Die heutige Nummer umfafot 10 Seiten- Mk.^ b toi der Offerte kerz. nur: Wit den ist. Eine italienische Erklärung. wird vom gs noch nachmittags ntärischen (tebäube Tie „Sibcrte" meint, baß bas Bombardement den regt. neuen Phase bes italicnisch-tür.ischen Beginn einer Tunis, um bic Sick)erheit ber dortigen Jtcv* gewährleisten, ber Belagerungszustand bie Stadt liener zu verhängt. Krieges bedeute, welcher für die Interessen der Neutralen sehr nachteilig werben könne. immer noch im Hafen schwimmen sah, brachte er es burch Feuern zum Sinken. Weber vormittags noch nachmittags würbe gegen bie 34ibt ober die mil _ ein Schuß abgegeben. Tie italienischen Schisse blieben un- Aus Tobruk 24. Februar gemeldet: Gestern mittag unter- mals zur Uebergabe auf. Da keine Antwort erfolgte, eröffneten wir das Feuer gegen das Kanonenboot, das lebhaft erwiderte. Um 9.20 Uhr war das Kanonenboot zum Schweigen gebracht. An Bord desselben brach Feuer aus Ich lieh unser Artilleriefeuer einstellen und pilyr mit dem „Garibaldi" allein zur Hafeneinfahrt, von wo das Tor- vedoboot zerstört wurde. Tas Geschwader entfernte sich hierauf. Bon einer Beschießung ber Stabt Beirut selbst kann bemnad) nicht bie Rebe fein. Amtliche türkische Meldungen. Konstantinopel, 24. Febr. Tas Ministerium es Innern veröffentlicht über bas Bombarbcment von Ein Poste 1 Teppiche Gardine: Rouleaus- bedeutend El Preis. Fenster- Gart von Mt t ' Gardinen vom von W PtS' BettvorWi; TepF: große M „Nichihr.? weisem, sc nahmen zwei feindliche Kolonnen, aus Infanterie und Kavallerie bestehend, eine Erkundigung in der Richtung aus das Südwestfort. In einer Entfernung von 900 Metern wurden sie durch Infanterie- und Ärtilleriefeuer der Italiener, die keine Derluste erlitten, zum Rückzug gezwungen. Nach einem Telegramm des Kontreadmirals T i r e v e t, der bie Aktion vor Beirut leitete, würbe ber Panzerkreuzer „Ferruecio" nachmittags ausgeschickt, um sich nach bem bombarbierten Torpeboboot zu erkunbigen. Ta er es veschiehung von Beirut durch die Italiener. Italien hat bic Welt reichet einmal für einen Tag in lufrcflung gefegt, lieber bie Gefahr, bie ber Türkei burch Angriffe der Italiener in Arabien btobte, konicke man ' wohl leichthin zur Tagesorbnung übergehen Durch bas Koinbardement ober die Besetzung einiger Küstenstädte am Sloten Meer wird fick) bie Türkei nicht zwingen lassen, bic . Annexion von Tripolis anzucrkcniicn Piel ernstere Be dkutung hat cs schon, wenn — zufolge ben heutigen Radis' richten — italienische Kriegsschiffe Beirut h iSyr i e n) bombarbierten unb sich bamit, ba cs sich um eine nicht befestigte Stabt l)anbelt, über bic Bestiin . mungen bes Völkerrechtes hinreegsetzten. Das must, ba ü dort vor allem Frankreid) interessiert ist, zu einer re i:eren I Verschärfung ber italienisch-französischen Differenzen führen und weiterhin, wenn aus oiesem Anlaß der türkische Fana- p ki:mus gegen bic Frcmbcn auflobert, zu einer Intervention der Mächte, bei ber Frankreid) vielleicht sogar Truppen au E feiner Sübostgrenzc au )ma rochieren läßt. Italien läßt allerbings berichtigen, daß die Stabt f- Beirut ii i d) t desd)ossen worben fei; nur zwei türkische II tlrtegsschisfe feien kampfunfähig gemacht worben. Aber dieses Dementi stützte fid) nur barauf, baß ber italienische g lonunanbaiit nichts weiter gemelbet habe Zahlreiche an £ bete Berichte aber lassen kaum einen Zweifel an ber Be A lchiefeung ber Stabt. Tie Türkei hat sofort ihr altes Vor g, buben, bic Italiener auszuweisen, reieber ausgenommen, Mund Frankreid) sowohl wie England haben Kriegsschiffe ent .jonbt. Indessen, die Aufregung und Verwirrung wird schwerlich länger als einige Tage anbauern. Dann wirb bisherige Gcbuldsprobe zwischen Italien unb ber Türkei wieher einsetzen. Für bic Aufrechterhaltung bes Frie bcitö in ben türkischen Gewässern aber bürgt zur Genüge die bevorstehenbe Mittelmecrrcise bes bcutsck)en Kaisers. Konstantinopel, 24. Fcbr. Z w c i i t a l i e n i s d) c triegssd)ifse brachten heute vorrn/ittag vor Beirut ein türkisches Kanonenboot unb ein t ü r k i s ch e s T o r pebob o o t zum Sinken unb beschossen ben Ko nak. Eine