)cr gemeinsamen Lebcnsintercssen und einander näher Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. Politische Wochenschau. Gießen, 27. Juli. 2lu$ MaroNo, Paris, 26. Juli. Aus El Sta r wird unter dem 24. be" gemeldet: der Stamm Alischerif weigerte sich, Steuern zu bezahlen. Infolgedessen sandte Raisuli 30U Mann gegen ihn, die mit den Leuten dieses Stammes bei Soakhuis-Bud-Jlan zufammcnsticßen. ES entwickelte sich ein Gefecht, das seit gestern dauert. Die Leute Raisulis hatten etwa 30 Tote. Spanische Truppen unter dem Befehl deS Obersten Sylvestre und eine Kamelreiter- truppe sind nach dem Kampfplatz abgegangen. Ter Sonderberichterstatter des „Temps' schreibt ans Rabat: Im Hinblick auf die wahrscheinlich Mitte August dieses Jahres erfolgende Abdankung Mulay Hafids beschäftigt man sich mehr mit der Nachfolge- frage. Mulay Hasid möchte seinen Thron einem seiner noch im Knabenaller stehenden Söhne übertragen. Diese Wahl wäre für das französische Protektorat nicht ungünstig, da man die Regentschaft zum Beispiel dem Vertreter des Machsen in Casablanca, El Mrani, einem Frankreich sehr ergebenen Manne, übertragen könnte. Aber vielleicht ist es besser, eine Persönlichkeit von größerem Ansehen zum Nachfolger Mulay Hafids zu ernennen, znm Beispiel Mulay Just es, oder sogar den früheren Sultan Abdul Asis. Bezüglich des Wohnortes Mulay Hafids für den durch die Ädern, Höhere Innperaturen, btc .Koagulation Hervorrusen, werden hauptsächlich bei Trumoren, besonders bei leicht blutenden Drüsenkarzinomen verwendet und genauen Vordringen faft ohne Blutung. Bei der Behandlung des r:upus 'Haut Tuber - kulose) kann man mit diesem neuen Heilverfahren in b bis 10 Minuten die gleiche Wirkung erzielen, wie bei 300 bis 400 Bestrahlungen nach dem Finsenschen Verfahren. Vie deutsche arktische Expedition. Die deutsche arttische Expedition Brieses, in bem btc '?Utf- löf'ung ber Kammer binnen 48 Srunbcn verlangt wirb, an ben Präsibenten ber Kammer veranlaßte. Saloniki, 26. Fuli. Die Vcrsnck-e hervorragender Mitglieder des jungtürkischeii Sfomitecs, hier uitb ut anderen Städten Protestversammlungen gegen bic Forderung der Kammerauflösung zu veransl alten, scheiterten. Tie Lage in Pristina nnb Tjakvwa qr anbaucnib e r n st. Die Fnl)rcr ber Anfstänbischcn erhalten täglid) Verstärkungen. Ganz Nord-Ko,sowo beteiligt sich an bet Bewegung __ Beim Einmärsche in Pnsttna svarat btc Aufsta n d 1 - scheu etwa 10000 Mann st ar f. Der Genbarmcriekom- manbüiit schloß sich den Aufständischen an Die Aufständischen ließen 461 Häftlinge frei und bewaffneten sie. ^ic bemächtigten sich der WaffcndepokS, bewafsnclen die Bevölkerung und bradjen in der Richtung auf Vorisoivilsd) in ber Absicht auf, den Marsch nach Uefrucb fortzusetzen, wo eine Panik l)errschen soll. Aus allen RldMngen ziehen biivasfnclc Trupps nach Pristtna. Sofia, 26. Juli. Gestern kam es in der Nähe des Postens von Damlidere bet Kruschnovo zu einem Zusammenstoß zwischen einer bulgarischen und einer türkischen Patrouille. Die Patrvnitten beschossen einander. Ein Bulgare wurde verwundet, brev Türken soll en getötet fein. Wisftnsch^ ionaL^irb^“ möglichen,IHa7^tt.bas"ngmchn5 ein gutes Bild von ben klimatologischen Verhältnissen zu gewinnen. Luftelektrische Beobachtungen aus biesen Ge- icnben schien nod) völlig. Von bem burch den Großen Dzcan unb ben Panama-Kanal geplanten Rückwege sind ebenfalls wertvolle wissenschaftliche Ergebnisse zu erwarten, da im fernen Norden und Osten seit Matarosfs Zetten kaum nennenswerte Studien unternommen worden sind. Die Forderung praltifckcr Lchifsal)rtsjragcn wäre für ben Weltverkehr und Welthandel ein Verdienst, der dein eiaentlidien Zweck der Expedition, ber wissenschaftlichen Forschung doppelten Wert verleiht. Ein neuer Beweis inäre erlangt, welche unschätzbaren Werte strenge wifsenschafttiche Arbeit ber Menschheit zu geben imstande ist. Fall seiner Abdankung muß sich die französische Regierung von der Erwägung leiten lassen, daß die übelwollende Gesinnung des Sultans Frankreich nunmehr außer Zweifel steht. Er dürste weder im eigentlichen Protektoratsgebiet, noch in Tanger wohnen, denn in der letzteren Stadt würde er sehr bald zum Mittelpunkt aller gegen das französische Protektorat gerichteten Ränke werden. Dies sei die lieber zeuguug aller derjenigen, die in der letzten Zeit Gelegenheit hatten, dem Sultan näher zu treten.