162. Jahrgang Zweiter Blatt r. 172 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. "z. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^bl. Redaktion:112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. die Säkularisation aller geistlichen Länder und so auch Triers aus Während der auf' dem rechten Rheinufcr gelegene Teil ,eines : Landes größtenteils an Nassau fiel, lebte der letzte Kurfürst von Trier mit einer jährlichen Rente von 30 000 aben werde, die für den lolortigctt ftricfl bereit sei in einer Weise, wie dies keine andere Flotte btsher gewesen fei Sie mache die Formalität der Kriegserklärung zu einer reinen Höflichkeit, weil mit einer Flotte von einer solchen Bereitsckxttt gleichzeitig mit der Kriegserklärung ein Scl)lag aus- geführt werden könne. Außerdem werde es in nächster Zukunft eine Flotte von Schlachtsdiüfen im Mittelmeer geben, die den Verbündeten Deutschlands gehöre. Er heiße die Darlegung der Absichten der Admiralität im Mittelmeer willkommen, betrachtet aber die Vorkehrungen als Notbehelf. Der Redner erklärte werter, daß die Vorkehrungen schlagend beweisen, daß England ein ganzes Geschwader von Schlachtschiffen zu wenig habe. i übern. Nach weiterer Aussprackfe wurde der Ergänzungs- frebit für die Erhöhung des Mannschastsbestandes um r>00 Mann mit 291 gegen 42 Stimmen angenommen. (Siegen den Kredit stimmten die Mitglieder der Arbeiterpartei und einige Radikale. London, 23. Juli. Die Presse beschäftigt sich mit hier gestrigen Rede Churchills. „Daily Chrontcle" 'WeWiebent Ehe, Geburt und Tod in Hessen. Tie statistische Bewegung für 1911 hat, wie fast überall im Reich, auch für Hessen keine günstigen Zahlen aufzuweifen. Am bemerfeiidroerteften i|t der an bauer nbe Rückgang der Geburten und der Eheschließungen. Während sich die Zahl der Eheschließungen entsprechend der amvachsenden Bevölkerung von 6983 im Jahre 1876 auf 7085 im Jahre 1886, dann auf 8780 im Jahre 1896 erhöhte und 1906 auf 10081 stieg, ist sie seitdem erheblich gesunken. Im Jahre 1909 fanden in Hessen nur 9633 Eheschließungen, 1910 nur 9)60 statt und 1911 ist die Zahl wiederum über 50, nämlich aus 9503 Die englisch« Mlenvorlage. London, 22. Juli Nachdem B a l f o u r , der Führer -7 Konservativen, seine Rede beendet hatte, sprach Minister- Xie „Siebener ZaniiliendlStter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS ,Kreisbla« für den Kreil Sietzen" zweimal wöchentlich. Die Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Mittwoch, 24. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität« - Buch- und Eteiudruckerei. R. Lange, Gießen. man fast alles beweisen. Lordgroßkanzler Hal da ne erklärte, er wolle nicht behaupten, daß die Flottenmacht, die im Mittelmeer ftatiomert werden solle, für die Entwicklungen aiisreickie, die sich zukünftig ereignen könnten und wahrscheinlich ereignen würden. Zwei große Miltelmeermächte, die zum Dreibund gehörten, seien dabet, ihre Flotten zu vermehren Sie halten Dreadnoughtsprogramme, Dte ihrer Vollendung entgegen reiften Er sei. weit davon entfernt zu behaupten, daß die bloße Tatsache, daß diese beiden ..lachte zum Dreibund gehörten, bedeute, daß England darauf rechnen müsse, daß sie sich an jedem denkbaren Angriff auf England beteiligen mürben!" Im Gegenteil, mit der einen dieser beiden Mächte stehen mir falt auf dem »ruhe der Intimität und mit der anderen unterhalten wir ehr freundschaftliche Beziehungen. Ick habe außerdem in keiner Weise >ßenntnis davon, daß der -Lretbnnb auf einer aggresiven Basis gegründet ist, und lch nehme diefcs al-* Gegenbemeis auch nicht an. Was dte andere )Nacht angeht, deren Flotte so groß wie die Flotten dieser beiden Machte zu- iammer ist und wahrscheinlich auch bleiben wird, fo «eben mit in höchst freundlichen Beziehungen mit ihr, obwohl nur m keine Allianz eingegangen sind. Soweit die Herrschaft zur See unter normalen Umständen in Betracht kommt, haben hur eine lehr ft arte Flotte an unserer Küste. Ich glaube, daß England einer der entscheidendsten Situationen hinsichtlich seiner Manne gegen» übersteht, einer Situation, wie sie entscheidender feit langer Zeit nicht vorgckommen ist. Die Regierung ist sich eins darüber, daß die Macht Englands auf seiner Seemacht beruht Wir haben in der freundlichsten Form zu der einzigen Macht, die unser Rivale ist, gesprochen, und unsere Ansicht dargelegt, daß, welche Anstrengungen sic auch immer mache, sic daraus rechnen müsse, daß wir Anstrengungen machen werden, die größer fern werden als irgend eine Anstrengung, die sie macht. Wir haben auch gesagt, daß wir dies nicht tim in der Absicht eines Angriffes, sondern weil die Macht zur See unser Leben ist. (Beifall.) Und in der Macht zur See beabsichtigen wir die Ueberlegenen zu bleiben. Tas ist die Entscheidung der Regierung und das ift der (Grundsatz, für den wir uns verpfändet haben. (Beifall.) Darauf wurde die Debatte goschlosseir Carl of geieben von dem Churchill scheu Programm England ein vollständig neues Gescliwader von acht acktickmlen brauche. Earl of Crewe führte aus, wenn auch jeder zugebe, daß die Lage ernst sei, so sei es doch midttig, ihr 10 kühl wie möglich ins Auge zu sehen und sich vor den bcunrubigenben JInidwuunyn. radikaler Parteileute zu hüten. Zu der Forderung «etbormS, ackst neue Dreadnoughts zu bauen, erklärte Crewe: —>ir imp ve- rrri.aat -n fragen: Wo macht diese ,'rorbming des absoluten Uebergcuichts Halt? Es ist sehr gut denkbar, daß eme Zeit kommt, ivo ackst Dreadnoughts im Mittelmeer uns kein Ihbcrgemimt über die Mächtegruppierung geben würden. Lie Kritiken, die wir gehört haben, geben int allgemeinen dahin, alle tauber als mogluue Feinde, keine als möglichen Freund zu betrachten. Wenn man dlc Zahlen in diesem Sinne nimmt, kann man die dcnlbar blutrünstigsten Kombinationen Herstellen. Bon der 3omlnnatlon 3tahni -eiter» reich ist gesprochen worden, als ob 11c eine -Möglichkeit wäre, gegen die Vorkehrungen getroffen werden müßten Gibt eS nickst zwei andere Länder in Europa, zu denen mir herzlichere Beziehungen gepflegt haben und noch pflegen, als diese? Und bod) muh inan, um biesen befonberen Fall zu konstruieren, an nehm en, baß Italien nnb Oesterreich gegen uns verbündet smd und ba ß »u derselben