Ur 150 Zweites Blatt <62. Jahrgang Erschein! täglich mit Ausnahme deS Sonntag«. Die „siebener Zam.ltenblätter" werden dem LsHS |7 üy I X |g 5 RZ g ßE |7 3 .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS V 1 U, 1 H B Q tL, M, XvM E § Vi R &J8 tk, SL „Xrei,blatt für den Kreis Sichen" zweimal V II ~ ▼ «öchemllch. Tie ..Landwirtschaftlichen Leit' E w «rfcfjeinen monatlid) jraeitnaL General-Anzeiger sur Oderhessen Zreitag, 28. Juni M2 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UniversuälS - Buch» und Gtcinbnidereu R. Lange. Dießen. Redaktion, Exvedition und Tnicferei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. RedakNome^SIlL.reU'AdruAnte,aerDießen. politische Tagesschau. «he un» Geistlichkeit. Ein rechtskräftig geschiedener Bahn Arbeiter hatte tor dem Münchener Standesamt eine neue Ehe geschlossen. Tic Eheleute wohnten in der Gemeinde Untern heim bei Ingolstadt. Der dortige Pfarrer richtete Briefe an sie, in denen er ihre Ehe als bigamisch, als sündhaftes und äraerniserregendes Verhältnis bezeichnete, sie zur Aufgabe der Gemeinscliaft aufforderte und mit kirchlichen Strafen bedrohte. Auf einer Briesadresfc be- zeichnete er die Ehefrau nur mit ihrem Mädct>ennaincn. Nun stellte der Gatte Klage wegen Beleidigung. Uiiglaub- licherweise wurde jedoch der Pfarrhorr vorn Ingolstädter Schöffengericht freigesprochen, und gegen das Urteil der B e r u f u n g s i n st a n z , des Landgerichtes, Eichstädt, das zu einem anderen Urteil kam, legte er Revision zum Obersten Landesgericht ein. Jetzt endlich muß er sich mit der kostenfälligen Verwerfung dieser Revision zufrieden geben. Tas Revisions urteil führte u. a. aus: „E»Mrgibt sich zwar nach § 1588 des Bürgerlichen Gesetzbuches ^Mrsmts das unbestreitbare Recht der katlwlisd>en Mird>c und ihrer Tiener, die zweite Ehe eines gerichtlich geschiedenen Katholiken pro foro interno als ungültig zu betrachten, anderseits aber die Pflicht, diese Ehe in ihren bürgcrlich-rechtliänn Wirkungen als gültig zu behandeln. Hiernach ist der gesetzliche Anspruch einer in staatlich anerkannter Ehe lebenden Frau, bcu Namen ihres Ehemannes zu führen, auch von der geistlichen Behörde nach außen hin zu beachten. Tas; zu einer Selbstverständlichkeit drei richterliche Jn- stauzen in ?lbspruch genommen werden konnten und mußten, das erfdjeint symptomatisch für die selbstbewußte Hartnäckigkeit und die latente Staatsfeindlichkeit des Ultra- montantsmus, der im bayrischen Ministerium Hertling seine Zeit gekommen erachtet. Die Ausgestaltung des Emdener Hafens. Die „Nordd. ANg. Ztg." schreibt zur Ausgestaltung des Emdener Hafens: Die Auffassung, daß Emden nur eines neuen kapitalkräftigen Schifsahrtsunteruehmens bedürfe, daß, wenn dieses gewonnen ist, sonst das zur Schaffung eines großen .Handelsplatzes Erforderliche ohne weiteres folgen werde, ist irrig. Ein neues Schiffahrtsunternehmen kann vielmehr nur aufkommen, wenn in Emden die Voraussetzungen zur ausreickhrnden Alimentierung eines solcl>en Unternehmens vorhanden oder ohne weiteres sick-ergestellt sind. Wer ein neues Schiffahrtsunternchmen, insbesondere auch zur Beförderung von Auswanderern, betreiben will, der würde nur in schwerem Kampfe mit den bereits bestehenden Un- temdymen, sowohl des Inlandes wie des Auslandes, aufkommen. Daß durch einen solchen Kampf die beiden großen deutschen Schiffahrtsgesellschaften in erster Linie in Nkitlcidenfchaft gezogen würden, ist klar. Diese Gesellschaften stehen bereits an zahlreichen Stellen des Weltverkehrs im heißen Konkurrenzkämpfe mit den ausläudisclien Unternehmungen: ihre Laye durch die Schaffung eines neuen Konkurrenzkampfes im eigenen Lande zu erschweren, dürfte mehr als unerwünscht sein. Bei dieser Sachlage muß cs richtiger erscheinen, wenn man, um Emden an den Weltverkehr anzuschließen, die in Deutschland bereits bestehenden Unternehmungen benutzt und sie