Erstes Blatt 162. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Nr. 25 Erstes Blatt 162. Jahrgang Samstag, 27. Januar 1912 WGichenerAnjeiger rniprftf)-91nid)liifie: UM ßjjf VcrannvmNich im len ir die Redotlioii 112 • pohttidieii teil: Jlumnt DIE General-Anzeiger für Oberhessen Esss ^"‘btf’SmKnununer Botattonsörud und Verlag dervrühl'schen Unio.'vuch- und Steinbruderei R. Lange. Redaktion. Expedition und Drnderd: Zchulstrahe 7. Land-^E.ve^."'u'i den bis ponnittaqs"ö"üt)r. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhofstrahe tba. Anzeraenteü: H. Beck Marlin vrandenvurg. Zur Ausstellung unseres Kun ft Vereins. Gießen, 27. Januar. Immer wieder hört der moderne Kunfthistoritcr das iquemc Schlagwort „Moderne Richtung" in verächtlichem snc. Sogar in Rom hab ich cs letzthin hören müssen und j trabe die Denkmäler der ewigen Stadt müssen jedem, der n auch ein wenig historisches Verständnis hat, am Schärf- m beweisen, daß cs gerade die moderne Richtung verlegener Tage war, die Blütezeiten in der Kunst herauf- shrte. Mit Verlaub: es gibt gar keine moderne Richtung; hndern nur eine Fülle von Kunstrichtungen nebeneinander. Senn gerade das ist ein Kennzeichen der künstlerischen haft einer Epoche, daß sie eine Fülle der Individualitäten k-b tert, daß eine Menge von „Richtungen" neben-- ! einander um ihren Platz an der Sonne kämpfen. Unser deutsches Kunstleben stak im 19. Jahrhundert in einer bösen Stagnation, als die Sezessionen, die Münch- "■ ler voran, Bewegung, frisches Blut und eine Fülle neuer Achtungen brachten. Die Entstehung der Berliner Sezession, der Vor- Linpserin in Rorddeutschland, wurde durch die Vereinigung Her „Elf" vorbereitet. Max Liebermann war der Führer, tbec es war bezeichnend, für das frische künstlerische Leben "bed sich da regte, daß sich neben ihm unter den Elk'ganz anders geartete, Künstler ganz anderer „Richtung" fanden, wie der phantasiefrohc Formen- und vor allem Farben- Lnltler Ludwig von Hofmann, wie Walter Leistikow, der die Schönheit des verachteten Grünewalds fand, wie Jakob Sib-crtd, der Heimatmaler der Halliginseln, wie Martin AtLndenburg, der jüngste der Elf. Martin Brandenburgs Kunst ist Ausdruckskunst. Hinrich Wölfflin hat dieses Wort gevrägt, um einen zu- fcurmenfassenden Begriff zu gewinnen, der das geistige Lesen der n o r d i s ch e n Kunst bezeichnet im Gegen,atz zu der südlichen, die meistens das Problem der Form allein in ben Vordergrund stellt. Brandenburgs Kunst will den Ge- Atten seines Inneren Körper, Leben, Ausdruck verlechen. lurch eine in schwerem Ringen erworbene sonveräne Beherrschung der Technik vermag diese geistige Kraft das Uebersirmliche — es ist nicht anders zu sagen — naturalistisch zur Erscheinung zu bringen, weiß sie das sinnlich wahrnehmbare zu übersinnlicher Wirkung zu steigern. Es ist derselbe nordische faustische Geist, der in einem Matthias Grünewald, in einem Rembrandt lebte, nur durch die Mittel der modernen künstlerischen Technik unterschieden. Vor allem aber ist auch unser Künstler ihnen, wie allen Großen der Kunstgesäftchte, wesensgleich durch die absolute Selbständigkeit, die ringend etwas Neues schafft, niemals tlassizistisch abschreibt. Am leichtesten für den, der Brandenburgs Kunst noch nicht kennt, werden die naturalistischen Landschaften Verständnis und Einfühlung vermitteln. Wie der zarte Duft des Schwarzwaldtales mit dem wölbigen Himmel darüber und den hochragenden Tannen im Voroergrunde zur Bildeinheit zusammengeschlossen ist; schon das verrät den Meister der Stimmung und wie aus -dem Bilde „Windiger Tag" das Treiben der Wolken über der weiten Meeresfläche und ihre Schatten darauf bewegt in Pastell hingefegt find. Im „Sommcrtag" hell sonnige heitere Stimmung in Warben von der Leuchtkraft eines Bocklin über die Landschaft ausgegossen. Und im Helldunkel des Waldes verdichtet sich das zitternde Licht zu kleinen spielenden Gestalten, wie dem purzelbaumschlagenden Faunchen. Auf dem Bilde „d i e Jäger" ist die seelische Stimmung der beiden Menschen mit dem Waldesduntel zur bildlichen Einheit zusammengeschlossen. Der Alte schreitet ruhig spähend voraus, den Jungen hat das Waldesdunkel ganz gefangen genommen. Stärker als auf dem ersten Bild, auf dem der Eindruck der Natur vorherrscht und im Gegensatz zu dem vorigen, in dem die Wirkung der Natur auf den Menschen dargestellt ist, ist auf dem Gemälde W a l d e s s ch a u e r die Natur- ftimmung des finsteren Waldes durch die linienreiche und phantastische T-arstellung der Büsche und Bäume und durch die fabelhaften Waldbewohner ausgedrückt, Spukgestalten, die erschreckt vor dem blumengeschmückten scheuen Rosse flüchten. Ganz zu Spukgestalten nordischer Phantasie und Sage ist der Naturvorgang in „Wind und Blätter" geworden; auf magerem, schwarzem, hohläugigem Rosse jagt Die Reichrtagrwahlen. Die Wahl in Bingrn Al,ey. Bingen, 23. Jan. Amtliches Wahlresultat. Im Wahlkreis Hessen 8, Bingen^Alzcy, entfielen bei der Stichwahl auf Dr. Becker (natl.) 12 012, auf Pfarrer Korell (Fortschr. Volksp.) 12 010 Stimmen. Dr. Becker i st somit gewählt. 2lbgegeben wurden insgesamt 24 077 Stimmen, von Denen 57 von den einzelnen Ortswahlkommissioucn ungültig erklärt wurden. Tie Wahl in Benin I. Berlin, 26. Jan. Die amtlichen Zahlen bestätigen, daß im ersten Berliner Wahlkreis Kämpf mit neun Stimmen Mehrheit gewählt worden ist. Tie Wahl in Salzwedel-Gardrl-gek. Magdeburg, 26. Jan. Im Wahlkreise Magdeburg 1, Salzwedcl-Gardelegen, erhielt nach vorläufiger amtlicher Feststellung v. Kröcher (Kons.) 13478, Dr. Böhme (Bauernbund) 13143 Stimmen, v. Kröcher ist somit gewählt. Unerhorte polnische Ukbergriffe in Sä,wetz. Schwetz, 26. Jan. Nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses entstand gestern um Mitternacht auf dem Marktplätze vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal ein Aufruhr, an dem mehrere hundert Polen teilnahmen. Die Menge stürmte ein Cafe, in dem deutsche Bürger saßen, zertrümmerten die Marmortische und richteten an Dem übrigen Inventar großen Schaden an. Der Anlaß des Tumults war, daß die polnischen Wähler erfahren batten, daß Danziger Studenten, die zur Äahl- hilfe nach Schwctz gekommen waren, sich im Lokal bc* fanden. Als aus einer anderen Gastwirtschaft den Be^ drängten Hilfe wurde, entstand eine große Prügelei, bei der auch geschossen wurde. Zwei Studenten wurden schwer verwundet. Nach dem Tumult durch- ;;^gen die Polen die Stadt, zertrümmerten die Schaufenster der deutschen Kaufleute und schlugen Türen ein. Dann begaben sie sich nach dem Land- ratsämt, in dem der Reichstagsabgeordnete von Halem wohnt, und warfen die Fenster ein. Es wurde Sturm geläutet. Endlich gelang es der Polizei, die zunächst Der Menge gegenüber machtlos war, diese zu zerstreuen. Die Bürgerschaft^ ist in großer Erregung, da sie weitere Belästigungen durch die Polen befürchtet. Es mußte militärische Hilfe requiriert werden. Mehrere Personen Die heutige Nummer umfa&t 18 Selten. politische Wochenschau. Gießen, 27. Jan. Von all den Stimmen, die jetzt laut werden, um die Stärkung der Linken entweder zu bejubeln oder zu beklagen, finb docy die interessantesten, die uns von den Heerführern ber 4i 2 Millionen Rotwähler entgcgenschallen. Wie toer btn sie wohl die neu bekehrten Gläubigen in ihre Arme misnehmen? a : Begeisterung. Tie ist natürlich ungeheuer groß! Der „Vorwärts" jubelt, und wirklich, die hoch- qikendc Feier in diesem Blatte ist doch einmal eine erlösende Abwechselung gegen dic einförmige Graumalerei, die cs jvhraus, jahrein verübt Da es aber bie Teile eines ge- fOlüQcnen Heeres