LKZ: to,e der £ß5 !°"il eine strnn. k,e ln ict ^"ken wie be, S'.tn Äts&jÄ ^ordnete ^°Nl'che 1|n,ion. (?6 h .in r?8' Wredien. 4t JA uns ein n?°* ! tS -8Ä»t ,tn 'n der Armee Srm^.V,robn-‘ ” Armee. Tjenn er n- ! ""d Flotte toitllid) ech 'es- (Beifall link».) 1 tirpitz: ienZ >, habe nicht neue daß die Matcrialreserve 'S® Me gesagt: bah bic r >e?> verzichten, lünflig S-'urztea Tienstsiellen al» ^alte ich für aue- :tc,n habe ich feinen Ein. seine Selbsläntigleit. Em je, die anders ist als die >ls° mit der Bewegung des kommen, als danfenswcrt nichts zu tun. ningen sagte bann, dah daS chsmarineamts eine : das ab, das ist nicht der altiven Offizieren, die aus drei Jahren wieder irt die in dieser Zeit journalistische ivettle ich. Tiefe drei Lfsi- te Weltpresse durchzusehen len Departements des Amts e Marine-Rundschau allgemeine Anerkennung ge- te man sie als Information n steckt. Drittens haben die >er Cchiffsbewegungen, lln. die „Qhtfifenau' — prompt »er Ceffentliifeit zukommt. :ni» gerade Blätter von l:t rfannt Ich glaube. \o%K«SS ' Spätsommer 1» in ter im J6et mir Haven - „ säi’Ss&RC ieue S' hlre'chen/ in einet irfifuI 4 nennpe1'? “ W' i«; KS. ■', 0 a sgnn fl$e6rr‘>rlll|,$iflr> nfl- ielt. w- Lrster Blatt 162. Jahrgang General-Anzeiger für Gberheffen m. 97 Erstes Blatt 162. Jahrgang Donnerstag, 25. April 1912 Ter «lehener Anzeiger jBMgSV O Afe O Beznq-preiS: erscheint täglich, außer '**' ▼ M ▼ monatlich75 B'., viertel- LonnkaqS. - Beilagen Ä ÄV A A AA vA H A A _A_ Ak A A jährlich Mk. 2.20: durch Dictinoi roöcbciitli b j| /sk V :T JTÄ UQ |ffl ATA 'W ’?lbbole- u. 3ivcLVtc;icn SiehenerLamilienblättcr ffi H Hä Bl» yfj « A > ■ ▼ VB ■ ■ 71 > ■ M ■ ▼ monatllch 6b Pf.: durch ivöchentl.Areis- K 1 | RJr Im fl ä ■ I I B fl N M die Post Mk.S.—viertel- hlan fiirden Brei» Oietzen M ® @1 B Bf SH IT B B Bl H H I I ^Bt Bt ■ ■ B Bk B auslchl. Be-ieRz. (Tienötag und Freikag); M B W H I H B M B KL WM Wk - B M M B_ ZelleiiprciS: lokal 15P^ monntl. Land- Ek JF «L ■ M ö W 4fr XTE BÄ H W W auSmärtt 20 Bienniq. wirlfchasttiche Zeitfragen ▼ w W ■ ^F " Chefredakteur: A Goey. Ferusprech-Anschlüsse: ■L^r Verantwortlich sür den iiir die Redaktion 112, < *.-< • e e» < ir *» politischen Test: August S® General-Anzeiger für Gberheffen LKsL fürnebi?eiancsnmm?t« llotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Rebaftion, (Erpcbition unb Druckerei: Zchulstrahe 7. »an!)« -C.Sctz:^ür den bis vormittags 9 Uhr. Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Aeck. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Lrzberger und öer Kriegsminifter. Am 3. Tag der Beratung der Wehrvorlaaen im Reichstag schwoll der Strom gewaütg an, und als der redegewal- ttflc Zentrumsabgeordnete Erzverger auch noch die Schleusen über Tuellerlasse öffnete, kam es gar noch zu einem Orkan. Sachlich war Erzbcrgcrs dreistündige Rede immerhin noch etwas bedeutungsvoller und interessanter als des Genossen Gradnaucr rhetorischer Bummel, der bei zwei Stunden Länge dem Vortrag seines Parteigenossen L»aasc nicht viel hinzufügtc. Inden, er ausdrücklich erklärte, das; die sozialdemolratische Fraktion „keine Neigung habe, Steuern für Vorlagen zu bewilligen, dsrcn Inhalt te für gefährlich halte," bestätigte er, das; auf die sozial- »cmokratischc Zustimmung zur Ginführung der Crbschafts- teucr nicht zu rechnen gewesen wäre. Ter Abgeordnete Crzbcrger redete zuerst in lebhaft nationalen Tönen, die aber zu einem schüchternen Gestammel hcrabfanken, als er genötigt wurde, in Bezug auf die frühere Haltung des Zentrums in Militär pol,tifchen Tingen ein paar Säge vorzubringen. Gr hätte hier, wie tags zuvor der Abg. Müller Meiningen bei der Erbschaftssteuer, zu den Sozialdemotratcn sagen können: „Wir sind wenigstens gescheiter geworden." GS tarnen da aus dem Zcntrumsmuude 'beinahe „alldeutsch" anmutende Sätze: TcutschlandS Machtstellung müsse unter allen Umständen aufrecht erhalten werden, to|tc es, was es wolle!" Oder „sagen wir es offen, eS fehlt den anderen Mächten an dem ehrlichen Willen, überhaupt abzurüsten". Tanlenswert war es auch, als Erzbcrgcr die alten, heute beinahe vergessenen Worte Bebels über die russische Gefahr für Europa wieder auffrischte. Tag Bebel selbst von dem unvermeidlichen Weltkrieg gesprochen hak, wird manche Sozialdemokraten in ihrer Gottähnlichleit bange werden lassen. Tann aber hatte .s?err Erzberger auch einige Tröstungen für die Lauen und für diejenigen in seiner Partei, die an früheren Traditionen hängen. Tie Zen- trumssraktion werde alles prüfen und gar nicht etwa alles bewilligen. Ter Abgeordnete Erzbcrgcr will die Behörden in neue Schreibereien hineinstürzen, große Tenk- schristen über Verteilung von Materiallieferungen verlangen, um — —^Ersparnisse zu erreichen! E,ne andere Tcntschrift will er darüber haben, was uns die Durchführung der zweijährigen Dienstzeit in- allen ihren >wn- sequenzen getoslet habe. Herr Erzbcrgcr ist eben nicht nur ein bewährter Freund des vielen Redens, sondern auch der Schreibereien. „Und ach, entrollt sich gar ein würdig Pergamen . . ." Als Gegeurechnung überreichte der Zentrumssprecher für seine Bereitwilligkeit, bei den Wehrvorlagen mitzuarbeiten, dem kriegsminifter das Verlangen, die Tuelle im Heere abzusclfasfen. Unerhört sei die Mißachtung der Tuellerlasse, und er erwähnte dabei den Fall Sambety, der bekanntlich als Offizier aus religiösen Gründen ein Duell abgelehnt hatte und daraufhin den Abschied erhielt. Leider lieb sich darauf der Kriegsminister von Hecringen zu einer in der Form schon höchst verunglückten Ertmruug hinreißen, die noch sehr viel Staub aufwirbeln wird. Zwmfelt- Die Trauerseier für Gerttuve vaumeifter-Zelsegg. Am 23. April versammelte sich in stiller Abendstunde in der kleinen Kapelle des Alice .vofpiiais zu T a r m st a d l eine trauernde Gemeinde, um der so jäh aus dein Leben herausgerisscncn Fran Gerirude B a u nt e i st er - Felsegg das letzte Lebewohl zu sagen. In lief empfundenen Worten licij UMarrer Vogel das Lebens bild der Künstlerin und geistreici^ei, Fran vorüberziehen, die es wohl verstanden habe, tiefes religiöses Empfinden nut einer hohen Auffassung ihrer Kunst glüdltd; zu vereinen. Unter den zahlreiche,, Blumemvenden, die von Nah unb Fern als letzte Schetdegrüste von Freunden, Kollegen und Theater- direktionen an der Bahre niedergelegt waren, fiel besonders der Lorbeerkranz der Tireliwn des ctrat.bürget Theaters ins Auge, der Kunststütle, an welcher die Entichlafene ihre schönsten uiti) reichsten künstlerischen Erfolge zu verzeichnen hatte. Frau Gertrud Baumeister Felsegg, die erft vor einigen Wochen das vierzigfte Lebensjahr erreia i haue, war eine Dochter^des lewer auch allzufrüh verstorbenen, hervorragenden Jagd- und Tiermalers Hermann Freese. Ihre lünstlerische Ausoildung erwarb sie iid) in Berlin. Ihre hv.ic lünftlerija-e Begabung und ihre leben digc Aufsassuilg der