Die heutige Nummer umfafet 12 Seiten. ißuni nen tjlei[d)prei|e m Gies» Dl. ;r Teil. ß des Rcicbstagcs dorn 17. Mai zu dieser ^rane be- unn genommen, und ick kann meinerseits aus seine ist 2 der ! W 5 , v. Bulach namens der Regierung folgende Erklärung ab: Tie Aenderung des Bersassunasgeseves vom .31. Mai 1911, die die beiden Anträge fcmufo und Peirotes -um (Gegenstand baden. Line neue Reise yaldanes nach Berlin. Wie die Londoner Blätter melden fuhr x rie g s mitt ist er Haldane am Dienstag abend nach Berlin imb wird dort 10 bis 12 Tage in rein privaten Angelegenheiten verweilen. Wie der Berliner „Lokalanzeiger" an „unterrichteter Stelle" hört, ist die Lermutung der Londoner „Evening News", daß auch bei der diesmaligen Deutschlandsreise Lord Haldanes die privaten Vorwände später lvieder fallen gelassen werden würden, unrichtig. Ter englische Kiiegs- mimftcr habe die Absicht, wie schon öfter, seinen Frühlingsurlaub im Schwarzwald zuzubringen. teil. , M t . Mkereiverwaller Roben i» Kreis Kirchhain, eine Aeußcrungen verweisen. Wenn das am 1. September in Kraft getretene Benassungsgescst auck nicht den cntgüttigen Abschluß der staatsrechtlichen Gestaltung Elsaß-Lothringcns bedeutet, so erscheint es doch ausgeschlossen, daß die Reicks- gesetzgebung in der näckstcn Zeit Schritte unternimmt, oder daß die elsaß-lothringische Regierung tn der nächsten Zeit^bah'ir eintritt, an den Grundlagen der Verfassung, im Sinne der vorliegenden Anträge Aenderungen vorzunehmen. Tie elsaß-lothringische Regierung hält es im Interesse einer gesunden Entwicklung des öffentlichen Lebens für dringend nötig, das; de ml Lande Zeil gelassen wird, sich ruhig und friedlich m die neue Verfassung einzuleben. Weiter sprachen noch namens ihrer Parteien die Abgg. Donncvcrt (Sib.) und Zimmer (Lothringer), die den beiden Anträgen beipflichtetcn. Diese wurden schließlich adle der Reicksgcsetzgcbung. Ter Herr Reichskanzler hat in minderte Bcleuchtungsessektc, regelte die Tempi. . . o, cs loax, prachtvoll! Einen erfindungsreicheren, genialeren Regisseur hat cs nie gegeben. Natürlich konnte mein kühnes Unterlängen nicht verborgen bleiben, und man hat lange geforscht, um meine Helfershelfer vors Brett zu bekommen. Wagner selbst soll über meine jour> naliitifdjc J^inbigteü herzlich gelacht und immer wieder gerufen haben: „So ein Kerl! So cm versluchter Merl!" Und als tr ein paar Tage später aus dem Rennweg mit Liszt an mir vorbei- fuhr, da drohte er mir zu; aber es war ein gütiges und verzeihendes Trotzen. Rom, 21. Mai. Der König stellte dem Ministerpräsidenten 1 00 000 Franks für die von der türkische Regierung ausgewiesenen Italiener zur Verfügung. Rom, 21. Mai Admiral Biale meldet durch Funkspruch von Bord des Schlachtschiffes „Vitorio Emanuelo": Gestern früh erschien das Schlachtschiff „Napoli" vor der Insel Kos. Ter Kaimakam, die Gendarmerie und die türkischen Zivilbehörden ergaben sich. Die „Agenzia Stefans" meldet aus Tobruk: Der Hanpt- teil des neuen am Meer gelegenen Forts ist fertig- ge st eilt, die Artillerie ist aufgestellt. Tas Fort erhielt eine dauernde Besatzung. einstimmig angenommen. Im Verlauf der Nachmittagssipung in der Zweiten Kammer wurde ein Antrag auf Schaffung eigener Landesfarben angenommen und einem zwölfaliedrigcn Ausschuß überwiesen. Tann wurde ein Antrag der Liberalen, Demokraten, des Zentrums und der Lothringer angenommen, die Regierung wolle sich für die Begnadigung der Leute verwenden, die bis 1890 wegen flucht oder Verletzung der Wehrpflicht bestraft worden sind. Staatssekretär Zorn von Bu- Deutsche» Reich. Das preußische Abgeordnetenhaus nahm am Dienstag bei der zweiten '-Beratung des Gesetzentwurfs zur Kg. 90-98 7, . 88-92 , 7. . 70-90 , nachrichten. ingegailgen.) )r|. . ... Öanbroirt Philipp Rahm. - — Der Entdecker des Südpols, Amundsen, ist am Dienstag in Montevideo eiiigetronen. Er wurde bei seiner Landung im Namen des Präsidenten von einem Mitglied der Regierung begrüßt und von zahlreichen Beamten und der Volksmenge gefeiert. — Ter wahre Geburtsort von Eolumbus. Seit einiger Zeit bereits wird Genua der Ruhm bestritten, Christoph Eolumbus als seinen größten Lohn verehren zu dürfen. Ter spanische Eolumbus-Forscher Garcia de la Rtega, der sich seit Dielen Jahren mit dem Studium des Lebens des großen Entdeckers beschäftigt und besonders eingehende Studien über ieinen Wo iiurtsort gemacht Hai, tritt nun mit dem überraschenden Ergebnis seiner Forschungen hervor, nach dem Eolumbus sicherlich nicht in Genua geboren ist. Wie Riega in der Zeitung El Eorreo Gullegv müteilt, in er im Besitz von Tokumenten, die zweifellos beweisen, daß Eolumbus in Porto Santo, einem kleinen Tori bet_JWabriD, geboren wurde. Tiefe Behauptung des angesehenen Forschers, der irüber hohe Staatsstellungen in Span.en eingenommen hat, wird gewiß angefochten werden, aber ;eden- salls eine neue Behandlung Der Frage in Fluß bringen. * Einen Tunnel dura; den Kaukasus von 23* 2 km Länge plant die russische Regierung zwisci .u Wlapi- kawias und Tiflis. Um von Wladikawkas na chTiflis, die in der Luftlinie nur 200 km voneinander entfernt find, zu kommen, muß man heute, an Der tafpifchcn ... :c von Kaukasien herum, insgesamt eine Strecke von mehr als 1500 km fahren. Nack) Der „Umschau" würde escr Tunnel der größte der Welt sein; der Limplontunnel ist nicht ganz 20 km lang. l a ch gab die Erklärung ab, daß sich vom Standpunkt der militärischen Disziplin gegen die allgemeine Amnestie der Fahnenflüchtigen, gegen welche gerichtliche Untersuchung cm- gelcitet sei, Bedenken geltend machten. Wenn auch für die vor 1870 Geborenen mildere Gründe angeführt werden könnten. Bei den Refraktären aus dieser Zeit kämen nur noch wenige Fälle in Frage, bereit Strafe noch nicht verbüßt ober erlasjen sei und bei ben anbereit