Donnerstag, 2t. November 1912 162. Jahrgang Zweites Blatt ssr. 275 Lochern! täglich mit Ausnahme des Sonntag«. eiMie mittleren Stellen MI* Spezial- Tuchhand- rllHür ’Mhhii । Gegründet 1821 A—e—--H » Skeit^ds«^ alle Diebskomödie „Der Biberpelz" und hatte für die altbewährte Besetzung gesorgt, die neben Else Lehmann als Frau Wolffen Oskar Sauer als Lüntsvvrstehec v. Wehrhahn brachte. (5er* Provinzial-Ausschutz der Provinz Lbcrhcsien. L. Gießen, 20. Nvv. Anwesend: Provinzialdirektor Geh.imerat Dr. Usinger, 5 ordentliche Mitglieder und ein Ersahnritglied. Beginn 10, Ende 1 Uhr. . Ablösung der Streu- und Wetdebexechti- gung in den Gemeinden Pfordt, Uetzhausen und Niederstoll. Die Verhandlung über die Weideberechtigung nahm heute ihren Fortgang. Es wurden die beiden sachverständigen. Geh. Forstrat Professor Dr. Wim- menauer und Privatdozent Dr. Kleberger, gutackstlicks gehört. Sodann stellten die Parteivertreter eine Reihe von Belveis- anträgen, Venen der Provinzialausschuß stattgab. Er beschloß besonders die Einnahme eines Augenscheins an Ort und Stelle unter Zuziehung der beiden Sachverständigen. Dieser soll iNvrrtag, 2. Dezember, vormittags 3.10 Uhr, stattfinden. Der Dermin zur Vernehmung der benannten Zeugen, und zur Weiterverhandlung wird noch bekannt gegeben. „„ Rototionrdruck und Verlag der Br ü blichen UnioersuälS - Buch- und Steiudruckerei. 9L Lange, Sieben. Die „chietzener Familiendlätter" werden dem ettnififler' viermal wöcheiutich beigelegl, daS „XrebHett für den Kreis Gletzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. das Deutsche Reich mit dem Amtssitze in Hamburg ernannte Herr Christian Sommer, dem das RetchSexequatur erteilt wurde, ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen in Hessen zugelassen worden. ** Staatsbahn-Personalnachrichten. Die goldenen Dienstauszeichnungsschnüre erhielten die Eisen- vahnschaffner L o h in Gießen, Wiegand und S ch ä f e r in Fulda, Oe hm in Bad-Nauheim, Kuhl in Friedberg, die Eisenbahn-Gehilfen Flos in Friedderg, Weick>ensteller Keiner I. in Ehringshausen (Kreis Wetzlar), der Nangier- sührer Braun in Nidda, der Bahnwärter Weller in Wetzlar, die Reserve-Lokomotivführer Stein und Metz in Gießen, sowie Wagenwärter Markowiak in Gießen. Eine Belohnung erhielt: 200 Mk. für 45jähr. Dienstzeit der Werkstättenarbeiter Abel in Gießen, 100 Mk. für 40jähr. Dienstzeit Streckenarbeiter Weisbrod in Fron- Hausen, Hilfs-Werksührer Schufst in Gießen, Ober-Mo schinenputzer Schäfer in Elm, Werkstättenarbeiter Berg in Gießen, Glitz in Fulda, 80 Mk. für 35jähr. Dienstzeit Streckenarbeiter Simon in Lollar, Güterarbeiter Philipp in Bad-Nauheim und Schneider in Gelnhausen, Werkstättenarbeiter Hardt, Stadtke und Staus; in Gießen, Maschinenputzer Derselbe und Junker in Gießen. Sonstige Belohnungen im Betrag von 60 Mk., 50 Mk. usw. empfingen die Streckenarbeiter Bierau und Schmidt in Gießen, Güterb^den-Vorarbeiter Heep in Gießen, Maschinen putz er Konr. Müller in Gießen, Werk- stätten-Arbeiter Pfeil in Gießen, Rottenarbeiter Weiß- b eck er in Heldenbergen, Zugabfertiger Hauke! in Gießen, Maschinenputzer Erb in Gießen, Werkstätten- arbeiter B e l l o f f und Deibel in Gießen. *’ IV. Gautag des .Hessischen Gauverbandsaet gen den Al ko Holismus. Tie Reihe der ausklärenden Vor- 6 Vehvendet sen im Finanzfach ernannt • Der zuin argentinischen Generalonsul für -EN uni, Walle®1 Idcvboa 26- mnier versand J ^ontplc auswärts rtalHta ien des Mosens tiu iraf-PhW-tWi2 ■on 9-6 Cta NA iber, abends 8h,| Vortrag: Mkohoi- >rrProf.Messer-Gi»i mber, abends 81/. l'- V ortrag: Alkohol v i Lehrer Schoppt Redaktion, tz^vedition und Truckerei: Schul- strabe 7. Expedition und Vertag: öl. Redaktion:«-« 112. Tet-Adr> AnzeigerGieien. ^Tonncrstag»ld.Tv bcr 1912, nachmiil. lermGichnundM Eliiobeldegeb.ErbmM geschriebenen nag* verzeichneten Parjebm, balelbst. „ 6t-| Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen arbeit zu erledigen. . _ . . Dr. Guelpa rügt in seiner Arbeit noch hinzu, daß wahrend der Kur, wenn die Beweglichkeit der Gelenke wieder eintritt, regelmäßig Muskelscbmerzen austreten. Diese erklären sich daraus, daß die der Arbeit entwölmten Muskeln leicht ermüden. Clcgen diese Erscheinung verordnet er verschiedene Medikamente. Natürlich kann man Dr. Guelpas Ansicht über die Gicht und ihre .Heilung tl-eoretisch überhaupt nicht beurteilen, sondern die Nachprüfung seiner Angaben ist Sache eines Praktikers. — Um die Nachfolge Carl Hagemanus in der Direktion des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg ist wie man uns von dort schreibt, ein heißes Wettrennen ent» ßanden. Nahezu 30 Bewerber haben sich gemeldet, darunter viele Direktoren und Regisseure erster deutscher Theater. Auch eine große Anzahl Kritiker und Schriftsteller, darunter ganz unbedeutende und unbekannte, bemühen sich um den mit 30 000 Mark dotierten Posten eines künstlerischen Direktors des Hamburger Deutschen Schauspielhauses. Ein großer Teil des Publikums möchte Hagemann gern dem Theater erhalten wissen und benutzt jede neue Inszenierung Hagemanns, um kräftig für ihn zu demonstrieren. c BcrNiixr Hauptmann-Woche. Aus-Berlin nrirb uns geschrieben: Die Premiere eines Hauprmannschen Stückes, die allgemein für Berlin als der Höhepunkt des Theaterwinters angesehen wird, wurde in diesem Jahre von den Veranstaltungen übertroffen, die zu Ehren des Dichters, im Zusammenhang mit seinem 50. Geburtslage, stattianden^ Eine ganze Woche stand Gerhart Hauptmanns dramatisches Scharfen wirklich tm Mittelpunkte des Berliner Theater-Interesses. Wir berichteten schon über den Anfang der öffentlichen Geburtstagsfeiern, als von den Aufführungen des Kleinen Theaters (Michael Kramer) und dem Beginn der — sagen wir getrost — „F e st s p i e l t a g e" tm Lessing-Theater i„Die Weber") die Rede war. Natürlich konzentrierte diese alteinqeschttwrene Hauptmann-Bühne ihre ganzen Kräfte für ihren Hausdichter, und so ließ sie noch in^ Verlauf neben dem letzt erschienenen Hauvtrnannstück „Gabriel odnllings Fluckt" zwei frühe Werke zu Worte kommen: „Einsame Menschen" und „Der Biberpelz", die sich mit den „Webern" in den Svielplan teilten. Ter anfänglich nickst übermäßige Besuch des Theaters steigerte sich und erhielt am AebvrstHLLÄ« des Dichters, dem Au» Stadt und Eand. Gießen, 21. November 1912. *» Tabakbau und -besteuerung in Hessen 191112. Im Erntejcchr (1. Juli 1911 bis 30. Juni 1912) betrug die Zahl der Ta ba k p f l a nz er 1214; davon batten etwa 50 Prozent eine Gesamtfläck>e bis V< ha be- pslanzt. Die mit Tabak bepflanzte Fläche^ umfaßte 405,58 ha: davon kommen auf Viernheim 174,57 ha, aus Lampertlfeim 121,25 ha, auf Wimpfen 61,67 ha, auf Lorsch 35,31 ha auf Klein-Welzheim 4,18 ha, auf Groß-Hausen. 