willigt sind. Beckstein. )S,Knauß,Mand, yer, Thürmer, Mannborg yez«a«vrctS: monatIi*75T1., viertel- jährlich Mk. 2.20; durch '.Hbbole- il 3roettifle(len u'.onatlicb 6ö Pi.; durch bteToO 3)l*«2.— viertel* jährt. aiitiAL ^e-teu* ^ellenvrti*: lo?ül ibvi, e.aSii'dU» 20 Pienni-. 6 l)rfrebo(tenr: U ülocn. Verantwortlich für den politischen Teil: Sluauft lAoer,lür ,?icuille* ton',.Vennächtcr' und ,<5>end)t»|aar: R. Reu* DOS nicht flut möglich sein, eine andere Haltung cinzunehmcn, ivenn sic die neue Vorlage ausarbetten läßt, angesangen soll sic ja seit einigen Stunden schon sein! Unb weder Beamte noch Mehrer, noch die Volksvertreter selbst wurden ein Verständnis dasür haben, wenn die Regierung ihre eigene, noch zu Recht bestehende Vorlage im Stich Neye, um einer Minderheit nachzugcbcn Die Krifis in der Curiel. Konstantinopel, 24. jeme gehärtet 1 ItEdelweii' er Strafe 12 Celephon 487 und bereiten sich auf die Prüfungen zur.Erlangung des einfachen Führcrzeugnisses vor. knnc britU ^eriobc i|t der Vervolllommnung ber Flieger, dem Elernen v^n Gleitflügen, der Ausführung von Zwischenlandungen, Flügen bei ungünstiger- Witterung und über schwieriges Gelände usw. gewidmet. In der vierten Periode erfolgt bie null* iärifd)c Ausbildung, wobei auch das Abwer,en von Geschossen vom Flugzeug aus erlernt werben soll Tie Einsitzer haben nur selten gute Meldungen gebracht; man hat sie zwar noch nicht ganz abgeschabt, aber iic werden nur zur Nachrichtenübermittelung und zur Ausführung kurzer Erkundiguugsflüge verwendet, -tu. Zu* tunst gehört den mehrsitzigen App ata t c n, wobei al^ Beobachter erfahrene Lifiziere, Haupt«achlich Generalstabsoffiziere verwendet werden Als wichtigste Maßreg. , um bie Industrie zum Bau kriegsbrauchbar.r Hlugzengi a7zuspornen, hat die Regierung den Flugzeugwettdewerd in Reims im Herbst 1911 veranstaltet, bei d.m treffliche Erfolge erreicht wurden. An der Zerlegbarkeit der Flugzeuge wurde sesigehalten, obwohl die ^?ustrultion dadurch schwächer ausfallen muß. Die französischen abteilungen besitzen auch zahlreiche H ilfsfahrz e u g e, : bic sie von ständigen Anlagen unabhängig machen, fo baß ie ber Truppe überall hin folgen können. Große Aufmerksamkeit roenbet man auch in letzter Zeit u. Uriillerieklugzeugen zu, ba bie Beobachtungs- oifjzicrc Der Luftflotte b.i Schießübungen ber Felbartillerie fchr gute Melbungen geliefert Haden. Auch von ber Flug- «4Äotogrm.e W betet» Gebrauch gemad)t. Lhrng arbeitet bte franjöi W »eerevoerroaltung daran, das Slug, icug zu einer wichtigen Angrittswaffe unb zu einim gc lährlidicn Zcrstöningswerkzcug zu gestalten. Mit G. Sen sind wohl aber bis fetzt nur Zufa lstresfer gemach morben o baß man für den Angriff befandere Apparate föt notwendig hält. Zur Bekämpfung der serndlrchen Lflug- jeuge ist dem Kriegsnnnister em bconderes Gefchutz vor- gefuhrt worden. den Dienst der Kolonien wurden die Flugzeuge feit Ende 1910 gestellt. Zunächst wurde eine Flugschule in L sk^ einqerichtet, dann stnd auch jalchc jur »tdah und -ub»ctan norgesehen. «et den in Marokko gehenden ^.rup- pen Ist ein ^liegerdienst eingerichtet. Denen .'auptuuB- — Forschungsreise des P r i v a t d o z c n te n ^r. A zaeaener Aus einem nach Marourg gerichleten -driese ocS dorren Privatdozenten Dr. A. Wegener können rou folgendes vüttcilen- Der junge Gelehrte üt aui seiner Reise nach Gronlane im vorigen Monat an der O.Huste Zslands im Leydis joib ge- landet Von dort hat er zunächit einen Besuch ludUchcr ge leacnen Fjords, insbesondere des Eskenords vuSgeiuhrt und ist dann weLr nach Akureyri an der Nordküne Islands ge'ahrni Tiefcr Ort bildete den Ausgangspuntt für die wit dem daniichcn Hauptmann Mod) zusammen vorgesehene ^slan^durchquerung. Tie Expedition panierte zu Pferde d'.e große ^waroiiite Lt«* kabrauit ein riesiges, vom Vulkan Askja stammendes Oaoa cu>, ^bgm'oß die gewaltigen Eindrücke, welche dies. Land wie lern anderes auf der Erde von den oulkaniichen Hrartai gibt -w besuchten auch Den Hraterjee tm Innern von Ädfja, l” kinerieü der Forschungsrei.ende W v. Hnebcl aut ,o rStielhaue 'i>t ü ■ um it fninm- n ist' ne besuchten sodann als erste einen anderen, Ä“« rnnbi te“ G36tul8 üegaü>en grofern Sultan ^on-rfrihU" und en’Decftcn auf seinen Kraterwanden eine große Sie ritten alsdann unter mancherlei Ve^w°roen i^wi.r.