würbe jeber Fall mit weitestem Wohlwollen behanbelt. Angenommen würbe bann ber Antrag bes Lothringer Blocks auf Aufhebung ber Strafb stimm ungen für aufrührerische Zeichen unb Rufe, welches Gesetz ber Abg. Weber als „ständig die Ruhe der Bevölkerung störend" lennzeichnete. Unterstaatsselretär Mandel erklärte, baß die Regierung zum Schutz des öffentlichen Ledens nicht darauf verzichten kann. Der italienisch-türkische Krieg. Ter Friede in Sicht? Die „Deutsche Tagesztg." meldet aus Konstantinopel: Nach zuverlässigen Mitteilungen haben die Mächte der italienischen Regierung geraten, alle Truppen aus Tripolis zurückzuztehen und sich mit den bereits besetzten Küstenplätzen zu begnügen. Italien soll den Vorschlag angenommen haben. Auch die Türkei ist geneigt, auf dieser Grundlage, zu der die Idee von Frhrn. v. Marschall ausgegangen sein soll, die Friedensverhandlungen auszunehmen. Tie Ausweisung der Italiener. Konstantinopel, 21. Mai. Der „Sabah" zufolge wird der Beschluß betreffs Ausweisung aller Italiener tatsächlich damit begründet, daß die Italiener die Zivilbeamten von Rhodos entgegen dem Völkerrecht als Kriegsgefangene erklärt und nach Italien gebracht haben, und außerdem damit, daß die Besetzung von Rhodos, welche auf den Ausgang des Krieges keinen Einfluß haben werde, den Haß gegen die Italiener noch mehr aufgestachelt habe. — Tie „Jem Ga- zetta" äußert sich beifällig zu dem Ausweifungsbefchluß. unb trotzdem unaufhörlich Kontrollbeamte wie Spürhunbe herum- schnuppenen, war es mir doch vergönnt, mich der tiefen Weihe dieser wundervollen Stunden ungeftört hingeben zu können. Außer mir befanden sich im Zuschauerraum nur noch drei Personen: in der ersten Parkettreihe, von einer kleinen, grän- besctzirmtcn Lampe beschattet, sah ich zunächst das weltbekannte, scharfgezcichnete Profil von Lifzt mit Dem lang herabwallenDcn schneeweißen X?aar, neben ihm Frau Coiinia, beiDc vertieft in den vor ihnen aui'gcfck.lagenen Klavierauszug und — Richard Wagner. Wagner hatte fick, um bequemer zur Bühne gelangen zu können, auf Der rechten Parkettfeite eine Brücke bauen lassen, auf welcher der quecksilberne Mann in Den Pausen zahllose Male mit Dem bctcnDcn Schritt eines Jünglings hin- unD herlief, Anweisungen eruilenD, Fragen beantworten!) uno mit Den Seinigen ölauDctno. Ich Harle ihn oft gesehen, harte mehrere Male in Atünchen unD Banremh mit ihm gesprochen, aber niemals war es mir so ausgefallen, wie gctaDv hier. Daß seine Erscheinung seinen Riefenwerten Nicki entsprach. JBofcl verriet Der merkwürDige Kopf mit Der l-ervorfpringenDen Surn, hinter Der eine Welt erhabenster Gedanken lag, ungeheure Willenskraft und unbeugsame Energie, aber seine winzige Gestalt glich nicht der Vorstellung, die man sich wohl von dem Schöpfer dieser Götter und Heldm machte. Tas rot'Cidene Taschentuch wenn ich mich nicht irre, schnupstc er stark, das neugierig aus Der Tasche seines lurzen Jacketts hcrvorlugl.'. Die weiße Weste, Die große Krawatte, Der ungestärkte HemDkragen, die fchteckrnkonDcn Hellen Vosen: all Das hätte vielmehr aus einen kleinen deutschen Professor schließen lasten, als auf diesen himmelstürmenden, alle Hindernisse überwindenden Revolutionär, der unsterbliche Weisen gelungen! Tazu sein unverfälschtes Säck fisch, dieser unmewbioie Stngiang, den er sich bis an iem Ende nid: abgewöhnen konnte, obwohl er den größten Teil seines Lebens außer Laib feines Vaterlandes zugeb rächt hatte . . Aber all diese keinen zuerst ein bißchen enttäuschenden Äeußerlichk.ilcn vergaß man vollständig, wenn man ihn am Werke tätig sah! Wie dieser Wunoermann, mit tciipicitojei Energie iorrerna;: Leiden überwindend, mit dem genialsten Sckariblia, der unglaublichsten Wandlungsfähiglcit, mit der wundervollsten Mimik, mit unermüdlickcr Geeuld und mit wärmster Herzlichkeit alle bezauberte ! Tie Glut, Die von ihm ausging, itromtc auf alle über unD erwärmte sie alle. Nickis, aber auch nicht das winzigste entging seinem Blick, mit hundert Augen sah er, mit hundert Ehren horte er; er verbesserte K.vswmfehler, verstärkte oder cer- e. ^"tigern 93e*e, I ^uhnereiiil^I N Sluck lü-o tig., tzä.H I !f. KäfemaIle2Llück 6-6 & Hühner pc. ct, l,ou-i6(r- W niteu pc, St. 1,60-2,20 !»Ilefich pc. Pfd. 90-98 ;I liuWSO'fig, £drodi Ibfletjä) pc. Pjp, 88-92. Kartoffeln pc. luu sig, ij ! lö bU 30 Psg^ jwiebdn x ’ W, Äeplel e rf 59-00 pec Zlc. 0-* Kirschen das Pfund 58-60 V; vor Ser ersten Parsival-Ausführung. Von Felix Philippi.*) Ich war als Vertreter mehrerer Zeitungen in die Wagner stadt gereist und mit Recht dachte ick) es mir ganz außerordentlich intercfsani, Wagner bei den Proben zu sehen und zu schildern, unb verdammt verlockend dünkte es mich, diese Premiere meinen Lesern auszutischen! Sämtliche mir befreundete Künstler verdrillten fchaudernd ihr Haupt, als ich sic bat, mir den Eintritt zu verschaffen. Ta treffe ich nun eines Abends in der bekannten Angermaniischen Kneipe die Sänger Reichmann und Mikorey, beide aus München, beide mir befreundet und ivohlgcnnnt. '.Weine Silagen über den bisher ganz nutzlosen Aufenthalt rühren sie und erwecken ihre ycitcrteü schließlich in solchem Maße, daß Reick>- niann, endlich zum Verrat entschlossen, zu Mikorey lagt: „Ten müssen wir mitnehmen, koste es, was wolle!" Mikovey erklärte sich im Prinzip einverstanden, nur über die Ausführung Des Planes waren sich die Verbrecher nicht im tlarcn._Ta plötzlich entfaltet Reichmann fein ungeahntes strategisches «rahmt; überdies war er ein echtes Berliner Kind mit einer tüchtigen Portion Mutterwitz. „Also," Hub er an, „die Geschichte geht nur zu machen, wenn wir noch zwei andere Hallunken, unsere beiden Garderobiers, rinweihen. Tie müssen morgen ein paar Minuteil nach Beginn der Probe, wenn das ganze Personal, Die —oliiten, Der Chor, die Inspizienten unD Arbeiter auf Der Bulne be'ck.