an deni Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten. ^Qen. iö liberalen. • ;( V 4 proi lenneister 18 der Gewerbeordnung gefüllt, der dahin äh-Il die Ausnahmebestimmungen der Gewerbeordnung über 5onntag_ ralen Fraktionen angchören. Stärker als sonst ist auch die Zahl der Theologen im neuen Reichstag. Von den 26 Tl)eologen gehören dem Zentrum und den Polen allein 19 an, die übrigen verteilen sich mit vier auf die Parteien der Rechten, mit zwei auf die Parteien der Linken. Ferner zählt der neue Reichstag unter seinen Mitgliedern 18 Pädagogen und sieben Aerzte. Die übrigen 75 Mitglieder verteilen sich auf andere Berufskreise. Die Zahl der Adligen ist im Reichstage erheblich gegen früher zurückgegangen, es sind diesmal nur 57. Hiervon gehören an den Konservativen 22, dem Zentrum 10, den Polen 9, der Reichspartei 4, den Rational- liberalen 3, den Freisinnigen 3, den Fraktionslosen 5, den Sozialdemokraten einer. Tie Wehrvorlagen. Die „Nordd. ANg. Ztg." schreibt: Aus den Verhandlungen des Reichstags ist es bekannt, daß die zu erwartenden Wchrvorlagen den Bundesrat noch nicht beschäftigt haben und daß bisher weder über die Höhe der Forderungen noch über die Art der Deckung Beschlüsse gefaßt worden sind. Die beteiligten Instanzen beschleunigen nach Möglichkeit die Arbeiten, und es kann erwartet werden, daß in kurzer Zeit über die Regierungsvorlagen Klarheit geschaffen wird. Die formulierten Vorschläge der Kriegsverwaltung, auf die der iveitaus größte Teil der Neuforderungen entfallen wird, gelangten am Mittwoch in die Hände des Reichskanzlers. Leider wird die Zeit der Vorbereitung dazu benutzt, um allerlei mehr oder weniger falsche Kombinationen teils über den Inhalt der Wehrvorlagen, teils über die Deckungsfrage zu verbreiten. Ins Gebiet der reinen Erfindungen gehört die Angabe, der Staatssekretär des R^ichsschatzamtes sei ein Gegner der Verstärkung unserer Wehrfähigkeit. Der Abg. B e h r c n s hat mit Unterstützung der wirtschaftlichen Bereinigung des Reichstags einen Antrag auf Abänderung Aus dem Reichstage. Die Arbeit des Reichstags nahm auch am gestrigen Donnerstag mit der Besprechung der Teuerungs-Anfragen ihren Fortgang. Es wurden dabei attzuviele allgemein. Streitfragen, Die auf dem Schlachtfelde des Wahlkampfes noch als unbegrabene Leichen umherliegen, weiter aus «spönnen. An den Regierungserklärungen ist das eine bc- jonberv von Bebeutung, baß der Bundesrat besckstoffen Hal, jud Billigkeitsgründen die Einfuhr vorjähr. Kartoffeln in xc Zeit vom 1. Februar bis Ablauf des April zollfrei zuzu- iesien. für die völlige Aufhebung des Kartoffclzolles ist, so erklärte im Laufe der Aussprache auch der Abgeordnete Hefter- mann, auch der deutsche Bauernbund nicht zu haben, denn die deutsche Landwirtschaft könne das deutsche Volk mit deutschen Kartoffeln versorgen. Im übrigen hat der Reichstag einen bedeutsamen Schritt vorwärts getan, indem der Aeltestenrat die Besetzung der Ausschüsse ordnete. Die Bildung der Ausschüsse. ~ Berlin, 22. Febr., Der Aeltestenrat des Reichstags nahm heute vor Beginn der Plenarsitzung die Verteilung der Fraktionen in die Kommissionen nach ihrer Stärke vor. Zur Grundlage der Berechnung dient folgende Aufstellung: Die Deutsch-Konservativen zählen 45 Mtglie der, denen 11 andere Abgeordnete zugezählt werden (Mitglieder der Wirtschaftlichen Vereinigung und der Reform- mrtei), also zusammen 56. Das Zentrum umfaßt 88 Mitglieder, wozu 11 Elsässer und Lothringer gerechnet werden, also im ganzen 99. Die Rationalliberalen haben 44 Mitglieder und 2 Wilde (Heftermann und Dr. Becker-Hessen), die V o l k s p a r t e i 42 Mitglieder, dazu der ÄLne Hansen, zusammen 43, die Sozialdemokraten 110 und die Polen 18, unberücksichtigt sind geblieben 13 Mitglieder der Rei chspart ei, bi? somit nicht alsFraktion anerkannt wirb unb baher auch keine Vertretung in ben Ausschüssen unb im Ael- test curat erhält; ferner bie 5 Welfen unb 7 Wilde, u. a. Wtaf Posadowsky, Graf Oppersdorf, Frhr. v. Hehl und Rinber®^ unb Klavt^ unb einstig BW k- Aug. t®* -Jeltrrf*- chltNg' L. Apnl WJ- ... gestiegen. Titurcls Leichenzug begegnet dem todwunden Amiortas : Parsisal heilt mit seinem Speere die Wunde des Königs, enthüllt den Gral und feiert als neuer König des Grales, mit den Rittern das Abendmahl. Auch ihm, dem Erlöser, wird Erlösung zuteil. Diese von der Bühne herab mächtig erschütternden Vorgänge muß des Hörers Phantasie hinzuschasfcn. Unmittelbar gegeben i)t die Wirkung des Wortes und vor allem der Töne. Tie Sprache, gleichweit entfernt von der bisweilen allzu starken Altertümlichkeit des „Rings" wie den Härten des Tristan, zeigt eine archaische Herbheit, zum regiliösen Stoffe passend. Und nun zum Musikalischen! Die Fülle der Empftndungen, Eindrücke, zuströmenden Gedanken beim Anhören der Klänge ist schwer in kurze Worte zu bändigen. Bon jeher toben Wagners Musiwramen Bewunderung geheischt durch ihre Stileinheit unb Stileigenheü. Wenige Takte — unb wir sind ganz in der Stimmung des Werkes, und alle Emzel- mottve halten uns darin fest bis zu Ende unb stimmen mit ber Eigenart des ganzen überein. Und man versuchte es einmal lind bettfe sich, wie etwa in der älteren Oper, Teile eines Werkes in ein anderes eingelegt — unmöglich! Jeder ist zu individuell — geschlossen. Wie in dem Stil der bildenden Künste gennne Et uzet g lieber sortwäbeend wiederkehrend den Stil durch das Werk hin fest- halten und bedingen, so bilden hier bei Wagner bestimmte kurze Toniolgen, „Leitmotive", die bei Wiederkehr gleicher Ereignisse, gleicher Namen, gleicher Svmbole, gleicher Stimmungen in Orchester unb Gesang auftaueben, ben konstruktiven Aufbau, die Ginbeit, bie strenge Geschlossenheit des Ganzen ^und ermöglichen dieses Unaussprechltche: die Eigenart des Stückes. Gleich zu Beginn des grandios auf gebauten Vorspiels genügen wenige Takte — sie begegnen wieder in dem Gesang der Abendmahls-Szene: Nehmet hin meinen Leib — wenige Tafte des 3Dkl* von Violine und Holzbläsern rühren uns sofort in die feierlich religiöse Stimmung ein. Die Klänge der Geigen, unter- stützt von Flöten, verbreiten bald eine rnnftiftbe, weltentrückte Stimmung unb malen vorgreifend die geheimnisvolle Dämmerung, die beim Enthüllen des Grals in der Abendmahlsszene den Raum durchflutet Tann tritt, von ben Trompeten und Posaunen begonnen und den Holzbläsern sortgefühtt das feierliche Gralsmotiv auf, das uns wieder begegnen wird in ber Verwandlungs-Mufik, als Parsifal fick der Burg nähert. Sofort erschallt das Glauben-- mobil' — später in ben TexteÄovrten: „Der Glaube lebt, bie Taube schwelt" — von ben- Singstimmen nerfunbigt, jetzt von Trompeten, Hörnern und Posaunen mächtig und freudig ver- lündigt: es ist wohl kein Zufall, daß es so nahe an Mendelssohns Reformationsfvmphonie, die Verherrlichung deutschen Glaubens, anfiingt. Unb immer weben sich die Klänge und fluten durcheinander, lösen einander ab und treten in Wettbewerb. Wir I Schröder. Danach wählen die Fraktionen in einen Ausschuß von Mitgliedern: 8 HH-tfllicbcr vom Zentrum, 8 von den Lo-icÄdemotraten, je 4 Konservative und Rationalliberale, i 3 Bolksparteiler und eftnen Polen. Dementsprechend ist dann auch die Verteilung auf Ausschüsse von 21, 