________________ Line englische VMerstimme über Vie veutsch- englischen Beziehungen. London, 26. Juli. Zu den Parlamentsverhanblunaen führt der „Dailv Chronicte" aus, daß die Aenderung der auswärtigen Politik Englands auf seine Wehrpolitik zurückgewirkt habe. Tie allmähliche Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen zwischen England und Deutschland etwa seit dem Jahre 1900 führte zu der deutschen Flottenpolitik. Die Verstärkung der deutschen Flotte war die Antwort auf unsere Diplomatie. Das Blatt will nicht untersuchen, ob die englische Diplomatie wirklich zu einer Zeit so antideutsche Absichten verfolgt habe, wie man auf dem Kontinent annehme. Die Hauptfach sei, das; sie jetzt weder antideutsch sein noch scheinen dürfe. „Daily Chronicle" glaubt, daß die Freundsclmft Englands mit Frankreich und Rußland eine Freundschaft mit Deutsch-- land nicht notwendig verhindern müsse, obwohl cs noch bis vor kurzem diesen Anschein hatte. Die Erklärungen des Ministers seien vortrefflich, aber es bestehe auch der Wunsch, die Freundschaft mit Deutschland auf dieselbe Basis wie mit Frankreich und Rußland zu stellen. Soll die Triple-Entente nicht mehr dcnr Dreibund gegenübcrgestellt werden? Vielleicht ist zu früh, diese Fragen aufzuwerfen. Sie sollen auch nicht in dem Sinne aufgeworfen werden, daß Frankreich und Rußland ausgegeben werden sollen, aber solange die Fragen nicht endgültig in dem Sinne beantworten sind, daß Deutschland in unsere Freundschaften auf der Basis der meistbegünstigten Ration ausgenommen wird, darf das Ende des ruinösen Wettrüstens nicht erwartet werden. Die „Times" schreibt: Die Summen, die wir auf die Flotte verwenden, sind Ver- sicherungspränrien und nichts weiter. Ein Angriff unsererseits ist für den unbegreiflich, der sich ruhig überlegt, daß wir völlig außerstande wären, dein entscheidenden Seesieg eine Kampagne auf feindlichem Gebiet folgen zu lassen. Wir hegen keine Feindschaft gegen irgendeine Macht und gewiß nicht gegen Deutschland. Wir verstehen seine Haltung und nehmen sie nicht übel, aber wir sehen uns zu Vorsichtsmaßregeln gegen die möglichen Folgen veranlaßt. Zu diesen Vorsichtsmaßregeln gehören unsere internatio^ naten Freundschaften. Wir pflegen diese Freundschaften, aber es sind in keinem Sinne exklusive Freundschaften und sie haben keine Spitze gegen irgendeine Macht oder Nation. Dentsches Aeich. Ba l e st r a n d, 26. Juli, öeutc früh unternahm derKaiser Ivicberunt einen längeren Spaziergang. Anr Nachmittag sand ein kriegsgeschichtlicher Vortrag statt. Das Wetter ist schön. Mn Bord ist alles ivvhl. Hamburg, 26. Juli. Dein! Präsidenten des Senats, Bür geringster Burchard, gingen anläßlich seines 60. Geburts lages zahlreich Glttchoünsche, il a. vom Reichskanzler unb dem Staatssekretär v. Lriderlen-Wächter zu. Berlin, 26. Juli. Der Gouverneur von Kamerun trat vor einigen Tagen eine längere Dienstreise nach bcm Süden des Schn tzgebietes an. Im November gedenkt Gouverneur Ebermai er die deutschen Tschadseeläuder zu be- suä>en. Während dieser Reise, die ettva 6 Monate dauern soll, übernimmt der Referent für Kamerun und Togo im Reichskolonial-- amt. Geh. Rcgierungsrat Dr. Meyer, die .Leitung der Geschäfte des Gouvernements in Buea. Dr. Meyer tritt am 9. Oktober die Ausreise an. Ausland. Tie deutsch-tschechischen Ausgleichs verhandln n g e n wurden auf den Herbst vertagt. Wie die „France militairc" meldet, hat der französische Kriegsminister angcordnet, daß die Soldaten, bi? als Luftschiffer ober Flieger dienen wollen, sich verpflichten müssen, mindestens zwei Jahre als Kapitulanten in der Lustschifferabteilung zu dienen. Aus Toulon wird gemeldet: Mehrere Matrosen der K r i e g s nt a r i n e, die infolge des Ausstandes der eingeschriebenen Seeleute auf Beseh! des Marineministers Telcassö an Bord des Postdampsers „Ville d'Algiere" den Dienst vorsehen sollten, haben die Arbeit verweigert und angeblich sogar die Maschinen beschädigt. Sie wurden bei ihrer Rückkehr verhaftet und nach deut Militärgcsängnis gebracht. Sie werden demnächst vor das Kriegsgericht gestellt werden. Der russische Minister des Aeuhern gab zu Ehren des Fürsten K a t s u r a eine Frühstück'Stase I. Anwesend war der Ministerpräsident Kokow ww, der Gehilfe des Ministers des Aeußern Nerotow, der japanische Botschafter Baron Motono und die Mitglieder des Ministeriums des Aeußern und der japanischen Botschaft. Jtt einer Besprechung des russischen Vorgehens gegen die S ch a h s e w e n n c n in P e r s i e n erklärt die offiziöse „Rossija": Tie Operationen gegen die Schahsewennen entbehren ieder politischen Färbung. Sic seien lediglich eine Expedition, hervorgcrufcn durch die russischen örtlichen Interessen, die einen aktiven Schutz erheischten. Es wäre falsch, anzunehmcn, daß Rußland, indem es die Schahsewennen bekämpfe, für die ihm angeblich feindlich gesinnte persische Regierung kämpfe. Tie Sckwh- sewennen seien keine politische Partei, sondern ein wildes nomadisierendes Ränbervolk, das in der nächsten Nähe der russischen Grenze lebe. Taher sei cs nottvendig, den Raubübersällen dieses Volkes ein Ende jit machen. Ta Persien machtlos sei, dies zu tun, so sei Rußland gezwungen, diese Ausgabe zu übernehmen. Die Vulkanwerft in Hamburg und Stettin erhielten vor etwa 8 Tagen von der griechischen Marine einen Auftrag auf acht Hochseetorpedoboote. Gesternt beschloß der Minister rat in Athen, der