amtlid)e Tepes die bes Mali von Beirut bestätigt bie bereits gemelbete Bcsdfteßung her beiben türkischen Kriegsschiffe. Eine weitere Depesche des Mali d.richtet, baß bic Italiener, nod> währenb ber Mali sid) tm Konak befanb, bas Gebäude zu bombardieren begonnen Rom, 24 Fcbr. Bezugnehmend auf bic Meldung ber „Evening News", baß italienische Kriegsschiffe Bei rut bombarbiert hätten, veröffentlicht bie Agcnzia Stcfani folgenbe Note: Tie Italiener hatten Kenntnis, baß sich vor Beirut zwei türkische Kriegsschiffe befänben, bic Kricgskonter- banbe besörbern, sowie bie italienischen Truppentransports d> i f f e angreifen sollten. Infolgebessen erhielten die italienischen Kriegsschiffe Befehl, sich nach Beirut zu begeben, bie obenerwähnten türkischen Kriegsschiffe anzugreifen unb zu zerstören. Diese Operation, über welche bisher kein amtlicher Bericht vorliegt, ist wahrscheinlick) inzwischen ausgeführt worden. Ieboch ist es ausgeschlossen, daß bie Stabt bombarbiert wurde. Türkische Maßregeln. Konstantinopel, 25. Febr. Ter Miniftcrrat hat die Ausweisung der in den Wilajets Aleppo, Beirut unb Syrien ansässigenItaliencr,mit Ausnahme ber Lrbensgeistlicken, beschlossen Den Ausgereie- senen wird eine Frist von 14 Tagen gewährt, innerhalb bereu sie das Land verlassen müssen. Ueber Beirut ist her Belagerungszustand verhängt worben. Tie französische Preße Paris, 24. Febr. Tie Nachricht von dem Bombardement Beiruts hat hier großes Aussehen er* «Seilschaft, Cb' i-FabrikMirtim toben. Die Nachricht hat auf der Pforte große Erregung teroorgerufen. In her Depesche bes Mali von Beirut über ben An triff,ber italienischen Kriegsschiffe ist nicht gesagt, ob auf hirtifd)cr Seite Tote zu beklagen sind Die Depesd)e spricht nur davon, daß eine Anzahl Benvunbeter in bas Lazarett 3tr Stabt gebracht worben ist. Nach einer Reuterbepesche aus Beirut forberten heute ||if italienischen Kreuzer „Volturno" unb „Gari - ![ b i", baß ihnen bie türkischen Kanonenboote, welche im Hafen von Beirut befinben, so fortausgeliefert den. Nock) bevor her Wali in VerlMiblungeii eintreten utc, begannen bic italienischen Kriegsschiffe bas Bom- rbement unb |bohrten die türkischen Kart enboote in ben Grund. Sic fügten auch ben schiebenen Baulichkeiten bes Hafens, insbesondere Zollgebäuden, Schaden zu. DieZahlberTotcn trägt etwa 60. Tie Bevölkerung, welche von einer ßen Panik ergriffen würbe, flüchtete fid) in ben Libanon. I türkischen Militärbchörben hätten wirksame Gcgenntaß- > ahmen getroffen. Tie im Hafen vor Anker liegenben neutralen Schiffe ißten ihre Flaggen, ebenso bie Konsulate unb bie ausländi- ien Niebcrlassungen. Ferner heißt es, baß bie Bevölkerung : i(l) verhältnismäßig ruhig verhalte. Auch barüber, baß h bem Bombarbement Personen getötet worden seien, Äffen die Meldungen nichts zu berichten. Tie Agence Havas meldet weiter aus Beirut: Zwei lvlienische Kriegsschiffe erschienen heute früh vor bem 1 •R9c. cn unb ließen ben Gouverneur ivissen, baß ihnen no d> bor 9 Uhr morgens ein türkisck>es Kanonenboot unb cm Kcki scher Torpebobootszerstörer, bie im Hafen ankerten, lusgeliefcrt werben sollten. Die türkischen Be- orben gaben kein e d e s r i e d i a c n b e A n t w 0 r t. xa» ins begannen bic italienischen Schi sie das Bombarbe- 1 c n t, burch loelches bas Kanonenboot zum sinken ge lackt unb der Dorpedobootszerstyrer leicht besdiadigt wurde lie italienischen Kriegsschiffe zogen sich sodann zuruck. In ber Stadt herrscht lebhafte Bewegung Es kam Kunbgebungen gegen bie Fremden. Ein ass e tourba getötet. Ter Beriht des italienischen Admirals Rom, 2Ä. Febr. (Agenzia Stcfani.) Von Admiral r a v c l l i, bem Kommandanten des Italiens chen Gc- Pwabcrs, bem die Kriegsschi sie „Garibaldi" unb „^er* tuccio" angehören, ist folgenbes Telegramm eingclausen. Bei Tagesanbruch überraschte idi im Hafen von Beirut loS türkische Kanonenboot „Ain Illah" unb ein türkisches Torpedoboot. Mr forderten zur Uebergabe aui und «ernährten eine Frist bis 9 Uhr. Diese Entschließung wurde tinr, Gouverneur imb den Konsularbehörden durch Ver- ßutttelung eines an - Bord gekommenen türkisckien Ltn^tery hilgeteüt. Um 