14 und 7 Mitgliedern. Der Vorsitz in den fünf ständigen , Ausschüssen wurde folgendermaßen verteilt: JmBud- q e tau s s ch u ß stellt den Vorsitzenden das Zentrum, den Lorsitzendcn-Stellvertreter die Sozialdemokraten, im Ge- schästsordnuugsausschuß den Vorsitzenden die Sozialdemokraten, dessen Stellvertreter die Kon- jervativeu, im Wa h lp r ü fu u gs au s s chu ß die Kon- frrvativen, dessen Stellvertreter die Volkspartei, im B i t t s ch r i f t e n a u S s ch u ß den Vorsitzenden die R a t i o - Ilnalliberalcn, dessen Stellvertreter das Zentrum und im Rechnungsausschuß den Vorsitzenden die Reichrpoft und preußifdie Lisenbahnvcrwaltung. Im preußischen Landtage war bei den letzten Haushaltsberatungen der Wunsch geäußert worden, bie von der Post zu zahlenden Vergütungen für die Leistungen der Eisenbahn- Verwaltungen zu erhöhen, da diese Vergütungen nicht mehr dem Grundsätze von Leistung und Gegenleistung entsprechen. Dieser Vorschlag ist von der Regierung abgelehnt worden, weil damit eine eventuelle Erhöhung der Postgebühren verbunden gewesen wäre und eine solche Erhöhung nicht im .Interesse von Gewerbe und Industrie sind in ber Stimmung, bas Abendmahls-Wunder auf un^ wirken zu lassen. In ber Verwandlungs-Musik in ber Mitte des 1. Aktes nähert sich bie Gralsburg. Charakteristisch für biefe Partie ist ber Glockenklaitg von ber Höhe ber Burg: wenige eindrucksvoll tiefe Glocken übertönen den mächtigen Klang des oft noch verstärkten Orchesters. Mit frischen reisigen Klängen, fast im Marschtempo, setzen, von ben Glocken weiter umsungcn, die Stimmen der Ritter bei ber Abenbmahlsszene ein: „Zum letzten Liebesmahle gerüstet Tag für Tag". Dazwischen tönen Helle Stimmen von ber Höhe ber Burg: „Den fünbigen Welten, wie einst sein Blut geflossen. . . Unb bald ertönen in höherem Chore Stimmen nach ben vom Vorspiel bekannten Klängen: „Ter Glaube lebt". Tie Bitte des Titurel, den Gral zu enthüllen, versetzt Am- fortas in die höchste Verzweiflung, doch versöhnend schallt die Verlreißung: „Durch Mitleid wissend ber reine Tor, harre sein, ben ich erkor", — ohne Instrumentalbegleitung von Frauenstimmen gelungen. Ter Gral wirb enthüllt, während Stimmen von der Höhe verkündigen, getreu den ersten Takten des Vorspieles: „Nehmet hin meinen Leib, nehmet hin mein fölut". — Ein Vergleich mit der Matthäuspassion Bachs läßt die Eigenart Wagners noch besser erkennen. — Und nun senkt »ich die Dämmerung Mystisch über ben Raum, getragen von gedämpften, Streichinstrumenten und Holzbläsern. Mit dem Gesang aus der Höhe: „Selig im Glauben" — verrauscht der erste Akt. Im dritten Akt grüßt uns der Charsreitagszauber^ Man glaubt in der Musik noch bas Entstehen unter dem sonnen- ht-llen Licht des südlichen Himmels zu ahnen, dessen Zauber an gleicher Stelle Goethe in die Worte kleidete: Ein weiger Glanz ruht über Land unb Meer, unb duftend schwebt der Metber ohne Wolken Streicher und Holzbläser leiten die Worte Parfifals ein: „Wie dünkt mich doch bie ?lue heute so schön!" Tie Oboe führt bie gedämpften Instrumente: zart, echoartig, antwortet die Flöte bei ben Worten: „Doch sah ich nie so mild unb zart die Halme. — Das ist Charfreitagszauder!" Und nun verkündet das Cello jenes so bekannte Abendmahls-) Motiv vom Eingang des Vorspiels. An bie Lehren ber großen Mystiker knüpft Wagner an mit ber Verherrlichung der Tertesworte: „Nun freut sich alle Kreatur auf des Erlösers holde Spur." Wieder hören wir Gralsglocken, immer schwerer und ernster wird bie Musik uno leitet über zum Trauermarsch unb zur Totenklage um Titurel. Wieber werden wir Zeuge des Leidens des Amfortas. Aber schon naht Parfifal, er heilt ben König und enthüllt ben Gral. Unter ben Klängen der Harfen, bic erst von Blasinstrumenten, dann von Streichinstrumenten sanft begleitet werden, leuchtet der Gral auf. Unb nun schließt sich der Ring ber Töne, mit ben ersten Takten schließt auch das ganze Derk, auf dem Abenbmahls Motio verklingt der hehre Gesang: „Erlösung dem Erlöser." * Schr-'b- Illgrubc". , nnen3^5 ’l , tt w1"1 1912, w*#1 J Kicharö Wagners parsisal. Dom Konzertverein wirb uns gescknieben: Parsisal ist bic reifste Frucht von Wagners getosten, das . LKrk in bas er die Weltanschauung seines Alters unb seine itligion bineingelegt. Mit dem Stofs war, er schon srütor be- chästigt bic Arbeit an Tristan in den funßtger Jahren brachte ;bm bic mittelalr^Iiche Sagenwelt näher, unb mancherlei Berührungspunkte bestehen zwischen beiden stucken, auch musikalisch. Seitdem ließ ihn bic Gestalt des Parsisal unb da^ Mysterium ber Erlösung nicht mehr los. Eine <-kizze bes Werkes wurde bcni königlichen Freunde mitgeteilt, unb am Weihnachtsmorgen 1878 erklang bas Vorspiel zum ersten Male in 1 einem Bay- nutber Heim. Starf) schweren äußeren unb inneren Kämpfen id)lo6 er Ansang 1882 im Sonnenglanze der aalicmicton tanb- schäft in Palermo bas Werk ab, unb int Herbst bes,eiben Jahres I rklangen zum ersten Male bic Gralsglocken aut tarn Sanreuttor Frstspielhaufe. Seitdem ist das Werk BayrotthS E'gcn gcblieb^ Eine Darbietung im Konzertsaale muß ber nach, ck>anenden ^Phantasie des Hörers vieles überlasten, vor allem fehlt bic aSfa tinfatSeix und grofjen Zügc der mitt-l-ItcrUch-n S°,° .hat Wagner mit eigenen unb vertieften 2bucbaiiungen erfüllt. Ötrjcleibe erzieht ihren einzigen Sohn V.ari Nal fern der Seit im Walde, damit er nickst, »um Ritter erwachsen, ihr i» Kampfe früh verloren gehe. Mer die angeborene Abenteuer- (lüft treibt ben Knaben von der ^tter, der der Wsth^d das btrze bricht. Ohne Kunde hiervon streift Parnial in der Dumpf- bät seiner Sinne durch bic Welt, bis er zur G r a1Z b^u r g t Montsalvat gelangt. Tort hüten Ritter .b«i twhfl« 'r a l cm köstliches Gefäß, in bem einst ber Sein btim .lb«.ndmahl Ilvß, in bem das Blut aus Christi Wunden anf.ctesangeti wurde^ Wunderbar ist des Grales Macht: Wer ihn an'ctout ber ka ni nicht sterben. -Jlbcr unter den bei::seien unb auscrwahltcn GralS tittern, über die einst der greife, noch lebende T11 u -r^ ^.rr ist ein sündiger, der König A ni s o r t a s. dSor fm^ger Liebe »ur Zauberin Kundoy verführt, hat er eine unheilbare —i enipsangem ,nm P^isal von Gutnemanz-einem ber Gralsritter geleitet unb in ber gros.en Halle, wo chc Ritter ,u Mahle versammelt sind (einer ber Höhepunkte des Drama. , Batfifal bic Worte ber Einsetzung bes Abendmaliies, aber ifl er nickst reif für seine !>ohe Sendung: er unterlagt di b^nignisvolle Frage, die den leibenben König erlösen sott, toirb von ber Burg vertrieben. ... Auch ihm droht Berftibrung, aber urplötzlich ergreif ilm Erinnerung an bas Leid des Amfortas, unb er wirb „durch jjc t - 1 tib wissend". . ., . Am Karfreitag kommt er wieder zur Gralsburg und schrei , »ton Gurnemanz geleitet, zur Burg, wo das Leid auf» Dom italkni|d)=türfifd)en Kritgsfdiauplaß. Aus bet italienischen Kammer Nun tot die italienische Volksvertretung sich mit der Eist« Verleihung von Tripolis beschäftigt unb aus diesem Aglaß große patriotische Miinbgrbungrn gezeigt: Rom, 22. Febr. «Kam m er 1 Saal und Tribunen sind überfüllt. Viele Tarnen sind anwesend Ter Präsident der Kammer Marcora, Ministerpräsident Giolitti unb alle Minister betraten zufamincn den Saal, von andauernden stund gedungen empfangen. Alle Tamtierten erhoben sich. M ar eora brachte ber Armee unb der Marine seinen Grus; bar, was mit langantoltcnbem, stürmischen Beifall ausgenommen nmrbe. Ter Tonen ber Wammer Lacava schloß sich dem im Namcir der Kammer an. (Langer, herzlickier Beifall.