tittry 1t*-.. .n- ‘«nimmt Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten. 30-35 L 60-:. öS-- Zs Setter uli =• S 3 0 107-11 96—i. 86-t 7H cinöe. Lonystratze 4). 1912; b ’ m a t f r i & DemA^ t W fl,"ä 2ffleA Ml 92-s. 91-i. 83-k 70-S 8O-6< 50-56 44-46 43-48 36-41' . 41-00 E>- . 62X45 f 60-82 62-64 i« . 61 schäft. :i 1912: ft 79- 77- 18-6: 77-0) Dr. B. 89-1). 81-8 83-i- 66—7; eonneni^ gonnenfc*«- . 64-66 . 58-60 . 52-56 . 45-52 j- 12,o Der englische RüftungLtaumel. Der Zufall spielt manchmal wunderbar. In demselben »lugenblick, wo im englischen Unterhause Marineminister Churchill, wenn auch nicht in ganz unzweideutigen Worten, aber doch handgreiflich Deutschland als den wohlgerusteten Feind des britischen Imperiums hinstellt, da tafelt eine englische, unter dem Protektorat des Wnigs von England stehende ^esellschafi auf deutschem Boden in der Reichs- l'.auptstadt, da schickt sie sich an, im preußischen Herren- hause ihre wichtigen Beratungen zu beginnen. Tie englische Gesellschaft für öffentliche Gesundheitspflege — ihre ossilielle Bezeichnung lautet: „The Royal Institute of Pu bl'. Health, Patron His Mafesty The King" — weilt anläßlich ihrer Tagung zum ersten Male auf fremdem Boden und sie macht gar kein Hehl daraus, „diese außer- o^völmliche Gclcgnhcit für die auf ein besseres Einvcrneh- men zwischen England und Deutschland gerichteten Bcstre- bungen auszunützen". Der Vorsitzende des englischen Er- ganisationskomiteeS, Sir T. Ve.zcy Strong, betrachtete es zugleich für sich als einen Vorzug, daß er als Lord Mayor oon London in der Begründungssitzung der deutsch-britischen ^rcundschastsgesellschaft den Vorsitz führte, der Gefellfchast, hic ictzt in beiden Ländern über zahlreiche Mitglieder verfügt und die mit besonderer Herzlichkeit zur Teilnahme an dem Kongreß eingeladen sind. Als die englischen Gaste diesen Mitttvoch mit ihren deutschen Freunden tm Landc-- ausstellungspark beim geselligen Mahle saßen, da fragte, n(.% bn-j Eis in Form aufgetakelter Schiffe gebracht wurde, launig Pros. Smith, ob das schon die Antwort sein sollte, aus Ehurchills letzte Rede. . Man Hütts in gewissem Sinne ruhig mit einem Ja ant- worieu können. Lord Ehurchills Hinweise aus Deutschlands ivachsende Flottenmacht und ihre Kriegsbereitschaft lassen rilis — kalt. Ebenso gut wie England sich gegen jebc mog» liche Kombination zu Wasser und zu Lande zu. wappnen sucht, müssen auch wir cs tun. Wenn die engllschen Minister sich ein wenig bemühen wollten, sich in die Gedan- len und die Haut des anderen zu versetzen, vielleicht wurde der moderne Friede weniger kostspielig werden. Aber vor- länfi.1 heißt es: Es wird fortgerüstet, sowohl Huben wie drüben, nicht im Hinblick auf einen Angriffskrieg (wenigstens denkt in Deutschland kein vernünftiger Mensch daran), onbmi, nm auf alle Fälle vorbereitet 5?. l^n. Der Lord der cnnlijiDcii Admiralität.erfüllt ja nur seine Pflicht, wenn er an eine weitere Vermehrung der flotte denkt. Ob es richtig, ob es gar taktisch tlug war, für die Begründung dicher Forderung auf Deutschlands Rüstungen einen ganzen Abend und nod)- einen, halben hinzuweisen, mögen die eng» Wehen Btinister selber entscheiden. In London M letzt mehr als je Deutschland als „der Feind", wenn auch Frhr. von Marschall, Deutschlands Botschafter, samt Gemahlin beim König zur.Frühstückstafel im Buckinghampalast gc- HM en ® Weitere Flottendebatten in England. London, 25. Juli. (Unterhaus.) Asquith gab bei der Etatsbcratung des R e i chs vc r teid i g u n g s a u s , chu,- seS einen Ueberblid über die Tätigkeit dieses Ausschusses, der in- vier ständig tagende Unterausschüsse zerfalle. ^ver erste sei der Ausschuß für die Verteidigung der heimischen Häsen, der zweite befasse sich mit ÜberseenäM Angelegeicheiten, der dritte, dein er die größte Bedeutung zumcfsc, habe sich mit .üriegsange- legenhciten ut b.rajsen. E-. sei ber- ein Buch ausoearbeUel, das jedem Departement für den UriegSsall seine Tätigkeit und sein Bereich der Verantwortung zuweise. Der vierte Ausschun beschäftige sich mit der Militär- und Marineluftfahrt. A s q u i t h betonte, daß der Reichsverteidigungsaussehuß nicht in die Verantwortung des Kabinetts hinsichtlich der Politik ein* greife und fuhr fort: Obwohl der Ausfchuß nicht die Politik bestimmt, wird er doch in feinen Entschließungen notwendig geleint durch die Rücksichtnahme aus unsere internationalen Beziehungen. In dieser Hinsicht vollzog sich, seitdem wir zur "Regierung gelangten, kein irgendwie geörterter Wechsel in der Politik Ich erkläre das mit größtem Nachdruck. Unsere internationalen Be- Ziehungen werden letzt ebenso wie für den größten Teil Der letzten zehn Hahre geleitet nach vollkommen abgegrenzten bestimmten Richtlinien, die während der ganzen Zeit weder. nach :echts noch nach links abgewichen sind. Welches sind diese Richtlinien . Wir p, legen mit wachsender Herzlichkeit aus beiden seilen. unsnebesonderen internationalen Freundschatten. sie haben die Phungs zeit und zwar die Prüfung bei schlcdstcm und gutem Wetter de standen. Ich stehe nicht an zu behaupten, dasz viele Fragen, wenn sie vor zehn oder fünfzehn Jal-ren aufgetaucht waren,^ic^Unachc Preis tu, ioo tz Lebend. 6^; tf"*- M3 damit die Ehe beider ermöglichte, schencl verlegt dm akt nach Rom und läßt an Stelle des Kapers. den Papst Jmiozens den Elften als deux et machina auftreten. Nach den Forsclmngen von Mentz im BezirkSarchio zu Üolmat und im Statthaltereiarchiv in Innsbruck war die «Grundlage der Sage ein ganz trockener Erbsttcit und PeleidigungSprozesj, der nach seinem aktenmäßigen Inhalt sästverlich euren Dichter hätte begeistern können. Der Vater der Schwarzwaldliebe >>ung- Werners Otto Rudolf v. Schönau wurde am 1.5. Februar in Ensisheim geboren, wo fein Vater Mitglied, der Regierung war Er brachte es zum Obervogt der Herr,chatten Lamenbnrg und' Rheinfelden, „auch der königlichen Maie,tat zu -'örwamen obristen Leitenant". In erster Ehe war er mit ^nna Eliwbeth v Rosenbach verheiratet, die ihm den Sohn Franz Rudolf sä-enkte. Seine zweüe Fran war die am 29. Juli 1606 in Dörnach geborene Marie Salome Zurheim. Bon ihr dämmten u.a. Marut Ursula — Scheffels Margarethe — geboren den öl. Mat 16.