ür. 230 r »Itbeeer Anzeige, -x cfjeint täglich, außer - Beilagen: ■ ermnl wöchentlich »iktzeierFamllienblälter ueimal wöchenrl.X,ei«. »litlsiirdenXrei,»iehen r.enStog und Freitag): Liveimol monatl. Land- »krÜchafUfche -eitfraae« ! icnifpred) -Ulntolülic: h die Redaktion 112, erlag ii. Lrpedition 51 Idrefse Ifit Depeschen: Anzeiger «ießeu. lieehme von Anzeigen *it die Tage4nunlmer ,-td vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 162. Jahrgang Montag, 30. September 1912 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhefjen Rotallonr-ruck und Verlag der vrühl'schen Unio.-Vnch- und 5teindruckerei R. Lange. Redaktion, Erpedition und vruckerel: Zchulstratze 7. vüdingen: $ernfprcd}er Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. monatlich 75 Vi^rneriel- läbrltd) DILSJO. durch .'ldhole- il Zweigstellen nwnatlich G5 t;f.; durch die Post uifriel- löbtL au»|d>L Beile ng, Lettenpreis: total 151", miitoärte 20 Pfennig. Ehefredabeur: ?l Goch. IBrtmUtvorthd) für der pc-lttilcheu teil: Auaust ■ ton*, .Berunschle»' und .Genckissaai": R. 9ltu- taib; für .Stadl und Ufliib': tf'.t'cu, für den Anzeigenteil. H. Berk. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Maßnahmen gegen die Zleifchteuernng. Berlin, 2t. Sept Tic preuszische Staatsregie- igtung beschloß die Zu l a s s u n g b e r E i n s u h r s ris d) e n W^indsleisches aus dein europäischen Rußland und Wtrischen Rind- und Schweinefleisches aus ■teebien, Ri; mänien und Bulgarien für eine Ln- ■ |# großer Städte, wenn das Fletsch zu möglichst niedrigen ■ tue behördlicher Mitwirlung sestgesetzten Preisen an die ■ -rdraucher verkauft wird, ebenso bic Einfuhr frischen Rkcoweinesleisches aus Rußland für eine Anzahl ■ «l.cher Städte sowie die Einfuhr von Schlachtrindern ■ ad den Niederlanden in geeigneten öffentlichen Ä chlachthöscn. Das Bcrbot der Einfuhr frischen Rinb- 1 i ches aus Belgien wird aufgehoben. Tas »kontingent ■ taf f i f d) er Schlacht f cl) w eine für Lberfchleji.n wird W»'rubcrgel)end erhöht. Kerner werden verschiedene bedeut- ■iaie Larismastnahrnen geplant. Endlich soll' der Dlzudesrat durch ein Gesetz ermächtig: werden, Gemein- L |m. die Fleischverlauf eiitridjtcn, den Eingangszoll ■ tlDeise zu erstatten «statt 35 oder 27 Mk. 18 Ms). Also endlid)! Herr v. Bcthmami Hollweg Hill ein ■ .Hflramm herausgegeben, das naiürlid) nicht alle wünsche ■ »snedigt und in mancycu Einzelheiten nod) recht ängsllid; ■ ngt, öas aber wenigstens die Einsicht ocriut, daß etwas ■lir Milderung der Lolksnöte geschehen mußte. Freilich, ■ i neller wäre besser getvesen. Ein entschloficncs Handeln, M er o r die Aufregung in der Presse und in den Bersamm« ■ binvit angewachsen luar, würde manchen Angriffen von ■ liri’ljctcin die Spitze genommen haben: Ansehen und Auto- ■ tiuil der Regierung würden gestiegen, nicht gemindert U srLen sein. Der Reichstag wird nid)t nur an den gc- ■ kirieii »lonferenzen, sondern aud) an der jetzt gefallenen ■ u! cheidung der Regierung Mriltl üben. '.Ulan wird eine ■ fcujid engherzige Uinständlichkeit tadeln. Die Einfuhr von ■frijijcni jicifd) soll nur vorübergehend und unter M amechterhattung der bestehenden Einfnhiv.rboLc .n Form o $ Dispensen und nur „für große Städte, bic i Märkte für die Bich- und Fleischpreise ganzer Landes- t iit: maßgebend sind", gestattet werden. Die Notwendig- leit dieser Einschränkung wird von fadjtunbigcr Seite bc- Iti: «en, da aud) in mittleren Städten die gleichen tchjichtsinaßregeln durchaus zu ermögtid)en wären. Bon Lu Stadtverwaltungen luirb betont werden, dag der proui- otistche Eharalter brr R gierungSmaßnahmru ihn n n.tr. ine ibe Arbeit ermoglid)c, denn die Gemeinden werden Beit: en tragen, große Auswenbungen für die zur Lrgani- lunfur Den Fleischeinlanf zu schaffenden Einrichtungen . nitadjc«, wenn diese doch mit dem 1. April 1914 ihr | nixe finden sollen. Eine Eiittäuschung wird es aud) erteil, daß die Regierung eine aud) nur zeitweise Auf- u lang des § 12 des Fleischbcfchaugc,eyes, wodurch bic II ,i uhr von gefrorenen Ri über n aus überseeischen Ländern nwglicht worden wäre, abgetehnt hat. Wie hier schon |j. 3)r|ad) ausgesührt wurde, |dtD Sachverständige Der Aw \ ,^t, Dai; durch Die Entrichtungen in Argentinien jede Ge- I uji gegen Leucheneinschteppungen gegeben fei, während | .(er uuhloersahren einstweilen nur Der Einfuhr von Hain- I in aus Australien, ilicht aber ber von gefrorenen Rindern Areglinien zugute kommen soll. 3m übrigen kann man nur zujtimmen, wenn bic RcLic» (ing auf bic Notwcndigteil hinweist, die bauernde i^t.)Erstellung der Fleisd)verforgu«g unserer iieimijdjcn Hz licht niu den ..enatmten Mitteln zu heben. Berstärk- li juücriniUelbu.., Landcsmelioratiotlen^ die Förderung I il: inneren rwlonisation und ber Urbarmachui.g von '.Vüooi- /|rtb Ocblanbsflächen müssen mit Befriedigung begrüßt wer- !|ih. Daß an die (Srm.ii igung der Futtermittelzöltc nicht ipctyt worden ist, bleibt dagegen zu bebauern. Zur Begründung führt bic „Nordb. Allgem. Ztg." Wll/nbeS aus« Tie Tatsache, baß* Die Fleifchpreise eine beben l« |) c Höhe erreichten und ber Antrieb von Lieh am unsere |||L; ii Märkte nanicntlid) m allerletzter Zeü einen beoenilia.cn llkltfgang auimweisen hat, kann nicht bestriuen werben. Aus Der i i Lut Jivcuel baiubcr belieben l tiit.i llrsachen dieser Erscheinung in dem Austrcten ber M an 1. n d Klauenseuche und der schlechten Futter ernte 1 kl i dien, also vorübergehender Natur und nicht geeignet ■ fr}, den Glauben an bic Möglichkeit einer ausschließlichen L.r- 1 friuibi bes deutschen Marlies mit beutschem Fleische zu er- ■ ItJtLern. Es mußten also Maßnahmen vermieden werden, welche i| Kfeä Ziel crniilich getahrden tonnten, das ;u crrcimen nicht ■ L: ini Interesse unserer Lanbwiriichau. sondern auch im xm- I tfcp'fe unserer roirtidjai (lieben Mricgebcrcniebait unser unaus ».cs Streben ieni muß. Die zeitweilige Abschwächung w» I chiiuirpolizcilicher Verbote mußte daher mit Vorsicht in An- Ijrtr genommen und ba* Augenmerk darauf gerichtet werden, i l*teiljen in erster Linie nicht nur für lebendes Lieh, lonbem IM irisches Fleis di zu offnen. Hierfür sprach aud) bic er- k daß bic Erleid'ternng der Einfuhr von srildxm evlcnch I frr. Konsum ui viel stärkerem Maße zugute kommen mutz, als ■ ».'QLeichterunq der Einfuhr von lebendem Lieh. vinc diese Erleichterungen müßten aber in zwei Punkten eine ■ Ku ia.ran tu ng er-ehren: Ti. Einfuhr von .n-chem erlfd" 11 nur vorübergehend und unter Aufrecht er Haltung der L ,i rnben Eiiifulirvervoie in Form von ^,t*penitn gestattet I luirb aud) nur für Groß,tabte erlaubt, die als '.'..arlte : Ifr die Bildung ber Lieh und Fleifchpreise ganzer Landesteile I «gebend und und die Gewahr btifur bieten, daß bas tVleud) äi iinncm unter behördlicher M itwir kung 'engeictzten I tij.