M Ankäufe | esen rteilJ ^ber de? I dtkirch6 eschäft I Ml chürzen chürzen 'Chiirzen chürzen Preise! ilze aW» remlpredier 820 ine kederoari gegenseitiges Vertrauen für die Gegenwart und die Zukunft vorausgesetzt, weiter vorausgesetzt, daß jeder Verbündete die Ueberzeugung hegt, daß er morgen die Unterstützung des anderen wird erholten können als Ausgleich für das, was er heute für ihn tut, endlich vorausgesetzt, daß alle drei wissen, daß es sich nicht um eine vorübergehende Verbindung handelt, sondern um ein festes dauerhaftes Band. Die Sicherheit der Zukunft ist ein wesentlicher Faktor des gegenseitigen Vertrauens, der wirksamen Eintracht und der herzlichen und fruchtbaren Intimität. Aus diesen durch die Erfahrung von 30 fahren erprobten Tatsackren ergibt sich das gleiche Interesse der drei Mächte, den Dreibund einige Zeit vor seinem x?Cblauf zu erneuern auf dieser festen Grundlage sowie auf der Basis der italienisch-öster- reichifch-ungarischen 'JEbtommen von 1897 und 1900, die stets vollkommen der aktuellen Lage Italiens und Oesterreich-Ungarns entsprachen. Die gegenseitigen Beziehungen zwischen diesen an dem Gleichgewicht und der Freiheit in der Adria am meisten interessierten Mächten sind heute sehr intim und herzlich. Es konnten die fundamentalen Linien zur Lösung des albam scheu Problems gesunden werden, entsprechend dem Prinzip der Nationalität, der Gleichheit ihrer Lage gegenüber Albanien und ihrem gleichen Interesse daran, daß ein mit der Garantie der Großmächte neu trainiertet ?Ubanicn sein eigenes Leben leben, auf dem Wege der Zivilisation und des Wohlergehens fortschreiten, ein dem freien Handel der ganzen Welt offenes' Gebiet und gleichzeitig einen Faktor des politisckren Gleichgewichts auf der Balkau- halbinsel und in der Adria bilden Fann. So wie der Dreibundvertrag redigiert ist, gewährleistet et alle unsere Interessen und sorgt in vollkommener Weise für unsere Sicherheit. Es lag also kein Grund vor, ilm abzuändem; keiner der drei Verbündeten bat den anderen um Llbänderung. Es ist überflüssig zu wiederholen, daß der Vertrag defensive, friedliche Zwecke hat, und die Erfahrung beweist, daß jede der drei verbündeten Mächte, um sich an den Geist des Vertrages zu halten und um gegen die Verbündeten alles mögliche zu tun, um sie nicht in Verwicklungen Hineinzuziehen, die sie nicht nötig haben, immer versucht haben und versuchen wird, mit den anderen Großmächten herzliche Beziehungen zu unterhalten und mögliche Ursachen der Reibung zu entfernen. Demgemäß ist in der Lage, die sich aus den Ereignissen auf dem Balkan entwickelt, ein wohltuender Faktor unsere herzliche Freundschaft mit Rußland. Auf diesem Wege wird Italien gehen, ruhig, heiter und stark, voller Vertrauen gegen den strahlenden Horizont der Zukunft, mit der Ueberzeugung, daß fein wachsender wirtschaftlicher Wohlstand und feine moralische Größe in einem dauerhaften, sicheren europäischen Frieden eine starke Garantie finden wird. Um diese Ziele zu erreichen, muß das Bündnis zwischen Italien, Deutschland und Oesterreich-Ungarn, das belebt und fruchtbar gemacht wird durch intime und vertrauensvolle Beziehungen zwischen den Verbündeten, der Angelpunkt unserer auswärtigen Politik bleiben, die durch ihre Kontinuität, ihren Zusammenhang und ihre Festigkeit weiterhin Europa volles Vertrauen und die Achtung einffößen soll, worauf seine Loyalität Anspruch hat, und die zu verdienen und zu besitzen Italien das Bewußtsein und den Stolz hat. Giuliano schloß: Bei Gelegenheit der Ernennung des Generals v. Hoetzendorf zum Ebes des österreichisch-ungarischen Generalstabes ließ Graf Berchtold mir aus freien Stücken in freundschaftlicher Weise Mitteilung zugehen, woraus hervorgeht, daß die Ernennung in keiner Beziehung zu der auswärtigen Politik steht. Die Ausführungen San Giulianos waren von häufigen Beifallskundgebungen begleitet. Zum Schluffe war der Beifall allgemein. Der Minister wurde von den übrigen Ministern und zahlreichen Abgeordneten beglückwünscht. Oesterreich und Serbien. Die Wiener „Neue Freie Presse" meldet: Der neue serbische Gesandte Jowanowitsch stattete heute dem Minister des Aeußern Graf Berchtold seinen Antrittsbesuch ab, der mehr als l'/r Stunden währte. Nach der Zusammenkunft äußerte sich Jowanowitsch sehr befriedigt über den Empfang. Er hoffe, sagte er, daß alle Schwierigkeiten auf friedlichem Wege sich beseitigen lassen würden. Die Konversation zwischen Oesterreich-Ungarn und Serbien werde so bald als möglich beginnen, natürlich erst nach seiner Audienz beim Kaiser. Keine zweite Seeschlacht. Athen, 18. D^. Zu dem von Konstantinopel üt Umlauf gesetzten Gerüchte über eine zweite Seeschlacht zwischen den Türken und Griechen veröffentlicht der Marineminister folgendes Funkentelegramm des Obcrkommandanten des Aegäischen Geschwaders: Es fand keine weitere Seeschlacht statt, weil der Feind nicht mehr auf das offene Meer herausgekommen ist. Wie von Tenedos gemeldet wird, ist die feindliche Flotte beschädigt. Wir sind noch immer Herren des Meeres. Die Cholera in Konstantinopel. Konstantinopel, 18. Der. Vorgestern sind hier 80 Erkrankungen und 45 Todesfälle an Cholera vorgekom- men. In D s ch e d d a h sind seit dem 26. November 395 Erkrankungen und 393 Todesfälle zu verzeichnen. Eine Anleihe der Pforte? Einer Blättermeldung zufolge verhandelt die Pforte mit elf französischen Banken wegen Aufnahme einer auf dem Ertrag der Krieassteuer basierten Anleihe von 500 000 Pfund. Der Vertrag soll demnächst unterzeichnet werden. Aus Adrianopel. Konstantinopel, 18. Dez. Ein Funkentelegramm des Korrespondenten der Blätter „Jkdam" und „Sabab" meldet aus Adrianopel, daß die moralische und materielle Lage der Festung und der Stadt ausgezeichnet sei. Die Hriedenskonserenz. K o n ft a n