Freitag, 25. Gttober 1912 U. 162. Jahrgang Erstes Blatt ^»Flatie 5n erprobt. 1 Angebote feilt Mdruck bringen. Lützen, den 20. Oktober 1813. gesund und London, den 6. Juni 1814. Gestern = 200 qm ten Riegelpfad itenwiese (Diktiert.) Gosselies, den 25. Juni 1815. Ich habe mich von meinem Fall (im Gefecht von Ligny) ziemlich erholt, aber schon wieder ist mir ein Pferd blessiert. Nun glaube ich wohl nicht so balde und vielleicht gar hier nicht mehr zu großen Gefechten zu kommen. Unser Sieg (bet Waterloo, ist der vollkommenste, der je erfochten ist. Napoleon^ist in der Nacht ohne Hut und Tegen entwischt. Seinen Hut und Segen schickte ich heute an den König. Sein überaus reicher Staatsmantel, sein Wagen sind in meinen Händen: auch sein Perspektiv, wodurch er uns am Schlachttage besehen, besitze ich. Den Wagen will ich Dir schicken. 2s ist nur schade, dass er beschädigt ist. Seine Juwelen und alle seine Prettosen sind unseren Truppen zur Beute geworden. Von seiner Eauipage ist ihm nichts geblieben. Mancher Soldat bat fünf- bis sechstausend Taler Beute gemacht. Er war im Wagen, um sich zurückzubegeben, als er von unseren Truppen überrascht wurde. Er sprang heraus, warf sich ohne Tegen zu Pferde, wobei ihm der Hut abgefallen, und so itt er iwahrfcheinlich, durch die Nacht begünftigt, entkommen, aber der Himmel wein, wohin. Heute rücke ich mit dem größten Teil der Armee in Frankreich ein. Tie Folgen dieses Sieges sind nicht zu berechnen, und nach meinem Urteil muß Napoleon sein Untergang daraus hervorgehen, und die französische Nation wird und muß ihn verachten. Tann, hoffe ich, geht der Friede hervor, und mit Gottes Hilfe bin ich vor Winters wieder bei Dir. Dein Bruder'ist völlig ge'und und hat am Schlachttage als ein vorzüglicher Lffizier mit seinem neuen Regiment gefochten. Meine ganze Umgebung ist gesund und wohl, und ich sehe schleunigst Nachricht von Dir entgegen. (Dienstag und Freitag), zweimal inonatl- £anb> airtschaltliche fcittragen Fern! prech • Anlcklune: bte Redaktion 112, Liebes Malchen? .. bin ich in England gelandet, aber ich begreife nicht, Tas Volk hat mich beinahe zemsien. Man (Eigenhändig.) Ich zittere so sehr, daß ich nicht selbst viel schreiben kann, habe auch nicht Zeit. Sehe wohl und behalte lieb Deinen treuesten. Freund Blücher. So haben wir in fast allen seinen Briefen das Bild eines Kriegshelden, der mitten im Getöse des Feldlagers stets die Zeit finbet, seiner geliebten Frau zu berichten und sie mit aller rührenden Sor"-'alt zu umgeben, deren Blüchers Soldatenher; in hohem Maße fähig war. Tie intimen Briefe an sein „Malchen^, in denen ieht wie vormals. L.. --------. - ----- .—: bleibt er bei mir und bann geht er nach Erfurt, wo fein Regiment tety Also hätte Gott mich von tiefer Sorge befreit! Girobz ist auch gesund angekommen. Dein Bruder wird wohl in oder chncten Grundstückr, r Tcrsleigerungsvn Gustav Weimar um U'niing zu Ncuhauin '«"genschaslsgemeinschti- waren, sollen 1912, vorm. 101 , Ut :nd)t im Gerichlsgedöu!. t werden. >lgt im Wege der Zwan^ merk istamll.Aug. 19:. agen worden. Zeit der Eintragung !k is dem Grundbnche ri spätestens im Bersch 'bcriiny zur Abgabe.n eten &ei id)t (iriyimu widerspricht, glaubch bei der FeMung^ rüäsrchüql und br.'r. gserloses dem Anspch übrigen Rechten ri: n der Versteigerung r n, werden ausgesortr Zuschlags die Aushcbi- ig des Bttsahrens Heck jür das Recht der <■ Stelle des versteigen isherigem Preis Tic (Einschließung von Adrianopel. Sofia, 24. £ft. Tie bulgarischen Truppen stehen vor Adrian opel, fünf bis acht Kilometer entfernt, und verstärken ihre Stellungen. Nachträglichen Meldungen zufolge beträgt die Zahl der im Kampfe bei der Trftchaft Jurusch am rechten Maritza-Ufer Gefangenen weit über IGO. Tie erste in Stara-Zagora angelangte Gefange- nengmppe besteht aus 342 Soldaten, Unteroffizieren, einem Leutnant und einem Hauptmann. Zwei weitere Gruppen imrften heute von Mustapha Pascha abgeheu. Ein von den Türken aus Adrianopel unternommener Aus f all endete mit dem Rückzug der Türken, die große Verluste erlitten und zwölf Kanonen und achtzehn Munitionswagen zurückließen. Im Distrikt Razlog widerstanden die Türken bei Elechnitza heftig, waren jedoch gezwungen, einem Gegenangriff zu weichen. Sie zogen srch gegen Baus ko und in'der Richtung auf Nevrvkop zurück, -Lic Verluste der Bulgaren sind unbedeutend. Stara Zagora, 24. Oki. Die Bulgaren haben gestern aus der Südfront die Arda überschritten. Nach der Einnahme der vorderen Befestigungslinie bei Maras wurde von den Bulgaren Adrianopel von Süden ein geschlossen. Zwei türkische Bataillone machten einen Ausfall, die Bulgaren einen Gegenangriff und erbeuteten drei Schnellfeuer-Batterien und machten 1200 Gefangene. Amtliche Meldungen des türkischen Kriegsministcriums. aller Kirchen läuten, die Stadt ist beflaggt. Mor^ gen finden im ganzen Königreich Seelenmessen für dic efallenen Bulgaren statt. Gleichzeitig ivetben Tankgottes- neuste für die Erfolge der bulgarischen Wafsen gehalten werben. Bei der Einnahme von Kirk Miliffe haben die Bulgaren zahlreiche Gefangene gemacht. („Zahlreiche" Gc- angene, das klingt schon bescheidener als 50000.) n mit dem lkei*'s“ u haben! 3 Stu(k ' \ kköper ’’ Beinkl=‘d»r nnd baß ick noch lebe. Tas Volk hat mich beinahe zerrmen. tvcan bat mir bie Pserbe ausgespannt und mich getragen. So dm ich nach London gekommen. Wider meinen Willen bin ich vor dem Regenten sein Sckloß gebracht worben. Von ihm, dem Regenten, bin ich empfangen, wie ich es nicht beschreiben kann. Er hing nur am dunkelblauen Bande sein Porträt,, was lehr reich mit Brillanten besetzt war, um den Hals und jagte: Glauben tote, baß Sie feinen treueren Freunb auf Erden haben, wie Mich. 3d’ Run ^muß ich Tir bekannt machen, daß trotz alles Widerstrebens mich der König den Morgen, wie wir nach England gingen, sum Fürsten ernannte, mit dem Namen Blücher vorüber Wahlstadt Meine Söhne sind Grasen von der Wahlttadt. .las Fürstentum erhalte ick in Schlesien, allwo ein Kloster war, das Wahlstadt heißt. Nach meinem Tode erhälm xu aut Lebenszeit eine Pension, baß Tn als Fürstin leben kannst. -tas ist nun alles, was ich Tri