nach Entden führt. Dies kann dadurch geschehen, daß die deutschen Gesellschaften entweder eigene, von Emden ausgehende Linien schaffen oder aber Emden mit den bestehender;, nach den verschiedensten Verkehrs- gebietcn Verbindung schaffenden Linien anlaufen, um den in Emden vorhandenen, von ihnen geförderten Verkehr an Personen und Fracht aufzunehmen. Die gleichen Erwägungen lverden den Bundesrat geleitet haben, als er das Gesuch der deutschen Reederei G. m. b. H. in Hamburg um Zulassung zur Auswandererbeförderung über Emden ablehnte. Im übrigen ist zu erwarten, daß der Norddeutsche Lloyd und die Hamburg-Amerika Linie in kurzem die von ihnen erbetene Erlaubnis erhalten, Auswanderer auch über Emden zu befördern. Die beiden Gesellschaften verpflichteten sich bei der Gewährung der Erlaubnis entweder, wie die deutsche Reederei plante, eine eigene, zunächst vierzehntäglich verkehrende, und gegebenenfalls zu wöchentlichem Verkehr auszugestal- tende' Dampferlinie zwischen Emden und New York zur Beförderung von Auswanderern und Gütern einzuricksten oder aber den Dienst zwischen Emden und Nordamerika zunächst — solange er eine eigene Linie nicht genügend tKL'lorgt — durch Anlaufen mit ihren Dampfern von Bremen und .Hamburg aus zu bewirken, daneben noch einen vierwöchentlichen Frachtdienst zwischen Emden und 1 Ostasien, 2. Australien, 3. Südamerika zu unterhalten. Die Wahl unter diesen beiden Angeboten ist der preußischen Regierung überlassen. Es ist wohl nicht zu be- zweifelu, daß bei der zu treffenden Entscheidung bte wohlerwogenen Interessen von Emden den Ausschlag geben. Aus IHarotto, Mazagan, 27. Juni. Ein Brief aus Marrakesch vom 23. Juni beliebtet von ernsten Gefechten, die am Freitag vor den Stadttoren zwischen Anhängern El Glau:, und Mtugis stattfanden. Die enropäWn Kolonien Thiel teten in die Konsulate. Eine Wteilung Soldaten bewacht die Tore des Ghettos. Die Gegend von Mazagan ist ruhig Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 27. Juni. Anwesend: Oberbürgermeister Meeum: die Beigeordneten Mer, Emmelius, Grünewald; du Stadtverordneten Dr Ebe. Eichenauer, Friedberger. Gabriel, Habemckt, Heid>clherm Helttia. Helm, Huhn, • Jann, Krumm, Leib Loder, Orbig. ^chaMt^, Simon, Dr. Sommer, Trotz, Urstadt, Vetters, Wallenfels, ~r. Dimmenauer, Winn. Mitteilungen. Stadtv. Heichelheim wünscht im Anschluß an die vor rusgegangene Auslosung, daß bic AuslosunMermme icweils irn Verwaltungsbericht mitgeteilt werden. Der Vc-r) i &e n öe lagt zu, daß ein entsprechender Vermerk im Voranschlag gemacht wird. Aus Anlaß der Eingabe der Stadt an den preußischen Eisen- bahnrniuistcr wegen der L i n t e r l a n d b a h n mürbe voi Iep lerer Interessenten ein offener Brief an Oberbürgermeister Mecum geri 'Uet, in dem namentlich auch die beiden hiesigen Landtags abpeorbneten angegriffen worden sind. Beig. OVrüncroalb hat deshalb ein Schreiben an die Versammlung gerichtet. Ve de Säui'listcke gehen an den Verkehrsausschuß. Stadtv. Eichenauer wünscht, daß den Mitgliedern beide Schriftstücke zugänglich gemacht werden. Das soll geschehen. Von der Landes universitär liegt eine Einladung zu dem am 1. Juli stattfindenden Jabressest der Universität vor Eine Eingabe von Awvohnern der Frankfurter Strafte ersucht um Pilasterung der Strafte imb einige andere Verbei scrungen. Die Angelegenheit wird zunächst die Baudeputation beschäftigen Oberst v. Crotta ersucht um Ueberlassunq des vorderen Teils des Triebs für das nächstjährige 100 jährige Regiments- jubiläum, das am 7. und 8. Juni stattfinden soll. Die Ber sammlung ist damit einverstanden. Baiigesuche. Ein Baugesuch des Friede. W ö r n e r für Krosdorser Straße 12 für einen Anbau, der weniger als 2 Stockwerke über Sockelhöbe hoch werden soll, wird befürwortet unter der Bedingung, daß über die Abtretung eines Stückes Straßenland eine Einigung er zielt wird. Die Herstellung