162. Jahrgang Drittes Blatt llr. 53 Erfcheinl tLgttch mit Ausnahme des Sonntags. Die „riehener Zamllienblätter- werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Brei,blatt für dev Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlich«,! Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Txpeditton und Verlag: 5L Redaktion: HL Tel.-Adr^AnzeigerGreben- Samstag, 2. März tOK RstationSdruck und Verlag der Brühsischen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerri. 9t Lange, Gießen. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Sberheflen hcit Manövern genüge durchaus nicht. Weil wir den Bauer schütten wollen, wollen wir auch an dein Boden der bisherrgen Schuttzollpolitik sestbalten. An den Schuttzöllen sind auch di- Bauern interessiert: nach der eingehenden Untersuchung Lr. Robert Königs haben mehr als zwei Drittel aller hessischen Bauern Vorteile. Das ist auch in verschiedenen Eingaben auerkaunt worden, auch in Eingaben von Kleinbauern Diese Eingaben, die der Redner verliest, sprechen geradezu Bände. Lrottdem be bauptet die Linke immer das Gegenteil. Das Anwachsett untere Bevölkerung macht es notwendig, das; wir auch die Bauernbevolle rung vermehre«, deren Wirtschastsergcbnisse allen: der Teuerung der svlcischvroduktion begegnen können Man sagt: der Gros, grundbesitt bekämpfe den Bancrnbesitt und er rücke gegen diesen vor. Das ist jedoch unrichtig, z. B. bei uns in dessen rückt der Bauern stand vor, das Bauerngut wächst gegenüber dem Großgut. c e.i Kreise Friedberg-Büdingen mehren sich die kleinen Bauernslefl- und bei diesen bat die Sozialdemokratie keinen Boden gefunden Tas kann uns den Weg weisen, wie man die Sozialdemokrat i? ausschallen kann. Um Bauernland zu gewinnen, braucht man abe-- nicht bloß innere Kolonisation, sondern auch Urbarmachung der Dcdländereien und Hochmooren. Für unsere gesamte Vollswn schast ist ein gesunder Bauernstand von höchstem Werte. Die £m« delskammern von Bremen und Hamburg sagen ausdrücklich, i" die Stärkung des Inlandmarktes gerade eine bessere Lage i Handels herbeigeführt habe, und auch der Staatssekretär Delbr " bat bereits in den Debatten des vorigen Jahres das ausdrüc>l> ■ anerkannt. Wir haben die Krise des letzten Jahrzehntes m überstanden, weil wir einen starken Jnlandsmarkt hatten. Jede" falls hat die Schutzzollpolitik bewirkt, das; wir nicht mehr som i Volksgenossen ans Ausland abgeben müssen. In Amerika leb. Unzählige davon, und gerade dem germanischen Einschlag ver danken die Vereinigten Staaten und auch südliche, wie Chil ihren wirtschaftlichen Fortschritt. Die Landarbeiterfrage muß nn- anders behandelt werden, als die der Industriearbeiter. Tie ? duftrie arbeitet mit mechanischen Kräften, die Landarbeiter ab mit Händen. Das muß berücksichtigt werden, und die Le- möglichst auf eigener Scholle festgesetzt werden. Damit begeo:' wir der Sozialdemokratie. Das hat sic wohl erkannt, wenn ruft: Los vom Grund und Boden, wenn wir die Arbeiter r 1 lutioniercn wollen. Das Prinzip der Freiheit müssen wir gea über dem Bauernstand aufgeben, für uns ist der Freihandel ! Doktrin, sondern eine reine Zwcckmäßigkeitsfrage. Auch ge ; über dem Arbeiter wird das Prinzip der wirtschaftlichen F > ausgegeben durch die Sozialpolitik Nur für die Mittelschic! i das Handwerk und das Gewerbe will man noch nicht sorgen. leiden heute noch unter den Schäden, die ihnen die Gewerbefreib gebracht hat. Der Liberalismus hat ihnen gleichmütig <5tci- statt Brot gegeben. Die Gesetzgebung wirkte nach der Schablmi es wurde kein Unterschied zwischen Stadt und Land, Jndusiri. und Landwirtschaft gemacht, ebensowenig bei der Sonntagörn» und anderem. Das Handwerk schreit jetzt geradezu nach bcri allgemeinen Befähigungsnachweis gegen die Schmutzkonkurrcii die ihm die schrankenlose Gewerbefreiheit schafft. Was bishc. geschehen ist, sind nur Pflästerchen. Der Redner bespricht nun eingehend die von der Wirtschaftlichen Bereinigung eingebrachtc- Anträge, Heranziehung