« .striegsmintster S v i n g a r d i erklärte, die Armee schließe sich mit brüderlicher Liebe und berechtigtem Stolz den hohen Elirungcn an, die von o maßgebender Stelle unter so begeisterter Zustimmung ihren Brüdern von den Land- unb ScestreitTräften gezollt würden, bie so mutig in Lybien für italienische Tüchtigkeit Zeugnis ablegten unb durch ihr Leben bic neuen Geschicke des Vaterlandes heiligten unb sich opserteii, damit das Vaterlaird größer, glücklicher und mächtiger werde. . , r Marineminister G a t o 11 i c o , begrüßt von Rufen „Es lebe die Armee!", dankt namens der Marine für diese Kundgebung. (Sehr lebhafter Beifall.) m v Der Präsident verlas bie Tagesordnung Lacava, Bettelo unb Baccelli, durch die Heer und Flotte Gruß und Beis'all gespendet wirb. Alle Abgeordneten unb Tribüncnbeslicher erbeben sich unb äuf tten ihre begeisterte Zustimmung. 2.r Präsident crfl rtc bic Tagesorbnung burch Zuntf angenommen. Sodann erhob sich Giolitti, begrüßt von einer langanbaucrnbcn Mimbgcbung Er brachte einen Gesetzentwurf ein betr. bic Gültigkeitserklärung bes Dekrets, in dem (bic volle unb ganze Do wv c r ä n 11 ä t Italiens in Tripolis unb ber Cyreuaika proklamiert wird. Die Kammer erhob sich von neuem. Unendliche Beisallstnnb- gebungen begrüßten das Dekret. Als Kundgebung, die von seltener Begeisterung getragen sei, beantragte Giolitti, bic Kammer möge dem Präsidenten Vollmacht erteilen, einen Ausschuß von 21 Mitgliedern zu ernennen, der den Gesetzentwurf prüfen solle. Der Antrag wurde unter Beifall angenommen und bic Sitzung unterbrochen, um den Regierungsvertretern bic Möglichkeit zu geben, bem Beginn der Arbeiten im Senat beizuwohnen. Rach Wiederaufnahme der Sitzung teilte ber Präsident mit, daß zur Prüfung ber Gültigkeitserklärung der Annexion.'betrete vom 5. November ein Ausschuß ernannt würbe, bem u. a. Baccelli, öuicciarbini, Luzzatti (.Sozialist), Eurico unb Ferri angebötett, Rom, 22. ftebr. Die „Tribuna" meldet aus Tripolis: Ein Araber ist aus bem türkischen Felblager mit einem Briefe von Rachab Bey an General Cancva bei den italienischen Vorposten angekommen. Der Inhalt des Schreibens ist unbekannt. ür. 46 Erstes Blatt (62. Jahrgang Sreitag, 25. Scbninr 19(2 ■ Gietzener Anzeiger 4enisprech - Anschlüsse: N ■ MM Verantwortlich fur den ÜT bie Redaktion 112, w politischen Teil: August WS General-Anzeiger für Oberhessen WSM Rotationsörnd unöDerlag öet Brül)rfd)en Univ.Gxch. und Sttinöruderei R. fange. Reöaffion, 4. L ö.Li. 9.: I ? Putzwoll IT- 13. i ■*Qn' und I l V “itfetuni x *s Einige ' Abgabe I j^1*» Ee ’^Port d vvn 3- bet! I .• bitrvo, Ä IlJ-titn, -"Arnval t.-u« Hande auf 5« inn fonr r MNt0., . -A eine K Elches i L yuvüntlk Lfcbcit angc . ; i e i g e IP , Sergeh 7-rr »• 3?. *•;«* a.. jaienfl* 9 Vd* & uni) yp -l’n Storni । um ei» einen •\.ii cer^luiH ki*’ 5)r. Aus Stadt und Land. Gießen, 23. Februar 1912. ** Tageskalender für Freitag, 23. Februar. Stadttheater: „Julius Cäsar'. Ansaiig 8 Uhr. Kolosseum: Beginn deS Gastspiels von Prangs Kölner Ensemble. Abends 81/« Uhr. Franzos. Vortrag von Prof. Dr. Thomas: L’6tudiant fraugais. Abends 81/, Uhr im großen Hörsaal der Universität. L. U. Lehramtsassessor Dr. Phil. Albert Pcppler, der sich an der Landesuniversität für das Fach der Meteorologie zu habilitieren wünscht, wird am Samstag, 24. Febr., um 12 Ul»r, in der kleinen Aula eine öffentliche Probevorlesung üver „Die Tcrnperaturverhältnisse der freien Atmosphäre nach aerologischen Forschungen" halten. ** Finanz Pers on alten. Der Großherzog hat den Finottzrat Gust. Balser zu Darmstadt unter Verleihung des Amtsritels Oberfinanzrat zum vortragenden Rat in der Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung des Ministeriums der Finanzen unter Beibel>altung seines Referats in der ?lbteilung für Finanzwirtfcl>af1 und Eisenbahnwesen ernannt, den Bezirkskassier der Bezirkskasse Frtedbcrg, Rendanten Fricdr. Meißinger in Friedberg, wegen gefckstvächtcr Gesundheit auf sein Nachsuch en in den Ruhestand verseht unt> den Bezirrskassier der Bczirkskasse üid), Karl Schmidt, mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an zum Ministerialrevrsor und Beamten bei dem ForstvermessunAs- und Taxationsbureau ernannt. — Erledigt sind die Stellen der Äezirkskassiere der Großh. Bezirtskassen Friedberg und Licl>. •• Staatliche Betriebskrankenkasse. Die Wahl der Vertreter der Kassemitglieder und deren Ersatzmänner findet für die Provinz Oberbessen statt am Montag, den 4. März, vormittags von KP/g—ll’/g Uhr zu Homberg a. d. Ohm nn Sitzungssaale des Großh. Amtsgerichts. Für die in Oberhessen beschäftigten Kasseniitglieder werden 10 Vertreter und für jeden Vertreter ein Ersatzmann gewählt. ** I m Kinern atograph wird eben neben bem üblichen Programm auch eine wohlgelungene Ausnahme des er st en Gteßener Karnevalszuges gezeigt, die alle besonderen Gruppen in schöner Ausführung darbietet und viel Beifall findet. ** Seinen Verletzungen erlegen ist gestern hier der Rangierer Nagel, der, wie wir berichteten, tm Bahnhof von Hirzenhain verunglückt ist. Landkreis Gießen. S. Lollar, 22. Febr. Gemeinderatssitzuna. Anwesend sind: Bürgermeister Schmidt, die Gemeinderäte Ringleb, Forbach, Back, Schupp, Schmitt, Römer und Hofmann. Bon den Gemeinderäten Schupp, Ringleb, Römer und Forbach ist die Errichtung einer Ortskrankenkasse beantragt worden. Der Vorsitzende erklärt, daß vor längerer Zeit schon die Errichtung einer Bezirkskrankenkasse geplant und auch vom Gemeinderat genehmigt wurde, die ©ache aber an den umliegenden Gemeinden gefebeitert sei. Römer empfiehlt baldige Regelung, da durch die von der Regierung in Aussicht genommene Landeskrankenkasse nichts Ersprießliches für die Arbeitnehmer herauskomme. Nach Ansicht des Gemeinderats Schupp werden die Landeskrankenkassen zu burenukatifd) venoaltet. Nachdem Hofmann die Errichtung als von der Bereitwilligkeit der anderen schon früher aufgeforderten Gemeinden abhängig bezeichnet, schlägt Schupp die Angliederung an Wieseck und Heudrcllpnm vor, wofür sich and) Bad ausfvricht. ES wird beschlossen, demgentäß zu Ixmbeln. — Veranlassung zu einer Beschwerde der Gemeinderäte Schupp und Ringleb hat eine Aeußerung des Unternehmers Ruhl in einer Gewerbevereins- vcrfammlnng gegeben Ruhl, der zugegen ist, fragt an, ob er an der Besprechung teünebmen dürfe. Der Vorsitzende kann timt dieses nicht gestatten, doch läßt die Bersammkuna eine V^- Deutsche Londwirtschafttgesellschast. (Gesamtausschaß-Sitzung.) ~ Berlin, 22. Febr. Der Gesanttaussdulß der Deutschen Landwirtschafts "Gesellschaft hielt heute nachmittag im Bankettsaal des „Rheingold" seine 97. Gesamtausschußsitzung ab. In Verhiirderung des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg führte den Vorsitz Frhr. v. M a r e n h o l z. Es wurde zunächst beschlossen, ein Huldigungstelegramm an den. Kaiser und an den Herzog Johann Albrecht abzusenden. