ivcb iäbrhcb ®oo "öS Die heutige Nummer umsaht 18 Seiten. I P 0 a A. «• ieaktieo« u I )U )'■ !5 o> 3N S lü «o» t-°°x » Z: G.h' 6 0 0 y 10 H y 5 H) Rorn, 23. Febr. Während der Kammersitzung zogenmeh- rcre Tausend Personen mit Fahnen nach dem Monte Citorio, um eine patriotische Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude zu veranstalten. Ministerpräsident Giolitti und die anderen Minister erschienen mit dem Kammerpräsidenten Mar- cora aus einem Balkon. Giolitti dankte für die patriotische Kundgebung und brachte ein Hoch auf Italien aus. Darauf marschierte die Menge nach dem -Quirin al, wo bereits gegen 20 000 Personen Aufstellung genommen hatten. Hier wurden dem König und der Königin, die mit den Königlichen Kindern mehrere Male aus einem Balkon erschienen, ebenfalls begeisterte Huldigungen dargebracht. Später zog die Menge auch nach den Kriegsministerien und anderen Stellen und veranstaltete dort patriotische Kundgebungen. Maschine gebaut worden, deren Angaben außerordentlich genau sind und den berechneten deswegen ovrM-iehen find, weil ein Rechenfehler bei der Maschine so gut wie^ausgeschtossen ist Tast sic durchaus Mverlässig ist, erforderlich: davon können auf die laufenden Fonds der Museen in Berlin 25 000 Mark übernommen werden, so daß es noch einer außerordentlichen Bewilligung von 105000 Mk. bedarf. kf. Eine Maschine, die Ebbe und Flut voraus- sogt. In allen für die Schiffahrt bestimmten Jahrbüchern finden sich genaue Angaben über Ebbe und Flut an den verschiedensten Orten der Erde im voraus angegeben, und diese Angaben werden auf Grund ziemlich mühevoller mathematischer Berechnungen aus langjährigen Beobachtungen gewonnen. Die amerikanische Regierung hat nun jüngst eine riesige Rechenmaschine in Dienst gestellt, die den Mathematikern diese Arbeit abnimmt. Schon im Jahre 1874 hatte Lord Kelvin eine Rechenmaschine gebaut, die Angaben über Ebbe und Flut mechanisch mochte, jedoch waren ihre Angaben zu beschränkt für die praktische Verwendung. Für die amerikanische Regierung ist nun, wie die „Marine Review" in Clevcland miUeilt, im verflossenen Jahre eine entsprechende den letzten 8 Monaten angel gibt nicht nur die genaue Zeit für den höchsten Flutstand und die tiefste Ebbe in den 70 wichtigsten Häsen der Erde an, sondern vom italieni|d)=türfifd)en Krieg Ao8 der italienischen Kammer. Rom, 23. Febr. (Kammer. ) Das Haus bietet einen glänzenden Anblick. Der Sitzungssaal ist voll besetzt. Sckwtlichc Minister sind amvesend. Ministerpräsident Giolitti verlas eine Depesche des Generals Caneva, in der dieser für die gestrige Kundgebung des 3t M = : isliche Lei» fl.1 I • ' Dr-A ' ' ' EU.1J 1 ' .Fr.li ' Sin * Sirt^ c>y =8 i r-e 2 . Linl^ 1 - . UJ» . i.fLl ’ frxA . fc|Ltu) - . Sin 3) sie zeichnet auch auf einem Papierstretfen die Veränderungen des Wasserstandes in einer fortlaufenden Kurve auf. Der Bau der Maschine ist außervrdemlich verwickelt. Sie enthält ungefähr 300 Räder und Ucbertragungen, die auf einer großen Anzahl von Axcn angreifen. Tie Einwirkung der Sonne, des Mondes, der Planeten, sowie die örtliche Beeinflussung aus Ebbe und Flut arbeitet in Form von Rädern an der mechanischen Berechnung mit Tie Herstellung der Maschine hat 14 Jahre in Anspruch genommen. Ihre Leistungsfähigkeit ist sehr groß: zu ihrer Bedienung ist nur ein einziger Mensch nötig, und dieser kann innerhalb von 8 Stunden von der Maschine Ebbe- und Flurstand für das ganze Jahr ablesen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. 3um Rektor der Universität Straßburg wurde für das Jahr vom 1. April 1912 bis dahin 1913 der Professor der Kirchengeschichte in der evangelisch-theologischen Fakicktät Dr. thcol. et phil. Johannes Licker gewählt und bestätigt. haben die Versuche gezeigt, die in stellt worden sind. Tie Maschine •Jlbbole- il Zweigstellen monatlich 65 !*•.; durch knePostMl.2.—viertel- labrL ausschl. Beitellq. ZeilenpretS: lofollbin, auswoN» JO Plenmq. (5 bffrebahfur: t^oeq. VerantiooNlich für heu politischen Teil: August ^oeg; für .Jenille- lon',,Vermischte.' und ,6Viict)tefaal*: K. ‘Jleu- raib; für .Stadt und Land-: E.Hev: für den Anzeigenteil: P. Beck. Geschwulstheilung auf chemischem Wege. Eine aufsehenerregende Mitteilung über die Beeinflussung von Gescluoülsten durch Einspritzung bestimmter benrif&r Mittel in die Blutbahn kommt aus dein Tier sÄkchfiologischen Institut der Berliner Landwirtsckastlickicn Hochschule. Die Professoren Neuberg und Caspari, berichten darüber in der Deutschen medizinischen Wochen- Ichrist. .. Wie in den' kürzlich von Geheimrat v. Waflermamt nitgeteilten bedeutsamen Tierversuchen, handelt eo B d) auch 3t den von Neuberg und Caspari angegebenen tVtmcn um bie Einverleibung chemischer Stoffe in die Blutbahn von M'chwnlstkrankcn Mäusen. Das Neuartige ist dav dies- nal die angewandten Mittel, den in bösartigen Gesckiwullten abspielenden Prozeß der Einschmelzung (Autolyse) so lehr steigern, daß cs zu einem Zerfall, zu einer Verfluhi- IWig der Geschwülste kommt. Es bedurfte zweiiahrigcr mgestrengter Arbeit, bis es den beiden^ Forschern gelang, tewisse Verbindungen der sogenannten >sch w e rm e t a 11 c Gold, Silber, Platin, Blei, Kupfer, 3inn ufro^ zu sm- ben, die — nach der Wasfermannsckicn Methode in die ölutbahn gebracht — bei verhältnismäßiger Ungiftigkeit :uf die Gesckwulstzcllcn direkt und nur auf diese wirken. V-rnn die Tiere wenige Minuten nach der Einspritzung gc tötet wurden, so war bereits eine deutliche Kirrung zu beobachten. Wie bei den berühmt gewordenen Versuchen Wassermanns, so kommt es auch nach Einführung der Neu- berrg-Easparischen Metallverbindungen sehr rasch zu einer thnoeichung und Verflüssigung der Geschwülste. Wurden die Einspritzungen auch nur einen Tag unterbrochen, so wurde biiz Geschwulst wieder härter und begann von neuem zu Dachsen. In einer Reihe von Fällen, deren mikroskopische UMersuckying allerdings noch aussteht, glückte die Geschwulst- ittstörung ohne jede Lebensgefährdung. Wie ausdrücklich betont sei, handelt^ es sim vorerst Glieder nur um T i e r e x p e r i m e n t c. Immerhin croif- nem sich auch hier — das wird man bei aller Reserve nicht Parlaments seinen Dank ausjpricht. (Allgemeiner lebhafter Beifall. Sämtliche Abgeordnete erheben sich von ihren Sitzen.) Der Berichterstatter des AuSschiisses zur Prüfung des Gesetzentwurjeü betreffend das Dekret vom 5. November 1911, Martini, verlas den Bericht des Ausschusses und betonte, es sei überflüssig, die Kammer zur Gcnelnnigung des Dekrets aufzufordern. Die gcsttigei, einmütigen Beifallskundgebungen hätten die Meinung der Kammer dar- getan. Jtalieii sei zur Besetzung Libyens nicht durch eine persönliche heftige Begierde getrieben tvvrden, sondern durch die lang empfundenen Gefühle, seine politischen und wirt- chaftlichen Interessen zu schützen und seine Stellung als Mittelmcermacht zu wahren. _ Der Bericht Martinis wurde nach jedem Satz mit all- gemeiner Zustimmung begrüßt und schließlich mit begeisterten Kundgebungen angenommen. ____ In der Aussprache erklärte u. a. der Sozialist Eiccotti, er sei der einzige Abgeordnete des Südens, der gegen die Annahme des Dekrets stimmen werde, und begründete unter dem Lärm des Hauses seinen Standpunkt. Der sozialistisckfe Parteiführer B i zc o l a t i, der anfangs gegen die Unternehmung in Libyen war, erklärte, er glaube nicht, daß sich die sozialisttsche Partes von den Gefühlen der ganzen Natton trennen dürfe. Er huldige mit patriotischem Herzen der heroischen Tapferkeit der Kämpfer zu Wasser und zu Lande, die dazu beigetragen haben, den moralischen Wert Italiens in der Welt immer mehr zu erhöhen. (Lebhafter Beifall.) Von der Opportunität des Dekrets vom 5. November sei er nicht überzeugt, aber er glaube und begreife, daß die Kämmer es billige. Redner erklärte dann, er werde gegen den Entwurf stimmen, anerkannte aber, daß das Unternehmen, gewollt durch den ungeheuren Ausbruch nationaler Begeisterung, ausgerwungen worden sei. Weder er noch seine Freunde wollten der Regierung in diesem feierlichen Äugens blick Schwierigkeiten schaffen. (Lebhafter Beifall.) Diejenigen, die in Konstantinopel auf die Stimme der Sozialisten warteten und auf ihte Opposition rechneten, sollten wissen, daß die Sozialisten auf keinen Fall es an Rück- sickst auf Vic Interessen des Vaterlandes fehlen lassen würden. (Lebhafter Beifall.) Alessio gab jm Namen der radikalen Partei seine volle, offene und bedingungslose Zustimmung zu dem, was die Regierung für das Unternehmen in Libyen getan habe und noch tun müsse. Ein anderer Führer der Sozialisten, Furati, erklärte, die peinliche Pflicht erfüllen &u müssen, indem er seiner abweichenden Meinung Ausdruck gebe Nack, einer Rede Giolittis wurde in geheimer Abstimmung der Gesetzentwurf betr. die Genehmigunadcs Dekrets vom 5. Nov. 1911 mit 42 3 gegen 9 Stimmen angenommen. Tie Verkündigung des Abstimmungsergebnisses wurde mit stürmischen Beifallsbezeugungen aufgenommen und die Sitzung hierauf geschlossen. satorische Mission auf sich genommen hätte". Das habe bad italienische Volk „mit feinem Verstandi is begriffen", und so werde die Volksvertretung es bestätigen. Es ist bis auf die neuesten Tage von Reisenden darüber geklagt worden, wie außerordentlich unsicher der Fremde namentlich in Süditalien sich stänlig fühlen müsse, wie dort das Banditenwesen üppig wuchere und Gesetz und Recht meist völlig lahm gelegt seien. Drohungen und Er Pressungen seien an der Tagesordnung. Und mit der Volks- kultur ist es in Sizilien nicht weit her. Tort würde eine „zivilisatorische Mission" wahrhaft nötig sein. „Warum in die Ferne schweifen?" Die alte Araberkultur ist durchaus nicht „völliger Barbarei" verfallen, und um sie, die allerdings seit langer als vier Jahrhunderten cntsckstum mert ist, wieder zu erwecken, bedurfte es nicht notwendig der italienischen Souveränität. Wie der „kranke Mann" i.t Konstantinopel sich wieder aufgerafft hat, hatte er in kurzer Zeit vielleicht auch Tripolis mit auffteigenber Kultur bedacht Diesen Zeitpunkt aber wollte Italien nicht abwarten. Was einst Kant über den italienischen Volkscharakter schrieb, triff: heute noch zu: „Der Franzose liebt mehr bic Privatbelustigungen, der Italiener öffentliche: pompöse Auszüge, Prozessionen, große Schauspiele, Karnevals, Maskeraden, Pracht össentlicher Gebäude, Gemälde. Das ist seine gute Seite. Die schlechtere ist: sie konvcrsieren, wie Rouslcau sagt, in Prachtsälen und schlafen in Ratzennesteru " Auch das jetzige große öffentliche Schauspiel täuscht nicht darüber hinweg, daß die Italiener in Tripolis es schließlich bei den Ratzennestern bewenden lassen werden, ebenso wie sie nicht imstande sind, ihr Mutterland von den zahlreichen Banditenfreistätten zu reinigen. Ihre kolonisatori- fdKu Fähigkeiten haben sich bisher noch nirgends zu Glanzleistungen aufgefdjroungen. Der Tod des Frhrn. v. Aehrcnthal und der Wechsel auf dem Wiener Ministcrposten wird Italien in feinem Abenteuer nicht stören. Falls es nicht den Kriegsschauplatz wieder an die albanische Küste verlegen will oder gar noch weitertragende Pläne verfolgt. Graf Berchtl)olb, der Nach- folger Aehrenthals, hat auf sein Telegramm in Rom eine lebhaft zustimmende Antwort bekommen. Es scheint, daß der Drcibundvcrtrag demnächst auch formell erneuert wird. Das ist zu begrüßen, wenn auch bic italienische Treue bamit nickt für alle Fälle verbürgt wirb unb immer damit gerechnet werden muß, daß Rom in seiner Politik auch fernerhin vorwiegend Anschluß an England unb Frankreich sucht. Um so erfreulicher aber ist es, daß Gras Berchphvld wie sein Vorgänger ein unbedingter und zuverlässiger Freund Deutschlands zu fein scheint. Da bic Wiener Politik zugleich auch roicber engeren Anschluß an Petersburg gefunben hat, scheint bie englische Einkreisung Deutschlands sich doch allmählich zu lockern. Unb bie eifrigen Freundfchaftsbelcue- rungen der Englänbcr erscheinen bei dieser Bettachtung in einem neuen Lichtp. Will man in London bic sich anbahnenbe neue Bünbnispolitik burchkreuzen, inbem man ein englisch-beutsches Abkommen anbietet? Die bcutsche Regierung l)at sick, wie sie erfiärt, über bie englischen Vorschläge Bebenkzcit Vorbehalten. Vielleicht steht sie am Schewewege; jedenfalls sollte sie nichts übereilen. Die Erhaltung unb Stärkung ber deutschen Wehrmacht muß das nächste Ziel bleiben. politische Wochenschott. Gießen, 24. Febr. Die Weltfriedenssreunde schütteln bedauernd die Köpfe, ter Schmerz über den plötzlichen räuberischen lieber fall Italiens auf Tripolis ist ja nicht mehr neu, aber ti: Hunde ist wieder aufgerissen worden durch die feierli t)e irr kamen torische Aktion in Rom, von ber gestern gemeldet würbe. Dort herrscht immer noch einhellige Bcgeiste- rung für biefen Krieg, ber nun schon fünf Monate bauert, lach täglich Opfer forbert unb kein Anzeichen für eine krfliehe, eubgültigc Entscheibung zeigt. Rach dem Erlaß >is Königs von JtÄien vom 5. November 1911 ist feit diesem tage Tripolitanien eine italienische Provinz. Am gestrigen yrritag hat bie italienische Volksvertretung dazu formell i ;re juftimmung erteilt. Nach den langen Berichten zu urteilen, bic wir herüber erhalten haben, ist es der Dag iner großartigen Kolkskundgebung gewesen, um die wir teutfdx mit unserem zerrissenen und uneinigen Reichstag bi? verbündete Nation beneiden könnten. Kaum ein Wider- >vruch gegen das Gesetz der Einverleibung wurde laut; wie I jue große öffentliche Rütliszene mutet uns das Bild an, i03 bie Minister, schon als sie ben Saal betraten, von Zu- riifen begrüßt würben unb wo einer nach dem andern mit toshl einstudierter Rede ein Echo der Begeisterung erweckte. [ §crr Giolitti hat sich als ein sehr gefdifter Regisseur ß erwiesen. Er hatte sämtlichen Abgeordneten noch perfönlich Igflne Einladung zu dem gemeinsamen Schwur geschickt und ’■* je Stimmung vorbereitet. Das Parlament mar bekannt- :ld» bald nach Beginn des tripolitanifchen Krieges vertagt | mmben; manche Enttäuschungen sind inzwischen hinunter- ; geschluckt worden. Mer