ättigt und, Philippi in einem großen rtostümwafchkorb, nut ein paar Grals aittermänteln schon »ugeDcdt, beim Portier vorbei Durch Die Korn Lore bis zur Eingangstür, Die in den Zuickauerraum rührt, tragen. Tort ists stichdunkel. Dann soll er sich allein weitertappen' Also an einem Samstag, dem 15. April 1882, tuns Minuten Aach fünf — ich folge Den Aufzeichnungen in mein.in 4.ag:bud) — war Der ewig historische Moment, in Dem ich genau nach Dem »genialen Reichmannscken Entwurs Durch Seylla und loharybdis 'endlich in Die Probe zum „Parsival" gelangtecö war Die Generalprobe vom ersten unD zweiten Akt in Kol tum za ick teuf Sck-ritr und Tritt böse Häscher witterte und über Di. v in ixm tiöllig ocrduiiketten Zuschauerraum nicht Bescheid wuizte, blieb "ch volle vier und eine halbe Stunde, von fünf bi» halb zehn, !)inter einer Paniere an der .Eingangsrüre unbeweglich flehen, *) Aus dem Aufsätze Felix Philippi^ über die c r ft e 'Larsival - Aufführung zu Bayrculh <1^- ln Vel- -iagen u. Klasings Monatsheften. Arolpreife i» Giexi Beißdrol 2 Stg. 62 V- 2chivarzbrol2rig.öl;. zskoMission voin NM» L*iC BülLerine^ ...... MK ^Jauein grober L lein,. ® 9KTOaqpn letntof n.uu® ttotiäb, 1 lotet- mehrm 9» Bilbutne Bright,! ICinenS8r^bim te ehDa emtt MUion tz Ä Percival". Glaube und Öe’D1f*,/5 men" samslag, den - , Penedig. ZUM Tode des Herzogs von Cumberland. Prag, 21. Mai. Ter Herzog von E u rn b e r l a n d, der die Nachrichl von dem Tode des Prinzen Georg Wilhelm iu Tresden erhallen halte, ist heute mit der Herzogin und der Prinzessin Olga hier cingetroffen. Nach ihm traf Leutnant Pnnz Ernst August von Cumberland aus München hier ein. Erzherzogin Maria Anunziata stattete den FürsUichkeiten im volel einen Kondolenzbesuch ab. Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Josef und der König von England haben Beileidstelegramme gesandt. Gmunden, 21. Mai Ter Herzog und die verzogin von Cumberland treffen morgen in Gmunden ein, wo die Beisetzung des Prinzen in der hiesigen Familiengruft erfolgt. Tie ganze »labt ist schwarz beflaggt. PrinzGeorg Wilhelm von Cumberlanb war ber älteste Sohn bes Herzogs Ernst August von Cumberland unD bannt der Enkel des letzten Königs von Hannover, 'Georgs V. Er war am 28. Oktober 1880 in Gmunden, Dem Orte, wo Die Familie Des Königs nach Dessen Thronentsetzung ihren itcinDigen Ausenthalt genommen hatte, geboren, stand also im 32. t!.bens- fahre. Er war unverheiratet und gehörte als öl‘lcrreid)i|d)cr .Hauptmann dem Infanterie-Regiment Ernst ‘jLuguft Herzog von Cumberland, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg Nr. 42 an, ohne in der Armee Dienste zu leisten. Außer ihm besitzt bei Herzog von Cumberlanb nur noch einen S o h n, den 24fahrigcn Prinzen Ernst August, ber als Leutnant im bayerischen Enicn Schweren Reiter-Regiment in München steht. Von Den Drei Töchtern bes Herzogs ist bie älteste, Prinzessin Marie Loursc, mit dem Prinzen Maxünilian von Baden, und die zweite, Prinzessin Alexandra, mit dem Großherzog von Mecklcnbm:g-Sck)werin ver mahlt, während die dritte, Prinzessin Olga, die im 28. Lebensjahre steht, noch unvermahlt ist. Ter verstorbene Prinz Georg Wilhelm ist im politifdjen Leben niemals hervorgetreten, wenn sich auch die Hoffnungen der Welfen für die spatere Zeit auf ihn besonders stützen mußten. E-^ hieß, er sei kränklich und körperlich leidend, womit allerdings nicht im Einklang steht, daß er leidenschaftlicher Anhänger des Automobil- fports war, der ihm jetzt das Leben gekostet hat. Nunmehr wnd Prinz Ernst August, dessen Eintritt in das bayerische Heer im Juni 1908 so lebhaft erörtert wurde und einen der vielfach sich wiederholenden Anlässe bot zu Der Hoffnung, daß vnülid) eine „Versöhnung" des welfischen Königshauses mit Den bestehenden Zuständen stattfinden werde, die Zukunft der Welfen verkörpern. Vieh und Frucht isch- und Brvlpreise at 1912. Neuer aus der elsah-lothringischen Kammer. Die elsaß-lothringifche Kammer hat am gestrigen Dienstag eine Art Antwort auf die bekannten Bemerkungen des Skaisers gegeben. Sie forderte nickt nur eine eigene Landesflagge, sondern will auch dem Reichstag vorschreibcn, daß eine Aufhebung oder Aenderung ber reichslänbifck>en Verfassung nur burck bie Lanbesgesetzgebung slatlsinben könne. Unter ihren Wünschen befinbet sich auch ber nach „Strafaufhebung für aufrührerische Ruse unb Zeichen". Der Staatssekretär Zorn v. Bulach war in ber Vertretung bes Regierungsstanbpunktes sehr milbe unb nachgiebig unb versicherte, bie zustänbigen Stellen bächten vorläufig nicht an Aufhebung ober Aenberung bet Verfassung. Trotzbem nahm bie Kammer bie erwähnten Anträge an Herrn v. Bethmann-Hollweg werben von ben Elsaß-Lothringern vermutlich noch manche Ueberraschungen kommen. Was wollen sie mit ber Aushebung ber Strafen für aufrührerische Ruse unb- Zeichen? Damit löirb bvch zweifellos nur ben beutsch-seinblichen Treibereien gebient, bie in ber Veran- staltung solcher Kunbgebungen bisher ja schon bas Mögliche geleistet I)aben. Dazu soll nun noch bie rotweiße Lanbesfarve kommen, für bie bie Elsaß-Lothringer früher bekanntlich schon mehrmals eingetreten sind. Ein Recht barauf besitzen sie keinesfalls. Ein fortschrittliches Blatt wie bie „Voss. Ztg." bezeichnet ben Antrag auf Selbstän- bigmachung bes Laubes als eine „Unverfrorenheit" unb schreibt zu ber Fvrberung ber eigenen Landesfarben weiter: „Kann ein „Reichsland" Bundesstaat fein? Nein! Elsaß- Lothringen ist „Reichsland", und wird es, wie der Reichskanzler von Bethmann-Hollweg in seiner Rede vom Freitag erklärt hat, vorläufig noch bleiben. Als „Reichsland" steht Elsaß-Lothringen aber feine eigene Landesflagge zu, sondern es hat die Flagge dos „Reichs" — also Deutschland — zu führen, „dessen Land" es if| Und