5,16 ha. Die übrigen 3,44 ha verteilen sich auf ton terc 9 Gemeinden. Die Menge des geernteten Tabaks in dach- reifem trockenem Zustande betrug 542 494 kg, durchschnittlich auf 1 ha 1337 kg. Der mittlere Preis lohne Tabak- steuer) von 1 dz Tabak belief sich auf 65,48 Mk. Demnach war der Gesamtwert der Tabakernte 355 269 Mr. Die Aohein nähme an Zoll betrug 5146 774 Ml), an Ta b a kst eu e r 505 989 M!., an Abgabe von Tabakersatz- stoffen 1993 Mk., zusammen 5 654 756 Mk. Bon der Roh- entnähme gehen ab Ausfuhrvergütungen für Erzengntsse qua ausländischem Tabak 4893 Mk, Rohtabak und Erzeug- nisse mts tnländisckfem Tabak 2259 Mk., Erzeugntsse aus einem Gemisch von in- und ausländischem Tabak — Mk., zusammen 7152 Mk. Demnach bleibt Reineinnahme 5647 604 Mk. •• A ns dem Militärwochenblatt. Der Gamisons- Perwaltnngs-Inspektor auf Probe Langen auf dem Ttuppen-llcbiiitgsplatz Darmstadt wurde zum GarnisonS. Verwaltungs-Inspektor ernannt. •• Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Nm 5. November wurde der Gerichtsassessor Jakob Köge aus 'Mainz zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Osthofen zugelassen. "Prüfungskommissionen. Durch Entschließung deS Ministeriums der Finanzen wurde der ständige jurintsche Hilfsarbeiter bei diesem Ministerium, Finanzrat Lu hl zu Darmstadt, zum Mitglied der Prüfungskommission für die 2ht» Hessen. . Eine Regierungsvorlage, die der Zweitett Kammer rgegangen ist, beztoeckt die Verleihung der Rechte von Zivil- aatsdienern an die Reallehrer an den ftaatlidym 5-hrattstalteu (Gvmnasien, Realgnmnasiett, Oberreal- und Real- fd uten, Taubstummen und Blindenanstalten, Anstalt für Sdüvack- urb Äödsinnige „Alieestist") Istiben wiederholt um die Verleihung btr Red telvon Zivilstaatsdienern nachgesucht. Sie sind^bislwr in bcr Kategorie der Volksschullel)rer angestellt nrorben. Das hat jur Folge, daß sie hinsichtlich ihrer Pimsionsverhälmifse und $1 ihnen und Waisenversorgung wie die Volksschullehrer behandelt tverden. Nack.dem durch das Gesetz vom 17. Juli 1912 die Witwen und Waisen?in sorge der Volks,chullehrer im allgemeinen wie die dn Staatsbeamten geregelt wurde, besteht für die Reallehrer nur noch ein Unterschied in der Pensionierung, indem für die rülksschullehrer eine andere Skala gilt wie für die Zwilbeamten. 4cm Wunsche der 9teallelyrcr möchte daher umsomehr zu ent foiechcn sein, als dadurch eine wesentliche Mehrbelaslauig der vlaat-'lasse nicht emtriit. Der Ausfall an Beittägen zum Lehrer penlionsfmids würde tährlich 1800 Mark rund betragen. In glrtchcr Weise wären alsdann die Reallehrer an den Sttafanstalten )u behandeln. Ten Berkaus von Geländedes Gr oßhe rzo g tu m s -Landeseigentum, andieGemeindeRusselshetm nirijft eine weitere Regierungsvorlage. Auf dem Gelände westlich non Rüsselsheim sind in den letzten Jahren viele Neubauten ent uonben und mehrere auf den Hochwasserdamm aufstoszende Sttaßen •.niclegt worden. Die Gemeinde Rüsselsl>eim beabsichtigt nun auch die au, der Landseite des Dammes vorgesehene Parallelstraße „am Maindamm" lterzustellen und bad hierzu erforderliche Gelände ton dem Großherzvgtum — Landescigentum — zu erwerben, ^te hot fid) erboten, 50 Pfennig für das Quadratmeter Gelände ui zahlen und sämtliche burd) bie lieber,d)reibnng entstehenden 1 jfbcii zu übernehmen. Der Abtretung des Geländes stelst nichts T,\ Wege: aud) erfd>eint bcr gebotene Preis angemessen Ferner beantragt die Regierung den Berkau, des dem bri»M^rz-ogtum — Landeseigentum gehörigen War11urms in hc Gemarkung Nierstein. Die Gemeinde Nierstein bat |ih bereit erklärt, den Wartturm als Ä u s s i ch t s v u n k t aus- i! bauen, wenn er ihr unciitgeltUd) in Eigentum überlasten ^wird. $a bicrbnrd) das allgemeine öffentliche Interesse an bmi Turm »-wahrt bleibt und der Staat von der Unterh^ltungspstidst des larms entbunden wird, dürfte diesem Anerbieten stattzugeben sein. W egender Aus wablder SchöffcnunbGeschwo- • neu bat Abg. von Brentano nnt Untcntity-ung b?r 3en hart Hauptmann kam und konnte nach Schluß der Borftellund Coationen entgegennehmen, bie beispiellos genannt werden dürfen. Nidst endenwollender Jubel empfing den vor dem Borhang erscheinenden Dichter, dem ein stilles £ädicht den Mutid umspielte. Seine Lippen zuckten, und als im Hause Ruhe ein trat, sprach Hauptmann mit schlichten Worten: ,Jch bin kein Redner: wenn Sie wollen: ein Bildner. Und so sage ich nur: id) danke Ihnen für die Wärme, mit der Sie mich hier begrüßt haben." Stürmischer Jubel, der das Theater mit lautem Brausen füllte, war die Antwort. Wahrlich das war ein großer, ein schöner Tag! Damit aber ist die Wertschätzung, die dem sünfzigfährigen Hauptmann in Berlin erzeigt wurde, nodj nicht erschöpft. Am Vorabend des Geburtstages hatte die Reue Volksbühne im Volkstheater ihrem Hauptmann eine gute „Michael st'ramer"-?lufführung' beschert und am Geburtstage selbst gab man tm Kgl. Schauspielhaus „Die versunkene Glocke" und im Sdstller-Theater zu Char- brtenburg (im Verein mit Goethes „Geschwistern") das ttaurn- barte Naclststück „Elga". Auch diese Aufführungen sind gut verlaufen. Im Zusammenhang ober haben sie alle das eine darzutun. verludst: wie stark Gerhart Hauptmann unter uns wurzelt unh wie seine Landsteute sicy zu ihm bekennen! ff. Das Mylius-Erichsen-Denkmal in Kopenhagen. In den nächsten Tagen wird in Kopenhagen das Denkmal enthüllt werden, das zu Ehren des im Grönlandeise