Nr. M Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. I haben, auf das Podium sowie neu überzog» Im Interesse möglichst Arbeiten zu>n nyeitercn es erforderlich, daß die ab bis anf den heutigen Tag cm regelmäßiger Abnehmer geblieben ist. — Vögel im Sturm. Ti- Beobachtung des Vvgelf'lugcs hat schon lahrhundcrtclang Naturforscher gefesselt, aber eine streng wissenschaftliche Untersuchung ist erst möglich gerooroen, seil alle Einzelheiten des Fluges durch den kinematograohisä>Ql Apparat bis ms kleinste senge halten werden können. Aus der Fülle der so gemachten Beobachtungen teilt Georg Henner in „Heber Land und Meer' einige interessame Beispiele mit. Lb- ken, rind M Hilt* rbt, bei 43, etr- Der italienisch-türrische Krieg. Vermittlung der Mächte Konstantinopel, 24. Juni. Wie „Jkthiham" erfährt, leiteten die Machte einen Meinungsaustausch ein, um schlüssig zu werden, ob dem italienisch-türkischen Kriege durch eine Konferenz oder einen n o l l e k t losch r i 1 t ein End-e gemacht werden solle. Rom, 24. Juni. .,Pvpvlv Romano" kommt in feinem heutigen Leitartikel auf das Annexionsdekret zurück. Man hat den Glauben erwecken wollen, daß bezüglich der Souveränität über Libyen nur Giolitti unversöhnlich sei. Vor der Proklamierung der Souveränität konnte über die Opportunität Mcinungsvcr- sästedenheit herrschen. Leute gibt es keinen Italiener, der eine Konzession in diesem Punkt nickst für eine jeigbeit hielte nach den Opfern an Blut, ganz abgesehen von den Geldopfern. Keine Regierung ist in Italien mehr möglich, die in der Frage der vollen Souveränität zurückwcicht. ihre Kunstfertigkeit zu absolvieren verweist. ** Fernsprech anlagcn. frühzeitiger Inangriffnahme der Ausbau der Fernsprechanlagcn ist 21. zum 22. Zum im Lager von Jfean Sidi Abd cs Salam von den ausständischen Marokkanern angegriffen worden Dalbiez machte einen glänzenden Ausfall und warf die Feinde zurück. Die Franzosen hatten 4 Tote und G Verwundete. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Qfrpebüion und Verlag: 51. Redaktion: 12. Tel.-Tlbr^AnzeigerGieben. 2lus IHarofto. Paris, 24. Juni. Wie aus Fez unterm 23. Juni gemeldet wird, ist General Talbiez in der Nacht vom Au» Staöt und Land. Gieße n , 25. Juni 1912. ** Lehrerpersonalien, lieber tragen wurde dem SchulamtSaspiranten Karl Hofmann ans Viernheim eine Lehrerstelle an der Gememdeschnle zu Ober-Roden. " DaS 3. Abonnementskonzert unserer Regi- mentSkapelle am Donnerstag, 27. Juni, steht unter der Devise »Aus eigener Straft*. Es ist cm Eolisten- Abcnd; die mitwirkcndcn Herren sind nicht aus weiter Ferne herbeigerufen, sondern es sind Mitglieder der Kapelle, die.den Beweis liefern sollen und werden, daß sie über hervorragende Kräfte verfügt. Ganz besonderes Interesse wird die Nr. 12 des Programms Hervorrufen, sie ist gcrabcju ein Potpourri von Solisten, daS in abwechslungsreicher Weise Gruppen von Solisten, die hin und wieder nicht ohne Humor Dienstag, 25. Juni 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'fche» Universität-- Blich- und Eieindruckerei. R. Lange, Dießen. Slnmclbuugcn neuer Fernsprechanschlüsse spätestens b i s zum 2ü. Juli den Kaiserlichen Telegraph.manstalten Dor» liegen. Verspätet angcmclbcte Anschlüsse, die infolgedessen außerhalb des Bauplans nur mit Mehraufwendungen (z B. durch besondere Entsendung einer Baukolonne usw.) herzu» stellen sind, werden in dem lausenden Bauabschnitt nur bann ausgesührt, wenn die Antragsteller za den entstehen den Mehrtosten einen Zuschuß von 15 Mk. leisten oder wenn diese Mehrtosten den Betrag von 30 Mk. übersteigen, den wirklich aufgewendeten Kostenbetrag erstatten. Landkreis Gießen. — LangSdorf, 24. Juni. Am 23. ds. MtS. beging unser allseitig geachteter Mitbürger Phil. Bender I. die 50jährige Wiederkehr deS TageS, an dem er an hiesigem Platze sein Maurer- und Weißbindergeschäft mit verhältnismäßig bescheidenen Mitteln gründete. Der Jubilar hat eS verstanden, sich durch Fleiß und Regsamkeit, verbunden mit solider ArbeilSlieserung, Vertrauen und Anerkennung zu erwerben, so daß er heute mit seinem Sohne Hermann Bender I. — als Geschästsnachfolger — auf eine gedeihliche Entwicklung seines Unternehmens zurüekblicken kann. Zll der Feier halten sich in seinem Hanse, Licher Pforte 18, neben den Familien - Angehörigen auch die früheren und jetzigen Gesellen, sowie Bekannte ein- gefunben. Unter den Erschienenen konnte Fabrikant Wilhelm Zurbuch, Gießen, in seinen Worten darauf himveisen, daß der Gefeierte nicht allein im GründungSjahre 1862 feinen ersten Bedarf m Lacken und Farben in desien väterlichem Geschäftshause bezogen hatte, sondern auch von dieser Zeit ymi werden revarierl, Rudolf Richter ---- Gleuei Marktstruse 24-26. Paeiiti echt und imitiert Solide Ware - Billige Preise : uv Rabattmarken. Die „Siebener ZamilienbliMer" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „KreisWott für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Kreis Lauterbach. -7-Lauterbach,24. Juni. Tas BczirkSkrieger- feft des Haffiaperbandes. Lauterbach-Schlitz findet am 7. Juli in Uetz hau seit statt. Ter Dortige Mrleger- verein verbindet damit seine Fahnenweihe, lieber 30 hessische und benachbarte preußische Mricgcroereine buben Einladungen erhalten. — Tie Synode des evang. Dekanats Lauterbach tritt in diesem Jahre am 23. Oktober in Schlitz zur Beratung zusammen. Kreis Friedberg. = Friedberg, 23. Juni. Für das am Sonntag, 30. Juni, ftattfinbeiibe 2. Reitersest deS Wetter- auer Reitervereins hat der Vorstand an dem Programm nachträglich noch einige Aendernngen vornehmen müssen; so mußte das Trab fahren für Belgier ausfallen, dafür wurde jedoch ein Preisreiten eingeschaltet, für das bereits 12 Nennungen erfolgt sind. — Tas endgültige Programm gestaltet sich folgendermaßen: 1. Schaufahren für Ein- und Zweispanner: 2. Preisreiten; 3. Springkonkurrenz; 4. Schaufahren für Arbeitsgespanne jeden --chlageS im Oekonomiewagen^ 5. Trabreiten, offen für