llassischei, Tichlwerle führte fie frühzeitig zu dem Fad der klassischen veldin, in dem ,hr besonders wäbrenü ihrer Straßburger Bühnentätigkeit die schönftcn Lorbeeren be- schieden waren. Nad) ihrer Verheiratung nut dem derzeitigen, ersten Helden des Darmstädter HosU.eaiers, Herrn Hans Bau meister, nahm sie kein festes Engagement mehr an. Ihrer itunu blieb sie treu. Tic künstlerische Tätigkeit ihres Gatten, auf die sic in anregend befruchtender Weise einzuw,rken verstand, ihre dramausche Unterrichtsbetätigung und ihre haungen Gaflspiele bildetest die Brücke mit der Knust, der iiyr Leben galt. -ld. Der deutsche Professor in Südamerika. Nordamerika sendet seit Jahrzehnten Hunderte ton Iüng-- kingeu auf die deutschen Universitäten, um deutsche Wissenschaft und Gesittung zu studieren und in all ihrer Gediegenheit nad) dem neuen Erdteil zu verpflanzen. Anders war es bislang mit dem lateinischen Amerika bestellt. Bei aller Würdigung der geistigen und kulturellen Errungenschaften Teutschlands war dessen Sckstverpunkt für Europa Paris gcroefen, von wo neben kultivierterer Lebensart, verfeinertem Geschmack und einem aufs Raffinierte erpichten Luxusbedürfnis auch so manche gallische Ungezogenheiten nach Südamerika gelangten und in den Zentren Argentiniens und Brasiliens, durch die Eigentümlichkeiten der füdromanischen Rassen ins Groteske verzerrt, nicht selten Blüten schummster Art getrieben haben. Nun ist man endlich auch in Argentinien, wo zahlreiche T c u t s ch c ein zweites Vaterland gefunden und von den Einheimischen durch Fleiß, Rechtschaffenheit mW bürgerliche Tugenden wohuuend abstechen, auf den riesigen Aufschwung aufmerksam geworden, den Teutschland in den lebten los hatte der Minister keine solche Absicht — aber cs klang wirklich beinahe wie ein Hohn, als er bewies, gegen die I religiösen Gefühle habe man nichts, dagegen gehöre ein solcher Mann", der aus religiöser Ueberzeugung ein Duell ablehnt, nicht in die Gesellschaftskreise des Lffizicrkorps. Da bezeugte ihm auch der folgende Redner, der nattonallibe- ralc Abgeordnete Tr. Paasche, daß er mit diesen Worten die Gefühle des Volkes verletzt habe. Wir find der Ansicht, in der Tuellfrage müßte von der Militärbehörde eine größere Offenheit unb Klarheit gezeigt werden. Warum wird nicht endlich „oben" einmal darauf hingewirkt, daß klare Grundsätze, die mit den Erlassen auch übereinstimmen, bekannt gegeben werden? So hat cs immer den Anschein, als hatte man sich aus Aengstlichkeit zurück. Hoffentlich wird dieser Vorfall im Reichstag bewirken, daß der Stein endlich einmal ins Rollen kommt und die Duell- frage unzweideutig für alle Beteiligten und das ganze Volk gelöst wird! In Herrn Paasches Ausführungen war hauptsächlich die Erklärung von Bedentung, daß die Nationalliberalen jetzt daraus verzichten wollen^ die Erbschaitssteuer wieder einzubringen. Die Abschaffung der Liebesgabe mit den nötigen Rüctfichtnahrnen wird danach bei den Nationalliberalen keiner Schwierigkeit begegnen. * Ueber den Zusammenstoß des Abg. E r z b e r g e r mit dem Kriegsminister erhalten wir aus Berlin folgende telegraphische Meldung: Berlin, 25. April. Ueber den Zusammenstoß des Kriegsministers v. Heeringen mit dem Zentrumsabgeordneten Erzberger schreibt die „Vosfische Zeitung": Tic Aufregung über das Auftreten des Kriegsministers kam auch nach Schluß der Sitzung in erregten Gesprächen zum Ausdruck. .Seine Worte werden noch lange nachwirken. Sic sind kaum geeignet, die Bewilligung der Wehrvorlagen zu fördern. Tas Zentrum hat einen willkommenen .Anlaß erhalten für einen neuen Versuch mit feiner alten De ut des-Pvlitik. „Berliner Tageblatt": Der Fall Hecringen dürfte natürlich nokf) nicht erledigt sein, aber es ist wohl anzunehmen, daß das Zentrum sich mit Herrn v. Hecringen wieder ausföhnt und daß die neue Duellafsäre mit zwei Kugeln ohne Resultat endigen wird. „Berliner Morgenpoft": Tie sehr berechtigte Erbitterung des Zentrums ist groß. Wird nurt aber auch das Zentrum den Mut haben, zu erklären, daß cs nicht weiter mit einem Minister verhandelt, der überzeugungs- treue Christen aus dem Offizierkorps ausfchließt? Hätte es den, so würde es mit der großen Mehrheit auch die Reichstagslinke für sich haben und mit der schnauzbärtigen Herrlichkeit der KTiegs- exzellcnz wäre es vorbei. „B o r w ä r t s": Der Kriegsministcr variierte ein Sprüchlein, mit dem schon sein Vorgänger vor sechs Jahren einen Sturm der Entrüstung im Reichstag und im Lande draußen erregt hatte, nämlich: ein Offizier, der ein Duell ausschlagt, paßt nicht in das Offizier- lörps hinein. Tiefes frühere Bekenntnis der Gesetzesverachtung ließ auch jetzt wieder Zentrum und Linke von den Sitzen empor- fchnellen und ein Orkan von Zurufen der Empörung umbrauste Den allen Kriegsknecht. vierzig Jahren auf allen Gebieten genommen hat. Schon mehren sich die Stubenten aus Südamerika an den deutschen Hochschulen, schon tauchen allenthalben im südamexikanischen Buchhandel Stu dienfchriiten und Werke auf, die sich mit Deutschland und seinen Fortschritten eingehend beschäftigen. Seren neuestes und bedeutendstes stammt, fa sagt Marlin Brusot in der neuesten Nummer des „Literarischen Echo" von Ernesto Oucsado, der im Auftrag der Universität La Plata (an der er die Professur für Soziologie inne hat) 22 deutsche Universitäten besucht hat. Zur Erweisung der Bedeutung des modernen wissenschaftlichen Betriebes an den deutschen Hochschulen führt Oikefeda eine Reihe interessanter ausländischer Urteile an, französische sowohl wie englische, denen man also Objektivität gewiß zutrauen darf. Besonders bemerkenswert äußert sich Lang- lois in jeiner 1904 in Paris erschienenen „Bibliographie hislorigue" über deutsche Wissenschaft und Forsdmng. „Tie deutschsprachigen Universitäten", heißt es da, „haben während des 19. Jahrhunderts den ersten Rang unter den Bildungsstätten eingenommen, und dies aus zwei Gründen: weil sie in Landern sich befanden, wo die Wissenschaft höherer Wertschätzung sich erfreut als anderwärts, unb Johann, weil ebenda durch eine alte Tradition das geistige Leben und der akademische Betrieb in engem Konnex stehen. Tie positiven, objektiven und einfach unübertrefflichen Ergebnisse, die man im 19. Jahrhundert durch methodische Unterweisung in den historischen Tisziplinen in Deutschland erreicht hat, werden euv mutig anerkannt: die deutsche Gelehrsamkeit hat ben Ruf der Ucbcrlegenheit, dessen sie sich erfreut, wohl verdient. Die Mehrzahl Jener, die durch Vervollkommnung der Methoden und durch grunölegenbe Entbeckungen ber Wissenschaft neue Ausblicke erschlossen haben, sind Deutsche, und seitdem die historischen Mc- thodcii den höchsten Grad der Vollendung und Zweckmäßigkett erreicht, seit sie Verallgemeinerung gefunden unb den historischen Wissenschaften die weitesten Ausblicke erschlossen haben, hat Teutsch- laiid auf allen