t i n v p e l, 18. Dez. Von authentischer Seite verlautet, daß der heutige Ministerrat beschlossen habe, den türkischen Bevollmächtigten Instruktionen zu erteilen, die dahin gehen, unter gewissen Bedingungen auch ohne Unterzeichnung des Waffenstillstandsprvtokolls seitens Griechenlands die Teilnahme der griechischen ^voll-> mächtigten bei den Friedensverhandlungen zuzulassen. Eine vauersttzung im österreichischenAbgeordnetenhaus Wien, 18. Dez. (91/» Uhr abends.) Nach Eröffnung der Spezialdebatte über das Kriegsleistungsgesetz sprach zunächst eine Reihe Redner von der Minorität. Gegen 8 Uhr abends wurde von dem Abgeordneten Choc (tschechisch-radikal) ein Vertagungsantrag gestellff der jedoch mit 120 gegen 5 Grimmen abgeleynt hrarbe. Das Haus beabsichtigt auch diese Nacht die Sitzung auszudehnen. Gegen 1/212 Uhr kam es während der Rebe des Abgeordneten Fresl zu einem Zwischenfall. Ter Deutsch-Fortschrittliche W e d r a rief laut in den Saal hin- rcin: Wir dulden das nicht länger. Wir sind Narren. In einer Stunde wird vielleicht das Haus geschlossen. Tie Wähler lachen uns aus, weil wir uns von Fresl zum Narren halten lassen. Der Vorsitzende rief Wedra wiederholt zur Crbmnig. Links ertönten zahlreiche Zwischenrufe. Es bauerte geraume Zeit, bis es gelang, Wedra zum Verlassen des Saales zu bewegen. Fresl setzte seine Rede in böhmischer Sprache fort. Heute mittag beendete der Tschechisch-Radikale Fresl seine'16 stü n di g e Rede. (Anhaltender lebhafter Beifall bei den Tschechisch-Radikalen.) Die 25 Stunden dauernde Sitzung wird fortgesetzt. Deutscbes Reich. Im Reichstage ist beabsichtigt, nach der Wiederaufnahme der Arbeiten im Januar zwei Schwerinstage abzuhalten. Zur Beratung sollen gestellt werden zunächst der sozialdemokratische Antrag über die Einführung des Reichstagswahlrechts für die Landtage der deutschen Bundesstaaten. Hierbei soll die Frage des mecklenburgischen Landtagswahlrechts in ihrem neuen Stadium eingehend besprochen werden. Bei dem zweiten Schwcrinstage wird der Iesuitmantrag des Zentrums auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Betriebseinnahmen der preußisch-hessisch e n Staatseisenbahnen haben im Monat November gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres im Personenverkehr 1.5 Millionen Mark gleich 3.40 Prozent, im Güterverkehr 3.7 Millionen Mark gleich 2.62 Prozent, insgesamt mit Einschluß der Mehreinnahmen aus sonstigen Quellen 6.9 Millionen Mark gleich 3.61 Prozent mehr betragen. Die erste Braunschweigische Landessynode, die am Mittwoch in Braunschweig durch den Kultusminister Wolff eröffnet wurde, nahm einstimmig eine Entschließung an, in welcher die Erwartung ausgesprochen wird, daß sowohl die Reichsregierung als auch die braunschweigische Staatsregierung entgegen den in letzter Zeit hervorgetretenen Bestrebungen auf Aufhebung oder auch nur Ab- bröckelung'des Jesuit enaesetzes ein energisch e s „N c i n" entgegensetzen werde, um den konfessionellen Frieden, dessen erbitterter Feind der Jesuitenorden sei, zu wahren. Der Medizin e raus st and wird, wie wir hören, bei der ersten Lesung des Voranschlags im preußischen Abgeordnetenhause Gegenstand einer Aussprache werden. Die Regierung soll aufgefordert werden, die schwierige Furage des Ausländertums an den preußischen Universitäten einer erneuten Regelung zu unterzi.hen und allen berechtigten Wünschen der deutschen Studentenschaft nachzukommen. Auch in Berlin sind in letzter Zeit lebhafte Klagen laut geworden über das Vordringen des ausländischen Studententums, wodurch der deutschen Studentenschaft nicht nur bei Vorlesungen, sondern hauptsächlich in Seminaren und in Kliniken erhebliche Schädigungen entstehen. Diese Frage wird voraussichtlich auch nach oen Weihnachtsferien in einer Akademikerversammlung in Berlin erörtert werden. — Die Unterrichtsverwaltung hat vom Kurator der Universität Halle einen eingehenden Bericht eingefordert, die Entscheidung in der Frage dürfte kurz vor Weihnachten erfolgen, da der Wunsch besteht, daß die strittigen Fragen bei der Wiederaufnahme der Vorlesungen im Januar zur Zufriedenheit aller Beteiligten entschieden sein sollen. Die Klinikerschaft der Universität Greifswald beschloß, ein Sympathietelegramm nach Halle zu senden und bei ben Vorsitzenden der Leipziger Klinikerschaft die Einberufung eines außerordentlichen Verbandstages aller deutschen Klinikerschasten zum 4. Januar nach Halle zu beantragen. Es wurde beschlossen, nach Neujahr in den Ausstand zu treten, wenn die Forderung aller deutschen Kli- nikerschaften nicht anerkannt wird. Ausland. Das Flugwesen in Frankreich. Einer offiziösen Meldung aus Paris zufolge hat das französische Marineministerium beschlossen, in B i s e r t a, Bonifacio, Nizza und Dünkirchen Stationen f ü r d a s F l u g tv e s e n d e r K r i e g s f l 0 t t e zu errichten. Zur Vervollkommnung dieses Flugw.seus stiftete das Marineministerium einen Preis von 30000 Francs für bie besten Wasserflugzeuge. Der Wettbewerb wirb von bem Aeroklub im Laufe des nächsten Jahres in Dauville veranstaltet werden Das Marineministerium hat sich er- bötig gemacht, jenes Wasserflugzeug, das den ersten Preis gewinnt und gewisse von dem Marine-Generalstab und dem Aeroklub festgesetzte Bedingunyen erfüllen sollte für 60000 Francs und das mit dem zweiten Preis bedachte Flugzeug für 50000 Francs anzulaufen. Tttrehe und Schule. D. Moeller gegen D. Harnack. Unter dem Titel „D. Harnack und der Fall Traub" ist eine Schrift des Mitgliedes des Ev. Oberkirchenrats nut) weltlichen Vertreters des Präsidenten D. Moeller erschienen, die sich mit.Harnacks bekannter Kundgebung zum Fall Traub auseinandersetzt und das Vorgehen des Ober- kirchenrats verteidigt. Dabei tritt, wie die „Tägl. Rdsch." fcststellt, zutage, daß das