-.d)ft niedrigen P i eise an die Verbraucher verkauft wird. L '» i,'ü zu hoffen, daß die beteiligten Städte ihre Wirkung noch erhöben, indem iie zu gemeinsamem Bezüge sich iufammenschließeii tugewlesenen Aufgabe würde bic teilweise Erftaltung des Iolles aut friidK-3 und gefrorenes Fleisch dienen Turch bic Erslauung eines Teiles des Iolles werden bic Gemeinden aud) in Du Lage versetzt, gefrorene Hammel in großem Umfange cm zusührcn. Da deren Einfuhr unter Beachtung Der Bestimmungen des 8 12 de s Flei l'chbefch äugefetzeS tcdjniid) möglich aud) wirtschaftlich durchführbar fein würde Leiter zu gehen und l urch eint nur zcih i beschaugesctzes aud) die Einfuhr von gefrorenen Rindern aus nber in Hälften und mit an ha t Herzen, 'Jiicrcn und Lungen bietet die eurige Möglichkeit, eine Der heimischen Fleischbeschau annähernd gleichwertige Untersuchung durd)zuführen und bas Besiehen gewisser Krankheiten festzunclleu, Die bas Fleisch des befallenen Tieres gesunDheitsfchadlid. machen. ES würde weder mit Rücksicht auf unsere Volksgesundheit nod. mit Rücklicht auf unsere heimische Landwirtschajt zulässig sein, lichkeit md)t mit derselben Iuverlässigkeit festgestellt wird, wie bei dcm einheimischen Fleisch. Von den weiteren Maßnahmen wird nur noch die Ermäßigung Der Eisenbahntarife für Fnttergerst« nn in einem Umfange in Aussicht genommen. Der den Bezug dieser Fult^rmuicl erleichtern, aber für die Landwirtschaft nicht nach teilig wirken kann Zu einer wcitcrgehenbcn, auch nur vorübergehenden Erschüt teruiig unseres scuchenvolizeilichcn Schutzes oder zu einer nur vorübergebenben Dnrchlöcherungunferes Zolltarif cs, wie sie vielfach gefordert nuro, bat man sich aber mdit verstehen können, aus den bei ähnlichen Gelegenheiten oft erörterten Grün den. Es ist aber anzunehmen, daß bic in Aussicht genommenen Maßregeln in ihrer Gesamtheit Die erwünschten Wirkungen haben Der bereitwilligen und sachverständigen Unterstützung ber lom munalcn Sclbßvenvaliung. 3ic geben fick) aber aud) ber Hoffnung hin, baß ihnen biefe nicht verjagt roeiocn wird. 3m übrigen aber ist sich Die preußische Regierung darüber klar, daß bic baucrnbi Sicherstellung unserer Fleischversorgung nur burd) die Erhaltung und Lerstarlung unserer, noch weiter^ ausbehnungsfähigen heimischen Viehzucht crrcidit werden kann. Tiefe mit allem N a ch druck zu fördern durch vermehrte Aufstellung von männlichen Zuchttieren, ventarktem Futiermitlelbau, Anlegung von Viehweiden, naimnllicb aber durch bic kraftvolle Förderung Der Landes Meliorationen, der inneren rroIonisation und Der Urbarmachung Der ausgedehnten Moor- und £cblanbilad)Cii wird die vornehm st e Ausgabe der n ä ch ft e n Zeit fein. Badische Maßnahmen. Tie amtliche ,,.warlsrul)er Zeitung" teilt die Maßnahmen mit, wclch< Die preußische Regierung zur Lindc^ rung Der bcstchcnDcn Flcisditeuerung im EinverstänDnis mit der Rcidislcitung b schlossen Hot und bemerkt dazu: Tie badische Regierung wird sicki Dem Vorgehen Preußens in allen Teilen anschließen. Sie hat beschlossen, die Einiuhr von Fleisch aus dem Auslande, soweit ein cioldK in Betracht lomnit, für Die Stabte Mannheim, Marie ruhe unb Freiburg, auf welche allein bic Voraussetzungen zu treffen, zuzulassen, dem dem Bundesrat zugehenden Entwurf eines Gesetzes über vorübergehende Zollerlefchterung bei Der Fleisch- ein ufyr zuzustimmen und Die gleichen Eisenbahntarif Maßn wie Preußen Durdizuiuhren. Außerdem werb« seitens des Finanzministerinms erm Flcischtcucrung bic Uebergangsneuer zu ermäßigen. Allgemein sei übrigens bic Einfuhr von frischem Fleisch aus ber Schweiz zugelassen, aud) wenn eS von in ber Schweiz geschlachtetem ar gcntiniid)cn Rindvieh herrührt. Iie fojialbemofratiidjtn Serfammluagen in Berlin. Berlin, 2U. Sept. Tie anläßlich der Teuerung heute einberufenen fünf soziatdemokraiischen Versammlungen ivaren schon vor Beginn überfüllt. Ueberall wurde Die gleiche Entfdstießung angenommen, in der protestiert wird, daß die Regierung den Reichstag nid)t einberust und keine Maßnal)men zur Linderung der Teuerung trifft, diach Beendigung versuchte eine Anzahl der Teilnehmer nad) den Linden zu ziehen, was infolge der Äbsperrungsmaßregeln Der Polizei mißlang. Zu einem Zusammenstoß ist es nirgends gekommen.____________________ Die Gefahren auf öem Balkan. Bemerkenswert ist, daß aud) die amtliche „Nordd. Mlg. Ztg." den Ernst der Lage auf Dem Balkan feststellt Audi wenn niemandem die Absicht einer Friedensstörung unterstellt werden soll. Darf mau nicht übersehen, bah ein SVielen mit v.cbaufcn, bic an bnvaffnctc Einmischung in Mazedonien gegenüber iit der Äuchch bvrcd-iigf, baß die Besonnenheit der Regierungen sich stärker erweisen möge als leidenschaieilche Erregungen der Völker Tic Pforte hat eine reformierende Täugkcit in ber maicbonifdxn Verwaltung zugesagt. E s erscheint billig, ihr für die Einlösung ihrer bestimmten Versprechungen Zeit zu lassen. Ser .ich gegen bic Gewährung einer derartigen Frnt ungcoulDig strauben wollte, konnte in den Lerbach: geraten, daß es ihm um anderes zu tun fei als um eine wirkliche Besserung der Berb^ltniise in Mazedonien. . Wenn die österreichische Regierung im Bunde nut Der deutschen den Ballanstaaten nid)t Dämpfer aufg. setzt hätte, hätten wir peme vielleicht schon den Baltankrug. Taß die dortigen Völker int Gegensatz zu ihren Regierungen kriegslustig aufgelegt find, ist nach wie vor bedentluh. Auch die heute vorliegenden Meldungen beweisen dies: Konstantinopel, 28. Sept. Ter g r i c di i) d) c G c- sandte unternahm deute vormittag beim Minister des Aeußern Schritte wegen der B e s ch i e s; u n g d e s g r . . w .- scheu Tampsers „R-o unulic" im • afc do.« Vathy Er forderte Bestrafung der Schuldigen, unt schuldigung der Türkei und Schadenersatz. Mobilifieruageii Der Türkei. Konstantin opcl, . Sept. T.e Mobilisierung der Divisionen von Mitrowitza und U c s t u b^zu LlcLung5- zwecken ist bereits vollständig durchgefuhrt. Tte Uebung.n der zehn Divisionen iverden fed)» B>od)en dauern. Ter russisdic Botsdiajter und der englische u»eschästs- träger hatten geftern nadunülag mit dein Minister des Acustern eine längere Unterredung, Die viel besprochen wird. Wie es heifzt, bezog sich die Bespredniivzi aus Die Begegnung in Balmoral und auf Die Nonvcndigkeit Der in M aze- Donien geplanten Reformen. Nad) Beridstcn, die über rtreta hier eingetroffen sind, soll es den Türken gelungen sein, GOU Mann auf Samos zu landen - weitere bOJ sollen folgen. Ter Zwischcofall mit Serbien beigelegt. Saloniki, 28. Sept bot betreffend die Durchfuhr des für Serbien bestimmten französisd)en Kriegsmaterials aufgehoben Rene türkische Angriffe in Tripolis. Rom, 29. Sept. Tie „Ageuzia Stesani" meldet aus Mi st rata vom 28. Sept.« Frühmorgens unternahm der Feind einen Angriff gegen Die italienisch.