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß die (Gesellschaft 18 453 Mitglieder zählt, daS sind gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 663. Das Rechnungsjahr 1911 ist bei einer Rücklage von etwa 260 000 Mark als ein günstiges zu bezeichnen. Ter Etat für 1912 schließt mit 724 467 Mark ab. Unter den Einnahmen sind für 1912 aus der Düngerabteilung 199 317 Mark veranschlagt. Eine genaue Rechnungsablage über die Düngerabteilung war im Herbst noch nicht zu geben, da infolge des neuen Reidts-Kaligesetzes die Gebührenbezüge nod) nicht feststanden. Während früher die Kaligelder für den Msatz bezahlt wurden, werden sie befanntlid) jetzt für die wissenschaftliche Propaganda ausgehändigt. Für das nächste Jahr hat das Reichsamt des Innern der Deutschen Landwirt- schastsgesellschaft für wissenschaftliche Unternehmungen 150 000 Mk. bereitgestellt. Im ganzen wird die Düngerabteilung für wissen- schastticye Nnternechmungen jedoch nm ein Bedeutendes mehr auf» wenden, als die Kaligelder betragen. Am 1. Januar 1912 wurde die neue Geschäftsstelle für Vermitteln ng von Kohlen und Briketts an die Mitglieder der Gesellschaft eröffnet. In Verbindung des Kaiser-Wilhelm-Jnstituts für Landwirtschaft in Bromberg soll auch die Frage der zweckmäßigen Bekämpfung der Mäuseplage untersucht werden. Im Juni 1912 soll zum Studium des Feldgemüsebaus eine Studienreise nach Holland unternommen werden. Für die Zeit vom 4. bis 8. Juli 1912 ist 'die Abhaltung einer Wander Versammlung in Bad Harzburg beabsichtigt: ferner wird ein Preisausschreiben für Felderzeugnisse und Geräte für das Jahr 1913 erlassen werben. Im 2lu- schluß an die Ausschußsitzung hielt Amtsrat Braune Winningen) einen Vortrag über „Zuckerrübenbau". Kammerherr v. Vogelsang (Hovedissen) hielt 'einen Vortrag über „Futterrüben- b a u". spricht der Vorsitzende nochmals die ganze Angelegenheit. welch- bis in das Jahr 1904 zurückgrefft. Er betont, bas Vorqchki des Unternehmers Rubl sei darauf zurückzuiühren, baß er Qr, gefordert worden sei, seine Arbeiter nicht nur im Winter, ujhöc; auch die übrige Zeit, wo weniger Krankheitsfälle vorlommci; in der hiesigen Krankenkasse zu versickern. Hieran' wird dl 3adn* als erledigt betrachtet. — Bankbirektor Rus will air feinet-* «Grundstück in der Steinstraße den geplanten Vorgarten mitbebaue Es erfordert dies eine Abänderung der Baulinie, die beiünoor: wird. Ebenso wirb vorbehaltlich der kreisamtlichen Oknebniiqun die Abänderung des Baugesuchs gcnebipigt. — Unter den ob gegebenen Preisen betr. die Lohufahrten in hiesiger Gemeind- mar Herr Schaded VII. mit 70 Ps. für die Stunde für bc- Einspänner und 1,40 Mk. für den Doppelspäniter der büligu« und erhielt infolgedessen den Zuschlag. Kreis Alsfeld. 1. Alsfeld, 22. Febr. Bet bem am Dienstag ab« gehaltenen Gast wirteball wurden folgende Ehrendiplonn verteilt: Herrn H. Hahn-Altenburg für 25jährige Tätigst x als Gastwirt; H. Steih, Elise Hofmann und Karl Gonde:, sämtlich bei E. Seng-ArnShain tätig, für treue Dienste; ferne: Martha Bambey bei L. Todt-?llßfeld, Elise Weber bei Schneider-Vraulbach, H. Schmidt bei A. Schweizer-AlSfel) und L. Schmiermund bei Roth-Brauerschmend. Kreis Friedberg. L. Frie dberg, 22. Febr. Tie 22 m breite Zufuhr« ftrafje nach bem neuen Güterbahnhofe (Fritz Reuter« ft raffe) wird eben mit Deckmaterial versehen. An bet 200 m langen Unterführung, bie ben Güterbahnhof mit bem Per. : sonenbahnhof oerbinbet, wirb von ber Firma Boller aui Düsseldorf emsig gearbeitet. Der neue Wasserturm, ben bie Baufirma Reuß, Friebberg, herstellt, ist beinahe fertig ES fehlen nur noch 4 m an feiner etwa 60 m betragenden I Höhe. An ben Bahnhofsarbeiten selbst sind 250 Arbeiter! beschäftigt. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 22. Febr. Eine neue Garten«! stadt für Eisenbahnbeamte und Werkstätten«! arbeitet der Eisenbahnverwaltung wird in ber Rahe! des neuen Hauptbahnhofes erstehen. Die im Darmstädter | Stil von einem hiesigen Baultnternehmer im Auftrag bet Bahnverwaltung errichteten sechs Ein- und Jweifamilien-! Häuser kosten einschließlich Gartengelände zwischen 10 unb I 12 000 Mk. Weitere sechs Häuser werden nach Ferttgsstl j lung errichtet. Die Wohnhäuser erhalten Drei-Zimmkr> j Wohnungen mit Zubehör, sie liegen direkt am Wald. ! Flüchtig gegangen ist ber 22 Jahre alte Buchhalter der! Kaisermühle bei Eberstadt, Gustav Schrappt aus Mägde-1 bürg. Er hat Gelder im Betrage von etwa 2000 Kl I mitgenommen. Er war zwei Jahre bei der Firma aU] Reisender und Buchhalter beschäftigt und hat seine $n«| kassovollmacht dazu benutzt, um den fraglichen Betrag au I vereinnahmen und nicht abzuführen. Wahrscheinlich tfll der unterschlagene Betrag noch höher. Die Stellung war! ihm auf 1. ylpril gekündigt. Die Staatsanwaltschaft Hai! einen Steckbrief gegen ihn erlassen Danach ist er I 1,65—1,70 Meter groß, von schlanker, schwächlicher Figur I hat blonde Haare, Anflug von blondem Schnurrbart, ha» I geres gelblich-bleiches Gesicht und spricht norddeutschu j Dialekt. n. Offenbach, 22. Febr. Sitzen ba in ber Stadt 1 bucherei im Schloß zwei Kriminalisten unb warten auf tut j Mitglied ber „Schwarzen Hanb'. Man hat wieder durch einen Brief Geld zu erpressen versucht unb e3 wurde ihm eine Falle gestellt; in ber Lesehalle sollte ihm das Geld aus« i gehändigt werden. Aber ber erpresserische Bursche will nicht! kommen, unb schließlich nimmt selbst bie Gebuld eines ft rinn* nalschutzmanneS ein Ende. Die Beamten wollen sich Den : ihrem Posten entfernen — ba ist der bessere Hut deS einen . verschwunden und an seiner Stelle hängt ein ganz aller j schäbiger Filz. Ob den wohl die gesuchte »Schwarze Haiü* ! zurückgelassen1 hat? m. Offen bad», 22. Februar. Die Offenbacher Polizei stl I unter staatliche Oberaufsicht gestellt und zu diesem Zwede ioll-t I zwei staatliche Beamte angestellt werden. Den Anlaß dazu fl'-i I eine Versammlung des Vereins zur Wahrung städltsdZer Inte:« I essen, in der als Protest gegen einen sozialdemokratischen T.mor« I stratwnsumzug, der mit der Bestrafung des Führers zu ein,: I vierzehntägigen Haststrase seine Sühne gefunden hat, die Vcr«I staatlichung der Offenbacher Polizei gefordert wurd. I Die Verhandlungen hierüber sind inzwiscl)en soweit gediehen, daß I bie erforderlick)en 9500 Mk. für die Anstellung der beiden I liehen Beamter im Finanzaussdntß der ziveiten Kammer beivillidl I mürben. In ber heutigen Sitzung der Stadtverordneten mur‘? I dagegen Stellung genommen. Bürgermeister Dr. Tulio leg? I Verwahrung gegen bie Begründung des Berichterstatters Dr. tiehflll im Finanzausschuß ein, in ber die Verstaatlichung damit beqiund: wird, daß ber Sicherheitsdienst in Offenbach einer dringendes Verbesserung bedürfe: ebenso verhalte es ffd) mit bem fnm nalistischeit Ausklärungsdienst. Die jkriminalpolizei^ so heißt < weiter, könne die Verbrechen nicht ausdecken, weil dieser d Hände gebunden seien, da sie dem Bürgermeister unterstellt fe Die ^iminalpolizei sei als städtische Polizei in. einer Äei I abhängig, die ihrem Zwecke widerspredie. Bürgermeister Dr. Dull wies daraus hin, daß darin schwere Vorwürfe gegen bie ftäbtmr I Verwaltung beständen, bie aber unrichtig seien. Rach Feststellungen sei in Offenbach nur das Bombenattentat vor etwa fünf 3aber I unaufgeklärt geblieben. Die Kriminalpolizei habe damals eine I der Tat verdächtigen Anarchisten festgenommen, ihn aber ttnehr I mangels Beweises freilassen müssen. Aud) die Stadtverordneter^ I Versammlung habe damals ihre Pflicht getan, indem sie aui d I Ergreifung deS Täters eine Belohnung von 300 Mk. auSietzd Der Kriminalpolizei könne nichts vorgewonen werden, die Ltaal>. anwaltschaft habe sich äußerst lobend über bie hiesige Krimina Polizei ausgeivrochen und dabei betont, baß man sehr zufneoe [ein könne, wenn in anderen Städten so gearbeitet werde. 