Zweites Blatt Ibz. Jahrgang M. XI5 Erscheint täglich mit Ausnahme des SsnntagS. Staatsbeiträge von Kirchen- und Reli n g beigegeben, in der der An- , baß er die Frage schon am des ■ >mptt bedkn«t AW Tie „Oiehener Zamiliendlätter" werden dem -Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblau für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „randwirtfchaftttcheo Seit« fragen" erscheinen nwnatlich zweunal. Aus L-essen. Tie definitive Besoldungtzvorlage. Die „Darmst Ztg." schreibt: „Mehrere Zeitungen haben in den letzten Tagen Mit eilungcn über Verhandlungen gebracht, die früher und etzt über die den Landständen demnächst zu bringende Be- otdungstorlage in bcn Ministerien stattgcsunden haben Air sind von der Großh. Negierung wie auch von den in >en Zeitungsnachrichten persönlich genannten Beamten zu iolgender Erklärung ermächtigt: 1. Das; sich die Großh Negierung und ihre Mitglieber mit der definitiven Bejol- öungsvorlage ernstlich und fortgesetzt beschäftigen und das: darüber auch mündliche Besprechungen und Sitzungen stattfinden, ist schon mit Rücksicht auf die Wick- .igkeit und Eilbedürftigkeit der Sache selbstverständlich. 2. Was im übrigen in jenen Zeitungsnotizen an Einzelnsten mitgeteilt wird, beruht auf müssigen Ko mb in'a- rionen." Besser würde cs schon sein, wenn die Regierung über das Ergebnis ihrer „ernstlichen und fortgesetzten Bemühungen" etwas mitteilen wollte, dann wäre die Oefsent- lichleit nicht auf Kombinationen angewiesen. YeraKlit jjAeideni®!5 Redaktion, Expedition und Druckerei: bckul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: l 12. XcL-Mb« Än|eiaee*ie|en. ^ustWeber ndschaftsgärtner rstr.l Femspr.56 MS Samstag, 21 Zull 19J2 Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Unwersirät« - Buch- und fctcmbnufcrei. R. Lange, Sieben. Ä'' r Sfe* joaBzuSP-3-- jjj, mA1 Bitte ö ft- oebk-^Zc # eine i^eP'Ä., — Technisches Allerlei. Eine neue Eisen st ein-Ge- winnungsstätte in Deutschland ist nach jahrelangen, vlanmäfiigen Unlc-riuchungsarbeilen im Fränkischen Iura festgestellt worden, die einen Umfang von rund 90000 Hektar bat und bald für unsere beiraifd>e Eisenindustrie von erheblichem Werte fein dürfte. — Man schätzt den Verlust des in der Industrie verwendeten GoldcZ gut jährlich 15 Millionen Mark. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika gemimten mehr als c !0 aller auf der Erde gewonnenen Baumwolle, deren (£ni:e ein ausschlaggebender Faktor für das wirtschaftliche Wohlergehen hauptsächlich der Südstaaten ist - Die Stadl Eharlottenburg Hal eine eigene mit der Sternwarte in Verbindung stehende elektrische Uhranlage, an die jedes Prioatgrundstück mit beliebig viel Uhren angeschlossen werden kann. Für die Einrichtung im Innern der (ifebdube sind Gebühren zu entrichten, während die Uhren selbst von der Stadt geliefert werden, ine auch die Kosten für den Anschluß 'm das Uhren kabel und die Instandhaltung der Uhren trägt. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderheffen Turchschnittsgesclzwindigkeit, mit der die kleinen Wagen sich vorwärts bewegten und über die Ccidrtigfeit, mit der sie immerhin nicht unbetrodstlid-e Steigungen nahmen. Vor Jahren würbe es erträumt, heute ist cs möglich, 'mit einem 8 Steuer-kL von Berlin nach Neapel zu fahren. , Zum Schluß kann id) es nicht unterlassen, zu bemerken, daß eine Zuverläsjigkeitssahrt, wie die leidste Wagenfahrt 1912, eines besonderen Interesses heute entbehrt und entbehren must. Nach meiner Ansicht sind nur noch Fahrten von Bedeutung, die über sehr viel größere und sehr viel schwierigere Etappen |td) erstrecken und die eine wirkliche Prüfung der teilnehmenden Motor- ivagen auf Herz und Nieren darstellen. Tie derkomer-Fahrten 1905, 1906 und 1907 haben zur Klärung der fdnvebcnben auto- mobilistischcn Fragen beigetragen, die PrinzLxinnch-Fahrten 1908, 1909 und 1910 haben die Erfahrungen vertiert und heute, wo große Erfindungen und Patente von einschneidender Bedeutung im Automobilbau nicht mehr zu erwarten sind, haben ,'ich derartige Zuverläsiiakeitssahrten überlebt. Jeder Landarzt kennt ,ein Auto und weist, bau er cs Tausende von Kilometern, ohne es bnonberö zu betreuen, benutzen kann, und über dieses Ziel hinaus Anforderungen zu stellen, ist nach meiner' Ansicht zwecklos. (yinc zurnckgehendc Fndustric. Während sich in Deutschland alle Industriezweige eines fortgesetzten Aisffduvungs erfreuen, ist ein einziger im steten Rück- nang befindlich, was um so mehr verwundern mutz, als er cm schnelles Verkehrsmittel betrifft. Im Zeitalter des Ver kehrs er - scheiur dies fast undenkbar. Nach einwandfreien ftatiitu dten -tar legungeii ist die Fabrikation des Motorrades fortdauernd, im letzten Etatsjahr wieder um 2,8 Proz. zurückgegangen, und die Anzeid. n beuten darauf hin, dast diese absteigende Koniunklur vorläufig anhalten wird. Ter (^ninb ist einfach der, baß ber Mowrradsvort seit Jahren autgehört hat, als .'