Zweites Blatt Nr. 95 162. Jahrgang Erscheint HgUch mit Ausnahme etil Sonntag». Jsführung^ Wwe. 111 5 Perlons raph 513 Plockttraiir 1! letzten Male: Bald wurden im Süden der Stadt Gewehrfeuer und a n. elfer j Lieg«**9 L. statt. Starkenburg und Nheinhessen. unter Bayerischen 2> 0 0 D» Cb ter-rama in 3 Atter», ersten Ranges. tle „-letzener Zamlllenblätter" werten bem .Anzeiger' viermal möchenllich deigelegt, da» „KrtUblah für den Krell «legen" iroetmal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Lett- fragen" erscheinen monatlich zweimal. M. Klein-Steinheim, 22. April. Zu Frau T., derer Mann in der Landesirrenanstalt in Hofheim untergebracht iit, iair ein Unbekannter, der sich als Beamter der Anstalt ausgab und der Frau die Botschaft von dem plötzlichen A b l e b e n i h r e s Mannes brachte. Er ftagte die Frau, ob sie ihr^i 'Kann in seiner Heimat beerdigen lassen wollte. Als die Frau erklärte, daß sie ihren Mann in Kletn-Lteinheim beerdigen lasien wollte, machte sie der Unbekannte darauf aufmerksam, da»; dadurch eine Ausgabe von 24 Mk. entstehe, die sofort bezahlt werden müsse. Tie Frau händigte daraufhin die 24 Mk. aus und traf die Vorbereitungen zu dem Leichenbegängnis. Tie Verwandten wurden von bem Tode benachrichtigt. Die Frau begab sich schließlich zur Bürger- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« (trage 7. Expedition und Verlag: ea® 5L Redaktion:^-«112. Tel.-Adr^AnzeigerGieben. Dienstag, 25. April <9(2 R-fationßdrurk und Verlag der vrühl'schen Unuxrfuät» - Buch- und 6teinbmdereL R. Longe, Dießen. L)eer und Flotte. Bon bet frauzöfifcyen Flotte. Paris, 22. April. Eine amtliche Mitteilung besagt: Vom 1. Mai wird Admiral be Sabel) re re unter seinem Befehl eine Kriegsflotte vereinigen, bie aus 12 PanzerfchiNen, darunter »echs Dreadnoughts, einem leichten Geschwader uiid »cchs grotzen Panzerkreuzern, 30 Torpedojägern, 2 Sprengminenschiften,^5 großen .ln- griffsunterseebooten und einem Begleitkreuzer für Flugzeuge und Unterseeboote bestehen wird. Unter dem Befehl Laveyrere werden dann zwei Vizeadmirale, zwei Kontreadmirale, sowie 600 andere Offiziere und 18 000 Mann stehen. Es ist dies das erstemal, daß in Frankreich eine solcheStreitmacht ständig einem Admiral anvertraut wird. Aus Stadt und Land. Gießen, 23. April 1912. Gemeindcbodcnpolitil. Tie hohe Bedeutung, die eine vorausschauende Bodenpolitik für eine Gemeinde hat, zeigt ein Vortrag, den Oberbürgermeister Wagner aus Ulm im diesjährigen Ferienkursus des Bundes deutscher Bodenrcsormer gehalten hat. Tie Bodenpolitik der Stadt Ulm ist schon lange als mustergültig bekannt: Oberbürgermeister v. Wagner führte barüber aus: Ulm hat schon frühzeitig die fi n a n z w irt sch a ft l i'che Bedeutung von kommunalem Grundbesitz erkannt und korrigierte daher den kommunalen Grundsatz, daß man vornehmlich den Geldgrundstock stärken müsse. Ter Geldwert sank, der Boden- Preis aber stieg ständig, und die Gemeinde, die über viel Grund und Boden verfügt, macht nicht nur ein gutes Geschäft, sondern ist auch in der Sage, den Bodcnpreis später zu regeln und ihn der Spekulation zu entziehen. Ulm hat seit 1891 ständig mehr Gelände erworben als verkauft, zuletzt den gesamten Festungs- Wall. In diesen zwanzig Jahren erwarb es für 12 Millionen Mark und veräußerte insgesamt für 10 Millionen. Vier Fünftel des gesamten Baugeländes sind jetzt im Gemeindebesitz, und bei Veräußerungen wird jeder Spckulalionsmöglichkeit vorgebeugt. Tie herrschende Stellung der Gemeinde auf dem Siegenschastsmarkl gewährt ihr völlig die Möglichkeit, den Bodenpreis zu regeln. Tas geschieht besonders unter Berücksichtigung der Vermeidung jeber roeiteren Mictsstcigerung. Trotzbem verdient die Gemeinde jährlich eine halbe Million an Grundstücks- käuscn, und dieser Verdienst ermöglicht ihr, mit 41 Prozent Kommunal ft euer und 6,1 Prozent Gewerbesteuer auszukommen, trotz des Fortfalls der Schlachtsteuer und der gestiegenen Gehälter und Söhne. Tie Stadt kennt aber auch eine rationelle Bodenverwertung. Sie hat sich Wasserkräfte für Elektrizitätswerke frühzeitig gesichert. Ihre Grundwasserversorgung, ihre Friedhöfe, Schulhäuser, Krankenhäuser, Kirchen und Straßenbahnen konnten ebenso auf Gemeindegelände errichtet werden, wie eine Müllverbrennungsanstalt und eine Badeanstalt. Tie Verso r- gung der gesamten Gemeinde mit W a r m w a s s e r, sowie die Schaffung von Sport- und Spielplätzen steht in Aussicht. Tabei wird die Stadt von einem doppelten Wald- und Wiesengürtel umschlungen: sie kennt keine Hinterhäuser und in der Regel nur die dreistöckige Bauweise. Tie Bauabstände sind größer als das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß, und so weit Baulinien entworfen werden, gilt für sie als oberste Richtschnur die Beobachtung künstlerischer und hi)gienisck)er Gesichtspunkte. “r SuPPen und reuzstenv‘ C‘i Kanonenschüsse hörbar. Um 9 Uhr abends waren die Berichterstatter von einer Kompagnie Tirailleurs befreit, die sie zur Gesandtschaft führten. Rach und nach befreiten die Tirailleurs auch die übrigen Franzosen. Tie französischen Opfer des Aufstandes wurden am 18. April bestattet. An» Mittag dieses.Tages begann die Kanonade von neuem im Norden der Staot. Die Meuterer wurden durch Geschützfeuer in die Flucht gejagt. Aus Fez vom 18. d. M. wird gemeldet, daß die Aufrührer die Häuser der Franzosen sorgfältig mit Merkzeichen versehen hatten und das; nur Franzosen n i e d c r g e m c tz e l t wurden Von anderer Seite wird berichtet, das; auch vier Spanier, darunter ein Arzt, vermißt werden, die wahrscheinlich während des Aufruhrs den Tod gefunden haben. Tanger, 22. 2lpril. Ein Drittel des Stadtviertels Mellah in Fez wurde während der Meuterei in Brand gesteckt. 