norddeutsche Arbeitspferde; <>. Trabreiten, offen für Offizier- und aridere Reitpferde: 7. Tradfahren, offen für norddeutsche Arbeitspferde ; 8. Trabfahren, offen für alle Pferde; 9. Galoppreiten, offen für Arbeitspferde; 10. Galoppreiten, offen für Reitpferde. Ta bis jetzt So Nennungen erfolgt sind, ist ein Gelingen des Festes außer Frage gestellt, und da auch interessante sportliche Kampfe in Aussicht fteljcn, werden die Besucher sicher auf ihre Kosten kommen. Pohl-Göns, 23. Juni. Die 19. Gauturn- fahrt deS Gaues Welte rau fand heute in unserem Orte in Verbindung mit der Fahnenweihe unseres Turnvereins „Irisch auf* statt. Von 8 Uhr ab trafen bereits große Scharen von Turnern aus allen Teilen der Wetteran ein und um 9 Uhr begann das Wetturnen. Ter Festzug hatte 48 Abteilungen. Auf dem Festplatze sang der Gesangverein „Licdcrkranz* unter Leitung deS Lehrers Blaß Großen-Linden, den Begrüßungschor. Der Gauvertreter Dorsch - Wölfersheim und der Festpräsident Joh. Knorz hielten Ansprachen. TaS neue Vereinsbanner wurde von Fräulein Katharine Pommer überreicht. Ein farbenprächtiges Bild bot der Trachtcnreigen von Mädchen in Hüttenberger Volkstracht, auch die Stabübungen des Turnvereins »Frisch auf* fanden lebhaften Beifall. h. Dortelweil, 24. Juni. Das schwere Gewitter, das gestern abend stundenlang die Wetterau durchzog, hat durch wolkenbruchartigen Regen in den Feldern große Schäden angerichtet, nainentlich sind die Rübenfelder böse durch Verschlämmungen mitgenommen. Aus dem Psannenhofe schlug der Blitz ein und zündete. Eine große Feldscheune brannte bis auf die Grundmauern nieder. Starkenburg und Rheinhessen. n. Groß-Steinheim, 24. Juni. Einem alten Brauche gemäß wurde gestern abend unter der Zehntlinde am Ufer des Maines das I o h a n n i s f e u e r abgebrannt. Wohl hatte sich eine große Zahl auswärtiger Zuschauer eingefunden, doch hatte der Besuch unter den drohenden schweren Gewittern sehr zu leiden. Rundum zuckende Blitze, am Fuße des mächtigen Bergfrieds das hochauflodernde Feuer, Umschwüngen von unzähligen Feuerrädern — es war ein eigenartiger Anblick. Nach dem Abbrennen des Feuers fand im Gasthaus „Zur schönen Aussicht" gemütliches Zusammensein statt, wobei Assessor Tr. v. Äff eine der Bedeutung der Veranstaltung entsprechende Ansprache hielt. Verschönt wurde Die Feier durch die Liedervorträge hiesiger Gesangvereine. Hessen-Nassau. h. Ufingen, 24. Juni, lieber den Taunus sind gestern abend schwere Gewitter niebergegangen, die namentlich Die Ausgrabung eines versunienen Waldes. Umrahmt von öügeln liegt etwa zwanzig englische Mellen südlich von Aucklaiw auf Neu-Seeland das weit sich dehnende große Papakura Tal, flach wie ein Billard, sich viele Tausend Morgen hin in der blauen Dämmerung deS Horizonts verlierend. Dieses Tal ist eigentlich ein riesiger Torfsumpf, der zum Teil, wahrscheinlich durch natürliche Verdampfung, ausgetrocknet in. An diesen Stellen und an anderen, die künstlich ennoänert sind, 1 reiten sich freundliche Ansiedlungen auf fettem Weideland, und in kurzer Zeit werben auch die Pivorflächcn durch die Arbeit fleißiger Viehzüchter in üppige Wiesen verwandelt sein. Gegenivariig aber sind diese Sumpfe der ^d)aupla& einer Tätigkeit und einer Industrie, wie sie in dieser Art und tn j diesem Umfang einzig in der Welt dasteht: ein ungeheurer versunkener Wald wird ausgegraben. Unter der Obenlache des Torfmoores, da, wo der Boden durch Trocknen zernnen oder bereite, teilweise weggeschafft ist, bieten sich dem Auge in Reib und Glieo die Stamme unzähliger Tummaratichten bar. Vor Jahrhunberteii finb sie in dem halbflüsiigen Moor ven unken und haben so Zweige und Krone verloren. Nur das lolibc Kernhvlz der mächtigen Stänune ist übrig geblieben, unb bieic gewaltigen Sd^äfte sind von dem zähen Boden jorgrältig ein» ' gewickelt und iabrhundertclang begraben worden,^ in einer io regelmäßigen Reihenfolge, wie die «täbc eines Ltaketcnzauns. Tie Ursachen für die einzigartige Smnmetrie, in der die a.ammara- iebten des Papakura-Tals in der Erde ruhen, und nicht genügend : aufgeklärt. Tr. W. O. Fagan, der sich in Ehambers Journal ’ mit der Entstehung dieses versunkenen Waldes besckiaitigt, ver° mutet, baß bic Baume in prähistorischen Zeiten ganz plötzlich d arch irgenbeine gewaltsame Naturerscheinung überrlutet wurden uib daß sie dann in ihrem unterirdischen Grabe in öcriclben Stellung erhalten wurden, in der sie einn 'toi; ifrc Jsurtel gitn Himmel gereckt hatten, xie Wiedergewinnung und .lub* Mrmadjung begrabenen Holzes ist ja auch tonst idion tn allen Moorgegenden betrieben worben, aber nirgends fand man bie öcolzsckiäne in so ungeheurer Masse und so regelmäßig gelagert, alls in diesem Tal von Neu-Seeland. Nirgends bat auch die Tenoandliing eines solchen prähistorischen Waldes rn wertvolles doattzholz einen annähernd so bedeutenden Gewinn gebracht, zur Ausnutzung der Schätze von Papakura hat ,ich eine oMcllicbart setbilbct, bic das Material dieser Taufende von acres wnemamch -»snutzt und eine blühende Industrie daraus entwickelt, xie Lammara-Fichte stammt aus der gleichen Familie wie untere ^Nadelhölzer, aber sie ist ein viel loi-ercv, ■ gewalf.g aus- I Sonuenstr^l 21 us Hessen. bS. Darmstadt, 24. Juni. Der Jungliberale Verein Darmstadt versendet an seine Mitglieder eine Einladung zu einer Mitgliederversammlung am Freitag, dem 28. Juni, abend 9 Uchr Restaurant Sitte . Aus der Tagesordnung steht als einziger Punkt: „Antrag des Vor» standes: Ter Junglibekale Verein Darmstadt tritt der freien Vereinigung hessischer Nationallibc- r a l e r bei." bs. Darmstadt, 24. Juni. Die Zweite Kammer der Stände wird, wie verlautet, am 2. Juli zusammentretcn und etwa 14 Tage zusammenbleibcn, da neben der Bc- amtenbesoldungssrage auch noch eine ganze Reche anderer Punkte zu erledigen sein wird. Willi ich' lnut zu «an* Sandalei | idincü unb billi- I tzÄ e) Setterswegäj Zrhr. v. Marschall beim König von England. London, 24. Juni. Ter