Serben Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße |6 b;8 vormittags 9 Uhr. Die heutige Nummer umfajzt 10 Seiten- ie K aiseri n nahm Volk hat für die Größe seiner Helden 6 qm Acker Die Rede 1 qm Wiese il qm Acker ?5 qm Wiese 11 qm Acker II qm Ackn 169 qm Acker 188 qm Acker 63 qm Wiese 94 qm Wiese 106 qm 462 qm 469 qm 650 qm im Ratskeller ein Kommers 275 qm 975 qm 512 qm daß ich nichts ausrichten tonnte. 531 qm daß an 756 qm in ihrer von der 169 qm 169 q® 231 q® 094 q® [119 q® 825 q® 812 q® Dcrfii)rotnöen Ser Saturnringe 806 q® Astro 866 q» 125 q® meutent können. Tagen, :) igicrung we teil konnte. - 1023 qm d v8 Gras- imühle )6 qm Wiese it. Hat doch eines Reiches Anzetgenlelt: H. Beck. Akademie, darunter der Ge durchaus ein offenes Verständnis, das beweist aud) der sandte Graf von Lerdieufeld, ein. 200. Geburtstag des großen Preußenkönigs. ie der Kaiser am gestrigen Mittwoch in der Akademie der Wissenschaften gehalten hat, war glücklicher- tueife ganz unpolitisd) Leine Worte waren der Lage an- oemessen, gut gewählt und werden auf keinerlei Äider- jocuef) stoßen. Gerade die Sdzliditheit, mit der der Kaiser rqif große Lobeserhebungen seines Ahnherrn verzichtet hat, Wissenschaften als die geistige Elft truync, die angeworben und auf ihren Chreuroften g s' der jugendliche König, nod) ehe Er der Mehrer . an kriegerischen Erfolgen geworden ist, die Wis.enschast und Sich Selbst mit dem unvergeßlichen Worte geehrt, daß Er die Gewinnung des Deutschen Philosophen, den Er zunächst für den Vorsitz in der Akademie in Aussicht genommen hatte, als eine „Gcnquete im Lande der Wahrheit" betracht?n wolle. So gilt für die Akademie insbesondere das Zeugnis, das Mein in Gott ruhender Herr Großvater in Bezug auf Friedrich den Großen bei festlichem Anlaß abgelegt Hal: „Alles, was wir Großes und Gutes in unserem Lande bewundern, ist auf den Fundamenten digt, mit ihr gemeinsam zu begehen. Mit Mir und Meinem Hauie feiert h'ute das ganze Vaterland den 24. Januar als einen Tag weihevollst-r Erinnerung. Einen besonderen Anlaß aber zu bau bare.u Geren c.t ha^en diejenigen G..e. er unseres Gemeinwesens, deren Gejauchte mir dem Namen des Großen Königs unmittelbar verknüpft ist. Hat der Morgen des heutigen Tages der Feier des Heeres und vor allem derjenigen Truppen.eil.' gehört, die ihre Stiftung auf den „König- Eonnclable" zurüdführen, so grüße Id) hier die Akademie der ~ricbrid) der Große auswärtige Mitglieder Der 200. SevurNtag Friedrich; öcs Grohen. In Berlin und Potsdam war gestern ein großer Festtag, an dem freudig dos ganze Volk teilgenommen hat. Mit ‘ einem eigentümlichen Klang fällt die Erinnerung an den großen König in die gegenwärtigen Reichstags-Neuwahlen |J hinein. Was würde der aufgeklärte, freidenkende .Herrscher »wohl über die Wahlen und ihren AtlSgang gesagt habeit'? Herr v. Bethrnanu Hollweg würde vor seiner Meinung wohl ganz zusammenknicken müssen. Da der Werber für die Treibundstreue in Rom anscheinend kein rechtes Gehör findet, wird jetzt wieder in einer amtlichen Notiz die Schuld dafür der bösen deutschen Presse zngeschoben. Als ob d i e für die schwankende, schwächliche Politik Deutschlands ver- imtmortlid) zu machen wäre! Friedrid) der Große würde über diesen Verantwortungsstandpunkt des heutigen Rcichs- führers Augen machen! Er würde lvegen der vielen roten Stimmzetteln aud; nicht das Volk benörgeln, sondern die unter der das liebel so weit fortschrei- Militarifche Feiern. Rastenburg, 24. Jan. Das Grenadier-Regiment König Friedrid) der Große (Nr. 4) begeht durch Gottesdienst und Parade und eine Reihe festlicher-Veranstaltungen für die Offiziere und Mannschaften die Feier des zwei- hundertsten Geburtstages Friedrichs des Großen. Zur Teilnahme an der Feier ist im Auftrage des Kaisers Prinz Adalbert von Preußen, der Hauptmann ä la suite des Regiments ist, eingetroffen. Bei allen Truppenteilen der Provinz, die in der Regierungszeit Friedrichs des Großen ei« richtet worden sind oder unter ihm gekämpft haben, wird auf die Bedeutung des Tages durch besondere Regiments- und Bataillonsappelle hingewiesen. Die Erinnerung an Reinsberg. Rheinsberg, 24. Jan. Die Feier des 200. ^Geburts- tages Friedrichs des Großen wurde gestern abend durch einen Fackelzug eingeleitet. Heute vormittag veranstaltete die Bürgerschaft einen Umzug durch die Straßen der Stadt zum Denkmal Friedrichs des Großen, wo eine Anzahl Kränze niedergelegt wurden. Daran schloß sich mittags Grundstücke. iQnb X Blatt 5 qm Wiese vor dem feierlichen Einzuge des Kaisers, der die Uniform der Garde du-EorpS trug, auf der »apellentribüne mit der Prinzessin Viktoria Luise und den übrigen Prinzejsinnen Platz. Hinter dem Kaiser schritten die Prinzen. Nad) einer einleitenden Ansprache des Professor W a l d e h e r hielt der Kaiser folgende Rede: Ein? tituf'rrehe. ,,Wie einst König Friedrichs Majestät am Vorabend? Seines Geburtstages 1744 die erneuerte Akademie der Wissenschaften in düsem Schloß bei Sick) willkommen hieß, so habe Ich ihre Mitglieder hatte nm Md' versammln weilen, um an teilt zwei- bundertsten Iubeliage Meines Großen Ahnherrn die Feier, mit der die Akademie seit Alters aluährach Seine,n Gedächtnis hul- berührt shmpathisch. Tie weihevolle Erinnerung an den fiten Fritz, der von Prunk und übertriebener Sclpvär- iierct garnichts wissen wollte und in der Einsamkeit seiner ? V ;ren Jahre aller Huldigungen entbehrte, wird nicht b.ird) pathetische Festreden gehoben. Wir erhalten folgende Berichte: Die Feier in Potsdam. Potsdam, 24. Jan. Tie Feier des 2 0 0. Geburtstages Friedrichs des Großen begann mi einem Festgottesdienst in der Garnisonlirche, zu welchem die kaiserliche Familie, die anwesenden Fürstlichkeiten, der .Reichskanzler erschienen waren. Die Festpredigt hielt^Feld prob ft Wölfling. Sodann legte der K a i s e r am Sarge des großen Königs einen Kranz nieder Abordnungen von Regimentern legten ebenfalls Kränze mit Inschriften am Sarkophag nieder. Tann begann die Parade im Lustgarten, auf welcher der Kaiser folgende Ansprache an die Truppen artigen Roman geben können. Ich erhielt von befreundeten Astro nomen an den Observatorien von Setft und Kiel Meldungen über neue EntwieÜungen in den Ringen, und ich hoffte, in Observatorium in Juvisy Photographien aufnehmen zu aber das Wetter war so ungünstig in den letzten acht Erscheinung sagen. Bis nicht weitere Tatsachen ans Licht kommen, bin ich geneigt zu glauben, daß einfach der Winkel, unter dem wir den Planeten und seine Ringe sehen, merklich kleiner geworden ist so daß sich uns ein ganz neuer Anblick darbietet. Aber aud) wenn die Ringe sich auslösen ober auf den Planeten fallen sollten, so ist es nicht wahrscheinlich, daß dies auch nur die leiseste Wirkung aur andere Planeten haben würde." Wo lag nun dieses gelobte Land? In dem schon entdeckten Amerika wuchs wohl wilder Wein aber kein wild's Getreide. Bedenken wir, daß in der damaligen Vorstellung Grönland bis- nach Nordafrika reichte, so kommen wir an die kanarischen Inseln. Diese können es sehr wohl sein. Den aud) Homer