Gebieten eine Legion arbeitsamer, gut disziplinierter, exakter und begabtester Forsck)er am Werke, die aus uneigennützigstem wissenschaftlichen Interesse an ber Lösung der ver- n'ideitften Probleme tätig sind. Tie wissenschaftliche Produktion im heutigen Teutschland ist eine so ungeheure, daß die enragier- teften Fachleute der übrigen Länder sich übertrumpft bekennen müffen. Mit einem Wort: die historische Forschung in Deutschland fordert zur Betounderung und zum Respekt heraus." Diesem Urteil pflichtet auch Quesada bei, nachdem er den historischen Unterricht an sämtlichen deutschen Universitäten durch persönliche Inaugenscheinnahme kennen gelernt hat. Tie Universität La Plata hat übrigens gerade in der letzten Zeit ver- id;iebene deutsche Gelehrte berufen: ein argentinischer Diplomat hat zu diesem Zweck erst kürzlich in Beran geweilt. Es ist vor allem die Methode des Unterrichtsbetriebes an den deutschen Mittel- und Hocyschulen, worauf man jetzt da unten fein Augenmerk richtet, um nach deutschem Muster eine Reorganisation der Der Ausstand in MaroNo. Wie sehr den Franzosen ber Ausstand in Marokko zu schaffen macht, beweist die Tatsache, bat) Fez in Belagerungs zustand versetzt worben ist unb man in Paris baran benkt, ben General b Amabe wieber auf ben Schauplatz zu ent senben. Paris, 24. April DaS „Echo bc Paris" behauptet, General b'Amabe sei bereit, bic Stellung eines Ge neralrefibentcn in Marokko anzunehmen. Frz im Belagerungszustand. Im Einverständnis mit dem Ministerpräsibenten P o i n c a r s ermächtigte Kriegsminister M i l l e r a n b Ge »eral Moinier auf dessen telcgraphifches Gesuch, über Fez ben Belagcrungszustanb zu verhängen. Amtlich wirb gcmclbet, baß ber Ministerrat in seiner am nächsten Samstag stattfinbenben Sitzung über bie Ab senbung von V c r st ä r k u n g s t r u p p c n n a ch M a r o l k v enbgüllig Beschlufj fassen wirb. Im Prinzip sei bie Re gierung von ber Notwenbigkeit bieser Maßnalimc bnrdj- aus überzeugt. Nach einer Melbung bes „Petit Parisien" aus Fez hatten bie Verschwörer ursprünglich bic Absicht, ben Sultan nach Rabat abreisen zu lauen, ihn jedoch samt seinem Gefolge auf dem Wege gefangen zu nehmen. Dieser Handstreich sollte bas Signal für bic Niebermetzelung sämtlicher Jnstruttionsoffizierc sowie aller Europäer überyaupt bil ben. Nur infolge bes vorzeitigen Ausbruchs der Men terci ber Askaris sei bieser Plan nicht zur Ausführung gelangt. Der französische Kriegsministcr M i l l e r a n b erteilte bem General Moinier telegraphisch ben Befehl, fortan bie fcherisischeu Truppen stets mit einer starken französischen Abteilung zu umgeben. Dte Erregung im Rifgebiet. Melilla, 24 .Aprn. Tic Erregung unter ben Rifleuten am linken Kcrtufer scheint zu wachsen. Vorgestern abenb würben i n d e n B e r g c n F c u c r a u g c - zünbet, um die Kab h lcn zu Versammlungen zu berufen. Eine von ben Beni Uarain gebilbetc Trup- penabteilung soll sich anschicken, bie Franzosen am Ufer bes Muluya anzugreifen. Verschiebcne Stämme sollen nach Tasfa ziehen, um bort eine Zusammenkunft abzuhalten, auf bet nach ben Aussagen der Eingeborenen vielleicht ber Heilige Krieg erklärt wird. Tie fratizösisch-spanifchen Verhandlungen. Aus Madrid wird gemeldet: Garcia Prieto über* reichte dem französischen Botschafter gestern abenb bic spanische Antwortnote. Es heißt, Spanien verzichte barin auf seinen .Anspruch auf ben Mulujafluß, lehnte jeboch auch die Forberungcn Frankreichs betreffend das Uergagebiet ab. Der italienisch-türkische Krieg. Konstantinopel, 24. April. In Smyrna wurde bie Artilleriebienstklasse 1896 einberufen. Die Italiener sollen seit vorgestern bas Telegraphcnamt von Lemnosbesetzt halten. Ten Blättern zufolge tragen die Geschosse, mit benen die Italiener Kumkalofi beschossen, die Aufschrift Tripolis 1910. Ties wird als Beweis an- verschicdenen Bildungsinstitute in Angriff zu nehmen. Man übergeht dabei geilisfentlich die vielfach veralteten Institutionen Frankreichs, wie auch die exklusiven Schuleinrichtuiigen Englands, die nur in einem geringen Bruchteil der Bevölkerung wirklich Bildung vermitteln, während die große Masse ber sog. Intelligenz in beiden Ländern — es ist dies eine nur zu auffällige Tatsache — manches zu wünschen übrig läßt. Ter deutsche Schulmcifter, der die Kriege von 1866 und 1870/71 gewonnen, hat nun auch in Südamerika seinen friedlichen Eroberungszug angetreten. * Tie Erfindung des „leichten Akkumulators". Aus Kopenhagen luiro berichtet: Professor Hannover, der Leiter der polyteck-nischen Lehranstalt, tritt soeben mit einer Erfindung hervor, die für die Technik von größter Bedeutung zu sein Dcrfvridjr. Prof. Hannover hat nämlich nach mehr als dreijähriger Arbeit einen „leichten Akkumulator" erfunden, wie ihn Edison und andere Erfinder schon seit langem ang;-‘ strebt haben. Prof. Hannover hat sich in einer Unterredung mit einem Mitarbeiter von „Politiken" längst über seine Erfindung selbst ausführlich geäußert. « Durch einen Vortrag des Franzosen Lsmond, den er im Jahre 1907 hörte, wurde er darauf gebracht, sich mit dem Akkumulatorenbau zu beschäftigen. Er begann mit der mikroskopischen Untersuchung von Metallen, zu der er sich besonders schärft Instrumente besorgen mußte, und verfiel dann darauf, das Blei in neuer Form für bie Platten des Akkumulators zu verwenden. Tas wcsentlick^ neue seines Akkumulators ist „poröses Bic V* mit seinen Millionen von Poren, bie nur mit bem Mikroskope erkannt perbfn können. Turch bie Verwenbung eines porösen Stosses, ist eine Äliumulatorplatte mit außerordentlich großer Oberfläche hergestellt, die mit viel gröberen Elektrizitätsmengen geladen werden kann, als die bisher üblichen. Nach seinen bisherigen Erfahrungen schätzt Pros. Hannover die „Kapazität" .Fassungskraft- seines neuen Akkumulators auf das vier- bis fünffache der üblichen bei gleichem Gewichte. Ueber die Haltbar leit feiner Akkumulatoren kann er natürlich bei ber verhältnismäßig kurzen Verfuchszeir noch keine Angaben machen, da er seinen letzten erst ein halbes Jahr in Benutzung hat. Prof. Hannover hält seinen neuen Akkumulator hauptsächlich für Flugmaschm n, Unterseeboote unb andere Fahrzeuge geeignet, bei denen die Ausspeicherung großer Kraftmengen auf engem Raume unb durch kleines Gewicht nötig ist. Auch für die Eifenbahnbeleuchtung ver spricht er sich erhebliche Fortschritte davon, da gegcmuäriig auf den dänischen Staatsbahncn Züge von 16 Wagen mit elektrischer Beleuchtung einen ganzen Wagen für bie Akrumulator.n brauchen, und bie eliktrische Labung nur 7Vr Stunde ausreicht. Die dänische Staatsbahnverwaltung hat mit hannoverschen Akkumulatoren bereits Versuche gemacht und sich über deren Arbeiten recht befriedigt geäußert. für Donnerstag, 25. April: Vor- emioii s- er befördert wurden 23,5 Millionen auig.gebcne Zeitung! nummern, gegen 11,6 Millionen im Jahre 1900. D« Post