umgekommenen kühnen Forschungsreicndett Mylius-Erichsen, sowie seiner beiden Kameraden und Schicksalsgesähnen Hagen und Brönlund, errichtet wird. Es hat seinen Platz an der berühmten „Sangen» Iurie" gefurtben; der Künstler, von dem das Werk stammt, tfb der Bildhauer Kai Nielsen. Es stellte seiner äußeren Form: nach einen mächtigen Granitblock dar und trägt auf der Vorderseite ein Relief. Dieses zeigt die drei Männer, hrie sie, gegent- Sturm und Wetter kämpfend, sich hinter ihren Hundeschlitten, legen und ihn mit aller Macht vorwörtsschieben helfen. Die mäcy- tige Anstrengung der tief über den Schlitten gebeugten Gestalten, die alle Kräfte anspannen, hat der Künstler sehr lebenbig gekennzeichnet. Kuvenhagens schönste Hafenpromenade gewinnt mit diesem Werke eine neue Zierde. Die deutsche Landwirts 1'ast am 12. Zunl 1907- Tas Kaiserliche Stalistisd)e Amt verössentlidst n Band 212 2b eine zusammensas-ende Darstellung der Ergebnisse der lanbnnrt- schaftlichen Betriebszählung vom 12. Juni 1907. xer Band gibt Ausschluß über die neueste Gestaltung der beutidxn Ianbnr«rt> schaitlid>en Vcrlmltnisse, vor allem über die Verteilung von Klein-, Mittel- und Großbetrieb, über die Bodenbenutzung, die Bentz' Verhältnisse, die Viehhaltung und das Personal der landwirrfchaft- lid>en Betriebe. , „, Durdi die land- und sorstwirtsd-aftltche Dettiebs^ihlung voit 1907 sind 5 762 509 land- und forsvvirtsdxtftlicke Betriebe mit einer Gesamtftäcbe von 43 106 486 Hektar und einer landwirstchaft» lieft benutzten Fläche von 31 834 871 Hektar erhoben worden. In dieser Zahl der land- und sorstnnrtid^aftlichen Betriebe stnd aber die Betriebe mit nur sorstwirtschäftlicber Fläch: nicht entl?al!en. Im Bergleid) zu derselben Erhebung von 1895 haben die Betriebe um 177 765 ---- 3,2 v. H. zugenommen, die landwirtsdMtlld>e Fläche um 683 067 Hektar - 2,1 v. H. abgenommot Nach der Größe ihrer land und sorstwirtsdxiNlicheii flache berechnet, gehöcrim 3 378 509 oder 58,9 v. H Betriebe zu d-m Ziverg • und Parzellettdetrieben (unter 2 Hektar land>viriid)ait- [idicr Flächet Diese Betriebe kleinsten Umfanges hatten nur 5 4 v H 1731311 Hektar) landwirtschaftliche Fläche und d'? v H (= 2 492 002 Hektar- der Gesamtsläd^e inne. Als Großbetriebe (100 Hektar und darüber) sind 2d abb - 0,4 v. H ermittelt, mit einer lanbtuirD'djafthdrn Fläche von 7 055 018 Hektar 22,2 v. H. und einer Gesamtfläche von 9 916 531 Hektar --- 23,0 v. H. 2er Rest an Betrieben wie an landwirfsdnftlider Fläche entfällt aus die bäuerltdten Betn^e (2 bis 100 Hektar), und ztoar betragen diese an 3am 2 53iuu/ = 40,7 v. H., an land>mrtsd-aftlid,er Fläche nahezu drei Viertel -- 23 048 545 Hektar = 72,4 v. H. und an Gesamtfläche ebmialls fast drei Viertel = 30697 953 Hektar = 71,3 v. H. Ta 10boch au di von den Betrieben mit über 100 Hektar namentlich in Nord- deutscl.latid eine große Aitzahl ein ausgesprochet, bauerlid)es Gepräge hat, anderseits viele Betriebe unter 2 Hektar xn den fruchtbaren Gegenden des Obst-, Wein-, Tabak- und Hovfcnbaues bäuerlichen Betrieben gleich 511 stellen sind, ist der bäuerliche Besitz in Wirklichkeit noch stärker vertreten als bie|e Zahlen erkennen lassen. Der Muerlid;? Betrieb in seinen verschobenen Absttlftlngen bildet demnach den Schverpunkt der beut)d>ai Oand- wirt schäft. Alstsp^ verftäktter $lottenbau (Englands? Im englischen Unterhaus sind Neigungen vorhanden, Flottenbau zit verstärken und zu beschleunigen. Die irt, wie Churchill die betr. Anfrage eines konservativen -bgeordneten beantwortete, zeigt, daß die Regierung diesen *etmtmungen Rechnung zu tragen gewillt ist. London, 20. Nov 3m Unterhaus richtete der Kon- ItruaiiDc Middlemore an Churchill die Frage, ob er an- Lichts der Tatsache, daß infolge der angemefsenen Wahrnehmung britischen Interessen tm Mittelmeer in den heimischen bewässern nur zwanzig vollwertige Schlacht- fdj 1 f f c gegenüber achtzehn deutschen anwesend seien, k Einbringung eines neuen Bauplanes in Erwägung ziehe, \o daß es in Zukunst möglich sei, die britifdxm überseeischen Interessen zu sdültzen, ohne die Ueberlegenheit in den heimisd>en Gewässern zu beseitigen. Churchill erwiderte, die ?ldmiralität sei überzeugt, daß kf in den heimifdyen Gewässern verfügbaren Seesttritkräite für eine kurze Frist ausreichend sind, um die Sicherheit des Landes zu irwährleisten. Auf Einzelheiten einzugehen, habe er nicht die Absicht. Der Unionist Fred Hall fragte an, ob die Admiralität beabsichtige, die beiden S ch l a ch t s ch i f f e, die setzt in Eng land für die Türkei gebaut werden, anzukaufen für den Jrflll, daß jenes Land sic nickst abfordere. Churchill erwiderte: habe nickst die Msicht, eine Erweiterung des vorgesehenen Bauplanes, den ich dem Hause im vergangenen Herbst vorlegte, zu kmvi'ehlen, wenn nicht Ereignisse ein treten, die zu per Zeit nickst in Betracht gezogen worden sind. 2)er, endgültigen Bestimmung, der in der Anfrage erwähnten Schiffe jrirb die Admiralität ihre Aufmerksamkeit znwenden. K 0 n st a n t i n 0 p e l, 20. Nov. Wie verlautet, soll es der Pforte gelungen fein, das Geld zur Begleichung der fälligen Zahlungen für die beiden in England bestellten Dreadnoughts zu beschaffen. irumsvartei bei der Zweiten stummer beantragt, die Regierung zu ersuchen, bahm zu wirken, daß nach dem Sinne^und Geiste der Gesetze und Verordnungen bei der 21nswabl der ^ckvNsn unh Geschworenen alle Bevölkerungsklassen imLaufeder Zeit in g 1 c i d> e r Weise berücksichtigt werden. Vorn R eichst agsabg e vrdn e tcn Dr. Werner erhalten wir folgende Zuschrift: .. „3n dem Berichte über die Lauterbacher Versammlung tmbet ich ein Satz über meine Stellung zu neuen Steuern, der zu Mißverständnissen Mnlaft geben kann Ich trete nicht für eine Erbänscillsteuervorlage ein, die, wie im Fabre 1909, es dem mobilen Kapital ermöglicht, sich der Besteuerung gänzlich zu entziehen. Ich betrachte eine Belastung des Kindererbes als nur beim Großkapital notwendig, weil dadurch die viel- sach unheilvolle Entwickelung, der mobilen Riesenver- mögen im Sinne der mittelftänbiidien Weltanschauung zurück- gedämmt werden würde. Daneben erstrebe ich Dividenden', sto- tierungs-, Mühlenumsatz- und Wehrsteuem.