^c Flußubergange, weicher Boden am eis* rante tidtt Schnee aus dem Hochjokul auer über ben Batnaiotul, ein ^ngche^r^ Gletscher- und Schnees^d bis zu den Bergen an seiner Südseite, und legten den Rückweg ^uber ihn in emtm -luge — Id Stunden un Sattel — zurück, -amstag den 6 Juli, abends ist die Erpedinon nut Dem Expeomonsichm Goothaab von Ä'kureyrt wieder ausgebrochen und wird f'ch letzt wohl schon mitten im Grönländischen Packeise befinden. °U Welch gewaltige Anstrengungen sie in dieser Hinsicht nemadit haben unb auf wie bebeutenbe Erfolgs d^i^it.' Mbli^n könneii, stellt ein Aufsatz über bu Sntwick- lung der Militärluftfahrt in Frankreich ü°m 1911 bisMai 1912 in den vorn Großen Genera!stabherau ncacbenen BicrteljahrShcsteu |ür Truppensuhvmg und Arcs^ndc dar. Zwar hält man in dcr ,ranzo >,ch-n Heercövcrwaltung unbeirrt an ber U-bcrzcugung MI, d b ba3 S-luarcug ein Snegämittcl von höchster Scbcutung iit aber bie früfier dem LnjiichiN ungurniigen Anschau. LMWWMM MZMZWGZ SÄ'Äl'X ™ ä«*« 55 WWAM-E rtcht und weit en 11 " -• ;m ^liegen unterrit ret uuterroiefen. rTann werben fte tm 1Ir i73 Erste; Blatt 162. Jahrgang Donnerstag, 25. Zuli 1912 «Giesiener Anzeiger /.erniviech - Anschlüße: »» SS General-Anzeiger für Gberhessen S?S=i: ys-SLSÄ' Ä.V ■ w bis DornuttagS ti lihr. ” lassen, werben aus eine Liste gesetzt werben, die ei. m Offizier höheren Ranges übergeben wirb, d) C t3ici., die sortsahrcn werben, ben Namen der Armee dadurch zu beschmutzen, baß sie sich mit Politik ab geben, wer den i o i einer Aborbnung vo,t drei Offizieren aufgeforb^rt 1®jcd n, zur Ordnung zuruckzukehren e) Wenn der Of izter an den zweiten Schritt ber Aborbnung h n nicht du Poll r aufgibt, wirb man ihn zur Anzeige bringen uhb fcuiii Lnl- fernung aus dem Heer fordern f) Wenn dl^e ^raßregU keinen Erfolg hat, wirb ber gegen ihn ausgesetzte Bericht an bic Zentralstelle gesandt, die darüber zu entscheiden hat L Wenn bic »Hage eine willkürliche Xomng erfährt, sollen der beleidigte Offizier unb seine Familie von der Zentralstelle unterflützt werben unb man miro bu schst -tfle Strafe gegen ben Schulbigen in Anwendung bangen, h Unter teinem Vorwande dürfen einfache eolbalcn in dem obigen Verbanbe zugelassen werden. Ter unsichere Zustano ber Atme, und tn.olg b.s.en auch des Vatcrlanbes macht beut Patrioten bas Herz bluten, ID daß jeder bestrebt fein wirb, sich an obL..- Programm sofort und ohne Zögern buchstäblich zu halten Konstantinopel, 24. Juli. Die Ernennung M Staats* I rateö T am a d Schciis zum ArbeitSiNiniftcr uno des Et bot- Der yiegicrung mijuricu, u. uu» ....., I c f di i ö P afcha jum Handev. unb i;andw>rt|chaftü- oerbarben, um bic Ansichten ihrer Partei öur Geltu.ig z. m'ini-lcr lvuröc geftcrn amtlich veröffentlicht. bringen, 6. baß Offiziere mit erhöhten Gehältern v Tie Regierung stellte allen albanischen Behördcn wendet worden seien, was eine Abkühlung bev karnerad den Befehl zu, sofort die l r t c g c r 11 d) en Unter schatilickicn Verlaltnisses hcrvorgeruscn habe, t. baß »teic I nc m u n gc n einzustellen. Clfmcrc in Siel len verwendet wurden, bie ihnen nicht zu Tas Ministerium hc£ Posten unb ^^.^rapben wurc b tarnen unb bic Hricgskasse bestahlen, 8. baß sic Gesetze ägyptischen Postminifter Saba Pe.'cka angeboten, der noch .ncht sä™ ä BsSEmä'K Möglich sei, 9. daß infolge ber Verhinderung des Aw eichtet ^wendigen Maßnahmen. Alle Chefs der Pol.z-t- schlusses ber Genbarmer>eof,tziere an die.Armee poltttfchi. werden durch Offiziere ersetzt unb der Dfft8icr8rQt nut Angelegenheiten nicht ans der Armee auvzurotten waren, Ucberroad)lino t»cr Lrbnnng betraut. Ein ^d^^Mnant 10. daß anstelle der Gesetze die Willkür von Personen und z„m Generaldirektor der Polizei unbh »“n,n ®cn^XniL Ä? HÄ -'N FOtitifcticn .tomi.ee» gg 'LLVSLL r BM.fi?« ^"T^Manifeft fährt fort: ÄHK'zn ^emtbrSn Wir stützen uns auf den Patriotismus aller otloinani= ^aüo'nai $u stdicrn. . scheu Offiziere und richten an sie folgendes Programm einer • Konstantinopel, 24. Juli. Ter R a tion a l t a g ist Organisation, bic bic oben ermähnten Mißstände beseitigen Störung verlaufen. Das ,ungtürkische Homttee iandte a soll 1 her qefamten Armee wird untersagt, sich nut fctnc Älu()d ein Rundichrelbeii, rn dem erdart wird, die Hortet Voluik rn befassen 2. die Organisation beruht aus ber iucrbe bcm neuen Habmeit das Vertrauen auchprechen 'un orflfltiii-iion Dct Armee 3. da Statut der Organ,,ation „a.