^, und der Sohn Otto Heinrich. Die Ehe des asten ^F^^berrn mit Leonor Montfort du Plessys und ihre Eroberung durch das? böse Rauchen, die frübere Vereinsamung und Margarethe — mit dem Mater Hiddigcigei die einzige Erinnerung an all die Pracht — das alles sind Trete Schopnmgen schcncls. ^tto Rudolf v. Schönau starb spätestens 1642. Seme zweite Fraw überlebte ihn mindenenS um 48 Jahre, a-en S^tlhrreniitcC erbiilten erst seine Söhne, und die am Id. August 163V g.Lorenc Maria Margarethe v. Schonau hat in mit Wernco Kirckhofer nichts zu tun. Tie Familie v. Schönau war mit der im Jahre 1657 etwa geschlossenen Ehe der Marie Ursula^ mit dem bürgerlichen Kttchhofcr sehr, wenig ^verstandm. beiden Söhne suchten ihn aus ^adutgen unb bem österrcich zu vertreiben und weigerten ,idb »enter Fr Ml tbr vater HdXö Erbe herauszugeben. Der Lbervogt U^^^enourg^ dec Oberst Grammont, verbot ihm sogar da- Betreten tron ötaM und Herrschaft Laufenburg und ließ.ihn „lrnss^ch^venolgm. Werner kirchhöfer riet den L-chutz »eines Landesherrn, des Erzherzogs Ferdinand Karl in Innsbruck, an und erret. te leden- »'al?s so viel, daß seine persönliche BelaNigtmg aufhorte und lerne Verfolger energisch zurechtgewiesen wurden. Ue9bcr den Ausgang des ErbstreUes enthalt«! die von Mentz gefundenen Aktenstücke leider nichts, ^ranz Werner jnrchho^eL war ein angesehener Marrn »n <>ackingen und bettcidet- mchr^ Ehrenämter Zwei inner Lohne, Vans ffribk uno -JO“” ffriDlt, beugen dafür, daß Werner Den hl. ffnbolm, ben Lchutzpatton des9 Rheintals, ebenso ehrte, wie cs nach Scher»el iwa, heut,- oer Bau-Gmann nur den Bergen tut. Aus einem bet Mentz cb- (icbrutftcn Schreiben vom 14. November 1660 ersehen roa, baß er sehr wohl „Liner von der ffeber'7 war und auch vom römtmxm Reckt mehr wußte, als. eZ der „Trompeter" wahr haben will. den Sinn dieses Gesetzes cingebrungcn. Dieser Sinn nämlich, eine geringe Materialocrmehrung bei einer großen Aeitdcrilng unb Verbesserung ber Organisation nnb einer erheblichen Erhöhung des Mannsch.iftsstandes ist in Deutschland feit Monaten nach allen Richtungen erörtert worden. Bezeichnend ist, daß der englische Minister betonte,^ das Mittelmcer dürfe nicht in dem Maße von Streitkräften entblößt werden, wie früher geplant. Oesterreich wird hier der schwarze Mann. Es hat auf Einflüsterungen eines anderen — gemeint ist der deutsche Eaiser — sein Schlachtschiff- Programm aufgestellt. Das einzige, was Oesterreich tut, st, daß es wie alle anderen Mächte, die überhaupt ttnegs- fd;4ffc haben, von dem 15 000 To.-Schlachtschiff zum 2000» To-Schiffe übergeht, was auch Argentinien getan,tyat, dem man gewiß nicht zum Vorwurf machen wird, daß es darnach strebt, eine große Seemacht zu werden. In Wirklichkeit geht ja aber alles, was Großbritannien im Mittelmecr tut, gegen Italien. Erst unlängst wieS eine britische Zeitschrift darauf hin: „Von Malta könne England mit M'om- manboflimmc zu Italien reben." Nun sollen vier ber stärksten Linienschiffskreuzer (vom „Jnviciblc"-Typ) in Rialta ständig stationiert sein. Wie sieht es plötzlich nut dem angeblichen Miitelmecradkommcn, mit Italiens drel- bundwidrigcm Flirten aus? Mag England noch so eifrig weiterrüsten, wozu die Kolonien, vor allem Kanada, auch den Geldbeutel weit aus tun sollen, mögen die englischen Werften das Verlangen nach beschleunigter Bauausführung trotz des Mangels an geschulten Arbeitskräften und der verschiedenen Ausstande wirttich erfüllen, mü die genügenden Mannschaften sür die Besatzung der Schisse, eventuell unter Einführung )er Dienstpflicht, finden, eines wird das stolze Albion nicht verhindern lönnen, daß auch andere Völker ihren berechtigten Teil an Secgeltung verlangen. Auch andere 'Jiationcu wünschen ihren Welthandel zu schützen, wollen ein Won in allen Weltsragen mitsprechen tonnen, wie es ihrer Macht, ihrem Ansehen, ihren Interessen entspricht. von Rcibungcn, möglicbcrwcise von Mißnnnmungcn und noch dilimmcrcn Dingen abgegeben hätten. Aber denken cic an das, waS mitunter von denen velgessen wird, die untere auirpartiflc Palittt kritisieren Diticnigen Madüe. die nut uns in bcwnders frmnbftbafilidKn Beziehungen gestanden haben lind glucklidier- weise nod) stehen, sind die Muckte, mit denen nur in verw',cd.men Teilen der Welt ui enge und intime Berührung «Kbr.v.t: muV Znnschen uns und jenen Großniuwten, mit denen nur ständig in enge Beziehung gebrockt sind, ist die Geschick,e der letzten acht Jotzre, wie ick mit Befriedigung femtolle, eine "ü»ee .uc weckiclseittgcn Verstehens, des Freisein- von Re,bungcii unb ber wackstnden Herzlichkeit und Loyalität. Wmn ick »oge, die Mackte, die glücklicherweise mit uns in diesen intimen Beziehungen stehen, ,o erkläre ich zugleiä), w,e ich e-> schon mehr nnc einmal getan habe, daß unsere Freundsclwst mit ihnen in keiner Wnie auS- schließcndc Frenndschasten sind. ('Beifall.T Ich sage mit Ucber- Ic.junfl, baß wir keinen Anlaß haben und soviel ick weis», keine Gelegenheit für einen Zwist mit irgendeinem Lande in irgeiid- ’finem Teil ber Well. (Beifall.) Wir blicken olnie beit gering,um Argwohn und ohne Unzufriedenheit, im Gegenteil, mit Gleichimit unb mehr als Gleichmut aus solche besonderen Unterrcbungen und Meinungsaustausch wie sic z. B. inrikbcn Rügland und Tculidi- lanb slatlgcnmden haben. Unsere Beziehungen zum großen ^cut- sdxii Reich sind in diesem Augenblick, wie ,ck mich Treue sagen zu können, Beziehungen vollkommener ismint iw,, nuncn guten Willens. Ich bin gewiß, bau eS toahridKinlui) so bkibcit wirb Üorb Öalbane innditc amang bicseü >>ahu-, in Berlin einen Bcsnd) unb trat in Unierredungen und Ü^'miuigS- n, ii seither im Genie ----- rffreinibschaft auf beiben Seiten fortgesetzt süib. v)ck »reue niick, sagen zu können, baß wir den Vorteil der Teilnahme eines ganz ausgezeichneten Diplomaten haben, den der Kai,er m bie- Inno gesandt hat. Beifall Ich sage, unsere ... in keinem Sinne aussd)ließeiidc Freund,diasten. imb ba? aus sehr guten Grünben. Das größte Interesse Großbritanniens i, ier Friede der Welt. Wenn nnglüdlidn*rroei,"c hier unc überall die Ausgaben für die Rüstungen in beklagenswerter W«se nwchicn, so gibt es keine Macht in der Welt, die nicht ganz genau weiß, baß, soweit wir in Betracht kommen unb soweit wir gezwungen werben, an biejcn Ausgaben teilzunehmen, wir keinen aggreisiven Zweck verfolgen. (BcisallÜ Wir begehren Feinen Gebietszuwachs Wir haben weder den Wunsch, nod) fühlen uns verludst, Dav Gebiet unserer Verantwortlichkeit irgendwie zu crrocilcni. Diese Verantwortlichkeiten erstrecken sich über d,e ganje Zbeit.. Wenn wir gezwungen sind, die Fonds, die wir letzt auf dae Erhaltung insbesondere eines Uebergewicksts zur crung der enormen inneren unb äußeren Jntercsien angesehen, deren getreue unb wachsame Hüter bic Regierung unb baö Parlament: sinb unb sein müssen. (Beifall.) ~ Hierauf ergriff ber Führer,da: Opvosltwn Denar L-aw bas Wort: Bor zehn Jahren beherrMen wir fUtecn, ^.utc beherrfchai