50 Seichen von Juden wurden aufgefunden. General M o i n i e r befindet sich im Lager von Tardebibagh. Alle Tore der Stadt sind von französischen Truppen besetzt. Die Ruhe dauert an. Wie aus Elks ar gemeldet wird, zeigt sich nunmehr auch unter den scheri fischen Truppen in Suk el Arba eine bedenkliche Gärung Die französischen Osfiziere haben Vorsichtsmaßregeln getroffen. Aus Tau rirt wird gemeldet, daß in den letzten Tagen von den Marokkanern zwei französische Soldaten getötet wurden, die als Sagerwachtposten aufgestellt waren. Nach einer Havasmeldung aus Tanger wurden bei der Plünderung des Juden Viertels in Fez an lOOJuden getötet. Tie Zahl der verwundeten Juden sei sehr beträchtlich und das Eiend unter diesen sehr groß. Wie der „Petit Parisien" aus Tanger meldet, belauft sich die Zal)l der in Fez getöteten französischen Osfiziere und Unteroffiziere aus 3 0. Unter den von den Aufrührern niedergemachten Zivilisten befinden sich der Berichterstatter des „Matin" B r i n g a u, sowie dessen Frau. Sie wurden von den Meuterern überfallen, als sie in Gesellschaft des Militärdolmetschers Re- nau und des Kaufmanns Bengie beim Frühstück saßen. Auch die beiden letzteren wurden niedergemetzelt. Der „Matin" teilt mit, daß seinem Sonderberichterstatter vom Gesandten Regnault verboten worden sei, irgendwelche Meldungen mittels Funkentelegraphie abzu- fenben, er habe nur telegraphieren dürfen, daß er sich noch immer in Sicherheit befinde, was recht beunruhigend klinge. Das Blatt schreibt weiter: ,Tie Nachricht von der Niedcrmetzelung der iranzösttchcn Offiziere und Zivillisten Hal in der öffentlichen Meinung eine tiefgehende Bewegung hervorgerttfen. Tie Regierung Hal geglaubt, den Gesandten Regnault beglückwünschen zu müiien. An wen wird sie ihren Tadel richten? Es sind schwere gehler begangen worden. Tie Niebermetzelung unserer^andsleute hätte cermicben werben können. Die französischen gruppen |inb £ur Befreiung der bebrohten Europäer am 21. Mai v. I». in on öfters betont wurde, durch ein planmäßiges gemeinsames Vorgehen der hessischen unb preußischen Behörden wird es unter Zuziehung militärischer Hilfe möglich sein, diesem schon wochenlang dauern - den bei)piellos frechen Treiben ber Zigeunerbanben ein Enbe zu bereiten. Kreis Schotten. △ M ichelbach, 21. April. Tas Bezirkskrieger-- feft des Hassia-Bezirks Vogelsberg findet am 1., 2. unb 3. Juni statt. Zugleich begeht ber hiesige Kriegerverein bas Fest der Fahnenweihe. Als Festplatz dient der schön gelegene Sugrain. Kreis Friedberg. rm. Friedberg, 21. April. Die Sterbekasse des Hessischen Sandesgewerbevereins unb bes Ver- banbes beutscher Gewerbevereine hielt ihre Vertreterversammlung heute unter dem Vorsitz des Stadlo. S a m e s - Darmstadt im Hotel „Drei Schwerter" hier ab. Ter Geschäftsführer der Sterbekasse, Syndikus E n g el d a ch- Darm stabt, erstattete ben Verwaltungsbericht für 1911, aus dem hervorgeht, daß ber Stand ber versicherten Kapitalien am Ende des Jahres 1911 673 960 Mk. betrug. Im Berichtsjahr sind neu zugegangen 52 Mitglieder mit einem Versicherungskapital von 36 500 Mk., abgegangen durch Tod und andere Ursachen 40 Mit- glieber mit zusammen 19 540 Mk. Tie Mitgliederzahl betrug Ende 1911: 1169. Die Jahresrechnung schließt mit einer Gesarnt- einnahme von 51 268 Mk. und einer Gesamtausgabe von 49 205 Mark ab. Ter Vermögensbestand betrug nach dem Kurswert Ende Tezember 1911: 130 051 Mk. und hat sich im Berichtsiahr um 12 627 Mk. vermehrt, der Reinüberschuß beträgt 5067 Mk. Tem Geschäftsführer wurde, ebenso wie dem Vorstände aus Antrag des Sparkassenknotrolleurs Haas-Gießen Entlastung erteilt. Von dem Ucberschuß wird den Mitgliedern ein Monatsbeitrag zurückvcr- gütet, der verbleibende Rest wird einem Gewinnausgleichungsfonds überwiesen, ber ben Zweck hat, auch in weniger günstigen > Jahren den Erlaß von einem Monatsbeitrag zu ermöglichen. Ten hessischen Mitgliedern steht weiter die Provision aus Haftpflichtversicherung mit 620,91 Mk. für kommende Jahre zur Verfügung. Hierauf erfolgte bie Neuwahl des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes, sowie des Prüfungsausschusses mit Ersatzmännern. In den erweiterten Ausschuß wurden an Stelle aus- geschiedener Mitglieder und Ersatzmänner neu gewählt: Ehr. Adler- Viernheim, Wilh. Preiße-Beerselden, Jak. Lang-König, G. K. Schmidt-Worms, Ehr. Geiß-Büdingen und Fr. Schmelz-Erain- felb. Als Ersatzmann wurde in den Prüfungsausschuß neu gewählt: I. Benz-Arheilgen. Ein Antrag Walther-Michelstadt auf Rückvergütung ber Hälfte des Sterbegeldes an 60jährige Mitglieder wurde nach eingehender Besprechung, nachdem bie Undnrchiührbar- feit bargetan, abgelehnt. Neue Ortsrechnerbezirke wurden geschafsen in Forchheim, Wiesbaden, Gau-Ldernheim, Reichelsheim i. L., Tieburg, Rüsselsheim, Gaildorf, Herbrechtdingen, Grenzhansen, Erainselb und Lampertheim. Nach gemeinsamem Mahle wurden die Bade- und Trinkkuranlagen von Bad-Nauheim besichtigt. § Staden, 22. April. Am "i. und 8. Juli jinbet hier das Bezirkskriegsrfest des Bezirks Altenstadt Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesjen ua ,b bei reichster swahl gewöhnlich n Preisen lders auf unser diet Schlager - Prvgrami rlsam. Ursprung und verlaus der Erhebung in IHarotfo. Ter mit dem Gesandten Regnault auSgeiandte Sonderberichterstatter der „Agence Havas", der bei den Unruhen in Fez glücklich entronnen ist, ließ von einem eingeborenen Postboten eine Tepesche an die Küste befördern, worin es heißt: Etwa 30 eingeborene Soldaten begaben sich am 17. April, mittags, zu El Mekri und legten heftig gegen die geplante Verkürzung des Soldes, sowie gegen die Einführung von Tornistern Verwahrung ein. llebrigens war ihr Sold erhöht, und die Einführung von Tornistern niemals geplant. Vier