- Programm des Kabinetts den Grundtzttzen der Partei, besonn cs flÄ mUiiätiidxn' eeWc unb Serfügungen; 4 >ver 6ct fty ta W ^iba.cn, di- noch i6t« nicht zur Armee gehört, wird nicht zugAafscn, o. du - 7-^ . ' M 0 n a st i r a e f a n g e n und in Honstantinvpel Zentralstelle soll dafür sorgen, daß in flße”interniert woroen waren, sind wieder freigesprochen worden. Einheitlichkeit herrscht, ^ic soll ferner prüfen, roa» zum Konstantinopel, 24. Juli. Ter Gouverneur von -em- Wohl des Vaterlandes notwendig ist unb bud I § telegraphiert: Am 21. d. M. wurden v 'er Tor pedo- verwirklichen. 6. bic gemeinsam za entfaltende L 0 0 t c IU t»er Nähe von Bosbabab bemerkt, bic ihre Achtung dann Tätiafcit wird durch die Zentralstelle bestimmt: bic ^n)-e[ Euboea nahmen. Tie Beiatzung unb bte 7 Milfllieder ber Xlaiibarmee und der Manne sollen qicrc finc.5 m Smyrna eingcironencn ,^^”8 nc Ä, b« sich Ä Ä «“ h» /unbe. ».OK- 6«nM.. »u ... f.e Tarorn.-U-N emgein« fmh. _ tön nett ' b) Aachoem ma« Zbk-f? 's™« Die eng.ilche zfottenvorlage. ' ______________________ 3. Klasse und dein Oberleutnant Soldan im 4. Thüring. auf Oberbessen: 24 (10°oi ** Der Hessische Schutzverein für entlassene Gefangene gibt seinen Rechenschaftsbericht für 1911/12 heraus, dem entnommen sei: Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich der Mitgliederstand etwas gehoben, so das; die Einnahmen aus Mitgliederbciträgen die seit dem Bestehen des Vereins höchste 3limine von 7216,80 Mark erreichten. Es sei an dieser Stelle ein Geldgeschenk ermähnt, das auf die Anregung des Herrn Maier-Offenbach auch im Berichtsjahre die Offenbacher Loge „Karl und Charlotte zur Treue" dem Verein überwies. Auch von anderen Orten wurde der Verein bedacht. Außer dem ordentlichen Staatszuschuß von 1000 Mark wurden durch das Wohlwollen der Großh. Regierung 1911 und 1912 außerordentliche Beihilfen von je 500 Mark gewährt. Im Jahre 1911 wurden 254 Pfleglinge neu ausgenommen, von denen 18 im Berichtsjahr und während des Jahres 1912 aus der Liste der Pfleglinge wieder gestrichen wurden. Es waren deshalb für die statistischen Zwecke 236 Pfleglinge (1910: 218) zu berücksichtigen. Unter diesen 236 Pfleglingen wareü 39 (1910: 30) weiblickie Gefangene (16,5o,o gegen 13,8% im Vorjahre). Dem Familienstände nach waren 62 (64) Pfleglinge noch ledig, 163 (143) verheiratet, 6 (9) verwitwet und 5 (2) geschieden. Zum ersten Male bestraft waren 80 (136), 156 (82) waren bereits vorbestraft. Dein Wohnsitz nach entfallen auf Starkenburg: 11 (47o/O), 1910: 103 (47o/o), sollte man einmal eine andere Linie in Betracht ziehen und zwar die vom Gießener Friedhofswege aus entlang der neu projektierten Straße, die von der Dell- l öferschen Besitzung nach der Kornblum en st raße in Wieseck führt. Dann könnte als Endpunkt der Lindenplatz gewählt werden, der nahezu int Mittelpunkte unseres Ortes liegt und somit für die Benützung der Straßenbahn von allen Seiten rasch zu erreichen wäre. Von hier aus toürde auch die Wetterführung nach Alien-Buseck viel leichter her. zustellen sein als etwa von der Gießener Straße aus, die letzt als Endpunkt in Aussicht genommen ist. Für eine Geteiseanlage dürfte auch die Gießener Straße insofern nicht sehr geeignet sein, da bei Regenwetter von den ein. mündenden Straßen das Niederschlagswasser stets nach der Gießener Straße abfließt, und diese dann oft mit einem fußhohen Schlamme bedeckt ist. Man wird wobl cinwey. den, daß diesem Uebetftande durch eine Kanalisation begegnet werden könnte. Aber man bedenke doch, daß eine Kanalisierung der betr. Straßen 30 000—40000 Mk. kosten dürfte. Immerhin ist es dann noch zweifelhaft, ob da- durch auch der Schlamm vollständig beseitigt wird. Tie ztreisstraße Wieseck—Gießen ist aber auch langer als die hier vorgeschlagene Linie. Außerdem ist die Fahrbahn der Kreisstraße durch den Fuhrwerksverkehr schon jetzt sehr überlastet. Will man nun die Fahrbahn durch eine Geleiseanlage noch verschmälern, so liegt das gewiß nicht im Interesse des Verkehrs, und ob dazu die Kreisverwal- tung ihre Zustimmung gibt, muß doch sehr bezweifelt werden. Eine Erweiterung der Fahrbahn könnte nur durch Ankauf von Gelände erfolgen, wodurch aber die Kosten sich bedeutend höher stellen dürften als bei dem anderen Projekt. Jedenfalls sollte man bei der großen Wichtig- leit der geplanten Verbindung mit Gießen die Frage der Linienführung reiflich erwägen. — Wieseck, 25. Juli. Die besonders von Gießen gern besuchte K i r ch w e i h e wurde auf den 18. u. 19. 