Augenmaß des Kirchenjuristen und das des Theologen vielfach verschieden eingestellt sind. So wird Traubs Schrift über „Staatschristentum und Bolkskirche" als eine kühl und mit Vorbedacht geschriebene Bekennllüsschrift beurteilt, währcmd sie nach Traubs eigenen Angaben über die Art ihres Zustandekommens als leidenschaftlich? Protestschrift erscheinen muß, deren positiver Inhalt lediglich zwisclurn den Zeilen zu lesen steht und mehr nur lm'iterenrpfunden als nachgewiesen werden kann. Hier entscheidet die Psychologie. Sie tut es auch in anderer Beziehung, wo nämlich die letzten Urteile gefällt werden. Harnacks Betrachtung sieht in der heutigen Lage eines freimütigen, unerschrockenen, zukunftsfroh reformerisch gesinnten Theologen überwiegend kein schweres Problem, dem die Kirche nach Kräften gerecht zu toerben suchen mutz, sein Girier vertritt bie gebietende Macht des positiven Kirchenrechts, dem wir uns zu beugen hätten und dessen Tragrveite sich jeder- klargemacht haben müfc, wenn er ins geistliche Amt tritt. Es wird lange dauern, bis diese Gegensätze auch nur zur Verständigung reif sind geschlveige einen inneren Ausgleich gestatten. Arbeiterbewegung. Tie Lohnbewegung im Saarreoter. Saarbrück en, 18. Dez. Die Königliche Bergwerks- Direktion gibt bekannt, daß die Frühschicht aller Gruben heute morgen ruhig eingefahren ist und Kündigungen nur von zwei Sicherheitsmännerrr für ihre ©teigerAbteilungen eingereicht worden sind. Bezüglich der im Laufe des heutigen Tages zu erwartenden Massenkündigung en durch Abordnungen gibt die Kgl. Bergwerks-Direktion bekannt, daß kein Zweifel darüber herrschen könne, daß die vor einiger Zeit von Belegschaftsmitgliedern abgegebenen schriftlichen Erklärungen, etwa des Inhalts, daß oie Unterzeichneten sich mit allen Schritten einverstanden erklären, die der Gewerkverein für Abwehrung der neuen Arbeitsordnung und zur Erreichung besserer Löhne tun werde, nicht als Vollmachten zur Kündigung angesehen werden können. KündiglMtgen auf Grund dieser Vollmachten müßten deshalb als rechtsungültig zurückge- wiesen werden. Aus ben beabsichtigten Eingaben werde sich daher nicht erkennen lassen, ob und wie viel ernst gemeinte Kündigungen vorliegen. Im Lause des heutigen Tages wurden bei den einzelnen Derksinspektionen des Saarreviers durch die Vertreter der Belegschaften die Kündigungen für sämtliche Belegschaftsmitglieder eingereicht. Sie brachten die Kündigung bei den Werksdirektionen an, ohne dabei rechtsgültige Vollmachten vorzulegen. Die Beamten eröffneten den Vertrauensleuten, daß die Kündigungen nicht angenommen würden, weil einmal nicht daraus hervorgebe, für welche Leute die Kündigungen ausgesprochen werden sollten und zum anderen keine Vollmachten von ihren Auftraggebern vorgelegt werden könnten. Daraufhin begab sich heute abend ein Ausschuß, bestehend aus zwei Vertrauensleuten, die seinerzeit bei dem Handelsminister waren, nach der Bergwerksdirektion, wo sie um 6 Uhr von dem stellvertretenden Vorsitzenden empfangen wurden. Sie erklärten, für die Belegschaften in . sämtlichen Bezirken die Kündigung cinreichen zu wollen. Vollmachten legten auch sie nicht vor. Der stellvertretende Bergwerkbirektor erwiderte, daß die zuständigen Stellen die Werkdirektoren seien. Falls sie durch diese Erklärung die heute getroffene Entscheidung der Werksdirektoren über die mangelnde Rechtsgültigkeit der Kündigungen zu einer anderweitigen Entscheidung bringen wollten, könne er diesem Anträge nicht stattgeben, sondern nur die Richtigkeit der von den Werkdirektoren abgegebenen Erklärungen als zutrefferrd bezeichnen. Ein Aufstand bei einem Tunnelbau der tran^pyrenäischen Bahn. Paris, 18: Dez. Wie au s l'Hospitalet (Departement Ariegc) gemeldet wird, haben die Arbeiter an dem Tunnel von P u y m 0 r e n s der ttanspyrenäischen Bahn die Arbeiten eingestellt, weil die Zahl der Arbeitsstunden und damit auch der Lohn vermindert worden Ivar. Die Behörden trafen groß? Sicherheitsmaßnahmen, da die Ausständigen auch die anderen Arbeiter zum Anschluß an den Ausstand zwingen wollen. Aus Stadt und Canö« Gießen, 19. Dezember 1912. ** Landesuniversität. Der Groß Herzog hat am 14. Dezember den ordentlichen Professor in der philos. Fakultät der Landesuniversität Gießen, Geh. Hofrat Dr. Eugen Netto auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Treue und Eifer geleisteten sehr ersprießlichen Dienste, in ben Ruhestanb versetzt. •* In Audienz empfangen wurden 00111 Groß- Herzog 11. a. Geh. Hofrat Prof. Dr. Siebeck von Gießen, Proieffoc Martin von Gießen, Oekonomierat Heil von Wickstadt, Kirchenrat Hainer von Hungen und Arresthausverwalter Klingler von Gießen. ** Titclverleihungen durch Kommunalbehörden. Das Offenbacher Kreisamt hat einen Beschluß der dortigen Stadtverordnetenversammlung beanstandet, wonach dem zweiten ständigen stellv. Vorsitzenden und Leiter des städtischen Versicherungsamts, Obersekretär Reitz, die Amtsbezeichnung städtischer Bersicherungsamtmann bei- aelegt wurde. Zur Begründung führt das Kreisamt aus, baß in Hessen ber Titel „Amtmann" nur von Beamten zu führen sei, die akademische Vorbildung und die landesherrliche Genehmigung besäßen. Tie Verleihung von Amts- prädikaten durch Kommunalbehörden, die wie „Amtmann" oder die „Rats"-Titulatur den staatlichen nacho.büb.t s.nd, erscheine juristisch insofern nicht einwandfrei, als darin ein usurpiertes, konkurrierendes Verleihungsrecht gegenüber oer alleinigen Prärogative der Krone erblickt werden könne. ** Die Großherzogin und die Gießener Kinderklinik. Darmstadt, den 11. Dezember 1912. An die Großh. Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürs.nge in Hessen, Darmstadt. Ihre Königliche .Hoheit die Großherzogin haben mich beauftragt, höchst ihre Freude und Genugtuung darüber kundzugeben, daß es ber Großl-erzoglichen Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge gelungen ist, ben bedeutsamen Bau einer Kinderklinik in Gießen §u vollenden und in Betrieb zu nehmen. Die Z-rau Großl-erzvgin sind überzeugt, daß die Anstalt mit dazu beitragen wird, die bekannten Aufgaben ber Säuglings- und Kinderfürsorge und damit das Gemeinwohl zu fördern. Für die Ausbildung der Kreispslegerinnen ber Großh. Zentrale und der Eleonoren- schwestem wird bie Klinik ohne Zweifel bald unentbehrlich werden. Ihre Königliche Hoheit möchten ferner bei dieser Gelegenheit der von vielen Seiten betätigten verdienstvollen Mitarbeit an der Errichtung der Kinderklinik und auch der Stadt Gießen gedenken, die durch eine für ein Freibett zu verwendende jährliche Stiftung im Betrage von 600 Mark ihre Sympathie für die Einrichtung bezeugt hat. Die Frau Großherzogin haben den Wunsch ausgesprochen, daß dieses Schreiben durch Sie veröffentlicht werde. Baron von Leonhardi, Oberhofmeister I. K. H. der Großherzogin. ** Des Prinzregenten Dank. Anläßlich des Hinscheidens des Prinzregenten Luitpold von Bayern sandte bie hiesige „Bayerische Vereinigung" ein Beileibstelegramm ab, worauf folgende Antwort eintraf: „Für bie Teilnahme an bem tiefen Schmerze, den bas Hinscheiben meines geliebten Vaters mir auferlegt, sage ich von Herzen besten Dank. München, Dezember 1912. Lubwig, Prinzregent von Bayern." ** Stadttheater. Gr.< fei nochmals darauf hin- gewtesen, baß bie z w e i t e H ä l f t e b e s A b 0 n n e m e n t s von jetzt ab in ben Geschästsstunben an ber Theaterkasse abgeholt werben kann. Die Gieß c'n er K l i n i k e r s cd a i t erklärt zu den Ausführungen der Presse folgendes: Nickt der Vorstand der Gießener fllmifevidio’t hat die vorläufige Einsiellnng des .Nollegbefucbes be schloßen, sondern bie emveriäene Versammlung der Gießener Kliniker» ichaü einstimmig. Ferner handelt es sich nicht nm einen Streit' zur Gdudimg oder Durchsetzung von Wünschen der Gießener mmtferfd'mt, da ein .Streik" in unseren hiesigen Verhältnissen keineswegs zu begrimden wäre, sondern lediglich uni eineSynivatlne- knndgedunu für die grundsätzliche Stellungnahme der gesamten deutschen Klmilerfchast zur Ansländerirage und für das Vorgehen der Hallenser 5\luufetfdinit im besonderen (Die Mitteilung daß der Vorstand den Streck beschlösse,i habe, war uns von einen, Angehörigen der Klmckersckaft geidnicben worden. Red ) ** P 0 stbienst während ber Feiertage Am Sonntag, 22. Dez., sinb bie Paket-Annahme und Ausgabe schalter von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends für ben Verkehr geöffnet. Briefbestcllung findet am Sonntag unb ben beiden Feiertagen einmal, (Feldbestellung am 22. und 25. einmal statt, während die Paketbestellung am Sonntag zwei, mal, am 25. einmal ausgeführt wird und am 26. ausfällt Zur Verzollung von Paketen ist das Großh Haupt- steueramt am 1. Weihnachtstag von 10 bis 12Uhr vormittags geöffnet. ”$tr hessische Landesverband der Kaninchen, z ü chter hielt seine Hauptversammlung ab. Es wurde von den Züchtern mit Freilden begrüßt, daß der Staat eine größere Summe zur Hebung der Kaninchenzucht bewilligt bat. Die Mittel sollen zur Anschaffung von Zuchttieren an die Vereine verteilt werden. Die hessische Landes-Ausstellung für 1913 erhielt Butzbach und die Provinzial-AnSstellung für Oberhessen Klein-Linden. " Roheit. In der Nacht vom 17. auf 18. l. Mts. wurde wiedennn am Wetterhäuschen in der Süd-Anlage eine Glasscheibe zertrümmert. Sonach scheinen die erst kürzlich wegen der gleichen Delikte verhängten hohen Geldstrafen (über 100 Mk.) nicht gefruchtet zu haben. "Der wegen Raub mordverdacht in Wetzlar verhaftete Theodor Bentke ist erst am 14. Dez. ans den, hiesigen Arre st ha uS entlassen worden. Er verbüßle hier eine Haststrafe von 14 Tagen, die er hier wegen Bettelns erhalten hatte. Bentke ist 31 Jahre alt und stammt aus BreSlan. Landkreis Gießen. -m. L i ch, 18. Dez. Verleumderische anonyme Briefschreiber sind hier in letzter Zeit wieder in eifriger Tätigkeit. So erhielten u. a. die auswärts wohnenden Eltern eindd' hier bediensteten Mädchens, das einem hiesigen jungen Mann verkehrt, einen anonnmen Brief, in drni dies-er all.r mcg ich.n Untugenden bezichtigt luuroe. Der Zweck dieser Briefe wird leibet in vielen Fällen erreicht. Es wäre sehr zu wünschen, daß es gelingen würde, den Täter oder bie Täterin ausfinbig zu machen. — Obbornhofen, 18. Dez. Bei der gestrigen Feld- unb Treibjagd wurden 18 3 Hasen zur Strecke gebracht. -ft Weickartshain, 18. Dez. Unsere Gemeinde ist zur Erbauung eine» neuen Gotteshauses geschritten, da? ben heutigen Verhältnissen entspricht. Durch ben Bahnbau unb die Errichtung eines neuen Schulhauses, sowie durch Anlage einer Wasserleitung ruhte auf ber Gemeinde eine grofjt Schuldenlast und ber entsprechend eine hohe Gemeindeumlage. Es ist eine schöne, seit Jahren geübte Sitte, die Oememöe des Dekanats, welche sich ein neues Gotteshaus bauen will, durch eine Dekanatskollekte zu unterstützen. A Grünberg, 18. Dez. Bei der Aufstellung des Voranschlags wurde eine Mindereinnahme von 1 0000 Mark festgestellt. Die Gemeindesteuer muß auf 132 Praz. erhöht werden, Kreis Büdingen. Ä. Büdingen, 17. Dez. Heute nachmittag fand Gc- meinderatsfitzung statt. Erst nach längerem Warten wurde die Sitzung beschlußfähig. Es tvareu anwesend: Bürgermeister Fcndl, die Gemeinderäte Schön, Schulz, Treser, Schäfer, Rullmann, Klein, Diemer, als Bettreter des Fürsten Kammerdirektor Dr. Weimern als Sachverständiger Kreisstraßenmeister Straub. Die P f l a ft c r arbeiten sind beendet. Der Bürgermeister legt die von Kreis- straßenmeister Straub ausgestellte Abrechnung vor. Tie Gesamtkosten einschließlich des Beitrags, den die Stadt für Pflasterung der