o®. Di« heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Die Lage in Ser Türkei. :et uni) itKon» ftoftcn China I Zeit hinein. 1912. iSstraßenmeistn. ^oyniuuiu •• ------ vtitn- kosten und har, 8U Weisen rgebimg reim \tWNv- f M. vergäll rotti ;en liegen in tzviz! offen und sind flncr »s. Mts., Witt hen. Freie Wahl; ’thioe, Yczuaavret«: monatlich 75Pf^vlertel- jährlich Mk. 2.20; durch J.jl)olc- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch di-Post L'lk.2.— viertel- jährt, mividil. Belleug. Zeilenpreis: lokal 15 Pf^ auSivarrS 20 Pfennig. C hesredakteur: 91 Goetz. Vcrainivorllich für den politischen Teil: August ti'oci); für .Feuilleton*, .Verinifchieü' und ^GericlUSfaal-: SLOleu- rath; für .stabt und Land": E-Heg; für den Anzeigenteil: H. Beck. |jlal$raV 23. Juli. Laut „Rarodny Lijy" wird stch Katsura demnächst nach Wien zu einer Konferenz mit den leitenden Persönlichkeiten begeben.____________________ «»teilt Eich-itvd^ 'ESHrm, tttdr. ' “"b *fa6 6L66.—. ' 7b w«m 1449.— Pflasterarbeiten,» ien» veranschlo- 9en liegen ous tzn lfcn zur Einsts-! a des Sonmldjic- posiscei und m .bis Dienstaz, daselbst einzureiS? i Gegenwart erjj® tmachunge« V ließen. Kl-AM«*' „ft 1912 «ns »*'- >ocd, de« ^ge^itcr reits i* : ebniende"Ä" ceri^ lidfest' (#w0t£ r «‘Ttril ... Andrew Lang f. Wie schon gemeldet, ist im Alter von beinahe: 69 ^adrcn 'ijtbrciu Vang, eine der bctaimtcitcn litcrarifchen P^lchkcuen £ . modernen Englands, verstorben. Es ist unmöglich Nch mi L.-r neueren englischen Literatur zu ^schaftigen, ohiw aufAndrw Langs Namen und schroten zu stostcn. ««« Eigenschaft bestand in «einer geradezu fabielfaTtien JStlelieitW ■ r 'isicnjchajtlich sind seine bctüimteilen Bucher wohl die über Litte und Mythus" (1884) und über „Mythus, Ritus und Religion" (1887), Werke, die ihm eine Profesiur für Rrttgions- .-bilosophie an der schottischen Univerfitat von «t. Andrews ei itolSoTftaulinopel. 23. Juli. In °ing-weil>t-n Kreisen wird versichert, daß das gegenwärtige Ministerium dm Cha rakter eines U e be r g a n g s l a b i n e 110 l)abe und dem- nächst einem Kabinett Kiamil Pascha Platz machen werde, m bem Noradunghian das Portefeuille des Aeußern erhalten wurde. 4,u Berhandlungeii, die zur Bildung des gegenwärtigen ^bmetts führten, nahmen den ganzen getzrigen ^ag i" Anspruch. Dschemal Eddin E'fendi folgte dem Beo Piel Hümi PafchaS und erklärte, er wünsche nur ein Kabinett, dem Kiamil Pafcha angehore, bei- zu treten.^ Dadurch wurde die Bildung des Kabinetts in Frag« gestellt. Im weiteren Verlause des Tages wurde Kimnil Pascha vom Sultan in Audienz empfangen, die längere Zeilwahrte. Um die Bildung des Kabinetts zu ermöglichen, erklärte lich Kiamil Pascha bereit das Präsidium des Staatsrats zu übernehmen. Es verlautet, Kiamil Pascha habe an hoher stelle sprechen abgegeben, er werde demnach das Grostwettrctt übernehmen, er wolle sich nur vorerst eingehend mit der gegenwärtigen Lage bc- schästigen. Tie Auslösung der Kammer wird als Ucher bevor stebeud angesehen, da der Senat beabiichttgen ioll, die von der Kammer beschlossene Abänderung der Verfemung zu verwerten. Wien, 23. Juli. In hiesigen unterrichteten Kreisen wird das neue türkische Kabinett sehr 1 y m p a t h i s ch auf- genommen? ^Es bestehe aus den bedeutendsten Staatsmännern. Leiterreich-Ungarn habe zu ihm unbedingtes vertrauen und erwarte das; es die gefährliche ilagc der 4.urtei beteiligen werde. Sofia 23. Juli Tas neue Ärkische Kabinett wird in biei'iaen unterrichteten Kreisen als F r t e d e n s r e g t e r u n g be» I z^chnet. Noradunghian, dcr-zui^Miniltt verwendet werden. __ So wird beim Japan die Hand aut die Sudmandschurei, für dessen wirtschaftliche Erschliessung es schon Stcmltrii große materielle Opfer gebracht hat und das eS in unmittelbare Verbindung mit dem nur noch als Provinz des Mikado existierenden Korea bringt, legen, Rußland 1 einem asiatischen Besitz die Mongolei hinzufügen. China kann nicht widersprechen, England wird ebenso.venig wir Amerika, das vielleicht eine Bürgschaft dafür verlangen wird, bau'feilte wirtschaftlichen Interessen rm fernen Osten unangetastet bleiben, einen Einspruch erheben. Wird eS bei dieser vorläufigen Aufteilung bleiben. Wenn e. aus Japan und Rußland allein ankäme, die handelseinig sind, laum John Bull und Uncle Sam wurden doch nicht roei- tet zu allem Ja und Amen sagen, es sei denn, daß ihnen ein beträchtliches Stück von dem Riesenleib Chinas zu- fällt Aber mit dem, was er bisher erreicht^hal, kann Kat- iura, der fommenbe und gewesene Mann Japans, Mrie- tctt sein. Er !ann am Sterbelager seines Herrn das br- t eutttngsvolle Bündnis mit Rußland, dem todfeinde von gestern, dem Herzbruder von heute, als kostbarste Spende i'icbertegen. ^ Jlbcr diese Schriften waren cs keineswegs, die Andrew Lang_> > tut beim großen Publikum begründeten und ^machttn ^as imntc ihn vielmehr als den -tid>tcr_ lcid)tiuBigcr ^ic, tue 1 , fon einer eigentümlichen Grazie eriullt lind. als den Bcnmi^ ; inet großen Zahl sehr beliebter Mard»enbud)cr, als »r Utter, -iomamchriftsteUer, als den Autorzahlretcher,! ehtge^llig kv later und immer interessanter Eliays in den engUf^n kiniiten, sowie den von Einleitungen zu Werken cn.r alteren • ueratur -iber beileibe ist Andrew Langs $tclfeutgfcil mit bicun .Andeutungen noch nicht crsdwpft. Er hat eine große Biographi'. ton Sir Staiforb N°r,hc°ic öeröiientlidjt. bat jid) mit b« ia!o iitiidien Periode der idjotliidjen Geschichte belaßt, hat über d e Geheimnisse des Golfs, des Krickets, sowie des Angelivorls (di, ,r iämtlid) noch Zeit fand zu betreiben), luerarnd) au^gdamn, Dar hervvrragcndeii Anteil an einer vortrefflichen Uebertragung l'ct Odyssee und der Ilias ins Englische genommen, hat logar linc Tichntng im höheren Stile „Helena von -r.ro, a mriaia, nnb schließlich bat er während seiner zehnjährigen zicniticit ald ßournaliü, fonnc auch später eine große Anzahl von P-Nttschm nnd sozialen Artikeln veröffentlicht. Cs laßt itd) leicht denken, patt eine so aus gebreitete literarische Tätigkeit unmöglich gleich- HÖBio oItoe fein tonnte. nni> wirklich ist Andrew L-NS nnt mehr -tiu, ün^rNich seltenes und äußerst vielseitiges Wissen, endlich ein iihm angeborene Anmut des Stils verleihen doch zahlreichen leinet Schriften einen Reiz, der ihnen mehr als ^agesivert "chmt ~ Andrew Lang war Schotte von Geburt, batte aber v°m ,cho^ l.ischeu 'Nationalcharatter wenig ubcriwmmen. »on 1910 hat er kaum ein Jahr vorubergehen lauen, ohne. dem Publi- - 'um ein neues Buch vorzulegen, und ob «s nun ein neues Märchen Mx em neuer Gedichtband oder ein geschidstliches Portrat oder ine «Ugionshistorischc Schrift oder.eine Sammlung oon eh .mb »unäRcn roar1 Zangs Bücher fanden immer cm große» und e, Ist dtther verständitch, OaB fern irr. 172 Ihre «lehener Anzeiger I nxbeint täglich, außer ßi nntagS. - Beilaaeu: 