___ komite sie im Krankenhaus mit einem Krückstock die langen Ganae 15. November, eine solche Stärke, datz sid> der Abend zu einem gehen und selbst Treppen steigen. Ohire Krückstock machte ihr ganz außerordentlichem l^eraushob. Aber auch m kunMerffdier das Gehen einige Schwierigkeitm. Nad) einem weiteren Monat j Hinsicht stellte er den Höhepunkt der Wod»e bar. Man gab die konnte sie entlassen werden und war imstande, ihre Haushaltungs- ' ~ - 912- Heues von der Heilung der Eicht. Die Sckmlmedizin verbietet den Gichtkranken den Fleisch- -imß und cpnpfielüt ihm dafür eine Diät von Milch und Gemüse: illßerdem werden alkalisd>e Brunnen verordnet. All bie? i|t, wie u. Guelpa, der medizinische Mitarbeiter der „Revue , em. m nanfreidi recht angesehener Arzt, behauptet, völlig ral,ch. Genäse- und Milck^gemitz verstärken nach seiner Enahrung die Gr- teinungen der Gicht, man muß den Kranken vielmehr einer "tienberen Kur unterwerfen, bei der Gemüse und Milch verleben werden, während Fleisch gcmossen wird, ^n 5.Em^"'üerm iufsatze der „Revue" sucht Dr. Guelpa leine Jlnjicht theoretisch 3 begründen und durch Erfolge auS seiner Praxis zu stutzen. Worin die Gicht besteht, darüber sttmntt seme Ansicht mit bcr Xt Schulmediän überein. Gicht entsteht durch übertriebene ^ icbrung, bei der gewisse Nahrungsmittel ubermatzig deni Körper »geführt werden. Bei der Gidst ist das Endergebnis die Ab- lijerung hanrfeurer Salze in ben (Mcntfnorpcln. mb Gemüsegcimb wird diese Ablagerung tin beqünfrigt, dagegen hat die.Zurührung saurer Wasser und Irr Fleischgenuß den Erfolg, daß die schädlichen -Ablagerungen ms dem Körper entfernt n^cwdeii Zuw Be;vei,e hiernir eiHa^t ir. Guelpa ein paar seiner Krankenge,chidstcn. 5m <^)chrkranker -Lt an soweit fortgeschrittener Gicht, daß die biike ziemlicki steif waren. Er unterzog sich nun der Guelpaschen lut- er mußte Fleisch essen, flbführmittel.einnehmen und m kwissen Zeitabsdmllleil fasten. Tas Fasten wirkt nach Dr. Guelpa iS ime das Fleischessen, weil der hungernde seine eigenen ririrebe verzehrt Der stranke lebte volle fünr Monate hindurch heim nad) Dr. Guelpas Vorschriften. Währ/nd dieser Zeu st stete er wenigstens 100 Tage und trank 70 ^asa^n Mineral tttiier Vor der Kur hatte er nur unter größten schmerzen hhen körnten, aud) hatte er sich meistens nicht allem bekleiden tnb essen können: nad) der Kur war er st) weit Zehent, datz ^r dir Hilfe des Stockes Spaziergänge ausNihren konnte Tm zwetter JMI, den Dr. Guelpa aus seiner Vraris, Herrcheet zeigt den tot Erfolg der Kur nod, in höherem Aa^. Es han^lte sich ums eine Frau, die seit vielen Jahren an Gidst Jttt. xie Kran ft - dausärzte waren der Ansicht, das; die vorgeschrittene Gickst ne kner ober später, aber ntit Sicherheit völlig beweguna^unmh,g °r.hen würde. Sie war dauernd bettlägerig, ihre Mu-keln litten an Schimlnd und die niristen Gelenke waren durch GichtkiwtQi mtckellt. So z B. batten die Kniee einen Umfang von 42 Zeiitt- Eder. Dr. Guelpa ließ die Kranke in sein Krankeiihaus überführen und unterwarf sie seiner Kur. Bereits nach zwei Mvuaten Herzog. Kreis Büdingen. ausgenommen wieder Butzbach, e r B u tz b a r ung Redner iü Cetonomfetnt Weigel» Llch. oUrttt* geholten. Ein landwittlebchtlicber Vortrag = C u t rf b o r n, 19. Rov. melden. Kreis Friedberg. dingung einverstanden, daß ihr Gutbaben Hb Pot Henri sch festgelegt ivird. Gemeinderat Dl'. Bogt Butzback» wurde beauftragt, noch einmal persönlich in Berlin nut der Firma Lenz u. Co. zu verbandeln. 8 Vilbel, 19. Noo. DaS sJhbbAt«l steht auf weit« Strecken hin unter Wasser. An manchen Stellen tritt er big an die Bahnkörper der Main-Weserbahn und der Helden« bergen—Stockheimer Strecke heran. einem warmen Appell an die Mitglieder, dem Vaterlande treue Bürger zu sein, sowie mit einem Hoch auf das Dater- land. Spater wurde ein lebendes Bild, Huldigung an den Gros',Herzog, gestellt. Acht junge Mädchen und acht Eisrn- !>ahner in Umform umgaben das bekränzte Bild des Groß- wrzogs. Supcrnumerar Weber feierte den LandeSfürsten als Friedensfürsten und echten Familienvater und fdiiof} mit einem begeistert aufgenommenen Hvch auf den Groß- Unseren Anzeigenknnden zur gefälligen Beachtung. Um den größeren Anzeigen für die Samstagsnummer eine sorgfältige Satzausstattung zu sickern, empfiehlt et ich bringend, die Aufgabe ein bis zwei Tage vorher zu icwirken. Bei der großen Menge der Anzeigen kann nur >ei rechtzeitiger Bestellung eine wirkungsvolle Anordnung gewährleistet werden. Verlag »es Siebener Anzeigers. Häuser ? . ic auf einem Teile ihres dortigen Gebietes, das ehr sumpfig ist, ausgedehnte Wei denpflanzungrn an« egen lassen.' Der Ertrag dieser Anlage kam jetzt zur Ernte und zum Verkauf; e§ wurden 370 Zentner Weiden geerntet Der Preis kam zwischen 4—5 Mk. zu stehen. Kreis Lauterbach. n. AngerSbach, 19. Rov. Der hiesige OrtSgeinüchk. Pfarrer Me mmert, der noch nicht ein Jahr hier tätig war, hat sich entschlossen, die Stelle eines Vereinsgeistlichen im Hessischen Landesverein für Innere Mission zu über- nehmen. Noch in diesem Monat gedenkt er sein neues Amt anzutreten. Alle Bemühungen, den Geistlichen der hiesigen Gemeinde zu erhalten, waren vergeblich; mit großem Bedauern sieht man ihn von hier scheiden. X Engelrod, 20. Nov. Der Steiger Grün nahm mit einigen Arbeitern Schürsnngen für die Eisenwerke DuderuZ in unserer Gemarkuna vor. Sie waren von vollem Erfolg begleitet. Große Eisenste in lager wurden fest, gestellt. Die Arbeiten mutzten aber durch die schlecht, Witterung eingestellt werden; sie sollen im nächsten Jahve findet nm Sonmag, 24. November, nachmittags hier im toemeinbe- laal holt. Vmibn'irlMtvttlebrer Tamm- L'ut» fpridit über ..Tic k ü nullchen Düngemittel und ihre 'Jlmvenbimg, in«* besondere auch die Anwendunq der Kalkdüngung*. R. Londorf, 19. Nov. Am Svirntag hielt der Eisenbahn - Verein Londorf seine Großherzvgs'Ge- burtStagöieier in der Mrtschast zur Stadt öftesten ab. Von nachmittags 4 Uhr ab sand Tanr,z statt, 0-kgen Abend hielt der Vorsitzende des Vereins Babnlivfsausseher Weber cinni Vortrag über iben französisck>rusiisch.n ^. Roth III wirb am kamstag abend ein Vortrag über »Rationelle Zung- d t e b a u f | u d) t und Bedeutung des Weweganges in der Tier- S. Sitzung Stroßhorzoglichcr Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. P r v t v k 0 l l - A tl s z u g. Gießen, den 5. Htovember 1912. Anwefeild sind die Herren: Geh .tkoiumerzienral HetchelKu" als Vorsitzender, Kommerz,eurat Schirmer als 1. stcllvertt. Vor itzender, Kommerzienrat Grünewald als 2. stellvertr. Vorsitzender. Friedberger, Kommerzienrat Hoos, bring, Noll, Ramspeck, Nm 1. Rübl, Stammler, Wallach, Zurbuch, der Syndrkrts und Gtrickr assessor Schoenhals. 