jetzt, ba ein Kurier abgeht, schreiben kann. Was hier nun weiter mit mir vorgeht, bas sollst Tu mit dem nächsten Kurier erfahren. Tue mir die Liebe und schreib an .yc^-e und Gebhard. >rranz ist entweder in Berlin bei Dir ober in Ziethen. Mach auch ihn Blüchers Briefe an* feine Zrau. Unter diesem Titel ist soeben ein mit viel Geschmack ausge- stattet es Buch im Verlag von fltobcrt Lutz in Stuttgart erschienen (yrcb5 brojdriert 2 Mk., in Seide gebunden 3,50 Mk.), das recht viel gelesen ui werden verdient. Vor allem sollte es in lebet Volksbibliothek, jeder Leister und Schülerbücherei zu linden sein. 2000 I Stammen doch diese Blücherbriefe fast alle aus den Befreiungs- kriegeii 1813-1815, so datz der Leser den alten Marscliall Vor- » indrt- stets mitten in den großen Begebenheiten erblickt, die ihn 18000 31 . jm Europas gemacht haben. Wir glauben das Buch am besten zu empfehlen, wenn wir einige der Briefe hier zum bei Amsterdam sein. , . ., .. Mein ltlufenthalt dürfte nun auch mdyt mehr von -Lauer hier fein. In Zeit von ^hn Tagen habe ich hier hundertundzwanzigtausend Mann zusammen. Mit so viel Menschen kann man nicht lange auf einem Fleck stehen, ohne in Not zu geraten. Untere Tnippen werden in Bälde ganz Holland in Bentz haben und ich denke denn auch balde in Brabant zu sein und Flandern $u besetzen. Zu großen Schlachten glaube ich nicht, daß es mehr kommt. Die vielen Festungen genieren uns sehr Snbenen glaube ich doch, daß wir nun halbe ben Frieden machen. Alle grotzen. Herni sind nun von Frankfurt weg, nur unser König ist mut) hier wird aber auch in einigen Tagen Weggehen, und dann habe ich 'das Reich hier allein, worüber ich nicht unzufrieden bin. Was mir nicht behagt, sind die vielen großen £>emt, die ich wieder unter mich kriege. So stößt der Kurprinz von Heilen mit allen Hessen zu mir, desgleichen der Herzog von Koburg cr Grundstücke. Nk. 252 lex •teßewtr »nzetzer erf(t)emi täglich, außer Sonntage. - Beilagen: dermal rwöcbeutlidj f (ebener auplatz kommen unzuverlässige und sich widersprechende Meldungen. Die Türken behaupten, sie hätten Erfolge gehabt, während der ßried)ifd)c Oberkommandant meldet, daß seine Truppen siegreich weiter vorgedrungen seien und Serfidje besetzt hätten. Die Eroberung von Kitt Kilific. Sofia, 24. Oft. Die Einnahme von Kirk Kilisse erfolgte um 11 Uhr vormittags. Die türkischen Truppen zogen in Unordnung gegen Bunar Hisar zurück. Die Vulgaren machten bei der Einnahme von Kirk Kilisse 50 000 Mann mit zwei Paschas zu Gefangenen. Tre Bulgaren erbeuteten zahlreiche Trophäen, >eruppkänonen und Munition. _ ~. Nach der Einnahme von Malko-Tirnowo. wurde dort eine bulgarische Verwaltung eingerichtet. .Die ttir- itfdye Garnison ergriff die Flucht, ohne erst den bulgarischen Angriff abzuwarten. Türkische Gefangene erzählten, daß Offiziere und Truppen versagt hätten und sich in einem jämmerlichen Zustand befänden, zumal sie ohne Lebens- Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen 2CTa{mbl5 ' 1.40 , ' ’ i Sie (onfliä™ * , IagtSP«lS! nthal & ---_ ■ Er empfiehlt sich zu Gnaden. Einige Tage I damit bekannt. Hast Du noch von unseren Sachen was in Schle- ' ~ ■ fien, so laß es ba, beim ben Sommer loerben wir doch ba leben. I Die Vorsehung tut viel für mich, unb ich genieße im voraus die Freude, euch alle, bie mir lieb unb roerMinb, in glücklicher Verfassung nad) meinem Leben zu wissen. Das Volk trägt mich auf Hänben. Ich bars mich nicht sehen lassen, so machen sie ein Geschrei unb finb gleich zehntausenb zusammen. In ber Montierung darf ich gar nicht erscheinen. Nun lebe wohl. Ich kann nicht mehr schreiben, denn ich bin völlig betäubt. Unter zehn Tagen kann idi hier nicht los und bann gehe ich nach Hollanb und will, sobaldc möglich, zu Dir. Lebenslang Dein Dich herzlich liebender Blücher. ptembet 1912. mtsgericht. Konstantinopel, 24. Oft. Ein vom Krtegs- ministe rin m veröffentlichter Bericht teilt nut: Die Kämpfe bei Adrianopel dauern fort und sind noch heftiger geworden. Es wird gegenwärtig in einer Linie nordwestlich von Kirf Kilisse bis östlich vom Tunschaflusse gekämpft. Auch in der Umgegend von Kir d ch all werden große Gefechte geliefert. Die türkischen Streitkräfte haben in der Mchtung auf Dschumaibala über Karewo und Egri-Palanka die Offensive ergriffen. Die Kämpfe mit den Serben uri Petschkina dauern an. Die Montenegriner haben den SBorntarfd) im Osten des Skutari-Sees eingestellt und fließen Skutari vom Westen aus zu erreichen. Die türkischen Streitkräfte in Skutari sind verstärkt. Die Stadt ist zunächst nicht gefährdet. Konstantinopel, 24. Oft. 6.30 Uhr abends. (Bon einem Privat-Korrespondenten.) Kirk Kilisse ist heute von den Türken geräumt worden. Konstantinopel, 23. Oft. (10 Uhr abends.) 'Dir noch andauernden Kämpfe auf der Linie Kirk Kiltsse- Adrianopel find sehr blutig. Nach bei dem Kriegs- ministerium eingelaufenen, jedoch nicht verlautbarten Nachrichten sind die beiderseitigen Verluste sehr beträchtlich. Die Zahl der Verwundeten, die hierher gesck)afft werden "T Sltta6U(-LUbma8tiC»w'nU Wto' -pamaT 6°e-. sollen ist so grvß. daß die im hiesigen Mär- und Re- g-gnetc, hob sie ihn aus dic Schultern. Die Gl^^^giettungshospita^verfügbaren^aum^inzureichen^nn^ mit einem ganzen Korps. . Und eine ganze Hetze von Pnnzen faegt idi wieder um mich. Von allen ist ber Prinz Wilhelm von Preußen mir ber Suhlte. Alles, was um mich ist, empfiehlt sich. Auch habe ich einen Gruß vom Minister von Humboldt an -Lid). Lebe nW, sei schreibe halb an Deinen Blücher. > Des Nachts wurde dic Räumung des Uinversitätsgebäudes ? angcorbuct, zur Umwandlung in ein Spital. I Tie gefangenen Türken. Das „Berl. Tagebl." meldet aus Stara-Zagora: Tie gcsangenen Türken werden von den Bulgaren gut behandelt. Die lJfixiere dürfen sogar ihren Dcaen weiter tragen. Sie .eigen weder Sdiam noch rauer^ geben sich vü'mehr recht vergnügt. Der rasck>e Fall von Kirk Kilisse wird auf die Uneinigkeit des durch Partei hab er zerfressenen Offizierkorps und dic mangelhafte Ausbildung der Reservisten zurückgeführt. Ein gefangener Offizier klagte über das mangelhafte Zusammenwirken der Waffen im türkischen W. Main Rechner