?crr empört an- nejeben zu werden: wem es die Mittel irgendwie erlauben, ber bekennt sich zu dem jetzt erschwinglich gewordenen Kleinauto: wem auch dazu die Börse nicht reicht, der überlegt es sich noch lnmdert- mal, ob er bei gkidxn Scherereien mit den Behörden und gleichen Stentpel- und Steuerkosten sich ein Fahrzeug zulegt, dessen Gebrauch unsauber und höchst ermüdend ilt, das ihm in Wind und Wetter keinen Schutz gewährt und das obendrein recht vielen Pannen unterworfen ist, deren Behebung meist nm'tändltch, immer aber mit Unsauberkeit verbunden ist. Ter Motorradsport ist bierburd; in einen gewissen Mißkredit gekommen: der Handel in diesem Artikel beschränkt sich meist auf gebrauchte Räder, von Ä'anb zu Land wandern und meist im Besitze von Schlossern, Mechanikern und Klempnern sind. Das wirklich kaufkräftig- Publikum meidet den Markt, und so kommt es, dast die Fabriken mehr und mehr an ?ll>say verlieren und nach einander den Betrieb einstellen. Ter volkswirtschaftliche Nachteil ist nidtt io erheblich, meil die Motorradfabrikation immer nur ein Nebenzweig der Fabriken zu sein pflegt^ die außerdem Nähmaschinen.^Fahrräder, Schreibmaschinen und Kraftwagen Herstellen. Vom Standpunkte Kosten au entidteiben. . 1 i Das Sdnedsamt erbebt eine iM’ubr, bic bei einem Vergleiche ober einem Urteil nicht weniger aL 3 war! und nicht mehr als 40 Mark betragt und von dein ednedsamt nach freiem Ermessen sestgestellt wird Aufierdem und die baren Aus- lagen und für Schreibkosten 20 o der ok*bilhr als bau) du atz zu ersetzen. *Tie EKbübreii und Kosten fliesten m die Kasse der Handelskammer. Tas Verfahren vor dem Schiedsgericht nad» der Zivilprozeß- orbnung regelt sidr nad> den H»3I bvS 1040, foime 1018 2anad) muh den Parteien Gel^eiidZi zur Wabruehmung ihrer Reckste gegeben sein Sind sie zum Erscheinen im Lermm aus- gefordert, so kommt es nicht daraus ^u, ob ste erschienen Und. Sduedsriditer können Zeugen und r'adivcruunbigc vernehmen^ bie freiwillig vor ihnen erscheinen Zur Beeidigung eines Zeugen oder eines Sadwerstäiidigen und zur Abnahme eine-3 Partcicideö sind aber die SdncdSrichter nicht befugt. LW Au» Statt und Land. (Sieben, 27. Juli 1912. •• Landes-Universität. Der Privatbozent an der LanbeS-Universität Tr. Werner Friedrich Bruck hat eine Reise nach Teutschoslasrika angetreten, um feine im vorigen Jahre in Ostindien aufgenommenen Studien über Fafer- kulturen im deutschen Schutzgebiet fortzusetzen. " D a 8 B o r l e s u n g 8 v e r z e i ch n iS für d a S W i n t e r- halbjahr, daS dieser Tage erschienen ist, enthält auch diesmal eine ganze Reihe von Vorträgen, die für die Allgemeinheit von Interesse sind, und mit Erlaubnis der betreffenden Professoren auch von nicht Studierenden besucht werden können. Wir greifen einige Vorträge heraus: Dr. Gunkel: Meisterwerke hebräischer Erzählungskunst, und Geschichte deS Judentums vom babylonischen Exil bis auf Alexander den (»rosten. Tr.Ba l d en sperg er: Leben Jesu. Tr. Sommer: Experimentelle Psychologie und Psychopathologie. Dr. Daunemann und Tr. 9)1 itterma ic r: Ansgewählte Kapitel aus der gerichtlichen Psychologieund Psychiatrie. Dr. Kinkel: Die LebenSanschauungen der grasten Denker bet Neuzeit. Dr. Peppler: Populäre WitterungSkunbe mit besonderer Berücksichtigung der Luftschisfahrt. Dr. Hausen: Tie Vegetation der Tropen (mit Lichtbildern). Dr. Biermcr: Bankpolitische Tagesfragen. Dr. Watzinger: Griechische Götterideale. Dr. Eollin: Geschichte deS deutschen DramaS nn 19. Jahrhundert. (Von Hebbel bis Hauptmann). Trautmann: W. A. Mozarts Werke. ** Landwirtschaftskammer für Hessen. In ber gestrigen Vorstandssi tz u n g wurde zunächst von der Entschließung des Ministeriums über den auptvor - anschlag 1912 Kenntnis gegeben. Tie Erledigung einer größeren Anzahl Verwaltungsangelegenheiten nahm ge- raume Zeit in Anspruch Ferner wurde von Ministerium des Innern bis jetzt eingeleiteten Verhand- langen bezüglich ber Umwaiidlung von E i ch e n s ch ä l w a l d in Weiden Kenntnis gegeben. Tie Verhandlungen sollen nach Abschluß von zurzeit schwebenden Erhebungen demnächst mit der Regierung gemeinsam weiter verfolgt werdend Dem Ausbau eines Z u ch t v i e h m a r kt c S in Gießen steht die Landwirtschaftstainmer nad) wie vor sympathisch gegenüber und die Wünsche der Kammer sollen der Regierung unterbreitet werden Von den im Herbst 