1 larmal roöcbentlic'.) fi henerZamlliendlätler, ikimalwöchentl.Xrelr- trchfen ind erblicken sk ein Bild, das in nichts,an . rr?nncrt auf dem sie sich befinden. TiC weiten turn gen, vornehm eingerichteten Slaarsgemächer, die die ganze Lange ber einen fnitialicbcn Resiben; ernnehmen, konnten gerade ,o gut TÄ S r». b« ~n Eelt i,E1,en..unb Der auimerksamste Beobachter wurde nicht- . ^ie sind eingerid)tet nach dem neuesten stil, 1 verben - - --.v" Ministerien für öffentliche Arbeiten, für handel und Ackerbau, für Post und Telegraphen bleiben noch unbelebt. Gestern abend sand an, der Pforte "'"ntten einer großen Versammlung die Verlesung be$ 5anbschre i den« ber Investitur des Großwcnrs statt. DasSchreibe,^.enthält etne sah, der besagt, der sultan erwarte, daß das finbmett bte Ur lachen tmtersuche, die die llnminebcnbeit in «^ ^aknahmen namentlich in Albanien hervornes und gei^Ocbcr,’^c treffen werde, welche die Gesey und Recht wtbcritreitcnde -.age ändern nnd die Ordnung wiederhcrstcNen wurden^- " da« »eü und die Entwicklung des Reiches von der gewissenhaften -Idi unn der Verfassung abhängen, bofic der sultan, daß das neue Kabinett seine Kräfte avd) diesem Ziel weihe unh (Sine ungeheure Menfchcnmenge wartete twr ber l'torlc uno flutete in die 2tränen, welche der Zug des Großwestrs nehmen musste. Tie Menge begrüßte den Großwesir, besonder« auch Razim Pascha, Kiamil Pascha, und X?uuem bMcha rufen Da-i Publikum, namentltd) aud, Offiziere, auherten, das neue Kabinett werde das Vaterland retten. prf{Srtf Ter Präsident der Deputierte n kam me r ertlarti, die Kammer müsste eigentlich von Said .dascha Erklärungen über die Gründe des Rücktritts des Kabinetts verlangen, aber da das neue Kabinett schon gebildet sei, werde^eine Debatte iibr flüssig. Mehrere Tevutierte verlangten, daß Said.Pascha dennoch spredie. hierauf beschloß die Kammer, die Minister des zurück getretenen Kabinetts zu hören. ., . . gur Ttcier des Nationaltages ist du -_tabt reim deto riert Eine freudig gestimmte Menge bewegt sich durch bre Strafen und pilgert nach dem Ireiheitshugel, wo Parade slaMand. £tc Presse begrüßt die Wiederkehr des Natlonaltages und die Ernennung des neuen Kabinetts mit warmen Worten. 11 ;ctta" lagt in einem von Kiamil Pafcha mipiricrten .Irtilil, es Läre esti Irrtum, in der Ernennung des neuen Mmisteriums die Vernichtung des jungtürli|d>cn Komitees zu erblicken, das sich um das Land Verdienste erworben und ihm die Leihest gegeben habe, und das eine große Organisation beiiße. ' ^abah nennt das neue Kabinett ein Ministerium der Ruhe und Ordnung. Tanin" erklärt die Mitglieder des Kabinetts tonnten nicht für üXkiiid? gelten %latt fahrt fort: Wenn d^ Kabinett den poluiidicn statusguo aufrecht erhalt, nicht am Jiadje imnl unb den Krieg sortseht, dann werden mir es unteritußcn. --eun es aber eine Gegenrevolution durchznführen gesonnen ist, dann ift es ein Rätsel, wie cs die Beruhigung ber Gemüter herbei- "■'SÄw -tlÄ Ä* «ta mtt »-N ^^weuna^m'Ahke^veranstaltet der Mikado Gartenfeste, zu Äu" 'Üiges finden. | ^^^^^^blÄ^und bu^mmimhemnHbr: , werden beiordnet | JM blühen, und^im verbot, Gäste o^iammcm Dem königlichen Paostlon^ unter den Klängen der 3 iit’A iaDaniidxn $)oflcben5 erzählt, di- —......—- - Tokio, 23. Juli TaS ö ef 1 n 0 en des ft a 11 crs ist unverändert, die Rahrungsaufnahme ziemlich gut Tokio, 23. Juli. Tas japanische Auswärtige Amt erklärt mit Bezugnahme auf die von Petersburg Egehen- ten Gerüchte über den baldigen ^bichluv einer russisch-japanischen Allianz, es habe seiner llarung vom 16. Juli nichts hinzuzuiugen, in der gesagt wurde, daß keine Allianz oder E-ntente mit Rußland gt- 1912. ektion Gietzen. rach. —----- leiuttg. tach der neuen Sfc vergeben. Soitenc.- em Bureau offen. schl. 27. Juli 1912. meister. n. Das russisch-japanische Bünönis. Federn in Japan und Rußland hatten tote die Reise des Iürsten ftatjura nad) nichts als eine Vergnügungstour , - J 11 Petersburg cingetrossen, muß Japans früherer P/cnner sAeuerdings wird die Nach- - oh Katsuras Rückkehr dementiert. Alle e^te und epfant sind, unterbleiben; aber die Derhand i mq ii, die zu einem noch engeren Zusammenschluß Mischen „Id und dem Reiche des Mik do suhren sollen, werden , V1 llCt 11 11,111 'lnriu, sterbenden Herrn eine bedeutungsvolle Freu r'chü' ein halbes Jahrhundert auf 3» n l 1 und diese - c , ■ zielbewnßtem Blick und starker .Hand in die Reihe dec ! hat, in ein vom Tode gezeichneter 1 1|H1 Er der auf dem Pferde aleichermaßen zu Haus , toie auf dem Peaasu lldigte er doch mit feinet v, tiiii um die Wette dem nationalen Steckenpferd des Ja C ter-, dem Versemachen — verstand es, das Land der auf- , cHt.cn Sonne mit europäischem Geiste zu erfüllen, den \n Ieudalsiaat troß des Widersla-ndes der um ihren lradt> 1 neuen Einfluß baitßcnbcit Adelskaste m einen■ U uni(utranbei 11. Richt vergeblich exerzierten preußische iziere das Heer des Mikado, führte man die technischen > intaenschasten des Abendlandes ein. Chiita mußte zu- i]: die Zolgen der Modernisierung Japans verspüren, j 11 n legten die Preußen des Ostens ihre Hand auf Korea, irt sic nimmer davon zu lassen. Rachdem man den toner : .m Koloß China über den Haufen gerannt, wagte man U I Wajsengang.mit einer gewaltigen enropatichcn Grou । i.’idit unö ging als Sieger über Rußland hervor. Aber 1 jes Steges wurde man iu Tokio nicht so recht froh. Ter Friedensschluß von Portsmouth fyatte nur einen hiraffncten 5rieben zwischen Rußland und Japan herbei. , diüurr. Blieben doch gerade die wichtigsten wirtschaft- idneu Fragen, die die Mandschurei betrafen, ungelöst. Biel- 1. cht war es Onkel Jonathan, der den gescha tigeu und ge- fj.idrcn Vermittler abgab, gar nicht unlieb, dost es so „l Riehrere Jahre schien es, als ob der Zar und der 1 ttado noch einmal durch erneuten Saffengang bie dtagc 1 c Entscheidung bringen würden, wem uu fernen ^ftcii . Oberherrschaft gebühre. Aber man zog bem immer* ,1 ungewissen Ausgang eines mördcrischeii, auch dte wtrt- c östliche Entwicklung des Landes auf Jahre hinaus lah- 1 ni en Krieges die Anbahnung eines gegenseitigen freund- ältlichen Rachbarverhältnisses vor. Nach tastenden, noch „-'trauen verratenden unverbindlichen Vorbesprechungen c men die Abkonuueu von 1907 und 1910 zustande. Die !). iden aufeinander eifersüchtigen Machte verpilichteten sich, die gegenseitige territoriale Integrität zu achten und den 2 atusguo in' China zu verteidigen. Dieser Statusquo ist e 11 ganz l.ratichbarcs Wort für die Diplomatie. Aber er hat noch nie daran gehindert, dast man den Dmgeu em 11116 verändertes Aussehen gab. «0 gehen denn Rui; li ud und Japan, die sich seit dem ^eben von.Portsmouih alls die eigentlichen Herren in der Mandschurei und Jton* giolci fühlen, an eine Verständigung, deren . Vi zahlen hat. Erstes Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 24. Juli 1912 -GiEner Anzeiger 1 rrnsprech-Anschlüße: ee < SÄ Genera.