162. Jahrgang Zweites Blatt M. 277 Erscheint ISolich mit Ausnahme deS bonntagS. Erfahrung. Mt Nur die Mtc der Küche wagte neuen Bewerberinnen erklären. N »»*• fd)Ied)t heroisd Aber es gibt hier keine Weißen Id) möchte meinen Namen können meine Adresse jeder ift, im Hinblick aus eine Ehe Ter Staatskommissar von 6 ß er Ihr se" n. 8., 18- 1a ^raiicii»#cui(kton. Frauen im Baltantrieg. Von Paula Messer-Platz., Gießen. Missouri l-at die Berichte über diese Brautnot auf den Philippinen der Seffentlichkeit übergeben, damit junge heiratslustige Tarnen, die sich daheim vielleicht schwer um ihr Leben plagen müssen, wenigstens davon erfahren, das; gegenwärtig auf den Philippinen die beste Gelegenheit ist, mühelos unb bequem unter die Haube zu kommen. Apfelkuchen. Also einfache, bürgerliche Sprisesolge: aber gerade das war ein teuflid.es Raffinement der Examinatoren. Tenn jede Möglichkeit, mittelmäßige Kochkunst hinter pikanten Tunken zu verschleiern, war geraubt. Tas Ergebnis der Prüfung zeigt die Strenge der Herren, deren Gaumen zu entscheiden l-attc: von den 12 Eierkuchen wurden 6 gelassen als „eßbar" bezeichnet, eines hielt das Prädikat „ziemlich gut" und eines die Note „vor- trcn'lid;". Die kultinarischen Bemühungen der anderen ivurden nid;t in Worten gewürdigt, aber die verzerrteir Gefichtsmuskcln der Herren, die den Eierkuchen kosteten, sprachen eine mehr als beredte Sprache. Ti? beibat besten Prüslinge erhielten dann den Auftrag, nun noch ein Essen nad; eigenem Ermessen herzustellen, denn der Minister suchte eine Kopf Professorin, die nicht nur kochen kann, sondern auch kulinarische Phantasie besitzt. Wie lange die Siegerin der Hochschule von Grrgnon erhalten bleibt, ist eine andere Frage: denn von überall kommen an sie jetzt Engagementsgesuche. „die in Staatsdiensten stehen und < bis 10 000 Mark im Jahre beziehen. Frauen, die unverheiratet wären. nid)t veröffentlicht sehen, aber sie jungen Tarne mitteilen, die geneigt • nut mir in Briefwechsel zu treten." Samstag, 23. November 19(2 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universität» • Buch- und Kleindruckerei. R. Lange, Gießen. Vf, iut 3er Das Urteil gegen den russischen Hauptmann K o st e w i t; d) ans Petersburg hat Redffskraft erlangt Arbeiter bewegnng. Glauchau, 22. Nov. Ueber die hiesige Firma Firn- krank) u. Eo. wurde wegen Differenzen über bic lieber- stundenlohnzahlung durch den Deutschen Textilarbeiterverband die Sperre verhängt. Daraufhin beschloß der Verband der sächsisch-thüringischen Färbereien, am Dienstag f ä m t l i ch c B c t r i e b c z u s ch l i c - ß e n, wem; nicht bis Montag bic Sperre aufgehoben ist und bic Ausständigen die Arbeit wieder -ausgenommen haben. _________ Punkt * .11 Uhr erhielten alle Kandidatinnen: einen versiegelten Umschlag mit der Liste der Gerichte, die Punkt 12 serviert werden sollten. Keine seltsamen Leckerbissen, nein, entsetzlich anfache Essen. Zum Beispiel: Eierkuchen, ein Kotelett und Schokoladeauflauf: oder Austerntunte, frikassiertes Huhn und Aus Stadt und Land. Gießen, 23. Äkovember 1912. L. U. LandesUniversität. Pfarrer K. Leydhecker in Frankfurt a. M. hat als Zustistung zu der im Jahre 1907 errichteten Stiftung von 3000 M für die Universitäts-Bibliothek weitere 2000 Mk. gestiftet mit der Bestimmung, daß die Zinsen dieses Betrags zur Beschaffung von literarischen und wissenschaftlichen Erscheinungen auf dem Gebiet der inneren und äußeren Mission verwendet werden sollen. ** Kun st verein. Tic seither ausgestellten Sammlungen von £. Fung-Stuttgart, H. Rettig-München, M. Melzer-Paris und bic Plastiken des Bildhauers I. Köddlng bleioen nur noch morgen Sonntag und am Montag ausgestellt. Ta Die Ausstellung recht viel Schönes zeigt, lüirb es wohl nicht ausgeschlossen sein, baß an ben beiden Ausstellungstagen noch manches Bild burd) Verkauf in hiesigen Privatbesitz übergeht. Ferner sei darauf bin- gcwiesen, baß neu cintretenbc Mitgliebcr des Kuustver^us Ausland. Eine Freundsd)aftsversid)erung a«8 Eng land Tie „Oietzener $amilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Sich. ..' zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftltchen Seit- fragen** erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Redaktion. Ervedition und Druckerei: Sdml- straße 7. Ervedition und Verlag: 51. Redaknon:^sA112. Tel.-Adr.:AnzeigeriLießen. Direkt: Hermann Wer , . k 91 mngarischc Botsdiafter Graf v. Szögtieny-Marlen, bic Herren der Botschaft und Polizeipräsident v. Jagolv Eine Kompagnie des Kaiser Franz-Garbe-Regiments Nr. 2 crwies die militärischen Ehren; sic war mit Fahne und Musik aufmarschiert Tie direkten Vorgesetzten waren bis zum kommandierendeu General v. Löwenfeld anwesend. Ter Kaiser trug österreichische Gencraluniform, der Erzherzog die Uniform seines Ulanenregiments. Tic Begrüßung war überaus herzlich. Nad) dem Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie geleitete der Kaiser seinen Gast iin Automobil nach dem Königlichen Schloß, wo dieser die polnischen Kammern bewohnt Unterwegs wurde der Kaiser und sein Gast Herzlid) begrüßt. Um 12 Uhr fand zu Ehren des Erzherzogs Franz Ferdinand F r ü h st ü ck s t a f e l bei den Majestäten int Königlichen Schlosse