verlegte die Hcsp?riden in diese Gegend. Amerika war sicher zu icucr Zeit schon entdeckt. Ein reger Schis sverkehr ging von hier nach Grönlatid. Amerika mußte d.eses mit Bauholz versorgen. In Grönland finden wir auch ganz ähnliche Spiele wie unter den Indianern Nordamerikas, was darauf schließen läßt, daß es schon damals besucht wurde. Aber alle Berichte aus jener Feit sind sagenhaft. Ium Schlüsse brachte der Forscher Bilder von der eigenen Reise, baruni er eines seines treuen Gefährten in der Polarnad>t, Johannsen, inmitten des Nordlandeises, das von ro.item sehr eben und harmlos aussieht. Kommt man aber näher, so sieht man erst die Hänge und Risse, die dem Forscher den Weg versperren, so daß man selbst mit den Stiern nur langsam vorwärts kommt. Aud> die bekannten Schlitten, auf denen die Hunde die Nahrung fortzichen, waren zu sehen. Ein Bild zeigte Meister Petz, der verwundert um die Ecke schaute, was die Eindringlinge da wohl vor haben, bis ihn eine schnelle Kugel nieder st reckte. Robben zu Wasser und zu Land wurden vorgeführt. Das interessanteste war wohl das Bild der kühnen Fram, wie ne im Polarwinter ganz von Eis bedeckt iit, daß^nur die höchsten Masten bcrcorfdjaucn und wie sie gegen das Frühjahr bin allmählich wieder loskommt. Eine präckstige Farbenphotographie zeigte das Nordlicht mit seinen Spiegelungen im Wasser. Reicher Beifall wurde dem R bner zuteil, und man bedauerte, so schnell von den sterrlichen Bildern schaden zu müssen. „Die erste Pflicht am heutigen Tage für unsere hier versammelten Truppen, die unter den Augen des Großen Kötiigs und mit ibm gefoebtenunb gei’iegt gaben, ist die, daß mir ihm hier vor der Garnisonlirch', unter öit seine sterblichen Ueberreste ruhen, die militärischen Ehren er- weisen. — Ohne das Spiel zu rühren! — Achtung! Präsentiert des Gewehr! So grüßt die Potsdamer W a ch t p a r a de ihren dahingegangenen glorreichen Führer. Id. »erwarte von ihr, daß sie sich im Ernstfälle geradeso sclstagen wird tote damals. Tas Gewehr übet!" \i,-i folgte ein Frühstück im Regimentskasino des 1. Garde- Regitnents au Fuß. Daß „dte hier v crs a m ttre 11e n Truppen unter beit Augen des großen Königs gefochten" haben, ist eine falsche Ausdrucksweise, die vielleicht der verstünimelten Wiedergabe burd) £ne amtliche Berichterstattung zu vev danken ist. Der Kaiser verlieh dem Regiment Garbe du-Corps in krinnerung an den heutigen Tag ein Brustschild mit dem Namenszug Friedrichs des Großen, das bei Paraden und Festlichkeiten zu tragen ist. Berlin, 24. Jan. Das Denkmal Friedrichs des Große n Unter den Linden ist mit grünem und stücke soeben in patriotischem Sinne als Geschenk für Mein Staatsarchiv bargeboten hat. Nicht nur her Wiederhersteller und Schutzherr der Akademie, aud) ihr ständiger Mitarbeiter ist König Friedrid) gewesen. Id) erinnere die Akademie daran, das; in einer ihrer Sitzungen die Abhandlung zur Verlesung gelangt ist, in welcher der erlauchte Verfasser gegen eine materialistisch g c richtete Geschichtsbetrachtung der Auffassung Ausdruck gegeben hat, daß Reichtum und materielle Güter ein toter -Stoff feien, der erst durch die Intelligenz und die Geschicklichkeit Leben und Bewegung erhalte. Und. diese Abhandlung birgt zugleich das erkeuntnisreiche Wort, daß die Starke der Staaten auf den g r o ß en Männern beruht, welche dte Natur ihnen zur rediten Stunde geboren werden läßt. Ein Wort, das wir dankerfüllt heute auf Ihn Selbst anwenden und das unserer Feier den Grundton gibt. Uns aber ziemt cs, des Großen Königs Werk auszubauen und die Kräfte zu nutzen, die Gottes Weisheit und uuendltche Güte in ihm unferm Preußenvolk geschenkt bat. Dazu an Meinem Teile zu wirken, wird man Midi stets bereit finden. Und )o will Ich auch die Akademie der^Wissettschasien weiter in Meinen be sonderen laiideSväterlichen Schutz nehmen und ihr zur Erreichung ilrer Ziele ein Helfer sein. Des zum Zeichen habe Ich in Aus- siche genommen, ihr die ersehnte V e r ft ä r t u n g i h r c r M 11 • g lieber jaM in der Phi l o s o p h i s ch - l) t ft o r t i ch e n K lasse vor allem für d i e historischen und staatswi) s e n i d) a f 11 i d) e n Fächer zuteil werden zu lassen und so dte alte Gleichheit in den Sitzen der beiden Klassen wtederherzustellen. Des weiteren werde Ich darauf bedacht sein, daß ihr die c r f elterlichen Mittel zur Erfüllung der ihr Obliegenheit bedeut famen Aufgaben, namentlich auf dem Gebiete der Deutsche u 3 D r a d) f o r f d) u n g , in auskömmlichem Maße gewährt werden. Tie Akademie aber wird, so vertraue Ich, den großen und freien Geist, in dem ihr zweiter Begründer in ihr und auf sie gewirkt hat, in ihrer Mitte stets lebendig halten zum Segen der Wissenschaft und zum Heile des Vaterlandes. Festvoritellung im Opernhause. Tie heutigen Feierlichkeiten wurden durch eine Fest- Vorstellung im Königlichen Opernhause abge- schlossen, die auf Allerhöchsten Befehl angefetzt war. Gegeben wurde die dramatische Tichtung von I. Laufs >cr große Köni g", drei Bilder aus seinem Leben. Die Musik ist durchweg von dem großen Friedrich selber und von Professor Schlar-Wiesbaben für die Aufführung eingerichtet. Der Kaiser hatte sein Interesse für die Inszenierung durch wiederholten Besuck) der Proben kund- gegeben. Nach der Vorstellung hielten die Majestäten Eercle. Ter Kaiser verlieh I o s e s L a u f' d a S R i t terkreuz des Hausordens von Hohenzollent und Professor Schl ar den Roten Merorden dritter Klchsc mit Schleife. begründet, die Er gelegt." Tie Akademie letzt ihre Ehre darein, ihre Dankesschuld gegen ihren Wiederhersteller abzntragen durch ihre B e t ä t i g u n g für d i e Aufhellung Seiner Geschichte ,Jür die Sammlung und Ersorsdiung der nrtunblidiai Zeugnisse Seiner Geistesarbeit und Seiner Taten. An die ihr durch König Friedrid) 55.1 beim I\. gestellte Aufgabe, die literarischen Schriften des Philosophen von Sanssouci in einer Gesamtausgabe zu vereinigen, sd;loß sid) der Auftrag Kaiser Wilhelms des Großen zur Herausgabe der „Politischen Korresvondenz" und der „Denkmäler der preußisckeit Staatsverwaltung im 18. Jahrhundert". Es freut Mich, bdr Akademie für diese ihre umfassende Aufgabe an dem heutigen Tage neuen Stoff zur Verfügung stellen zu können, nämlidi die reiche Sammlung des amtlichen und persönlichen Schriftwechsels zwischen b cm großen Könige und einem seiner treue ft en Diener und G c f ä b r t e n , dem nachmaligen Gencralfeldmarschall von M o e l l c n d o r f f, dessen Erde Mir diese wertvollen Schrift- Sriötiof Nansen in Zranksntt a. M. Me schon kurz ermähnt, sprach am 23. b. Mts. der berühmte Polarforscher Fridiof Nansen im Saalbau inFrankfurt. Seiber rar er wegen des fremblänbifdjeii Akzentes der fid) besonders h der Aussprache der s-Laute störend bemerkbar inad)ic, mit Latex nur schwer zu verstehen. An der Hand sdiöner Lichtbilder, he zum Teil eigene Aufnahme waren und meist burd) ihre trächtigen Farbenwirkungen auffielen, sprach er in etiua l1 r ünbiger fließender Rede über die Entbeckung Amerikas erd) die Dänen und die Sager von Vinland. Im