9 Uhr forderten wir burd) ein -Signal aver- Paris, 25. Febr. Das Bombardement des Hafen von Beirut ioirb von her gesamten Presse lebhaft er örtert. Mehrfad) wirb hervorgehoben, bas Vorgehen der Italiener könne auf Grund bes Wortlautes ber Haager Konvention zwar b e r c d) t i g t erfdjeinen, fei aber b e bäuerlich mit Rücksidft aus bic beträdulichen Jnleresfcn, welche fast alle Mädnc in Beirut haben unb nodi mehr wegen her ben Christen a l le r Nationen drohen- ben (Gefahren, falls ber rcligiöfe Fanatism u s her Muselmanen burd) derartige Vorlömninissc aus gestachelt mürbe. Das „I 0 urnal d e S D e b a t s" schreibt, bas Vorgehen her italienisdien Flotte werde wohl jur bas übermäßig angcfad)le Nationalgefühl bes italienischen Volkes eine Bcbeutung haben, jebod) auch in her Türkei würben daburch die patriotischen Lcibcnschasteii lebhafter, unb in Europa würbe überall nur ein peinlicher Eindruck hervorgerufen werben. Italien habe babei wahrlich nichts zu gewinnen. Der „Siecle" sagt, Italien hoffe offenbar burch ein berartiges Vorgehen bie Mächte zur Vermittlung zu zwingen. Seine Politik bestehe darin, überall Brand zu legen, damit di>- Feuerwehrleute fdyncl n ein greifen. Es ist fraglid), ob eine solche Politik Erfolg haben werbe. Einige Blätter führen eine sehr scharfe Sprache unb meinen: Der Umstanb, baß bie Italiener für ihre neueste Aktion gerabc Beirut ausersehen haben, ivo Frankreid) seit Jahrhunderten ü b c r m i e gende Einflüsse ausübe, lasse beinahe annehmen, daß cs sich nickst nur um ein zufälliges Zusammentreffen, svn bem um einen neuen Ausbruch von Franzosenhaß hanble. Entsenduna eines franzöfisten Ikreuzerß. Paris, 25. Febr. Der französische Kreuzer „AbmiraI (S^arner", gegenwärtig in her Suba Ban erhielt Befehl, nach Beirut zu gehen Die türkische Presse. Konstantinopel, 25. Fcbr. Die Blätter greifen heftig Italien an wegen bes Bombardements von Beirut. Der „Tanin" meint, bic Beschießung Beiruts werbe den Mut ber Ottomanen nicht wankenb machen, sonbern i in Gegenteil ben Patriotismus ber ottomanischen Nation noch mehr anfeuern Es gebe nun keinen Wnmb mehr, ben in ber Türkei lebenden Italienern Gastfreund* schäft zu gewähren. Mil der Votierung des Annexions- bekrets sei sehe Möglichkeit geschreunben, Fricbcn zu schließen unb sich wieher zu versöhnen. Die Mächte würden keinen Boden mehr für eine Verständigung finden: Wir werben solange fernen Frieben schließen, bis nicht Tripolis geräumt ist. Die Aktion her Flotte wirb zu nichts führen. Die anberen Blätter führen bieselbe Sprache. „Sa bah" veröffentlicht eine Aeußerung eines türkischen Ministers, ber meinte, bas Bombarbement von Beirut locrbe ben ottomanischen Stanbpunkt in keiner Weise änbern. Die Kriegserklärung sei ein Fehler her Italiener gewesen, bie Votierung bes Annexionsbekrets ein zweiter, bas Bombarbe ■ ment von Beirut ein dritter Fehler. Der Krieg werde jetzt burch bas Erscheinen bes Scheichs der Scnussi in eine ruhmreichere Phase treten. Eine Konsularbcpesche aus Beirut bestätigt, daß bis gestern abenb kein Frcmbcr getötet ober oerreunbet worben ist. Die Auslänbcr seien außer Gefahr Das Telegraphenamt von Beirut sei außerhalb her italienischen Geschütze eingerichtet. Tie Lage in Beirat. Beirut, 25. Febr. (Reuter.) Vormittags war bic Sage befriebigenb. Tic Bevölkerung ist ruhig. Tas Kriegs recht ist verkünbet worben. Noch ein Zwischenfall. Konstantinopel, 25. Febr. Halbamtlichen 9)air5 zji.u.ig ju _-l wird niedergetegt, dagegen sind die in städtischen Besin übergegangenen Häuser Äfterweg 9, Katbarinengasse 5 und Neustadt 22 neu mit Einnahmen aufgefüyrt. Tie Verringerung der Ausgaben für die bauliche Unterhaltung der Gebäude usw. von 18180 auf 15010 Mk. beruht in der Hauptsache darauf, daß im laufenden Jahr für den Umbau des westlichen Torhauses am Neuenweg 4200 Mk. aufgewendet wurden. Die Einnahmen aus den städtischen Grundstücken sind mit 39 021,50 (38 967,90) Mk. vorgesehen, wovon 21 000 Mk. aus die in eigener Bewirtschaftung befindlichen Wiesen entsallen. Tie Ausgaben für die Grundstücke weisen eine Verringerung um 200 Mk. auf 13 336,29 Mark auf. Der Ertrag