wir nur bic Nordsee. Ich mochte nickst behaupten,^ daß etwas diese Acndermig verhindern könnte, aber in ber kritischen Zeit taten wir alles, was wir konnten, um die . lenbcrunff zu erleichtern unb zu beschleunigen dadurch, daß wir tn den Jahren 1906, 1907 unb 1908 nickst bic genugenbe Zahl von ^chinen aus Stapel legten. Dieser Wechsel veränderte unsere ganze Stellung in der auswärtigen Politik. Air können nicht länger in der Stellung ber Isoliertheit beharren nnb m verhaltnrs- mä,ziger Gleichgültigkeit gegenüber ber GrupoieniNg der Machte. Der Schlüssel unserer auswärtigen Politik sollte emu stet-, unb beharrliche Frcunbschast mit den Mächten sein, die mit UNS in ber Triple-Entente vereint sind. Jede Mächtegruppierung bc- güiistigt den Frieden, obsckwn sie den Krieg niäst unmöglich macht Ich kann der Lehauptiing nicht zuuimmen, daß England niemals Oesterreich und Italien in Knegszelten gegenüberzuircten gezwungen wird. Sie gehören beide zum ^rnbund. Wir worM äußerst töricht, wenn wir nicht die Möglichkeit »ns Auge sasstcn, daß andere Mächte des Bundes teilnchmen konnten an Dem Kriege, bai wir möglicherweise mit einem Mitglieb des ^.reibunoes i^ihrcn. Der Streit um den Neuhoj bei Leihgestern. Von Fritz Sauer. Das Augustincrchorhcrrcnstift Schüfenberg war in Lelhgcstern »SW hätten sie ja gewonnenes ölncl gehabt aövc eine Ä nicht Ni äst vorhanden. JUs Iah Tvirtirfwihnn.i bcs Landgrafen von SteinbadKt Mud)Ciiemfunite die Eittlckkibung ocs r- Hessen zugunsten Sdstsfcnbergs Gru'w an g nz , LMZMMZ NZWWZMM MZMWMEZ ffÄ.«.18« MZWEMMW ,ViCb3cbc^llYiiadtUbk MscLng'd?r Gemeinde Leihgestern gegen- Eines"muß aber auffallen: der Kern der englischen Neuforderung war fdjoii üt der Rede Churchills vom >18. März dieses Jahres enthalten. Da war aber noch nichts von der dcutsdfeil Flottcnvorlage bekannt. Und. dod) soll dcr englische 'Nachtragsetat die Folge des neuen deutfd)en Flottengesetzes sein. Uebrigens sind unsere Betternjenseits des Kanals, den sie samt der Nordsee am liebsten mit Panzerplatten pflastern möchten, verhältnismaßig^spat^in Der geschichtliche Trompeter von Sädingen. ret s 8 GlehenerAnzeiger ^ernsprech - Anschlnffe: R§W General-Anzeiger für Oberhefjen »nnahme von Anzeigen Rofationsdrud und Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch. und 5teindruckerei R. Lange. Redaktion, Lrpedition und vruckerel: Zchulfttahe 7. L vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnyofftrahe 16a.______________________________ monalUck viertel iährlid) 'Bit ?.2 .'Ibholc* u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.: durch die Post Mt2.— niertd- lährl. auttckl. Ttestella, Zeilenprecs: lokal IbPf, auSivän» 20 Mennig. 6 befrtbafteur: 21 Goeg. BerantivoNlich für ben politischen Teil: Angnst ZAociz; für .ffeuille- lone,,93erim|d)ic-3* uni> .Gcridusfaal-: LL Reu- raib; für »Stadl und Land": E.Hcg'. für den Anzeigenteil: P. Beck. Wir können bas B^ttydn Des Treibendes nicht außer Rechnung lassen. Law kam sodann aus die Erklärung Churchills vom 22. Juli zu sprechen und sagte: Churchill beschrieb uns die Wirkung des neuen deutschen Flottcnaesetzes. Tie deutsche Prcfte hat seine Erklärungen als rcchrig bezeichnet. Ich habe niemals eine schwerer wiegende Erklärung gehört. Ich weiß, es gibt Mitglieder des Hames, bie denken, es sei provozierend, unsere Stärke mit der Teutichlands in Vergleich zu stellen. Tas erscheint mir absurd. Ter ganze Zweck der Erhaltung unserer Desensiv- .streitkcäjte gründet sich ans Vie Annahme, daß wir eines Tages vielleicht in den Krieg ziehen müssen. Wenn wir die Möglichkeit eines Krieges ins Auge zu fassen haben, müssen wir sie von dem Gesichtspunkt derjenigen Macht erwägen, die am meisten in der Lage ist, uns wehe zu tun, wenn es zu einem Kriege kommen sollte. Tas soll nicht im geringsten bedeuten, daß wir irgendeine Feinseligkeit oder ein Uebelwollen gegenüber Teutsch- land einpsinden, oder daß wir die Lage Teutschlands nicht verstehen. Ich entsinne mich, in einem deutschen Buch folgenden Satz gelesen zu haben, der großen Eindruck aus mich machte: „Tie Abrüstung ist keine Frage der praktischen Politik, so lange eine Macht imstande ist, wenn sie wünscht, über Nacht unsere Handelsflotte zu vernichtm und unseren Ueberseehandel zu zerstören." Tas ist eine sehr natürliche Ansicht für einen Deutschen. Wenn ich ein Deutscher wäre, würde ich sie wabrschelnlich auch haben. Tie Deutschen haben gewiß Recht, dieser Ansicht zu sein, aber sie ist unverträglich mit unserer Sicherheit, weil unsere Wohlfahrt und Existenz von der Ueberlegenheit unserer Flotte abhängt. Die Lage in der Türkei. Konstantinopel, 25. Juli. Der TextdesBrie- fes, der von der Offiziersliga an den Kammerpräsidenten gerichtet wurde, ist in der heutigen Kammer- sitzung verlesen worden. Er lautet: Nach so vielen schlechten Taten, die ihr im Komitee sowie in der Kammer begangen habt, erfuhr unsere Liga von euren Schritten und Intrigen beim Sultan. Diese Taten verdienen die schwersten Strafen. Aber da wir uns nicht mit schmutzigem Blut beflecken wollen, so hallen wir es für notwendig, euch zu benachrichten, das; ihr beweisen nrüßt, daß ihr nicht aufhalten, sondern erleichtern wollt die Erfüllung des dringendsten Wunsches der Nation und der Armee, nämlich: die Kammerauflösung, oder vielmehr des Klubs, dieses Tl-eaterklubs. Wenn ihr nicht in 48 Stunden so handelt, so benachrichtigen wir euch, daß wir unsere patriotische Pflicht vollständig erfüllen werden. THe Verlesung ries eine stürmische Debatte hervor. Der Vorsitzende der jungtürkischen Partei erklärte: Die Kammer wird bis zum letzten Atemzuge bleiben, denn sie ist der wahre Träger der öffentlichen Meinung und gehorcht nur ihrem Gewissen. Wir weisen den Vergleich mit einem Theater zurück. Der im Namen der Liga abgesandte Brief berührt nicht die ganze Armee. In dem Augenblick, wo der Feind bis vor die Tore der Stadt kommt, sollte die Armee die Waffen gegen den Feind, der von außen kommt, gebrauchen, und nicht gegen die Abgeordneten. Der Deputierte Obernadji rief in lebhafter Erregung aus: Die Kammer fürchtet den Tod nicht. Bis jetzt hat noch kein türkischer Offizier die Feigheit begangen, einen anonymen Brief abzuschicken (Bravo). Wir werden siegen oder sterben. (Frenetischer Beifall. Rufe: Wir werden alle sterben!) Mehrere M^eordnete verlangten, daß der Kriegsminister sofort erscheine. Die Armenier Haladjian, Vartakech und Zohrab sprachen von den Offizieren der Liga als von Verbrechern und elenden Feiglingen, die nicht die Ehre der ganzen Armee beschmutzen könnten. Schließlich nahm die Kammer