sind, die unter tfte rote Fahne übergclauscn sind, muß man sie auch durch anssichtsvollc Gewinne und Siele an sich fesseln. Und richtig, das sozialdemokratische Zentralorgan hat gestern den neuen Heerscharen die nahe triüUung des Tages der internationalen Völkerverbrüde- n :g versprochen und vorausgesagt: „Durch harte trbeit sind mir geworden was wir sind, durch harte irteeit werden 'mir mehr und größer merden, b's ber letzte Siegestag hcraufkommen mirb, der Irr ne Befreinngsiag der arbeitenden Menschheit, der Tag :x Völkerverbrüderung und Völkerfreibeit, der Tag des tozialismus. . . ." Doch daß diese Völkervcrbrüderuna so unmittelbar bevvrstehe, mirb nur wenigen in den Kopf dollen. Wo man nur hinschaut: den Italienern, Hrrnzosen, Spaniern, und, trotz chrer Friedens- siholmeien, auch den Engländern, fehlt's am guten Willen, ter sozialdemokratische Abgeordnete Molkenbuhr, der dieser Lige der Jahreskonferenz der englischen Arbeiterpartei in London beigewohnt hat, versprach den engli'chen Genossen, di wachsende rote Fraktion in Deutschland werde für den Jrieben und demgemäß bie Einschränkung ber Rüstungen fingen. Viels.il.t kommen also AbrüstungSanttäge, bestimmt aber lange Denionstrationsredcu. Ter Reichstag wird mehr Jtü als bisher verbrauchen. Umsomehr, da ber „Vorwärts" sähst schreibt, die Sozialdemokraten wüßten es, daß sie in iffrem Kampf gegen den Imperialismus und seine Begleit- chcheinungen ' von keiner bürgerlichen Partei mirtjante lli tirchützung zu erwarten hätten. Das Blatt schreibt toritcT: „Tie Sozialdemokratie wird innerhalb wie außer- dold des Parlaments ihre ganze Macht einsetzen, um die 2'mokratisierung Deutschlands zu fördern, bie Lage der «beitenden Massen durch sozialpolitische Reformen zu vcr- bkssern, gegen die Not der Teuerung und der Steuerlasten imrFfamt Maßregeln durchzusetzen." Aber, so wird scharf dazu betont: „D i e Liberalen tragen jetzt dieVer- cii tto or tu n g." Wieso? Müssen sie jetzt mit durch dick .mb dünn, dürfen sie nur ber roten Madame die Schleppe tragen und erhalten sie keinen Pardon, wenn sie-einmal ein anderes Maß anlegen wollen als die Klabderadatsch-Meß- htten ? Bei der Besprechung, bes gestrigen Gesamtwahl- ngebnisscs hatte irgend- ein Blatt auch gemeint, nicht der Kcingfte Erfolg sei, daß bie Sozialdemokraten jetzt des Segens einer guten parlamentarischen Lehrzeit teilhaftig Bür Den. Die Antwort darauf hat der „Vorwärts" schon daraus gen eben: „Die Liberalen tragen dic Verantwortung" 5)ie Genossen bauten besser von sich selber. Sie werben viel- QcbT den Liberalen und allen ihren bürgerlichen Gegnern eine Lehre geben. Der Abgeordnete Leoebvur verkündet ir. „Vorwärts": „Unsere Hanptlvirksamkeit im Reichstag mirb nach mie vor propagandistischer Natur sein" Tie Fraktion der 110 mirb ihren staunenden Kollegen mindestens ebensoviel Extratouren^ vor» führen wie bie Fraktion ber schwarzen 93. Auf dem Schlackn- felbe von Philippi siel das schöne Wort: „Der Strom ber menschlichen Geschäfte wechselt: nimmt man bie Flut wahr, führet sie zum Glück, versäumt man sic, so muß bie ganze Reise des Lebens sich burch Not und Klippen winden." Ter Strom ber menschlichen Geschäfte wechselt auch wieder einmal im Reichstage. Wird Herr v. Bethmann-Hollweg bie Flut mahrnebmen und einen liberalen Kurs steuern - Es ist wohl möglich, daß sich bann auch Mehrheiten dafür bilden werben. Tie Wellen pflanzen sich fort, unb ähnlich wie bie Sozialbemotraten rufen bie Liberalen: „Der Reichskanzler trägt bie Verantwortung." In der Tat, eine entschlossene unb starke Regierung wird auch in diesem sozialistisch durchsetzten Reichstag etwas zustande bringen leicht mit einer größeren Mehrheit gewählt worden. Diese Angstpolitik entspricht gar nicht dem freimütigen Wesen und Austreten deS Kaisers. Engherzigen Burcaukratenblick mirb er hoffentlich immer mehr aus seiner Nähe entfernen, denn im Großen, dem Auftreten der Rcichsvertretung nach außen hin, schaden solche kniffe und Praktiken natürlich noch weit nachhaltiger. Für seine persönliche Zurückhaltung ist das deutsche Volk dem aiser dantbar zugeneigt. Die vielseitigen Sorgen unb Pflichten des Herrschers erfordern innere Einkehr, die bei zu großer Inanspruchnahme durch die Ocffcntlichkeit nicht erleichtert mirb. Möge heute unserem Kaiser die innere Einkehr ein ermutigendes Zeichen gcmähren, möge sie ihm Trost beim Unvermeidlichen, Zuversicht unb Entschlossenheit beim Notwendigen spenden! Der Kaiser vollendet heute sein 53. Lebensjahr. Man feiert die Lebenden in der Regel geräuschloser als die Toten Nachdem die Erinnerung an Friedrich den Großen zu seinem 200. Geburtstag an uns vorübergegangen ist, mischen sich heute, an unseres Kaisers Ehrentag, nüchrerne politische Erwägungen, bie ber nächsten Zukunft bes Reiches gelten, in unsere Segenswünsck)e. Wir freuen uns, daß es bem Kaiser vergönnt ist, seinen hohen Beruf im Frieden aus- zuüben, stein Sozialdemo trat hat das Recht, bie Meinung zu verbreiten, als bränge man im Deutschen Reiche zum Krieg. Tas sind gan^ wenige Unbesonnene, die diesen Anschein erwecken; in Wirkttchk.it arbeiten diesen gcn, die dac- Rcich in Wehr und Waffen stark erhalten wollen, gerade auf bie Erhaltung bes Friedens hinaus. Wir leben heute, was die Anforderungen an das Reich an langt, in einer ähnlichen Zeit wie sie in Preußen Friedrich Wilhelm I. beherrschte, der seinen Staat für kommende Kriegsgefahren vorbereitete. Auch bas Deutsche Reich ist gewachsen, wirt- schastlich erstarkt unb hat Nciber überall. Die beiden preußischen Könige, Friedrich Wilhelm I. unb fein größerer Sohn, sprechen zu dem heutigen Verwalter bes Deutschen Reiches eine beredte Sprache. Friederhzianischc Entschloiseuheit! So viel ber große König philosophierte: nichts war bei ihm von des Gebankens Blässe angekränkelt. Er lebte ganz in ber Welt ber Tatsachen und Ereignisse, bie ihn stürmisch genug um- brandeten. Auch, ber Kaiser kann die Etttwicklung, bie das Reich genommen hat, nicht fvrtwifchen oder ignorieren; ei muß sich mit ihr abfinden. Friedrichs großer Geist wüßte auch mit der sozialistischen Mehrheit, die das Schloß umwogt, fertig zu werden. Sein freier, toleranter Geist würde auch diese Strömungen, vielleicht unmerklich, aber entschieden beeinflussen. Unser Kaiser hat einst gesagt, die Sozialdemokratie solle man ihm überlassen, er werde mT. ihr schon fertig werden. Er hat inzwischen gelernt, wie schwer unb mühevoll biese Aufgabe ist. Nicht durch Worte und Belehrungen gewinnt man bie Reichsunzufriebenen, auch nicht burch Sozialistengesetze, wie sie heute törichterweise schon wieder in der „Kreuzzeitung" verlangt werden, sondern burch eine stetige freiheitliche unb sozial gerechte Politik. Dazu bebarf heute ber .Herrscher freilich vor allem einsichtsvoller unb befähigter Männer. Unb bes Reiches oberste Leiter brauchen nicht unbedingt adligem Geschlechte zu entstammen. Daß sich heute bie Zahl der sozialbemo lratischen Wähler so vermehrt hat,'ist, außer ben angeführten Hauptgrünben, zum großen Teil auch bic Schuld Reinlicher und verbitternder Regierungshanblüngen. Wenn ber Berliner Polizeipräsident fein verfehltes Verbot der Verkündigung von Wahlergebnissen burch Scheinwerfer nicht er lassen hätte, wäre ber bürgerliche Kandidat in Berlin Diel die schauerliche Windsbraut durch bie herbstlichen Bäume und bie Blätter fallen und schweben und wirbeln, daß man Menschen zu sehen vermeint. Sind alle diese Bilder durch Natureindrücke, angeregt, so sind es aus den folgenden Bildern innere Vorstellungen, die der Künstler mit den Mitteln ber Malerei sinnlich zu