der städtischen Waldungen ist mit 106 434 (104 845,56) Mk. in Einnahme gestellt, während die Ausgaben mit 41 935,88 (41992,59) Mk. fast gleich bleiben. Vorgesehen ist die Fällung von 8200 Festmetern Holz, wofür ein Erlös von 104140 f 102 415,56) Mk. vorgesehen ist, während Holzhauer- und Setzerlöhne 18 882,56 (18 779,30) Mk. erfordern. Bon den großen städtischen Werken erfolgt nur vom Gaswerk eine Ablieferung an die Stadtkasse und zwar Cm Betrage von 96 200 ( 89 400) Mk. Tie übrigen von den Werken erzielten Reinerträge werden zur Schuldentilgung verwendet. Dadurch verringern Yicf) die auf dem Elektrizitätswerk ruhenden Schulden um 132127 Mk., die des Gaswerks um 30000 Mk. und die des Wasserwerks um 69 700 Mk. Schlachthof und Fleischbeschau schließen mit 110 788 (109132) Mk. in Einnahme und 111 716 (110 410) Mk. in Ausgabe ab. Die Fleischbeschau ist mit 8000 (7700) Mk. Einnahme und 8928 (8978) Mk. Ausgabe vorgesehen. Tie eigentlichen Schlachtgebühren erbringen 79 000 (78000) Mk. Zur Tilgung der Kapiöal- schuld auf dem Schlack)tbof find 2 Proz. = 13 911,50 Mk. vorgesehen, währeno der Darüber hinaus verbleibende Heber» schuß von 600 Mk. nach ministerieller Anordnung einem Erneuerungssonds zufließt. " Landesuniversität. Professor Dr. Opitz, der Leiter der Frauenabteilung an den Düsseldorfer Städtischen Krankenanstalten, hat, wie un§ aus Düsseldorf gemeldet wird, den Ruf an die hiesige Universitätsklinik als Nachfolger des Professors von Franquß angenommen. ** Ordensangelegenheit. Ter Großherzog hat dem Regierungsrat Wstor zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Roten Adler-Ordens 4. Klasse und dem Geheimerat Dr. Tr.-Jna. Weber zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der rhm von dem König von Preußen verliehenen Rote Kreuz-Medaille erteilt. ** Eine Sitzung der Stadtverordneten-Ver- s a m m l u n g findet am Donnerstag, 29. Februar, 4 Uhr, mit folgender Tagesordnung st«üt. 1. Mitteilung, 2. Bau- gesuch Eduard Noll für Neustadt 49, 3. Baugesuch Karl Küchel für Ludwigsplatz 8, 4. Baugesuch Peter Kronenberg für die Süd- Anlage, 5. Baugesuch Wehrum für Ecke Credner- und Glaubrecht- sttaße, 6. Baugesuch Heinrich Langsdorf für die Schützenseraßc, 7. Baugesuch Ernst Klause für die Mühlsttaße, 8. Baugesuch Emil Kalbfleisch für die Straße nach dem Friedhof am Rodtberg, 9. Baugesuch der Firma Georgi für die Steinstraße, 10. Pachtvertrag mit der Firma Poppe unb Eo., 11. Gesuch bes Weißbinbermeisters Georg Wagner III. um Verpachtung ftäbtischeu Gelänbes, 12 Gesuch der Frau Meta Hengst Wwe. um Genehmigung zur Errichtung eines Verkaussstandcs in ber Nähe ber neuen Kaserne, 13. Pachtvertrag mit ber Garnisonverwaltung über Schießstanbsgelänbe, 14. Erbbauvertrag mit Georg Schäfer: hier: Erwerb bes Grundstücks, 15. bisherige Maschinisteilwohnung im Schlachthos, 16 Herstellung eines gepflasterten Hebergangs an der Haltestelle der Straßenbahn am Schützenhaus, 17. Vaumpslanzung in der Georg Philipp Gail-Sttaße, 18. Beseitigung von Bäumen am Vrand- platz, 19. Vergebung von Fuhrleistungen, 20. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen, 21. Genehmigung von Rechnungen, 22. Voranschlag der Armenkasse für 1912, 23. Voranschlag der Plockschen Stiftung für 1912, 24. Herstellung von Einfassungs- gräbern auf dem neuen Friedhof am Rodtberg, 25. Abgrenzung der Gerüste auf dem Friedhof am Rodtberg, 26. Volksschulgebäudc an der Crednerstraße, 27. Schutzvorrichtungen an den Straßenbahnwagen, 28. Kunstsammlungen an der llniDcrfitnt und in der Stadt Gießen, 29. Herstellung eines asphaltierten Bürgersteigs am Brandplatz. ** Gießener Stadttheater. Benefiz des Herrn Norden. Zu seinem Ehrenabend hatte sich Herr Norden das weiße Röß'l und seine luftige Fortsetzung ausgewählt und damit einen guten Griff getan; das Theater war außerordentlich gut besucht und begrüßte den Künstler mit herzlichem Beifall. Eine große Anzahl von allerlei Angebinden wanderten nach deut ersten Stück auf die Bühne, und das Publikum bereitete dem beliebten Künstler, der den Giesecke mit heiterstem Temperament spielte, eine fröhliche Ovation. — Tie Tarstellung verlies flott und frisch und hielt die Zuschauer in angenehmster Laune. ** Im Kolosseum gibt gegenwärtig allabendlich Peter Prang mit seinem Ensemble höchst amüsante Gastspiele. Der bekannte Kölner Komiter, der seine Kunst in Gießen schon verschiedentlich zeigte, sinder außerordentlichen Anklana und Beifall. Zunächst ging der Kölner Schwank „Der Lufttutscher" in Szene. 