Mittwoch, 23. Oktober M2 162. Zahrgang Erstes Blatt Gießener Anzeiger Karl Zchurz über seine Begegnungen mit Bismarck. Die Uriegsereigniste spielen sich noch immer im Verborgenen ab. Was bisher über Gefechte, Eroberungen, Gefangennahmen usw. berichtet wurde, ist zur Beurlri ung der Kriegslage fast wertlos. Entscheidungen sind noch gar feine gefallen Es ist bezeichnend, daß heute amtlidje Meldungen aus Belgrad und Eetinje vorliegen, in denen es heißt, daß die serbischen und die montenegriniscl>en Verluste „naturgemäß sehr ftarf" seien. Auf >der anderen Seite gibt die ninttidje türkische Kriegsbcrich erstattung zu, daß die türrifdien Truppenabteilungon bisher vorwiegend die Taltik des 3U* rückwcid;ens anwenden. Wenn schon von einer Sd)lacht bei Kirk Kilissc gemeldet wurde, so ist dies mindestens verfrüht. Richtig ist dagegen, daß türkische Kriegsschiffe bulgarische Küstenstädte beschossen und daß die griechische Flotte im Begriffe ist, türkische Inseln zu besetzen. Türkische Meldungen. Die türkischen Blätter melden folgende Kriegsnachrichten, deren amtliche Bestätigung ausstehl: In dem Nr. 250 Der Otehener Snjefget erschein« täglich, ander BonntaflS. - Beilagen: viermal wöchentlich kiletzener.^amlltendläNtr, jroeimal ivöchentl.tlreü- tlattfürdenlirtirSiehen iTienetng unb ^reimq); lueinm! monoil tand- wirtschaftlich« Lrttsratztn ^etidpred) - Anlchlüsse: MJW General-Anzeiger für Gberhefsen nenahtrf von Anzeige« Botationsörud und Verlag btt vruhl'schen Univ. Buch und Stelnöruderei R. Lange. Redaktion, lkrpedition und vruderet: Schulftrahe 7. .Ä vc'nmnagiTiM vüdingtn: Sernfprcd)cr Nr. 269 Seschäslrstcllc Batjnboffirafic 16a. BiSmarck frei genug geworden, um die nationale Gesinnung und b-c vornehme Männlichkeit des alten politischen Gegners zu würdigen. Ein Brief, den Schurz am 3. Februar 1863 aus Wiesbaden an seinen Sämmger .Heinrich Mener geschrieben hat, gibt Don seinen Besuchen bei Bismarck unter dem frischen Eindrücke des Erlebnisses eine anziehende Schilderung. nur wenig bekannt sind, die koinpromittierendstcn Ausschlüsse über die Molivc seiner Polittt, selbst sein Ber! ällnis zum Könige und seine Meinung von dem „alten Derrn", alles das ilicht ihm so frei von den Lippen, als ob er zu einem Vertrauten iprädx, dem selbst die Folterbank das Geheimnis nicht abprcssen könnte. Ich glaube, es gibt kaum eine wichtiae Frage der auswärtigen und inneren Politik, über die wir nicht konversiert hätten, — und über alles ließ er sich mit derselben Freiheit aus. Ans Einzelheiten kann ich natürlich hier nicht eingehen. Ich könnte Tir stundenlang davon erzählen, und es loürdc Dich überzeugen, daß man hier mit einem außergewölmlichen Kopf zu tun hat, der die Mensd-cn und die Verl-ältnissc, besonders die Deutschen und ihre Schwächen und Untugcnbcn gründlich kennt, und dessen despotcschc Neigungen Ixmpt sächlich dadurch bestärkt werden, daß er allen denen nxnt überlegen ist, mit denen er in "Kontakt 'kommt. Id) werde Drr darüber allerlei sagen, wenn wir uns erft 'eben. Nichts hätte komischer fein können als mein Erscheinen in der ministeriellen Tischgesellschaft. Natürlich kannte mich und kannte ich anfangs niemanden. Endlich, als imr uns eben niedersehen wollten, machte mich Bismarck mit Einigen bekannt. Nun ging baa Geflüster am Tisd) herum, und das Staunen schien groß tzu sein. Allmählich rourben die alten und junaen Perücken zutraulicher, und wir amüsierten uns ganz gut. Ms wir uns 'sdüicßlich im Salon versammelten und Kaffee und Zigarren gereicht wurden, batte ich schon beständig einen Kreis um mich herum. Bismarck selbst schien von dem Komischen der Situation frappiert zu je in; als er die anderen entlassen hatte und wir allein waren, sagte er- „Es ist bod) wirklich spassig, daß wir hier so ruhig (zusammen - sitzen und Zigarren rauchen. Tas hätte sich feiner von uns Beiden vor 15 Jahren träumen lassen." Und gleich darauf setzte er mir seine Zukunflspolilik auseinander." Vielleicht ist es Bismarck leichter geworden, Karl Schurz, als diesem, den großen Staatsmann zu verstehen. Aus seinem Urteile über Bismarck, das er in denselben Tagen in einem Briefe an den alten Gesinnungsgenossen Gottfried Kinkel aussprach, fühlt man heraus, daß Bismarck ihn gleichsam wider seinen Sillen erobert Hai. Schur; schreibt an Kinkel: „Er >Bismarck» ist unzweifelhaft ein sehr, bedeutender Mensch. Obgleich seine Antc- cebenucn nidyt ansprechend find, so darf man doch Formung aus dem Umstände schöpfen, daß er einer von den energischen, impulsiven .Eharaktcren ist, deren Handlungen, wenn sie einmal engagiert sind, über ihre ursprünglichen Pläne hinausgehen. In seinen Einheitsbestrebungen wird er stramm vorwärts gehn und irre ich mich nicht, so wird er die Burecmkratte untergraben, weil sie zu fnod)crn und stupid ist, unt seinen Plänen als frrtn hinreichend gelenkes und wirksames Instrument zu dienen. Tas find Kampfe zwischen Diskata und Elassona verloren die Griechen 5000 M ann. Das T-orf Bofl)onewze bei Ristowdo nahe der scrbisdien Grenze, oas von drei serbischen Bataillonen mit Kavallerie besetzt lvnrde, ist von den Türken mit Artillerie zerniert und besd>osscn tvordcn. Tie Serben wurden fast vollkommen aufgerieben. Tie Rüdzngslinie der Serben in der Ridstung auf Pristina soll abgefdynitten sein. Nad; wiederholten Stürmen gegen dei montenegrinische Stellung sollen die Türken Ajelopolje wieder genommen haben. „Sabah" erfährt, daß die Griechen bei Katerini vier Bataillone gelandet haben. Der türkische Kreuzer „Harnidjc" belegte im Schwarzen Meer einen bulgarischen Schoner mit Beschlag. Schwere Verluste der Serben. Belgrad, 22. CH. £>cute vormittag sind 295Leichtverwundete hier eing.'troffen und von Abgeordneten und einem zahlreichen Publikum stürmisch begrüßt worden. — Die erste serbische Armee drang gestern bis Kumanova vor; die Höhe von Rujan wurde nach heftigem Artilleriekampf durd) einen Bajonettangriff erstürmt. Der König besichtigte gestern die Truppen bei Gilan und wurde begeistert begrüßt. Die dritte Armee rückte gleichfalls erfolgreich vor, die Vortruppen crreidjten die Ebene von Malokovo. Die Kolonne von Jbar wurde bisher burdj starken Nebel am