eine! schlagung von i Tie „North-China Daily News" hat aus Tat schien! folgende Meldung, datiert vom 28. Sc1*1 —*L'* ~ Deutsches Ueich. Der Kaiser in Weimar. Der Kaiser mit Gefolge ist am gestrigen Donnerstag um 10 Uhr 30 Minuten in Weimar eingetrossen. Zum Empfang auf dem Bahnsteig hatte sich der Großherzog mit Gefolge eingefunden. Der Kaiser und der Großherzog begaben sich dann im Automobil durch die reichgeschmückte Stadt nach Ettersberg zur Fasanen- t a g d. Um 4.50 Uhr kehrte der Kaiser mit dem Großherzog, der Großherzogin und der Jagdgesellschaft nach Weimar zurück und nahm im Schloß Wohnung. Der Kaiser verlieh eine Reihe Ordensauszeichnungen. Abends fand im Hoftheater Vorstellung Hott, die durch Richard Wagners „Kaisermarsch" eingeleitct wurde. Es folgte die Reichstagsszene aus Schillers „Demetrius" und der zweite Akt aus Wagners „Tannhäuser". In der Pause hielten Karten außer Betracht bleiben. Der Bundesrat « Aus Stadt und Land. Gießen, 25. Oktober 1912. ** T a g es ka l endcr für Freitag, 2ö. Oktober: Stadt t h e a t e r: „Sieben. • Anfang 8 Uhr. = Vieseck, < wfintn Kanin iinb in vollem Gan Ktrben in den schö erb Vogeßmblvereii fttrie. gtmftet von Ziandgeldoreifen dc L- Kugel und Toitb' c ui den Ztreckn fc N^irf Frankfurt, Ko - Wibba, i; fr Mor bet hi 'tUfcnex, wurde Ter & Vufeck touxi iRvrtfetzuntz feine- |ptr Lchuianzeletz Ausland. Russischer Besuch in O fen vest. m . Das ,,Berl Tagebl." meldet aus O f c n p e st: Großfürst ->c i ko la r R l ko l a i ew i t s ch wird hier eintreffen, um dcni König den Marschallstab der russischen Armee zu überreichen. Sb" 7*“~r in K^xaLli' ; V it)t ■ 3 h '■ ebenartiger Teile leidet die Tragödie empfindlich, zumal auch das, trngnd/e Hauptmotiv auälend und zögernd, ohne reine und grobe Limen durchgeführt ist. Auch die Sprache, sonst Eulen- dld teriscke Stärke und Kraft, nimmt an der Brüchigkeit von Abnck.t und Gelingen teil und schwankt zwischen blühendem ^^'bendeui,ch und trockener Realistik der Alltagssprache. Tiefem Werke^ Gestaltung zu geben, war keine (eiche Mühe, imirbe aber von ^chaulp.elern, wie Gertrud Treßnib, Theodor Becker-, Lothar Mehnert und -lldor teilweise mit gutem Gelingen bewältigt Tie Ausnahme der Uraufführung im Dresdener Schauspielhaus mar red t günstig, wenn auch nicht ganz unwidersprochen. - ~ e deutsche Uraufführung von Tdmond w8ä ■ ken aus dem Morgenland e". 23. Oktober, wird uns gefrfnieben: Seine 1 •• Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat dem Pfarrer Aug. Scriba zu Stumpertenrod die evang. Pfarr- stelle zu Eichelsdorf übertragen. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Kynr. Dietz in Osthofen eine LehrersteNe an der Gemeindeschule zu Heuchelheim (Kr. Gießen', dem Schul, amtsaspiranten Hugo Spengler aus Offenbach eine Lehr er stelle an der Gemeindeschule zu Walldorf. — Erledigt sind eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrer- stelle zu Laubenheim. Mit ihr kann Organistendienft verbunden werden; eine mit einem fall). Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu G r o ß - U m sta d t; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Hopfmannsfeld Mit ihr ist Organisten- und Lektordienst verbunden; die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Unter. Seibertenrod. Mit ihr ist Organisten- und Vorleser, dienst verbunden. ** Ernannt wurden die Gefangenwärter am Lan- besucht Haus Marienschloß Hch. Matthäus und Kvm. Müller zu Gefaugenaufsehern an dieser Anstalt. ” Personenzug -Fahrplan. Der Personenzug 542 verkehrt wochentags auch vom 1. November 191} bt§ 28. Februar 19 13 nach dem gegenwärtigen Fahrplan: Grün berg ab 552 morgens, Gießen an 634 vor. 'N'ttags. In der Zeit vom 1. November 1912 bis 28. Februar 1913 verkehrt derselbe Zug Montags von Mücke mit folgt: Mücke ab 5f4 vorn,., Grünberg 551—552, Gießen an 634 vorm. .. ** Stadttheater. Falls die Flugvorstellung am P^'tcn Sonntag wegen ungünstiger Witterung ausfallen sollte, findet im Stadttheater Sonntag nachmittag 31 Uhr bure Aufführung des Schwankes „Mathias Gollinger" bei kleinen Preisen statt. " Die Kolonial. Kun st-Ausstellung, deren Schluß für heute festgesetzt war, bleibt noch Samstag und Sonntag geöffnet, da noch täglich Anmeldungen xura Besuche cmlaufen. Daß das Interesse für die Ausstellung groß war, geht daraus hervor, daß der Besuch sich täglich auf einige hundert Personen belief. •• Hessische Alkoholgegner. Man schreibt unS: Die Vorbereitungen zum 4. Hessischen Gautag des hessischer Gauverbandes gegen den AlkoholiSmus sind nun soweit ge- öiebcn, daß in großen Zügen über die geplanten Beran. Haltungen berichtet werden kann. Am Sonntag, 17. Nov., findet zunächst die Eröffnung der n it der Tagung verbundenen Ausstellung statt. Sie wird bis zum 24. November täg- id) zugänglich sein. Der Nachmittag ist der Beratung mehr interner Fragen gewidmet. Am Albend folgt dann ein Volks- unt e r h a l tun g sa b end , der neben einem Vortrag mit Lichtbildern Rezitationen und musikalische Darbietungen bringen wirb. Im Laufe der Woche sprechen mehrere namhafte Redner über verschiedene Gebiete der Alkoholfraqe, so über Alkohol und Schule, Alkohol und Studententum, Alkohol und Frauen, über die sozial-ethische Seite der Alkoholsrage u. a. Außerdem soll dem Militär und der Schuljugend Gelegen, beit gegeben werden, die Ausstellung unter sachkundig« Führung zu besichtigen. Das Aufgebot des serbischen Landsturmes. Die „Deutsche Tages,ztg." meldet aus Sem l in: In ^clgrab ist das letzte Aufgebot des Landsturmes, Leute zwischen 45 und 60 Iahren, aufgeboten worden, die in Zivilkleidern und nur mit Gewehren und Patronentafchen zum Kriegsschauplatz abgehen. Bon der bulgarischen Küste. Sofia, 24. Lkt. Gestern um 8 Uhr früh erschien ein türkischer Kreuzer vom Typ des „Hamidie" vor Barna auf hoher See, ohne jedoch irgend etivas zu unter- nehmen, und verschwand gegen Mittag. Weitere türkische Schiffe wurden nicht gesichtet. Griechische Triumphe. Athen, 24 Okt. Der griechische Generalissimus telegraphiert aus Khani Big la vom 23. Okt., 8.50 Uhr abeirds: Unsere Truppen verfolgten den Feind auf allen Seiten von Eambunia bis Serfidje und in die Ebene