91 n g u st festgesetzt. s Heuchelheim, 24. Juli. Wie alljährlich fällt unser Kirchweihfest auch dieses Jahr wieder in die Mitte des Monats August. Man hat nunmehr den 18. d. MtS. fest bestimmt. Hier regt sich alles munter auf dem Felde um zu dieser Zeit das Land von der Frucht befreit zu haben. Die Frucht ernte fällt hier durchweg gut auS. -m. Birklar, 24. Juli. Für langjährige treu geleistete Dienste auf dem hiesigen Hofgute wurden vom Landw. Verein für die Provinz Oberhessen eine Anzahl Arbeiter ausgezeichnet. Es erhielten für 25jähr. Dienstzeit: Ludw. LechenS, Hch. Gerhard, Marie Gerhard Ehefrau, Konr. Wirth, Otto Wirth, Hch. Ruppcl, JohS. Appel, Hch. Seitz je ; eine Ehrenurkunde und ein Medaillon, für Ibjähr. Dienstzeit: Karl Wallbott, Lisette Wallbott Ehefrau, Karl Reidel, Kath. Trautmann je ein Medaillon durch daS KreiSamt Gießen überreicht. Kreis Büdingen. Aus Stadt und Land. Gießen, 25. Juli 1912. ** Der neue Roman in den Gießener Fa - Ntilienblättern macht unsere Leser wieder mit einem neuen, rasch zu Ansehen gelangten Schriftsteller bekannt, der packend und kraftvoll zu erzählen weiß, mit Dr. Walter B l o'e m, dein neu ernannten Dramaturgen des Stuttgarter Hoftheaters. In seinem Roman S o m m e r l e u t n a n t s, mit dessen Abdruck wir heute beginnen, entwickelt er uns die spannende Geschichte einer achtwöchigen Hebung. Zwei Reserveoffiziere, ein begabter Maler und ein tüchtiger Gelehrter, stehen im Mittelpunkt der Handlung, die uns nicht nur auf das glatte Parkett eines rheinischen Offizierkasinos, sondern auch hinaus auf den Exerzierplatz nnd in das Manövergelände im romantischen Hunsrück führt. Hier, inmitten des friedlichen Krieges führen fünf Herzen einen harten Kampf zu Ende, der nicht so friedlich Ivar wie der Schlachtenlärm des Manövers, und mit Spannung wird der Leser die Erlebnisse der beiden Frauen verfolgen, die den zwei Reserveoffizieren in den Weg getreten sind, die schöne, heißblütige Hauptmannsfran und das kühne, liebevolle Majorsmädel, dem selbst ein durchgehender Gaul nicht lange widerstehen kann. Auch die anderen Frauen und Männer all, die uns begegnen, fesseln durch die Lebensechtheit, mit der sie der Dichter gezeichnet hat, und wir sind davon überzeugt, daß wir mit diesem Roman unseren Lesern eine ebenso unterhaltende als auch spaunende Lektüre bieten, wie es denn stets unser Bestreben ist, bei der Auswahl der Romane mit größter Sorgfalt vorzugehen. •• Lehrerpersonalien. In den Ruhestand ver- setzt wurde der Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Groß. Gerau Peter Schneider auf sein Rachsnchen unter An- erkennung seiner langjährigen treuen Dienste. Der Groß. Herzog hat ihm ans diesem Anlaß daS Ritterkreuz 2. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ’* Aus dem Militär.Wochenblatt. Der Leutnant Res. Langcnbcck (Elberfeld) im 2. Hess. Jeld-Art.-Regt. ,Rr. 61 wurde zum Oberleutnant befördert. Kranich ^Schwerin), Lt. d. Res. deS 2. Hess. Feld-Art.-RegtS. Nr. 61, wurde zu den Res.-Ofsizieren deS Krastfahr-Bataillons versetzt. Peueer (Colmar), Leutnant d. Res. des Gardc-Drag.- RegtS. (1. Hess.) Nr. 23, wurde zum Oberleutnant und Aüschler (Mainz), Oberlt. der Landw.-Jnf. 1. Aufgebots, auni Hauptmann befördert. Nicolaus (Gießen), Vize^ scldwebel deS Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, zum Leutnant der Res. befördert. Der Abschied wurde bc-' willigt dem Hauptmann der Landw..Jnfant. 