deutsche Botschafter Freiherr v. Marschall wurde vom König in Audienz empfangen und überreichte sein Begiaubigungs- schreiben. Begleitet vom Zeremonienmcistcr, begaben sich die Herren der Botschaft in den Bucklnghampalast. Sir Edward Grey stellte dem König den Botschafter Dor, worauf Freiherr v. Marschall dem König die Herren der Botschaft vorstellte. Ter König trug Uniform und preußische Orden Auch die Herren der Botschaft waren in Uniform. Nach der formellen Audienz wurde Freiherr v. Marschall in einer Privataudienz vom König empfangen. Am selben Tag, da Marschall sein Beglaubigungsschreiben überreichte, nahm das Unterhaus von der englischen Regierung bedeutsame Erklärungen über Churchills mi . gekündigte Nachtragsforderungen entgegen. Lloyd George leistete sich dabei wieder direkte und etwas plumpe Hinweise auf bie deutsche F l o 11 c n v e r m e h rung: London, 24. Juni. In der Aussprache über die Ent- schließungcn zum Budget erinnerte Llohd George das Unterhaus daran, daß bei der Aufstellung des Budgets zwei Möglichkeiten in Rechnung gezogen unb deshalb ber Heberschuß in Reserve gestellt würbe. Tie erste Möglichkeit war die Wirkung deS Kohlen st re iks auf bie Einnahmen. Er freue sich, sagen zu können, baß es bic Regsamkeit des Handels wäre, wenn er sicher sei, daß cs umünig sein würde, auch nur einen einzigen Pfennig der großen Reserve zu kürzen, nm die durch den Aus stand entstandenen Schädigungen zu beseitigen. Tic zweite Möglichkeit, hje er bei der Ausstellung des Budgets erwähnte, sei das mögliche Anwachsen der Forderungen der Admiralität gewesen. Bei der Einbringung der Flotten» Vorlage jagte Churchill ganz klar, daß sich bie Vorlage gtünbe auf bic Annahme, baß bas b e u t s ch e F l o 11 c n g c f c b ungc- änbert bleibe. Tantals war dem Reichstage eine Vorlage zu» gegangen, welche gegenüber bem alten deutschen Flottcngcfctz eine erhebliche Vermehrung enthielt. Jetzt sei bic Vorlage Gesetz geworben. Es sei nicht mehr Möglichkeit, sonbern eine Tatsache, bet man sich gegenüber befinbe. Ties neue Gesetz sehe eine über 6 Jahre verteilte Vermehrung für bas bcut|'d)e Flotten- jprogtamm vor, bic sich un ganzen aus 10 Millionen Psunb Sterling beziffere. Der Rcbucr schloß: Schatzkanzler Churchill tvird dem nach ff einen Nacht ragsflottenctat verlegen. Ich will seiner Erklärung nicht vorgrciscn unb mich auf den Etat nur soweit beziehen, als es zur Tarlcgung meines ^inanzexposös notivenbig ist. In bic ient Jahre wirb bic Summe, bic Churchill nachträglich sorbern wirb, eine Million nicht überschreiten. Aber in ben folgenben Jahren werden hohe Summen erforderlich als Folge des Programms, dcsseii Ausarbeitung Ehurchlll für notwendig halten ivirb. Lloyb George führte weiter aus, baß 500 000 Pfunb Sterling bes Ileberschusses bem Kolonialärn t vorgestreckt würden zur wirl- ichaftlichcn Enuvickelung von Britisch-Ostafrika unb Uganba. Tic übrigen 5 Millionen würben für bie Schulbentilgung verwanbt. Bestall auf allen Bänken.) Zweites Blatt 162. Jahrgang Mehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesjen sofort’nicführl' stätte breitender Baum, der nicht nur Zweige unb Krone kräftig in bie Nachbarschaft ausstreckt, fonbent auch unter ber Erbe reiche Wurzeln entfaltet. Wie riesig unb mächtig muffen bic Bäume, bereit Stämme nun fo kahl in ber Erbe liegen, in jenen fernen Zeilen, Da sie noch ihren ganzen Sckimuck trugen, gewesen sein! Manche der Stämme haben einen Umfang von über sechzig Fuß unb eine Lange von achtzig bis neunzig Fuß; als burchschmttliche Umfang kann man vierzig Fuß annchmcn. Tas früher so stille Papakuratal ist jetzt erfüllt von bem Lärmen unb Fauchen großer Maschinen, von bem eifrigen Gewimmel einer Menge Arbeiter. Die Bäume werben bergcstalt ausgegraben, baß zunächst zu beiben Seiten ber Stämme Gruben in Den Torf gestochen roerDen, in betten bann bic Holzfägcr arbeiten, bie jeben Schaft in Teile von zwölf bis zwanzig Fuß zerlegen. Mit Trahtsellen ober Eisenketten werben diese Stücke Darauf aus der festen Umklamme rung befreit, in der Die Erbe ihre jahrhunberstähnge Beute hält. Tas Holz biescr begrabenen Tammara-Fichten ist von ausge- zeichnctcr Qualität: cs unten die ibet sich von bem heutigen Tarn» maraholz nur durch eine bunfelrote mahagomähnlidre Färbung. Seine Vorzüge machen es bereits heute auf bem Weltmarkt zu einer hochbegehrten Ware. Wann biescr Laib versank, läßt, sich nach ben geologischen Berechnungen ungefähr angeben. Tas Torfmoor, bas heute bas Tal füllt, muß wenigstens vor etwa taufenb Jahren sich gebilbct haben: Da Die Tammara-Fichte sehr langsam wächst, io bart man annchmcn, baß sie taufenb Jahre brauchte, bevor bie aufgefunbenen Stämme ihre volle Größe erreichten. Jedenfalls smb viele, viele Jahrhunoertc vergangen, feit biescr Salb sich entwickelte. Neben dem kostbaren Holz macht noch ein anderer Schatz die Gebiete bes Papakura-Tals zu wahren GolDscldern. Es ist der fossile Gummi, der von ben Väumen burch Jahrhunbcnc abgeschieden worbcn ist und von bem schon fünf verschiedene Sck lchtcn iu verschiedenen Tresen unter der Obcr'lächc ausgefunden worden find. Tas Har; ber Tammara» ober Kauri-Fichtc, bas als Kaurrkopal auf ben Markt kommt, ist ein wichtiger Artikel unb bas fossile Harz steht bem heutigen nicht nach. wohl ber Bogel ben plötzlichen Winbstoß fast augenblicklich absangt, fo wagt er sich doch fast nie während eines Sturmes in die Lüfte. Auch er hat, wenngleich er unenblich vollkommener gebaut ist als die beste Flugmaschme, in ben Huftroirbeln einen schweren Stanb. Mehrfach smb Flugunglückc oon Vögeln verzeichnet worden. Em Volk Hühner, bas in einen Winbwirbel geraten war, hatte so heftige Zusammenstöße auszustchen, baß cmzclnc Tiere tot zur Erbe nclen. Manche Vögel, fo besonders bic Möwen, scheinen stürmisches Wetter bereits einige Zeit vorher ahnen und bringen sich ui Sicherheit, ehe ber Wtnb mtt vollen Backen losbläst. Von einem interessanten Beispiel hierfür