Zeit bic Gefahr eines Krieges mit Deulschlanb besteht, mahratb die übrigbleibeiibc Mittelmoergroßniackl, nämlich Frankreich, ent- meber ganz nnb gar unbeteiligt ober möglicherweise feindlich gegen uns ist. Wenn man bic Zahlen in bteicr Weife betrachtet, kann einen Schutz in bic Brust, einen anderen in die Schläfe erhalten und war an diesen beiden Wunden im Augenblick der Verletzung gestorbewa^ geben fdie Zarin — nicht den Bart? Judith Gautier, die Tochter des berühmten Kritikers der Romantiker, veröffentlicht soeben ein theatergescknchtlich interessantes Werk, eine Biographie des Tenors Mario, mit dem sie weitläufig verwandt war Aus diesem Buche greift ein Pariser Blatt eine niedliche Geschick te heraus, die für Marios Selbstbewußtfein bezeichnend ist. Er war gewohnt, als Künstler verhätschelt zu werden Er war nicht nur auf seine Stimme, sondern auch aus sein schönes Aussehen sehr stolz. Seinem Aussehen zuliebe trug er ganz bühnenwidrig, einen Christusbart. Als er einmal am russischen Hofe zu Gaste war, sollte er im Auftrage des Zaren Nitolans eine Rolle aus dem 18. Jahrhundert fpielen, bte mit Bart einfach nicht möglich war. Ter Zar ordnete natürlich an, Mario solle sich rasieren lassen, aber Mario weigerte sich. Der Zar wurde wütend, konnte aber nichts von ihm erreichen, und auch dem bringenden Zureben der Zarin gab Mario nicht nach: „Ich bin bereit," sagte er, „für Eure Majestät das Leben zu lassen, aber nicht meinen Bart!" Taraushm befahl der Zar kurzerhand: „die Rolle ohne Bart spielen ober abretim'. Auf bet Stelle packte Mario seine Koffer unb fuhr ab. ff. Riesen und Zwerge unter den Wirbeltieren. Wenn man nach dem größten unb nach den kleinsten Wittel- tieren fragt, wird man in manchen Gruppen sogleich die richtige Antwort erhalten, während der Gefragte bei anderen ganz ratlos ist Welches ist B. bas kleinste Kriechtier? Nach einer hubickxm Zusammenstellung im „American Naturalist" ist es em kleines Geko, Sphärobactylus sputator, ber nur 4a Millimeter lang wird. Eine andere Art dieser Gattung, notatus, ubertnnt diesen Zwerg unter den Reptilien nur um n Millimeter Lange. Tas größte Reptil unter den Eidechsen ist ein Saran, Baranus saltator, der 2,40 Meter an Länge erreicht. Foinle Eldechien sind übrigens erheblich größer. Steht man von den ^chlangnr ab, so ist das größte aller Reptilien wohl ber Gavtal, das Ganges- krökodil, das 9 _ meter lang wirb, aber auch von seinen fossilen Verwanbten erheblich übertroffen würbe. Tas kleinste aller Wirbeltiere findet sich in ber Klasse der Fische. Es nt em Bewohner der Binnenseen der Philippinen, dessen Länge zwischen 12 und 13 Millimeter liegt. Tie Zoologen nennen ihn Mntich- tbys luzonensis. Tas größte aller Wirbeltiere ist ein Walmck, Salänovtera sibbaldi, der 26 Meter lang wirb. Unter den Fischen ist wobl ein Haifisch, der 12 Meter lange Carcharodon rondeletil der größte. Das größte Landtier ist bekanntlich der Elesantt um>. zwar ber afrikanische, währenb der indische^ an zweiter stelle steht. Tann folgt ber Größe nach bas weiße Rhinozeros, ^te : Giraffe läßt sich der Größe nach schwer einordnen. 2x15 kleinste Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen 29. 5«11'.;Lerc>>" siir schreibt: Mr. Churchill nimmt denselben Standpunkt cui, wie in seiner Rede vvm März. Dieser Standpunkt bedeutet < keine Fcindschast aegen Deutschland, wvhl aber die offene ( Anerkennung der Tatsache, daß eine Politik der Ileberlegen , l)cu von 65 Proz. über die nädtftftärlerc europäische Flotte ' eine Verstärtung oder Schwächung unserer Flotte bedeutet in dem Verhältnis, wie Tcutschland seine Flotte vergrößert , oder verringert. Das Blatt schließt: Wir sehen keine Hoffnung auf Erleichterung von dieser Bürde, solange die internationalen Beziehungen, bleiben wie sie sind Rur von einer Verbesserung dieser Beziehungen, vor allen Gingen zu Deutschland, können wir eine wirkliche Erleichterung erwarten. „Daily News" betonen, daß Ehnrchills Rede mit seiner Rede vom Marz übereinstimme, daß aber auch jede Abweichung von seinem früheren Programm einen schweren Bruch feiner verantwortlichen Verpflichtungen bedeutet haben würde. Das Blatt fagt: Mister Churchill malt die Lage in den düstersten Farben. Wenn man seine Rede liest, fühlt man sich unwillkürlich an den denkwürdigen Tag des Jahres 1909 erinnert, wo Mac Kenna und Balfour die Panik wegen der angeblichen Beschleunigung im deutschen Schiffbau hervorriefen. Das Blatt fragt, ob es nicht die erste Ausgabe der Regierung fei, den Gegensatz zu Deutschland zu beendigen Der einzige Lichtblick in der Lage sei die Haltung der Kolonien, zumal Kanadas. Die „Times" sagt: Churchills Versprechungen vom Juli sind ebenso gut wie die vom März, aber es bleiben Ver- prechungen. Mit der Verstärkung der Mannschaften ist die „Times" zufrieden, desgleichen mit der Absicht, die Besoldung zu verbessern. Tas Blatt läßt aber die Frage offen, ob Churchills Versprechungeii auch entsprechende Vorkehrungen für den Neubau in den nächsten fünf Jahren bedeute Die Hauptwirkung von Churchills Ertlärungen kontrastierten start mit seiner Schilderung der Lage, denn er küildigt die Verlegung van vier Jnvincibles und vier anderen modernen Kreuzern aus der Nordsee in das Mittelmeer an. Vom Standpunkt der Mittelmeerpolitit aus find diese Maßnahmen anzuerkennen, ober wie könne Churchill fie mit seinem Nordprogramm, einer Konzentration m der Nordsee, in Einklang bringen ober mit seiner noch mehr beunruhigenden gestrigen Tarlegung ber Situation in per Norbsee? Auch bie „Times" glaubt an die englifchen ^ausfe unb die englischen Seeleute, aber man sei nicht gewohnt gewesen, biese Jmponberabilien in bic Rechnuna ber gegen : wärtiaen Flottensiärle einzustellen, und das Blatt glaubt nicht, baß Churchill selbst sie in Wirklichleit als em fest- stehendes unb unanscchtbares Clement der englischen Ueber- legcuheit ansehe. Tie „Times" verspricht sich das meiste von der Unterstützung ber Kolonien. — Der „Daily Telegraph" meint, daß ein neues Kapitel in ber Geschichte des britischen Reiches beginne, da Kanada entschlossen sei, das Mutterland zu unterstützen. — Die „M 0 r - ning Post" bedauert, daß Churchill nicht die Absicht nnflciünbigt habe, ein Extraaeschwader von acht Schissen unb eine entsprechende Anzahl von Kreuzern zu bauen. ^r^erHätte "er Vri gänzlich der Ansicht Balfours, baß bic jnernattoualc Gruppierung von Mächten,aus den Frieden hm ccritc Er wünsche in ber nachdrücklichsten Wme zu betonen, 1,. Gr oßb.i tu nnien ein höchst w i d e r w i l k i g c r W e 11- Bewerber im F l 011 c n wetlr ennen fei. Es ist nicht, . u- mir denken, fuhr Asauith fort, von uns provoziert. Wir find tut enormen Kosten Teilnehmer genmrbcn, nickst aus imem Willen, imbent unter dem Zwang ber Umstände. a.ie Ausgaben, so sehr ne auch bedauern, sind gerechtfcrttgt, weil es nohoaibig ist, li " 1 ii rbcü unserer Küsten, unserer Dominions unb um eres hcnbtU, sowie den Frieden ber Welt W erhalten. Ties sind Vv. !