3tabt: Ulrich weift daraus hin, daß der Hauptgrund der Verstaatltchvn: in polittsck>en Momenten zu suckren sei. Rachdem man im ihnaii ausschuß die politische Seite fallen gelassen habe, suche man b Kriminalpolizei »u verdächtigen. Er wendet sich bann ivettt gegen die Ausfälle des Beridsterftatters gegen die .'triminawow unb bezeichnete die Behauptung als unwahr, daß die -stab: Verordnetenversammlung ihre Pflicht hinsichtlich der Polizei nur im geringsten vernachlässigt habe. Roch nie sei in I«®*® fertigerer Weile eine Behörde, bie ihre Pflicht getan habe, schwerer Amtsvergehen und Amtsverbrechen beschiildiat morbei j In entschiedener Weise müsse gegen die Art der Herabletzung erL Verdächtigung der Polizei aud) im Interesse der Selbstverwaltun' Protest erhoben ivcrben. Stadtv. Hamann erklärt, datz fll Grund des Artikels 57 der Städteordnung, nach dem der Regi« । rung das Recht zu stehe, bie Handhabung der Polizei für h® 1 Ansprud) zu nehmen, keine Schmälerung des Selbstverwaltung^ rechtes bellehe. Schließlich wurde der Antrag, der ivbWF die Verstaatlichung ausspricht und die zweite Kammer der bcii”®r Vanbftänbe eriucht, der von der Staatsregierung bedntragten tin ftellutig von Mitteln zwecks Besoldung staatlicher Leiter der LU« | bacher Polizeiverwaltung die Zustimmung zu versagen, in natneni liehet Abstimmung mit 25 gegen 8 3thnmen bei zwei , enthalttingen angenommen. — Infolge des Vorgehen- der > fei. Daraufhin Halle der Landtag angeregt, daß die Reichspost auch den preußischen Behörden entgegenkäme und für die Porto-Aversionier ung einen Betrag fordere, der ein für allemale feststehe und nicht von Zett zu Zeit geändert werden dürfe. Mmr ging von dem Grundsatz aus, baß der preußische Effenbal-nfiskus der Reich^poft bei seinen Leistungen sehr loeit entgegen komme, daß also ein Entgegenkommen der Reick^post für die preußisck)en Ressorts ebenfalls angezeigt wäre. Aber die preußische Regierung hat sich auf diesen Standpunkt nicht gestellt und die Feststellung eines ewigen Äversionierungsbetrages abgelehnt, weil die Post von Jahr zu Jahr auch von den preußischen Behörden in erhöhtem Umfange benutzt >verde. Aus dem englischen Unterhaus. L o n d o n, 22. Febr. Im Unterlaufe fragte Gold- ney (Unionist), ob das Auswärtige Amt Kenntnis habe von einem Vertrage oder Wkommett, das zwischen Deutschland und Spanien seit Frühjahr 1911 bestehe und die Interessen Portugals berühre. Grey erwiderte, er habe keinerlei iMitteilung über diele Angelegenheit erhalten. Daraus stellte der Radikale King eine Frage, die sich auf den angeblich zwischen England und Deutschland bestehenden G e h e i m v e r t r a g bezog. Grey erwiderte, King müsse wissen, daß durch bie Beantwortung solcher fragen derartigen Geheimverträgen ber geheime Charakter genommen würde. Golbney richtete an Grey die Anfrage, ob das Auswärtige Amt an irgendwelchen Besprechungen über bie mögliche Abtretung der Walfisch b a » ober auch Sansibars an anbcrc europäische Mächte teilgenommen habe. Grey erwiderte, seit vielen Jahren sei der Austausch von britischem Gebiet nicht formell in Erwägung ge^-gen wroden. In einem Falle von Lanb- abtretung, die mehr als eine Grenzregulierung bedeute, würde die E i n w i ll i g il n g des Hauses unter den von der Regierung im Juli 1890 nxihrend der Aussprache über die Abtretung Helgolands festgesetzten Bedingungen eingeholt werden. Auch würde keine Abtretung^von Gebietsteilen, die zu einer englischen Kolonie mit Selbstverwaltung gehörten, ohne Einlvilligung der Negierung dieser Kolvine erfolgen. „Ich kann", so schloß der Staatssekretär, „keine weitere Erklärung auf derartige Fragen geben als diese: wenn Goldney einen Jrrtuin zu vermeiden wünsckff, darf er nicht annehmen, daß die Abtretung der Walsisch- bay und ber Insel Sansibar in Erwägung gezogen worden ist." An» Qcffcn« Ter Zweiten Kammer sind folgende Drucksachen zugegangen: Bericht des Ersten Ausschusses über Die Regierungsvorlage betreffend das Brückengeld an der Rheinbrücke bei Mainz. Darnach beantragt der Ausschuß Znsttmmung des Vertrages mit der Stadt Mainz, und daß die Beträge nadji Artikel 3 des Vertrages, die am Baukapital abzuschreibeu sind, zur Schuldentilgung verwendet werden. Ferner, daß sich die Kammer damit einverstanden erklären möchte, daß btc Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft die Pflicht zur Einzelzählung von Brückengeld für bie auf ityrrn über die Rheinbrücke führenden Limeic beförderten Personen nach Vereinbarung mit dem Großherzoglichen Ministerium der Finanzen nicht unter günstigeren Bedingungen ablösen kann, als sie der Stadt Marnz in dem Vertrage zugestanden sind. Ferner Bericht des Zweiten Ausschusses über bie Regierungsvorlage betreffend Gesetzentwurf, die Abänderung des Gesetzes, die Ausführung des Reichsimpsgesetzes vom 8. April 1874. Ferner ein Verzeichnis der ein gegangenen Bittschriften, das 49 9hnnntcrn anfweist. Desgleichen eine dringliche Anfrage der Abg. Ko r el 1 ° Königstädten und Gen. betreffend Hagelschaden in der Gemeinde Wöllstein, bann eine Regierungsvorlage betreffenb Verkauf von Grundstücksteilen des Großberzogtum-Landeseigentums in der Gemarkung Groß-Umstadt. Ter LandesanSschusj ber hessischen natisnalliberalen Partei wird am Sonntag, dem 3. Marz, in Darmstadt eine Sitzung abhalten, in ber besonders die innerhessischen Verhältnisse zur BespreckMug gelangen werden. Deutscher Reich. Der Bundesrat hat am Donnerstag der Vorlage betr. oen Zollerlaß für Kartoffeln mit der Vorlage betr. Ergänzung und Aeuderung der Taratarifc seine Zustimmung erteilt. Zur Annahme gelangten die Vorlagen betr. Prägung von 5 Millionen Mark Zehnpfennigstücke und 21 Millionen Mark Dreimarkstücke, sowie von je 4,5 Millionen Mark Zwei- und Einmaristücke, 2 Millionen Mark Zweipfennigstticke und 3 Millionen Mark Einpfennigstücke. Der Stenerausschuß des preußischen Abge- geordnet en Hauses beschloß entgegen der Regierungsvorlage, nach welckier Staatsangehörige nach sechsmonatigem Aufenthalt im AuSloude fteirrrfrei sein sollen, die Steuerfreiheit derjenigen, mcldte seit mehr als einem Jahre ober des Erwerbs und Berufs halber sick) seit mehr als sechs Monaten dauernd im ^luslande aushalten. Die Steuerbefreiung der im Auslände Rationierten Beamten wurde unverändert angenommen Der Reichstag hatte den Reickrskanzler ersucht, in Erwägungen cinjutreten, inwieweit die Stellen der Platzmajore mit inaktiven Offizieren besetzt werden können, lieber diese An tegung haben Erwägungen ftattgesuuden, die dahin geführt haben, daß btc Besetzung der Platzurajorstellen mit inaktiven Offizieren nicht angängig ist, nxil diese Stellen für vorübergehend