Die heutige Nummer umsahi 14 Seiten. Der Abbruch der französisch-spanischen MaroNo- verhandlungen. deutsch-französische Abkommen vom 4 November 1911 sichert Frankreich bekanntlich das Protektorat über Marokko. Nun hat aber Frankreich in dem bekannten freund schaftsvertrage vom Oktober 1904 auf Verlangen Englands danien eine Einflußzone in Marokko zugostehen nnlssen, die nördlich vom Mittelländischen Meere und sud- lich vom Malujaflusse begrenzt ist. Und als Frankreich sich anschictte, das rhin von England zugestandene Marokko durch den Marsch nach F-ez in seine (bemalt zu bringen, war auch Spanien nicht müßig, sich der ihm gleichzeitig zugesicherten Ernflui'.zone durch Besetzung der wichtigsten Positionen zu bemächtigen. Nun besitzt zwar Frankreich das Protektorat über Marokko: es hat aber nur wenig Nutzen davon, wenn Spanien ihm nicht durch seine Einflußsphäre hindurch Wege rrach der^ Küste öffnet, und wenn es sich nicht dazu bereit erklärt, Frankreichs Protektorat über Marokko auch in seiner Einflußzone (mit Ausnahme natürlich der altspanischen Pre- srdios) in irgend einer Weise zum Ausdrilck zu bringen. Es haben deshalb zwischen den Kabinetten von Paris und Madrid fast unmittelbar nach dem Abschluß des Ma rokkovertrages Verhandlungen stattgefunden, bei denen Spanien auf dem Inhalt des Vertrages von 1904 bestand, wahrend Frankreich behauptete, daß sich durch seinen Ver trag mit Deutschland die Sage völlig geändert habe, ihm also innerhalb der spanischen Zone gewisse Zugeständnisse gemacht werden müßten. Außerdem verlangte es von Spanien noch Gebietsabtretungen, sozusagen als Kompensation für das an Deutschland abgetretene Kongoland In Madrid wies man diese Forderungen in der Hauptsache zurück und konnte das insofern ohne Gefahr tun, als man England, das die Festsetzung einer so starken Macht wie Frankreich an der marokkanischen töt ft c in Rücksicht auf Gibraltar nicht dulden UriU, fyintcr sich wußte. Die Verhandlungen, die schon mehrmals im Sande zu verlaufen drohten, sind denn auch schließlich abgebrochen worden. Spanien hatte Frankreich an Gebietsabtretungen nur ein Stück Sandwüste geboten, aber nicht die ersehnte Mündung des Malujaflnsses (Cabo del Agna), nicht Tazza, Larrasch und Elksar, und war eben- fotoemg für die Anlage einer gemeinsamen Telögraphcn- strecke Tanger-Larrasch, wie für den Bau einer gemeinsamen Eisenbahnlinie Tanger-Fez zu haben, wenn hier auch nur die Quotenbeteiligung den Stein des Anstoßes gegeben haben mag. Die frrage der Vertretung des Sulians und damit ja eigentlich auch Frankreichs in der spanischen Einflußsphäre, die Frage der marokkanischen Staatsschuld und diejenige der Zollorganisation ist bei den Verhandlungen nur obenhin berührt worden. Was Spanien wirklich Frankreich ein» räumen wollte, waren bisher nur solgeckde Punkte: 1. Schlichtung etwaiger Reklamationen durch ein internationales Schiedsgericht, 2. Allgemeines Schiedsgericht für alle mit dem künftigen Abkommen zusammenhängenden Fragen, 3. Vereinheitlichung der Zolltarife, 4. Verpflichtung Spa- niens, seine Rechte auf die Einflußzone an niemand abzutreten und 5. Revision betreffend das Schutzverhältnis der Eingeborenen (Madrid 1885). In Paris brauste man auf, nannte die Haltung Spaniens Undankbarkeit und Frechheit eines zurückgebliebenen Volkes und ließ dieser Tage den französischen Botschafter in Madrid dem Minister des Auswärtigen Garcia Prieta gegenüber erklären, die französische Regierung sei über die Geringfügigkeit und Wertlosigkeit der Gegenleistungen (?) Spaniens erstaunt und würde daher auf dre spanischen Anerbietungen — die neben den oben angeführten sich auch auf die Bahn- und Telegraphenlinien (allerdings sehr zum Vorteil Spaniens) bezogen hatten — Dorläufig nicht antworten, sondern sofort dre Organisierung des marokkanischen Protektorats in Angriff nehmen. Das würde natürlich ein Ultimatum an Spant en in schärfster Form bedeuten, wenn man nicht wüßte, daß Frankreich diese Sprache nur führt, um dem schon mit dem deutsch-französischen Abkommen unzufriedenen und über den Gang der Verhandlungen mit Spanien geradezu empörten französischen Volke eine Art Genugtuung zu geben, dem man immer vorgegaukelt hatte, der Verlust des Kongo- gebicteö würde durch die spanischen Kompensationen reichlich gedeckt werden. An den Pyrenäen aber wird sich wegen der französisch-spanischen Marokkodifferenzen jedenfalls rein Krieg entzünden, da England beiden Mächten augenblicklich ein sehr energisches Qüos ego zurufen würde. Die Organisation des französischen Marokloprotekwrats, bei