diese Flagge .st schwarz-weiß-rot." Tas Maß der franzosenfreundlichen Anträge wurde voll gemacht durch den von der Kammer angenommenen Antrag auf Erlaß einer Amnestie für die bis zum Jahre 1890 wegen Fahnenflucht oder Verletzung der Wehrpflicht bestraften Elsaß-Lothringer. Es handelt sich hierbei uni Tausende von Wehrpflichtigen, die gleich nach 1870, weil sie sich in die Neuordnung der Verhältnisse nicht cinleben konnten, fahnenflüchtig geworden find unb feitbem zum größten Teil in Frankreich leben. Wir erhalten über bie benkwürbige Sitzung ber Kammer folgenben Bericht: Straßburg, 21. Mai. In ber Zweiten elsaß-lothringischen Kammer kam heute nach mehreren Angelegenheiten interner Natur ein Antrag Hauß fZtx.) unb Gen. nebst einem ähnlich lautenben Antrag Bö hie (Soz.) unb Gen. zur Beratung bahingehenb, es sei in dem Verfassungsgesetz vom vorigen Jahre anstelle des Passus „das Versassungsgesetz kann nur durch Reichsgesetz aufgehoben oder geändert werden" folgende Fassung zu setzen: „kann nur durch Lande s g e s e tz geändert werden". Nachdem die Abgg. Hau ß (Ztr.) und P e i r o t e s (Soz.) die Anträge ihrer Partei begründet und namentlich die Aenderung mit Nachdruck als den Wünschen des Landes und des elsaß-lothringischen Volkes bezeichnet hatten, daß ein Teil der Staatsgewalt, nämlich das Recht, diejenigen Männer zu berufen, die an der 2pitze der Landesverwaltung stehen Jollen, Dom Lande fclbft ausgeübt werden möchte und nicht durch Preußen, einem Staat, der „uns in politischen Singen so sehr wesensfremd ist", gab Staatssekretär Zorn iachu^' S« Nr. 119 Erster Black 162. Jahrgang Mittwoch, 22. Mai (912 $a |||tutc früh 2.30 1 I Es begleit [im 717 Uhr lai j 'gt die vier in hmid-cn Zuverlässi i Offiziere ein 1 Zlieger kamen i t« an, wo um 8 I £■ 6 findet heute t lediglich Prop jjiittn «"d 1 t -chotten, L-yn auck von her r'- '-rat. Dazu t f 'ZTa den Aur -AM ! ; utomobiI' ?^elsbe^, IJ- >,a fiittagaK 1 ....... Ziüdtck> x Nidda, 21. Mai. Die Folgen der vor zehn Tagen eingetretenen Frostnächste lassen sich jetzt erst übersehen. Sämtliches Obst aller Art ist erfroren und die Hoffnung aus eine reiche Obsternte ist dahin Höchstens einige ganz spät blühende Sorten Aepfel, die etwas hoch stehen, können etwas Ertrag liefern Der Schaden ist besonders groß für unsere Stadt, die große städtische Lbst- pflanzungen dkfitzt. die stets wohl gepflegt werden. Die 'öhe kann A ilunipl11 ^ifln9°e- 9. 3linl' • Kleine an. U Marburg '' L Sach» ■ "'H^onnu 'gä unb in -i' berücksichtigt werden. ** Stadttheater. Zum Gastspiel der großen japanischen Tragödin am 31. Mai dürste untenstehende Besprechung aus dem „Fränkischen Courier" in Nürnberg vom 3. Mai interessieren: 3m Fnlimen Theater hat gestern ein einmaliges Gastspiel der japanischen Tragödin Frau Hanako vom kaiserlichen Hos-1 tHeater in Tokio stattgcrunden. Frau Hanako am der Bühne zu I sehen, das gewährt auch heute noch denselben künstlerischen Genuß! wie früher. Man hat Frau Hanako bekanntlich die japanische Düse genannt, und nicht ganz mit Unrecht. Was Frau Hanako in dieser Beziehung an Verinnerlichung imb an Realismus der Darstellung in manchen Szenen leistet, das ist wirklich bewunderns- toert: ich erwähne nur das Harakiri in dem Stück „Der Selbü- mord", in dem sie uns die ganze Skala der Empfindungen einer zu unrecht des Diebstahls beschuldigten und unschuldig zur Strase des Harakiri oerurteilten Dienerin vorfichrt mit einer Kraft der Uebcrzeugurtg, daß man .bis ins Innerste gepackt und ergriffen! wird. Und wie wunderbar natürlich bringt sie in dem Drama „Otake" die luftige S^enc heraus, in der eine Dienerin eine Last über die Bühne schleppt, die für ihre Kräfte viel zu schwer ist! , ~ . c, ««an- o , c _ ;n- ^ß man auch ohne Text den Gang der Handlung versteht. Das I buüricllc eingehende Erörterung erfuhr. Publikum dankte den Gästen durch lebhaften Beifall. Heule früh hieß der Vorsitzende besonders Misrat L-ckliep- ** Man schreibt unä- Nickt inm den Gruß der Stadt Friedberg Bürgermeister Stahl und den wird der Zirkus May hrer mit seinen Bor telbungen be- des hiesigen Vorschnßvereins Tirekior S e r i b a. Hierauf er- ginnen. Die Reisedisposittonen mutzten m letzter Stunde ftaitcte Tr Harnier den Geschäftsbericht für 1911 und warf geändert werden. Bestimmt wird diese bedeutende Wandabei zugleich interessante Stteislichler aus die verstossenen fünfzig derschau Anfang Juni in Gießen mtt zwei Sonderzügen Jahre des Verbandes. Tiefer wurde während eines angemeinen eintreffen. Bereinsiages im Jahre 1862 zu Potsdam als „Oberhessischer ** t rt-irr nnairfmh Unlerverband" gegründet, dem jedoch später auch zahlreiche kur- , ~ a e en q? aU 9 ?J!7 fu I hessische Vereine beitraten. Seit 1902 steht Justizrat Tr. Har- llerzte. Ueber dieses Tchema verbreitet sich nier Kasse, an leitender Stelle im Verbände. Tem Verbände eine Broschüre, die im Verlag von Georg Sttlke, Ber- gehören gegenwärtig 23 Vorschuß- und Kreditvereine mit 19 600 lin NW. 7, herausgekommen ist. Anschließend daran wird Mitgliedern an. dien ausgenommen ist der Lauterbacher Vor- die Säuglingssürsorge in Hessen, besonders auf schußverein Fünf der Vereine sind Genossenschasten mit be- dem Lande behandelt. Im Anhang befinden sich die Reichs- schronkter Haftung, 20 Vereine sind dem Giro- und Inkasso- tagsverhandlungen von 1912 über dieses Thema abgedruckt, verkehr der Tresdener Bank angcschlo>sen, 18 haben den Scheck- ^ie Broschüre wird in erster Linie die Aerzte interessieren, verkehr eingesiihri Es wurden neu ausgenommen 1221 Mitglieder, von der Zentrale für Mutter- und Sauglingssürsorge wogegen 931 aussäneden. Ter Verband zahlt 7 Vereine mit mehr ■ <- f 91prnffpntrirhunn hprnnlnftf^hnf :uni als 1000 Mitgliedern, 7 Vereine haben mehr als 500. Ter " ^ssen, die diese Verossentttcyung