der Einfriedigung des Grundstückes von Philipp Nicolaus am Seltersweg nach der Süd^Anlage hin in Holz wird genehmigt. Für das Gauttirnsest bei GaueS Hessen hat die Festleitung um Bewilligung eines Beitrags von 2000 Mark nacl)gesucht. Außerdem wird um leihweise Hergabe von Fahnen ersucht. Die Baudeputation beantragt die Genehmigung beider Gesuche. Stadtv. Vetters spricht sich gegen eine derartige Bewilligung aus, da die Anforderungen, die in dieser Hinsicht von allen möglichen Vereinigungen an die Stadt gerichtet werden, viel zu weit gehen. Es sei ja richtig, daß einige Geschäftsleute davon Vorteil hätten, aber das sei kein Grund, aus allgemeinen Mitteln Geld aufzuwenden. Wenn der Arbeiterlurnerbund ein gleiches Gesuch an die Stadt gerichtet hätte, wäre wohl nichts bewilligt worden. Stadtv. Eichenauer führt aus, die deutsche Turnerschait umfasse die Allgemeinheit, ohne religiöse oder politische Absonderungen, das Turnen sei die volkstümlichste Leibesübung und diene jedem. Es entfrnedtf dem Geist der hiesigen Bevölkerung, daß man dem diesmaligen Turnfest nicht passiv gegenüber stehe. Er halte es für bedauerlich, daß man auch in die Turnerschaft eine Spaltung narb politischen Grundsätzen hineingetragen habe. Stadtv. Löb er ist der Ansicht, daß man für eine so gewaltige volkstümlich Bewegung wie das Turnen unter allen Umständen etwas bewilligen müsse. Die Absonderung eines Teils der Turnerschaft sei nicht notwendig gewesen. Der Vorsitzende ist für die Bewilligung, da es sich nicht um eine Lokalfeier, sondern um ein allgemeines großes Fest handelt. . _ „ „ Stadtv. Krumm meint, wer ent Fest feiern wolle, solle auch die Mittel dazu selbst aufbringen. Er bestreite der Versammlung das Recht, aus allgemeinen Mitteln solche Bewilligungen tu machen. An und für sich erscheine die angeforberte Summe ihm viel zu hoch , _ _ Stadtv. U r stadt hält es für berechtigt, einen Zuschuß zu bewilligen, böckchens könne man an der Höhe der Summe Anstoß nehmen. Oberbürgermeister Mecum führt aus, man Jonne nicht gut weniger bewilligen wie 1896, wo man dieselbe Summe gegeben habe. Stadtv. Troß ist für die Bewilligung. Man brauche deshalb noch nicht alle derartigen Anforderungen zu genehmigen. Stadtv. Gabriel, der ebenfalls für Bewilligung ist, macht daraus aufmerksam, daß die Stadt durch das Fest auch vermehrte Einnahmen habe, z. D. bei der elektrischen Bahn. Beig. Grünewald kann den Ansichten der stadtv. Vetters und Krumm nicht ganz beipslichten. Das Turnen sei nützlich und nur zu billigen, deshalb seien die Veranstalter deS Festes auch berechtigt, an die Allgemeinheit zu appellieren. Gegen die Höhe der geforderten Summe habe auch er Bedenken. Ter Antrag, 2000 Mark zu bewilligen und ausnahmswene die Fahnen und Fahnenstangen herzugeben, findet mit sehr großer Mehrheit Annahme. lieber die Abhaltung der Rindviehmarkte berichtet Beig. Grünewald: Der Marktausschuß habe die Frage der Errichtung eines provisorischeii Platzes für die Vieh- Märkte als dringlich angesehep. Nicht bloß die direkten Interessenten — etwa 25 Leute, die Stallungen für Vieh und Wohnungen für Menschen eingerichtet und durch den Ausfall der Märkte erheblickum Verlust hätten — sondern die gewerbetreibende Bevölkerung der in der Nähe des Neuslädter Tores gelegenen Stadtteile sei in ihrem wirtschaftlichen Interesse tief berührt. Die Seuchengeiabr sei abgefckswächt, die Abhaltung von Märkten, unter Innehaltung veterinärpolizeilicher Einsckwänkungen, sei statthaft. Neben der Dringlickckeit habe die Marktkommission die Etablierung des provisorischen wie später des definitiven Viehmarktplatzes in der Nähe der Neustadt für grundsätzlich wichtig gehalten. Die Stadt Gießen habe kein Interesse daran, daß Kühe verkautt werden sondern daß Verkehr in die Stadt komme, Verkauf und Verzehr natninde. Deshalb sei s. Zt. das Gnauthsche Projekt, das "den Viehhor nach Klein