ge- stalten sucht. Die „Gebankcn der Erde" sind ein farbig wogender webender Nebelkranz, aus dem reizvolle Gestalten: sich lösen unb roieber verschwinden. Schimmern diese in einem Farbenreiz wie Schmetterlingsflügel, auf unsäglichem Studium beruhend, so wogen die Schemen der erwachenden Träume in düsterem Einklang farbloser Töne, schweben bie sagenhaften Schattengestalten der Danaiden vage durch den düsteren Raum. Mit den Mitteln modernster neoimpressionistifcher Farq benzerleguna zu einem Klange jubelnder Helligkeit gesteigert „das hohe Lied", lieber weiter leuchtender Meeresfläch« auf helldunklen Wolken die leuchtende Gestalt der Mutter. Und nun dieKreuzigung. Zu unerhörter Wirkung ist mit rein malerischen Mitteln, der sinnlichen und räum* lichen Wirkung der Jtarbc unb dem Lichte bie innere Wirkung des Vorganges gesteigert. Von einem Lichtstrahl beleuchtet, dessen Quette wir nicht sehen, reckt sich die Gestalt des Erlösers am Kreuze dem Himmel entgegen. Tas Haupt ist von einer phosphoreszierenden Gloriole umspielt. Der Körper erscheint wie selbstleuchtend und dies unheimliche Licht reflektiert am stärksten auf der nächsten Um* gebung, wild erschütterten Gestalten, auch auf bem Joq Hannes, ber herzu stürzt unb sich am Kreuze niebermirft. Nur Maria überschneidet dunkel und schwer ben Hellen Kreis. Düster auch der volle Akkord ber Lanbschaft, nur ber Fluß wirft wieber das Licht zurück. — Aus einen Hochi attar gehört das Bild. — Mehr mag ich nicht schreiben; unsere Sprache ift so arm für die Kunst, unb wenn man die Worte biegt, Jo brechen sie bald. Wer ohne Vorurteil bem Künstler naljt, wird ihn auch so schon verstellen und sein Schaffen auch in ben anderen Bildern nacherleben, wirb ben Rausch aus Angst unb Hoffnung gemischt mitfühlen, der Orpheus am .Keroern vorbei treibt, der Gattin Eurydike entgegen, wird mit Macbeths Brand stecken. Unseren letzten Berichten über die hiesige Tagung deS Binnenschiffahrtsvereins und die Kanalisation der Lahn L lassen wir oei der außerordentlichen Wichtigkeit des Gegen- ft standes eine Zusammenfassung der wichtigsten Gesichts- bi punlte, — besonders der für Gießen und Hessen wichtigen St Gesichtspunkte — folgen, die für die baldige Durchführung T folgen, für Gesichtspunkte den Wahlbureau befand, wurde , ... zertrümmert. Außerdem wurden in 16 anderen Gescyäften Salven auf die Poli)ei abgegeben. auch zur Schußwaffe. Zunich''. , einer der Polizisten durch Steinwürse am Kopse verleyt wurde, gab die Polizei Feuer auf die Menge. Zwei Italiener wurden getötet und ein aus Neugierde dastehender 35 jähriger Franzose war sofort tot. Sechs Personen wurden mehr oder minder schwer verletzt. Tie Ausständigen zogen sich dann langsam unter fort- währendem Schießen und Steinwerfen zurück. die Massen mit der Feuerspritze auseinander zu treten. Tie Ausständigen bewar en die Polizei mit Steinen. Einige junge Burschen griffen zum Revolver. Bald darauf wurden förmliche ......^gegeben. Diese griff nun ihrerseits Zunächst schoß sie in die Luft. Als gebeten. _ . •• Silberne Hochzeit begehen morgen tue Schu « machermeisler C. Schmidt Eheleute, Bahnhofstraße. •• Der Verein für Sterbeunterstützung Gießen hält morgen seine Hauptversammlung im Saale der Restauration Sauer, OSivaldSgarten, ab. •• Schafzüchter. Versammlung. Tie auf 4. Februar anberaumte Versammlung von Schaszüchtern sindch wie uns vom LandivirlschastSkammer-AuSschuß nnlgeteltt roit-X mcht im FeljenkcUec m Gießen, sondern nn Cafs Ebel statt- - Die Antagemuilk aut 28. Ian. fällt auf. * Militärische Gedenkfeier. Man schreibt unS v» der ®ute um Aufnahme: Die ehemaligen Angehörigen des "a. Jnsanlerie-Regiments, die bei der Formierung deS idti. W ments am 1. upru ioü, Die 4. ttomvagnie Heilten, werdens Besprechung über die 25 jährige Gründungsfeier zu der l. ** saumilung am 28. Januar 1912 vormittags 10 Uhr nach CH®’ bad), Reilauraiit zum Erbacher Hof, eingeladen. Vanülrcid G.c^iir. -- Harbach, 26. Jan. Bei der heutigen Beigeordn tenwa hl wurde der seitherige Beigeordnete Peter Albert ar stimmig wichergewählt. KreiS Friedberg. i • Bad-Nauheim, 26. Ian. Tte Gesamtfrequeni deS BadeS im Jahre 1911 betrug 34793 Kurgäste, roy von 24 965 Deutsche und 9828 Ausländer waren. Von letzteren cntfaUen auf: Afrika 88, Amerika 1520, Ancn Australien 4, Belgien 162, Bulgarien 14, Täncmakk 7H Mainz abgehalten. ** Konzertverein. Das Programm deS nächste« Solistenabends Werst eine Fülle interessanter Komp® 'itionen auf. Unter den Lieberkomponisten sei zu allererst Derjenige genannt, welcher die Grundlage zum musikalischer Lkunstlied Legte: Franz Schubert (An die Leyer, Nacht uni Träume), nächst ihm Nob. Schumann und IohannesDratM dessen „Feldemsamkeit" Herr Senius singen wird. RichaS Wagner mit dem selten gehörten „Tors mon enjanf vertreten. Es reihen sich die ganz Modernen an: RtchaM Strauß („Heimliche Aussorderung"), Weingartner, H. Pfip« ner, Wilhelm Berger (Der jüngst verstorbene Dirigent d« Meininger) und last not least Max Reger, dessen ttefemv, unbene „Waldeinsamkeit", eines der schönsten und auä bekanntesten Lieder Regers, das Konzert eröffnen wird. Unter den Jnstrumentalsolis sind die Sarabande von Set Bach, das bekannte Abendlied von Schumann, in Ueb«t tragung für Eello, der Elfentanz von Popver zur Genüge bekannt. Die klangvolle Sonate für Cello des italienisch» Meisters PietroLocatelli dürften dagegen selbst viele Musikfreunde noch nicht gehört haben. Locatelli ist mehr w fanut als trefflicher Komponist in der Biolin-Literatur. Geboren 1693 zu Bologna, wurde er Schüler von Corel», dem Vater der Biolin-Literatur, ging später nach Amsler- dam, wo er 1764 starb. Besonders verdient macht er sich sowohl in der Violin-, wie in der Cello-Literatur um Die Ausbildung der Sonalensorm. Violinspieler wird cs interessieren, daß gerade vor kurzem viele wertvolle Kvmpo^ itlionen von Locatelli erschienen sind, teils von dem b»« tannten, ausgezeichneten Geiger Kreisler, teils von de» sleißigen Förderer alter Instrumentalmusik Moffath 6* arbeitet, u. a. auch eine Sonate für zwei Violinen, bietet der kommende Solisten ab end auch in der Auswahl des klassischen und modernen Programmes eine grove Attraktion. — Das Konzert ttrirb pünktlich Uhr b» ginnen und sei auch dieses Mak um pünktliches Erscheinen Wißbegier und Grauen empfinden vor den drei Hexen auf der Haide bei Fores. Ich hoffe, so mancher wird dankbar fein für diese Aus- ». Und so mag ein Klang' des Verstehens ziehen Meisters stille Werkstatt hoch über dem Strome der Weltstadt. * Christian Rauch — Eine neue Fro ft Periode in Sicht. In der euro- däischen Lustdruckverteilung hat sich in den letzten Tagen eine Umlagerung vollzogen, die für die Witterung Deutschlands von großer Bedeutung werben kann. Infolge ausgedehtUer Schneedecken über ganz Osteuropa hatten ftd) seither über diesen Gebieten kalte Luftmassen erhalten, die die Bstoung eines träitigen Hochdruckgebietes forderten. Nachdem aber letzt im Osten Erwärmung eingetreten ist, steigt der Luftdruck üoer Nordtcest- und Nordeuropa. Tort sind Hochdruckgebiete im Entstehen begriffen, die einen sehr kalten Luftstrom südwärts nad) Mitteleuropa «enden. In Skandinavien sind die Temperaturen bereits außerordentlich aefunken: In Nordschweden aus 28", im Süden aus 1U—12u Kalte. Auch Deutschland wird von einer nord südwärts sor t schreitenden Kältewelle in Kürze be.roifen werden. Tie Dauer der Intensität dieser neuen Frostperiode wird nun toefcntlid) davon abhängen, ob eine ausgedehnte Schneedeae sich zu bilden vermag, die bekanntlich der Entwicklung von kalten