erzählt btr englische Lrnühologc Mearton. Auf _ ben Hebriden- Inseln wütete em 5türm von solcher Stärke, baß die Gischt ber Branbung Hunbcne oon Metern lanbcmiDarts getrieben wurde. Tie unzähligen Seemöwen, bic sich vorher lustig über ben Wogen henimgerutninelt hatten, bie schnellen Meerschwalben und anderen Vogel, sic alle waren verschwunden. Der Forscher suchte mut bie Schlupfwinkel ber Tiere aus und fanb, baß sich bie See» möwen sorgfältig in ben Klippen versteckt, bie Meerschwalben sich hinter Kieselsteinen in Sicherheit gebracht hatten. Das überraschendste Bild bot sich ihm, als er nt ziemlicher Höhe in einer Klippcnhöhle auf etwa cm halb hundert Felsentairben meß. Urner ihnen saß ihr gefürchtelfter Feind, ein Wanderfalke, ben die gleiche Not zu sriCblicher Gemeinfchaft mit der sonst so grausam Dcnolgten Beute gezwungen hatte. Als Äearton in bie Höhle trat, in ber Tauben unb Falken in traulichem Verein sicher zufammeniaßen, schoß ber Falk wie ein Pfeil bavon, die Tauben aber fürchteten den Menschen weniger als ben Sturm unb blieben ruhig in ber Höhle. Mit einem sehr starken Wind im Rücken fliegt fern Vogel gern, ba er ihm bie Federn zerzaust. Dagegen fliegen Vögel, insbesondere solche, die kurze Schwingen haben, fast immer nur gegen den Wind auf, der ihnen das Hochkomm en erleichtert. Em verhältnismäßig schwerer Vogel wie unser Storch muß erst ein paar Luftsprünge machen, um so den nötigen Raum zur Entfaltung seiner Schwingen zu gewinnen. — Tas Licht in ben Meerestiefen. lieber die interessanten Beobachtungen, bie Helland-Hansen während der kürzlich vollendeten Forschungsreise des „Michael Sars" südlich unb östlich ber Azoren unternommen hat, berichtet die Nature einige fesselnde Einzelheiten Tie Untrriudnmgen erstreckten sich auf den Widerstand, den bas Meerwafser den Lichtstrahlen entgegensetzt unb auf Feststellungen der Tiefe, dis zu ber bas Licht durch Das Wasser dringt. Es zeigte sich Dabei, Daß bie Lichtstrahlen im Meerwasscr eine viel größere Tiefe erreichen, als man biäßa Yoghurt- Käse nährt und kräftigt, fötte die Verdauung u. verlause, fo das Leben. Reformhaus Krcnzplatr. 5, A Hauivänc 2,75 M.. flta gcmach.Äbiallbolz.r.25-. per Karren irrt an: vet A.Wcllböicr. Tel.743.|W im Feldberggebiete, im Usatale und in der Gegend von Weilmünster große Verheerungen durch wolkenbruch- artigen Negen und teilweisen Hagelschlag anrichteten. In der Umgegend unserer Stadt hat eS an manchen Stellen derart gehagelt, daß die flötner heute früh noch in dichten Mengen lagen. Provinzial-Ausschutz der Provinz Lbcrheffen. I. Gießen, 22. Juni. Anwesend: Geheimerat Tr. Usinger als Vorsitzender und sechs Mitglieder. Beginn 9, Ende 11*,. Uhr. IBesetzungdermittlerenKanzlei-undUnter- beamten st eilen bei den Kommunalbehürden mit Militäranwärtern. Wird auf den 3. Juli vertagt. 2. Tie Wasserversorgung der Gemein de Frisch- born. Ter Gemeindcrat von Frischborn hat beschlossen, eine Wasserleitung zu erbauen und hierzu die Quellen eines vorhandenen Gemeindelausbrunnens zu benutzen. Gegen die Benutzung der letzteren erhob eine Anzahl Einwohner Widerspruch mit der Begründung, daß dann der einzige Gemeindelaufbrunnen in Wegfall komme. Sie bezögen ihr häusliches Gebrauchswasser aus diesem und beabsichtigten nicht,, sich an die Leitung an- zuschließen. Ter Krcisausschuß des Kretzes Lauterbach wies die Einwendungen kostensällig ab. Nach der Novelle zum Bachgesetz müsse ein Schadenersatz nur dann eintretcn, wenn eine erhebliche Schädigung der an der Benutzung Beteiligten eintrcte. Dies sei aber hier nicht der Fall, da der Wasserzins nur 25 Mk. pro Jahr betrage, der Eimer Wasser also etwa 1 t Pf. koste. Der Vertreter der Beschwerdeführer verfolgte gegen dieses Urteil Rekurs an den Provinzialausschuß. Ter Rekurs wurde kostensällig zurück- gewiesen, allerdings auS anderen Erwägungen als die waren, die den Kreisausschuß zur Abweisung des Widerspruchs gegen den Gemeinderatsbeschluß von Frischborn führten. 3. Gesuch des Schankwirts Heinrich Heng zu Friedberg wegen Ausgestaltung seiner Schankwirtschaft Haag st raße 11 zu einer Gast - wirtschaft. Die Bedürfnisfrage war in diesem Fall von der Stadtverordnetenversammlung bejaht, vom Bürgermeister der Stadt Friedberg dagegen verneint worden, der auf den ungenügenden baulichen Zustand des Hauses zu Wirtschaftszwecken und die genügende Zahl von Gastwirtschaften in Friedberg hinwies. Das meisamt trug deshalb Bedenken, die Konzession zu erteilen und legte die Akten dem Provinzialausschuh vor. Dieser lehnte das Gesuch mangels Bedürfnises ab. wandern und Reisen, väder und Sommerfrischen. = Bad-Nauheim, 21. Juni. Tie Unterhaltungsmittel des Bades sind so mannigfaltig und abwechslungsreich, daß die Kurgäste, auch wenn die Natur in der Saison einmal ihre Schuldigkeit nicht tut, reichlich auf ihre Kosten kommen. Am letzten Samstag sand ein herrliches K ü n st l e r - K o n z e r t der Kur- kapelle, des Winderstein-Orchesters, unter Mitwirkung des Klaviervirtuoseir Professor Friedberg -Köln statt. Am folgender! Sonntag konzertierte am Nachmittag und Abend der Bad- Nauheimer Gesangverein „Frohsinn" unter Leitung seines Dirigenten Bechtolsheimer auf der Terrasse und im Konzertsaal und erntete wegen feiner feinsinnigen Ausführung der einzelnen Chöre — es sei unter vielen nur erwähnt der schwierige und wirkungsvolle Männerchor „Rudolf von Werdenberg" — stets den lebhaftesten Beifall. Im Theatersaal sand am gleichen Tage eine Vorstellung der graziösen ersten Tänzerin Zoula de Boncza von der Op6ra Comique in Paris durch die choreographische Wiedergabe Chopinscher und Straußscher Tonstücke vor ausver- kauftcm Hause statt und am Montag hielt die hellere Operetten» muje mit Johann Strauß' JSinc Nacht in Venedig" ihren Einzug in den Theatecsaal für die Dauer der Saison. Rechnet man dazu die dreimaligen Konzerte täglich, die Terrasse- und Parkbeleuch- tungen, Jo ergibt sich eine Fülle von Abwechselungen, bei denen jeder Geschmack auf seine Rechnung kommt. Zwei große sportliche Veranstaltungen, ein Golfturnier und ein allgemeines Tennisturnier, zu welch letzterem der Großherzog einen Preis gestiftet hat, werden int Juli und August veranstaltet. Drei Kurgäste, zwei Rechtsanwaltsgattinnen und ein Rentner aus Sachsen, konnten durch Ueberreichung von Blumenspenden ausgezeichnet werden, da sie zum 25. Male das Bad aufsuchten. gronffurtet Regatta. Rümpen heim, 23. Juni. Die Rennen der Frankfurter Jubiläumsregatta hatten folgende Ergebnisse: 1. BegrüßungSpreis. (Junior-Einer.) 