anweijungsverk ehr stieg von 2,7 Millionen Stück auf 3,2 Millionen Stück bei den «ungezählten Anweisungen und von 2,7 Millionen auf 3,3 Millionen bei den ausgezahlten Anweisungen Eingezahlt wurden 1903 rund 170 Millionen Mark, 1910 157 Millionen Mark, die Summe der Auszahlungen betrug 1900 175 Millionen Mark, gegen ebenfalls 175 Millionen Mark im Jahre 1910. Tie Gesamtzahl der Zi e i ch s-Te l e g r ap h e na n st a!te n im Bezirke war 904 J900 716), so daß eine Rrichs-Tclcgrapheu- anstatt durchschnittlich aus 1424 ^2707 Einwohner cnijiel. Im ObeLpostdirektionsdezirk Darmstadt liefen im Jahre 1910 ein 713 000 (698396) Telegramme, auigegeven wurden 653000 (670 735) Telegramme. W. Homburgv. d. H., 24. April. Der hiesigen Schloß- Verwaltung ist bis zur Stunde noch nicht bekannt, an welchem Tage des Monats Mai die K a i s e r i n i n H o m - bürg eintrifft. Demnach ist die heute in den Blattern verbreitete Nachricht, die Kaiserin treffe am 7. oder 8. Mai in Hornburg ein, nicht zutreffend. Kreis Lauterbach. ~ 2a ute rbad), 24. 'Jlpril. Die rv ändernde Sire iS» hauSltungs- und Kochschule hat, nachdem sie über die Ditcrfeicrtage geschlossen war, einen neuen SlurjitS in dec hiesigen Turnhalle begonnen, an dem sich 25 Schülerinnen beteiligen. Welchen Anklang die Schule findet, beweist die Tatsache, daß trotz des kurzen Bestehens der Schule bis fetzt 250 Schülerinnen ausgebildet wurden. Gerade die Lcmd- deoölkernng ist sich der vorteilhaften Erlernung dec Koch- knnst wohl bewußt, denn bei den jetzigen teueren Zeiten ist cS für alle Hausfrauen von Wichtigkeit, zu wissen, luie man für wenig Geld der Familie nahrhafte und ausreichende Kost bereitet. Da die Unterrlchtskosten nur etwa 2 Ml. die Wochk und Person betragen und ein Kursus nur sechs Wochen dauert, wobei noch Mittagessen und Kaffee frei verabreicht werden, sind es auch für die weniger bemittelten Klassen feine allzu großen Ausgaben, wenn sie an einem Kursus teilnehmen. Krris Schotten. = Oberschmitten, 24. April. TaS Fest beS fünfjährigen Bestehens deS Mannergesangvereins Oberschmitten, verbunden mit Fahnenweihe, wird vom 20. bis 22. Juli abgetjaliu». Eine größere Anzahl von Vereinen hat feine Beteiligung zugesagt; einige An- Meldungen stehen noch aus. Tie Jeslinuiik stellt daS Garde- Tragoner-Rcgiment 9k. 23 in Darmstadt. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 24. AprU. Einige Herren von hier machten heute vormittag eine Fahrt im Luftschiff B i k l o r i a Luise mit. Ter Ballon umkreiste die Stadt und die Herren warfen Karten aus. Hessen-Nassau. ( ) Marburg, 24. April. Eine gestern abend im Kaiserhof abgehobene öffentliche Versamnnung des Kaufmännischen Vereins beschloß, an die Handelskammer und den Bundesrat eine Petition zu richten, daß es Den Tctailgeschäjcrinhabern gegattet werden möchte, eine xleinhandels-Berussgenossenschaftzu gründen. _ 21 us Stadt und Cand» Greven, 2b. April 1912. und auf 1193 Einwohner, 1910 entfiel eine Postanstalt auf 7,8 Quadratiilometer, dagegen infolge der Bevölke- runaszunahme erst auf 1303 Einwohner eine Anstalt. Postbriefküsten wurden 1900 2537 gezählt und 3010 im Jahre 1910. Die Gesamtzahl der eingegangenen Briefsendungen betrug 1910 99 Millionen, 1900 63 Millionen, die der aufgegebenen 98 Millionen (61 Millionen). 1910 kamen 76,5 1.55,7) eingegangene Briefsendungen auf den Einwohner und 76,3 fa<>,9) aufgegebene Sendungen. Postkarten, Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben gelten ebenfalls als Brie.sendungcn. Durch die Post Universitäts-Nachrichten. [] Marvurg, 24. April. Anstelle v s in oen Ruhestand tteleiiöen Gen.-Aici)wrais Tr. Könnecke wirb die Ucinnig des hie- fhien uönigl. Staatsarchivs vom I. Oktaler ab dem Geh. Archivrat Tr. Reimer ui ttoblenz iiberiiagen. Ter Gelehrte, der un 64. Leeensiahie stehl, war bereits von 1875—1903 hier als Archivar lalifl. — Dem 'briuaibojenieu und Cberarjt an der Uuiuetniais- jiauenlUmt, Tr. Esch, wurde der Tuet Proiesjor verliehen. - ills l-riuatoo^eiu der Medizin habiliuert nch am nächsten caniutafl Dr. med. UUattuei Bervtinger urn einer AmriUsvottesung uver ,T,e t>i)popHi)|e»fleid)ivül|ie und ujre Beziehungen zum Knochen- wachsunn nnd zu cen ixeimörüjen'. . - x ic Dresdener Tier ärztliche Hoch schule w «r v nach Pcipzig verlegt und der Uniuerftiät angegli^er werben. xec gefaulte xieyrloipcc von 20 Proteiioren und 3Uu etu- orerenoen stedell» nach der allen Universitätsstadt über. v der Schul enbura, Oberst und Kommandeur des Garde-Drag.-Regts. (1. Hess.) Nr. 23. mit der Führung der 13. Kav.-Brig. beauftragt. Major v. Ber - null) beim Stabe des 3. Garde-Ulan.-Regts. zum Kommandeur des Garde-Drag.-Regts. (1. Hess.) Nr. 23 ernannt. Cberlcutnani v. Besser im Garde-Drag.-Regt. (1. Hess.) Nr. 23, unter Beförderung zum Rittmeister, vorläuiig ohne Patent, als Esladron- Ehcf in das Schlesimg-^oluci.i. rnan.-Regt. Nr. 15 vcriept. Cberftlcutncnt v. Crüg er, Abteil.-Kommandeur im 2. Rhein. Feldart.-Regt. Nr 23, zum Kommandeur des 2. Hess. Feldart.- Regts. Nr. 61 ernannt, v. Sachs, Generalmajor und Kommandeur der Pioniere des 18. Armeekorps, zum Inspekteur der 1. Pion.-Jnsp. ernannt. Breisig, Oberstlt. in der 4. Jngen.- Jnsp. und Ingen.-Offizier vom Platz in Diedenhofen, mit Wahrnehmung der Geschäfte des Kommandeurs der Pioniere des 18. Armeekorps beantragt; derselbe bat in dieser Stellung die Uniform des 1. Nassau. Pion.-Bats. Nr. 21 zu tragen. Leutnant Graf Beisfel v. Gymnich im Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115, auf sein Gesuch zu den Reserveoffizieren des Regiments überge.ühtt. Frhr. Gugel v. Brandtund Die- > v o 1 t s d o r f, Maior beim Stabe des Jnf.-RegtS. Prin» Earl (4. Heff.) Nr. 118. Dec Abichied mit der gefetzlichen und der Erlaubnis zum Tragen der Regts.-Uniiorm bewilligt: l’iit seiner Pension auSgeschiedcn: v. R o a u es , Major z. D. und Bezirksofsizler beim Landw. bezirk Gießen. Dem Lbcrult. z. T. B a b ft, Kommandeur deS pandw.