der Fabriken zu den Kosten der Lehrling- ausbildung, Schutz gegen die Monopolbestrebungen der Elektrizi • tätsindustrie und ihrer Landzentralen. Besteuerung der Waren Häuser und Mühlengroßbetriebe, reichsgesetzliche Regelung d Submissionswesens, Ausschließung ausländischer Hausierer. Selb ständige Einzelexistenzen sind das, was das deutsche und christlich- Ideal lhochhält. Heute noch sagt der Liberalismus, b g - höhere, es den Sozialdemokraten hierbei gleich tun. Das wü die Regierung nicht dulden. Gegenüber dem Grafen Posad ? - möchte ich doch saaen, daß viele Beamte auch jetzt noch gai': mit Recht nicht zufrieden sind, weil für die Unterbeamten u'-d auch für . einen Teil der mittleren nicht genügend gesorgt u Auch darin bin ich mit Graf Posadowsky nicht einig, daß d. Revisionismus ungefährlicher ist als der Marxismus. Di.' glaubt an ein Wölkenkuckucksheim, und hofft auf den Kladd? radatsch, der andere revolutioniert die Leute. (Lachen bei den soz., Zustimmung rechts.) Er ist um so gefährlicher, als er bürgerliche Parteien zu sich herüberzuziehen weiß. Wir müssen ihn unterdrücken oder dabei zugrunde gehen. Ueberwundcn kann er nur werden, wenn mehr selbständige Existenzen geschaffen werden. Auch jefct bestreiten die Sozialdemokraten, daß sie das Privateigentum abschaffen wollen. Richtig ist, daß sie, seitdem sie das Land bearbeiten, diesen Punkt sorgsam verschleiern. Aber trotzdem ist es wahr, Bebels Schriften und der Breslauer Partei - tag geben einen ganz klaren Ausdruck darüber. Sie wissen eben. Daß die große Frage des Bauernstandes das Privateigentum sprechen wohl, von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit *n heißt es aber: Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein! (Unruhe links, Heiterkeit und Zustimmung rechts.) Von Freiheit und Gleichheit wissen sic schön zu reden, aber ihre Brüderlichkeit lernen die Arbeitswillig"! m dem Terrorismus kennen. Aber für die Agitation wird m: -t? 'Zukunftsstaat in die Rüstkammer gestellt. Tie Entwickl - ist dann alles, das Endziel nichts. Aber sie wissen auch nj.bt einmal,, was das Endziel ist. (Heiterkeit rechts.) Unheilvoll ist der Ernsluß der jüdischen Presse mit ihrer Massensuggestion. W - diese Presse noch in,den letzten Wahlkämpfen geleistet hat, übersteigt alles Maß. Es wird noch soweit kommen, daß diese Pre'ie das ganze Volk beherrscht. Wir haben ja heute hier schon ei indische Fraktion. (Unruhe bei den Soz.i Sie werden ja b-»" eine lüdisch-nationale Dolkspartei gründen können. (Erneute II; ruhe bet den Soz.) Nach den nächsten Wahlen stellen sie c: Ende^eine indische Schwadron aus. Stürmische Heiterkeit b den Soz. großer Lärm.) Durch diese jüdische Presse werden bi. schauenden Stände des Volkes gegeneinander getrieben und v lassen den „gemeinsamen Boden schassender Arbeit, um ihre eigen - Volksgenossen zu bekämpfen. Es ist bedauerlich, daß ein anee- Bcstandteil unseres Volkes, der schon übermächtig genug ist dreihundert Grotzinden beherrschen unser gesamtes wirtichaftli -.eben (Larrn bei den Soz. i —, io Unterstützung in unserem Val smdet und Vorschub erhalt, jetzt 40 Jahre nach.Gründung >- Deutschen Reiches. (Beifall rechts.) Reichskanzler v. Betlm: ■ ’ Vouweg hat die Parteien, die die Finanzreform habe.' ; Ulten, gegenüber diesem Ansturm der jüüisch-n Preise nicht . nügcnb unterstützt. Er hätte durch Aufklärung ihnen zu Hi!' kommen müssen, wir brauchen Au-'klärung. (Sehr richtig! rech, arm bei den Loz., Bei Ihnen ist allerdings alle Äifkläruna vergebens, mancher lernts nie. (Zustimmung.) Tie Aufklätti- war notig gegenüber dem ungeheuren Volksbttrug und zwar du-- die Regierung ^ie mußte über di? Bedeutung der St -rv G- ■ imo die wirtschaftlichen Verhältnisse das Volk auskiärcu Heu' r!» e-5,?'0llcicht fäon zu spät, nur dank dieser jüdischen P; GöciTail..) xie Sozialpolitik soll die Förderung des Aufstieges der Meinen nach oben sein, für die Sozialdemokratie ist es die ,— Preußischer Generalleutnani