2. Aufgebots Mettenheimer (Gießen), mit der Erlaubnis zum Tragen der Landwehr-Armee-Uniform, und dem Oberleutnant der " Ordensangelegenheiten. Der König von Preußen hat dem Leutnant Wilhelm Erbgrafen zu Schlitz genannt von Görtz ä la suite der Armee die Erlaubnis zur Anlegung deS ihm verliehenen Russischen St. Annen-OrdenS Jnfanterie-Regt. Nr. 72 die Erlaubnis zur Anlegung des ihm verliehenen Ritterkreuzes 2. Klasse deS Hess. Verdienst. ordenS Philipps de§ Großmütigen erteilt. Landkreis Gießen. -n * Wieseck, 25. Juli. Man schreibt uns: Der hiestge Gern ei n ber at bat bekanntlich den Beschluß gefaßt, für die elektrisckre Straßenbahn von Gießen nach Wieseck 35 (M)0 Mk. zu bewilligen unter der Bedingung, daß ** Der Ruderklub „H a s s i a" unternahm am Montag vormittag von Limburg aus einen Dampferausflug nach Dehrn, um einer Einladung des Freiherrn von Tungern- Dehrn nachlornrnend, dem schön gelegenen Schloß Dehrn einen Besuch abzustatten. Die Ruderer wurden dort in freundlichster Weise empfangen. Der Vorsitzende des Klubs sprach dem Schloßherrn und seiner Gemahlin den Dank für die Stiftung der Ehrenpreise aus. Unter Führung des Freiherrn wurden Schloß und Park besichtigt. Die vom Ruderklub errungenen Preise werden ab nächsten Montag im Schaufenster des Blumenhauses Dietz, Seltersweg ausgestellt. Vorschriften des § 103 d. Gew.-Ord. in Verbmdung mit Art. 1 Nr. I R.-Ges. vom 30. Mai 1908 und der Begründung zu dem Entwurf der Bestimmungen über die Handwerkskammern muß den Handwerkskammern die Eigenschaft als Behörden zugesprochen werden. **6 0. Stiftungsfest des Wingolf. Unter überaus großer Beteiligung ihrer alten und jungen Mitglieder feierte in diesen Tagen die christliche Studentenverbindung Wingolf in Gießen ihr 60jähriges Stiftungsfest. Nachdem man sich am Montag abend in Steins Garten zur Begrüßungsfeier zusammengefunden hatte, sogen die alten und jungen Wingolsiten am anderen Morgen nach der altehrwürdigen Burg Gleiberg, dem Gründungsort der Verbindung. Hier fand nach althergebrachter Sitte an der historischen Eck die ernste Feier statt, geleitet von Pfarrer Hofmeye r- Offenbach. Nach einigen Stunden gemütlichen Beisammenseins trat man teils zu Fuß, teils zu Wagen den Rückweg nach der Stadt an, woselbst ebenfalls in Sterns Garten das Festessen stattfand, das mit vielen schönen Tischreden gewürzt war. Nachmittags um 6 Uhr stellte sich an dem Wingolfshaus der Zug auf, der sich unter Mitwirkung zweier Musikkapellen in langer Reihe durch verschiedene Straßen der mit reichem Flaggenschmuck versehenen Stadt nach Steins Garten bewegte. Hier begann um i/29 Uhr der Festkommers. Es mögen 300 Wingolsiten gewesen sein, die hier in bunten Reihen die Tafeln besetzten. Ter Kommers verlief in der schönsten Weise. Nachdem die zwei ersten Chargierten, ftud. jur. Ohly und stud. phil. Hofmann, Die Reden auf Kaiser und Großherzog und auf die Gäste gehalten hatten, gab D. Lie. Waitz von Darmstadt einen interessanten Ueber- blick über die Geschichte der Verbindung in den 60 Jahren ihres Bestehens. Von den 13 Gründern ist nur noch einer am Leben, Dekan und Pfarrer a. D. Koch, jetzt in'Darm- stadl. Mit großer Begeisterung stimmten alle Anwesenden einschließlich der zahlreichen Wingolfsdamen, die in der Seitenhalle des Saales Platz genommen hatten, in das Hoch auf bas weitere Blühen, Wachsen und Gedeihen des Gießener Wingolfs ein. Im Namen der Universität sprach in Verhinderung des Rektors Geh. Kirchenrat Krüger herzliche Begrüßungsworte, darin besonders hervorhebend, daß Win- golsiten in den 23 Jahren seiner Dozcntentätigkeit stets zu den fleißigen Hörern, nicht nur in seiner Fakultät, gehört hätten.. Er sprach daran anschließend den Wunsch und die Hoffnung aus, daß dies auch in Zukunft beim Wingolf gemäß seiner Prinzipien so sein möge. Der Vormittag des dritten Tages wurde mit zumeist internen Verbindungsangelegenheiten ausgefüllt. Am Nachmittag fand auf der Liebigshohe Gartenfest statt, das von Wingolsiten und ihren Familien überaus zahlreich besucht war und einen glänzenden Verlauf nahm. bürg: 11 (47o/o), 1910: 103 (47o/0), . .. 1910: 22 (10%), auf Rheinhessen: 93 Pfleglinge (39%), 1910: 77 Pfleglinge (35%), Hessen int ganzen: 228 Pfleglinge (96onl, 1910: 202 Pfleglinge (92<>ok Von den 236 Pfleglingen waren im Jahre 1910 evangelisch: 132 (60,5%), 1911 : 116 (49.1%), katholisch: 83 (38.1%! bezw. 119 (50,4%), israelitisch: 2 (0,9 °o), altkatholisch: 1 (0,5%) bezw. 1 (0,5%). Dem Lebensalter nach standen von'den Pfleglingen- im Alter bis 20 Jahre 1910: 23, 1911: 20, Über 20 bis 30 Jahren 79 bezw. 89, über 30 bis 40 Jahren 68 bezw. 84, über 40 bis 50 Jahren 37 bezw. 29, über 50 bis 60 Jahren 9 bezw. 10, über 60 Jahre 2 bezw. 4, zusammen 218 bezw. 236. Für Unterstützungen nmrdcn 8232,68 Mark verausgabt. An außerordentlichen