frühen Mittelalter war der Norden und Westen der untätigen Erde für die Menschheit in tiefes Tunlel gehüllt, jpn den äußersten Grenzen b:r bctann.en Erde hatte man nur >ind) verschlagene Schiffer geringe Kenntnis. Tie Unwissenheit ieß Grönland im Norden mit Finnland zusammen hängen, nährend eine Südspiye in der Näh? der kanarischen Inseln gesucht mrrbc. Von den Unbilden, denen die Wickingcr bei ihren Entdeckungs- filirten ausgesetzt waren, zeugen verschieden^ Bilder und die Lck)wte- tig teilen, die sie zu überwinden hatten, fanden natürlich in der rprbifdxn Sage ihren Widerhall. Zeichnungen von Kämpfen zwi- jben Wickmgern und Seeungehcuern beweisen dies. Trotz der ikHeriDärtigfcitcn fanden viel. Schiffer ihren Weg nad) einer jeu(eiligen Küste: aber wieviele ihre Heimat nidü wiedcrsahcn, e: nicht bekannt. Ten Rest eines Wickingerfahrzeugs, das^ in r.n> 91hirhi nüctihpfi iibi'r hie itriu' IL. 21 Erstes Blatt 162. Jahrgang Donnerstag, 25. Januar 1912 ■1 Giehener Anzeiger pSESr General-Anzeiger für Oberhessen MM Annahme von Anzeigen Hotütiotisbnicf und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Buch- und 5teindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. 2and-: E.Hern "I ten Deutsches Reich als Taunus gesichert. der an» Das englische Königs paar ist unter dem Jubel Bevölkerung in Malta eingetrossen. TuS zur Begiütznng wesende französische Geschwader salutierte. Aus Stadt und Land. (jh e u c n, 25. Januar 1912. " Tageskalen der <üv Donnerstag, 25. Jan.: Karneval. Damen» und Herren sitzung: Abends v'/, Uhr in Steins Garten. Hessen-Nassau. fc. Wiesbaden, 24. Jckn. Heute nachmittag fand tm Rathaus eine außerordentliche Sitzung derJstadl» verordneten statt, in der Professor Theodor jtidier aus München den Entwurf für das an der Äaiserstraße auf dem Gelände der früheren vcsuschcn Ludwigsbarm zu errichtende Muse u m s g c b ä u d e, das aus dem Naturhistoriichen^Muscum. der Ncksnuiscken Ältcrlümcr-Sammlung und Gemälde-Sammlung bestehl, vorlegte. Proseiior Fischer, der zurzeit in Kassel den Bau des neuen Museums ausführl, wird die künstlerische Oberleitung des Monumentalbaues, dec nach dem Kurhaus dec bedeulendue in Wiesbaden werden wird, übernehmen. Der Sitzung wohnte Regierungspräsident Tr. v. Meiirer bei. m. ö. u. Bon Max M e l ch e r t (Erfurt). Lcnrh Stanleh, der berühmte Afrikareisende, schreibt in seinem Tagebuch: „Ich habe als Abgeordneter weniger Einfluß als der Mann auf der Straße. In Fragen, die Afrika betreu"en, kann es immer Vorkommen, daß irgendeiner, der mit dem Gegeniland auch nicht im geringsten vertraut ist, mir erheblich vorgezogen wird. Wir alle, bte wir uns gedrängt haben, ins Parlament zu gelangen, haben fck^ver dafür zu büßen. Tie Erwähnung unserer Namen in den Zerrungen bringt uns DuHcnde und Dutzende von Bettelbriefen und Besuchen von Bittstellern, die sich durch bloße Frechheit Zutritt in unser HauS zu verschaften wissen. Mein Briefporto allein kommt einer hohen Steuer gleich und würde ausreichen, eine ganze Familie im Jahr zu ernähren. Die Auslagen wahrend der Kandidatur und wahrend des parlamentarischen Lebens iind sehr Am Mittwoch vormittag wurde im herzoglichen Residenzschlosse zu Braunschweig die 31. ordentliche Landesversammlung feierlich eröffnet. Der Herzog-Regent verlas die T h r o n- r e d e, in der es unter anderem heißt, der Landtag trete zu einer Zeit zusammen, wo die treu zu Kaiser und Reich stehende Bevölkerung Deutschlands mit ernstem Blick in die Zukunft sehe, einer Zeit, in welcher manche Umstände davon zurückhalten könnten, an den bewährten Einrichtungen des Staates Llenderungen vorzunehmen. Dennoch habe dies zu geschehen und unter Zugrundelegung der direkten und geheimen Wahl nach dem Dreitlassen- wahlsystem würden dem Landtag sogleich die Entwürfe eines Gesetzes über die Zusammensetzung der Landesversammlung unfeines Gesetzes über die Wahlen zur Landesversammlung zugchcn. Neben dem die Landeswahlen betreffenden Gesetz werden dem Landtage Voranschläge für Einnahmen und Ausgaben angetündigt. Die Finanzlage des Herzogtums wird bei Beibehaltung der nur für die laufende Finanzperiode bewilligten Stcuerzuschlägc c.'.s nicht ungünstig bezeichnet. Ausland. ** In Audienz empfangen wurde vom Groß- Herzog am Mittwoch u. a. Baumspektor Iost von Bad- Nauheim. •• Neue Regierungsassessoren. Durch Entschließung des MimstermmS des Innern wurden die Referendare Dr. Herrn. Fitting zu Tarmsladt und Hans Goebel zu Groß-Rohrheim zu RegierungSasscssoren ernannt. ** Die Handwerkskammer zu Darmstadt beabsichtigt in ihrem Bezirk die Errichtung einer Ein- i e h u n g s g e n o s s e n s ch a f t. Die Geno,senschaft soll bte Aufgabe haben, von säumigen Zahlern Forderungen nach Maßgabe einer aufzustellenden Satzung einzuziehen. Die Handwerkskammer hat deshalb zunächst die gewerblichen Korporationen um ihre Ansicht ersucht, ob Interesse für das Zustandetommen der Genofiensciiajt vorhanden sei. Nach der allseitigen Zustimmung ist die Errichtung nun in bestimmte Aussicht genommen und um die Genossenschaft auf eine möglichst breite Grundlage zu stellen, hat dieser ^.age eine gemeinsame Besprechung mit dem Hessischen Han- delsiammertag und dem Landesgeiverbeverein stattgesuil- den. Möge die Genossenschaft, der neben der Einziehung groß, und meiner Meinung nach ist es degradierend, daß ein Abgeordneter verpflichtet sein soll, jede Kirche, icde Kapelle, jeden Sport, jeden Wohltätigkeitsbasar in feinem Bezirke zu unterstützen. Wenn ich dazu an die Nutzlosigkeit all dieser Spesen denke, an die Arbeit der täglichen Korrespondenz, die verloren gegangene Zeit überhaupt, die tödliche Luit im Saale, den Schaden an der Gesundheit, so staune ick, daß ein Mensch mit seinen fünf Sinnen jemals zustimmen kann, sich um eine Paria- mentsmaschine wie die unsere eine ist, zu bekümmern. 2Ule Illusionen, die ich gehabt habe, Illusionen, daß ich meinem Dater- lande helfen, daß ich das Interesse Afrikas werde fördern können, wurden rasch zerstört. Als Individuen sind die Abgeordneten d'.e besten Männer — im Rauchzimmer: aber meiner Meinung nach verlangt das varlamentarische Verfahren eine Reform, und uh bin froh, Aussicht zu haben, mein Mandat bald niederlegen zu können und die ganze Geschichte los zu jein." Für den deutschen Parlamentarier stellt sich die Situation nicht ganz so schlimm, aber wenn man dasJwn Stanle» gezeichnete Bild etwas verkleinert, dann stimmt die Sache ungefähr, und manches der jetzt zum ersten Male gewählten M. d. R. wird einige Zeit gebrauchen, ehe es sich über den Unterschied hinwegdesetzt hat, der zwischen dem parlamentarischen Leben der Wirklichkeit und dem, wie bisher in seiner Idee existierte, offenbar wird. Die Bewältigung des Briefwechsels erfordert bei den meisten Abgeordneten die volle Arbeitskraft eines Privatsekretärs. Die Briefe aus dem Wahlkreise gehen haufenweise ein, und die wenigsten von ihnen haben einen angenehmen Inhalt. Freilich, so schlimm, wie in anderen Ländern ist es ja bei uns noch immer nicht. Ein polnischer Abgeordneter im österreichischen Reichsrat wurde hon einem Wähler brieflich ersucht, ihm in Wien eine Brille zu Faulen, und ein tschechischer Abgeordneter aus Mähren wurde von einem Wähler aufgefordert: „Sagen Sie doch dem Ministerpräsidettten, er soll meinem Nachbar den Hund verbieten. 