Luftmassen sehr förderlich ist. And, in den nächsten Tagen steht Schnee bevor, der dem Winieisportler sehr gelegen kommt; doch ist es fraglich, ob auch im Flachland eine stärkere Schneedecke zustande kommen wird. — Ernst Hardts fünfaktigeS Trauerspiel „Gudrun" wurde am Donnerstag am D armstädter of - theater zum ersten Male aufgesührk. Trotz der mit einigen Ausnahmen guten Darstellung sand daS Spiel keine bejoiuerc Anteilnahme. Selbst nad) dem dritten Alt, der der beste des Stückes tst, war der Beifall nur mäßig. Am besten war Herr Baumeister als König Hartmut, der zu den Worten auch den rechten Ton fand. Tie vielen Heineren Rotten waren jedoch durchweg gut besetzt. Die Regie des Herrn Baldek ist ja nie überwältigend. Ueberall zuviel Leinewand und Pappe. — Geistliches Musikfest in Frankiuri a. M. in er Karwoche 1912. Zn Frankfurt a. M. hat sich ein Ausschuß gebilbei, der die Beran st altungeineSgroßen geistlichen Musikfestes bezweckt. Tieies sott in oer, etwa 12000 Personen fassenden städtisd>en Festpalte am 3., 4. und 5. April ftattfinbeiL Zur Mitwirkung wurden gebeten: Der Frankfurter Cäcilien-Verern und die A m ste r da m e r Gesangsvereeniging der Maalschapp11 tot vor Gering der Toonkunft. Außerdem -werden 'beledigt Arbeiterbewegung. Ueber Ausschreitungen der Arbeiter der Deutsch-Luxemburger Bergwerk-- und Hütten-Aktieu-lSesellschaft wird gemeldet: Als am gestrigen Lohntage zum ersten Male die aus Anlaß der Einführung des Altersgesetzes vorzunehmenden Beitragsabzüge vom Lohn abgezogen wurden, rotteten sich etwa 4 00 italienische Hochofenarbeiter zusammen und zogen unter Vorantragen von roten Fahnen vor das Werk. Als sie sofort damit begannen, die Türen einzuschlagen und die Fenster einzuwerfen, suchte die Polizei zunächst des Projekts sprechen. Längs der Lahn sind reichlich Massengüter für den Wassertransport vorhanden, aber die jetzige Wasserstraße ist ganz ungenügend. Bei den alten großen Projekten, zu deren Verbesserung, stehen die Baukosten und der zu er* wartende Verkehr nicht in Einklang. Dagegen ist dies der Fall bei dem 210/230 Tonnen-Projekt, bas die alten vorzüglich erhaltenen Anlagen mit verwertet. Das Schiff wirb dann allerdings kleiner, macht aber, da ihm bas Projekt einen eigenen Motor gibt, mehr Reisen. Kleiner Nutzen — großer Umsatz! Es wird für den Rhein nach den Vorschriften des Germanischen Lloyds gebaut und kann bis Köln, Duisburg, Rotterdam oder Straßburg fahren. Ter Verbrennungsmotor ist für den gegebenen sein: 12 Gesangssoliften, ein Knabenchor und drei Orchester, darunter das berühmte Amsterdamer Eoncert-Gebouw-Ockest, zusammen etwa 2000 Mitwirkende. Aufge.ührt wird: Am 3. April die Symphonie Nr. 8 von Gustav Mahler; am 4. April eine Matin6e der Amsterdamer Künstler im Saalbau und am 5. April (Karfreitag) die Matthäus-Passion von Bach. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen des Herrn Willem Mengelberg, des Dirigenten der bei- bin genannten großen Gesangvereine. _ — DerKampfumdieDeutscheSchillerstiftung. In dem demnächst erscheinenden Heft der Neuen Rundschau be- [djäftigt sich Hans Kyser in einem zweiten Artikel mit der Deutschen Schi 11 erstiftung. Er betont im Anfang, daß über den Zweifel an seiner literarischen Ehrenhaftigkeit, den die SchiUeritifiung g.nuueri, das e 11 u i e n i | ü) e i oc u wurde und stellt schließlich positive Vorschläge auf: vor allem den, die Zweigstiftungen mit der Hauptststtung zu verschmelzen. An die Leitung wiederholt er die Aufiordemng, mehr mit denjenigen Fühlung zu suchen, die etwas von den Schaffenden und wahrhaftig Unterstützungswürdigen wüßten. Ueber die Größe und Art der Stiftungen meint er: Nicht den viel zu vielen bringt Gelder und Almosen, sondern den Besten, Wirklichen Ehrengaben. — Entoeuung airuotuiiwcr Nuine^n an der Ostküste von Grönland. Bon der dänischen Station Ang- magsatir an der Osttuste von örunLanb hat per dort stationierte Arzt Tr. Norman-Hansen und der Missiorrspaswr Je- 1 p e r s c n einen in der 'Jiäijc bcimoliwen Fioro landeinwärts ociahren und bann den hier mündenden Fluß mehrere Tage auf- wärts versorgt bis zum Gletscherende. Nach „Peterm. Mitteilung." entdeckten sie Ratincn von ©teinbaiuen aus beiden Ufern des Flusses, deren Grunoritz aulgenommcn wurde. Aus der Lage der bi-uinen, die gegen feurdAche Ang risse sehr geschützt ersd-cinen, glaubt Tr. Norman-Hansen annehmen zu dursen, daß sie die Ueocrrcftt der letzten Ansäungen der altnqrbiid^en LwIonisatoren von Grünland waren, die hier ihre lebte Zuflucht gefunden halten. — Kurze Nachrichten a u 8 Kunst und Wissenschaft. Der 4. internationale Kongreß für Kunstunterricht, Zeichnen und angewandte Kunst wird vom 12. dis 18. August 1912 in Dresden tagen und mit einer großen Zeichen- und Lehrmittel-Ausstellung oerbunben fein. — Der emer. o. Prosenoc dec klaiiifchen Philologie an der Universität o r e i b u r g i. Br. Geheimeeac Dr. ptnl. Berichard S cbm i b t vollendet am 3u. Januar fein 75. Lebensjahr. — Professor '.xycnfclo, Direkwr dec Augen-Kiinik in Fr^iourg i. B. l>at den Stuf al« Nachfolger von Prsfesior Dtich^ls - B e r 1 i n endgültig abgelehnt. wurden verhaftet. Für Kaisers Geburtstag planen bie Polen weitere Kundgebungen. Der „Lokalanzei'ger" meldet, die Sanitätskolonne Schweiz konnte bei den 4rawallen am 25. ds. nicht helfend eingreifen. Sie wurde von den Rowdies überrumpelt. Tie Verhaftungen sind bis auf 12 Personen gestiegen. Die verunglückten Studenten befinden sich auf dem Wege der Besferung. Den deutschen Geschäftsleuten drohen die Polen, sie würden ihre Geschäfte in ' ” ‘ In dem Hause, in dem sich das deutsche ), wurde in oer Nacht ein Schaufenster Fall das Richtig. Einfachheit der Vedw.i-.ig und Billigleit des Betriebs. Ter Fifchereiverein hat bamit eine jahrelange Probe auf hoher See und bei Bedienung durch einfache Fischer mit alänzendem Erfolg macken lasjen. — Was die wirtschaftliche Seite des Lahnlanals betrifft, stehen wir nicht am Ende, sondern am Anfang der bergbaulichen und industriellen Entwicklung an der Lahn uub In Oberhessen. Ter billige Wasserweg wird diese unter- stützen. Er wirb unseren Erzen den Wettbewerbgcgen fremde Erze in Ruhrorr ermöglichen: er wird bie q. s altindustrie gegen die schwedische Konkurrenz stärken und ihr neue Absatzgebiete in Belgien, Holland und an ber. deutschen Nordseekusren eröffnen. Braunkohlen, Ton, Holz und Getreide werden die neue Straße abwur^- benutzen. Aufwärts werben an Massengütern besonders Kohlen kommen, bei denen auf eine Frachtersparnis vo:>. min 0 estens zehn Mark für den Eisenbahnwagen zu rech, neu ist, also gerade den Ausgleich des jetzigen Abschlags durch das Kohlensyndikat. Aber auch hochwertige Güter werden den Wasserweg wählen, wenn ihnen eine gLau Durchfracht bis zum BestimmungLort geboten wirb, z. B, bei Tabak von Rotterdam nach Gießen; beim geg.n schabliche Feuchtigleit u. bgL lassen sie sich in den neuen solid gebauten und verdeckten Schissen ebenso gut schützen, wie in den Ueberseedampsern. Gießen wirb zum Um. scylagplatz unb erhält einen neuen Impuls zur Em- Wicklung, neue Einnahmequellen, größere Booenwerte. Tie Kanalisarion der Lahn kann und mug jetzt durch-- gesetzt werden! An unsere Regierung und deren provinzial, Instanzen, an bie weitsichtige Vertretung uiuerer S.aci, aii Handels- und Landwirlschastskammern richten wir den ernsten Appell, dafür einzutreten, baß diese einschneidende Verbesserung des Verkehrs, bie jedem Bürger und Bauer, Fabrirnnten und Kaufmann, Handel und Gewerbe gleich, mäßig zugute kommt, endlich Wirklichkeit wirb. ** Tageskalender Stadttheater: Samstag aber.) 7'/, Uhr bciiuovilcliung: ,Kot berg'. Sonntag nachunnag« ü'/, Uhr: ,V u m m et st u d e n t e n'; abends 7'/, Uhr: „2 otior Klaus'. Konzertver ein: 3. Solisten-Abend. Sonntag nachmittag 5*/t Uhr m der neuen Aula. K i n e in a t o g r a p h: Täglich Vorstellung. V i o a r a v h: Täglich Vornellung. Museum des oberhessischen Geschichtsverein 1 Geschlossen. Das Museum für Völkerkunde bleibt connlnq vor« mittags geschtossen. stiacymiltags ist cd wie gewöhnlich geöfinei. Gemäldeausstellung des KunftvereinS im Turm, haus am Brand. Geöfmet täglich, mit Ausnahme von SamslaL von 11—1 Uhr, Sonn- und Feiertags von 11—3 Uhr, außerdem Mittwochs von 3—5 Uhr. • * Stiftungen. Geh. Kommerzienrat Heichelheim stiftete auS Anlaß seines heutigen 70. Geburtstages für oct« schiedene Korporationen und Vereine größere Summen. U. a. stiftete Geh. Kommerzienrat Heichelheun je 50 000 Mk. für die Errichtung eines Saalbaues und für die Errichtung eines HanbelSkammergebändeS. • • Die Firma Georg Philipp Gail besteht heule 100 Jahre. Die Feier des Judlläums wird morgen unb übermorgen begangen. • • Die Vertreterversammlung des hessische» Landes-LehreroereinS wird Dienstag, 9. April, ii Aus Stadt und Land. Gienen, 27. Januar 1912. Kaisers Geburtstag wurde hier in Gieren ui yercommlicoer Weise gefeiert. Tie öffentlichen und zahlreiche Prioataebäude hatten Flaggen- schmuck angelegt. Tie Schulen feierten den Tag schon gestern. Unser Regiment leitete feine Feier em mit einem Zapfenstreich am Vorabend, während der heutige eigentliche Festtag mit großem Wecken eingeleitet wurde. Tem Festgottesbienst in der evang. Stadttirche und in der kath. Staottirche folgte Parade auf Oswaldsgatten. Nachmittags ist Festessen im Ofsiziersiaiino, währeno bie Mann- fchaften abends in verschiedenen Lotalen feiern. Tie Beamten und die Burgerfchait oeriammelten sich in stattlicher Anzahl im Gefettschastsverein zum Fest- essen. Der Rettor der Landesuniverittät, Professor Tr. König, hielt dabei folgende Ansprache: Sehr geehrte Herren! Als Bürger Hessens versammeln wir uns hier am 25. November, wenn es gilt, den Geburtstag unseres Lanbesherrn zu feiern. Als Söhne unseres großen deuischen Vaterlandes aber fühlen wir uns, wenn uns am 27. Januar der Geburtstag unseres Kaisers wieder zu festlichem Mahle hier vereinigt. Wie ernst unb schwer auch ein jeder von uns bie politischen Ereignisse dec letz.en Monate unb den Ausblick in bie Zukunft empfinden und beurteilen mag, in dieser Stunde darf und soll nur bie Freude am Besitz des geeinigten Vaterlandes unsere Herzen erfüllen. Sein Bestand ist das Heil, das uns, wie es im Liede Arndts heißt, fein Teufel raubt, seine Zutunft das Heil, das von uns gehalten unb geglaubt wird. Und mit dem gleichen Gefühl des Stolzes und der Zuversicht blicken wir auf das Geschlecht, das dieses Reich zu leiten berufen ist, und auf den Mann, der heute an seiner Spitze steht. Ein glänzendes Licht fällt aus der Vergangenheit aus den diesmaligen Geburtstag unseres Kaisers. In die Festklänge des heutigen Tages mischen sich die Nachklänge friederizianischer Fan- latcn, unb bie Gedanken, bie sich heute unserem Kaiser zuwenden, sie sinb noch ganz erfüllt von der Vorstellung der welthistorifchen Bedeutung des Hauses Hohcnzollern, die uns bie Jubelfeier des 200. Geburtstages Friedrichs bes Großen wieder in hellste Beleuchtung gerückt hat. , Neben bas Erinnerungsbild des großen Ahnen tritt am heutigen Tage die kraftvolle Gestalt unseres Kaisers, ebenbürtig jenem als unermüdlicher Mehrer aller Kräfte unseres Vaterlandes, ebenbürtig aud) in der strengen Auffassung seines fürstlichen Berufes und in dem brennenden Bewußtsein der Verantwortung, bie mit ihm aus seine ©d)ultern geleat -ift. Möge ihm wie jenem gelingen, das Schiff seines Reiches allezeit auch in schwerem Wogengange mit Sicherheit zu steuern und schließlich in ruhiges- Fahrwaßer hinüberzulenken. Wir aber erneuern in dieser Stunde das Gelübde zu Kaiser und Reich mit dem Rufe, in den ich Sie einzustimmen bitte: Seine Majestät Kaiser Wilhelm Er lebe hoch! ♦ Die Lahnkarralisatiorr. die Fenster eingeworfen. _ Nach einer neuesten Trahtmeldung ist über Schwetz der Belagerungszustand verhängt worben. Die Verhaftungen find bis auf 12 Personen gestiegen. Auf dem Lande herrscht größte Unruhe. Die Ge- meindevorstehererbittenoomLanbratSchutz. Noch zwei Presiestimmen. Berlin, 26. Jan. Die „Krcuzztg." veröffentlicht heute eine Zuschrift aus ber Feder bes Grasen Roon, der bie Beseitigung bes allgemeinen und glei- 'djen Wahlrechts fordert, bas wegen ber politischen Unreife bes beutschen Volkes an bem Anschwellen ber Sozial- ibemotratie (roten Flut) schuld sei. Außerdem glaubt Graf Roon, daß ein neues Sozialistengesetz unbedingt (nötig sei, um die jetzigen unheilvollen Zustände zu beseitigen. Die Redattion der „Kreuzztg." erklärt sich mit diesen Ausführungen nichtzuidentisizieren. Insbesondere scheine der Ausgang der jetzigen Wahlen das Vernichten des geltenden Wahlrechts nicht zu rechtiertigen. Der „Vorwärts" glaubt, daß die K l a s s e n g e g e n - fatze zwischen den liberalen Bourgeois und der Sozialdemokratie sich bald verschärfen und daß die Unterschiede zwisck>en den bürgerlichen Parteien geringer werden, erklärt aber, es werde nicht Aufgabe der sozialdemokratischen Taktil sein, jenen Zusammenschluß durch künstliche Mtttel zu beschleunigen. Die Sozialdemokratie werde für die Ausgestaltung der Verfassung, Die Durchsetzung der preußischen Wahlreform und Beseitigung der reaktionären Wahlkreiseinteilung kämpfen. Wenn der Liberalismus ihr dabei — daß Deutschland politisch modernisiert werde — helfe, so könne er zur Macht kommen. Im übrigen aber bleibe die Sozialdenwtratie die Vertreterin der Interessen ber Arbeiterttasseu und werde sich auch in den Tagen des Sieges nicht ändern. Für bie Machtmittel bes bürgerlichen Staates, für die imperialistische Politik habe sie heute wie gestern keinen Mann unb keinen Groschen übrig. lieber die Tätigkeit des neuen Reichstags wird der „Täglichen ptunbschau" mitgeteilt: Die erste Sitzung toerbe zu Mittwoch, 7. Februar, mittags, einbe- rusen werben,'nachdem im Weißen Saale bie Thronrede verlesen und für die beiden Konfessionen Gottesdienst abgehalten ist. Die Tagesordnung der ersten Sitzung soll gaiiz kurz sein. Der Alterspräsident werde bie Beschlußfähigkeit des Haufes feststeUen unb bie solgenbe Sitzung für Donnerstag, 8. Februar, anberaumen. Am 8 .Februar mürben bas Präsibiurn, bie Schriftführer unb bie Quästoren gewählt werben. Die Fraktionen würben nach ber ersten Plenarsitzung zufarnmentreten, um zur Präsidentenwahl Stellung zu nehmen. Als bevorzugte Anwerber hierzu nennt man Den Grafen von Schwerin-Löwitz unb bann den Grafen Posabowsky. Graf v. Schwerin-Löwitz habe mehr Chancen, trotzbem er ber jetzt viertstärksten Fraktion angehöre; benn die Gepflogenheit, den Präfibenten der stärk- stm Fraktion zu entnehmen, fei schon wiederholt durchbrochen worben. Gras v. Schwerin-Löwitz sei sehr beliebt und wegen seiner gerechten Geschäftsführung auch von ber Sozialbemo- tratie geschätzt. Der neue Präsident werde voraussichtlich die dritte Sitzung auf Montag, den 12. Februar, festsetzen, damit sich bie Abgeordneten über den Etat informieren können. yüamer na au5: :nral Tr. •r) Hehm hk. T°r Höflichen h>! etifilät SJlünd vom P nrckch'n. d. Main sper ßiiiti1 '-r Kvvmcrzic 't t von qV 243 LliM u: U-E -,-n 26, ' ... 