Linden zu verlegen wollte, gefallen. Tcr Marklausschuß habe folgende Plätze für die vrovnorische Einrichtung ins Auge gefaßt: der Oswaldsgarten ict vorge- Magen worden, ihm erscheine es aber untunlich, den Bewohnern der um dieseii Platz herum gelegenen Häuser -einen Viehmarkl verkehr zuzumuten. Der Platz in der Sd-varzlach sei zu weil m,m Balmhvie entfernt, er bedinge einen Transport des Viehs Mrck, belebte Straften. Der Platz an der Margarethen Hütte ,n nick't ungeeignet, aber zu weit von der Stadt entrernt, es würden oiefc Interessenten notleiben, wenn der Biehmarkt dort einge r:cbtct'rocri>e Der Kommission, die in dieser Hinsicht einstimmig sei schein-- der Platz auf derInselam Elektrizitätswerk der beste, -r's i geräumig, sei mit Gras bewachten, sei falt immer hoch- wassersrci und liege nahe am Dahnboi und nahe an den Stallungen der Hamrnsttaße usw. Das Kreisveterinäramt habe gegen -en Platz nichts einzuwenden. Ghaumenmg des Platzes ,ei tüt ine proDiforiidK Benutzung nicht notwendig. Jedernalls müsse ?-e Sache als äußerst dringlich behandelt und durfte nicht ver- 'O^^Der Vorsitzende macht Mitteilung von dem bisherigen Gang der Angelegenheit und meim, gegen den jetzigen Vorschlag gebe es erhebliche Bedenken, so daß eine nochmalige Prümng 1 rTDrStab* Löher ist für die Dahl eines Platzes in der Nähe der Stadt. Tas Jnselprchett Halte er Tür unausführbar wmal damit zu rechnen sei, daß bei Durchführung der Lahnkanalnatton Der Soren dahin komme. Besser sei für den Markt em Platz in ber Schwarzlach, wo bie Stabt 72000 Quadratmeter Gelände besitze Das sei zugleich eine Gelegenheit, dem notleidenden Doll- tor aujzuhclien. Sladlv. V i n n svrickst sich für den Platz auf der Insel aus, hält ihn aber für die dauernde Einrichtung eines Marktplatzes zu klein. Der Platz in der SduvarMadi komme nicht in Frage, da dorthin ein Gleisanschluß nicht zu erlangen sei. Stadtv Troß halt die Insel für groß genug, um den Markt auch endgültig aujnehmen zu könneu. (ir glaube übrigens, daß es gestattet werde, den Markt vorläufig noch auf dem jetzigew Biehmarklplan abzuhalteii. Stadtv K r n m m ist für den Vorschlag des Marktaussduifscs und kritisiert die übertriebene Aengsilichk.n der hessisdu'n Velennär bebörben. Die Schwarzlach sei für den Markt ungeeignet» da damit den seitherigen Marktinteressenten keine Rechnung getragen werde. Bei der Errickning der Irrenanstalt habe man dem Walltor helfen wollen, aber die Sache sei an den übertriebenen, Forderungen der Grundbesitzer gescheitert. Nachdem Stadtv. Simon an Hand deS vorliegenden Planes itd) über die Brauchbarkeit und die Vorzüge des Platzes mii der Insel geäußert hatte, wird besdstossen, daß sich der Marktaiisschuß uud die Baudeputation mit dem Projett beschäftigen und bis zur uächsteu Sitzung 'Vottage machen sollen. Außerdenr soll am nächsten Montag eine Besichtigung ber in Frage Eommcnbeii Plätze stattsinbcn. BktschitdeneS. Für die von Stadtv. Heichelheim angeregte Befestigung deS Verbindungsweges von der Süd-Anlage uad; der Plockstrofre sind 450 Mk. enorderlich Da Zweifel vorhanden sind, welche Wege befestigt werden sollen, geht die Sache an die Baudeputation zurück. * Für die Beschaffung von Dienströcken für die freiwillige Feuerwehr werden 700 Mk. bewilligt. Durch die neue Anlage hinter den: Garnisonlazarett ist die Aufstellung mehrerer Banke erforderlich geworden. Da auch sonst noch einige Bänke wünschenswert waren, wird Bewilligung von 620 Mk. für die Bcschaffimg von 12 Banken beantragt. Stgdtv. Sdjaffftäbt wünscht die Aufstellung von Bänken am Sdireiberweg, Stadtv. Friedberger auf dem Wiesenweg nach dem Philosophenwald und Stadtv. Wallenfall S an Oswaldsgarten. Stadtv. Winn bittet, es bei dem Ursprung- lidk-n Vorschlag äu belassen, während Stadtv. 