gleichen deutschen Werft einen Auftrag auf einen Panzerkreuzer zrt erteilen. Tie chi n es i sche Na tion a l versam m luna beriet heute die zweite von Huanschikai eingereichte Liste der Minister ka ndi ba ten und bestätigte fünf. Einer der Vorgcschlagenen, ein Mitglied der südä'inesischen Tungmanhui -Partei, mürbe ab' gelehnt. Chinesen und Ausländer betrachten das Ergebnis als einen Trininps Puanschikais. Tie eine Ablehnung wird als un wichtig angesehen. Die drohende Krisis ist dadurch vermieden worden. Tie Bill des Senators Lasollette über die Revision des Zolltarifs ist vom amerikanischen Senat anstelle der demokratischen Bill angenommen worden, welche das Repräsen tantenharis> cmgenommen hotte. Die Annahme erfolgte mit 17 «egen 30 Stimmen Zehn fortschrittliche Republikaner stimmten dafür Xie Bill des Senators Lafollette ist mit der Vortag identisch, gegen du- Prandent Ta't 1911 Einspruch erhoben hatt Arbeiterbewegung. .. ® t e« b o b e n , 26. Juli Wegen Lohndifierenzen sind hier bte Arbeiter der Firma Rossel, E ch w a r < § (< 0 Fab ' medico - mechanischer Apparate, heute morgen sämtlich 'in d AuSstand getreten. Au» Statt uita Land. Gießen, 27. Juli 1912. ** Tageskalende r- Kinematograph: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstelluna. Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 llhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 llhr. Gemälbeaus st ellungbesKun st Vereins ün Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag), von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr. 16. Ruder-Regatta (6. Regatta des Lahn-Regatta-Ver- bandes) der Gießener Rudergesellschaft. Beginn der Vorrennen Samstag nachmittag 5 Uhr und Sonntag vormittag 1XA Uhr; Beginn der Regatta Sonntag nachmittag 3K Uhr. Schüler-Konzert des Kruse'schen Musikinstituts Sonntag nachmittag 5 Uhr im katholischen Vereinshaus. ** Justizrat Friedrich Kraft t- Ter in weiteren Kreisen bekannte Rechtsanwalt und Notar, Justizrat Friedrich Kraft, ist am Donnerstag abend in Bad- Salzhausen, wo er zu Besuch bei Verwandten weilte, infolge eines Unglücksfalles verschieden. Ter Verblichene war anfangs dieser Woche nach Bad-Salzhausen gekommen und stürzte bei seinem Eintritt in das Haus seiner Verwandten über eine Treppe in den Garten, da er es abgelehnt hatte, sich führen zu lassen. Durch den Sturz war ein Bruch des Halswirbels verursacht worden, wodurch der Tod herbeigeführt wurde. Herr Kraft war ein Gießener Kind. Er wurde 1835 als Sohn des Hofgerichtsrats Kraft geboren, besuchte hier das Gymnasium und studierte vom 16. April 1853 ab in Gießen, Heidelberg und dann wieder in Gießen, wo er im November 1856 sein Fakultätsexamen machte. Am 5. Januar 1857 wurde K. zum Ak- zessist beim hiesigen Hofgericht ernannt, im Herbst 1859 machte er sein Staatsexamen und von 1860 bis 1866 war er in richterlicher und staatsanwaltschaftlicher Verwendung an verschiedenen hessischen Gerichten tätig. 1866 wurde er Hofgerichtsadvokat in Gießen. Am 9. August 1902 siedelte er nach Büdingen über. Am 18. Oktober desselben Jahres wurde er zum Notar ernannt und am 5. Januar 1905 zum Juftizrat. Herr Kraft, der bei der Burschenschaft Germania aktiv war, verleugnete auch im späteren Leben den echten burschenschaftlichen Geist nicht, und alle, die ihm im Leben näher traten, verehrten ihn ob seines liebenswürdigen, graben Charakters. Der Gießener Anzeiger verliert in dem Verstorbenen einen hochgeschätzten Mitarbeiter und treuen Freund, dessen Beiträge stets mit großem Interesse gelesen wurden. Aus der großen Zahl seiner Beiträge erwähnen wir nur die gelegentlich des Universitäts-Stiftungsfestes veröffentlichten Erinnerungen aus seiner Schüler- und Studentenzeit, die später auch in Broschürenform erschienen sind. Noch in den letzten Wochen verhandelten wir mit dem nun Verblichenen wegen Abdruckes seiner Lebenserinnerungen. Leider sollte Herr Kraft die Veröffentlichung dieser interessanten Aufzeichnungen, die für den kommenden Montag festgesetzt war, nicht mehr erleben. Unseren Lesern aber, die den Verstorbenen kannten, werden diese Darstellungen eine liebe Erinnerung sein. " OrdenSverleiHungen. Der Gro ßherzog hat das Kointtirkrenz 1. Klaffe mit der Krone des Verdienst, ordens Philipps des Großmütigen dem Großherzoglichen Generalmajor ä la suite der Kavallerie Freiherrn v. Heyl verliehen, sowie dem Oberlehrer Professor 4Dr. Gg. Eduard Clemm zu Gießen aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand die Krone zttm Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. **EhrenritterdesJohanniterordens. Ter König von Preußen hat den Rittmeister ä la suite der Armee Fürsten und Grafen Alexander zu Erbach- Schönbergzu ftönig im Odenwald, den Oberst und Kommandeur des Infanterieregiments Prinz Carl (4. Hess.) Nr. 118 Karl v. Behr, den Hauptmann und Kompagniechef im Leibgarde-Jnfanterie-Regiment (1. Hess.) Nr. 