statt. Nach der Tafel erfolgte die Abreise des Kaisers und des Erzherzogs zur Hofjagd in den Saupark Springe. Hannover, 22. Nov. Der kaiserlicl)e Hofzug, der den Kaiser und seine Jagbgästc nach Springe brachte, iraf um 7 Uhr Minuten an der mit Fahnen in bent- fchen und österreichischen Farben reichgefchrnückten Haltestelle in der Kaiser-Allee ein, wo Automobile zum Ab holcu bereit standen. Der Kaiser in Jagduniform fuhr mit dein Erzherzog Franz Ferdinand, von den übrigen Automobilen gefolgt, nach dem Jagdschloß im Saupark, wo um 73/4 Uhr Abendtafel ftattfinbet. Tie „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt tu der Ankunft des Erzherzogs Franz Ferdinand: Wir heißen rn-n erlauchten Gast herzlich willkommen und begrüßen den Bc such umsomehr, als unter den gegenwärtigen Umständen ein v e r " Ö n 11 d) c r Gedankenaustausch zwischen dem Erzherzog und Seiner Majestät dem Kaiser von besonderem W er tq i)t und nur gute Früchte tragen kann. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Berlin: xxrc öfter reichische Generalstabschef von Schemua traf freute frier ein, konfcricrte mit dem deutschen Generalstabschei v. M 0 l t k c längere Zeit und fuhr barat wieder,'nach Mien zurück. Die Wiener Blätter Beziehungen? Wien, 23. Nov. In unterrickffeten Kreisen wird die : Vers chlechterungdcrrussifd)-österreichischen Beziehungen bestätigt. Von Wien ist geftcrn an die russische Regierung eine Anfrage gerichtet worden wegen der dort stattfiud'nden Truppenverschieb u n g c n. Dies wuroe von Petersburg mit m n e - ren Gründen erklärt Die Verschlechterung der Beziehungen wurzelt in den rnrn ä n isd)en Forderungen, gegen die Bulgarien von Rußland gestützt wird. Andererseits bemüht fick) Rußland, Rumänien von der Seite Oesterreich-Ungarns abzubringen und so das europäische Gleichgewicht zu verändern. . In Wien herrscht große Erregung infolge ber Einberufung v 0 u Reservisten de s Wi e ii er Armeekorps. Tie Zeitungen wurden mit Anfragen bestürmt, ob der Krieg bereits erklärt sei. Von Eingeweihter Seite wird erklärt, es handle sich vorläufig nur um die Erhöhung der Kopfstärke einzelner Truppen- teile als Vorbereitung für eine Mobilisierung. Diese Verstärkung ist cingctretcn bei den drei galizischen Armeekorps in Krakau, Pryemysl und Lemberg. Tiefe Aktion richtet sich gegen bic M 0 - b i l i s i e r u n g R u ß l a n b. Bezüglich bes Wiener Armee- l'orps ist es noch unbeftimmt, ob einzelne feiner Teile bic Bestimmung nach Süben erhalten, ober ob bas ganze Korps nach Galizien geht. Die Armeekorps m Temes- üarunb Agram werben ebenfalls aus erhöhten Mann- .chaftsstanb gebracht. Bei ben Armeekorps in Sera- i e w 0 unb Ragusa ift bic Verstärkung wahrscheinlich schon Nirchgcführt. In Bosnien wurden bie Tclegraphen- Trains- unb Artillericformationen auf erhöhten Mann- schaftsstanb gebracht. Tie in b er H e i ui a t befinb- lichen Kriegsschiffe erhielten Orber, sich bereitzustellen. Für bic nächsten Tage wirb eine Erklärung ber Regierung über bie militärische Lage erwartet. Die „Morgenpost meldet aus Wien: Rußlanb soll 4 0 0000 Mann über ben normalen Friebe n s b c st a n b an ber deutsch-österreichischen Grenzt ko nzen trrert haben. In hiesigen biplo- malischen Kreisen glaubt man, baß trotz allem trwgerffchc Verwickelungen sick) werden vermeiden lassen unb baß Ser- ü’M y al*’ ohne Feder, ei”, - igbar, bietet die größte & arantie jeden Bruch zuniri tieradehalter, Gonim jllnng wird extra nach 5h- Aus London wird uns berichtet: Ans der diesjährigen Tagung des liberalen Landesverbandes, bic am Donnerstag in Nottingham staltsand, sprack) ber < or- sinende des Verbandes, Sir John Brunner, über die deutsch-englischen Beziehungen. Frankrcidi, sagte er, ist geographisch inner narbitcr Nachbar, aber nach der Rasse, Intelligenz und moralnd; stehl uns -i-nitidp lanb viel näher als Frankreich. Tic Temschen seien ein kräftiges, männliches Volk wie bic Engländer. Er wünsche, datz die beiden Nationen zusammengclren. Politisd, sei das groiffc Ziel Tcntschlaiids, die oncnc Tür für den Handel auf‘ber ganzen Well Tas sei aud) die britische Politik. Weshalb aber sollen bic beiden Nationen nid.t von Herzen zusammenarbeiten tonnen ? Indessen wisse die ganz: Welt, das; die britiid.e und die deutsche stlotte einander in der Nordsee beobachten, jede darauf bedacht, £cn Handel der anberen Nation im Kriegsfälle zu _ vernichten, xer einzige Teil der öffentlichen Meinung, der diesen ^Ireit unter■- halte, sei bic „Panzerplalten-Pressc" .Heiterkeit). Alle verstau digen Kaufleute unb Rheder und alle intelligenten Arbeiter in Eng- land und Teutsdftand wüßten, daß ein Krieg zwilchen England und Tcutschland Verwüstung oder vielmehr Ruin, Arbeitslos,g- teit und Veraruiung im fürchterlichsten Maße bedeuten wurde. Tie Jingos trösteten sich damit, indem sie sagten, daß der kommerzielle Ruin von London, Hüll, Nmwaitl'. Aberdeen durch den kommerziellen Ruin von Hamburg, Bremen unb Berlin ausgeglichen werde. Tas sei kein Trost Benally Wirtschaft- lich.es Gedeiheii in England könne schwerlich neben einer schlechten Lage in Tcutsckland bestehen und iidierhd) könne cs nicht zugleid) mit der Vernichtung des Nordscctzanals bestehen. Ter