2 ö ber für die Anschaffung von 18 neuen Bänken eintritt. Stadtv. Hab <*nicht wünscht, daß die Bänke möglichst dutch Bäume und Buschiverk schattig gemacht werden. Es wird beschlossen, 18 Bänke anzuschaffen und.es werden dafür 1000 Mk bewilligt. Einige Arbeiten und Lieferungen werden nach den Vorschlägen des Vorsitzenden freihändig vergeben. Stabtv Troß spridst den Wunsch^ aus, daß die Turnnihr aut dem Schlachthaus bald instand gesetzt werde, was Stadtv» Gabriel unterstützt- Ter Vorsitzende bemerkt, das hänge zusammen mit bei Frage der Einrichtung einer Zentraluhrenanlage, bie gegenwärtig in Vorbereitung sei. Stabtv Leib führt .Klage über die Uhr auf ber Johamtes- kirche, bic öfters falsch schlage. Ter Vorsitzenbe bemerkt, eS schwebten hierüber Verhandlungen mit dem Kirchenvorstand. Stadtv. Tr. Sommer beyrüßt die Schaffung einer elektrischen Uhrenzentrale. Tic Universität plane etwas ähnliches. Bei der Herstellung der Hammstraße ist eine Strecke probeweise mit Vulkanolplatten gepflastert worden, wofür 4800 Mark narftträglid) bewilligt werben. Stadtv. Löb er meint, die Fuhrwerksbesitzer hielten die frühere Pflasterung mit großen Basaltsteinen für das richtigste, während bie Stadtv. Krumm und Helfrich auf bic mit der Kleinpftasterung in ber Schanzcnstraße unb Licher Straße gemachten guten Erfahrungen Hinweisen. Dem Verkauf einiger Gelänbcstückc am alten Steinweg an bic Anlieger wirb zugestimmt. Die Ferien der Stadtverordnetcn-Dersamm- l u n g werden auf die Zeit vom 2. August bis 18. September festgesetzt. । Stadtv. Urstadt sprich» dabei den Wunsch aus, daß die burd) bic Arbcitsorbming für die stabtischeu Arbeiter eingeführten Ferien nicht nur auf dem Papier, fonbern auch in WirNidckeit gewahrt werben. Die Sttaßenbahnbebiensteten hätten bis jetzt noch keine Ferien gehabt. An der Aussprache hierüber beteiligen sichderVorsitzcndc, der feststellt, daß die Straßenbahnbediensteten öom 1. Juli d. I. ab Anspruch auf Ferien haben, die Stadtv. Simon, Eichenauer, Gabriel und Krumm, die sämtlich für die Ferienbewilligung eintreten. Universitäts-Nachrrchtett. hk. Marburg , 27. Juni. Professor Dr. Hans Gl ag an hier hat den Ruf auf den Lehrstuhl der Geschichte an der Universität Greifswald als Nachfolger von Geh. Rat Prof. Ulmann angenommen. — Der ordentliche Professor der Archäologie Geh. Regierungsrat Tr. Georg Locschcke in Bonn wurde in gleicher Eigenschaft an die Berliner Universität als Nachfolger von Geh. Rat Prof. Reinhard Kekule von Stradonitz versetzt. Er übernimmt sein neues Lchramt mit Beginn dos kommenden Wintersemesters. — Der enter, o. Professor der Phvsiologie an der Prager deutschen Universität Dr. mcd. Johannes Gad feiert am 30. d. M. seinen 70. Geburtstag. Er stammt aus Posen. Am 1. April 1911 trat Gab in ben Ruhestand. Gerichtssaal. Rom, 27. Juni. Um 10 Uhr abends fällten die Geschworenen das Urteil gegen den ehemaligen Kavallerieleutnant Paterno, der am 2. Marz 1911 die .Hofdame ber Königin Trigona getötet hatte. Aus Grunb bes Spruchs der Geschworenen verurteilte ber Geriditshos Paterno zu lebenslänb- licker Zwangsarbeit, ber schwersten Strafe bes italienischen Gesetzbuches. Zweibrücken, 27. Juni. Sechs Jahre Zuchthaus, zehn Jahre Ehrverlust unb Stellung unter Polizeiaufsicht erhielt vom Pfälzischen Schwurgericht ber Tüncher Christian Bieber aus Mittelderbach, der am 26. Juli v. I. einem 14 jährigen Kinde im Walde bei Mittelbexback einen Betrag von fünfMark geraubt hatte. Der Verurteilte bat wegen Raubmordversuch bereits zehn Jahre Zuchthaus verbüßt. Handel. • Postscheckverlehr. ,-Jur weiteren Förderung des bargeldlosen Zahlungsausgleichs wird das Postscheckamt in Hannover am 1. Juli der daselbst bestebenden Abrechnungsstelle der Reichs- baut als Mitglied beitreten. In dem Abrechnungsversahren werden auch Postschecks ausgeglichen, die einer der Abrechnungsstelle an- qebörenben Bank zur Einziehung übergeben werden. Tie Schecks müfien mit dem gner über die Vorderseite gesetzten Vermerke.Nur zur Verrechnung' versehen sein und dürfen auch über höhere Beträge als 100U0 Mk. lauten. Mein diesjähriger Inventur - Ausverkauf 50 Mk [4483 (irbtciulernten 20. bestimmt: ä) vom 1890er Auleben: Lit. Vit. G. 6. 