Erster Blatt Freitag, 5. Mai (912 (62. Jahrgang 6 Sietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen n l Die heutige Nummer umfafot 12 Seiten. n le 1. Jul. Back von der allergröBten Bedeutung ist, fon- tnnb V-kkkige ft 44 die gegenseitige .üonlurrenz und er trägt auf diese Weise zurren, halte es aber für richtig, zu sagen, das; die Wieder ihren Ski- cke I z — Schillers Schädel Nach längeren Untersuchungen Ederstr. res um. n n e e n crössnung der Dardcmcl en Rücksichtnahme auf die neutralen Interessen beweise, was man an* erkennen müsse. Konstantinopel, 2. Mai. Tic Zaftl der imfräsen befindlichen Handelsschiffe beträgt nayezu hundert. Tic meisten sind englischer und griechischer Nationalität. Emil Karn, Sdjnlftru? ar Kinderwaage leitocj nd er sch 142 Werk zuwege gebracht, das nicht nur für unser gesamtes Wirtschaftsleben Stärlung unserer .Handelsbilanz und zur Vergrößerung unseres Nationalvermögens bei. Einer ruhigen, günsti- gen Entwickelung unseres ganzen Wirtsckzajts.ebens sind damit die Wege nZieder geebnet. Und als bedeutsamsten Erfolg, den sich die Kartelle, besonders der Stahlwerks- verband und das Kohlensvndilat, im Laufe der Zeit cr- ber Funde, da Gräber in Megalithgruppen — so Dürfen wir die Anlagen bei aller Verschiedenheit von den nordischen Megalith- gräbern wol>t nennen — in Sudwestbeutsttiland bisher unbekannt waren. nicht selten eine daneben liegende diese nun wieder um jener willen davvnlaufen, und gewöhnlich tue ch. bei ib 1485 1" I- gute mit verletzt, und ich inufi feilen. Da möcht ich oft gleich ichs auch." . . . Nr. fu4 Ter Lietzener Anzeiger erscheint täglich, auper EoniuagS. - Beilagen: Dreimal wöchentlich -iehenerZamiliendlätter, zweimal ivödientl.KtelS: blatt färben Kreis diesen (Dienstag und Freitag); jiDeunnl inonatl. Land- wirtschaftliche Seilfragen Fernsviech - Anschlusie: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: «uzetger Wiefcen. Ami-Whch gMMiiliiiliij «angttn, Jliömiitlth sehr vorteilhaft in bn von Professor o. F r o r i e p-Tübingen an Schillers erster Begräbnisstätte beim Jakobsktrcbhoi in Weimar ist es gelungen, den echten Schädel S ch i l l e r s testzustellen. Er lieh vor Jahresfrist das alte Grabgewölbe öffnen und stellte unter 70 aufgesundenen Schädeln jetzt demenigen Schillers mit Sicherheit fett. Tem Anatomenkongreß in München ist der Schädel vor- gelegt und von sämtlichen Sachverständigen als Schillers Schädel erkannt worden. Der Grohßer-og nahm am 30. April einen Bortrag des Professors v Frortep entgegen. 1883 wurde von Professor .Herrmann De l ck e r - Halle einwandfrei nachgewiesen, daß der unter Leitung des ehemaligen Weimarer Bürgermeisters Scbwabe ausgewählte vermeintliche Schädel Schillers nicht der echte gewesen ist. — Kurze Nachrichten aus «P u n ft und Wissen- scha ft. Strindberg wurde heute abermals operiert. Tic Operation verlief gut und brachte Dem HYanfen eine Erlrichtcrung im Schlai. Augenblicklich besteht keine Lebensgefai r. In Köstritz wurde in Gegenwart des Erbminzreqentcn \vin- ri ch XXVII. von Reuß j. L., des Justizrats Tr. Sturm, Der Oberbürgermeisters Sturm-Chemnitz, und von Vertretern "aatlid)?r Behörden, und einem zahlreichen geladenen Publikum das Dent- mal für den am 2. Mai 1896 verstorbenen Dichter Julius Sturm eingeweihl. deren Zeit Goethes Leib durchwandelt hat, und „Tasfo" einen Unterschied? Hat Goethes Geist nicht jene entfernte Zeit, das italienische Land und Volk, auch durchlebt? Darum ist Goethe 6000Jahre alt, denn so weit gehen seine Erinnerungen und Studien in allen frauptbingen, welche sich auf unserer Erde zu- getragen, zurück." lieber seine Schaffensweise machte Zelter interessante Mitteilungen. ,^Zch suche vor allem den Geist des Gedichts zu erfassen, lese es, bis ichs auswendig wein, und rezitiere mirs Iper und da einmal vor. Ta spriirgt denn wohl einmal die Melodie gleich fix und fertig heraus, ohne daß ich eine Note daran zu ändern brauchte ... In der Regel kommt mir die Melodie langsam und stückweise. Denn ich die Wonreihe des if-edichls vor meinem Geiste vvrüberziehen lasse, so bleiben einzelne Verse noch tot: bei anderen schieben die Tonblumen dazu schon l>ervor: jede Wiederholung setzt weiteres an, bis endlich das ganze Gedicht sich in die Melodie eingekleidet hat . Gewöhnlich mutz ich die Feile ansetzen, und das ist für mich die mühsamste, oft qualvolle Arbeit. Habe ich hier eine schwach Stelle abgerofpelt, so ist fitv iche ills" scbe >lbe n :otil vem tüe Per afet iuev l. ni. „er, eim u. II, ff. 36 der Quarzblöcke umstellt. Auf dieselbe Weise war neben einem der Gräber eine Feuerstelle von hoch Fan tig schräggestellten Steinen umgeben. Aus späteren Perioden fand sich nur eine frallstatt- urne nebst Stücken einer zweiten und einer Bernsteinperle als Nest eines oder mehrerer Brandgräber, die hier, in der südlichsten der untersuchten Kammern, unter einem schräg liegenden Quarzitblock von 21 j Meter Länge als Nachdestalmngen angebracht waren. Wenn der Block, wofür Beobachtungen an den anderen untersuchten Stellen sprechen ursprünglich als Denkmal senkrecht gestanden hat, '» mutz er bereits vor der Vallstattperiode schräg umgefunten gc lutfen sein, so daß der gebildete frohlraum .zur Beisetzung der einen Urne einlud, die hier unter ihm, zwar auseinandergeborsten, aber noch in der ursprünglichen Form stehend, gefunden wurde. Tie Zugehörigkeit bei Gruppen zur neolithischen Kultur, die bisher iwkgen der Geringfügigkeit der Funde aus dieser Zeit und der omuBung der Anlagen üt anderen Perioden zweifelhaft gchlieben Mir, steht raut fest; und darin beruht die einzigartige Bedeutung nieder freigegeben. Schiffe mit der Bestimmung nach Kon- stanlinopel werden nicht eher in die Dardanellen hinein- gelassen, als bis die innerhalb der Dardanellen liegenden Schilfe ausgelaufen sind. hin Mi en»vfall. Konstantinopel, 2. Mai. Die gerüchtweise gemeldete Minenexplosion (fiel)e die |gestrigen „Letzten Nachr ") ereignete fid) in den Dardanellen selbst. Ter im Tienfte der Admiralität stehende Schlepper „Semendria" stieß bei der Verankerung von Bojen auf eine Mine und s l o g i n d i e L u f t. Ter Kapitän und 12 Ma. tros en, darunter zwei Armenier, sind ertrunken, einer wurde gerettet. Der Unfall rief bei der Bevölkerung große Erregung hervor. Bef cheffui'g eines türhfl en Stapelplatzes. Konstantinopel, 2. Mai Mehrere italienische Kriegsschiffe haben den Stapelplatz K a r r i' A h m ed> in der Nähe von Misri in .Tripolitanien beschossen und die Zollstation beschädigt. Tie Kriegsschiffe entfernten sich sodann nach der Syrte zu. ite Ual emfchen Luftschiffe in Tripolis. Tripolis, 2. Mai Gestern früh unternahmen die Luftschiffe „P. 2" und ,,P. 3" einen Erkundungsflug längs der Straße Fenduk- Tolar—Suaui Bena- den-Azizia. Die Luftschiffe, die unter dem Befehl des auf „P. 3" befindlick)en Majors Tenti standen, stellten dieStreitkräfteunddieStellungendesF-ein- des fest. Als sie über den feindlichen Lagern eintrafen, wurden sie mit lebhaftem Gewehrfeuer und mit Granaten empfangen, blieben jedoch unversehrt. Gegen 10 Uhr befand sich „P. 2" über dem Lager von Azizia und bombardierte es mit großem Erfolge, indem es dreißig Bomben fallen ließ. „P. 3" ließ etwa 12 Bomben in die Lager von Suani und Ein neuer Stafjlroerfsoerbanb. Von unserem Mitarbeiter in Essen erhalten wir uitierm Mai folgende handelspolitische Betrachtung: freute morgen um 4 Uhr wurde bei Tagesgrauen ein lllteitumsiunöe von Bedeutung. Aus fr au au, 2. Mai wird uns gefdnieben: Wie in der Fahresverlammlung des franaucr Geschichtsvereins berichtet wurde, sind im abgelaufcncn Jahre zusammenhängende Ausgrabungen auch diesmal m Gemeinschaft mit der Römisch<Äerma raschen Kam mrssion des Kaiserlichen Archäologischen Instituts im Gemeindewalde zu Eichen (Kreis franau), nahe der hessischen Grenze, vor- genommen worden. Dort befindet sich zu beiden Seiten des Bahnkörpers eine Gruppe von mehr als hundert frügeln, von denen bereits früher eine größere Anzahl erwlgreich unterfuM worden ist. Die Funde gehören zum größten Teile der jüngsten Bronze- und ältesten Äsenzeik ^frallstattveriode) an, es fanden sich aber auch typische Fundstücke aus der jüngeren Steinzeit. Ganz neue Ergebnisse aber brockte eine zusammenhängende Unteriudiung einer Gruppe großer Find^ingsblöcke aus Quarzit, die nad) der Nidder zu liegen. Sie bcbetftn dort den '.’lbbang in einer Lange von 200 Meter und einer Breite von 20 Meter Bei näherer Besichtigung erfeimi man, daß sie zu amblidicn Gelassen znsammengewälzt sind. Sechs von diesen Steinkammern, die am obersten ^eile des Abhanges liegen und durch Steinblöcke von 1—4 Meter Länge und 1—1*» Meter Breite umgeben sind, wurden vollständig durchsucht. Es konnte diesmal mit Sickterheit nachgewiesen tvertxm, daß sie von Menschen der jüngeren Steinzeit, vielleicht zunächst zu Wochizwecken, zu- fnmmengebradu, dann aber auch als Begräbnisstätten verwendet vorden waren. In drei von den Gruppen fanden sich Brandgräber aus der jüngeren Steinzeit mit den für die bandkeramiscke Kultur in der Umgebung von franau und Frankfurt charakteristischen An- dängern aus Knochen, beschnittenen Tonscherben unb Tonperlen. Die Gräber waren an den Wänden der Gelasse in Nischen in den gewachsenen Boden sich vertieft und von abgehcruenen Stücken ie 1. r. ww Slenöerutifien ÜW*IE sowie allere' I ia5Sem ait ««« T« Vezn q»vret 6: monatlich7öPf.,vier1el- jäbrüd) 'Dlt. 2.20; durch Adhole- u. 3i»cigi:ellen monatlich 65 Pf.: durch die Bost Pik. 2.— üicrtel- jäbrL auSschl. Beitella. ZeilenvreiS: lokal 15«, auswärts 20 Pfeinnq. Eheiredakteur: A Goetz. BeraiNwortltch für den Doliküchen Zeil: August Goetz; für .Feullle- ton*, .VeriuifchteS" und ^Derichlsfaaf^ U. üieu- rath, für .Stadt und Land-: E.freß; für den Anzeigenteil: H. Beck. wurden, hat man sich heute mit ihrem Vorhandensein und ihrem Wirken ausgeföhnt und erkennt sie als geeignete Qrganisationssormen unseres Wirtschaftslebens an. Auch regierungsseitig hat inan sich zu dieser Auffassung durch gerungen, unb so darf denn «der h-euiig. Tag, ocr den Fortbestand unseres größten Kartells gefidf-ert hat. als bebcutiam und folgen|chwer in günstigem Sinne gedeutet und registriert werden. Botationsbrucf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteiudruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschästrstelle vahnhosstrahe 16a. Oie Darüaneliensrage und der Krieg. Tie Diplomaten am goldenen front wissen sich auch in schwieriger Lage zu helfen. Sie haben, auf die fr in weise der Mächte, die Dardanellen wieder geöffnet, sich ober Vorbehalten, sic jederzeit wieder zu schließen. In einigen Tagen erst wird die Schiffahrt wieder frei sein, und wir glauben nicht, daß die Italiener in den nächsten Tagen neue e- e/egenheit ;um Angriff nehmen werden. Zeigt fid) dann später diese Gefahr wieder, so wird die Türkei die Pforte wieder verschließen. Man gewinnt auf diese Weise Zeit in Konstantinopel und schlägt den Italienern ein Schnippchen. In London lobt man schon die Einsicht der Türken. Bemerkenswert ist vor allen Dingen eine Besprechung des Oberhauses über die Dardanellen frage, wöbet der Lordpräsidcnt des Geheimett Nates, Bis count Morley, einen konservativen Redner, der ein ent schiedenes Vorgehen gegenüber Italien forderte, ähnlich wie es Lesterreich bei den Gefahren am adriatischen Meere angewandt habe, mit gescknckten diplomatischen Wendungen abfcrriqtc. Der Zweck sei ja jetzt doch erreicht, das war ungefähr der Sinn, und England dürfe iveder den moha mebairticbeit fraß auf sich laden, noch sich die Freundschaft Italiens verscherzen. Morly schloß mit dem bedeut!amen Satz, der das Wcltkriegisgespenst drohend heraufbeschwort und besonders bei uns in Deutschland Beachtung finden worben haben, darf nicht vergessen werden zu konstatieren: Nach