-Bezirks Weimar, mit der Dienst vervunoen xem <>nt)0ver tann eine OrtszulagO gewährt werden. Eine evang. Schulstclle zu K a n l ir o s. Dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. *♦ Gerichtspersonalten. Ernannt wurden der Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Lauterbach, Reinh Lehmann, zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Wald-Michelbach, der Gefangenwärter am Haftlokal in Lauterbach, Joh. Becker, zum Gefangenwärter am Haftlokal in Michelstadt und der Gefangenwarter am Haftlokal in Michelstadt, Joh. Ruppling, zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Lauterbach. *♦ Zulassungen und Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Am 12. März wurde der Regierungsassessor Felix Wolf zu Friedberg zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Höchst zuge- lassen; am 4. April wurde der Rechtsanwalt Ferd. Eber wein zu Zwingenberg zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Reinheim zugelassen, nachdem er glcick»zeitig Die Zulassung bei dem Amtsgericht Zwingenberg aufgegeben hatte. — Am 1. März hat der Rechtsanwalt Fricvr. Sieger zu Darmstadt Die Zulassung zur Rechtsanwalt schäft bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg aufgegeben. •• Der ef)emalige englische Gesandte in Chile, Sir Audlcy Gosttng, ist hier angekommen und im Hotel Viktoria abgesllegen. Ec beabsichtigt, sich einer dreiwöchigen Kur in der Klinik für 'Olafen- und HalSkrankhesten zu unter- ziehen. ** Vorseminarien. Mit Ermächtigung deS Groß- Herzogs sind mit Wirkung vom Beginn deS neuen Schuljahres audiePräparandenanstalteninVorsemi- narien umgewandelt und durch neue Lehrpläne in organische Veroindung mit den Hauptseminarcen gebracht worden. Mit der Führung der örtlichen Verwattungs- gefchäfte sind die dienstältesten Lehrer beauftragt worden. •• Hypothekerrichtung und Hypotheklöschung nach neuem Grundbuchrecht. Es ist vielfach die 'JJleiniing verbreitet, daß nach Anlegung deS neuen Grundbuches ,ür Flur I der Gemarkung Gieren alle das Grund- buch betreffende Erklärungen vor dem Amtsgericht Gießen oder vor einem Notar abzugeben feien. Diese Ansicht »st, loiveil Hypothekerrichtungen, Hypolhekckbzahlungen und Hypo- iheklöschiiugen in Frage kommen, insoweit irrig, als die diesbezüglichen Erklärungen nach gesetzlicher Vorschrift nur durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesev werden inüssen. (§ 29 der Grundbuchordnung.) Zu solcher öffentlichen Beglaubigungen sind neuen Amtsgericht und Notare auch die Ortsgerichte zuständig. Die orlS- genchtlichen Beglaubigungen sind billiger als die gerichtlichen oder notariellen, und es steht den in Hypothekangetegenheiten Beteiligten völlig frei, welche Behörde sie stch zur Beglaubigung wählen wollen. Kaufverträge muffen dagegen amtSgertchtlich oder notariell beurkundet werden. Lauvlreis Gießen. — Heuchelheim, 25. April. Am Mittwoch, den 24. d. Nits., abends, fand eine politische Versammlung Halt, in dec Landtagsabgeordneter Ursladt über die Ziele der lortjchriltlichen Volksparlei sprach. Es wurde em Verein gegründet, dem 31 Mitglieder beitraten. Ausstcht auf Anstellung im Zivildienu und der Erlaubnis zum 5vagcii bcr Um.orm bei Jni pew-RcgtS Großherzogin (3. HefsO Nr. 117, der Abschied mit seiner Pennon bewilligt. ** Erledigte Lehrer ft eilen: ^i.ic evangelische Lehrerstelle zu Groß-Ger au; eine evang. Lehrerpette zu Breungeshain, mit ihr ist Organisten- utu> Vorleje- s '""chen Storrefponbcnten ^n(m au juro | - )ggg^r Bezirk nut 371 £tte mit F-rnspoc^nstälten zählte, ein starker Beduinentrupp, der von türkr-1ök Statistik für Ende 1910 11357 scheu Soldaten durch Trompeten, ^Sna le ge- >pre ^deutet gegen 1900 mit 3334 Teilnehmern eine führt wurde, das neue Fort heftig an und ve^- ; 250 Prozent. Es wurden 264.37000 Gesuchte, es zu umgehen. Der Angriff wurde verschiedentlich 9 vermittelt während sich ihre Zahl auf 7,9 Millio- erneuert, bis gegen U Uhr der N^nd gezwungen wurde, 1, e h^ief. Eine große Zunahme zeigt auch sich in Unordnung zuruckzuziehen. Er Key Zangen, .Traht Beförderung von Paketen ohne Wertangabe. 1900 scheeren und andere Instrumente zuruck. Zahlreiche ^en im Bezirk rund 3,4 Millionen solcher Pakete auf- spureu legten von sastveren Zeugnis ab. Auf 4 g Millionen im Jahre 1910. Tie Zahl- der italienischer Seite wurden zwei Mann durch ausschlagende 9. 6 6 9^ '^atete stieg von 3,6 Millionen auf 4,8 Geschosse verletzt. ------------- Millionen. . ----------- -- . „ Entsprechend der Steigerung des Verkehrs im Bezirk Veut,ches Darmstaot in den Jahren 1900 bis 1910 gingen auch die Aus Korfu, also ivoyi aus Peramastung des Kaisers ^innahmenanPortoundTelegrupyengebüh- /elbst, meldet das Woif,fche Bureau: 2,ie Naa)richt einiger I n Hohe. Es tarnen ein rund 12,3 Millionen Mark Berliner Blätter, der Kaiser habe an den fruyeren k qaure gegen 7,6 Millionen im Jahre 1900. Nur Staatssekretar v. Lind e q ui st von Korfu ein ^eie-i^ einem Perkeyeszwrig.' war ein Rückgang zu verzeichnen: g r a m m gerichtet, beruht auf Erfindung. E» yan- P 0 st k u t, cy e n, ein Venehrsmiltel der guten arten bett sich um den Generalobersten gleichen Namens. .jeH beiörberten 1910 im Bezirte Darmstadt noch 75 524 Beim Reichskanzler sand am Mittwoch abend ^^^,ostr eis ende gegen 79 9u8 im Jahre 1900. Diner für das Präsidium des Reichstags und^> ' die Fraktionsvorsitzenden statt. ... .. Trtrt,aFnrenber Laut '/Berliner Morgenpofp Oli ver frühere vi) » L r Q g ÜOH yieitieiioar voaier im Kiiegeiverein: Was muß bet schatzsekretar Wermuth, wie verlautet, 1^) Zur ^aie vou ben Beuimmuiiüen des Erbrechts roificn? Abeuos nähme des Frankfurter Ob e r b ur g er m e 1 |t er • i nu ^eve,n9lofal e p 0 ft e n s geneigt h en. Donnerstag zu **Nattonal-Flugspende. In unserer Geschäftsstelle mehÄgigen Bcr,-andlungen umet Siitung M R* S.n*’"“ Eisenbaynzentralamtes der deutsche F a y r 0 i e n st - .Kaiser Wilhelm" angehörenden Untcroistzieren und ausschntz zu seinen Beratungen zu,ammen. gruye eo0lbaten'. Feldw. Steinmetz 1—, Bizejeldw. Augustin 1—, Zahl Anträge liegt zur Föroerung der B e t r i e b S f i cy e r - Sergeanten Clement 1.—, Bergk 1.—, Körber 1.—, Schad 1.—, h eit auf den deutschen Bahnen vor. Gemmer 1.—, UMerojfiziere Braun 1.—, Wangerin 0.o0, Scherer /__ _______. 9 -n, Beith 1—, Hedi le 1.—, Köhler 1—, Emj. - Gesr. Hertcr 2lUSlail0. 3—, Schmidt 3—, Gefr. d. Reserve Brink 5—, Gefr. Germer m ^rpttaoSsSIubien’ 10.20, Tieruss 1.—, Müller 0.15, Giese 0.30, Henk 0.25, SpieS Aus Wien wird.<>'^^uer Freitags Rohrbach 0.50, Ludwig 0.50, Einj.-Freiw. Haupt 5.-, wird Ministerp r asid entLukacs dem Kaiser vor 3 2z Jakob 3—, die Musketiere Müller III 0.30, Dörr I schlagen, daß den beiden Parlamenten. eine G e, e h c s - ^äning o.30, Elmshäuser 0.30, Becker 0.30, Gübler 0.30, Vorlage unterbreitet werde, wodurch das RelrUten- ^tling 0.40, Henninger 0.50, Kabel 0.50, Schmirgel 0.4O, kontinae nt provisorisch von 103 000 aus 136000 s^ittig 0.30, Jost 0.30, SckMer II 0.30, Krämer 0.50, Saget 0.40, Mann erhöht würde. Lulacs hofft, die Opposition eher Bergmann 0.20, Knoch 0.30, Loos II 0.30, Fleck 0 20, Lang O.oO • L 's.ä’i'ä ... Jawsrawfc'&'K «| - -J L«. w< s ss «t «et «t sai «tZ Kor u befohlen, um ihn Kaiser AZiiyeim §umeIü 050; Mühleisen 0.20, Sprauel 0.20, Sartori 0.10, zustellen. w Schneider III 0.30, Jakob 0.30, Spengler 0.30, Jonas 0.30, Die „Times" melden aus Calcutt a vom 23. April. 