16, - ‘ wit ti"* 1 * * * * 2Ur) * Ürt wii«"* " v., L!ilb Wkl'ier - uf fpor6,1 \ W6 5en d« hie! ”79 Tas i ^limgenc E 1'saltttien r n in Präd51 । [ til stehe ch M mich, ,nt dieser w nicht noch spat, die Fe la-tn. Sie w Ulrichen. ans u: Schwei heuter entrisst Gi Di BÄchm. I «teilten. i.mtral-1 ,MAGGI« gute, sparsame Kflche1 Larmol tut wohl! Bei Erkrankungen u Schmerzen,Gicht, Rheun.Hexenschuß, Kreuz-, Kopf- und Zahnschmerz versuche man zuerst Carmol. Jedes Risiko ist ausgeschlossen, da Unzufriedene selbst f angebrochene Packung das Geld zurück Flasche Mk. 0.60 n. 1.00 zu haben bei Emil Karn, Wilhelm Schrader, Victoria-Drog. (D”;, Man verlange stets ausdrücklich MAGGI8 Bouillon-Würfel und weise andere Marken zurück! Bau- und Nutzholzverkaus Länge. | Zirka Ter Ausickukr. 0716) y°tn'meS"IUiEliet 112 Ma»» Musik. Spiegelglatte Bahn. 5 31 ^erzienrat Hrichelh, 0. TrburtStagrS ffic; :eine größte Sun icichelheim je 50000: und für die Euch lipp Gail besteht!r umS wird morgen. lung des hesstsj Dienstag, S. Apn!, F. Franz Gr. Oberlehrer, E. Franz Gr. Oberlehrer, C* Franz Kaufmann. Zirka Nur mit kochendem Wasser übergossen, geben sie augenblicklich delikate Fleischbrühe zu Suppen, Gemüsen, Saucen und Trinkbouillon. , 25-29 , , , unter 25 , , , Im Markwald. Fichten-Stämme. Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit KarlSchmidtJanzlenrer Wem'remgane 3L (230 Versteigerung nudel bestimmt Natt. 730 Giessen, Laubaoh, Michelstadt, den 26. Jan. 1912 Die Beerdigung findet statt: Sonntag, d. 28. Jan. d. J. naohm. 31/, Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen 18 Mir. Länge 7T7 Samstag, 17. Februar, D\abend> 8 Uhr 31 Mio. in Steins Garten Bunt. Maskenfest auf Submission aus den Waldungen der Gemeinde und Markwald Garbenteich. 2limlid)cr Wetterbericht. OesfentliLer Wetterdienst, Gießen. WenerauSilchreu in Hessen für Sonntag, den 28. Januar 191-: Trub, geringe Lchnccsiillc, talt- mit Bail. Wegen Einladungskarten zur Elniährung von Gauen uno wegen Gebeunkarren fui MaSten wende man sich an den 1. Vorsitzenden, West- Anlage 60.Iv27/t tzandcl. 0 Bleichenbach, 26. Jan. Gegen voriges Jahr wurden bei der heute abgchalteneu Lolzversteigerung viel höhere Aerßeigerung. Montag, den 29. d. Mts., nachmittags 2*/1Ubr, sollen babicr Walliorstrane b (Tarmst. OauS) L L er schied. neue Möbel, eine größere Partie Schuh- roaxcii, 1 Klavier, 1 Laoen- emrichlung, 1 dtasienschrank, 1L>chrclbltsch, listabmaschine, 2 öaörräöcr, 4 Sportwagen und mehrere jJiiitUccttenücr, sowie frauS- u. Äücheuaeiate aller Art: ,000096 II. Drei Särge zwangsweise gegen bar versteigert njciöen. Versteigerung unter II. findet ucinmuit statt. Gießen, den 27. Jan. 1912. Seivet. Gerichtsvollzieher. Letzte Nachrichten. Lissabon, 27. Jan. .Der Ausstand der Landarbeiter ist beendigt.__ . Versteigerung. Dienstag, den 30. d. M., nacvm. 2 Uvr, veriieigere ich BabnboistraKe 57 (bei Wirt Schrimpf) gegen Dar- zahlung: eine große Partie Zigarren verschiedener Cnalität. 3irfa 2 Fstm. von 33 Ctm.mittl.Dm. , 4 „ „ 25 , , ,b.!5 Programm des M lle interessanter ipontflen sei zu M ndlage zm MW Än die Leger, W in und Fohannesvrü- ins singen wird. Sich m „Tors nwn g ,z Modernen an: , Weingartner,$ «i Bejtt, bqien t"= 'bet i^önften unb < ; Konzert eröffnen \ ' , bie gatabonbe mi = on Wenn, ui it A. Fichten-Stammholz. 4 Fm. v. SuGtm.mitlL Dm. b. 22 Mir. 7 Fm. v. 25-29 , mittl. Dm. b. 22 , 44 Fm. von 25 , mittl. Dm. b. 20 , B. Aiefern-Stammholz. Bersteigerung Montag, den 29. d. Mts. nachm. von 2 Uvr an, versteigere im dabicr, Wall- tornr. 6 (Tarrnit. Haus) 15 Mille Zigarren (barunter bessere Sorten) Versteigerung findet bc; stimmt statt. 10097 Gießen, Den 27. Jam 1912. Seipel, Gerichtovolliteher. Preise erzielt. Für erstklastiges Scheitholz fliegen Ine Brcne von 9. bis u,5O Mari pd Meter: Äniippel emiiicn « in» 7 50 Mark pro Meter. Tic gut anaeleaten Waldwege und schönes Holz ziehen seit Jahren viele Käufer fiertet; auch die jüngst abgehaltene Ltammdolzversieigerung brarine nainen'.tm lur Wagnerholi, hohe Preise. Ebenso wurden große Mengen Gruden Holz vorteil 1)oft abgegeben. Statt jeder besonderen Anzeige. In tiefem Schmerze teilen wir hierdurch mit, dass uns unsere einzige, treusorgende und innigst geliebte Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte Fräulein Mathilde Franz heute morgen durch einen unerwarteten, aber sanften Tod entrissen wurde. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Der toia grtnnöinneu junger Wchey Ue i nur Btlii een, Laden-u. IkinderlrBulein zu ein. Tee-Abend Äan3,M;den 881 JanMr , ktcetuSzimmer: Kal,erbos, Sonnenstraße, L StoL Eingang durch den Hof. i"»« •• bei taetbe t Mleit wird. 1 )eilet: Sminkg 6 Sonntag nachr ^sielllmg, nGeschichtSveiti: l'n d e bleibt Tonnt-- 5 wie qetuöljnlirti geos-^ unslvereinsim^ Ausnahme von SM. von 11—3 Uhr, außL Auf zum Ostendl Rcstauratiou Gcrlichcr — ttaiser-Allcc. KABXEVALVEIiEIN GIESSEI Sonntag, 28. Januar, von 4 Ubr ab: SumM UntnhaltW mit I-nz. Zu zablreichem Besuch ladet ergebenit ein 0t84___Der Xarrenrat. Versteigerung Montag, den 2S.Jannar 5fd. Jo., nachmittags 8 Ubr, sollen tut itdöt. Psandlokaie, Leitersweg 11 dahier, die weg. rückst. Gemeindesteuern und Kanalgevühren gepfändeten Gegenstände: Möbel aller Art, Schranke, Sosas, Tische, Spiegel, 2 Schreibtische, 2 Büfetts, 2 Klaviere u. v. a. versteigert iverdetr. 677 Gemmecker, Pfandmstr. Wler E L später nachSr fl?s tierüient macht« er , S-W* ' h jStolinfP®.; * «:!>• 1 e st- fftfc SB hie v. WS*, tveriam"'ll"'S ten,Qb- Die f -S- noernnn flül. 28. feier- ^^ehörig^; d-"L»it «’<• s?J Sinaciciii^t. fffür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik siebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kcrnerlei Kerantworlung.) ö i c 6 c tt , 27. Ja». Der Gordische Knoten. Mit geteilten Gefühlen Hal der ebensowohl um das Gemeur- wobl besorgte, wie von den Maßnahmen der Behörden,in teurem Dol.l und Wehe direkt betronene Teil der Bderschafl von der Debatte Kenntnis genommen, die in der leßten cmbtratMuin sich wieder einmal über den Amtsgericklöueubau entwann. Wer eine klare, nach so langem Geplanrel wohl begründete jede Mißdeutung anSschließende Ltellungnahme, - die der Regierung einen Fingerzeig gegeben hatte - erwartet hatte, tah sich bitter enttäuscht, denn noch verwirrter und komvlrircrter hat da-.- Projekt den hohen Rat verlassen, al-Z es ihm zugegangen war. Nur eine — wenn auch unerircuhdK — 'Uarbcit hat der bei Resultates harrende Zuschauer und ohne Zwersel auch bie über den Parteien stehende Regierung gewonnen: frier wird noch lein reiner Wein v erzapft, sondern der Most befindet sich immer noch im Stadium der Garung. Und in diesem negativen Fazit liegt auch jur den >2oh.- metnenben der letzte und stärkste frollnungsanker. . Cs ist jetzt wohl sicher zu hosien, das; die Regierung, ihrer Ausgabe und Äestimmnng gemäß und in Amrechterhalmng ibrct- Ansehens, nachdem sich die versHiedenen ans fic einsturzenden Löwin gegenseitig bis auf die schwänze aufgefrestcti und au-, tragischem Verhängnis tatsächlich einen „unfle^ euren lln- s j n n" konstruiert haben, mit dem ^chwertc Alexanders den Gordischen Knoten durchhauen und einfach und befriedigt zu.dem leuchtend aus der Versenkung hervorsleigcnden er sien Ptojett zurückiehren wird, das trotz einiger, leider unuermcibliier Jiangri immer noch - ja erst recht - als die wohlduraidachteste, allen, idealen und realen Interessen am meisten Rechnung tragende Lösung der Frage erscheint. _.. .. Dafür bürgt uns das unantastbare Ministerwort. . Auf Flickwcrk lassen wir uns n'cht ein! "4U1 u Adalbert Bindewald. 