1912 stattfindenden Truppenübungen wird Kenntnis ge- Mit der steigenden ikonkurren; bat von Jahr zu Jahr der | unlautere Wettbewerb in den verschiedensten Formen an Umiana und wirtschaftlicher Tragweite angenommen Auch läßt sich uid t leugnen, daß die Auswüchse au* dem weiten Gebiete des unlauteren Wenbewerbs sich mehr und mehr als ein Verstoß gegen die guten Sitten kennzeichnen Das hat nun zu langwierigen uns kost rieiigen Prozessen zivilrechtlicher und strafrechtlicher Natur ge führt, deren Ausgang vielfad) für den Oiesdtzidiglen nidN ben erboiitrn Erfolg gehabt bat Angesichts dieser Zustände und der sich mehrenden Streitigkeiten auf dem Gebiete des unlauteren Wettbewerbs bat sich die Handelskammer zu tzildesd im veranlaßt gesehen, ein Sdnedsamt in Sachen des unlauteren Wettbewerbs einzurichten. Dasselbe ist bestimmt, Streitigkeiten aui au ß er gerichtlichem Wege zu ftbliditen, die auf Grund des Ge^ ietzes gegen den unlauteren Wettbewerb zivilrechtlich oder strat reditlid) ausgetragen werden müßten. Cb in allen irälkn das erstrebte Ziel erreicht werden wird, ist bei der Venchtedenyeit der menschlichen Eharaktere zweifelhaft, aber die Handels', ge irerblidtcn und industriellen Streite w rden das Vorgehen der S)an dclskantmer zu Hildesheim mit Freuden begrüben und ihren eil dazu beitragen, der hier zutage getretenen guten .Absicht jmn Siege zu verhelfen. , 4 .. Nach der Bekanntgabe durch die Handelskammer bat die Satzung dieses SchiedSamlS folgenden Wortlaut, dessen Weiter- Verbreitung wohl im Interesse der Allgemeinheit liegt. § 1. DaS Sdnedsamt hat den Zweck, Streitigkeiten, die auf Grund des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zivil rechtlich oder strasrechtlidi ausgetragen werden können, auf außer gerichtlichem Wege zu schlichten. § 2. Das Lchiedsamt setzt sich aus dem Vorsitzenden und zwei Mitgliedern zusammen. , . • . „ § 3. Der Vorsitzende und ein Mitglied sowie zwei stellvertretende Mitglieder werden durch die Handelskammer gewählt, das zweite Mitglied und zwei weitere stellvertretende Mitglieder durch den KleinhandelSansschuß der Handelskammer auf bie -lauer von drei Jahren. Bei Verhinderung des Vorsitze,iden tritt das dem Lebensalter nach älteste Mitglied an dessen Stelle. 8 4. Das Sdnedsamt tritt nur auf Antrag in Lotigkeit. Der ^Antragsteller verzichtet dadurch, daß er eine Streitigkeit vor das Sdnedsgericht trägt, auf zivil und strafrechtliche Verfolgung vor den ordentlichen Gerichten, sobald aud) ber Gegner btc Zuständigkeit des Schiedsamts anerkannt hat. r. u ü 5 Anträge aus Verlwndlung vor dem ^chiedsamt sind bei dem Vorsitzenden schriftlich anziibringen. In dem Anträge muß die dem Gegner zur Last gelegte Verfehlung gegen das Un- lauterkeitSgesetz unter Angabe der urkundlichen oder sonstigen Beweismittel genau bezeidmet rovrbni. Urkundliche Beweismittel sind dem Antrag sogleid) beizufügen. Der Vorsitzende hat den Gegner des Antragstellers unter Mitteilung deS Streitfalles zur Erklärung auszufordern, ob er sich der Zuständigkeit des Schiedsamts unterwirft. Erklärt fid) der Gegner binnen drei Tagen nach der Absendung der Au,,orde> rimg nicht, so gilt die Zuständigkeit des Schiedsamts als abgelehiit. 8 6. Vor der Anberaumung des Termins Haden beide Parteien eine Erklärung zu untmcidincn, daß sie die Zilständigkeit deS Schiedsamts und seine Mitglieder als nicht besangen anerkennen iliid fid, baffen Schiedsspruch unter Verzicht auf den orbeutlidrii Rechtsweg unter,verseil Ter SIntragncllcr hat außerdem zu er- klären, daß er auf sein Recht des ?üitrage8 strafrechtlicher Verfolgung verzichtet. 8 7. Ter Verhandlungstermin wird vom Vorsitzenden an- beraumt: die Parteien und die Mitglieder des Schiedsamtes sind schriftlid) zu laden. Tie Sitzungen sind nicht pffenthd). § 8 Kommt ein Vergleich nicht zustande, so entscheidet bas Schiebsamt bnrd, Urteil. Tie Mitglieber haben gleiche Stimme. Es entfdieibet Stimmenmehrheit. tz 9. Im übrigen richtet sich bas Verfahren vor dem Lchieds- amt' nad, den Beitimmungen ber Zivilprozeßordnung über bas fd)icbörid)terlid>c Verfahren Eine Verurteilung darf nicht über den Antrag des Antragstellers ^Klägers hinausgel)en Doch kann statt desfen und neben diesem Anträge auf Zahlung einer Buße im Jüödütbctragc von 300 Mark erkannt werden, welche au die Kasse der Öandelskammer zu zahlen und von dieser zum Zweck der Forderung von »anbei und Gewerbe zu verwenden ist. Indnstkie und Technik. Zur Lcichtwagcn-Fahrt 1912. Als id, aufgeforbert wurde — so berichtet uns Earl 3oernd, ber bekannte Svclfahrer und Sieg:r in ja^reichen rlutoniobU rennen und Toure,uahrten an dieser yahrt teilzunehmen, glaubte