setumungs- bebürftige ober vorübergehenb nicht felbbienftfähige aktive Offi ziere gebraucht werden. Auch ist die Verwendung inaktiver Offiziere in diesen Stellen aus militärischen Gründen nicht angezeigt. Die fortfriirittlichc Bolkspa rtei des preußischen Abgeordnetenhauses hat heute ben Antrag eingebracht. die Staatsregierung zu ersuchen, nod) in dieser Session einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen unter Abänderung der preußischen Versosjung für die W n h I e n z u m Abgeord n c t c n h a u f e bad allgemeine, geheime, gleiche, direkte W a h I recht eingeführt wirb und eine Reueinteilung ber Wahlbezirke Unter Berücksidstigung der Ergebnisse der letzten Volkszählung vorgenommen nürb Dem batiri f eben Ministerpräsident Freiherrn von Hertliug ist nadMiUgcnbt'd Schreiben aus der Gelöstmlanzlei des Prinzregenten zugegangen: Im Allerhöchsten Auftrage habe ich die Ehre, Ew. Exzellenz mitzuteilen, daß ber Prinzregent Ew. Erzellenz den Serbien ft ocbeit vom Ixnligcn Midwel I. Ml. verliehen haben Se M H. wollen mit dieser OrbenSverleihung Allerhöchst ihr Vertrauen zu Ew. Exzellenz unb insbesondere ben Dank baiür zum Ausdruck bringen, daß Ew. Exzellenz bie Mühen des neuen Amtes übernommen haben. Gez. v. Wiebenmann, Generaladjutant Ausland. J>t Wien fand unter außergewöhnlich Harter Beteiligung am Donnerstag nachimttag die Einsegnung der Leich e Aebrenthals statt Der imposante Leichenzug bewegte sich über die Ringstraße und den Eduvarzenbergplatz durch cm nach Tausenden zählendes Menschenspalier nach bem Slaatsbahnhot, von Ido die Leiche zur Beisetzung nach der Aehremholjcheu oamtlieiu gmft in D»zcn in Pöhiixn ndargesührt wird. °>n und Rod Tie in Halle am _cl Matenal un hatten sich wegen Vergehen gegen daS Verleger k ir dcL Bnlinhofntr. 51 01401 nhofetr. 54 aub- u. ’Jiabelbolarcifer, tat vor Kultursichel mit Beil il lubu 15=11 cmvncblt zu Tagespreisen mit der Kontroll- Im Einklan interkanton t. VL StL Lchichl- y*C6 Nl.-?4 ArganL- «Uifcn^gS iMinM Eu«s d-- jWiten tommettg Stadtverordneta' nriiter St-M'l »et untroarfrtra xrsoch Unb iq. IV., 1220 Kiesern — Für Lungenkranke! Katarrhe schwerer Art, Bronchitis, Influenza, Keuchhusten, beginnende Lungenschwindsucht, bekämpft man am sichersten durch Histosan. D*> DeutschcsRelchsp.162 656 c Offenbacher ui diesem SW 1 La Den Anlab brJl ahrung städtischer ialbemolralNMN ’ g des Führers gesunden hat, nnordm» Tim- Sb, 2la 93 Ltg. IHv wo ^Bohnenstangen ic4e schöpfte. „ unecht der Redakteur Robert Platte und der H. Treclisler, Stcirrstr. 48. Telepb. 581. Wirte und Wiederverkäufer Extra Preise. bcrc ftiäusbeim: Sichten: 1;>9 flammt u. - 4U,;7ul‘ 5 Stangen 4. Kl., 2.» Rmtr. Rc'scr. 20 Rmtr. Knüppel, 625 Rmtr. gemischte ^aubholz- stelle zurBegut achtung von Gebeimmitteln anerkennt die Sanitätsdirektion in Zürich das seit 6 Jahren in einem Kantonsspital erfolgreich angewandte Hi»- toi»an als Arzneimittel, weil es in vielen Fällen dieTubcrknlose günstig beeinflusse. h illei IpWflea (Tibltftei 4i. Syrap) i 1 I M. Her n glttt eriiihlitHiftiiifW Ipeihfke li liiifi i Wen.) Histosan w.ärztLverord Ezjh. Verwaltungsdirektion dec medizinischen Frauenkliniken. Voit. ^o.LLL«: 280848 ■ ganze Länge 45 cm M a-Errr.-Lual. stahl. Unübenronen wt Freistellung v. Kulturen Entfernung v. Forstunkraulern, zu Läuter ngen, Auövutzcn v^Jagdsriegen. Li ck.M k.3.7 0. Ernst Stelnhan*. Werdohl i. W. 1C?.j M neue Gai- I urd WerkstätiZ ! lvird in der« . 2>c im 5annirl Mer im Austra?! und ^tveisair?! lnde zwischen 151 •tben nach Fen'l halten Dre^iol direkt am Salti e alte BuchhaM Z hrappt aus von etwa 2000 1 ! bei der Firma 1 t und hat feine 1 fraglichen Betrrß t. AahrscheiMI r. Tie Stedum A -taatsanwaltschar | issen. Danach til r, schwächlicher d dem Zchnurrbari. ! spricht norddeil« zen da in der 8f I ; und warten ar Man hat wieder 6 und tS wurde ibn - i ihm das GWid cische Bursche wi- i| ne Geduld eine« toi imten wollen suhl c bessere Hut de«» hängt ein ganj 'suchte»Schwatzet- lattichungdami^ isenbach Cllier < _ -■ £&$ SK USÄ f----FBANKFU RT- MAIN----- I FleischniGeROgel-Pasl’en \ Ifichs-ßutfer&Sandwich-fischpaste Rheumatische Schmerzen.Reissen Hexenschuss. |n apo»*>«»<«n M i,»o 45V* Rmtr. Knüppel, 205 Rmtr. 158 Rmtr. Sichtenreiser. Distrikt CL—- Stangen =• 16,47 ftflnt. Eichen: L------------- lAJj kaufen ihren Bedarf I tiflJ au 11120; 8Wmi-Bettstosstii, zrri- gatorcn.Strbaniisitojitn, -Wttn, Nährmittcla sehr vorteilbafl in der Zevtral - Irogtrie Emil Karn, Schnlstraßc. Tjr- Äinderwaage leihweise. 2 m breite 9g; n^°fe lFritz z^ !«!««. «nbetj ^h°i mit btnn er Firma Balle. >ft beinahe '» D.Q 60 m behaar 'st sind 250 S Hessen-Nassau. n Marburg, 22. Febr. Eine vom Kaufmännischer ia einberufene zahlreich besuchte Versammlung hiesigen h istSbesitzer befaßte sich mit einer Eingabe des Verbandes ^nationaler Handlungsgehilfen, bei der Behörde die i ltche Sonntagsruhe, mit Ausnahme einet Sonn- 1 vor Weihnachten, zu beantragen. Nach reger Aus- Le lehnte man diesen Antrag einstimmig ab. von der Regierung vorgeschlagene Gesetzentwurf, der n einigen Ausnahmebestimmungen ein dreistündiges Offen- w der Läden an Sonntagen oorsieht, wurde dagegen . mmig gutgeheißen. hsMUlliMck Walltorstrastc 32 emvsiehlt la. Mastfleisch Pfund 74 Psg. la. Rindswürstchen Pfund 80 Psg. 1843 Gerich^jaal. — vergehen gegen da« Urheberrecht, en erscheinende Rhein- und Nahe £ ‘ )«ober v. Je. eine Notiz bem .Wiesbadener 4.ageblatr* ent- reu, welche die Ueherschriit.Körperverletzung durchs Telephon' Ter Verfasser oer Notiz war der Joumalist I in p e r t r o, tu auS einem Gerichtsbericht des .Gießener erklärten sich grundsatzlim mit der Umwandlung dos ^ilätswerk>-5 in eine Ueberland;cntrale einverstanden und i!aten 5000 Mk. für die erforderlichen Vorarbeiten. Tie 1 teilen wurden der Berliner A. E G. übertragen, die im e brr späteren ÄussührunA bet Erwcilerungsbauten durch sie Holzversteigernng. Aus deut Gemcindcmnld Avdach tpminen Montag, den 26. Februar ö« Jrs., vormittags von 9 Uhr ab bei Gastwirtin Adam ^?afd) Wwe. in 2lUbnd> zum Berkaui: Tistrikt ‘J t'ouucvlod): (5ichc: 00 Stamme und Staunen 41,98 lyitni., 5 Rmtr. 'JiubboU, 18Rmir. Knuv Haustöcke, M Rmtr. Reiser. Buche: ß Stamme = ,114 j-fhii., 811, Rmtr. Scheit und StnupvcL 9'/* Rmtr. Ltöcke, 94 Rnnr. Reiser. . . Tistrikt 19 ^ciligcustock: tticfcru: 58 ftieiern unb Tistrikt Untere Gänobeim: dichten: 8 2langen 2. und 3. 