1. Heidelberger Ruderklub 6.54,/.„ 2. Hanauer Hassia 6.582/s, Wiking-Berlin und Sturmvogel Leipzig aufgegeben. 2. Preis vom Saalhos. (Vierer ohne Steuermann.) 1. Frankfurter Ruderverein 6.143/5, 2. Mannheimer Ruderklub 6.26, 3. Offenbacher Undine 6.263/5, 4. Hanauer Hassia. 3. Preis des Teutschcii Ruderverbandes. (Vierer.) 1. Mainzer Ruderverein 6.44/», 2. Ludwigshafener Ruderverein 6.6, 3. Hamburger Germania 6.143/V 4. Staats-Preis. (Junior-Vierer.) 1. Frankfurter Ruder- aesellschaft Oberrad 6.184/», 2 Frankfurter Germania 6.248\, d. Hanauer Rudergesellschast 6.26’A, 4. Ruderklub Griesheim 6.28. 5. Tamenprcis. (Einer.) 1. Kastcler Rudergesellschast, 2. Rudergesellschaft Trier. Münchener Ruderklub aufgegcbcn. 6. Strahlenberg-Preis. (Vierer.) 1. Mannheimer Ruder klub, st. Offenbackier Ruderverein ausgegeben. Offenbacher Hellas wegen Kolission ausgeschlossm. 7. Preis von Frankfurt a. M. (Gastvierer.) 1. Mainzer Ruderverein 5.57, 2. Kasteler Rudergesellschaft 6.01, 3. Allemania Karlsruhe 6.68/s, 4. Cercle des Rsgates de Brüssel 6.64/». allgemein annahm. Tie verschiedenen Ausstrahlungen, aus denen das weiße Sonnenlicht sich zusammensetzt, wurden von dem Wasser sehr ungleichmäßig ausgesogen. Bis zu einer Tiefe von 100 Metern sind noch alle Lichtelemente sestzustellen, dabei zeigt sich aber, daß die roten Strahlen stärker hervortreten, als die blauen und violetten. In 500 Meter Tiefe dagegen ist das Rot von den oberen Wasserschllliten bereits völlig ausgesogen, während die blauen und violetten Strahlen mit Hilfe der photographischen Platte noch deutlich wahrgeiwnnnen werden können. In tausend Metern Tiefe aber sind nur die violetten und ultravioletten Strahlen noch feststellbar Bon 1700 Metern Tiefe ab konnten auch die aeringften Lichtspuren nicht mehr festgestellt werden. In diesen Tiefen wird der Ozean nur noch durch die Ausstrahlungen Ruefa tenber Seetierc erhellt. — Französischer Witz. Doch Einer, der'S verdient hat. Ans der OrdenSliste prangt der Name eines PorzeNanhändlerS. ,91a, wenigstens einer/ sagt ein Leser der Liste befriedigt, „Per das Kreuz wohl verdient har." .Aber wieso?' ,91a geiviß doch l DaS Porzellan wird nur dekoriert, ivenn es in« Feuer kommt!' — K ü n st l e r st o l z. ,WaS, 170 FrcS. wollen Sie für den Anstrich der Fensterläden? Sie haben ja für feine 8u Fr cs. Farbe dazu gebraucht...' ,So, und für wieviel Farbe, meinen Sie, ist in RegnaultS .Salome', für die einer 528 0G0 yrc«. bezahlt hat!' — Ein ganz Energischer. Madame: .Ich gebe jetzt an»/ Ehemann: .Und wohin gehst Tn?' Madame: .Wobin mir'« Svab macht." Ehemann: .Aber da« sage ich Dir, daß Tu mir ja nicht wo ander« hin gehst l" — M a ch t nicht s. .Wollen sie heut abend mit im« dinieren?' .Ach, heute geht « leider nicht, ich gehe zu Nora.' .Macht nicht«, oder ein Grund mehr . . . Bringen Sie sie mit1* — Er kann warten. Ter Gefängni-direktor fragt einen Verbrecher am Morgen vor feiner Hinrichtung, ob er noch einen letzten Wunsch habe. .Aber freilich/ sagt der Todeskandidat, ich möchte gern noch Pfirsiche eilen/ ».Aber Mann, Pfirsiche! Wir sind doch jetzt im Februar! Ta« dauert noch lange, bi« die reif werden.' ,Na, meinetwegen, ich kann ja auch warten/ — Den Zweck verfehlt. .Ja, meine Liede, ich habe Dich geheiratet, well Tu mir leid tatst.' .Ta hast Tu was Schöne« gemacht. Jetzt tue ich aller Welt leid.' 8. Staatspreis (Junior-Achter '. 1. Frankfurter Ruderverern 5.40Vs, 2. Hanauer Rudergesellschast 5.443/3, 3. Mannheimer Amicitia 5.514/5, 4. Rudergesellschast Sachsenhausen 6.0 IV». 9. Präsidentenpreis (Doppelzweier). 1. Kölner Klub für Wassersport 6.15, Kastel aufgegeben. Brüssel und Berlin nrcht gestartet. , 10. Universitätspreis (Vierer). 1. .verdelberger Ruderklub 6.11, 2. Karlsruher Salamander 6.15,/5» Akademischer Ruderklub Rhenus Bonn aufgegeben, Rudergesellschaft Hetdelberg nicht gestartet. ~ , «OK 11. Preis vom Main (Vierer ohne Steuermann). 1. Ludwigshafener Ruderverein 5.49V-. Mainzer Rudervereur aus- gf0V12n‘ Heyter-Preis (Achter). 1. Sturmvogel Leipzig 5.34»/5, 2. Offenbacher Undine 5.36Vs, 3. Kasteler Rudergesellfchaft, 4. Alle- mania Karlsruhe. „ „ Rumpcnheim, 24. Juni. Jubiläums-Regatta. (Zweiter Tag.) Nachstehend die Ergebnisse: 1. 3. Ermunterungspreis. (Vierer.) 1. Hanauer Rudergesell- schäft 6:21'/», 2. Frankfurter Ruderklub 6:21Vs, Mannbeuner Ruderklub und Ruderklub Griesheim ausgcgeben. 14. Kaiscrprcis. (Vierer.) 1. Ludwigshafener Ruderverern 5:58'/», 2. Mainzer stiuderverein 6: 52A, Brüssel ausgegeben. 15. Taunuspreis Toppelzweier.) 1. Ruderverern Sturmvogel Karlsruhe 6:30 „ 2. Salamander Karlsruhe 6 :48. 16. Regattavereinspreis. (Vierer. Jubiläumspreis.) 1. Sturmvogel Leipzig 6: 74/», 2. Offenbacher Undine 6:194/5, 3. Frankfurter Ruderverein 6:20, 4. Münchener Ruderverern Bayern 6: 294/». 17. Preis vom Roten Hamm. (Einer.) 1. Hanauer Haisia, 2. Frankfurter Germania. Münchener Ruderklub aufgegeben. 18. Preis von Oberrad. «Achter.) 1. Mainzer Ruderverein 5:50,2, 2. Hanauer Hassia 5:544/», 3. Mannheimer Anncllra 5 : 553/s, 4. Hanauer Rudergesellschast 6:0'/5. 19. Preis von der Gerbermühle. (Einer.) 1. Mainzer Ruder- verein 6:31 Vs, 2. Mannheimer Amicitia 6:38V», 3. Kölner Klub für Wassersport 6:39Vs, 4. Berliner Rudergcs. Wiking 6 : 504/5. 20. Preis von Sachsenhausen. iVierer.) 