1 Fortbild ungsschulpflicht für Mädchen. Die Grosh. Regierung beabsichtigt, bei der bevorstehenden Revision des Volksschulgesetzes vom Jahre 1874 orn Fonbildunasfckmlzu«nq auch auf die aus der Volksschrrle entlasstne mriblidre Jugend au> 'udehneu. Auf Grund einer Umfrage gelangt die.Handelskamme- nach eingehender Darlegung des Sachverhaltes Mt folgendem ichlusie: Die Handelskammer vertennt durckmu? nicht die Wichtig leit einer erweiterten imb vertieften Ausbildung auch für die weibliche Jugend: sie kann aber die allgemeine Zwangs fortbildung - schule nicht al? den geeigneten Weg zur Errrickmng des an sich bt- grüßenswerten Zieles anfeiten, west et mit zu vielen und zu scknoeren Nachteilen sowohl für die Mädcken selbst, als auch für deren Arbeitgeber verbunden ist. Sollte gM(f Einführung der Filial und Warenhaussteuer auf Grund bei Gemeindeumlagengesetzes front R. Zuli 1911 gesteNt Zu einer gutackstlichen Aeußerung crufgeforbcrl, hat sich die Handelskammer in zwei ausführlick^n Berichten für den Antrag ausgesprochen utib entsprechende Vorschläge für den der Steuer zu Grunde zu legend«« Maßstab gemacht. 3. Verstaatlichung des Gerichtsvollzieher- wese n s. In einer ausführlich begründeten Eingabe an bad Großh. Ministerium der Zusltz hat die Vereinigung hessischer Gerichtsvollzieher um Verstaatlichung des Gerichtsvollueberwefen» gebeten. Die Handelskammer spricht sich einstimmig gegen den Anttag aus, da eine derartige Aenderung in bet Stellung dn Gericktzsvvllziehet nicht im Znteresse von handel und (tzewerbe gelegen fei. 4. Neue Tabakzollordnung. Pom Großh. Muu ft er i um des Innern war der Handelskammer der Dertraiiltdr Entwurf einer neuen Tabakzollordnung zur Aeußerung zua« gangen ES wurde berichtet, daß die beteiligten thrifc Ve oenten gegen den Inhalt des Entwuris nicht geltend j« masten hatten. 5. Feststellung des Börsenpreises von Wert' papieren. Bom Großb. Ministerium des Znnem war der Handelskammer der Entivuri einer Bekanntmachung, betteffenb die Feststellung des Börsenpreises von Wertpaoieren zugeganger Ter Zweck des Entwurio ist, eine Aenderung der bestehenden Btt srimmungen dahin herbrizuiühren, daß der Divideitdenschein mi* bei den nur im Kassageschätte gehandelten inländischen Aknen künftig erst nach der Generalversammlung, die über die Dividende beschlössen Hot, abgetrennt werden soll und daß nur fcftfrcntn»1 lidjc Papiere noch mit Stückzmscn gebandelt werden Die handele' kämmet hat diesen Vorschlag als eine Maßregel begrüßt, ivelcke den handel an der Börse und die damit verbundenen techniilhcn Arbeiten zu erleichtern und zu vereinfackwn geeignet ist. • 6. Ausübung der Nahrung Smittelkontrollk Die Handelskammer hatte eine Anregung der Ortsgruppe Gießen vom Verbände Deutscher Großhändler der Kolonialwaren und verwandten Brancknm unter Befürwortung weitergegeben, da Hin gebend, daß in allen zweifelhaften Fällen von Nabrnngsmittelverfälichimg vor Einleitung des 3trafr>erfahrend das Ak eumaterial einer von der .Handelskammer einzu'evcnden Sachverständig-nk.mmis ion vor I zulegen fei. DaS GrotzW .^teisamt Gür^-n sah sich jedoch auS H. Büdingen, 19. Nov. Heute nachmittag fand eine Gemeinderatssitzung statt. Bei dem neuen Beamten- besoldungsgesetz wird Büdingen der 3. Ortsklasse des Woh- nungSgeldtarifs zugerechnet. fat einem Artikel des Kiteisblattes war nacktgewiesen worden, daß die Wolmtrngen und auck^ die Lebensrnittel in Büdingen teurer sind, alS in Städten der 2. Ortsklasse. Kammerdirektvr Tr. Weimer,weist die Richtigkeit dieser Ausführungen nach und beantragt, daß die Stadt Büdingen bei dem Ministerium vorstellig werde, damit Büdingen der 2. Ortsasse zugerechnet mürbe. Der Gemeinderat gibt einstimmig feine ustimmung. Gcmeinderat Klein hofft, daß die Beamten in Zukunft von der leider vielgeübten Gewohnheit abstehen werden, i ire Lebensmittel und sonstigen Bedarfsartikel auswärts zu^kaufeN. Bon anderer Seite wird aber auch feftgestellt, daß ein Teil der Geschäftsleute viel daran Schuld trage, daß diese Gepflogenheit gerade in Büdingen so stark ist. — Dem Schuldiener Muth werden 30 Mark zum Ankauf von Brennmaterial bewilligt, da ihm bei seinem Gehalt freie Heizung zusteht. — Das Kreis amt ist mit einem früheren Beschlüsse des Gemrinderato, nach dem den Hauseigentümern der Beitrag zu den Fußsteigherftellungen er lassen wird, nicht einverstanden und verlangt Nachweis, wie der betreffende Ausfall Deckung finden soll. Da eine strikte Ein Haltung der Orissahung für einen Teil der Hausbesitzer den andern Bewohnern gegenüber eine große Ungerecbtigk.il bedeuten würde, beharrt der Gemeinderat bei feinem Beschlüsse und beschließt, daß der Ausfall aus dem Kredit, der für Pflasterung vor gesehen ist, aus Eriparnifscn der 1911er Rechnung entnommen werden solle. — Das Bibliotltekzimmer im hiesigen Schulhaufe soll Gasbeleuchtung erhalten, damit es zu Konferenzzwecken oder Schulvorstandsfitzungen benutzt werden kann. — Ein Grtin'ostück am Kreisamtsgebäude wird von Herbst 1913 ab dem Kreisamts- dicuer Hühnergart pachtweise überlassen. Der Preis wird später estgesetzt. — Nachdem Ludwig i'ciit I. nachgewiesen hat, daß er von jetzt ab einen eignen Haushalt führt und feine alimentationsberechtigte Mutter nicht mehr daran tcilnimmt, wird ihm das Loosbolz ab 1913 zugefprochen. — Die