Dacmcister: 1 Die Pensionierungen erfolgen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Daß Offiziere länger gehalten werden, als ihre Dienft- fähissicit erlcmbt, das findet nicht statt, das möchte ich ausdrücklich konstatieren. (Lachen der Soz.) Der Oberstabsapotheker hatte ein klagbares Recht; er ist nicht etwa gehalten worden, bis er zehn Jahre gedient hat, um dann das Pensionsrecht zu bekommen, sondern er hatte tatsächlich eine nachgewiesene Dienstbeschädigung. Auf Grund dieser hätte er fchon- vorher ausscheiden können. Die Pensionierung , von Apothekern bat im Grunde genommen mit Apothekenkonzcssionen nicht? zu tun, die Heeresverwaltung hat ja gar keinen Einfluß darauf. Darauf zu warten, sind wir nicht berechtigt, und wir tun c5 auch nicht. Für das Ausscheiden ist erforderlich der Nachweis, daß eine gewiße Felddienstfähigkeit nicht mehr vorhanden ist. Die Beamten brauchen nicht volle Felddienstfähigkeit deS Kommandanten zu haben; die Beamten, die ins Feld mitrücken, müßen aber die Fähigkeit haben, längere Märsche und Entbehrungen auSzuhalten. ' w < Dieser Apotheker hatte ein erhebliches Ohrleiden, daS ihn felddienstunfähig machte. Daß er gewartet hat, liegt nicht daran, daß er mit der Konzession rechnete, sondern die Militärverwaltung hat den Zeitpunkt des Ausscheidens selbständig bestimmt. Ich muß die Militärverwaltung gegen den Vorwurf schützen. Ich bemerke, daß sämtliche Apotheker, die wir haben, inS Feld ausrückcn müssen, daß niemand zu Hause verwendet wird; deshalb ist diese Dicnstsähigleit notwendig. Also, ich wiederhole, nach Ansicht der Militärverwaltung lag ein klagbares Recht vor, und die Angelegenheit steht mit der Konzession in keiner Weise im Zusammenhang. Abg. Erzberger (Zentr.): Glauben Sie, daß Ihre Ausführungen auf uns "einen größeren Eindruck machen, als auf den Rechnungshof? Ter ist doch gewiß gewohnt, noch größere Brocken hcrunterzuwnrgen, alS diese geringen Pensionssummen. Es must doch etwas mehr dahinterstecken. Wir kennen ja die Einzelheiten der Fälle nicht, wir wissen nur, was. der Rechnungshof uns mitteilt und haben allen Anlaß zum Mißtrauen. Tic Rech-.'.uugskommission wird sich ja alle Akten und Materialien vorlegen lassen, dann werden wir sehen, ob der Rechnungshof wirklich ein übereiltes und nicht- begründetes Urteil abgegeben bat. Ter Redner erörtert den Fall des Apothekers weiter. Wie kann man einen Mann, der schwerhörig ist, noch neun Monate lang im Dienste halten?, ' ' * Schahsckretär Wermuth stellt gegenüber . Erzbergers Beschwerde fest, daß die Rechnung schon längst fertig gewesen ist, aber auf ausdrücklich.'a Wunsch des Vorsitzenden der R echn n n gs k o m mi s s vo n dieser wegen ihrer Ucberlastung einstweilen nicht borgclcgt lunr. Im übrigen wird durch das neu eingeführte Verfahren ja eine wesentliche Beschleunigung eintrcten. Preußischer Generalleutnant Bacmcister: Der Rechnungshof stellt die PcnsionSfähigkeit in Frage, weil er der Ansicht ist, daß cs zu weit geht, von einem Militärapotheker unter allen Umständen eine Jo uneingeschränkte Fclddicustiähigkeit 3U fordern, wie es in diesem Falle geschehen ist. da bei einer Mobilmachung nicht alle Miljtärapothekcr auSrücken. Das ist doch der Kardinalpunkt: Ich habe ausgcfübrt. daß tatsächlich alle mit- gehen müssen. Tie Einzelheiten werden ja später in t*>r Kommission erledigt werden. s .1 Abg. Graf Posadowsky (toilb)r Vch will auf diese Fälle nicht weiter eingchen, sie werden ja Gegenstand der Prüfung der Nechnungskommission sein. Aber eins möchte ich doch sagen: Es kommt wiederholt vor, daß Herren, die aus Reichsfonds ihr Gehalt beziehen, nicht mehr die Neigung finden, weiter zu dienen. Es kommt ai'.ch vor, daß Personen, die aus Ncichösonds ihr Gehalt beziehen, durch äußere Verbindungen in die Lage kommen, zu glauben, ihre Tätigkeit außerhalb des öffentlichen Dienstes besser vcrivenden zu können und ganz außerordentlich gcwinnrciche S t e l l u ng en ein- nehmen. (Sehr