1. Frankfurter Rudergesellschast Sachsenhausen 6: llVs, 2. Rheinklub Allemanma Karlsruhe 6:23, 3. Frankfurter Rudergesellschaft Oberrad, nicht ge- zeitet, Hellas Offenbach aufgegeben. . 21. Jnselpreis. (Zweier ohne Steuermann.) Ludwrgshasener Ruderverein geht in 7:26»/.-, allein über die Bahn und ge- nnnnt den Preis nach dreimaligem Sieg endgültig. 22. Preis von der Kaiserlay. Vierer.) 1. Frankfurter Ruder- gesellsckxnt Germania 6:12Vs, 2 Hanauer Rudergesellschast Ger- gesellsck-aft Germawa 6:122/5, 2. Hanauer Rudergesellschaft 6:16',5, 3. Hellas Offenbach 6: 22Vs. 23. Germaniapreis. «Achter. Wanderpreis.) 1. Mainzer Rudcrverein 5:30, 2. Mannheimer Amicitia 5:393/s, 3. Cercle des Rögates de Bruxelles. Sport. Eckernförde, 23. Juni. Ergebnis der Seewettfahrt Kiel- Eckernförde. In der AI.-Klasse gewann die „Germania" den ersten Preis, den Herausforderungspreis und den Preis der Kaiserin, „Meteor" den zweiten, in der AII.-Klasse „Komet" den ersten Preis. In der 23-Meter-U-Klasse „White Heather II." den ersten, 19-Meter-Ii-Klasse „Morignita" den ersten, „Corona" den ziveiten, int Handicap für alte Jachten von 90 Tonnen, ,/)duna" den ersten, „Namara" den zweiten, alte Jachten von 40—90 Tonnen ,/Zngeborg" den ersten, „Undine" den zweiten, in der 15-Meter-U-Klasse „Jftria" den ersten und den Groß- herzogs-Prcis, „Haspania" den zweiten, „Sophie Elisabeth" den dritten, in der 12-Meter-U-Klasse „Maada IX." den ersten, ,^Jerne" den zweiten, in der 10-Meter-U-Klasse „Pampers" den ersten, „Tarpon" ben zweiten, „Pesa" den dritten, „Kitty" den vierten, in der 9-Mcter-U-Klasse Regina IV." den ersten, in der 8-Mcter-U-Klasse „Ariadne III." den ersten und den Her- aussorderungspreis, „Johanna VIII." den zweiten, „Soga- linda V." den dritten, „Mariechen" den vierten, und „Toni IX." den fünften Preis. Es herrschte Ostwind. (RcrtcbfsfaaL Frankfurt a. M., 22. Juni. Por der hiesigen Strafkammer begann heute vormittag der Landesverratsprozeß gegen den Techniker Hyr 0 nimu «, den Techniker Heinrich H a ti n c r I a n b und den Kellner Heinrich Schellberg. Tie drei werden beschuldigt, sich verabredet zu haben, in den Besitz von öfegcn'tdnbcn Ut fommen, bereit Gehestnhaltuitg im Interesse der Laude?- verteidigung und der Sicherheit des deutsclen Reiches erforderlich ist. Auf Antrag des Staatsanwalts wurde wegen Gefährdung ter Staatssicherheit und der öffentlichen Ordmuig die Oessemlichkeit ausgeschlossen. TaS Urteil, das um 6 Uhr abends gefällt wurde lautete: Hy * 0 nimus 5 tu e i Jahre ® e f ä n g n i 8 und Stellung unter Polizeiaufsicht, Haunerland a ch t Monate Gefängnis, Schellberg mürbe f r c i g e f v r 0 d) e n. Seitens der Angeklagten wurde gegen das Urteil Revision eingelegt^ prozetz 5chapiro-k)Irsch. bs. Darmstadt, 24. Juni. 6. Verhandlungstag. Das Gericht teilt mit, daß dem Beweisantrage Pagenstechers vom Samstag stattgegeben wird. Zeuge Volk: Ich habe das Empfinden gehabt, daß die Artikel etwas ausgebauscht waren. Ich traf Herrn Berndt, mit dem ich das besprach, und da ich ja für Zeitungen geschrieben habe, machte mir Herr Berndt das Anerbieten, doch auch einmal darüber zu schreiben, was ich dann auch getan habe. Ich muß feststellen, daß dieser Artikel von der Redaktion des „Reuest. Anzeigers" ohne Strich ausgenonrmen wurde. Ich habe daraus geschlossen, daß dem Hernr Hirsch persönliche Beleidigung fern- gelegen hat Der Zeuge geht dann auf einen Fall ein, wonach eines Tages zu einer Frau Kirch, die ein Restaurant hat, eine Frau gekommen sei und sich nach einem Mädchen erkundigt habe, die dort aber nicht mehr in Stellung gewesen sei. Tie Frau Kirch sei der Ansicht gewesen, daß diese fremde Frau die Frau Schapiro gewesen sei. Als der Zeuge die Frau Schapiro am anderen Tag traf, fragte er sie. Frau Schapiro stellte sich der Frau vor und die Frau mußte auch zugeben, daß es jemand anders gewesen war. Der Zeuge kann nicht angeben, ob es sich hier um einen^Sckerz gehandelt habe, da man in jener Zeit überall Frau Schapiro gesehen haben will. Bors.: Hat man nicht allerhaird Schabernack damals gespielt? Zeuge: Ich habe das nur aus Zeitungen erfahren. Bert Bernstein: Kann man Herrn Hirsch den Borwurs machen: Tu hättest Gelegenheit gehabt, die Sache zu vergleicfan, du hast aber die Gelegenheit vorübergehen lassen. Zeuge: Wenn Herr Hirsch vielleicht etwas entgegenkommender gewesen wäre, hätte es vielleicht zu einem Vergleiche kommen können. Bert. Bopp: Sie sind nicht der Ansicht, daß der Mainzer „Neuste Anzeiger" ein Sensationsblatt ist? Zeuge: Ein Sensationsblatt ist der „Neueste Anzeiger" nicht. Zeugin Martha D. Tiefe Zeugin hat vor etwa 3 Jahren mit einem Zwanaszögling in den Rheinanlagen auf einer Bank gesessen, sie und ihr Begleiter sind damals ausgeschrieben worden. Frau Schapiro war zugegen. Bors.: Ist die Frage an Sie gestellt worden, ob Sie intim verkehrt haben? Zeugin: Ja, die Frau Doktor fragte mich, sie sagte, ich müßte die Wahrheit sagen, sonst würde ich untersucht. Ich wollte das nickst. Als Drohung habe ich cd aber nicht aufgefaßt. Zeuge Schutzmann Müller gibt Auskunft über einen Fall R. Polizellvachtm. Lösch sagt über den Fall G. aus und sagt dabei: Ich würde meine Töchter nicht zur Frau Schapiro lassen. Bors. • Wie meinen Sie das? Zeuge: Man hat so viel gehört. Bors ■ Was ist gesprochen worden? Der Zeuge weiß darauf nichts näheres mitzuteilen. Zeuge Schutzmann Burkardt: Dieser Zeuge brachte dem Fräulein G. die Öabuitg, die offen war. Aus Beftagen sagt er, daß die Ladungen alle offen sind. Polizeiaspirant Bruder sagt nichts wesentlickws aus. Bert. Bernstein: Ick muß den Zeugen Bruder etwas frage«, was ihn persönlich betrisst. Sind Sie noch mit der Sitten Polizei befaßt? Zeuge: Nein. Ben. Bernstein: Es ist ein Ber fahren gegen Sie anhängig gemacht. Es soll ein Mädcfan im Nassauer Hof sistiert worden sein, mit dem Sie Umgang gehabt haben sollen. Dieses Mädckcn soll bann von der Polizet in Strafe genommen worden sein und Sie sollen die Strafe bezahlt haben, damit das Mädcken keine Freiheitsstrafe bekäme? Es