eine Entschließung an, in der sie den Großwesir und den Zlriegsminister anffordern, sofort zu erscheinen und Erklärungen abzugeben. Um 6 Uhr traf der Kriegsminister ein. Er sagte: Ich bedauere den Zwischenfall, aber seit der Einsetzung der Konstitution sind solche Bluffe häufig vorgekommen. Nach dem Offizier, der den Brief zurückgelassen hat, wird gesucht. Natürlich wird er bestraft. Auf die Frage, ob auch gegen die Offiziere, die der Presse eine Proklamation im Namen der Offiziersliga Übergaben, Maßnahmen getroffen werden, erwiderte der Minister: Ich werde nach den Ofsizieren forschen und sie bestrafen. Ich bin erst seit kurzem Minister und brauche Zeit, um die Ordnung in der Armee wicderherzustellen. Der Großwesir beschloß, die Verfolgung gegen die Zeitungen einzuleiten, die die Proklamation veröffentlicht haben. Said Bey erklärte, die Sein Brief ist mit lateinischen Brocken stark durchsetzt, und auch von der lex Falcidia redet er, als habe er das Corpus juris und den Codex Iustinianus mit mehr Erfolg studiert als sein poetisches Abbild. — Der Nordpolfahrer Cook läßt mitteilen, daß er Frühjahr 1913 eine neue Fahrt nach dem Nordpol unternehmen wird unter »vissenschaftlichem Beistand der Geographischen Gesellschaft in St. Franzisko. Die finanzielle Ausrüstung der neuen Expedition wird von der Gesellschaft übernommen, die auch einen Vertrauensmann der Expedition beistellen wird. — Der deutsche Jun glehrerv erband Päda- aogia halt in der Zeit vom 31. Juli bis 3. August d. J.in Nürnberg seine 7. Hauptversammlung ab. Der Verband, der im Jahre 1908 gegründet wurde, hat innerhalb der verhältnis- Nläßig kurzen Zeit seines BestebenS eine recht erfreuliche Entwicklung genonuneil, die iwch keineswegs abgeschlossen, sondern gerade in der Gegenwart in einein bemerkenswerten Aufschwünge begriffen ist. Aus einen, kleinen Kreise junger Lehrer Münchens und einiger umliegenden Orte ist eine Vereinigung erwachsen, die nunmehr in fast allen Bundesstaaten Deutschlands Anhänger besitzt und zurzeit in 133 Ortsgruppen 2332 Mitglieder zahlt. Der Verband steht ganz auf dem Boden des Deutschen Lehrcr- vereinS und verfolgt als Hauptziele: Arbeit der Mitglieder auf den Gebieten der Pädagogik, der Schulpolitik und Volkswirtschaft und Schulung der Verbandsangehörigen im öffentlichen Auftreten. — Eine studentische Kundgebung. Dieser Tage wurde im Straßburger Studentcnviertel kein geringes Aufsehen durch eine Fabnendemonstration hcrvoraerusen. Auf einem Fahnentuch verkündeten stiiesenletbern: „Von morgen an wird gearbeitet." — Wer so kurz vor Seinesterlchluß anfangen wollte — Gott verzeih, aber das ist ein Streber! — Die Atusterlösung eines Sprachenkonflikts. Aus Ungarn N'ird der „Franks. Ztg." folgendes nette Geschiclstcknm deriäüet: Die kroatische Stadt Essck liegt an der Drau und besteht aus der Oberstadt und der Unterstadt. Tie Bürger der Unterstadt verlangen seit Jahren eine neue Balmbaltestello am Trauufer, damit sie nicht von der Oberstadt längs der Drau in die Unterstadt zurücksabren müssen, was einen großen Unuveg bedeutet. Tie Betriebsleitung fand ben Wunsch der Untersüidtcr berechtigt und beschloß, bei der Traubrücke eine Haltestelle mir dem ungarischen Namen „Drävahid" zu errichten. Tarüber große Aufregung unter den Kroaten, welche forderten, die neue Station müsse auf gut kroatisch „DravSki nwst" heißen Schließlich entschloß sich die tveise Betriebsleitung, die Errichtung der Haltestelle übi'rlxwirt zu unterlassen, dagegen fährt nunmehr der Zug nach dem Pasfteren der Draubrücke so langsam, daß jene Reisenden, bereit Ziel Enek-Unterstadt ist, reichlich Gelegenheit zum Abspringen vom Zuge hoben, was auch allgemein praktiziert wird. Du? wayrhaft lalomoinsche Entscheidung der diplomalisciien Eisen bahnleitung aber verdient, unter die Reg«rungsmaximen des tiielflliebnqen Donaustaates ausgenommen zu iverben (kf.) Aus dem Programme des 10. Internationalen Kunstkongresses in Rom. Bom 16. bis 21. Ok- Kammer nehme von den Erklärungen des Ministers Kenntnis und wünsche, daß die Schuldigen so bald als möglich bestraft werden. Tie Kammer sand die Erklärungen für ausreichend. . . Konstantinopel, 25. Juli. Der intenmtstftche Ches des Generalstabes, General Hadi-Pascha, i)t endgültig mit diesem Amte betraut worden. ... Alle türkischen Blätter bis auf den ,,Tanin' veröfteiftuch-n das gestern mitgeteilte Programm der Militärliga. 29 le verlautet, wünscht die Ossiziersliga die Einberufung der konstttuterenden Versammlung zwecks Revision der Verfassung. vieler Gedanke wird von der ,,.s2)em Gazetta" lebhaft untentüpt. Ae Blattn heben mit Befriedigung die Wiederherstellung der Preßfreiheit hervor. . . „Jkdam" veröffentlicht aus der Provinz emgetronene Depeschen, in welchen Befriedigung über die Bildung des neuen Ministeriums ausgedrückt wird, dagegen berrchtet der „Tanin" von zahlreichen Tcpcschen an das Prändtum der Kammer sowie an die Regierung, in denen die durch die EretgnNtc der letzten Tage hervorgerufene Auftegung geschildert wird. Bet Besprechung dieser Telegramme erörtert der „Tanin" die Nackteste, die eine Auslösung der Kammer hätte. Selbst wenn die Partei für Einheit und Fortschritt eine Majorität bei ben Neuwahlen erlangen könnte, würde diese doch nicht eine Mehrheit ergeben, die genügenb stark sei, die Regierung zu unterstützen. Das Blatt verlangt, daß das Kabinett durch die Ausscheidung einiger Minister einen wirklich unparteiischen Charakter annehme. „Beni Gazetta" erklärt, die Aufregung dauere fort, weil das Kabinett noch nicht alle Wünsche der Nation befriedigt habe, namentlich was Amnestie und die Untersuchung der letzten Wahlen betreffe, die notwendig sei, um endgültig über das Los der Kammer zu entscheiden. Tas Blatt hebt die dringende Notwendigkeit hervor, die Wünsche bald zu erfüllen. Jede Verzögerung wäre ein Fehler, welcher zukünftig unüberwindliche Schwierigkeiten Hervorruse. Das Gebäude des j u n g l ü r k i s ch e n Klubs in Begier l, e g l o i am asiatischen Ufer des Bosporus ist nieder- gebrannt. Saloniki, 25. Juli. In Prischtina sind die Gefangenen aus dem Gefängnis ausgebrochen. Bei ihrer Verfolgung wurden 15 Personen, darunter mehrere Gendarmen, getötet und einige Personen verwundet. Der Mutessarif pon Prischtina legte sein Amt nieder, da er es für unmöglich hält, die Nebellenführer aus Prischtina zu entfernen, wie die Regierung verlange. — In Saloniki wurde der griechische Arzt Andonakis, Mitglied des jungtürkischen Komitees, aus uu- ermiltelter Ursache von einem Unbekannten auf der Straße er = schos >.en Der Täter ist verhaftet