'Die Bestie heult die ganze Nacht hindurch, und ich kann nicht schlafen!" Ganz so schlimm ist es, wie gesagt, bei uns nicht: aber immerhin so schlimm, daß eine gehörige Portion Dickfelligkeit dazu gekört, um auf die Dauer im Sattel zu bleiben. Ta kommt der Besuch einer ganzen Horde von Leuten aus dem Wahlkreis, die „ihren" Abgeordneten im Reichstagsgebäude zu sprechen wünschen und von^ihm eine Anzahl Karten für die Reichstagstribüne verlangen. Sic wollen das stolze Gefühl mit nach Hause nehmen, einer Sitzung des Hohen Hauses beigewohnt zu haben. Natürlich soll diese Sitzung möglichst interessant sein, und die Besucher fassen cs wohl gar als eine gröbliche Vernachlässigung auf, wenn „ihr" Abgeord^ neter nicht auch noch dafür sorgt, daß „was los" ist. Manchmal ist er nun nickt einmal in der Lage, den Wunsch nach Tribünen- karten zu erfüllen. Die Zahl der Karten ist beschränkt, und für wichtige Sitzungen sind sie schon lange vorher vergriffen. 93er- ichiedene Abgeordnete haben daher, um nicht mit solchen unerfüllbaren Forderungen behelligt zu werden, die Reichstagsdiener angewiesen, daß sie für Besucher, die Karten haben wollen, nicht zu sprechen sind. Nun ist es klar, daß sich in diese Unnahbarkeit nur solche Reicks - boten hüllen dürfen, die über ein Reviera-Mandat verfügen, d. l>. über einen bombensicheren Wahlkreis. Die anderen müssen sick wohl oder übel ihren Wählern oder deren Angehörigen oder den in ihrem Wahlkreis Wohnenden zur Verfügung stellen. Kann cr ihnen nicht mit den gewünschten Eintrittskarten dienen, so muß er ihnen wenigstens einige berühmte Leute zeigen, muß sie im Hause herumführen — selbstverständlich die „große Tour"! —, kurz, er muß sie einen Blick hinter die Kulissen wersen lassen. Ein Wunder ists eigentlich, daß das M. d. R. daneben bisweilen auck noch Zeit findet, an dem Gesetzgebungswerk mit zuarbeiten, im Plenum zu reden oder zuzuhören, in den Kom- Missionen zu arbeiten und an den Frattionsützungen teilzunehmen. Am erträglichsten sind da immer noch die Sitzungen der Fraktion Schulze. Schulze war lange Jahre hindurch der Gastwirt des preußischen Abgeordnetenhauses und des Reichstages, und nach ihm werden die Abgeordneten, die häufiger an der Erguickungsställe als im Sitzungssaale anzutreffen sind, als Fraktion Schulze bezeichnet. In dieser Fraktion geht es übrigens noch immer am friedlichsten her. Früher war es Freilich noch sehr viel Lemüllicker als jetzt. Im alten Reichstagshause in der Leipziger Straße roai es behaglicher als in dem kalten Prachtbau am Königsplatz. Die politischen Gegensätze sind auch stärker geworden uno lassen die alte Gemütlichkeit nicht mehr auskommen. Sonst hat man es freilich den M. d. R. überaus bequem gemacht. Bevor der Reichstag sein altes Heim in der Leidiger Straße beziehen konnte, mutzte er seine Sitzungen in dem^Hauic am Dönhosssplatz abhalten, das, ehemals das Palais des Staats- kanzlers Fürsten Hardenberg, später das preußische Abgeordnetenhaus beherbergte und jetzt einem modernen Geschästspalast gewichen ist. In diesem Hause sonnte der Abgeordnete an seinem Platze nicht einmal schreiben. Ludwig Bamberger, der bc- kannte Parlamentarier, sagte daher eines Tages zu dem Abgeordneten von Unruh, der Mitglied der Baukommission war: „Lieber Freund. Sie werden dock dafür Sorge tragen, daß im neuen Hause feder Abgeordnete ein Pult, ein Tintenfuß und eine verschließbare Schublade an seinem Platze hat'?" Entrüstet fuhr darauf Herr von Unruh den Sprecher an: „Jawohl, warum, nicht gar? Wohl auch noch eine Hängematte und eine Kaffeemaschine dazu?" So bescheiden war man damals. Der Wunsch Bambergers ging aber doch in Erfüllung. Schon in der Leipziger Straße hatte ledes M. d. N. sein verschließbares 'Kult mit Schreibzeug. Heute, in dem Hause am König it man den Lupus noch > weiter getrieben. Da gibt es Baderäume, einen Turnsaal, einen Frisiersalon und wer weiß was noch alles. Bloß die Hängematte und die Kaffeemaschine hat man den M. d. R. auch heute noch nicht bewilligt. j von Forderungen noch weitere Ausgaben, besonders die Erteilung oder Vermittlung von Auskünften, die Förderung der Einführung geordneter Buchführung, die Erteilung von geschäftlichen Ratschlägen zugedacht sind, demnächst in erfolgreicher und fördernder Weise für Gewerbe und Handel wirken, wie die Gründer es erstreben. Wie die Handwerkskammer Darmstadt, beabsichtigt eine Anzahl anderer Handwerkskammern die Errichtung derartiger Einrichtungen, so daß ein Zusammenschluß zu gemeinsamer Tätigkeit all dieser Genossenschaften erfolgen kann. ” Der Schtklub Wintersport Gießen (Gießener Zchiklub) verschiebt wegen üer ungünstigen Witterung die für den 27. und 28. Januar festgesetzten Wettläufe auf den 10. und 11. Februar. •• Stadttheater. Die Fest-Vorstellung .Colberg" zu Kaisers Geburtstag wird dadurch noch besonderes Interesse gewinnen, daß für die Rolle der ,Nose" ein Gast, Fräulein Hilde Knoth vom Hostheater in Hannover, gewonnen worden ist. Tie Künstlerin gehört der Hannoverschen Bühne seit vier Jahren an und hat die betreffende Rolle erst kürzlich dort gespielt. Sie ist ein Liebling des Hannoverschen Publikums und wird auch in Fachkreisen hoch geschätzt; so hat z. B. Barnay sie für daS beste Gretchen der derzeitigen deutschen Bühne erklärt. •• Postdienst an Kaiser? Geburtstag. Am 27. Januar, dem Geburtstage des Kaisers, sind die Post- schalter nur in demselben Umfange wie an Sonntagen geöffnet; auch findet nur eine einmalige Brief-, Paket- und Geldbestellung statt. Telegramme werden von 1—8 Uhr nachm. auch beim Postamt 2 (Schulstraße) angenommen. "Das Hauptsteueramt ist am Samstag — Kaisers Geburtstag — geschlossen. ** Lahnkanalisation. In dem Bericht über die Sitzung des Zentralvereins für Binnenschiffahrt ist durch einen Hörfehler ein Jrr.iim unterlaufen. In dem Vorttag des Herrn Tr. M e t s ch k e wurde ausgeführt, daß die jährliche Eisenerzförderung int Lahngebiet U/s Million Tonnen (nicht y3 Million), beträgt. Landkreis Gießen. — Steinbach, 24. Jan. Der Radfahrerverein hielt am Sonntag seinen Jahresabschluß im Gasthaus „zum Einhorn" ab. Der Ehrenpräsident, Straßenwart Keßlec aus Gießen, dankte für das zahlreiche Erscheinen. Es erfolgte dann die Rechnungsablage, die von allen Mitgliedern mit größter Zufriedenheit angehört wurde. An Stelle des verdienten Vorsitzenden, jetzt Ehrenvorsitzenden, Straßenwart Keßler, wurde Friedrich Roth II. gewählt. -- Lollar, 24. Jan. Der G e f l ü g e l - u n d V o g e l - Zuchtverein hält seine diesjährige Lokal-Ausstellung am 27. und 28. d. M. im Saale des Gastwirts Scherb hier ab. Kr::s Alsfeld. § Ruppertenrod, 24. Jan. Im Weichbild unseres Ortes an der Straße nach Grünberg stand seither eine Allee prächtiger Linden. Sie gab dieser Ortsseite ihr bestimmtes Gepräge. Jetzt hat man da em halbes Dutzend der schönsten Bäume gefällt. Daß die Eschen und Pappeln an den Straßen keinen ersichtlichen Wert haben und mehr schädigen als stützen, ist unbestreitbar. Aber die Linden g.'