Redner befürwortete a l s einen Schritt J u besseren B c - Siebungen zu Deutsch and, die Sicherung der Handels- marine d 0 r dem Zecbeuterccht Kranlensd wester.' . k m . Einzigartig für eine Frau ist das Amt, das Miß Marie Edith Durham auf den Kriegsschauplatz führte. Sie ist die erste ^rau, bic von einer angesehenen Zeitung — der ,,-iaih) Ehro- uicle" — als Kriegsberidfterstatterin gewonnen wordcil ist. Lie schreibt unter anderem: „Wir find alle in Anspruch genommen. Es gibt Verwundete zu transportieren und zu p legen. Taufenoe find zu ernähren. Wie in alten Zeiten tragen and) jetzt noch die Frauen iIrren Männern Nahrung zu, glcidjgültig gegen die Kugeln der Feinde. Gestern feuerten die Türlen auf z:on grauen, glüdlidicrwcifc ohne ske zu treffen. Tie Frauen gingen 'aber triotz- dem vorwärts und brachten den Männern das Nötigste, -tie grauen so gut wie die Männer, alles ist hier für den Freiheits- Irieg Wem ein Regiment ausrückt, vergießt keine einzige Frau eine Träne. Alle sind (Kreit zu arbeiten, Brot m bereiten, Pack- pferde zu führen und Wasser in bi? Feuerlinie zu tragen." Tast Miß Durham selbst hinter diesem Mut unb Etscr nicht zurüchstcht, geht aus einem Bericht über sic hervor„In ber Zeit, d!C ihr als Kricgsberichierstattcrin übrig bleibt, ilt ihre ein zige Erholung, schmu' igc türkische Hospitäler mit eigener Hand zu säubern. Sie pflegt bic Kranken und ist überall zu nnben, um nad) dem rechten zu sehen, das ist geradezu charakteristisch für sie." . . . . . , Man sicht, wie wenig aud) diese TortgcKßnttcnite «yrau dem Zerrbild entweicht, das z. B. Gras Reventlow ausmalte, als er in Berlin auf der Hauptversammlung des „Bundes zur Be- rämphmg der Frauencman.zipation" von deren Bcstrebimgen er- fiärte: „Das heißt nichts anderes, als die Dchrlosmachung der kämpfenden Männer, b. h. dem eigenen Volk in den Rücken fallen und sich auf die Seite des Feindes begeben." * , — BrautnotaufbenPhilippinen. 2luf den Philippinen herrscht eine schlimme Not an Frauen. Auf ben Inseln ist nne große Anzahl von jungen Beamten angeftcllt, die über ein stattliches Einkommen verfügen, gern einen eigenen Hausstand begründen würden, aber vergeblich nach weißen Frauen ausfchauen, beim in den Philip pinnen gibt es heute kaum eine unverheiratet- weibliche Bevölkerung. Ti? einzigen we.ßen Frauen des Landes sind die Gattinneii von Beamten unb Cf filieren. In ihrer Not Laben fid) eine Reih? von Herren, die natürlich ihre Namen verschwiegen sehen wollen, an ben Staatskommissar von Missouri Tr. Eutler gewandt und ihn gefragt, ob es fein Mittel gebe, um junge Tarnen zur Hebers:edelung nach den Philippinen zu bewegen. „Hier leben wenigstens 5000 junge Männer," so heißt es m diesem Notschrei der ehelusttgen amerikanischen Filippinos, Geölter von nicht unter 8 Aller Augen sind gegenwärtig auf den Balkan gerichtet. Gewaltige Volts massen sind dort in Bewegung geraten: man weiß, es geschehen graf e Tinge dort unten, man hört von tagelangen Schlachten Tausend Zukunstsmöglichkcitcn und ZukunttSnol laudnu auf, tausend Gegenwartemöglichkeiten und Note schieben sich darüber Ja ber Krieg! In lauten, raschen stunden steht mau in ihm nur Heldenmut, Cm ersinn, Kampsesfreude unb Ku hm, viel Ruhm: in ben füllen Stund eit aber steht das Leid aut, bas unbegrenzte, ries ngroße Leid, das Alt unb Jung, Reich und Arm, Manu und Weid zu crbulben haben. Ta hör' ich sagen: „Mann unb Weib? Todt nur ber Manu! Gr zieht hinaus, er trotzt ben Selben, er tragt Die Wunbeu, er stirbt ben Heldentod." Wer aber jene.hnllen ctunbm kennt unb gelernt lat, sich in anberc Seelen zu versenken, der weiß: zusehen müssen, abwarten — wahrlich, es ist um nichts lLlrf So heißt es z. B. in der „Tailn Ehronicle" von den serbischen Frauen: „Gebet ist bi? einzige Wanc, bie tfrnen gc- laffcn ift. Eine Menge von ihnen stellte ,id) als Frctwtllige bei der Milffärbehörbe, aber sie wurden mdM angenommen und w kehrten sie Leim zu dein noch größeren Heroismus des 'N len Abwartens. Diese serbischen fStaucn sind Hcldtnnat. Man uefrt keine Szene, fein Weinen, fernen Protest, wenn ihre An^ehortgen uir Front vprrü len. „Gott segne dich und viel G^uck, mein Kind. So nimmt eine Mutter Abschied von ihrem Lohn. Unb doch weiß sie, daß sie ihn tvohl mc wieder sehen wird, oder viel- leidit nur verwundet oder sterbend " . Maior G H. Richardson erzählt in den „Limes von dem Anteil, ben bic montenegrinischen Frauen am »nefle netaten: ,rtd) sah eine junge, schwer verwundete Fran im ^'vi al zu Cetinjc. Ein W irte? sag e mir, bar, N? bürd' Schrapnelle g >r \ ci worden sei, als sic ihrem Mann Munttwn Tic Tapferkeit der montenegrmischcn tyraueu ut beispiellos, ^icie sind zur Front gegangen und tragen Munition zu, sie fodxii unb waschen Tic Montenegriner haben feine Abteilu.ig mr die Armceverpflegnug, ba die X^amicr erklären, bic etnzige PNickt des Soldaten sei kämpfen. -Hier -Transport wirb durdi »trauen besorgt unb man schätzt, daß etwa 5000 bei der Front ftehen. Aber selbst diese schweren Timste genügen manchen grauen nicht Sy berichtete ein verwundeter <5crbe die ruhruibc G«. schichte einer serbischen Johanna d'Arc, eines 'chonen Belgrader Mädchens aus guter Familie, Lovhie Aovanoritsch mit .ramen. Begeistert v.»