4Fsim.v. 3<)-32 (5lm.mllll.Dm. d. 17 Mir. Lg. 18 , , Eisverein Nidda Sonntag nachmittag 21/» Uhr t,7/i Eis-Knzert mit BHtaintiDH 'Liu freiet, 221, Griechenland 23, Großbritanien und Ir- Ba 835, Holland 368, Italien 70, Luxemburg 20, Monaco 3. • -egen 28, Oesterreich 734, Ungarn 310, Portugal 56, « i inicn 140, Rußland 4680. Schweden 135, Schweiz 212, z, l wn 16, Spanien 44, Türkei 17. Bäder wurden tnfl. |hnt 474719 abgeoeben. Tie offizielle Nurzeit beginnt am il April und endigt mit dem 15. Oktober. Während d.escr lrt finden auch Nonzerte der Lurkapelle (Wmderltem- ii l .stcr) statt. Staatliche Badehäuser sind aber von 7in,ang || h geöffnet und bleiben nach Bedürfnis bis Ende Dezember ji Jekieb. Im Badchaufe des Stadt. flonitjfgilijlS werden i|)rr während des ganzen Jahres abgegeben. -k-. Bildet, 26. Jan. freute morgen, bei der Durch- |irt de« Schnellzuges 80 (1052) bei km 184,2 wurde der tiljniiiciftcr Lange überfahren und sofort getötet. Lmae war bei feinen Unterflebenen sehr beliebt. h. TraiS-Di ünzenberg, 27. Ian. Ruf dem Hose AlthändlerS IN Friedberg entdeckte man den Wasier- Ii en der hiesigen alten Feuerspritze auS dem Iahr^ 117 9. Da» Gestell ist noch vorzüglich erhalten: kunstvoll rn chlungene Eisenbänder halten eS zusammen, Schnitzereien „d Malereien zieren die kassettenartig gebauten Wände und li-n in prächtiger Weise. An der Nückfeite sieht man m Mimen Buchstaben folgende Inschrift: »Durch Fleiß und tr eu stehe ich, Ioh. Philipp und Joh. Peter in frnngen Sirrtiflt mich, Vor den Ort Treiß-Münzenberg Anno 1779.' keile dieser wundervolle Zeuge altoberhesiischer HandiverkS- hn t nicht noch gerettet werden können? Stoch ist eS nicht !i spät, die Feuerspritze vor der völligen Vernichtung zu be« im.):en. Sie würde jedem hessischen Heimatmuseum zur Zierde Starkenburg und Nhcinhessen. hk. Darmstadt, 26. Jan. Dem bisherigen wissen- sLusstichen Hilfsarbeiter am hygienischen Institut der Uni- vttfilät München, Dr. phiL Wilhelm Null mann hier, chlirde vom Prlnzrcgenten von Bayern der Titel ,Professor' Uilirhen. , , , i Main;, 26. Jan. Die Generalversammlung der Mainzer Bürie fand heute mittag unter dem Voriitze it .Kommerzienrats. Feine bei starler Beteiligung.statt. ßabl von fünf Vorstandsmitgliedern wurden nicht weniger ll. »43 Stimmscttcl abgegeben. Lie vier.Ausgeschiedenen wur- >tv iüiebet- und an Stelle des auSgeschlcdcnen Adolf Koch mrce frugo Scheuer neugewählt., Ginichlieglich der von der Ueiil-elolaininer bestimmten fünf Mitgliedern besteht der Vor- nun au«: Start Abraham, Klem-Winternhiim, Lest. Kom- ^.ienrat Dr. Franz Bamberger, Kommerzienrat Ang. Ferne, i j, i)Grt> Gchm, Ludwig Kranenberger, Fritz Magcrcurth, Wal- 8ciWi>crciiiHMkkit. Heute, Samstna, den 27 Januar, abcudd 1) Ubr: taeraliMiiilmfi m Vereins lokal. 'V'1/t Tagesordnung: 1. Rechnungsavtaae. 2. Ber. schieoeneö. Ter Vorstand. Achtung! Achtung' Trohe! 7a«r-DM Sountaa, 28. Jau. lv 12, iöüau ergebenit einlabet LGG2________ Ph. Seipp. Stadttheater Gießen Dir.. Hermann Slelngoetter. Samstag, d.27.Jau. 1912, avenos 7'/, Uhr: Außer Abonnement. Gutscheine haben Gültigkeit. Gewöhnliche Preise. :: Fest-Vorstellung :: zum Geburtstage Sr. Majest. des Kaisers Luvertüre »ur Cbcr ^Ravmonv- von A. rvomaS. Ausgeführt von der MapeLle oeä hiesigen Jnsant.-Regis. „itaifer Ltzllhelm", Str. 116 umer Leitung des Herrn Lbermusttuielstcrs W. Löber. Cmberg Historisches Schauspiel iu 5 Akten von Paul Heysc. Ende gegen 10»/, Uvr. Sonntag, >18. San. 1912, uacvmittagS 31 /, Ubr Unter Mitwirkung d. Äavelle des hiesigen Jnfant.-.Aegts. Kaiser Wilhelm Ar. 116. Kleine Preise. KleinePreue. Dl euti et tl vteuheil. Bummelftudenteu Große Poste mit Gesang und Tanz in 5 Bildern v. rttudolf Bernauer u. Rud. Schanker. Ptusik von Conradi, Breu- schneider u. Zevteri. Ende Gl/< Uhr. Abends 71/, Ubr Kleine Preise. Kleine Preise. ToLrov Klaus Lustspiel in 5 Alten von Adolf L'Arronge. Ende 10 Uhr. an/4 5 miggi" S Aiefcru-Stammholz. Zirka 10 Fstm. v. 30-34 Clm. mittl. Dm. bis 19Mtr. 2g. e 40 r „ 25-29 , » t » r » r 37 , unter 25 , , n , » ■ Die Angebote sind nach Abteilung und Tilnen- ftonen getrennt, verschlossen bis spätestens Dienstag den 30. Januar d. I., nachmittags 4 Uhr, bei dec unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Erüfflmng der Angebote erfolgt. Garbenteich, den 26. Januar 1912. Gcostherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. ________Kissel.______________ 744 Achtung 1 Achtung! Zur Gründung eines Lokalvcrcins Gießen und Umgegend werden alle Zivil-Musiker SU einer Versammlung im »Restaurant Schivkavaß" auf Moutag, dcu LS.Jau abend» 7 ubr, emgclaben. Als Redner MeinBorstandS- mitglieb des Allgemeinen Berbandes, Litz BerUti, gewonnen worden. Zahlreichen Besuch erwartet lertheim, Syndikus MceSmann, frugo Scheuer, Jakob Schmitt nnd Joscl Stcnz. frftin wurb: dem Vonitzmden wr eine langjährige, fleißige Mitarbeit der Tank der Mainzer Börse ausgesprochen. Tie Abrechnung ergab für daS Jahr 1911 eine Einnahme von 8794,54 Mk. und eine Ausgabe von <538,93 Mk. Das vermögen beträgt 8884,67 Mk. Ter Voranschlag für 1912 wurde genehmigt. Lerr Bauer sprach den 'Äunich auS, da« bei den SchiedSgerichtsurteilen auch die Begründung nut bei- gegeben werde, die bisher gefehtt habe, Ter Vorstand will sich mit der Anregung befassen. Hessen-Nassau. g Marburg, 26. Ian. Während über den Derbleib des seit dem 15. Dezember v. I. verschwimdenen 19 Jahre alten Dienstmädchens biS heute noch nichts bekannt ilt, wird schon wieder seit SomStag nacht cm im gleichen Alter stehendes 'Mädchen vermitzt. Man vermutet, daß beide ihren Tod m der Lahn gesucht und gefunden haben. Kleine aagcsdironiL In fr er ne bedrohte ein betrunken na* Strafe kommender 221'aljrigcr Bergmann seinen GO,äfirigtn Vater mit x o b sch lag. iSr wurde von seinem 21fährigen Bruder erwürgt, -^cr ^^JnLei vv gYatwrniter sehr zahlreichcr Beteiligung auS allen £ eilen deS Reiches in dem A^rystallpalast der 21. Berbandstag der Lcl;au stell er. Meß- und Marktshändler statt. In Schönhausen a. d. iLlbe braa) un Gebäude des Bis- martmuseums Feuer aus. Es gelang, den Brand zu loschen, frubauer in einem Anfall von Geistesstörung ihr zweijähriges Töchterchen und verletzte sich dann mit einem Rauermesten lCbCI^?i ber^’ffnung der Kellergewölbe des Eauita ble- Palastes in Neu York stellte sich heraus, bau bie gtabUammern dem Feuer standgehalten hatten. Die barm befAliAn Wertpapiere im Betrage von etwa 5 Milliarden Mark wur- Den unbeschädigt geborgen. Bei MoissonS sand man beim Fällen eui-c alten Eiche in dem hohlen Baumstamm eine Blechrasiette, bie uv er 3000 Franks in Gold enthielt. Tie einzelnen Stucke waren mtt Blut besteckt. Tie Untersuchung ergab, batz das Blut von Menschen stammt. Man vermutet, daß das Geld von einem unenlbedten Verbrechen ^^ui vor 30 Jahren in die südafrikanischen 'Diamantselder aus- aewanderter Maurergeselle hinterließ leinen Verivandten in Gmunden eine Erbschaft von 30 Millionen. Bei dem Erdbeben in .stephalonia wurden mehrere Dörfer i e r |i u r l in a> i tue e n i u# c n jvuiuhl g e i u 111 uni) zwei verwundet. Tie Erdstöße dauern an.___ Tlläusburg 10 Fernruf 666 Ausgabe von Marken der Rabatt-Spar- Vereinigung. dferren, tarnen und fänden in alten Frössen und Kreistagen. A 2$ tW4 ,a*« 11 »ödK"111* „ Giessener Konzert-Verein Sechstes Konzert Dritter Solisten-Abend Sonntag?den 28. Jan. 1912Jnachm. 5V4 Uhr, in der neuen Aula Aasführende: Fran Klara Semus-EHer (tyiffl) Berlin Herr Kammersänger Felix Semus (Tenor) Berlin Herr Professor G. Wilfie (Cello) Dresden Die Klavierbegleitung hat Herr Walther Fischer-Wiesbaden übernommen. Programm: Werke für Cello: von Locatelli, Bach, Schumann, Popper. Lieder für Sopran: von Reger, Wagner, Pfitzner, Weingartner. Für Tenor: von Schubert, Brahms, Strauss. Duette: von Schumann, Brahms, Berger. Eintrittskarten • I-Platz Mk, 5.