Unterstützungen für Nichtpfleglinge wurden verausgabt in 1909: 643,10 Mark, 1910: 228,21 Mark, in 1911: 286,55 Mark. Tie Oiesamteinnahme beträgt 1910 12 439,06 Mark, 1911 11 806,22 Mark, die Ausgabe beträgt 1910 12 415,41 Mark, 1911 11 504,41 Mark. Die Führung der 235 im Jahre 1908 aufgenommenen Pfleglinge: Von diesen 235 sind noch 6 inhaftiert, 2 gestorben, geisteskrank 2, so daß für die Statistik noch 225 Pfleglinge in Betracht kommen. Davon mären rück fällig geworden 33, schlecht geführt hatten sich 10, während eine gute Führung ausweisen 182 oder 80,9»n. — Führung der 290 im 3obre 1909 aufgenommenen Pfleglinge: Es waren noch inhaftiert 6, gestorben 5, geisteskrank 2, für die Statistik kamen hiernach in Betracht 277 Pfleglinge. Davon waren 3 bürget R.-Kl. von 1907 geht über die Bahn, nachdem Unbine* FranksuN durch Kollusion auSschied. 8 E r m u n l e r u n g s- Vierer. 1. Limburger R.-Ül 6 Min 52,/s Sek. 2. R.-Sp.-V. Amicitia 6 Min. 53 Sek.; 3. Offenbacher R.-Kl. Germania 09 Sek. 9. Zweiter Senior-Vierer. 1. Lim- R Kl. 1907 6 Min. 43»/» Sek: 2. Ruber-Kl. Hassia TaS Kind wurde nach Friedberg ins Hospital ge- es um 8 */s Uhr starb. Der Fahrer gilt als bracht, wo ruhiger, besonnener Mann. EMine," L -s Sport. *♦ 20 Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes in Limburg. Der dem Süddeutschen Ruder-Verband angehörende Limburger Ruderklub von 1907, hat mit seiner am Sonntag abgehaltenen ersten Veranstaltung, welch? bei echtem Ruderwetter auf der Lahn ftattfand, gut abgeschnrlten. Der Pro lettor der Regatta, Freiherr von Dungern Dehrn, nebst Gemahlin, n'ohnten den Rennen bei und die Stadt Limburg hatte den Gasten zu Ehren teidjen Flaggensdrmuck angelegt. Im ganzen gelangten 10 Rennen zur Ausfahrt, die sich wie folgt entschieden: 1. Gast- Vierer iEhrenpreis gestiftet von der Stadt Lcmburg) 1. Ruderklub Hassia Gießen 6 Min. 38en wolle. Und er sah sich gletch- giiltig die Enthauptung aller seiner Gesinnungsgenossen mit an, ’ bis er selbst an die Reihe kam. 1 THufflers -sterilifiul» jfänder'Huhru nq inner R.-Sp.-B. ‘dmtcuta 6 Min. 36*/s Sek., 3. Frankfurter R.-G. Borussia 6 Min. 53'/» Sek Bei 300 Meter lagen Amicitia unb Gießen noch Bord an Bord, wo Gießen einen mächtigen Spurt einsetzte unb bei 1000 Meier bereit* mu einer Länge führt. Amicitia sucht an Gießen deranzukommen, letztere aber vergrößerten ihren Vorsprung ständig, bei 1500 Meter beträgt er etwa 3 Längen fcier läuft Ämicitta etwas auf, vermag aber nicht durchzuhalten und gewinn: Gießen nadi scharfem Endspurt mit etiva 4 Längen gegen die bisher noch nicht besiegte Mannschaft der Amicitia Frankfurt Boruisia lag stets auf dem dritten Platz, während Germania.Kastel und R.-Kl. Alemania- Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere gute, treusorgende Gattin und Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Christina Deibel geb. Schmitt heute morgen um 41/, Uhr in der Klinik zu Giessen nach kurzem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden im Alter von 46 Jahren sanft verschieden ist. ”4 V 0(w’mVr °b7 lt9l wird. ; als Z t )ahrb^- ÄSi gezweifelt j n,nte nur butil: >e V’e I " anben- Qtofeen Wjch.^ 11,16 Frage bc Straffburg t. E., 24. Juli. Nach zuverlässigen Mcl> düngen ist Leutnant V r e st c l l mtt Leutnant R 0 t h als Beobachter von der hiefiqcn Fliegerstation, der heute morgen in Dicuzc mit dem Flugziel Metz ausgesticgcn war und im Nebel die Orien- tietung verloren hatte, bei N 0 m 6 n y an der S e i l l c sudöstlid) von Pont-st'Mousson in Frankreich, 100 Meter von der Grenze entfernt, in Notlandung niedergegangen. Der Apparat ist unbesdvdigt, die Offiziere sind unverletzt. Sie übernachteten in Nomony, wo sie freundliche Ausnahme sanden. Sie wollten id) heute vormittag nach Metz begeben. = Ein brauchbares Jnfanterie-Explosiv- geschoff für Ballone. Im allgemeinen haben angcstelltc Berhid« ergeben, da ff die Hülle der Ballone durch Jnsanteric- gcsclwfse keine wesentlichen Verletzungen erfährt, die ernstliche Folgen für die Tragfähigkeit des Luftfahrzeugs haben können, wenn nicht ausnahmsweise eine aufferordentlick) große Zahl von Sdiuffösfnungcn starken Gasverlust zur Folge haben sollte» Ein neues Erplosivgeschoff von Philipp Lentz^roff Lichterfelde scheint diesem Mangel abzuhelfen. Das neue