Bahnhofstraße au den Kreis zu leisten batte, betragen 113 119 Mark 94 Pjg. Ter Betrag übersteigt nur wenig den Voranschlag Der Gemeinderat nimmt mit Befriedigung von diesem Ergebnis Kenntnis. Gemeinderat Schäfer beanstandet, daß an mehreren Stellen das. Pflaster mangelhaft ausgeführt fei. Gemeinderal Nullmann ist der Ansicht, daß viel mangelhaftes Material verwendet worden fei. Kreisstraßenmeister Straub tritt dem entgegen und teilt mit, der Unternehmer habe seinem Angebot entsprechendes Mater-ial geliefert. Auch die mangelhaft ausgeführler Stellen würden vom lln ernehrner im nächsten Frühjahr ordnungsmäßig hergestellt werden. Der Gerneiuderat erwartet von der Bauleitung, daß diese Arbeiten zeitig veranlaßt würden, ehe die Garantiezeit des Unternehmers ablänjt und daß die Ausbesserung richtig und meisterhaft ausgeführt wird. — Für die Herstellung eines Weges nach der Villa Felsennest sind 200 Mark vorgesehen Der Bürgermeister empfiehlt, die Arbeit möglichst bald ausführen zu lassen. Gemeinberat Sebön ist der Ansicht, daß bei der schlechten Beschaffenheit des Weges mit 200 Mark nicht viel an zufangen fei. Die Beschlußfassung wird vertagt. — Kammerdireltor Dr. Weimer teilt mit, daß der Kaufvertrag zwischen der Präsen» und der Stadt zum Ankauf des Grundstückes zum Bau da Leichenhalle abgeschlossen werden könne und empfiehlt, bn dlbschluß des Kaufes in das Grundbuch eintragen zu lassen, bat Privatbauten auf bem Grundstück niclK errichtet werden können, so lange der Frickihof sich hort befindet. Der Gemeinderat ist mit dein Eintrag einverstanden. — Die ftäbt. Wiesen in der Hammerweibe liefern sehr geringen Ertrag. Der Bürgermeister ersucht um Bereitstellung von Krebit, um im nächsten Frühjahr bie Wiesen in einen kulturfuhiaen Zustanb zu bringen. Es merben 50 Mark bewilligt. — Bon der Bürgermeisterei wird mitgeteilt, daß bem Pächter ber Teilhaberselxrft an ber Fischerei in ber Gemarkung Düdelsheim ber Zuschlag nicht erteilt werden könne. Die Bürgermeisterei wirb beauftragt, Maßnalxmeu zur anberweitigen Borpachtung bezw. Vergebung aus freier Hand in bie Wege zu leiten. Kreis Alsfeld. □ Aus dem Ohmtal, 18. Dez. Es gehört zu den seltenen Vorkommnissen, acht Tage vor Weihnachten noch den Ackersmann im Felde pflügen zu sehen. Das konnte man aber in diesen Tagen. Am Sonntag herrschte zudem wirkliche Frühlingstcmperattrr — 10 Grad R., die sogar die Bienen aus ihren Stöcken lockte. In den Straßen steht das junge Gras handhoch, ebenso färben, sich . die bewässerten Stellen der Wiesen grün. X Ruppertenrod, 18. Dez. Die Viehzählung ergab 36 Pferde, 554 Rindvieh, 519 Schweine, 78 Ziegen, 1751 Stück Federvieh und 43 Bienenstöcke. In 135 Hausl)altungen wurden 1 Rind, 235 Schweine und 13 Ziegen geschlachtet. Kreis Lauterbach. r. Lanzenhain, 17. Dez. Auf den wieder schneefm gewordenen Feldern sucht man jetzt die im Gebirge durch den zu frühen Eintritt des Winters abgebrochenen Arbeiten zu vollenden. Der eine bricht seine liegen gebliebenen Stoppeläcker um und der andere sucht seine letzten Kartoffeln noch einzuheimsen, unb wieder ein anderer bemüht sich, in den durchnäßten und fiebrigen Boden Weizen zu säen. ES ift dies ein ungewohnter Anblick zu dieser Zeit. -^-Schlitz, 18. Dez. Die sehr leicht zu Hochwasser neigende Fulda ist infolge der starken Niederschläge und der raschen Samer schmelze aus ihren Ufern getreten und hat das ganze Fuldatal von Hutzdorf bis zur preußisch-hessischen LandeSgrenze in einen einzigen, etwa 12 Kilometer langen Sce verwandelt. Hierunter hat die im Bau begriffene Babustrecke Schlitz — Niederaula, die in ihrer ganzen Länge oft sehr dicht an das Flußbett herantrist schwer zu leiden. Die Fluten haben den frisch aufgeworfene« j Bahnkörper stellenweise unterspült und die Erde fortgeschwcmmi. | Eine über ben Fluß gebaute Notbrücke zur Beförderung des Bah«' | Keiles Kb Q2 M>n W Ml« st nach Gendarm ongebunb (A davon ße vier unm ist $3irt Host ßesangl 85 W; Führung 1 dl leit nnin nrgenoml liefe von aurch den Tirb aus < vohl n^ M'chen; Hingen, b Ki 'öobern ßch Tonpjc -esanden. 4 Lu plan der dahn besc gürgermei, Mu wert oelche die । jeiliger Zitz schon feit । Wnbaujir Logt har n Ueckr |ämti plan. Dad ’Juiunji gi Marnie g> lehen unuci m. Obe Zeit bie evl mvorven Hal pmal bie t nehmen will 2ÜU ftöpie. rangen Zahr Darm I des Kaisers I Russischen ! mit anjchlie bs. Dc | zurr bn ipparat Ter dezlell Mlichm »noerlegt. w. A Dr. Stein Chemischen I flteis Wegs b Hc mrche, die I tunsivolti I Stiegt. Dm | der Kirche , daß bie Mirc llMar Eischen S nnb 26 0U(j Mark. „ ,to- banc «runents Nr. dHus vorgeü ZMle, die Sjtonu nick, KM es L k® Thphussa ii b?.r,an'.i 7 uie 10 n t llnive b'Sen ivird s kann 7 Auen nicht Ärr te-; vurde. 11 Eignete SsUiMdk n-ten Lt>fl G »ttaak 7-lvei «Ub9er9Ytb benc ^sch wurde. Kreis Wetzlar. Wetzlar, 18. Tez. Uiii Stelle des SanitätSrat Dr. Stein i|l SanitätSrat Dr. Herr zum Bezirlsarzt der Rheinischen landivinjchafttlchen Berufsgenossenjchafl für den Kreis Wetzlar ernannt ,vordem ^Hohensolms, 18. Dez. In der reformierten Kirche, die m der Nähe des Schlosses steht, werden zurzeit tunau begonnen werden, zullial Die Gemeinde die ib M b(t r®6t> Don aJL.rH- ■7.‘ N 18. 