der natürlich zunächst nur die französische Zone besetzt werden soll, dient selbstverständlich auch in erster Linie der De- rulstgung des französischen Volkes. „Es geht vorwärts", so wird man sich sagen, und wenn man den Pariser Kolonial- schwärmet fragt: „Auch hinsichtlich Spaniens?", so wird er unzweifelhaft in seinem kindlichen Optimismus antworten: „Natürlich! Denn wenn Spanien sieht, daß wir unsere Zone besetzen, wird es gezwungen sein, das auch hinsichtlich Nordmarokkos zu tun, und dazu hat es kein Geld. Es wird und muß sich also mit uns verständigen." Das ist natürlich in den Wind gesprochen. Denn einmal ist es bei dem Enthusiasmus der Spanier für die Marokko- Politik keineswegs sicher, daß sie nicht doch die Kosten der Besetzung auf sich nehmen, zweitens aber hätten sic auch dies nicht einmal nötig, sondern lönnten ruhig abwarten, ob Frankreich etwa Miene macht, sich mit Gewalt in den Besitz der von ihm verlangten Kompensationen zu setzen. Demi da würde England augenblicklich intervenieren, und dem müßte sich Frankreich in seinem eigensten Interesse fügen. Es bleibt dann eben alles, wie es jetzt ist, d. h. also: das ganze Marolkoprotektorat sinkt für Frankreich endgültig in seinem Werte, das französische Volk fühlt sich von feinen Maroklopolititern betrogen, und es können darüber leicht fdunere Erschütterungen das französische Staatswesen Heimsuchen. Wie man hört, hofft man btnn auch in französischen Regierungskreisen, es würde sich nach der Rückkehr des spanischen Vttnisterpräsidenten Eanalejas nach Madrid schließlich doch noch eine Ausgleichsformel finden Nur ist diese Hoffnung gering. Wenn man liest, daß der Sultan Muley Hasid angesichts der Errichtung des französ:sck>en Protektorats plötzlick) regierungsmüde geworden sei, weil er nicht zu der Rolle des Bei von Tunis herabsinten will, und weiter hört, daß sich jetzt aus demselben Grunde marokkanische Stämme zu regen beginnen, so geht daraus hervor, daß Frankreich noch viel Schwierigkeiten haben wird, ehe es die schon so wie so geschmälerte Marokkobeute wirklich einbringen kann. Eine Anfrage im englischen Unterhause. London, 19. Marz. Im Unterhaus erklärte in Erwiderung auf eine Anfrage Sir Edward Grey, die britische Regierung wolle an den Verhandlungen »wischen Frankreich und Marokko (soll wohl heißen Spanien) nicht teilnehmen. Es sei eine allgemeine Regel, daß man gute Dien st e nicht an- biete, wenn sie nicht von beiden im Wider st reit befindlichen Parteien verlangt werden, und daß man sie nicht verweigere, wenn sie aus diese Weise verlangt würden. Er habe keinen Grund zu der Annahme, daß in diesem Fallä irgend eine Differenz entstehen könne. Chapple fragte an, ob England beabsichtige, alle Interessen in Marokko aufzugcben. Erstes Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 20. März 1912 erscheint täglich, außer JKBe V /X M Be.nqavret»: «o.'nlagS. - Beilagen: Ä A _ . - _ . ■ ▼ monatlick7bPftviettek- v'ermal wöchentlich A AA A AA ES AA A ▲ ▲ ▲ ▲ Jk A jährlich M. 2.20. du, -> ^iefcenerSamihenblatter, Äs p? AWk Abhole- »u Zweigstellen zweunalwochentl.ttrei,- ■ ■ M V IV ■ ■ Md II ■ ■ M M M monatlich kd Natt färten Kreis Giefctn H LA M M Rr B ■ SLr B V ■ I I Bz BÄH ö diePoft Mk.2.-v.erteile tenstag und Freitag); M B B B B ■ B B ■T B ■ B BF B oni'schl. Be-tettg. ,T^aL/i’LOn2sradtr. Rosenthal gewählt. Mit Rücksicht auf den Aufenthalt der deutschen Kaiserin zum Kurgecrauch hier, der am 11. April beginnen wird, soll die Pariitraße mit noch wetteren Flaggenrnaschaltcrn bis zur Burgallee versehen und der zur Dekorierung nötige Flaggenstoff enu geschafft werden.. Lme Sum«« ÜfiO iptnU »ttd Däiti M* # Sri I Cuefle Höck, I lungen rotgti I Krofdorf I 2agtn soll I I und dec Oer । stllß tut ma I car nicht zu ß LedürsmS ni rm. Da I valtvere I 1 flat ab i I Sam5tag I »u halten fin VMar imirbe heute i - iS handelt 3:miar den litt gestern , rcrsuch, i M lmscheini Mtbett i6 UjSmL “Wer £ Eiiunünt «itshade ~Dinmef)r *rännt in t ^lNm-Ring M -Bon b; «M durch b wiche Linst s druch dstsr toi ™ W bti "tm MtUntzli am Main j Knterirbiftht] ansängli /°lche bc «arf Deren) «efterbur 2?” Oberste andere- ^.vauS niedi Zdie häusi L ^hvänbi ,fl nic 5 bofmann Wt sind- t 11 et oTcN 9 SSt? W,e »JJS k'ner L '-ÄLV fubilW ' daso'st, . . Anla! d« Pallete u IfliW ? ; Jjjitr bie SauPlDC | (-iaittüit U kerei? em II xranstollet i Liitiers ko' t rchttlld >e I yr Sormk i ^bedeutet | »erben m J Miuntet >ll \ nns. Ter1 | Serbie | xauheimer l ein bebauei I des Riese I ffi’i feit gest | Siodwrf u rm. La I scheu Lai origen. J Iie Laistm I biuses liegt I -jnb ba3 6k I Knen die im Luise reservi Z1 ®; L.ilburger - 90 Jahre Ich litt fett 3Jahren an gelbL AuSschlag mit furchtbarem Hautjucken Durch em halb.St. Znc kers Paten medizinal'Seife habe ich das Nebel völlig beseitigt. H. 2-, Polii-'Lera." ä St. 50 Ps. iLHifl) u. L50 M. (35°'oifl, stärkste Form». Tcuu Zuckooh-Creme (ä 75'Jßf. u. 2 M- in der Universitäts 2U>otbeke,Hirsch-Lvotbcke. bei Aua. Noll, (5. Seibel, W. KUdiuger, C. Schaaf. Emil Sara, (graft Noll und W. Schrader, Drogerien. (•W In Halberstadt mürbe her Leutnant v Rußdorf vom früranierregiment nach Schluß de# Cffuierrriten# am -luSgang $airai|icrregi der Reitbahi m von men Starkenburg und Rheinhessen. 