-« Lcrsd>.in« zungen. Er wurde Durd) das F^uer Der Jlalicner zu ruck- geschlagen und besand sid) um 2 Uhr nachmiilags m vollem Rudzug aus GH er an. Tie Verluste sollen betrachtlid) sein. Tie Italiener hatten drei Tote und stebzehn Verwundete, darunter zwei Schwervernmndetc. Tic FrieDensverhanDlungen. Ter „Berliner Lolalauzeiger" iiulDet aus Paris: Der italienische Botschafter Titioui beabsichtigt, >ich nad) Lausanne zu begeben, um mit den dortigen italienisclen Lerirauensinämiern den von Rii'chid Posch.i rnllg brachten Lorsd)lag zu prüfen, der sid) auf Die k u n s t i g e L e r t r c - lung des Sultans in Libyen bezieht. „Liberty" will wissen, daß dieser Vorschlag so geschickt formuliert ist, daiß 'Ztalicn sid) damit einverstanden er* Hären könnte. Aus Rom wird weiter gemeldet: Ter türkische Han- delsrninifter Rcschid Pascha halte nach seiner Antuust in Sucht) eine Utuerredung mit den italieiiifdjeii uuo türkt- scheu Delegierten. Seine Anlunst könnte einen cntsd)eid.n* den Einsluß auf die Lorbesprcd)ungcn haben. Wenn die neuen Vorschläge, Die et bringt, von Ztalicn als annehmbar betrachtet werden, könnte der Friede dann ui luczer Zeit gesd)lojscn werden. Solltcir aber die Vorschläge sur Ztai.en md't annehmbar sein und nur dazu dienen, die Lerhaiit^ hingen ui Die Länge zu ziehen, so ivirD Die Sssenstve gegen Die Türkei sofort mit aller straft micDer einsetzen. Gras Limburg Stirum f. Das frühere langjährige .'Aiiglied o. Reichstags und Abgeordnetenhauses Wirklicher Gey. Rat G ra i von L i in - burg-Stirum (stoiif) ist am Samstag auf seinem Gute Groß-Fetcrwitz g e st o r b e n. Er war Ibou im Haag geboren als Sohn eines nicbcrldn» biid/cn üainmcrhcrrn. Naa, seinen luiiitischen StuDiai m Bus- lau unb Bonn trat er in beit Fusti-dicnft uns gleich oaraul in den biplomatischcn Dienst ein. Er war Legationsictrctäc in Wien, Dresden, Stockholm unb arbeitete vorübergehend aud) im Aus« loanigen Amte. Später wurde er aua> nach Rom und moiiiiüii# tmopii cmiaiibt, unb von 1873—18/5 war er Vorhand ber poluijä-eu eluuilung bes Ausnmrtigen Amtes, luoraur er Ge- lanbur in Weimar würbe Er vertrat aud) kurze Zcil ben Staatssekretär bes Äusivarugen Anv«es. 1892 nahm er ieinat Abschied Von 1893—1996 war cAsWuglico des Reichstages, wo er Den MoiiieivativCTi Landkreis Breslau Jieunuiru oerirnt, der feil 1906 den Graicn Earmer erkoreu Hai. Grai Lirnburg^lirum war seit 1-571 aud) Mitglied des Preußischen Abgcorbncteiihaujes und Frakiwnsvorneendet der konicroaiiocii Pauci. Veutfchk» Ueich. Ein freudiges Ereignis am Schweriner Dose. Schwerin, 29. Sept. Tie Großherzogin ist heute nackt nn Schloß Ludwigslust von einem Prinzen glücklich entbunden worden. Tie Großherzogin Alexandra, Tochter des Herzogs von Cumberland, ist am 29. September 1882 geboren und seit 1904 mit dem Großherzog Friedrich Franz IV. verheiratet. » Die neue Hochbrücke über den Kaiser- Wilhelrn-Kanal. In Gegenwart der Prinzef,in Heinrich von Preußen, des Lberpräsidenten der Provinz Sd)lcswig-'?olstcin von Bülow unb der amocsenden Admirale, sowie der Spitzen der staatlichen und stadtischeti Behörden wurde am Samstag vormittag die neue Hochdrücke über den üaiser-Will)clm« Kanal bei Holtenau dem öffentlichen Verkehr übergeben. In st öln ist dere rb and d e r d cuts ch e n Kranke n k a s s e n". Der auf nationaler Grundlage steht, konsti- tiÄert wordeii. An der Gründung beteiligten sich Die Dem Deutschen nationalen Ärbeiterkongrcß angchörenDcn Ar- beiterorganiiatwnm unb Die Deutsch«'« Gewerlvereine Hirsch* Tuncter. Ausland. Tie neueste M 111 c l m e e r p o I i 11 f. Tie englische Regierung hat sich enna .ncn, bis ;um Fahre 1915 ihre Flouc im Minelmcer zu bclai-en und zugleich ihre bc- ircd4lid;c Verstärkung burchzmühren. Tics iviro au’ zwei ‘Mditix zurückgciührt. xcx erste beliebt m der Xitcg=lage, Die eine Zurück« jictung Englands aus dem ÄiUclmecr nick.: ,.da.: , .er zweite gipfelt ui Der Vermeidung eines M : 11: rabkommens, am des Frankreich drangi, wenn es feine Fwtte aus der Nord- fee cntiernt. Durch die englische SinneMnoerung wird vorausiichl- iid? auch der franzöiü'che Flottenplan für das ikutclmeer belrachUick abgeändert. Die Konferenzen in Balmoral haben ihren Abfckluß erreichi Mimfder Saiorwro ur.o Sir Edward Grey >inö von Balnurral abgereiv Sa’Sn-- wird bis Mitte nächster Woche in Englaick bleiben und eine Anzahl privater Besuche abstatteu. Erne Veröffentlichung über die Konferenzen ist nicht heraus- gegeben worden. „Evening Standard" erklärt, daß eine solche nicht erfolge. ♦ Vom internationalen Friedenskongreß. Aus Genf wird gemeldet: In der Schlußsitzung des Internationalen Friedenskongresses wurde als Kon greßort für 19-13 Haag, für 1914 Marienbad gewählt. E i n Aus st and der Fuhrleute in Kvnftantinopgl. Konstantinopel, 30. Sept. SBront der hohen Gewerbe st euer sind alle Fuhrleute, Kutscher und Hufschmiede in den Ausstand getreten. Die Streikenden zwangen den Kutscher eines Leichenwagens, die Leiche nieder z u s e tz e n. Der Sarg mußte deshalb von Männern unter polizeilichem Schutze zum Friedhof getragen werden. Die Zahl der Streikenden beträgt 10000. * Ein großer Ausstand der Eisenbahnbedien^steten ist in Spanien ausgebrochen. In Mataro, Fugueras, Sabadell und anderen Städten Ca ta lo niens kam es zu schweren Ruhestörungen. Verschichentlich wurden Schüsse mit Gendarmen gewechselt. Der spanische Minister des Innern dementierte die Gerüchte von einer beabsichtigten ^lbänderung der Streikgesetze und eine Aufhebung der konstitutionellen Garantien. Aber nach einer letzten Meldung ist der Ausstand noch im Wachsen. Barcelona, 30. Sept. Das Werkstättenpersonal der Nord- bähn-Gesellschast ist in den Ausstand getreten. Die Zahl der Aus ständischen aus den katalanischen Eisenbahnen bette heute früh 9 50 0 erreicht. Tagung der deutschen Volktundevereine. △ Gießen, 29. Sept. Gestern nachm. 5 Uhr begann unter Leitung des Ver- bandsvorsißenden Prof. John-Meyer aus Basel im Hotel Schütz die 1. Versammlung des Verbandes deutscher Vereine für Volkskunde. Der Vorsitzende hob hervor, daß gerade Gießen sich um die deutsche Volkskunde verdient gemacht habe, dann sei hier der Verband gegründet toorben und hier hätten zwei Männer, Professor Strack kund Professor Dieterich, die richtigen Bahnen gewiesen und vorbildlich gewirkt. Den verdienstvollen Mitarbeitern auf dem Gebiete der Volkskunde, Rochus von Lilienkron und Professor Schönbach, die im abgelaufenen Jahre starben, widmete der Vorsitzende einen warmen Nachruf. In den Verband wurde neu der Geschichtsverein Biedenkopf aufgenommen. Bei der Feststellung der Anwesenheitsliste ergab sich, daß vertreten waren: Deutschböhmische Volkskunde, schlesische Volkskunde, Schweizer Gesellschaft für Volkskunde, badische Heimat, Frankfurter Verband für Volkskunde, deutsche Volkskunde, Verein Hamburger Geschichte, bayrische Volkskunde, rheinisch-westfälische Volkskunde, sächsische Volkskunde, deutscher Verein für Volkskunde und Sprachwissenschaft, Museum Hamburger Geschichte, hessische Vereinigung für Volkskunde in Berlin, Museum der Stadl Hannover unb ber Biebenkopfer Geschichtsverein. Der Vor- stanb wirb ermächtigt, bie Aufnahme ber etwa sich melben- den neuen Verbänbe: Borussia unb Volkskunbe ber Kaschuben zu vollziehen. Von bem Zusammenwirken mit der deutschen Kommission ber Akabemie ber Wissenschaften erwartet man vieles inbezug auf volkskundliches Material. Der Vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt. Die Jahresrechnung für 1911 ergab einen Kasfenbestand von 2130 Mk. Den Bericht der Hauptstelle des Verbands deutscher Vereine für Volkskunde in Hamburg erstattete Professor Lauf f er-Hamburg. Die neuen volkskundlichen Fragebogen sollen bis zur nächsten Tagung zur Beratung gestellt werden. Den Bericht über die volkskundliche Zeitschriftschau erstattete Professor Helm-Gießen, die Redaktion hat Dr. Alt- Mainz übernommen. Bis Weihnachten wird der I. Band vorliegen. Eine längere Aussprache brachte Punkt 7: Kopie von Erks Volksliedersammlung. Es wurden an alle großen Bibliotheken des In- und Auslandes Einzeichnungslisten gesandt. Es haben bereits zugesagt: München, Nürnberg, Bonn, Göttingen, Wien, Köln, Königsberg, Frankfurt, Dresden, Hamburg, Darmstadt, Halle, Tübingen, Breslau, Leipzig und Bafel. Es wurde einstimmig beschlossen, daß der deutsche Verband an dem internationalen folkloristischen Forscherbund mitwirken will. Die Bemessung der Verbandsbciträge der Einzelvereine soll nach einheitlichen Richtlinien in gerechter Weise geregelt werden. — Abends 9 Uhr tagten noch der Ausschuß für die Sammlung der Segen- und Zauberformeln und der Ausschuß der Volksliedersammlung. Am Sonntag vormittag fand eine weitere Sitzung der Vertreter statt, in der über die Ausschußbesprechung vom Abend vorher verhandelt wurde, z. B. über die geplante Volksliedersammlung und über die Sammlung der Segen und Zaubersprüche. Die letztere soll ebenso wie die Liedersammlung weiter gefördert und zu Ende geführt werden. Die Verhandlungen hatten größtenteils nur wissenschaftlichen und mehr internen Inhalt. Es wurde festgelegt, daß in zwei Jahren die nächste deutsche Volkskunbe- tagung stattfinbet. An bie Berhanblungen schloß sich ein gemeinschaftliches Mittagessen. Der zweite Tag ber Tagung fand am Sonntag nachmittag in Großen-Linben statt, bas alles aufgeboten chatte, um ben zahlreichen auswärtigen Besuchern ein übersichtliches Bild ber bort vorhanbenen reichen volkskunblichen Schätze zu bieten. Die in ber Turnhalle untergebrachte Trachtenausstellung, bie im Gieß. Anz. schon gewürdigt wurde, wurde eifrig unb mit sichtlichem Interesse besichtigt. Kurz nach 3 Uhr begrüßte ber Verbanbsvorsitzende Prof. Meyer- Basel die Erschienenen; er ging bann auf bie Ziele und Bestrebungen ber Volkskunde Vereine näher ein. Provinzialbirektor Geheimerat Dr. Ufinger überbrachte die Grüße des am Erscheinen verhinderten Ministers des Innern von Homberg k, darauf himveisend, daß die .Staatsregierung die volkskundlichen Bestrebungen gerne fördere. Im hessischen Denkmalsschutzgesetz habe sie in dieser Hinsicht muftergülttges geschaffen" Die Grüße der Landesuniversität überbrachte der Rektor Professor Dr. ^König. Er betonte, daß alle an der Universität vorhan denen Disziplinen im gewissen Zusammenhang mit der Volkskunde ständen und deren Bestrebungen allgemeine För derung oerbienten. Bürgermeister Leun überbrachte Gruß unb Dank ber Stadt Großen-Linden, unb Geh. Hofrat Professor Dr. B e h a g h e l übermittelte die Grüße des ober hessischen Geschichtsvereins, dessen Aufgaben sich mit denen der Volkskunde vielfach berühre. Nach einer Dankes ansprache des Prof. Meyer sang dann der Evang. Kirchengesangverein Großen-Linden unter der Leitung des Lehrers Fr. Römer ein oberhessisches Volkslied „Ich habe mir Eines erwählet", das Prof. Mendelssohn-Darmstadt für gemischten Chor in Musik gesetzt hat. Das einfache zu Herzen gehende Volkslied gefiel allgemein. Der Tenkmalpfleger für Ober Hessen, Geh. Baurat Professor W a l b e - Darmstadt hielt dann den angekündigten Lichtbilder-Vortrag: lieber GroßenlindenerBauten. Wenn man die Bauten des Ortes selbst richtig verstehen will, muß man sich klar machen, inwiesern sie Glieder einer größeren Gemeinschast sind und an deren Entwickelung teilgenommen haben. Daß wir im Bezirk des fränkischen Hauses uns befinden, ist bekannt. Das fränkische Haus zerfällt in drei Zonen: Vorn liegt der Wohnraum — in der Mitte Eingang mit Küche — hinten Stallung. In ber Wetterau und in Hüttenberg wird die Stallung in der Regel durch einen zweiten Wohnraum ersetzt. Für die Stallung, für Scheuer und Schuppen haben wir besondere Gebäude, die sich um einen Hof gruppieren, der dann nur durch ein Tor geschlossen zu werden braucht. Anders im Gebirge, dort besteht das Einheitshaus, das Menschen, Vieh und LZorräte unter einem Dache birgt. Wir kennen so das Schweizerhaus und das Schwarzwaldhaus, und bei dem Vogelsberger Haus sehen nriri das Gleiche. Es hat vier Zonen: Wohnung — Eingang mit Küche — Stallung — Scheuer. Ebene und Gebirge mit ihrer verschiedenen Bodenbeschassenheit, mit ihrem verschiedenem Klima, ihrer verschiedenen Landwirtschaft — hier Ackerbau, dort Viehzucht — haben also verschiedene Art der Siedelung und des Hausbaues. Da außerdem die Stellung der Häuser zu der Sttaße eine verschiedene ist, unterscheiden sich auch die Sttaßeubilder ganz wesentlich. Im Gebirge stehen die Einzelhäuser ohne Zusammenhang bald senkrecht bald parallel zur Straße, so daß ein zwar malerisches, aber unruhiges Bild die Folge ist. ..In der Ebene ist Haus mit Haus durch Tore verbunden, so entsteht eine geschlossene Sttaßenwandung von ruhiger Wirkung. Gerade in der jetzigen Zeit des Städtebaues ist cs lehrreich, zu sehen, wie durch natürliche Verhältnisse bedingt hier und dort ganz bestimmte Formen der Siedelung sich gebildet haben, überall verschieden in ihrem Aussehen, aber überall zweckmäßig und vernünftig. Die großen Hostore im nördlichen Teil der Wctterau und im Hüttenberg sind ein ganz.köstlicher, unschätzbarer Besitz heimatlicher, volkstümlicher Bauweise. In Großenlinden haben wir vielleicht das älteste der Tore, noch aus dem Jahre 1659 stam mend und noch vorzüglich erhalten. Eine ganze Reihe von Hoftoren wurde in Lichtbildern vorgeführt und dabei die Entwickelung ihrer Form durch zwei Jahrhunderte hindurch gezeigt. Sie zeigen ein großes Einfahrtstor und eine kleine Pforte, beide durch ein langes schmales Dach verbunden. Ueber der kleinen Pforte bleibt ein Quadrat bestehen, das in mannigfaltigster Weise ausgefüllt ist. Eine noch größere Geschlossenheit der Straßen- wandungen geben die überbauten Tore, die gerade in Großenlinden ziemlich häufig sind. Von großem Reiz ist auch das Innere der Höfe. In alter Zeit legte ber Bauer noch Wert darauf, daß auch im abgeschlossenen Hofe, den der Fremde nicht betritt, alles schön und gefällig durck^ebildet wurde — nicht nur praktisch —. Die Vordächer über den Freitreppen, die hölzernen profilierten Stützen, die Holz- und Geräteschuppen, die oft wie Akaden in Bogenform den Hof umschließen, zeugen davon. An einem stattlichen Haus, „dem 9lbler", von 1731 stammend, wurde das Fachwerk erläutert in der Form, wie es von 1550 bis 1800, also durch zweieinhalb Jahrhundert hindurch mit geringen Veränderungen üblich gewesen ist. Türen, Außen- türcn und Jnnentüren, sehr schöne Beispiele handwerklicher Kunstübungen wurden in zeitlicher Reihenfolge gezeigt, ebenso wundervolle Treppengeländer, die sich in mehreren Großenlindener Häusern befinden. Schließlich besprach der Vortragende noch 3 Häuser besonderer Gattung: das Rathaus, das Spritzenhaus und das Pfarrhaus. Vom Rathaus geht die Sage, daß die Tempelherren es gebaut hätten. Die Geschichte überliefert davon nichts. Das Portal in dem massiven Untergeschoß stammt aus der Zeit von ungefähr 1200, das Fachwerk des Obergeschosses von 1611. Daß das Gebäude im 30 jährigen Krieg als Rathaus benutzt worden ist, wissen wir, und es liegt kein Grund vor daran zu zweifeln, daß es auch vordem schon Rathaus gewesen ist. Noch vor 60 Jahren soll das Erdgeschoß nur ein einziger Raum gewesen fein, was dem mittelalterlichen Rathausthpus entsprechen würde. Mit besonderer Liebe verbreitete sich ber Vortragende über das alte kleine Spritzenhäuschen vom ^jabre 1807, das so einfach und schlicht in seiner Art doch von köstlicher Wirkung ist. Bor einigen Jahren ist es von ber