-Anzeiger für Gbertzessen r.rnahme3 von Anstigen Hotationsbrud und Verlag ber Vruhl'schen Univ.-Vuch- unb Zteinbruckerei H. Lange. Rcbaltion, ürpcbiiion unb DrudcrJ. ^chussttahe -- yubingen: Zernsprecher Nr. 269 Seschüflrstelle vahnhofstratze lb«. K o nstan t ino pel, 23. Juli. Dic Z ui a m m en s etz U N g des neuen Kabine11 s, die iid> im lebten Augenblick verändert hat da Kiamil Pascha das Ministerium des Aeupern nicht an nahm ist solgende: Großwesir ist der bisherige Senatsprasibent Ahm cb Mu khtar, Präsident des Staatsrats K i a m Pascha, dic Justiz übernimmt H11mi Pafcha, Inneres bc frühere Großwesir Ferid Paicha,^ Krieg das Mitglied des höheren Kriegsrats Raf im Pafcha, .finanzen der frühere Mimst lia Pascha, Marine der frühere Minister Mahmud Muk h iar Paidia Aeußeres Senator Noradunghran, Unterricht Lr bi^mg'c Ä.attSfcfcetär Saib «j bet Kammer ist Ptehmed Fevzi Pafcha. Ter tvvouweiir I übernimmt interimistisch das Ministtrmm des Innern »ur Xie I sciteet. 9^^», ber zum Tod in Engwi^bhaftere^eilnahi^ervorrufl als der mancher l ^ulein ist nach derlebttn^ttan,viÄ J1 Essen, ander7n uLarischen^ersönlichkcit, die vielleicht bedeutender, aber verrm ,rnd Me.r^ st bereitet, weniger behebt war, als er. * liehen ftüdie aus. Tic Lakaien in und ^ammett vreen uno Bildet vom Hofe des Mikado. ik -u^ Es gibt ivobl wenige ööfe in bet Welt. “‘(»« ^wennee'wütb^in i»rct Öaltung i>>». Charakter zeigen und in denen lich zwei,o völlig cntgegcngneBic ^CID\9U"B modernen Europa mitten im verzen Aliens ent- Sn» jis « sä »usä; s «•«7ÄS K“ÄÄ"“ÄJSÄÄ'SfSwS>! BSSMMWWZMV WE-SMWMM ©er soll die beiden Mächte daran hindern? Etwa der Präsident ber chineüschen Republik, ber nur nominell eine Gewalt hat und ohnmächtig zusehen muß, wie die Pro- vinzbelörden narb ihrem Belieben galten und walten, wie Nord und Süd des Reiches der Mitte auseinanderftre. ben. Vorläufig ist China machtlos und daß es, nicht so bald zu Kräften kommt, daß es in absehbarer Zeit nicht über ein modernes tüchtiges Heer verfügt, mit dem es une Grenzen schützen kann, dafür wird neben dem ostasiatischen Bruder schon Rußland sorgen. War es doch Rußland, das bei der letzten Anleiheverhanblung tn Paris die t\-or derung erhob, die auswärtige Anleihe, die China auszu- nehmen im Begriff steht, dürfe nicht für militärische Zwecke normte Armenier, dürfte berufen sein, Tripolis an die Fremden auszuliefern. Konstantinopel, 23. Juli, lieber die bereits angedeuteten anarchistischen Zustände und Kämpfe in den letzten Tagen in Nordalbanien wird weiter gemeldet: Tie Kämpfe zwischen den Truppen und den Aufständischen im Haßgebiete endeten mit dem Rückzug der Truppen auf Djakova. Die Verluste der Truppen sollen 300 Zote und Verwundete betragen. Außerdem wurden zahlreiche Soldaten entwaffnet. Die (Garnison von Djakova erkannte die Forderungen der Aufständischen an, worauf die Feindseligkeiten eingestellt wurden. Der Kaimakan ist von Djakova geflüchtet und der Albanesenchef Biza Bey zog am 17. Juli in die Stadt ein. Alle Offiziere fraternisierten mit den Aufständischen: mehrere schlossen sich den Arnautenscharen an, die von allen Seiten nach der Ebene von Kossowo eilen, wo heute eine große Versammlung stattfinden soll. Die Straße nach Verissowitz wurde von den Albanesen besetzt. Am 20. Juli fand bei Cernoljeva ein heftiger Kampf statt. Tie ganze Garnison von Priz-Rend meuterte bis auf ein Bataillon. Ter Mutessarif mußte demissionieren. Die Albanesen von Liuma marschieren gegen Priz-Rend. Am 19. Juli fand ein sechsstündiger Kampf zwischen Truppen und Aufständischen bei Bardovca am Trin statt. Ter Kampf endete mit der Entwaffnung von 250 Soldaten und 80 Gendarmen. Die Gendarmen der Ortschaften Gora und Suhareka wurden entwaffnet und mißhandelt und mußten flüchten. Aus Marokko. Mogador, 23. Juli. Ein französischer Kreuzer bombardierte das Haus des Scheichs Abderachman K s i m o südlich von Mogador, wo der Deutsche Steinwachs gefangen gehalten worden war. Ein Teil der europäischen Kolonie in Marrakesch ist gestern in Safj eingetroffen. Das marokkanische Fischerboot „Marrachj", das an der Küste den Polizeidienst versieht, soll vor Agadir beschossen worden sein. Der französische Kreuzer „Cosrnac" ist dorthin abgegangen. M a z a g a n, 23. Juli. Oberst Mangin ist von dem Residenten zum Militär- und Zivilkommandanten des Bezirkes D u k k a l a ernannt worden und hält morgen seinen offiziellen Einzug in die Stadt. Der Kreuzer „Priant" liegt auf der Reede. Die Lage im Bezirk hat sich gebessert. Tanger, 23. Juli. In der Gegend von Uezzan und Elksar Hielten die E d s ch e b a l a - S t ä m m e eine Versammlung ab, um dem neuen Roghi Verstärkungen zu schicken. Nach einer Meldung des „Echo de Paris" hat sich der Roghi hauptsächlich an die außerhalb der französischen Protektoratszone ansässigen Stämme um Beistand gewandt. Viel besprochen wird ein Besuch, den ein Sohn eines der eifrigsten Parteigänger des Roghi Uled Hamed El Far in Elksar dem spanischen Hauptquartier abstattete. Deutsches rleich. Der Kaiser unternahm am Dienstag vormittag ■einen Spaziergang bei sehr warmem Wetter. Am Nachmittag hörte der Kaiser einen kriegsgeschichtlichen Vortrag des Generals Dickhuth. An Bord ist alles wohl. In Hönheim (Elsaß) ist Pfarrer Dr. Will, Reichstagsabgeordneter für Schlettstadt und der Gruppe des elsaß- lothringischen Zentrums angehörig, nach längerem Leiden gestorben. Dr. Will hatte bereits 1907—1912 dem Reichstag als Vertreter des Wahlkreises Straßburg-Land angehört. Ausland. Präsident Falliöres gab dem Prinzen von Wales ein Frühstück und überreichte ihm das Großkreuz der Ehrenlegion. Der französische Marinemiuister hat dem „Temps" zufolge, die Hafenbehörden benachrichtigt, daß im nächsten Monat das dritte Geschwader in der Nordsee und im Kanal manöverieren werde. Die Manöveridee wird geheim gehalten. Die Panzer des Geschwaders werden am 8. August in Cherbourg eintreffen, schnell Munition nehmen und am 9. August nordwärts ab fahren. Das Königspaarvon Schweden ist am Dienstag mittag auf der Standartreede in den Finnischen Schären eingetroffen. Der russische Kaiser begab sich mit seinen Töchtern Olga und Tatjana mit einem Dampfkutter unter der Kaiserstandarte an Bord des schwedischen Panzers, wo sie an Deck vom Königspaar begrüßt wurden. Kurz nach 12 Uhr kehrte der Kaiser mit den Töchtern auf die „Standart" zurück. Bald erwiderte das Königspaar den Besuch auf der „Standort". Im Anschluß hieran fand Familienfrühstück statt. Gegen 3 Uhr verließ das Königspaar die Kaiser!. Jacht und kehrte auf den „Ostär II. zurück." Um 4 Uhr begaben sich der Kaiser, die Kaiserin, die Groß- hprnne öffnen sich die Türen und im feierlich langen Zuge erscheint der Mikado mit seinem ganzen Hof. Unter dem dichten Blütendach, mitten zwisck>en den Wundern der duftenden Beete hält der Herrscher Cercle, während an hunderten von kleinen Tisckren Erfttsämngcn eingenommen werden. 