schnellen Vormarsch gehindert. Die serbischen Vorposten sind bis vor Sjenitza vorgeschoben. Die serbischen Verluste in den letzten Kämpfen sind beträchtlich. Diejenigen der Türken sind außerordent- lid) groß. Belgrad, 22. Okt. Gemäß der nachmittags ein- getroffenen Berichte drang die 3. Armee bis vor P r i st i n a vor, eine Kolonne der 2. Armee nahm Kratowo ein, eine andere Kolonne Ko t sch an a. Die erste Armee befindet sid) noch in Kumanowo. Tie vormittags in Belgrad verbreiteten Gerüchte über die Einnahme von Kumanowo sind demnad) nod; unbegründet. Nach „verläßlichen Informationen" aus Konstantinopel passierten die serbischen Truppen den Ohilevopaß im Labtal, 15 Kilometer nordwestlich von Pristina und marschieren gegen Pristina. Die Beschießung der bulgarischen Küftenftädtc. lieber die Beschießung Kawarnas meldet die Agence Bulgare folgende Einz.llMen: Das Bombardement begann am Montag um 7 Uhr früh und dauerte drei Stunden. Ein Landungsversuch der Türken wurde durd) daö Gewehrfeuer der kleinen Garnison, die aus kaum elf Mann bestand, vereitelt. Um ’ji Uhr dampften die beiden Kreuzer ab. Einer, der sich mit dem übrigen Geschwader vereinigte, erschien mit diesem gegen 11 Uhr vor Varna und feuerte sofort. Es ist nachzutragen, daß die Kinder- h e i l a n st a l t, über welcher die Flagge des roten Kreuzes wehte, von den Türken beschossen wurde. Das Bombardement dauerte mit einigen Unterbrechungen bis 1 Uhr nachmittags und richtete in Varna keinen Schaden an. Sofia, 22. Okt. Wahrend des heutigen Tages kreuzte das t ü r f i f di c Geschwader in der Gegend des Kap K a - l i a k n a, hielt sid) aber in ziemlich weiter Entsernung von der Küste Gegen Mittag feuerte ein türkisches Torpedoboot mehrere Granaten auf die unterhalb des Kaps gelegene Küste ab, ohne Schaden anzurichten. Frauen, Kinder und zahlreiche Fa- ■ mitten haben Varna verlassen und sid) in das Landesinnere be* : geben. „Mein Aufenthalt in Berlin (so schreibt er) war ein sehr angeregter. Id) lernte natürlich eine Menge hervorragender Leute kennen, und fand mehrere alte Bekannte in der Kammer. Kaum bette uns Adolf verlassen, als ich von einem in dem Minittcrium des Auslvärtigen bcscixistt glen Legationsrate einen Brief bekam, ui mtl dient ich benachrichtigt wurde, Bismarck habe den Wunsch ansgesprodicn, mid) zu sehen: wenn id) es auch wünsche, so tolle ;d) es ihn nnnen lassen. Ick tat das natürlich, und Bismarck .mb eine Stunde am nächsten Abend an. Id) ging hin »und hatte eine anbertlxilbftünbigc Unterhaltung mit ihm. Er lud mich :;m Diner am andern Tage ein, wo idi mit einigen Dutzend besternter und bekreuzter Geheim-, Gerichts- und anderer Rate zusammentraf. Nad) dem Tiner verabsduedete Bismarck bic Gesellschaft, hielt mid) allein zurück, und wir »aßen pemtzhe zwei Stunden zusammen. Freitag Abend sah id) ihn wieder, -tu kannst Dir denken, wie mir das interessant gcireiai ut. trentgen Stunden habe ich einen tieferen Blick in das Arbeiten der ffle* gierungsmafchine tun können, als mir bad _ |onu durch langes I Studium möglich gewesen wäre. BiSmarck iit, was immer feine Men Eigenschaften sein mögen, iedcnfalls einaußerordent- 1 n d) c r Mensch. Ich habe )d)on viele .Staatsmänner gesehen, aler keinen, der mit so vollkomneener Ungebundenheit sich über alle Dinge ausspricht. Tatsachen, die nvd) gar nidjt oder doch zwei große Tinge. Möglicherweise längen ihm seine anerzogenen Feudalideen nod) nach. Das ist nicht sehr gefährlich, denn in unserem industriellen Zeitalter würde der Versuch einer feudalen Reaktion doch nur eine Ton Ouixotiade sein. Man hat ilyn für einen frivolen Mensd/.m gehalten. Meiner Meinung nach ist er das nidjt, oder wenn er es gewesen ist, jo ift /er es nicht mehr. ks. T e r R ö n t g e n h a n d s ch u h. Tie französische Akademie der Wissenschasten hat soeben eine Mitteilung erhalten, daß es L. G. Drott gelungen fei, einen wirksamen £d)ufc gegen die Gesahren der Röntgenstrahlen zu ersindcn. Trott bemerkte beim Färben von Seide, wieviel Metall Seidenstvsse ausnehmen können. Er machte hieraus mit einem Seidensabrikanten in Lyon gemeinsam eine Reihe Versuche und stellte schließlich einen metallhaltigen vandschuh her, der der Land ausreichenden Schutz gegen Schädigung durch Bestrahlung beim wissenschastlid)en Arbeiten gewährt. Diese Schutzhandschuhe sollen, wie der „Daily Telegraph" berichtet, ganz weich und schmiegsam sein. Ob sich der Schutz auf Röntgenstrahlen allein oder auch aus die Strahlungen des Radiums bezieht, ist aus der Mitteilung nicht ersichtlich. — Eine deutsche Bibliotheksstiftung in Rom, Aus Anlaß des X. Internationalen K u n st h i st o r i s ch en Kongresses ist in Rom die B i b l i o t h e c a H e r tz i a n a im Palazzo Zuccari vorläufig eröffnet worden. Tie Bibliothek ist eine private Stiftung von Fräulein Henriette Hertz: durch Anschluß an die Kaiser-Wilhelm-Gcsellschaft in Berlin ist für ihr Fortbestehen in der Zukunft Sorge getragen. Tas Institut verfolgt den Zweck, das Studium der italienischen Kunstgeschichte in Rom zu unterstützen. Bei der endgültigen Eröffnung, die für den 15. Januar 1913 in Aussicht genommen ist, wird die Bibliothek einen Bestand von 8500 Bänden und 9000 Photographien aufwcisen. Tas Spezialgebiet der Bibliothek umiaßt die Kunst der Renaissance und des Barock. Von der Serie der Studien cuf diesem Gebiete, welche die Bibliothek unter dem Titel „Römische Forschungen" herausgibt, sind bereits erschienen: P. G. Hübner „Le Statue di Roma", Band 1 und E. Steinmann „Tas Grabmal Pauls III. in St. Peter". Die Verwaltung liegt in den Händen von Prof. Ernst Steinmann und Tr. P. G. Hübner. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In Gegenwart des Kaisers soll am heutigen Mittwoch in Tahlem die Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Insti- tuts für Chemie, sowie für physikalische Chemie, vor sich gehen. Im Anschluß daran wird eine Hauptversammlimg bei; Kaiser-WÜhelms-Gesellschaft abgehalten. Fünf Jahre sind jetzt seit der Vollendung jener Biographie t>eS Tcutsd>-'Amerikaners Karl Sdmrz vergangen, bic daS lcb- Ixijtcftc Interesse des deutschen Publikums gefunden hat. Jetzt erhalt nun diese Biographie eine nickst minder interessante Fortsetzung in einer Sammlung von Briefen Karl Schurz', die in diesen Tagen int Berlage von Georg Reimer in .Berlin erscheint Tic in diesem Bande vereinigten, von Agatl)e Sdmrz a..Sgewähltcn Briefe reichen vom Jahre 1841 bis zum Jahre 1869 und eröffnen einen trefflichen Blick in jene anziel ende Entwicklung des tilditigcn Mannes, die sein politisches Tenken zu immer Höherer Reise geführt bat. Einen Höhepunkt seines Lebens n Tb en immer seine Beziehungen zu Bismarck bilden, die für beide Teile ehrenvoll sind: batte sich der alte Achtundvierziger jr»,vcit diircttgerungen, daß er für die Persönlichkeit und die Ideen des genialen „märkisd>en Junkers" Verständnis gewann, so war üalibcnrentc nach den Sätzen der ersten Lohnklasse stehcn- ben Personen von dem Beitritt zur Versid)erung befreit. Die hessisd)e Regierung würbe demnach einem Gebot der Klughett folgen und gleichzeitig ein. sehr segensvolles Werk tun, wenn sie den Staats dien st an Wärtern für den Fall der Arbeitsunfähigkeit und deren Hinterbliebenen für den Fall des Todes eine den Mindestsätzen des An gestellte nversicherungsgesetzes entspr. Reute zu- ichcru würde. Daun würbe bic oben erwähnte Frage osort gelöst fein und eine VerficheruugSpflicht für bic StaatSbieustanwärtcr nicht mehr bestehen. Gibt aber bic Staatsverwaltung jene Zusicherung nicht und cS würbe für )ic Versicherungspslichtigkeit entschieden, so würden bem Staat damit ebenso, wie den Anwärtern sd)were sinanzielle Lpser auserlegt werden. Nach einer oberflächlichen Schätzung würden im hessischen Staatsbetriebe für die Staatsbienstanwärter etwa 180000 Mark jährlich — zur Hälfte vom Staat, zur Hälfte von den Versid)crten — als Beiträge aufgewenbct werben. Wollte man wirklich annehmen, es würden jährlid) zehn Anwärter dienstunfähig — eine Zahl, die zurzeit und nad) der Erfahrung der letzten 30 Jahre ungefähr um bas 25 fache zu hod) gegriffen ist! — fo würbe die zu gewährende Ruhe- und Hinterbliebenenversicherung den Betrag von etwa 5000 Mark jährlid; barstcllcn. Tnrd; daS Opfer von allerhöchstens 5000 Mark erreichte aber bic hessische Staatsverwaltung ein Drcisad;es: Sie gewährte ihren Anwärtern eine gewisse Beruhigung für ben Fall ber Dienst- Unfähigkeit ober des Tobes, sie ersparte für sid; unter allen Umständen alljährlich den Betrag von etwa 85 000 Mark und sie ersparte and; ihren Anwärtern insgesamt die jähr- lidjc Aufwendung von etwa 90 000 Mark, den diese ihrerseits als Veiträae zur Angestelltenversicherung aufweubeu müßten — zwecklos ob en br ein in allen den Fällen, in denen ber Versicherte nach Verlauf von wenigen Jahren zur Anstellung gelangt. Wir möchten die ganze Frage hiermit zunächst einmal zur öffentlid;en Aussprache stellen. Wie die Dinge liegen, bürste es nur ein Akt ber Staatsklugheit sein, wenn die hessische Negierung sid; im zweifellosen Einvernehmen mit den Lanbstanden alsbald entfdstießen wollte, den Staatsdienstanwärtern die Rcntimmindestsätzi? des Angcftellten- versichcrunasaesctzes zuzusühren und fic damit von der Zwangsversicherung zu befreien. Vczn <,41 Teil: monatlich 75111., oiertel- läbrlid) Mk. S.20, durch )lbbole- il Zweigstellen monatlich 6ö iil.; durch die Bost l’u.S.— oiertel- läbrL auo|d)L Besleug. ZcttenvreiS: lokal 15 Uu auswärts 20 lüenniq. Cibefrcbafteiir: 91 Goetz. VeraiUivorNich für den oottnichen Zeil; Anciust Goetz. für .Feuille- ton'. .Benntzchies' und „Gerichisfaal": R. 'Jlcu- rotb; für .Stabt und Land": E.Hev: für ben Aiize»aente»l: $>. Beck. Dir heutige Nummer umfafjt 12 Seiten. Die hessischen Staatsdienstanwärter und die Angeftelitenversicherung. Man schreibt uns. , Die Kette der deutschen sozialen Furiorgcbestrcbungen ist mit ber Schaffung bcs Reichsgesetzes über die Versid;e- rung ber Privatanaestellten um ein weiteres bedeutungsvolles Glied vermehrt worben. Wenn auch ihre Wohltaten ben Versicherungsnehmern nicht sofort, unb bann and; nur gegen nicht unerhebliche Leistungen zugute kommen, so haben bic Angestellten doch die verbrieste Aussicht auf eine sichere künftige Gegenleistung. Ganz anders dagegen die Iicfsifchen Staatsbienstanwärter! Wenn sic in Klankl;cit ivid Siechtum verfallen unb demnad; erwerbsunfähig werden, so ist für die Staatsverwaltung unb für bic Anwärter der Fall crlcbigt. Zwar wird man zunächst eine gewisse Zeit hindurch Urlaub gewähren, bann aber folgt die Ent- (effung. Und das geschieht, ohne daß die Tatsache and; nur g-bacht werben könnte, baß ber Bett essende vielleicht acht ober zehn Jahre schon unter voller Verantwortlichkeit ein Amt zur ^Zufriedenheit verwaltet hat und er sid) and; Mihreub seiner Tätigkeit mit einem Einkommen bescheiden mußte, dessen Höhe im umgekehrten Verhältnis zur Bedeutung des Amtes steht, daß er seine besten Arbeitsjahre dem Staate geopfert hat. Nach dem Stande ber heutigen Gesetzgebung m u ß die hessische Staatsverwaltung so Han dein, wenn sie nidjt etwa aus einem Dispositionsfonds mehr oder weniger lange Zeit eine Art Almosen gewährt. Bei der Ausdehnung des VersichcrungSzwanges durd) die Pensionsversicherung der Privatangestellten ist nun neuerdings die Frage aufgeworfen worden, und es wird auch zurzeit an behördlicher Stelle darüber verhandelt, ob die Staatsdienstanwärter, die bisher nicht versicherungs- pflichtig waren und als nicht pragmatisd; angestellte Be- amte aud; keine Pension beziehen, nunmehr aud; in den Bereich bcS Privatversicherungsgesetzes fallen. ES handelt sich in diesem Falle um alle Staatsdienstanwärter, z. B. and; um die Assessoren als Anwärter zu ben höheren Staats- ämlern. Würbe bie enbgültige Entschließung dahin führen, daß auch diese Staatsdienstanwärter bem Vcrsicherungs- rwang unterliegen, so würbe bie Verbesserung der Bezüge, bic diesen Beamten durch bie Bcsolbungsgesetzc des laufenden Jahres zugebilligt worden sind, zum großen Teil wieder hinfällig werden. Es erscheint aber vor allem auch sehr fraglich, ob ein solcher Versicherungszwang hier an- gebracht sein würde. Die Versicherung soll einsetzen, wenn Ser Versicherte dienstunfähig wird. Den Ansprud; hieran rtvirbt er jid; jedoch erst, wenn er eine Reihe von Jahren versicherungspflidftia war und Marlen geklebt hat. Bei ieiferen heutigen Avancernentsverlßiltnisfeu kann cs nun je allerdings Vorkommen, baß ein StaatSbicnstanwärtcr ic lange inwiefern provisorischen Dienstverhältnis verbleibt, t daß ein Anspruch auf Pension begrünbet werden könnte, aber in normalen Zeiten unb unter normalen Umständen ।