amtftchen türlischcn Nachrichten wurden gestern zwei die öffentliche Anerlenuung ihrer günstigen Wirkungen aus italienische Kriegsschiffe in der Nähe der Insel Kos int unser Enoerbsleben. Nachdem sie früher von Verbraucher-. Archipel bcmerlt kreisen und von einigen politischen Parteien, vom Zen- Nach einem Lloydtelegramm aus Konstantinopel trunt und den Parteien der Linken, heftig angeseindet! werden die Dardanellen wahrscheinlich am Montag muß: „Hinsichtlich Italiens wäre es andererseits ein ungeheuerlicher und sogar betlagensivcrier Irrtum, unsere lange traditionelle Freundschait mit Italien zu vergessen, llnd mehr als das: „W e n n wir unser Interesse an feiner 2 a gc und den Beziehungen alsMil - telmeermacht in einer leicht deitkbaren Zn kunft vergessen wollten." I« englNch'i' Unterhaus erklärte am Donnerstag Sir Edward Grey in einer -schriftlichen Antwort auf eine Anfrage, nachdem er den Entschluß der türkischen Regierung, die Tarb mellen wieder zu offnen, verbündet hatte, die sehr ernsten Tatsachen und Zahlen betreffend den der e n g l i s ch e n S ch i f f fahrt zugefügten Schaden seien sowohl der italienischen wie der türkischen Regierting zur Kenntnis gebracht worden. Andere Regierungen Härten natürlich in dieser Angelegenheit ihre Intens en entsprechend gewahrt. Er betlage den dem neutralen frandel bereits zugefügten Scha- pAus»iC orzellan untjßj. ""Hehl, in Ile s? H.F. Ransel GIESSEN Spezialgeschäft in Parkett-Bödei Estrich untLinoleu Stcinholiböden vorwiegend aus Fm asbest 3M und Aafztigen dern dessen Wirkungen sich auch in der ganzen Weltwirt- fd>aft bemerkbar machen: der deutsche Stahlwerksverband mit Sitz in Düsseldorf wurde auf weitere 5 Fahre verlängert Zwar erscheint er nicht ganz wieder in der alten Form, denn ein wichtiger Teil der Eisenerzeugnisse, die sog Produkte B, die bisher, wenn auch nicht fyndizrert, so dock, tontingentiert waren, mußten vorläufig ganz außer Betracht bleiben, da die Mehrforderungen in den Beteili- gungsziffcrn der einzelnen Werke derartig exorbitant waren, daß eine Einigung ganz ausgeschlossen erschien. So hat man denn vorläufig nur die Produkte A «fratbzeug, Träger, Schienen und Eisenbahnmaterialien) in dem neuen Verband zusammengesaßt und trägt sich mit der fr Öffnung, bis zum 1. Juli d. I. auch die anderen Eisenerzeug- nisse, die Produkte B, unter den Schutz des neuen Ver bandes zu bekommen Eine wesentliche Stärkung des Verbandsgedankens würde mit der Erfüllung dieser froffnung unzweifelhaft verbunden sein. Tenn die Produkte B stellen mehr wie die frälfte aller Eisenerzeugnisse dar Trotzdem aber sind die Aussichten für diese weiteren Bestrebungen sehr gering, denn seit fast einem Jahrzehnt gibt man sich die größte Mühe, eine teilweise Syndizierung der Produkte B l>erbcizusühren, aber stets mit negativem Erfolg. Bei der immer stärker hervortretenden Verschiebung des Schwerpunktes unserer gesamten Eisenerzeugung von den ^-Produlten weg nach eben diesen B-Produtten sind die Aussichten, die großen Stahlwerke auch in den B-Probukten in einen Verband zu zwingen, in Zukunft nicht bejjere geworden, sondern sie werden geringer. Stellt der neue Stahlwerksverband somit zweifelsohne eine Schwächung seiner Position und seines Einflusses gegenüber dem bisherigen Verband dar, so bleibt feine Bedeutung für unsere einheimische Volkswirtschaft nichtsdestoweniger noch groß genug, um seine Neugestaltung mit Genugtuung und mit Beifall- begrüßen zu können '»'ibt er doch bei her Bedeutung, die unsere Eisenindustrie infolge der kolossalen Ausdehnung ihrer Produltion unb der dem entsprechenden Stellung auf dem Weltmarkt genommen hat, unserem gesamten einheimischen Erwerbsleben einen gewissen Rücklwlt und eine auch von Staats wegen anerkannte Stabilität. Tie starken Konjunkturschwantung n früherer Zeiten haben sich unter der Aera der Kartelle wesentlich gemildert. Dank ihrer toiiiinuicrüd) und ne- mäßigt bleibenden Preis- und Perkaufspolitik sind die Erschütterungen und Krisen in unserem Wirtschaftsleben üt den letzten Jahren auf ein erträgliches Maß beschränkt worden. Das macht sich sowohl in den Eisenbahn- wie sonstigen Verkehrseinnahmen des Staates und Reichs ebenfalls wohltuend bemerkbar. Und ganz besonders auch in den Steuerverhältnissen unserer Attiengefellschasten und sonstigen Erwerbsgefelifchasten. Daher auch das große Interesse, das die preußische Regierung von Amts wegen den Vorgängen bei der Erneuerung des Verbandes entgegen» brachte. Nachdem der Stahlwerksverband seinen Bestand bis 1917 gesichert hat, darf angenommen werden, daß davon Mafien Sie , | offene Beim KramviaderoeiWure.r« entMimflcit dann " Ihnen Mucker r°sckErle.ch cn.no.' warm cmvMLTW etto sd-aai,-clic • w eine günstige Rückwirkung auch auf eine Reihe anderer Verbände ausgeht, daß insbesondere auch für die Erneuerung des rheinisch-westfälischen Ko h l e n s y n d i ka t s die Wege geebnet find. Aber darüber hinaus gewinnt die wieder ausgesprochene Geschlossenheit unserer mächtigsten Industrie auch für unsere gesamte Stellung auf dem Weltmarkt eine nicht hoch genug anzuschlagende Bedeutung. Wie weit diese geht, erhellt aus der Tatsache, daß die Augen der großen Industrieländer einschließlich England und Ame- rifa auf das Ergebnis des heutigen Tages gehärtet waren und eigens Vertreter nach Deutschland entsandt hatten, um über den Ausgang der Verlrandlungen sosprt untemäytet zu werden Der deutsche Stahlwerksverband ist ein tonangebender Faktor für die eisenerzeug.'nde und e.senv.rbrau' ck;ende Welt, mit dem gerechnet werden muß Er stärkt unfern Export, er verhindert eine Verschleuderung dei von ihm kontrollierten Erzeugnisse nach dem Anslmtd ourch Lin Gespräch mit Zelter. Mit Zelter hat der Weimarer Musiker Christian Lobe ein interessantes langes Gespräch geführt, das nach seinen Auszeichnungen in der jept kaum mxb bekannten Sammlung „Aus dem Leben eines Muiilcrs" in