5tlasse. Riefern; 45 Rmtr. ztnuppel, 82 Rmtr. ^0'Distrikt 7 Qber-Reitel: Buchen: 66 Rmtr. Knüppel, -*'1' üciubed: Buchen: 17 Rmtr. Scheit, 4" ^‘htrikV1 ß Qbere Pserdbbeck: Kiefern: 25 Rmtr. SnÜ$iftcih Eich eist öck: 669 Rmtr. gemischte Laub- 'o^I^jitrikt 18 Haring: Eichen: 28 Stamme -- 8,09 ^stm., 20 Rlmr Älj S unb 4 lUtr. lang,, 43 Rmtr. Knüppel, 173Rmtr. Reiser, 2Stadelholzstamme -- 0,38 aftm., 18 Rmtr. ^^Tisirnkt 19 Heiligeuttoct Eichen: 6 Rmtr. Knüppel, 116 Ruin, gemischte Laubbolzreiser. Die Eichcn'inmme eignen ftch vorzüglich tur Wagner- und Grubenholz. Krosdori, den 20. öebruar 1912. Der Bürgermeister. Braun. fUein- und Nahe-Zeitung", Wilhelm P o l e x, vor der Lnai- in Atainz zu verantworten. Ter Redatieur bestritt, daß irr um eine geistige oder literarische Arbeit handele, son- ltM„ einen Bericht tatsächlichen Inhalts Ter Verleger erklärte, * nut der Ausnahme ce« 'Artikels gar nichts zu tun gehabt habe, eruo trat al« Nebenkläger ans. Staatsanwalt Dr. Güngench rogte, beide Angeklagten sreizusprechen. Ter Vertteter des Anklägers, Tr. itabn, plädierte auf Verurteilung der An^ eatcn, da es sich um den Nachdruck einer eigenen geistigen Jeüung handele, Ter Verteidiger, Tr. Vagcnstecher, Plä* ■ aud) aui Freisprechung, da von einer geistigen Arbeit nickt 'liebt fein könne. Ter ngcnthdx Plagiator fei der Neben- .ft Impertro. Das Gericht stellte lest, daß es sich bet der 3, um eine selbständige geistige Bearbeitung handele, das - nab welches dem ..Gießener Anzeiger" entnommen, sei mit r it unwesentlichen Zusähen verselxm worden, die nicht als kfif •arbeit an leseheit werden könnten. Die beiden Angej'iagten ,2tn freigesprochen und die Kosten der Staatskasse auf* Fjchiennammc unb Stange» - 20,69 W .nmiy jiuö» holz, 377, Rmtr. Knüppel, 185 Rmtr. Kiefern- u. Fickten- rClb4'iftrift 5 Inubcnbütte: Eichen: 32 Stämme - 10251 Sstm-, 20 Rmtr. Rupbolz i2 u. 4 in lang), 14 Rmtr. Knüppel, 59 Rmtr. Reiser. Buche: 14 Rmtr. scheit und Kiiüvvel, 18 Rmtr. 'Reiser. _ Totalität. Tistrikt 20, 4, 7, 12 u. 1 <. Eichen: 82 Stamme-25Ä Mm- lSchreiner u. Bauholz. 28 Rmtr. Knüppel, 100 üimtr. Reiser. Tistrikt 18, 14, 1, 3, 10, m ir» n. i(>: ;«)0 rvicbtenftamnic u. 'Stangen --- 4.;> mhn., I LZeltschlager seit Bestehen der Kinematographie. Hha Nielsen, der Stern am Himmel der ivelt- ■pannenben Kinematographie, m der Hauptrolle. Hsia Nielsen in der Glanzrolle in ihrem selbst- geschasienen Gaucho » T anz gründewurde in Kopenhagen mehr als 70l) mal vor auSoerkaustem Hause vorgeführt. tftädt. dtrb eitsn ach iDeis giessen. Asterweg V. ES könne« eingestellt werden: a. bei bteftgen Arbeitgebern: 1 schmied, 1 Lchubmacher, 2 Schreiner, 1 Srifeur, 1 Fahrburicke, 1 Bseroetnechi, 1 Hausbursche >Nadkahrer>, 2 Tien'linadcbeii. . Lebrliuge: 1 Backer, 1 Sattler und Lwezicr, 1 Schreiner, 1 Glaser, 1 Schuhmacher, 1 Maler unc Lackierer. . . b. bei auswärtigen Arbeitgebern i Modeüschreiner. 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Lvenglcr. 1 Schneider, 2 Gartner. 2 Maschinenschlosser,! polstere i 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Hausbursche, 1 Sahrdursche, 30 Erdarbeiter, 1 Tienirmadchen East- und Schankwirtichaits-penoual: Sueben- und ^immeruiadchen. Eö suchen Arbeit: ... o Elsendreher. 2 Schlosser- und j/.uaüateure, 1 lunger. Schneider, 1 Tapezierer, 2 Lickelmacher, 1 Glaser, 1 Sdjnueö, 1 Sluier, 2 Former, 1 Schuhmacher, 1 Gn';rohr' leger, 2 1'k'uact, 1 ’iiulier, 2 Lvengler, 2 Backer. 1 Heizer und Maschinist. Aiaurer. ztnineiiyer, Lackierer iL tieißbinber, landwirrschastl. Arbeiter, Hausburschen, Taglöhner, 1 Lagerarbeiter, iBureaugehilse, Pup-, Wasch- und üauffra'.ien. m r,, Lebrliuae: Bau- u. Maichlnenschloiser, Mechanilcr, Elektrotechuuer. Kaustcute, Schreiber. Gast- und SchaukwirtichaftSpersonal: 1 Bufsener, I Kellner, AushilsSkellner, Lapser. lß”/i Amltichcr wclterderichl. Oeffentliche 3 etterbiendfleHe Gtebr«. W«tterau?'ichteii in Hessen für camStag, den 24. tjecniffr 1912 rill', Regtn'.uU. nüld. Nütz- Mi> Brellliholzversleigtroiig ' tlönigl. Lbersörfteret ttrofdorf. Montag, den 4. Mürz, vormittags 10 Uhr, kommen im Irreunö icyen Saale in Krosdors zum Berkaus. A. Brcnubolz. Lchuirbez. Krojoori. 2ntr. 4 ^mgreranncnroalb: ivtAm = ji 'Hm. Knüppel, 19u Rm. Reiiig. löuwen It» Rm. Scheu. 151 Rm. Str.uöPCL 92>J Rnu »>waldcheii: Eichen ™ 49 SIul Knüppel. >*d< Rm. Remg. - 80 Rm. Reisig. Tistr. Kuhbeti- Lartzcn -- $j yhiL Rcistg. Tisrr. 8 Homberg: Fichten - 6 Rm. ^cheu. Tchupbez. 51roidors. Giwen Tistr. 13b. lau.-!. < •^täuiiiie v. 3.1—44 Bim. Dm. mit 4 um« 8/Rm. schicht nuÄolz 0,95 u- 1^5 Rttr lang. Buchen - P>nr- u- ^b: Ä .Wen „„„ 2 BimrneS »OÄc Hüfte. 5 .möblierte .Zimmer. 1 Zimmer zum Ausbewahreu von Möbel» f 3erCitott«n, 3 Läden. 1 dreiitöck. "agerhauS mit Pferde stall und ^Äteu^aeiucht: 1 Billa von 10 Zimmern, 24 Wob- nungen von 2-8 Zimmern. Vergebung. Für die Großh. medizinischen- und Frauen- kiftn in Gießen soll für das Rechnungsjahr 1912 hüt einzelne Bedürfnisse auf längere Zeit — aus k; Wege deS öffentlichen Angebots vergeben werden: li Tie Lieferung von 1. Backwaren. 2. Zwieback. 3. Fletsch- waren. 4. Spezerciwaren und Verbrauchsgegen« stände. 6. Kaffee. ». Butter und Eier. 7. Mllch. 8. Bier. 9. Schreibmaterialien. 10. Maschinenöl und Putzwolle. 11. Bürstemvaren. 12. Scheuertücher. 13. Seife und Soda. 14. Eis. 15. Porzellan- und Glaswaren. i Tie Lieferung von ea. 50 rm Tannen,chettholz. i Tas Reimgen des Küchenherdes und der Oesen, die Abgabe der Knochen, leeren Flaschen unb Lumpen, Gesvül und leeren Oelfässern. 4 Transport der Wäsche. Die Bedingungen können auf dem Verwaltung«- bxau, Klinikstraße 32, an den Wochentagen nach- ifctagg von 3—4 Uhr emgesehen werden. Schriftliche Angebote sind bis zum EröffnungL- tmrin 8r»citag, den 8. März 1912, vorm. H Uhr tzmfso hiervon getrennt die Proben der unter L 24., 5., 8., 9., 10., 11., 12., 13. und 15. be- phineten Gegenstände auf der Verwaltung einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 22. Februar 1912. Tonnecotag, ocu 29. Jcdruar I. Lo., vormittags Qi,. Ubr m her vorlc’ftbcn Lr'irtschast zu Merlau aus verschiedenen Distrikten der Sorstwarteien L'cbnbeim und 'J}leS»cücr, Rm.: 120 Buche, 8 Hainbuche (4 runbL 103, (Hebe (teils rund, teils zu 'Z.-erkholz aeeignets, irund), 2irrten irunöi, 2 Lmde, 4Kteser, 24 i)ichte; Knüppel, Rm. 104 Buche. 32 Hainbuche. 287 liicbe Jieilß -^agner- bülA» 2 Birke, 2 title, 2 Linde, 68 Kiefer, 4 ^arche, 34 oichte: Nnüvvclrcista, Rm.: 75 ftiefer, 14 Sichte <12 «ul in "^diiditem; Gewöbulich Reisig, Rm.: 880 Bucke (teils i Pmmmretfiflb 498 iiiche, 53 Sichte (in schichten. Bohnen- st^ngE ^öcke, Rm.: 40 Buche, 97 (i.che (4 sein gesp.i, u< Aluskunst Urteilen die Großb. Sorstwarte Müller zu Mücke und Edelmann zu Alerlau. Grünberg, den 19. (yebruar 1912. Grobherzogliche Cberfönterei Rteder-Lhmen. Schneider. B -munbcz. Waldbaus. Tistr. 38 Iunkermtrauch: iridjui “ 2 eiäuiuic o. 40 il 4> Ztm. ,Tm. imt L3 am. 54 u. 5ö LntSenjchicd: Elche - 1 '^2' mitL6 Sm. Buchen - 2o Stamme o. 35-69 Ztm im. “■ “iftusocä. e«W»«uei*cn = 9 Stämme a 40 il 51 Ztm. 2m. mit LI Km. . 2 "LaS Brennholz wird zuerst oerkomst. Ter Serton beß Nutzholzes beginnt um etwa 12 Ilhr. Llermiscyte». • Sturmwetter. Seit der Nackt vom 21. Februar wütet nach Meldungen aus Neu York an der Atlantischen Küste ein heftiger Sturm Erne Anzahl Personen wurde durch einstürzende Schornsteine verletzt und von dem Sturm zu Boden gavorfen. Bet Norfolk t^trguua) inb fünf Dampfer gestrandet, darunter ein englisäier. -ter Sturm führte auch eine ll e b e r f ck w e m m u n g der Straßen Neuyorks in der Nähe des Hafens herber Er erreichte die größte jemals fcstgestelltc Geschwindrgkert von 96 Meilen in der Stunde. Au» Ehrcago wird schwerer Schn erstürm gemeldet. Kleine Taguchronik. ' Wie die BläUer aus Kolin melden, wurde der Reckt-5- anwalt Rudolf Reimann unter dem verbackt der $ er* untreuung doh SlieniengelDtrn und Wecbielsälichung verhailct Tie Summe des veruntreuten Geldes wird auf 300 000 Mi angegeben. Ein Taucher, der in Brunsbüttel mit Abdicktungsarbciten im Wasser befdwitigt war, erstickte dadurch, daß der lust,chlauci> mit der -Signallcine fick zwischen der Lchleusenwand und dem 'Lonton nnfiemmte. ~ , Ter noch nicht ausgel,eserte frühere WilhelmShavenn Schutz mann Gauß richtete aus London an daS „Jenaer wn»blatt tin längeres Schreiben mit dem Eingeständnis icincr -tat und versicherte die Unschuld feiner in Jena verhafteten Bruder Ter Absturz eines Felskolosses von 800 .