von Makmon. Die türkische Armee wurde zersprengt. Wir erbeuteten 22 Feldkanoneu mit Protzen sowie eine große Menge Munition und zahlreiche Munitionswagen. General D a n g l i s telegraphiert vom 23. Okt. 9.30 Uhr abends: Die Türken hatten große Verluste. Wir gediehene O r i e n t f r a g e von der österreichisch-ungarischen und der italienischen Politik in einheitlichem Sinne beurteilt wird und somit die Bewahrung des Friedens und die Aufrechterhaltung des Statusauo auf dem Balkan, sowie die Besserung des Loses aller Völkerschaften in der Türkei der über- einslimmende Wunsch der beiden verbündeten Mächte ist Die friedlichen Tendenzen, die von den Mächten der Triple-Entente unter Führung Frankreichs mit so anerkennenswertem Eifer gefördert werden, erhalten durch die Entrevue in Pisa und durch die Gewißheit, daß die Politik des.Dreibundes einheitlich nach gleichen bestimmten Zielen dirigiert wird, eine neuerliche Verstärkung. Die italienische Presse sand in diesen Tagen toarme Worte für den Dreibund. Es leite sie dabei offenbar die von uns geteilte Ueberzcugung, daß die Festigkeit des Dreibundes gerade in diesem Augenblick den Interessen nicht nur seiner Mitglieder, sondern auch ganz Europa zustatten kommt. chinesische Expedition nafch Tibet hat Befehl zum Rückmarsch erhalten. Die offizielle Erklärung dafür ist, daß der Frieden geschlossen sei Der wahrschein, liche Grund aber ist der Mangel an Mitteln und die Abnei. gung der Truppen gegen die Bezahlung mit Papiergeld Ter Gouverneur von Tatschienlo crtläri in einer Proklamation, in Ost-Tibet sei jetzt der Friede heraestellt und fordert das Militär, die Einwohner und die Priester auf an der Errichtung der neuen Provinz, die aus Ost-Tibet und dem westlichen Szetschuan gebildet werden soll, mit- zuarbeiten. vollzog die Wahl von Mitgliedern des Reichsgesundheitsrats und ne Wahl eines Mitgliedes des Reichsbank-Kuratoriums. Ferner timmte er den Vorlagen betreffend Inkraftsetzung von Vorschriften des Versicherungsgesetzes für Angestellte, und betreffend Errichtung eines Schiedsgerichtes für die Angestelltenversicherung zu. Sodann nahm er den Antrag Preußens betreffend die Verlängerung der Geltungsdauer der nach der Bekanntmachung vom 23. Dezember 1911 erlassenen Übergangsbestimmungen zur Reichsversicherung an, ferner die Vorlage betreffend die Uebergangsbestimmungen zur Reichsversicherckngsordnung und die Vorlage betreffend das Abkommen mit Belgien über die Unfallversicherung. Stürmische Verhandlungen in der bayerischen K a m m e r. In der Sitzung der bayerischen Kammer kam es am gestrigen Donnerstag bei der Beratung der Anträge, betreffend die Verbesserung der Lohnverhältnisse der Staatsarbeiter zu lebhaften Debatten und gegen Schluß zu einer stürmischen Auseinandersetzung zwischen dem Präsidenten Dr. Orter er und den Rednern der Minderheitspa r t e i e n. Der sozialdemokratische Abgeordnete R o ß Haupter war mt Verlaufe der Erörterungen auf die seinerzeitige Rede des Verkehrsministers v. Seidlein gegen den süddeutschen Eisenbahner- verband und die Sozialdemokratie zurückgekommen, in der der Minister erklärt hat, daß die Regierung den Eisenbahnarbeitern ein Üoalitionsrecht im Sinne der Reichsgewerbevrdnnng und damit auch ein Streikrecht nickst zuerkennen könne. Abgeordneter Roß Häupter betonte in seinen Ausführungen nachdrücklichst, daß die Sozialdemokratie das volle Koalitionsrecht und in Verbindung damü das Streikrecht für diese Arbeiter ausdrücklich reklamiere. Darauf nahm der B e r k e h r s m i n i st er v. Seidlein Veranlassung, nochmals entschieden den Standpunkt der bayerischen Regierung zu wiederholen. Der sozialdemokratische Abgeordnete Auer, der an der Estrade des Präsidententisches stand, rief dabei dem Minister, als dieser bemerkte, daß der süddeutsche Eisenbahner - verband mit der Sozialdemokratie zusammenarbeite, wie dies aus den Verhandlungen sich ergeben habe, zu: D a s i st u n e r h ö r t! Präsident Tr. v. Ort er er erteilte darauf dem Abgeordneten Dter einen Ordnungsruf. Es entstand nun eine heftige Geschäftsordnungsaussprache, in der der Abgeordnete entschieden «gegen die Berechtigung dieses Ordnungsrufes protestierte und dabei von Mitgliedern feiner Partei und der liberalen Partei unterstützt tvurde. Präsident Dr. v. Ortever bemerkte, er habe lid) zu dem Ordnungsruf veranlaßt gesehen, iveil der Abgeordnete Auer in provokatorisch^: Weise vorn an die Estrade sich hingestellt habe. Namens des Zentrums erfiarte der Vorsitzende der Partei, Abg. Sern u, daß seine Partei den Ordnungsruf des Präsidenten als gerechtfertigt anerkenne. Schließlich appellierte Abg. Auer au das Haus, zu entscheiden, ob der Ordnungsruf zu Recht erfolgt sei. Präsideitt Orterer erklärte, er werde sich der Entschridung des Hauses, die geschästsordnungsmäßig in der mor gigen Sitzung zu ersolgen hat, fügen. i=i ffÄ« -twbTrJ!!? R o st a n d s „P rinzessin aus Aus Stuttgart, 2?.. 2 Uraufführung in deutscher Sprache erlebte am Dienstag abend nn Großen .»aus des Stuttgarter Hoftheaters Ed wond Rostauds vieraktiges Drama „Die Prinzessin rlLäu l a " h"_x Prineesse Lomtaine" , beutfd) von tPVelu Bronikvivsti. Las -stuck ut erbeblid. alter als der „Eyranv Avitands begründet hat. Obwohl das stuck Hl ort leit Heben Jahren in deutscher Uebersetzung vor Ä' i b-eU nicht Fuß fassen körnt em. ^örnfltd): denn seine Schoichetlen sind mehr ltirischer als dramaUid er Art. Las Lrama belwndelt die and; von Uhland öinrafSLn °?an^ "Rudelio" besungene Liebesgeschichte des pro vencalt,dstn Lronbadours Iomoy de Rudel, der sich in Liebe zu der ihm nur vom Hörensagen bekannten Prinzessin Mein' !!»ds °°>> Tnpuli» und toicüid,. tothanf tor tubeyiud), tut schtn nutet, uni in den Armen der Geliebten zu 'hm.-tr-.r,^0>wnd hat IN die alte Legende ein neues Motiv hin cuigitragen, indem er den treuen Begleiter und Bewunderer Ionroys de Rudel, den Lroubadour Bertrand, der sich als Send- boke zur Prinzemn begibt um diese zu dem sterbenden Freund aus das schin zu holen, in Liebe zu der Prinzessin oitbrnnwiT 1^ -.tr Kamps zwtickien Liebe und Freundespstick t, den die beiden Landen durchzukampsen haben, bildet den eigentlichen tragischen toltam«». 