ich. daß mindestens 60 Prozent aller tcilnehmenden äirme" ohne Strafpunkte am Ziel nnlangen rourtxm. xenn ich konnte altf Subbeutidnr nicht verstehen, baß Brandenburg, Pommern, Posen und Sddcfün an die Wagen w,blutende 'uiforberungeii stellen würden, daß Strafpunkte zu bemrdüen ^' "'ufoweniger als im Verhältnis zur S euer reichlichen Alpemalnt 191- die Ausfchreibungen sehr viel leichter und angenehmer waren und von den Wagen lange nicht jenes Matz von zuverlässiger Betnebs- '^^Jch^beteiligte"mid) also mit einem 8/20 PS ^Iro^cnj'b^ außeroidenllichcr Liebenswürdigkeit ihr Interesse an ber rcahrt ktU«,nkmte„ Tag ging °s »°» Scrtin durch di° Mark unb Mecklenbuig bis fast nach Rügen und von da nach ^ «hn ai »weilen Tag in ziemlich gerader Lime nach Posen undvonlm auf Umwegen nad) Breslau: von cher fnbrte b,e ^ort bur^ Schlesiens Berge wieder nad) Breslau zurück und am sunsten Tage auf Umwegen »ach Dresden täglich 3M Kilometer Ick batte die ganze <>ahrt uiitembatzt. auch hattt ich tbinc Vorstellung von den langen und ziemlich U^n stemuiigen , den schlesischen Bergen, Dte für manchen^trmpunne im Gefolge hatten. So wie mir erging cs den 'nnsten^nl nehmern. imd nur diejenigen, die sich di es recke durch ^d,le fiend Berae angesehen hatten, waren vom Erfolg begleitet xinn af bwS ®?"Äe “eilt? .-i lid» heraus, d-ck bu- SnMnnrfuna b t meisten leidsten Wagen für derartige Anforderungen nidst genugt viele Wagen mußten Wasser einnehmen, was natürlich mit otrap Punkten bedacht war. . , x „nr Für mich hat die Lelchtwagenfahrt 1912 eigentlich nur einen Fehler al- häutig vorkommend gezeigt, den Mangel an aus reichender Mühlivirfung: im übrigen aber waren die Strafpunkte, die vergeben wurden, meistens geringfügiger Natur, bic zum -teu in Bufäliiateiten, züm Teil in Nachlässigkeiten, vielüucht auck in Wer Werkmannsarbeit und. Konsttuktwn zu suchenmd^ Tas Resultat ber Fahrt n'.ar ein Ti-iumvh unserer 'no^inen AutomobUtechnik, und die Tatsache, daß 12 Sagen ohne Strar punkte am Ziel anlangten, ist cui ebenso grotze^Kompliment rur die Wagenlenker, als für die Gute der leichten Wagen, bu in ber Tat eine hervorragende Leistungsfähigkeit zeigten. . - Die ^aaen waren durchgängig so beietzt und belastet, datz man von einer normalen Besetzung mit .^ P^sonen wrechm kaum Tie tägliche Leismng betrug immer Zirka ^.00 Kilometer,^ eine Leistung, die man vor mehreren Zähren von srnem klemen ^.ag nicht glaubte fordern zu dürfen. Erstaunt war ich über die des Verkehrs und Sportlebens aber muß es bedauert werden, daß hier der Untergang eines braudibarcn Fahrzeugs beschlossen er- djiint Es gäbe nun vielleicht einen Weg, das Motorrad wieder lebensfähig zu madjen: er ist nicht neu, denn amerifaniidjc Firmi-n haben ihn schon mit Erfolg brfdnittcn. Es handelt sich ganz eiiifad) um Einführung eines Elektromotors anstelle der Benzinmafchme, eine Einführung, bic technisch hentzutaye eine Kleinigkeit bebrütet, wie uns bi.' vorfährige Automobilausnellung zu zeigen in der Lage war. Es sollten sich allen Ernstes die einsd-lägigen Fabriken mit diesem Gedanken beschäftigen: sie könnten reichlichen Absatzes fid>er fein. Ein Rad dieses Typs, das von jenseits des Ozeans hrer seinen Einzug gehalten, bat viel Anklang gefunden, unb da an ihm nichts patentfähig ist, so ist Sticht einzusehen, weshalb abermals unser gutes Geld ins Ausland wandern soll. Tie Maschine ist nicht größer als die schweren Fahrräder ber neunziger Jahre, hat anstelle der Rahmentasche einen ebenso aussehenden Behälter für eine Ebi'onbattcrie, die bas öinterrab mittels Kette antreibt und gleichzeilig einen an ber Lenkstange befindlichen Scheinwerfer speist. Der Aktionsradius reicht über 240 Kilometer, was einer reich- lidjen Tagestour auch für Benzinräder entspricht. Pedale fehlen: die Füße ruhen auf. Rasten und betätigen von dort gleichzeitig eine föintcrrabbanbbremfe: eine Dandbremse befindet sich am Vorderrad. Es können drei Geschwindigkeiten burd) einen an ber Lenkstange befinblichen Schalthebel verwandt werden, von denen die. erste 7, die zweite 26, die dritte 56 Stundenkilometer leistet. Das einfache Fahren mit einer elektrischen Maschine, an der es gar nichts zu lernen gibt und die auch gut angezogenen Leuten bic Benutzung erlaubt, ohne Gefahr, sich den Anzug verderben zu müssen, wird diesem "Fahrzeuge viele Freunde, besonders unter d n Aerzten, gewinnen unb es wäre deshalb aufrichtig zu wünschen, daß eine unserer einschlägigen Fabriken sich dieser Frage mit Eiser annehmen würde. I Sdiiebsamt in Zachen öes unlauteren wettbcmcrDs. un Parteien n anro ’ ‘ । Mitgliederu zu unterzeichnen unb^ben Parteien burdi