41 versa dessen Familie ebenfalls in der Tabakbranche tätig ist, sowie tüchtige 88"/, 4500 Der i'üipcnnnfic 20 441121 Schirme (B-/f Braubach. Stöcke 2 ÜJiorgtll HeugraS billtn abÄugeben. (4511 aii verkaufen. Schafft Nähr Wäscht Vermietungen Verschiedenes Verkäufe Geldverkehr Mietgesuche Kauf gesti ehe Stellenangebote Empfehlungen Riesen-Auswahl! Billige Preise! wöchentlich u. mehr! kann jed. verdienen, Vertretung in unseren neuesten Schlau- übernimmt. Berkaus nach Must. Maff.Absaha.Priv., da u. a. unentbehrl. HaushaltungSartik. Nur sofort.Bewerb. k.berükksicht.werden. Poetters &. Schäfer, lv. m. b. H., Barmen. Kv"/, über 2000 Mk. „ 1000 „ 500 „ 300 , 200 FABRIK Ä Selters weg 9. 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K. 45 . 200 ES wird dies mit dem Bemerken aut öffentlichen Kenntnis gebracht, das; die Einlösung dieser Schuldverschreibungen und Awar vom 1890er Anleben: bei der Stadikasse Gießen und bei der Dresdener Bank- stranksurt a. 3)t. vom 1892er Anleben: bei der Stadikasse Gießen, bei der Mitteldeutschen Kreditbank, stiliate Gießen, nnd bei den Bankhäusern Evbraim Diener A Sohn Hannover, Mauer & Plaut- Kassel erfolgen kann, und daß die Berzinsung mit Ende September 1912 aufhört. Lon den in vorhergehenden Jahren auSgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht Aur NiickAablung vorgelegt worden BB/e vorn 1892er Anleben: Lit. K. 3kr. 29 über 200 Mk. Ceffcntlidjcr Impftermin nächsten Mittwoch, nachmittags 5—6 Hbr, im Schul- gebäude 21eustadt 61.__________________________________B71« Jüngeres Dienstmädchen gesucht. Schiihenttr. 18. 1 reinl. efunöcnmätidieii ges. f0“71') ttaiier Allee 16 p. liidjt.crfflfjrcncöilliflbtfieu sür alle Hausarbeit, welches eliv. koch, kann, a- 1. Aua. ges. BorAust. 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Grundbuch für Gießen, Band XI Blatt 541: Flur 1 Nr. 848 — 419 qm Hofceitc tn der Scheppeu- eck. 65000 Mk. unter Berücksichtigung der zu Gunsten des Grundstücks bestehenden Grunddienstbarkeit. Knopt-Stielel........ Rindbox-Schnürstiefel mit Fleck . . . . Dieselben............ Braune Schnür- u. Knopfstief., Ziegen u.Cbevr. Rudolf Richter ===== Glessen —— ■ Marktstrasse 24 — 26. Strohhüte für Herren. Knaben und Mädchen Solide Ware :: Billige Preise : Rabattmarken. Zwangsversteigerung. Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Löb Grünewald und seiner Ehefrau Susanne geb. Heldenmuth im Grundbuch eingetragen war, soll Montag, den 29. Juli 1912, vorm. 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht in dem hiesigen Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 18, versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege bet Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 11. April 1912 in daS Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung deS VersteigeriingSvermerkS aus dem Grundbuchc nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im VersteigerungS- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden lind, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zil machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung deS geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung deS Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent- gegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbei- zllführen, widrigenfalls für das Recht bet Ver- steigerungSerlöS an bie Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 12. Juni 1912. Großherzogliches Amtsgericht. iv". Braune und schwarze Ziegenleder-, Box Schnür- und 19 22 Mk. 1.40 netto | Der Neubau der soaenannten Jnselbrücke der Gemeinde ' Wißmar iit au uerncben. Kostenanschlag über 850 Mk. I liegt auf meinem