Soldaten wurden auf ihr Drängen vom Sultan empfangen, der ihnen Ruhe anbefahl. Sie gingen darauf weg und gaben das Zeichen zum Auf stände, indem sie ihren Hauptmann töteten. Der Aufstand begann in der Kasbah von Cha- rarda und griff auf andere Tabors über, mehrere französische Jnstruktionsoffiziere wurden ermordet. Tie meuternden Soldaten nahmen im Verein mit Leuten aus der Bevölkerung einigcvondenFranzosen bewohnte Häuser ein. Tie Bewohner wehrten sich heldenmütig. Drei Telegraphenbeamte verteidigten sich von 2 b.s 6 Uyr nachmittags gegen etwa 60 Eingeborene urtb wurden schließlich ermordet. Ihre Körper wurden mit Petroleum begossen und verbrannt. Ein Franzose wurde nach fünfstündigem Vertcidigungskampse mit seiner Familie vondern KaidderMochuar gerettet. Inzwischen wurden die Vertreter der „Agence Havas", des „Matin" und der „Depeche Moroccaine", die in einem Hause eingeschlossen waren, von btm Scheriff der Uezzan davor gewarnt, sich zu zeigen. Die Gesandtschaft sei benachrichtigt und werde ihnen eine Bcglci.truppe senden. Indessen ging der Ausstand weiter. S ch e r i f i s ch e Soldaten zogen umher und trugen an den Spitzen ihrerLanzen die Häupter und Eingeweide von Europäern. Frauen feuerten die Aufrührer München, 22. April. Tas Kriegsministerialblatt oerostent licht bie. Ernennung des Generalleutnants v. Martini, ehemaligen Stommaiiocur5 ber G. Division, unter Beförderung zum General ber Infanterie zum Kommandierenden General des 2. Armeekorps unb die Ernennung bes Generalleutnants v. Lylander, ehemaligen Ehefs bes GeneralftdbeS der Armee, VerleiAmg des GroßlumturkreuzeS des Verdienstordens der ischen Stone, zum Kommandanten ber 6. Division, ♦ "ZumJubiläum des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm. Am vergangenen Sonntag fand unter Leitung der Kameraden Kauzleirat Jäger und Hausverwalter Volz aus Gießen wiederum eine Versammlung ehemaliger 116er in Herbstein statt, die aus 15 Orten von 50 Vertretern besucht war; die Besucher traten der neugcgründeten Vereinigung für den Amtsgerichtsbezirk Herbstein bei. Zum 1. Vorsitzenden wurde Gasthofsbesitzer Ganß in Herbstein, zum 2. Vorsitzenden Kamerad Stock aus Steiufurt, zum Schriftführer Büraermeister Rahn aus Rixfeld und zum Rechner Bauunternehmer Schaub zu Herbstein gewählt. ** Neue Zugverbindungen. Man schreibt uns: Es ist den Bemühungen des Reichstagsabgeordneten D r. Werner gelungen, den Wünschen zahlreicher Bewohner des Lumdatales bei dem Minister der öffentlichen Arbeiten Erfolg zu verschaffen. Zum 1. Mai treten nämlich folgende Veränderungen im Fahrplan ein: G r ü n b e r g ab 4.40 Uhr früh, Lollar an 5.46 unb Gießen ab 5.38 nachm., Lollar ab 6.10, Grünberg an 7.22 nachm. Außerdem ist noch ein Abendzug vön Grünberg ab 7.35 nachm. nach Gießen an 8.56 über Lollar vorgesehen. Ter jetzige Zug 1041 Grünberg, ab 10.02 nachm., wird mit dem entsprechend später gelegten Zug 1043 — künftig Londorf ab 10.42 nachm. — zu einer durchgehenden Abendverbindung nach Gießen über Lollar zusarnmengescklossen. Ter bisherige Zug 1044 — Gießen ab 8.30, Londorf an 9.20 nachm. — wird 70 Minuten später gelegt, so daß auch eine spätere Abendverbindung von Gießen nach Londorf hergestellt wird. Leider hat sich eine Verlegung dieses Zuges aus eine noch spätere Frist (Anschluß an den Zug 711 von Gießen, ab Lollar) mangels eines ausreichend nachgewiesenen Bedürfnisses nicht erreichen lassen. •• Der K onzertverein hat für das Sommerhalbjahr noch zwei besondere Konzerte — in der Reihe des Abonnements das neunte und zehnte — reserviert, bie außer- gewöhnliche Kunstgenüsse bieten werden. Es sind der dritte und letzte Kammermusikabend des Herrn Professor Traut- mann in Gemeinschaft mit dem Redner-Quartett am Sonntag, 28. April, sowie der dritte Chorabend, für welchen ber ausgezeichnete (nahezu 100 Stimmen starke) Dessofs - sche Frauenchor aus Frankfurt a. 2)1 unter Leitung von Fräulein Gretchen Des soff gewonnen ist. Der Kammer- musikabend findet int SUubfaal, das Chorkonzert am 8. Mai in der Stadtkirche statt. Der Kammermusikabend per- mittelt uns u. a. die Bekanntschaft zweier Klaoierquintette, bie ursprünglich für den 9. Januar geplant waren und als äußerst selten gehörte Werke anziehend wie ^Novitäten wirken dürften, nämlich dasjenige von Cssar Franck und ein weiteres von G. Sgambati. Das Rebner-Quartett, das neuerdings wieder in Leipzig, Berlin, sowie in Paris unb Madrid große Triumphe gefeiert hat, wird als Streich. Quattett daS herrliche C-dur-Cuartett von Mozart zur Aufführung bringen, ein hier seit vielen Jahren entbehrtes, ivundervolles Werk, eine wahre Perle der Streichquartettliteratur. ♦* Wandergewerbe scheine. Aehnlich wie bie Führer von Kraftfahrzeugen, in. den ihnen ausgestellten Führerscheinen, haben auch bie Inhaber von Wandergewerbesckieinen kunttig ihre Photographie tn ihrem Schein nachzuwetsem Bet dem Antrag auf Ausstellung eines Wandergewerbeschetnes i|t dte Photographie bem Gesuch anzuschließen unb rotrb von bem Kreisamt in ben Schein emgeflebt. Turch biese Maßnahme ]oll vermieden werben, baß Mißbrauch mit den Wanbergewerbescheinen getrieben wirb, wie es häufig durch ausländische Hausierer geschehen ist. Auch können die Scheine in Zukunft nicht mehr am den Kreisämtern in Empfang genommen werben, sonbern biejes übermittelt sie nach Ausfertigung an das zuständige Finanzamt, wo sie nach Entrichtung der Wandergewerbesteuer abgeholt werden können. Die Hnulmto . ,lrös*terA SEUM Ä ■*** ei-Konzert =Sl>Me „Stein«.. 49-55 87—98 42-00 86—00 74-76 WAK DrlgTlasche 12 MK Hö-118 108-115 98- 104 83—93 76—80 70-75 Ml. 58—56 52-55 74—76 73—75 46—4b 42—45 43—45 44-48 83-92 80—83 59-60V, 58-59'/, 58-59*/, 56*/,-57 5ö*/,-00 Ml. 95-100 93—1U0 66—76 64—70 43-51 43-45 72-73 71-00 36—41 82-85 79-83 85—92 wickelte jüngere Kühe Mapig genährte Huije und ödrjen . . Mu. u ec. Lelnsie Liasttatv«........ MiUlere wiast- uiw beste eaugfülbec . kernigere iDia|i- und gute eaugtalbec geringere c-auglatoer...... WeiDemaiifchafe: Liasllämmer uno wiaiuiainmel . . . . S cy w e i ir i, Loüsieifchige Schiveine von 80—100 kg Cebenb- ßeiuidjt.......... . HoUjiei|ü)ige edjiveüte unter 80kg Lebendgewicht BoUsieijchige Schweine von 100—l^u kg ^ebenb- gewicht Pollfieifchige Schweine von 120—150 kg Xlebenb- geivicht ... . Zeufchwelne über 150 kg Lebend gewicht . . Tampferuufall. Schanghai, 22. 2U>riL Ter Dampfer „Saikio Marn" der gestern von Talny nach Seyanghai hbgcgangen war, ist au der Soho des Schaut ungvorgebirges im Nebel aufgelaufen. Ter deutsche Dampfer „Sihang“ nahm die Postsendungen und Passagiere, die London am 6. April verließen und Tonnerstag in Schanghai erwartet wurden, an Bord. „Saikio ötoru" ist, nady bemctilou geworden war, nach Talny zurückgekchrt. Haemafagen „H-Ring aus der Fabrik AdolF Hommel eCc,Hanau. Zübeziehen durch die DM^erienu.KolDniabiarEngeschäffff. Uttiversitäts-Nachrichten, sj Mardurg, 22. April. Im Pharniacotogischen Uni» Versitäts-Jnstitut hielt heute Dr. med. et Phil. Martin Schenk seine Antrittsvorlesung über „Die ^Yn- thejen im Tierkörper". - In der philosophischen Fakultät habilitiert sich am nächsten Samstag Dr. Kurt Glaser -mit einer Antrittsvorlesung über „Tas subjektive Element in den Dramen Bittor Hugos". — Dem Privatdozenten Dr. med. Hübner hier wurde ein Lehraustrag für das Gebiet der Haut- und Geschlechtskrankheiten überwiesen. — Die studentischen Unterrichtslurse blicken in diesem Sommer aus 10 Semester zurück. Die Kurse, die jetzt wieder beginnen sollen, enthalten diesmal 12 verschiedene Unterrichts,acher. Von dem hessischen Diakonissenhaus soll hier eine Krüppel h ei l a n st a t t eingerichtet werden, in der die Pro- sessoren der medizinischen Faiultät der hiesigen Universität die ärztliche Behandlung der Zöglinge übernehmen. Cuft|d?in«brt. Straßburg, 20. April. Für den zweiten deutschen Zn» d e r 1 ö f 11 g t e 11 d f l u g a m Oberrhein, Hal der enatljalter oon Elsaß »Lothringen, total Medel euie.i Tispositlonsionbs von öuOO AU. gefUÜeL Prinz Max von Baben gab einen Uljienpieü. . 68—70 . 65-68 . 58-62 , 50—56 Märttk. F.O. Wiesbade». V 's h h oi-M ar k tb e ti cf) t vom 22. April. Ai.lrieb; IHinöer (Cd)|en 62, Bullen 0, ttuhe 23), KäUter 49, Schate 70, Schweine 238. ............. 'i)l a r 11 ü e r l a u <: Großvieh mittleres Gescha't, bleibt lieber- stand: Schweine und Kleinvieh ruhig, laitgfam geräumt. Preis für 100 Psb. Leoend- Schlachtgewicht C dH c n. VoNsiestchige, auSgemästete, HSchsten Schlachtwertes iin Alter von 4-7 Jahren . • . Tie noch nicht gezoqeii haben tungejocht) • C'imQe, s eischige, majt auSgemäslete und ältere OJiQutg genährte junge, gut genährte ältere . . Bun en. Dollfletschige, ausgeiv, höchsten Cchlachtw. . . BoUfieijchige, jüngere.......... u Q ti en. Hüt)*. L-oststeijchlge auSgemästete Färsen HSchsten Lchlachtlvertes........... LoUsieiichige auSgemäslete Lühe HSchsten SchlachtlverteS bis zu i Jahren Wemg gut eubuiaelie Färsen keltere ousgemasiete Hu he unb luenlg gut eni- Große Zeit- undGeldersparnis bedeutet das Selbstrasieren mit dem neuen „Mulcuto" Schnell-Rasierapparat. Verletzungen auch für den Anfänger unmöglich. Eine ungeheure Berbesserung stellt die handhohigeschlifsene „Mulcuto" Rasierklinge dar, welche viele Jahre brauchbar bleibt und wenn stumpt worden, stets kostenlos wieder geschärft wird. Ter „Mulcuto" rasiert daher stets gänzlich schmerzlos und bedeutet eine wirkliche Wohltat auch für die empfindlichste Haut. Tie Tatsache, daß bereits über 400 000 Apparate in allen Kreisen bis in regierende Fürstenhäuser in Gebrauch sind, ist der bciic Beweis für die Güte des Fabrikats. Der Preis ist nur Mark 2,50. Mit versilbertem Schaum länger nur Mark 3,50. 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In Schiffahrtskreisen wird mit Spannung dem Ergebnis der eeamtlichen Untersuchungen entgegengesehen, um aus dem Un- flucksjall zu lernen, durch welche Mittel die Sicherheit unserer Passagierdampfer noch weiter gesteigert werden kann. (!) Welchen Einfluß aber auch die Katastrophe der „Titanic" auf die künftige Gestaltung der Pajsagierdampser haben mag, die eine Erkenntnis wird bestehen bleiben, daß das größere Schiff die größere Sicherheit gegen die Gefahren der See bietet. Hierzu ist vor allem zu bemerken, daß die Mittel, durch die die Sicherheit unserer Passagierdampfer noch weiter gesteigert werden kann, indem man anstelle eines unsinnigen Luxus, wie Gürten, Schwimmbäder, Tennisplätze usw., für eine ausreichende Zahl von Rettungsbooten sorgt, die allenfalls mit Motoren ausgerüstet werden müßten. Solange die Schiffahrtsgesellschaften Luxus und Schneidigkeit über Sicherheit stellen, ist man gewiß nicht vor schweren Katastrophen geschützt, wenn man auch zugeben muß, daß eine ganze Reihe von widrigen Zufällen das schwere Schicksal der „Titanic" verschuldet haben. WL meiflerei, um den Todesfall anzuzeigen. Da der Mtrgmnetster durch die Anstalt feine Anzeige erhalten hatte, zog er in Do,heim telephonisch Erkundigungen ein. E- stellte iich nunmehr 6ermr§, daß der Totgesagte noch lebt und ,ich einer vorMgli.chen,Gejund- heit erfreut. Die Frau war einem Schwindler in die Hande gefallen, der sich in der Richtung nach Lammersplcl schleunigst aus dem Staube gemacht Hali d.ui '^auncr r >..t jclc ^vur. Der Untergang der Titanic. Die Unter uiiung vor der Sevellökommsifion. Tie Senatskommission, die die Untersuchung über den Untergang der „Titanic" führt, setzte am gestrigen Montag das Verhör fori. Fraumn, Der