3IC Kmjn«. il», Ä SÄ Fu,t8- Prinzepin Meltisinde eilt auf das sd'.iff und verbüüt dem sterbenden sängcr die Todesstunde', um nch dann in ein «Eu, wud, m bm UM ^Uttttihe n< 3)1 **®s <"<■2** ort rag von Ernst Zahn. Stuttgarter Blatter berichten, daß bet Gelegenheit der Vorlesung Ernst Zahns, des bekannten Schweizer Dichters, aus seinen iigenett Dichtungen, der große Saal der Liederhalle bis auf bett letzten Platz gefüllt war und daß die Versammlung Lbspanntester Aufmerksamkeit den Darbietungen des Dichters folgte. Ganz besonders gerühmt wird die Hart Vortragswetfe Zalfns, der ohne alle Tl-eatralik die Gestalten Ienter Dichtungen in voller Plastik herauszustellen wußte utib am Schluß den reichsten Beifall erntete. Man darf wat' erroarten, daß der Dichter auch hier vor einen vollen .vmnie sprechen wird. ",.D^ Burschenschaft Frankonia begeht morgen nachnnttag 4V2 Uhr die Grundsteinlegung zu ihrem neuer urichenhaus, das in der Kaiser-Allee errichtet wird. " - adenschl u ß am Flugtag. Es sei darauf auf* tnernam gemacht, daß die am nächsten Sonntag eingeführir Verkaufszeit in offenen Ladengeschäften (11—1 und 4—6 Uhr) für die Frifeurgeschäfte nicht gilt. Tiefe haben wie auch tonst bis 2 Uhr nachmittags offen. r m städtische Elektrizitätswerk hat im eökn Jahre rechnerisch nicht schlechter abgeschlossen ivie im m>rllU-n^al)rC 1910' wo außer der Verzinsung mit rund Mk. 5o000 em Ueberschuß von Mk. 146 000 erzielt wurde, Schuldentilgung Verwendung fand. Das Ergebnis 11 "l,orern befriedigend, indem durch den sehr heißen und an Regen armen Sommer 1911 durch Wasserkraft 100 000 Üw. stroin weniger erzeugt wurden. Außerdem hat daS Werk für die elektrische Anlage nach Krofdorf in seiner Betrieberechmmg mit in Ausgabe gestellt, also auch dieser Betrag ist eigentlich als verdient zu buchen. ~ rf.** d c ii dw e ch sel Das alte Gießener Gasthaus zum A« t Walltorstraße wurde für 4.S000 Mt. ftTrn01 d'rt Rodel von Wiesbaden verkauft. — Kaufmann 4 Berdux Rachf., Bahnhofstraße, ha: angrenzend an das Besitztum des Schmieds Vogt, Wolken- gaste ctkva .-o Quadratmeter Hintergelände den Quadrat- Hmter^nd^,^^Ebert. Der hessische Staat nahm für .Hinterland am '-eltorsweg für den Quadratmeter 30 Mk. machten zahlreiche Gefangene, darunter einen Oberstleutnant. Eine Abtciluim von zwei Bataillonen, die unter dem ttontmanbo des Pionieroberstleutnants Con- stantopulo stand, griff bei W la cho Liv a do zwei türkische Bataillone an, vernichtete sie zum Teil und zerstreute den Rest. Athen, 24. Okt. (1.40 Uhr früh. Agenee Havas.) Tie griechischen Truppen besetzten Serfidje und die Brücke bei Alrak- m 0N und schnitten so den Türken den Rückzug ab. Diese ermordeten, bevor sie Serfidje verließen, siebzig G i e ch e n und einen Priester. Die Regierung richtete an den Generalissimus und die siegreiche Armee wegen des glorreichen Sieges ein Glückwunschtelegramm. Athen, 24. Okt. Der König fährt heute abend mit Gefolge auf der Jacht „Amphitrite" nach B o l o und von dort mit der Bahn nach Larissa und Serfidje, wohin sich der Generalstab heute begibt. Tiirkifche Darstellungen. Saloniki, 24. Okt. In der Gegend von E la s s o n a sind die Griechen seit gestern am weiteren Vordringen gehindert worden. Auch die Versuche der Griechen, die türkischen Stellungen bei Metsovon zu um- aehen, wurden vereitelt. Die Griechen mußten unter er» heolichen Verlusten zurückweichen. Bei Egri-Palanka sinden heftige Kämpfe statt, denen große Bedeutung beigemesfen wird. In der Richtung gegen Dschumaibala wird erbittert weitergekämpft. Beiderseits sind starke Streitkräfte herangezogen und in den Kamps verwickelt. vom türkisch-montenegrinischen ttriegzschauplatz. Podgoritza, 24. Okt. Die Montenegriner nahmen mehrere wichtige Positionen vor Tara bösch ein, darunter Vraka, Koplik und R i j o l i. Der Stamm Pestribi erklärte, er verhalte sich neutral. Die Montenegriner eroberten den Hof Kraj na, eine für den Angriff auf Tarabosch wichtige Position. Sie brachten Geschütze auf die Höhe. Seit gestern werden eifrig Munition und Lebensmittel von Podgoritza an die Front transportiert. Kanonendonner ist seit gestern nicht mehr hörbar. Eine Anfrage im englischen Unterhause. London, 24. Okt. Auf eine Anftage Carlyles im U n t e r h a u s e, ob die türkische Regierung der britischen Regierung Zusicherungen über die dauernde Offenhaltung der Dardanellen gab, antwortete Sir Edward Grey: -Wir sind uns der schweren Unzuträglichkeiten bewußt, die die Schließung der Straße dem britischen Handel bereiten müsste. Wir tun genau wie bei früheren Gelegenheiten alles Mögliche, dem neutralen Handel die Durchfahrt zu sichern. Aber obe ich endgültig sagen könnte, es sei keine Gefahr vorhanden, daß die Dardanellen gesd)lossen würden, wäre das Einverständnis mit den beiden kriegführenden Parteien notwendig. Wir traten mit den beiden krie g führende n Partei c n i n V e r binbung, aber da das Haus toeiß, was sich in diesem Jahre ereignete, ist es sehr schwer, vollkommen sicher zu sein über das, was sich weiterhin zutragen wird." Zur Reise Berchtolds. Das Wiener „Fremdenblatt" schreibt zur italienischen Reise des Grasen B e r ch t o l d: a?-rr°^c ^9C< bic btute gairi 5uroDa beschäftigt, bildete and) m Pisa den vauptgegenstanv des (R'dankenanStanfches. Bei diesem Anlaß mürbe ieiigviidli, daß auch die zu so großer Schärfe rir einig^ in,m bciM «»■?. ^cfononu -j I luitsict'opM. i jneroirt zu V ;.u .... ^oritenfift 1 iirfe, »Kr ob cs I^S« ,mng der * ; e? mit W» - Provinz» dte 3« uF.f zu Hause g diffe Tiere zur d£brad)t Md l'e L ulcifchvns^ hw ci* r nb zwar roj- sonders aus in toWM lenbjfrfoin W ßtbiAl* i 'ihn unb im grün Stolt b» Machw jriflj wir cS mit: , j im - Sir sehen ckffmS Leuchenzeit 'S*» er ihr fein Herz ausschüttet, wenn Aerger, Verdruß nnd körper lick>e Leiden ihn quälen: der er seine Triumphe in so bescheidenen Worten mit teilt, diese Briefe find das schönste Denkyial sürBiüdeis groyes, edles Menschentum. — Das neue Drama von Herbert Eulenberg, ckus Leipzig, 23. L tt., wird uns geschrieben: Gleichzeitig am r.eipz»ger Alten Stadttheater, Dresdener Hoftheater nnd Mnn