>-iden liitenben Momente unserer Politik, bie w,r stets l-.baltn, welche Partei sich im Amt befindet und welche Grup- ti -cung Der Mächte auch bestehen mag. Ich mißbillige alles, was r cid) Pani! oder Schrecken anssieht, beim ich denke nicht, daß , tlclnitc Anlaß baiür vorhanden ist, aber es ist von äußerster f iditiglcit daß wir uns darüber Har madten, was sich wahr ii, i,stich ereignen wird, und bei Zeiten für die Erfüllung imferer >' ^lutwortlichkeit sorgen. Wir müssen unsere Stellung behaupten 110 mir müssen sie in ihrer ganzen Ausdehnung behaupten. ' voll > Es bat keine Aenbenmg in unserer Politik un Mittel rv r stattgefunden, aber eS hat sich seit Jahren allmählich eine . ntbmmg vollzogen, in dem, mas man das strategische Gleich- , icht neunen konnte. Ter Schwerpunkt zur See hat sich für vom Mittelm. .r nach den hemiischen Gewässern verichoben. ! . bc beul et jedoch nickst, daß es im Mittelmeer keine briindtcit ,■!tereüen zu sichern gibt. Jeder weiß, wir können unter keinen - oingimgen das Mittelmeer als einen Sdfauplatz behandeln, in Dt in wir keine direkten eigenen Int er essen ^haben, ober als ih n solchen, für den wir die Sorge oder die Sicherung jemanb (ri.vr-j überlassen könnten. Beifall.) Das ist eine undentbarc G lnmgnähme für irgend einen britischen Staatsmann. Ich nickst von ber abjurben Voraussetzung aus, daß wir im u, inner den vereinigten Streitkräften von Oesterreichs und sten gegeiiüberzntreteii haben, aber wir müssen un Mittel- 11 i- in der Lage fein, unsere Interessen zu behaupten unb gegen (1 - Zufall - ui sichern, die man öernünftigermeife erwarten kann. ..r: 1 ei.ügeti Augenblick glaube ich, daß dies der Fall ist, aber es \ 11 steht fick) eine große Aenbermig. Ick) unb die Regierung tauft n nickst, daß mir unserer Pflicht gegenüber nm crem taube t • itidjaffcii nadifonmtcn, wenn*wir nicht bie Art ber Zufammen- j-71111g unserer Streitkräfte im Mittelmeer änbern. Premter- 11 11 ftcv Asguith wiederholte dann bie Einzelheiten der von Chur 1 .1 mitg. teilten Aenberimgen und sagte: Nach Ansicht unferer s männischen Ratgeber unb nach sorgfältiger Erwägung aller . »ifadwu für die Zeit, für welche wir pflichtgemäß sorgen müssen > im Vorausblick auf die nächsten drei Jahre wird diese streit- Irrit reichlich genügend sein, die britischen Jntcrcfien un Mittel- - ---- r‘' - Für bte nächsten Der letzte Kurfürft von Trier. (Zum 27. Juli.) Am 27. Juli sind 100 Jähre vergangen, seit der letzte Kur f.Ürst von Trier, Clemens Wenzeslans in Augsburg, fern von seinem ä[cid)e, dessen Errettung aus fran$ömd)cn_£)änbcn er nickst mehr c-lcben sollte, bie Augen zum ewigen Schlummer schloß. Er i ar ein Sohn König August III. von Sachsen unb Polen unb befaß außer dem Trierer Mur hüt noch bic Würde eines Bischofs zu ficgensburg unb Freising en unb des Kcadjutors zu Augsburg. V.iv ein echter Fürst der Aufklärung, kunstsinnig und bildungs- nirig, hat er gewirkt. Noch heute zeugt von feinem teinen ('stschmack das Koblenzer Schloß, in das er 1786 von Trier feine Residenz verlegte. Er führte in den Sckmlen bessere UMerricksts- tlädier ein, errichtete in Koblenz eine Normalsckmle für Lehrer unb it Trier bas Clementinische Seminar für Geistliche. Zn dem von ihm ins Leben gerufenen Humanitären Einrichtungen gehörte cudi die erste Witwen- unb Daifenkasfe. Freilich waren die Trierer nidjt mit allen feinen Neuerungen einverstanden. Sv cntfcffcltc bie von ihm angeführte Numc- rierung der Häuser eine kleine Revolution in der Bürger- rfxiit. Wie schwer ward es so mandiem, an die Stelle der jdiöncn elfen Bezeidinungen, wie „Stern", „Anker", „Glocke", „Löwe", Einhorn", „Walfifdi", „Lämmchen" unb anbered wilde ^und j/abme Getier, bic unpersönlichen Nummern zu setzen! a.azu Ham aber noch ein materieller Grund: man fürchtete nämltdi Einbußen an den alten Privilegien unb Gerechtsamkeiten zu er» 1 ?iben. Der Kurfürst hatte gleichzeitig eine Braud undBer - s i ch e r u it g s ka f s c eingerichtet und nun meinte man^ mit den xhimment würde auch eine Steuer verbunden werden. Die neuen Zahlen, die so nüchtern an den Häusern standen, wurden her» untergeriiien und ausgelöscht: es tarn zu argen Tätlichkeiten. Um die Sicherheit zu erhöhen, führte der Kurfürst aud) bte Straßenbeleuchtung 1791 durch, die großes Aussehen er» negte. Doch der gütige unb rcrormeifrige Fürst würbe in tra Äscher Weise durch die aud) fein Land überströmenden Wogen der ffranzöfischen Revolution fortgerisfeu. Sein Hof in Koblenz wurde jfltm Hauptfammelplatz aller Rohalisten: hier nahmen der Graf von Artois, der nachmalige König Ludwig XVIII., ber Prinz von Qdonbe und der Herzog von Bourbon ihr Quartier und machten Sie Stadt zum Brennpunkt der antirevolutionären Pläne, xarauv [Din wurden 1794 Trier und Koblenz von den Franzosen beic&t. 'z)cr geängstigte Kurfürst flüchtete nach Augsburg, und die Ver» nvaltting des Kurfürstenliims übernahm der französische Volks lliertretcr Nencu. Turd) den Frieden von Campe Formio wurde L)as Erastift mit beri ganzen linken Rheinuser an Frankreia- oi&getrcten und der Friede von Luneville bestätigte dies unb 1 prack genügend |cin, Die ürimmcn irrer gegen alle möglichen Falle zn fid)cm. ti,i Jahre ist die Streitkraft nach Ansicht unserer Ratgeber ge- 1. gend, spater werden wir mehr Informationen darüber bentzen, ,- ßhe Vcrhällnifse vorherrschen werben. Die auf dem Papier i- Kuben Programme werden nicht immer ausgeführt, ii werden ständig modifiziert. Es ist ein große J iß griff, zu weit voraus in einer so wechselnden Kun t viie im Sdnfssbau Vorkehrungen zu treffen. Niemand hat hierin n e bessere Erfahrung als wir. Das Haus muß fid) oeriidyert )alten, wenn wir im nächsten Jahr mit verbesserter Kenntnis über VI' voraussichtlichen Erfordernisse ber Sachlage unseren Etat vor tjflen, fo werden wir nicht zurückbleiben hinter irgend einer 'kirbcrung, ivelche unsere Ratgeber für erforberlid) erachten, um &>c britischen Interessen sowohl im Mittelmeer wie in jedem u,bereu Teile ber Welt in voller und angemessener Weise zu shaufen. id.J,MMckon:c oner-RegimentS 9c Ihr im Kurgacktr Eintritt 50 Pfg, in Wetter im Konze 3. $uli 1912. 