1 Rn bcteW f..DcrllQl'(|teh kl 'M'« ** k «: ,'" te . iai|tl Ott unb|iir nackmillag fand > rem ©arten ivurbt: >: Bürgermeister 5r; Hafer, Rullmann, Sir erdireklor Tr. Wkiir- itraub. TiePstasl! ister legt die von ’lu- Imung vor. Tic (* iie Stadt für Pslastcrc. Hatte, betragen 113 il wenig den BomM । g von diesem Gigciz: ' M daß an mchrm flbrt sei. Gmeindw igelhastes Material r Straub tritt dem a ibe seinem Angebot * 1 geborgen worben sind. ES befinden sich noch einige in der Grube. Tie ReNungsarbeiien dauern fort Dortmund, 18. Tez. Bis 5V« Uhr waren 37 Tote ficborgen. Auf ein an den Kaiser ab gesandt es Telegramm ging olgende Antwort ein: „Potsdam, 3 Uhr 35 Min. An Herrn Bcrghauvtmann Liebrechl, Zeche „Minister Achenbach", Bram- baucr. Seine Majestät haben die Meldungen von der Detter explosion auf der Zeche „Minister Achenbach" unb dem Tode so zahlreicher Knappen mit schmerzlichem Bedauern erhalten und lassen Sic. ersuchen, den Verbliebenen der Verunglückten sowie ben Verwundetei', allerhöchst ihre wärmste Teilnahme aus.zu- sprcchcn. Auf allerhöchsten Befehl Geh. Kabincttsrat v. Va- lentinL" Ter Regierungspräsident von ArnSberg weilte nachmittags an bet Unfallstelle. Dortmund, 19. Tcz. Die Gesamtzahl bet Toten bei bent Grubenunglück auf Zeche Achenbach beträgt 46. Sämtliche Verwundete sind geborgen. Gerichtssaal. Der Attentäter Kovacs fteigesptochen. B u d a p e st, 17. rix%. Heute wurde der gestern begonnene AttentatSprozeß gegen den Abgeordneten Julius Kovacs beendet, der am 7. Juni auf den Grafen Stefan Tisza, den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, drei Rcvolverschüise abgab und sich dann selbst zu entleiben versuchte. Nach ändert halbstündiger Beraiung verneinten die Geschnwrenen die Schuldirage, woraus der Gerichtshof Kovacs fre.sprach. Kovacs wurde nach siebenmonatiger Untersuchungshaft entlassen. * Berlin, 19. Tcz. Tie JleischteuerungS-Krawalle auf dem Wedding hatten gestern ein gerichttiäies Nachspiel. Ein 17jähriger Gelegenl-eitsarbeiier, Wölcki, ein Itstähriger Arbeiter, P,eiset, und der 17jal)rige Arbeitet. Gehloff waren wegen Landfrieoensbruchs mit dem erschivetenden Umstande einer Plünderung angetlagt. Bas Gericht erkannte gegen den ersten Angeklagten auf 1 Jahr 3 Monate, gegen Den zweiten Angeklagten aus 6 Monate und gegen den Dritten Angeklagten aus 6 Wocl-en Gefängnis. w. Zweibrücken, 18. Dez. Der 30jahrige Maurer Anton Schneider aus Queidelsbach wuroe von der Strafkammer zu drei Jahren Gesängnis und fünf Jahren Ehrverlust wegen fortgesetzter gewerbsmäßiger Wilddieberei verurteilt. Im Laufe seines in den StaatSwaldungeu um Langstuhl verübten Wildfreoels hatte er aus Versehen sein eigenes Söhnchen erschossen, ferner einen Jagdgenofsen durch einen Schuß zeitlebens zum Krüppel gemacht. Vermischte». Durch das Hochwasser ist es, wie aus Bochum gemeldet wird, schon an verschiedenen Stellen zu schwerem wirt- schastlichen Saiaden gekommen. Bei der Zeche Bonifazius ist ein Bergarbeiter, der zur Zeche wallte, in den Fluten ertrunken. Zahlreiche andere Personen gerieten ebenfalls bis an bcu Vals ins Wasser, konnten aber unter großer Mühe gereitet werden. Kieme aag^su/romi. Während der Eisenbahnfahrt siurzte bei Wabern durch plötzliches Aufgehen der Dür der ojährige Knabe eines Lota- motivfüyrers aus dem Zuge, so daß er insorge Sa-adelbruches nach kurzer Zeit v e r st a r b. Handel. Gießen, den 19. Dez. 1912. * Der Zusammenbruch der Getreidesirma L. Borngässer hier, die, wie man hört, eine UcbericbulDung von über 2O0 000 Mk. hat, wird auch oen w i r t s ch a s 11 i ch e n Ruin zahlreicher Landwirte und Gewerbetreibender im Biebertal nach sich ziehen, bie dem für wohlhabend gehaltenen Mat.'.e aus Gefälligkeit größere Beträge in Wechseln unter» schrieben haben, die Borngässer bei drei Gießener Banken diStre- tiert hat. Leopold Borngässer ist seil voriger Woche verschwunden und die Leute sollen nun Die Wechselbeträge betten, was in vielen Fällen wett über ihre Kraft hinaus geht. Man erfährt, baß einzelne Leute sich sür Betrage verpflichtet haben. Die geraoezu an Leichtsinn grenzen, so daß seivst mit ihrem ganzen Vermögen die Wechselbetrage nicht gedeckt werden. Vom Kohlensyndikat. Essen a. d. Ruhr, 18. Dez. In der heutigen Zechenbesitzeroersammlung des Rheinisch-Wejiialischen Kohlensyndikats wurden die Beteiligungsanteile für Januar 1913 in Koks auf 85 Proz. (wie bisher) unü in Britetts aus 85 Proz. (wie bisher) festgesetzt. Die Wagengestellung blieb gegen die Anforderungen insgesamt um 231 (H gleich 26 Proz. zurück. Auf den Arbeitstagdurchschnitt berechnet sind 26921 Wagen gestellt gegen 27 539 im Oktober und 30 651 im September dieses Jahres. Zu Den Beteiligungszijsern Der Mitglieder stellt sich Der Koksabsatz im Berichtsmonat auf 83,24 Proz., wovon 1,01 Proz. aus Koksgrus entladen. Da Der Versand bereits im Oktober Dieses Jahres infolge des Wagenmangels eine starke Einbuße erlitten hat, läßt sich ein übersichtliches BilD von der Einwirkung Des Wageiimangels auf Den Absatz im Berichtsmonat nur Durch Vergleiche mit Den arbeitstägiichen Ergebnissen des Monats September gewinnen, in Der bie AnsorDerungen in Der Wagengestellung noch nahezu in vollem Umsange beineoigt worden ist. Gegen September ist im Berichtsmonat im arbeitstägiichen Durchschnitt Durchweg eine erhebliche Abnahme eingetreten. Derselbe beträgt beim rechnungsmäßigen Aosatz 17 58/ Donnen gleich 6,72 Proz., bei Dem SynDikatsabsaß in Kohlen 19 0/9 Donnen gleich 10,71 Proz., in Koks 1653 Tonnen gleich 4,31 Proz. und in Briketts 945 Donnen gleich 6,79 Proz. Insgesamt ist sür Kohlen, Koks und Briketts Durch den Wagenmangel ein Minderabjatz von rund 550 000 Tonnen verursacht worden. Tie in Wirklichteit entstandene Einbuße geht über die Gesamtmenge rwch bedeutend hinaus. Da das Kohlen, yndikat bei Der anhaltend starken Nachfrage und der großen Leistungssähigkeit der Zechen zweßellos in der Lage gewesen wäre, einen Den tatsächlichen Absatz im September noch ganz beträchtlich überschreitenden Ab.ah zu erzielen, denn trotz der großen Einschränkungen der Förderleistungen infolge des Wagenmangels Haven Die aus den Zechen lagernden Bestaiide allem im Berichtsmonat emc Erhöhung in Kohlen von rund 400 000 Tonnen, in Koks von 80000 Donnen und in Briketts von 18 000 Tonnen er,ahren. Mit Beginn Des lausenDen Monats ist eine Besserung Der