vcrbcii doch bie Staatsdienstanwärter einen derartigen Anspruch Merhaupt nicht erwerben, da sie ja bie zum eTtocrb bes Anspruches erforderliche Zeit nicht versiche- rnngSpflid)tig gewesen sind. Es würbe also bei dieser VerfidicrungSpslicht der hessische Staatsdienstanwärter un» a--zählte Gelber an bic Reichstassc abzuführen haben, ohne das; andererseits bem babei in Betracht fommenben Pcr- foneitfrcid irgend ein Aeqiirvolent dafür geboten würde. Nad) § 123 der Vcrsicherungsorbnung sind bie im Reichs ober Staatsdienst in Anwartschast auf Ruhegeld mib Witwen- resp. Waisenrente im Mindestbetrag der In ** Ta theater: o'o1 a kJ-* 22. Oft. Vergangene Nacht ist im Alter von 38 Jahren Buchdrucker ribesiher Eduard Roether hier unerwartet geitorbcn. Ter frühe Tod ritz den Verstorbenen mitten aw> einer emsigen und vielseitigen Berufstätigkeit. Er war Ber- Nbrdes^Rhemhessischen Beobachters" in Ingelheim, der evang. -Wochen, cvritt „Ter Sonntag" und mehrerer anderer Verlagswerke und Drucker der „Liberalen Dochenschrifl". Hessen-Nassau. — Kirchhain, 23. Öft. Heute nacht fuhr der Güterzug 8 7 4 9 einer im hiesigen Bahnhof rangierenden Abteilung des Güterzuges 6850 in die Flanke. Der Lokomotivführer Leicht auS Gießen erlitt einen Beinbruch, während ein Heizer in das daneben befindliche Wafier fiel, aber keinen Lchaden erlitt. Einer BahnwärterSfrau, die ihrem Manne gerade Esten gebracht hatte, wurden beide Beine abgefahren. Die Frau ist ihren Verletzungen inzwischen erlegen. Der Verkehr wurde aufrecht erhalten; der Materialschaden ist nicht sehr erheblich. Gießener Strafkammer. Gießen, 22. Ott. SB egen Unterschlagung wurde der Hvtrlbedienstete S. M. G. von UngerShrim, >8-6» Untersuchungshaft, zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. G. war im vergangenen Jahre Ausläufer im Hotel Lutetia in Von dem Kassierer dieses Hotels erhielt er den Auftrag, drei ,-Lauiendsranksnoten an der Bank zu wechseln. Er brmmie jedoch mit dem Geld durch und verspielte es bei Pferderennen Landkreis Gießen. △ Leihgestern, 22. Okt. Im Alter von fast 80 Jahren starb der Obersteiger i. P. Gilbert. Der Verstorbene war etwa 40 Jahre auf dem Gießener Braunstein- bcrgwerk tätig gewesen. Tie Knappschaft gab mit Fahne dem 4otcn das letzte Geleite zum Friedhof und Obersteiger Becker legte einen Kranz nieder Kreis Büdingen. X Gelnhaar, 21. Okt. Ende voriger Woche wurden hier einem Landwirt au§ einem verschlostenen Tischkasten 180 Mark gestohlen. Der Dieb hatte die Tischplatte abgehoben und außer dem Gelbe noch ein LotterieloS und bahninvestitionen auf dem Kreditw ge beschosst werden. I orrschiedene alte Rechnungen mitgenommen. Tie Papiere Tic günstige und stetige Fortentwicklung der Staatseinnah- sowie deu leeren Geldbeutel fand man später am Friedhof men in den letzten Zähren versetzt die>c E.nnahm«. , lafirn. biB bi, Ummudn.nqsbcbörbe eintraf, nahm des Budgets hoher zu pralimintereu. Gegenüber der Ein- --’ s m Wendung, daß die unruhigen Verhältnisse im '"«^fie m. m8 Dorf und eme Menge Neugieriger lief S ü d o st e n einen S t r i ch d u r ck, d i e R e ch n u n g machen ötc «"'"ditelle. deshalb konnte der von Ztldda herbcigeholt- tönnten erklärte der Minister: Wir alle hoffen Zuversicht Polizeihund ferne Spur mehr aiifnehnien. lich — ich sage dies mit allem Nachdruck aufgrund wohl- Kreis AlSfeld. begründeter Wahrnehmungen —, daß es gelingen wird, die — Alsfeld. 22 Ott. In dem Auto-Unfall am Ereignisse auf dem Balkan auf den gegenwärtigen Sonntag abend, über den wir schon berichteten, wird uns Schauplatz zu beschränken. noch mitgeleilt: Der Unfall ereignete sich auf dem Plan. Das Zentralkomi ek de- deutschen D reine vom Noten K euz Übergang bei Marburger Straße, der sich zu einen sendet ie eine Erpedition nach der Türkei, Griechenland Verkehrs Hindernis ausgewachsen hat, besonders nachdem »’ÄXXÄ ^*“7 ” 3-bren erfoigi," seine Einrichtungen und die vom Kaiser zur Verfügung von der Lberh. Euenbahn angelegter EntlanungSweg gestellten Räume in der deutschen Botschaft ausreichen, ^^"nseitiq entiernt worden Ul. Ein Einspruch der Gemeinde den Verwundeten und Kranken Aufnahme, Pflege unb bl,.cb damals erfolglos. Bei dem geplanten größeren Bahn, ärztliche Behandlung gewähren. Die für die Durchführung twfsuml au soll dieser gefährliche Ueberganq nun nicht etwa der £)ilfe erforderlichen erheblichen Mittel erscheinen durch entfernt weiden, sondern noch um einige Geleise verbreitert ansehnliche Zuwendungen gesichert; eine öffentliche Samm werden, so daß das Gefälle der Straße noch verstärkt wird u--ä Ul "lchr l"avs-..luigi. Kreis Lauterbach. nisten und Fähigkeiten herabgesunken ist, ferner, daß sie gegen Entgelt als Angestellte beschäftigt werden, daß ihr Jalwesarbeits- verdienst 5000 Mk. nicht übersteigt, und daß sie beim Eintritt in die versicherungspslichtige Beschäftigung das 60. Lebensjahr noch nickt vollendet haben. ** Ingendgruppe des Frauenvereins. Man schreibt uns: Die hiesige Ortsgruppe des allgemeinen deutschen Franenvcreins hat auf ihr Winterprogramm die Gründung einer Jugendgruppe gesetzt. Nachdem die Vorarbeiten schon seit längerer Zeit im Gange sind, wird am kommenden Samstag, 26. ds., nachmittags im Hotel Schutz Fräulein Dr. Anna Sch n l tz, die Leiterin der Frank- firrter Rechtsschutzsteile, einen Vortrag zu diesem Zwecke halten, dessen Thema lautet: Wie kann die Jugend der Jugend helfen? Wie schon der Titel des interessanten Vortrags zeigt, führt uns die Gründung der Jugendgruppc mitten hinein in junges, pulsierendes, tatkräftiges Leben, das auf den Plan gerufen wird, um anderem jungen Leben, das auf der Schattenseite des Lebens stehend, der Hilfe, der Liebe und der Sonne bedürftig ist, beizuspringen. Wie durch unsere moderne Lebensauffassung die zu starke geistige Belastung durch den mäßig betriebenen gesunden Sport aufgehoben ist, soll