dinier Hoftheater gelangte am Dienstag abend ein sünsaktiges Liebesßück von Herbert Eulen berg in Jamben, ,Be llndc" zur Uraussührnng. Der Dictzter erscheint hier W1 erften Male nicht iiielyr als der ausgesprochene Renromantiker. Die alte, oft behandelte Fabel von Eiwch Arden hat er an zwei in ihren Voraussetzungen unwahr,cknrnlich.n Personen zu einem modernen pfyck ologiftün Drama zu vertiefen gesucht. Eugen, aus zwanzigjährigen Drsrinslämpfen in weiter Welt reich Krim- kehrend, findet sein stolzes Weiv Belinde verlobt und im Begriffe den lungen Heißsporn Roger zu ehelichen. Sie stösst den treuen Gatten von sich und treibt den Liebenden zur Elle. Eugen und Roger entscheiden nach hartem Streit um Belinde in einem - amerikanischen Duell. Roger fallt Verzweifelt klammert sich Belinde an seine Leiche Run mivbt Eugen duldsam aufs neue um jein Weib: er liegt die Rächte vor ihrer Dur, gewinnt die Berarinte, Verlassene und rüstet froh das neue Fest ihrer Liebe. La gibt sie iut in hod zeitlicher Stunde ik‘n Tod, und er wird ihr folgen. Eine verästelte Psychologie malt uns dies Erleben in breiten fünf Alten, die nod. mit einer echten alten, aber ganz unnötigen Enlenbergflgur überladen sind, einem blöden, eitlen Altiüngferling. Dieser Hyazinth, ein Morphinist und Verschwen der, verschiebt beständig die Wertgrenze und Wirkung des Dramas Vollends leine Eiitlarvung, die stark nack) Kolportage schmeckt ist gänzlich überflüssig und schädlich für das Stück, das zwischen tiefen, eindrucksvollen Svenen und 'den seichtesten Episoden der Konvention l.u und herschwankt.. Dies Liebesstück zeigt Herbert Eulenberg feiner gewohnten, widerspruchsvollen Art, mensdstickst v)eid>icke und Gestalten in Zerrbildern zu sehen, bis auf den Hga smtb völlig untreu, fuhrt tbn selber damit aber noch keinen Schritt vorwärts ,n teiner dicksterischen Entwicklung: er verliert und j-rgibt stch zuviel. „Belinde" stoßt ab und zieht an. Das Er .dineu öer ^nid-anci- iveicht dem Befremden. In Leipzig Imtte e Heun rat .. laaenteig dem Werke eine feiiiaeftiuimte Inszenieruna «naAeften lassen, ^nnd. Bruno Tecarli mit Adele Dar6?' rollin ^hr 'bmnti Zchauspielhanse lieben den Haupt ullui ibn ganai Kunst des Piuckwlogisierens. „Belinde" wurde sa?1 Jnit '^^lltem nutzeren Beifall auiaenoinnien i, Wahlen in Norwegen. Bei den Wahlen zum norwegischen Storthing wurden 15 Anhänger der Rechten und^der Freisinnigen, 38 Anhänger bet radikalen Linken und 8 Sozialdemokraten gewählt. Es finden 81 Stichwahlen statt. Tie radikale Linke gewann von der Rechten und der freisinnigen Partei neun zttcise. Friede in Tibet. L. Friedb ■ Sonntag hier a 'wovon einige 1( h. Vilbel, vnb der Gemei toüneubauä Nori ■ ibttn hat jetzt se ■HH) Mark iuri M« ,giskus ma Strafjtn eine En Mt. Unter üaHcto. L Kt-r in dem Redewerk der Exposition uma Werk bei dem Publikum eine freundliche Li,....»^ T weit geübter in oe Käuferinnen gcko Achtung: Es gibt ganz wertlose Nachahmungen in täuschend ähnlicher Verpackung! Man verlange auS^ Bedeut. Vers. Akt. Geicll idiail sucht für ihr hiesiges Bureau einen jüniKttn Sureaubeomtcn Bcivcrbuugsge'uche mit Ge- hallSansorüchen unter »ÄtL an den Gieß. Anz. erbeten. Der städtische Seefisch markt zeigte gestern ..... '***■ 3n Achten Sie auf Namen Kosmodont Koibcrger Anstalten für Exlerikultur. Ostseebad Kolberg Ln^iüimicsMiiiii zu verkauien. Wo /zu ertrag, m der Geschäftsstelle des (Siegener Anzeigers. >7107 Kahn schlug um und sank. Der Kranführer ist tot, sem Gehilfe rouebe schwer verletzt. . Am Gotthard riß eine Lawine zwei knntoohner nti tnc Tiefe Zwei Unteroffiziere der i^tthardiruppen, die ihnen Hilfe bringen wollten, wurden von einer ttoeitcn Lawine begraben. Es gelang nach mehrstündigem Vlrbcitcn,, die zwei Verschütteten zu bergen. kriibeAs»t^!"L^ werd. Teltersweg 4tt. Visitkarten liefert billigst Brübl'iche Univ. Truckerei Gießen. (vin mit d. Verhältnissen V der hiesig. Umgebung vertraut. Hann gesucht. Berücksichtigt wird nur ein solch., welch, aut dau- e rn de Anstel, unxxefl. Sdirütl. Augeb. unt.OSSK»4 an d. Gießen. Anzeig. erb. ver 1. Noo. braveS, vUu|l 'aubereS Mädchen, das in der Müdje und allen Hausarbeiten bcivandert ist. Halvine Wehn, 7099] Ä iceitroRC 17. Kleine Lageschronik. * Ein Opfer der Klatschsucht ist die 18iäljrige Tochter eines Majors geworden, die eine Berliner Kochschule besuchte. Sie war mit einem Offizier verlobt und wollte rm nächsten Frühjahr heiraten. Tie Ferien hatte fic " einer Pension in Thüringen verbracht und daran knüpften ..ikttichulerinnen gehässige Nachreden. Das Mädcl^n erkrankte iMolgedeften. Gestern wurde sie tot ausgefundcn. hatte sich die Pulsadern geöffnet und war an Blutvergiftung gestorben. . Im Svandauer Hasen ertränkte sich der 13jaftrigc Gemeindeschüler Hans Obermann angeblich aus Furcht In den Kalksteinbrüchen der Sauerlandftchcn .-ssalkinduftrie in M e s s i n g h a u s c n ist soeben eine schöne Tropfst ein hohle von grobem Umfange angeschosfen worden. Die Hohle liegt an einer geschützten Stelle und zeigt prächtige ^ropftteingebild^ Hoffentlich gelingt es, sie vollständig zu erhalten und dem Verkehr auszuschließen. In dem Kohlenhasen in der Hoffmannsftraße inTrc p- tow brach ein großer Kran mit einer schweren Kohlenlast zusammen und stürzte auf einen großen Spreekahn, -ter Wäger Tpcngtcr für dauernde Arbeu. am licbitcn verbeiratet. ociudjt. 'Jiur la.Krast wolle sich meld. 