worden. Wien, 25. Juli. Die „Politische Korrespondenz" schreibt aus Sofia: In Regierungskreisen werden die Nachrichten, nach welchen in Bulgarien eine kriegerische Stimmung gegen die Türkei bestehe, sehr unangenehm empfunden, da dieselben geeignet sind, die Haltung Bulgariens in eine falsche Beleuchtung zu rücken. In den letzten Tagen wurde daher jede Gelegenheit benutzt, alle diesbezüglichen verdächtigenden Nachrichten als vollständig unbegründet zurückzuweisen, insbesondere wird die Version, daß in der Armee starke kriegerische Gelüste zutage traten, durchaus für unwahr bezeichnet. Man zählt übrigens in Sofia darauf, daß die Politik Bulgariens im Auslande nicht nach tendenziösen Gerückten, sondern nach der Grundlage der wiederholten Erklärungen Geschows über die Grunbsätze des bulgarischen Kabinetts bezüglich der Türkei beurteilt werde. Es kann mitgeteilt werden, daß die Diplomatie vor kurzem abermals bündige Versicherungen erhielt, nach welchen bie bulgarische Negierung auch angesichts ber Verschärfung der inneren Krise in ber Türkei durchaus nicht die Absicht hegt, von den Grundsätzen ber Friedensliebe und ber Loyalität int geringsten abzuweichen. Der Krieg um Tripolis. Konstantinopel, 25. Juli. Das Kriegsministerium veröffentlicht eine Depesche über ben Kampf bei Mesurata am 20. Juli. Danach vermochten bie Italiener in Divisionsstärke nur drei Kilometer vorzurücken und mußten sich nach einem Handgemenge unter großen Verlusten zurückziehen. Tie Türken und Araber hatten 15 Tote und etwa 30 Verwundete. Sie wachten große Beute; unter anderem erbeuteten sie auch eine Kanone. Rom, 25. Juli. Tie „Ageuzia Stesani" erklärt, daß bie türkische Darstellung des Kampfes bei Mesurata am 20. Juli vollständig falsch ist. Die Italiener säuberten die Oase vollständig vom Feinde, der Hals über Kopf geflohen sei. Nom, 25. Juli. Der Korrespondent des ^.Karriere della Sera" auf Astropalia erfährt von einem Marineoffizier Einzelheiten über bie Fahrt ber italienischen Torpebo- boote in bie Dardanellen. Das kleine Geschwader drang um Mitternacht mit abgebknbeten Lichtern in bie Darbanellen ein, wurde aber bald von den Sckfeinwerfcrn entdeckt und heftig beschossen. Der Kommandant Millo ordnete an, daß sich bie tober dieses Jahres findet in Rom ber 10. Internationale Kunstkongreß itatt, und bie neuesten Mitteilungen des Kongreßausschusses zeigen, baß bie Vorbereitungen für ben Kongreß weit gediehen sind und das Beste versprechen. 2ürs der Liste der angekündigten Vorträge ergibt sich, daß hervorragende Forscher auf dem Gebiete ber Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte, besonders auch solche aus Deutschland, sich sehr zahlreich in Rom einfinden und dem Kongresse von ihren neuesten Forschungen Bericht erstatten werden. Entsprechend der Wahl des Kongreßortes haben sich die deutschen Gelehrten besonders das Thema ber deutsch-italienischen Kunstbeftchungcn für ihre Vorttäge ausgewählt, (so spricht Professor Rudolf Kautzsch über Oberitalien und den Mittelrhein im 12. Jahrhundert, Alfred Dohren über deutsche Künstler im mittelalterlichen Italien, während Carl Gebhardt und Hermann Ehrenberg die Beziehungen zwisck)eu der italienischen und deutschen Malerei im 14. und 15. Jahrhundert zu besprecl-en gedenken. Mit Spannung wirb man ben Vortrag von Henry Thode erwarten, ber einen Vergleich bes Wesens italienischer unb deutscher Kunst an,teilen will. In modernste Erörterungen greift der Vertrag von August L. Mayer, einem der besten Kenner der spanischen Kunstgeschichte ein, ber ben Beziehungen des Greco »ur italienischen Kunst geiuibmct ist. Vielversprechenb ist ferner bie Ankünblgung, baß ber vortreffliche hollänbische Maler unb Kunstschriftsteller Jan Veth über Nembranbt unb bie italienische Kunst zu sprechen gebenft. Schließlich sei aus der großen Fülle ber angefünbigten Vorträge nur noch einer als von befonberem allgemeinen Interesse hervorgehoben: es wird nämlich Geza E. Gasparetz bie Ergebnisse neuer Forschungen über ein Verfahren Mitteilen, bie Technik, bie Echtl-eit und das Mer eines Gemäldes auf mikrochemischem Wege festzustellen. — Ein Gelehrter im Elend. Unter bem Titer Das undankbare Frankreich" veröffentlicht der Pariser „Matin""einc Schilderung über die Leiden unb bie Not, in der sich der berühmte franzöft,che Naturforscher Henri Fabre, ein 90jähriger Greis in ,einem Heimatorte spätabend seines Lebens hungern Ter Greis ist bereite derart entkräftet, daß er kaum sprechen kaum Wohl hat man ihm das Osfizierkreuz der Ehren- legton verliehen, aber bie nötigste Nahrung bat man ihm nicht gegeben, oogar ber ©teuernmrebmer, heißt es ironisch weiter zeige ein menschliches Herz, beim seit drei Jahren wage er es nid)t mehr, dem Gr ns ben steuer bog en zuzustellen, da er weiß baß bann baä armieltge Hausckxm unb die reichen Jnsektensamm- lungen des^ Gelehrten versteigert werden mußten, um die rückständigen steuern cinzutreiben. Ein Mitarbeiter des Matin" überzeugte sich an Ort unb Stelle, daß dem .virklich so"ist Er f-SLa(Lmo dem armen Gelehrten der nur mühsam die Worte über die Lippen brachte und war Zeuge des Elends, in dem Fabre sich bmndet. Zum schlutz forbert ber „Malin" zu tatfrähig« unb rascher Hilfe auf. Torpedoboote an der Küste halten sollten. Tie Matrosen !onn:?n die Bewegungen ber türkischen Scheinwerfer genau ncnolgcn. Ein Hagel von Geschossen aus den Fesmngskanonen, tvelbbattcnen und Gewehren ging über die Schiffe hinweg, ohne zu treten. Tir Torpedoboote näherten sich ber türkischen tflottc bis am zwei Meilen, wo sie zwischen drei Feuer gerieten. 2lls der „Spion" nacheinander aut zwei Stahltroft'en auftuhr, ordnete .nllo in Anbetracht der Unmöglichkeit, weiter vorzubringen, bic Rnckialirt an Unter heftigem F^uer erreichten bie häufte um 1 . Uhr früh ohne Schaden den Ausgang ber Tarbanellen. Jlu Bord würbe niemand verletzt. Man erwartete aui offener » tigste Aufgabe des Volksrechts, Martin Rade aus Marburg über internationale Verständigung vom Standpunkte ba Religion und Ethik. Der neue Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, Dr. S ch n e e, ist in D a r - e s - S a l a m eingetroffen und ljat bie Geschäfte des kaiserlichen Gouvernements am 22. Juli übernommen. Ausland. Aus Stadt und Land< Wie aus Brest gemeldet wird, erhielt der Kapitän bei Panzerkreuzers „Cond 6" ben Befehl, sich für bic Fahrt deS Ministerpräsibenten flßoincarö nach Rußlanb bereit ju halten. Der französische Marineminister Delcass6 hat angcorbnd, baß bic Schießübungen, bie bas Mittelmeergeschwaber am Schluß ber Manöver vom 30. Juli bis 