115 Paul von Hombergk zu Vach, den Leutnant ä la suite der Armee den Erbgrafen Wilhelm von Schlitz genannt von Görtz zu Darmstadt, nach Prüfung derselben durch das Kapitel und auf Vorschlag des Herrenmeisters Prinzen Eitel-Friedrich von Preußen, zu Ehrenrittern des Johanniter-Ordens ernannt. -Theaterverein. In der Generalo ersamnt - lung des TheatcrvereinS am 26. d. Monats konnte der Rechner in seinem Jahresbericht nur Günstiges melden. Ein starkes Abonnement beivies, daß die Mitglieder mit vollem Interesse den Zweck des Vereins, gute Opern - Vorstellungen zu angemessenen Preisen zu bringen, unterstützen. Trotz boher Kosten konnte auch in diesem Jahre wieder eine namhafte Summe dem Reservefonds überwiesen iverden. Bei der Wahl des engeren Vorstandes, der durch Zuruf vollzogen werden konnte, wurden die Herren Geh. Hof- rat Dr. Fromme, Th. Haubach, Ernst Challier sen. wieder gewählt, für Geh. Justizrat Tr. Biermann tritt Landgerichts- dircktor Bücking ein. Auch im vorliegenden Jahre sind drei Opernvorstellungen vorgesehen, zu denen in erster Linie wieder das Hoftheater Darmstadt in Frage konnut. 9ku» anmeldungcn von Mitgliedern werden in der Challier'schen Musikalienhandlung entgegen genommen, ivo attch jede gc- ivünschtc Auskunft erteilt wird. " Kun st verein. Die Sammlungen von Prof. Sohn- Rethel, Prof. Beyer, Anna Beyer und Prof. M. Klinger bleiben nur noch morgen Sonntag und am Montag anSgestellt. " D i e B u r s ch e n s ch a f t A l e m a n n i a feiert heute morgen unb übermorgen iyr 50jähr iges Stiftunqs- fest. Bereits gestern erschienen zum Begrüßungsabend zahlreiche alte Herren mit ihren Damen und auswärtige Inaktive, um an dem Feste ihrer Burschenschaft teilzm nehmen. Nach dem Festprogramm finbet heute abend un -aale des Gelellscdastsvereins ein großer Kommers statt und für Sonntag ist unter anderem um 12 Uhr ein Umzug durch d,e Stadt vorgesehen, der sich vom Snemannenbau” über Ludwtgsptatz, Gartenstraße, Süd-Anlage, Selter^weä nach dem Hause des Gesellschaftsvereine, bewegt. J "Stenographie. Der Gabelsberger-Steno graphen-Berein und der Damenverein ('tabcl-bcrger be ginnen am kommenden Montag in ihrem Beremszimmer :tn Eafe Ebel einen neuen K ursus für Anhänger in der Gabelsberger,chen Stenographie und qleichzeitm einen sol chen im Maschinenschreiben, dessen Besuch den Anfängern und Mitgliedern der beiden Vereine möglich gemacht ift Auch der übrige srenographisckw unb Sprachunterricht ist in vollem Umfange im Gange unb erfreut sich ausnahmslos ausgezeichneten Besuchs. Es liegt im Interesse der An- Tanger, wenn sie gleich bei Beginn des Unterrichts zugegen imb und nicht erst in der dritten oder vierten Stunde in den Kursus einspringen, weil das dann nachzuholende Pensum ein etwas umfangreiches ist und leicht nur ober- ftächlich gelernt wird. Es empfiehlt sich daher, schon am kommenden Montag anwesend zu sein (s. Anzeige). •• Seinen 70. Geburtstag beging Herr Heinrich Hamel, der seit 43 Jahren im Dienste des städtischen GaS- wertes steht. Seine Mitarbeiter erfreuten ihn aus diesem Anlaß durch ein hübsches Geschenk. •• Ein hübscher 91 n b h cf für Naturfreunde bot uch gestern vormittag auf der vorderen Gänswiese hinter der Moltkestraße. 16 Störche hatten sich dort, anscheinend zu einer Beratung, eingesunden. Landkreis Gießen. b. Wies eck, 26. Juli. In der heutigen Gemeinde« ratssitzung wurde vorerst von dem Vorsitzenden das Antwortschreiben auf das Angebot, das die Gemeinde der Stadt betreffs Erlangung der'elektri schon Straßenbahn gemacht hatte, verlesen. Der-Gemeinderar erklärt sich mit dem am 18. Jüli gefaßten Stadtverordnete^ beschlusse mit 7 gegen 2 Stimmen einverstanden. Tie Forderung der Stadt wird endgültig auf 35 000 Mk. festgesetzt und zwar in Ratenzahlungen von jährlich 5000 Mk. bei 4°o Verzinsung des jeweiligen Restes. Hiermit ist endlich die schon lange ersehnte Bahnverbindung Wieseck mit Gießen gesichert, lieber die Aufstellung von eisernen Masten in der Gemarkung Wieseck zwecks Hauptleitung der Ueberland- zentrale der Stadt Gießen, die auf Privatgrundstücke zu stehen kommen, wird der Bürgermeister von der Gemeirü)<> Vertretung ermächtigt, mit den Grundeigentümern xu unter* handeln. Ein einheitlicher Preis konnte wegen der Verschiedenheit der in Betracht kommenden Entschädigungen nicht festgesetzt werden. Zum Schlüsse wurde noch feft- gelegt, daß bei Eröffnung eines neuen Baublockes § dessen Einteilung durch die Gemeinde zu geschehen hat, besonders berürffidjiigt werden soll, daß die Mindestbreite 12 und die Mindesttiefe einer jeden Hofreite 25 Meter betragen soll. — Mainzlar, 26. Juli. Gestern abend zog ein schweres Gewitte r über unsere Gemarkung, wobei ein Blitzstrahl einen Kornhaufen entzündete. — Nächsten Sonntag hält der Kriegeroer ein Dlainzlar sein diesjähriges Preisschießen ab. Q Lich, 26. Juli. Nachdem das Korn, das hier nur ivenig angebaut wird, geerntet ist, hat dieser Tage schon der Schnitt des Weizens begonnen, dec hier zumeist gezogenen Getreideart. Der Weizen ist im Halm und in der Aehre so üppig geraten, wie e6 selbst die ältesten Landwiüe noch nicht glauben erlebt zu haben. Man hat hier Halme von über 1,70 Meter Länge gemessen. Dagegen ist der Hafer sehr dürftig. Kreis Alsfeld. § Flensungen, 26. Juli. Einem hiesigen Einwohner wurde in der verflossenen Nacht ein Acker mit Hafer von böswilliger Hand mittelst eines schweren Gegenstandes am sog. Lehngrabenweg überschleift, so daß er ganz darnieder liegt. Der Geschädigte will alle Mittel anwenden, mx\ den oder die Schuldigen zu ermitteln, um sie zur Bestrafung zu bringen. Kreis Schotten. 