt inbe 3cu genau Magen für falsch Der veizer kannte, der «eschulduN ist, nicht eingegrincn zu Haben auf Grund der Dienst- ! -.nronfungen, als Planen idilir und nicht bremste, n>ird von -Inl iranwalt nrüdauf bannt verteidigt, daß ein Hetzer von seinem JofonwliDiübrer fdifamert werden könne, so daß ein Eingreifen -.aturgemäst verlan-nam, werde. Dazu komme noch, daß Platten :l- louniaer ‘.Wann belanni gewesen sei. Der Lokomotivführer I.1? a r r - Äarlfirutw, der als Zeuge vernommen wurde, erklärte, er lürde sich die Eingri' e eines tzcrzerS nicht gefallen lasten Zm Müllheimer Fall hätte Platten dein Heizer mitteilen müssen, daß .r sich unwobl fühle. Männle entschuldig! fick damit, daß er daS Unglück nicht habe verhüten können, weil sich an der Bremse He L»and Plattens befunden habe, dessen Dienstmisähigkeit von ihm (Männle) nicht erkannt worden sei. w Kakao! 12aß ideale Familimgetränk: 1 Pro Pfund 80-24O Pfg. \ Seltersweg 77. BAÄ taufen ihren Bedarf ■Hi an 1120 ßunnni=$tttftoffcn,3rri= gltorkii,?krbai!dgßoffkii, etuotrn, llülrmitttln sehr oorteilbaft in der Zcvtral - Srofltrit Emil Karn, Schnlfirane. ar >lüiderwaaae leibwciie. rtriiditi'i!nlil)iitttr,I”äB^ Pogclsb.L-iiiintt.W^ la. Tiedeier, Dampf-Molkerei Gießen tiebr. Grieb Tcl 636. [3867 Tel. 636. Berkauioncllcn: Plockur. 2. BiSmarckftr. 1L Schanzenstraße £ In den von mir feit längeren Jahren cinge* führten 3097 Gerüststricken u. 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Noch den neuesten Ergebnissen der Wiisenschait scheint nun eine foldK willkürliche Zerbeisstbrung männlicher oder weiblickcr Nachkommen sckait durchaus unmöglich. Zacaues Loeb, der amerikanische Phpfiologe, setzt namUck in einem Aufsatz im „Monistisckeii Zadr« Hunden" auseinander, worauf beim Menschen wie bei vielen böfcereu Tieren d.e Eiitstehung deS einen oder anderen Geschlecktes der Nacktommen beruh: die Entstehung des Geschlechtes ist eine RiMjlherMser mW Wetzlar. Eleg. Restaurant mit Saal, ff. Union Bräu (ließen, gute, oreiSwerte>!üche. Saniotaa, den 25., sow Sonntag, bett wai qronc Strciiftfonjerte des lir i^'lencr binnen- Kün*»ti<-r-<>rch. >*tnrin. i^rcitndlichst ladet ein Rösch. Kopfsalat Stück 4 Psg., 8 StücklO Psg. frischen Tpargel, Gnrken, Wirsing Römisch-Kohl, neue Kartoffeln, = alles zu bekannt 2 billigen Preisen. C. 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