8 MotorUä^enfährräder Maa verlange vPreisliste. füroporrkleidung Sterewott-Strumpf-u. Sockengame Ferd. Nennstiel vlockstra^e 7. Zu haben bei J. H. Fuhr, Julius khulze und Frtedr. Teipeh in Giessen und bei Job. Herrn. Schmidt L in Lieh. 5^* Man verlange Musterkarten. kPPE Rüsselsheim^ >1 Schneeslernwolle in jeder Rollenzahl zu be- deutend herabgesetzten Preisen. getreten. In der Gegend von R i b a t e j o wurden nach einer Meldung au# Lissabon einige Erdstöße mabrgenonrmen. Ter Flensburger Dampfer „Rockland" rannte im Nebel gegen das Wrack des vor einigen Tagen gesunkenen Dampfers „Occana". Er wurde in den KricgShafcn von Dover geschleppt Ter Kapitän eines englischen TampserS, der von Swansea über Pernambuco in Rio de Janeiro eintraf, ist unter Umständen gestorben, die gelbes Fieber al# Todesursache schließen lassen. Nötige Vorsichtsmaßregeln wurden getroffen. Auto™obüvertrMr: Wllh. Hamel Gtettea, Bieichstr. 7 I^hrradvprtreUr: Adam Kircher Gleflee, BMchstr 15 j war sofort t o t In Rostow maskierte Räuber, d i t o r e i raubten Besitzer und den einem Pferde vor die Brnst geschlagen. Er am Don drangen zehn Bewaffnete, teilweise mit dem Rui: „fcänbr hoch!" in eine fton* die Kasse des Geschäfts, ermordeten den Letzte Nachrichten. Ein Zwis-I enfall in der Abendsitzung des Reichstag#. Handel. Berlin, 19. März. Ter GeiaintauSschuß der Epiritus- zentrale beschloß heute, die Verkaufspreise um acht Pt a r k zu erhöhen, ausgenommen für Brennspirttus. Ter .'IbschlagSpreiS, der gegeinväitig 46 Mk. beträgt, wurde mit Wirksamkeit Dom 25. Btarz auf bü dJlf. festgeletzt. Gerrchtrsaal. Die Plädoyers im Lpielerprozeß gcgen d n G asen Wolff Metternich. Berlin, 18. Marz. Tie Verhandlungen in dem großen SpiArprozeß gegen dra rm. Darmstadt, 19. März. Der Darmstädter An- w a l 1 v e r e i n hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, daß vom L Mar ab die Schreib st üben sämtlicher Mitglieder an den SamStag Nachmittagen von I llhr ab geschlossen zu halten sind. [1928| Fernsprecher 286. ,sf kufeKe in Milch,Kakao.Suppenoder Gemüsen die bestgeeignete leicht verdauliche u. nahrhafte Krankenkost Kleine Lagrrchrontl. In Velbert drangen vergangene Nacht Einbrecher in den Juwelierladen von Tdenscherd und raubten Juwelen im Werte von über 20 000 Marl das xseroicnft, durch Hebung de# geistigen Leben# den Bad. Nauheimer Winter abwechslungsreich und anregend zu machen — Etn bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich heute beim Neubau des Riesenhotels. Ein 28j ädriger Arbeiter aus Vilbel, der ent seit gestern an der Baustelle tätig war, stürzte vom obersten Stockwerk und war sofort tot. Universitäts-Nachrichten. — Zum Nachfolger des PiotesjorS Tr. Friedrich Münzer au’ dem Lehrstuhl der lateinischen Sprache an der Universität Bafel wurde Dr phil. Ernst Lommatzsch, Honorarprofessor an der Münchener Universität und Generalredaktor de# Thesaurus linguae latinae, berufen. ... — Dr. Wilhelm Hopf, Bibliothekar an der Universitätsbibliothek m Rostock, wurde zum 1. Oktober 1912 an die Lande#- bibliotiiet in Lasset berufen. Dr. Hopf ist 1876 zu Herborn geboren. Sem Arbeitsgebiet ist vor allem hessische Geschichte. — Tie Gründung einer Stiftung von 40 OuO Mk. für die Einrichtung einer Versuchsanstalt für Kachelofenheizung in der Technischen Hochschule Berlin ist uoai Verband der Deutschen Kachelofeninteressenten beschlossen worden. Außerdem wurden für die jährliche Unterhaltung dieser Anstalt 5000 Mk. bewilligt. Die Anstalt soll bis spätestens 1. Oktober 1913 erbaut sein. Ofterartikel empfiehlt in größter Auswahl alS: 2122 Schokolade-Hasen und -Eier Zucker-Hasen und -Eier Marzipan-, Waffel- u. Dessert Eier Mollllilge-Hsses, -8ier uni gefüllt toMtu. Ludwig Döll, Marktstr. 