—, il Platz Mk. 4.—, in. Platz mr. 3—, rv. piatz - v - । —- MR. 2.50, Stehplatz Mk. 2.—, Studentenkarten MR. 1.— sind in der Musikalienhandlung von ERNST CHALLIER (Rudolphs Nachf.), Teleph. Nr. (571. für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. Oeffhang de» Saale» nachmittags 4V-j Ehr._________v30/, GtsaegVtrdi Gemütlichkeit Giessen. Sonntag, den 4. Februar, abends 7 ühr 11 Min. in der Turnhalle GROSSER Ma$kgnball verbunden mit neuesten Ueberraschungen FinHIk.PrPlSP 1 An der Kasse 75 Pfff., im Vorverkauf 50 Pfff. LlUlTIUö 11Glou . Der V» rverkauf findet statt bei den Herren: Friseur Dany, Bahnhofstraße, Friseur Müller, Wasrengasse, Friseur Wißner, Neuenweg, L. Lind, Kirchenplatz, L. Lüter, Wolkengasse. OT Bier im Via«. *VQ Der Vorstand. Maschinenbauer-Gesang-Verein Sonntag, 4. Februar, 8 Uhr abends, (ftoloffcum) _ Grosser Maskenball 3« mit großartigen Gruppen-Tlussührungen EA,nn^,üiF?,?e:. Vorverkauf: Dauerkarten für Herren 1 Mk., für Damen i»0 Pfg. VZebcimkarteu (Herr oder Dame) 50 Pfg. — Abendkasse: Dauerkarte für Herren 1.20 Mk.. für Damen 70 Psg., Gebeimkartcn «0 Pfg. Vorverkaufsstellen: Salomon, Sdmlftr., Volk, Saiser-Allee, WeidenbauS, Bahnhoinr^ Sonntag, Sclierswea, Sonntag, Schulstr., Goc«, Witerroeg, CrfcL Neuuadt, MatcrnuS, Frankfurter Straße, Heil Nachf., Lindenvtatz, Pfeiffer, Ltebigür. liniere Mnglieder können die Karten unentneliltch an der Abendkasse cntgencnnebmen. Verein Contentia.« Sonntag, den 4. Februar 1912: Grosser Masken-Ball in sämtlichen Räumen von Stein’s Saalban. W Anfang 8 ühr 11 Minuten abends. ’M flrtrtftt haben bei Friseur Zutt^'udwigstr., W»lb. Ameud, Bahnhofsir., E. Wagner, Restaurant, Vei eriToeft, Fae. Maternus, Frankfurter Strane und Fac. «irkcustock, Landgraf. Pyuipu-Plav. Geliennkarten für Mitglieder nur bei Friseur Zutt, Ludwigstrahe. Turnverein Gießen ♦ emvficht 266 Konditorei Kettler. Frucht-Zucker wie Honig auf Brot zu eßen H Pfund 30 Pfg. Fst. Halberstadter Würstchen täglich frisch, ä Paar 10 Pfg. sowie auch kvnfcrv. in Dosen in versch. Großen emvsiehlt Zriedrich Schreiner König!. Hoflieserant. C“* Privat-Tanzunlerrichl erteilt au jeder Tageszeit Th. Bäiilkc, Tlnizlchm, Wolfstr. 9. [01N65 Hesßslher Berein für Lustschifthrt Ortsgruppe Gießen. Donnerstag, den 1. Februar 1912, abdS. 8 V4 Uhr, im großen Horsaal des KoüegicngcbäudcS (2. Stock) 1 Fiihrltistllngkii Möbel-TranSvon, sowiealle Unser diesjähriger I Maskenball wird am Samstag, 3. Februar, abends 8*/a ühr, in der Turnhalle in Form eines Gesinde-Maskenballes ubnchaltcn. Die schönsten und originellsten Damen- und Herren-Maüken erhalle» Preise. Die Anmeldungen der Mitglieder und Angehörigen baden bis DonncrStag, 1. Februar, abcudS 8 Uhr, bei unseren Mitgliedern Ernst Jung. Seltersmeg, und Jobs. Köhler, Schulstr., zu erfolgen. Nichtmitglicder haben keinen Zutritt. Der Vorstand. Oeffentliehen Vortrag des Herrn Privatdoz. Dr. Alfred Wegener aus Marburg über das Thema lv"/, Im Reich der Wolken mit Lichtblidern und Experimenten. Ter Eintritt ist frei. Rolliuhren ufro. übernimmt Friedrich Nuhn, Bleichst. 5. Darlebn von 300 Mark geg.Sicherd.b z.1.Funid.FS. ges.Zinsen6'/'Proz. Schrisrl. Angeb. uni. 06/0 an die Ge- schäsiüst. deä Gieß. Anz. erb. Sonntag, den 28. Januar 1912: abends 8 Uhr: ^Musikalische^ :»dsnd-Audacht in der Stadtkirche unter Mitwirkung des Violinisten des städt KurorchesierS zu Bad Homburg, Herrn Chr. Hüttenberger, gegeben non der Knnben - Wrschnlt unter Leitung deS Organisten Otto Görlack». Der Kauf eines Prograunns zu 20 Pfg. berechtigt zum Eintritt. Freiwillige (Laben können in die ausgestellten Becken eingelegt werden. v'"/ Der Ertrag wird M Bchei, der khorsilisltt ncnpflniit Bezirksverein Ilordoit Donnerstag, den 1. Februar d. IS., abends 8V2 Uhr, im Hotel Einhorn (unteres Solchen): Gencral-Vkrsammlunsi Tages-Ordnung: 1. Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. VorstaudSwahl. 4. Verschiedenes. Wir bitten unsere Mitglieder um recht zahl- reichen Besuch. 723 Der Vorstand. Cafe Amend Morgen, Sonntag, den 28. Januar KONZERT Bahnhofstr. 54. 0675 Bahnhosstr. 54. Bis Hier des LentltaiRlders außerordentlich spannendes Drama. Peppis Unternehmungen reizender Kindern lk. Heid eines Engels ein Bild auß dem Leben, SpTonenfieber humoristisch. Ein Kuß Drama aus dem wilden Westen, echtesC-owboyS und echte Indianer spielen in diesem Film mit KiütMtMpWk Verichlechttnng interessant. Hauptquartett Tonbild. Donnerstag, den 1. Februar, abends 81/* Uhr, in StemS Garten [v”/. Grammophon-Konzert L.Nfite Stücke aus Lohcngrin, Tannhäuser, Holländer, Walküre, Siegfried, Zauberstüte, Stradella, Samson u. Talila, Carmen, Jüdin, Aida, Bajazzo, gesungen v. Knote, Caruso, Für«, Demuth, Prcusc-Matzcnaucr, Morcua, Rosctti. Eintritt 75 Psg. Mitglieder und Schüler 50 Pfg. Mduitschkr Verband, Ortsgruppe Gießen. Biograph Plockstraße 12 0693 Plockftrahr u Ab heute h ß! ein Gliid großartiges, modernes Sensationsdrama aus da, G^sellschaftsleben. 3 Akte. Vorführungsdauer ca. 1 Stunde. Ein Schlager ersten Ranges. Sie Sehiild des 1* ks.Darn T(n Kosten micrung ! naMk iTm ron 100 Sic Wnv v j [iiiyinub‘9 Urtn Staaten i<\ n b ro ir 1L L zrage ero L,:linqenii JXinl tir 69 6tut rif’ii Gründen Östliches.Jr clBjere Ausga' atb emps Kapitel? >az durch di Finanzämter .^naerl worb' Wlv. Tie ! MuergMg^ ^luBhrung gärte Aeibe oo laste sich hervorragendes amerikanisches Drama. Eine zu zärtliche Frau köstliche Komödie. Oer Einsiedlerkrebs wissenschaftliche Aufnahmen. Eine faule Ausrede großartige Humoreske. Pathe-Journal interessante Wochenschau. falsch KMnd, teil faji Mer Maskenball Mittwoch, 31. Januar 1912, abcudS 8" Uhr im Kolosseum. Grosse Ueberraschung und Prämiierung da schönsten Herren- und Dameu-Maeteu. Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebend cm 64«] Der Vorst«». Vorverkauf bei Loeb, Marktplatz, Heilbronner. Slarft- ffrone, Sonntag, Schnlstr. und SelrerSweg, Fricoleve», Bahnhofitrahe. Hcrrenkarte 1 Mk. Damenkarte 75 IMt Grasses öfafcta preisljegdt vom 27. Januar bis 3. Februar, von nddjm. 3 lUrtd im Restaurant zum Pfau Bei.: W. Schermulv, Neustadt. I. PreiS: Eine goldene Svrunadcckcl Tafchemur im Werte von 50 Mark. II. PreiS: Eine silberne Taschenuhr mit Stellt i» Werte von 30 Mark. III. Prciö: 20 Mark in bar. IV. PreiS: 10 Mark in dar. V. PreiS: Ein Kcglcrfvmbol „(Bnt Holz". ” Kakao Was jede HanSfrou vom: ■llllllllllllllllillllll wissen muß. — Edelster, sonnen- staubfeiner Kakao muß gut entölt sein. Dann ist er nicht nur nahrhafter, sondern auch ergiebiger, leichter verdaulich und wertvoller: denn je mehr Feit dem Kakao entzogen wird, beito günstiger gestaltet sich sein Eiweiß-Gehalt. Wer in dieser Hinsicht etwas Neues und ganz Besonderes wünscht, der versuche die neue Marke .AbelS", die sich allerwärtS in kürzerer Zeit aufs Beste etnfübrte! Abels Mold'-Verte, 6. o. b. L Urti'i tzabrik-N'rderlaqe: C*7/« Eichen, LclterSweg 77. I J roirb vor envai «nltnie Tien l1, ro° Ötnern W äamp! Balaii ■;n und scch- ! Absicht, Neu AK üo» io, ■tA0|hnt «tbien ^'chei > I SÄ’iel ■>* nÄn ' «*>, 8)0 $n i,f hl Irej»»w, >'L>- Muberung gej iLt'n solle. .lilel/nenb geg Stuten hort n Sprunggelber Zu Hipite Jitomtenaui Mrührlich er. ? gegen ii.firadjt, woge :: nion nicht an i'tbunben eiai "Am Lchlr M er zu bei Sab thkide, noch b Tie nach '.ormittag fta nritf-'t beteilige iHrchberaten. tujung der Son müsse l schon ein festen. 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