cmgddn-if- denen Brief zuzustellen. Das >sdncb»amt hat auch über bu Spezialität: IJfflltt jeder Art rhaltungderselben «iion--Gemeinschasten. Der Abg. Schvnberqer )at einen Antrag an die 2. Kammer eingebracht, die Regierung *u ersuchen, bei der AussteNung des Staatsvoran- 'chlages für das Jahr 1913 die im Kapitel 35 der feit- > erigen Staatsvoranschläge unter Abschnitt „Kirchen- und Religionszu'nteinschaften" vorgesehen gewesenen Beiträge an die evangelische und katholische Kirche solange nicht ein zu stell en, bis einwandfrei nachgewiesen ist, daß den Leihen Religionsgemeinschaften die seither vom Staate ge leisteten Beiträge auch fernerhin zu leisten, allgemein reck)ts gültig verlangt werden muß. Dem Anträge ist eine sebr umfangreiche Begründung beigegeben, in der der Antragsteller darauf hinweist, daß er die Frage schon am 13. März dahin gestellt habe, einwandfrei nachzuweisen, ob die Berechtigung solcher Beiträge nach wie vor be- jtehe, seit dem durch den Staat den beiden Religionsgemein schäften ein eigenes Besteuerungsrecht zugesichert worden ,st. Der Antragsteller knüpft dann an einen Antrag des Abg. Ulrich aus dem Jahre 1905 an, künftig keine staat- lid)cn Gelder mehr an Religionsgemeinschaften auszuzahlen. Auf den Bericht des 4. Ausschusses habe dann die Regie- gierung geanttvortet, daß für sie kein Anlaß bestehe, eine Aenderung der Verhältnisse eintreten zu lassen. Mit diesem Ausschußbericht und dieser Regierungserklärung beschäftigt sich nun bei- Abg. Schönberger eingehend und fordert, daß int Interesse der Bevölkerung unumtoimden und losgelöst von allen m die Sache hinein verpflochtenen nicht stichhaltigen, längst abgestorbenen, sachlich überholten Dingen l das geklärte reine Rechtsverhältnis zwischen h der Staatsstellung und dem Volksinteresse und der Anschau- f ung in anzuerkennender Rechtlichkeit herbeigesührt werde. Durch den damaligen Ausschußbeschluß auf Ablehnung des Antrags Ulrich sei die ganze Sache einfach unerledigt ge- geblieben. Nach der gegenwärtigen Sachlage fei klar, das; eine ersprießliche Wirkung seitens der kirchlichen Tätigkeit nur zu erwarten stehe, wenn die Kirche, aller ihrer staat- lid)cn Macht entkleidet, einfach als die bescheidene Dienerin des Staates in Dienst der christlichen Menschheit gestellt wird. Zum Schluß bittet er, feinen Antrag für cm Jahr anzunehmen, da es ihm möglich erscheine, die geforderte Aufklärung unterhalb dieses Zeitraumes zu ersä-affeu. geben, lieber Abänderungsvorschläge um Feldbereinigungsgesetz soll Vorstand und Ackerbaukommiffion im Spätherbst in gemeinschaftlicher Sit’.ung beraten. Tie Ver- anstalMng einer Venchtigungsreise für Gemüsezüchter nach Würzburg und Bamberg nebst Umgebung nnrd genehmigt. Die in Ulrichstein ausgebrochenc Maul - u. Klauenseuche soll auf Einschleppung von einem preußischen Viehmarl zurückzaführen fein. Tie Landwirt- schastskarnrncr wird diescrh.Ub wiederholt beim Ministerium vorstellig werden, das; die Seuchenbestimmung in Preußen streng nach dem Gesetz gehandhabt wird. .Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 26. Juli. Daß die Pferdezucht im Vogelsberg in guter Entwicklung begriffen ist, beweist ein großer Transport Fohlen, der gestern auf der hiesigen Bahnstation zur Verladung gekommen ist. Die Tiere, meist Fohlen von diesem Jahrgang, und von dem Schlage eines schweren Arbeitspferdes, wurden durch einen Händler aus Bayern im Vogelsberg und den Nachbargebieren angekauft. Ter Erlös für ein Fobleu betrug durchschnittlich 250 Mk. Dem Vernehmen nach sollen die Besitzer durch die ungünstige Haferernte zum Verkauf der Fohlen genötigt gewesen sein. Kreis Schotten. s. Ober - Seibertenrod, 26. Juli. Bei dem Gewitter, da§ gestern nachmittag zwischen 6 und 7 Uhr über unsere Gegend zog, schlug der Blitz in die Scheuer des Landwirts Karl R o t h. Scheuer, Wohnhaus und Stallung mit Ausnahme eines Nebengebäudes sind vollständig nieder- gebrannt. TaS Feuer hatte so rasch um sich gegriffen, daß vou den Futtervorräten, sowie von dem Mobiliar gar nichts guettet werden konnte. Das Vieh konnte zum Gluck noch r>sch ans den Stallungen gebracht werden. Die Feuerwehren von hier, von Ulrichstein und von Unter-Selbertenrod hatten schwer zu kämpfen, da Wassermangel herrschte. Zum Glück ft mb die abgebrannte Hofreite von den Nachbargebäuden ziemlich weit entfernt. Hier baut man nicht eher eine Wasser- leitung, bis einmal ein noch größeres Brandunglück vor- kommt. Kreis Friedberg. -l. Butzbach, 26. Juli. Gemeinderatssitzung Vom 25. Juli 1912. Der Vorsitzende, Bürgermeister F l a ch, macht die Mitteilung, daß der Fechtverein Waiscnschutz am Sonntag, 28. Juli, im Hotel „Hessischer Hof" hier sein Sommerfest abhalte und den Gemeinderat hierzu eingeladen habe. — Herr Heinrich Heß von Oppershofen hat um Erlaubnis zur Erbauung eines neuen Gärtnerei- Gebäudes in der Gemarkung Butzbach auf den Parzellen Flur II Nr. 10* l * * 4 * */in, und 12J an der Straße von Butzbach nach Lich nachgesucht. Ter Bau soll außerhalb des Bereichs des Ortsbarrplanes zu stehen kommen; Dispensation von § 6 des O.