8ad-S^Wsen. Pension W- iicil Verpflegung, t; Her Pension v. MU dürit, Lad. Tel. t Station Landeck. ö- [, allrenom. stbmer Renoviert, flcmm. iöcn, herrl. SpaM ),i von M 470 ad > illung___L H Will n Gartenlokal am! zenehmer Arijnttj üe Preise. GihJ Pension von lch^Berndt_bwi triidic Scctbad) b.C IiÄngen. Landauf MTeN^ Iföhcnloftkn'*' sss»S L PrivatpeniA". &l'9.erl^empW: Schunds a. Darmstadt, 23. Juli Unter dem Vorsitze des Finanzministers Dr. Braun sand gestern nachmittag eine Sitzung des Staatsministeriums statt, in der über die neue Beamtenbesoldungsvorlage beraten wurde. Im Augenblick sind bi: Meinungen noch sehr verschieden, es heißt, daß der Minister des Innern bereit fern soll, das Wohnungsgeld fallen zu lassen. Auch über die Frage, ob die Verlängerung des Provisoriums praktisch sei, wurde gesprochen. Gericht-saal. Paris, 23. Juli. Das Schwurgericht von Douai ver- urteilte zwei Zöglinge der hydrographischen Schule von D ü n kirchen, Saurct und Lamy de la (Sanel l c, die mehrere Personen aus offener Straße in räuberischer Absicht mit dem Revolver in der Hand überfallen hatten, zu Gefängnisstrafen von 5 und 2 Jahren. , „ x Edinburg,23. Juli. Der der Spionage angeklagte Deut- schc Graves wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Au» Stadt und Land. Gießen, 24. Juli 1912. gereist, und während fic im Sande auf die Badeftunde warten,! Arris Schotten. sehen sie mit Staunen die vielen Menschen am Strande buddeln _ Wetterield *>3 V,i, T*r>a hmtfa und im Wasser paddeln. Schließlich frag: Nelly: „Muttchen, k , ” T" bereits angeknndigte dürfen wir jetzt cntlich baden, oder müssen wir warten, bis die sf c It de§ e r ban d es o b erhe s; t scher Po sa u nen- Leute mit dem Ozcan fertig sind?" , . 'ch üre sand unter zahlreicher Beteiligmtg von nah und fern 23. Mai d. Js. erfolgt ist. Gin weiteres Mittel, den Auswüchsen der gewerbsmäßigen Güterzerlrümmerung zu begegnen, erblickt fcie| Regierung in der Hergabe von Darlehen »t billigemi Zinsfuß an Gemeinden zum Zwecke des Erwerbs verkäuflicher Bauerngüter. In den Fällen, wo nicht schon das Eintreten der Hessischen Landes-Hypothekenbank hinreicht, soll nunmehr die Landeskreditkasse ermächtigt werden, soweit es ityre Mittel gestatten, Darlehen an Gemeinden zu billigem Zinsfuß mit langsamer Amortisation, d. h. mit der nach dem Gesetz zulässigen geringsten Tilgung von 8/4 Proz. zu gewähren In erster Linie sollen bedürftige Gemeinden berücksichtigt werden, von einer hypothekarischen Sicherstellung der Darlehen wird den Gemeinden gegenüber in der Regel abgesehen werden können, indessen sind die Darlehen nur so lange zu gewähren, als die Gemeinde Eigentümerin der erworbenen Güter ist. Findet ein Wiederverkauf statt, so muß die Darlehenssumme entweder ganz oder int Verhältnis zum Umfang des Wiederverkaufes zurückbczahlt werden. Ueber ben Rahmen des am Sonntag t)ic; statt Grrftt/ttmcd reten die Chöre von Bad-Nauheim, BellerShetm, Bcuern, Burg-Gräfenrode, Boden» hänfen II, Friedberg, Gambach, Klein-Linden, Langen- bergheim, Lang-GönS, Södel, Stockhausen b. Lauterbach, Unter-Seibectenrod und Wallenrod, so daß mit dem hiesigen Verein gegen 200 Bläser anwesend waren. Dekan Wahl. Betenheim hielt die Festpredigt, Missionar Ka b iS» Homburg erstattete den Missionsbericht; Ansprachen wurden von Pfarrer We ber-Lang-GönS, Dekan Rüschen und dem OrtSpfarrer Scriba gehalten. Wenn auch die erste Feier unter dem Regen zu leiden hatte, so kann doch daS ganze Fest als wohl- gelungen bezeichnet tverben. An Gaben gingen ein für die Mission 118 Ml., sowie für uedauftc Schriften 50 Mk. Tie Chöre bewiesen unter Leitung deS Dirigenten, Pfr. Kalb Heun- Ober-Mockstadt, daß fleißig gearbeitet worden war. Kreis Friedberg. = Bad-Nauheim, 23. Juli Das 1. Künstlerkon- zert, das am Samstag, 27. Juli, unter Mitwirkung des lugend- lichen Hcldentenors Paul Seidl er von der Wiesbadener Dot- oper stattfindet, wird geleitet von dem eriten >lapcllmeuter Eduard Mörike von der neuen Charlottenburger Lycr. oerr Morst- ist einer der Talentiertesten unter dem Dirigentennachwusts der jüngeren Generation Er bat sich in der Musikwelt ichnell berühmt gemacht durch die tadellose Leitung der Hallenser Lper, durch das Musikfest, welches voriges Jahr in Halle unter 1 einer Leitung ftattsand, durch die Leitung mehrerer grober Konzerts in der Berliner T'bilbarmonie, sowie der Halber,tädter Wagner ,ve,t,viele 1908—1910, der Lauchstädter Festspiele — Goethetbeater 1910 usw. Die vereinigten Wagner-Vereine. Berlin-Potsdam über trugen dem jungen Meister eine ihrer großen '2(unübrungen, welche er mit vielem Glück burchfübrtc. Es wird mterenantjeinju sehen, wie sich unsere Kurkapelle unter seiner Zeitung bewahrt. verantwortlich gemacht. Mer sie sind notwendig, sie haben )id) schon in erstaunlich kurzer Zeit durchgeseht und werden immer fester wurzeln. Denn Tür die körperiick>e Tüchtigkeit kann gar nicht genug geschehen, und besonders in der Jugend! Turnen und Sport aller Art müssen und föntten uns herausheben aus verderblicher Genußsucht und uns harmlosere, gesunde Freuden lehren, echte Freude an der uns stets erfrischenden, ewig jungen Natur, und uns dadurch gerade wieder zur Einfachheit zurück- führen. Wer einmal die Menschen bei Turnen und Turnspiel und Wandern beobachtet, der ist erstaunt, wie der steifste, griesgrämige Pedant sich dabei ändert, fröhlich wird und auch Plötzlich mit Leuten verkett, die er sonst gar nicht ansah. Zugleich bietet das eine eminente geistige Erziehung zu Willensstärke, Beherrschung der Nerven und Kräfte und zur