von neuem wollte man der Welt, und natürlich vor allem der Türkei, zeigen, daß an ein | Mhgebcn Italiens nicht zu denken fei. Tas Stutzen, das [ die Reife Eancvas, des Oberkommanbierenden, nach Rom ! .troorgerufen hatte, bic Vermutung, daß nun vielleicht I ?friebensverhaudluiigen beginnen könnten, sollten zerstreut ! werben. Die Abstimmung ergab nur 9 Stimmen gegen | den vorgelegten Gesetzentwurf; schon bic Feierlichkeit, mit 6 tr am Donnerstag der Präsident unb Altersdekan ber eammer „ber Armee und Marine" ihre Grüße, dar- i dmchten, verbürgten dieses Ergebnis. Denselben willen zur Macht und Beherrschung des angegriffenen f Hebietes (atmeten alle bie großen unb kleinen amtlichen j !ttiegsberichtc, bie bas imperialisttsche Rom in die Welt linaueftreutc. All benr Optimismus unb der wirklich großartigen kolkscinmüttgkcit gegenüber steht das völkerrechtliche lln- I reckt, das Italien mit diesem Kriege begonnen hat. Dem I '-esetz über die Einverleibung ist eine Begründung beige- I geben und veröffentlicht worden, die auf recht schwachen | Men steht Um Worte ist Herr Giolitti ja nicht verlegen, I aber feine umfangreirf)en Darlegungen find mit wenigen I Zitzen zusammenzufassen. Italien „würbe nicht zu dem I obersten Mittel eines Krieges gegriffen haben, wenn nicht f eöe andere Lösung unmöglich gemacht itrorben wäre, wenn I ächt jede Form italienischer Tätigkeit in Lybien bei der otto- I ntanifdien Regierung auf eine hartnäckige und systematische, I halb versteckte, bald offene Opposition gestoßen tväre, die I noch der Einrichtung der konstitutionellen Regierung her I Türkei, die zuerst, so viel Hoffnung und so viel Sympathie | werft hatte, noch stärker und oft provokatorisch wurde." I Dann folgt eine sck)were Beschimpfung des türkischen Regi- I ments, das „bic Bevölkerung andauernd im Zustand der I Migsten Barbarei" erhalten habe. Italien habe zugreifen I müssen, weil sonst eine andere europäische Macht „die zivili- Ntit ytriutr J H tori-a- [ Lochümc *85 ' ‘ -öudkklls W SS? c Ä: .yumfo1" ob-ri-h'L f Sefltl10 , Ur. Erstes Blatt 162. Jahrgang Samstag, 24.5ebruar 1912 SÄ*» XXXI y MGietzenerAnzelger • ir die Redaktion 112, «SB? General-Anzeiger für Gberhessen ’uWJS'n" Rotationsbrud und Verla, der vrührschen Univ.Guch: und SleinOrndtrti H. lange. NedaMon. Lrpeditian und vruckerel: Schulftrahe 7. । lü vormülags 9 Uhr. Bübingen: Fernsprecher Rr. 269 Heschästrstelle Bahnhofstraße 16a. ______ C,?: 2 « « beftreiten können — verheißungsvolle Aussichten mit Bezug auf die Beeinflussung der bösartigen Geschwülste beim Menschen. — Was alles aus einem Botaniker werben kann. Der „Ceylon Observer" vom 27. Januar enthält folgende interessante Nachricht, die wir deutsch wiedergeben: „Tr. Adolf Hansen, Professor der Theologie an der Universität Grieß en (so!), kam, begleitet von Herrn Rehnel, heute mit dem Dampfer „Prinz Eitel Friedrich" von Bremen an. Tr. Hansen beabsichtigt, die Religionen des Ostens zu studieren, und wird sich nach etwa einmonatigem .Aufenthalt auf Ceylon nach Indien begeben." — Wir wünschen dem neugebackenen Theologen zu diesen Studien vollen.Erfolg. --Ein Achtzigjähriger. Ter Schriftsteller^Kal. bayerische Hofrat unb Hauptmann a. T. Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt, begeht am 25. d. M. seinen 80. Geburtstag. Hofrat Schmidt stammt aus Eschlkam im Bayerischen Wald. Ursprünglich wollte er Ingenieur werden und bezog 1848 die polytechnische Schule in München, trat jedoch 1850 in bie bayerische Armee ein, wurde 1853 Offizier, zeichnete sich 1866 durch bervorragende Tapferkeit aus, konnte 1870 aus Gesundheitsrücksichten nur als Adiutant in der Festung Ulm Dienst verrichten unb nahm hierauf 1874 als Hauptmann feinen Abschied. Er hielt fick dann längere Zeit im Bayerischen Walde auf, wo er eine Holzstonabrik ernchleie. Nachdem er inzwischen ben größten Teil seines Vermögens verloren hatte, nahm er 1879 seine literarische Tätigkeit, die er schon Anfang ber 60er Jahre begonnen batte, wieder auf und erzielte damit nachhaltige Erfolge. — Ausgrabungen in Mesopotamien. — Ausgrabungen auf Samos und Beendigung der Arbeiten in Tidyma. Um die Ausgrabungen in Babylon und Kalat-Schergat Assur) in dem bisherigen Umfange fortsetzen zu können, find für das Rechnungsjahr 1912 wiederum je 75 000 Mk. erforderlich. Hiervon wirb bie deutsche Orientgesellschoft, wie bisher, 20 000 Mk. übernehmen, so daß es noch eines Staats- znfckmsses von 130 000 Mk. bedarf. — Zum Abschluß der Arbeiten in Tibvma und zur Fortführung, der Grabungen auf Samos sind für bas Etätsiahr 1912 zusammen 130000 Mk. Stadltheater: Sonntag abend Tageskale ri der. übte, ist bei: Verstorbene vor allem auf dem (Gebiete des Wan Fürstlich-Walb Anträge im Aeichztag Die Erbschaftssteuer. Hierdurch die tr Wei» Bi Wi enischlasen ist. Tie tn -'eben, den 24. " brerdigung nn w der Savelle bc bensjahre gestorben ist. Neben seiner pädagogischen Tätig feit in unserer Nachbarstadt Wetzlar, die er bis 1910 aus von der deutschen Landwirtschastrgesellschaft. ~ " - Berlin, 23. Febr. Die Deutsche Landivirtschaftsgcsellschaft hielt heute im Kaiseren entstehen und ztvar auf der Domäne Selbach. Die Berhand-I ungen hierüber zwischen der Regierung und Vertretern )er Gemeinde Bringhausen sind im Gange. Ein Ueberfall bei Vea Ehafi. Ben Ghasi, 23. Febr. Eine Patrouille italienischer eingeborener Reiter ivarbr gestcrn von Beduinen ü b e r r a s ch t u n d beschossen. Tic Beduinen wurden alsbald von berbcigeeilten Verstärkungen vertrieben und io- dann aus der Redoui: Palrneto mit Artillerie beidpficn. Sie hatten einige Tote und Verwundete, die die Fliehenden mit sich nahmen. Die Funkenstation in Ben Ghasi ist seit Donnerstag mit Gi-ilieu in telegraphischen Verkehr getreten. Heer und Flotte. — Adelsvcrlcihung. Laut ReichsanzeiHer ist dem Admiral Schröder, Chef der Marinestatwn der Ostsee, der erbliche Adel verliehen worden. Rus Stadt und Land. <4 ic B e n, 24. Februar 1912. C0i1 Sir erfüllen bi' Efifisa Herrn fö Lnenb in Stenntn | ?it Beerdiaung kjrtruur'M nt Wt deß neuen e zahlreiche B rn Birirfäüent * b-nnfere Mitgli *tfnflblclicnunf( ai Sltcn Herrn Karl titmenb in Kennt Tie Beerdigung lotbruar, nachini n dem Verbliche irr t» erweisen. r-5'vnv >b" " H, b-15 1|bCt em1 -.