200 Hofgeishas führen den Kirschen- oder den Chrysanthemumtanz vor ihm auf. Dann nehmen der Kaiser und die Kaiserin allein in ihrenr Pavillon den Tee. Unter der Gesellschaft aber verbreitet sich nun jene anmutig gemessene Heiterkeit, die unter den Klängen der Musik die Schönheit der Natur bewundert, so wie sie stets bei den Blütcn- feften des alten Japan geherrsclst. * — Das Riesengebirgsmuseum. Die Bestrebungen aut Heimatschuy und Heimatpflege gewinnen immer mehr an Boden. Allenthalben in deutschen Landen regt es sich, um die Schätze und Eigenart der einzelnen Landesteile und Stämme zu erhalten. Eine solch umfassende Pflegestätte für das Schlesierland, wenigstens seinen schönsten Teil, das Riesengebirge, entsteht gegenwärtig in Hirschberg. Schöpfer des neuen Riesengebirgsmuseums ist der Riesengebirgsverein Er hat bereits seit längerer Zeit durch seine Mitglieder allerlei Merklvürdigkeiten des heimischen Gebirges sammeln lassen, und diese Sammlungen haben allmählich einen ziemlichen Umfang erreicht. Ta dem Verein ein Heim für die Sammlungen noch fehlte, beschloß er, ein eigenes Gebäude dafür zu errichten. Die Stadt H i r s ch b e r g gab den Bauplatz und bewilligte noch einen Beitrag von 16 000 Mk. Weitere größere Beiträge kamen von der Provinz Schlesien, dem Kreise Hirschberg und verschiedenen Freunden des Vereins, so daß insgesamt eine Summe von 75 000 Mk. erreicht wurde. Ter ganze Bau ist auf 105 000 Mk. veranschlagt. Bereits sind die Umfassungsmauern bis zu einer gewissen Höhe gediehen. Man hofft, den Bau soweit fördern zu können, daß er noch in diesem Sommer seiner Bestimmung übergeben werden soll. kf. Das Moskauer Museum zur Erinnerung an das Jahr 1 8 12. Die Erinnerung an den napoleonischen Feldzug des Jahres 1812 soll mit ganz außergewöhnlichem Pompe sowohl auf russischer als aber auch französischer Seite gefeiert werden, und ein franko-russisches Komitee hat sich eigens zu diesem Zwecke gebildet. Eine der ersten Aufgaben des Komitees wird, wie schon gemeldet, die bevorstehende Eröffnung des „Museums zur Erinnerung an das Jahr 1812" in Moskau sein. fürstinneu Olga, Tatjana, Maria und Anastasia in einer Barkasse zum schwedischen Königsschiff, wo sie bis nach 6 Uhr abends verblieben. Um 8 Uhr abends fand auf der Jacht „Standart" Paradetafel statt. Meuterer der Sappeurregimenter im Taschkenter Lager verübten große Grausamkeiten. Der Kapitän Poswichnef wuroe in die Luft geworfen und mit den Spitzen der Bajonette aufgefangen. Aus Stadt und Land. Gießen, 24. Juli 1912. ** Landesuniversität. Der Großherzog hat den ordentlichen Professor der Theologie Dr. Samuel Eck zum Rektor der Landesuniversität für die Zeit vom 1. Ott. 1912 bis 30. September 1913 ernannt. ♦* Ordensangelegenheiten. Der Großherzog hat dem Medizinalrat Prof. Dr. Groedel in Bad-Nau- heim die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Kronew- Ordens 2. Klasse, dem Dr. Franz M. Groedel in Bad- Nauheim die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Roten Adler- Ordens 4. Klasse und dem Dr. Theodor Groedel in Bad- Nauheim die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Roten Adler-Ordens 4. Klasse erteilt. • • Gießener Stadttheater. Die Fledermaus. Eine in allen Teilen wohlgelungene Ausführung der alten, lustigen Fledermaus, die stellenweise recht geschickt aufgefrischt war, bot das gestrige, sechste Gastspiel des KurtheatcrS von Bad-Nauheim unter Herrn Nordens flotter, poiutenreichcr Leitung. Herr Harden brachte den Eisenstein mit seinem unverwüstlichen Temperament zur hervorragenden Wiedergabe und verlieh der Gestalt deS eleganten Lebemannes ein paar neue, feine Züge. Seine Frau, die teure Nosalinde, fand in Fräulein Thaller eine anmutige, schalkhafte Vertreterin, die sich mit ihrer sympathischen Stimme wieder rasch die Gunst der Zuhörer gewann. Ein Gefängnisdirektor 1 von köstlicher Komik war Herr Norden, dessen Befähigung der dritte Akt in weitestem Maße entgegenkommt. Der Gesanglehrer des Herrn Beer, der darstellerisch recht gut mar, litt stimmlich anscheinend an Ueberanstrengung. In den höheren Lagen klang sein Organ mitunter recht gepreßt. Fräulein Walls als niedliche Kammerjuu ser offenbarte wieder alle Vorzüge ihrer glücklichen Veranlagung und erntete im dritten Akte mit ihrem Probespiel so stürmischen Beifall, wie er in unserem Theater nur selten zu hören ist. Als Prinz Orlowsky führte sich Fräulein Elfe Brand sehr gut ein. Ihre Stimme klang angenehm und geschmeidig und ihr Spiel war recht gefällig. Der Gefängniswärter Frosch wurde von Herrn Conradi äußerst humorvoll und ohne die üblichen krampfhaften Uebertreidungen dargestellt. In der kleinen Titelrolle zeigte sich Herr Grosser wieder als geschmackvoller Darsteller. Auch der Chor sowie das Orchester unter Herrn Nö hrens Leitung war recht gut und die lieben, alten Weisen fanden bei dem gut besetzten HauS ein offenes, empfängliches Ohr. • • Stadttheater. Als letzte Operette der diesmaligen Sommerfpielzeit wird Franz Lehars neuestes Werk „Eva" gegeben werden. Der Name des Komponisten der .Lustigen Witwe" und des .Grafen von Luxemburg* dürfte genügen, um dieser Abschiedsvorstellung des Bad-Nauheimer Kurtheaters ein volles HauS zu sichern. Da die hiesige Regimentskapelle dienstlich verhindert ist, wird die Musik zu dieser Vorstellung von der Marburger Militärkapelle gestellt. Diese letzte Operettenvorstellung kann nicht am Dienstag, sondern erst am Donnerstag, den 1. August stattfinden. * * Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz wird immer mehr in Anspruch genommen. Es vergeht fast kein Tag, daß man nicht eine Gruppe Sanitäter mit einem Verwundeten- oder Krankentransport durch unsere Stadt marschieren sieht. Tie Aerzte bedienen sich gerne der Mannschaften. Tas segensreiche Institut kann man nicht mehr missen. Hauptsächlich für die unbemittelte Bevölkerung ist das Bestehen der Friedensformatton unentbehrlich. Die Polizeibehörde kann am besten beurteilen, wie ihr die Benutzung dieser Einrichtung zu statten kommt im .Allgemeininteresse. Beim Gauturnfest hatte die Sanitätswache 43 erste Hilfen zu leisten. Beim Jugendfcst werden eine Anzahl Sanitäter den Festzug begleiten sowie auch draußen Wache stellen, um bei Ohnmachtsanfällen, Unfällen usw. zur Hand zu sein. Gestern Das Museum selber ist in den sogenannten Arsenalgebäuden im Kreml untergebracht, und eine ganze Flucht von Sälen wird alle möglichen Einzelheiten des Feldzuges zu erzählen wissen. Da sieht man Säbel, Sattelpistolen, Waffen aller Art, beschmutzt und zerhauen, Helme, Tfchakkos, Koppeln, Epauletten, Knöpfe, Orden, Kürasse, aber auch Ferngläser, Brieftaschen, Karten, Tassen, Teller, kurz alles, was aus dem