in die Arußestunden 'imscrer jungen Mädchen an Stelle der oft unzweckmäßigen Handarbeit mit ihrer gefährlichen Tagträumerei eine soziale Ausbildung unb Betätigung treten, und dazu wird sich durch den Beitritt zur Jugendgruppc die beste Gelegenheit bieten Unb so fordern wir in erster Linie die treuesten Beraterinnen der Jugend, die Mütter auf, mit ihren Töchtern am kommenden Samstag sich über Zweck und Ziele der Jugendgruppe belehren zu lassen, damit auch hier, wie in vielen anderen Stabten, die jungen Mädchen in ihre sozialen i Pflichten auf dem Gebiet der Wohlfahrt und Fürsorge ein- geführt werden und so „die Jugend der Jugend helfe" (Liehe Anzeigenteil.) Line $d)lad)t bei Kirf Wisse? Der Berliner „Lok-Anz." meldet aus Sofia: Die Schlacht bei Kirk K i l i s s e ist in vollem Gange Die türkische Verteidigungslinie soll durchbrochen s in Ta „Kresna Defile" ist genommen worden. Drei Geschütze und ein Maschinengewekn: sollen erbeutet fein. Sofia, 22. Okt. Die bulgarischen Truppen setzten den Vormarsch am Ufer des Bregalnitza fort. Struma Mesta am Oberlauf wurde von den Bulgaren besetzt. In dem Kampfe bei Dschumajv am 18. Oktober eroberten die Bulgaren 3 Feldgeschütze mit Munit ousvor- räten und machten 150 Gefangene. In Meho- mia ergaben sich zwei türkische Kompagnien Die bulgarischen Truppen besetzten die kleine Stadt D o u l e n in der Zone Kirdschali, wo ihnen eine Fahne, 25 Kisten Patronen, 80 Mauserg.w hre und eine Menge Monturen und Ausrüstungsgegenstände in die Hände fielen 4 5 Mann wurden gefangen genommen. Die Stadt Kirdschali ist ebenfalls gefallen Tort wurde ein türkischer Major mit seiner Abteilung gefangen genommen. Die zum Islam übergetretenen Bulgaren empfangen die bulgarischen Truppett als Brüder unb liefern ihre Waffen ab. Vom bulgarischen Kriegsschauplatz ist folgende authentische türkische Meldung eingetroffen: Die türkischen Truppen fahren fort, sich aus den Grenzgegen den des Vilajets von Adrianopel zurückzuziehen, nachdem sie die Dörfer in Brand gesteckt haben Sie sind bereits bis sieben Kilometer nördlich von Adrianopel zurückgegangen. Gestern vormittag wurde eine Kanonade ans der Gegend von Mara sch hörbar. In der Nacht zum Montag soll n 8 ,00 Mann türkischer Truppen iir Süden von Mriauopel in der Richtung nach 3)imo tifu zurückgegangen sein. Gestern wurde ferner gemeldet, daß die türkische Armee, die an der Druma operierte, sich von Dschumabala nach D e m i r - H i s a zurückgezogen Ijabe. Das fünfte türkische Korps ist von Köprülü aus im Vormarsch nach Nordosten gegen Kotschana begriffen, das sechste rückt gegen llesküb vor. Eine bulgarische Division versuchte den Kresna- Paß zu forcieren. Eine andere marschierte gegen Pehcewo. Die türkischen Truppen weichen vor den an dringenden Bulgaren zurück. Auch die Gegend von Timrasch und Palanka ist von den Bulgaren angegriffen worden. Von den Montenegrinern. Podgoritza, 22. Olt. Prinz Peter, dem der König gestern das Kommando über bie neuformierte Brigade Bj elop olje übergeben hat, begab sich heute in früher Morgenstunde nach Koplik, um den Dienst anzutreten. Eine Abteilung des österreichischen Roten Kreuzes ist eing et reffen. Ein Teil verbleibt in Cetinje. Die Operationen am Tarabosch 6reimten heute. Der König ist nach Rjeka abgereist. Er wird die Verwundeten besuchen. Aus Cetinje wird amtlich gemeldet: Die Nachrichten über einen Sieg der türkischen Truppen bei Podgoritza sind unbegründet. Die montenegrinische Armee hatte bis jetzt nur Erfolge zu verzeichnen. Der Sieg der Montenegriner war selbstverständlich mit bedeutenden Verlusten verbunden, deren Zahl der Oesfentlichkeit mitgeteilt wurde. Die Verlustziffern sind erklärlrch durch die Zahl der türkischen Truppen, von denen über 6000 in M outenegro kriegsgefangen sind. Griechische Landungen auf türkischen Fnseln. Atben, 22. Okt. Heute nachmittag 3 Uhr landeten griechische Truppett in einer Stärke von 500 Mann auf der Insel Lemn os und besetzten nach einem kurzen Gefecht die Hauptstadt Kastron. Auf der Insel wurde die griechische Fal)ne gehißt. 3 türkische Offiziere und 42 Mann wurden zu Gefangenen gemacht. Oer frühere Sultan Abbul yamid in Konstantinopel. Schon vor einigen Sagen tauchten Gerüchte auf, daß der Exsultau Abdul Hamid von Saloniki. nach Konstantinopel gebracht worden sei. Diesen Meldungen trat ein amtliches türkisches Dementi entgegen. Jetzt imrb aber aus Konst antinvp el gemeldet: Abdul Hamid ist in der Nacht zum Montag hierher übcrgeführt unb im alten Palais in der Nähe des abgebrannten Parlamentsgebäudes untergebracht worden. So ist der Gefangene von Saloniki, der zwei Tage nach seiner am 27. April 1909 erfolgten Thronentsetzung gezwungen wurde, feinen herrlichen Kaiserpalast in Konstantinopel mit der bescheidenen Billa ANatini in der Provinz- stadt zu vertauschen, doch noch nrieber in die Hauptstadt zurückgekehrt. Nachdem mehrfach geäußerte Wünsche des Exsultans, ihm aus Rücksichten auf seine angegriffene Gesundheit ben Aufenthalt in einem Schlosse am Marmarameer zu gestatten, von der Regierung abgelehnt tvorden ivaren, hat er wohl selbst nicht mehr auf das Eintreten eines solchen Ereignisses gehofft. Wie oft sind nicht Gerückte über angebliche Fluchtversuche Abdul Hamids von Saloniki in die Welt hinausgegangen, wie z. B. im August 1909, im Februar und Dezember 1911 und noch im Juni d. I. Sie haben sich sämtlich als falsch erwiesen unb nur das Los des Gefangenen durch strengere Sicherheitsmaß- nalmren feiner Leibivache erfdauert. Ganz besonders im Sommer d. I. hieß es, daß die aufständischen Albanier aus Unzufriedenheit über das jungtürtische Regiment einen Handstreich gegen Salomli unternehmen und dem alten Padiscinrh die Freiheit zurückgeben wollten. Dank der Ver- ftänbiguiig zwisdxm den Rebellen und der Regierung ist es nicht zur Ausführung dieses Planes gekommen Erst die jüngsten folgenschweren toigniife auf dem Balkan haben die llcberfübTiing des Exsultans veranlaßt. Sck>werlich dürfte man in der Annahme fehlgreifen, daß ebensosehr die Sorge um die persönliche Sicherheit Abdul Hamids vor den Laudeofeiirden alv die Furcht vor seiner etwaigen Sbroncrbebung durch unzufriedene