■'änieir Cßetl , $ »N» ;-•< r'"rtI,en IVU Dani Helene j ^°>n;lar, 23. Ulm ^^«unc Berlin, 24. Febr. Wie aus Reichstagskreisen ver- lautet, ist, so schreibt der „Lokalanz", die geplante Wiedereinbringung der Erbschaftssteuer bis auf weiteres ausge- 9eben worden. Ob andere Dcüungsvorschläge gemacht werdet sollen oder ob versucht wird, zunächst die Mehrausgaben für die Wehrvorlage durch die vorjährigen Ueberschüssc des Reichshaushaltsetats -auszugleick>en,>ist nochnicht entschieden. Uebereinst-immend meldet die „Berliner Morgenpost" aus Breslau: Die „Schlesische Volkszeitung" erklärt: Wir sind auf Grund bester Informationen in der Lage, zu versichern, daß die E r b s ch a f t s st e u e r sich nicht unter den Deckungsvorlagen befinden wird. Wahrscheinlich ist, daß dem Reichstag eine Erhöhung der Wertzuwachssteuer und Kuponsteuer, sowie eine Dividendensteuer vorgeschlagen werden wird. Berlin, 23. Febr. Zum Vorsitze,wen des Budgetaus- s ch u, s e s des Reichstages bestimmte die Zentrumsfraktton, welche den Posten zu besetze hat, Spahn. Zum Vorsitzeitden des! Geschästsordnungsausschusfes bestimmte die sozialdemokratisclw Fraktion .Haas c. mutungen. Tie Reise war feit Wochen geplant und la mit irgendwelchen deutsch-englischen Verhandlungen nichts zu tun. Sie ist vielmehr darauf zurückzuführen, daß der Staatssekretär diese Kolonie nicht kennt und ihre mannigfaltigen Probleme aus eigener Anschauung keimen zu lernen bestrebt ist. V'rsügung s-ehen kann jeder teilnehmende Verein prct. gekrönt werden. Kreis Alsfeld. r. Homberg, 22. Febr. Ter Männergesanp. verein hielt am Dienstag abend sein W int ervergnügcn ab. In, Hessischen Hof wurde ein Ball abgehalten, z, atißerordentlich stark besucht war. Ter Verein trug em;. schöne Lieder vor, die eine gute Schulung verrieten. Tcr gut verlaufene Vergnügen erreichte erst bei TageLgrauen fr r Ende und es gab noch eine fidele Nachfeier. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 23. Febr. Mit Beanm des neuen Schuljahres wird in den hessischen Lehrersemi. narren ein vierjähriger Kursus eingeführt. Zurzeit in den vorbereitende Klasseneinteilungen statt Manckx' Sem naristen müssen ihren Seminarort rvechseln, damit eße möglichst gleichmäßige Klasseneinteilung stattfinden kan Tie derzeitigen Seminaristen sind gefragt worden, loeia« von ihnen freiwillig in eine andere Seminarstadt gehen würden. Das Friedberger Lehrerseminar hält nur eine Oberklasse von zirka 40 Schülern, aber drei Parallelklassen mithin im ganzen sieben Klassen. — Da uernh eim, 23. Febr. Am 23. und 24. Jun feiert der hiesige Gesangverein daSFest seines 70jähriger Bestehens. Da daSFest ziemlich umfangreich werden wird sind die Vorbereitungen schon lebhaft im Gange. m. Nieder-Mörlen, 24. Febr. Der frühere lang jährige Gemeinderechner Pet. Jak. Möbs hat von bc: politischen Gemeinde Nieder-Mörlen das alte katho lische Pfarrhaus für 10000 Mk erworben und de- katholischen Gemeinde mit der Bestimmung geschenkt, das in ihm ein katholisches Schwesternhaus mit Kleinkinder schule errichtet werden soll. Sobald das Gebäude her- gestellt ist und wieder katholische Schwestern (an benci: in Hessen großer Mangel tft) vorhanden sind, wird bb Station eingerichtet. Die Gemeinde Nieder-Mörlen erbaut hinter der jetzigen Kirche ein neues Pfarrhaus, dem in 1 nicht allzu ferner Zeit der Neubau einer Kirche folgen wird m. Schwalheim, 24. Febr. Im Juli d. I. begeb: j der Gesangverein „Concordia" hier sein 50-jähriqcj Stiftungsfest, verbunden mit großem Gesangswettstreit. m Bad-Nauheim, 2-1. Febr. Pfarrkurat Ecker, welche; i schon über zehn Jahre hier tätig ist, kommt an das bischöflich, i Ordinariat nach Mainz. Sellen wohl hat ein Geistlicher cd verstanden, sich in allen Kreisen der Bevölkerung und bei allen 1 Kynfessionen so beliebt zu machen wie Pfarrer Ecker Niemals in seiner langen Amtstätigkeit ist auch nur die geringste Disferen. mit Geistlichen anderer Konfessionen vorgckommcn. m. Rockenberg, 24. Febr. Bei Fclssprengungent am Södeler Berg ist in dem Gestein jetzt eine mächtige I Kohlensäurequelle in einer Tiefe von kaum 2 Meter? zu Tage getreten. Die Gemeindevertretung Nockenberg, in] deren Gemarkung die Quelle liegt, hat die Fassung der Quelle i beschlossen und ist mit einem Unternehmer für den 23erfant der Kohlensäure in Verbindung getreten. Da die Quelle noch! in dem Nauheimer Quellenschutzgebiete liegt, dürfte eS frag. I lich sein, ob die Negierung die Genehmigung zur Ausbeutung dieser Quelle gibt. Deutsche Kolonien. Das Reifeprogramm des Staatssekretärs D r Sols. Das Bolffsckn' Bureau schreibt: Die in der Presse verbreiteten Einzelheiten über das Rerseproaramm des Staatssekretärs des Reichs-Kolonial'- Hefsen-Naffau. ( ) Aus dem Talsperrengebtet, 23. Febr. ■ Außer Neu-Berich, das die Bewohner des dem tlntcraange geweihten Dorfes Berich ausnehmen wird, soll auch ein neues V ' " ' "" " Dan .Ur die v ^-Mnic bei ' Wn Mutter, ; "*• Urgroßi ?D« für bie übei **®en lagen tt ®,eTn innigste, tie trauer Nei, de f -2' 'LÄukatttz doch lst . fielen mi 'Brooklyner L-rtbcn, «eil tot p- . 2 «Men. r;.j!Dcrorbnctei '-..irr Sortinirie i dm »«xi Srwfc« blctben. tinnbpunft L« iwbl berecdtto hohler das 1 ^Mlciwersmm Gießener Strafkammer. )( Gießen, 28. Februar. Die Bluttat in der NeujahrSnacht. In der letzten NeujaSrsnacht, etwa um 1 Uhr, hatten der InstitutSdiener et. in Gießen und der Lagerarbeiier F. von hier mit ihren Frauen und einem Bekannten das Ga’A Amenb in bet Bahnhofstraße verlassen und waren im Begriff, nach Hause zu gehen Die beiden Frauen ließen die Männer etwas vorausgeben und begabeit sich einige Schritte in einen von der Bahnhofstraße nach der Lahn abzweigenden Weg. Inzwischen waren der Angeklagte, der wegen Körperverletzung oorbeftraftc Installateur P. S. in i Gießen, und besten zwei Begleiter berangefommen. Sie «hatten • offenbar vorher die beiden Frauen beobachtet und vstanzien stct» 1 nun an der Straße bei der Wegabzweigung aut Tie zurückkehrenden Frauen wollten in großem Bogen an den Burschen vorbeigeben- Allein der Angeklagte sprang nut sie zu und schlang ferne Änne tun eme. Tiefe setzte sich zur Wehr und schlug ihm krällw Gesicht. Jetzt versetzte ihr der Angeklagte Fußtritte und verletzte ie dabei nicht unerheblich an den Beinen. Mittlerweile roatei die vorausgehenden Männer aui den Vorgang aufmerffom fle- worden. Cie eilten herbei und drangen auf den E. ein. Dieser zog fern dolchartiges Mester und machte in dem sich cntfvhtnei bf: Handgemenge Gebrauch von ihm. Zunächst stach er «ach dem Arbeiter F. Ter Stich war nach der Brust geüelt, drang aber, da F. auSgliii, durch Mantel, Rock und Planschet« Starkenburg und Rheinhesskn. rm. D a r m st a d t, 27. Febr. Ein Z u s a m m e n st 0' der elektrische nStraßenbahn sand gestern abenh anscheinend durch die Unvorsichtigkeit zweier Wagenführer kurz nach Theaterschluß auf dem Paradeplatz statt. Ein vollbesetzter Wagen kam von dem Theater und stieß auf einen Reservewagen, der nach dem Theater fahren solllc. Beide Wagen wurden stark beschädigt. Durch das Zer« trümmeru von Glasscheiben wurden mehrere Personei leicht verletzt, eine Dame wurde ohnmächtig. Ernstliche Unfälle sind nicht vorgeiommen. M Offenbach, 23. Febr. Das Gehalt M Bürgermeisters D r. Dullo wurde in nichtöffentlicher Sitzung von 10 000 auf 12000 Mk. mit Wirkung vom 1. April gegen die Stimmen der bürgerlichen Stadtverordneten erhöht. — Infolge Selbstentzündung von Kohlenstaub entstand in der Offenbacher Zement- s a b r i k G r 0 ßfeuer, das einen Teil der großen Laaer« Halle völlig zerstörte. Infolge der reichlichen Wasier- mengen, mit denen das Feuer bekämpft wirrde, wurder 30 000 Fässer Zement vernichtet. Der Schaden, der etwc 150 000 bis 200000 Mk. beträgt, ist durch Versicherung gedeckt. Der Betrieb wird mit vollem Umfang aufredr erhalten. — Infolge des energischen Einschret tens der Kriminalpolizei ist unter den Zigeu nern tn den letzten Tagen erheblich aufgeräumt worden Ueber 70 Männer, Frauen und Müder, sind bereits über die Grenze geschoben worden, weil ihre Ausweispapiere nicht in Ordnung sind. Es sind jetzt noch etwa 40-5C Zigeuner hier, über deren Herkunft zurzeit Ermittelungen angestellt werden, von deren Ergebnis es dann abhängt ob sie nicht ebenfalls ausgewiefen werden. Das Ziaeu- ner-Massenquarfier in der Borngafse 15 ist jetzt völlig leer und in den übrigen Zigeunerwohnungen wird auf dic Einhaltung der gesundheitspolizeilichen Vorschriften streng gehalten. menden Dienstag trägt literarischen Charakter. Die „Bildschnitzer", eine Tragödie braver Leute, zeigt bereits alle Vorzüge des Autors von „Glaube und Heimat". .