-i Vaterlandsliebe, verkleidete sie nd; in Mannertracht unb vereinigte fick', mit einem -^ruyp ürrruudligcr. . " 1 z>,. Ubr [todim.itl1?0? - Qart u s'1, llbr• JSfeiS •*;S «»•'S 6Sit=C»vert' i*1 L , J ^ERVORSTr Ebel ! qV Carte * Konzen r Kapelle des Inf..RP?i . • -----Entrees ’errasse ■einen und son- iften stelle den Steten Saa und empfehle :: Beine Wein t gute Küche ‘-ck Wwo. - oicn nachgeben wirb. Ter Berliner „Lokalanz " melbet aus Petersburg: Aus informierter biplomatischer Quelle wirb mitgelcilt, mß ber ofterreichisch-serbische Konflikt an Schärfe ver- . 0 r e n habe.________ Pciifidic# Zlcicb. Jic Einbringung ciiics Luftflottengesetzes im Reichstag. Tic „Tägliche Rundschau' meldet aus Berlin: Tic großen Parteien des Reichstages beabsichtigen einen gemeinsamen Antrag betreffend eines Luftflottengefetzes ustern anwesend in GlellcB . 2—5 Uhr im Hotel Kobel. ?r Wn U ' dlMk. Jahresbeitrags ic wird vom Vereinöd!7' wan in den nächsten Jeder Quittung wirb ra icifteiünt. Vettere Betkm ,oUe man gleich bcunW nehmen. Nach lffönnun«!- ) dieselben nur notu \va <• eise von Mk. 1-,-u beMr rten können nur lurdier-. üieder der engeren 00^,- werdett und Md nicht lenuüunn dieser Wn,' Mu« niw den, Lerem n- ches aerichthch verfolnt L Lereinsdiener ober c- Müusburg 1L enolgen. nber 1912. Der Vor»lttenje^ besprechen bie Reise bes Erzherzogs Franz Ferbinanb nad) Berlin. Tas „Fr cm b c n b l a 11" führt aus: Tic aufrichtige und treue Freundschaft, welche die beiden Kaisersamilieu eint, steht in glüdlidyer Harmonie mit dem F r c n u d s ch a f t s b u u d c, den K a i s e r W i l h e l m und E r z Herzog Franz Ferdinand miteinander geschlossen und steh in vollster Ucbcrcinftinimung mit der starken, bewährten Allian der beiden Staaten. Dieses feste Bündnis, das von den Herr fchern, ihren Familien wie von den Völkern der beiden Reiche nicht nur als politische Notwendigkeit, sondern auch als Her zens sacke empfunden luirb, macht cs begreiflich, daß alle G. tegenheiteu, wo dieses Verhältnis des gegenseitigen Vertrauen zum Ausdruck kommt, beiderseits mit Freude und Genugtuun begrüßt werden. Wenn Kaiser Wilhelm in dem gcmmncnbi Zauber seiner Persönlichkeit seinem cdaudjteit Gaste einen ginn einen Empfang lercitet, erfennt darin die Bevölkerung ein? neu Bestätigung und Bekräftigung des bereits zur Trabi turn gewordenen Verhältnisses gegenseitiger uncridnltlcrlid.cr Frenndsdiaft, welche längst als eine der unverrückbaren Leitlinien in.be m System der europäisdien Politik und in dem oifcnt- lichen Bewußtsein fcftgclcgt ist, einer Fieuudnlmil, die ihre Kr.nt rinzubringen. Begeistert, ms-.i — D a s Staarseramen der K 0 ck, p r 0 f e s s 0 r e n. In der Küche des französischen Ackerbauministeriums ist in diesen Tagen eine eigenartige Staatsprüfung abgehalten worden: cs l aiibcltc sich um die Neubcfetzung eines Lehrerpoftcns in der von ber französischen Regierung in Grigiwn errichteten Hodnckmle für „Kochkunst und HauSwirtsd'aft". xct Miniiter M. P a ms bestand daraus, daß die Kandidatinnen für diesen Poften nicht nur eine mündliche, sondern vor allem aud) eine praktische Prüfung ablcgcn müssen. Tic Angst der französischen Kochkünstlerinnen scheint nickt gering gewesen zu sein, beim alles in allem meldeten sich nur 12 Kandidatinnen zum Examen, was den Figaro zu der sd-mcrzlich-patl'^lischen Frage veranlaßt: „Ist der hiitornckc 1 Ruhm unserer )tüd>: geschwunden'? Was sollen unsere Kinder np unuuiiuyt-ü Ihr Ge- dereinst essen?" 3aon vor drei Monaten wurde eine ähn rchc unenthedt bis nach der Schladft, in welcher sie mit Prüfung abgehalten, bei der alle Kandidatinnen aus na hmS los t Mut kämpfte. „Wir vermuteten, daß sie eine Frau' durchs ielen: unb badurch mag ftch bie beicheidene Zahl ber fftr 1913 schon von setzt oB freien Besuch für sich und ihre Angehörigen in bei Ausstellung haben Bon Dienstag ab bleibt die Ausstellung wegen vollständigen Wechsels der Gemälde vier Tage geschlossen. ** Der Mitteldeutsche Sänaerverband hält 'nächsten Montag, 25. Nov, nachmittags 3V? Uhr, im Gesangsaal der .Höheren Mädchenschule hier einen Dirigentenlag ab. Gesanglehrer Geller wird dabei einen Vortrag über „Praktische Winke aus der Aussprache- und Tonbil drtngslehre" halten. Außerdem sollen u. a. vorbereitende Besprechungen über das nächstjährige Berbandssest finden, das als patriotische Erinnerunasseier geplant ist und voraussichtlich in Butzbach stattsindcn wird. ** Alldeutscher Verband. Tie brennendste Tagesfrage für Deutschland ist zurzeit die Neugestaltung unseres Verhältnisses zur Türkei und den B a l k a n st aalen, bie uns durch den Ballankrieg ausgenötigt wird. Die hiesige Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes wird daher ihre Wintertätigkeit mit einem össentlichen, am nächsten Donnerstag in Steins Garten stattsindenden Vortragsabend eröffnen, in dem Herr Tr. A. Ritter aus Mainz über den genannten Gegenstand sprechen wird. ** Hessischer Gauverband gegen den Alkoho- lismus. Tie Versammlung am Freitag abend, die sehr gut besucht war, wurde von Oberlehrer Dr. Klein mit Worten des Tankes eröffnet, da die Stadtverordneten den erbetenen Zuschuß zur Ausstellung