3. August vornehmcii sollte, zu unterbleiben haben. Mehreren Blättern zufolge sei ber Grund bieser Verfügung bar in zu suchen, daß infolge ber Gutachten über bie Katastrophe des Panzerkreuzers „Jules Mjche let" Bedenken bezüglich ber Pulvervorräte der Kriegsschiffs ausaelaucht seien. Das Arsenal von Lorient wurde bciuu- tragt, nach Toulon 9800 leere Granaten zu fenben, für bic ausschließlich Pulversorten von 1912 verwendet werden sollen. Diese Geschosse sollen bic gegenwärtig an Bord der .DreadnoughIZ bc- finblichen ersetzen. Ta der Generalgouverneur von Algier verlangt hat, baß Teile ber in Marokko verwendeten al (sterischen unb tunesischen Truppen nach ihren 'Garnisonen zurückgesanbt würden, bat bet Kriegsminister, entsprechend bem Ansuchen des Generalresidenten L i a u t a y angeordnet, baß ein Kolonialinfanterie-Regiment und ein Regiment Senegal schützen nach Marokko gesandt würden. Der dänische König ernannte den früheren Minister, Bankdirektor Hasst ein, zum M i n i ft c r für Island. Der brasilianische Senat hat einen Gesetzentwurf an genommen, nach dem Anleihen ber einzelnen Bundesstaaten erst bie Genehmigung ber Bundesregierung bedürfen. Der Zu st and des Kaisers von Japan wird im Palais als sehr ernft angesehen. Am Mittwoch abend 11,30 Uhr wurde folgendes Bulletin ausgegcberr: Die Temperatur beträgt 39,2, Puls 105, sehr unregelmäßig, Atmung 37, weniger ruhig. Ter Kaiser ist heute erschöpfter, seine Kräfte sind gesunken, bas M- gemeinbefinben ist unbefriedigend. Gießen, 26. Juli 1912. Das Jugendfeft. Zum siebenundzwanzigsten Male feierte gestern die Gießener Jugend — und mit ihr wohl die meisten Erwachsenen der Stadt — das herkömmlick>e Jugendfest im Philosophewvald. Etwa 4500 Kinder aus allen Schulen und Ständen nahmen an dem Festzug teil, dessen Vorber- marsch Uber 20 Minuten dauerte Der Fcstzug bot einen reizenden Anblick. Klassenweise zog die Jugend einher, die Knaben mit Fähnchen an den Mützen und die Müdä^n mit Efeu kränzen im Haar. Der schönste Schmuck des Zuges aber waren die vielen strahlenden Gesichter. Jede Klasse führte nach altem Brauch die Preise und Geschenke mit sich, die nachher als Lohn beim frohen Spiel zur Verteilung gelangen sollten. Feuerwehrleute, Turner und Sanitätsleute unterstützten die Lehrerschaft in ihrer schweren Aufgabe, Ordnung in den: Zug zu halten und es gelang auck, die ganze stattliche Schar ohne Unfall zum Festplatz zu bringen. Nach gemeinsamem Gesang hielt hier im Namen des Festausschusses Stadtv. Dr. Ebel eine herzliche Ansprache an bie Jugend und die übrigen Festgäste, »vorauf gemeinschaftlich „Deutschland, Deutschland über alles" gesungen wurde. Rasch verteilten sich dann die Kinder auf ihre Spielplätze, wo ein fröhliches Treiben anhob. Alle die alten lieben Spiele und Belustigungen der deutschen Jugend charen in bunter Abwechslung zu sehen, Wurst" schnappen und Eierlaufen, Ballspielen und Säurtet!am usw. Bei den älteren Knaben sah man auch turnerische Wettkämpfe an den Geräten. Das ganze Treiben war bcl>errscht von Geiste herzlicher Fröhlichkeit, die dem Jugendfest seit seinem Bestehen seine Anziehungskraft gesichert hak Nach einer Pause von einer Stunde ging das muntere Spiel weiter, bis endlich die Geschenkvcrteiluna und nach 7 Uhr der gemeinsame Rückmarsch der Jugend zur Stadt bem eigentlichen Fest ein Ende machte. Aber das frohe Treiben im Walde setzte sich noch in die Nacht hinein fort. Für die Bewirtung der außerordentlich zahlreichen Fest" besuche- war sehr gut gesorgt. Vor allem darf anerkannt werden, daß auch Milch und alkoholfreie Erfrischungen reich" lich zu haben waren. Die Straßenbahn mackfte bei dem Massenandrang zum Feste gute Geschäfte. •• Lehrerpersonalien. Ernannt wurde die Schulamtsaspirantin MathUde Maurer aus Ntainz zur »ei der Verwaltungsbehörde den Antrag aus Enteignung ®nÄng c Aufklärung. Kreis Büdingen. KudcuüM'hc. A. Salomon Strasse 4. — Kuverts mit Firma früheren 3Rinr ir Island.. m gönnen furbporrKieiaung StenrwoK-Strumpf- u. Sodeeagerne weise m. zurück. ravvante ntnwtilWMtoro BuireS«. Baus- u. Kücheagerätegeschäft Ul0/1) Ub!Jödyüratüyüouuuii . i. Neustadt 11. • \ Tel. 165. Schneesternwolle ^ineiuiintp ■, vereinigte Chemische Werke Aktienge.elltol.ft, Ch.rlotten. bürg, Salzufer 16. Abteilung atiannHrÜimt- «11,30 rtiheratur betragt N , weniger ruhig- . nd gesunken, bas - KornfrancK“ geht aus derselben Korn- der unser nationales Nahrungs- KornfrancK“ Rudolf Richter - - Glessen ■ Marktstrasse 24 — 26. bleibt ausgeschlossen. w. Frankfurt o. M., 25. Juli. Sestern besichtigten der Großherzog und die Grobherzogin von Hessen die Euler» I l ugmasch i nenw erke in Frankfurt. Leutnant von Hiddesien führte auf einer Eiiler-Flugmaschme in einer Höhe von 700 Metern einen prachtvollen Flug über der Stadt auS. Außerdem flogen gleichzeitig auf dem Euler- Flugplatz die Euler-Piloten Leutnant von Michels, Leutnan Sommer und PlackzikowSki. ________ „IW* In Tuben und Dosen. EinkflGliapparale' Weck-, Rex- Bade-Duplex- Ullrich in verschied. Ausführungen sow. die beliebten RcxgldNer etc. empfiehlt 3729 Edgar Borrmann giesse» Paris, 25. Juli. DaS Schwurgericht von Douai verur- teilte den GefangShumorislen Lafond zu vier Monaten> SeiangmS iveil er in Derfammlungen ausständiger Bergleute Pluildernnge und sonstige verbrechcr.ichc Gewalttätigkeiten verherrlicht hatte. S Nvei "Jabung der i< SKytbcnJ ""Vertretet !uburg und Lü L Zu haben bei J. H. Fuhr Julius Sctatee tmd Frieti. Teipel, in Giessen und bei Joh. Herrn. Schmidt L in J-icn nachbebandeln. Wirkung, von Taufenden oe- üätiflt. ,5,u baden in der Uuv verntälS Avotbeke, <>iri dr Avotbckc, bei Auauu Noll, h.rcibcl.rLilb.N'lbinger, Cito Sckaai, E. Karn, E. Noll u. W. schrader, Trog. * für int<- | öom bis; r xiuibangem^ i| ^erk der h^. | isdeutschen^ 5 Formen ini- I °ld Ws Frankr. lad me öffentm . f über ausivär.-. bürg über die ir „ >iude aus Mark: ; Standpunkte b csch-Ostafrika, " troffen und hat- i am 22., IM I Mitesser I Wickel imGencht u.am Körver I beteiligt raicdpnd 4110erfähig Zucker** Patent-JIedi- zinal - Seife, ä^t-Ml®l. Iiy/Jfll und L50 .io, itörfite Sormi. 9latb icbct Walcbung mit Zuckooh- ( reme, Tube 75 ^t- u. 2 M-, -lt der Kapitän! ) für die Kahn: ,;i ubland bereit . fj V ücassö hat angwur telmeergefdjnxiber. 3. August Domtir ?ren Blättern zab « td)en, daß insolg: :emer§ „Jul» Är orräte der Kr. Lorient wurde k 1 fatben, für die t werden sollen. 