ursprünglichen Stelle entfernt und auf den alten Friedhof versetzt worden. Es ist typisch in feiner Art: in Höchst a. d. N., in Klein-Karben, in Trais-Münzenberg, in Burg-Gräfenrode, in Birklar u. a. O. finden sich ganz gleichartige Spritzenhäuser von demselben Reiz und immer an hervorragender, hochgelegener Stelle stehend. Sie wurden in Lichtbildern vorgeführt. Als Gegenbeispiel biente das vor etwa 10 oder 20 Jahren erbaute neue Spritzenhaus Großenlindens. Von der Kirche abgesehen, ist das Pfarrhaus das wertvollste Haus des Ortes, auch ein Fachwerk, ber Zeit um 1500 entstammend. In der Bauweise gleichen ihm das Buch'sche Haus in ber Mäusburg und das Loos'sche Haus am Kirchenplatz in Gießen. Bei einer Ausbesserung im vorigen Jahre wurde das Fachwerk freigelegt und die Gemeinde entschloß sich zu einer gründlichen Wiederherstellung des alten Zustandes. Ohne Abbildungen ist es nicht möglich, die baugeschichtliche Bedeutung klar zu legen, wie es der Vortragende mit Hilfe einer Reihe von Lichtbildern tat. Aber auch der Laie, bem die baugeschichtlichen Begriffe fremd sind, wird einst nicht ohne ein Gefühl der Ehrfurcht das neben der Kirche hochaufragende Gebäude auf sich wirken lassen. Ter Vortragende schloß mit einer Bitte an die Einwohner Großenlindens, daß sie mit der Wiederherstellung des alten Pfarrhauses sich nicht begnügen möchten, daß sie alles erhalten sollten, was sie aus alter Zeit ererbt haben, daß sie die schöne Eigenart des Ortes wahren möchten gegenüber dem Ansturm der neuen Zeit, damit es ihnen nicht gebt wie den Bürgern eines Schweizer Ottes, von dem Gottfried Keller sagt: „Und so gelang ein jeder Plan, Doch keiner schaut das Nest mehr an." Und das Alte läßt sich erhalten, ohne daß das Neue fern gehalten wird. Die Gegenwatt wird und soll immer ihr starkes Recht durchsetzen, aber immer werden sich Mittel und Wege finden, zualeich die alte Eigenatt zu, erkalten. Es braucht kein neues Fachwerk gebaut zu werden, es sollen in den neuen Straßen keine alten Hoftore kopiett werden u. bergt, das wäre geistloses Schaffen. Was aber neu gebaut wird, muß gut und anständig gebaut werden, damit das neue Großenlinden des alten würdig sei. Wieder ertönte Gesang: Das Volkslied: „D i e Nonne", das zur Veranstaltung von Universitäts-Musikdirektor Trautmann Gießen für gemischten Chor gesetzt worden war. Dann sprach Pfarrer Sch.uIte»Großen- Linden über Großen-LindenerVolkslebonv-or 250 Jahren Den Stoff, zu seinem Vottrag, den wir seines anziehenden Inhaltes halber demnächst in den Gießener Familienblättern zum "Abdruck bringen werden, batte Pfarrer Schulte dem Archiv der Kirche entnommen, namentlich dem vrotocollum des.Pfarrers Philipp Weigel 1652—1682 und den Akren der Großen-Lindener Stadigerichtslade von 1650—1780. Der Vottrag begann mit einer Schilderung der Zustände in Großen-Linden am Ausgang des dreißigjährigen Ktteges. Es hatte eine lange Leidenszeit hinter sich, die Sitten waren vernnlden und nur langsam begann sich die Stadt wieder zu heben. Der Ort war im 16. Jahrhundert zur Stadt erhoben worden und hesaß ein eigenes Stadtgettcht. Der mit dem Wall und Graben umgebene Ott zählte itztig <- Einwohner in etwa 115 Häusern. Ten Hauplerwerb bilfretr bt Landwirtschaft. Der Landgraf von Hessen rührte durch Schultheißen und den Oberschultheißen in Gießen em strenges c£- oarttarchalisches Regiment, wahrend die v^memde ihre Aria» legenbeiten durch den jährlich wechselnden Bürgermeister undk 12 'Ratsvcrwandten, von Denen 6 zugleich Schönen waren' ledigte. In wichtigenn Angelegenheiten mußte Der fiat die scheidung der Gemeindemitgliedcr anruien, die zu drei em durch Läuten einer Glocke unter die Lmde beim R.nbau» iamniengerufen wurden. Der Vottrag schilderte dann das GtriiW perfahren und kam dann auf die kirchlichen VerbalminV , sprechen. Großen-Linden hatte schon damals zwei Geistliche m Pastorat und das Diakonat. Eine einklassige Schule wurde rtw falls von einem Theologen geleitet und man erstrebte die ifi» führung ber allgemeinen Schulpflicht, der allerdings die ferung vielfach Widerstand leistete. Gelchtt wurde Lesen, Schreck- und vor allem der Katechismus, ohne dessen Kenntnis nienI^ heiraten oder Pate flehen konnte. Mit der Konfirmation t-erhe ber junge Mann die Schule unb trat in die Zahl ber '^un^-V Die Burschenschast war eine festgefügte Einrichtung. wer außerh,- von ihr blieb, hatte mit manchen Unanncbmlichkeuen zu r.ctn r Innerhalb ber Burschenschaft würben an bestimmten Tagen. ; ? in ber Walpurgisnacht, uralte Sitten und Gebrauche geübt t • ber Pfarrer vergeblich bekämpfte. Die Kirchweih wurde Ast, Juli durch ein dreitägiges Fest begangen. Von den Spinnt - findet sich in Pfarrer Weigels Aufzeichnungen feltfamenwüe nie--. Neben bem in Hessen bestehenden Söldnerheer bestand ber i < schuß, eine Art Landwehr, die jährlich zweimal zur »brr:-, und zur Hebung zusammenkam. Im Rathaus wird noch f1t Fahne aufbewahrt, die der Landgraf bem Ausschuß im 18 hunbert schenkte, lieber das Leben der weiblichen Jugend >• halten Weigels Aufzeichnungen nur sehr n^pig. Der Red», schloß seine Ausführungen mit der Betrachtung, daß es bas jeder Zeit sei, neue Sitten zu schaffen. Es sei ein Unrecht altes halten zu wollen, das nicht mclir der Zeit gemäß Aber kein Volk soll vergessen, welche Veränderungen es bur> gegangen hat, ehe es zu dem wurde, was es heute ist. Abermals gab es ein Volkslied „Das Amsellie^ das nach der von dem verstorbenen Abg. Köhler- Laid t)orf in Bettenhausen aufgezeichneten Melodie von Pro' Trautmann für gemischten Chor eingerichtet worben war Da der weiter vorgesehene Vortrag über den - der Großen-Lindener Hausfrau wegen Erkrankung des Hst» ners Prof. Dr. Rauch-Gießen ausfatten mußte, g*r. Pfarrer Schul te und Bürgermeister Leun einigt in Läuterungen der ausgestellten Trachtengegcnstände. Ta»ij war die wohlgelungene und hochinteressante 23cranftaltii) zu Ende, die sicher in weiteren Kreisen Interesse unb Verständnis für die Bestrebungen der Volkskunde geweckt bst (Die Ausstellung ist noch einmal am Dienstag nachmittag geöffnet.) Bezirk-Ackerbau- und Obftauzftellung in DüMsbtii. X Dübels he, im, .28 Die vom Lanbwirtschastskamm er-AuSschch für Oberhessen in Gemeinschaft mit dem C b ft - in Gartenbauverein für den Kreis Büdingen hier ei Samstag und Sonntag veranstaltete Obst- unb Ackerbau Ausstellung ließ den hohen Kul-turftand unserer Gegend er» I kennen. Trotzdem der Bezirk, aus dem die AusprUu» beschickt war, nicht sehr groß war — er umfaßte bie vezich Büdingen, Lind heim und Wenings — war die Cbftaifr stellung sehr reichhaltig. Man sah an ihr, daß man M in einem Obstland erster -Ordnung befand unb boit fttet seit Jahren ein planmäßiges Vorgehen im Obstbau verkennen ist. Die Obstausstellung war so reichHM- ! gefallen, daß sie den ganzen Simonschen Saal tm*. und die Ackerbäw-Ausstellung in das benachbarte Kat* nt l und Schulhaus verlegt werden mußte. Auch in ihr iw-i sehr schöne Erzeugnisse ausgestellt, wenn auch bie tnM räumlich hinter der Obstausstellung ^wesentlich Aiiru.fb.v Am Samstag nachmittag eröffnete der Vorsitzende ö-: Obst- und Gartenbauvereins für den Kreis Büdingen sr-. rar 33 öd mann, die Ausstellung mit einer Aniprat< " der er u. a_ auf die Bestrebungen zur Hebung des £W ui: Ackerbaues hinwies und seiner Freude Ausdruck gab, bä'- i die Ausstellung trotz der ungünstigen Lage lübeühnm von der Eisenbahn — es liegt 3 Kilometer von der entfernt — so gut beschickt fei. Er schloß seine Ansprache mi einem Hoch auf den Großherzog. An die Erösfimng schi-'! sich ein Rundgang durch die 2lusstellung an. Dar P r ä m i i c r u n g § e r g e b n i 3 ist folgendes: A. Ackerbau: Klaffe 1. B e sl e G e f a m t l e i stu n Neun, Düdelsheim, Ehrenpreis mit 30 Mk. Hch. Karl Koch, tW* \ heim, 2. Pr. 20 Mk. u. Reinh. Schneider, Rohrbach, 2. i*r. Ä Klaffe 2. Winterweizen: Gntsp. Rohde, Find ort erhol 1 v' 12 Mk., Henn. 9leun, Düdelsheim, 2. Pr. 8 Mk. u. Reinh. Rohrbach, 3. Pr. 4 Mk. Klaffe 4. W i n t e r r o g g e n Stuv. Schneider, Rohrbach, 3- Pr. ohne Geld. Klaffe 5. ft e r ft e: em Neun, Düdelsheim, 3. Pr. 4 Mk., Reinh. Schneider, Rohrbach, » v ohne Geld U.J.W. Koch, Düdelsheim, eine 2lnerkennung. Nialls W i n l e r g c r st e : Reinh. Schneider, Rohrbach, 3. Pr. ohne Qj» Klaffe 7. Hafer: Gustav Reibert, Himbach, 1. Pr. 1-/J Reinh. Schneider, Rohrbach, 2. Pr. 8 Mk., üerm Neun, rubel - heim, 8. Preis ohne Geld u. W. Nos, Düdelsheim, eine Anerkemn« Außerdem erhielt Heinr. Bollack, Düdelsheim, ein fthrendn-lor ' > Hafer aus 1910, 1911 u. 1912. Klaffe 9. Frühe Lok'»' | kartoffein: Wilh. Nos, Düdelsheim, Ehrenpreis 20 l-.L *-J Pächter Rohde, Findörferhof, 1. Pr. 12 Mk., Bgslr. Albrecht, heim, 2. Pr. 8Mk. u. Hch. Karl Naumann, Düdelsheim, 3. V. < » Klaffe 10. Kartoffeln mit mittlerer K e t ♦ e i e» Heinr. Ganz, Düdelsheim, 2. Pr. 8 Mk., Heinr. Röntg, Wtml"J 3. Pr. 4 All., Aug. Holzapfel, Altenstadt, 2. Pr. 8 Mk. u Peter Scheid, Düdelsheim, ein Diplom. Klaffe 11. Mario'’* mit (pater Reifezeit: Stint. Könia, Altenstadt, 2. Pr. » - I Herrn. Nenn, Düdelsheim, 2. Pr. 8 Mk., Aug. Holzapfel, .'»tenua Karl Beter Scheid, Düdelsheim, Herrn. Pinlel, rüde.-«'. Fr. Klöppel, Glauberg u. Fttedr. Jakobi, DüdelSheiin, je em - - nut 4 Mk. Klaffe 12. Futterrüben: Herrn. Reim, r me heim, 1. Pr. 12 Mk., Fr. Wolf, Düdelsheim, 2 Pr. « Mk. u. VM; Pinsel, Düdelsheim, eine Anerkennung. Klaffe 13- n?V- Rüben: Gutspächter Rohde, Findörferhof, 1. Ur. 12 Tlf. u Neun, Düdelsheim, 2. Pr. 8 Mk. Klaffe 15. Lruniuitf gewachfe: Hch. K. Koch, Düdelsheim, 1. Pr. 12 Mk- i*-J-j Peter Scheid, Düdelsheim, eine Anettennung. Rias sei". - am lung von Gemüse- und Gartengewächsen. Hermine Henttch, Düdelsheim, Ehrenpreis 20 Mk., Htmr Düdelsheim, 1. Pr. 15 Mk., Fr. A'lh Roch, Tudel em, 10 Mk., Bqstr. Albrecht, 3. Pr. 5 Mk. u. W. No-, 8. Pr. 5 Mk. , B. Obstbau. Aufgabe. 1. Beste Gesamt!eistlin Holzapfel, Altensiabt, Ehrenpreis 30 Mk., Pfarrer Becker, _ heim, 1. Pr. 30 Mk., Heinr. R. Roch, Düdelsheim, 3. Pr. w - GittSp. Rohde, Findörferhof und Fürstl. R-nlkammer ein Ehrendiplom. Aufgabe 2. Eine gute La . Karl Loh, Rodenbach, 1. Pr. 6 Mk., Herrn. Westphal, und Heinr. Wenzel, :Rodenbach, ,e 2. Pr. 4 Mk., vtuxx. W- Rodenbach, Phil. Rehm, Himbach, Wild. Rnb, WenmgS unv u Flach, Wenings je 3. Pr. 3 Mk. Außerdem erhielte,' I« «“f T* Aua. Holzapfel, Altenstadt; Aug. Kröll, Rohrbach, Düdelsheim; Heinr. Sauerwein, WeiiingS und -ing . .r in Himbach. Klaffe 3. E i n c a u t e Ei n m a ch b , rn e. Wilh. Reichert, Himbach, 1. Pr. 6 Mk., Heinr. eauerwem, 2. Pr. 4 Mk., Karl P. Scheid, Düdelsheim, Rad 2ob, Heinr. König, Rodenbach und Jakob Berg, Rodenbach, 1 M, ’flarl Fr. Weibert, fc1 ?tntng6, t>. P. * Pr. 4 TIL, Hei» inn, TübelSheim u. Rad £>opp, Büche- je em Heinr. Senoiie#. Ein im Hofe ballendes Äripann würbe vom Feuer ersaßt- Tntrr je SchneiderEckafienburq und Th. Wegknecht Frankilltt a. M., Tnttcr A ."föllncr Frankfurt a. M. unb S. Sckwernsberg.Frank iutt a M — Preis pon ber Hardt, 1200 Meier, sieget 0. «ollratb Würzburg, Zweiter Wild Ütahbor'er-Zurick, Dritter Ga Simmermackt-r-Darmstadt. — «orgaberabren. Erster Julius «ettinger Lubwigsbaicn, Zweiter P Bruck mann-Worms (60), Dritter G. Sunmermacker ^armfwbt '3o . — Mauuschasts fahren (10 Sflomeker . Sieger G. Drescher- Main; unb Cdr R 0b^- Hamburg, Zweiter E. Lchwems^ra und Ä Zöllner-Frankfutt a. M., Dritter Cbcrmann^cm unb Heibettsbaufen.Frankfun a. M., - «aHabjcr 1200 Meter Sieger Bettinger-Ludmigsbafen, Zweiter Erm: Wien, Trtttrr Ctto Pollrath-Vürrburg. Schöner interessanter Endkamtn zwnckeu Bellinger und Ernst mit Handbreite siegte der Erster-. — ^15 folgende Punktefahren fiel wegen bet «r-br'-rtrf-i: nt» m. Offenbacha. M., 29. Sept. Bon einem^Auto» mobil überfahren und getötet wurde am Samstag der Nahe des Gasthofs zu den drei Königen 1 g|f. Diplome wurden vergeben an SB. Bcihr, Rohrbach: W. Trau- iclter, TitbeUbeim; H. NoS Ww., Düdelsheim: Herrn. Pinsel, 11 bei'heim unb W. Euler, Himbach. Aufgabe 15 unb 16. Ein 1 »ifelapfel: H. Nos Ww., Düdelsheim, Ehrenpreis, 20 Mk., err. rj:obi, Düdelsheim, 1 Pr. 15 Mk., H. M. Scheid, Düdelsheim, 1 m. U||cnDna) a. tut., ^t-pi. «von micm «uiu = 1 ArtttAtfl ' | Pr. 10 Mk., Aua. Kröll, Rohrb ach und PH. Wachter IV., Him-1 m 0 ß i f überfahren und getötet wurde am Samstag I €?wnwvi* , I leit) je 8. Pr. A Tlf. «usterdem erhielten Rctnh. Schneider, Rohr- , . - . _ (^art(rof.- ,u drei Königen Bon der ReichSbank. tvd) unb Gemeinde ÄenmgS je ein Diplom. Aufgabe 17. ttunf ^ochmtttag t r ^ay . , twI z Berkin, 28. Sept. In ber heutigen Sitzung bei Zentra!. E orten Tafeläpfel: Bnrgermstr. Kröll, Altenstadt, Ehrenpreis tn der Osienbacher ^andstraße tn ber rab der m ben b JCt ber NeichLbank führte Präsident v a v e n ft e i n au«, 10 Mk., v. flnaufe VII., Dübelsheini, 1. Pr. 7 Mk., Fr. Detter, Him-lZahren stehende Spengler Jahn aus Lberrab. Per Cyaui Stand vom 23. d. TL sei befriedigend gewesen; auch die Ent- di.h, Pr. 5 Mk., Bürgermstr. Schäfer, Hinibach unb Helfrich der den alten Mann, der schleck)t sehen und hören soll, loickelimg bi-5 zum 25. zeige ein durchaus befriedigendes Ergebnis: < bett, Himbach 3. Pr. 3 Mk., W. Bähr, Rohrbach, ein Diplom, versuchte bas Automobil zum Stehen zu bringen, jedenfalls bestanden keine anormalen Perhaltniffe. Während sich Aufgabe 18. Sortiment Apfel- und Air«enforten. Fr. » J J f hpr »1IT, norhrr oefDrendtcn irfilüDfriaenH00'1 i,n August und September eine käst permanente verschlechte- tüdn II., Hainchen, 1. Pr. u. Zusatzpret« 13 Alk., Herrn. Destphal, es flltlt jedoch aus dt^ kurz vorher gripriNgtrn, schtupfrtgen i ^„hältuisje gezeigt l abe, wäre diesmal im September llienitabt, 1. Pr. 10 Mk-, Heinr. Loh, Rodenbach, 2. Pr. 8 Mk-, I Straße aus, wöbet Zahn von dem sich umdrehenben Auto gl,dauernd eine Besserung efngetreten, besonders auch nach bei Ibain W. Reichen, Himbach: Fr. Vetter, Himbach; Fr. Wachter, mobil ersaßt wurde. Jahn wurde zu Boden geschleudert! Richtung hin, daß erheblich gröstere Barbestände und Gtrogutdabe« hi aback: Karl H. Klink, DüdelShenn: /k. Henrich,„Düdelsheim; schweren Schädelbruch zu, an dessen zn oerzetchnen seien. Diese Verhältnifie feien um so erireultcher l. P. Scheid, Düdelsheim und Fr. Jakob,, Düdelsheim ie cm . ^nkenhaus Dcrftorben ist als das deutsche Wirtschaftsleben sich noch auj bet 3 ir. 6 Mk. Fr. W. Frank, Hnnbach; Hemr. Tuaend, Himbach, folgen cr in Der Jlaqt m wronicnnaw vetuoront I» pö()e befände und wir diesmal mit keinen ober nur ger ingen t i'' Hetterich, Hobcnbad) unb E. W. Wenk. DüdelShenn je em I ! Mainz, -6. Sept x.cr Bischof hat den rlichen I „ f ä „ b i I ch e n Geldern zu rechnen hakten. ES fei nldj' Fuplom Aufgabe 19. Apfelsorte von Spalieren: Pfarrer Dekan Joses Engelhardt in Bingen zum Domkapitular unwahrscheinlich, daß die Banken schon seit langem vorsichtig di», k,der, Düdelsheim, 1. Pr. 8 Mk. Aufgabe 20. Birnensorte . Enaelhardt ist im Jahre 1844 geboren, seit 1867 panierten. Die Tevilenktirse seien nnS nicht ungünstig, daher läge on Spalieren: EntSp. Rohde, Findörierhos 1. Pr. 8 Mk.,' a - - ~ 1 ' " ... --------- : »telzenbach unb Ziegler. Altenstadt und Pfarrer Becker, Dudels- yxnx je ein dritter PretS drei Aiark Dr. med. MattkeS, k, cnstadt unb Frau Rnbolf Hoppe, Altenstadt, ie ein Diplom, fu-fgabe 21. Apfelwein. H. Adam KnanS I DudelShei.u 1. Pr. । \ 10 Pik Mehrer Schreiber, Himbach, 2. Pr. 8 9)11., Karl jr. Heibcri, övnbach, Ang. Kröll, Rohrbach und Bürgermstr. Kröll, Altenstadt t em Diplom. Ausgabe 22: Beerenweine: Hemr. ^oh. Roden- >rch, Ehrenpreis und Bürgermstr. 