soll dann temer der Versuch gemacht worden sein, dieses Mädchen nach der Schweiz zu schaffen. Der Zeuge weist bieten Vorhalt energisch zurück. Er gibt aber den Verkehr mit dem Mädchen zu. Er gibt ferner zu, daß er auf Grund dieses Vorkommnisses nicht mehr im Dienste der Sittenpolizei stehe. Bert. Pagenstecher: Wer hat die Suspendierung veranlaßt? Zeuge: Herr Berndt. Bei- aeordneter Berndt gibt dann über die Suspendierung des Zeugen Auskunft Es tritt hierauf 'die Mittagspause ein. Nachmittagssitzung. Die erste Zeugin in der heutigen Nachmittagssitzung war Frau Kirch, die die Angaben des heute vonnittag vernommenen Zeugen Volk bestätigte. Sodann stnrd Fräulein S. autgerufen, die bis nach 6 Uhr unter Ausscfauß der Leffentlichkeit vernommen wird. Nach Wiederherstellung der Oeffentlichkell sagte ein Diensfa mädchen auS Wiesbaden aus, das nichts wesentliches bekunden konnte. Kleine daoesthronif. Am Sonntag morgen 6.20 Uhr fuhr der Luxuszug 12 im Personenbahnhof Langendreer auf eine Rangierlokomotive. Ter Anprall war verhältnismäßig schwach, nur die Puffer und Pufferbohlen der beiden Maschinen wurden beschädigt. Am Eingänge des Weißen Meeres ist neuerdings Eis angetriebcn, wodurch die Schiffahrt sehr erschwert wird. Märkte. Gieße«, 26. Juni. T n tftb ert dit. Ank leutigem Wochen- markte kostete : Autler da« Pfund 1,00—1.15Ttf«, ^filinereicr 1 6türf 7 — 8 Pfg.. 2 Stück 00 Pfg., Gntencicr 1 Stüd 10—0 Pfg., Gänserier 1 St. 20 Pf., Käse da« Stück 6—S Pfg^ Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg,' Tauben vr Tr. 0,80—1,00 Mfa Hühner pr. St. 1,00—1,60 'Dir., vatmen vr. Stück 0,80—1,80 Mfa Guten pr. St. 1,80—2,20 Alk., bänfe da« Pfd 00—00 Pfg* Ochsen fletsch pr. Psd. 90—98 Rindfleisch vr. Pfund 90—94 Pfg^ Ktchsleifch 80 Pßu. Schweinefleisch vr. Pfund 80—96 Pfg., Kalbfleisch vr. Psd. 88—92 Pfg., Hanunelfleisch vr. Pfd 70—90 Pfg., Kartoffeln vr. 100 Kg. 10.00 bis 10.50 Mk., Weißkraut das Stück 00 bi« 00 Psg^ Zwiebeln ver Ztr. 10,00—12,00 Mfa Milch das Viter 22 Pig„ Nüsse 100 Stück DO—Oo bfg„ ver Ztr. 0—00 Mk, Kirschen da« Pfund 85—40 Pjg Aiarktzeit von 7—1 tthr. F.C Wiesbaden. P le tz b of »M ark 1bericht vom 24. Juni. Austrieb Rinder 96 (Cd},en 61, Bullen 0. Kühe 35). Kalber 48, Schafe 32, Schweine 31 \ 10 Ochsen, 14 Kühe an« Tänentark. 'Dlarftuerlauf: Allgemein mittlere« Oleschaft, bei Großvieh Uebersiand, Schweine und Kleinvieh au-verkanst. Preis hlt 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Ochsen. Mk. Mk. Pollsiesichige, nu«gcinäftete, höchsten Schlacht- wertes int 9lltev von 4-7 Jahren . . 53—68 93—10b Tie noch nicht gezogeit haben (ungejocht) . . 52—67 91—101 Einige, fleifthigc, nicht auSgemäfietc und ältere auSgemästete . 46—51 83-92 Bull en. Dollsteifchige. auSgew^ höchsten Schlachtw. . . 48—53 80—87 Pollfletfchtge, jüngere 48—47 71—78 ßar, en. Rüb». Pollsieischige au-gemästet- Färfen höchsten Schlachtwertes 50—53 80—100 PoUsletjchige auSgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bi« zu 7 Fahren ... . 43—45 79—83 Wenig gut entwickelte Färsen 44—48 85—92 'Heitere auSgemästete Kühe und ivenig gut entwickelte jüngere Kühe 87—12 68—77 Mäßig genährte Kühe und Färse» 81—86 62—72 K ä l b ec. Feinste Mastkälbee 64—66 107—111 MUUere Mast- und beste Saugkälber .... 58—60 97-100 (verlagere Mast* und gute Saugkälber . . . 53—57 87-96 Geringere Saugkälber 45—51 75—85 vcha ‘1, Weidemastschafe: 'Mastlämmer und Aiaithantmel 41—00 86—00 Schweine L ollsicischige Schweine von 80—100 Irx Lebend- geivicht.............. 58-59*/, 74—76 Pollsleischige Schweine unter 80 kg Lebendgeivicht 57-58'/, 73—75 Bollsteischtge Schweine von 100 —120 kg Gebend- gewtcht 59-60*/, 74-76 Vollfletschige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 58.00 78-00 Tic Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießcuer Fleisch- und Brotpreise mit 24. Juni 1912. Weizen 100 stg. 25.0)—00.00 Alk. Weißbrot 2 Kg. 6.' t’tfl. Roggen 100 Kg. 20.75—00.00 Dlk. Schwarzbrot L Kg.54 Pg. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. TI. Fleifchpreife tu Gießen Ochsen 50 Kg. Schlachtgewicht 87—103 Aik. '/. Kg. 90-98 Pfg. Halber */, Kg. Schlachtgw. 85-100 Pf. '/, , 88—92 , Schtveine , 78—77 , '/, , 80-96 Detreidepreife in Wl annhei m Brotpreise in Gießen Müller'sche Baocanftolt Wasser wärme der Lahn am 25. Juni: 17 • R. Metcorologische Beobachtungen der Station Stehen. höchste Temperatur am 23. bi« 24. Juni — + 28,0 * 0. Niedrigste , , 28. , 24. , - + 16,4 • C. Niederschlag: 3,8 mm. Juni 1 191? I XJarometer । auf 0° | tebujiert Xeinoeratur der Lust | 0 Zf Z CD X. 5 5» Z t» Relative Feuchtigkeit Wind- richtung | £ ■2 & 'N rill W Wett« 24 1 Lw 747,2 21.8 11,2 58 WNW 2 10 24 k“ 748,1 15 9 11,2 83 N 2 9 25. " '50,1 15,1 10,8 84 w 2 0 Sonnenschein Eine Panne ist ein kleines Nebel, ^vergleicht man sie mit den Scherereien, die einem au-5 einer ernsten Erkältung erwachsen, rote sie bei einer Autofahrt immer möglich ist. Man sollte darutn itnmer auch eine Schachtel Favs achter Lodener Mineral-Pastillen mitnehmen. wenn man »u einer Autofabrl rüstet. Die Pastillen halten die Schleimhäute geschmeidig, beunen Äffefttonen vor und schützen gegen ötc immense Gefahr, die der Staub immer bedeutet. Man bekommt FayS Sodener in allen Avoth., Trog. ttsw. f. 85Ps. pro Schachtet- E •e 1 ZT. 5, L >8 r? E • a s es © ’S « = 5 587.3 E S 'S s v> e S = e*. « 3 E ± »19 N iS •<. ä 2 st-e E -D L* ä >e » *j *e< K Es- ö d 2 sr 12» «S i-e e Z ■e© * tto <9 L ’ä-S las JS ri e? © © s « « 03 e NL c E L^kZ E.-T ■e d S?SQ a LN » LZ- K6H iä E ÖÖ SS htiv. SM , 41-00 Seltenes Angebot 500 Zirka Rein. 30 4442 1) von 1.50 bis 2.25 Mk. j®1 1.25 Mk. an bis zu 80 von 9 Mk. an cm, in la. Qualität, von 4437 o Sämtlich. Farben w Emil Rom, Schulstr. Central-Drogerie 40 10 2 2 2 ?> n E & sS •c -o N S> S (D 'B c = *e-s o L io s 0 .SSZ '5 8 - S E = E NW N \V j s = E h 5Z s e © E LL M — Ä -® s e ,5^E Schlacht- ht>:' mb ältere e «w $ Zs z© Ml. 83-ia 91-101 63-9! 