richtig.) Ich habe gar nichts dagegen, wenn jemand glaubt, nicht mehr weiter dienen zu müssen, sondern Pri- vatmann zu werden, oder einer Privaltätigkcit seine Kräfte zu widmen, daß er a u s dem R e i ch s d i e n st a u s s ch e i d e L Ich halte es aber für vollständig unzulässig, daß ein solcher Mann, wenn er noch dienstfähig ist uno namentlich so fähig, daß ec andere großartige verwickelte Aufgaben erfüllt, eine Pension auS Reichsmitteln bekommt. (Lebhafte Zustimmung.) Gerade für eine Verwaltung ist es absolut notwendig, daß die Verhält- misse durchaus durchsichtig sind, und daß man der öffentlichen Mei, nung keinen Anlaß zum Mißtrauen gibt. (Lebhafte Zustimmung.) Eine zweite Frage: Herr Erzberger hat hier eine Reihe von technischen Fragen über die G e st a l t u n g des Etats erörtert. Es genügt nicht, daß man den Etat aufstellt, auch nicht, daß man in der Rcchnungskommission die Rechnungen prüft, sondern für ein großes Gemeinwesen, wie daS Deutsche Reich, ist auch ein Komptabilitätsge s eh notwendig. (Zustimmung.) Es müssen Grundsätze festgestellt werden, nach welchen der Etat nicht nur aufgestellt, sondern auSgcführt wird. (Zu- stimmung.) Das ist eine absolute Grundlage, nicht nur für dir Regierung, sondern auch für daS Haus. Selbstverständlich muß eine große Verwaltung, wie die Heeres-, die Marine- und andere Veraltungen bis zu einem gewissen Grade in der Ausführung des Etats freie Hand haben; man würde geradezu die Initiative, die Energie dieser Körperschaft, die geeignete Benutzung günstiger Augenblicke lähmen, wenn man ein derartiges Komptabilitätsgeseh so konstruieren würde, und aus kleinen Gesichtspunkten Bestimmungen hineinbräckte, die diese großen Verwaltungen in ihrer Tätigkeit lähmen. Aber andererseits müssen für die Verwendung der Etatsmittel gewisse große allgemeine Grundsätze fc'tgclegt werden, und wenn man in Preußen ein Komptabili- tatsgesetz fertiggebracht hat, so muß es auch im Reichstag möglich sein. Ich wurde also dringend bitten, daß das HauS bald Gelegenheit hat, mit weiser Mäßigung, mit Berücksichtigung (I« rr .et$§’ntcreffcn ein Komptabilitätsgeseh zu verabschieden. ^Lebhafter Beifall.) -x^)ie Rechnung geht an die Rechnungskommission. Der Efaf des Reldisamfs des ünnern. (Dritter Tag.) Inzwischen sind auch einige Initiativanträge der Volks- Partei in Etatresolutionen umgewandelt und zum Gebaltsrircl des Staatssekretärs gestellt worden. Die eine ersucht den Reichs- kanzler auf eine Regelung des Submissionswesens hinzu- wirken, eine zweite um tunlichst baldige Verlegung eines Gesetz- entwurfs zur Sicherung und zum weiteren Ausbau des K o a l i - tionsrcchts. Eine dritte Resolution, die zum Kapitel des Reichsgesundbtttsamts gestellt ist, fordert eine Regelung der Ar- beitsveryältnisse des Krankenpflegepcrsonals. Abg. Dr. Wcrncr-Gießen (Wirtsch. Vgg.): Unsere crite Sorge muß den Bauern gelten. Tas Ergebnis ihrer Arbeit itebt in keinem Verhältnis zu der von ihnen geior- derten Arbcit-lcistung. Wenn sie angemessene Preise für ihre dr.oduktc fordern, ,o schreit man über Fleisch- und Brotwucher r Ja rm Gegenteil der Meinung, datz den Bauern die Arbeit erleichtert und geschützt werden muß, §)ie Entschädigung z. B. bei sachen. Abg. Noske (Soz.), sterei Huvzu iets-1 Karns icn r v. 11-20 Jahr. Einjährige. ifm. Ausbildf.L tov. 16-30 Jahr, inten Nevbiutii. te Verpflegung iktor A. Hur, Mb. Deutscher Reichstag.' 17. Sitzung, Freitag, den 1. Märß. i «lm Tische des Bundesrats: Wermuth. Dr. Delbrück. Caspar. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten. Auf der Tagesordnung stehen zunächst Rechnungs- Württcmbergischer Generalmajor F. Graevcnih': ' t Der Offizier ist vollkommen zu Recht zum Rittmeister ve- fordert worden. Er hat niemand übersprungen, im Gegenteil, em jüngerer hat ihn übersprungen. Er war zum Marstall kam- mandiert, hatte eine Dienstbeschädigung erlitten; diese aber war nicht derart, daß ?r von sich auS etwa Veranlassung ge- nommen hätte, den Abschied ßu erbitten; sie war wohl auch so, daß er wohl in der Lage gewesen wäre, noch lange Zeit Dienst zu tun, wobl auch in 5er Stellung des Eskadronschefs, wenn er sich euch wahrscheinlich Schonung auferlegt haben würde. Immerhin ,'iatte dieser Offizier selbst gar keine Veranlassung, seinen Abschied i erbitten, ehe er sich die Pension eines SchNxidronschefs verdient. (Lachen im Zentrum.) Andererseits hat die Militärver- Haltung ihn nicht zum Abschied zwingen können. Die württeui- | bergische Militärverwaltung war vollkommen überzeugt, zu recht gehandelt zu haben. Trotzdem ist sie, nackdem der Nechnunas- [ M Bedenken erhoben hatte, entgegengekommen« i»V M tberen®?5 seine nW > M vorgeM nur Mou lnt nach ft.-. « und E/°Nwtl^. W veG- million* JjJ ^ngen, benta fe Gebote « werden, h durch btBSki 'st mit c . .„Der Redner gibt eine eingehende Darstellung der beiden ^allc, die auch schon der Abg. RoSkc kurz erwähnt hat. Der eine betrifft die preußische, dcr andere die württember- ttische Militärverwaltung. Ein preußischer Stabsapo» l h e k e r wurde am 1. April 1907, nach genau zehnjähriger Dienstzeit wegen nachgewiesener Dienstunfähigkeit mit Pen- sion verabschiedet. Neun Monate vorher hatte er um eine Avothekenkonzession nachgesucht und sic erhallen. Er schied aber aus der militärischen Stellung nicht aus, sondern trat erst unmittelbar nach Ablauf der zehnjährigen Dienstzeit in den Ruhestand. Die Militärbehörde selbst hatte das Konzessions- aesuch an den Oberpräsidentcn weitcrgegebcn, mußte also wissen, daß der Mann wcggeht, unb trotzdem hilft sic mit zur E r - schleichung der Pension. (Lebhafte Zustimmung bei den Soz.) In Apothekerkreisen klagt man ohnedies über die B e - vorzugung der Stabsapo iheker, die früher Kon- Sessionen bekommen: welche Erbitterung muß es erst Hervorrufen, wenn man hört, daß man so einem Mann dann noch die Pension sein ganzes Leben weitergibtl Felddicn st Unfähigkeit wird als Grund angegeben; es braucht aber doch nicht jeder Apo- theker im Ernstfälle auszurücken. Der zweite württembergische Fall ist ganz ähnlich. Ein Oberleutnant, dcr in den Marstall kommandiert ist, wird gum Rittmeister befördert, nackidem er bereits im Marstall Dienst getan hat, und erhält die höhere Rittmcisterpension. i(Zuruf von den Soz.: Tas passiert nicht nur in Württemberg!) — Das weiß ich. Der Rechnungshof schließt aus diesen Tatsach, rmd auS dem Umstand, daß er wegen einer nachgcwicsenen Dienstbeschädigung zur Ernennung als Rittmeister nicht in Aussicht genommen sein konnte, aus eine unzulässige Mehr- velastung des Pensionsetats. Solche Fälle verursachen weit mehr Erbitterung im Volke draußen, als manche Herren am grünen Tisch in Berlin es ahnen. . „• - . .... , rügt eine Reihe Etatsübcrschreitungen. Abg. Erzberger (Zentr.) stellt im Gegensatz zum Vorredner einen g'ewal- tigen Fortschritt aus dem Gebiet dcr Etatsüberschreitungen im Sinne der ReichStagswünsche fest. Württembergischer Bundesbevollmächtigter, Generalmajor v. Graevcnitz: ' Herr Erzberger hat die.hohen Kosten der ivürttern- bergischen Manöver im Jahre 1910 bernägelt. Ich habe selbst an diesen Manövern teilgenommen und weiß, daß alles geschehen ist, um die Kosten herabzusetzen. Aber das Gelände war überaus frühzeitig bepflanzt worden, dann wurden auch einige Nachübungen notwendig. Infolgedessen waren die Kosten höher, als erwartet wurde. Im übrigen ist eine Erhöhung dieser Posi- Hon beantragt, wenn das erreicht ist, werden im nächsten Jahre auch unsere Rechnungen stimmen. (Heiterkeit.) Die Rechnungen gehen an die RechnungS-Kom- Mission. Bei einer weiteren Rechnung über daS Jc4 einer normalen dritte. Diese 3 den Pflanzen notwendigen Nährstoffe müssen also rvu in den früheren, so auch in diesem Jahre zur Erzieiung b.hcr Ernten dem Boden in hinreichender Menge zugesuhrt weidcv. Gerade in diesem Frühjahr kommt es daraus an, die Sch'-^'N des Jahres 1911 durch eine kräftige Düngung nach Möglichteit wieder aufzubessern. stcotwendig ist neben der üblichen 5tid|i0|p und Phosphoriaure-Tüngung auch die Anwendung von 1 3ir 40°o igem Kalisalz pro Morgen, um den hohen Ansprüchen ou Pflanzen nach diesem Nährsioff zu genügen. Dadurch ist die Vogelsberger Zucht sehr gehoben worden. 