Volkskreise den jetzigen AufenthaltSwed>sel bestimmt haben. Als Staatsgefangener wird der Exsultan auch in unmittelbarer x)latyc her Pforte zukünftig streng übenvaclst werden. Fm österreichische« Abgeordnetenhaus stellte Ministerpräsibent Graf Stürz kh den neuen Han- bcl^muiifter S ck) u st e r und ben neuen Ackerbauminister 3enrer vor. Fina nzm i n i st er Zaleski unter- breitete lobanu ben Staatsvoranschlag für 1913, der in den Gesamtausgaben von rund 3137,2 Millionen, gegenüber bem Vorjahre ent Plus von 87,8 Millionen und in den 313-7'5 Millionen gegenüber dem -CTu -bon. l ’-'l Millionen aufweist. Der Ueberschuß betragt somit 3 Millionen. Im Fakire 1913 sollen un ganzen 130 Millionen, ausschließlich^ für Eisen .. . %--»•» -ä- Herbstein, 21. Okt. Heute hielt die B e z i r ks s p ar« VkUf|mc5 IsClCo. lasse Herb Pein bei Gastwirt Kübel ihre G cneralv er. Zum Geburtstage der Kaiserin s a m m l u n g ab, zu der alle 32 beteiligten Gemeinden ihre Versand am Dienstag abend bei den Majestäten im Neuen Palais lreter gesandt hatten. Der Rechenschaftsbericht über das i’i Potsdam ein Souper statt. Hierzu waren die hier anwesenden Rechnungs:ahr 1911, den der Direktor, Bürgermeister Schnei- Prinzen und Fürstlichkeiten sowie der Reichskanzler v. Bctbmann der von Herbstein, verlas, sowie die gedruckt vorliegende lieber. Hollweg nebst Gemahlin und die Hofgesellschaft geladen. An das ucht des Rechners Weitz über die Einnahmen und Ausgaben Souper schloß sich ein musikalischer 2lbend, bei hem auch Ca - ergaben ein befriedigendes Bild von der günstigen Entwickelung ruso mitwirkte. der Kasse im letzten Jahre. Die Bilanz hat einen Aktivbestand Das preußisch- Abgeordnetenhaus 3°1()6O7R6 und -inen P - s si v des, ° n d »o» ist am gestrigen Dienstag zu seiner letzten Tagung zusammen überutirhtMt f n m t getreten. Vizepräsident Dr. Porsch gedachte des Ablebens des 9, O s? m t u m i a tz betrug 1 ^23 068 Mk. Frhrn. v. Erffa und der anderen verstorbenen Abgeordneten. nge w in n betrug 5996,92 Mk, Tas Haus trat sodann in die Tagesordnung ein und begann nrmcinhni bcn- die Beratung der eingebrachten Bittschriften. — Bei der Prä- S?™? 1' iu* sidentcnwahl im preußischen Abgeordnetenhause wird von den konservativen dem Vernehmen nach Graf v. Schwer in-L üwitz ^s, sje « l.kll ®ctra(?-t in Vorschlaa aebraefn -oezirtstalle nach alter Geptlogenheit den garantierenden J °corncbt-___________________________________________ Gemeinden und den Kirchen des Bezirks Kapital zum Selbstkostw! Vte\§ von 4 ißro^. und ohne alle Vergütung darleiht und auf , r m miSiailO. diese Weise an 700 000 Mk nichts verdient, ist die Höhe des Graf Berchtolds Besuch in Italien. Reingewinns durck>aus befriedigend. Da die für den Bahnban Visa, 22. Okt. Gras Berchtold mit Gemahlin, Minister übernommenen Verpflichtungen nunmehr erfüllt sind, so ist, an des Aeuhern di San Giuliano und mehrere andere Diplomaten weiterer normaler Verlauf des Geschäftsganges vorausgesetzt, nm sind heute vormittag 11.20 Uhr in drei Automobilen nach San Sicherheit darauf zu rechnen, daß Ende des laufenden Rechnung-- Bossore gefahren. Abends erfolgte die gemeinsame Abreise nach iahres wieder die Zkrankcnpslege -rnd andere Wohlfahrtsinslitulr Florenz. im Bezirk mit beträchtlichen Zuwendungen bedacht werden können Der russische Thronfolger >>m einzelnen entnehmen wir der Jahresrcchnung der Kasse nod ist leicht erkrankt. Durch einen Stoß in die Zwerchfellgegend wlgende Zahlen. Die Sparkasseeinlagen haben im letzten Iahe hatte sich bei ihm eine Geschwulst entwickelt. In seine Pflege um 163 536,59 Mk. zugenommen und betragen jetzt 3 106 078 Mk. teilen sich die Zarin und die Prinzessin Heinrich von Preußen. 03 Pfg. Diesem Vermögensmwachs der Bevölkerung steht nun Die Souveränität Italiens in Tripolis. gegenüber, daß auch die ausgeliehenen Kapitalien um 161 927 Mk. Nach einer Blättermeldung falt die französische Rc Llg. gewachsen find und ictzt 2581 8o9 Mk 43 Pfa. betragen, gierung die Souveränität Italiens über Tripolitanicn unb qJ« ^aufichufinge haben rm letzten Äahre jzm die Cyrenaika anerkannt. Zwischen Rom und Paris sollen nun / h r> g 25. Oktober von 11—1 und 2—4 Uhr. Bestehen. Vom 28. bis 30. Juni 1913 finbet das Jubi- ♦ länmsfest, verbunden mit einem nationalen Gesangswettstreit, ** An gestellten ver sicherun g. Mit dem Jnkraft stott. Zu der Feier hat der Fürst zu SolmS-Hohensolms- treten des Versicherungsgesetzes für Angestellte kommen für die Lich daS Protektorat übernommen. Für ben Wettstreit 1™ ddi°"Posta^.L°'d,e 7ur «unstgegenjiLnd. Architekten, Bautechniker, Maschinentechniker, Bauschreibcr, tne ^ur Verfügung stehen. Gclnlfinneii bei Postämtern III, bie Markcnverkäuser unb Marken- Starkenburg und Rheinhessen. Verkäuferinnen, sowie die ständigen Vertreter der Postagenten. bs. Darmstadt, 22. Okt. Am Montag abend hat die auf VoraiEsetzung der Versicherungspflicht für diese Personen ist, daß Veranlassung der neu geschaffenen Ausschüsse für Handwerk unb ihre Tätigkeit als Angestellte im Post- und Telcgrapheudicnst Kleinhandel der Ortsgruppe Darmstadt des Hansabundes u>id bei anderen Verwaltungen ihren Hauptberuf bildet, daß fie einberufene erste Sitzung der verschiedenen kaufmännisch« nicht berufsunsähig sind, d. h. daß ihre Arbeitsfähigkeit dauernd und gewerblichen Korporationen, Jnnungsvorstände usw zur Be» auf weniger als die Hälfte der Arbeitsfähigkeit eines gesunden ratung der Fragen des Borgunwesens und der fauf« Versicherten Von ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kennt- männischen Buchführung stattgefunden Es fand zu- M,rr malen (BefangSroeh-. ju SvlmS-hodenl^ i. Für den ffletfr ertvolle Kunstgegen^ Todes-Anzcige Verwandten. Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dan unser lieber SBater,@rob- valcr und Schwiegervater Ludwig Freitag I., Landwirt im S4. Lebensjahr, gestern nachmittag 2 Uhr sanft cntschlaicn ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, 23. Oktober 1912. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 24. Oktober, nachmittags 3 Uhr vom Trauerbause lMarktstras;c 33) aus statt. ____________'071 Besorgung aller in das Bankfach einschlagenden Geschäfte insbesondere An- und Verkauf von Wertpapieren und anal. Geldworten Diskontierung nnd Einzug von Wechseln. Schecks u*w. Einlösung von Kupons und Dividendenscheinen 4 Wochen vor Verfall Ausstellung v. Kreditbriefen, Devisen usw. Eröffnung laufender Rechnungen Beleihung, Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren Kostenl. Kontrolle verlosbarer Effekten, Versicherung derselben geg. Kursverlust Kostenlose Besorgung neuerKuponsbogen Kakao Schokolade (neueste Marke: „Alsa“) stets billig abzugeben. 3 Je A. Schach, „Pieilring" 25 Ptt pro Stick. 3 Stuck 65 Pfg. Heinr.Jughard Schreinerei und Sarglager Saudaafse 17. [«" sülalmiische lebeadir. Mische Baruch Strauss Nachwlggr Bankgeschäft (Inh.: Albert Wendel) AUcestr. 2 6168860 Allcestr. 2 Fernsprecher Nr. 62 Telegramme: Bankstrauß ------- Reichsbank-Giro-Konto ------- Postscheck-Konto Frankfurt a. M. Nr. 1135 "“«'‘len ““'S °°" 'nen, "trbtig,. Bratheringe §tillk 10 Psg. 8-Liter-Dose Mk. 3.10. Hildebrand Besonders empfehlenswert: Deutsche, Milch-, bittere Schokolade. Montag abend hat d«! sschüsse sür handwm. ibt des Hansa bull! »rschiedenen kausmännr: ingsvorsiände nfro. zm ‘ vesens md der m ittgesunden. Ml- Fragen Ikaü., Feilgkr e weitere Kräftigung |s sende Maßnahmen zm nanspruchnahme durchs t tannen. D>-" tz , WM, Mbndi'- tant, d°b i“‘ Einjm timt** efett, dci ein MW1“* mftobt ist von derdL. S'äSÄ IgdlOtlW- fau- hbt dn ®5lr 4tt «Ib* *v em«1 „ c,r aber >' ess** D.R.G.JLR280848 ganze Länge 45 cm a. Errr.-O-ual. Stahl. Unübertroffen zur Freistellung v. Kulturen Ent» jernung v. Jorsmnkräutern, zu Lauter'ngen. Ausvutz« V.Jagdftiegen.Stck.Mk.3.7G« Ern*t Steinhaus» Lverdobl ü W» NamwetS dafür, daß ein GeschicklichkeitSsvi^ vorliege, mit seiner Kunst, die ihm jedoch schlecht gelang. Ter eine der beiden zu- gezogenen sachverständigen hatte ein Instrument konstruiert, welches es ermöglicht, stets gleich starke Stöße gegen den Anschlagring zu 'Uhren und bewies mit diesem Instrument, daß selbst bei gleich starkem Anstoß, der sich nut der blöken Hand naturgemäß nie erzielen läßt die Flugbahn des Geldstücks fidi verändert. Auf Grund der Sachverständigen-Gutacklen kam das Gericht zu der Ansicht daß ein reines Glücksspiel vorlicge, aus dem die Angeklagten ein Gewerbe gemacht haben und erkannten gegen F. £i. St.. Ph R St. und K. D. aus je einen Ta^ Gefängnis. Degen der Angeklagten W. L. und O. C. erklärte die Slrajkammer die Strafverfolgung für unzulässig weil sie beide wegen gewerbsmäßigen Glücksspiels, begangen zu derselben Zeit, bereits von der Strafkammer Mainz abgeurteilt worden und. Außerdem wurde die Einziehung sämtlicher 18 beschlagnahmten Automaten nebst dem darin vorgefundenen Gelbe ausgesprochen. 'Ein siebenter Angeklagter, A. E. B. von Georgswalde. war im Termin ausgeblicben, weSbalb das gegen ihn schwebende Verfahren ausgesetzt werden mußte. Bahnhofstraße 26» 1Sß Ludwigstratzc 20 ] ^kl-phon 186 Walltorstraße 24 a“Zl9 Letzte Unchrifbtcn. Englauds Wünsche. '•/: London. 23. Lkr. (Prio.-Tel.) Obgleich England die Annexion Kretas nicht anstrcbt. ist es doch sicher^ daß es die Sudabai gewinnen möchte. Man zweiselt hier nicht daran, daß England bei einer clivaigen Balkankonfere^ als Sdwtz- madX der Tüickei amtreten wird, um als Lohn dafür bann bie Sudabai zu bekommen. Die Stimm»''! in Konstantinopel. •/• Konstantinopel, 23 Okt. In hiesigen amtlichen Kreisen legt man den bisherigen Vorgängen aus dem Kriegsschauplatz keine Bedeutung bei Die Rüstungen werden mit Nachdruck fortgesetzt und man rechnet Damit baj bis Ende Oktober 700000 Mann verfügbar sind, davon 400 OOC Mann in Thrazien. Spezial - Abendessen Donnerstag: Hausmacher - Solperfleisch mit Sauerkraut und Erbsenpüree Freitag : Gans mit Kastanien Sonntag: — Diner — Königin-Suppe — Ochsenzunge sce. Italienne, Blumenkohl - Püree — Rehrücken, Salat und Kompotte — Fürst- Pückler-Eis Stets gute Soupers und Diners hilft hat MhrffM, wird betfee in «nee Falle«, wo Sie von Rheuma. McienacboM, Zaba- ond Koplweh. Röcken, end Matenichwerrwe eepiagi «lad. Amol Ist nach eia universelles Tolletteoltlel. Amol stlrkt erquickt er Irl echt belebt 1 Anerkannt und empföhle* w beryerragenden Aerztcn. Preis 6 Flasche 76 PU US M, 2 HL Amol-Versand, Hamburg;. Zu haben in allen Apotheken u. Drogerien. vermischter. * Ei send ahnun fälle. Tie Züge von und nach Berlin erleiden infofgc eines Eisenbahnunsalls bei der Station Solpke zwischen Oebisfelde und Gardelegen mehrstündiqe Verspätungen. Aus der Station Solpke ist die Maschine mit dem Packwogen des Güterzugcs Nr. 5542 entgleist. Die D-Züge werden über Magdeburg geleitet. Der Verkehr der Personenziige wird durch Umsteigen an der Unfallstelle aufrechlerlM'en. — Die Strecke der Unsallstelle bei Solpke ist seit heute mittag wieder frei. — In der Nähe des Bahnhofs Polini ng an der spatrisch-frmizösischen Grenze stieß gestern infolge falscher 2rtcid)enstellung ein Güterzug mit einem Personenzug zu» sammcn. Zwei Personen wurden getötet, fünf verwundet. Der Materialsckiaden i|t bedeutend. — .heute nacht stieß auf der Strecke Regensburg-Neumark t der Postzug 450 mit dem Güterzug 1964 zusammen. Neun Personen wurden leicht verletzt: ein Post- ihntbon. 5Pn Nauheim wurde er später verhaftet und auf Antrag der französischen Behörden vor Gericht gestellt. Ein Monat wurdr ihm auf die erlittene Untersuchungshaft an gerechnet. Schwerer Diebstahl wird dem Hausmädchen E. E. von Butzbach zur Last gelegt. Die Angeklagte wurde von einem Polizeibeamten vorgenibrt. weil sic im vorigen Termin unentschuldigi ausgeblieben war. ^>ie hat einem Dienstmädchen, das mit ihr bei, derselben Vernchatt in Bad-Rauheim diente, Reibung und Waick-estuckc entwendet, in. dem sie dessen Schticßkorb ausbrach ^as Gericht crkanme am 3 Monate Gefängnis. Vergeben gegen das Viehs euch enge setz brackuen den K 3 D 1 und den Landwirt Ph M. tÄ.. beide von Roddeim v b H auf btc Anklagebank. Sie haben in 3mmDer banblung gegen die gesetzlichen Bestimmungen und kreisamtlichen Verordnungen Klauenvieh aus Pnu,;en eingcsuhrt und ohne ec- unter Cuorantäne zu stellen, mit andern Stlauenoieb Aummmcn gebracht. Das Urteil lautete gegen leben der beiden