^r-“i •nuqci.>|— „Der Barbier von Berriac", eine Komödie von MMctun" °beä Äte b^r 'Scfctiidwft wTbtf)1 eine unb erregte durch Eigenartigkeit des Erweiterung her Zahl der Präs i di al mit q l i e der Sujet§ ^/straffe Handlung nnb porntrerten Dtalog ganz als wünschenswert Zeichnet wird, um auch den Vorsitzenden außerordentliches Interesse. Unsere Bühne ist die zweite, einiger Abteilungen Gelegenheit zu geben, im Präsidium ver- das Werk bringt. — Lottchens Geburtstag von treten zu sein. Hierauf wurde ein H u l d i g n n g § t e I c g r a m m ISubftng Thoma endlich ist ein echter Thoma; das lustige an de n K a i se r abgesandt. Ein zweites Telegramm wurde an Werk behandelt das Thema der sexuellen Ausklärung, aber pfnnptrh*00 °0cht gcfandt und sodann in die Tagesordnung in so humorvoller Form, d hielt einen Vortrag über „M otor -1 abend in den überfüllten Stadtsälen in Marburg vor bringe und landwirtschaftliche Maschinenlehr e". | einem begeisterten Publikttm über das Deutsche Mili- . „ . , " ' ----- tärf tugmef en. Der äußerst interessante, mij pracht- Veut-cyer Reich. Itionen LichtbUdern ausgestattete Vortrag gab ein klares Aus Rudolstadt wird gemeldet: Im Laufe der Landtags-! über den Bau der Flugmaschinen und ihre Handhabung, Übung am Freitag wurden mehrere Anträge der Sozial- sowie über die Entwickelung und den gegenwärtigen Stand an ^onntanen" n' «“S .bic ber Wahl des gesamten Flugwesens und seine Bedeutung fiir eine Zurückzillmn^ ein!« her nrLm-a?1 und mnftige. Kriegführung nach Ansicht des deutschen und des schuss es non9 32 000 Mark. Ä? Reche^Ing" scl^im sckwn i^Sofischen Militärs. Er schilderte in humorvoller Rede, die bestimmte Absicht zu haben, den Landtagsaus z^ösen^ Fülle eigener Ersahrungen schöpfend, die richttge twnl sie ibn nicht für arbeitsfähig hält. Sie hat aufä neue eine , n9 CTnCt' Flugzeuges und die dabei vortommenden Wahlrechtsgesetzvorlage eingebracht, nach den Höchst- Zastler und ihre Folgen, sowie das Zusammenarbeiten von besteuerten eine größere Stimmenzahl eingeräumt werden soll. Führer und Beobachter. Wohtgelungene Photographien bt» ~-----------—— ----------- wiesen, daß sich selbst bei Flughöhen bis zu 1000 Meter w m ««»WHO. und in schnellstem Fluge die Erscheinungen auf der Erd- m• r ln) luir? 'i^'ueldet : Am Freitag nach- oberftäche noch Nar und sicher feststellen lassen und mit t h n f9 ^,0 l s e tz u N g d e s G r a s e n von Aehren- Erstaunen und Genugttiung erfuhr man, daß die -johl der ÄLn, ^wL°n^L'''d°7b"iL im Verhältnis zu de"r schon sehr großen Ä.W bS Ter Minister d^ Aenßern Gras von B e r ch t^?d befand sch unttr ^3 und die Flugkunst also schon zu einem iben Trauergäften. Kardinal Skrbensk» segnete die Reiche ein" ^hen Grade der Vollendung gelangt ist. Die Orts- <£"• J r« nzösischen K a m m c r forderte P i o n (lib.)?I 1 e .Vj1 be- Hess. Vereins für Luft- bte ^rmgltdireit unb wwrtigc Diskussion für einen Antrag, durch > chrff ahrt will den Vortrag demnächst tn Gießen wieder- ben bie Regierung ausgcfordert wird, den Artikel der Verfassung holen lassen. Ln^?^ d-n Prä idente., der Republik zum Abschluß " D er OrtSgewerbe v ere, n unb Kaufm.Verein bent beton,c, baf, bie WtXnL «°usm. f"-' die gcinmtc auswärtige Politik berühre, am besten mit ^cre,ng "der das ReichSzu wachs sie uergefetz unb bte Politik zu verbinden wäre. Gießener Satzung einen Vorttag halten. Rechtsanwalt S In ±pcjd>Io& bie Mammcr, über pH a a b wird an der Hand praktischer Beispiele die Grund. L7litik NechaL'°9 Mr brt Jnfcü9e ubcc btc auswärtige gebauten beS schwierigen Gesetzes erläukrn, baS nicht nur Der b el gisch e Kriegsminister General H ell e b a u 11 öcn $auS* und Grundbesitz berührt, sondern in baS Bau- Der Miwst?rvrä0^ Der König hat ihn angenommen, wesen unb die Stadtentwicklung tief einschneidet unb für bas Wohnungswesen o=n der größten Bedeutung isi. MrieaSnnnisters hängt mit der Kritik zusammen, die im °aufcl - * „Nup sechs Gesangswett st reite finden in beö letzten sommers gegenJue Organisation des belgischen Heeres unserer nächsten Umgebung im Laufe des Sommers statt, namentlich von liberalem ^eue, gerichiek wurde. '| nänüicf) in Wiefeck, Waüenborn, Otarbenteid), Steinberg, Nieder-Girmes und Kirch-Göns. Dazu kommen noch bte Wettstteitc zu Schwalheim bei Friedberg, Ockershausen bei Marburg und Rochenditmold. Landkreis Gießen. . urd c n reich. 23. Febr Ter Gesangverein ,'b i k t o r t a" halt den zu seinem Wettstreit stattfinden. Ti. 7vvv .Hciu>y.jtDLDniaL. i ben e r t r i t c r t a g nut Sonntag ben ; März im Saale Mntev, Dr. nach Lüdwestafrtka find leere Ber-Izum grünen Baum ab. Ta xoinreubc Ehrenpreqe zur Man schreibt uns: Wie schon kurz in dieser Zeitung erwähnt wurde, hat, wie alle anderen Parteien des Reichstages auch die Wirtschaftliche Vereinigung eine Anzahl Jni- tiativ-Antrüge eingebracht. Taruntcr sind zwei (Nr. 127 \7y2 Ubr: BeueUz für Regisseur Norden: ,Jm weißen Rößf und 135 der amtlichen Drucksachen j, die von dem Abgeord-1 und .Als ich wieberfnin." neten unseres Wahlkreises, Herrn Tr. Werner, veranlaßt Konzertverein. 1. Cborabenb : Parsisal. Sonntag find und daher besonders interessieren. Der eine, den er nachmittag 4‘/, Uhr im Stadltheater. (Hauptprobe Samstag »ach- gemeinsam mit Rupp (Marburg) als erster unterzeichnet """ag Uhr.) Hut, geht dahin, „die verbündeteri Regierungen zu ersuchen, J "W ^ur 1:3 cn,) jum Schutze unb zur Stärkung der kleineren Äch Mlung^ 3' "Ndmet Ileren gewerblichen Bc tr iebe Gcsetzent- öemä[ de au sft-llu u u b es Kn nst v - rei ns im Turm- tourse boryilegeti , unter diesen soll die Nr. 10 behandeln: haus am Brand. Geöffnet täglich, mit Ausnahme von Samstag, Regelung des SubmrUlonswesens nach dem Grundsätze des von 11—1 Uhr und von 4—6 Uhr. angemessenen Preises iwie im Königreich Sachsen), unter I Museum des oberhes fischen Geschichtsvereins. Festsetzung von Tarifen und .Hinzuziehung von Sachver- Geöffnet Sonntag vormittag 11—1 Uhr unentgeltlich, zu anderen ständigen aus dem Handwerk. Der andere lautet: „die Zeilen geZen 50 Psg. Eintrittsgeld. verbündeten Regierungen zu ersuchen, einen Entwurf über Muse um für Völker kun de. Geöffnet an Sonntagen bte reichsgesetzlichc Rcgclung bet Dienst, unb fc.1 ^'Snn^ni> 5c,crias8 eon 11-3 U6l< "ußerbem 9tllTOÜiIntmnri4n,rt J Sonntag vormil.afl llx Uhr in b-r ^Nitunterzerchnet hat er z. B. Anträge von Mumm unb 5üb-9lniaqe mur bei gutem Wetter). Spielplan: 1. Große wehrens wegen Schasiung Don Haudelslnspektoreu, von Fantasie aus Leoncavallos Oper „Der Bajazzo", bearbt von Mumm wegen Erlaß eines Arbeitskammergesetzes, eines I A. Seidel. 