0 Laubach, 26.Juli. Von einem ;ähen Tod wurde die Witwe Spuck von hier ereilt. SPht der Verrichtung häuslicher Arbeiten in der Küche beschäftigt, stürzte sie plötzlich tot zusammen. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende bereitet. Kreis Friedberg. 15. Friedberg, 26. Juli. Veranlaßt dcirch die gute Witterung, schreitet unser neuer Bahnhof rascher vorwärts als man Awartete. Anfang dieser Woche hat man mit dem Legen der Schienengleise begonnen. Im Anfang des nächsten Nlonats findet die polizeiliche 2lbnahme deS Güterbahnhofs statt, der diesen Herbst noch dem Verkehr übergeben wird. ---- Bad-Nauheim, 26. Juli. Bis zum 25. Juli sind 2 5 1 9 3 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 8291 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 25. Juli 302 885 abgegeben. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Bensheim, 26. Juli. Hier wurde heute nacht nach seiner Rückkehr von einer mehrere Tage dauernden Autofahrt der Gcsck-äftsführer in der Kuranstalt von Tr. Schmitt in Liicden- fcls, Baumann, f c st g e n o m m c ii, der beschuldigt ist, Umcr- schlagungen zum Nachteil des Herrn Dr. Scknmtt begangen zu Haden. Er engagierte am Montag den Automobildcfiycr Schmitt in Bensheim, machte verschiedene Kreuz- uni) Querfahrten nach Worms, Heidelberg iqro. und kehrte in der Nacht zum Dormerstag zurück. Eigentümlich ist nun, daß am Mittwoch früh ein Einbruchsdieb stahl bei Dr. Schmitt in Lindenfels entdeckt und gemeldet nntrbc, bei dem etwa 400 Mark gestohlen worden waren. Angeblich ist der Diebstahl erst in der vorhergel-euden Nacht begangen worden. ! Niainz, 26. Juli. Vom Gouvernementsgericht wurde gestern ein älterer Mann in Haft genommen, der ein in Wiesbaden lebender Hauptmann a. D. sein will, weil er oberhalb des StadtparkeS mit kleineren Kindern unzüchtige Handlungen vorgenommen hat. — Hier wurden wieder falsche Einmarkstücke angehatten, die die Jahreszahl 1887 und das Münzzeichen A A tragen. Deren Prägung ist gut, während sie Fettglanz zeige« und einen schlechten Klang haben. w. Mainz, 26. Juli. Für die Schiffahrt ist es wichtig, zu erfahren, daß der Rheinarm zwischen der Petersaue und der Mainz-Kasteler Seite bedeutend tiefer gebaggert werden soll, um ein gutes Fahrwasser herzu stellen. Auch die großen Wandschwellen am Kopf der Petersaue, die dort das Fahrwasser eiitcngen, sollen weggebaggert werden. Auf diese Weise soll einem lang gehegten Wunsch der niederrheinischen Reedereien entgegengekommen wer den. Auch die Ausladeplätze in Mainz-Kaftel sollen bedeutend vergrößert und mit besseren Einrichtungen der- sehen werden. _ Kreis Wetzlar. = Salzböden, 26. Juli. Auf Einladrmg des im Frühjahr begründeten evang. Männervereins war der Sekretär des Mittelrheinischen Verbandes evangelisck-er Arbeitervereine, Julius Schmitt von Höck)st bet uns er- 'neuen. Wenn auch auswärtige Gäste wegen des heftig illsetzenden Regens ausblieben, so hatten sich aus den beiden Gemeinden der Pfarrei doch etwa 70 Männer eiugefundcn. Uni _ M-iinrai -fa in Grck ■ j \sn Lchrknrl -flsjtoJt über-, * KS Ä ft zu r-nif d jht Rufern t . Sl-d- • s ea"ou‘ w“ * "rXit, i*1 » Ein sckst Ich hei Seelot - KrastMM, r.i\ SrMkl U iMgen Ww.l «Big, Tie 3n,( jjliaufteur i rtt ifitoen i'crl Urniili uni vrbngtniiener "i ■:irt m *3nbeii ein Unrortter au btt -evölkeninc ."jhen slützten' fti, sich ir^Wi mürbe eftoiis unb wälz ru- ben (närten vrd andere Gec r.yn lales flau toch, so daß die -üigfii unter inne Schreck Ännis noch !M lllpveUer । ’Jstn Gegens — 6ine v jtion. "Ito meldet: Morgen' fdo annetticim Ml; ei: Pojcidor inückgekchrt fei, . -*UU 3 Pf '»tue «nuct 1) $l”"l U ’i«ie Kart JWtrgtr« ■ I .er m Aus. nitfcbrn Llovb feien ferner lenen-Bai mehrere fcniientcrritoricn in der roß-Bai. der vom zur Bereitung von Gemüsen, Saucen usw. stellt man vorteilhaft her Feinste Fleischbrühe aus Allein echt mit dem Namen MAGGI und dem Kreuzstern 5 Würfel 20 Pfg., einzelne Würfel 5 Pfg. MAGGb gute, sparsame Küche' s a «/T EmU Karn, Schalstraße. Central-Drogem I Vei I**yv Sie I *• Of Ar. " henTodwurdr der Aerrichlm.; stürzte sie plc:? e ihrem Leben ein Heute u. morgen Gerade wie HanuoverfcheS UJer Bedarf bat Damen- =- Bärte) Läftiae Haare an Armen entf. sof.Parif.Haar- Emi. „Anette" M.3.