1889 bis heute wurden 213 Bullen in Zuchthöfen gezüchtet Tie Zucht- Höfe haben ihre Aufgabe erfüllt, ihr Fortbestehen ist zu wünschen. Es bestehen noch Ziviefalten und Bingmühle bei Lauter, eingegangen sind Lberseenerhof, Homberg, Eschenrod und Engelrod. Bullenstationen sind feit 1899 vom Provinzialverein errichtet und zwar in Orten mit guten Viehbeständen, es sind 7700 Mark da.ür vorgesehen. Ein Hochwertiger Bulle kostet 2000—2300 Mk. Es wurden in den letzten 18 Jahren 166 Bullen und 119 weibliche Tiere eingesührt, die Ankaufssumme betrug etwa 116 000 Mark. Für Viehmärtte sind 1400 Mark, für Jungviehiveiden 4445 Mark vorgesehen, man hofft, daß in etwa 3 Jahren die Weiden sich selbst erhalten können. Tie Rindviehzuckst erfordert insgesamt 83 600 Mark. Bei Punkt Geflügelzucht spricht Sekretär Schwarz sein Bedauern aus, daß die Landwirte diesem Zweig noch nicht die wünschenswerte Fürsorge zuteil werden ließen.^ Tie Zahl der Geslügelzuchtvereine m Lberhessen ist auf 125 an gewachsen. Für die Zuchtstationen sind 3000 Mark vorgesehen, es handelt sich um Zuchtstationen ftir landwirtschaftliches Nutz- geflügel, der Bruteierbezug ist den Landwirten sehr erleichtert. Für Hebung der Schafzucht und Freilassung der Straßenböschungen sprechesi Weil- Lang-Göns und Müller- Neuhof, bic_ Ausführungen finden lebhaften Beifall. Man hofft, daß die Schafzucht bald wieder aufblühen würde. Seit 3 Jahrzehnten ist sie zurückgegangen. Jetzt bemüht sich die Landwirtschaftskammer um die Hebung der Schafzucht, sie hat Zuchtstationen angelegt und die Schafe zu Schauen zugelassen. Die stark besuchte Versammlung, die kürzlich hier tagte, zeigte das große Interesse der Landwirte für die Schafzucht. Die Kammer will im März in den 6 Kressen Ober Hessens Schafzüchterversammlungen abhalten, um die Wünsche kennen zu lernen und Material zu sammeln. — Weiter hielt Professor Tr. Gisevius einen Vortrag über das Dem- zinskis che Verfahren und dessen Erfolge beim Getreidebau. Es handelt sich dabei um die Reihen- und Behäuselungs- tültur bei Getreide. Ter Vorsitzende schloß mit Tankeswomi' an die Redner die anregend verlaufene Versammlung. ligebote: i. D., 1 iftorenc: »Mein; kterbefäll ; Rentnerin, 6 '1 Jahre alt an Rh-'inh:ss:n. Ter Redner erläuterte bann die Verwendung der Gelder für Oberhessen, es sind voraesehen für Wandervor- träge 3000 Mk., für Buchführung 4000 Mk., Prämiierung kleiner Betriebe 1000 Mk., Haushaltungsschulen 9550 Mk., Landwirtschaftliche Zeitschrift 6500 Mk., Preisnotierungsstel'.e 880 Mk, Maschinenprüfung 1000 Mk., landwirtschaftliches Baute en 5620 Mark, Rechtsauskunftsstelle 2600 Mk., Obstgarten 4850 Mk, Landeskultur 18 800 Mk., Ausstellungswescn 15 000 Mk., fjinan^ hebegebühr 15 300 Mk., Kosten der Wahlen zur Landwtrtschafts- kammer 5000 Mk., Tiaten 20 000 Mk Darnach kam .Herr Weil aus die Ausgaben für die Viehzucht zu sprechen Für Hebung der Pferdezucht sind vorgesehen 32 760 Mk., Rindvieh zücht 83 300 Mark, Ziegenzucht 10 55J Mk., Schweinezucht 15 360 Mk., Geflügelzucht 6126 Mk., Schafzucht 800 Mk. Tie Foh^eneinfubr erfordert 5500 Mk., die Körungen 1500 Mk., Medaillen usw. 1000 Mk., Schauen unb Prämiierungen 3300 Mk., Zuschuß für Na also, nun hast du's auch ersahreu, 3BKH dasi Fand ächte Sodener Pkitkcral'Pm'titten leinen 1 .i 2iid) 8r taffen, der fle benutzt, u. daß iie aiiai in vcr iueiicii-.ii, - geradeztt Wtinder tim. Lu tmlt Ucmc nlc.it:, enb gemngeu, op* ■n gleich du ocitern (einen Ton in der Mcblc Unticit. u. da. «« du eben nur den Sodenern. Man tauft ,>avo achte Sodener ■kjfl für85Pfg. tn jed. Apotheke, Dronerte ob. Mineraln n"erodNp feini lasse sich aber unt. kein. Umstanden Nachahmungen autiwwlivei B-t in s ■ Lwina ■' MAB' Mdier W<1 ■ , *1 SR Bi in L' H beide Serene: M'- IM «ne Bjfii etto I -::n. Ver? , -7 nn sod ,-,'^ein^ »ne i-. ,t Vilbel" % Lberleh korben Li AiegelM ’ 'Minaßc r-jgtL 70 d, Nuchha ■•enriette B re:. Anlagen Die nach- A ppyfp ">nd am Sounta", 3. Mürz, 11)12, stehenden üvi nlv von 1; Unr bis iz um- nacm» 10 8 7,0 73 9,7 85 94 io.a 8,1 88 Gießen. Sterbefällc: ein .111. yrn Landmesser Walter in Wetzlar eine Tochter. Verlobte: Fräulein Marie Wilf er in Grebenau mit Herrn Konrad Meier in Endori. — Fräulein Anna Obermann in Eudorf mit Herrn Karl Metz in Bingen. — Fräulein Emma Rühling mit Herrn Ernst Merz, beide in Wetzlar. Vermählte: Herr Otto Llihl mit Fräulein Eleonore Knorz, beide in Wetzlar. Gestorbene: Herr Heinrich Mäser tu ctodheint. — Herr Wilhelm Reuther in Altenüadt — Herr Johannes öiausch in Slorndorß — Frau Luise Lieg'rieden, geb. Lameschläger, in Darmstadt. - Herr Heinrich Humagel in Seeheim. — Herr Johann Konrad Krallhöser IV. m Rennertehausen. — verr Salomon MoseS in Braunfels. — Herr Beter Weber tu Nieoerscheld. — Herr Joh. Weorq Krämer II. in Hommertshausen. — Herr Georg Volk, Frau Karoline Diesleriveg Witwe, geb. Wittig, beide in Weilburg. — Herr Jakov Köhlmaer in Haigcr. Frau Sara Blumeuield, geb. Strauß, in Marburg. — Fran Katharina Nemveger Witwe, geb. Hagner, Frau Justine Einol' Witwe, geb. Basiert, Frau Emma Rehm, geb Schäfer, sämtlich in Biedenkopf. Langsdorf. Aufgebote: Wilhelm Roth, Landwirt, mit Minna Klein- hirt, beide in Langsdorf. Eheschließungen: Heinrich Metzger, Landwirt, mit Maria Wilhelmi Spaar, beide in Langsdorf. sm N JUt fcEA 1-h.tt^''- i übet ö-t j*-1 Budxm^;/ baijern, 3,.;; ttlftt j|| La 'be ich K 3S2* "n luftig 9 bei ' » teilte 7 »tohmicrp; ■ onbroirti^., fey tta bl 'hrl, bie crgei 3038.). erschau M tingttidto toorben. [m. DicZch. "t zu toünjfa ’ti Santa, tu, ) unb tingtic; | lvereiit ernte , iinb 7700 jh »00-2500”! Nb 119 id;;„ 116 000 Am ibtn 4445 die Wcibrn j* ’rbtrt inSgqm spricht Stfc; esem jroeig m m ließen. & t aus 125 » rk vorgesehen, tf chastliches sehr nlejchtnt ttabenböjchunfl euhof, die 8* ba0 die Jahrzehnten d oirtschaslskm!« nen angelegt d ite Versaminle.' le bei Santo in den 6 jhtret :n abhalten, v. mrneln. - der bas 2t: > beim Beim) ib Behäuseliinp it Dankesworv nlung. lar. Sohn, Rudolf Konrad Karl. — 19. Dem Wagenfül-rer Heinrich 1$ t eine Tochter, Frieda. — 22. Dem Tapezier Karl Theodor jrf:fnbcrg eine Tochter, Minna Marie Lisette. — Dem Hilfs- ik s-ührer Otto Schneider ein Sohn, Ernst Otto. — 23. Dem f riwhn-Stationsschaffner Paul Bernhard Weskamp ein Sohn. tri Franz Hermann. — 24. Dem Taglöhner Ernst Friedrich ; iincr ein Sohn, Friedrich Wilhelm. — Dem Fuhrmann Wil- Irt Jacob ein Sohn, Karl. — 25. Dem Lokomotivheizer Georg er Stauß eine Tochter, Irene Martha Eleonore. — 27. Dem icchsler Wilhelm Walther ein tzohn, Hermann Johann. — Dem Oberlehrer Professor Dr. Richard Trapp eine Tochter. Gestorbene: Februar 25. Marie Jünger, 10 Monate , Mm Riegelpfad 36. — Erna Johanna Karola Ritzel, 8 Jahre , Dammstraße 42. — 27. Marie Friederika Heßler, geb. ibirnagcl, 70 Jahre alt, Alieestraße 26. — Heinrich Himmel- di, Kaufmann, 50 Jahre alt, Gutenbergstraße 25. — 28. Peter kichert, Buchhalter, 36 Jahre alt, Wetzsteinstraße 44. — Henriette Barbas, 75 Jahre alt, Asterweg 23. — Karl efjoan, Anlagen-Aufseher, 74 Jahre alt, Löwengasse 16. Alsfeld. Aufgebote: Februar 28. Johannes Flach, Malergehilfe p öligen i. W., mit Elise Schmidt zu Alsfeld. Geborene: Februar 17. Dem selbständigen Spengler ms Vagh ein Sohn, Christian Heinrich Sterbefä l l e: Februar 23. Katharine Heberer, geb. Oest- :tb, Rentnerin, 67 Jahre alt. — 27. Margarethe Weller, geb. , 51 Jahre alt. [ Aufgebote: Februar 23 Franz Joseph Hagge, Nadler, Wargarcte Münch, beide in Frankfurt a. M. — Ludwig jubcimcT, Landwirt in Diedenshausen, mit Gertraud Muth E!mskau'en. — Werner Articus, Apotheker, mit Charlotte I sch, beide in Breslau. — 24. Tr. Hermann Wchrheim, ' , ri.hrer in Hildesheim, mit