großen Feldzuge in unsere Zeit hinübergerettet worden ist, in scheinbar kunterbuntem, aber doch sorgfältig geregeltem Durcheinander mit Flinten und Kanonenkugeln. Auch eine kleine Druckerpresse ist in einem der Säle zu sehen; ehemals diente sie dazu, die Tagesbefehle Napoleons und die Siegesnachrickften, die leider recht spärlich waren, herzustellen. Ferner ist dort die vollständige Feldküche des Kaisers aufgestellt. Sehr großes Interesse iverbeu auch die Bilder und Gemälde erwecken, denen ein nicht geringer Raum gewährt worden ist. Da sieht man Gemälde Kaiser Mexanders, der Kaiserin Elisabeth Alexandra, Napoleons im Krönungsornat und französischer sowohl wie russischer Marschälle und Generäle. Auch große Schlachtenbilder, die meist aus der Hand Weresttschagins hervorgegangen sind, enthält das Museum. Er war ein glühender Bewunderer Napoleons, unb so versteht es sich von selbst, daß seine Bilder von packender Lebensfrische sind. Ff. Langsam fahren! — Höchstgeschwindigkeit 100 Kilometer in der Stunde. Allen Automobilisten, welche eine kleine Stadt in der Nähe von Los Angelo» iKalifornien) passieren, prangt dieses Plakat in Riesengroße entgegen. Die Bewohner des Städtchens hatten schon seit Jahren unter der wilden Fahrerei der Automobilisten zu leiden. Alle Mittel, sie zu einer langsameren Fahrt zu veranlassen, waren vergebens. Umsonst hatte man große Plakate errichtet mit der Bitte, durch das Städtchen mit einer Geschwindigkeit von nur höchstens 20 Kilometern in der Stunde zu sayrcn. Die &übner, Hunde und Menschen der friedlichen Stadt wurden trotz dieses Plakats wie früher dahingemordet. Da hatte der findige Bürgermeister den Einfall, das „20 Kilometer-Schild" entfernen zu lassen und an seine Stelle ließ er das Plakat setzen, auf dem er um eine Höchstgeschwindigkeit von — 100 Kilometern bat. Ter Erfolg war verblüffend: alle Automobilisten stoppten und — fuhren langsam weiter. Seither haben die Todesfälle in dem Städtchen bei Hühnern, Hunden und Menschen erheblich nachgelassen. abend hielt das Ehrenmitglied, der frühere Kolonnenführ^ Lberbahnassistent Brück, vor fast vollzählig erschienene» Mitgliedern Unterricht im Verbandanlegen ab. Kreis Büdingen. L. Ortenberg, 23. Juli. In der letzten .Hcutpi. Versammlung beschloß der Turnverein Ortenberg b ( Abhaltung der Feier seines fünfzigjährigen Be. testens 1913. Mit den Vorbereitungen wird in Kürze begonnen. Ingenieur Jeckel wurde einstimmig in den Vor. tand zugewästlt. Auf das Jahr 1912 darf der Verein bts jetzt mit Stolz blicken, brachte es ihm doch einen so großen - Zuwachs an Mitgliedern, daß die Zahl 103 überschritten. wurde. Das Turnen wird eifriger betrieben: auf dem Bezirksfest in Grebenhain und dem Jubel-Gaufest in Gießen wurden schöne Preise errungen. — Nächsten Sonntag wird zwischen den Turnvereinen Gedern und Orten, berg ein Geländespiel ausgetragen. Jedermann in willkommen, Radfahrer sind sehr erwünscht. Forstassesi.u Schwieder hat die Kriegsaufgabe gestellt und die Oberleitung übernommen. Die Marschzett beträgt 21 > Stund'» Tas am 16. Mai (Himmelfastrttag) bei Etchelsdorf durch, geführte Kriegsspiel zwischen den Turnvereinen Nidda, Hu», gen, Langsdorf, Ulfa, Wallernhaufen, Mufchensteim usw einerseits und Schotten, Gedern und Ortenberg anderer, feit» hat lebhaften Anklang gefunden und gab die Anregung zu diesem neuen Kriegsspiel. Kreis Alsfeld. △ Homberg a. d. Ohm, 23. Juli. Unser Turnverein, der auf sein bOjähriges Bestehen zurückblicken kann, will eine Turnhalle erbauen ; es stehen ihm zu diese,» Zwecke bereits 9000 Mk. zur Verfügung. Kreis Lauterdach. — Schlitz, 23. Juli. Die Kollekte für die äußere Mission beim Schlitzerländer Missionsfest in Alters. Hausen ergab den Betrag von 175 Mk., der an da8 coamj.- lutherische Missionshaus in Leipzig abgeliefert wurde. Starkenburg und Rheinhessen. R. B. Darm sladt, 23. Juli. 9tad) der vorläufige» Erledigung der Besoldungsfragen für die Staatsbeamten isi and) für die Stadt die Notwendigkeit erstanden, ihre Beamten auszubefsern. Zurzeit iDerben verschiedene Projekte geprüft, von denen eines die beste Aussicht aus Verwirklichung besitzt. Nach ihm soll den Beamten an Stellt einer Gehaltsaufbesserung ein WohnungSgeld gegeben werden, das vielleicht auch auf die älteren Arbeiter ausgedehnt wird. Kreis Wetzlar. h. Wetzlar, 24. Juli. (Priv.-Tel.) In einer Eisen- b a h n k a n t i n e bei Hasselborn an der Neubaustrecke Wetzlar—Usingen brach 6in Brand aus. TaS Feuer Breitete sich so rasch aus, daß ein Arbeiter sich nicht mehr retten konnte und in den Flammen umkam. — Waldgirmes, 23. Juli. Nad)dem der Kreis- ausschriß am 19. Juli den Gemeinden Naunheim uni Waldgirmes die Aufnahme einer Anleihe von 35000 bezw. 30 000 Mk. zur Bestreitung der Anlagekosten der ckf« irischen Licht» und Kraftleitung genehmigt hat, kann zur Ausführung deS Werkes geschritten werden. __ ■— —■ ........... ..... ■ l- ■ "3B <9erid)f»faaL UM arbur g , 22. Juli. Der 40 Jahre alte Gärtner K.^ ein Mann mit 21 teils recht erheblichen Vorstrafen, war ti Mai kurze Zeit bei einem Landwirt in Homberg an der Cbm in Stellung. Als er seine Arbeit verließ, überbrüdrte er einem Landwirt in Schweinsberg einen mit der Unterschrift seines fttilxrcu Arbeitgebers versehenen Bttef, in dem um 10 Mark gebcie» wurde. D., der den Brief selbst geschrieben hatte, erhielt die 10 Mark. In Mainz stellte er sich dem Staatsanwalt. Er wurd von der Ferienkammer zu 16 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. sj M a r b u r g , 22. Juli. Die Ferienkammer oerurtcilte einen Schlosserlehrling aus Schlierbach, der in Hartenrod während btr Christenlehre Störung gemacht und den Pfarrer Walter beleidigt hatte zu 1 Woche Gefängnis. Vie Amulette der Könige. Gar viele Leute besitzen irgend einen Gegenstand, dem sic einen bestimmten Einfluß auf ihr Schicksal zuschreiben unb der ihnen daher vom höchsten Wert ist. Daß auch die gefrönten Häupter diesem Glauben an Talismane huldigen, verrät eine englische Wochenschrift, die von den Amuletten der Möiiigc erzählt. König Georg von England glaubt sein Geschick mit einer kleinen Messingfigur der Britaunia verbunden, die eine Krone in ihren ausgestreckten Händen hält unb zu deren Füßen sich ein Löwe niederduckt. Die Figur, die nur 4 Zoll hoch ist, hat ihren Platz auf dem Radiator des Königlichen Automobils unb der Herrscher würde ohne sie feine Fahrt antreten. Königin Mart) ist nicht sehr abergläubisch, aber auch sie hat ein über zwei Talismane, denen sie die Bedeutung beilegt. Der eine ist ein kleiner Hund aus Elfenbein, der ihr vor vielen Jahren geschcnki wurde und den sie an einem Armband trägt. Ter Zar besitzt einen Ring mit einem Stück Holz, bao von dem Kreuz stammen soll, an dem Christus den Tod fanb Niemals wurde der Beherrscher aller Reußen ohne diesen 9unfi ausgehen, denn es besteht der Glaube, daß