Landgewinnung an >cm städtischen Schutlplah am Hammer wird dem Josef Günter kostenlos erlaubt, fair ordnungsmäßigen Betrieb hat derselbe eine Kaution von 20 Mark zu hinterlegen. — Das Gaswerk soll Telephonverbindung zur Nachtzeit erhalten, damit bei vor- kommenden Unglückssällen, Bränden usw. durch die eingebaute Fcrnzündung eine rasche Sttäßenbeleuchtung stattsindet. — In Sachen der Wohnungsinspcktion war von der Aufsichtsbehörde die Beantworiung mehrerer Fragen in Bezug auf dieses Gesetz verlangt worden. Der Wohnungsinspekwr hat die Fragen bereits beantwortet und der Gemeinderat schließt sich diesen Aus führungen zustimmend an. — Das Kreiöveterinärantt beanstandet das Lokal, in welchem die Frei bauk eingerichtet ist. Tie Aus sichtsbehördr verlangt Bereitstellung eines anderen Raumes. Ta ein solcher zurzeit nicht vorhanden ist, ist die Gemeindevertretung hierzu außer Stande. Die Bürgermeisterei soll mit dem Kreis amt Verhandlungen führen, damit der Raum wenigstens vorläufig noch beibehalten wird. — Bon dem Bauausschuß wurde eine Ortssatzung ausgearbeitet und vorgelegt, die den Schuh der attertümlidKir Bauweise in Büdingen und der Altertümer über Haupt Vorsicht. Kammerdirektvr Dr. Weimer beanstandet die Form, in bet die einzelnen Paragraphen zum Ausdruck kommen. Gk meinderat Schäfer beantragt, daß das Statut dem Kreisamt mit der Bitte vorgelegt würde, es in einer bestimmten farm umzuarbeiten. — Zur Reinigung des Klärbeckens legr Beigeordn. Dotter ein von ihm ausgearbeitetes Projekt vor, nach dem ein Daggerbctrieb, durch Wasserkraft getrieben, eingerichtet werden kann. Die Anlage kostet nackt seiner Berechnung 2000 Mark. Aus Antrag der Gemeinderäte Schäfer und .ifril wird Beigeordn Dotter beaufttagt, daß Projekt der Zdulturinspektton Friedberg zur Prüfung vorzulegen. Wenn diese Behörde die Ansage für ausführbar hält, ist der Gememderat bereit, sie einrichten zu lassen. i. Geiß-Nidda, 20. Nov. Eine seltene Ehrung bereitete die hiesige Gemeinde gestern abend ihrem Geistlichen, Pfatter Sauer, zu seinem 70. Geburtstag. Um lx/a Uhr bewegte sich ein Feftzug: Tum-, Gesang- und Kriegcrverein, der M- metndevorstand an der Spitze und viele sonstige Teilnehmer, nach dem Pfarrhof. Der Gesangverein trug hier zwei Lieder vor jinb der Bürgermeister Lind übetteickste dem Jubilar das gerahmte Bild: „Abendmahl in einer hessischen DorfrirckX", eine Steinzeichnnng von K. Bantzer. Die eigentliche Feier wurde im Haalc bet Gastwirt Lehmer abgehalten, wohin sich der fast- zitg bewegte. Der Saal vemlockste mit den Nebenräumen die Teilnehmer nicht zu fassen. Lehrer Lentz knüvste in seiner Festrede an das vom ©ängerdyor vorgettagene Lied „Wir treten zum Beten^, an. Unser Tank aber gelte dem Jubilar, der beute 70 Jahre alt wird, vor 50 Jahren die Hochschule bezog und fast 20 Jahre in unsrer Mitte wirkt. Das donnernde Hoch am Schlüsse gab Zeugnis, wie die Ansprache aus dem Herzen der Zuhörer kam. Lehrer Seip 6erüIrrte hauptsäcAich das glückliche Familienleben in unserem Pfatthaus. Bewegt dankte Pfarrer Sauer allen Teilnehmern. Der Gesangverein verherrlichte die Feier durch eine Anzahl wvhlg'elnnyener Cböre. And» der junge Turnverein zeigte fein Können in einigen gut aufgestellten Pyramiden. Kreis Alsfeld. w. Alsfeld, 19. Nov (Stadtvorstandssitzung.) Die Rechnungen ber Ober Realschule und höheren Bürger Mädchen- Schule für das Jahr 1911 und der Bericht über den Prämien- markt 1912 wurden genelpnigt. Dem Ratsschrriber Schmidt soll auch für die Zukunft eine Vergütung für die Rechnungs- ablage gewährt werden. — Zu dem Gesuch der Tisenbahnver waltiing um Llnsckstuß des Bahnwürterpostens 49 an die städtische Wasserleitung wird beschlossen: Die Stadt verlängert die Leitung in der seitherigen Rohrweite bis zum Hodypunkt t>er Leuseler Straße auf eigene Kosten. Die Leitung von diesem Punkte ab bis 5um Wärterposten 49 wird von der Eisenbakm kergestellt. Wasscrgeld ist satzungsgemäß zu entridyten. — Stadtvorstands Mitglied Jakob bat den Antrag gestellt, einen Schularzt für bic Volksschule anzustellen Die Kttisscknilkommission Irot hierzu Mebizinalrat Tr. L a n g e r m a n n vorgesckstageu. Der Antrag wurde einstimmig angerwrnmen und die jährliche Dn gütung hierfür auf 150 Mk. festgesetzt. — Zu der nnederholten Anregung des KreiSamtS, die obligatorifdT Trichinenschau ein zuführen, wird beschlossen, hiervon "Jlbftanb zu nehmen, da sie als weitere Bclastting des Metzgergewerbes angefebnt werden muß. — Tie Sinrcünnig des neu augenonrmenen Bürgermeistereigehilsen Heinrich Becker aus 'Scütbcim :Kr. Alzey) für die 2. Aebilfenstelle criolgte in Klasse 1 bet OMyaltAorbnang. Dem Bürgermeisterei gelfilsen Georg Wahl wird mit Wirkung i»om 1. Noveniber ab die erste Gehilfenstelle überttagen. — Gegenwärtig besaßt sich die Stadtverwaltung mit der Frage brr Filial sie« e r. Ter Stabt- Vorstand st ehr deren Einfübtting snmfratlnsch gegenüber. Bon den hier ansässigen Geschäftsleuten wird die Neuerung lebhaft begrüßt. Q Mücke, 20. Noo. Aus unseren, Bahichofe ift gegen- roärtig ein großer Versand von Weizen Die Getreide- Händler kaufen dcn Weizen in den Ortschaften aus; sie bezahlen den Doppelzentner mit 20 Mk. ad Ort. Täglich kommen höbe Wagen voll Weizen hier an, um waggonweise verfrachtet zu werden. ^IlSdors, 20. Nov. Die Freihettlich Riedeselfche Forstverwaltnng zn Ober-Ohmen hat in der Nahe der Waben- haben Tieft an die Stätte de? Verbrechen- deqeben — Tie 1Renteret bat na* einer späteren Meldung anher den bereit- gemeldeten no* weitere Cpier gefordert 5-5 wurden noch ein lädier nnb zwei Gesangeite erschossen, ein Offizier und yvri Nntervffiziere schwer verwundet Kleine Lageschronik. Ein Eisenbabnzusammenstoß, bei dem eine Anzakst Personen getötet nntrben, ereignete sich auf der Seabvard- Eisenbahnlinie dicht an der Grenze von Virginia unb Rordkarolina Tie Telograpftenvrrbindung ist unterbrochen. Ein Hilsszug mit Acrzten wurde zur Unfall» stelle geschickt. 