32 Apuditorei, Schokolade- il Zuckerwareu-Fabrikatiou. Srafm lind dm Rumänen Buj-s n,urd-n hml- limsimädch-n. da« Mr g-rl-n »rmulttch nid» oaäu ISneU nach eintna air Bause mit dem Plädoyer des StaaiSanwalt# finden wird, soll ihre kostbare Persönlichkeit auch Nicht umsonst in Mage, Staatsanwalt- den Dienst des Hauses Faison stellen. Ter Bankier verpflichtet W Aa zunächst aZ di/Ausführung der in sich, ihr testamentarisch eine Million zu vermachen, Letrmbt^ kommerckien' Glücksspiele ein und erläuterte dann die ganz abgesehen von dem hohen Lohn und den vielen kostbaren Än “Äe SJn & In °Uen Fällen war I Gescheuten, die i.-- re. beigen ..-er^en.• vMat. D« Sriegerverein blickt am 82. Mckr, auf fein sOiähriges Bestehen $udlcf und veranstaltet am 24 d M eine Jubiläumsfeier, zu der die Stadtverordneten nngdaben werden lkb-nso ist an ba£ GiaiitöerorbnetentoUegüun für denselben Tag eme Einladung der freiwilligen SanitätSkvl on ne er. gangen, die in diesem Winter hier einen AusbildungSkurfu# ver- anstaltete und am Sonntag von Generalarzt Lindemann-Darmstadt besichtigt wird. - Unter dem DoZitz von Bürgermeister Dr Kayser hielt gestern abend der Vortragsverein feine Haupt Versammlung ab. Wad) dem von dem Vorsitzenden erstatteten Geschäftsbericht war das verflossene Jahr kür den Verein ein günstige#. Zwei Vorträge und 3 Konzerte wurden veranstaltet, darunter eins von Frau Dessoir. Im Laufe de# Winter# konnte der Verein das Jubiläum seiner 50. Veranstaltung wahrend seine# jährigen Bestehens begehen. Zusammen kann der Vortragsverem letzt 62 Abende verzeichnen, für die zum Teil die bedeutendsten Vertreter der Wissenschaft und Kunst gewonnen worden waren. Die Mitolicderzahl ift auf 257 angewachsen, darunter sind eine größere Anzahl auswärtiger Freunde deS Ver- eins. Der Vortragsverein hat mit dem Bildungsvercin zusam das Verdienst, durch Hebung de# geistigen Leben# den 5 Buies der eigentliche Veranlasser de# Spiel#. Der Staatsanwalt beantragt, den Angeklagten Buje# wegen Betrüge# in den Fällen Dippe, Söuggenbagcn, Muntermann, v. Röder, v. Werner und Meindel schuldig zu sprechen. Der Antrag des Staatsanwalts lautet auf insgesamt 4 Jahre Gefängnis und außerdem für f^den Fall 2000 Mark Geldstrafe, ferner Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte aus fünf Jahre. Darnach behandelt der Staatsanwalt den Fall Metternich. Ter Gras sei nicht so geistig beschränkt, wie er sich selbst bin- Helle und wie er von den Sachverständigen bezeichnet werde Er »attegan# zweifellos das Bewußtsein, daß er für die Falschspieler ^chlepperdienste leistete. Der Staatsanwalt geht bann au bte einzelnen Falle näher ein. Ter Staatsanwalt findet den ’n a^cn ^llen schuldig und beantragt: mögen Falschspiel# 9 Monate Gefängni#, wegen versuchter Erpressung b Monate, wegen Begünstigung in 2 Fällen je einen Monat, rtegen zwei Falle versuchten Betruges ie eine Woche. Diese Strafen sollen zu einer Gesamtstrafe von 1 Jahr 3 Monaten zufammengczogen werden. .. 2l# erster Verteidiger ergreift sodann Rechtsanwalt Schwindt für den Angeklagten BufeS da# Wort: Ein Schuldbeweis für •öuie# sei in keiner Weise erbracht. In vereinzelten Fällen könne Buie# Schlepperdienstc geleistet haben, er sei sich dessen aber nicht bewußt gewesen. Die gegen ihn vorgebrachten Argumente seien höchsten# interessante Hypothesen, weiter nichts. Ter Verteidiger plädiert schließlich auf Freisprechung seines Mandanten, -bte beantragten Geldstrafen des Staatsanwalts seien ungeheuerlich und bedeuten lediglich eine weitere Gefängnisstrafe, denn Butes besitze nicht# mehr. Wenn aber wirklich eine Verurteilung erfolge, bann müßte mindesten# ein Jahr der Untersuchungshaft angerechnet werden. Es tritt hieraus die Mittagspause ein. Nach Wiederaufnahme der Verhandlungen plädiert R.-A. Werthauer: Die Staatsanwaltschaft hat nun heute ganz neue Tatsachen voraebracht, die zur Verwahrung aufiorbern. Heute verlangt der Staatsanwalt von dem Gerichtshöfe, daß er etwas alS bewiesen ansehe, was gar nicht bewiesen ist. Die Staatsanwaltschaft braucht eben neue Momente, weil die bisherigen nicht ausreichen, um die Klage roegen Falschspiels zu rechtfertigen. Ich will zugeben, daß die Staatsanwaltschaft den guten Glauben hat, daß Falschspiel vorlag, aber ich bestreite, daß sie es bestimmt beweisen kann. Ter Verteidiger des Angeklagten Grafen Wolff-Metternich, Rechtsanwalt Tr. I a f s 6, weist darauf hin, daß die Staatsanwaltschaft nur mit Indizien arbeite, und zwar mit solchen, die mehr als schwach seien. Auch Kriminalkommissar von Man- teunci habe keine bestimmten Aussagen machen können. Tie von der Staatsanwaltschaft ins Treffen geführten Tricks sprächen überhaupt nicht für ein Falschspiel. Ter Fall Metternich