-B.St. wird befürwortet. Da das Hintergebäude früher als das Vordergebäude erbaut werden soll, wird der Abweichung dieses Bauprojektes zugestimmt, unter Vorbehalt der Genehmigung des Feldbereinigungskommissärs. — Wegen der von der Firma Lenz u. Eo. beantragten Herabse tzung des Zinsfußes der von den Gemeinden übernommenen Obligationen sollen die bereits be- gonneneti Verhandlungen fortgesetzt werden. — Das Baugesuch des g e tu e i n n ü tz i ge n B a u v e r e i n s wurde ge- uehmigl. Tas dem Ärmensonds gehörige Gelände Flur VIII Nr. 621, 794 Quadratmeter, und der der Stadt gehörige Graben Flur VIII Nr. 621a, 64 Quadratmeter, sollen dem Bauverein als Bauplatz verkauft werden. Für die Erweiterung der Weidigstraße soll daS hierzu erforderliche Gelände angetauft werden. Börscn-Wochcnbericht. = Frankfurt a. M., 26. Juli. Ungeachtet-ungünstiger Einflüsse konnte die Börse ihre feste Grnndstinunnng behaupten. Tas Gesclstift ging meist aus bescheidenen Grenzen nicht heraus, zumal man sich dem Ultimo nähert. Wenn man aber auch wenig Neigung zeigte, die Engagements zu erhöhen, so kamen dafür politische Erörte- Stantesrnntsnacbricbten. Gießen. Aufgebote: Juli 19. Friedrich Wilhelm Metzler, Hilfsarbeiter, mit Marie Schäfer, beide in Hüchel heim. — 20. Georg Buick, Tienstmanu, mit Emma Pfeiffer, beide in Gießen. — Hermann Fuhr, Kaufmann, mit Elisabeth Krumm, beide in Gießen. - 22. Otto Seipp, Schlosser in Leihgestern, mit Margareta Vol; in Alten Buseck. 2!. Heinrich Eloment, Sergeant, mit Emilie Euler, beide in Gießen. — Johann .Hermann Sclwn, Bahnmeisterdiatar in Jossa, mit Leonore Karoline Wilhelmine Luise Scholiug in Nienburg. Heinrich Aff, Schuhmachermeistcr, mit Margarete Biermann, beide in Gießen. E !) e schli e ß u n gen: Juli 20. Eduard Klinkcl, Prokurist, mit Marie Vogt, beide in Gießen. — Karl Weidig, Geschäftsreisender, mit Ottilie Belloss, beide in Gießen. — 24. Karl Schmelz, Schneider, mit Hermine Lynker, beide in Gießen. Geborene: Juli 13. Dem Schutzmann Ziobert Gustav Willi Holzigel eine Tochter. — 18. Dem Oberkellner Jolumn Boruemau» ein Sohn, Hans Georg. — Dem Kaufmann Hermann Niäxird Burkhardt ein Sohn, Kurt Willi Heinrich. — 20. Dem städt. Taglölmcr Christian Balßer ein Sohn, Karl. — Dem Fuiniuann Jakob Ml abu ein Sohn. — Tem Sergeanten Wilhelm Bechtold ein Sohn, Wilhelm. — Dem Postboten August Hock ein Sohu, Erich. Dem Reservc-Lokouwtivführcr Riärard Habicht ein Sohn, Karl. -- 21. Dem Fuhrmann Friedrich Jcschke eine Tochter, Emilie. — 22. Dem Eisendreher Karl Franz Wilhelm Kreuzburg eine Tochter. Gestorbene: Juli 18. Elisabethe Damm, geb. Keßler, 81 Jahre alt, Sonnenstraße 7. — 20. Barbara Schmidt, 58 Jahre alt, Liebigstraße 26. — 21. Ludwig Feldbaus, Wirt, 60 Jalrre alt, Alicestraße 11. — 22. Eva Paula Kretzig, 27 Jahre alt, Schützenstraße 2. — Berta Noll, 45 Jahre alt, Licl>er Straße 74. — 26. Johann Georg Gebhardt, Taglöhner, 47 Jahre alt, Lichcr Straße 57. Beuern. Geborene: Juli 20 Dem Sparkassenrechner Georg Wilhelm Lrndensttuth eine Tochter. Butzbach. Aufgebote: Juli 23. Georg Heinrich Gundlach, Wagnergeselle in Heilbronn, mit Louise M nimm in Sontheim a M. C b e f dt l i e ß u n gen: Juli 20. Wilh. Schneider, Bolts frfniUehrer in Walldorf, Kreis Groß-Gerau, mit Johanna Sdmüöt in Butzlmch. geborene: Juli 18. Dem Zahlmeister-Aspiranten Robert Karl Hermann Schellhoß eine Tochter, Marie Tl-erese. vstdkngen. dlusgebote: Juli 23. Friedrich Ernst Nieblina. Glasmacher in Büdingen, mit Anna Maftmiliana Löffel m Niederrad. Friedberg. Aufgebote: Juli 19. Peter Bollratb, Lehrer in Nieder- Flornadl, uut Elise Marie Faßt er in Langen. — 20. Wilhelm Hönig. Finan-anusg.hitse in Gießen, mit Kardan ne Josephine Gteinbcrf in Friedberg Wilhelm Lpperinami, S dir einer in Weißkirchen, mit Johanna Fuchs in Fnebberg-Fauerbacli. — höchsten höchsten Cheuffourkurse. Geborene: Geborene: Tochter, Lina. Treis an der Lumda. Juli 18. Tem Landwirt Heinrich Fritz eine Schaie 11, Schweine 199. Geschäft rege. Preis tfit 100 M Lebend» Schlachi. gewicht Wenig gut ciuioidclte Färsen 21 eitere ausgemäsiete Kühe und wenig gut ent- wickelte pingere Kühe......... Pläßig genährte Kühe und Färsen St ä l b ec. Feinste Tiaftfälbec Wtallere