2 er .Dreadnought' r verlangt hat .. j dym und tuneii- nbt würden, bei K des ükneralrdibc:- ‘ linfantcrit * ischützen nach -i Jahr^Zuchthauö, abend wurde in dem an der ituftc gelegenen Städtchen gegen den Proviamamisauneyer yen eie um IArzem ein heftiges (5 r 5 b eh e n ^ylpul2nff übcr, fängni«. Die Siialeu gcgr.i die übrigen Angcktaaten bewegten sich! (Anwohnern brach eine grosie Panik aus. Fast alle Uber , in der Grenze zwischen einem Jahr und jmci SSocfje» (Mn.ifl 1!B.l - --- Allen Angeklagten ivurde die Untersuchungshaft m Anrechnung an der Vittoriaschule zu Dannsiadt unter Belastung m der Kategorie der VolkSfchullehrermnen. . -Freie Studentenschaft. Am Mittwoch sand im öotel Sroßherzog eine Nichtinkorporierten. Ver. ammlung statt. Neben sonstigen geschäftlichen Angelegen- .eilen wurde die Wahl des Präsidiums für nächstes Semester Dorgenommen: als 1. Vorsitzender stud. iur. Schuster, die übrigen Aemter verteilen sich auf stad. iur. Adler, stud. niftth. Schmidt, stud. phil. Schneider und stud. med. vet. Zechert. Herrn Adler wurde die Geschäftsführung ;oäbeenb der Ferien übertragen. •• Vom Wasserwerk. Gestern vormittag wurde die neu angelegte Zubringerleitnng, die Master vom Pump, werk Queckborn unter Ausschaltung des Hochdruckbchä'.terS nach dem SelterSbcrg führt, in Benutzung genommen. Durch diese Zuführung wird eS den Wasterverbrauchern des hochgelegenen SelterSbergS ermöglicht, das Master nut erhöhtem 3rucr zu entnehmen, letzteres ist zurzeit noch mit etwas Lust vermengt, was durch die Neuanlage der Röhrenleitung verursacht ist. Diese Erscheinung wird sich indesten bald ver- Innen. DaS entnommene Master wird sich, nachdem eS kurze Zeit gestanden hat, krystallklar absetzen. " Ziegenzucht. Alle Jnterestenten für gutes Ziegen, zuchtmaterial seien auf die Bekanntmachung deS Kreis. Ziegenzuchtvereins im heutigen Kreisblatt aufmerksam fü. „ nm GesetzenMwn c einzelnen Bundü! ■r Bnndesrcgu (5cricbUfaaL x Thorn, 25. Juli 1912. Tie Unterschiede beim Hfl“! kt.» Ulanenregiment, die bis in das Jahr 19'0 zurnckreichen und bei 1 1 _ denen eS sich in der Hauptsache um valerdiebstahle handelt, haben nunmehr die hiesige Strafkammer beschäftigt. Anaetlagt waren Was bedeutet „KornfrancK“ für Hausfrauen, die mit dem Wirtschaftsgeld genau rechnen? Nicht mehr un nicht weniger als die Erfüllung eines naheliegenden Wunsches. „KornfrancK“ ermöglicht fer «iich und ihrer Familie em gutes KaffeegetranK zu und trotzdem am Wirtschaftsgeld zuJPar®n' vnrenrirht also viel; aber er halt aas der Grundstücke gestellt. Heffen-Raffaa. h. Marburg, 25. Juli. Ter Fackelzug, den heute abend die Studentenschaft dem Geh. Regierungörat Professor Cohen anläßlich besten 70. GeburtSlagS darbrachte, vollzog ich teilweise unter strömendem Gewitterregen. Die Ansprache )ielt sind. Schwarz vom Llkadem. Gesangverein Fridencana. Katzenfurt, 25. Juli. Am 1. August d. IS. wird unsere an der Hauptbahn Gießen—Köln gelegene Eisen- bahn-H alteste lle, die bisher nur dem Personen, und Güterverkehr diente, für den Eil. und Frachtstückgutverkehr und für die Abfertigung von Kleinvieh in einzelnen Stücken eröffnet. Die Annahme und Auslieferung von Sprengstoffen gemacht. , 4 Ä . . , ,. •• Eigentümer gesucht. Auf der Krimmalabterlung dc« Großh. Polizeiamts befindet sich eine Iahrrad-Markc Ariadne" mit der Firma Franz Nerherien und der Fabrik- rimnmer 363 928, da« jedenfalls aus einem Diebstahl her. rührt. Der Eigentümer des Rades kann eS in Empfang ncI)m.f. g dem Fenster gestürzt. Der Taglöhner G. uürzte in verflostener Nacht auS dem Fenster seiner im zweiten Stocke belegenen Wohnung in den Hof und starb e,ne Stunde pütec infolge der erlittenen Verletzungen. G. war dem Trunk ergeben und kam auch gestern abend betrunken nach Hause. Cb Unfall vorliegt oder Selbstmord, bedarf noch weiterer für Herren. Knaben und Mädchen Solide Ware = Billige Preise : 14,1 Rabattmarken. Vermischtes. • Sckutztaseln für Anlagen. ES gibt wodl kein mtbrntomiM lorf. Mi« ?ubr,rtn 0 aeboben worden ilt rote beriauiic von Jupdcn bet ,orX' der bekmim- VcbnUMW Felke beit aroßen born flridxüint hat. GleictueiNa haben die thmnobmr non mc rdnt grobe 'Jlnimngungm gemacht, um durch Aller pst an »im^en, Anlagen und schone Okb&ubc daS ürtt'bilb ronnUhcb $u beben *!n onaindla werden die Baum- nnd Strauchanmlanzungen der Jungbarn-Gesettschatt dem Lltmpe deS PudtilumS «np,ohlkn. Auf großen laidn ist dort zu lesen: /cwHmi Der GlaS, Papier und alte Tuten < aofit) und «Nee. wa- er sonst nicht braucht, hier von sich wirft, nnrd 10 Minuten in kaltes Wasser änactaudjt. Kleine Tagerchronik. Beim militärischen Arbeitdkommando auf dem Trup- vcnübungsplad Döberip find rn den letzten Tagen sechs Mann an ruh rvcrdächti g cn Ers che tnungen erkrankt Bei vier von den Erkrankten ist dakterwlogtsch Auhr fcstgesleNt worden. Der Verlauf der Krankdett tsi durchweg letcht- Die Militärbehörde traf alle ^orkeh- rungen, um der Wetterverbreinutg der Krankheit vorzu- beugen. Es wird angenommen, dah die Krankheitsfälle mit der vorjalwigen Niihrepidemie ursächlich .Zusammenhängen. »d 8r«n benburVcrtr an I en b rei ed>u lieber in einem Nebenarm bet .Wbd. .Du »«ta nmtben Dtborgm, 3ivci der Scruiigtinttcn sind Bruder. j- wkrä 1 In Brüssel drang ein Mann au, den fronzSu>schen ölcrrc: ein und verwundete chn inner dem R IbWeiubM. » lebe bae fllnbK «ohlred.t!' bur».«nrn iotomdt ,w ..... _ I (vr nHüric, numu er etnen Acvolvcr gehabt dath, ivnroe er nunmehr die hiesige ^Strafkammer beschäftigt. Anaetlagt ivaren »vährcnd der Kammersidung auf ben !denknnst-Au»stellnng begannen hier b,e Lerhand-Pcnonen und getolet oo-r r 8KMZMM.....-S-M8W-- _ mra prft,r Ncfcrenl sprach Rin (Mainzi nbcr .Ter blinbe »e- ——-_j------------ - ----- roetbetveibenbe*. Ter Rebncr betonte vor allem bie Notwendigkeit Letzte Nachrichten. für ben blinden Gewerbetreibenden si» m emer Orgamfatwn Der Mnnistorpräsidsnt fährt. £5=»... ab unb trifft am 8. W Ä iÄÄSÄSVÄ " >t Der “W aber wobl flcrn ein geeignetes Cota juv fBcrfugmifl !