müsse auch vom Standpunkt de# internationalen Rechts geprüft werden und auch hier lasse sich die Anklage nicht aufrecht erhalten. Ter Verteidiger schließt mit dem Antrag, den Angeklagten frei* zusprechen. Falls keine Freisprechung erfolge, stellt er den Antrag auf Ladung weiterer Zeugen in Aussicht, darunter auch die Tochter der Frau Wertheim. — Tarauf werden die Verhandlungen auf morgen vertagt. X Hanau, 18 Man. In der heutigen Ctraskammersitzw-g wurde der König!. WQrtenmfpcftor Kail v über in Tderzwehieii wogen Beleidigung des L'ehrerö Heinrich Hetderich II. in Hanau zu 1U0 Mk. bleib'träfe verurteilt, nachdem das Schöffengericht in einer früheren Sitzung auf 20 Mk. erkannt und beide 'Barteten Berufung eingelegt hatten. Tie Beleidigungsaffäre hatte ihren Ursprung auf der Ausstellung der Zeiitichen Baiidwirtlchaitsgelellfchaft zu Kassel, wo der Inspektor vubei einen Galgen errichtet batte, von dessen Cuerbalten herab ein Rabe auf sechs verkrüppelte Obit- bäume blickte, die eine aufaestellte 2a el als von einem Baum- handler und Lehrer ans Hanau betriibrenb bezeichnete. vermischte». * Ein Mittel gegen Cholera? Aus Paris wird gemeldet: Ein tunesischer Arzt, Tr. Naame, wurde durch die Beobachtungsähnlichkeit der Krankheitserscheinungen bei der Cholera und bei der Vergiftung mit Adrenalin, dem aus den Nebennieren zugezogenen, vielfach als Heilmittel angewandten Stosse, auf den Gedanken gebracht, gegen die Krankheit Andre- nalin in verhältnismäßig sehr großen Gaben zu verwenden, die in die Vene der Armbeuge eingespritzt wurden. Er wendete in 20 Fällen seine Behandlung an und erzielte 20 Heilungen. Ter Vorsteher der Pasteur-Anstalt in Tunis, Dr. Sergent, sendet über die Arbeiten Naamens einen sehr günstigen Bericht und sordert zu weiteren Versuchen in möglichst großem Umfange auf, wo sich brau Gelegenheit bietet. * Tas ideale Hausmädchen. Einer der reichsten Bankiers von Chicago, Mr. Farson, sucht ein Hausmädchen Tas ist an sich kein ungewöhnlicher Fall, aber ungewöhnlich ist da# Hausmädchen, das Mr. Farson sucht. Ter reiche Amerikaner, so berichtet der „Gaulois", verlangt von diesem idealen Hausmädchen, daß es .ideal serviere'; es muffe von den Augen der Gäue deren Wunsche ableien können. Es soll nie schlechter Laune fein. 9116 ganz besonders wichtig aber wird erwähnt, daß dieses Mädchen beim Servieren niemals ein gelangweiltes oder gar em dummes Gesicht machen bat*. Nebenbei soll es noch perfekt soeben können und mit allen Cbltegenheiten einer aulen Rammenofe vertraut fein. Doch Dir. Farfon ist mit seinem Wunschzettel noch nicht fertig: der ersehnte Hausgeist muß immer hübsch, geschmackvoll und elegant gekleidet fein und sich dabei feine Kleider selbst machen, er darf feine .Bekanntschaft" haben, darf nicht klatschen und in traulicher Abenddämmerung mit den Dienstmädchen der Nachbar- bauser Zwiesprache halten. Und schließlich soll dieses Dienstmädchen ein korrektes Betragen -eigen und in seinem Benehmen gegen die Herrschaft stets den nötigen Abstand walten kaffen. Aber dieses - . r — Kassierer und verletzten zwei Gehilfen de# uafftcrer# lebensgefährlich. Die Räuber entkamen, da e# niemand wagte sie zu verfolgen. In B r i e g erhielt bei dem Unterosfizrerschießen mit Revolvern durch Unvorsichtigkeit der Leutnant Tschen vom 156 In santerie-Regiment einen Schuß in den Unterleib. Es besteht wenig Hossnung ihn zu retten. An der M 111 e l m e e r k ü st e, namentlich an der französischen Reviera, herrschen in beit letzten 48 Stunden schwere U n w etter. Ein wolkonbruchartiger Regen hat große Ber- wüitungen angerichtet. Ein kleiner Küstenfluß ist über die Ufer Abg. Dahlem (Zentr.), die in Aussicht genommenen Maßnahmen zugunsten bet Binnenschiffer tunlichst zu be- chleunigen. Tas Kapitel wird bewilligt. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bs. Darmstadt, 20. März. Die Zweite Kammer etzt die Boranschlagsberatung fort. Die Kapitel 89 biß H4 merben zunächst ohne Aussprache btimfiigt. Beim Ka- Intel „Verhältnis zum Reich" macht Geheimerat Dr. Becker Mitteilungen über die zukünftige Gestaltung der Brannb- weiw-Liebesgabe und ihre Wirning aus Hessen. Die Sitzung dauert fort LreiS Wetzlar. tt Krofdorf, 19. März. Wie man aus znverläsnger Quelle hört, sind die feit einem Jahre gepflogenen Vorhand- lungen wegen einer Straßenbahnoerbindung Gieße n— sirofdorf dem Abschluß nahe und bereits in den nächsten Tagen soll deshalb em Vertrag zwischen der Stadt Gietzen und der Gemcindeverwaltung abgeschlosien werben. Jeden- fall# tut man gut daran, eß mit einer Autoverbindung