Plast- uns beste Saugkälber .... Geringere Piasl- und gute Saugkälber . . . Geringere «Saugkälber s ch a <». Weidewastschafe: SDlaftläminev und dHaftbammet Schwein-. Pollfleischige Schweine von 80—100 k" Lebendgewicht Pollfteischige Schweins unter 80kg: Lebendgewicht Bollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht F är en. St n h:. Pollfleischige ausgemäslete Färsen Schlachtivertes 1 olifiei|d)tge ausgemästets Kühe Schlachtwertes bis zu 7 Fahren . . Keine schlaflosen Nächte in der Zahnzeit des Kindes wird die Mutter durchwachen, die ihm vor und während dieser Zeit Scotts Emulsion gibt. Tausende von Mutten: bestätigen, daß Scotts Emulsion ihren Kleinen während des Zahnens ein Segen gewesen ist und ihnen zu starken, gesundenLähn- chen verholfen hat. Die große Vorliebe der lieben Kleinen für Scotts Emulsion ist bekannt, leider weniger die Tatsache, das; das Präparat im Sommer ebenso schmeckt und ebenso gut bekommt wie zu jeder anderen Jahreszeit. Scotts Emulsion ist und bleibt auch imSommer das besteNinder-Nraftigungsmittel. Bestandteile: feinster McdizinaULrhcrtran 150,0, prima Älyjrria L0^>.unierpboSvhoriglaurcr Kalk 4,3, unrerphovphoriglaurc» Jlanon 2A pulv. Tragant SA feinfier arab. ®umnu pulv. XA), Ißafltr ll»,o «Ikohol 11/). Hler»u aromatische Emulsion nut Zimv, Dianed- uue Gaultheriaöl je 1 Tropfen. Ochsen. Pollfl eisck-iae, nn?aenmftete, höchsten Schlacht» werte- nn Sliter von 4 — 7 Jahren . Tie noch nicht gezogen haben eschä't gut. Tie Zullchren waren aus Cbet- heücu und den llreiien Dieburg und Hanau. F.C. QöieSbaDetu ie h b oi-M ar 5 tbericht vom 26 Inti Au'trieb: Rinder h (Ochsen 25, Lullen Kühe 53), Kälber 7ö /fc Minbcr bester Schutz gegen Krankbeit ist außer Sauberkeit und llbbariung eine ciinadjc, regelmäßige Ernährung. Zu letzterer wählt etne kluge Mutter das Reftle iche Müibcriucbl, eine naturg:- tuanc, leicht verdaullche Rabrnug, welche die «leinen vor Brechdurv- ..l,*nn.einq!arrbcii und Diarrhöen schützt, und das Eniivöhnen »J,if..rtlwhr5c ,c6r erleichtert. Öratibprobc durch Ncstlc-Gesellscha ücruii i>. ui. 24. Karl Scherer, Zimmermann in Frankfurt a. M., mit Pauline Hachenburger in Friedberg. Eheschließungen: Juli 20. Friedrich Becker, Postbote in Friedberg, mit Anna Henriette Roos in Gießen. Geborene: Juli 13. Dem Eisenbahngehilfen Joseph Sienz ein Sohn, Hermann Joseph. — Dem Speisewirt Ludwig Karl Schreib ein Sohn, Wilhelm. — 16. Dem Großh. Bauschreiber Wilhelm Authes eine Tochter, Margarethe Elisabethe. — 17. Dem Artisten Franziseo Perez, wohnhaft in Enkenbach, zwei Töchter, Franziska und Alice. — Dem Hilfs-Rottenführer Karl Nickel ein Sohn, Adolf. — 19. Dem Bäckermeister Hermann Wilhelm Reuß eine Tochter, Margarethe. — 20. Dem Schuhmacher Friedrich Christian Brunkhardt eine Tochter, Kätchen. — 21. Dem Glafermeister Karl Milius ein Sohn, Peter Heinrich. Sterbefälle: Juli 19. Privatwächter Ludwig Schmitt, 57 Jahre alt. — 24. Elise Veile, Tochter des Bergmanns Ludwig Veite von Ober-Rosbach, 2 Jahre alt. Grohen-Linden. Geborene: Juli 17. Dem Landwirt Ludwig Keßler X. eine Tochter, Erna Marie. Heuchelheim. Eheschließungen: Juli 21. Heinrich Fink, Maurer- ge,elle tn Klein-Lniden, mit Luise Kröck in Heuchelheim — Ferdinand Sack, Hilfsarbeiter, mit Elisabethe Reuschling, beide in Heuchelheim. Geborene: Juli 22. Dem Fuhrmann Heinrich Kraus- kops eine Tochter, Elsa. Kroföorf. a) Stan d e s am t Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Kroft dorf-Gleiberg, Vetzberg. — d) Standesamt Launsbach: Gemeinden Lailnsbach, Wißmar. Aufgebote: Juli 22. Wilhelm Kock, Bergmann in Rodhelm, Kreis Biedenkopf, mit Maria Abel in Krofdorf Eheschließungen: Juli 25. Karl Weil, Maurer in Vetzberg, mit Margareta Valentin in Gleiberg. Geborene: Juli 2L Dem Taglohner Ludwig Weller in Shn-cnbad) zwei Lochtcr, Margarete und Marie. — 21 Maurcr Hermann Schmidt m Krofdorf eine Tochter, Helene Katharrne. , ® t erb cf alle: Juli 18. Mina Kesselring bi Wißmar 4 Monate alt. — 21. Marie Weller in Kinzenbach. — 23 Otto Kolh tn Kinzenbach, 2 Monate alt. Klcin:£inöcn. Eheschließungen. Juli 20. Ludwig Adolph IV Babn- arbener in Kletn-Lindeii, mit Elisabethe Kticp in Norde'ck ors«ä.C ® kerC: ^uVVYA ?em -dosier Jakob Veil ein Sohn, Adolpl)^ Wilhelm. — Tem ^chloiser Johann Funke ein Sohn, Emil Friedrich. — 17. Dem Eisenbahnschaffner Friedrich Volk cm E-olm, Fnedvich. Leihgestern. Aufgebote Juli 18. Otto Seipp, Schlosser in Leihgestern, mil 'Diargambe Bolz in Alten Buseck. Geborene: Juli 16. Tem Wcrk»üdrcr Karl Attkau» zwei Töchter, Wllhclmine und Else. - 19. Tem Hil'sbahnwuttn Wilhelm Heinrich Peucker ein Sohn, Wilhelm. — 20. Dem Balm« arbeitet