Unterordnung unter gemeinsames Tun. — Aber immer wieder sehen wir, daß noch so viele sich fern halten von solchem Tun. Das muß anders werden! Das ganze Volk soll einheitlich und einmütig die Pflege der Leibesübungen sich zur Aufgabe setzen! Das Ziel ist nicht nur das, daß unsere Jugend kräftige Körper erhält, sondern daß wir alle uns geistig frisch und froh machen und erhalten. — Das soll der Grundgedanke von Jung-Dentfchland fein. Nicht Politik will diese neue — und doch so alte! — Bewegung treiben, nicht eine neue überflüssige Vereinigung neben die schon bestehen den guten setzen, sondern nur die vorhandenen Bestrebungen zu sammenfassen, vettiefen, kräftigen und ein neues Band um uns alle schlingen. Man verkenne nicht die Bedeutung eines solchen Zusammenschlusses, bei dem alle einzelnen doch selbständig bleiben, genau wie unser Reich eine höhere Einheit über alle Staaten setzt, alle kräftigt und doch keinem die Selbständigkeit nimmt. Drum hofft auch der Verband, baß möglichst viele sich ihm anschließen, Frauen und Männer, auch mit dem kleinsten Beitrag: jeder von uns soll ein Jungdeutscher sein! Wir wollen eine große Volksbewegung draus machen. — Dabei muß ein Mißverständnis beseitigt werden: Die Jung-Deutschland-Vereinigung Es ist richtig. Lanbeskrebittassegeseyes würbe es hinausgehen, das der Gemeinde gewährte Darlehen auf den Käufer des Guttv als Hypothekenschuld übergehen zu lassen. Nach Einführung oes Post-Ueberwenungs- und ^cyea- verkehrs bei den Großh. B ezirks kass e n liegt es im Interesse der Zahlungspflichtigen, wenn ihnen gestattet wird, neben der Barzahlung auch ben Ueberwesiungsverkeyr zur Begleichung ihrer Verbindlichkeiten der Landeskredlt- kasse gegenüber zu benützen. Bei der Begleichung von Zinsen und Tilgungsbeträgen, sowie bei austerordentlichen Kapitatrückzahlungen ist nur bare Zahlung zulässig. Ter Gesetzentwurf sieht daher die Beseitigung dieser Einschränkung vor. L. r „ . Zurzeit wird bereits bei der Landeslrebitkasie von dem Ban^Ueberweisuugsverkehr Gebrauch gemacht, was trotz der entqegenstehenden Fassung des Gesetzes gerechtfertigt ist, weil seit längerer Zeit schon alle fiskalischen Man en ft eil en angewiesen sind, so zu verfahren. Eine Aenderung der Artikel 3 und 6 wird also lediglich das Gesetz mit den tatsächlichen Verhältnissen in Einklang bringen. Entsprechende Erwägungen rechtfertigen die weiter vorgesehene. Beseitigung des in Artikel 10 Abs. 2 des Landcstredittass eg es e tz es enthaltenen Hinweises auf die Art und Weise der Auszahlung gewährter Darlehen. Vermischter. * Eisenbahngefährdungen. Die Gendarmerie ras Pointoise nahm mehrere SVnaben fest, die den Schnellzu? Paris—Trepott zum Entgleisen bringen wollten, indem sie 25 große Steine auf die Schienen legten. Der Anschlag wurde vn> eitclt, ba der Lokomotivführer rechtzeitig bremsen konnte. Dir verhafteten Knaben crflärten zwar, bau sie Anarcknsten fei», doch hält die Polizei die Tat lediglich für einen Gaffenbub v' streich. — Nach einer Meldung aus Madrid hielten acht maskierst Räuber bei Torres Cabrera einen Eisenbahnzug an unt versuchten die Post zu berauben. Den Otenbarmen, die bei Zug begleiteten, gelang es jedoch, die ’Muriübnmg des Anschlag zu verhindern und drei Banditen festzunehmen. — Unweit btt Station Adj arlar bei Uesküb wurde ein Bombenattentat gegtt einen von Zibestche nach Uesküb verkehrenden Lastzug verübt Größerer Materialschaden sowie Menschenleben sind nicht zu bo klagen Man vermutet, daß das Attentat gegen einen Persons zug geplant war. * Aus Ang st ins Wasser. Aus der Spandauer Hasck überlieh ein junges Mädchen, das mit drei Kindern in einem SM Jung-Dcntschland. ---------- „ Häufig hört man, daß wir zu viel für unsere Kinder tun, ---- --------- ---- —L - 1 das; es bester für sie sei, sie auswachsen zu laßen, wie sie wollten: UtiA I wir machten sie anspruchsvoll, nähmen ihnen die Harmlosigkeit. sie singen an, uns zu beherrschen und, sich als die Hauprperwnen Abänderung de8 Landeskreditkaste-Gesehes. I zu fühlen. Etwas Wahres ist an dieser Klage, und man könnte Der Zweiten Kammer ist ein Gesetzentwurf der Re- sie am Ende auch gegen die Jung-Deutschland Bewegung richten. ÄS;Ä Ä daß ~ Ä‘ÄnmÄ Zuwachses des gewerbsmäßigen Handels mit lanblictjcn niüfien nur unsere Kräfte und unseren Geist dem kompli Grundstücken in einzelnen Teilen des Großherzogtums Werteren Leben so an passen, daß wir es leicht beherrschen, und geboten ist, aus allgemeinem volkswirtschaftlichem Interesse daß es uns einfach und natürlich wird. Wir mülfen bie große nnc aus Interesse des Staates und der Gemeinden an der Fülle der Erfahrungen und der technischen und wstsenschaft- Erhaltuna eines kräftigen mittleren Bauernstandes dem lichen Forschungen oerroerten und allmählich Praftnd) um gemeinschadlichen Treiben der Gnterhändler, bie den Ankauf gestalten. So .muß, auch untere ganze Jugenderziehung kom- und die Zertrümmerung von ^brngüterngewerbsmaß^g ^tcnr((^ Echte Mich/ n'Tswht alles noch unvollkommen ans, betreiben, mit bin gesitzlich «ivlasitgen ck>cltti.ln entgegen- ^timählich werden unsere Einrichtungen und Tätigkeiten uns ver- zutrrien. Um ben aus bem Geschäftsbetrieb b-erarnger traut unb natürlich. Unb dann soll und kann bie Jugend bas, Händler sich ergebenden Mißständen zu begegnen, sind be= )ÖG§ toir ihr bieten, harmlos nehmen; sie darf es gar nicht reits auf Grund des § 38 der Gewerbeordnung durch die als etwas besonderes empfinden, daß wir uns um sie Mühe Bekanntmachung vom 27. Juni 1908 Kontrollvor- geben, daß sie ein besonders wichtiges Objekt unserer Tätigkeit schriften für diese Geschäftsbetriebe erlassen worden, ist. Das gilt auch für die Juiig-Deutschland-Bestrebungen. ^ie sjr-itf (Urunb der seither Gemachten Erfahrungen hat sich aber I werden so oft mißverstanden, als unnötige 1cucrun.i bezeichnet, hin (^nÄm,inn9 hkire®o^*riiten für nottnenbia »uch im g°»»cn für bie ober enc einfeittgteü emseiner bereits die Ergänzung Die;er -Lsoriairijicn jur uoni tnuig । npmn.M orher fic sind i-ntrnrnma. ne baßen nd> erwiesen, die neuerdings durch die Bekanntmachung vom (Säugetiere ist eine Spitzmaus auf Madagaskar, die 75 Millimeter lang wird. Unter den Vögeln ist ein Kolibri auf Kuba, Ealypte helcnac, mit 57 Millimeter Länge der kleinste, während natürlich der größte der Strauß ist. Unter den Lurchen ist ein amerikanischer Laubfrosch, Hy la Pickeringi mit 20 bis 28 Millimeter Lange der kleinste, während i>er japanische Riefensalamander mit 1,50 Meter der größte ist. Unter den Fiscl-en ist der größte bereits genannt worden. Ter größte Süßwassersisch ist ein Ara- . .. paiina gigas, ein Bewohner der großen Flüsse Südamerikas, der wird so oft mit der Jugendwehr verwechselt. 