erst gar nicht zu probieren, deren Betrieb zu teuer ist und dem Bedürfnis nicht entspricht. Hesfen-Nasiau. U Marburg, 19. Marz. Zwischen Roth und Fronhaufen wurde heute eine weiblicheLeichcauSderLahngelandet. Es handelt sich um das zweite von den drei Mädchen, bic im Januar den Tob in bcr Lahn suchten und auch fanden. — Ein hier gestern zugereiste# Mädchen machte einen Selbstmordversuch, indem es eine giftige Saure trank. Dem Mädckien, da# anscheinend an Schwermut litt, wurden sofort Gegenmittel gegeben. F. C. Wiesbaden, 19. März. Tie sehr schwierige Frage der Einmündung der projektierten elektrischen Schnellbahn Wiesbaden—Frankfurt a. M. in die Stadt Wiesbaum hat nunmehr eine endgültige Lösung gefunden. Ter Endpunkt ist bestimmt in der SchlachthauSstraße unmittelbar vor dem Kaiser- Wllhelm-Ring anstatt wie zuletzt vorgesehen vor dem Hauplbahn- hos. Bon dem Endpunkt in der Lchmchlhausslraße wird die Bahn durch dieselbe geführt und die Mainzer Straße und die elektrische Linie Wiesbaden—Mainz kreuzen vor der Krimhildcnstraße, druch diese toeiterlaufen bis zur GemarkungSgrenze. Von da nimmt die Bahn den Lauf direkt an der Südseite von Erbcnh.nm nördlich dem Rennplatz vorbei parallel der Chaussee Wiesbaden—Frankfurt am Main in der Richtung auf Siebenbürgen zu. Von einer unterirdischen Führung der Bahn in Wiesbadener Gemarkung, wie anfänglich vorgesehen, hat man ganz Abstand genommen, weil eine solche das Unternehmen, welches so wie sie auf 17 Millionen Mark veranschlagt ist, zu sehr belasten würde. F. C. Westerburg, 19. März. Zu dem Brande in Westerburg sei noch nachgetragen: DaS Feuer entstand in dem Hause des Zigarrensabrikanten Hofmann in der Kirchgasse in der Oberstadt. Es griff rasch um sich, so daß den Feuerwehren nichts anderes übrig blieb, als zur Rettung bcr übrigen Häuser ein Haus niederzureißen. Das Feuer konnte sich so gut verbreiten, weil die Häuser ganz eng zusammenstanden und nur durch dünne Fachwerkwände voneinander getrennt waren. Der finanzielle Schaden ist nicht unbedeutend. Durch den Brand sind 9 Familien obdachlos geworden, darunter die Familie Wengenroth mit 10 und Hofmann mit 7 Kindern. Die Namen der gescl>ädigten Hausbesitzer sind: K. E. Ferger, Böhme, Hofmann, Ferger und Ferdinand Wengenroth. Berlin, 20. März. Präsident Kaempf eröffnet um Ufjr 25 Min. Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärt Präfident Dr. Kaemp s: In den heutigen AuSsülirungen des Dr. Cohn war gesagt: Ich habe zu Hause ein Aktenstück, aus dem hervorgeht, daß ein Schutzmann einen Meineü) geleistet hat und das in einem Strafverfahren auf Grund dieses Umstandes. Der Angel'lagte wurde sreigesprochen und der meineidige Schutzmann in die Kosten de# Verfahrens verurteilt. Dieser Schutzmann ist . . . Hier bricht ber Satz ab, weil der Redner unverständlich wird. Ich bin der Meinung gewesen, daß der Abgeordnete Dr. Cohn nicht hat auS- sprechen wollen, daß der Minister einen meineidigen Beamten im Amte behalten hat. Darum habe ich den .Abgeordneten Cohn nicht unterbrochen. Staatsseirelär Dr. Delbrück: In der Rede des Abg. Cohn befindet ,ich folgender Passus: Eine derartige Beleidigung (im Abgeordnetenhause seitens des Ministers des Innern gegen den Abg. Sachse) nimmt sich um so eigentümlicher aus im Munde eines Ministers des Innern, der an der Spitze einer Behörde steht, von deren Beamten einzelne schwerer Verbrechen über führt sind. Ich kann das nur so ausfassen, daß dem Minister der Vorwurf gemacht wurde, >aß er Leute in feinem Ressort dulde, die schwerer Verbrechen überführt sind. Gegen eine derartige Kritik muß ich hier ausdrücklich Verwahrung einlegen. iBeisall rechts.^ Bei der fortgesetzten Beratung des Kapitels „Statisti- ches Amt" bittet , rm B ab-Nauheim, 19. März. Die Ankunft der b t u t - schcn Kaiserin.hier wird am 11. April, also kurz nach Ostern erfolgen Ihr Aufenthalt soll voraussichtlich 8 Wochen dauern. Tie Kaiserin wird in der Villa Grödel, die in der Nähe des Kurhauses liegt, Wohnung nehmen. ES sind 2 Stockwerke für sie und das Gefolge vorgesehen. Im ganzen etwa 40 Räume, von benen die im 1. Stock für die Kaiserin und die Prinzesfin Viktoria Lui,e referviert sind. A Dorn-Assenheim, 19. März. Unser ältester Mitbürger Bergmann Johannes Weitz tst im Alter von 90 Jahren gestorben. Ein Ballon verbrannt. ©träfe bürg, 19. März. Bei einer Hebung oberhalb des Kronenburger Exerzierplatzes riß heute vormutag gegen 10 Uhr das Halteiau eines bemannten Drache nballouS der hiesigen /"xeftungetclegraohenobteilung aus noch nicht aufqellärter Ursache Der ziemlich