ören zu unseren schönsten Straßenbäumen. An der Straße zwischen Ermenrod und Groß-Felda und an dem Bahnwegestücke hat man mit Recht umgekehrt lauter Linden gepflanzt. Kreis Fnevberg. x Friedberg, 24. Jan. Zum Besten der Richard- Wagner-Stipendienstijtung hielt heute abend, am Tage der 200‘ Wiederkehr des Geburtstags Friedrichs des Großen, Pros. Tr. Trapp-Gießen einen Vortrag über „Friedrich der Große als Politiker". Der Gang der äußeren Politik Friedrichs, sein Verhältnis zu den wichtigsten Staaten Europas, seine Bedeutung für Preußen und Deutschland, seine Stellung zu den großen geschichtlichen Fragen seiner Zeit, die Umwandlung Preußens aus einem Staat zweiten Ranges in eine Großmacht, das Erstarken des preußischen Einflusses — das alles wurde in den mehr als l^stündigen Ausführungen, die lebhaften Beifall fanden, trefflich beleuchtet und klargelegl. Startcnbuig und Rheinhessen. d Mainz, 24. Jan. In der heutigen Sitzung dec Stadt- verordnetenveriammlung wurde dem .Verein füc Flugwesen eine jährliche Beihilfe von 1000 Mart bewilligt. — Mit dem 1. April wird das Brückengeld für die Rheinbrücke fallen. Nach längerer Debatte wurde der mit der Regierung abgeschlossene Vertrag einstimmig genehmigt. Die Fahrgäste der städtischen Straßenbahn werden ebenfalls von dem Brückengeld bei reit, die istabt zahlt dafür an den Fiskus für diesen Ausfall jährlich 39 441 Mark. Dieser Betrag wurde im letzten Jahre von der Straßenbahn für Brückengeld eingenommen, außerdem hat die Stadt dem Staat 37 000 Mark jährlich zu vergüten. Die Deckung der 39 444 Mark soll durch Reduzierung einer Nummer auf den Ermäßigungsarten (bisher 12 und bann noch 11 Nummern) für bie Straßenbahn erfolgen, während ein Teil ber übrigen 37 000 Mark aus bem Erneuerungsionds gedeckt werden soll. — Zur Bekämpfung der Schnakenplage wurden 3000 Mark und für die Weinkontrolle 3175 Mark bewilligt. W Biebrich, 24. Jan. Die Stadtverordnetenversammlung erteilte dem Magistrat die Ermächtigung zum Abschluß eines KaufveclrageS mit der Gesellschaft zur Errichtung von taui- männi scheu Erholungsheimen wegen Abtretung, eines Baugeländes im Stadttvalde am Bahnhof ©bau Heep aus. Damit ist die Errichtung eines weiteren Erholungshauies tm Die Reichstagswahlen. Das Ergebnis in Alzey-Bingen. Singen, 24. Jan. Nach den bisherigen neuesten Feststellungen hat sich an der Z i f f e r v o n 12 010 S t i m m e n, die bei der Reichstagsstichwahl für Pfarrer Korell abgegeben wurden, nichts geändert, dagegen sind 12013 Stimmen zugunsten von Dr. Becker gezählt worden. Danach wäre nicht Pfarrer Korell, sondern Dr. Becker gewählt. Doch sind diese Zahlen noch unsicher, da das amtliche Wahlergebnis noch aus steht und auch die Anzahl der ungültigen Wahlzettel nicht festgestellt ist. Heber den bisherigen Besitzstand der Wirtschaftlichen Vereinigung werden wir ersucht, nachzutragen, daß sie 11 Mandate verloren und 9 gewonnen hat und voraussichtlich in alter Stärke im Reichstage vertreten sein werde, da sich,wahrscheinlich noch weitere Abgeordnete wegen der Besetzung von Sitzen in den Ausschüssen ihr zuzählen würden. Sicher ;ur Wirtsch. Vg. werden gehen: Behrens, Dr. Burckhardt, Lic. Mumm, Rupp, Herzog, Tr. Wietmeyer, Tr. Werner, Gräfe, Werner-Hersfeld, Gebhard, Vogt-Crailsheim, Vogt- Hall, Bachmeier, Laux. Bei Weilnböck und Bruhn ist eine Entscheidung noch nicht getroffen, doch steht eine Verschmelzung der Reformer mit den Deutschsozialen bald zu erwarten. Aus dem Wahlkreis Marburg-Kirchhain-Frankenberg. n Marburg, 24. Jan. In Anwesenheit von Vertretern aus den Kreisen Marburg, Kirchhain und Frankenberg erfolgte heute im Fürstenhaus durch den Wahlkommissar Landrat v. Löwenstein zu Löwenstein die amtliche Feststellung des Ergebnisses der letzten Stichwahl. Insgesamt wurden von 23320 Wahlberechtigten •20 072 gültige Stimmzettel abgegeben. Es erhielten Schneidermeister Rupp 11578 und Herr v. Ger lach 8494 Stimmen. Bemerkt sei, daß heute noch ein auf Rupp lautender, in Hermershausen abgegebener Stimmzettel für ungültig erklärt toerben mußte, weil ihm eine Nadel nebst Zwirn beigefügt w a r. Eine Neuwahl im Wahlkreis Oppeln. Breslau, 24. Jan. Die Neuwahl im Wahlkreise Oppeln, Pleß-Rybnik, wo der in zwei Wahlkreisen gewählte Graf Mielczynski (Pole), sein Mandat niedergelegt hat, ist, wie die „Schlesische Zeitung" erfährt, aus den 29. Januar angesetzt worden. Die kaiserlichen in China für die Fortsetzung der zeindseligkeiten. Peking, 23. Jan. Yuanschikai besuchte heute früh im geheimen den Palast und hatte eine Unterredung mit der Kaiserin-Witw e. Diese, die unter dem Einfluß der jungen Mandschuprinzen steht, erklärte sich für die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten. Manschikai soll dieser Ansicht beistimmen und den Rat gegeben haben, die Mandschus sollten Zusammenhalten und die nötigen Mittel zum Kampf verschaffen. Man solle aber vor Beginn der Feindseligkeiten den Vormarsch der Revolutionäre abwarten. Damit sind jedoch die jungen Mitglieder des kaiserlichen Hauses nicht einverstanden. Es wird hauptsächlich behauptet, daß Tiehliang den Umschwung am Hose herbeigeführt hat und jetzt die Ermordung Yuanschikais anregt, da er Iuanschikais Einfluß für jo groß hält, daß man ihm nicht erlauben dürfe, Peking zu verlassen. Yuanschikai selbst trifft zu seinem persönlichen Schutz umfassende militärische Vorsichtsmaßregeln. Er hat jejjt 4000 Mann seiner eigenen Truppen um sich, während die Mandschus 12 000 Mann haben. Indessen halten die Mannschaften unb alle nordchinesischen Truppen zu Yuanschikai. Tie Gesandtschaften glauben nicht, daß den extremen Ratschlägen der Mandschuprinzen Folge gegeben wird und daß die Abdankung des Thrones nur einen Aufschub erfahren hat. vermisehter. * Neuer W eg zum Nordkap. Aus Ehristiania wird uns geschrieben: Während es bisher von den vielen Nordlands- J tcurigen, bie alljährlich zum dlordkav reisen, immer nur einem Teil vergönne war, bis zur Plattform des Nordkaps hinauszu- klimmen, wird dies schon vom kommenden Sommer _a6 auch teil weniger Rüstigen möglich sein, indem ein zeitgemäßer Weg zur Höh: des nördlick^n Vorgebirges Europas angelegt werden soll. Tcm norwegüchen Verein zur Förderung des Reiseverkehrs ift es nämlich gelungen, für den schon seit Jahren schwebenden Plan eines neuen Norblapaufstiegs die großen norwegiseben Tamvfcrgesellschasten zu gewinnen. Zusammen mit dem Verein zur Förderung des Reiseverkehrs stellen diese Gesellschaften bu Mittel zum Bau des Weges zur Verfügung. Allerdings befiehl bie Absicht, die Kosten durch eine von den Touristen zu erhebende Abgabe für Benutzung des Weges wieder einzubringen. Wenn die Gebühr mäßig ilt, ließ sich gegen eine derartige Abgabe wenig eüuücnben, obgleich man meinen sollte, daß bie Tampfer gcsellschaf.cn, die den Touristeiwerlehr zum Nordkap aufrecht erhalten, ein Jntcrefse daran hätten, selbst dafür zu sorgen, baH bas Nordkap so leicht wie möglich zugänglich wird, auf alle Fälle bedeutet indessen der neue Weg eine große Annehmlichken Der jetzige Weg, der von ber Hornbucht lHornviken) aus, wo die Dampfer anlcgcn, zur Norbkapplattiorm hinauf führt, ist schleckt und unzweckmäßig. Er besteht nur in einem fchmalen Steg, dec im Zickzack an dec Felswaiid hinaufsührt. An dec einen Seite des ^legs sind Eisenstangen nebst Tau angebracht, woran sich, die Touristen festhalten tonnen. Auf diesem primitiven Wea für 1891 Kaiser Wilhelm und vorher schon, 1873, König Oskar II zum Nordkap hinaufgewandert, an welche Besuche dort oben etnr Steinwarte und eine Granitsäule erinnern.