veranlatzt hat, zum Gesanilkassenuinsatz in Einnahme und Ausgabe bezifferte sich aus ^5,^umal der Versuch gemacht wurde, die Mutter- und 626 323 817 Mark gegen 595 699 343 Mark in 1910. Erfreu- Eglmgsfursorge tm engsten Einvernehmen mit der arzt- licherweise ist die Höhe der gewährien Kredite von 109 328 436 liehen Standesvertretung zu organisieren. Der Erfolg hat Mark im Jahre 1910 auf 100 690 173 Mk. gesunken. Tas gezeigt, daß dieses Vorgehen richtig war. Kaum irgendwo eigene Vermögen betrug an Reservefonds 4 180999 Mk. wird die Säuglingsfürsorge so von den praktischen Aerzten gegen 3 847 982 Mk. in .1910, an Geschäftsguthaben 6 942182 unterstützt, als in Hessen. Der erste Abschnitt der Bro- Mark gegen 6913430 Mk in 1910,denen an^fremdem. Kapital schüre, ein Vortrag des Direktors der Zentrale, legt die 45164 254 Mk. gegen 43 068 868 Mk in 1910 gegenlckmtetzn. Elemente einer Landeszentrale, wie sie als zweckmäßig KMwirksam anerkannt wird, auseinander. Das Verhalt- Mark, die Verwaltungskosten 459 391 Mk. (436 884), die Verluste zu den Aerzen, wie es sein soll, wird eingehend er- 25 282 Mk., der Reingewinn 771 103 Mk. (1910: 768 690 Mk.). örtert, ebenso die Beziehung zu der Unwersttat, der arzt- Tie ausgezahlten Tividenden schwankten zwischen 10 und 4 Proz. lichen Praxis und den sonst in Betracht kommenden Fak- Im Anschluß an den Verbandsbericht gab Prof. C rüg er- toren. Ein zweiter Aufsatz schildert die Säuglingsfürsorge Eharlottenburg eine Reibe wertvoller Ergänzungen und Mit- in Hessen uno gibt zugleich einen Ausblick aus die zukünftige testungen aus dem Genossenschaftswesen und sprach dann über „Tas Tätigkeit der Zentrale, die, wie bekannt, ihre Entstehung Kreditbedürfnis des Mittelstandes, insbesondere der Hausbesitzer", der tatkräftigen Initiative des Großherzogs verdankt. Ein kverner wurden von der Versammlung^ erortett die Rcidg&et' Witter Abschnitt schildert eingehend die Säuglings- stcherungsordnnng, tue Beschlüße des Stettiner GenopentchaNs- - » { ' ' f J7L p n n h p irr ^pffpn 'Ttipfp^ mirfiHrtp tages, die mißbrä,.chl.che Anwendung der Genossenschaft, rhai}J St? hJ S«? die Bekämpfung der Borgwirtschaft und die verschiedenen Kredit- ^hewa wird in sehr eingehender Weye von der Hilsv- untcrlagen An alle Referate schlossen sich Besprechungen ait. arbeitcnn der Zentrale, Fräulein Schubert, behandett und Tie Einnahmen des Verbandes betrugen 1911 5169 Mk., die wird auch außerhalb Hessens manche Anregung geben. Den. ,nl nff,nUrf. 91 Ausgaben 1399 Mk Ter Haushaltsplan für 1912 sicht 28901 Schluß bilden die Reickstagsverhcmdlungen im Jahre 1912,1 18m ^k ^^a^^^so ^be-in rlch«- die dem deutsc^n VoN die Ueberzeugung gebracht haben Besuch lV-t meinen Deutschen Lebr7rversam^ung in 'Berlin ^uß von 1006 Mk zu erwarten ist. Zum Berbandsdirektor wurde daß auch im Reichstag die Bedeutung der Mutter- Mid verweigert worden. Daraus wandten sich die abgewiesenen Lehrer Dr Harn i>-i «anr .in lumnm wicdergrwahlt, zum «telwer. Säuglingsfürsorge für die Zukunft der Nation richtig ein- an die Schulabteilung des hessischen Ministeriums mit einem »c cr T'rektor Ruh-Kasnl. Wo dl- Verbandstagung geschätzt wird. Urlaubsgesuch. Das Ministerium hat nunmehr nicht nur die iiQttimbet, bcfiunmi ber Vorstand Ein Fcimahl citu Wu6t> a ßanbfrri« «innen nachgesuchten zwei Tage, sondern sogar drei Tage Urlaub gung ber otabt und em Abendkonzert schlossen den Friedberger! Lunoirci5 «legen. Ibewi11igt Verbandstag. ' ch. Garbenteich, 21. Mai. Bei dem an Pfingsten zh 91 ---i------ - .......— hier stattsindenden Gesangswettstreit werden 14 Ver- , ‘an™ ° •* “ V -^cr ■ÄÄttSÄI s - ..........U...Ä iX. 8S& ten&Ä»wSi 8SS hat dem Staatsrntnistcr, Minister des Großh. Hauses und! Geiß-Nidda; in Klasse 3a Sängerbund Mainflingen: Zustand ist besorgniserregend. -des Aeunern und Ättnister der Jiistiz Dr. Karl Ewald Dänaerkranz, Bieber b. Ofsenbach, und Liederkranz, Beuern ,.. Lain*' Diai. Der 18-jabmge Sohn des Wei»' und dem Minister der Finanzen Dr. Dr.-Ino. Emst I In Abteilung B, Klasse 1 b Liederfreund, Ober-Lais Händlers Engmann mid Oppenheim wollte aeitern nachmittag Braun die Erlaubnis zur Annahme und zum' Tragen Eintracht, Wieseck; Sängerkranz,'Ittdda: in Klasse 2h Eon Fahrt ?i^ Frau de? GettchtÄfeisors"^u m^pf uS des ihnen vom »omg von Preußen verliehenen Roten Ad- cordia, Bttlmuth und Germania, Watzenborn. Am ersten ^„n 16-jährige Nickte Ko p o', Tock?n euJs Ledcrfabttkaitt« ler-OrdenS 1 Klasse erteilt. hyeiertag abends ist Vorfeier mit Gefangsvorttägen zur in Offenbach, ein. Kurz vor Boden heim, wo die Eisenbatm strecke *♦ Aerztlicker Dien st. Ter Großherzoa hat den Ehrung der Gründer, am zweiten Feiertag nach Empfang Bodenheim—Alzey abzweiat, wurde das Gleise ber Balm allzu Kreisarzt des >lreisgcsundhoitsamts Ylroß-Gerau Medizinal- der wettstreitendm Vereine Klassen- und Ehrenpreisfingen rasch überfahren, wobei sich das Auto überschlug und die Jnsaft« rat Dr. Herrn, fiinbenborn zum K-reisarzt des Kreis- i" der FesthaNe. Nachmittags ist ein Festzug durih ben berausgeichlaibert wurden Tie beiden Damen kamen mit Haut- aesundheitsarntS Mainz ernannt, dem Ttrettor der Landes-geplant, woran sich ein großes Volkssest auf bem r tttennnftalt bei Alzen le. Subi». Römh-ld.dem »7ei»a^ 3«pplav,schli-b.. Mr Di.nS.a- ist oormittags ein Früh. Ä des Kreisgesunbhcttsamts Laurerbach Dr. Otto H e i n r i c n , I >^)oppenkonzert, nachmtttags ^eftzug unb Nachfeier auf bem Rockushoivital gebracht. 