starke Lüdivesiwind trieb den Ballon in der Richtung gegen Bischheim, als plötzlich die schlei'ende Ltahliroffe mit einer Hochspannung in Berührung kam, so daß infolge des Kurzschlusses der Ballon Feuer fing und bei dec Bischheimer Eisen- bahmverksiätte aus beträchtlicher Höhe abstürzte. Ter Ballon ist verbranni und die beiden Insassen erlitten ziemliche Verletzungen und -war erlitt Cbeileutnnnt Clorer vom Jnimtterie- diegiment Nr. 132 einen B e i n b r u ch sowie eine leichte Hirn- erschütleruna, und Oberleutnant Römer vom Fufeartillene- Regiment Nr. 10 einen A r m b r u ch. Aerztliche Hilfe und Kranken-Automobile waren sofort zur Stelle. Märkte. fc. Frankfurt a. M. Schiueinemarkt'berich t vom20. März. Aickgetneben waren 2312 Lchweine. Bollsieischige Schweine uou 80 bis 100 kg Lebendgewicht 5^.00 - 61.00 Alt., Schlachtgewicht 73,00 - 7'.00 Alk., vollsieischige Schweine unter 80 kx Lebendgewicht 59.00 - 61.00 M, Schlachtgewicht 7ö-77.uO Mk.: vollsieischige Schweine von 100—120 kj» Lebendgewicht 59.00—61.00. i’lf., Schlachtgewicht 76—78.00 Mk.: vollsieischige Schweine von 120 bi« 160 kg Lebendgewicht 59.00-61.00 'JNL, Schlachtgewicht 76.00—78 Alk. 0-sjchäit mittelmäßig, verbleibt Ueberftanb. WetteraiiSstchten in Hessen iur Donnerstag, den 21. März 1912 Wechselnd bewölkt, einzelne leichte Regenfälle, kühl. OffXere Konfirmation Knaben-Agraffen-Stiefel Mk. L. Bernhardt, Schulstr. 10 Veranstaltung ies Oberhess. Automubil-Club Sektion de* Frankfurter Automobil-Club, E. V. Glessen. Frau C. u. Ad. Fischer. 1446 3« Gunsten der deutschen Motorboot-Expedition durch Afrika*) wird * Oberleutnant Paul Graetz oIOGföPIT am Mittwoch, den 20. Märe 1912, abcndS 8V« Ubr. in der neuen Aula der _ ... . , ... 02362 Plockstrasre 12 Plocki'trasre 12 Landbutter Amica 1 ()() Sützrahm-Margarine p. Psd. Psg. 'LV/ " Heilte Bahnhofstr. 54 02361 Bahnhofstr. 54 llchmttilMhr Vorstellung IW sctönt Andalusierin ** Eg humoristischer Schlager. Auftreten Künstler die jeder tt !! I Karn’s 12101) gtten? s Bruch Purgal-Tee Ab heute ein Programm von seltener Schönheit! Nordsee Kabliau 20 Nordsee-Bralschcllfische 14 Die Natur im Winterkleide Revue des Humors tit. per Psd. Pfennig per Psd. Pfennig Alleinverkauf der Hassla-, Dr. Dlehl- n. Salvator-Stiefel 10.50,12.50,15.50 Rhein. Apfelkraut Apritosen-Marmklnde 50 60 60 60 Frische Landeier 80 Tützrahm-'Luttcr 155 Ä Koch-Käse 9 ’S» 60 SAtZ FABRIK' eJ SelterswegS. am Mittwoch, den 20. März 1912, abcndS SV« Ubr, in der neuen Aula der Universität einen Vortrag mit farbigen Lichtbildern und kinemalograpbischen Vorsübrungen halten über seine Erlebnisse auf seiner Fahrt Deutscher Techniker :: Verbands Marsch :: Ausgabe für Klavier, Streich- und MilltÄrmusik. Ur.1 tritt verfehlter Leben - - Telephon 435 - ■ Ausgabe der Rabatt - Sparmarken. Kolosseum Dir.: Karl Ohm Telephon Q45 Walltorstrasse. la. simhn-LchNlln in Ballen u. Psd. Stucken ofienert zu Mk. 1.50 per Psund, Postkolli 9 Psd. M. 14.20 franko 1. Zone, acnen Nachnahme Dampfmolkcrri Geilsbauieu (Cbcrbcficn1 lv"/,j I. Ranges u. a. Original Pariser Mee-Säap Eine Attraktion, Marmelade ^P^mer 150 Marmelade 10,^^er 250 Zwetschennms 150 Zwetschenmus 1(US" 250 Walzerlied. Ausgabe für Klavier und kleines Orchester. In B. Dietrich, ip.il t E. Challier (Rudolph * Äachf.) Mnoikalienhandlang. Maurer- dämmer. Kellen, Wasser- toapen, Mannäde, Band manc, Senklote, Mörtel' träger u. -Ständer, Kalk löschpsanuen, Durchwürie, eiserne Cchiebkarren, Ze- mentkellcn und Werkzeuge ufro. kauten Sie norteilbaft b. I B. Häuser 1^7 Kienen, Neustadt 56 Tbüringer Bauern-Handkäse allerfetnste goldgelbe Ware, 1000 Stück!«.- Mk.inkl. Kiste ab hier. Probekolli, 60 2>L 3.— 3JZL franko. Lersand nur gegen Nachnahme. Beste und billigste Bezugsquelle iür Wiederoerkäuser. Walter Fischer, Käserei Krohbe- trieb, Buttstädt Thür. (0-/, Godesberg am Rhein Pensionat „Fortuna“, Khein-Allee 35c. Aufnahme j. Mädchen z. Ausbildung in Haushalt, Handarbeit und Wissenschaft. Preis mäs-ig. Näheres durch Prospekt. IflSR ienehSgtto UUOÜ Lotterien sind stets zu haben bei der Lose-General- Agentur Buchacker “*] Neuen-Baue LL Wichsleder Ö.oO För GrabsleingKchättef Porzellan-Grabvlatten (auch milPhotograohiei, wetterfest, Uesen billigst u. schnellstens Lvezialgeichäfi [16S0 Albert Lparfeld Porzellanmaterei, Vieüeu. kommen nicht in 5^^ ihre Kleider und Pelzfache», wenn dieselben recht- zeüig mit dem neuen Mottenaether ■* und den übnnen Präparaten schlitzen. [2099 Central-Drogerie Emil Karn, Schulstr. I Senlsee-tiellMie l p™ p. Psd. qa B Psg. OO Kartoffeln Alle Sorten Speise- ». Lalatkartaftelu empf,ehlt biUlgft 1582 J. Weisel Telephon 8& Sonnenstr. 