Geschoß, das aus unserni Jnsantcriegewehr M 71 verschossen wird, enthält eine besondere Einrichtung und eine Zündmasse, die erst in Wirksamkeit tritt, wenn das Gesckwff die Ballonhülle trifft. Am 25. Mai d. I. bat nun der Erfinder in der Versuchsstation der technischen Kommission eines fremden Staates ein solches Geschoß vorgesührt. lieber die Wirksamkeit gegen Ballone wird folgendes berichtet: „Nachdem schon am Tage vorher ein kleiner Versuchsballon aus 50 Meter Entfernung gleich mit dem ersten Schuß in Brand geschossen war, wurden die Versuche am 26. cm zwei Fesselballonen, von denen der erste 22 Raummeter, der zwette 36 Raummeter enthielt, fortgesetzt. Da das Wetter stürmisch war, die Ballone also durch den starken Winddruck niedergehalten wurden, so konnte beim ersten nur auf 100 Meter, beim zweiten aus nur etwa 180 Meter Entfernung geschossen werden. Sofort nach den Schüssen brannten die Ballone an ö^r Ausschuffseite, und trotzdem sic mit größter Schnelligkeit nicbcrge-Wiai wurden, konnte nur ein geringer Teil des kostbaren Ballonstoffes gerettet werden." Da die Lenhschen Gesckwsse erst beim Anschlag an die Ballonhülle explodieren, so ist cS ganz gleichgültig, ob die Schuffenffernung 50 Meter oder 1000 Meter und noch mehr beträgt, wenn nur das Geschoß seine Lage nickst verändert, also sich nicht überschlägt. Tas ist aber eine rein waffentechnische Ausgabe, die unschwer zu lösen ist. Schieß- versuche nach dieser Rickitung auf große Entfernungen sind nod) nicht gemacht, werden aber nach Fertigstellung der erforderlichen Geschosse durchgeführt werden. Der Erfolg der Zündgeschosse war jedoch verblüffend. Sollten sich bei weiteren Versuchen keine Mängel zeigen, wofür bei den letzten Versuchen in Neumanns- walde bei Neudamm keine Anhaltspunkte gegeben sind, so erscheint uns, schreibt bie Zeitschrift „Sckmff und Waffe", mit den Lentzschen Geschossen die ganze Frage der Ballonabwehrkanonen, und was dergleichen ähnliche Erfindungen mehr sind, gelöst. Jede Kompagnie könnte ein paar alte Gewehre M 71 mit einigen Patronen mitführen unb wäre so in ber Lage, jedes Luftschiff, welches in den Wirkungsbereich dieser Gewehre tritt, zu vernichten. it gegen i/212Uk ste des Rechne: Teil gefüllt roc ig nieder, hr, die bald tc irbe, gelang t-, liden abzuhalk ’dt sein. ■r au-3 der M org 5-raö tz e, stets sieU Men tzebürr. siitzt. Er touit' wch'elhast weg:: .hm das Arbeila. d gesucht. ili. Dieser 2a:: Seglaubter in fw ;t 42 Jahre all: Jahren von btt letzung mii er bestraft root, jhauseS verwend: >ch Frankreich uni wo er bis w n Abnehmen N Von Heimweh w tellte sich der, Be- )ni§ zu verbM- nlegion keine E-- Wdheit eingebus. ;cr8 von ’• u. 19. $(Ug.. lährlich fällt un|t die Mitte !8. d. Mts. ft 5ei" Felde um; : z» haben. ; Därmen Sonncr- auch in uns^ neiitcn ff; lassen. !t sind m Mdrande V neistens verdorr ollten, mü lee mf spatere aber N K e dürren W ei kommen''e : Saume du ? re Mche E sehr W e hiesige' h Erha^e m 0“ uni' Starkenburg und Rheinhessen. ! Mainz, 25. Juli. Heute nachmittag wurde hier der langjährige Direktor der Aktien-Gesellschast Badenia in Karlsruhe (Badischer Beobachter), Herr Heinrich Vogel, ein geborener Mainzer, beerdigt. Er hat ein Alter von nahezu 62 Jahren erreicht. — TaS Konzert der Kapelle ber Hoch- und Deutschmeister in ber Stadthalle erbrachte an Eintrittsgeldern 3400 Mk. Die Hälfte der gieineinnahme fließt den österreichischen Musikern zu, die heute nach München abfahren, wo sie noch mehrere Tage vor ihrer Rückreise nach Wien konzertieren. Kreis Wetzlar. © Leun, 24. Juli. Trotz ber großen Unkosten hat die Tausendjahrfeier am ersten Julisonntag unserem uralten Städtchen einen Ueberschutz von etwa 1500 Mk. emgebracht. Da bie im Jahre 1900 erbaute Wasserleitung bei der vorjährigen Trockenperiode versaate, ist jetzt ein Erinnerungszeichen an bie Feier in Gestalt eines Röhrenbrunnens inmitten des Fleckens geplant, zu dem jener Reingewinn Verwendung finden soll. w Königstein, 24. Juli. Der Großherzog unb bie Gr oßherzogin von Baden sind he^te nachmittag kurz nach 1 Uhr bei der Großherzogin-Mutter von Luxemburg auf Schloß Königstein eingetroffen. )( Frankenbera- 24. Juli. Seit Montag sind hier die Bauarbeiter in Aus stand getreten. Sie verlangen Höheren Lohn. — Gestern brannte hier das Wohnhaus