9llbred)t, DuddlShenn, 1. Pr. luigabc 23 und 24: Konserven. Rath. Euler, Himbach, Ehren, jrei« 20 Mk., Frau Robert Ziegler, Altenstadt, Ehrenpreis 12 Mk, hl Minna Sckeid. TüdelShenn, Ehrenpretö e 2. Pr. 4 Friedi l-odi, Düdelsheim, ZZilh. Köhler, Allenitadt. Herm. Neun. Dübel» Irin, Heinr. 39eruel, Rodenbach, Job. Hch. Berg. Rodenbach und firgermfir. Schäfer, Himbach, je 3. Pr. 8 TIL, Hch. Bopp, Rohr- ach, ®q. Fr. Knickei, *Dltitel- jciterid), Rodenbach u. Hemr. Sauerwem, WeningL, je eut Diplom, h.fgabe 5. E i n an bau würdiger Wintertafelapfel: lug. Roth, Anlendiebach, Ehrenpre,s 10 Mk., Hch. König, Roden» so», 1. Pr. 4 Mk., Hch. Knaust V£L, Düdelsheim, Wily. Köhler, llfliftabt, Fr. Jakobi. TübelSheim, je 2. Pr. 4 Mk., H. ®. Hettench, Ig inM. rtmerd it dem C BüdiM )bft* unb unserer | em die UNiMkk - roar b« 1 ihr, duF r and rtf »o m Äitr» - Gl \o Xtli chen Saal Tidrflbartt’ Mch in. xn and) tfentlieh der M eis SBühn" einer W >ebung ihki ■ ; Äusdrr: 1 Lage eter von ß seine A'- die 6röins mg an. st folgend amtlti Hch.ka^-,- ^ofirbnd), >hde, W" Ml. u. Str- • nterrog-,,: jneibev,^-* Inerten^ :bac6,8. ** imbach, \ Hem heim, in Treue gewaltet Fräulein Stooß war wobt eine der l lckwben. bei dem aber rin Svonsich nubt envnckeln kontue. ,-A— hi, in 'TVnftdiinnh in c.n^m nt^ntiirWn P*’1 **» der Glätte bc4 W4pöü!t4 dw Fadrer Bottiche gebrauche» b'f 1,1 « 4 mußten, um mcvi stürze». Zum Scktutz gab noch em Lchlachthof tätig war. Schon 1880 dals sie ihrem Vater, Dauerrennen. 1900 Meter, osten nur für »tefcewei ber aus einer ollen hessischen Metzgenamilie stammte und Fahrer. E«. starteten 6 Mann 2 Runden gricktvOene^ gell Trichinenschauer war, bei ber Trichinen,chau Sie machte Idri rubtaer Fada. die letzte Runde ttbarie* Rennen bann ba Wu« nnn. hw nn. unb bef.anb ihr Eramen als Trichinen,chauertn. Btt- 188. stanb ftf nnf#»ntbcn starken Regen mufuru uon ipntrrt Rennen als Gchtlsin ihrem Vater zur Seite, worauf fic in bie ai^faih-n E» ,st eriradub, daß d-.c i4ermo",a den Radipon Dienste ber Stabt trat. I bei uns tmeber m» Veben .xrurm bat bähe bi# Pt*c - Die Trachten-Ausstellung in Großen-!? Jahren in Südwestdeutschland für dirien 3txnrt bte beite Badn Linden ist morgen nachmittag noch einmal geöffnet, um dem Publikum nach einmal Gelegenheit zur Besichtigung der . ® ™ hrA Außstellung zu geben, die unß namentlic den Schmuck ber T'1 /,u «rrtrrt,1(.r 1HX Eroßen.Lindener Haußfra« vor Augen führt. (S. Jnfcratü ^genchts vmtrtnlle ben o°k°mptivsi.ht« Moratier aus " Bahnhofßbefichtigung. Gestern vormittag kam Reichenbach t_ »ogtlanb, ber am 19. 3unbaß 5 M en nut dem Elfuhrzuge ber preußisch. Eisenbadnmtnistei babnunglück bei ® a > rf) iv i V H .an Breitenbach von Koblenz hier an. Nach Besichtigung Pionen gelotet und 28 teils schwer v r etz würben '^ Lit bi, y,rung bst V°l^,n^H°u„- m b,r üub.n.J^ d«-^ndlunz ^nnn^ ura6, wegen d-, z>. genngm ®,bot3 n.djt g.nehmig« wo,b,n. tunflen au, ton Di. D«s,stg.r»n, l°ll -m r«. 9loo,mb,r nstchm-l- fnoln,n.|--’^-- unb b ■:11. ** Das Luftschiff Viktoria Luise, im Volks- eMifichtHnhrt mund kurzwca „ber ZePpeliw' genannt, üderslog gestern ’, • " m, «ul geringer %i)hc ^ü^mg^Rach »‘«’n Thhta^uX^nen »uleg unternahmen, sind ad. Lner edUeifcnfahrt über «nHd lanbetc bas Luftschiff und " "' " "'-c roJlt" L!---------------— Istieg narfi einem Aufenthalt von < Stunben zur Rückfahrt QUf ?ee9rfn ÄÄÄ -Sins chw c r c r F l, c g r u n fall, bei dem zwei sich das 2tQtionv- unb Zugpersona. n großer Zahl im ^ol*‘c'11 JhhJ in ^öbmen^etrinem Zelfenkeller zu einer A b f ch i e b $ f c i e r für den nach Ltfsa ^'gneke sich am ^mstag m A u f f t g tn «Ohmen bewein m versetzten Bahnhofsvorsteher Fiedler Ernste und heitere Reden wechselten mit gesanglichen und humoristischen sowie uonzertvorträgen. Herr Fiedler stattete Irerzltchen Dank für die ihm erwiesene Anhänglichkeit ab Zum 5d)luffc I brachte er ein Hoch auf das deutsche Vaterland aus, dem Idas Lied „Deutschland, Teutscküand über alles" folgte. •• Stadttheater. Grillparzers „Traum ein Leben^ Letzte 21ad>ricbtcn. Ruffifche Probemobilisietttngen. London, 30. Sept. Das Reuterbureau meldet aus Warschau, daß die russische Militärbehörde vom 28. Sept, ab ein« parhoneHe Prob« Mobilmachung beö 2. 6., 9., 14, l-T, 19. unb 23. Armeekorps vorgenommen habe ' TrvtzdE die'Mobilmachung nur zu Uebungszwecken erfolgt sei, Ivibe sie großes Aufsehen erregt, ba eine solche Uebung feit langen Jahren nicht gern ef en fei Tic Mobilisierung dauere bis zum 6. Okt, an welchen Tage btc Reserven wieder entlassen würden. Es bandeli sich habet um die um Warschau, Lodz usw. garni- sonierenden Armeekorps Calw, 24. Sept Tas soeben beendigte Eramen vor ber Königl Prüfungskommission für Einjährig- Freiwillige in Lruttgatt haben wieder 22 Zöglinge bet 2 pöhre r'schnt Höheren Handelsschu!-- bestanden.bv? /,. Wtlh. Reichert, öaiiichen je ein 8. Pr. 8 Mk. Ferner erhielten I ■t ein Diplom Wilh. Euler, Hmibach, I. C. Euler, Hundack, Hemr. I «(inifl, Rodenbach, Reinhard Lchneiber, Rohrdach, Wily. Bähr, I fliArbad), -!?<-■ Volt, 'bau, Heinr. ' nftablI . Herm. Renn, TübelSheim. Ausgabe 7. Em spätblühen-i der Tafelapfel: Karl Fr. Retderk. Himbach Ehrenpreis, F. I Ltanz, DudclSheim 1. Pr. 8 Mk., Ioh. V. Möller, Himbach u .1!. H. Kling, TübelSheim je ein 2. Pr. 5 Mk. il Helfrich Retberi, ?ubellbeim 3. Pr. 3 Mk. Aufgabe 8. Drei Apfelsorten. He s i ch als ft u r m f i d) e r bewährt haben: Fr. Huhn II rrnnchen 1. Pr. 10 TIL, Aug. Kröll, Rohrbach unb K. Henrich Düdelsheim je ein 2. Pr. 8 ML, H. K. Naumann, TübelSheim. Ko.l Loh, Rodeiibach, Fr. Jakobi, Düdelsheim unb K. F. Reiberl I -inbad) je ein 2. Pr. 6 Mk. Tiplome würben vergeben an H. ijel, Rodenbach, Karl Will, Robenbach, H. König, Allenstabt, Z th. tramnüller, Düdelsheim, Herrn. Nettn, TübelSheim 11. Fr. 'Ilinz, Tiidelshetm. Z n f g a b c 9. (Bin haltbarer Winter- ta! c l a p f e l: K. Fr. Reibert, Himbach Ehrenpreis 12 Mk., Bgstr. Schäfer, Himbach 2. 