Wilhelm Hahn ein Sohn, Otto. Ster befalle: Juli 17. Sophie Arnold, 16 Jahre all. Lich. Aufgebote:^Oskar Friedrich Rudolf Biermann, Loko- motivsührer in Lich, mit Anna Schöffler in Mufchcnheim Eheschließungen: Juli 20. Friedrick) Karl Konrad, Bierbrauer, mit Karoline Uhrhan, beide in Lich. — 24. Ludwi, Fischer, Kaufmann in Lich, mit Anna Schuck-atd in Lang-Gön-. a geboren e: Juli 11. Dem Friseur und Zahntechniker Karl Ludwig Jn)cl cm Sohn, Karl Ehristian. — 12. Dem Tiensi- knecht Heinrich Hosmann eine Tochter, Lina Elisabeth — 1 . Dem Schuhmachermeister und Landwirt Kart Friedrich Fisch«-c eme Tochter, Eharlotte Amia. — 17. Dem Landwirt Kalt Christian Wols ein Sohn, Karl Ludwig. Nidda. Tt Stcrbefälle: Juli 23 Luise Uhl, geb. Gaß, 74 Jak- alt. — 24. Georg Faatz, Taglöhncr, 51 Jahre alt. Rhelnteohes “"■"^^scMncnbau, EloktröTööKn1Tt7 Techmkum watzenborn-5teinberg. . JuN 15. Dem Bergmann Adam Lecke eil Sohn, Willi Hcinnch. — 17. Dem Sicgclciarbcitcr Balthaso: Fett ein Sohn, Otto. — 20. Dem Bergmann Georg HamischIX emc Tochter, Emilie. — 22. Dem Schmied Otto Knorr eil «sohn, Wert. handel. ** Schiffslistc für billige Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika (10 Psg. für je 20 g): Tic Portoctmäßigung erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarten, Ttuckfacl)cn ufw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch noch anderen (Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. „Kaiserin Auguste Viktoria" ab Hamburg 15. August: „Kaiser Will-elm der Große" ab Bremen 20. August: „Cleveland" ab Hamburg 22. August: „George Washington" ab Bremen 24. August: „Kronprinzessin Cecilic" ab Bremen 27. August; „Viktoria Luise" ab Hamburg 29. August (Postschluß nach Ankunft der Ftühzüge). Alle diese Schisse sind Schnellzüge oder solche, die für eine bestimmte Zeil vor dem Abgänge die schnellste Besördcrungsgelegcnhcit bieten. Es empsichtt sich, die Briese mit einem Seitbermcrfc wie „direkter Weg" oder „über Bremen ober Hamburg" zu versehen. ZFremdesGeldamDeutschenGrundstückmarkt. Jüngst wurde in Berlin, die Zweiggesellschast eines sranzösisckren Terrainuntemehmens gegründet. Daran knüpfte sich eine lebhafte Auseinandersetzung über den Zustrom fremden Geldes an den deutschen Grundstückmarkt. In dem soeben erschienenen Geschäftsbericht der europäischen Abteilung der Germania-Lebensversicherungs-Gesellschaft in New Bork werden rund 38 Millionen Mark in Deutsästand ausgegebene Hypotheken angeführt. Ter Zinssatz dieser Hnpotheken sä-wankt zwischen 4 und 4'78 Prozent. Doch ist zu diesem letzteren Satz nur eine Hypothek im Werte von 350 000 Mark ausgegeben worden. Märkte. Gießen, 27. Juli. Marktbericht. 9htf beuttgeiii Wochen» markte kostete nller das Pllind 1,25—1.30Mk* Hühnereier I Stück 8—9 V'sti., 2 Stück 00 Psg., Enteneier 1 Stück 10—0 Psg., Gänseeier 1 St. 20 Ps., Käse das Stück 6—8 Psg* Käsematte 2 Stück 5—6 Psg/ Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten pr. St. 1,80 - 2,20 Mk., Gänse das Psd. 00-00 Psg* Ochsen fleisch pr. Psd. 92-100 Psg* Rindfleisch pr. Mund 90—94 Psg., Kichfleisch 80 Pfg„ Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Psg* Kalbfleisch vr. Md. 92—96 Psg., Hammelfleisch pr. Md. 70—90 Psg., Kartoffeln pr. 1U0 Kg, 10.00 bis 10,50 Pik., Weißkraut das Stück 20 bis 30 Psg* Zwiebeln ver Ztr. 10,00—12,00 Pik* Milch das Liter 22 Psg., Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., ver Ztr. 0—00 Mk* Kirschen das Pfund 35—40 Psg , Gurken 100 Stück 2.00—3.00 Mk, Bohnen das Md. 10-15 Psg. Bobnen das Piund 20—25 Pig. Marktzeit von 7—1 Uhr. Mk. Mk. .52—56 92-93 53 —55 91-94 46-50 83-90 42 — 43 70-83 48-52 50-56 89—IOC 44—46 81-85 43-48 83-88 31—41 66—76 30-35 60-70 64—66 107-111 58-60 96-100 52—öü 86—94 45—52 75-8- 41-00 86-00 62^-65 79—82 60-62 77—79 62-63 78-80 61 77-00 8n/t Spielplan des Grossb.Kurtheaters Bad-Nauheim 48*52 n 50-66 1- Novität! Oö'' 41-00 7 H 62-63 78-i ;b- 61 1 77-0 fllice-Sdiulverein - Hbf. II Wichtige Bettentrage! Aufnahme und Industrie Ist diese Lage gesund? - 20. Dem ®£? m. Institut *Dr. Kübel Kaffee Lrnold, 16 W So muss der Körper liegen! Grossh. Hess. Hoflieferant Flaschenbiere Ecke Schlossgasse, Kanzleiberg, Brandplatz. 1 APOTHJEDiER'S ERDER-PENSION EN ■ SOMMERFRISCHEN I B C fflaarflecfifen •H 62^-65 60-82 u. Oktober. Unterricht Auskunftei: Litdwigstr. 57» EckeRiegelvsad Bankkonto: 46-50 4^*45 Holländische Mischung Haushalt-Mischung Wiener Mischung Karlsbader Mischung p ID d. i d- 44-46 48-48 Spezialität: Schlafzimmer in jeder Preislage. Reisen Sie 36-41 30-35 Höhenluft k urort Hochwaldhausenjj^oh. 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