'Das burleske dramatische Durcheinander erhält seine Lebens- und Wirkensfähigkcit erst durch Prangs hochkomische Figur und seine tolle Laune. Wie er den an der Seite einer stjets unwilligen und besorgten Gattin aus Abenteuer herumschwadronierenden An- tou Lehmann schon äußerlich herausputzt und durch Grimassen und schnurrige Bewegungen belebt, ist in seiner Art eine Meisterschaft. Das Kölner Platt erhöht natürlich bie Wirkung, und die gelungenen Spässe unb Witze zünben unmittelbar. Tazu bie erschütternben Berllei- dungsszeuen; der alte Familienpapa auf dem Gipfel seiner halb freiwilligen, halb uitfreuml- ligen Unternehmungen als Indianer! Tann wieder die drastische Verstellungskotnödie vor der Gattin als Irrer, der d«s Erinnerungsvermögen verloren hat! So anspruchslos bas Auftreten ber übrigen Kräfte ist, Peter Prang lfat bas Zusammenspiel fein am Schnürchen. Am Mittwoch gelangt, wie uns mitgeteilt wirb, der Milica r-Ausftattungs- schwank „Wer kann dafür?" zur Aufführung. ** Vom Frauenstimmrechtsverein wird uns geschrieben: Das Streben nach politifcher Gleichberem- tigung bat innerhalb ber beutschen Frauenbewegung erst in den letzten Jahren eingefeyi. Andere Lander iinö uns bereits weit voraus uiid nicht wenige haben den Frauen alle politischen Rechte gewährt; wieder andere Staaten flehen knapp vor dem Ziel, so z. B. Schweben. Aber mit dem größten Interesse sehen die Politiker aller Parteien auf den in England sich abspielenben Kamps um bas Frauenwahtrecht. Dort bet deni uns an politischer Reite weil überlegenen Volte hanbelt es sich darum, ein neues, allen Männern doS Wahlrecvt gebendes Gesetz burdk xubruigen. Tie Suisragettes unb mir ihnen die mächtige Labour Bartl), an ihrer Spitze Macbonald und Kair Harby, luollcn durch ein Amendement dieses Gesetz auf alle Frauen auSbehncn und tu der Oehenll tcvkett drohten diese Führer bereits damit, Das schliy eingeliefert worber. Ob diese an dem Mord des Försters Noinanus aus Niesig bmeiligr mären, wird bie Hntersuchung ergeben. Die Mutter des Mörders Ebenber befinbet sich in Großenlüder in Haft. Auf vrfum'dxr Seile werden bie gleichen Maßnahmen wie auf hessischem okbi<: vorgenommen unb man hofft, die Walder in einigen Tagen oon bem Gefinbel zu reinigen. Tas gestern verbreitete Gerücht, m Hilders sei em Gendarm von Zigeunern erschossen tvorden, beruht» auf Hnwahrheit. Starkenburg unö Rheinhessen. M. Offenbach, 26. Febr. (Pno -Tel.) Heute nacht geriet der Hausierer Wilh. Büttner mit feinem Konkurrenten Liedler in einen Streit, der zu Tätlichkeiten an-attete. Li edler wurde durch einen Stich in bie Herzgegend gelötet, während Büttner drei Stichwunden davontriig. Hessen-Nassau. (I Marburg. 25. Febr. Nachbem gestern abeno 50 Marburger Jäger zur Verfolgung der megrn brr voxt' taten verfolgten Zigeuner i ns Rhön gebiet abgenlckt linf, folgten heute abend weitere 50 Mann, meistens gelernte 5or,!fL [] Marburg, 25. Febr. In einer gestern gelciuntiuD des Provinzial-Saattnarkts abgchaltenen Lan divirtc- Zer* f a m m l u n g kam es zu einer Aussprache über die gegenrndttigf Lage und die Zukunft der f u r h e f f 11 d) e n Pferdezu «-. Allgemein wurce ieftgeftellt, daß das kurhessische Rassepferd, ,d" früher so prächtiges Remontematerial lieferte, dos einzig- sei, das sich ber Eigenart des Landes anpasse. Tas rdwusc Pferde eigne sich nicht für Hessen. Aus biefern Gruiibe »mnj gewünscht, baß bie Warmblutzucht Nicht ganz der .>kaltd.attu^ weichen bür ft. Bon ben anwesenben PferbeLüchtern iid) mehr als Zweibritlet als Züchter ber Wdsrinblulp'er^ -. Wünsche sollen bei ber kurhessisck>c>l TanDwirtschastskamrn7 bei ber Derwaktung bt^ Landgeftüts znr "Geltung gebracht n’CiDcn« w. Wiesbaden, 24. Febr. Zoh.