Vizepraiioem der Whue- Star-Line wurde hauptsächlich wegen der beruhigenden Nachrichten befragt, welche die Linie am 15. April veröffentlichte. Franklin gab zu, daß sie nur auf Berichten und Gerüchten beruhten, die einige Zeitungen aus Eap Race gemacht hätten. Es habe feine authentische Nachricht bis zu dem Abend gegeben, an dem er ifofort die Presse von dem Sinken der „Titanic" in Kenntnis aesetzt habe. Franklin bestritt entschieden, daß er in irgend einer Weise versucht habe, über die drahtlosen Nachrichten der „Carpathia" eine Zensur auszuüben, unb legte weiter dar, wie er sich bemüht habe, genaue Nachrichten zu erhalten. Er habe keine Nachrichten unterdrückt und bestritt, daß die „Titanic" einen neuen Rekord oufslellen sollte. Niemandsei für dieKatastroPhever- antwortlich. Die Ausrüstung übertraf das vom Gesetz geforderte Maß. Man hielt das Sinken für unmöglich. Er bat die Associated Preß die erste Nachricht zurückzuhalten, bis die ©adje untersucht sei, um eine unnötige Beunruhigung zu vermeiden. Es bestand nicht die Absicht, die Beamten und die Mannschaft nach England zurückzuschicken, um sie dem Verhör zu entziehen. Er habe Cedric trotz Jsmays Depeschen nicht zurück- Gictzencr Strafkammer. Gießen, 20. April. Die Jagd aus den Verbrecher. „ Der vielfach vorbestrafte Arbeiter M. B. von Hoffenheim war im November vorigen Jahres aus dem Zuchthaus entlasten worden. Da es ihm angeblich unmöglich war, Arbeit zu be- kommen, trieb er sich bettelnd herum. Im Januar dieses Jahres kam er nach Friedberg, vier führte er eine Reihe von Diebstählen aus. Tann brach er nachts in bett Laden der Firma S L St ein und bemächtigte sich hier der verschiedenstem Gegenstände. Ta er die aus seinen Diebszügen erbeuteten Gegenstände an den Mann zu bringen .suchte, kam ihm die Polizei alsbald auf die Spur. Von oem Scyutzinann parth m einer Wirtschaft feftgenommen, fügte er sich anfangs in seine -Verhärtung. Als er aber zur Feststellung eines Diebstahls in ein Hans ge- ttibrt wurde, gab er dem Schutzmann einen Stoß unb ergriff hie Flucht. Bei seiner Verfolgung drehte er sich mehrmals um unb feuerte auf seine Verfolger. Leute, die sich ihm entgegen- stellen wollten, schreckte er durch Vorl>allen seines Revolvers zurück. Auch am den inzwischen lierbeigecilteii Schutzmann Zu la ist leuctie er. Als er schließlich etschöpst luai, toari er lernen Revolver zu Boden und ließ sich lesiuehmeu. Wegen Einbruchs- und yuidmllt- diebslahls in mehreren Fällen unb wegen Widerstandes gegen Die Staatsgewalt wurde der geineingc<äl)ilid)e Mensch zu 4 Jahren und 4 Monaten Zuchthaus bestreut. Einen Wutanfall im Gerichtssaal bekam der wegen Bettelns a.igeklagte, häufig uorbestraste Gärtner A Sch. von Rückliiigen, als ihm der aut Ucberweuuug an die Landespolizeibehöide lautende Richteispruch belannt gegeben wurde. Er schlug zweimal mit Der Faust in die Fensterscheiben des Litzmigs- faales und wollte eine Wasserflasche ergreüen, als er von dem hmzusvruigenden Beamten geiaht werden konnte. Als er abgeüiljrt weröen sollte, wehrte er sich heilig und klammerte sich an die Anklagebank an. Erst alS er au Händen und Fügen gepackt war, gelang es, den laut Schreienden unb Tobenden hinauszutragen. Sittlichkeitsoerbrechen. Ter minderjährige Bergmann H. G. von Inheiden hatte sich an einem vierfährigen Mädchen vergangen unb muB lerne Tat nut 6 'Dlonaten GeiängniS büßen. gewußt. w Neuyork, 22. April. Nach einer Mitteilung der White- Star-Gesellschaft hat der Dampfer „Nehm" dem zur Bergung der Leichen ausgesanbten Kabelsch.ff „Makay Bennett mitgeteüt, baß er an der Unglücksstelle schwimmend Leichen gesehen habe. Der „Makay Bennett" ist gestern borl angekommen und Hal heute früh mit der Bergungsarbeit begonnen. Neuyork, 22. April. Ter Kabeldampfer „Makay Bennet" berichtet, baß er in der Nähe der Untergangsstelle der „Titanic" 64 Leichen geborgen habe, die vermutlich noch beftimnwar ftnb, einige andere Leichen, Deren Rekognoszierung nicht mehr möglich ist, wurden in die See versenkt. „. Washington, 22. April. Im Senat protestierte C u m - berg gegen die gestrige Rede des Senators Rayner gegen Brufe Jsmay. Senator Ledge schloß sich diesem Protest an. London, 22. April. Für den U n t e r st ü tz u n g s s v n b s zugunsten ber Hinterbliebenen bet Opfer ber „Titanic" finb bis jetzt über 2 Millionen Mark gesammelt worden, etwa 1,9 Mill, davon sind in London zusammengekoinmcn. Tie Sicherheit nuferer Secdampfer. Zum Untergang ber „Titanic" äußert sich ber technische Direktor des Germanischen Lloyd Professor Pagel wie folgt: Vielfach begegnet man ber Ansicht, daß die beispiellose Grütze ber „Titanic" ihren Untergang mitverschulbet habe, unb daß im Gegensatz zu den Skiffen von 20 30000 Tonnen, die sich als zuverlässig erroieien hätten, die neuen Riesenbampfer von 45 000 Tonnen hinsichtlich ihrer Sicherheit nicht bas Vertrauen ber Öffentlichkeit verdienten. Es wäre bedauerlich, wenn diese Ansicht sich Geltung verschaffte, denn sie entspricht nicht der Wahrheit. Tie Sicherheit der Schiffahrt wächst mit der Größe ber Schiffe und wenn 7- zumeist aus wirtschaftlichen Gründen — die Entwicklung im Schiffbau zu immer größeren Abmessungen ber Fahrzeuge führt, so kann das im Interesse der Sicherheit nur begrüßt werden. Tie modernen Ricsendampfer können wegen der beschränkten Wassertiefe in den Häfen nicht so tief beloben werden, wie ihrer Höhe entspricht. Tas Oberdeck liegt also verhältnismäßig sehr hoch über Wasser. Daß hierdurch die hauptsächlichsten Teile des Tecks, die Luken, Oberlichter und Ventilatoren der Gewalt der See entrückt werden, ist ein Vorteil, der in die Augen springt. Auch die damit verbundene Erhöhung der Reserveschwimmkraft des Schiffes wird als Vorteil ber