0 Müller II 0.30, Slöhr 0.30, Langlitz 0.10, P,eistet II Der chinesische Korrespondent der Zeitung „The «laat- 010 Schneider II 0.20, Hecker 0.20, Gvttelrnann 0.20, Reuter man" meldet, er habe auf einer Reise von Gyontse nach 0.25, Harimann 0.25, Gras 0.20, Burkholder 0.30, Pfeisier I 0.30 Kalicnpona eine Karawane mit 12 Kisten mooerner Ge- Möller 0.30, Langohr 0.25, Ktasi II0.40, Bauerbach 0.50, Hahn mehre actroffen, die für die Tibetaner bestimmt feien, 0.40, Klein0.20, Krast 10.25, Fleischhauer0.10, Frantz0.15, Vem- die S h a s s a bcUger n. Die Sage ist anscheinend die: rich 0.20, Maibach 0.20, Schuä>ard 0.2o, Opper O.ri), Mandler 0.20 anno chinesische Soloaten halten Syassa, das von Tibeta- Ubrich 0.20, Prinz O.oO, Straub 0.10, Mai 0 30, Tietz 0.20, “ rn umnehcn ist Die chinesischen Truppen, Die 200 Mann Hvgg 0.30, Rupp 0.30, Briel 0.30, Eschenrvixt 0.30, Nau 0.40, verloren haben, sind in die endlichen Vorstädte flettuben ^”’“002a'İKd?Schlawr'N Krau'b 0M, L°uk°i worden. 5000 Monn chinesischer Truppen, die von Szet- y ^oos I 0 20 Stahl 0.40, Seibel 0.10, Hornisten Jrnrnel schuau zum Entsatz Lhassa s anrucken, Haven Batong passiert. 040^ Steinbrück 0.40, Tarnb. Wolz 0.20, Thon 0.40. Zusammen Die Grenzstämme, die von dep Chinesen Geld erhalten 74 30 Mark. Bereits quittiert 150 Mark. Bis heute eingegangen haben, ziehen gleichfalls gegen Lhassa. 224.30 Mark. ** Aus dem Militärwochenblatt. Oberst v. Gel- Idern-Ctispendorf, Kommandeur des 2. Hess. Feldart.- Regts. Nr. 61, unter Ernennung zum Kommandeur der 14.. Fcld- «AAAd » in«A art.-Brig., zum Generalmaiot besardert. D i 111 i ch, Oberst beim Die Entwickelung deS PostvertehrS von 1900 biS 1910. Stabe des Jns.-Regts. Prinz Carl (4. Hess ) Nr. 118, zum Kom- Aui Grund der Statistic der deutschen Reichs-Post- und mandeur des Jns.-Regts. Vogel v. Falckenstein: (7. JSeitf.) Jet. ob Telcaravbenverwaltnna laßt sich die Etitwicklung des Post- ernannt, v. Wright, Oberstlt. beim Stabe des Jns.-Lelbregts. swftffws «SLMMKLMA Lage, für unfern .Oberpostdirettionsbeziik die Bertehrs» Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, unter Enthebung von zahlen der jüngsten anitiichen Stalistrk wiederzugebcn und bcr Stellung als Bats.-Kommandeur zum Stabe des Regiments stellen ihnen, um die fortschreitende Entwicklung des Wt- iU)ergetreten. Major F 0 erster im Jnf.-Negt. Prinz Carl Verkehrs in diesem Bezirke hervorzuheben, die Zahlen vom m. Hess.) Nr. 118, unter Enthebung von der Stellung als Bats - ■fahre 1900 gegenüber. Die Angaben der Statistik beziehen Kommandeur und Uebertritt zum Stabe des Regts, zum Oberstlt. sich auf ba« Reichs-Post- und Telearavhengebiet, also auf befördert. Dem Major z. D. 9t i f f en, Vorstand des Art.- bas öebiet des SeutfU Reichs mit Au-Mu» von Bayern Depots ^Mmm ber ^^^7JMR°g,7^rin7CarU4. U,’b “Ä gab es in diesem Gebiete 32135 M-fe 3» &KVpV “um anstaltcn, darunter 1651 mit Telegraphenbetricb. Tas Ve- ^ßherrogin (3. Hess.) 9tr- 117, zu Bataillons-Kommandeuren amtenpersonal zählte 1900 insgesamt 194 256 Personen, ernannt. Rohdewald, Major und Lmienkommandant in Ende 1910 dagegen Ivar die Gesamtzahl der Postanstalten Frankfurt a. M. — Zu den Offizieren in der Eisenbahn-Abteil, auf 34 636 und die der Telegraphenanstalten aus 35 463 ge- des Großen Geiieralftabes versetzt: Ziemssen, Mazor m der stiegen, dabei sind die Anstalten in den Schutzgebieteil und Eisenbahn-Abteil, des Großen Generalstabes, jum■ ^intenX0(mhnJan’ 'M Auslaß mitgezMi. In Diensten ber Post ft«nbCn Jerg°tn['“1ctsae!fT^r° 115 unt« Bes°Ln 209 589 Beamte unb Unterbeamte und 60960 onfttgeä Per. 7m Sanpkmann jom Adsntanten der 3. Gard-.Jns..Brig, Gral sonal. Das Beamtenheer toei)t also eine (Steigerung um u n h a u, Rittrn. und Adjutant der 25. Kav.-Brig. (vest.), rund 15 000 Personen auf. Während 1900 von den Post- Vorstand der Militär-Lehrschrniede in Breslau ernannt. Oberanstalten im Reichspostgebiet je eine auf 13,9 Quadratkilo- leutnant Wätjcn im Leib-Dtag.-Regt. (2. Hess.) Nt. 24, zum meter und auf 1498 Einwohner kam, entfiel im Jahre 1910 Adjutanten der 25. Kav.-Brig. (Hess ) ernannt Dauptm»»«i uü je eine Poftanstalt auf 12,9 Quadratkilometer und 1615 Ein- Komp.-Chef v. Ihlenfeld im Jns.-Regt Pnnz Earl (4 Hess.) wohner. Sowohl hinsichtlich der Zahl des Personals und Nt..H8 zum überzähligen Maiot befördert und zum Stab des der Gesamtstüktzaht der b-jörd-rten Postsendungen steht ^^,^DlM°echÜ7g bkim L^weln-B-zUk «ich-n (vaapt- Deutschland einschließlich Bayern und Lurtlemberg an der bei diesem Landwehr-Bezirk, zum Bezirksossizier Spitze der hauptsächlichsten Lander Europa^, an Reiter ecnannt Hauptmann Beith im Jnsanterie-Regiment Prinz Stelle steht England und an dritter Stelle Frankreich. ^rl u Hessisä-es) Nr. 118 zum Kompagnieches ernannt. Der Oberpostdirektionsbezirk Darmstadt, der im wcsent- Sachs, Oberlt. im Inf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hess? Nr. 116, lichen Hessen umsaßt, zählte 1910 3674 Beamte und 1454 vorn 1. Mai 1912 ab auf ein Jahr zur Dienstleistung beim Köpfe sonstiges Personal gegen 3922 Beamte im Jahre Tranidepot des Gatdekorps komrnanoirrt p o e r " ' - " 1900. Die Zahl der Postanstalten stieg von 944 auf1 ”wk 989. 1900 tarn eine Poftanstalt auf 8,1 Quadratkilometer oi Ml», ‘ I d'cmar I 5 v- Käufer tm - --"•L dn Bord der „T Allein -:W ÄK m. dar, Ungefähr l050 igA^Arfisen, ÄmethY alle einzeln m j S®. eine ;pic des berühmten 1 1er Ben „ fflen, 24. Dpnl. ' n Llonddamp^r ,,8ra Kr cintraf, beuchtet ipW' auf die Notlage tixoiteeutidienW lt Minuten nördlicher Brei ■4 Um 12.10 morgen- i2»dradlloi'e Telegraphie r:(j, den wir fofort M' ■jun wir von der „xitanic K Ain. nördlicher Breite, h« befinde, daß sie im ,5 tobt. Die Entfernung Mftdle betrug 140 Seen ’«bic „Frankfurt" erst e l ^fnbenach der UnfallMe ic. „Titanic" das See-Notz- H-aggi teilte die „Titanic" i 7.-.X7, um 1.15 war berJBi 't nthne an, daß das Sch im 15. Avrit. 10.50 1 'Mc. Wir sahen drei Dfiit unb große Eisfeld »fwz-n. Ten größten E r/: M Meter Länge. T ■ ul jäten Ausschau r Wedle waren noch drei p: „Änna", sowie die ei -eWiha", die ebenfalls i I :ud:cit vergeblily. T 1223oot c aujgeiwmmei ; reitcreS Suä;cn vcrgebli : Ei irrauswollte, setzte ick i. 3-men fort. Tie Anlagen Washingt on, 24 I tt Untersuchung über d rte Lews, der fünfte Lf nau habe wegen des Wi lUbnnft mit den Re l -tt ^uat wies t »wx fch ttuqt war un 3# Jäckchen Dr. Oel trir=< Sei ■■^grin-; ■2',nV"ldÖtau*n. Produkte, Göppingen ■ li 86— 86 *1—42 70.00-72.')' 53.00-57.0) 54.00—56.00 69.00—71.)) 69.00 -71.0) 68.00-70.00 54.00—56.00 Lebendgewicht tztrnhalit-Enizündung 1 (1) Päckchen werden täglich von den echten Dr. Oetker’8 Fabrikaten verkauft. hv*/, Ferd. Nennstiel 2981 Süd-Anlage 7 Süd-Anlage 7 Linoleum Linkrusta Musterkarten auf Wunsch sofort zu Diensten Kullursichcl mit !Bcil fyloderne 1984 26.11 ßoni.niL Add. 8 ftlj. 6anj. Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen im 2 1 1 1 4(1) KD 1 •MudUeibeit Sch weine von 100—120kg Unterricht in allen wei liehen Handarbeiten, sowie Kunst arbeiten, Brandmalerei, Tief brand, Schnitzerei, Lederplastik, Porzellan- und Glasmalerei usw. Für Auswärtige franze oder t- ilweise Pension im Hause. Ueberall zu haben! 