________________ Lingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Attikcl übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei (. Verantwortung.) Zur Reform des helsijcheu BolköschulgefeheS. Als A n t w o r t aut das letzte Eingesandt erhalten wir folge Zeilen: Hochgeehrter Herr Müller! Wenn ich auch den Verfasser deS „Eingesandt" in Nr. IG mit dem Sie sich in Nr. 19 beschäftigen, nicht kenne und weder « -f Mg litrittskartei irr ?i Klavierbegle Pregramm: ?c per. Lieder jar ner. Für 1 fe! Klai fcff ta BfS it - w bie die so wen ungen ü t Knug. Ii" yf & Ä’n i «TL ^nden b scheint nü «MC der > Dntl gtwMden schreiben nie oui.be iXtrjiW1 & |W m ist । freut- r .j tm ‘eiten die intfetunin-Jö „. -u können ' Allste, dü feie c Ai Liten A '«cnnii ’ niööt' •%’ und da Ltar SH T^.Tcng- tm ' Apköcr de> , ' 7ckioac tL ^aiipt« «tn Sic 1 ,N crdalten-. [tr er-“i ftUtt Md« * u"1« Jlinr 'Wamsikaüenhan ftr^tmiierende a 1 naben. 0 Bic •hifftraiit 12 üar noch lll von in keiner Weise beeinträchtigt werden.) T-as Ministerium bat über die Amtlicher IdL v»/, jWmm Men Lchsenflcisch 60 Psg. Eisenbahn - Hotel Plockstraße 12 0636 ■ SlocfftraNc 12 670 Morgen Freitag Sur noch heute und morgen: Metzelsuppe Bon morgens 9 Uhr an Visitkarten Nur im Biograph lor im Biograph i/ Zu- vor- Brübl'scheUniv.^ Gießen. hatten und dann mit der Kronprinzenm oreidtSvierWochen nach der Schwei; reisen, um sick dort dem Wintersport -u widmen. Nach Beendigung der Schweizer Neise gebt das krön prinzlick-e Paar wieder nach Langfuhr, wohin dann auch die fron- prinzlichen Kinder übersicdctn. Unser diesjähriger Maskenball wird am Samstag, 3. Februar. abends 8'/r Uhr, in der Turnhalle in Form eines Gesinde-Maskenballes abgehalten. Die schönsten und originellsten Damen- und Herren-Masken erhalten Preise. v Tie Anmeldungen der Mitglieder und Angehörigen haben bls Donnerstag, 1. Februar, abends s Mir, bei unseren Mitgliedern Ernst Jung, Seltersweg, und Jobs. Köhler, Sckulstr., zu erfolgen. Nichtmitglieder haben keinen Zutritt.Der Vorstand. Letzte Nachrichten. Reiseplane brg Kronprinzen. Berlin, 25. Jan. Wie die „Deutsche Journalpost" von authentischer Seite erfährt, begibt sich der. Kronprinz mit dem Nachtschncllzug am Donnerstag abend von Tanzig-Langfuhr nach Berlin zur Teilnahme an der Gebur tst a g s f ei er des Kaisers und der am folgenden Tage stattfindeitden Taufe seines Sohnes. Der Kronprinz kehrt vorläufig nicht nach Danzig zurück. Er wird sich bis Anfang Februar in Berlin auf- An die nationalgesinnten Männer des Giessener Wahlkreises! Allen denen, die durch ihre treue Mitarbeit und vaterländische Gesinnung zum Siege beigetragen haben, sage ich auch an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank! „Dem ganzen zum Heil Tue jeder sein Teil“, das war meine Losung und wird sie bleiben. Mit deutschem Gruss Dr. Werner 'chrift des ersten Geistlich:», der diese Auseinandersetzung anlastt hat, gleich hinzugcfügt, daß seine im Unmut geäußerten Bemerkungen bei seinen Amtsbrüdern nur wenig geteilt würden, dluch das vorstehende „Eingesandt" bestätigt das. Das berechtigte Ansehen des geistlichen Standes, an den so hohe, wcalc Anfor- »erungen gestellt werden, wird durch die crtvähntcn Schulreformen weiter zu wirken M,t vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener Lic. R. Gornbel. Reiskirchen, 24. Januar 1912. (Anmerkung der Redaktion: Wir hatten der aus Eis in la. feinster lcbcndsrischcr Ware soeben eingetr. u. billigst bet Äug. Wallenfels Marktplatz 17 Telephon 262 Prompter Versand auch nack ausw arts. «174 schreibe ich nicht aus, dafür enthält jtdts Paket des so beliebten Dr. ßcitners Vrilchenseisenpulvers ssss „Goldperle" ----- ein reizendes Geschenk. Alleiniger Fabrikant auch des flüssigen Metallpnhmittels „Oentol“: Carl Leniner, Fabrik ckem.-techn. Prod. Göppingen. das beste der Schule und des 2ehrerstandes in der seitherigen Weste Schellfische u. Cabliau sind t lebendfrischcr ss^Nordseeware eingetroffen bei (1Te GeorgWallenfels Marktplatz 21 Telefon 46 gegenüber d. Engelapotheke. Ausgabe der Vereins - Rabattmarken. Ter Rücktritt bt8 Cralev Aebrenthal? Berlin, 25. Jan. Die „Deutsche Tageszeitung" meldet aus Wien: In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, daß der Gesundheitszustand des Grasen v. Aehrcntbal derart ernst sei, daß in den nächsten Tagen, vermutlich schon morgen, ein ärztliches Konzilium stattsinden müsse, dessen Ergebnis höchst wahrsäwinlick den W c ch s c I i rn M i n i st c r i u m beschleunigen wird, was als unmittelbar bevorstehend angesehen werden kann. , Lissabon, 25. Jan. Geistlichen, die die Ergebenlxntsadresse für den Erzbtschvf unterzeichnet haben, die Gehaltssperre verhängt. Peking, 25. Jan. In der Nahe von Han kau haben 2000 Mann der Kaiserlichen Truppen rebelliert. M. d. R. Butzbach, 24. Januar 1912. «taS «nb von ihm tu* dtuijen. Sü Sitzung bf: diese Sihm mlien ci wohl fle Manchir^ UM nach Tribünw H beschränkt, und ji hn vergriffen. %<-. init solchen unetfüll Reirijitagidiener ar. haben wollen, nie ckeit nur solche Reich, ianbat verfügen, b.i anberen müssen sich Angehörigen oder ba ung stellen, äann c len bienen, so mux t en, mß sie im tze Tour"! für ersen lassen. 01. b. R. daneben bi; ?setzgebungsiverk mu uhören, in ben Zvi-- itzungen teilzunchm^ irtzMgen der Fraktr; irch der Gastwirt chstages, und nach ik der Erauickungssm Fraktion Schulze V gen» noch immer a ) sehr viel gemütlich' Lemigcr Straße m am KonigSpiatz. « yorben und taffen k ft, überaus beWM -i- beim in der itzunaen in >as Paiais bei W reußische Hgeorbnettn M Geschaitipala.lt 6t- Wgeorbnete an-icmc Samberger.derp vages zu dem Mission war: in, baß im men hV und eine verschi eß üftet M daMs^ r Leipziger stratze^ nil Schretbzeug. W ? ben Luxus, noch einen Turniaal, evu ' Bloß die SaE gt auch heute noch t- Masken - Kosliime können Sie sich selbst machen mit (a*/i Favorite-Schnitten Masken-Bilder können Sie sich gratis leihen bei 1 Salomon 8 Cie. Handel. O Krofdorf, 25. Jan. Tie gestrige Nutz- und Br en n - Holz -Versteigerung aus den entfernten Tt'trrklen. 2. ttorft, Kreuzfchläge, stühbett und Dreispitz war über Erwarten stark beucht. Brennholz war sehr begehrt, Buchensche.t wurde durch, chnittlich pro Raummeter mit 9 Mk. und Buchenknuvpel mit ? Mk befahlt, troydem es meist ältere Holzbestände waren. Mrt Vorliebe kan'en aus dem Rö ,glichen Forst Julereffenien aus dem on- areuzeuden Hessen und dem Biebertal. Aus dem Gememdewald Rrofbort'CWeiberfl kommt Dienstag. 