-. Pars. H.PlankWw. ergriffen habe. 3m Namen des Nori r origen Sonntag, bei dem der 20 Jahre alte Schlosser Cito 3oft auS Echzell auf seine gleichalterige Brant Ida Vogt i:oci Schüsse abgab, sich selbst aber nach der Tat auS dem lierten Stockwerke auf die Straße stürzte, hat nun doch ein Opfer (Ciorbcrt, indem das junge Mädchen, das einen Schuß i.i dieSchultergegend erhalten hatte, geftorben ist, während ter Revolverheld sich auf dem Wege der Besserung befindet. Uuiversitätr-Nachricbten. — Geheimrat Ulmann, der verdienstvolle Geschichts- LTofeffor in Greifswald, scheidet mit dem Ende dieses Semesters dem Lehrkörper der dortigen Universität und liebelt nach ^armstodt über. Ulmann, der jetzt im 71. Lebensjahre steht, war früher eine Zeülang als Privatdozent in Gießen tätig. Advent-Bai anzulaulen Um mit Tr Rempp und Tr. Wagner, die hier eine Persukvsstation für die Jeppelmervedition erntbrrt. in Bervindung zu kommen, sei die Poseidon nach der Groß Bai gefahren, wo der Efpebitionsleitrr Haseninspektor Bock rl berg im Namen Zeppelins und Pro' Hergesell' Besitz von der Edcltoft Bai, wo sich das Gelände besonders gut für Vuitfdnifobrt eigne. Mast Kalbfleisch Hanivänc 2,75 M-. klein gcmack Absallbosz3.25M. per .Qarren n:ei ans Haus. 2. Wcllhöter. Tel. <43. [4439 mir von meinem Arzt empfohlene Herba Leise zur Beseitigung der Trockenapparat empfiehlt sich Hermann Plank. W we. Svezial = Damen artuiet* unb Haar-Gcfchäft Kaplaiisgasse 2. im Kopshaar and Bartetaten außerordentliche Wirkung und beseitigten dte- selben in wenigen Tagen. AlsredPIIanzer, München Zu haben in der Engel» und Mirich Apotheke, m den Trog. C. Schaaf, W. Kil- binger, E. Marn, 2U Roll, W. Sckrader, tt. Seibel, (y. 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Der Kreisausschuß er» t*ilte der Firma I. D. Äehrenboldu. Solm zu Aurora- lütte die Genehmigung zur Errichtung eines Stau- n>ebreö in der Salzböde oberhalb ihres Werkes. — ie Schul v er bände Gladenbach, Dautphe und Oberhörlen erhalten aus dem staatlichen Reservefonds te8 Kreises zur Instandsetzung der Spielplätze und zur Beschaffung von Turn- und Sptelgeräten 620 Mk. X Hanau, 26. Juli. TaS LicbeSdrama Fahrräder l^hmalrh'mer. • ’iw-r. I Gebrauchsmuster, Hstiilllk, $?areii3Ctd)cn, er wirrt — verwert, schnell u. nut Conrad Stötfiling, Fug. Mitglied der Hammer beeid. Gerichts- unb Handelskammer» Sadrocritänbigcr. — Bureau: Mainz-Bahnbosstr.3. Tcl.2754 VluötübrL, lesenstv. Brosch, loitcnirci. Erste Referenzen. 4(29] ’ittten L>'< Äh: * °»S bitj "fy'unie u 6int«2 anfctnb^ senden btil * ; Feinde J ^berat cröcr! 'btvetordneiiH te. 3ot. -AB "ev Masten, bet Ueberlanb» ltgrundstücke a i der ÄemeinK ^ern w untn. Mn der Her, ^ntschädigungn urbe nod) sch ; Baublockes . geschehen W e Mindestbrch ! -e 25 Meter bt. W en. )C heute nackt IM mLm. w* Sdimitt m M» idjulbigt iit, U” »mitt i EZA «ZS 'V®. i-i" Ä« ;«• •* • f rocügeb^V; (clt3nSin>,u !.Sx.° | :eereOI«elif 6er ■Ä&iE äs*'* • Riesenschwindel durch die amerikanische P o ft. Ter amerikanische Generalpostmeister Hitchcock hat soeben einen amtlichen Bericht über die Tätigkeit der Post in beit bereinigten Staaten während des letzten Geschäftsjahres, ba8 am 30. Juni abschlob, heranSgegeben. AuS den mitgetettten Zahlen ergibt sich, dast die amertkanischen Schwindler, die lieh zur Dnrch- hibrimg ihrer Pläne der Post bedienen, im vergangenen Jahre eine besonders reiche Ernte machten, denn die gutgläubigen Cpfer dieser Schwindler sind insgesamt um nicht weniger al> 4nO llu- liotteii '3)1 f. geschädigt worden, um rund 200 Millionen mehr als im Vorjahr 4^0 Dlillionen in einem Jahr'. Diese gewaltige Ziffer erklärt sich mir durch den schrankenlosen ge,cha'llichen Cp tim6mu5 des TnrchschnittSamerikaners, der stets von der Möglichkeit eines märchenhaft schnellen GelocrwerbeS träumt und daher von vornherein geneigt ist, auf alle Anerbietungen hereinzmallen, die ihni eine „sichere Perfinsnng voii 100 Proz/ unb dergleichen mehr verheisit. Die Schwindler arbeiten in erster Lime nut fingierten Minengesellschasten, verkansen unzählige völlig wertlose Aktien; dann aber verdienen sie auch reichlich an jenen Wclcgeu- heitsjägern, die bereitwillig auf jede Annonce schreiben nnd sich sehr tüchtig vorkonitnen, wenn sic schleunigst die un Jnseratenten nnge^cigle nie wiederkehrende Gelegenheit zur Einsendung von mm Dollar benutzen, luofür ihnen dann eine .echte nrnfiiu goldene Uhr ober .Halelimbgrosie Solitärdiamanten" verheisien werden. In 1003 Fällen konnten mit Hilfe der Postinspektoren die ^lrheder solcher Schivindeleiea verhaftet unb bestraft iverdeii. 