4,50 Meter lang wird. I daß beide aus demselben Gedanken ziemlich zu gleicher Zeit * Vom lustigen Onkel Sam. Ein Trost. „Die geboren sind, daß beide bernselben Ziele zustteben und daher junge Durchschniltsamerikanerin," so erflärt melancholisch der Uni-1 innig zufammengehoren. Aber die Jugendwehr steht der Ver versttätsproicssor, „verfügt nur über eine sehr bescheidene, ja I ctmgimg gegenüber rou? jeber Turn und Sportverein: sie ist ich möchte sagen über eine ärmliche Bildung." „Sie meinen I nur ein Glied in der ganzen Bewegung mit einem bestimmten wirllich?" „Ja, aber ein Trost dabei doch: der junge Durch- ^>uiclzweck, der ganz wesentlich auf militärischem Gebiete hegt, fdititttomcr&ner wirb baä nie merken." - Die Rache beS »nde Besircb>mae>r verch^en unere U ernuvm.!!. aber be.be Efe rabc Präsident, aber auf der Jagd nach der Nomination wird! JJl 1111 a r^u g e. Ta8 Regmient 116 fahrt am es jedenfalls feinen Mann stellen. Es mad>t fckwn jetzt einen 125. Juli in zwei Sonderzügen nach Ohrdruf. DaS 1. und Höllenlärm, versetzt das, ganze HauS in Aufregung, bedient sich I 2. Bataillon fahren 5f9, daS 3. Bataillon fahrt 1032 oorAi, einer unbeschreiblichen Sprache unb kann eine Woche lang obne I l: .r Sästaf an5Tommen." — Nach dem Konvent Was rnußl - r., •, » i-t einem Delegierten nach dem Konvent am höchsten empören? „Denn $,e Festleitung beS JugendsesteS teilt unS er nach der langen Tagung glücklich wieder nach Hause kommt zur Ergänzung unserer Lokalnottz in der Samstagnummer und die Nackcharn dann glauben, er sei in der Soinmersrisck»e ge mit, daß die Aufstellung deS FestzugeS in der Moltke. wejen" - L°S 8»MVI°M ..Reulr» abenbs nabm ei^^Tich unb Os«.Anlage erialaen wirb, unb baß ber auf eine Automobilfahrt mit ? ,Ja, warum ? „Glaubst Du I . n .. denn, daß er Dich liebt?" „Gairz sicher. Jedesmal, tvenn ittstzug seinen Weg durch die Moltkestratze und Kat,er-Allee ich das Wort an ihn richtete, versuchte das Auto einen Baum I nach dem Festplatz nimmt. Man ist von der bisherigen hinauszuNettern ober über einen Graben zu springen." — Der Ucbung, den Zug von der Bürgermeisterei auS abgehen zu a,orIsä>rUi. Tic junge Frau dai chrcm Verra Gemahl »um , abqrganqtn unb ha, bei, Weg burch bie MoUkesirabe Tanze den Arm gereicht, man hat wacker getanzt, und als er lerne * J? .■- n ‘ i,. u Frau Gemahlin oann an ihren Platz zurückiührt, sagt sie lobend gewählt cmerfcit-.', um dadurch eine Kreuzung imi) etorimg und anerkennend: .Jack, Du haft Tich doch inzwisck»en prächtig deS ociiiiigcS durch die Straßenbahn zu vermeiden, anderer- berausgemacht und kannst auch viel bester tanken. Weißt Du feile aber auch deshalb, um den Angehörigen der Kinder, die begleiten. er,..»glichen, burch Benutzung nicht zu bezahlen." — Kindermund Die kleine Nelly unb ^rc ^"atzenbabi, den jjeitpla^ noch bei Emtresien deS ^est- bie kleine Gladvs find zum erstenmal mit der Mutter ins Seebad I ZttgeS zu erreichen. Lnftschiffahrt. Berlin, 23. Juli. Auf dem Militärflugplatz in Döberitz stürzte gestern früh ein Unteroffizier mit einem Albatros-Mstsi tär-Doppeldecker ab und zog sich einen Oberschenkelbruch unb mehrere schwere innere Verletzungen zu. Friedrichshafen, 23. Juli Das Luftschttf „Z. III" ist gestern, nachdem es noch eine Fahri zur Erprobung der Geschwindigkeit gemacht hatte, vom preußischen Kriegsministerium abgeuommen worden. Die Geschwindigkeit wurde mit 2b.., beinahe 22 Sekundenmeter festgestellt. „A. NI" ist somit das schnellste Luftschiff. T-as Pasfagierlustfckiiff ,^>anfa'*, das anfangs nächster Woche seinen ersten Aufstieg unternehmen wird, dürfte, obgleich es um acht Mete« länger ist und mit zwei Kabinen versehen sein wird, dem „Z. III" an Geschwindigkeit nicht nachstehe n. da die Maybaclz-Motoren inzwischen in ihrer Kraftleistung noch verstärkt worden sind. New I}orfs Retter vor der Polizei. Für die Schattenseiten des New Yorker Polizeiwesens kann es wohl keinen eindringlicheren Beweis geben, als die für europäische Begriffe mehr seltsame Tatsache, daß eine Reche der angesehensten Bürger der Stadt sich zusammentun müssen, um avs ihrer Tasche das Geld für einen unabhängigen Detektiv aufw bringen, der den Praktiken der New Porsiw Polizei ein wem» auf die Finger sehen und den Mördern des ^piesiaalbentzers Rosentlml auf die Spur kommen soll. William I. Burns, der berühmteste Detektiv der Vereinigten Staaten, nt in der Mrunp nalroelt weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus berühmt geworden: im Matin erzählt der frühere Chef der Pariser Geheimpolizei, M. Calchos, einige interessante Einzelheiten von der Laufbahn dieses merkwürdigen Mannes, der von ben Fach, genossen als eine ganz ungewöhnliche und geniale Begabung betrachtet wird. c ,, ... Vor fünf Jahren hat Burns sich aus dem^amerikaniichen Staatsdienst zurückgezogen. Er war zuletzt in --ran Francisco Leiter der sogenannten „graft proseeution", deren Aufgabe es ist, Amtsmißbräuche aufzudecken. Bei der Korruption, die sich vielfach im politischen Leben unb in den öem einbm r toa l tun gen Amerikas geltend macht, gehört dies Amt zu einem der wichtigste« und gefährlichsten: Bums bat dabei auch mit einer bisher unj möglichen Rücksichtslosigkeit zahllose Mischräuche aufgedeckt und eine stattliche Reihe von sehr reichen und einflußreichen Mannern dem Richter und der Strafe zugeführi. Das Glaiizstück unb bet Mschluß seiner segensreichen Tätigkeit in San Francisco war im Jahre 1907 die Aufdeckung der beispielloseii Durchstechereien unb Betrügereien beim Magistrat von San Franzisko. Ter Skand.il mad)te ungeheures Aufsehen. Auf Grund eines mit großem Scharfsinn zusammengetragenen Materials erbrachte Bruns baz malS den Nachweis, daß ber Bürgermeister Eugen Schmitz unb eine ganze Reihe