er seinen Träg" vor Unheil aller Art behüte. Auch an eine wertvolle goldene Uhr knüpft der Herrscher abergläubische Vorstellungen. Tiese Uhr muß stets sorgfältiger aufgezogen unb behandelt werden als an bere Stundenweiser, denn die Sage verkündet, daß der russischen Kaiserfamilie ein großes Unhell drohe, wenn diese Uhr je inll stehe. Ein Amulett, das mit vielen Todesfällen in Verbindun.i gebracht wird, ist der berühmte Opalttng des spanifchen Kvingc- hauses. Tiefer Riny wurde König Alfons XII. von der Grain von Casttglionc geschenkt. Als der Herrscher in Verbannun- lebte, hatte er der Gräfin versprochen, sie zu heiraten, wenn r wieder auf den Thron feiner Väter komme Nachdem er abr wieder König von Spanien geworden war, hielt er seinen Sckßvu nicht, sondern heiratete die Pttnzefsin Mercedes. Die cnttäind« Gräfin gab sich scheinbar zuftteden, aber sie sandte dem Moni* den schönen Opalttng, auf dem ein Fluch gelegen haben soll der jeden Träger dem Tode überlieferte. Die Stönigin war sc entzückt von der Gcckc, daß sie sich den Ring von ihrem Galtcn zum Geschenk erbat. Wenige Monate später war sie eine Leichc Dann trugen des Königs Großmutter und Schwester das Un heil bringende Kleinod, und auch sie starben. Der Ring gin in den Besitz der jüngsten Tochter des Herzogs von Montpenfie: über, die ebenfalls rasch von ihrem Geschick ereilt wurde. Z>> letzt trug ihn der König selbst unb starb noch in demselben Jahr« in dem er den verhängnisvollen Scknnuck angelegt hatte. Nu' nahm die Königin Chttsttna den Unglücksring, befestigte ib': an einer goldenen Kette und hing ihn um den Hals der Statu her Jungfrau von Almadena, ttnes Heiligenbildes, das in Modri. in einer sehr besuchten Parkanlage steht. So wertvoll auch bc- Ring ist, so verführerisch er sich begehrlichen Augen barbictc:. so würde doch auch der schlimmste Ttteb Spaniens ibn nictt zu stehlcn wagen. Der Talisman der Könige von Italien i: ein verschlossener Raum. Es geht die Legende, daß das gröRt: Unheil den König und sein Haus befallen werde, wenn da: Lieblingszimmer seines Vorgängers irgend eine Aenderung fährt, bevor zwtt Generationen dahingegangen find. Aus diesen Grunde ist das Lieblingszimmer des verstorbenen Königs HumbeN im Cuirinal verschlossen. Auch das Gemach von Sümig HE vüchertifch. in Naunheim - Trauer- Hüte. A. Salomon & Cic.. Schulstraße. 4, Tel. 249. He*- end Tiefbau. Neue Kartoffeln I fiep zugelasiener Gelbe Perle von Erkürt. LUbC (§((b[ottcritt1 ^NESTLE ■- ■ • . 11k____KI^LhhhH Anleihe von 35t Anlagekosten der t |t hat, kann jur t ) In einer Eise: m der Neubauiie ire alte Mwrr 1 . ^0X\ttaicn, JR7 I Oombcrg an bn £1 L, übeibrüdttt ct er lerschrist seines sM um 10 Mark gebe jeden Halle, erhtci: taalsarnvall. Ihn lesängnis und 3 fammer verurteilen Hartenrod wühtm: Iraner Walter M« "ssest in Ai,,, dcr an das toc- ^ert wurde. ^ch der vorlö»- e Staatsbeamte!! jkeit erstanden, werden verschiß ! beste AnSsichi 211 Beamten an S. ungSgelb geg, ren Arbeiter ,ld) litt seit 3fahren an nclbt 2lusschlag mit furchtbarem Hautjucken Durch ein halb.2t. Zucker* Paten (‘Medizinal'Helfe habe ich das Hebel völlig beseitigt. H. 2-, Pvliz.-Lcrg.^ a 2t.50$f. r »o* Dbeieebes; * w .t , g« WJ e: le. ihrem tSbH« J! fie einer■ Der war'l , und starben. deiNselbc^z nlN^es,das Kf" D ie sieben modernen Wellwunder. Eine Zeit- iU in tiiifago hat an genau tausend der bedeutendsten Manner der Xcn wie der allen Welt eine Umfrage gerichtet, und zwar sollen I* die Berühmtheiten darüber äußern, welche sieben unter 56 Themen Erfindungen und Entdeckungen aller Geb ete sie für Weltwunder" hielten. DaS Ergebnis ist für uns Deutsche msosern ii -refiant, al« deutsche Denker und Forscher am beste«' cibgefchintten Lben Bon den sieben Weltwundern können mindestens drei als -ioig deutschen Geistes bezeichnet werden. ±-ie fieben moberneti -eungemchaftei,. welche die meisten Stimmen erhielten^sind ol- emde: 1. die drahtlose Telegraphie, 2. da« Telephon, 3. baS. ning- . a 4. das Radium, 5. die antiseptischen Mittel imd Untitoxine, ^ic Epekiralanalnse, 7. die X-Strahlen. Daß es bei ber Jb- t nntuna rfair“ zugegangen ist, unterliegt wohl keinem Zweifel. Jic 1000 Gelehrten, die um eine Aeußerung gebeten wurden, tonten von der „amerikanischen Akademie der Naturwistenschasten inyi auSerioählt worben. . kf E l n von ber See angeschw emmteS Drei- 2U i I k i o n e n - T e ft a in e n t. .Drei Büllionen angeschwemmi. ’ÄWÄÄ««*“ «Ä ^jS’jSS-K [te für die auf Vermischtes. ff Der Grösienwabusinn eines Pariser Schu> rf/et« DonGröstenwalmsinn wirklichem, rege rcchtemGrötzen- -rr'Nsinn fc^nt ein Pariser Schuhmacher besesten zu fein der 21 klier" in etnrni der fashionabelsten Viertel von Paris Ir.icidrlaqni hat Der gute Mann bat nämlich m semem „Emp- L S!" — die Pariser 5?andwerkerkünstler haben alle Emp- r^me — folgendes Schild angeschlagen, 1. Meme Preise Lh von 100 Mark für ein Paar Sämhe aufwärts -schnürbander !eaden nicht gratis- geliefert): 2. der erste Auftrag must sich enigstens auf 20 Paar Schuhe belaufen, lnerzu gelwren stlbst- Sänblid) 20 Paar Leisten, 120 'Paar Strünke iickgbe (k rantie dafür, dasi die Strumpf,arben imt denen ber ^dwlK ein 3. : »un^nefe^00 «t (u Gidxrbeit bei mir deponieren, 4. Zm licrvrc nur gegen sttrzahlung. — Wer ist nun toller: der Schuhmacher ober seine II । ■ an der Bcric*tra**e. (4973 KflnQhPIfil Haushaltungs-Pensionat Uullullullll von Frau IS. Eberwein ffeb. Guntram. Hlinsl,■Wissenschaft 1. und gesellschaftl. Ausbildung. Individuelle Behandlung. Prospekte durch die Vorsteherin. ft. Bater, König Victor Emanuels ist, nur den Mitgliedern n 'dinglichen Familie zugänglich und wird genau m derselben tidiung gehalten, in der es uth berm Tode des verrichers K-i) Im öau-5 ber Napolconiben befand luf) ein Talisman, y >on dem großen Napoleon hcrstammte. Es war ein Ring, q tchcren Schutz gegen einen vorze^ttgen Tod gewahren wllte. a . [con UI trug ihn, aber sein sohn weigerte sich »du an- !; en, und man bat bas spater in. 3ufa™enbang gebracht J; seinem gewaltsamen Ende unter den ber 'Uius^ gl nleon III. trug wahreich ferne« ga»An ^bens noch ei oimulctt ein Stückchen iranzosilchen Bodens, oas er fb mit seinem Taschenmesser 1840 auSgegraben hatte, m einer ,h hr verstorbene König Eduard trug an feinem linken Arm n m dem er sich nie trennte E» hatte dem un- til uijen Maifer MariMilmn von Menko gehört und war nach ken Sinridnunfl in den Besttz des stonigs Klangt. ^r' sand sich durch einen UnglÜckssall.. Der Apotheker Tr. I -st Struve in Dresden batte 1808 bet der Darstellung von ! c usäure, bereit Retorte gesprungen >var, ^>weren schaden ge^ «ii'men und war an den Bemeu gelächmt worden Anderi ttyvrltdK Störungen traten hinzu, und er.mubte Karlsbad und IrnenZb besuchen Als ihm dies spater mcht mög ich war, kam J idui den i'si danken, das Wasser ihrer Quellen selbst nadivu Mik.