Wagengestellung zu verzeichnen, sie bleibt aber hinter Den AnforDerungen noch immer erheblich zurück, so Daß der Versand weitere bedeutende Ausfälle erleidet. Das 50jährige Bestehen der Manaheimer Börse. Mannheim, 18. Dez. Heute mittag 12 Uhr fand aus Anlaß des Jubiläums des 50jährigen Bestehens der Mannheimer Börse im großen Börsensaal eine größere Feier statt, an der als Vertreter der badiichcn Regierung Die Staatsminister Frhr. v. Bodman und Rheinvoldt sowie die Spitzen Der staatlichen, städtischen und Ätilüarbehörden und die Vertreter der Bank- und Jndustriewelt Mannheims leilnahmcn. Anwesend roaren außerdem Vertreter der Frankfurter, Stuttgarter, Mainzer unb Wormser Börse, Die Feier schloß mit einem Festessen im Rosengarten. •• Preiserhöhungen. Ter Verband Deutscher Bürsten- unb P» use 1 - I,»diistrie 11 en beschloß mit Rücksicht auf Die hohen Pleise der Rohniateilalien cme allgemeine Erhöhung der Preise nm lu Prozent. — Tie Elsässer Kakkunüruckereien beschlossen eine Erhöhung ihrer Preise um 2 Pfennig pro Meter. Märkte. th. Eiehen, 18. Tez. Ter gestrige R i n d v i e h m a r k t hatte einen Auftrieb von rund 700 Stück Großvieh und 100—150 Stück Kälber und Jungtiere. — Schon zum Bormarlt hatte sich tvicoer die alte kaufkräftige Kundschaft vom Rhein, von der Mosel, von Der unteren Lahn unD aus per GegenD bei Frankfurt, außer Den Befuchern des Marktes aus der Provinz und der näheren Umgebung ringesteNt, so daß bie von dem Diebmarkt berührten Straßcnzüge das alte, lange nicht gesehene Leben zeigten. Am^ Montag wurde gute Mttchware verkauft und ebenso ein Transport fette Kühe für Koblenz gehandelt und verladen. — Tas Geschäft in guten Milchkühen war wohl infolgedessen am eigen! lieben Markt weniger lohnend und nur zu gedrückten Preisen zu machen, die aber immer noch hoch waren. Geringere Milchware wurde stärker begehrt und besser bezahlt. Bei starker Nachfrage ging der kleine Vorrat von Fettvieh zu Tagespreisen schlank ab. Ein größerer Posten von Feltware, der aus Oberhessen kam, ging jdwn nm Montag in den Gießener Schlachthof. Mastvieh war stark begehrt, doch fehlte es in dieser Gattung Vieh noch an stärkerem Angebot, weshalb sich die Preise ziemlich m Der Höhe halten konnten. Ter Kälbermarkt zeigte Das alte BilD. Franksurts Einkäufer suchten sich Die Qualuatsware au» und zahlten dafür l>obe Preise, während der Rest der Tiere für den Bedarf Der Provinz zu Tagespreisen verkauft wurde. Im allgemeinen zeigte der Viehmarkt, Daß wieder der alte Wagemut und Die Kauflust bei Den Besuchern eingetreten ist. Zn Dem regeren Marktoerlehr tragen Die Verbesserungen de» Mmllplatze» sehr bei. Die Den DeDürsnissen entipredKU unD Die schnelle Abwicklung. Der Geschäfte ermöglichen. Tie Besucher des Marktes freuen sich, daß ihnen seit dem Wiederbegim» Der Märkte Die amtlichen Organe sehr entgegenkommen, wosür Die Leute recht dankbar sind. Es wurden gehandelt Das Stück srischmelkendc unD, kragende Kühe 1. L-ual. Mk. öüj - 6uu, 2. Onal. Mk. 4d0 - 525 3. Qual. W». 330—401); 9)1 a ft rinder unb M a ft ft i e v c gingen das etütf je nach Atter und Form mit Wit. 250 - 800 fort. Bezahlt wurde für den Zentner Schlachtgewicht: FetteRinder 1. Qual. Wik. 02-94, 2. Qual. Wit. oV-ul; Kälber: schwere Ware Wik. 93—100, ertra gute Stücke bis Wik. 102, leichtere Ware Wit. 92—94. — Ter nächste R i n d v i e h m a r 11 ist am 7. Ianua r. Limburg a. d. Lahn, 18. Tez. Frucht marti. Durch- fchntttspreis vro Malter, öioier Weizen (liasjauifcher) 17,00 WIL, weißer Weizen (angevaute Fremdiorten) 16,öu j-.L, Morn lz,90 Wlt„ Eerste: ^uttergersie 11,Ou Wit, Braugerste 13,15 Ult, Hafer y.nö—u,00 W»L, wrUieu u,00 WIL, Martoneln 3,40 bis 4,00 Wit. F.C. Wiesbaden. B,ehh o> -Al arttverccht vom Ib. Dez. Austrieb: Rinder ou (Ochsen 32, Butten 0, Kühe 64), Kälber 80u, oa,aie uti# Schweine 4dl. Geschäft mittel. Preise für 100 Pst Levend- Schlacht- O ch f e n. gewicht Uovsteifcbige. auSgemästete, höchsten Schlacht- Alt. Wit. wertes un Atter von 4— / fahren .... ü3—56 90—101 Tie noa) nicht gezogeii Haven cungejocht) . . 52—55 94—IOC £unge, f cifdiige, nicht nu5gema|iete uiio altere OuSgemafiets ....... ..... 47—50 85—90 Bul i, en. L-ottsletfchige, ausgeio^ höchsten Schlachtiv. . . 49—52 31—87 Pottsietschige, jüngere..... 44—48 73—80 i o ti e it> K a h Lottsteifchige außgemafiete Harfen höchsten eüjlaujtiuertes . . ....... 49-58 88—95 1 cLfitiiajige nusgemdfiete Mutje Höch ft en is,q,laa;tivettes vu zu « Jahren ... . 41—44 80—85 Wenig gut eniiuiueite uucien.......43—43 83—92 zeltete tusgcmufieie Muys uno wenig gut ent- nuaelle jüngere ivuge......... 36—40 66—74 Wmbig genayae Muye uno oäcieu ..... 30—35 61—72 a . u e i)Cin|ie u-ia|Ualuec........... 66—63 111—115 Miere uiiaii* uno Veite Saugtäloer .... 59—63 98—10j k/Ciuigew tiviafi* uno gute oaugtaioec . . . 53—58 83—97 Q/UUiuc« «waugluluer......... 43—62 80—87 Weioeinaiifchafe Geringere Wiaiiyuimuei uno Schafe .... 00—00 86 — 00 S ch iv e in L ottsteifchige -Lchweins von 80—100 lc? Lebend- geiuuyt............ . 67-68'/, 86—83 Lotts.eischige Schweine unter 80h§ ^eoendgewicht 6Z-671/, 86-87 Dotts»ei>u-ige Schweine von luU—l^u kg ^eueiio- geiviajt ........ 69-70186—88 oeiifcyiueuie über 150 kg Levendgeivicht . . 66-67 83—84 öiicherlijch. — Eine prächtige Weihnachtsgabe hat der Verlag von Gustav Mandt m Lautervach allen yreunben der hessischen Veirnat und bcionDer» den Lauterbachern zur Verfügung gestellt,, nämlich ein Bild „W eihnachtsabenD aus dem Lauterbacher M a r 11 p 1 a tz". Tas Original des Bides ist von dem lange Jahre in ließen tätig geroefenen Geh. Baurat Diehm, einem geuorenen Lauterbacher, gemärt und Die farbige ReproDut- tion givt alle feinen Sckjonheilen Des Bildes getreulich wieder. Wir sehen eine andachtsvoll gestimmte Menschenmenge, Die er martungyDcll zu dem heil be.cuaiicten Kttchturm emporsieR, von Dem wohl cm Ehoral ertönen soll. Stadlkirche, Rathaus und Dic| übrigen z. T. recht altertümlicheii Häuser des Alarktplatzes! geben zusammen ein sehr hübsches Bild. Tas Bild kostet 7,50 Mk.f Wetteraussichten in Hessen für Freitag, den 20. Tez. 1912: Trüb, uerbrciiet Glieder schlage, mild, lüDiuelllidje Winde. Letzte riact>rictzten. Gießen, 19. Dezember. ** Ter Kliniker st reit geht heute, dem letzten Vorlesungstage vor den Weihnachts,ericn, zu Ende. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bs. D a r rn st a d t, 19. Tez. Der Präsident teilte zu Beginn der Sitzung mit, vorn Finanzauvsä/uß sei ine Mitteilung eingegangen, daß er Die BesolDungsvorlage er ft nach Erle- Digung des Staatshaushalts beraten könne. Der Antrag Ulrich auf Entschädigung für unschuldig erlittene Untersuchungshast wurde cinftimmig angenommen. lieber den Antrag Ulrich wegen Einführung einer obligatorischen Zucht- und Schlachtviehversicherung ent stand eme ausgedehnte Aussprache. Das sächsische Boiksschulgesetz gescheitert. Dresden, 19. Dez. Ta Die Erste Kammer gestern abend, die Beschlüsse der 2. Kammer über das Volksschulgesetz abgelehitt bat, muß das Gesetz als gescheitert betrachtet werden, wenn die Zweite Kammer eine Zweidrittel-Mehrhett gegen das Gesetz aus- bringt; andernfalls kann die Regierung das Gesetz verössenklichen.' ter griechische König geht nicht nach Kreta. Athen, 19. Dez. Die Nachricht, der König beabsichtige nach Kreta zu reisen, stellt sich als unrichtig' heraus. König Ferdinand in Saloniki. Salo niki, 19. Dez. Der König vonBulgarien ist hier angekommen. Er wurde von den Kronvrinz-en von Bulgarien und Griechenland empfangen. Hochwasier im Ruhrgebiet. /:/ Ruhrort, 19. Dez. Tas Hochwasser der Ruhr, die um 2 D/eter gestiegen ist, hat großeVerheerungenan- gerichtet. Die B a u st e l l e der Firma Holtzmann, die em Wehr für ben Rhem-HerNe-Kanal errichtet, ist vollstänDig weggeschwemmt tootvCn. Die Lösung Uc l,i s gen Hafenmauer ist zum Te l ein gestürzt. Wenn oas Was,er nicii uaiu juruugept, itno noch iveitere Einstürze zu befürchten. Wafieruot in Frankreich. Epinal, 19. Dez. Infolge des Unwetters finb in den Vogesen die Wasserläufe in bedrohlicher Weise angeschwollen. Man b e s ü r ch t e^t H o ch w a s s e r. Taft wird Univerfitätsprofeffor. Washington, 19. Tez. Präsident Taft hat die Professur an der Yale Universität angenommen und wird nächstes Frühjahr mit seinen Vorlesungen beginnen. Man verlange, wenn man die besten Fabrikate haben will, stets solche, die sich seit Jahren bewährt haben. Nachahmungen, besonders in ähnlichen Packungen, weise man im eigenstes Interesse zurück. Fabrikate, die sich infolge ihrer hervorragenden Qualität und ihrer unbedingten Zuverlässigkeit lange Jahre bewährt und einen Weltruf erworben haben, sind: Br. Oetker’8 Backpulver Br. Oetker Puddingpulver Br. Oetker Vanillin-Zucker 1 Päckchen 10 Pfg. 3 Stück 25 Pfg. Ueberall zu haben! hv« Emgelisdier Kircta-taogvrin. Sonntag, den 22 Dezember, nachmittags 5 Uhr in der Stadtkirche: Die Geburt Jesu Christi Kirchen-Oratorium von Heinrich v. Herzogenberg, für Soli, gemischten Chor, Männer- und Knaben-Chor u. für Gemeindegesang, unter Begleitung von Orchester, Flügel und Orgel. Leitung: Herr Professor G. Trantmann. Solisten: Fräulein Johanna Hiilitzer aus Frank- fnrt a. M. (Sopran) Frau Professor Stephan aus Marburg (Alt) Herr Joachim Breiding aus Frankfurt am Main (Tenor) Herr Adolf Müller aus Frankfurt a. M. (Baß) Organist: Herr Otto Gttrlach. Orchester: Mitglieder der hiesigen Regimentskapelle unter gefälliger Unterstützung durch geschätzte hiesige Kräfte. Eintritt frei! Eintritt frei! Für die inaktiven Mitglieder sind Plätze am Altar, im vorderen Schilf und auf den Eporen reserviert. Der Eingang am Turm ist nur für Mitwirkende und für mit Karten versehene Mitglieder geöffnet. Kindern kann der Zutritt nur in Begleitung Angehöriger gestattet werden. Texte zu30 Pfg. sind an den Kirchentüren zu haben. Die ungewöhnlich hohen Kosten dieser Aufführung nötigen uns zu der dringenden Bitte, uns durch recht reichliche freiwillige Spenden in die Büchsen, unterstützen zu wollen. (V13/13 aus Worpswede und Niedersachsen Abends D--7.2 sind alle Räume gut beleuchtet. In den Räumen der alten Klinik Ausstellung deutscher Maler Geöffnet täglich (auch Sonntags) bis 22. Dezbr. von 10 bis 7 Uhr ■■'™- Unter Förderung der I 9 Stadtverwaltung u. des I Kunst-Vereins .... 5. Turnus. Ski (Schneeschuhe) Fabrik. Staub L Bilgeri und andere, alle möglichen Bindungen u. Ersatzteile, Ski Ausrüstungen, Stöcke, Gamaschen, Handschuhe, Rucksäcke und Rodelschlitten in allen Gröhen u.Preislagen von Mk. 3.50 an. Einige Paar gebrauchte guterhaltene Ski gebe ich billigst ab. [8028 Äug. Kilbinger, Seltersw.79. Vermietungen 7 Zimmer "~| 7-Zimliler-WoHnunq An vermieten. 17387 Näh. Bcrgttraste 9 I. 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Mr die, bei allen wen Konflikt übei tcs Vorsitzenden t i Dauben auch nichi diesem Konflikt voi Abg. Best (na meiden. Es «vird Regierung allein bi Abg. Bähr (T «ustnnmen, denn । Segen den neuen An ms wir angcitomn Abstimmung: auf ihrem Beschluß, angenommen. Ten i 16 wird einstimmig Es wird dann dritten Ausschuß gei tat Abg. Urstadt wird dann freisinniger und io? 'übet Aahlrechs k'e qeitern untcvbr Abg. liebel Abg. Busol stände. _ -kbg. Tamni "k/llung der Freis lese- im Jahre 1! '^bg. Ulriche ^frcu Verbuchung 1 emer Wahl mii ebenfastä no(f, Zemkes ein. Tie dtndjmni brauchen Htope geworden Staatsmiinster ^"ichs über bie «W Dom Jahre 1 Wie iwn dem betrei ^uumung sei abe &• n.mb, (!? <^ren, üui K üahre aufre im dusold । (u,eu.crQ1Ih:ed)nill Iöcteime E rückständige s foltte n IKK !tchen bes ™ir SA-' r-W