großen Höhe leicht erkannt werden. Weniger leicht verständlich ist es dem Laien, daß die große Höhe des Tecks über Wasser auch die Gefahr des Kenterns vermindern soll, weil er gefühlsmäßig mit der großen Höhe eines Schiffes die Vorstellung des Umfallens verbindet und sich auch bei eintretender Neigung des Schiffes durch die relativ großen Ausschläge der hochgelegenen Teile täuschen läßt. In Wirklichkeit wird durch einen hohen Freibord Die Stabilität eines beladenen Schiffes in günstigem Sinne außerordentlich beeinflußt, und man kann aussprechen, daß bei den neuen großen Passagierdampfern, leibst wenn sie nur geringe Anfangsstabilität haben, so lange sie unverletzt sind, die Gefahr des Kenterns nicht besteht. Tas einzige wirksame Mittel, ein Schiff unsinkbar zu machen, ist die Unterleitung des Schiffraumes durch wasserdichte Querwände, sog. Schotte. In Deutschland wird seit dem Jahre 1896 von den Aufsichtsbehörden für Passagierdampfer eine bestimmte Anzahl wasserdichter Schotte vorgesckwieben, durch welche bet den größeren Tampfern die Schwimmfähigkeit noch erhalten bleiben soll, wenn durch ein Leck zwei benachbarte Abteilungen überflutet werden. Es hat sich ergeben, daß die Unsinkbarkeit um so leichter erreicht werden kann, je größer ein Schiff ist. Tie Länge der einzelnen Abteilungen wächst nicht im Verhältnis ber SchiffslänAe, weshalb bas Vollaufen von zwei Abteilungen eines großen Schiffes MOZ ■Ä An,ist nnd Wissenschaft. — TasBefindenStrindbergS hat )iu) v er f d) l e dj - tert Tie Schmerzen sind m Der Zunahme begriffen. Morphium» euMpabungeit buben keine Wirkung mehr. Man glaubt. Da« in Den nachften Tagen eine neue Operation nötig wird. — )t u 1 0 1 u u* h 11 11 au« m u 111. und Willen- schäft. In München ist Dr. med. Ällexander Adolf B ö hm . Peosekior für Histologie und Embryologie am anatomifdfen Um* versitätsinsiitut daselbst gestorben. — Der Aelteite der B 0 11 - ner juristischen Fakultät, Profesior für Kirchenrecht unb deut,ehe Rechtsgefchichte Geh. Justizrat Dr. Joh. Fnedr. v. Schulte vollendet am 23. Aprll das 85. Lebensjahr. TL ))) MananhiBEafdliSLhüfniraria vermischte». ♦ Die Menzel ein Königreich vergaß, darüber blaubert in humorvoller Weise ein Aufsatz des neuesten J/.i Öeneä Der illustrierten Zeitschrift „Moderne StunU (Verlag von IBong Berlin W. 57). Es geschah, als die <7tadt Berlin Bismarck das Ehrenbürgerrecht verlieh, und Adolph von Menzel die Ur» funbe hierzu anfertigte. Bei späterer Gelegenheit erÜarte er bem Schreiber dieses Aufsatzes diesen Gbrcnburgeroncf, ber „manche geistreiche Anspielung enthielt. „Und die drei Reiber, dabei beutete er auf eine Gruppe von drei gekrönten ürraucngcftaltvn, Die ba über dem aus der Grotte lugenden Barbarona ltcl)€n, sind unsere drei Königreiche". Ter Mcifter schlug sich gegen den Kopf, als er darauf aufmerksam gemacht wurde, datz es m Wirktichieit vier sind; er hatte in Bismaras Ehrenburgerbnefv ScÄien vergessen. . Kleine Tageschronik. Dem „Excelsior" zufolge, wurde in Paris aus der Seine die L e 1 ch e eines Mannes ausgefifchi, dessen Genchtszuge eine groye Aehnlichteit mit denen des Äutobanditen Bennet auf» roei'^äie aus Reims gemeldet wird, soll die gegen die jüngfl verhafteten Museums- und Kirchendiebe cingclettctc UnterlUiljung Anhaltspunkte dafür bieten, daß sie auch an dem Diebstahl der Gioconda beteiligt seien. Bei einem von ihnen soll ein Brief gesunden rooroen fein, in dem es ba,;t: Wir nniBten wohl, Dau das lettene Porzellan auch Die Lillihader der Gio^nda verlocken wurden. CiiigejanOt. (Für Form unb Inhalt aller unter Dieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen Am verflossenen Sonntag wurde ich mit meiner Baniilic, bestehend aus 4 Personen, darunter 2 Tamcn, von der st-Anlage auS durch den W i e s e n w e g nach dem Philosophenwald von 2 großen Bulldoggen in der unangenehmsten Weise belästigt, indem diese Hunde fortgesetzt um uns herumsprangen und zähnefletschend uns Den Weg versperrten, so daß wir genötigt waren, flüchtig zu gehen. Nicht 50, sondern 100 Mark Hundesteuer wären am Platze: ich glaube, es würde sich da mancher besinnen und der Hundeunfug in Gießen würde sicherlich abnehmen. K. S. l)andel. *" Postscheckverk-hr. Ter Verkehr der Postscheckämter Berlin, Breslau, Köln, Frankfurt Main), Hamburg und Leipzig mit den Abrechnungsstellen der Reichsbank hat sich im 1 Viertels.ahr 1912 rcuu guniiig gegattet. Hmijchen oen Poufiyec: - ämtern und den übrigen Milglieoern ber Abreckstiungsstellen wurden über 87 000 Schecks im Gesamtbeträge von 938 Mill. Mark ohne Bewegung von Barmitteln abgerechnet. Ttt Falschmeldungen. Dem „Tag" wird gemeldet : .... . Es ist jetzt zweifelsfrei ermittelt, daß die von einem Neuyorker Bureau verbreitete Nachricht, die „Titanic" werde nach vallM geschleppt, von keinem einzigen Dampfer nach Neunork gescheckt wu?de Woraus die Nachricht basierte, ist noch mchl ergründet worben. T.r Offizier auf der K om rnanbobutcke Mur dock wutztc eine Viertelstunde vor der Kollision, dau ern Eisberg vor dem Schiff liege. Er änderte aber weder den Kurs noch bic Lchnelligknt Der „Titanic" unD erschoß sich, als bic Katastrophe bereinbrach. (£in Steward behauptet, cm ameritanischer Millwnar hatte fi-bm Heizer beftochen, ihn nebst Frau, Kind, Arzt unb zwei Kammerdienern zu retten. Ein Boot enthielt auch tatiachlich nur bieje Personen. Tie Heizer verrieten diese unfanbere Affäre, weil sie unzufrieden mit der Belohnung, 100 Akk. J'frje^11' waren Des Dampfers „Carpathia" Schweigen wird durch irarconi-^epeschen erklärt, von denen die erste lautet: „Haltet Euren Mund. Haltet Bericht zurück! Viel Geld für Euch!" Tas zweite Telegramm betagte: „Wenn Ihr klug seid, haltet Bericht zurück. Marcom- Gesellschaft wird