4je er- ivähnten 480 Millionen sind ausschließlich von gutgläubigen 2tmerikanern aufgebracht worden: wieviel die ost ausgezeichnet organisierten Schivindelunternchmnngen an naiven E n rova e r n verdient haben, ist nicht sestznstellen; mau weiß zwar genau, dob der Handel mit Aktien nicht bestehender Minengesellschasten auch in Europa, insbesondere in England, betrieben wird, aber genaue Zahlen über den nut diese We.se angerichteten Schaden find nicht xu erlangen, da die Geschädigten bei der Aiisfichtslosigkeit am "Wiedererlangung ihres Geldes meistens darans verzichten, den Schwindel anznzeigen. .. m •• kf. Geschichten von Poincars. Die Pani er Prcm ist noch voll von Poincarä-Anekdotc'n, unter benen einige naap erzählenswert sind. Noch kurz vor seinem .Lobe Halle Poincarö ein Erlebnis, das für ihn bezeichn end ist. Der Matliematifi r war ein großer Tierfreund. 9luf feinem gewohnten Spaziergänge in bet Rue au be Aernard sah er, wie zwei Hunde einen lMtigen Mamuf miteinander ausfochten. Er blieb stehen, und bald hatte er für den Foxterrier Partei genommen. Das A'dc der Geschichte war, daN der Fox den ^icg über den kubcl davontnig. Wersen Sie ihn hinaus den alten gemauerten Backofen, welcher zu viel Holz, MaV 'ind ^."^rbalwnaSkos^t finnninrudit Wahlen Sie innacacn den von der Deullchen Vanöro. ijciiuminri for'fchcn Patent ^aiizer Hausbact oien welcher außerdem von Herrn Prof. Schubert. Baumeister für landw. Bau- funit, Easset, sowie von taufenden Vnnbnurten :c. nid ^ao uoUtonimcnitc ivabrilat acrübmt wird. Ueberzeugen Sie 'ick selbst davon, durch einen ^wöchentlichen 'Brübcnerfud) ohne .Qauixroang. Mafien Sie sich nuct) non keinem zudringliche Qonturrenxaacnt ;u einer Bestelliing überreden, bevor Sie nicht Einnchi genommen haben in den Katalog der ersten nnd bedeutendsten Spezialsabrik für Pausback Öfen, Dörr- und Raucher Apparate von , , u ■ Val. IDaas, Inh.: Gebr. Waas, Hoflieferanten, Geisenheim a.Rh. welcher Ihnen bei Anfrage umsonst zugefchickt wird. 1* XütbL Bertreter gesucht. Elatiigen Companie Darmstadt Reue holl. Pollhcrittge Stück 8 Pfg. Nene Talzgnrken Stück 6 Pfg. 3icutÖ Sauerkraut Pfund 14 Pfg- Neue Kartoffeln 10 Pfund 58 Pfg. ZM Mlitkiirns Ecke Klinik unb Frank- iurtcr Straße, i5119 » ’s 4011 uno der Hamburger Bai für den benndren Touristenverkedr an neftiert worden Tic Umersuchungen, du- Bockclbcrg im Au' trage des deutschen Seriischerrivercins in bat Fiordcn angcitfllt. seien ungünstig ausgefallen: die Eisvcrhällliiise seien dagegen^im aUflt’mcinen günstig Tr Kurl Wegner aus Göllingen unb Tr. Robivldi aus Marburg, die Rcmpp und Wagner in der Advent Bai ablöfcn sollen, würden m Edeltoft-Bai übernaintern, wo bereits eine zweite Bermchsstaiion für die Zeppelin Expedition errichtet worden sei Tie Poseidon werde in vier Tagen wieder nach Spisbergen zurückkehreii — Tic ,Kölnische Zeitung ' bemerkt hierzu: Man bari überrascht sein, daß das norwegische Blatt seiner Meldung aus Tromiö diese beunruhigende Heber schrill gibt Tenn was die Poseidon in Spitzbergen vor hat, ist in aller Srifentlichkeil mitgcteilt worden. Ta nach handelt es sich um rein Wissenschaft liehe Tinge. Man will nach der erfolgreichen Tätigkeit der Station im verflossenen Winter die Station noch ein weiteres Fahr ctlhiltrn und dtc Arbeit der Gelehrten dadurch erleichtern, datz man ihnen bessere Wohn> unb Arbeitsstätten schafft. Tic Poseidon bat für bin en Zweck — in Norwegen gebaute' - Holzhiufer an Bord, und soll astsierdem die beiden bisherigen iLtationsletter bfimbrinqen, die durch zwei andere Gelehrie abgelöst werden. 2.ast man gleichzeitig Ausschau hält nach Möglichkeiten einer besseren touristischen Erschließung des Landes, scheint uns gleichfalls eine politisch unbedenkliche Sacke zu sein, umsomehr als ja Spitzbergen noch nicht unter norwegischer Oberhoheit steht. jt durch die gult : rascher üorrotir:« )at man mit de« fang des nächste e§ Güterbahnhoi- bergcbe» wird. s zum 25. 3ul: »ott an genannten: \ wurden bis 5'IC1 i ist Fohlenfleifch zPiM5»M.ziiWcn 01. Kessler, Neuenweg, fiopilänic ÄSS baut reinigt, das Wachstum dcrHaarc fördert Proi. Ihr. Grunwaldslloviacitt Fl Pfg. yiieöctL: Pelik. Avoth. [33211 Vcrmifcbtcs. ♦ Ein fchwerer Automobilunfall ereignete id) bei Seelow in der Marl. Ein von Berlin kominen- er Kraftwagen, der nach Warschau wollte unb in dein ie Besitzer, die russisckfen Grafen Leon unb Enifri Rynski, traf Brzewski uno der Ehaufsenr saßen, kam auf der ab- hnssigen Chaussee ins Gleiten Dabei fuhr er gegen einen 5tnim. Die Insassen wurden herausgeschleudcrt. Während ter Chauffeur unb der eine der beiden Grafen Rynsi> nit leichten Verletzungen davonkamen, wurden der andere (Oraf Rtzusti und Graf Brzewski schwer verletzt. Mit Hilfe t -rbeigerusener Aerzte erfolgte die Uebersührung ins Luther .ist in Frankfurt a. O . . * In der sächsischen Schweiz brach bei schandan em Unwetter aus, das bei den Gästen der Hotels und unter fcer Bevölkerung eine wahre Panik hervorrief Von den l-dähen stürzten Wassermassen ins Tal und rissen alles mit sich, was sich ihnen entgegenstellte Der sonst ruhige Mr- iiitzschbach wurde in