4fr. 8 Pik., Hch. Knauß VII., Düdelsheim u. Wachter IV., Himbach je ein 3. Pr. fi Mk. ES erhielten ferner ;t em Diplom H. K Raumann, TübelSheim, H. König, Altenstadi, fl. Irauniüller, Düdelsheim, Heinr. Pinsel, DübelSheim und Fr.! Setter, TübelSheim. Aufgabe 10. Eine reichtragenbe sroßsrüchtige Herbsttafelbirne: Abam Wilh. Reichert, Z»,bach EhrenpreiÄ. Jak. Chr. Euler, Himbach 2. Pr. 5 Mk., H. coott, Himbach 8 Pr. 8 Mk., Reinhard Schneider, Rohrbach, H. Qaierrocm, Wenings u. K. P. Scheid, TübelSheim erhielten je ein Diplom. Ausgabe 11. Eine Wintertafelbtrne: Hch. (3i e n f 0 r t e : H. Schott II., Himbach, V, Gr 8 TIL, Wilh. Traumüller, Tüdeisheim. Fr. W. Frank, Hmibach n. “ . .1 W. Frank je cm 3. Pr. 6 Mk., Herrn. Westphal, Altenstadt ein P-.om. Aufgabe 13. Eine wenig fcharf empfindliche Apfel- ■ Fr. Ruhlmann, Himbach Ehrenpreis 20 Mk., H. Nos Ww., Shei..., 1 Pr. 15 Mk., Reinh. Schneider, Rohrbach, 2. Pr. Minna Körner’s G347 West-Anlage 48. Lehrfächer: Gehörbilduni?. Musikdiktat, Analyse, Primavista- »Singen, Theorie der Musik. Harmonielehre, Elemen- tar-KlavierspieL Höheres Klavierspiel (Solo, Ensemblespiel, Uebungen im Begleiten). AnfangdesWinter- Semesters 191213 Ifontag. den 7. Oktober. Festsetzung des Stundenplanes Samstag, 5. Oktober, nachmittags 2'/, Uhr. Sprechstunden schriftlich anzufragen. Inh.: Aug. Rath kommt! Erstes Konzert am i. Oktober, abends 8 Uhr. 6396 k__ Gießener Damenturnverein. Beginn der Turnslnnden: $3? Donnerstag, den 3. Oktober. 5g Turnstunden MontagS und Donnerstags, 5 Uhr, in der Turnhalle der Bezirksschule, West-Anlage. 08029 ------- Anmeldungen während der Turnz^jt. ------- E. K. G. V. Die Proben beginnen am 1. Oktober und werden jeden Dienstag, abends 8 Uhr, im Johannessaal gehalten. Es ist in Aussicht genommen zu Weihnachten das Oratorium von Herzoaenbcrg: „Tic Geburt Ebrifti" wieder einmal Aur Aussührung au bringen. DaAu bcdars es aber der kräftigen Unterstützung nicht nur seitens der bisherigen Mitglieder, sondern auch aus weiteren Sirenen der Gemeinde, und es ergebt daher an stimmbegablc u. musikalisch «ehUdete Gemeindeglieder die herAliche und dringendeBitte, ch Aur Mitwirkung bereit erklären und sich zu diesem Zweck in den Proben einfinden zu wollen. [vOT/0 Der Dirigent: Der Vorsitzende: Prof. G. Trautmann. D. Schlosser. Dr. Stuhl verreist am nächsten Samstag. 6524 Vergebung von Sauarbeiten Unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 und dessen ErgänzungSbestimmungen sollen nachstehende Bauarbeiten beim Neubau deS Kraftwerks auf Grube Ludwigshoffnung bei Wölfers- heim und beim Wiederaufbau der abgebrannten Trockenanlage daselbst in öffentlichem Wettbewerb vergeben werden. I. Kraftwerk. a) Plattenböden: Liefern und Verlegen von ca. 700 qm Plattenböden (Mosaikplatten) und Herstellung von ca. 435 qm Klinkerpflaster ohne Lieferung der Klinker. b) Anstreichcrarbeiten: ca. 2770 qm Leim- sarbcnanstrich von Wänden, ca. 300 qm Del» farbenanstrich von Wänden und Holzwerk, ca 650 qm Anstrich von eisernen Fenstern. c) Schlosscrarbcitcn: ca. 100 m schmiedeiserne Treppen- und Abschlußgeländer, 1 schmiedeeiserne Treppe. II. Trockenanlage: Schrcincrarbciteu: 40 verdoppelte Brettertüren, 3 gestemmte Türen. Angebotsformulare, Zeichnungen und Bedingungen liegen aus dem Bureau deS unterzeichneten Hochbauamts (Zimmer Nr. 2) während der Diensthunden zur Einsicht offen und können daselbst Angebotsformulare, soweit der Vorrat reicht, gegen Er. slattung der Selbstkosten abgegeben werden. Die Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Dienstag, den 15. Oktober d. I., vormittags 11 Uhr, hierher einzureichen, zu welchem Zeitpunkt dte Eröffnung im Beisein der erschienenen Bewerber erfolgt. Zuschlagsfrist: 14 Tage. Friedberg, den 28. September 1912. Großh. Hochbauamt. d*0/ Z. V.: Petry, Regierungsbaumeister. Rationelle Fußpflege ist nur möglich beim Tragen von j)r. M-Mck Ein Stiefel, der nicht drückt! Ein Stiefel, der beglückt! a»/t Alleinverkauf: L. Bernhardt Telephon 435 Giessen Schulstrasse 10 ofsKammer-Lfchfspiele dm Selfersweg, 3 Einlaß */i7Uhr. Beginn7Uhr. Wiederholung 9 Uhr Eröffnungs-Programm mit Konzert Eröffnungsfilm: Kreuz und quer durch Giessen inszeniert und gespielt von Dir. Hermann Bakof Prolog* Asta Nielsen-Serie Der Totentanz von Urban Gad (Erstaufführungsrecht fürGießen) mimisches Drama in 3 Akten Personen: Ingenieur Burk .... Fuchs Bella, seine Frau . . . *** Czerneck, Komponist . Weidemann *♦* Asta Xleisen Wochenrevue der B. K. L. Die Li^t des Künstlers Drama Nunnes Rendezvous Humoreske Natur - Erscheinungen Schnee und Eis hochinteressante Aufnahme Max bleibt ledig Humoreske aa0/e „ Eintrittspreise: Reseiv. Platz 75. I. Platz 55, II. Platz 35 Pfg. Militär ohne Charge und Kinder: Reserv. Platz 40, 1. Platz 30, II. Platz 20 Pfg. ----- Selma Lehmann Siegfried Haus 6535 Verlobte Gießen, a. d. Lahn Marburg a. d. Lahn Geschäfts-Verlegung. Hiermit zeige ich die Verlegung meines Geschäftes von Wiesenstnisse 4 nach Marburger Str. 28 ergebenst an. Ich bitte meine verehrliche Kundschaft, Freunde und Gönner, ihre geschätzten Aufträge gefälligst nach dort zu richten. 08I65 W. Feuerbach Maler- und Weissbindergeschäft. Die Ausstellung in der Turnhalle zu Grossen-Linden Der Schmack der Ran in Großen-finden ist morgen Dienstag, den 1. Oktober, von nachmittags 2l/g—6 Uhr geöffnet. Eintritt pro Person 20 Pfg. Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Vereine für Volkskunde haben freien Eintritt. Feinste schwedische Preiselbeeren eingetroffen. 6545 I M. Schulhof Marklstr. 4 Telephon 119 Versteigerung. Mittwoch, den2. Ch.d. 3., nachm. 2 Ubr, werden in dem Saale Bahnhofstrahe57 versteigert: 6530 I. 2ofav.>lommoben..Qleiber schränke, 1 Bertiko, ein Trumeau mit Spiegel, ein eich. Sviegelsarrank, ein vidi, fllcibcridjranf, eine eich. Waschkommode mit Marmor und Spiegclaup satz, 1 vollst. Belt, Awei Wirtslifche, IKanenschrank, 1 Polnvhon, 1 (kichen'tamm, 1 Fahrrad, 1 Partie Schub- tvaren, 1 Salongarnitur, u. a. m. II. 1 gut erb. nrchb. Herren irbreibtiirb «Glücken fche Arbeit, 1 Flurgarderobe, 1 Büchergestell, Betten, SlinberbetteiL Kinder- Matratzen.IKinderbettstelle 1 Kinderbadbutte. 1 Kinderwaschtisch, 1 oberbess.Küche, 1 Koger, 1 Staffelet, ein Klaoierftuhl, 1 Nähtisch, 1 gr. Maiolikateller. ein Kinderwagen, Stühle, Bilder, 1 neuer Sessel, 1 Schlafsofa u. a. m. Die Versteigerung unt. II. findet bestimmt statt. G e i h l e r, Gerichtsvollzieher Versteigerung Dienstag, den 1. Cktbr. d. 3«?., nachmittags 2 Ubr, versteigere ich Pabubos straüc 57 dahier gegen Barzahlung: 1. 9 Flaschen Rum und 2 Fl. Kognak, sowie 124 Fläschch. verschiedenes Parfum: 2. 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 1 Ladeneinri äitung,! Fahrrad, 1 Schreibtisch, 1 Bufett und andere Möbel. Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt. Ferner versteigere ich nachmittags 4 Uhr ca.'/« Morg. .Kartoffeln. Versammlung derSteigliebhaber in meinem Bureau. 6528 Born, Gerichtsvollzieher _________in Gienen._________ Verschiedene Sorten Tafel- und Koch-iepfel sowie Lpeistkartoffelii zu haben Brandgasse 7.^'" Süßer Apfelmost täglich frisch von der Kelter. H. Heyne, Apfelwein kelteret, Walltor,trabe 5, „Sum Aauarium". I6549 Echter volliaftiger Ml® Emmentaler Schweizerkäse und frisch geräucherte Bücklinge sind eingetroffen. EnÜPf Walltor • sirasre 45 Deutscher Kräuter-Tee Bester Ersatz für den bekanntlich schädlich wirkenden russisch, u. chinesischen Tee. 1 Paket 40 Pfennig. 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