den bei E. S. Mittler u. Sohn er» sei «einenden „Stunden mit Goethe" wiedergegeben wird. Natür- lid stand der Alte von Weimar im Mittelpunkt der Unterhaltung. Don seiner eigenen Berühmtheit hielt Zelter wenig. „Na, Gott sei Tank," meinte er, „einige gute Seelen haben mich lieb! Ja, aber es sind ihrer venluckft wenige! — Berühmt? Einiger Lieder wegen, die mandrr andere ebenso gut, mancher andere besser gemocht bat? In die Unsterblichkeit? Tas ist gewiß — a m R o ck s cho ß e Go ethes, denn an der frand meiner Taten würde ich nicht weil kommen. Er sott leben, mein herrlicher Freund, er soll leben!" „Wissen Sie, was ich für ein Universalmittel halte, empor» '.ulommcn?" fuhr er bann fort, „Anspanrrung heißts! Aufgaben fdjoerftcr Art muß man fick so oft wie möglich stellen und mit ihnen sich hcrumbalgen, dis man Angstschweiß schwitzt. Kein Mensck' lann wissen, was in ihm liegt, wenn er nicht in seinen Straften herumstort Denken Sie sich einen 'Brief von Goethe und seinem „Faust!" Ersteren diktiert er in der Minute, und tausend andere Menschen können das auch, flber „Faust!" Welche ungeheure Anspannung des Geistes nerroenberc Goethe darauf, dreißig Jahre hindurch! fr arte er mit der Geisteskraft, die er zu einem Briefe brauchte, nur eine Seite „Faust»' herausgefördcrt? Ta mußten die Geistessehnen gant anders angespannt werden. Solche Anspannungen schauen die meisten Menschen, und darum die Seltenheit großer Taten! ... Ta schreiben die faulen frunds- fetter im SdHafrode des Geistes ein Stück, eine Oper, einen Roman wie einen Brief! Ich ivunsche oft, ich könnte den Faulpelzen ein Tonnerroetter aufbrennat wie meinen Gesellen!" Das Gespräch tarn dann auf Goethes Alter und Zelter stellte — es war im Jahre 1820 — die paradoxe Behauptung auf, Goethe sei viel älter als 71 Jahre. „Was heißt leben?" erklärte er heiter, „essen nnd trinken tut der Leib, unb Goethes Leib ist 71 Jahre alt. Zider der Geist des Menschen schaut zurück in die Zeiten, und so weit ihm die Geschichte zur Kenntnis fomrnt, so lange hat er gelebt. Was Sie gestern gesehen, ist heute für Sie Erinnerung wie bas, was 'Sie über ein Ereignis vor taufenb Jahren gelesen. Tas gibt sechstausendjähriges Wissen. Der Dichter bat zur Darstellung desselben die Vergegenwärtigungskunst. Wer besitzt sie in höherem Grade als Goethe? Finden Sie -wischen ,Lery unb Bätcly", ^panndcaht tk N iNM, h Eücnbaodlung, fcÖUj *ud)tngcrätc. jglepbonM-,. flei,itn-..-| ^d'eril'«dlulse ;*• SKa*el'«okkalas;, Kaffee, r.. , I ee- und o-,. ^nricenete. Un,erhal,eichflroBeAu." 2?eUhe:'e”^!hJ 9 LBesihligongbeiBt:i j Ausstattungshai. ^^72) e zum im ge- GerichlSoollzieher-Aspirant Val. Bangert in Beerfelden Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze m Beerfelden. •• Las gestrig» Volks-Sinfoniekonzert Feslsaale der alten katholischen Kirche war musterhaft Ausland. In der italienischen Hammer begann die Bettung des Wahlresormentwurfs, der ein fast allgemeines Wahlrecht einsührt und die Wählerzahl von drei auf mehr als acht Millionen erhöht. Ferner find zahlreiche bedeutende Reformen des Wahloerfahrens vorges.h.n, wodurch auch gewisse Klassen von Analphabeten d^s Wahlrecht erhalten und die unabhängige geheime Wahl voll gewühr- leistet wird. Nach amtlichen Telegrammen aus A t h e n ist die g r i e * chische Regierung bei den Schutzmächten dahin vorstellig geworden, die augcnbrialich in Haft gehaltenen kretis chen Deputierten freizu- l ass en. Die Freilassung mildert die durch die Feitnahme der Deputierten hervorgerufene Erregung aus Kreta. Dem Reuterschen Bureau wird weiter aus zuständiger Quelle ge- 'meldct: Die griechische Regierung hac die Handlungsweise der Kreter, um den Mächten ihre Wünsche bekannt zu machen, ausdrücklich gemipbilligt und sie davon abzuhalten .versucht. Tie griechische Regierung habe sich bemüht, den 'Kretern von der Entsendung von Deputierten nach Athen abzuraten. Aus keinen Fall tönnteu die in Haft gehaltenen kretischen Deputierten zur griechischen Kammer zu- gelassen werden, da sie nicht nach den Bestimmungen des griechischen Wahlgesetzes gewählt seien. Deutsche Kolonien- Der Kaiser als Farmbesitzer in Lüowestafrika. Windhuk, 2. Mai. Ter Kaiser kaufte die Farmen Dicldorn und Kosof im Bezirke Gi beon für 96 000 Mk. auf den Rat des gegenwärtig Teutsch-Südwestasrika bereisenden Hoskammerrates Heckel. Tie Farmen sollen dem Betrieb der Wollschafzucht dienen. Ter bisherige Besitzer, Farmer Emil v. Koenen, bleibt Pachter. stallet. Ausgeführt wurde es durch unsere 'DitlilarfapeUc unter Hinzuziehung einiger Kräfte der Marburger Iäger- kapelle und unter der Leitung des ObcrniustkmeiiterS Loder. Gleich anfangs fesselte die Ouvertüre aus .Prometheus'. Tie unvollendete td-woll-Sinfonie von Franz Schubert, dieses genialen Hochmeisters dcS Liedes, wurde sehr schön vor- getragen. Zur Wiedergabe dcS schwierigen Goltermaun'icheu ^.-vivll-KonzertS für Cello hatte der Dirigent den richtigen Künstler gewonnen. Mit Leichtigkeit spielte der junge Solist dieses Werk ohne Noten und leistete m der Technik wohl das äußerste. In den Doppelgriffen schien ent eine kleine Un- Iremheit vorzuherrschen, die auf Beiangenheit zu beruhen schien. Tie den zivelten Teil dcS Konzens eröffnende Zweite -Ungarische Rhapsodie von Liszt klang etwas zu |iart in den Fortissimos. DaS Ballett .Egyplten' von SU Luiginh hier zum ersten Male aufgefühn, war un Vortrag und Weise ohne Tadel — eine reizvolle Komposttion voll prickelnder und strenger Harmonie. Ten Schlug blldete em Löber'jcher Feslmarsch. An» Stadt und Land. te neu, 3. Mai 1912. * * TageSkalenderlür Freitag, 3. Mai: Abends 7 Uhr b t u d e >i l e n - A u l i ü h r u n g hu Sladttheater: ,Dte Böget deS Ariflop Hanes'. * . - Einladung der Stadt Frankfurt a. M. Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. hat die Mitglieder des Provinzial-AuSschufieS und deS Provinzialtagö von Oberhessen zum 4. Mai d. IS. zur Besichtigung der Frankfurter Wasser Werksanlagen emgeladen. • • Pfarrpersonallen. Der Großherzog hat dem Pfarrer und Dekan Karl Wagner zu Grünberg die eoang. Pfarrslelle an der PeUuSgememde zu Darmstadt übertragen. • • 91 e u er Konsul. Ter zum Grotzbritannischen Generalkonsul für Hessen und Hessen-Rassau mit dem 'Amtssitz in Frankfurt a. 9)1. ernannte Kommerzienrat Eduard Beit von Speyer, dem namens des Reiches das Exequatur erteilt wurde, ist zur 'Ausübung konsularischer Funktionen in Hessen zugelassen worden. • • Gerichtsvollzieher. Ernannt wurden der Ee- richtSvollzieher-'Aspirant Daniel Weinheimer in Mainz zum Gerichtsvollzieher mit dem 'Amtssitze in Alteniiadt und der Benähen fallen, die dem Feinde schwere Verluste lufüaten, da sämtliche Bomben regelmäßig explodierten. Kach dreistündiger Fahrt kehrten die Luftschiffe zuruck. Ein italienisches Linienschiff gescheitert? Konstantinopel, 2. Mai. „Sabah" meldet, daß das italienische Linienschiff „Re Umberto" b.im Landen von Truppen in Sibi Said, westlich von Tripolis, an einem Felsen gescheitert und gesunken sn. Der tlarser und Dinijclos. Korfu, 2 Mai. Venizelos ist heute mittag 12 Uhr im Achilleion cingetroffen, wurde vom Gesandten Freiherrn von Ienisch empfangen und nach der Achillesterrasfe geleitet, wo der Kaiser ihn in Gegenwart der Gesandten v Ienisch und v. Wanaenherm in Audienz empfing. Tann sand Frühstuckslafel statt, an welcher auch der Kronprinz und die Kronprinzessin von Griechenland teilnahmen. Benizelos saß links vom Kaiser. Ter Kaiser verlieh dem griechischen Ministerpräsidenten das Großkreuz des Roten Adlerordens. Deutsche» Ueich. In der Sitzung des Bundesrats vom Tonnerstag wurde den zuständigen Ausschüssen überwicsen der Antrag Elsaß-Lothringens bctrefieub die Auuerkra.tsttzung ettiz.l- ner Vorschriften des Gesetzes über die Bekämpfung oer Reblaus und der Entwurf einer Aus.ührung^bestimmung für die Angestelltenversicherung. Ter Vorlage, betr. den Besoldungs- und Penstonsetat für die höheren ^Beamten bei der Versichcrungsan'stalt und für Ang.stel^e für das Rechnungsjahr 1912, wurde Zustimmung erteilt. Tie „Kölnische Zeitung" meldet aus Beilin: Obgleich noch nicht alle Antworten eingegangen 'sind, erkürte sich doch bereits die Mehrzahl der s ch i f s a h r e n d e n Mächte grundsätzlich mit der deutschen Anre* gung einverstanden, eine Konferenz für das Rettungswesen zur See einzuberufen. U.ber den Ort der Konferenz und den Zeitpunkt haben Verhandlungen noch nicht ftattgciunben. Sie werben wohl nicht eher ausgenommen, bis alle Antworten eingegangen finb. •• Massenchöre beim Iubiläum 8gauturnscst Heute findet im Cais Ebel die erste Singstunde des ersten und zweiten Tenors der Bereinigten Gießener Manner- Gesangvereine statt. ♦♦ Die Rheinische Zeltmission, deren Zelt gegen» toärtig auf Oswalds Garten amgefchlagcn wird, hat, wie man uns schreibt, im vergangenen Jahre m Ludwigshaien, Darmstadt, Frankfurt a. M.. Wiesbaden und Hanau gearbeitet uno überall Die besten Eindrücke hmierlast'en. In Frankfurt a. M. wurde von Organen ftäbtifdter Behörden die Fortfetzung der Arbeu in diesem Jahre gewünscht: in Darmstadt wurde den Unteroffizieren und Mannfwasten der Besuch des Zeltes von der Kommandantur empfohlen, so daß ein gegenteiliges Ergebnis auch hier in Gießen, wo die Zeltmifstonsarbcit nichts neues mehr ist, nicht zu erwarten steht. An der Spitze der Arbeit fieyt her Evangelist Tölien, dem Der Ruf eines packenden Voltsredners vorausgeyt. Ter „Mannheimer Anzeiger" schrieb über die Arbeit in Ludwigshafen u. a. folgendes: „Während Monismus und Freidentertum eine eurige Lätigkeit entfalten, um die Grundanfchauungen des Christentums zu widerlegen, find die Verfechter des Bibelglaubens auch nicht müßig. ... In Ludwigshafen in der Prinzregenlenstraße erhebt ich auf einem Grundstuck ein Zirkuszelt, wo alltäglich Vorträge über das Christentum und die Bibel itattfmbeiL Em Eoangetl.il Tollen spricyt hier in temperamentvoller Weise und weiß die Zuhörer burch die originelle Art seiner Vorträge zu fessetn. Mit zahlreichen Beispielen sind seine Reden durchletzt, die sichtbar man ohne Wirrnng bleiben. Er spricht über die Wahrheit der Bibel und die Zuhörer horchen gespannt. . . . Ter Besuch des Zeltes ist gut zu nennen. Wenn auch bei der Mehrzahl der Er- lOjicnenen Die Reagier die Triebfeder des Kommens gewesen sein mag, so beweist der Bpuch doch auch, dag rehgü)|en Fragen und Problemen heute wteoer stärkeres Interesse entgegengebraaü wird." — Hoffen wir, daß die Befürcytungen von „religiösem Astetismus" und „lärmender Frömmigteit" sich als grundlos erweisen und die Aroeit nur gute Einoruue hervorruft uno bmterläßt. ** Der Verein Abelphenhaus beg.ht morgen abenb bie Feier ber G ru u ost et n le g u n g für bas Abelphenyaus. Im Anscytup baran fiiwet im Hotel Einhorn ein Festkontmers zur Feier bes 32. Lt^tungs- festes ber ataoerniichen Reforuiverviikung Abelptsta fiutt. *♦ Militär-Lonberzüge. Heute ist bas hie.ige Kaiser-Wilhelm-Regiment in zwei Son^ecz^gcn naaj Lau- gen ge,Lyren. Der er,re Zug, in bem fiuj Regimentsfiav unb 1. Bataillon befanden, fuhr morgens um u.2d Uhr ab. In Friedberg war An.enthalt von '<.23 bis 7.28. Ter zweite Zug mit bem 2. unb 3. Bcuaitlon fuhr morgens um ,Tj9 ab uno hatte in Friedberg Au,enthalt von ö.Uu vis 8.11, in Vilbel von 8.43 bis 9.UJ. Von Langen marschiert das Regiment zu Schie^üoungen nach dem Truppenübungsplatz Darmstadt. "DaS Volksbad wird vom 1b. Mai an eine Stunde früher als bisher, nämlid) morgens um 6 Uhr, geöffnet roeroen, ** Preußische Klass en-Lotterie. Die Lose ber 5. Klaffe ber 223. Lotterie muffen unter Vorlegung ber Lose 4. Kla,fe bis zum 6. Mai aoenbs 6 Uhr eingelöst fein. Auch mus,en bie Freilose' gegen Vorlegung ber in ber 4. Klasse gezogenen Lose oiS zu diesem Zeitpumt in Empfang genommen werben. **51) le avgeiürzten Maß- unb Gewichtsbezeichnungen. Raa) einem Beschlüße oes Bunbesrates uno im amt» liüjcn Verkehr und bei dem Unterricht in den öffentlichen Leyi> annalten die in der nachstehenden Zusammenstellung aufgesührten Bezeiainungen, unter Beobactstttng der deigesügten Regeln, aus- jchileßiich anzuwenden. 