2. Steuermannslied und Matrosenchor aus „Ter Kaufmannskcunmergesetzes, von Behrens über Erlaß von I fliegende Holländer" von R. Wagner. 3. Czardas aus der Oper zwitigenden Vorschriften über den Tienstvertrag der ted)^ Geist des Wojeivodeu" von Großmann. 4. Armeemarsch Nischen Angestellten, um Vorlage eines Gesetzentwurfs über 9lr- 118- ben Dienstvertrag der Bureauangestellten der 9Lotare,Rechts- ** R e k t o r L ü e r s s e n r. Aus Kempten bei Bingen Gerichtsvollzieher, der Krankentassen, von Beh-I kommt die Trauertunbe, daß der dort im >kuheftand lebende rens und Vretmet)er um Beseitigung unbeabsichtigter 5>ärten, Rektor a. D. .Heinrich Lüer.ssen im fast vollendeten 66. Le dre dre Besolbungsorduung und die Einteilung der Orts- ' * klassen für die unteren und mittleren Beamten der Postver- wattung ergeben hat. < berns tätig gewesen. Als Frucht dieser Tätigkeit ist der bekannte Lahnführer anzusehen, der im Verlag von (Lmil Roth hier erschienen ist und dank seiner hervorragen- ben Brauchbarkeit schon mehrere Auslagen erleben konnte. Das Anbeicken des für alles Schöne und Edle begeisterten Mannes wird in diesem trefflichen Wanderbuche fortleben. *• Kunst verein. Die Ausstellung, die feit einigen Tagen neu ist, bleibt voraussichtlich nur bis einschließlich 4. März hier. Von da ab werden die 9lenberungcn der Ausstellungen eine rasche Folge haben, weshalb ein regelmäßiger Besuch zu empfehlen ist. ** St a d t th e a t e r. Nochmals fei auf das morgige Ben es i z von Regisseur Hermann Norden hingewiesett, bas mit den zwei beliebten Lustspielen große Anziehungskraft auszuüben scheint. - Zur Julius Cäsar-Auf- sührung am Montag, zu der ein Sonderzug von Marburg eine größere Anzahl Besucher bringt, stehen noch eine Anzahl Parkett- und Logenplätze zur Verfügung, die am Montag nachmittag und an der Abendkasse zu gewöhnlichen ! Preisen verkauft werden. — Der Ernakterabend am kom- i an kirchliche Nachrichten Prima WM. Mahlen 60 (1300 Heuchelheim, den 23. Febr. 1912. 83 ft tf Summe der Aktiva 186 5» 12 03 4 Passiva. L-«/- 69 72 392 30 305 ■ ----- 5,44 1367 h n Feinste Dii-Bttittt-Nrrsel V‘ Karn’ und Kinder. 1340) « WM 0 ff 10 84 Teufelslustgfl riehen 26. Reste werd, bill. abgegeben. 4 9 27 89 25—29 20—24 13—19 220 40 236 2 975 3 080 872 861 3 625 106 466 472 39 334 33 925 45 850 14 758 5 126 6 . WO „ . 10,75 „ „ Anthraptlohl. ßiforwbrifcttö llnion^rifttts _ Okr Btdart hat örüt die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserm schweren Verlust und für die Aabl- reichen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Gluck sagt innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Obersteiger Schmidt Ww. nhcsM. n 3ufammen' i sand gestern nid zweier Aagcnsm iradeplatz statt, d Heater und (tiefe: Heater fahren ioq gt. Turch dar d n mehrere Pems Mächtig. Ernst« WelterattSNchten in Venen für conntag, den 2X üedrnar 1 »1 Nack vorübergehender Aistbeiterung ivicber Trübung,' doch - e< lassen der Niederschläge, miltr — sGroßh. Kulturinspektion Giesten. H. Steinbach. geben ipcrbcn. Die Bedingungsrmterlagen liegen auf Groß!) Bürgermeisterei offen, wo Angebote am Eröss nungstermrn verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen haben. Mitgliederstand Ende 1910: 78. Zugang in 1911: 1. Abgang in 1911: 5. Mitgliederstand Ende 1911: 74. ^.Thompson5 Seifenpulv?r / L .Marke Schwa<\V Kassenvorrat........ Wertpapiere-Bestand...... Wert des DeschästSwobiliorS und der Utensilien........ Bank-Guthaben einschl. Depots . . Guthaben in laufender Rechnung bei Genossen . Darlehn gegen Schuldschein. . ♦ • Hypotheken......... Kaufschillinge . ....... Stückzinsen und Zinsenreste. . . . Ausstehende Provision . . • • ; Dose äO „ 100 „ 250 „ 500 Grüningen, den 23. Februar 1912. Spar- und Leihraste, e. G. m. u. H. Bender. Euler. Das Gehalt vurde in nichtvi U. mit Wirkung bestes Waschmittel Billige Tapeten JecLBoll. 14.18.22Pfg. u»w. ohn. Rücksicht a. r reichlichen &T mpst würde, mi )cr Schaden, bett st durch Bersübtt lem Umsang M eschen Ein,»: unter den ö'fl I aufgeräumt ^ >er, sind bereif ihre AusrvelZI^- tzt noch etma * •• Mit 5""^ «iS -S dm» fe 15 111 1 V" jungen M>rc> Hierdurch die traurige Nachricht, dast gestern Fräulein Machen Kröninger “ C"*W£ü !r.-.rnd.n Oin.erblkb.ncn. ^Giehen, den 24. Februar 1912. S ÄÄ'-M- Ä?ÄÄ»_ Kleine Caqerchronik. .,n DuiSbnrg kam es in vergangener Nacht zwischen fqi Trupp Bolen und einigen Poliztsten zu einem blutt [ Zusammen stob. Die Polizisten muhten, um sich ihrer An . lt zu envehren, die mit Messern und Stöcken auf sie eüv r en, von der Waffe Gebrauch machen. Drei Bolen und ibeamter erlitten erhebliche Verletzungen WS ein ver- Oolizeiausgebot erschien, ergriffen die Polen die Flucht [ t j von ihnen wurden f c st g e n o m m e n. kJ« Wien. Bukarest er Schnellzug geriet nach einer Mel >i aus Preutzisch-Stargard der Schlafwagen in I, j n ö. Die Passagiere muhten geweckt und in notdürftiger j,‘, infl auS dem Wagen befördert werden. Der Brand wurde a gelöscht, dock) ist die Inneneinrichtung zerstört. Infolge „ ‘Aufregung fielen mehrere Frauen in Ohnmacht. 3tn Brooklyner Kinderhospital sind seit Sonntag sieben |iTber an 53ergiftungüeriMeinungen gestorben, amtlich durch O r a l s ä U r e, die den Kindern von einer Hilfs- a t:nin in die Milch getan war. Sic soll die Tat aus Rache e tt buben, weil ihr für ihre Hilssarbeit die Entlohnung Der- yicrt worden war. Eingesandt. (liefen. Der in Nr. 44 deS „Giest. Anz." veröffentlichte, । stLdtverordnetetwersannttlung gerichtete offene Bries — ■ r dieser Bonvürfe gemacht werden wegen Bewilligung eines I r-gS für den .st cirnevalverein — kann und darf nicht WMxrspwcheu bleiben. s ,n Standpunkt do Einsenders aus betrachtet, mögen seine Aus^ »«„gen wohl beredrtint sein und es soll keineswegs dem Bürger 2 'teuereWer das Recht abgesprockten werden, Bcsck)lüssc der ». vverordnetenversammlnng zu kritisieren. dürftige verausgabt , 'Wenn nun wirklich eine arme Frau mit o oder 6 Shnhent so hilfsbedürftig ist, rtne der .Herr Einsender behauptet, dann soll der Fall dem hierfür allein zuständigen Armenamte mit- geteilt werden und tch habe die Ucberzeugung, daß auch bteic Frau wie alle anderen Bedürftigen unterstützt werden rotrb, troti der dem Karnevalverein gewahrten 500 Mark Tie Stadt Giesten wendet für Armenunterstützungen so reiche Mittel auf — von mancher Seite wird sogar behauptet, daß auch stier zu viel geschehe, dem ich aber nicht beipslichlen möchte. Tic Armenpflege wird in so loyaler Weise ausgeübt, daß der Bortmtn des Herrn Einsender, die dem Karnevolverein gegebenen; yjcittci viel besser verwendet werden können, als völlig unbegründet «urikD zuweisen ist. " - T p Wirerfüchn yiern.it die schmerzliche Pflicht, 1 V/. unsere Mitglieder von dem am Ll.M.er- folgten Avlebcn unseres langtahrtgen Mitgliedes und Alten Herrn Karl Fischer geziemend in Kenntnis zu setzen. 