Angeklagten auf 15 Mark Geldstrafe, bilffroeife 3 Tage Gefängnis. Vielfach vorbestraft ist her Taalölmer A. L. F- von Anaersbach. Im November v. I. entonbX Tfid) bei. dem p. E. in Sandors 3 Mk Miet adb indem er bei bieiem feinen . zu Gießen N St zu Friedberg und K. D. «u Soedel unter Anklage. Die ’ vier Erstgenannten hatten m Gießen und Friedberg fop. Geldspielautomaten bei Gastwirten aufgestellt, teilweise solche in Auiomatenhallen untergebracht, R. St. und K. D. hatten je einen Automaten in ihren Wirtichatten autgebangt. Im beu- ligen Termin versuchte sich einer der Angeklagten selbil, zum Kablia«, mittelgroß Psd. 20 Psg. NeueRollmopsil.il 99^« Bismarckheringe 4-Litkr-Dose Mk. 2.20 Neue Sardinen W. 40 W. Fäßchen Mk. 2.10. Im Hotel Köhler finden die vollständige Neueinrichtung, die anerkannt vorzügliche Küche die gepflegten Weine und der Bier- Ausschank immer mehr Beifall .. Speisezwiebeln Psund 4 Psg. Neue Maronen Pfund 20 Pfg. V Sfdn9n'j 11 5ll'to.Unt te s'ch s », rci[‘ rrb ? l,Q|lünq>3- ,""pruch Planten QrJ Öfn,r’ bftga„g S'6,t™ «- >9' ®el?,[e 6 7no^ liest die m,. Ä'S" Sch., n iaffihi..ft e,lt' W bannt die fcöbe; Betracht flQrQntiet c 'KapltalzumSelbiW, Äun? ^rleibt und die tzöhe die Tur ben Ahv J erfüllt sind, so is, , «es vorautzesebt i des lamnben Äechn andere Wohlsahnsinslo ien bedacht tvnden köm esrcchnung der Sasse e n haben int letzten tragen jetzt 3106078? >er Bevölkerung stehl t kavitalien um 161927 f W.M43 $fs. bette' ;tt un letzten ^uhte jetzt 546 258 Mk >88! 2023 Mk. 84 Psg. fc 9. Kavitaleitilogen nie. msgeliehen werden ls letzte Jahr für un - ohlstandes im ganzen । en einzelner steht die 7; last des kleinem! oberen Logelsl^i für ben Winterbedarf Magnum bonum Industrie Up to dato 6912 Rote Dabcrsche irmchschalige» Royal Sidney verbesserte Magnum bonum Ella Paulsens Julie gelbe Salatkartosfel empfiehli in vrima Oualität au billigiien Preisen I. Weisel Tel. 88, Lonncnttrabc 6. Proben stehen zu Diensten. I. M. Schulhof Televhim 119. — Promoter Lersand nach auswärts. 12 Obsthochstämme Halbstämme, Zwergobtt, Rofenbochstämme, Stachel' u. 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Holterhoft Söhne Seltersweg 20 Seltersweg 20 H veuWrL könnten als dieses lebenswahre Bild. Außerdem ein hervorragend schönes Programm V“/,o ■ i kichfipiel-ßaus Bahnhof ftrahe 34 Bruder u. Schwerer Das 11. Gebot Drama In 2 Akten. i Luftiplel In 2 Akten. v a”/i» Die geehrten Abonnenten ersuchen wir, ihre Karten für das Konzertjahr 1912/13 gefl. bei Ernst Challier (Rudolph’s Nachfolger) abholen zu wollen; eine Zusendung findet ausnahmslos nicht statt. llsMerie Verein Giessen Ailherordtlltlilht Hnnpt-Pcrsainnilung am 2. Novbr., abends 81/. Uhr, im Felsenkettcr. Montag, den 28. Oktober, abends 8 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins Vortrag eigener Dichtungen :: des Schweizer Dichters :: Samstag, den 26. Oktober, abends 6 Uhr, im Hotel Schütz Wollene gewebte Damen-Kaschmir- Strümpfe schwarz und moderne Farben Paar Jlk. 2.00, 1.50;i.25 0.85 Herren-Socken nnd Strümpfe Paar von Mk. 2.50 bis 45 Pfg. Reine Wolle gestrickt. 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Jetzt vor dem Herbst- und Winter bedarf soll man dies bedenken und gleich unsere bekannten guten und preiswerten Qualitäten für Herren, Damen und Kinder einkaufen. Hamen-Strümpfe, gestr., reine Wolle, 55 cmlg., Qual. u. Pr. ohneKonkurr., P. M. 1.10 Natürlich nur in GießcnS tonangebender Stätte der Lichtbildkunst, in den Biograph-Lichtspielen wo diese große Künstlerin heute zum zweiten Male austritt. Außer diesem Kunstsilm ersten NangeS ein erstklasf. deutscher Kunstfilm Der Brief Außerdem das übrige hervorragende neue Programm Die Kameraden, die sich bei demlugfettbeteiligen, wollen sich zur Empfangnahme der Dienstanweisung Srettan, den 25. d. Mts., abends 8»/a Ubr l" dem Versammlungsraum iAiterweg einfinden. B°Ool TaS Kommando. A'9 “ /10 Ter Teuti'ch-el l Prälat D. Vorbereitungen so IMblß kt &tii ^'ldichmidr, xr Unlerosjizier e Selbständigkeit gub :'uriÄUmä§ige Täti Entscheidend ft ! t der Bersorgur i.nd Soldaten dee Wunsch, die Best! Ordern und die -..ntcrskützen. Tic \ mrnisierurgslverke ^mischtsp.ichigen ^3fcr. Jit bringen ret die preußisch? ihr im Jahre ÜT.i^nbunq zu bri :richen Virlungen Äcn rmeren Kolm 'sterium und Land' Ifnnnt. W beidt fttandenen Jntne nrte sie zur Trha l t sunarken unerlc i nwicrial als geu - vebernahme oöe Herzenswunsch e Gesellschaftsverein Sonntag, den 27. Oktober, 7% Uhr pünktlich: Or. Emil Milan-Abend Programm Jens Peter Jacobsen, Frau Fönss, eine Erzählung — Friedr. Hebbel, Abendlieder und Nachtlieder — Theod. Storm, Im Saal — Goethe, Werthers erste Begegnung mit Lotte. v»/w Die Anmeldungen zum Abendessen (Mk. 1.50) werden spätestens Freitag an den Hausverwalter erbeten. Mtaler Men Direkt: Hermann Steingoetter Mittwoch, 23. Cft. 1912, abends 8 Uhr: Volks-Vorstellung Volks-Preise Volks-Preise W Lärm m Riijts. Lustsviel in 4 Auszügen von William Shakespeare. Ende nenen io®/4 Ubr. |a”/n Freitag, den 25.Cft.1912, abends 8 Ubr: 4. Freitag - Abonnem. - Borst. Gewöhnliche Preise. Gastspiel von Fräul. Riza Bajor vom Deutschen Theater in Berlin. Medea Dramatisches Gedicht in vier Auszügen von Franz Grillparzer. Ende geg. 10'/, Uhr. tann Gieta W Samötug, Zfi.ßfiotier, oitnhs 9 llhr, auf der Turnkneipe (Gambrinus) Generalversammlung Trtrti*finrhnnnrt* i- Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. UlUlliy . 3. Entlaiiung des Rechners. 4. Vorstands- wähl. 5. Verschiedenes. V”/lo Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. sind immer noch allen voran: Wo heute die große Künstlerin Saharei: als Schauspielerin in dem großen Kunslfilm loi goldenen Käfig Roman einer Tanz-Diva in 3 Akten auftritt. Andere Vermutungen sind irrig! Wer bisher noch zweifelte, daß Kunst, wirkliche Kunst, geboten wird, muß eS jetzt doch zugeben. Illax will größer werden ßumoreske, gespielt von Illax Linder. und die Vorzug!. füllende«, sehr elaft, edit chinesischen Monopoldannen «ges. gesch.» Pfund M. 2.85 3-4 Pfund fleniin.au großem Lberbelt. Vers. geg. Nachnahme. Verpackung frei. 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