1. Langenmatze: Kilometer = km, Meter — m, Dezimeter — dm, Zentimeter = cm, Millimeter — ium. 2. Flächenmaße: Quadratkilometer = qkm oder km-, Hektar = ha, Ar = a, Quadratmeter — qm oder m-, Quadratdezimeter qum oder dm-, Quaotatzentimeter = qcm oder cm-, Uuaöratmiliimcter — qmm oder mm3. 3. Körpermaße: Kuoiimeter = cum üuuC mu, icuuuoejimeter = cam oder dm3, Kuoilzentimeter = Cvui oder cm-, itubitmillimeter — emm oder mm0, Hektoliter = Ul, Liter — 1, Milllliier — ml. 4. Geioichte: Tonne — t, Doppelzentner = dz, Ztilogramm kg, Heliogramm = hg, Gramm = g, Milligramm ---- mg. Hierbei sind noch folgende Regeln zu beachten: 1. Ten Buchstaben werden Sdftutzpunkte niujt beigefügt. 2. Tie Budtztaocn werden an das Enoe oer üülUtaiiüigeii a,t für Bah.ibau und Bahnbetrieb zu Frankfurt" bie von bem Eifenbahnmini- sterium ge,oroerten Vorbebingungen für bie Gewährung bes Dariehns erfüllt, ivoraus von 'Jenin bie Unterstützung zugefagt würbe. Die Aus,ührung bes Bahnneubaus ist ba- ourch gesichert. Ein ähnliches Gesuch an ben Beziris- verbanb zu Kassel bur,te demnächst auch in günstigem ^inne erlebigt werben. KreiS Alsfeld. g. Kirtorf, 2. Mai. ^ni Gasthaus zur Krone fanb gestern eine gut besudste Versammlung statt, in ber über bas Projekt einer Automobiloerbinbung von Alsfelb über Kirtorf nach Kirchhain beraten wcrben sollte. U. a. war auch Maschinenfavrikant Ostheim von Marburg mit einem Vertreter einer Autogcsellfd-aft zur Versammlung erschienen. Von einem Vertreter aus Grog- Felba würbe angeregt, bie Linie statt von Alsfelb über Kirtors nach Kira-hatn von Groß-Felba über Ehringshausen—Obergleen—Kirtorf nach Kirchhain zu leg.n, da aus dieser strecke größere Einnahmen erzielt wurden und das ganze Projett rentaoler sei wie von Ats,eld aus. Die Versamiuluiig ftimmte bie,er Auf,assuitg bei. Um festzustellen, roelaje Beihilfen uijd. aus den einzelnen Gemecnsen zu erhos,en seien, würbe aus ben Vertretern ber einzelnen gemeinden ein Aussa-ug gewäh.t, welcher bie eriorutrltajcn Umfragen veranstaltet, xemiiau/l't fod bann in einer weiteren Versammlung bas Pro,cd enbgunig befchlosscn werben. KreiS Lauterbach. O Nösberts, 1. ®UL Hier hatte bie Hausfrau O el zum Heißwerben in ben Ofen ge (teilt, bas halb baraus Feuer fing unb brannte. Laut rief bie Frau um Hilfe unb ipr Mann tarn mit einer großen Zange her- bei unb zog bas Ge,üg aus bem Ofen. Zum Losten bes Feuers gog ber kluge Mann Wasser in bie Pianne, — ba war es auch schon um seinen Schnurrbart geschehen. Kr... Schotten. (-) Vorn Vogelsberg, 2. Mai. Wie bie Landwirte teilweise ihre Aufstellung für ben Sommer schon beenbei haben, so ist man auch in der Fo rstwirt scha ft zurzeit eifrig bamit beschäftigt, bie Arbeit in ben Pflanz, la ästen unb in bem ihkube zu omienbem Len Arve neu war o.iv trodem Weder nicht günstig, hoch bürste überall >ie meiste Arbeit getan sein. Man wirb sogar bicscs Jahr rüh fertig mit bem Verpflanzen, unb an manchen Plätzen ist bereits Schluß gemacht worben. A.lgemcin hört man bebauern, baß an Sieste unserer säjönen Buckenwülber immer mehr bie Fichte unb bie Kiefer bie Oberhand gewinnen, unb baß man fo rnahe bran ist, ein unserer Gcgenb o charaiteristisches Mer.mal zu rauben, ohne dafür voll- gültigen Ersatz zu schaffen. © Rebgeshain, 2. Mai. Im Wittgcnborn kam es zu einem blutigen Zusammenstoß zw.fchen Förster und Wilddieb. Bei einem in der Sch.ingc gefangenen Rehbocr hielten am Sonniag nachmittag zwei Jötiicc Brache, um die WUdoiebe auf frischer Tot zu ertappen. Plötzlich er- chienen auch drei Männer, von denen zwei mit Gewehren oewLs,net waren. Auf ben Anruf bes Försters, bie Waffen beiseite zu werfen, legte ber eine auf ben Förster an, wahren!) bie anberen bie Flucht ergriffen. Doch biefer eine roanbte sich nun, ohne geschossen zu haben, auch zur Flucht unb suchte ein nahes Gehv.z als Teaung zu erreichen. Der Förster aber kam ihm zuvor unb jagte ihm eine Labung ^chrottörner in oie Beine so bag der ^.Ibbicb niebersturzte. Es würbe nun festgejtelit, bag es ein schon lange im Verdachte ber WAobieoerei stchenoer Mann namens nart Eis.n- mann ist. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 2. Tlou Ta man allgemein der Meinung war, das Regiment 168 erhalte cm drittes Bataillon, o baten die Städte Friedberg, Bad-Railhemi, Butzbach, Lich unb Vilbel um eine toamnon. Jetzt ist die beiimunle 9!ach. richt hierher gelangt, daß man zurzeit von der Bildimg eines ötinen Bataillons absehe. — Ta bei zwei Flugfahrten der ,Viktoria Luife^ Friedberger Herren sich beteiligten, so Haden eine 'Anzahl Friedberger sich entschlossen, 2U Leute zusammen- zubrmgen und eine Ballonfahrt zu unternehmen. Slürtcuourg uno 'oihemhcffeu. w Mainz, 2. 'JJlau In der Berliner Stadtverordneten-Versammlung wurde heute der Beigeordnete (Sinti Bernüt-Mainz zum besoldeten Stadtrat gewählt. ! Mainz, 2. Mai. Ter Rheinschifferstreik nimmt immer größeren Umfang an. Längs öcS RhemcS liegen hunderte beladene ttayne, die, von ihrer Rkannschait oerlaffen. Die Reife nicht fortsetzen können. In Ruhrort ist es bereits zu «innen 'Ausschreitungen gelommen. — Turch Vtannschaften Der hiesigen Pionierbataillone wurden gestern gröbere Sprengarbeiten am Bmger Tor oorgeiionmien. Durch di« 'Riederlegung beS Tores wird em großes Verkehrshindernis beseitigt. wtonzernheim, 2. Mai. Hier gerieten in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai beim sog. Maistccken bie beiden Tlensttnechle Michel Ü)l u in m auB Ober-Olm und Heinrich Btärz aus Büriiadt mit bem Taglöhner Peter Lang au» T.onzernheim m Streit. Erstere fielen dabei mit einem Handbeil über letzteren in der Weise her, daß er