- Jak. Söhnletn, ber Gründer nnb frühere langjährige Chef ber Rhemgol^ Söhnlein & Eo. Rheiugauer Schaumitteinkellerei '! heute morgen im 85. Lebensjahre gestorben. nstimm »effentlid von Miss T, englische Sti und die ! ,5.März,Hv! Ei»! Vftrdezuchtve leiid, ben 3. Mim ;n Main; it Nt Eintritt in bie Z Jahr verstör Tages s geidiäftdhil ii des Bcreiiv i-rse ber Oahresrech Entlastung bes ^tMg ber Jahres 1*12. ^ebenes. )!a46rlebifluno bet . V't$nner eit _ •weibebetricb“. tarmnabt, ben 10. ? De 6< "Zelt'" i das , ttlai"116 Sccf Klein Ankläger Herr LS, kennen ic glauben, wenn ää; JHttroo^ $uc; 1398 für Damen und Herren nrrla»»»weK Mw«. H. tiaunann. HannoweriOB □e englische Stimmrechtsbewegung ^tnjion Wem, L- Neuen und die Suffragettes. 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Maltzohn, der am 20.Oktober ix 3 n daericht steUin -u drei Monaten Gefängnis verurteilt var, erkannte das Reichsgericht aus Verwerfung der Re- t3 Angeklagten Becker.___ Optima Fahrräder lUnnalwt n*Nb»tttL Cafe Amend = Dienstag und Mittwoch, abends S'/i ühr: Grosses karnevalistisch-humoristisches Konzert Sauberer, stadtkundiger Bursche nicht mehr sortbildungS- schulvflicht-, gesucht. Radfahrer bevorzugt. Zu erfragen i. d. Geschäftsstelle des Gießener Anz. [1403 Junger, kräftig, und gut enwfohlener Dursche der Radfahren kann, nach Frankfurt a.M. der Turnvik! CTöffnimg bur- 1 der elfte Hdt 70 Mise errungr-1 chuh von 108,;.: r »erben, los w. J Mark. - .1 zweiten Zurr-J im Lause des ^3 lernehmen ir Klimbach, 9|m • — Die Äiij!« 138 passive, 3t , 7. 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R i g a brannten drei Walzabteilungen und der Maschinen- r -,n «r Waggondananstalt Phönix ab. Der Schaden wird auf LriLr hrmderriausend Mark geschätzt. einem Schneesturm sind im Gouvernement Omsk o enf! dabicr gegen Barzahlung: 4 Halostück Wein, 100 erL Wein, 1 Flügel, 1 Planmo, 1 Billard, 80 »L Ltköre, lEiSschrank,l«ashenschrank, 1 Halboerdeck, 1 Registrier kaffe, Spiel-u.Schuhwaren, 1 Bad- und 1 Zimmereinrichtung, 1 Sofa mdUmbau, Tische, Stühle, 1 oollstand. Bett und andere Möbeb sowie 2 Schweine. 1300 Korn, Gerichtsvollzieher in Gieyen. LLHausbursche gesucht. Ludwigttr. 5». Stiiltaler Gielen Dir.: Hermann Stelngoetter. Montag, d.2«.Aebr. 1912, abends 7 Ubr: W Sonder Borttelluug iErtrazua aus Marburg' Gewöhnliche Preise Julius Cäsar Schauspiel in 8 Bildern von William Shakespeare. Ende 10 Uhr. a Parkett- u. Logen Plätze sind noch zu haben und gelangen Montag nachmittag und an der Abendkaffe zur Ausgabe. Dienstag, 27. «frebt. 1912, abends 8 Ubr: 17.DienStag'Abonn.-Borftell. Gewöhnliche Preise. Tic Bildschnitzer Eine Tragödie braver Leute von Qarl Schönherr. Hierauf: Neuheit! Neuheit! ?tt$et6ietDon$ttti«t Momdbie in einem Akt von Mar Mell. Zum Schlug Neuheit. Neuheit? SottAcns (Sc&Hrtstflß Lustspiel in einem Akt von Ludwig Tboma. Ende IW« Uhr. Jung., tiicht. Mädchen für tagsüber gesucht. fOloOl Nohercs Neuenweg 17. Gießen, 26. Februar, wohl nickt mit Unreckt, daß jeder Verglcick hinkt. , wenn Ihr Vergleich: Turnverein und Karnevals- teämTm^cr unMiVu, «rmcn ml Ijabrä? Sie bod) bitte danach mal ein wenig, Stere S.! Hm. M braiitt ZMge kann die Brot und Mnrbc- Bäckerei gründlich erlernen. Bäckerei Schmitt, vormals H. Pfeffer. Lauterbach, rüg, vier Beine hätte, so würde er auf alten vieren hinken Eine unglücklichere Dahl hätten Sie Wohl kaum treuen können. Vorweg tri, um Mißverständnisse zu vermeiden, bemerkt, daß tm keinerlei Beziehungen zu einem hiesigen Turnverein habe, ebenso wenig wie zum jtarncvalverein. Ick bin also nickt »arkt. _ Ter Turnverein ist feit mehr als 50 Jahren hier in WicRen heimisck, alte ttreiie der Bürqersckaft sind daran beteiligt, vielen ist er ans Herz gewachsen: der Xarnevalverein ist ein vor ein paar Docken n - > n k ü n st lich v e r r> ij a n ; t c - '■ n an dem die weitesten Str ei fc gar kein Jnlereste haben Ter Turnverein hat die Ausgabe — und erfüllt sie in ausgiebigster Weise —, unsere Jugend zu stählen, zu Männern, die iDiuen, was sie wollen, und wollen, toas sie wissen, zu erziehen: vom Starnevalverein werden das seine begeistertsten Freunde wohl nickst behaupten wollen: er erzieht