1W8 Die Beerdinnna findet am Sonntag, den L. Februar, nachmittags 2*1, llbr, ftatt und bitten bem ycrbhlencn rc»t i°Lr B°rs,a»! ^yre zu erwetfen. -L-cr^orn»»». ^ Lerlftbliiig von Munzsarbeiten. W Für die Fcldbercinigung Ettingshausen soll M Mittwoch, Den 28, D. Mts., norm. 9»/s Uhr, auf ■ dem Rathaus das Roden abgcholzter Waldflächen UI veranschlagt zu 926 Mk. in mehreren Losen der» Gebote sind nach Klassen getrennt mit entsprechender Aufschrift bis zum 2. März 1912, nachmittags 2 Uhr, an Großh. Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattsindet. Das Holz lagert meistens in den Distrikten Röderwald und Struth. Alten-Buseck, den 23. Februar 1912. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 1374 und M bad). -rung und Lcru ^Gange-^-^ ,, z-v- eb-n, 2»-^ SK 'M <5^1 iad, e LorgauS g, tf- j in iW,r 3"'A< SW k fe. Heitr, Concordia. Wir erfüllen hierdurch die traurige Pflicht, ■nfere Mitglieder von dem Llblebcn unseres lang-- liibrtgen treuen Mitgliedes Herrn Karl Fischer ItAiemcnb in Kenntnis zu setzen. ~ Die Beerdigung findet (nm: Sonntag, den J>. Februar 1912, nachmittags 2'/, Uhr, von der sävellc des neuen Friedhofs aus. Nm zahlreiche Beteiligung bittet _,«k Wer orntand. davon 8000 Mk. in Bar iffrftcr Preis 1000 Mk.' find für die Freunde und Gönner der len M Fahren bekannten Mvrrbolln L elfe auogefetzt. ble tauknben «erztcn und Autoritäten sowie Privaten aller Stände, Hebammen uho. gevrilft, tu arm emviohlen und für ble 'iflege der Haut als einzigartige Toilette (Oefunbbcite- Seife anerkannt ist. y,i}nn wafche sich nur einmal mit M nrrholtn- Letl e und ubei zeuge sich von den wunderbaren kosmettichen E.genschafte des Mvrrbolin-, einem öligen Auszug des feit Anbriauicnbeit als bei?! zuverlässigstes, mildeste» Lchönheits- und Hautvfleaemittel aeschämen Myrrhenharzes, deshalb auch bei rauher, rifuger, spröder, o^meter Haut, Pusteln, Blüten, lihtcflcru uitv. von sicherstem Erfolg Dabei ist die Mvrrbolin-Seife foar am lm ^brauch und alS milde Kinderseise uinibcitroflcu Erhältlich da» ^türf ?a 100 «rau60Pfg.in Apotheken, Drogerien. Parfümerien usw. Lassen Tie fick Eue noch von der Murrholin-Gesellschaft m. b. H. mFrankfurt a^ M da» PreiSauSichrciben 2 gratis und tranko zufenden' 5e8inii . I e?..£ehr,rV I geführt I E , «E - Nein, I “9t ?°rd„ . I *.wt 23. imb 2t 1 f«ns 70jäk,h3 ,bQ6 alte fatlj • erworben uni J gefckenf, 1 Gebäude chweilern ian H i'nd, ttnrb J bederMärleu erbj P'arrhaus, btB J T ^rche folgen rl m Juli b. J hier ü i . angswettstreit. 1 rrkurat Eiter nJ tmt an das bii'fej l>F ein Öeifiü^l ol'crung und fa • 1 inner Ecker, ' die gningste lefommen, FciSjprengue: n jetzt eine mo:J von kaum 2 2m fehing Rockenbki; 1 die Fassung der ä mer für den $trd . Da die Quellt d liegt, durste « igung zur Ausbe-« >'pand. ’-tne weu geiaoilidjete rvunde wurde öcim Jnintute- et. beiiebraM 6r erhielt einen Stich in den Ruckei-, bet ■ ölige «rat und ihn in Lebensgefahr brachte. Tie heutige Per- 7unq jalte da- überraschende Ergebnis, bafe offenbar nicht bet '’/iagte, sondern einer feiner beiden Begleiter, der als Zeuge . u mene Ftckiallateur Sturm, dem St. diese Sttchwundc bei £x fcat. DaS 6)ericht beschloß deshalb, die Berhandlung zur llung der Beteiligung dieses Zeugen an der Bluttat au-jn- unb die Akten oer Staatsanivattlchast zurück zu leiten. HlNlspänc 2.75 Mk. fir$gt|"ifin. Bidmidititl. 3.25 Mk. [1345 per Starren frei ans Hau». J. Wellhöfer. Del. 743 «1 w 1 übenrint an Sirfung hee viele ost lange auf Lager gehaltene andere Marken, da stets irisch. ;** LruttRt-Trogcrie, Schulst:. Felsen-Fahrräder sind die besten. CTnnÄ 10 Jahre Garantie. * Mk. 85 franko jeder deutschenBahnstaL m; v’ Lauideck.lÄ).Luft- Schläuche 150, Kett. IW^5 L20, paar SchutzbL Vfr 75 Pfg. Verlang. Sie V****) unbedingt Katalog. Gebr. Hofacker, Fahrrad-Exnort in Witz- belden. Kr. Solingen. C*/» Danksagung %itr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden imfmr guten Mutter, SchwiegermiMer, (Srotz- inutter, Urgroßmutter und Tante Fr« MsrMlklhc 38trntr |rt. Mhklw sowie fürbic überaus zahlreichen Blumen- spenden sagen wir allen auf diesem Wege unfern innigsten Tank. Die trauernden Hinterbliebenen. Wieseck, den 24. Februar. [1370 IHtdiwl-mglMB roter griechischer Süsswein, per •/« Ltrfl. inkl. Mk. 1.— Samos Museal i**] gelber Süsswein, per •/« Ltrfl. inkl. Mk. 1.— empfiehlt sehr preiswert Georg Walleniels Marktplatz 21 Tel. 46 gegenüb. d. Engelapotheke.. Summe der Paffiva 184 995 66 Reingewinn_____516 37 Gesamtkassenumsatz in 1911: 152 497 16«}. metnoc.a an. uue ----:—----- T 3m trotte 3»Wn 2846 Zentner Bettfedern vtrfauftc dir rrfie BfUffbtrn: ßobrit mit elekkriichem Betrieb GustavLustia Berlin 2.IM. Pri»ze»ftr.16 17. Berfonb gtgen^atlnaime. Bei - patfuni foflrnfrtl Öorantic nmtauld> aber Hütfitnbung auf n-.ttne »o,ier. WBftrtiit Bttb febrn Pfd. ir<. 035, I 2S. tzri«, Oalbbaneen Mk 1.75. IfemiMrtt ffebrni Mk. 2.0*>. 1 . Brite Wn'<^*tt»aKnen Mk t-M, M.OO. 8.50. — cbinemiit lÄenapeUauern -,c’. orlL.» Mk. 1X6, «br rulRtot Äeteber. »ietfbaera «,-setzt, gr'id )Mk.L5v Son benXauntn »enü ,eet3—< Pfd. |ua! gr. Ober» — <•? ri.wp.rt‘fnn; Ldrrbnichrr G.nki41«6ifibeni nett Daunen Mk 1J0. I'rolKn und P«i«- liftt een att.Settartt»dn gtanl. UeitTf.Hg trWti Btttra- nnb -Sdt'rttrn-ereval . ter Seit A Jakob Maternns Ecke Klinik-u.Frankf.Str. Mitglied der Rabatt Spar Vereiaiguug. Erz geweigert unb null feiner vot gkjctzten Behörde Bericht erstatten ‘‘tu? brr tugstschen klohltuarbriterb'wegung. Bonbon, 24. Zrebr Tu- gestrigen Verhandlungen wegen der .stohlenarbriter-Bewegung vertteien ohne Ergebnis tie (Int i d. e ibu n g der Dergardeitervrganisatwnen wird für 1 i en 41 a g ent artet Man glaubt, dast es nicht iu einem allgemeinen AnS'iand kommen wird, sondern dast blofe die Arbeiter der .stohlengntdin in Wales streiken werden i te 9 o bl e nvr et, e find et bcbltd> gestiegen Biele Fabriken munen bet Ausbruch des Ausstandes ihren Betrieb ctnftellen und haben für dtescn Fai' ihren Arbeitern schon gefünbtgt * Tübingen, 24. 