luenigen Minuten zu einem reißenden Elrom unb wälzte auf seinem Rücken entwurzelte Bäume, cns den Gärten und Häusern entführte Tische und Stühle vnb andere Gegenstände mit sich. In den Straßen des engen Tales stand nach fünf Minuten das Wasser 1*/L» Meter hoch, so daß die Menschen aus den niedrig gelegenen Wahrungen unter Lebensgefahr flüchten mußten. Der allgemeine Schrecken wurde durch den Eintritt vollständiger Finsternis noch erhöht. Nach etwa einer Stunde horte bne Unwetter auf. Man sah ein von Steingeröll und roberen Gegenständen übersätes Trümmerfeld. — Eine verkannte wissenschaftliche Exvebi- t i o n Ans Christiania wirb ber „Kölnischen Zeitung^ gemeldet: Morgenbladet bringt unter der Ueberschrnt ,„^e '^eut- । in’ii annektieren Land auf Spitzbergen" aus Tromw die Meldung, bnü hi; Poseidon, das Sckiif ber allen Vmund.'nibnmnaL iid) ledock die Tür und herein trat ein besck.idsii genemeter Herr im Reijeaiijuge, über und über mit Staub bedeckt unb mit einem vanSfoffer fcmaiiuct. gl als Pmncarö. Ter Gekehrte bat, man ^er pätung entschuldigen. Er war nut der l'nenbcbn gekommen und der lug mar in einem Tunnel in Brand geraten unb brannte roabr- fche.nllck nock - so eriäblte Pvmcarö oanirubtg. er itm mit friner tiramatte den ^duoein ab, b^'nea das Redner^ pult, ohne innen Handkoffer wegzupellen, und b ell b®*®., übrigens in englischer Sprache - eine ftr«<0n,0ÄÄ Rede, ohne die geringste spur von dem erlebten Todes,chrecken Prima grnM. iiiußtofjlcn „ „ Anthrisitköhl. „ Giformbrifftts „ Union=$ritrtt5 Koks und SrtnnHi emvnehli Je Happel, Holzhaudlung. Tapeten Z Naturell Tavet.P 10 Pf.an Gold-Tavctenvon 20P« an di. fchönst u.ucucst.Mustem M.verl. kosten fr.Musch.Nr. 113 ticbr.Ziegler^ünebure. Letzte riachriehten. Die Erkrankung bc8 Mikado. Paris, 27. Juli Der Korrespondent der lfiesiacn Ausgabe des New York Hcrald in Tokio meldet, daß der Mikado an Diabetes, Brightscher Nierenrrank- h ci t und Urämie erkrankt ist. Die beiden letzten Krankheiten sind schon seit 8 Jahren vorhanden. Casablanca, 27. Juli. Ein Zuave, der cun Strand badete, wurde von einer Welle fort gerissen. Vier Kameraden wollten ihm zu Hilfe eilen, doch sind alle fünf Soldaten ertrunken. Q Poröse Untermenge. A. Salomon & Cie., SchuletraRse 4. > zu derraten. Kleine Cagerchrontk. Gestern nachmittag wurde die Gegend von E " " e r i ch durch ein Unwetter schwer iKimgcfudit. Aii der Gren^ 6egen o d v s ridi Rolland crfdilug der Blitz den ^owmiukner t^ bifrhen Gnmzwackie. Der neben ihm stehende Gi,warter wurde aelälün In Bee» Belgien) schlug ber Blitz m an grovcS BanernlMUs, bas vollkommen cingeäidKrt rourbc. Juf treicm A-rlbe wurden uuei Frauen vom Blitz critnlagni. Heber 'Hauern ist gestern abenb rin ttircktbareS Unwetter niebe.^ang™ ”n SScÄoabcn, Sofenbtim unb Tols ühibetc b" 2« Sbauficur einer «utomebitfabril in Reickftein fuhr bei Sronbenbur™ ■ S>a»rf) ->»' ber »oebrber (Sbaunee ui eine Gi iippe von brri sfnabai. Einer war sofort .. 'K h 111 P P 51 a 1 wirb gnnelbct: Auf der Shihgcnxrhcnaft Alcxanderball wurde eine Anzahl Arbeiter verschüttet. (Einer mürbe getötet, bic anberen gerettet. . 5 t u (f r a b' Regensburg unb Frau Direktor Baus s e t - Nikolassee bei Berlin finb ertrunken Durch den am Orte lveilen- ben Jtommrr.MCurQt Bader Berlin wurden bet Mammcnänocr fRü- biger und Baron Sttickrad in bewusttloiem Zustande gerettet. 'Bei hohem Wellengang finb in ber at) aus (hferfudit. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wettcrausfichten in Hessen für Sonntag, den 28. Juli 181-. Wolkig, geringe emaile, nmi,m warm. Slui hampoonieren (Kopfwäschen) mit dem neuesten elektrischen Warmluft- Zöpfe Haarunterlag. Votfenbreber foiu. alle sonst. Haararbeiien werden schön unb bauerbait angeiertigt in dem 4<ßl S|H-z. - Damen - FrlMier- und Haar-ticMchlift Hermann Plank Ww. ______KavlanSgasie 2.______ „Em solch gutes Mittel gegen Wunden wie Zucker s „Saluderma" habe ich noch nie kennen gelernt. Mein Arm war uark ncrcitert Jiur zweimaligeAn- wenbung non,,2alubcrmtt" beseitigte sofort die Entiün- bung u. Eiterung. H. Stöhr." Tose 50 Pf. unb 1M. «stärkste .'rorim bei W. ttilbinger, SelterSweg 70 a, *21. ?ioll, Bahnhositt. 51, Ernst Roll, ttaiser-Drogerie, C Seibel, «frankfurter Str. L«, Otto Schaaf, Selter5roeg39.islu/i I nco zuqelasicner »-»ov (tzeldlottericu gegenro. Alsfelder 1 Mk.- ^oi'epfchl. r«ia. 7 • tt'K 9irsni. Lfi;*- • ° ®r f-'-c'eü., C halb sor t:ki-irul. cd o! C u. gesunden T^cIl 5 1 Tibaktplcllc lT.- ~ lonfizflSPId.ocioCT I i beri^r-iieo Tcbcke fcfcU - frank: gegen Hadia, uw ' Bttlc anzugcbcD, ob ju ■ ncbcoüchcodc Ge- laodhel so elfe odr \ eine rtimgcldiciyc V Bolzplci'e cd« c k lange PL erc2aldiL f|b. ta.Uf. 8 „ ?«nalrr „ 10- 8 jUiifirifättrr ,. 13.50 E. Köller.Bruchsal ’Fäbrik.WoltrufJEa^j Hüte. Blusen, s i aSJol ’sä~. , , ,, Seidenstoffe a hi Auswahl und Muster bereit willigst. A. Salomon & Cie. Sct’ii‘,x"