gestern nacht seinen Verletzungen erlegen ist Hesteii-Riistuu. )( Marburg, 2. Mai. Die Ankunst bes Zeppelin- Luftsu-iffes „Viktoria Luise", bas am nächsten Sonntag eine Pasiagier,ahrl von Frantjurt hierher unternimmt, wirb um 10 Uhr erwartet. Um 12 Uhr soll bie Ruci,ayrt erfolgen. AIS Lanoungsplatz bienen bic großen Laynwiejen nörblich ber Staot zwischen Marburg unb Werba. X. Hanau, 2. Mai. DaS der Stadt Hanau zu- gefallene Vermächtnis des verstorbenen StadlralS unb früheren Bljoutenefabrikanten Boehm, baS den 9iamen .Cäsar Löhm-Stislung3 führen soll, wird auf etwa 400000 UJlart geschätzt. Die Zinsen sollen zu gemeinnützigen Zwecken Berivendung finden. Cuftjclpnatyrt, Fliegerunfall in Frankfurt a. M. Frankfurt o. M., 2. Mai. Heute früh ilt ber Aviatiker Robert Sommer, ber Dom Rebstock mit seinem Einbecker einen laufuicfl unternommen halte, infolge Versagens bes SeitenfteucrS aus einer Hohe von zehn Metern ad gestürzt. Er erlitt l o) ro e r e innere Verletzungen uno rnutzle ins Kranken- haus gebradjt werben. Berlin, 2. Mai. Ter Siemens-Schuck ert-Ballon, der mf dem olugvlüb Biesoorf heule vormittag auigcuicgen war, beginn über KaulSborf plötzlich zu finken und prallte auf den UtDboben, bau bas redste Höhen st euer und bie Schrauben oer vorderen Goiidel zertrümmert würben. Johannisthal, 2. Mai. Heute früh ist ber Flieg» Hösli seinen Verletzungen erlegen. > -......- ' J ’S dum Untergang Oer „Texaz". Konstantinopel, 2. Mat. Der Ban von Smyrna bezeichnet die Behauptung der geretteten Rtannjchaft der .Texas^, daß der Unfall deS Schiffes nicht durch eine Mine, lonoern durch eine Granate verursacht worden fei, all unbegründet. Er fügt hinzu, bau Dampfer der Schiff. lahrtB-Geseklfchaft .Hadschi Daud^ >m Glauben, daß keine Birnen gelegt seien, wiederholt die Vimenlmie passierten. vermischte». • T ie Untersuchung bei „Titanic"-UnglückS hat am Miliwoch in London begonnen. Lord Mersey, Der Vorsitzende deS UnterfuchungSgerichtS, eröffnele die Verhandlungen mü einer Sympathiekundgebung für die Verwandten Der Op>er. Sir RufuS Isaacs erklärte ai6 Vertreter des HandetsamtS, Die Untersuchung muise sehr sorgfältig und eingehend sein. Sechzig Anwälte vertreten Die venchiedenen Jmerefien. 'Rach Beendigung Der Erviinungsformalilalen wurde Die Verhandlung auf morgen vertagt- kL E i n Massengrab fossiler Tiere, da» an Ergiebigkeit bem beutsch-okairilanischen Fundorte Tendaguru an- jweinend an die Seite gestellt werben kann, wird gegenwärtig ui Kalifornien, nur wenige Kilometer von LoS-AngeleS auSgebeutet Tort beunbet sich auf dem Grund unb Boden der La-Brea-öarm em merkwürdiger Asphadiee, der dort schon seil un- gezuh.ten Iahnauscnben oder ^ahrmüiwnen vorhanden war. Sioch beute kann man sehen, wie Ziere in ihn foineingeraten. 2« Wuib überschüttet chn mit einer dünnen Sanoschicht. Dünn biiod baS Regenwaiser große Lachen auf chm, und jedes Tier, ob Landtier oder Voytt, Daß Dort trinken will, wird inroeigeriid) von Der -ahen Masse seitgehalien und admahiich verschlungen. ES und Dort Durch DaS Miueum Der kalifornischen Hauptrniot, ba» College unb bie höheren Schulen gemeinsam Au-grabungen aus- Geiflhit worben, bie viele taufenbe von einzelnen soi(den ünodxn und zusammenhängende Skeierteile ans Licht gefördert haben. Im ganzen find bisher 10—12 Tonnen Knochen irtigdegt worden, von Denen jedoch nur wenig bat gesichtet werden iontien. Ein paar vyrwelttuher ÖtaubUcMe Saodzahutteger ^MMhäLrohusj Seine Durchlaucht kk'ne Erlaucht tefon. vreincr, Äuchdi M*. Die-, Bankdirett. «■melius, ^ciueorönelft ofnöt, Äiirgermeister, Hu Jh’. »oiumcrzimrat. Geh w«er, Äankdireltor. 4 *ail9-uücr^n tQ°5Qböcorbnetl I Ifti < 4D3|Wer, 9luer j Su'lflwtl NachKm bereits m ! lunqcn enifldeilet wotben X« pr't'ote Miel us ilolektorot Leiner Konisch rcutschcs Sicichc-tomitee rikilirzritim Gangbcfindlichk Bestichnling ,9ialional ?j5 :Tieid]§fomikc ifi bem schon in der lokalen Prc rnb Shmimer 94 ooni 22. rgngtnet Landpoft — zull der hohen Bedl deutschen Znleressen, so . e in sämtlichen übrigen Te -I rzeichncte Arciskomite njfruflen Geldsaiuinluiigen Stldspcnden durch eine gent ...i Lammctstclten werde ,:.wben, tätig sein: Tie Geschästssle des Grünberger Anze innerhalb des Kreises Bank für Handel und Gießen und schließlich Ter Tag, an dein । ;1, soivie diejenige Stellt < cqLWnen Gelder abz ^ruilich btlauut gcgeb 5 m Äbb < $il Kiew q. AN hol., Ersten ' tW -« Teil des - •- fiel ew • r.pfcr vE" ,-.scha^ TS- ‘'n ärKnea andere L ;.>manten tön Ma ttlinoe«^ '\7jlt e gemeßen, v S an tfi * 1«ft a 11 verlor aus Mnj. et6| “0 Rom 13270 tirdien. abzugeben. 3269 3261 Lteinttrane 9m. |3nm ßinfoijitrtn aablung. I wirb ein tuu-nger 3»ann 3 Zimmer MÖBEL 0 Emil Karn, Schulstrafsc W Vertreter I , Ä Geil. Offerten unt U. ÄVUMje »u UClIIl. ttCOCC ■CtCOHC 10. äOGtschneiiier u.li ags jöneider 2naiu> MWH5W lunne.i luiort i.nitcieiu , ^”2“eeni>ullV“■ ebvAeu n.nlPi n.PlltPT 1 JlüCttV -oteiWlJ- o. -v-COloCH zwecks -oteninj. ö. Lehrzeit 1> ugcutoroH, Ttaaleuuetfter, 4'o r.oro-ttniagc "ad. lÄwl >ÄÄÄ Uiuen 1 ■-‘üoe Sno-Anlage, z. 1. tiuiu jucut !tilb. oiicu, Schreinerei, fleDl # it;tlncn .iiirrelt **■ ■ I 4C)rijtL ringev. mit Preis u. iöaD^iauUciui,oüi1ien|rt.lU von eu ", 1 ■■ i^'JÖ (ui Den Wieg. Anz. erv. ß-1W Kirclutr. Id. 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Tircktion der Heil- und Bflcgc » Anstalt Gteffeu. duticruiuicitaurif uuotvroBuauo.uua iucut für vyieiseu unu ilmgcgenO tüchtige, oei der Landtn.iüich. unöt>uuiualterngui cinoeiuyrie &s /» abzugeben von -OlUrvlli rebbuüniarbig. Italien., schwarz. Minortas, gelben Orvingtons. 