für Euch sorgen!" Die dritte Drahtung empfahl. „Stopp! Sagt gar nichts, haltet Bericht zurückbekommt Bezahlung in vierstelliger Summe. Marcont einveritanben, werde Euch am Dock treffen!" Ties letzte Telegramm war g^eichnet vom Chefingenieur Sammis, der auch zugibt, die Depeschen ge- sandt zu haben, um sich den höchsten Preis für die Neuigkeiten sichern zu können. Die Gesellsd>aft oertaufte den Bericht dann an Die Neuyorker Presse. Marcom tagt, er habe nichts Davon gehalten. Neuyork, 22. April. Vor ber Senatskommission erklärte der erste T e l e g r a p h 1 st Der „C a r p a t y i a", Daß Die unrichtige MelDung, Daß Die Passagiere Der „Titanic" alle gerettet seien unD die „Titanic" in Schlepptau genommen werDe, nicht von ihm gesanDt toorDen sei. Er habe Der „Baltic" gemeldet, etwa um 10 Uhr 30 Montag vormittag, Daß Die „Carpathia" auf dem Schauplatz des Unglücks gewesen fei, Die lieber lebenden an Bord genommen hätte unD nach Neuyork ginge. Er habe keinen einzigen Versuch gemacht, irgcnDroeldic Tatsachen vorzuenthalten. Der ziocfte Telegraphist der „Tilanic", BriDe, machte außer den bereits gestern gemeldeten Aussagen nod> folgende: Er habe am Sonntag nachmittag eine Meldung der „Carpathia" aufgefangen, die für bic „Baltic" bestimmt gewesen sei, daß sich in der Nähe des Schisses Drei große Eisberge befänden. Er habe diese Meldung dem Kapitän perfönlich gegeben. Bride sagt ferner aus, Kapitän Smith, der keinen Rettungsgurtcl angelegt hatte, habe bis zuletzt auf Der Kommandobrücke gestanden unb sei ins Wasser gesprungen, als eS die Kommandobrücke erreichte. Die Senatskommission wird am Montag ihre Sitzungen in Washington wieder anfnehmen. Tie überlebenden Amerikaner haben bereits Vorladungen erhalten. Tie Reise Mr. Smiths, des Vorjitzenden der Senatskommission nach Neuyork wird dadurch erklärt, daß Jsmay an Fraiiktin telegraphiert hatte, bic Abfahrt der „Codsic" möckstc verschoben werben, damit sie die lieber- lebenden von ber Mannsck>aft der „Titanic" an Bord nehmen könne. Dieses Telegramm war von bem amerikanischen Regie- rungsapparat aufgefangen und nach Neuyork weitergegeben worben. Washington, 22. April. Ter vierte Offizier der „Titanic", Bcxhall, sagte aus, er habe bis zuletzt Raketensignale gegeben, um die Aufmerksamkeit eines Schisses *u erwecken, das direkt vor ber, „Titanic" fuhr unb dessen Lichter man sehen konnte. DaS Schiff schien nicht weit entfernt zu jein. flopitän L mith als Weiter. London, 22. April Ter „Daily Telegraph" meldet aus Neuyork vom 21. April: Ein Heizer, der mit bein Kapitan Smith in dem Augenblick des Untergangs des Sck)isseS auf dem Brückendeck war, berichtet: AIS daö letzte Boot flott gemacht wurde, brach .das Wasser über bic Brücke. Der Kapitän, der schon bis an Die Knie im Wasser stand rief auS: „Jungens, i h r habt eure Pflicht getan. Jchv erlange nichts mehr oon euch, ich entlasse euch. Ihr kennt das Gesetz der See, fe Der mann steht für s i ch selbst. Gott segne euch!" Dann nahm er ein weinendes Kind, das auf ber Brücke neben ihm stand auf den Arm und sprang hinab. Ein geretteter Passagier bestätige bic Aussage des Heizers. Er sagte, er habe Den Kapitän mit einem K i n d u n t c r d c m A r m schwimmen sehen. Smith habe daS Kind m ein Boot gebracht, sich aber geweigert, selb st in das Boot zu gehen.. ° nC EK "'Srelbfi*“” uimnie ”n 1. Sivi ' * KlinS: cermte Marien Vorhände r.rfff^nrterre. üuxptiBt tfrger. 6*3unmerroob. SioLevll.au - 1. tiUÜ a. urr ^«Dic;fr-6^r |j> Zimmer__ ""tenuridjL öJimme ». t.3uli»u«e im i^i dlciltwr.28 Wkserftraße 6 • 'twrnMlinunfl mit 3 ■ sofort oder fpäter > -i «äb. 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Mts^ nachm. 3 Ubr, werden >m Pfandlokal, Seltersweg IL versteigert: 1. 1 Kaffenschrank, Schreib« tische, Vertikos, Schränke, Kommode, Tische, Sofas, 1 Hund u. a. m. 2857 2. 1 Chaiselongue, 2 Etuis mit Raffungen, Musterkäft- chen mit l'iuiterplaitcn. Die Versteigerung unter 2. nndet benimmt statt. Johann, Gr. Pfandmeister. beru^n. Ere^tigt finb die Arbeitgeber und Arbeiter, die zur Zeit der Wahl das 25. Lebensjahr vollendet und im Gemeindebezirk der Stadt Gienen Wohnung oder Beschäftigung haben; wer zum Amt emes Schönen unfähig ist, ist nicht wahlberechiigt. _ Als Arbeiter gelten die Gesellen, Gehilfen, Fabrikarbeiter und Lehrlinge, auf die der 7. Titel der Gewerbeordnung Anwendung findet, desgleichen Betriebsbeamte, Werkmeister und mit höheren technischen Dienstlemungen betraute Angestellte, deren Jahresarbeitsverdienst an Vohn ober Gehalt 2000 Mk. nicht überitetgt. Die der Zu« standigkeit des Gewerbegerichts unterstellten Hausgewerbe« treibenden sind, wenn ne selbst mindestens 2 Arbeiter regelmäßig das Jahr hindurch ober zu gewissen Zeiten bes Jahres beschäsligen, als Arbeitgeber, andernsalls al6 rbeut^^n^end^ empfohlen, bah die Arbeitgeber durch Bescheinigung der Polizeiverwaltuna, die Arbeiter durch Zeugnisse ihrer Arbeitgeber, der PoUAeiverwaliung ober ber Auitänbigen Krankenkaffe ffch vor bem WahlauS- schuh über ihre Wahlberechtigung ausweifen, ba ne sonst von ber Wahl zurückgewiesen werden können. Tie Wahl nndet nach den Grundsätzen der Berhall- niSwahl hott und ich fordere hiermit zur Einreichung von Bori'cklagSliileu für Arbeitgeber und Arbeiter Cefen u. Herde gibt sehr billig ab durch umbau eines Ladens 103101 Albert i.»6,D:ezttrafte6. Landöfeii, zuCngrt'svreifen gibt ab । *rt0 W>lh.Dürbeck,Kavlausg.S NeueMaschiuett- Ningosensteine werden bb.igst versandt. Iw* I. Lckiitz, Dampf-Ziegelei, Ostheim, Kreis Hanau. 