von Stadträten im Solde von vier großen In- diistriegesellfck)asten ftanben. Der Fall nahm immer größere Au- dehnungen an, nicht weniger als 80 führende Persönlichkeiten ber Kommunalverwaltung wurden durch den Detektiv ber Korruption überführt, und der Bürgermeister von San Francisco wurde fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Viele Jahre lang gehörte William I. Burns auch dem „Geheimdienst" von Washington an. Dieses Institut ist eine ganz amerikanische Einrichttmg, die in Europa ohne Parallele ist, ber® Bestehen aber durch die Korruption der Beamtenschaft unentbehrlich ist. Der Geheimdienst besteht aus ber Elite ber amerikanischen Detektivs uno übenvacht in ber Stille alle Staatsverwaltungen ber Union, vor allem aber bas Zollwesen, bei dem Unter- schleife und Durchstecherei jahrzehntelang an der Tagesordnung waren. Der Rücktritt Burns' hinterließ eine Lücke, di nicht ausgefüllt werben konnte: man hat baher auch schon mehrsiO ben verabschiedeten Detektiv m besonders ividjtigen Fällen miete hervorholen müssen. Als im Oktober 1910 in Los Angeles dic- Haus der dortigen „Times" mit Dynamit in die Luft gesprengt wurde, bewilligte ber Magistrat von Los Angeles 140 000 TU. unb der Staat Kalifornien 10 000 Mk, damit man William 3 Bums zur Aufklärung des Verbrechens engagieren könne ?hio hier erfüllte ber berühmte Detektiv die auf ihn gefetzten Erwartungen unb das Ende war der berüchtigte Macnamara Skanbtl. der mit einem vollen Geständnis ber Schuldigen abschloß. zurückgeganqen. Die Zähl der Ehescheidung en 'st gegen fortgesetzt int Steigen begriffen. Um oie. Mttte der 60er Jahre waren nur 25 Ehescheidungen jährlich zu.verzeichnen. Tie Zahl stieg 1871 auf 31, 1876—1880 aus 40, 1886—1890 auf 70, 1896—1900 auf 83, und ging dann nach der Statistik für 1900—1910 weiter in die Höhe. Sie stieg 1909 auf 206 und erreichte 1911 die Zahl 221, so daß sich außer dem seit 1906 eingetretenen Rückgang der Eheschlietz- ungen um 578 noch zirka 100 Ehescheidungen mehr ergeben. Nicht ganz so ungünstig ist die Statistik über die Geburten in Hessen. Tie Zahl der Geburten ssieg von 31,175 bis 1870 auf 31,658 in den Jahren 1881, aus 33,4/9 jährlich von 1891 -95, und auf 38,820 in den Jahren 1901 bis 1905; im Jahre 1909 ging sie dagegen auf 3/,463, 1910 auf 35,778 und 1911 auf 34,225 Geburten zurück. Erfreulich erweise bewegt sich die Zahl der unehelich Geborenen in absteigender Linie. Sie betrug bis 1900 rund 2800, in den Jahren 1901—1905 nur 2639, stieg 1909 auf 2753 und fiel dann 1910 auf 2601 und 1911 auf 2584. Bezüglich der Eheschließungen im Jahre 1911 steht Mainz mit 892 obenan, die sonstigen Orte des Preises 335, Tarmstadt hatte 638, die sonstigen Orte 409, Lfsenbach-Stadt wies 679, die sonstigen £rtc 708, Worms 437, die sonstigen Crte 274, Gießen 212, die sonstigen Orte 506 Eheschließungen auf. Dabei hatten die Städte Mainz 388, Darmstadt 187, Offenbach 233, Worms 111 und Gießen 344 uneheliche Geburten. (Diese Zahl ist nur so hoch durch die zahlreichen Geburten in der Klinik.) Tie Zahl der Todesfälle ist ebenfalls in der Abnahme begriffen. Im Zeitraum 1901—1905 stellte sich die Turch schnittszahl der Gestorbenen im Jahre auf 20,703 Personen: diese Zahl fiel 1909 auf 19,204, 1910 auf 17,996 und betrug 1911 18,575 Personen. Auch die Zahl der gestorbenen Säuglinge ist dank der verstärkten Fürsorge in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Während sie 1909 sich im 11 Lande auf 4722 stellte, waren 1910 nur 3913 gestorbene Säuglinge zu verzeichnen und 1911 betrug ihre Zahl 4273.1 In Mainz starben 1911 mit Mombach und Kastel 338, in Darmstadt 216, in Offenbach mit Bürgel 353, in Worms mit Vororten 189 und in Gießen 103 Säuglinge. hvM/r ffhaben und Molf 73aer Marktplatz Schuhhaus Schokolade Die neue 5tohWERCK) GOLD 5 GOLD niadiftcn Biß zur feinste»lljalousien und Rolläden Scr Station Sichen. 1.— 1.20 1.40 1.40 GetränK Trinken Sie kommen: Kornfranck“! Zur Erhöhung meines Umsatzes in Ansichtskarten liefere ich ein prachtvolle* Album mit 300 ver*chiedenen An*icht*karten gratis oder zahle,falls dafür keine Verwendung, Dreissig Mark in bar einem jeden, welcher die nachfolgende Aufgabe richtig löst und mindestens 20 Karten durch Voreinsendung von Mk.1.05 oder per Nachnahme von Mk. 1.40 von mir bezieht. Agvlak in Mr mem Wtrw.®' ckttschenkelbruch n 1 Lustsckiis „3. nr Erprobung bei (•- n Kriegsministerir- mtrbc mit 21%, t> UI" ist somit 2 i ,^>ansa^, das er 1 1 unternehmen mir und mit zwei Wir windigkeit nick! nc> in ihrer Arastlrißn Der neue Weg, auf sparsame Weise zu einem guten Kaffee ..jährigen -naben daS Ruder Plötzlich egeler See in die davel ein. Ter § Kleine Finanzchronik. Aus Antwerpen wtrd berichtet, bati dort die deutschen Diamanten eine neue Preisstcige rung von 3 Prozent pro Maral aufweisen. Dies hängt mit bem Inkrafttreten des neuen DiamantenvcrtragS zusammen, wt fie ringem Warenvorrat blieb die Nachsragc rege. — Die Oester - reichischc Bobcnkrcduanstalt bat die Bewilligung zur Errichtung der Oesterreichisd'en ^ladtSinbuftric A.-G. in Wien erhalten. - Tic Sektkellerei Franksurt a. M. vorm. Gebt. Feist u. -Lohne wird, wie in der heutigen Aussichtsratssitzung beschloiieti würbe, wieder 7 Prozent Tivibende vorsckstagen xo» Aktienkapital wird auf 1300000 Mark erhöht. — Die Reiniger, gebeert u. Lchall Akt -Oes. Berlin, welche die Herstellung lechniicher Artikel tut medizinische Zwecke, insbesondere die Verstellung von Apparaten zur Erzeugung von Röntgenstrahlen betreibt, wird für das demnächst ablauseiidc Gesärästsjahr mindestens 12 Prozent Dividende, wie in den vier Vorjahren, zur Verteilung bringen.____________ v.L. 0.S0 Rosshaar - Ersatz - Nlat ratze ist die durch sinnreiche o Tkil“ innere Anordnung, Steilige 4^0684. selbst bergesteUten M7SI frucht Branntwein Rordbänicr Branntw. 