21 uB R t n g ft 6 n wird gcmclbel: Gin Crfan zerstörte über die Hälfte der V a n a n e n e r » l e. Ter Materialschaden ist beträchtlich. Der Tamrler .Sigismund' der r amburg-4lmcrika-Linie meldet, bau der Orkan so stark gewesen sei, daß seine Rettungsboote wegqerisseu wurden. In M' o l o ro ist aus unaufgeklärter Ursache in einer KübltMle Feuer ausgebrochen. In dem Braud sind niedrere Personen umgekommen. Eier nnb Geflügel im Werte von vier Millionen Rubel sind verbrannt. 2em Wiener „Fremdenblatt" wird aus Bukarest berichtet, das die bekannten Getreide iommissionn re und Rheder im S?afen von Braila, Ofcbr. frontia, mit S)intiTlanung von Sdyulben in Höhe von 2«. Millionen Kronen fhictaig geworden sind. Ter Zusammenbruch dieser Getcridmtma b.tnge mit den Folgen des Balkankrieges zusammen Am meisten geschädigt sind rumänische Banken. handel. Folgen dkS Balkankriegei-. Wien, 19. Nov. Wie dem .Fremdenblatf aus Friedeck (Lester. - <3chlestech gemeldet wird, sind die B a um woll- svtnnerecen im östlichen TI obren nnb in Oester reichiscii-Schlesien wegen deS Umstandes, daß miolge des 'j'alfanfrttgefl ihnen ein großes Absatzgebiet ent-ailen ist, gezwnn-en, eine neucilidje Einschränkung der Produktion vor- öuitehmen. Airchliche Nachrichten. Israelitische Hcligionsgcmcinbc. 6ottes)icnft in oer bvnaqoge ^ud-Anlage). Sam« tag, den 23. November 1912: Vorabend: 4.30 Uhr. Ti or g en s: 9.00 Uhr. Feier dcd Geburtstages Lr. ttönigl. Hoheit de» «roßherzogS. 21 a d) m i 11 a q 3: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 5.25 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. Gotterdienst. Sabbatfeier am 23. November 1913: Freitag abend 4.10 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Ubr. Feier des Geburtstages Sr. MötrigL Hoheit des «roßherzog». Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-AuSganq 5.26 Uhr. Wochenaottesdienn • Morgen» 7.00, abends 7.00. In dem Prozeß gegen die Mörder des Spielhöllenbesitzers Rosenthal in New Bork hat die Jury nach einstündiger Beratung die vier Angeklagten des Mordes im ersten Grade für schuldig befunden. Zwei Räuber haben um Mitternacht de? 19 Nov die Reisenden des Schnellzuges der G1)icaßv^Thlnmufee and Saint Paul Eisenbahn int Süden Iowa? ausgeplündert. Die Räuber entkamen, fünf Verdächtige wurden verhaftet. Viichertisch. — Kriegs' und o ri e n t a l i s ch e I u g e n dl i t e r a t u r. Tas allgemeine Interesse an den Balkanereigniffen wird zweifels- ol/ne in unserer Jugend die Lust an Kriegs- und orientalisches Lesestoff entfachen. Ta mag dann ein Hinweis am Platze sein, daß auch die gute, literarisch wertvolle, gemütbildende Jugendliteratur nicht arm an Darstellungen ans dem striegerhandwerk und dem orientalischen Leben ist So nennest wir aus der von den Vereinigten deutschen Prüfungsausschüssen für Ingendschriffen bezw. dem Türerbund im Verlage von Hermann Eiliger, Berlin W. 9 n. Leimig, l-erausgegebenen „D e u t s ck e n I u g e n d b n ch e r e i", von der bisher 81 mit vierfarbigem Umschläge und künstlerischer Beidmtmg geschmückte Hefte zum Preise von je 10 Pfennig erschienen sind, neben den prächtigen .striegsnoveilen von Detlev v. Liliencron und der „Belagerung frolbergs durch die Franzosen" von Nettelbeck, die lebensvolle Schilderung des Zuges der frantöfiidxn Armee nach Moskau und ihres tragt fd^en Rückzuges von -Zrünevis Bourgv^nu', die ergreifenden Erzählungen „Förster Flecks Feldzug in Rußland" und „Gefangenschaft in Rußland", das soeben erschienene Heft 81, das die zweite Einnahme Ham burgs durch die Franzosen aus der^Feder M. Prelis packend sä ilbert 'und aus dem Leben tmd Träumen des Orients die plantasiereiche Novelle Gustav Schwabs „Das Schloß in der Höhle von Ta-La" und viele andere. Bisher sind aus dieser, als erfolgreichsten Waffe gegen die Schundliteratur bewährten Jugendbücherei, acht, aus je fünf nach gleidjartigen Stoffen und für bestimmte Altersstufen zusammengefaßten Heften bestehende Sammelbänd?, erschienen, die, in Seinen gebunden, wegen ihres geschmackvollen Aeußern und billigen Preises — 80 Pfg. — besonders gern zu Gesehenkzwecken an unsere Jugend verwendet werden. Meteorologische Seobachtongen der Station Sieht» t Nov. Wetter e 1612 © «S 20. 20. Sonnenschein Bed. Himmel Bew. Himmel Höchste Temperatur Niedrigste . Niederschlag: 8,7 Ku 8=5 Z-S K Z LS US US tri am 19. bis „ 19. , mm. stkovember — ■+■ 7,6 „ — + 3,5' 6. 20 «it 45,4 7.0 6,8 78 w 4 8 20. -45,6 5.5 5,9 87 w 2 10 21. -45,6 35 97 w 2 8 Eutol-Bonbons wirken ganz vorzüglich gegen Husten und Heiserkeit Die Alten tjaben ihn Windrnond genannt, ben9iovcmber, und sie haben gewußt, warum. Ist doch kein Monat so sehr durch Wind und Nebel ausgezeichnet, als der vor 0 letzte Monat d. Jahres keiner aber natürlich auch gefährliche v für emvfindliche Menschen, als wieder dieser Monat. Um diese :*eil dürfen Jaus ächte Sodener Mineral Pastillen in keinem Haushalt fehlen,damit siebet plötzlich austretend.Erkältungen. Statarrben ?c sofort zur Hand find und ernsteren Erkrankungen wy vorbeitgen. Die Schachtel kostet nur 85 Pfg. und ist in allen Apo thekett u. Drogerien zu haben. Man hüte sich aber vor Nachahm. in allen Arten, Qualitäten und Ausführungen von Mk. 3.— bis 200.— bei A. Salomon A Cie. la’ . )c(n. Siebener bb;w in ouf, Stellen tritt Rtbdf)h und dtr *ben achtling. öie SamstagsnuE 11 sichern, empsichi. zmi lagt vochr । bet Kjtzeißffl kM ■ rNkngövollr Anotdwi bet sQ,. ÄS; nut 2 bie bis w x,, betrog l'ch unter btt t hhi* in Berlin t ntgen, nm Reihe von Gründen anfrerftanbe, die Anregung weiter ;u t*rtelgen. 