• aeftem, daß Stallmann nach Deutschlaud stnS-U hni-Mt“ einen Anfang gemacht, indem man eine BefchaftigimgS- p. > , mcha'.t für Blinde m Mainz errichtete. Diese habe bisher^nur gute 4 d f i o, 26. Juli. Gestern abend wurde kein Butte- Erfolge zu verzeichnen gehabt. - I" der Aussprache wurde der Befinden des ükaisers am>gegeben, was alt- iS?g;|nel...in a.a rin 1 d. L t n. c o ,i e n a n fl ef e ■>< n muh. Ä" “ÄÄ ff! — - A S.,............... Scb^.4-- vnn^rfmit Birina ä K«Mb- &ä*«Mnuvettd iiiii 51t inu d'iW Grbmn^ - Großen Beifall sand eine Musik-Aufführung blinder YE'sche UNtversttätS-DrUckerei. R. LllNge, StebCH Künstler. ------------- --- ~' Verlangen Sie nur: [hw/u W °rbnete d'.S' S «m Teilen. » - =r 8E r Echzell, 25. Juli. Am letzten Sonntag veranstaltete der Turnverein Echzell einen Wett marsch, bei dem gute leiten erzielt wurden. Die 15 Kilometer lange Strecke legte der Beste in 1 Stunde 48 Min. zurück, wahrend der Letzte 2 Stunden 6 Min. brauchte. Den ersten Preis erhielt ^ldolf Hotter, den 2. N. Chrtstan, den 3. Heinrich Dlogk. Kreis Schotten. tt Schotten, 26. Juli. Ein Wagenunfall, der leicht schwere Folgen hätte haben können, ereignete sich gestern nachmittag im Walde bei Eschenrod. An einer Kurve überschlug sich daS Break, in dem ein hiesiger Beamter nut seiner Familie und einigen Gästen einen AuSstug unternommen hatte, und ging in Trümmer. Die Insassen erlitten nur leichte Kontusionen, mit Ausnahme einer Dame, der daS Ohr eingeriffen wurde. Kreis Friedberg. ---- Bad-Nauheim, 25. Juli. Der ehemalige Reichs- tommiffar von Deutsch-Ostafrika Dr. Karl PeterS ist un Hotel Bristol zur Kur abgestiegen und besindct sich m Be- Handlung von Dr. Häberlin. Starkenburg und Rheinhessen. w Mainz, 25. Juli. Wegen Errichtung von Festung8» bauten in der Gemarkung Wackernheim schweben schon seit längerer Zeit mit etwa 60 Grundeigentümern Ber- Handlungen. Da diese infolge der sehr hohen Forderungen nicht zum Abschluß kommen konnten, hat das Gouverneinent E; Giessener Rudergesellscbaft 1877CV 274 Ruderer Samstag, den Sonntag, den w $ w * Sl/ W W w * w w MZ M/ G MZ M/ W M7 M? ,V- Hn der Kasoc: Reservierter platz Mk» II. platz 1.00 Mk. Im Vorverkauf bei: berrn Carl franz, Selterdxveg; Berrn Daniel beil JSacbf., Lindcnplatz; Cafe Bettler, Süd-Hnlage; berrn b.Noll,M‘au9burg; berrn H. Anfang wochentags 5 Uhr, Sonntags 3 Uhr nachmittags. Vielen Wünschen entsprechend, geben wir hiermit bekannt, daß wir ab heute Freitag, das größte kinematographische Scn- sationSstück der Saison Der Eid des = =Zle-Im Mer Drama in 3 Akten aus dem Leben eines Künstlers nach dem gleichnamigen Roman von Felix Holländer als Extra Einlage zur Vorführung bringen. a»/T Annerod. “W Nächsten Sonntag, den 28. d. M., findet anläßlich des 20-jähr. JilbHäiims bes KesaWminS Heiterkeit das II. Mefcl d.Wetterauer Lahngau-Sängertonndes in meinem neuen Saalbau und den daran anschließenden erweiterten Gartenlokalitäten statt, wozu ich erg. einlade. Philipp Engelhardt. NB. Das Wertungsfingcn beginnt vormittags 10 Uhr. Nachmittags 1'/, Uhr Fcstzug, hiernach Gesangs Vorträge und Tanz.____________________ 5115 Betrifft: Ueberland-Anlage Oberhessen. Vergebung von Bauarbeiten Die bei der Ueberland-Anlage Oberhessen zur Ausführung kommenden Transformatoren-Stationen sollen unter Hinweis auf den Ministerial-Erlaß vom 16. Juni 1893 und alle Nachträge zu demselben in öffentlichem Wettbewerb vergeben werden. ES sind zunächst ca. 3 8 Stationen auSzu- fuhren, die Vergebung soll in 3 Losen erfolgen: Los I ca. 14 Stationen = westlich der Linie Friedberg—Affenheim, , II , 15 r —nordwärts derLinieFried- berg—Wölfersheim, , III ,9 , — östlich der Linie Nieder- Florstadt — Wölfersheim — Wohnbach. Die Arbeitsübertragung kann für jedes Log getrennt, oder für zwei, oder alle Lose gemeinschaftlich an einen Handwerksmeister erfolgen; eine Teilung in kleinere Lose ist nicht angängig. Die Arbeit erstreckt sich auf vollständig schlüsselfertige Ausführung der in Frage kommenden Bauwesen. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (BiSmarckstraße 32) zur Einsicht offen. An- gebotSvordrucke werden daselbst, solange Vorrat reicht, abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, postscei und mit entsprechender Aufschrift versehen biß Donnerstag, ben 1. August 1912, vorm. 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die Eröffnung im Beisein etwa erschienener Bewerber stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Friedberg, den 23. Juli 1912. Der Großb. KreiSbauinspektor: n*/ G 0 mbel. Dnnmn Hnfnnnmld Beile Nachhilfe in allen Dächern rPr ß - P.Ip.rr C I erteilt einzeln u. in kleinen Abkeila. 1U11UÜ UlilUlliUlil. $ir> Brackcmauu, Bismarckstr. 61. 05937 Stadttheater. Abonnement 9912/63 Die Einzcrchnungslifte liegt in der Musikalienhandlung von Ernst Challier am Neuenweg, auf wo auch jede Auskunft erteilt wird. [an/7 7 Zimmer Wegzugshalber ist eine für Acrzte und Hechtx- unwälte besonders gceig., sehr helle, sonnige Wohnung; tteltersweff 52 I (7 Zimmer, ger. Diele, Bade- zimm., Mäachenkamm. i. d. Mans, usw., Gas u. Elqktr.) für sofort oder «piitcr zu vermieten. Auf Wunsch weitere Räume im IH.St. and (liartenanteil. [4140 _______C. v. Tiünchow. West Anlage 10 ist d. erste Stock m. 7 Zimm, sowie 3 Kammern ver sofort und der Parterrestock mit 7 Zimmern iom. 3 Kammern ver 1. Oktober zu vermieten. Ingenieur Georg Koch, Ludwigstr. 61. l,,.« 5 Zimmer Stcphaustr. 34 5-Z.-Wohn. m.Bad, a. Wunsch a. 8Zimm, zuverm. Anzusehen4—7Uhr. _____________[060831______________ | 4 Zimmer | Schöne 4-Zimmerw. m.Gaö u. Zub., 1. St., a. v. L. s. o.sp. zv. Näh. Kaiser Allee 33p.|^°^ I 3 Zimmer \ iflioij 3-Zimmerw. v. sof. o. sv. au um. Näh. Stephanstr.Äiv. | 2 Zimmer’" 2-Zimiiier-Wohiiniig au verm. [y«! Neustadt 16. | Verschiedene \ 4769| Schöne, geräumige MnsMcn-WohnW mit Zubehör on rubiqe Vcute alSbald oder auf 1. Oktober au vermieten. Näh. Stcvhanstraße 42 I. ”l65l Zimmerm. Küche a.ruh. Person a- vrm. Marktvi. 181. ^""'1 Kleine Wohnung a- v. Näb. Hint. d. Wett-'Anl. 15. Möbl. Zimmer ^IMöbl. Zimmer z. 1. Aug. au verm Balinhosstr. GIL 061S3J Möbl. Zimmer zu vrm. Schottstraße S II., n. d. Aul. Sdiön möblierte Zim-ucr Schreibtisch, elektr. 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Morgen SamStag abend: Familien-Abend imPhilosophenwald. ___________________Iv'"/,1 Schlaflos- igkeit, die Kranke, Nervöse, Herzleidende so ost herunterbringt, Mattigkeit, Avvetit- mangel, Stuhl u.Urin bessern sich schnell, ivenn man regelmäßig Altbnchhor*ter .Harkwprndcl Stnrk- qnelle trinkt. Sckion nach kurzem Gebrauch dieses vorzüglichen Heilwassers werden Männer n. Frauen seine Wohltat. Wirkung empfinden, der.Körper kommt zu Kräften und die alte Spannkraft und Lebensfreude kehrt zurück. Bon zahlr. Professoren und Aerzten glänAcnb begutachtet Fl. 95 Pf. in d. Univerntäts- Avotbcke z. flold. Engel u. in den Drogerien (*. Seibel, W. Zlilbingcr, Aug. Noll, O.SchaafuErnttNoll.sll»/, Frühkartoffeln, Wetteraner Ware, „Perle" und -Kaiserkrone^ ver Zentner 4 5«Mk. versendet unter Nachnahme 4930 Konrad Hanb,Ecbacll. Pianos, Flügel Harmoniums bei weitgehender Garantie und günstigster Kauf- tl Mietbedingung. Stimmung,Reparatur Transport Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten. 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