1 Päckchen 10 Pfg., 3 Stück 25 Pfg. Lebendgewicht ....... 55.00—58.00 Loi.lieuange ccfjwetne von 120—150 kg Das ist der beste Beweis für deren hervorragende Qualität. Es wird zuweilen versucht, minderwertige Nachahmungen in möglichst ähnlichen Packungen anzubieten. Man weise solche Nachahmungen zurück u. fordere beim Einkauf stets die „echten“ nach 'Abzug von Er starben an: Zusammen: Mk. 62- 66 57-61 53-56 49-53 Stockholm. 24. April. „Stockholm- Tagblad" eröffnete eine Sammlung für Die Hinterbliebenen der bei der „Titonic"-Katastrophe umgekommencn Schweden. Washington, 24. April. Der d e u t s ch e B o t s ch a f t e r teilte dem Staatsdepartement mit, dab die Frage der Sicherlieii der Passagiere auf dem transatlantischen T-amviern für Deutsch, land Gegenstand des teilnahmsvollsten Interesses sei. Die deutsche Negierung Halle die Zeit für gekommen nm ein dahingehendes Abkommen unter allen Seemächten in die Wege zu leiten. Deutschland sei bereit, in diesbezügliche Unterhandlungen ciirzutrelen. Kälber. peinOe Mastkälber...... . Miniere Man- und beste Sauqkäl''er . . Geringere Man» und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber....... c d> a ’ e. etallmanschase: Masilärnmer und jüngere Masthammel . L ch ive i nr. titfticbiffabrt. Leivzig. 25. Avril. Gestern unternahm Bruno Wichuer einen Uebungsflug mit dem von der Heeresverwaltung anaekau'ten Tovveldecker. Er stürzte hierbei aus sechs Metern vöhe ob. Tas Flugzeug wurde start beschädigt. Wichner erlitt eine Arm - oerstauchung. Dl\ Oetker s Backpulver Dr. Oetker'8 Puddingpulver Dr. Oetker’8 Vanillin Zucker (0crid)t>iaaU Altona. 24. Avril. Tie Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurteilte die Arbeiter Johanna Tudda und Joies Bauch, bie In ter Nacht zum 5. Februar auf Helgoland in die - rrqermenierei einen Einbruch verübten und 20000 Mari uv. en. zu fünf dezw. vier Jahren Zuchthaus, die .'Irbeüer cdunfdtet und Schulz wegen L»ch erei zu je drei 3 a breit Ge ' änguts. Von dem (Weibe wurden nur 123-n waren, doch schliesslich für 8200 Mk. zugeschlagen wurde und int 6. April sollte es nach Amerika geschickt werden. Es ver- outete, dass der Käufer im Auftrage eines Milliardärs gehandelt hatte. Aber der Moblenftrcif spielte ein Schnippchen und verhinderte die Ausfahrt des Schiffes. So gelangte denn das kostbare Buch an Bord der „Titanic" und teilte mit ihr das un- ilüdfelige Sck)icksal. Allein der Einband des Buck)es itellte einen Lcrt von 10 000 Mk. dar, da er über und über mit Juwelen besetzt war. Ungefähr 1050 Edelsteine zierten die beiden Deckel, und an Schönheit und östlicher Pracht fand das Werk kaum seinesgleichen. Die 1050 Edelsteine setzten sich zusammen au:- Rubinen, Türkisen, Amethysten, Topasen, Olevinen und Granaten, die alle einzeln in Äold gefasst waren. Leider Ixü man vkrsäumt, eine Zeickmung des Bucheinbandes herzustellen, so dass eine Kopie deS berühmten Werkes nicht hergestelll werden kann. lit Bericht der ,dranffatt*. Bremen, 24. April. Kapitän Hattorfs vom Norddeutschen LloNddampfer „Frankusrt", welcher heule vormittag auf ter Weser cimraf, berichtet über die Massnahmen, die er mit Rücksicht auf die Notlage der „Titanic" traf, an die Direktion des Norddeutschen Lloyd wie folgt: Am 14. April, Mitternacht, biianben wir und 39 Grad 47 Minuten nördlicher Breite, 52 Grad 23 Minuten westlicher Lange Um 12.10 morgens bat der Dampfer „Titanic" uns durch drahtlose Telegraphie um Anga b e unseres Schiffsortes, den wir sofort mitleillcn Als Antwort hieraus erhielten wir von der „Titanic" die Mitteilung, dass sie sicb 41 Grad 24 Min. nördlicher Breite, 50 Grad 24 Min. westlicher Länge Lange befinde, dass sie im Eise fc ft faße und dringend Hilfe tätig habe. Die Entfernung des Dampfers „Frankfurt" bis zur llnsallstelle betrug 140 Seemeilen. Ich teilte der „Titanic" mit, ben die „Frankfurt" erst elf 11 b r vormittags hort sein könne, und fuhr nach der Unfallstelle ab. Um 12.15 Uhr morgens kam von btr „Titanic" das See Notzeichen C. Q. D Um 1.05 Uhr vormittags teilte die „Titanic" mü, dass die Passagiere in die Boote itngen, um 1.15 war der Verkehr mit der „Titanic" abgebrochen. Jdi nehme an, dass das Schift dann schon gesunken war. Am Lr> April, 10.50 Uhr vormittags erreichte ich die Un» foUftelii Wir sahen drei große Eisberge, 17 kleine Eis- berge und grosse Eisfelder von 10 bis 30 Seemeilen Aus- dthuungcn. Den grössten Eisberg schätzte ich auf 40 Meter Höhe und 300 Meter Länge. Wir kreuzten zwischen den Eisbergen und hielten Ausschau u a ch Verunglückten Auf oer Unsallsielle waren noch drei andere Dampfer, der russische Dampfer „Birma", sowie die englischen Dampfer „Virginian" und „barpaihia", die ebenfalls die Unfallstelle absuchten Leider war dos Suchen vergeblich. Tie „Earvathia" teilte uns mit, dass iü 2 2 Bootc ausgenommen habe, dass nur noch zwei fehlten. Da weiteres Sackten vergeblich war und ich aus dem Labyrinth von ES herauswvllte, setzte ich 12 Uhr mittags die Reise nach Bremen fort. Wiener bei I' ^u,n Äefann? ':ji! Jhlino9 *leJ ü..- ber j E|f ”:1 I V nachdem er nr-J dtni 5..S.S '"säSSi ich zur Beglaubigun? ässen dagegen aimsgerichtlilh **■ »li bd fünf; ! - * Ploekstraase 7 6600 Fernsprecher 236 Zwei höhere Porizeureamre o uin unu uoiina i wur« den bei ihren Nachforschungen, die sie in Petitivry bei einigen in das Automobilverbrechen in der Rue Crbener verwickelten Anarchisten anstellten, überfallen und schwer verletzt. ZouinS Wunde ist tödlich. Unter dem Vorsitz des Deutschen Trogiiten'BerbandeS von 1873 ist soeben von den Drogistenvereincn in Belgien, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Oesterreich, Rußland, Schweiz, Ungarn ein Internationaler Dro gisren - Bund gegründet worden, nachdem auf der Geschäftsstelle des Deutschen Trogisten-Berbandes von 1873 der erste Kongreß unter Beteiligung der einzelnen Landes^ vereine abgehalten war. Andrew Earnegie liess der 11alicnischen Na tionalbank 4 Millionen Mark überweisen, deren Zmscn jährlich für Heldenm ütigc Rettu ng St a tcn verteilt werden sollen. ___________ ed'warz und spiegelblank wird du 6d>uhzeug ohne jede Milbe bei Oe» braaA von Dr. Geutaers Schuh- eräme Die Aussagen des fünften OffigerS. Washingt on, 24. April. Im weiteren Verlauf der Untersuchung über den Untergang der „Titanic" erklärte Lews, der fünfte Offizier, vor der Senatskommission, man habe wegen des Winoes während der ganzen Rächt keine Uebung mit den Rettungsbooten vornehmen können. Der Zeuge wies Jsmay von den Rettungsarbeiten weg, da dieser sehr erregt war und ihn dabei störte. Jsmah machte Mehr als 30000© Freibank «ubsteifch 50 Pfg. (B»/« Prima Saat und Svciic Kartoffeln „Industrie", ver Ztr. 4.50 litt. Karl Sier, Dammstr. 46, Tel. 56L 12744 G Pf- Boaeisberger Vanö- eier 10 Stuck 70 Ps. 103570 B). Ullrich, Schlossgaffe 7. Saat-Kartoffeln iSaiferkrone,s)rübrosa,Paul' sen, Julinieren, Ella, Industrie) so lange Vorrat reicht abzugeben. 