-n 9fbcT leidit war daS nicht, und erst nach ybnjabngcii, kost ISn wb mübiamn. »eriudKn tautten an bie ScdMlung fr i rosten gehen, wobei ihn besonders Blochmann unterstützte st 1'^ eröffnete er feine Fabrik und Trinkunst^t ut ^rc^’ i । in Leipzig 1823 in Berlin und 1825 m Brighton. Bald tanb liVonfumni, durch die nicht nur der Preis.gedrückt, sondern (Hirn die Qualität gebessert mürbe, und beute ist die Fabrikation in« Riesengrotze gediehen. Elnmodre aller \ v icraliiKiner überhaupt. Allerdings, der alte ötrert, ob die (fiiiiLlidxni ben natürlichen gaiu gleichwertig seien, ift aul Hsidt und viele glauben, daß die natürlichen, iveck radmmhalt g, i btsi'Nders wirksam feien. Natürliche Säuerlinge sind 'wch heute Acht gerade billig, aberkünsNicl-es, kohlemaurehattiges Wasser jhhll beute auch bem Aermsten zur Bersugun^. wohnlichen Lehrer. .... ~ v mAiJ * Das Ende der ..Table d’höte“. „Die Zeit ber „Table d’höte“ ift dahin, die „Table d’höte" gehört der Vergangenheit an: bat? konstatiert mit einem heiteren und mit einem noffen »ugci brr Leiter beS berühmten Londoner -savoh-Hotels, das bekanntlich in Fragen moderner Ethoskultur tonangebend ist. „Zn allen vornehmen Hotelrestaurants^, so führt dieser Fachmann 1 im Qbserver aus, „ist die alte „Table d’höte“ verschfmmdenZ Die Zeiten haben sich gcmanMt, der Geschmack der Gaste hat ich verfeinert, und heute weiß oft ber Gast, "".?^V.?"ucrund I kunstvoller -usamnienzustellen als der „maitre dhotel . im Zufammenhaiig mit Theater und uonzerlen das Souper ober 1 das Diner int Hotelrestaurant eine gesellschaftliche Sitte geworden I ist, hat sich im Publikum auch das Verlangen gesteigert,. die Speifesolge des Soupers dem eigenen Gefchmack anzupasten. Leute von guter Erziehung und vor allem Leute von «nem guten Gaumen mcigent sich, ein mechannch festgestelltes Menu zu essen, sie wollen ihr Diner selbst bestimmen. -Und aus der anderen Seite wird selbst der größte und beru hm title Mod) nie imstande sein, ein Menu zusammen ^stellen, das dem i'chpetit und den Neigungen von 300 Der)d)icbcncn JJicii|d)enl gleichmäßig gereckst wird. So hat in den faihwnableui Restaurant die vom Wirt sestgesetzte 2l>ei| en folge, die „Table d hote , ihre Tafeinsberechtigung verloren; sie ist aus anderen heute verschwundenen Verhältnissen heraus ent|prungen. Sckwu der Name besagt es. Bei der wirklickicn „Table d hote", bie nur zu einer bestimmten Zeit serviert wurde, nahm der Derr Wirt ast dem 1 stopfende des langen Tisches und die Frau Wirtin am anderen Ende Platz, und das Essen begann mit Suppe, bann folgte Fisch, Fleisch, Gemüse, Nachtisch und Käse. Aber heute verlangt der Hotelgast Abwechsiung und eine größere Reichhaltigkeit der Lpeisen. Tas ist ein Fortschritt und in vieler Beziehung Freilich auch em Rückschritt, aber gleichviel: wir alle wollen Gerichte, die die Studie daheim uns nicht ober nur mit grauen Umständlichkeiten zu bieten vermöchte. Und dazu ist das Gasthaus auch da. . . I Kleine roniL In Kassel sand eine alleinstehende 80jährige Witwe im Bett einen entsetzlicheii V e r b r<-n nu ngs t od. Als der Brand bemerkt wurde, mar die Unglückliche schon nicht mehr am Leben. Am Dienstag nachmittag betrat ein gut gekleidetes iunges Mädchen ein Haus in der Jägerstraße in Groß Lichterfelde und bat die Portiersrau um ein Glas Wasser. Kaum hatte bas] Mädchen einen Schluck getrunken, als sie fa m m en b r oid’. Der hrtbeigerufene Arzt konnte nur den L.od feststellen. Die etwa 20 jährige Tote ist noch nickst rKgnosziert Zwischen Blankenheim und Welferode tvurbe ein Bahnwärter, der eine neu errickstetv Blockstation bediente, in der Nacht aus dem .Hinterhalt durch drei Schüsie verwundet. In Eckernförde ist durch Großseuer ui der vergangenen Nacht die L i e n a u sche Tampfsägerei vollständig zerstört toorben. Außerdem sind zwei Speicher und drei Holzschuppen mit großen __ Sckwabenland im internationalen Reise- b e r f e 1)'T " Dieser Reiseführer durch ■Württemberg und S)olxn- ■ ollcm, der neben einem vielseitigen Tezt eine graste Zahl ^rachtiüer Farbenphotoaraphien und bie mit SR out en fort dien SchnellzugSverbindimgen enthält, wird an 3iUcraiciitcn Ionen kn abgegeben ober portofrei zugesandt burd> die A"'tliehe Au^kunstS- fte?lc°bcr Mgl. Württembergisckstn Staatsbalmen im rna11onalen öffentlidien Verkehrsbureau in Berlin W. b, Unter ben Linden 11. Sduvabeuland im internationalen Reiseverkehr ist an Juuug au« ber anläßlich ber Sdnväbischen L'andesausstel lungin tutt- gart herausgegebenen farbenprächtigen Schrift "Bunte Blätter aus Württemberg und tzvhenwllern', bie; bet bet genannten i Stelle aeaen 60 Pfg. portofrei erlmltlid) ist. . — i e Ausland- B ü d) e r, bie soeben tm Verlage von Ullstein u Eo., Berlin, erfdnenen sind, leiten cm neues groß- Unternehmen des rührigen Verlags ein. Für bie ersten vier^Bänbe bat man, um bas neue Unternehmen vornherein auf ein vornehmes literarisches Niveau jm itcllen, tner _ixbrdt- steller allerersten Ranges ausgenuihll. ^er Mastererzahler des ',n„bcrn"n Trontrcid). 6ta>, d° M°u»°s,s°nt. -1"™" unsterblichen Roman „Ter schone Georg t-öel ami) ocrircten. Den e» enolilchm Humor mit srinom t'ehagcn a,n unodiunbatm Leben in ber freien Natur repräsentiert der berühmte Roman hJa ^rrnmc st Jerome: „Drei Mann in einem Boot . Selma ^agerlöf zeigt sich in dem Novellenband -Uiistdstbare I ^n^- ideber als Schöpferin und Gestalterin von poetisdfcr Vollkraft Und schließlich ist noch Rufstands Philosoph Tolstoj mit feinem Hochinteressanten ^u«endwerk ,,Dw Slofaten" vertreten Jedem der ebengenannten Werke ist au. ber Feder eines bekannten deutschen Sdnift'tellas eine «nleiUnbe Darlegung von dein Wefen und der Bedeutung des sremdlandifdMi I Autors vorausgeschickt, und in Felip Salten, Bru no Wil le, Ö c u r b 7S- Urban und .Hein- Tovote naben die Ausländer fcmfubhgftt I Interpreten gesunden. I. M. Schulhof Telephon 119. — Promoter Versand nach auswärts. 12 Donnerstags v.' ,8 Ubr ab Zwiebelkuchen V* Bäck. Lange, Neustadt 47 märttt „ fc Frankfurt a.M. Cchweineniarktbericht vom 24. Juli. Aickaetneben waren 1328 Schweine. Vollfleifchige Sehweine von 80 bis 100 ktr Lebendgewicht 63.00—64.oO Tlf., Schlachtgewicht an oo—89 00 ÖJlt vollfleifchige Schiveine unter bO kff ^.ebem netmdil ed,tad)Uid>l «-».MO ™6. 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Fünf verletzte Xliäbdxn wurden ।