gegen den Alkoholismus, die auch vom nächsten Sonntag den gairzen Tag geöffnet ist, nunmehr bewilligt haben. Universitätsprosesior Tr. Messer behandelte sodann das L Heina: Alkohol ii n d S o z i a l - E t h i k. „ Er zeigte, daß aus Grund der Ergebnisse der medizinischen Wissenschast der Alkohol großen Schaden anrichtc und daß man ohne Uebertrcibung sagen mülse, daß unser Volk am Alkoholismus schwer erkrankt sei. Ter Redner wies an Hand verschiedener Belege nach, daß der Alkohol ein erhöhtes Kraslbewußlsem schasse, das aber alsbald eine Erschlassung der höheren Gefühle und der Leistungsfähigkeit zur Folge habe, die den Menschen zur Ausführung feinster Leistungen in gewissen Berufen, die zugleich meist Gefahr für andere in sich bergen (Chauffeur, Lokomotivführer, Steuermann, Artillerist usw.), unmöglich mache. Es gelang dem Redner, den weitverbreiteten Glauben an die moralische Ueberlegenheit des mäßigen Trinkers gegenüber dem Totalabstinenten zu zerstören. Tas alte Sitten- gesetz: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, sei zu beachten, zumal beim Alkoholgenuß keine Pflicht zum Haitdeln bestehe; der Hohn und Spott, den der Abstinent in der trinkenden Gesellschaft zu erleiden habe, den Vcrführungskünsten zu trotzen u. a. m. sind dies nicht Beweise höherer ^Selbstbeherrschung? Ter Redner verbreitete sich, nachdem er den Kampf gegen die Trinkunsitte dar- gestellt hatte, über die ErsÄlgc der Abstinenten in Amerika, schilderte ausführlich die Bemühungen der Alkoholinteressenten und verwies aus deren Fälschungen, die er durch Mitteilung verschiedener Belege nachwies. Ter Alkohol sei ein giftiges Nahrungsmittel; er erzeuge Energie und Wärme im Körper, aber er habe die Folgen, wie Pulver, das auch Wärme entwickele, wenn cs zum Heizen eines Ofens verwendet werde. Nachdem der Redner auf die Schlagwörter der Alkoholinteressenten von der Kulturmission des Bieres, die irreführenden Plakate, die Aeußerunyen von Gelehrten eingegangen war, schilderte er die ethischen Erfolge der Nüchternheitsbewegung, die Bemühungen um Einführung des Pol lardshstcms und des Gemeindebestimmungsrechts in Deutschland und schloß seine mit großem Beifall ausgenommenen Ausführungen nut der Ansicht, daß cs eine Pflicht der Gemeinschaft |ci, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln in den Kampf ein- zutrcten. Mäßigkeit sei ein zu dehnbarer Begriff, daher volkserzieherisch nicht zu verwerten; die Bestrebungen des Mäßigkeits- Vereins leisten nicht zu unterschätzenden Vorarbeit. Der Redner richtet daher die Aufforderung auch an alle, die nicht abstinent sind, daß man sich über eine ernste Frage, wie die Alkoholfrage, nicht lustig machen dürfe. Landkreis Gießen. — Wies eck, 22. Nov. Nächsten Montag abend veranstaltet der hiesige Kriegerverein bei Wirt Adam Ziegler zu Ehren von Groß Herzogs Geburtstag eine Feier. Im Mittelpunkt steht ein zeitgemäßer Vortrag, zu dem auch Nichtmitglieder Zutritt haben. --Watzenborn, 22. Nov. Am nächsten Montag, den 25. d. Mts., feiert der Kriegerverein Watzenborn-Steinberg mit seinen Familienangehörigen den Geburtstag des Großherzogs inr/Saale des Gastwirts Faber, wobei die Kapelle Harnisch konzertiert. O Lich, 22. Nov. Zur Wahrung ihrer Interessen haben die hiesigen Metzger sich zu einem Metzger-Verein zusammengeschlossen. n. Ettingshausen, 21. Nov. Gestern fand hier in der Kirche ein gut besuchter Lichtbildervortrag statt, der von beni Entstehen und der Ausbreitung des Evangelischen Lebens in Rumänien, der Türkei, Serbien und Bulgarien erzählte. n. H a t t e n r o d , 21. Nov. heute abend fand im Saale des Gastwirts Rock ein sehr zahlreich besuchter Familien- abend des Evangelischen Bundes statt. Stiftspfarrer Freytag-Lich erörterte die Notwendigkeit und Bedeutung des Evangelischen Bundes. Die Antwort auf seine überzeugenden Ausführungen Ivar der Beitritt zahlreicher neuer Mitglieder. Ein Lichtbildervortrag zeigte uns dann Land und Leute in den Balkanstaaten sowie die Entstehung und Ausbreitung evangelischen Lebens in diesen Gegenden. f. Grünberg, 22. Nov. Wer von hier nach Gießen oder Londorf fahren will, muß sich durch eine Unterführung auf den jenseitigen Bahnsteig begeben. Dieser ist hoch gelegen, ohne Schutz, und die Reisenden sind dem Wind aus allen Richtungen ausgesetzt. Selbst im ©* -mmer sieht man die Reisenden mit hochgestellten Rockkragen fröstelnd umhergehen. Wie viele haben fitff)) schon Krankheiten geholt. Auch die vielen Kranken, die in Gießen heilunng fudjcn? Viele suchen Schutz in der Unterführung, da kann es-aber leicht vortoinmen, daß man den Zug verpaßt. Mit einer Glasschutzhalle wäre diesen Unannehmlichkeiten abgeholfen. — Hungen, 23. Nov. Gestern feierten Herr Christian Funk und Frau ihre silberne Hochzeit und am 1. Dezember begehen Herr Salomon Kahn und Frau in guter Gesundheit das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Kreis Friedberg. 