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S Hopsmannsft "enft verbunden; -ehrerstelle zu hn , rsamsten- uZ^ch. NangenWer am Ä ^°Uhaus und dreier Anstalt. Q n‘ Der Personrnj! m 1. November 19i )em gegenwärtigen Faü ls, Tiegen an 634 D) mberM2bis28.Febk ags von Mücke r >erg 551-552, Gch^ die Flugvorstellunü r ger Witterung ausfaL ntag nachmitlag 31. ü LathiaLSollingi- Prinzessin Nupprechl von Bapern t- München, 24. Ott., 11,15 Uhr nachm Soeben trifft in München die Nachricht ein, daß die $cmablin des Prinzen fliupp* redH, des künftigen bayerischen Thronfolgers, heute in S o r c n t, wo sie zur Erholung roriltc, im Älter von 34 fahren an einem Herzschlag gestorben ist. Ter unenoariete Tod der wegen ihres anmutigen und inm» vathlsckgn Wesens in Bayerti ganz besonders verehrten Prinzefttn hat, der Frkf. Ztg. zufolge, das Königshaus in Verwirrung imd tiefe Trauer versetzt. Prinz Rupprecht reift noch in der Nacht an das Totenbett. , Ä . Tie Verstorbene, eine Tochter des Herzogs Karl Theodor und eine Schwester der Königin von Belgien und der Grafm Törring, war vor allem in der ersten Zeit ihrer zwoli jährigen Ehe viel leidend und mußte oft im Süden Erholung fudxm. Es ist noch nicht lange her, daß sie das längste ihrer drei Kinder verlor, und erst vor wenigen Wochen starb ihr jugendlicher Bruder Prinz Franz Josef. Mancherlei Leid, das die schöne richten* Die Beschießung von Skutari? Podgoritza, 25. Ott. (Reutermeldung.) Die Monte ne- g r i n e r haben Skutari ei n geschlossen und nut der Beschießung der Stadt begonnen. Ter Rückzug der Türken auf Adrianopel. Konstantinopel, 25. Ott. (Ag. Havas.) Dre an dem Flusse Tundscha Nebenfluß der Maritza) stehende t ü r k i 1 che Armee ist in vollem Rückzug begriffen. Tic Türken sammeln also alle ihre Kräfte zum Entscheidungskampf bei 'Adrianopel.. Polizeileutnant Becker schuldig gesprochen. NewAork 25 Okt Die Geschworenen haben den Polizei- 1 leutnant Becker'wegen des an dem Spieler Rosenthal begangenen Mordes schuldig gesprocst en.____ et. Man schreib! 4 en Gautag bt8 hesfct» nuß sind nun ftrord t er die geplanten Am Sonntag, 17. Sn t der Tagung oerbunbr 5 zum 24. November li :ag ist der Beratung m nd folgt dann em Sollt eben einem Bockag r- lischeTarbielungen bniu .rechen mehrere namip' der Alkoholfrage, jo )tudententmn, Alkohol t ite der Alkoholfrage n der Schuljugend ®ele« eßung unter jachkun^, st Zahn. 5*5 Md» * er Dichters, aus !«- 's her Aederhaste bu? - i S , gmiNt Mld d« g chter °»ch 6I(I üot rantonia begeflt * )ta9’ Pnnniag eingeil!- J'gUf. 3M.146 00(1 $«8 6^ un8 f“" ' f* chW-Ii'lK-I' ij6$« srtl'siti'nE • jä «‘i- •* ’ii buche"- .«e Mede ' _ ^aii^ )en Wetteraussichtcn in Hessen für Gnn^tafl, ben 26. Okt. 1919; Wechsclud bewölkt, nodi einzelne Regenfälle, kühl. nndeii bei auiem Lohn dauernde Beschafiigung. 710b Baialtwcrk Junker, Homberg a. Cbm lOberh.i. 3u metd. b. Brudnnnr.Briick. 6 ** 8L _ Kurze Nachrichten au« Kunst und Wissenschaft „Tic ersten Menschen", das Mpsterrum Otto- Born grab erS, wurde von Geh. Rat Martcriteig ftlr das Leivi'iaer StadtrHeater an^nommen: die Aufnihrung^ findet am 5. November durch ein briondenA Gastensemble unter ber Leitung von Franz Ludwig ftatt. ckinchließend onLcip- »ia finden im November Ausführungen statt am Int. Theater Nürnberg, an der jieuat Wiener Bütme Wien, an den ^>tadt rheatern Barmen, Bonn, Bremen, Chcnuntz, Erfurt, Dien, Veidel berg, Kiel, Metz, Stettin, Zünch u a — Der Kurator der Universität Greifswald, Geheimer Rriiic^iigsrat Promwr Inner, früher langjähriges Mitglied de-s Abgeordnetenhawes, ist beide gestorben. (Irmcr war ursprünglich beamtcr, dann ^Mdxxfieur der „ÄrtuMcihma. Als Abgeordneter' hat er eifrig an der Lex AdickeS mitgearbeitet, spater wurde er Orator KF «KW-valiir “UäU - 3n ®6tt,ng,n ,ft ber Geheime Medizinalrat Proi. im Rithritande Dr. Di! Heini E b st ein, einer der angesehensten deuftchen inneren ÄlinircT hu fast vollendeten 76. Lebensjahr nach kurzer Krankheit verschieden. _______—————— ^iö°Ä Ntben vu * .**• *• ibet 'Mitteln ^^hrs^ Äng mAbleC ' ^iede N ‘•«■«Cjf'i t»nbi.or »off Dirflinaer. ber .,r einiger Ieft hier einem Bekannten, der ihm Unterkunft ge- .ihr? hatte :»)•) Mk üaht und ftüchtig ging, wurde gcitcrn m ranksurt a. M festgenommen. onnh^rt •« T, Q . verschwundene Schwein. Ein ^andwirt |lux einem benachbarten One kaufte gestern abend bei einem ,gen Lekonomen cm Huchtschwein. Nachdem das Tier aut I nen Wagen verladen und gut.verwahrt war,, wurde an einet H.rtftbaft halt gemacht und Knitter und Verkäufer tranken einen tlschiedsschovven. Wer beschreibt aber das Erstaunen, als ber li ibimrt »u Hause angekommen war und sein mit 75 Mk be- z ft Iles Borstentier md)t mehr vorfand'. Ob das Tier gestohlen inrbe, oder ob cs sich um einen «cher» handelt, bleibt iwch left- I'1 ' ""'Der erste Gießener Biehmarkt hat, so gering der Auftrieb war, doch mittelbar die hiesigen Metz, gr mit Schlachtvieh versorgt. Tie Handelsleute aus der lwvinz die Ziulftvieh auf.den Gießener Markt brachten und zu Hause grade Schlachttiere kaufen konnten, haben ütfc Tiere zur Ausnutzung ber Fracht mit nach Gießen gr'sracht unb sie fanben dafür Abnehmer. Daß die Tiere rnc Fleischversorgung unserer Bevölkerung dienten, geht b! au^ hervor, daß in unserem Schlachthof seit dem Markt- tiie eine verstärkte Schlachtung von Großvieh erfolgt ist lnh zwar von Qualitäts-Vieh, das aus Oberhessen, bc- sinvers aus dem Kreise Alsfeld, stammt. "Viehmarkspoesie. Der erste Biehmarkt hat h der Bahnhofstraße einen Bäckermeister und einen Zigarren- Unbkr so in Begeisterung versetzt, daß sie gemeinsam ein .vedlchf machten und mit großer Schrift als Schild her- । flen und im grünen Kranze am Hause anbringen ließen, foinit das Machwerk ber Nachwelt nicht verloren geht, t.ilcn wir eS mit: „Willkommen Ihr Händler aus nah und fern — Wir sehen Euch in Gießen gern — Vorbei ist xtlenS Seuchenzeit — Mills Gott für alle Ewigkeit. Landkreis Gießen. — Wieseck, 24. Okt. Tie Vorarbeiten »ur 1. Allgemeinen M a n i n eft c n unb G e s l ügel-Ausstellu n g Hub in vollem Gange. Nahezu 400 Tiere sind angemeldet, sie ir.rben in den schönen neuen Käsigen des Gießener Geflügel- und Vogelzuchtverems untergebracht. Eine große Anzahl Ehren- preiie, gcihftct von Gönnern der Kleintierzucht, winken neben den L-andgeldpresien den Ausstellern. Alle Klassen von Kaninchen, ij- lüget und Tauben sind vertreten. Frachtfreier Rücktransport auf den Strecken der preußisch-hessischen Eisenbahn (Tlrettwns- dezirk Frankfurt, Kassel, Köln und NLainz) ist bewilligt. Kreis Büdingen. (.) Nidda, im Oktober. (Höhere Bürgerschule.) Ter Rektor der hiesigen höheren Bürgerschule, Oberlehrer »ü.