9' ® dem Oberarzt an ber Landesirrenanstalt bei Gießen Dr. I ^kplatz vorgesehen. Johs. Dietz, dem Kreisarzt des KreisgesunbheitscnntsI Kreis Bübingen. Diel'nrg Dr Adolf Schwan, bem Leiter bes Unter- _ rlusland. In Bern ist am Dienstag dir internationale Konferenz für die technische Einheit im Eisenbahnwesen crönnet worden. An den Verhandlungen, die 8 bis 14 Tage dauern, nehmen Vertreter von 10 Staaten teil, darunter die Teutschlands, Oesterreich-Ungarns und Franfteichs. Der L a n d e s v e r t e i d i g u n g s a u s s ch u ß der r u f s i s ch e n R e i ch s d u m a Hal in geheimer Sitzung über ben Regierungsantrag betreffend) die Bewilligung von 502 Millionen Rubel zur Durchführung des kleinen Schiffsbauprogramms beraten. Für den Regie- runqsantrag ergriff verfchiedentlich der Ministerpräsident daS Wort. Tie Beratung, die öis in die späten Nachtstunden dauerte, wurde nicht abgeschlossen. Es liegen verschiedene Anträge vor, die für unaufschiebbare Arbeiten die Anweisung einer Teilsumme fordern. Aus Veranlassung der norwegischen Luftschifsahrtsvereine hoben gegen 80 namhafte Persönlichkeiten in ganz Norwegen einen Ausrus für bic Sammlung einerLuftflotte erlassen. Tie cinfommcnbc Summe wird der Regierung zur Bersügnung gestellt. 50. Derbanöstcg öer heiiijchen Vorschub- und ttreditvereine. Angers dach, 21. -tätlicher Teil. Am 2. Psiusstseierragc: lan/;. 1 Grosser Pfingst-Ball. »sj lVW l Anfang 5 Uhr. Ende 5 Uhr früh. UUllUll II UlU Herrenkarten 50 Pfg. inkl. Tanz. Damen frei. Älirnot «FÄMttMäfQflbnl Höhenluftkurort Kurort t Hochwaldhausen/^ m 'i. hob. Hotel Bellevue V ogelsberg iSOOmjOberhess. Hotel zum Felsenmfcer MfliTreis. Prosp. d. LHafnir. W FABRIK1 Ä Seltersweg9. la. Pension, wundern. Lage, Touristen enwL Profv. frei. (»/<) „Kolosseum“ Wallthoretr. Inh.: Karl Ohm Telephon 645. bei Schlangenbad,^, über d. Meer, 1 !L Tl. Waldweg o. 2tat. tLbauiieebaus. Pracht voller Höoenvunkl. Ringsum Wald Terrassen vorm Haast. Bad. Telephon. Pensionspreis von 'Ulail 4JXJ ab. 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Paasche u. a. wiederholt im Reichstag ausgesprochen Hiervon seien die Nationalliberalen er ft zurückgetreten, als sie bei der Reichssinanzresorm erkannten, das; die verbündeten Regierungen den Weg der Rcichsvermögens- fteuer ablehnten, und auch im Plenum eine Mehrheit dafür nicht zu babdn war. Aber die Fraktion sei immer der Meinung getanen, baß eine Reichsvermögens st euer einer Reichserbschaftssteuer vor zuziehen sei: sie sei auchheutenochdieser Meinung, und hätte deshalb gewiß keine Veranlassung, sich hier den Weg für die Vermögenssteuer zuzubauen, indem sie nur die Erbschaftssteuer fordere. Deshalb fei der Tombinicrte Antrag mit der allgemeinen Besitzsteuer etn- gedrächt worden, die sowohl eine Reichsyermögeps- st e n e r , a l s c t n e R e i ch s e r b s ch a f t s st e u e r s e t n k ö n n e. Daneben lause der Antrag der Bolkspartet, weletern die nationalliberale Fraktion ebenfalls zustimmen werbe, weil sich beibe Anträge miteinander vertrügen, lieber die Verwendung bet Mittel werde wahrscheinlich eine Einigung sehr leicht zu finden sein; es Tarne nicht nur die Deckung der Wehrvorlage in Frage, sondern auch die Derabsetzungder Altersgrenze in der R. V. O , und die Versorgung der Veteranen. Derr Ledebour (Sozi bleibt trotz dieser Darlegungen Bassermanns dabei, die nationalliberale Fraktion wolle „ganz zweifellos" die Wehrvorlagen durch eine „unklare und verschleierte" Mehrbelastung des Konsums decken. Auch leat er großen Wert daraus, von dem Schatzsekretär Kühn zu erfahren, was dieser unter einer „Besitzsteuer" verstehe. , Abg Spahn (Ztr.) erfiart, der Regierung iet hier völlig freie Hand gelassen, in der Kommission sei ausdrücklich gesagt worden, das Reich könne die Einführung der Besitzsteuer auch den Einzelstaaten überlaßen. Für die Konservativen spricht Graf Westarp. Er hat die bekannten „lebhaftesten Bedenken" gegen die von der Volkspartei geforderte Erbschaftssteuer. Bei den Wehrvorlagen hätten sich die bisher zersplitterten bürgerlichen Parteien wieder Miiammcngefunben, solle der Streit von neuem anheben? Die konservative Partei habe keinen Anlaß, dem Kampfe auszuweichen, meine aber, daß die Dividendensteuer, der Ausbau der Talonsteuer und die Kotierungssteuer sehr geeignet seien, den „Besitz heran- Nachdem dann Abg. Fischbeck den freisinnigen Standpunkt erläutert, gibt Staatssekretär KühnbcdeutsameEr- flätungen ab über das, was bas> Rcichsscha tzamt unter „Besitzsteuer" Der ft eßt; Besitzsteuer sei die Steuer vom Vermögen oder vom Nachlaß in ihren venchiedeiien Nuancen und Konstruktionen". Zweifellos zähledieErb- schafts steuern zu den Besitz steuern. Indessen liebe der Antrag auf GrbfduftSfteuer $u dem ersten Antrag (Bassermann- Erzbergcr^ in einem gewissen Widerspruch, weil dieser der Regierung die Auswahl überlasse. Der Anttag auf Quotisiernng bat nickt den Beifall des Schatzsekrctärs; welcher sich schltetzlich dahin urfammeufaßt: . Mit dem Vorbehalt, baß bte Quotifterung nicht mit* beschlossen wirb, habe ich die Erklärung abzugeben: Falls der Antrag der Kommission über die allgemeine ©Miß ft euer zum Beschluß erhoben werden sollte, sind die verbündeten Regie- rungen bereit, diesem Beschluß z u z u st i m m c n , und innerhalb der vorgesehenen Frist, das ist b i s z u m 3 0. April 1913, :/; Nes kule, 22. Mai. (Priv.-Tel.) Die Lage in Albanien wird täglich ernster. Die Albanesenführer haben eine Kundgebung an die Bevölkerung erlassen, in bem jeder mit dem Tobe bedroht wird, der sich der Aufstandsbewcgung nicht anschließt. Oran, 22. Mai. öier wurde der Münchener Rechtsanwall Adolf Weinberger wegen des Besitzes verbotener Waffen und Aufreizung zur Desertion verhaftet. Er wollte seinen in der Fremdenlegion dienenden Bruder befreien und wurde mit diesem in dem Augenblick sestgenommen, als ec den Bahnhof mit einem Zug verlassen wollte. Städtische Pstichtfeuerwehr. „f 8U6r’ Eintreten her alten und ntntn Mannhaften. 