8 Bad-Nauheim, 22. Nov Der erste Theaterabend des B i l d u n g s v e r c i n s fand heute abend im Sprudel-Hotel statt Tas Rhein-Mainische Verbandstea- ter spielte bei guter Besetzung mit schönem Erfolg „In der Schule des Lebens" von E. Raupach. Das Schauspiel erntete reichen Beifall. Starkenburg und Rhcinheffcn. in. Offenbach a. M., 22. Nov. Tie Einweih ung d e SN e u b a u e s der Technischen L e h r a n st a l t e n am ^chloßylatz wird im Januar erfolgen. Ter Feier wird der Großherzog beiwohnen Gleichzeitig wird die Feier des achtzigjährigen Bestehens der Schule begangen. T en Grundstein zu den Technischen Lehranstalten legte 1832 Geometer F i n k mit der von ihm begründeten Handwerlerschnle 18-1B erfolgte die Uebcrnahme der Schule durch den Offenbacher Gewerbeverein, 1877 wurde sie mit der 1865 gegründeten Kunstindustrieschule unter der Bezeichnung „Bereinigte Kunstindustrie- Lnd Handwerker- schule" vereinigt und im gleichen Jahre ging sie in den Besitz der Stadt über. 18&"> wurde das bisherige Schulhaus am Mathildenplatz bezogen und 19G2 der Name der Schule in „Technische Lehranstalten zu Offen- b a ch" umgeändert. Kirchliche Nachrichten. Evangelische wcincmoe. Sonntag, den 2t. November, 2b. nach Trinitatis Totenfest. Gottesbienit. In 6er 5ta6tkirche. Vormittags 9X Ubt: Pfarrer D. Schlosser. VertnnchttfS. • Was kosten d i e Könige? l ie gekrönten Häupter, die ersten Tienei des Staates mm Friedrichs des Großen schönes "sor. zu gebrauchen, .arbeiten" wie man weiß, nicht ganz um- jonst Verglei tu man ihre persönliche Zwilliüe mit der Einwohner zahl, so ergibt sich gleichwohl, daß das .Staatsgehalf der vcrricher die Bür. er nur minimal belastet Ten stärkuen Beitrug z.iblen die Belgier und die Griechen, nämlich aanze 40 Pfennig pro ^nhr und pro Kops der Bevölkerung. ES sol.ien Oesterreich-llngarn und Ztalien mit 36 i eziv. 35 'Ucmiio, Schweden und Rorwenen nrii ,e 32, Rußland und das Teulsche Reich mit 2i bezw. 25 Pfennig, r er Präsident der Bereinigten Staaten erhält nur 17 Pieunig. und Präsident Fallisres, dem die Franzosen seine etwas übertriebene Sparsamkeit bisweilen zum Vonvuri machen, aar nur 8 Pfennig. Ten „ JJiimmolrrforD* aber erreicht der schweftexische Bundespräsident, der von dem Volke der Zöger und Hirten gar nur einen halben Piennig persönlicher Entschadiguiig verlangt. Rian steht: die Schweiz ist immer noch der am stärksten demokratische Staat der Welt. — Ein Schlauberger. Von einem, der sich zu helfen wußte, wird in der „Täglichen Rundsck?au" folgende Schnurre erzählt: In einen Scl>lach;crladen in Lcipzig-Volkmarsdors trat dieser Tage ein Heiner Bäckerjunge, suckle in allen TasckMN nach einem Groschen und verlangte ein Stück Wurst, indem er sanft ermunternd hinzufügtc: „For'n Kranken iebrigcns, bcitmv>ad)en messen Se man gut". Aber die „Mcestersch" lehnte ab, für einen Groschen Wurst zu verkaufen. Nicht mal für eine Leiche mürbe sie das tun, geschweige denn für einen Kranken. Der Bäckerjunge suchte von neuem, sand itod) einen zweiten Groschen und forderte nun /jor’n Zwanziger" Läberwurscht. Die Meisterin schnitt ein Stück ab. Als sie es in Pergament einwickeln wollte, sagte der Junge: „Nu mack-en 5c recht hibsch zioee Bortionen da- dervon, und wickeln Se mersch in zwcc Babiere." Tie Meisterin tat ihm den Gefallen, der Junge aber nahm mir ein Stück vom Ladentisch, zugleich auch den zweiten Groschen und eilte zur Bür hinaus, indem er sagte: „Nu fähn Se, nirmnn gäben Se ntcr nid) bireftemang sor ecn.m Groschen Läberwursckst?" kf. Der Telephon Helm der Flieger. Der Flieger kann sich mit feinem Fluggäste mit Hilfe gewöhnlicher Sprache nicht verständigen, da das Geräusch des Motors jedes Wort unverständlich macht, und für die beiden Insassen der Flugmaschine bleibt daher, obwohl sie dicht beieinander sitzen, keine andere Möglichkeit der Unterhaltung als durch das Telephon. Ein französischer Erfinder hat nun jüngst eine Verbindung von Telephon und Sichcrheitshelm angegeben, die die Billigung des französischen Kriegsministeriums gefunden hat. Der Helm der Flieger hat die Hörer am Ohr und die Sprechöfsnung unmittelbar vor dem Munde. Tie Verbindung ist jedoch nicht dauernd, andern wird durch Stöpselkontakte beliebig hergestellt ober unterbrochen. Nach dem Landen brauchen sich die Flieger nicht weiter um den Apparat zu bekümmern, denn wenn sie aufstehen, ziehen ie den Stöpsel aus brr Anschlußdose mit heraus. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche fur die Tionbäu8qeincinbe. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Siehe IobanneSkircbc. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Zligend der Mattbäusgemeinde. Vortrag von Professor D. QJunfet über den Propheten Ieremia Montag, den 25. November, vormittags 10 Uhr, in der Stadt- firdic vereinigter Zivil- und Militargoitesdienst zur Feier des Geburtstages er. Königlichen Hoheit des cmoßheizogs. Piarrer B e ch t o l s h e i m e r. Dienstag, den 26. November, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus, laal: Francnnnsstonsveiein. Mittwoch, den 27. '.houember, abends 8 Uhr: Vereinignng der konstrmieiten weiblichen Jugend der Marknsgeinen-.de. Tonnerclan, den 25. November, abends 8 Uhr, im Matthäus- saal: B i b e l fl u n ö e lApmielgeswtchte. Pfarrer D. Schlosser. Nächstkünftigen Sonntag, den 1. Dezember, als am >.Advent, wird im Hanptgotiesdienst Beichte und heiliges Abendmahl «ür Malchaus- und Marknsge.neinde gehalten werden. Anmeldungeii vorher bei dem Pfarrer