2153 Lchiffcnbcracr Weg 21 L Kleine Lageschronik. In Anhalt «Westfalen) ist am Tonnerstag im sogenannten inlercn S6 loß des Fürsten Salm»-Salm Feuer auoqcbrorfrn. ?.m Feuer fiel ein Teil des Dachstuhles und des darunter behnb ul;en Siockirerks zum Opfer, wahrend das vordere Schloß, das on (> !i Herrschaiten bewohnt wird, vollkommen unversehrt blieb 2ie kostbaren Kunst schäve, darunter Gemälde von Murillo, 2ürer und Rembrand sowie von anderen großen Meistern wurden aer eitet. In den Morgenstunden wurde der Brand g c» -scht: Personen wurden nicht verlebt. Auf dem Rhein erfolgte gestern ein Zusammenstoß mischen dem mit Fahrgästen slußauswärts fahrenden Dampfer Riederwald" und einem Fährboot Ter Dampfer wurde cerart beschädigt, daß er das User aufsuchen und die Passagiere mitber an Land setzen mußte. Zn Berlin wurde der Rechtsanwalt Dr. Fritz Ehrhardt, t.'isen Bureau und Wohnung sich in der Friedrichstraße befinden, unter dem Verdeckt des Betruges und Meineides Der'aftet. Im Nachlaß des am 28. Avril an Atropinvergift tng verdorbenen Pfarrers a. D. Lieber in Wilmersdorf wurden Diamanten und andere fioftbarfeiten entdeckt, die einen Wert ton einer Million Mark repräsentieren. In Tuttlingen (Schwaben) wurden am Donnerstag früh t; & r a b Kälte gemessen. In den Gärten wurde großer Sck-adcn angerichiet, besonders an Frü.iobst. Ter 21jährige Muntum^t i..zter Dralls vom Füsilierregi- ment in Rastatt verlor auf einer abi'chüssigen S raße Die Gewalt über sein Rad. Er stürzte in einen Bach und erlitt einen schweren Möol. Zimmer| fi Gest. Cncnen unter ———> । ( *)%.> fr. M. au M üiüUUCHCu jlüiuli'i >’< -Jiu6oir.iv.one, 31üM hltnttiirahc az i. r. neavolelanijchen Gewässern sich b Notiz. Petersburg, 2. Mai. im ganzen 5924 Arbeiter. Zu kommen. Tie Arbeiter, welche Arbeit wieder ausgenommen. 10— 20 M.tügl.Bcrd. durch leichte oauriruiiüiiciL Diotu. giüiiv. veiur.veuicu, u/üu* ocim p»uor-orul«. b“,« Büdiertifd). — Tas „Denka Kursbuch" ist als erstes vollständige- Kursbuch nach dem alphabetischen Prinzip ungeordnet. Jeder wichtigere vallepuntt mit feinen Verbindungen ist ohne Inhaltsverzeichnis, ohne Karte, ohne Suchen, sofort auizuschlagen. Um Verbindungen für weite Wege leicht übersichtlich darzustellen, sind bic Fahrpläne in eine kurze Auszugsform gebracht. Daneben bleiben natürlich die vollständigen Einzelpläne begehen. Ganz besonderer Wertschätzung werden sich die sogenannten „Tcnka- Dldne"*crfreucrt, die genau ausgearbeitete Reisewege zwischen toich- tigen und rocitau6einaiu)erl.ege .dch - rten sind. E.n S.aüons« Verzeichnis, wiederum unter alphabetischer Ausführung der ein» -einen Strecken bei den Orten mit mehreren Fahrplannummern ergänzt bad Werk, dessen Uebersichtlichkeit noch durch eine* klaren, deutlichen Truck unterstützt wird. tanetoni™ fertigt stet- in groß. Auswahl ftotlßtnntr,6tni6tl6tiii Großes Laaer in Haften ______und Räder. 1169 Recbtskonsuleol Karl Stoppel SonnenftraßeSl Jet.634 eri.ytat in Rech,Stachen, emo- stehlt sich in Anfertigung von Gesuchen, Steuerdeklaration. Forderungsbeitreibung, Auf- ueUuna v. BermögenS-Berz. und Vertretung in Erv- schafisfachen vor Gericht. Sprechstunden auch Sonn- tags von 0—2 llbr. Beitel und Pitetermo kaufen Sie billig u. gut bei l“*4 lug. 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Mai ös. <)s., vormittags 11 Uhr, geöffnet. tick'/» Lieferfrist 14 Tage. Zu» fchlagsfrnt 3 Wochen. Wetzlar, den 2U. Avril 1912. Kgl. EifenbahnbetriebSamt. anoeiiueiL Äicüung geiuuji. Vanonaoiaicn ueuoL0uflt. '4>eniiou iui «vaufe erwunicht. ^lyiuiu smticuoie unt. u3öoö an oe.i is-le.zener rrnzclg. erb. teinf. oruuicin, 21 o- alt, in auer Hausarbeit ver,ert, ,uch. ^teue uiueiieieui -vauie. Anerk.gut.Privat-Mittags u.Abcndtifch. Wetzl. Weg 13, nächn Bahnhof u. Klinik. 1"-^ I I mzUtfe, WaMchfuhrcn Geplkcktraneport. Adolf Best, Plockstraste 2. Eigenes Fuhrwerk. !«»« KK A;-KüZ klappen ;.et len rvei rniS11^ bcn iyörirpr « Isen. T dah. ■düng in I/.^ur Jiiutt ■llt fSon l»k -“-fiat Lnterrl ht (lto tn Frauzoniw, Englisch, otahennuj, Grammatik, >ionucriatu>n,iiortciyoub. Leberaetauugen: Frauzoin«, ungliidj, Ftalreunch, svaunw, lite- rarlicv, tcaju., rommcrztell kjt’iie uuiPieyt. L. nöüicr, Marb.Str.2/,vaite,t.d.iriekt. Grändl. 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Bei der hohen Bedeutung, welche die Entwicklnng deS Fliigwesens für die deutschen Interessen, sowohl im Frieden wie im Kriegsfall, beugt, hat sich, I wie in sämtlichen übrigen Teilen deö Landes, auch für den hiesigen Bezirk das l unterzeichnete Urciskomitee zu dem Zweck gebildet, die bereits int Grouberzogtum | eröffneten Geldsamnilungen mit Nachdruck zu fördern und die Entrichtung der ;i Leldspenden durch eine genügend große Anzahl von Saimnelstellen zu erleichtern, j! RlS Sammclstcllcn werden, wie tn dem allgemeinen Aufruf bereits hervor-, u gehoben, tätig fern: Tie Geschäftsstellen deS Gießener Anzeigers, der Gießener Zeitung, des Grünberger Anzeigers und der Hungener Landpost, die Postanstalten innerhalb des Kreises, die hiesige NeichSbanknebenstelle, die Filialen der Bank für Handel und Industrie sowie der Mitteldeutschen Ereditbank zu Gießen und schließlich die Bürgermeislereien deS Kreises. Der Tag, an dem die Sammlung als geschloffen angesehen werden soll, sowie diejenige Stelle, an welche die bis zum Schluß der Sammlung eingegangenen Gelder abzusühren sind, werden vorn KreiLkomilee demnächst öffentlich bekannt gegeben werden. Das Kreiskomitee: Seine Durchlaucht Fürst Carl zu SolmS-HohensolmS-Lich, Lich keine Erlaucht Graf Wilhelm zu SolmS-Laubach, Arnsburg. Bayer, 'Mittelgroßer, gut erhaltener liiöidimnt ÄÄ 3211 an den Giesi. Anz. erbet. 0383bi Eis. Gartenpumpe, gebraucht, zu tarnen gesucht. v. Benner IL, Schützemtr. V ftinö.’Sporlnjagcn gesucht Zu ersr. Ltiolkeug. 16. 'J'M Junge 3agdhunde 3 Monate all. hervorragend. Abstammung btlL abzugeben. Germania Bruuncu, Dorheim lOberheffen-. 13272 Mercerie! Ein in der Umgeg. befinbl. Mercerie-Gejch., vorzügl. geeignet für alleinsteh. Tarne, welche Butz verjt., äußerft preiswert zu verlaufen. Preis evtl. Mk. 3000-4000. Schriftl. Angebote unter 3263 an bcn Giehener Anzeig, erb. 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