9CfCibie aurbSfunfl kommenden Mannschaften haben die Armbindc obzulie.erw Gictzen, am 20. Mal WbtiWe Branddirektor: Braubach____ Maolhnoh Sommerfrische Seelbach b. Odern' f)Of (gabn). Angen. Landauienchalt u. berrl., waldreiche Umgeb. Hotel u. Pens. Klon. 2(mitein, Pens.Mt.lt.SV. inaij. 0. ü. ±>ci. W. Pfaff.£eL ilaüauäü.Löc,s e ein unb jenW," iibcn nid)t fcinben,bte PW «UV , ■ ■L m Büchet und & tatbmittag ein kostbares Geschenk, nam .ch «ne ttlchbalM-ouq« Brosche Sie war einer Mlftahrende :ank. Bon den raletn ? 'Ausschauen durck das- Fenster entt ■ r n p nrn hui. „ Luise" beim Ausschauen durck das Fenster entiatlen. Bei Köln fuhr ein Arbeiter mit einem Mn,.in bem sich «uch sein fünfjähriges Kind befanb, an einen m «g« l-idlichen Rheinscklepper heran., um dem d°" bediensteten er l«6fenen Sohne Kleider zu bnn gen. D« N a ch e nkilck dabei kr das erste Aushangeschift und zerschellte. Der -oater trtr a n f das K i n d konnte gerettet iverden. I Ter Inhaber der Ervorl und Importfirma Augusto de Rr,;7^2 rn h Augusto R. P de Brettas m Hamburg lüftete zum' Andenken an seine verstorbene Gattin 50 000 Mark St & Seilern kn aUHtue nach Murat fuhr, ui .zwei Teile und fahr ,ii ßtriehminbiflfcit beinah aut die Station Samt IjiequS>>• die Bremterbuden und brachten " rniTtonä? Sib™ner hi"$büab?U>bia sttitete zur Er- linderkrüppelbe i ni s. Märkte. fc. Frankfurt a. M. Eckweinemarktbericht vom 2L. Mai. ülufpetrieben waren 1816 Echiveine. Vollfleischige Eckiveine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 57.00 - 59.00 Ml., Ecklacktgewicht 73.00-75.00 Ml., vollsteischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 56.00-58.00 SDK., Schlachtgewicht 71-73.00 Mk.; vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 57.00—59.00. 'JRt, Schlachtgewicht 73—75.00 Mk.: vollsteischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 56.50-58.00 Mk., Schlachtgewicht 72.00—74 Alk. Geschäft gedrückt, bleibt Ueberftanb. Ter morgige Hauptviehmarkt ist aus Freitag verlegt worden. den Entwurf eines Gesetzes, welches eine Allgemeine, den verschiedenen Befttzsormen neredit werdende Beiivsteurr oondimbf, dem Reichstag vorz ulegen/ . Es svrecheii ;\ a nock die fl.bg . Frhr. v. Onamb (Jip.j, Dr. Südekum So;, und Roland-Lücke Cihan.). Man tritt sogleich in die zweite Lesung der Teduna»nondnagc eilt Bei der Adstim m u n g iverden die flu5idnivb.htüüi’e über die Hinausschiebung der Aushebung der Zuckersteuer und d»e allgemeine B e i 1 p st e u e i gegen -501 i a 1 bcm0Fraten und Polen angenommen Die Cuotiiierung wird von derselben Mehrheit gestrichen. Zn namentlicher Abstimmung wird dann der Absatz über die Eiybringunp der Erbschaits- ft e n ej d 0 r l a g e Antrag ber Volkspartets mit 1H1 gegen 16 9 Stimmen bei einer Enthaltung an geno m in etu Dafür stimmten die N a t, 0 n a 11 1 b e r a 1 e n . bie gesamte Linke und auch die Wirtschaftliche Vereinigung. Indessen soll derselbe Tag noch einen zweiten denkivürdigen Moment erleben lieber die Beratung des Etats her Zolle uiw, die Erledigung einiger Eingaben u. a in. gebt"» in einer neuen Sitzung (683 zur dritten Lesung der W e hr v 0 r 1 a g e n. Es erfolgt unter tosenden Beifallsstürmen, durch rocldx das Zischen der Sozialdemokratie erstickt wird, die En b 1 0c»flin n a bm c her Entwürfe. Rur die Revolutionspartei und mit ihr bie Elsässer, Polen und der Däne bleiben sitzen. .... WMUWWMMWMSSSSSM Bier' im Glas Man ver lange Prospekt von der Verwaltung.IS”/f. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Harbwald. Iu der Zeit vom 29 Mai bis 4. Juni d. Js. liegt auf dem Gemeindezimmer zu Borsdorf . . 1. die Rechnung und Nechnungsurrunden der Feldbereinigung Larbwald, 2. der Beschluß der Vollzugskommrssion vom 13. Wär- dieses Jahres und 3. das Verzeichnis der zum Ausschlag der ungedeckten Feld- bereinigungskosten zuzuziehenden Grundstücke, zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind innerhalb obengenannter Cffen» legungsfrist schriftlich bei Großh. Bürgermeisterer Borsdorf vor- zubringcn und zu begründen. Büdingen, den 15. Mai 1912. Ter Großh. Feldbereinigungskommissär. Dr. Goertz, Kreisamtmann. n. 'Nheinhessen. •‘•■SB**- ,n,e^%uiriebi" *11ir »jt und dann UI Ai *£*■•■*!» i -ege^i gojn titjei” "Ä Kai«! - beiden L v- vontrug- w **?. 1 •;,1(0k|btr9 n lad«.etci15 I tht dir ' >tm4; ‘ uch'ige Snf 6at b-k-hk^ | * w. I "J'mriftaVn,I poigetücfjfn 1 4 Js ff’Ä'S ®nta. LJl 5 ÄßL. * 1 k I * »»Ne S 4 fa bach. , Unlängit ipurbe mtl. vatforstbeamte in biejen ^eren sorstlich'.i Stüter von vier Wochk» M dienen soll, bic M lorbern. Ter Üchraane ^Un'ö' 3«- unter 'eselschen Mittäter Eule- l eines derartigen ^ortbti«1 öem ivohlgelungenen $et. 3.1911 hervor, die untn stattfand. An der HM soll besonderer Werl aui gelegt Werben, lleberall iecht kommen, wie theort- Unterricht ist bic 125.50 h» cm Samtztaq einen Platz zwischen dem Berqsried und dem , ralten zerfallenen Burgturm gewählt. Die Versorgung nach unserer t>öhe kann auch hier wie im benachbarten Vetzberg iur durch Pumpstation auSgefährt werden. ni. Münchholzhausen, 21. Mai. Tie Hauptprol l ter »Gesangvereine deS Solmser Landes* findet Sonntag, 9. Juni, hier statt. Dem Bunde gehören bis jetzt neun Vereine an. Amtlicher IDeuerbendiL Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen für Donnerstag, den 23. Mai 1912: Unbeständig, zeitweise Regensälle, mäßig warm, später langsam aiilheiternd. Letzte 21ncbrid>tcn. Vertagung des Reichstages. Berlin, 22. Mai. Ter Reichstag stimmte heute feiner Vertagung bis zum 26. November zu. Die Kostendeckung der Heeres- und Marineverstärkung ^Besitz- und Erbschaftssteuer) wurde in dritter Lesung angenommen. Ter russische Botschafter in Berlin t- Berlin, 22. Mai. Der russisck)e Botschafter in Berlin Graf von der Osten-Sacken ist heute nacht in Monte Carlo gestorben. AnS Persien. :/: Teheran, 22. Mai. rte diese Ausgabe mit einer in Persien bis dahin unerhörten Schneidigkeit