1 ,st in Milch, Kakao.Suppen oder Gemüsen die bestgeeignete, leicht verdauliche u. nahrhafte Krankenkost. Handel. - Konkurse in Hessen, lieber daS Vermögen der stlisabetl) e, geb. Naumann, Ehesrau deS Karl Veinrid) '- chcrer in Bellmuth, würbe am 12. Juli das Konkurs- erfahren eröffnet. Kaufmann W e ck e s s e r in Ortenbcrg wurde um Konkursverwalter ernannt. KonkurSsorderungen sind biS zum io -luli bet bem Amtsgericht Ortenberg anzumelden. — Hebet den ■farbloB des am 23.Okt. 1911 verstorbenen KansmcnmS Wilhelm örttneiber 1. in Butzbach wurde am 17. Juli daS Konkurs- erfahren eröffnet. Rechner G r ü n i n g e r in Buhbach wurde j;um Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen find bis zum ü b i §, c. -'btn do,*' «nt ■ ttirtchlikör Jamaika Rum-Verfchu.2. - im Ausschank und in Flaschen »■Äh f* n wo Lag V“* ?• Der Ml, {onni- ,.T Holz-, Korb- u. L für afk Zwcckc b„ »ur Mm en Äßbodenöh Stehleitern u'w. ** IlkerAllee 11. lel.m Heinr. Hess, Franklnrier Sir, lia Tovvct Kümmel Kränter Magenbitter Pseffermünz-tfikör (Getreide Kümmel Müllcr'sche vadeanstalt. Dakker wärme der Labn am 24. Juli: 17 * R. v°n Touai r- schule von Tü- velle die * -.r Abslckt mit tr Nfangnisstrasen - ge aitgeflagtc T e U Mgms öenirteilt. erklunve, bei Mcbrabnabme wesentliche Breisreduktioii. Zugleich cmieble ich Dr.Mel lmghons Viförefienten in Fläschchen ä 75 Psg. Georg Wallenfei»» nur Marktvlay 21 Tel. 46 gegenüber b. Engelcwothcke. 5. Ang. bei deut Amtsgericht Bichbach anzumelden. — lieber den NachlaßdeSJrtedrich Becker in Bingen wurde om 11 Juli bas Konkursverfahren eröffnet. NotariatSgehilfe E e h r e r in Bmgen wurde zum Konkursverwalter ernannt. KonkurSfordernngen sind bis zum 7. August bei dein Amtsgericht Bingeii anzumelben. — Hebet den Nachlaß de» am 2. Ium in Münzen berg uer- torbencn Tlaurenueiftcri Johannes Karl tvurbe am 17. Juli dos Konkursverfahren eröffnet. OrtSgerichtSvorstedet Weil in Dtünzenderg wnrbe zum KonkurSvetivallet ernannt. Konkurs- forbcnuigcn sind bis zutn 8. August bei dem Amtsgericht Butz- bnd) anzumelben. — lieber das vermögen der Katharine Karl, ged. Brücke!, Witwe des Maurermeisters Johannes Karl in Münzenberg wurde am 17. Juli daS KonkurSveriahren eröffnet. OrtSgericht'Vorsteher Weil in Münzenberg wurde zum Konkurs- vermalter ernannt. KonkurSfordernugen sind biS zum 8. August bei dem Amtsgericht Butzbach anzumelden. § Rückgang der Zprozentigen deutschen Anleihen. Der Kurs der 3prozentiaen Deutschen Reidisanletbe ist am Montag an der Berliner Börte bis 79» 4 gesunken. Astern qt die Notiz auch an der .Frankfurter Börse von 80 Prozent bis zu diesem Kurs gesunken. Die 3prozentigen Prcustischen Won sols, die am Adontag noch 80 Pro^nt notierten, und an der gestrigen frankfurter Börse glcid) um >, Prozent gewichen. 4.re Jnterventionslätigkeil der Sechandlunq wirb alS unyiretaxnb bezeichnet Bon Stützuugskäuscn der Großbanken war weder in Berlin noch ui Frankfurt etwas die deutschen Anleihen nod) relativ fest. Tie französische Rente und die Englischen Konsols gehen ebcmalls idion seit einiger Zeit zurück und zeigen Kurse, die selbst in Mtiegsvucn nicht beobachtet wurden. So hat die französische Rente dieser Lage mit 92,07 einen vorher iwd) nie gesehenen Lieistand erreicht. Gestern hat sich die Französische Rente bis 92,20 geheuert, die Englischen Konsols hatten dieser Tage nut 71 Prozent anen Kursstand eingenommen, der seit 1826 nicht mehr zu verzeickmeii war. Gkftcrn gab es eine leichte Besserung bis 74' . Prozent. cuSgesahren war, einem zehnjäh km ein Tampier vorn Dcgele. —.....— —— , . inber bemächtigte sich eine große Erregung, weil sich der Dampfer keine zehn Meter mehr von ihnen entfernt besang Ob- wdl der SchissSsührer sofort 'toppte, kam er doch dicht an das Zoot heran und oirieS begann zu schaukeln. Tie achtiahrtge Tochter des Berliner vandwerkers Feuke sprang vor Angst Ns Wasser und ertrank. . 1t . - . ,. ♦ Wie E laretie die K r t e g s m e d a i l l e erhielt. ;ule5 Elaretie, der Leiter der Eomisdie Francaste, hat IM Kriege >70 mit ‘ il'o l Im'ptud) aus seine Medaille: aber er hatte bisher sern Recht noch richt geltend an-acht. Al» sein alter Warfengefährte Paul x*. ve, der P ; Patriotenliga davon horte, begaa er wd), wie die Blätter erzählen, soiort zu bem fttiegdmiTuitcr und amt zu bem Maior tzeudöS, seinem persönlichen ureund, dem iu Verteilung bet Medaillen und Auszeichnungen übertragen ist. Kann das grüne Band nicht ohne -cknnberet und ^»kumente imnn Soldaten non 1*70, dessen xienfte tür bad «aterland anjroeiieiihiu ieiiit ragen werden? fragte er. ...Gewi« , Mutete 6.C ■Int,von. „3ii oa» munMufte dawim« wcier ehren Trrtn '.Wanner auireidKirb?" «aior &euM« bnaik wieder. vn nicht Jule, tilaretie. her Ttrellor der 6om6b«. SrencoiK, ■,t, im Slri.-.re ln7O «14 tapferer Mann gegeigt >." -Lieder knntc •ntew S'cubh-a die Frage bejahen. „Da» war alle», we» ich uijfen wolltr. ' sagte Törauti de Sie werden mein deugnta nicht turüdroeiten; 3hr eigene» haben Sie mit soeben gegeben. Ilio io forbere ich inr Jntr» Slaretic die Medaille, die er in ■ hren onhintt bat." Maior fcnibe« lächelte und stimmte ,u. Mn. MVittmoffi t richien nun Döroul^de mit einem «freund in der •Dm.'"bif-^catic und fragte nach dem Direktor. Man bedeutete men. daß Elaretie beschä.tigl wäre, md> lic richteten sich aus .'ne längere Wartezeit ein, als dmer plötzlich vor ihnen erschien, ■adibcm V die Namen der Wartenden gehört hatte. T^roulöde letzte ihm den Zweck seines Besuck>es auseinander und übergab im die Medaille, deren Verleihung er bewirkt hatte: Elaretie »annte seine Rührung kaum verbergen, und dm beiden alten Wassengesährten tauschten in dem Korridor der Comödie-sZraneaifc rinc herzliche llmauming. ' Polizei. irker $olyeiipe- is geben, als die • , daß eine Reihe ntun müllen, um f igen Detektiv am x HvVtzci eini Des SMsaalbeü^ .ItiamL fturni taten, ist in dn Stt MW hinaus ■ ihere Ches der Ar- ante Einzelheiten r:r s, der von den itc: nd geniale Begadurt t§ dem «mtrifflni1'-1 in San iftanci .■ deren Ausgabe c-1», -ruption, die M Ncmeindevcrmltn^ ti einem der wick-'S ^ mit einer bisher »ränchc au'gedcck ^ inslußreicken Mamiei :ai Olaniltui■’ k-,s«s ftSS ? „Hte W =1 >e von vier grok- Zkrs is ^,,^Wtsvem-l Stille.alle J« lltI ; eine mi< c daher au* -SgS?» ensL Äebtcn ZL mit Brat, veralebtet radikal RidemachnGoldgelstp^t' geaebaut Nr. 7519(5. Geruch- u. farblos. Reinigt ± Kopfhaut v. Schuppen, befOrd. d. Haarwuchs, vertrat. Zuzug v. Para- ilten-WichUg für Schulkinder. Tausende v. Anerkennungen. FL a M 1.— u. 04* in den Drogerien und Apotheken. 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