Maria Schonebohm in Gießen. ‘ 26. Gustav Christian Georg Frank, Buchhalter in Gieß n. I t Katharina Kaiser in Haarhausen. — Adam Jünger, Lola- fc i.pbeiicr. mit Renata Tewald, beide in Gießen. — 27. Johann K ilod, Sck'losser, mit Elisabethe Rühl, beide in Gießen. — i; Heinrich Hempel, Maschinenmeister, mit Christine Katharine Ij sibctha Knielürg, beide in Gelnhausen. — Johannes Heinrich M-.hnri, Spengler in Altenschlirf, mit Pauline Auguste Bart- k n es in Frankenheim. — Heinrich Ober heim II., Bergmann k Lteinheim, mit Berta Paul in Lich. Eheschließungen: Februar 24. Heinrich Faulstich, ■tfget, mit Katharine Heger, beide in Gießen. — Adolf Schmitz, h j-mann in Leipzig, mit Marie Hirz in Gießen. — Heinrich knicf), Schutzmann in Frankfurt a. M., mit Apollonia Schwarz L i-ießcn. — 28. Hermann Römer, Schriftsetzer, mit Wilhelmine h tlmann, beide in Gießen. geborene: Februar 18. Dem Sergeanten Loren; Eifert Überall erhältlich. 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Zs., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen in den Distrikten Klause, Blockswald, Dürrloch, Schrei und Hundskvpf nachverzeichnete Holz fortimente versteigert werden. 2 Eichenstänune von 25—29 Ztm. Durchnt. mit 0.91 Fstm. 12 n u. 25 , n rf 2,31 „ 3 tyicbtenftämme u. W ,, „ „ 1,32 „ 349 Fichten-Derbstangen bis zu 19 m Vänoe mit 28,00 „ 15 Fichlen-RciSstangen 1 Raummeter Eichen-Scheicholz 2 „ Kiefern- 4 „ (vid)tetv „ 70 „ Eichcn-Knüppelholz 9 „ Micicr»- „ 40 „ Fichten- „ 880 Wellen Eichen Reisig 50 „ Asven-Reisig 200 „ LTieserN' „ 44 Raummeter Fichten Ztockbol;. ^^^inzeln zerstrent liegende Holz wird nicht vorgezeigt. Tie Busarnmenkunft ist aus der Strahe nach Dollar am Dutrtkt Dürrioch. Wieseck, den 1. Marz 1912. Der Bürgermeister. __S ch o m b e r. B’/s Rheumatische Schmerzen.Reissen, HeXenSChUSS. InApoiheken Flasch« M 1,20. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll nachstehend angeführtes 5^olz auf dem Submissionsweg verkauft werden: 30 Eichen-Stämme 4. Klasse 30—39 Ztm. Durchm. = 15,38 Fstm. 20 Eichen-Stämme 5. Kl. 25—29 Ztm. Durchm. = 8,77 Fstm. 52 Eichen-Stämme 6a Kl. 20—24 Ztm. Durchm. = 15,34 Fstm. 53 Eichen-Stämme 6b Kl. 15—19 Ztm. Durchm. = 9,95 Fstm. 1 Kiefern-Stamm 4. Kl. 25 Ztm. Durchmesser = 0,59 Fstm. 7 Fichten-Stämme 3. Kl. 30—39 Ztm. Durchm. = 9,29 Fstm. 17 Fichten-Stämme 4. Kl. 25—29 Ztm. Durchm. = 15,49 Fstm. 40 Fichten-Stämme 5a Kl. 20—24 Ztm. Durchm. = 22,30 Fstm. 324 Fichten-Stämme 5b Kl. 12—19 Ztm. Durchm. = 79,83 Fstm. 293 Fichten-Derbstangen 1. Kl. 10 und 11 Ztm. Durchm. = 36,42 Fstm. Schriftliche Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind für jede Klasse und Holz- yattung getrennt bis zum 9. März l. Js., nachmittags 3 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfindet. Auf Verlangen erteilt Herr Forstwart Zecher nähere Auskunft über das betr. Holz. 1566 Mainzlar, den 2. März 1912. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. toerls mit Firma liefert billigst die Brühl'sche Universitäts-.Buch- und Steindruckerei, Gießen, Schulstr. 7. fjofldampfer uoa Auskunft erhellen 5 NedStarLinieinAntwerpen, W Jullmann in Gießen, D7t Grabenstrabe 7. H. Klivvstein in Langsdorf. ^nupiwascnen; mit dem neuesten lelektrifchen Warmluft- Trockenapparat emvnehlt sich Hcrmunn Plank Wwc. Spezial : Damen - Frisicr- und Haar (ücichäfl Kavlansgasse 2. ?ie tfß nur 2 -.-Den^aus Srnügiing Ue Ak. steifes i SSOOO Ak. ÄusVcrHaefwegenllmzüä findet statt von 'Anfang März bis Ende Avril d. F Restegeschäft, Sonnenstr. 31 und zwar in Wtlichtn stoffen für denen, Tanten n. flinli — in nur guten Qualitäten — Sowie bunte».schvnrzeLtoffe fiirKonfirmanöen, Barchent, Bettücher, Bcttzcuge, Damaste, Bluiui, Flanelle, Handtücher, Hemdenstoffe, Schnrzennv' c. Spitrcn, Bänder uiw. L'j Frau Hildebrandt, Sonnenstraß^ 31. .^ener ,Hreiiblü Irayd* Ich habe mich als Nachfolger des Herrn Dr. Geriete in Londorf niedergelassen. 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