80-67 71-7! Z s Z "C - 2 Q . u V S • t'S §LZ s §7S i 19 e = c e E® s «•- O ; : ©'S.. s|9 Q =£"? e — B a» si 39 •ti s /D 8 L x> | ,.^w e = Eu fi .2 «5 EK « 03 O =5 £ •g NH ©2£ E c u es- SS £S 28(9 -S - e - £i$C I« 100 u. 110 cm Ians « c Verlangen Sie im Laden nur ||engstenberg’s p e 's Z = ■€ L -L§ Z-L 3 _ = *£ =r- 5?S C7tCx> = 2 £ 8" L § «iS'« s 55 ■= e §-Sjj £ -2 £7 ■=T*e Heugras-Lersteigerung. Donnerstag, den 27. Juni l. I., borm. 8 Uhr anfangend, wird das der Gemeinde Allendorf a. Lda. zustehendc HeugraS versteigert. Die Dörn- bachSwiefc, Kellerbrunnenwiese und Baumstück vor dem Berg wird bei der Versteigerung nicht vor- gezeigt und kommt am Anfang der Versteigerung zum AuSgebot. Zusammenkunft bei der Ziegelhütte. Allendorf a. Lda., am LI. Juni 1912. Gcoßh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. .--s- H | D S M u -21E f.? S E-• 3 SS 5 •-r° "©ö E E5'- . 7-, w-g cb - C — -3 O S- M. Kann, Giessen Gegenüber der Stadtkirche Wäsche u. Aussteuer Weinessig anerkannt feinste seit Jahrzehnten bewährte Marke. M- .2^® o ES (Riedizinifche Klinik, Klinikilraße). Lprechstundt: Jeden Mittwoch abend von o-1/^ Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken »nd Angehörigen von Lungenkranken. v'/. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Herlstatten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Vermridung von Ansteckung. VoiL ZSL '■$> * 5 xi r-E§ JO = E ,5 c?; E e 3 c 8 s 03 ■ — E ^sl 53 ICC w IQ »' CP 5?^ = 2 u ö? 'S - « S .-■Sa E-e . ^ißhvdklllach'arbk« Qcliarben.Pio-el.ParkeU- wachS und Ttablivaue in behcr Cualiiät emoüeblt ® ES §Ä8 C-? '3 £ . i— .. C 3 Sf-SS Ich habe ein grosses Wäschelager sehr billig eingebaut! und offeriere solange Vorrat: Lämmer-Weide am alten Anneröder Weg. w Die Eröffnung der Lämmerwcide findet am L Juli statt. !>itllerungooreiS vro Monat Mk. 2.75. Nähere Auskunft bei Herrn 3. Weifet, Sonnen» ftrahe 6, Borstvender des Ziegenzucht Verein» Giesteu. *iSi Dutzend weisse Taschentücher, 48 cm gross, gesäumt, von 2.— bis 3.50 Mk. 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'S- SS&BS Hi ) »"K™'* W uZf'Qflte nn lirit w ^Michez bkdZ ©i-c « Kg. i/ . 88-8? ' SrotP^J^^ i—^3 *31 3 E 9 >uA — St Zä W 2 T3 C . 3 5 c“Cep=.u x>z > . F erf, E ... Ssf» e> r? w •rj LZ SZ .Sc = a N £© M »au 5v ExS® E 5>cq _____» ^2» ,“o er> e C 8^(92-^ *j c -e c<4 itbgwiiK «1^ 58.00 H Sief un» 8«** J, hu» Broip««- —1912. ___- 'gl*««'1”81"'' nl 0*6 24. ' 4Z,"m< V*V Kunst- 7m 1 ftwerbeluis JUL qÄCR L L il'fi P^A = i •5* Ott «- h g « = z E «o -.5 - Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Die Anschaffung und Unterhaltung cineö Cybers von der Raffe ^DcliifcheS Edclschwein" ist für die Zeit biß Ende Marz 1915 zu vergeben. Die Bedingungen hierfür können tin Stadthaus — Zimmer Nr. 15 — emgefehen werden. Angebote und mit entsprechender Aufschrift biß )um L Juli, vormiuaaS 11 Ubr. einzureichen. B”/< Betreffend: Feldbereinigung Coocnrob. On der Zeit vom 25. Juni 1912 bis einfchlieffllch 1. Juli 1912 liegt auf dem Amtszimmer der Groffh. Bürgermeistern Lvvenrod der Belchlug der Bollzugskommisnon über die Auf bringung der ungedeckten Kosten vom 12. Juni 1912 zur Einffcht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen und bei Meidung deS AuS- schluffeö innerhalb der oben angegebenen Qffenleguilgs- frist bei Grogh- BürgerTneifterei Cppenrob schriftlich einzureichen unb zu begrünben. Friebberg, den 17. Juni 1912. Der Grohh. Jeldbereinigungskommiffär. Dr. Jann, Sroffh. Rrcißatntrmmn. B•/« O L A .H L <5 a 2 C Ü-M >- E s ö?E JP S - C e-3 C s"dl? ’S — C-l ,x. • B S1QC3 - I *© SS I9ty Bgs j 4-5. ü Ssil2© E ubnis ©egen1 L 1JD q Q « S •- a ektion it g c r. achu f ist d rlosun e» - - LE".— S LS uns betroffenen Marie Cellarius Familie Wilhelm 11 11 Schotten, den 25. Juni 1912. 4446 geb. König Kromm Theodor Cellarius Carl Cellarius Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. 05270 Georg Ruhl Lollar, Juni 1912. Todes-Anzeige. Heute morgen 11 Uhr entschlief sanft rrnch < kurzem schweren Leiden unser innigst oelieb.cs 9 Söhnchen . - Heinrich im Alter von 1 Jahr 7 Monat. Die tieftrauernden Eltern: Familie H. Hahn. Gießen (Bahnhosstr. 56), 23. Juni 1912. Die Beerdigung findet Dienstag, 25. Juni- | nachmittag 4V, Uhr von der Kapelle des neuen 1 Friedhofs aus statt. 05279 | ! Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben ■ Töchterchens und Schwesterchens | Eise H sowie für die zahlreichen Blnmenspenden sagen I wir allen unseren tiefgefühlten Dank. I Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und beim Hinscheiden unseres lieben Söhnchens Wilhelm sowie für die trostreichen Worte des Pfarrers Schulte und die zahlreichen Bltimenspenden sagen wir herzlichen Dank. Ludwig Wetter VI. und Frau. Klein-Linden, am 20. Juni 1912. 4454 4 Zimmer il-Mim-Mhnun!, mit fänitL Hu beb. 11. Gartenanteil u. Blcichvlatz z. verm. 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Für bic vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Perluste, bcsonbers bcr Schwester für bic liebevolle Pflege, dem Herrn Pfarrer Hevbing für bie trostreichen Worte, eben so für bic Aahlreichen Blumenspenden, sowie für bic Betei ligintg bes Gesangvereins Germania sagen innigsten Dank Die lrauernben Hinterbliebenen: Johannes Lang 4445 Familie Grösser Hausen, 24. Juni 1912. Vermietungen Die seither von Herrn Pros. Strackbe Balser-Allee wohnte -CluU'jfr.so jftver sos. anderw. a- verm. Näh. bet Abermann L Kling. i3*77 | 7 Zimmer \ Wcgzugshalber ist eine für Aente und ItechtN- anwhlte besonders geeig., sehr helle, sonnige Wohnung SelterswcK 52 1 (7 Zimmer, ger. D ole. Bade- zimm., Mädchenkamm. i. d. Mans, usw., Gas u. Elektr.) für Rofort oder npäter zu vermieten. Auf Wunsch weitere Räume ünll.M. and tiurtenanteil. (4140 _________C. v. Jlüneh<»w. Ludnigsir. 15 Ö neuzeitl.eingericht.7 Zimm. Wobnuug mit Zubehör,ver 1. ,tuli ev. 1. Okt. au vermiet. Schöner Garten vorhanben. 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