jeber Gemeinde erbeten. Weitere Abendmahlsleiern werden gehalten am 2. Advent für die Marknsgeineinde, am 3. Advent für die Matlhänsgemeiude jedesmal im Abendgottesdienst. Zn den beiden leisten A> endmahlS. feiern wird besonders auch die konfirmierte Fugend emgelaöcu. Jn 6er Zohunneskirche. Vormittags 9't, Uhr: Piarrer '21 u 5 f e l d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Z oh an n es gemeinde. Piarrer A n s s e l d. Abends 5 Uhr: Piarrer Bechtolsheim er. Abends 7‘/, Uhr: Bereinigung der konfirmterten weibliche,, Jugend der Lukasgenieinde im VufaStaalc. Desgleichen der konfirmierten männlicheu Jugend der Johannes» gemeinde im Iohannessaal. Dlittwoch, den 27. November, abends 8 Uhr: Bibelstundß im Johainiesjaale. Piarrer Ansiel d. Freitag, den 29. November, nachmittags-1 Uhr: Versammlung des Fraiienmilnonsvereins der Liikasgememde im L'ufavjnaL Nächstkimiti ien Sonntag, den 1. Dezember, al# am 1. Advent, wird eine KoUelre fiir die KirMenkasie erhoben werden. '21 n dein- selben Tage wird im Hanpligottesdiensl Beichte und heiliget Abendmahl für die Lukas« und Zohannesgeinemde gemeinsam ge» halten werden. Anmeldungen dazu iverben vorher bet dein Piarrer jeder 0 emeuiöe erbeten. Weitere Abendmahlsfeiern werden gehalten am 2. Advent ’iic die Llikasgemeiiide. am 3 .Advent für die Zohannesgemeinde, jede-« mal in« Abendgottesdienst. Zu den beiden leisten Abendmahls- feiern wird besonders auch die konfirmierte IngrnS eingeladen. 3n der alten Zriedhofsiapelle. Nachmittags 2 Uhr : Pfarrer S ch w a b e Der W a r l b u r g - B e r e i n (Wehsteiiistras e 38) veranstaltet jeden Sonntag abeuö einen Vortrag, jeden Dienstag abend eine Bibelslinide, leben Alittwoch abeuö eine Turnstiinde und jeden Tonnerstag abend einen Vefe» und Svielabend. Märkte. Gießen, 23. Nov. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkte kostete: ^stitter das Pfimd 1,20—1.30 l'lfN Hühnereier 1 Stück 10—11 'l kg., 2 Stück 00 Pkg., Enteneier 1 Stück 10—0 Pkg., Gänseeier 1 St. 20 Pi., Käse das Stück 6—8 Pfg., Käsematte 2 Stück 5—6 Big., Tauben pr Br. 0,80—1,00 9)if., Hübner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Halmen pr. Stück 0,80—1,80 N.k., Enten pr. St. 2,00-3,00 Tlfw Gänse das Psd. 76—85 Psg^ Ocbsenfleisch pr. Pkd. 92—100 Pfg., Rindfleisch vr. Pstmd 90—94 Pfg., Knhsteisch 80 Pfg^ Schweine- fleisch pr. Pfund 90—110 P'g., Kalbfleisch vr. Pkd. 92—96 Pfg., Hammelfleisch vr. Pkd. 70—90 Pfg., Kartoffeln pr. luO Kg. 4.50 bis 5.00 Alk., Weißkraut das Stück 5 bis 10 Pfg^ Zwiebeln ver Ztr. 4,00—5,00 Pik.. Milch das Hter 22 Pfg. Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., ver Ztr. 0—00 Mk^ Birnen das Pfund 10 bis l5 Pfg., Aepfel der Zentner 9 bis 15 Pik. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. te. Frankfurt a. M., 22.Nov. Heu- und Strobmarkt. 9lngeiabren waren 11 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für veu 3, 0 — 3,50 Pik., Stroh (Kornlangstrolst 0.00 0.00 Pik., Wirrslroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft ziemlich iege Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Dieburg und Hanau. ch. Bingen, 21. Nov. Der heutige Viehmarkt wies einen guten Zutrieb aus. Es waren insgesamt etwa 400 Tiere auf- getrieben worden. Da die Nachfrage rege war, gestaltete sich der oieschästsgang lebhaft. Tie Preise für Nutzvieh konnten sich behaupten, wahrend die Preise für Schlachtvieh znrüagegangen sind. Bezahlt wurde für das Paar bester Fahrochsen 1250-1310 Pik., geringere 1000—1200 Mk; für das Stück trächtige Rinder 400 bis 500 Pik., für halbjährige Rinder 80- 120 Mk., jährige 140 bis 200 Mk.; Fahrkiihe 450 500 Pik-, trächtige Kühe 300 -48 ' Lik., 'rifchmelkende Kühe mit Kalb 450 -55J Pik., ohne Kalb 380 bis 425 Mk. Für Schlachtvieh wurden bezaglt: Fette Ochsen 95 bis 97 Pik., fleiidnne 90—33 Mk-, germoere ^6—88 Pik.; fette Rinder 87 — 93 Pik, fleischige 80—84 Pik., geringere 76—7>Mk.; fette Kühe 85 - 87 Mk , fleischige 80 83 Pik, geringere 75 77 Pik.; Mast- fälber 97-100 Pik., fette Kälber 92-95 Pik., fette Kälber geringeren Schlachtwerles 88—91 Pik.i fette Schweine 78—80 Pik., fleischige r-9—73 Pik. Alles im Zentner Sehlackstaewicht. Ferner fofteien Mastkälber 65—70 Mk., Maftkälber geringeren Schlachtwertes 60 bis Das Bibelkrä « z cheu für S ch ü l e v Höherer 2 e brau ft alt en findet statt im IohanucSsaal, und zwar jeden 'lUitt- 'voch lün 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uh: für die älteie Abteilung. Tas Bibelkränzchen für S ch ü l e r i n n e n höherer 2ehranstalten aus der Iohannesgemeinde ist Dienstag« um 6 Uhr. katholische Gemeinde. v>tiiicsöien|l. SamStag, den 23. November: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, den 24. November. Letzter Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 6'/, Uhr an: (Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Piesse. , uni 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommuuton. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Piesse mit Predigt. Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Piontag, am Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit deS Groß- Herzogs, vormittags um 9>$ Uhr, ist ilitärgotlesdienst. Die nach- A pr7ip *,,nd am Sonntag, 24. Nov. 1912, stehenden «vl Liu von 1 Unr imua«- uu 12 >« nac.m nur Iiir dringende Killte sich r anzutrelFen : D’1/,. I>r. Geyer, Seltereweg 64. — Dr. Ploch, Asterwetj ■,<4. Für dringende Fälle ist Sonntag, den 24. November» sichel- "»I’ntreffoii : D”/,t ilanbach, Bahnhofstrasse 65, All. ttuUUCil LV Femsnre her 731 Meteorologische Beobachtungen der Stotion Sieb«. Nov. Wetter 1912 3 — o 's c. w 3 c: Iß I« Be|| ©6R co* ■ « "= 3 S-L o — X T5 K 5 e» Geschäft mittelmäßig. am mm. 48-53 87-95 50 -55 91-10) 69-70*. 86-88 67-69 84-86 84—86 78-80 86—88 87-00 Dik. 54—57 53 -56 36-41 30-36 66—76 60—70 40-41 33—34 21. bis 21. , 42—46 44—49 111-115 105 -110 92- 1<)3 83-90 81-88 85—94 Mk. 98-103 96—102 82—87 73-80 49-52 44-48 Höchste Temperatur Niedrigste Niederschlag: 0,2 67-68'/, 6.'/,-00 Ochfe n. BokMeifrbige. emSaemästete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4-7 Fahren .... Die noch nicht gezogen haben lungefochU . . ?unae, kkischige. nicht ansgemästete unö ältere auSgemäslets ..... Austrieb: Rinder I 6 (Ochsen 16, Bullen 0, Kühe 90), Kälber 177, .2. Schale 56, Schweine 2u9. 23, Preise für 100 Tdb Lebend- Schlachtgewicht 63 Pik. und fette Kälber 55—58 Pik. im Zentner Lebendgewicht. F.C. Wiesbaden. ie hh o> »M arktdericht vom 22. Nov. 22 66-68 63-66 55—62 50-54 Bull e ix. Pollsteifck'ige, ausgew^ höchsten Schlachtw. . . Pollfletschige, jüngere ..... f ä ri e it. K il h?. Bollfleischlge auSgemästets Färseix höchsten Schlachtwerles . . 9 cllfieildiifle ausgemästete Kühe höchsten SchlachtwerteS bis zu 7 fahren ... Wenig aut entwickelte Färsen 'j.eitere misgemanete Kühe unö wenig gut ent- ividcUe jüngere Kühe Mäßig genährte Küge unö Färsen 5x ä ; u c:. tzeinste Tiaftfälbee ÜJnuiere Biail- und beste Saugkälber . . . . Geringere Piajl- unö gute Saugkälber . . . kernigere c-auglalbec . . D i c jröhlichc Weihnachtszeit naht wieder. Es fei deshalb darauf aufmerksam gemacht, datz der neue Weihnacht^ Pracht-Katalog der bekannten Firma Gebrüder Raub. Stahltvarensabrik und Versandhaus I. Ranges in Grafrath bei Solingen, soeben er seltenen ist. Alle nur denkbaren Gegenstände sind darin enthalten, beste Stahl waren, vortreMilhe Werkzeuge, nützliche und Drattütfc Haushaltwaren, Schmuck fachen, Uhren, Lederwaren, geschmackvolle Luxus- und Geschenkartikel, hübsche Spiel fachen, Christbaumschmuck aller Art, billige C h r i st b a u m st ä n « der mit Musik usw. ufw., bildlich dargestellt, zusammen in einer Auswahl von ca. 10000 verschiedenen Sorten, so daß wobl jeder etwas passendes für feinen Bedarf ober für den Weihnachtsrifch finden dürfte. Ter Katalog wird kostenfrei zu gesandt. [slH/n 22. November —4- 67 0. 22. , - + 2,5*0. Wetdemastschafs Masllämmer unö Piaiihanimel Geringere Hiaiuiiimmel uuö Schafe .... Schwein;. fl ollfleischige Schweine von 80—100 k? Cebenb- geivicht L oUsieisckiige Schweins unter 80kg L'ebenbgeividit Polljieijchige Schweine von 100—120 kg L'ebeixö- gewicht.............. Pollsteijchige Schweine voix 120—150 kg Gebend- gewicht ......... ® tafelt . ist bas Merkmal bet Dureaur unb Fadritisille unb ben Atmungsorganen in hohem Mab« 7 schäblich. Darum neigen so viele Beamte und • Arbeiter bei rauhemWetterzuLüsten unbLeiser- • leit. Den meisten sinb bieWyberl-Tadletleii zur ■ Cinberung bes Lustenc- unö "Befreiung des Aachens von ber Verschleimung schon bekannt. Bitten Sie Ihren Kollegen banne, wenn Eie keine haben. Sonst erhalten Sie in allen Apotheken unb Drogerie» bie Schachtel zu I Mark. Niederlagen in Gießen: Petikan-?lpotheke unb Löwen-Drogerie. sew/u 57.9 67 55 75 WNW 2 8 Bew. Himmel 59 4 3,1 5.4 94 W 2 10 Bed. 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Kreisbauinspektor. CellariuS. Vergebung DonStraf|fniiiiterl)oltitnq§mnteriflL Die Lieferung des für die Unterhaltung der Kreisstratzen des Kreises Offenbad) im Rechnungsjahr 1913 erforderlichen DcckmaterialS frei Bahnstation und das Anfahren dieses Materials von den Stationen auf die Straßen soll in öffentlichem Wettbewerb vergeben werden. Der Gesamtbedarf beläuft sich auf rd. 4260 cbm Hartbasalt, darunter 2910 cbm Basalt- und 60 cbm Diabaskleinschlag. Lieserungsverzeichnis und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten, Frankfurter Straße 81, während der Dienststunden zur Einsicht offen und werden Angebotsüberdrucke gegen Erstattung der Selbstkosten — so lange der Vorrat reicht — abgegeben. Die mit entsprechender Aufschrift zu versehenden Angebote sind verschlossen und postfrei bis zum Montag, den 2. Dezember ds. FS., vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau des Großh. Ureis» bauinfpektors einzureichen, wo um diese Zeit die Oeffnung der Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber stattfindet. Zuschlagsfrtst: 5 Wochen. wie Ha'monikai 2, 3,4, 6,8 diöri^, 1. 2, 3, 4 re hi?, Mundharmonika.«, Zith., Bleiioitrusiente,Violinen sowie sämtl. Musikinstrumente,Spielwaren ai . A-t, Christbaumschmuck uiw liefern wir bester Qualität zu •IlerblUiltten Pre »en nach unserem WeihnachtsVatalo;, den man stets gratis und franko ver anderweitigem Kzof "erlaoyen wolle. BD^rglComp^eiieDraieSge -civ. -in"«' Bed. 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