zur Genußsucht, zu unrmtzen Aus- gaben und ähnlichen nock weniger sckönen -ringen. Daher denn auch alte Hochburgen des Aarneoals, wie Diisieldon und xoln, in den letzten Jahren die städtischen Beiträge entweder ganz gestrichen ober doch erheblich heruntergesetzt haben. Der Turnverein erzieht die tungen Leute dazu, den Dienst bet der Truppe, für Kaiser und Reich, als das anzuiehen, was er ist, eine Ehrenpflicht und eine Ehre, der Karneoalverein macht aus der Truppe eine Aarce, zieht den Fahneneid ins Lächerliche, in den «ckmutz. Wünschen Sie noch mehr Bergleichspunkte, Herr W. f. Und nun die Unterstützung der hiesigen Gewerbetreibenden durch gehobenen Verkehr! Der lacht da'?! J" Sie denn die Landbevölkerung so wenig, datz s. sie zu Hunderten, 1a, vielleicht tausenden in die otabt kommt, um die Gießener Narren zu sehen, da wird sic viel ^slb aus- geben?? Nein, sicher nicht Fraaen Sie doch bitte die GeichaNs- leute, die hauptsächlich mit Landkundschast rechnen, wieviel mehr sie eingenommen haben als zu anderer Zeit. Höchstens haben viel leicht einige Wirte Nutzen gehabt, wie diele ia wohl überhaupt nicht böse über den Karneval sind. Und andererseits: glauben Sie vielleicht, daß die Massen von Narrenkappen, Abzeicken mw., die verbrauckU sind, den Gießener Oleschäitsleuten Berdlenst gebracht lzaben? Dann dürsten Sie vielleicht auch int Irrtum fein. Fragen Sie dock bitte mal den Inhaber einer gewißen aus/ roärtigen Spezialsirma für diese Artikel, der ein so reges Intereste am Zustandekommen des Gießener Karnevals gezeigt, hat, lvohcr die Sachen gekommen finM Man munkelt sogar, dast der ganze S Zimmer | Ser zweite Ttock Hauses. 6 Zimmer Eiäta Zubehör, ©arten- aett! mit Bleickvlatz, per 1-tril su ccrinictcn. 89 C l'«!C”u*CMtrr®r^Ä t«»uem'na* Sukmn’cntunft um 10 W^Tchm^ ZlL28 ?StmT15%tüd uoA 2^M Gtm- Dchm. •i > b: 22 Eiche, 2 Asoe: Rencr Rm. HO Buche, jm«&b6Äe' feÄ Ra!!|> M in®'.?' .‘»otbtn.V lle9elti? at. lllSroQC|i0en •l;b,°6 ml I (jülba ■ e ShtijT? s. ^«gitnenls1 uchtig. Htätsiöei[, Ctlöi^' ln Ärojbor war dik | 3 Zimmer | trotze 3-Zimmcrwohnung mit Zubehör ver L «vnl zu nenn. Hammstrane 14. 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Das ist natürlich nur eine nichtswürdige Verleumdung, nid) fcerr W? lind nun des Pudel» Mein, d.e Armenvffeg glauben Sie denn, verehrter Herr W. ick hätte d v- gegen die städtische Armenvenvaltung an-» den >"iihrn yh''lU ■ Ebne ganz präzise, durchaus zuverlässige Unterlagen w ettva» zu behaupten, daß nämlich die städtische Armenp'lege getegent!,a> gründlich versagt, wäre dock sehr leicbtfinnia und konnte -dem, der es tut, auch teuer »n stehen kommen Al'o bitte, du oad ist in einem konkreten Iall genau so geiveseu. ivic ul) bebau vtet< das Armenamt.hat trotz sehr großei Notlage, lrotz wochenlanger Bemühungen der fraglichen sramiUe, trotz energiicher enteilungie Herzgeg'"' • jontrug- e übel SyS sektt',.^ r-S!', ! d'es^^ M :llingshou>en. - -Lollar, Äarott'ty ineiver-Großcnst.^ jalbgitmeS übemfl Den Bund in -’^-j trag des TimZ iers zm y« 8u bentfcl betreuend M--1 __________ Turnfesten, r. tirl912. jzubehalten. ■ Uvtrjch.ed. 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Der Herr Eick sender des Eingesandds in Nr. 44 des ^u'»ener Äme,gerS behandelt m demselben in öffentlicher Auswracke den Neubau des Hotel Einhorn und venuckt den Liandpmckt d n.$t überiefrntünen eingeschränkt werden, hierfür entschädigen wollen. ^er ist er der Meinung, daß die Stadt Gießen seme Liebhaberei ^zahlen,oll WelteranSffchten in veffen für DienStag, den 27. Februar IS12 Wolkig, meist trocken, mild: nebelig., Lust- i Kutscher. Burl.-Schwank, 3 Akte, bearb. von P. Prang, lofenbe LaWrmr! Vorverkauf ermäßigt L den bekannten Stellen. Ab Mittwoch und folgende Tage: Wer kann dafür? MilitärauSstattungS- Schwank, 3 Akte, von P. Prang. Im Tbeater-Rettaur. täglich von 71/» Ubr an fionsert der Wiener Tamenkavelle Presto 6 Tarnen. 2 Herren. I ' '"Äck?Erledignng der Tagesordnung wird Herr Rstf utifti tu D. Fenner einen Sbortrag halten über bav ' FJera: „üBcibebctncbM. Darmstadt, den 10. Februar 1912. Der I. Vorsitzende. Mnuer. 