tn) 3^11 a^T atfJbicrtcn durch ein ^.rtgeworfene- brennendes Streichholz, dos in em Abflußrohr aut bem_ Tont^ Iwenton gefallen mar, dort bie Gase Tie ganze Imke drücken belags flog in die Luft und stürzte jum icil ms W^er Bald fdiluqni die Flammen aus den Brückenoogm. ra die Er- vloswn auch die Wasserleitung zerstörte, gab es eine kleine Ueber- s d^Zn^S o"f'i a' kam es »wischen der Polizei >md den Obdachlosen, die auf dem selbstherrlich angecigncicn Gemerichedodm ^stttni zu erndsten begonnen batten, zu emem 3 a m m e n ft o b. 3mei Polizisten wurden verletzt, ^lk neuer wehr trug tue timten Tiefet Wut pflanzte sich durch Eastbournes Mafien brausend roti einigen Tagen 'ort. Allerdings war eS kein bare- Geld da, Poseidon -um Geschenk machte, sondern nur ein imfchembares Stückchen Papier, daS aber gewiße ivlenschen leicht in barei ®elD umsehen konnten. TaS Stückchen Papier war nämlich das -telia- ment eme, verrn Hohn Lang Maciarlano, der simgft.de» dem Zufammenstov deS Tampier, -Pzeana' nut der deutschen Bane .Pisagna' uni» Leden kam. Ter Mann war — roie 0« läutet sagen — ,3 Millionen wert*, die et .in Brot und Bi^vitS gemacht' hatte. Ein Testament von ihm war mcht aiistino- bar, und so kam sein Besitztum in die Verwaltung O mit Sack, versendet ab Echzell u.Rackm. Ludwig Erb, Echzell L d. Wetierau. Sarioffel-Berfandgefchäft. la. neue Kartoffel liefert billigst 47T4 Karl Sier, Tamimiratze 46. Telephon 561. ^?Nsi7in^Ui^ne 'Anweisung, auf wohlfeile Welle künst £ zu bereiten" Fetzt begannen die Apotheker S* ^ D^si r besonder -' lohlensaure. zu bereiten: aber ber / n Mt «ÜI(I und betrug beispielsweise iN Paris unter Änl ffl nur etwa 40 000 Flaschen Viel taugten Imdst Produkte nicht, und an Geschmack und tialt bar kett standen ^nn. r Unnatürlichen zurück, auch war ihre valtbarknt gering. /,lch vor allem durch die Forschungen von„Bergesius, lf . If man die Zusanimensetzung der natürlichen befjcr tauten, I I cd feilte nur der Mann, der die Theorie in bie Praxis Z ' TT". .H Beste Nachhilfe in allen Fächern -ro-tomcM. äs 03037 ________________ Heidelbeeren Johannisbeeren Stachelbeeren Laden Ludwigttrane O6is7 Spanischer Garten. Ijitijt^ÄSn prima miiteldicke neue Ware 50 Kilo Mk. B.bO ab Franl furt a. M. versendet unter Nachnahme __<6S ”/» Jacob Stern-Limon Friedberg «Hesienj. Tel. 368 I°!inkii-«.kichcil-Abs°ll- &nr. vro Starren Mk. 250 l'lllj ftei ans Haus. 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Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Ersatzwahl. Die Mitglieder werden auf Grund der 88 4, 5 und 7 1.50 2.20! 2.40 2.60 3.15 3.50 4.75 5.25 Zahres-versammlung am Donnerstag, den 25. Juli 1912, nachmittags 6V4 Uhr, im Liebig-Laboratorium. Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht, 2. Vortrag des Herrn Privatdozentcn Dr. Bcschke: ^Justus von Liebig und Friedrich Wöhler, die zu a) Eintrittsgelder 25.— b) Zuwendung auS dem Reingewinn pro 1910 187.77 18917.50 Betriebsrücklagen 7203.71 Zuweisungaus dem Reingewinn pro 1910 180.— 7383.71 Paul Fischer, Zahnarzt Bahnhofstrasse 54 Bad-Salzhausen. Sonntag, den 28. Juli d. I. Militärkonzert bei Musikkorps des Garde-Dragoncr-Regiments Nr. 23 aus Darmstadt von 4—7 Uhr im Kurgarten, c?n 8—9 Uhr vor dem Kurhaus. Eintritt 50 Pfg., Rur- kartenbesitzer frei. Bei schlechtem Wetter im Konzerts«!. Bad-Salzhausen, den 23. Juli 1912. ______Großh. Badedirektion Bad-Salzhausen, y. Cronberg i. Tannas. Pension Wiehe. Ruhige, staubireic Lage, vorzügl. Verpflegung, ©ror.n schatt. Garten. Zimmer mit voller Pension v. Mk. 41)0 ar Angen. Auseutb. f. Erbolungsbedurst. Bad. Tel. 156. (8*1 Antreten zum Jugendlestzug pünktlich l*/i Uhr am Turm- bnuö. Uniform: 2. Noch schmale Gurte und Mütze. Bc/;l DaS Kommando. Oie Feder des Pfaus .. aus dem Leben eines Schauspielers. Oer Todestraum ------ Tiefdramatische Handlung ersten Ranges. Willy der tapfere Jäger,Humoreske Heinrich im Harem, Komisch = Oberengendin im Winter = Freitag, den 26. Juli, 6 Uhr im Gebäude Brandplatz 4 p. statt. Tagesordnung: Rechenschaftsbericht — Vorstandswahl. Kolosseum Inhaber: Karl Ohm Walltorstr. Walltorstr. Nur noch einige Tage die Imitation von Himmel u. Hölle DaS Original ist in Paris auf dem Boulevard de (Slidin. Das beste und humoristischste Reiseunternehmen in diesem Genre, verbunden mit Konzert und Vorträgen. Am Sonntag, den 28. Juli ieb" gr. össentl. Ball worauf ich speziell aufmerksam mache. aM/7 Ans. 5*/i Uhr. Ende 5 Uhr früh. ligationen 241426.89 b)gcg.Schuldscheine 258510.05 c) geg.Güter- kaufgelder 301734.65 5(hitzfli|irtte Wetzlar. Grösstes n. schönstes Saal- u. Gartenlokal am Platt Herrliche Fernsicht. Angenehmer Aufenthalt. Anerkannt gute Küche. Zivile Preise. Gut gepfletre Biere. Weine erster Firmen. Pension von Mk. 3.50 tu. lieh. Kerndt, Besltser Dir Llachcntk GIchtpasUllen vrrfchafflcn mir schon nach brr drittrnRöt,rrrinraus,rrorbrntlichr Erlrichlrrnng. ba« atlflcmeine Un» behagen war behobrn Ich Iwffe.bafe. wenn ich noch einige Tuben verbraucht habe, ich von meinen rheumatischen » gichtischen Anfällen Braune Kinderstiefel la. Qualität 24 26 27-30 Alldeutscher Verband, Ortsgruppe Gießen Mitglieder - Haupt - Versammlung Freitag, 26. Juli, abends 9 Uhr pünktlich, in Stcin's Garten Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Wahlen. v2V7 Mk. u. Lederfutter, Mk. Schwellung bcfoiibert an ben gingern ist nicht wieder ausgetreten. Frau Maria Ehrsam, Weimar. Nerzllich warm empf. Preis brr DlaStude 1.20 M. Kosten ber Aur obne BerusSslorung pro lag 20 Vf. Aachener nalärl. Cueflprebufte « ni.d.H Aachen. Lu beben: 'llblcrbroocr. Qtto Schaaf: Vötvcnbroocric W. Mil binacr: Vietoriadrogerie Wilbclm Schrader. la.Torfmnll l??kqKqnBalL ., Mk. 3.30 per Nachn. Torfstreu in Wasrg. blll., Peru-Guano (Füllhorn- Marke) 50-kc-Saek M. 10.30. Melasse - Torfmehl - Futter 50-kß-Sack M.5.80. Holzwolle usw.Prosp.ffrat. Xie Kett, Eltville a. Rhein. (D*/s Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Gron- mutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter und Schwägerin FrayJoliii.ttlerII.lw. geb. Rabenau sagen wir aufrichtigen Dank. Ganz besonderen Dank der Krankenschwester für die liebevolle Pflege, sowie Herrn Pfarrer Groth für die tröst- reichen Worte am Grabe. Die trauernden Hinterbliebenen. Farbige und schwarze Kinderstiefel 18 22 Haltbare eleg. Knaben- u. Mädchenstiefel Mein Saison-Ausverkauf W Ber* Fremde 3« oder Lehe» eder Tei auf eiset We Die ergreifende Tragödie eines Spielers in 3 Akten. Die Hauptrollen sind von bedeutendsten Künstlern Berliner Theater besetzt. dnnlhunli Sommerfrische Seelbach b. Cbrti hos (Lahn). Äugen. Landausentb«U u. Herr!., waldreiche Umgeb. Hotel u. Pens. Klost. Arnftrii. Pens.Mk.:r.oi). Räb.d.d.'Bef.W.L't«ir.Tet.Rassau.D.I^. während 1911 gingen ab . . . 6091 während 1911 gingen zu . . . Daher Stand der Mitglieder Ende 1911 Sommcrauscntbalt. Pens. Ehausfeehaus,7M.v.d.Bahnst. dicht a. 2Lald, ruh. Lage, gule Pens.L75Mk Auin.sof.Quell- wasierl.u.Badi.H.Ad.BolN, Wiebelsbach i. O., Bahust. Wicbelöb.-Hcub._______S"/n Villig.LWMttaüsciithlilt '/,Stde. vou Giegeu entfernt, Bahnstation . Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Giessener Anzeig. 105440 Schwarze Derby-Halbschuhe Grösse 36—42 Braune Derby-Halbschuhe und Le"r: Damenstiefel modernste Fassons “jl«011“6 LacktaE