durch . In kurzer Frist batte er die Truppen entwaffnet und die Ordnung in der Stadt hergcstellt. Fm vorigen Jahre wandte er sich erfolgreich im Nordosten gegen den von neuem ins Land eingebrochcneu Exschah,, dessen Abenteuerpläne kläglich scheiterten. Auch gegen Salar ed Dauleh, der die Zügel der Macht in Persien an sich zu reißen droht und in Hamad an schon beträchtliche Fortschritte in dieser Richtung gemacht hat, wußte man irr Teheran keinen besseren Mann auszusenden als Jefrem. Sein Tod wird daher große Verwirrung zur Folge haben. Die vcckuna für Vie Wehrvorlage. lieber bic oeftnac Reickstag ssitzung, vorn 21. M«, tbcn mir folgenden Slimmungsbenckt nackdern d» autk ’f Kilid* Sitzungsberickn teute leider ausgeblieben rst und erst m^r reckungsvorlage gehl einstimmige^lnnah voraus^ welcker so- ./kuftfahrsüriorgegefetzen traut v- i ter. erst eingegangen ist und den Unfällen gc« fckRdienst ausführen, eine Luftdiemtzulage ob tissc Entschädigungen zusickert- Hiiiücriitcib«nacbricbtcn. Hk. Marburg, 21 Mai. Mit der Leftung der Augen- linik an der hiesigen Universität anstelle des verstorbenen Geh lials Prof. Bach wurde der Privatdozent und erste Assistenzarzt »selbst, Professor Dr. meb WUH. Strauß beauftragt. — InB 0 nn ist der 0. Professor und Direktor des hotanifchen gattens und des botanischen Instituts an der dortigen Universität, cheh. Reg.-Rat Dr. Phil meb et jur. et fc. Eduard Strasburger im 69. Lebensjahre gestorben Ter ausgezeicknete Botaniker lehrte früher an der Hochschule zu Warschau, seiner Vaterstadt, und in Jena. wandern und Reisen, väder und Sommersrischen. - Schotten, 21 Mai Die Schönheiten deS VoaelSberges Verden auch von den -lutomobilfahrern immer mehr erkannt und errrtannt. Dazu tragen allerdings auch bie schönen Straßen bei, die eS den Autonwbiliahrern gestatten, bis zu den höchsten J inften deS Gebirges zu fahren. Sv machte am letzten Sonntag ter Automobilklub Gießen mit 10 Wagen eine Ausfahrt 1,1 den Vogelsberg, wobei die Teilnehmer hier im Hotel zur $oft das ' Mittagessen einnahmen. Ter lange Wagenzug erregte in unseren, -ladtcknm großes Aufsehen.__________________________ tuftjdMHLibrt. Oberrheinischer ZuverlässigkeitSflug. Freiburg, 21. Mai. Zur siebenten unb letzten Etappe ?rfil’urg Konstanz über den Schwarzwald ft arteten heute morgen rom hiesigen Flugplatz Oberleutnant Barends 4.35 Uhr, Leutnant Jahnke I 36 Uhr, Rittmeister Graf Wolsskehl 4.38 Uhr unb Dberingenieur virth 4.53 Uhr. Wie aus Konstanz gemeldet wird, und die Flieger mit folgenden Ankunftszeiten eingetroffen: Hirth m 6 08 Uhr, Barends 6.10 Uhr. Graf Wolsskehl 6.14 Uhr mb Leutnant Mahnke 6.14 Uhr 10 Sek. Leutnant Fisch be- nbiübtigt gegen 7 Uhr aufjuftejaen, um über Basel das Rhetn- Iril hinaus gegen Konstanz zu fliegen. Gegen 5.30 Uhr erschien Luftschiff „Z. 12" über Freiburg mit Gras Zeppelinin der Sonde!. Nach prächtigen Schleifen und Kreuzflügen kehrte der Aislkreuzer wieder nach Friedrichshafen zurück. Friedrickshasen, 21 Mai Das Luftschiff „Z. 3 s t beute früh 2.30 Uhr zu einer Fahrt nach Freiburg aus «ftiegen. Es begleitete sodann die Flieger nach Konstanz, wo t4 um 7.17 Uhr landete. Tie Führung hatte Graf Ze^elm. tr lud die vier in Konstanz bcfinbücten Flieger des Ober- Riedesel zu bisenbach zut dxinifdicn Zuverlassigkeitssluges, den Oberingenieur Htrth und isantes uudabwechsclunaä-W It drei Ossiziere ein, mit ihm nach t qeblanteti WflUrQt-» Tic Flieger kamen im Lnstsckftt um 7 5o Uhr in Friedrichs Hrntiio n?r brcn an Ivo um 8 Uhr eine glatte Landung erfolgte. Voraus- \L?" 8L $ ? Mick findet heute noch ein Aufstieg des „Z. 3‘‘ statt, der idiet MengelWlbe it gt-e t sorglich Propellerverfuchen und dergleichen bient, ausreichende Anzahl vm» — bete ijt die M der Zu Vcrtttifcbtes. WWt. die besttck j • «Blutiger Kampf mit Einbrechern. In der Nacht llern, werden guttun, dich» Dienstag wurden in Nauen (Tlarf) drei Einbrüche verübt, ichtvorüdergehenzulassen»^- bic Gendarmen die Einbrecher überraschten, flüchteten sie nach an die Geschäftsstelle de.- ' $,m Dorfe Bredow, vier schlossen sich den Verfolgern mehrere cuher Straße 13. M fahnarbeiler und AmlSdiener an. Als der Amtsdiener Klein- M 3n der Haupt«ff Idumeb eineu der Einbrecher fast erreicht hatte, schoß dieser au' - x sLr,kn= ihein'chmied, der sofort tot war. T.e Gendarmen gaben ebeii- spar, und Darleh unb trafen einen Flüchtling, der zusammenbrach. Ta standes der Stand bertioin n nher no(A Qtmete, gab ihm fein Gefährte, der vielleicht furcktete ckenichastsbericht für 191! rrrrnten zu werden, den Gnadenschuß. Dann die Zagd ÄS emogensftand oefteqt ° - l ,. .. niittclt M 857,90 Mark PasW. * E i n K a m p f m i t A p a ch e n. In einem verru encn )8 99 Mark verbleibt. I" Viertel Toulons war in der vergangenen Nacht auf der t 10 Proz. Der Mitglied«- * ' ' - • c sind 6, eingctreten 7 W wurden neu gewählt: mr chl, Andr. Friedr. Wahl. Straße ein Kampf zwischen Apachen ausgebrochen Iftner derselben namens Bour, der einen anderen tödlich v rieht hatte, feuerte auf die Schutzleute und Gendarmen, die ihn verfolgten, aus seinen Revolver und tötete ernen Gendarmen. Nach längerem Kampf gelang es, Bour Dtierg. _ Lt^Mstrunehmen, der von der Menge gelm'chl worden nmre, In der letzten Acht bra^ ; Tcnn ibn „icht die Polizei beschützt hatte. 1 -rJ>,"nanKleine üGgeschromf. Aus hohen Lüften erhielt eine Tarne in Mainz am Sonntag __(UpiAcnf. nämlich eine wertvolle g 0 l - Mitfahreiiden der „Viktorra Donnerstag, 23. mal 1912 aMi Biograph <$4us neuen Lieferungen PlockMr. 12. 1043731 Plockstr. 12. Jeder Film ein Schlager! 2lU$ 3227 und Gloria Jiläntei hochelegante reichgarnierte Fassons Grösste Auswahl am Platze per Jl. 85 Pfg. (Schutzmarke Schwan) ■n spart Arbeit, Zeit, Geld. 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