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Hochbauamt Gtehen während der Tienststimben zur Einsicht offen gelegt, wo auch die vorgeschriebenen Ängebotssorinulare abgegeben ,verden. Hinsichtlich der allgemeinen Vertragsbedingungen wird auf die Ministerialerlasse vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1911 verwiesen. Mit entsprechender Anffchrist versehene Aiigebote fmb bis MittnM, dm 15. Mai l. Js., iormittoi|6 lO'/sllhr, portofrei bei unterzeichneter Behörde ein- zuretchen. Abgabe ber Bedingungen nach auswärts kann nicht erfolgen. — ZuschlagSfrist 3 Wochen. Mainz, ben 20. April 1912. Grohherzogl. Wasserbauamt Mainz. ____________________I. V : Becker._______________niM/t Lose hier zu haben bei den K H. T,<)tter.-EinnehmJhv*B/» Kleesamen Grassamen Dickwurzsamen Zuckerrübensamen Ätllitt »Uflclaufcn. 0D14 yüljll Nobhetmer Str. 102p. Versteigerung. Dounerstag, 25. Avril l. Js., nackm. 3 Ubr, sollen im ftadtifchen Pfandlokale, Seltersweg 11, babirr 1 Sekretär. 1 Kaffenschrank, 1 Schreibtisch. 4 Wagen, eine Partie eichene Stämme, mevrereWirtstische.Ttuhle u. Bänke, 1 Regiitrietkasse. 1 Damenuhr unb 1 Elek« triffermaichine versteigert werden. 13041 Gern mecker, Pfandmeister. Bekanntmachung. In das Handelsregitter Abt. A wurde eingetragen: Tie Firma Georg Adam Krämer zu Gtehen. Inhaber: Georg Adam Krämer, Konditor, zu Gtehen. Gießen, den 17. April 1912. b”/4 Grohherzogliches Amtsgericht. Gesucht JgJÄSS!.______________ Frau für feine Hausarbeit Ullf von >/°7 Uhr Zu meld, von OvUV V 11 Ubr ab yo6fnlr.24. ».. Ltal,n gutE ÄU Waich- u. Putzfrau gemcht. >-/ auszuleihen. SthriftL 03400 Wilbelmuratzc o3 I. Angebote unter 03491 an ben '""q ri-iehener Anzeiger erbeten. Schneeweihe Zähne t erhalten Sie nachGebrauck b. Sauerfwfi- Zahncreme Pkrodlm greift ben Zahnschmelz nicht an, entfernt ben Wernstein. Dube 50 Psg. nur In» Central-Drogerie Emil Karn, Schul*tr. 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Tie Pfründner finb gehalten, in die Provinzial-Siechen- anstatt einzutreten. Melbungen bis 16. Mai 1912 an baS Armenamt._________________________________ßa/« IicWlihlell!>krBtißtzttsörhS8killkrbtlimA8iktzc« ftür bas Gewerbegericht Giehen finb von ben Arbeit« fiebern aus ber Zahl ber wählbaren Arbeitgeber unb von ben Arbeitern auS ber Zahl ber wählbaren Arbeiter je 12 Beisitzer auf brei Jahre zu wählen. Die Wahlberechtigten werben zur Vornahme der Wahl auf Freitag, den 17. OTai 1912, in den Stunden von mittags 12 bis abends 8 Uhr tn beti Sitzungssaal des Bürgermeistereigebäudes, GartenstraheL J. Pfeiler, Marktpl. 6. 035211 Braves Ptädckeii Einfvänn.Federwaacn k. unentaeltl. d.Kochen erl. d. , a.?_rn ^i.b'briitiucOüttcnbergcr ""d lcichtts Vfcrp gewerosmäirlge Stellenver« zu kaufen geflickt. 03479 •inittlung, Seltersweg 67. I_______Plockstrafte 2 111. Per 1. Mai tüchtiges, fleih. I Gebrauchtes AweirädrigeS in Küchcu.HauSbalt.erfabr. au kaufen OllXStU.oaa gesucht. (uyvltlJKll gesucht. 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Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei unserem schiveren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumensvenden sagen wir allen auf diesem Wege unfern Familie Schombcr Allendorf, den 23. April 1912. Die Beerdilnma stndet Mittwoch, den 24. Aprrl, nachmittags 3 Uhr statt. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 25. April, nachmittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhöfe statt. 3037 Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem so schweren Verlust sagen wir hiermit allen und insbesondere Herrn Kirchenrat D. Schlosser für die trostreichen Worte unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Konrad Haas Gustav Haas, Apotheker. kenne ihn wohl nicht! den „Franck"^ Für die trauernden Hinterbliebenen: Familie Günther* Nachruf Am 21. dS. Mts. starb plötzlich unser hochgeschätzter Mitarbeiter der Sattlermeister Johannes Dippel. Wir verlieren in dem Verblichenen einen treuen freund und Arbeitskollegen und werden ihm stets ein treues Andenken bewahren. Die Arbeiter der Brauerei A. A W. Denninghoff. Dauerhafte Slrapazier»! Todes-Anzeige Gestern nachmittag 4 Uhr entschlief nach kurzem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter,Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Katharine Wardt im Alter von 62 Jahren, was wir Verwandten, freunden und Bekannten hierdurch mitteilen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Eckhardt. Todes-Anzeige. Heute nachmittag entschlief nach schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden unser lieber treusorgender Gatte, \ ater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Konrad Günther Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, das? es Gott dem All- mächtigen gefallen hat meinen lieben Mann,unfern guten lreusorgenden Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Karl Pansch III. Bahnarbeiter im Alter von 40 Jahren nach kurzem, schwerem beiden zu sich zu rufen. Dies zeigen tiesbetrllbt an: Frau Helene Paufch nebst Kindern. Wieseck, den 22. April 1912. Die Beerdigung findet Mittwoch den 24 April nachmittags 4 Uhr vom Sterbehause Giehener CACAO N - CHOCOLADE & EXTRACT das wegen seines Wohlgeschmackes, seiner milden, sicheren Wirkung mit Recht beliebteste Mittel zur Regelung des Stuhlganges und Verhütung von Verstcpfung für Erwachsene und Kinder sollte in keinem Haushalt fehlen. Von zahlreichen Aerzten wärmstens empfohlen. Originalblechdosen mit 20 Fruchtkonfitüren M. I. Man hüte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIN. 8s", 3016 * w Danksagung. Für die uns bewiesene innige Teilnahme bei unserem schmerzlichen Verlust sagen wir herzlichen Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Freitag, Pfarrer. Holzheim, den 21. April 1912. Allein. Fabrik. HEWEL&VEITHEH, Cöln u.Wien Kaiser!. König!. HoHieFeranlen. Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl'sche Univ.-Druckerei Schulstrasse 7