ßner, wurde von dem Großherzog in Audienz emp- imigcn. Der Lehramtsreserendar Paul Fischer aus ilken-Buseck wurde der höheren Bürgerschule Nidda zur -ortfetzung seines Vorbereitungsdienstes vom Ministerium mr Schulaiigelegenheiten überwiesen. Kreis Friedberg. Die nationale vallonwet sahrt. Stuttgart, 24. Ott. Heute mittag fand bei regnerischem Wetter die nationale B a l 1 o n w e 11 f a hr t statt, ftir die als 3icl die 6kgcub von SchwäbisckpHall bestimmt ivnrde und an der sich ungefähr 30 Ballone beteiligten. Auf dem Füllplatz mar das Königspaar und sämtliche Witglicbcr der Königlichen (vfab, 4 Zimmer Wobunng ii vermieten. OSSjh Junflcc HuttWcbilsc (20 Fahre alt, milttärfrei) mit flotter>e>anbid>tiff, firm in all.Bureauarbeiten fucht per 1. Dezember 1912 ob. 1. Jan. 1913 Stellung bei bcfdicibenen Anfprüchen. Offert, an Guttav Wahl, Semei bei Alsfeld. 7109 Jung, ftaunnaun mit gut. Handschrift fucht, gestützt auf la. Zeugnisse, sofort Stellung. Schriftliche Angeb. unter 0897-1 an den Gieß. Anz. erd. 08964 Herren' u. Tamern friieur fucht Stell, in bess. Ge- schäft. Schr. Angeb. unt H. LL.,HotelKaiferhof,Wetzlar. 2 sch. möbl. Zftn., dav. i Sim. m. Sch reibt sich, ui. voll B. vreisiv. z.v. Walltorftr.-^ WMl Zwei sch- möbl. Zim., 1 5t. (18 u. 14 'M3, »u verm. (v»elitraße 9, NebeiihauO. mtzdl. Zim. NI. fev. Eil' a- cv iL Wohn u. Schlafz. a- ver- ilet. Wetzsteinftr. 54II. >chön möbl. Zim. zu verm. ?)74; Bleichttrake 6 O Möbl. Zimmer cBTainc ue vermieten. 'Brcu^lb Ml ■;M3 Blockstraße 14 III. i’Söbl. Zimmer zu vermiet. 18591______Löwengane 2V. Mbl. sonnig. Zimmer zu ne rin. Licker Str. 3« v. ■^1 2 gut möbl. 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In Gonsenheim ist der Rechner eines Krankenkasse nverei ns nach Unter- ijlagung von mehrrron Tausend Mark flüchtig gegangen. üsu iifiuhfflflitrscicllc findet dauernd.Befchäftigung bei 4». Artz, Schuhmacher^ meister, ^ang-GönS. 7064 Gesucht Stellen-Gesuch. Wir suchen für einen tüchtigen jungen Mann, welcher in unserer Kolonialivaren- <6roßbandlttng am 1. Januar seine Lehrzeit beendet, Stellung als angehend. Komnns in Fabrik ob. Großhandlung. Schriftliche Angeb. unt 7102 an den Gieß. Anz. erbeten. Ws. bkff. Dlöiiditn S wärtS, das bürgert kocht, ettu. staben u. Düne In k.,fuckl leicht. Stelle, a. liebst. b.einz.Dainen. Näher, in der Geschaftsst. Gciucht orbentüd). ?icnihnäii(fitn mit guten Zeugitifsen. [7081 ______Cit AnIagc 14 I. Züng., fleißiges Mädckicn für kt Haushalt z. 1. Nov. od. fvät. gefuchi. Frau A. Noll, B>eft-Aiilage 9 !-_______0893^ 6in otbtntl. Tirnftmäötli. nefticht. Gustav Müller, Metzgermstr., Babnhofftr. 34. Junges, braves Biädchcn, am liebsten von, Lande, ^ver 4. 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Ii» Beamten, die das Abwiegen unb Verpacken der Fische tc besorgen hatten, trugen graue leinene Kittel und zeigten |d. weit geübter in der Arbeit Tie Frauen, die als läufcrinttai gekommeti waren, fügten sich schon belfer i, die unvermeidlichen Äartezeiteii, so daß die Abfertigung Irr Kundschaft sich schneller abwickelte als bisher ^cr flurrat war in 1V_• Stunden geräumt lentner Kabliau, 2 Zentner Schellsisck)e, 2 Zentner Back-- ,che, 3 Zentner grüne Heringe und 1 Zentner Schollen, Kauigesuche Vermietungen Verschiedenes -Mietgesiiche Verkäufe Stellenangebote' Stellengesuche M । . beteilipt . Kosmodont [Creme Eine moderne Großzügigkeit bildet Wolffs Klassen-System; rasch hat diese Neuerung gefunden die Gunst des titl. Publikums Klasse IV. Klasse III 695 5.95 3.95 6.95 6.95 Absatz, Nr. 40-46 M. 5.95 3.95 Nr. 36—42 M. 4.95 6.95 3.95 5.95 Nr. 36-39. . . . M. 4.95 BahnhoHfrafje 34 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Giessen (Steinstrasse 15), den 25. Oktober 1912. 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Todes-Anzeige Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, datz meine liebe Frau, unsere treusor- aende Mutter, Tochter, Schwester und Tante Fran Katharine Törner geb. Aff int 23. Lebensjahr nach schwerem, mit Geduld ertraaenem Leiden am 24. Oktober, vormittags 5 Uhr, sanft in dem Herrn entschlafen iit. Im Namen dertiestrauerndenHinterbliebenen: Fakob Törner und Kind. Giehen i Frankfurter Str. 134.) WeiterShain, den 24. Oktober 1912. Tic Beerdigung findet Sonntag, d. 27. d. Mts., nncb.mtmno 1 llbv, von der Kapelle öcö neuen Friedhofs aus statt. ym Unter die Klasse III fallen nahezu sämtliche warm gefütterte Schuhe und Stiefel. . M. .3.95 . M. 4.45 MehluSchrd gleichzeitig liefert . M. . M. . M. . M. . M. Klasse!. 395 Fastrnbretzel 1 L. Uroncnbera, Löweng. 23. este amerikanische Form. Nr. 36-42 ......M. 595 Klasse II, 495 llstitig gelobt wegen ihres feinen Aromas, hohen Wohlgeschmacks und ihrer überaus grossen Butterähnlichkeit werden die beliebten Spezialitäten: allerfeinste Sahnen-Margarine, in Quaftät der Molkerei-Butter am nächsten kommend und Trauben feinste, trockene, haltbare, in 4- u. 8-Psd.- Kistcn Psd. 38 Pf., i. SteigenPsd. 32Ps., lose Psd. 50 Pf. Jamaica Älpselsinen füh und dünnschalig 3 Stück 40 Pf. a25/«] Frische Zitronen per Dutzend 90 Pf. u. ML 1.10 Nene neap. Haselnüsse Psd. 48 und 70 Psg. Neue Feigen Neue Krachmandeln Fr iRch. Maronen 3 Psd. 70 Psg. MauttZmcbtln haltbare, Aunt Einlagern 10 Psd. 40 Pf., per Ztr. Mk. 2.90 ßebr. Herta Itnhnhof-.tr. 27 Todes-Anzeige Heute morgen 8 Uhr entschlief unerwartet infolge H arzschlags unsere liebe gute Schwester und Tante Frl. Marie Bense aus Einbeck im Alter von 74 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Elges. Hildesheim, Giessen, Hannover, Valbmch u. Pyrmont, den 24. Oktober 1912. Die Beerdigung findet Samstag, 26. Oktober, nachmittags 4 Uhr, in Giessen auf dem neuen Friedhof statt. 7101 Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten hier durch die schmerzerfüllte Nachricht, das, unser imh*"rnhnntpr^ecBruder, Schwiegervater und Grohvater Konrad Will UL, Landwirt beute morgen 7 Uhr im 64. Lebensjahre nach langem, lchiverem Leiden sanft entschlafen ist. Tie trauernden Hinterbliebenen. TreiS a. d. Lda., Glogau, Mmnz, 24. Okt. 1912. Die Beerdigung findet am 26. ds. MtS, nach- mittags 3 Uhr, zu Treis a. d. Lda. itntt. 17120 Knaben-Stlefel genäht oder Holz genagelt neue breite Fasson, solide Arbeit, Nr. 36—39 . . . M. 3.95 Mltaler Mm Direkt.: Hermann Steingoettef Freitag, den 25.Cft.1912, abends m Uhr: 4. Freitag - Abonnem. Boni Gewöhnliche Preise.