und Die Scheuer des Maurers Peter Ernst nieder. Bei den Löscharbeiten erlitt der Feuerwehrmann Rumpf einen Beinbrucki. h) Frankfurt a. M., 24. Juli., Ein köstli ches Stück- di c 11, bas an den Bau bes scnsterlosen Rathauses ber Schild- bürg er allzu lebhaft gemahnt, kam in der gestrigen Stabt- ocrorbnetensitzung zur Smadte. Bei bem Bau einer städtischen Wohnhausgrupve an ber Braubachsttaßc hat bie Bau- leituna keine — Schornsteine eingebaut. Jetzt brachte nun ber Magistrat eine Vorlage um Anlage einer Zentralheizung ein; er muffte sich aber unter Heiterkeit des Dauses sagen lassen, baff er hier eine große Dummheit begangen habe, bie er ruhig unb ohne Bemäntelung gestehen solle. Die Versammlung überwies bie Vorlage bem Dochdauausschuß. (h) Sinblingen, 24. Juli. Auch auf einer Staats- bah 11 ersten Ranges können sich Kleinbahnidhlle zu- t ragen, wie ber Personenzug Frankfurt—Wiesbaden Ist er gestern gviichen 1 und 2 Uhr treffend bewiesen hat. An unserer Station sauste er vorbei, Beamte und Fahrgäste derselben mit langen Cöesichtern stehen lassend. Auch an Hattersheim wäre er im Fluge vorbei geeilt, wenn man nicht vor dem Bahnhose die Notbremse gezogen hätte. Rasch wurden die Passagiere ausaewechselt, wenn and) mit Hindernisien, und dann dampfte das Zügle ge- wissenltast weiter. Der Grund des Nichthaltens soll darin liegen, daß der Maschiuensührer des Glaubens lebte, er fahre den um diese Zeit ebenfalls fälligen Eilzug nach Wiesbaden. G 01ha , 24. Juli. Das Luftschiff Schütte-Lanz I, bas bereits verschiebene Fernfahrten u. a. nach Köln und Frankfurt a. M. mit gutem Erfolge burchgeführt hatte, ftieg heute früh 3.10 Uhr in Mannheim bet bichtem Nebel auf unb nahm 3.35 Uhr den Ikurs nach Gotha. Um 4.14 Uhr wurde Darmstadt, um 5 Uhr Hanau unb um 6 Uhr Schlüchtern passiert. Von hier aus fuhr das Luftschiff über einer geschlossepen Wolkendecke von 400 Metern Höhe, so baff bie Cricntierung mir an hohen Berggipfeln möglich war. .(jrft hinter Eisenach, das 7.55 Uijr überflogen wurde, kam __.... Sicht. Um 8.20 Uhr wurde Gotha erreicht, wo bis 9 Ubr Schleifenfahrten über ber Stadt gefahren würben. Balb daraus erfolgte bie Lanbung bes Luftschiffes sehr Amtlicher Wetterbericht. < Öffentlicher Wetterdienst, Gießen. WelteranSsichten in Hesten für Freitag, den 26. Juli 1912: Wechsclnb beivölll, strichweise Regen, etroaS kühler. Letzte 2Iad>rid?tcn, Gotha, 25. Juli. Das Lustschffs Schütte-Lanz woNte heute früh seine Weitersahrt nad) Berlin an tret en. Bei bem Transport aus ber Halle würbe bie Hülle beschädigt. Der Schaden bürste im Lause des Tages behoben sein. Konstantinopel, 24. Juli. Ter Mintsterrat be- schästiqle sich ausschließlich mit den Vorgängen m Mbamem Es würbe endgültig bie Entsendung einer TO t\\ton nach Albanien beschlossen. Es gehören ihr folgende Albanesen an: Ter frühere Wall von Saloniki Reschid Wis Pascha, der frühere Gouverneur Daniel Anieh Bey und der General Suleunan Pascha. Auch ber Deputierte von Turaz, Essed Pascha, wirb an der nach Albanien zu entsendenden Misswn, die morgen abrenen wird, teilnehmen. — In den Wandelgängen der Kammer war das Gerücht verbreitet, daß Albanesen, denen sich Truppen- abteitungen angeschlossen hätten, in Par ist in a et» gezogen seien. Sie sandten eine Depesche ab, daß sie bie (stabt erst per- lassen wollen, toenn bie Kammer aufgelöst fet Erne offizielle Bestätigung lie r^r. Krumeichs Krüge 4805 Ludwig Kröll, Plockstrasse [Id: 10 Uhr, geöffnet. Süd-Anlage. 4531 Hammftr. 19. 06052 Süd-Anlage 23, 4135) Elegant möbl. S 059i)9 Walltorftrakc 24 I B“/T K. 27/12. 4733 West Anlage 6. [06154 Ttcinweg 19. B18/7 K. 20/12. B*8/7 K. 15/12. Müblstraffc 3, 46501 Rödgen. 5108 zu vermieten. 1423!) 108 qm Hosreite in K. 68/12. B11/; sofort gesucht. 5082 <». Preis, Tnubringen Schilleritraffe 2t». 41291 Vermietungen Stellengesuche Mietgesiiclie Stellenangebote Kaiifgesiiche Vereine Verschiedenes ' 05839] Möbl.Ziinmcr rn.Pens. v. 1.8.z.v. Sclterswcg 59 III -Per 1. CtL Vonl» II. Stock, J> evtl. 6 flimmer, zu ucr- mieten. SeltcrSwcg 73. K; 2 u. S'Sitnmcttvobunnocn, neu bcrflcnttitct zu ucrunet. 9äib. Ltctuftraffc 18. [5074 Scliöco ftüffirninflötljen ncsucht. Steins Gartcn.]06158 Scltcröwcii (Jkubflu) per 1. Oktober 4-Zimmcrw. m. 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