Bureau offen. Offerten erbitte idi bid einschließlich 10. Juli dS. IS. Krofdorf, den 27. Juni 1912. Der Bürgerineisler Braun.B*/« Photogr. Apparate für Platten und Films. nur praktische, preiswerte Modelle, sämtliches Zubehör finden Sie stets in der [4213 Central-Drogerie Emil Karn, SchnlRtraDe. Billige Kindertag vom 28. Juni bis 8. Juli Danksagung. Für die vielen Beweise beralicbcr Teilnahme sowohl wahrend deä langen, schweren Leidens alS auch beim Hinscheiden unseres lieben, um vergeßlichen Hernr,ch Wagner unb für die zahlreichen Kranz- und Blumen- soenden sowre Beileidsbezeugungen sag! mmgen Pbilivv Waguer, Sicher Str. 13. Gießen, 28. Juni 1912. 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D so lvenlg galanten, al mer und Dränger, der Luxus ein armseliges schöne Denkmal mit i> chingen der Tugend, i Und in der Schweiz, d lmnderljahriger Geburt chorden. igeltenun von denen, die da ausge mieingeschränkt Beifall ihr Lhr von dem Tot in seiner Art auch L Napoleon, dessen Andei besten Deutschen hast Nahrung gesogen, boi einem Gedentlag gerne gröstte Reaktionär, bei war ein entschiedener zur Emanzipation von mr. Er wollte den Glück und Tugend Verl ^ahljpruch der grohei dend unter die Keusch sich in RousseauS )t( das schassende Feuer s es geboren hatte, wu mala lM sich deutlic Buchstabens die große bürgt. Rousseau pre sprunglichste, lebhaftes /ich ^rumträgt, das i ou^iten mit allerlei , war ein Warner vor de bas hat er mit ütant g, N dem semzösischeu wandte. Aus der R t'iousseau pries ihre 1 'M daß das Sinnet dose von Ansang an durch die übersrromen ftmpsindung ist das L 1° rnauchen FchlschKL 'prungtiches Äen »eiten sellichastslehre aber wc gefährlichen Sinne zu dle.Mur mit dem' S zu seyen; er vergaß, t ^„tierische Vegöttm Rousseaus Gesuytswetl & f sÄlich§O 8M alle Offenbarung «s roar ein gutes LsW DqitkL"^Sommerf! M Theaters - % 1‘uJ uCln Stück .. 4 GoTneöieä\ln *" «K um° er «^»Hardts S4en>erur ^tt5 Uhl0nnett tv liegie 'n? ^Qni m fatö WAü ZM WW niKhrung L°lte^°ter- 4 ui bLHen JW v. $,'i« M' »Aj PROSPEKT 2000 a’% L. & E. Wertheimber Mitteldeutsche Creditbank 1000 500 300 200 151— 650 651—1650 1651—2650 2651—3150 3151-3650 500 1000 1000 500 500 1000 000 500 000 150 000 100 000 nom. M. 3500000 4°/«ige Schuldverschreibungen der Stadt Giessen vom Jahre 1912 Tilgung frühestens zum 1. April 1917, verstärkte Tilgung frühestens zum 1. April 1922 zulässig zum Handel und zur Notiz an der Frankfurter Börse zugelassen. Frankfurt a. UL, im Juni 1912. Nom. M. 3500000 4 °/o ige Schuldverschreibungen der Stadt Giessen vom Jahre 1912. Tilgung frühestens zum 1. April 1917, verstärkte Tilgung frühestens zum 1. April 1922 zulässig. „ der Mitteldeutschen Creditbank in Berlin und bei deren Niederlassungen in Frankfurt a. M., Giessen, Marburg, Wetzlar und Friedberg i. H., „ dem Bankhaus L. & E. Wertheimber in Frankfurt a. M. Die Stadt verpflichtet sich, für den Fall der Konvertierung der Anleihe in Berlin und Frankfurt a. M. eine Stelle einzurichten und bekanntzugeben, bei der diese kostenfrei vorgenommen werden kann. Giessen, im Juni 1912. Der Oberbürgermeister der Provinzialhauptstadt Giessen. Auf Grund des vorstehenden Prospektes sind Mecum. Die Stadt Giessen ist durch die ihr auf Grund des § 795 des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Artikels 67 des hessischen Ausfuhrungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch vom 17. Juli 1899 von dem Grossherzoglich Hessischen Staatsministerium erteilte Genehmigung vom 23. Marz 1912 (Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preussischer Staats-Anzeiger Nr. 83 vom Jahre 1912) und durch den Erlass des Grossherzoglich Hessischen Staatsministenums vorn 20. April 1912 (Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preussischer Staats-Anzeiger Nr. 100 vom Jahre 1912- ermächtigt worden, eine auf den Inhaber lautende 4/0ige