6. Midchen-Schnür-Stiefel C icvreau mit und ß Aß onne Lackk. v. Mk. an unbedingt ■' 1 WarzeAlljtze zu verleihen bei 0M” Karabach, Bahnhofstr. 27 Erteile Jedem Oratis-Aus- Iranft Ober Selbst- hellani von Unter- leib^brücben In 2-6 Woch. ohne BerniMtörung Walter BeGtz, Detmold. Hcta-Är- ii. Bioplsliefel mit u. ohne Lack- A blatt von Mk. an treten hab Bedeutung vergeben, . belastet tce: Aber n lonoern auc Lkdorde °haifünim( Aagien sei \ K ktnes ^b-oikanwie £r und b( Sw Him iie i ^urjburgrr (sJnturtG ^Nschasi m.« halte 5" teni Geh ff nötig?bei D Sef.£?’ Mch deafiy lu «ur; LÄ fobiiifl nct dbL W ML Grosies Theaterdrama in 3 Akten. Von ersten Pariser Bühnenkrästen meisterhaft gespielt. Cauie Ursula in Haremsnöten Großer humoristischer Schlager, 350 Mtr. lang. Der Landprediger von Wakefild hervorragendes amecik. Drama. Dichtererfolge köstlicher Humor. Schicksalslaunen ein dramatischer Schlager ersten Ranges. Sensationeller Weltschlager, Liebestragödie in 3 Akten, gespielt von den beliebten Künstlern Kopenhagens der Nordischen Filmfabrik. Der cifcrsüchtigc Hund Humoristisch. Gerhard und die Ballettänzerin Großartige Komödie. Die Schmuggler Packendes Seemannsdrama. M Knaben-Agraffen-Stiefel Boxleder 6.50 ay Vergessen Sie nicht bei «L' Bindfaden m.Spcz. PrciSl.zuverl. Ludwig Lazarus Asterw. 53 &crnfpr.5O5 wirdanderenAbsübrmitteln durch seine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pack 50 Pf. nur 517 jcntrebTrogtrit Schulnr, he. Trr Erste Tie aufs neu Zwei den bau! Znstizt Dg. seien die empfindlii menttngn jdner Pi seit 10 3 wie die f habe Len tcn Stet rotung de log gewese belastendei An S Jnterei über persi mit innen Lebens, d seiner und wenn der unterhalt । zu machen Ziedne Gehalt vo Ausgaben liefe, Lei- liehen Nit schränkt ur den mußte. Mr si für die Bei wir uns, s ob wir d Lteuererhö vermieden bahnen stc lichen Ber se> im Ni nach Erleb den 3nbu Alben Lag« Lahr mit Bedner Wrien, »ist insbe »erksvei alb mit d aifi Zeil "ehr ausu . Jetzt s, nnt Beruf otnen M Verein Contentia. Samstag, den 23. März, abends S1^ Uhr, findet in der Turnhalle das 15jährige Stiftungsfest Verbunden mit Konzert, komischen Vorträgen u. Bali statt, wozu die Mitglieder gebeten werden, sich recht zahlreich zu beteiligen. ▼“/. Der Vorstand. „ „ Gäste können durch Mitglieder eingeslihrt werden. Einladungskarten sind bet 8. 3uttAubroiflitr. 64, W. Amcnd, Bahnhosstr., I. Maiernuö, Frankfurter Str. zu haben Max als Bazillenträger Humoristisch. KinemtlWphijl-t Neuigkeite« Sehr interesiant. Im Motorboot quer durch Afrika vom Indischen Ozean zum Kongo. Preise der Pläde: Numeriert Mk. 2.—, Unnumeriert Mk. 1.50, Studentenkarte Mk. 1.—. Eintrittskarten mt Vorverkauf bei Herrn Challier, Neuenweg, und abends an der Kasse. "> Oberleutnant Graetz kehrt im April d. I. mit einem Ersatzmann für den vom Büffel getöteten Operateur zu seinem im Kongo „überwinternden" Motorboot zurück, um die Durchquerung Afrikas zu vollenden. Dn/3 Hch. Kalbfleisch SelterSweg 12. 002364 Telephon 285. m Mitglied der Rabatt-Sparoereinigung ST Mn mng. =5 Dazu die komische Burleske PapasJunge und Er soll dein Herr sein! dazu 023dl ?wcit.MMntn! Im vord. Restaurant muh jed. Besucher das märchenhafte Blütenfeft bewundern, wozu ca. 10 000 Blüten verwendet sind, und eine eite ital. fimeör ihre Weifen spielt. @rbbrcr= „ Fohannisbcer- „ Liebigshöhe.: Donnerstag 4 bis 6 Ihr Kaffeekonzert Neull Neu!! Neu!! In meinem Verlage er schien soeben: Mltaler Mto Dir.: Hermann Stelsioetter. Mittwoch, 20.Mär» 1912. abends 7 Ubr: 20. Mittwoch«Abonn. -Borit. (.Gewöhnliche Preise , Neuheit! Neuheit' 3er LkibgaM. Komödie in 3 Auszügen von Kranz Molnär. Ende 9V« Uhr. a» . Warnung > vor zu teurem Einkauf «airräiitr, Pnkmnatifs ?c. in prima Qualität zu fabelhaft billigen Preisen empfiehlt Job. Fr. Schaaf. NB. Ersparung der Laden- miete u. sonst, teuren Spesen. Sorbintniumtm. ß Bringe den geehrten -£»crr- schäften meine seit 26 Oadren mit gutem Erfolg betriebene Wntbinenfponnerei in empfehlende Erinnerung, ^rau S.Bernbardt, 5dreuzpU9H. Nutzschalkn = (?rtroft aus der Kgl. Hosparsiimerie- ^-abr. v. C. T. Wunderlich, Nürnberg, um dcnHaaren ein dunklesAnsehen zugeben.Tr. Qrfila'S Nunöl, zugl. feines Haaröl, macht d. Haar dunkel und wirkt haarstärkend, beide L 80 Psg., 1.40 Mk. (D’/ii W. Kilbingcr, Drogerie. Magen-Leber Nieren-Tee „gt. Barbara^, bewährtes diät. Getränk, bell aus 20 div. unzerkl. Mediz. Kräutern. 50 Pfg. u. 1.— Mk. hvu/t0’ll Irsch-zl pothckc. olZ-// OgoO^OjjJ ^Ctlassia