5tbt Der ReichtzgerichtSral Freiherr von B reit schwer t bat der bieftgcn Uniperiität eine Stiftung von 350 000 Mark vermacht, deren Zmien an loürtlem bergtsche Juristen evangelischer Ävnfestion gegeben werden lollcn ' Wer rät, gewinnt! M. 1OOOO ohne Einsatz h = 8,64 „ =14,96 „ =22,19 Soks und Brennhol, cnwHcfeh 1229 J. Happel^ Holzbanblung. Kreppei töglid) frisch bei Hofbricker Friede. Noll ™ MäuSbuea 12 ^Inbererieitd mutz ober doch bnütfiidXigt werden, datz bte Stadkverordnerelweriarrrmlung bet ihrer Brichlnfefossung un Znter esse der Ustsamtheit der fttrgcridjnft banbclt und Mich im vorliegenden Falle smo lediglich diese «riichtSlnmkte ausschlaggebend gewesen. Die Stadtverordrietenverianrmlung hat nicht nur da.» Recht, sondern auch die Psltcht, Unternehme, die geeignet und. Herkedr in die Stadt iu bringen, zu ustieritützen tm Znteresle der hiesigen Gewerbetreibenden Nicht mit Unvecku würden diese der Stadtverordnetenversammlung Borhalt gemadM haben, wenn diese im vorliegenden FaUe stch adlehnenb t*rl>ilten und dadurch ein Unternehmen, dast letzt zum ersten Male in- Lechen gcruien worden ist, ;um scheitern gebracht hätte. Man ntirbc daraus bingewtesen haben, dast bte Stadt in zahlreichen Fällen auch anderen Vereinen zu ihren FestUchkeucn Beitrage gewahrt hat. 3n diesem Fabre imbet das Gautnrnsest in Gienen statt und es wird von der hiesigen lurnerschast ganz gewitz zur Unter-* stützung fheiiür um einen Beitrag nachgcsucht werden. Nach der Ansickst deS Herrn Einsenders mststten dann alle derartigen Zu schÜssc abgelthnt werden. Es ist bekanntlich sehr schwer, es leöem recht zu machen und der Mann, der dies könnte, must noch geboten werden. Holz-Submission. Aus beit Waldungen der Gemeinde Alten-Buseck soll nachstehendes Fichtensiammholz aus dem Submissionswege verkauft werden: 5 Fichtenstämme,40—49Ztm.Durchm. = 11,10Fstm. 30—39 „ M • — 5,44 n e» ff 276 Letzter Gratistag Sonntag, den 25. Februar. 112 ESKTM? I Gebe*. Strauss, Bahnhofstrasse 64. 11? JXXS:S“I I -..... ! Erstklassiges photographisches Atelier mit enorm billigen Preisen. I Giessener Konzert-Verein Achtes Konzert Erster Chor-Abend Sonntag, 25. Fehr. 1912, nachmittags pünktlich 41/, Uhr mit einer Hauptprobe am Samstag, 24. Febr., nachm. 5% Uhr im Stadttheater. Leitung: Herr Professor G. Trautmann Solisten: Herr Robert Hutt (Tenor), Opernsänger aus Frankfurt a. M. Herr Nicola Geisse-Winkel (Bariton), Hofopernsänger aus Wiesbaden Herr Julius Schüller (Bass), Konzertsänger aus Frankfurt a. M. * Chor: Der Akademische Gesangverein Orchester: Das verstärkte Konzert - Orchester des Palmengartens Frankfurt a. M. sowie Mitglieder der Kapelle des 2. Hessisch. Infanterie-Regiments Nr. 116 (KaiserWilhelm). Szenen aus dem Bühnen weih - Festspiel Parsifal 66 von Richard Wagner 1. Vorspiel 2. VerwandlungemuRik und Schluss-Szene des 1. Aktes 3. KarfreltagNzaubcr und 4. Schluss-Szene des 3. Aktes v1’/, Eintrittskarten * i-piatz Mk. 5.—, 11. Platz mu. 4 —, ni. Platz Mk. 3.—. iv. piatz -------- > ölk. 2.50. Studentenkarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhand- lung von ERNST CHALLIER (Rudolphs Nacht.>, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. — Zur Hauptprobe Mk. 1.50 (für Mitglieder Mk. 1.—) für Studierende Mk. 0 75, Schüler- karten Mk. 0.50.---- Oeffnung des Theatern 4 bezw. 5 Uhr. ------- Akademischer Dürer-Bund Gießen Donnerstag, den 29. Februar 1912, abends 7i!2 Uhr pünktlich, findet in der Turnhalle (Steinstrasse 3) die Aufführung von Henrik Jbsens John Gabriel Bortman Schauspiel in 4 Akten, statt. Vor Beginn der Vorstellung wird Herr Prof. Dr. Collin eine kurze Einführung über „Das Problem In Jbsens Borkman'1 geben. 1348 Programme gelten als Eintrittskarten und sind zum Preise von ■50 Pfg. zu haben bei Ferber’sche Universitätsbuchhandlung (Seltersweg), Rlckcr’sche Univcrsitätsbuchhandlung (Süd-Anlage), Challler, Musikalienhandlung (Venenweg). Ausserdem an der Abendkasse. Saalerüffhung 7 Uhr. Gießener Volksbad Aktien - Gesellschaft. Ordenti. Generalversammlung Donnerstag, den 21. Marz, nachm. 5 llfjr, im Sitzungssaal«: der Bürgermeisterei in Giehen. TageS-Ordnung: 1. Geschäftsbericht und Entlastung deö Vorstandes. 2. Wahl von Mitgliedern zu Vorstand und Aussichtsrat. 3. Uebertragung von Aktien. 4. Verschiedenes. Bilanz pro 31. Dezember 1911 und Geschäftsbericht liegen ab SamStag, den 24. Februar d. IS., 14 Tage lang auf der Bürgerineifterei, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht der Aktionäre offen. Giehen, den 23. Februar 1912. D1*/, Der Vorstand: _____H. Eichenauer.__________H. Schasfstädt. Montag, 26. Februar, abends 9 Ehr im Hause des Kaufm. Vereins (I. Stock) Vortrag des Herrn Rechtsanwalts Raab über Vö/j Wertzuwachssteuer durch prakt. Beispiele erläutert. Eintritt frei. Ortegewerbeverein u. Kaufm, Verein. LMmrtschastl. LMmckHW? In der am 27. Februar, nachmittags 3 Uhr, in dem Lenz'fchen Felsenkeller staltsindenden Versammlung wird Herr W. Weil, Langgöns, über den Verbrauch der Gelder auB den Beiträgen zur Landwirtschaftö. fammcc Bericht erstatten. Außerdem ivird Herr Professor G i s e v i u s über x>oB DemzynSkische Verfahren und Erfolge sprechen. Unsere Mitglieder und Freunde der Landmirt- .schaft sind freundlichst eingeladen. 1858 Der Borstand. I. Keifer. Herr Albert Freund, Hamburg schreibt: „Ihre Herba' Leise bade ich mit Erfolg angewandt gegen Liechten und Mitesser". , Herba^LeiseL Stck. 50Pfg., 30% stärk. Präparat Mk. 1.—. Zu baden in allen Zlpolhek., Drogerien, Parfüm., sowie bei O- Schaaf, Adler-, W. SHb binger, Löwen, E. Karn, Zentral-, A. Noll, Kreuz-, K. Seibel, Germania-, A. Schäfer, Viktoria-, E. Noll, Kalter-, G. Waller, Drogerie. __________ldv'%1_________ Gießener Pferde- LssksM.bEÄL sind in allen bekannten Vofc* geschäften zu haben. Haupt gewinne: 3 Einspänner, 7 Pserde und Fohlen, Näb- masch., Fahrräoer, Uhren rc. General-Vertrieb: Richard Büchalktr U*1 Neuen Baue 11. Daselbst 11 Lose Mk. 10.-. Für Liste und 'Bono 25 Psg. mehr. Nachnahme ist teurer. Tbüringer Bauern-Handkäse allersemste goldgelbe Ware, R*M)2tü(f3S.- Pik. in kl. Kiste ab hier. Probekolll, 60 2 t, 3— Mk. franko Verland nur gegen Nacknahnie. Beste und bi U infte Bezugsquelle für Wlederverkänfer Walter Fijcher, Käserei - Grostbe trieb, Buttstädt Thür. (O", Biograph Plockstrake 13 01449 Plockttraste 12 Heute ein Eliteprogramm: Großes soziales Drama aus dem Bergmannsleben in 3 Akten. Von den Schauspielern erster Pariser Bühnen dargestellt. ,,(91 iirf aus" ist ein Drama in packender Realistik mit hochlmereffanten Natnrausnahlnen von nngemcin ivlffen- schafUichein Wert. Der Schauplatz der Begebnisse ist Ebarleroi, das bekannte Bergwertögebiet Belgiens, die Mitwirkenden fast sämtlich echte Bergleure, und das Unglück unten in der Grube kein sinniertes, sondern so ivabr und ergreifend, daß Schallsvieler und Skansten bei der Ervlosion nnd der darauf folgenden Ucberschiveminnnn tatsächlich von einer gewissen Angst ergriffen wnrden, was ihren Bewegungen und ihrem Ausdruck den Stempel des Wahren gab. Vom Anfang bis zum Ende gibt dieser Film dein Zuschauer das Gefühl des „Miterlebens" lind es herrscht eine Spannung und ein Interesse, daö man eigentlich bei anderen Films erst am Ende zu spüren anfängt. Mit kurzen Sorten kill Mm, mit ec kaum je bM hcralisgelommen. WBopüz als Bienen Einladung zur Verlra-eDsnäDner- and VgiickmkMMz |{ Nationalliberalen Partei des I. hessischen Reichstagswahlkreises Giessen-Grünberg-Nidde Sonntag, den 3. März, nachmittags 3*/2 Uhr, im Hotel Grossherzog von Hessen zu Giea^- Tagesordnung: Politische Lage im Reich u* in Hessen. Der WahlkreiRTOTBtxM. NB. Besondere Einladungen erg hen nicht, [