seitens der Gläubiger unkündbare Anleihe im Gesamtbeträge von M. 3 500000 auszugeben, und zwar in folgenden Abschnitten: Reihe VII, Nr. 1— 150 150 Stück zu je M. 5000 = ¥• 7d0 000 — --- "— 1000 000 M. 3 500 000. Der Erlös der Anleihe ist bestimmt zur Beschaffung der Mittel für Grundstückserwerbungen, Errichtung von Gebäuden und baulichen Anlagen, Neuherstellung und Verbesserung von Strassen und Wegen, Kanal- und Wasserbauten, Ankauf von Aktien des Volksbades, Friedhofserweiterung, A erstarkung des Stadt- erweiterungsfonds, Ausbau und Erweiterung des Gaswerks, des Wasserwerks und des Elektrizitätswerkes, Neuanschaffungen und Neuherstellungen für die elektrische Strassenbahn, Hingabe eines Darlehns an den Ortsgewerbeverein in Giessen sowie für Stempelabgabe und Druckkosten. ‘ Die Schuldverschreibungen sind mit halbjährigen, am 1. April und 1. Oktober jeden Jahres fälligen Zinsscheinen sowie mit Erneuerungsscheinen versehen Der erste Zinsschein ist am 1. Oktober 1912 fällig. Die Schuldverschreibungen sind mit den Unterschriften des Oberbürgermeisters oder dessen gesetzlichen Vertreters und eines Beigeordneten versehen. _ . , „ , , Die Tilgung des Anlehens erfolgt durch Ankauf oder Auslosung vom 1. April 1917 ab jährlich mit iy8% des Kapitals, unter Zuwachs der ersparten Zinsen. Die Auslosung geschieht im Monat Dezember jeden Jahres, zum ersten Mal im Dezember 1916. Vom 1. April 1922 ab ist die Stadt befugt, die Tilgung zu verstärken sowie das Anlehen ganz nach vorausgegangener dre monatiger Kündigung zirückzuzahlen. .. _An_. .. Die nach der regelmässigen Tilgung zurückzuzahlenden Stücke werden am 1 April jeden Jahres (zum erstenmal am 1. April 1917) zuruckbezahlt. Alle Bekanntmachungen, welche die Anleihe betreffen, insbesondere die Bekanntmachung der ausgelosten oder gekündigten Schuldverschreibungen, geschehen alsbald nach der Ziehung bezw. Kündigung durch den Deutschen Reichs- und Königlich Preussischen Staats-Anzeiger, die Frankfurter Zeitung, die Darmstädter Zeitung, den Giessener Anzeiger, die Berliner Börsen-Zeitung und den Berliner Börsen-Courier. In diesen Blättern sind auch die Nummern der bereits früher fällig gewordenen, aber noch nicht eingelösten Schuldverschreibungen bis zu ihrer Verjährung mit zu veröffentlichen, und zwar in jeder Bekanntmachung über zur Rückzahlung gelangende Schuldverschreibungen. Wird die Tilgung der Schuld durch Ankauf von Schuldverschreibungen bewirkt, so wird dies unter Angabe des Betrages der angekauften Schuldverschreibungen alsbald nach Ankauf in gleicher Weise bekannt gemacht. Geht eins der vorbezeichneten Blätter ein, so wird an dessen Stelle von der Stadtverordnetenversammlung ein anderes Blatt bestimmt, jedoch werden sich unter den Blättern stets, außer dem Reichsanzeiger, noch 2 Berliner Zeitungen und 1 Frankfurter Zeitung befinden. . Die Auszahlung der Zinsen und der Kapitalbeträge sowie die Auslieferung neuer Zinsscheinbogen erfolgt kostenfrei außer bei der Stadtkasse in Giessen bei dem Bankhaus Delbrück Schickler & Co. in Berlin, Kolosseum Telephon 645. Inh.: Karl Cbm. Walltorstr. Täglich abends ab 7'/, Uhr: Künstler-Konzert. Am Sonntag, den 30. Juni findet wieder ein Kavalier-Bell statt. a«/. Anfang 7 Uhr. Ende 5 Ubr morgens. Eintritt für Herren 50 Pfg. inkl. Tanz. Damen frei'. Turn-Trikots Turn-Gürtel für Herren und Knaben empfiehlt billigst Julius Schulze Kreuzplatz **/e l_____________________) Stadttheater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. DienStaa. den 2. Jnli 1012, abends 8 Ubr: everettenpreife ’. Qverettenpreüe! Abonnenten zahlen gewöhnliche Preiie bei Borweis des 2. ErmähigungS ttnpouS. Drittes Opertlten-Gaslspiel des IM. Heaters DatHaehtia Unter Mitwirkung der Savelle des hiefigen Infanterie- Regiments rÄmfer Wilhelm" Rr. 116. Gasparone Operette in 3 Aktest von F. 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