7. Riederlageräume des Haupt Steueramts ließen. Ein Schreiben des Groffh Hauptsteueramt- Gießen «ab der Handelskammer Beranlaffung, von neuem die Einrichtung »er elektrischen PelendNtmg in den Riederlageräumen nnb die seü lemäßc Umgestaltung des veralteten Anftugs in einen folcbcn mit kleßtrischem Betrieb in Anregung -n bringen. S Eisenbahnangelegen he cten. a Ter fr8niglid*en kvenbabnbirektion in Frankfurt a. M. ist der übliche Halbjadrs- jeridit über b i c Lage de- Eisenerzbergbaues im fram- ererbe*irf erstattet worden: b' Dem Borstand des Eisenbahn-Brr > k-hrsamts Gießen ist eine Anfrage über die Wirkung des Eisen erzausnahmetarifs nach Oberschlesien bcantroorret arbeit; cj Der frgl. Eisenbahnbirektion in Ludwigshafen ist rin Gutachten über die Begriffe „Stückfast' und ,.Inder jl 6" im Wein- bezw. Sviritnshandel erstattet worden: d die Frachtermäßigungen, welche die Eisenbahnverwalluug für e'senerz und Hochofenkoks im Ruhr Moselverkehr in Au-sirbt genommen hat, haben die Handelskammern an der Lahn retanlafst, in gemeinsame Verhandlungen wegen Herbeiführung ent zechender Jrachtermößigungen für das Lahn und Dillgebiet ein unreten: e Vvu der rkgl Eisenbahnbirektion in Frankfurt a. 'J.’L ist der Handelskammer eine Mitteilung zugegangen, ivonack der lr il» und Jracktgüterverkehr auf den serbischen Bahnen gangich eingestellt sei Sendungen mit der Bahn ober rit dem Schiff nach Serbien, welche bereits unterwegs seien, sollten schleunigst unter Benachrichtigung der Besteller nad) Semlin 'ungarisch. Zimonh) bingiert werden. Roch nicht -um Versand gebrachte Sendungen nach Serbien solle man im Einverständnis mit den Bestellern vorläufig mit dem Bestimmungsort Semlin ijtmonn versehen. 9. Von unterrichteter Seite liegen noch Mitteilungen vor über: a) Verbot der Anwerbung von ungarischen Arbeiten:, b) Verwendung von Silbermünzen bei Gehalts- und Lohn Zahlungen, c) Verwendung von internationalen Antwortscheinen bei Aw fragen an die Konsularbehörden, d) Zweifelhafte Firmen im Auslande (Belgien, Frankreich, Oesterreich-Ungarn, Rußland, Spanien, Chile, Bereinigten Staaten von Amerika, Britisch Südafrika, Tunis>. Nähere Auskunft hierüber wird auf dem Sekretariate der Handelskammer erteilt. fttircichiünbrf. Berlin, 19. Nov. Einen schweren Ueber- Tonbflug legten beute die beiden Militärflieger zurück. Leutnant 3*o 111; unb Leutnant Heinz, die vorgestern nach Stettin geflogen waren. Sie verliehen gestern nachmittag 31/? Uhr den Stettiner Exerzierplatz und entschwanden bei günstigem Wetter in groster .Hohe schnell in süd- lither Richtung Unterwegs gerieten sie in felfr schweres Setter. Dichte Ncchelmassen entzogen irrten jeden freien lusblick Ein plötzlich einsetzender Hagelsturn: machte eine Trfentientnfl fast unmöglich. Trotzdem wurde der Flug fortgesetzt und man tarn bis Zerpenschleuse, wo jedoch aber- mal- so starke Nebelwände auftraten, vast tue Landung er» fvlaen muffte. Hinter dem Orte ging der Eindecker zu Loden und wurde von Einwohnern in Sicherheit gebracht. ........ .. ... ■■.LJ-, .»2_____ Vermischtes. 'nft cr 1" *•*.*£; «< f,h Öllt^ blt jfe. lm n^ikn andelskammti Äk^ lb nnb SfiuttrMi iSfiiß. )dt 5. W. Iknmvehw.rtt .vrtdr> mr alä 1. Mvm. fr < 2. fteHmtr. Koriin ing, Notz, NamW, h n Stsndihts Md ‘ dtt für Mädchen l >tt im>Mhenden i>»n ^rtbilbvngW^" ifftttc Mbliche^"^« gelangt bie hMdclckc^ »rrtolfet- M wlimdw d duttbau? nicht die »«> nsdildmS auchAd^ ine Swanns fortmlinn* ir Erreichung des an ^it Ai vielen »nd fcibit, al? auch A tr WM die.Miernna . vnn nnb bieJJJ >b btt lästigen MlwtM irt alle ? se Z>ve-kelM der w übvgm pntog* z,ir Pruhmg unttlM MZ L sich die X**. « Anttag M-H l iiä 'S &i* lÄ- «iS W’H mir ti. ,11 und Jtc . ^^ni’it^l & i W" 1 * Meuterei im Gefängnis. Ans Rochefort, 19. Nov., wird geschrieben. Heute abend kam es im hiesigen Meuterer töteten .einen £>benvachter durch Nevotverschüffe unb «nefängnis zu einer schweren Meitterei in Gefangenen. Die irfmitteit seiner iVrau mit einem Rasiermesser den Kops ab. Ein Offizier wurde schwer und ein Matrose tätlich verwundet. Tie (Mangrnen haben sich verbarrikatiert. Behörden und Truppen Uliibdicn u.sxrauen. auch Kindern, mit dünnem, schwachem Haar, zumal wenn Haar- anösall, Juckreiz und Kopf- schuppen üch einstellen, sei folaenbes bewahrte unb billige Rezept zur Pflege de- -Haares emp- roblcn: Wöchentlich tmaiigeS traschen deS -Haares mit Knckcr's kombiniertem Krttnler - Shampoon (t‘at. 20 Ps.>. daneben regel- mähige- krefftiaev Einreiben des Haarbodens mit Zok- kor’» CriginahKrhiitcr- Hanm aencr (l^l. 1.251 nnb Zocker'« Svezial-Iiet»«i- fer-Hnarnülirrett iTofe l<>Ps.>. Grohartige Wirkung, von Tausenden bestätigt. Echt bei A. Rott. (*. Roll, Seibel, O.Schaaf,E.Karn. Stz.ftilbinger, Drogerien, u. H. liebt», Pnrfümerik. 1 ♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ VersMe zwar keine Öfen rerkauf aber einen Gele- renh Televbon 186 Walltorttrabe 24 an/u Graüe Haare erhalten all- mählich ihre Ml früh. Farbe iwied. durch Karns 1 7 schaleu-Qel Central - Drogerie, 72341 Schulstrafie.________ 7,03l Otto Schaaf*s 1 Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Georg Karl Volk z« Zum Totenfest empfehle Kränze in allen Ausführungen und Preisl. in grober Auswahl. Rud. Weber, Gärtnerei, [09656 Hensel st rasseL Zum Totenfest fatr- ii. Erai-Mize in schönster Aussühr. emvf. Hermann Schab, Handels gärtner, sicher Str. 57. Stobern roaidjen nennt lft-iüigklifchtr Arbeittt-Ptttiii. Unseren Mitgliedern die traurige Nachricht, dah unser langjähriges Mitglted Herr Johannes Suttner nach längerer Krankheit gestorben ist. [v’*/n Wir bitten um zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung, Freitag nachmittag 4 Uhr, auf dem neuen Friedhöfe. Der Vorstand. I W 'M •e Mtz I I# Die hevk MM Trotz der b «nrustellen, >m -MNt.dieaM Achtums -i.iben, und /a Snli'ckndim festen W s-edungen ver inbtren, neliel? -stlgtietzt wort Ineben worden tzs ist stau Me bei Tsch •^jlotnatic in nmö Fach bring« berührt iksabsicht ein Hgdjt zum Sm „s?amc ÜÜl unterstüs titaen über-die ^arische Me x Mi feinb ;ing stellt über türkiscl dritte Mo ^Acfecht er 3n öelg ;te diplomatij Iber Hampte b Ider tiirfische gmschen De id)luH aber der I: des tzeindei mriflcn, die ;gen bet bitt) Tufcncr 9!eft>u Zierst dies; es ?urbe diese M W es heute? mittelbar t Mcmstüaten mll, um die inleuchtend, 6^1 (t)bc ES SS Ä ntö"111 AM" ßozN-er j Dir echt Lonfta tanoneni )cr Artil durch die Mandanten t ’W, d. h. Der Mi ^cdingun Rieben, i benlen überm ^orte mitgcl oeröfsentlichte wie sich Ho Napoleons *lKn biuibtrtj ’jjtä lebend, ^Menbruches QL’tb beru .^undmtswn jn iruftionni i bewahrt Reifte? , S- W ii Dokon;^rifj(