30. Zaimar, das erste Holz zum Berkau', das wegen seiner bequemen Abiuhrt von kleinen Leuten gern gelaust wird.__ Amtlicher Wetterbericht. Deffentltd) e r Wetterdienst, Gießen. Wetterausüchten in Hessen für Freitag, den 26. Januar 1912: Wolkig, geringe Niederschläge, Temperatur wenig verändert. Frucht-Zucker rote Honig auf Brot zu offen ä Pfund 30 Psg. empfiehl 266 Konditorei Bettler. Sonntag, ben 28. Januar 1912. abends 8 Uhr: ^Musikalische^ Adend-2lndacht in der Stndtkirche unter Mitwirkunq des 93ioliniftcn des städt Kurorchesters zu Bad Homburg, Herrn (5hr. Hüttenbcrger, gegeben m der Knaben - KhMnle unter Leitung des Organisten Otto Görlach. Der Kauf eines Programms zu 20 Pfg. berechtigt zum Eintritt. Freuvtllige Gaben können in die ausgestellten Becken eingelegt werden. D20/i Jcr ßtimgroirb jum Btsteo ber WrWler nerroanbt ■ Äl- SW ne &JS1 tonnt? 0 DWeqqeifftt T- Kmmn nicht / !*at mT t ^Brille zu Vmbevo?L heult t Wen!" gj1; so schling 1 yenort. mn i 'LES- «runs «Utf SAG iorf; t «W'i SIuneN*, je Lkl»* Meinen Wählern danke ich herzlich für das mir durch die Wahl zum Mn- gliede deS Reichstages bezeugte Vertrauen. Ebenfalls danke ich den Parteivorständen und den Vertrauens' männern, die durch ihre fleihige und unermüdliche Mitarbeit zum Siege unserer gemeinsamen Sache betaetragen haben. Unsere Vofunn soll auch fernerhin lauten: 6&riften: tum, Vaterland, Sozialresorm. Effen-Ruhr, den 24. Januar 1912. Franz Behrens, Mitglied deS Reichstages. likllin seg . loch scheint mir das Mischehagen, das bei dem gegenwärtigen Uni mmge her Verhältnisse, von dem auch das Ihnen Pi^lii rlc Schreiben meines Mollegen em Austlust ist, nuht m Linie auf den Aerger über das Entichwrnden cmes sett- t !€i£. n Herrschailstitels zu beruhen. Tiei^n Aerger ichetnt ia Rede stehender Herr berctts mannl-Mt htnuntergc,chluckt |7j2u>n Es ist vielmehr, und hierm glaube tch rnuh ald ooll» ISin sachkundiger Tolmctsch der Gefühle memer Kollegen Ihnen zu können, das schmerzliche Terminen jebtr Anerkennung Effbic Dienste, die roir als Vorsihende des Schulvorstandes der (2*1, und auch dem ^ehrerstande yelctstet haben. Ich zwetfle nick dast diese Anerkennung privalim vorhanden ist Aber in hflt öffentlichen Auslassungen tritt sie äußerst iparlich hervor. 1 h riese. Vermissen ist es, was allerlei gallige Aeusterungen a^mierer Seite an den Tag kommen lässt Letztere cnstchuldige i.tz k.nteSlvegs. Vielmehr sage ich meinen Kollegen : Ist euch die Bc- ’f itbh'nua, die die Ausführung eines guten Werkes in dem Herren lirtrnruit, so wenig wert, dast ihr sic immer wieder durch Un- mal i ininuingen trüben müßt? xen meisten von uns ist diests ’n, si win genug. Wir verlang u keinerlei Anerkenmmg. ^iese Bukurache sollte mir ein Tcutuiigsverfuch für ein Vorkominms , I VI | | Iflllsll I ^chsensteifch 60 Pfa. °1 v ü*u Mell-Ftt Feinste Vogelsberger Sührabm-Sutter per Vz Pfund: 78 u. 85 Psg. frische Landbutter und vollsrische Eier empfiehltzubilligstenTages- preisen 1501 Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46 gegenüber d. Engelapotheke. ReGhtskonsulonl Karl Slappel Sonnen,traste 31 Tel. 634 ert. Rai m Rechtssachen, emvt- sich in Ansertia. v. Gesuchen. Steuerdeklarationen, Forderungsbeitreibung, Aufuell. o. Bermügens-Verz. u. Vertret, in Erbsckanssach. vor Gericht. Sprechstunden auch sonntags von 9—2 lihr. 08651 Giessener Konzert-Verein Sechstes Konzert । Dritter Solisten-Abend I Sonntag,den 28. Jan. 1912Jnachm. 5 V, Uhr,in der neuen Aula Ausführende: hl Klara Seitius-Erler (Sopran) Win im Kammersänger Felix Senius (Tenor) Berlin Herr Professor G- Wille W Dresden !>ie Klavierbegleitung hat Herr Walther Fischer-Wiesbaden übernommen. iProrramm: Werke für Cello: von Locatelli, Bach, Schumann, i?iy j.t. Lieder für Sopran: von Reger, Wagner, Pfitzner, ein- ’ armer. Für Tenor: von Schubert, Brahms, Strauss. Duette: von Schumann, Brahms, Berger. Eintrittskarten: ”,h' bCn- n^nnt de» Saale, n.cbmltfg. «V. Uhr.________ Wellfleisch mit Kraut Hotel Einhorn Freitag, den 26. Januar Mctzclsuppe 679 Bonn. Wellfleisch mit §kraut. Abends Großes Alachtfest ‘ &mutli<6 ^rb bic antmort- SOrcb Herrn 3bien Sieg vervollständigen. Iwtzdern möchte ich Sie bitten, m Jtzw Sieyesfreude etwas hehlten, und das deshalb, weil Sie nickt für 0^ 'ondern im Stil Ihres Standes reden, der sich seiner Auswortsbewcgung -rt f echt freut. Tiefer Bewegung gegenüber erscheinen wir, die iai x, als im Zustande des Mckzugs befindlich, die alle Un* / n hmlichkeiten dieses Zustandes auf sich zu nehmen haben Zn- Ttgri ^rauchen wir auch der öfsentliclfcn Merming um den uns itftd werdenden Spott nicht besonders dankeiid zu guittieren. Kreppei täglich frisch bei Hofbäcker Friede. Noll ZT8 Mäusburg 12 ItaL Hühner, Zncht«eflti- gel U. Bruteier bewährter Rassen, traab. ^tüile,all.nttnl. Geräte zur Geflügelhaltung. Lehrreicher Katalog ^rntit».Geflugel park in Auerbach 116 IHeff.). (hv*/1) Feier des Älllerhöchsteu Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers verbunden mit dem 38. Stiftungsfeste Sonntag, den 28. Januar 1912, abends 8 Uhr, in Steins Garten Konzert, Tbeatcr, bumoristischc Vorträge und Tanz. Rur Mitglieder mit ihrer eigenen Familie und vom Vorstand eingeladene Gäste haben Zutritt. Jur etwa weiter einzuladende Personen find Eintrittskarten bet ben Herren A. Welz, Seltersroeg 6 und H. Launspach, DieE^re^mitg^der'und Mitglieder mit ihren Familien l1nb|^ÄbÄe8abAei»en sowie Orden und Söretv zeichen bittet man anzulegeti.____________________________ Turnverein Gießen • Namen noch m setnern Interesse handle, so bitte ich Lie, als unberufener Dritter rin paar Worte zu der angeregten ; t sigen zu dürfen. 2; wird dies umsoweniger als unberechtigte Ausdrangung £ n Stangen: Fichte I. Sil. 36 5t. 3,88 II. BÄ/i 6 Damen 2 Hern» stark, 90 154 275 147 940 Raummeter n C »/. 2. Kl. ff // ff sind Die Gebote nach Klassen Januar, nachmittags 2 Uhr, verschlossen Aufschrift bei unterzeichneter Bürgermeisterei ein 684 A 1 Fichten-Stamm 1. Kl. Durchmesser bis 7 Mtr. 10 Fichten-Stämme 2. Kl. r/ 17 16 ff stark, Ztm. stark, 25-30 Kl. 17 Weber- Anfang bis und 29. mit Buchenscheit Eichenscheit Fichtenscheit Buchenknüppel Hainbuchenknüppel Eichenknüppel Fichtenkmippel Kiefernknüppel Buchenreisig Eichenreisig Fichten (Schichthaufen) Buchenstoek Eichenslock Fichtcnslock. 2,05 Fstm. 1,65 „ 17 4 20 M H Fstm., 33-60 22-26 Holzversteigerung im Treiser Gemeindewald. Montag, den 29. Januar l. I., vormittags von 10 Uhr an, kommt in den Distrikten Aspen- stcauch, Haimvald und Riederseilbacher Wald folgendes Holz zur Berstelgerung: Mief er, Värcbc, Fickte, Länge 4. Kl. 5a. , 25—29 20—24 Jagd-Verpachtung. Freitag, den 2. Februar l. I., Vvrmitt. 12 Uhr, wird im Rathaus zu Rieder-Bessingen die Jagd in der Gemarkung Nieder-Besnngen auf 300 ha Feld und Wiesen und 151 ha Wald zusammen weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet. Rieder-Bessingen, den 22. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Rieder-Bessingen. H o r st. zureichcn, wo alsdann die Eröffnung nattsindet. Climbach, den 23. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Clunbach. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Albach, Distrikten Roderde, Kreuzholz und Michlberg, sollen nachverzeichnete Holzsortimente im Submissions- wege vergeben werben: 2 Kiefern-Stämme 3. Kl. von 31 Ztm. mittl. Durchmesser bis 13 Mtr. Länge — 2,14 Fstm., 13 Kiefern-Stämme 4. Kl. von 25—29 Ztm. mittl Durchmesser bis 18 Mtr. Länge — 10,69 Fstm. 27 Kiefern-Stämme 5. SU. von 20—27 Ztm. mittl. Durchmesier bis 15 Mtr. Länge ----- 15,57 Fstm., jrAt im (rint “Huna der - . Mes in a Ilchen ausgebm 1 Entwurf nicht. Holz-Submission. Nachverzeichnetes Holz aus den Waldungen der Gemeinde Clunbach soll auf dem SubimssionSwege vergeben werden. 198 7 2 57 36 43 10 4 800 50 13 72 10 2 Forderungen der Buche, 30,56 Els beer, 0,47 Die Zusammenkunft ist im Riederseilbacher Wald Xtn der Mainzlarer Grenze. TreiS a. d. Lumda, anr 23 Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Treis a. d. Lumda. -~v- Benner. 664 Brügel: Rm. 96,0 Buche, 35,6 Eime, 22,6 Nadelholz. Stöcke: Mim. 137 Buche, 44,6 Eiche, 6,4 Nadelholz. Reiser: Rm. 456 Buche, 98 Eiche, 216 Nadel u. Wetchholz Fichten-Neisstangen — 2,95 Kbm. (bis 3 Ztm. stark, bis 4 Alte, lang), Bohnenstangen. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr ans der fchneüe, im Tisliikl Jungwald beim Steinbrnch. mit den Bohnenstangen. Butzbach, den 20. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Butzbach. Flach. 4,35 4,12 18,26 -len Heater Gitta Dir.: Hermann Stelngoetter. Freitag,den26. Jan.191- avcndo b Mir: Volks - Vorstellung BolkSpreise. Bolkspret'r. DieHaubenlerche Schauspiel in 4 Akten von Ernst von Wildenbruid Ende 10V, Uhr. a*f Samstag, d.27.Faa. 191k, abends 7',, Ubr Auner Abonneinent. Gutscheine haben Gültigkeo. Geivöbnltche reife. :: Fcft-Vorftelluvg - zum Geburtstage 3 t. Maieß- des Kaisers Citbcrhtrc zur Ctfct „Raymond" von VLTbomw AuSgefübrt von der Äaocw des hiesigen Jnsani. M/ciU* „Kaiser Wilhelm-, Ar. V® um et- Veitmifl deS Herr» Cbermuntmciitcrd W. "ober Cofiberg Historisches Schauspiel ® 5 Akten von Paul Hcolt- Ende gegen 10‘A Ubr. 3. 4. 5a. 5b. Kiefern-Stämme — 4,92 Kbm. (15—32 Ztm. bis 10 Mtr. lang, Bauboiz Fichken^Stämme — 48,33 Kbm. (15—21 Ztm. bis 20 Mir. lang, Bauholz Fichten-Derbslangen — 22,29 Kbm. (7—14 stark, bis 20 Mtr. lang), Sparren usw. Fichten-Reisstangeu — 2,10 Kbm. (4—7 Ztm. bis 6 2)1 tr. lang) ^Durchmesier bis 22 Mtr. 44 Fichten-Stämme 3. Kl. von 30—39 Ztm. mittl. . inng des Hat ! rvner aroßer eher 7 Btoede !f2en~J0(Ien W <^N b'Jig y or i4ibem & Länge — 25,27 Fstm., :dion seit V; ^ausgesti .■-nM bern V’.^ Lehrni •!:tn und d- /r.w sind 1 l i/n letzten un den I? und Ui ' < fixier ....,tonn .JÄIi teu'Ä «nljJN Er, Allch Ä Ztm. Durchm. 2 St. n U 5 , Fichten - Stämme Ztm. Durchm. 6 St. Nütz- und Brtnuholzvelitcigcrung der Gemeinde Wißmar. Montag, den 20. d. Mts. kommen von 9V» Uhr vor mittags ab bei Wirt Wolf in W ihm ar zum Berkaus: 1. Nutzbolz. Distrikt 3 Bergbäuierbang: 25 Rm. Eichenickickt Nutzholz in Rollen von 2 und 4 Mtr. Vanne. Distrikt 25a Stümpfe: 56 Rm. Eickenickicktnntzbolz in Rollen von 22 '■ und 4 Mtr. Vanne, 9 'Radelbolzstämme von 2,93 Fstm. Distrikt 30 Beckern 2 Rm.Eicheiiichichtnutzholz2Mtr. lang. 2. Brennholz. Distrikt 25a Stümpfe: Eichen: 70 Rm. Knüvvel, 176 Rm. Reiser. Buche: 67 Rm. Scheit u. Knüppel, 83 Rm. Reiser, Radelholz: 4 Rm. Knüppel, 10 Rm Reiser uttniit gearbeitet. Distrikt 30 Beckert. Eiche 5 Rm. Scheit und Knüppel, 5 Rm. Reiser. Bucke: 640 Rm. Sckeit und Knüppel, 20 Rm. Stöcke, 1622 Rm. Reiser. Distrikt 12b Kennelheck. Wegauihieb. Eicke: 8 Rm. Scheit und Knüvvel, 2 Rm. Stockbolz, 13 Rm. Reiser. Buche: 109 Rm. Scheit und Knüvvel, 17 Rm. Stockholz, 162 Rm. Reiser. Bo/i Beginn mit dem Nutzholz wie oben angeführt. Krofdorf, den 22. Januar 1912. Der Bürgermeister. 40—49 30—39 25—29 20—24 12—19 abends 8 Ubr bedeutend ermäßigte Preise 08? Loge 1.50, Sperrsitz L— Ä. 1. Platz 75, 2. Platz 40 Pis- Galerie 20 Pfg. Bom 27. Januar bis 2t Februar bleibt dasTbeat« geschlossen. Im vorderen Restauraü täglich abends 8 Uhr Konzert der Wiener Damcnkavele ^Presto". Per nei $or eimk I-* Ä lit 'n der/" L sackil'cke «er eine Vkgen!varl, dl tr moderner "* *Lsi sächsilkhe' ton eiüwurs «ittSuschunL Jlifjcii CtHl* »Slädchensortl" jfry. jortbilh" (übrigene jdiee, mo- al kann. 8iuf'Hain 18, Nkucken- wäldchen 19 und Hard 8, 10, 11, 12 und 13 versteigert: Stämme: 30 Eiche, 16,23 Fstm. (Durchm. von 19—76 Ztm.) Hoizverstergerungett, Montag,' den 29. Januar l. IS. werden aus den Domanialwalddistiikten Jrrhanskävfe, Tiesstruth, Rot> e- berg, Buckivald und Langebäum der Foriuvaitei Eickels- dorf versteigert: Scheiter, Rm.: 363 Buche 1. Kl. (5 Rm. Felgen!, 142 2. Kl , 19 Eiche, 19 Fichte; Knüppel, Rm. 149 Bucke, 5 Hainbuche, 86 Eicke (15 Rm. 2 .Jitr. lang, 9 Rm. 3 Mir. langt, 20 Kiefer, 13 Fichte: Kuüppelreisig, Rm.: 78 Eicke, 12 Kiefer, 7 Fichte: Reisig, new., Rm.: 729 Bucke, 15 Kiefer lSdilagreisig, 4 Lose»; Stücke, Rm.: 220Buche, 36 Eicke, 35 Kicser, 78 Fickte. Das •'öoIa sitzt an oder in nächster Nähe von djoufnerten Wegen. Blau unterstrichene Nrn. werden nicht ueritemext. Das in Distrikt Tiesstruth 1, Jrrbanskövse 5, Rotheberg und Langebaum, sowie das vereinzelt ätzende Holz wird nicht vorgezeigt. Beginn der Bersteigerung 10*° Ubr worin, anr der Buckwnid Ebausicc am Brünuchen. Nähere Auskunft durch Grogh. Forstwart Schnntl zu Eichelödvri. Dienstag, den 30. Januar L IS. werden aus den Donianialwalddiärikten Ku;nersrotskvvf und Dörrenberg der Forstwartei Siorufels versteigert: Stämme: Eiche 1. KI. 7 St. - 3,46 Fstm., 5. Kl. 4 St. — 2,14 Fnm., 6. Kl. 2 St. — 0,47 Fstm.: Buche 3. Kl. 4 St. = L50 Fitm., 4. Kl. 4 St. 1,07 Fstm., Birke 5. Kl. 2 St. -= 0,78 Fstni., 6 Kl. 10 St. - 2,92 Fstm.; Fichte 5a Kl. 5 St. — 2,12 Fstm., 5b Kl. 10 Stamme - 2,55 Fstm.: Nutz- knüppel, Fichte: 13 Rm.: Nutzrcisig, Fickte: 14 Rm.: Brennholz,. Scheiter, 9hn.: 510 Bucke 1. Kl., 166 2. Kl.: Knüppel, Rm.: 313 Buche, 42 Eicke, 5 Birke, 16 Ajpe, 31 Kiefer, 5 Lärche, 5 Fickte 1. Kl., 10 2. Kl.: Ztuüppel reisig, Rm.: 133 Eicke, 16 tiefer: Reisig, gew., Rm.: 108'.: Buche, 6Aivc: Stöcke, Rm.: 213Bucke 1. Kl., 292. Kl., 2 Kiefer, 9 Fichte 1. Kl.. 7 2. Kl. Zusammenkunft 11 Ubr worin, im Törrenberg 4 aus der Hungen-Schottener Straße am Häsengrabenweg. Blau unterstrichene Brennhol;nummein werden nicht aus geboten, die Nr. des zur ^rsteigerung kommenden Nutzholzes sind rot unterstrichen. Das im Distrikt Kitznersrots- kopr benndtiche Hol.^ darunter ein schöner Eichenstamm 4. Kl. wird nicht vorgezeigt. sliähere Auskunft durch Gronb. Forstwart Jakob 311 Stornsels. Eichelsdors, den 22. Januar 1912. [B25/! Grotzherzogliche Dberförsterei Eichelsdorf. I. B.: K r a tz. Kur; geschnitt. Schivartn boh vro Zentner Mk. I.24 liefern frei ins Haus M Scknbecker & Becktbold. Schinenberger Jnl ^T1 Stil. «r. d. 81. Scitfi. Vr.