3073; WUbelmstrasse 47 p. Steins Garten anerkannt guten *•* Mittagstisch von Vsl Uhr ab. Orangenblüten- Linden- Blüten- Feld-Blüten- HONIG garantiert rein Reformhaus Kreuzplate 5. 2995 Rasch waschen kann eine 'dausirau nur b.Verwendung von Giotil, indem dabei das Einheiten fcnKöcc'; Wasche.fowiedieRasenbleiche wegfällt. Nur'/»Stunde mit Giotil gekocht und die Wasche ist rein u. schneeweiss. Giotil, vollständig unschädlich, ver 12 Paket nur 30 Pfg.,Paket 55Pfg. k>abrikanlen Hanauer Seifenfabrik d. Giotb, G m. b. H. Niederlage bei: lDÄ/< Ebr. Arnold Nachfolger, Stevbanstrahe 42. Wilbelm Wagner, Sieinstrasse 45. [1709] lÄdler- Amtlicher welieroertchl. Dcffentlitber Wetterdienst, Giessen. WetterauSfichten in Hessen für Freitag, den 26. April 1912: Zunächst noch heiter und trocken, warm, später Trübung. VIS/ TKA R TEN m >eder be^bl^en Schriftart und Kartonsorte, ====== sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brüh?sehe Univ-Druckens. Giessener Konzert-Verein Neuntes Konzert :: :: :: Dritter Kammermusik-Abend Sonntag, (len 28. April 1912, abends 51/* Uhr im Klubsaale (Sonnenstrasse) AüSFÜHRENDE: Das Rebner-Quartett (Herren: Adolf Bebner, Walter DavisNon, Lodwig Natterer, Johannes Hegar) au« Frankfurt a. M. und Prof. G. Tran tu, an n (Klavier). PROGRAMM: 1. <: nintett in F-moli für Klavier. 2 Violinen. Viola u.Violoncell y. C6*ar Franck. 2. Streichquartett in C-dur von W. A. Unzart. 3. Quintett in B-dur op. ;> für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violoncell von G. Sganibati. \ FintrittskartPIl- Saal, vordere Reihen Estrade i nd erste Reihe Mittelgalerie LirnriUSKarien. Mk 3 _ Ga|erie un,| hintere Reihe. Estrade Mk. 2.—, Stehplatz lk. 1.7,0, Studentenkarten Mk. 1— Kl Partitur-Ausgaben Bind in der Musikahen- liai ilhm" von ERNST < "HALLIER (Rudolphs Nachfa. Telephon 671. für Studierende au' ii bei Herrn Hausvenvalter RITTER und abends an der_Kasse zu haben. --OelTnuntr deH Saale« nachmittags 4'/z L'hr. Versand nach auswärts bei A nqahe der Sticfelqrösse 5ie reinigt,bleichi und fchoni die Wäfdie Ueberall erhältlich Seifenfabrik —• Aug. Jacobi Darmftadl Diese beste aller orthopädischen Einlagen passt in jeden Stiefel und bewirkt nach wenigen Tagen den gewünschten Erfolg. IJahr Garantie für Haltbarkeit d. Metalls. Wenden Sie sich an das Schuhhaus Tßjil/i. Herbert Giessen. Markiplate - —1 Weltbekannte erstklassige Marke Solideste Konstruktion. Nur bestes Material. Präzisionsarbeit bis in alle Einzelheiten, daher spielend leichter Lauf. Friedr.Krogrnann Bahnhofstrasse 30 d«/, Fernsprecher 401 beim Stehen oder Gehen Fussschmerzen empfindet, trage Professor HOFFA’S finttolan , •* ' - - ' - . 'leb' • ‘ 1 Verwenden Sie kein Wafche mordendes modernes Wafchmittel sondern nur Pfeildreieck-Seife! A-Holterhoff Söhne 20 o .Mr» GIESSEN, Seltersweg ZUTATEN 2un Damenschneiderei: o .°-.O o O <7 Mod. Besätze, Spitzen-, Tüll- und Spachtelstoffe Knöpfe, Seiden- und Futterstoffe Bezugsquelle ersten Ranges der Wiener Tamcn-Mapcllc 1035111 5 Personen. Uz den ® Biograph Plockttrake 12 03569 Plockstrane 12 LiiimWube 20 Bahnhiifstriibc 26 Telephon 186 2 7 60160 Neuen Baue 17. 992 Kinderwagen Steiner" 5 Personen. 10 Stück 65 Pfg. Stück 69 Pfg. Zunkeier 10 aw 73 w # .0606060505060160160 \ ßaushaltungswdrdie \ In einfachen Glas-u.hochf.Kristall- Tafel-Trinkgarnituren Dessertschalen u.Tellern etc. findet man stets das Neueste im Ausstattungshaus Jul. Bach, Giessen Niederlage von Baccarat. Val St. Lambert, sowie von ersten deutschen A Hütten. als Rollwätoe behandelt wird falHdirank- fertig geliefert. Sauber gewafdien und blendend weih Ht diele Hrt Ausführung nur in meinem Betrieb möglich und deshalb konkurrenzlos. BeÜchtigung meiner grohltddtifchen Anlage ift jedem meiner werten Kunden gerne gehaftet. Bier & Beooiog’e Äopolier ist weltbekannt, billig und doch vorzüglich. Seitheriger Absatz mehr wie 4 Millionen Pakete. l-PsNd-PM 20 Psg. I/Piimd-Paktt 10 Psg. Alleinverkauf für Gieren: Alois Staudt Kolonialwaren u. Delikatessen 2 2 2 2 Theaterdrama in 3 Akten. Ein Schlager ersten Ranges. Aiißerdcm ein hervorragend. Programm Heute jeder Film ein Schlager Die role Bose Telephon 645. IHr.: KARL Olin Walltoritratze. Täglich abends 7'/. Ubr Gröhes Frei-Konzert Der Wc I setzte heute die Prüfung I nm, Ions.) fort, kam abc rüdwestafri Ter Budgetausschus Voranschlags fiir Südwe ob die Nachrichten übe frrvorkommens in I dolonialverwaltung seir i km Gutachten des Kup ries, teilte ein Zentruu I gegangenen Nachrichten | küdekum aufgestellte Bc Die i. drSitts-h/L- AMU « bi- 40 Mi Mmgen besonders behau imtenvermehrung uiu ( Jfr Ausschuß MeAu Mehrheit nicht aus beu Fr folgte den Ausfuhrunc dag gerade die gmnge tut wie gar nicht belaste iud) ohne eine besondere iührenerhöhung auskomi kebr-ausschusse^ des den tan Reichskanzler zur Feinste Süßrahm- Tafel-Butter per Pfund 145 Pfg. Telephon 568. denkbar größte Auswahl. »L- ßrschetiu w — WiltschastskliiMg. Einem geehrten Publikum von Heuchelheim und Umgebung mache ich die erg. Mitteilung, daß ich : die weltbekannte Restauration : Zum Heuchelheimer Mhlchen am Samstag, den 27. April wieder eröffnen werde, und werde stets bemüht sein, für gute Speisen und Getränke sorge zu tragen. Zum Ausschank kommen Helle und dunkle Biere, reine Weine und bitte um gütige Unterstützung meines Unternehmens. 03545 ÄmÄ Frei-Konzert Hochachtungsvoll Johann Hörtcrmann ^vampiwalctianltaltLdslwelh?. 2 Stehen • Krofdorfer Strafe 12 2 Uelephon 487 29 Celephon 487 | Abschlag! Frische grotze H Sieb (Eier I Zur Eröffnung der Sommer-Saison! Stein’s Garten Gießen Sonntag. 28. April 1912: Militärkonzert ausgeführt von der Kapelle d. Kaiser-Wilhelm-Regiments Nr. 116, unt. persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löber. Anfang 4'/« Thr. 3085 Eintritt 45 Pfg. richtig sei. Es liege kn Berechnungen des ( fort omni en erheb fie Berechnungen der »mptet, auf die Bahn aus eine Bahn bis in der Staatssekretär setzung^vorliege. Das E tigm Schätzungen auf vM Ausschutz würd' pochte auch in Lüdwe b" 3at)l der Bear J1 '-laatsietretär gab der L jungen werde, im j nach Südwe l^nren zu können. Ti I1 der Beamten I .^'prache eineEnW I Ticnfrpd i>erabminderung der 9 un? durchführbar qeJ ßf»- «C iS? f’0IÄoitaem Iah Lüde ^den Beurksa^stn ^Altnisse Kampf t &tben°in,Vnbcn 6elien) Z-W- Norer schule., tJco( I J Alleinverkauf der Brennabor-Kinderwagen. 12897 Fein lackierter Holztafelwagen mit Gummirttdcrn und - ■■ PorxellangrifT -- /. von Mk. 32__ an BREHNABOa Ferner: englische Liege-Wagen mit Verdeck und Ledertuchausschlag von Mk. 15.— an Klapp - FaWlifcta mit Gummirildern v. M. 12.50 an Klappfahrwt Uh leben vollständig mit einem Druck zusammenlegbar v. M. 26.25 an 8REHNA8M A. Kilbinger, Seltersweg 79 Sie Schuhe haltbar . Schi Gummiwaren-Industrie Continental kennen wir ein gehen.