8or der Mitgliederversammlung um 11 Uhr: Sitzung ^ach der Nütgliederversammlung findet in ber Stabt Lium 1 Ubr gemeinsames ^"agessen statt. 2^s trockene WM kostet 2 Marl. ES wird dringend ermckit, ^nmet hfji hierzu direkt an den Reltatiratenr der <-tadlhalle »Winz zu richten.______ _____________________’ i der Holzversteigcrnna in der Cbcrförttcrci /an am Dienstag, den 27. Februar kommen noch (bin zum Ansgebot: 42:3 .^H^tbn\'lb^Q^.V\^ichtcn: . auö Diitr ikl Hundsiegstanne. -------------- Lehrstelle Sohn ans achtbarer Familie, der höhere Schulbildung genossen bai, findet geiviffen- baite ZluSbildung bei K3O4 Ho qc händler C. Koch, 'erbe scheUniv.-Bactihandl X'clltl'tcllc. Sohn aus achtbar. Familie, der höhere Schulbildung genossen hat, findet gewiffen- basie Ausbildung bei 11304 Hofbuchbändler E Mod), Fcrberickc Univ.-Bucklidl. 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Infolgedessen konnte wir bereits in den letzten Monaten nach dem vornehmsten der übrigen europäischen Kulturländer, dessen Publiku auf einen sehr feinen Geschmack gestimmt ist, viermal so viel Kakaopulver ausführen, als andere deutsche Fabrik zusammen. Wir verhalfen damit der heimischen Volkswirtschaft zu dem Erfolge, datz zum ersten Male die beutle Kakaopulver-Ausfuhr die Einfuhr aus Holland überragt. Auch die bei der Herstellung der Reichardt-KakW abgepretzte Kakaobutter wird wegen ihrer völligen Reinheit von Fabriken aller Länder zur Herstellung der bejta Schokoladen und Konfekte vor anderen Marken bevorzugt. Diese Erfolge setzten uns in den Stand, in den letzten drei Monaten über 2 Millionen Kilo Kakaobohm zu verarheiten. Von der Bedeutung dieser Menge mögen folgende Vergleiche ein Bild geben. Auf den Jahresdurchschnitt berechnet stellt sie dar: etwa den siebenten Teil des Bedarfs Deutschlands oder Amerikas, * oder etwa den dritten Teil des Bedarfs Englands oder Frankreichs, oder etwa vierzig Prozent des Bedarfs aller 36 holländischen Fabriken, oder den Bedarf fast aller 23 Schokoladen - Fabriken der Schweiz, oder erheblich mehr als den Bedarf aller Fabriken in Oesterreich-Ungarn, in oder etwa den dreitzigften Teil der gesamten Welternte in Kakaobohnen. Unsere Vorräte und Bedarfsdeckung betragen rund 5 Millionen Kilo Kakaobohnen. | Diese imposanten Kakaomengen, wie sie sonst keine der über 1OOO Fabriken der Welt verarbeitet, dienst auch zur Herstellung der rühmlichst bekannten Reichardt-Schokoladen, deren vollendete Qualität ebenfalls die AÜ merkfamkeit des Auslandes auf sich gelenkt hat. Indessen nimmt uns die Deckung des Inlands-Bedarfes berat in Anspruch, datz wir uns nur verpflichten konnten, Einrichtungen zur Herstellung einer begrenzten Erportmen) Schokolade zu treffen. Diese Entwicklung, die sich so recht, wie alles Gute vom Reuen, unter der Feindschaft des Alten vollzch beweist besser als alle Empfehlungen, datz bei der Bewertung von Kakao und Schokoladen die Konsumenten ts ganzen Kulturwelt sich mehr und mehr in dem einmütigen Urteil zusammenfinden: Dem Zentrum-: . Bahlprüfui ,^n Abg. Brc r -mb Sozialdenu efyen, io mar je ■’.ntj her Hammel b beifen Parleiei W sollte. Man e *r fortschrittlichen labe, weil ein BMfli des Abg. L Ur sieben Mitglie Für die ittn im lausender htjrt Setrag brau rtkrigen bedeutet etrocht zu werdet er 'mbre 1910 und Billigung im Sti i Tie Gesarn timdbücher in H 3:132 Ml, 1905 "f J'i auf 338666 I M Mk. 1910 Mk bewilli 1134 herzustellt itt dem neuen Gi tsh Rest von 121 ^it bewältigt s »ettn die Arbeit vi H'M werden la: 31 , Geschäft 'indes schreibt „ dttanntlich wo -^'Gesetznovelle pahren zu er rechts die br ?r:,a(t'li(f) die Mchuh, Beleid J'iKbertc. Trotz •Beratungen Hit niMg der Wr tm fiei kam. Kakao-Kompagnie Theodor Reichardt, Hamburg-Wandsbek, Verkauf in Gießen: Hrau (Emma §ellheirn, Bismarckstr. 3$ ' Ä,”iert: Eze laji SabLe 9 'i , - .'-borabntt i; »^^?nitrengi : .,;ob* -Ibqi I bfT. M j in £ l19 unter j to'-i'lernc; ( Düt ja neilich tlW-®unbcn‘ S'-u^flf,rQU(f»r h ■5Pf7t-ln der ■ i>Ln 0,5 eine A '--r-Latsch ■*,n er,u»en. f,, - -mi L'te W I'itn i ,ete,ie 91 ttA ^’r akbaib -r, 'v'lch r' ' 'k r y n b'Ngl I < litt', <’"! bei! ISSi9'5