\tubitmd£rn bedroh, wie aus Innsbruck gemeldet, einen Teil des A»ne4 x c u 11 d> Hosen. Es sind umfassende Vorbereitungen getrorfen, um eine Katastrophe zu Derbinbern. . Äus Eostartea werden andauernde Erdstöße gcmeldci Zwischen Panosowa und Semlin wollte die '^vanderzirius- gesellschast Bernabo auf drei Flößen die mit Treibeis gefüllte Donau überqueren. Tie Flöße fenterten und es entstand zwuckcn den Eisschollen ein furchtbarer Kamps. T'c >v,^den Ticrc- ve>> suckstcn ihre Käsige zu sprengen. 3 Mitglieder der Gesellschaft und alle Tiere kamen mn. , Im Paiiarnakanal haben sich wieder erhebliche Erd- rutsche ereignet. Der Leiter des Kanalbaus, Oberst GeethalS, der zum Studium der europäischen Kanalbauten nach Hamburg gereist ist, erklärt, daß der Kanal bis zum 1. Ium IJlo fertig» gestellt sein werde. . , In Texa und Louisiana wurden m wenigen $?odxn etwa dreißig 'Korbe an Negern verübt. Die schtvarze Bevölkerung lebt in sürchterlichem Schrecken. Zn Besrnout wurde eine Negerin, ihr Sohn und zwei Täckter mtt einem Beu abgeschlachtet. Man schreckt die Morde einer geheimen religiösen Sekte zu, die Menschenopser bringt. Der erste Karnevalzug in Giessen 1912 «ine vorzüglich gelungene Aufnahme. £ Heute zum letzten Mal: •Sä Abgründe tw Letzte lladiricbtcu. Aus der Htssifchcn Zweiten Kammer. 65. Darmstadt, 23. Fcbr. Tie Z>veite Kammer beriet beute die .'ldreise an den Großberzog. 'Ibg U l r i d» an tragt e einen Zusatz zur Ädressc, daß der Giovderzog rriumt merbe, dafür Sorge ;u tragen, daß alsbald die dem gleichen Wahlrecht entgegenstebenden stautelen beteiligt würden. Tre a|6gg. Tr. ■£? f a n n und Grünewald ipideriprecken diesem Antrag, da derartige Gegenstände nickst in die Adresse gchötlen Nack längerer Besprechung wurde der Zusapantrag lllnck ab- lelehnl und tnc Adresse in der vom Xümmervorstand vorge- scklagenen Fassung angctiommcn ^inan-Minister Braun hielt dann seine Rede zum »or- anjcklag. Hieraus trat eine Bause em, weil das Präsidmm zur lleberreickung der Adresse sich zum Qüoßderzog begibt. Rancher haben darunter zu leiden, daß die Zähne sich verfärben und and) der Atem fiel« tabakgesättigt ist. Je stärker bem süßen Laster gehuldigt wird, desto mehr macht sich dieser Uebelstand bemerkbar. Tägliches, zweimalifzcs "Putten der Zähne mit Kosmodont - Zahncreme mit aktivem i-auerstoff erhält auch dem stärksten ??au6cr stet- weiße, blanke jabne sowie reinen Mundgeruch. Ein Fachmann schreibt unS: ^schließlich mochte ich noch die große, ebenfalls auf der Wirkung deS aktiven Sauerstoffes beruhende NeinigungSkraft der KoSmodont-Zahncreme erwähnen. Zch habe über 6 Fahre ein und dieselbe Zahncreme gebraucht, habe mich aber nach nur 3 bis 4 wöchiger Benutzung zur Kosmodont-Zahncreme gewandt, da sie sogar den Niederschlag von 20 Zigaretten pro Tag fast spurlos uerukbtet.* KoSmodont. Zahncreme mit aktivem Sauerstoff (Tube 60 Pfennig) ist in Zollen einschlägigen Geschäften zu haben. Probekube gratis durch die Kolberger Anstalten für Exterikultur, Ostseebad Kolberg. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Holzvevsteigerung. in. stein, ,3orfhoarl VoU- Wieseck. rciAen nutzschZ^L^Rm"^ 1° Rm' X Sckeuholz, 57 Rm. Buchen Knüppelholz, 9 Rm. Eicken Knüppelholz, 3 Rm. Linden-Knuovelholz, 6 -llun «Zuh c QnduDclholA, 20 Rm. Bucken-Liockholz, 5,2 Rm. Eichen •^fnrfhnii ß•> iricklen Slockholz, 1900 Wellen Buchen Reisig, 2j0 Wellen Eicken^Reisia, 100 Wellen Dichten-Reisig. Tie Zusammenkunft ist auf der Straße nach Taubringen am Hangelstetner Sleinbruch. Bei dem städtischen Schlachtbof in Gießen ist eine Maschinistenstelle für den iPenteb Sttaschmen- und Kühlanlage alsbald zu besetzen. Bewerber, dle als Aiafchinenschloffer mehrere 3obre larrg gewesen sind und bereite Kühlmafchinen selbständig geführt haben, ropUen ihre Meldungen unter Vorlage von ZebcnSlauf urck Zeug- nisabschrislen mit Angabe ihrer Lohnforberung biß zum lü k. Alis, bei unS einreicken. _ E_L’ Poranschlaa der Stadt Giehen. -Per Entwurf des Voranschlags der Stadt Äießeu für dc§ RechnungS)afr M2 ,vom l.>ril 1912 biß Ende März E sowie dle Voranschläge des Stabterroeuerunnß. fonbo, des ElektrizilätSwerko und der Straßerchabn, des (fjas- und Wasserwerks für dieselbe Zeit siegen nach Vorschrift des -lnikels 83 der Städlcordnung vom 24. Februar biß 2. März 1912 auf dem Gui-germeisterei-Burcau, Zimmer 'Ur 15, wahrend der gewävnlichen GefchaftSstunden zur Einsicht der Beteiligten offen. i Stüdt. Wohnungsnachweis Gießen, Afterweg v. ^l ®inung Cuon 10-11 Zimmern, 1 Wohnung von zehn Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zlmmerw 1 Wohnung von 6 Zimmern, 7 Wohnungen von 5 Zimmern, eine Wohnung von 3—4 Zimmern, 4 Wohnungen von vier fffii lM In tiefer Trauer: Familie P. Hönscheid Ci Günther E Die Beerdigung findet Sonntag, den 25. Februar, nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 1330 99 99 99 Günther Günther Giessen (Eichweg 7), Frankfurt a. M., Strassburg, Halle a. 8., Bremen, den 23. Februar 1912. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Konrad Günther Rangiermeister i. P. heute morgen 6% Uhr im 81. Lebensjahre nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Evangel. Arbeiter-Verein. Der Mitgründer unseres Vereins, Herr Karl Fischer Diener am physikalischen Institut, ist nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Ich bitte um recht zahlreiche Beteiligung bet der Beerdigung nächsten Sonntag nachmittags 2'/, Uhr. v“/i Ter Vorsitzende. 1329 Ruttershausen, den 22. Februar 1912. Die trauernde Witwe Elifabethe Schlapp Familie Seipp. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme beidemHeimgange unseres teueren Entschlafenen sagen auf diesem Wege Allen, besonders dem Gesangverein Frohsinn, und dem Kriegerverein für ihre Ehrenbezeugungen und Herrn Pfarrer Gerig für seine tröstenden Worte, ihren herzlichsten Dank Gewerbebant zu Gietzen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Die verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Freitag, den 1 März er., S*|2 Uhr abends tn Steins Garten stattfindenden 55. ordentl. ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1911. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der JahreSrechnung und Bilanz und die dem Vorstände und Aufsichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. 5. Antrag von 297 Mitgliedern auf Statutenänderung; hier: Umwandlung der Gewerbebank in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Hießen, den 22, Februar 1912. £»/. Der Vorfitzende des Aufsichtsrates: L. Petri II. NB. Der Geschäftsbericht mit Bilanz pro 1911 lag der gestrigen Nummer des Gießener Anzeigers bei. Biograph Blockstraße 12 01402 Blockstraße 12 Ein Schlagerprogramm I. Ranges Jeder Film ein Schlager Dämon Weib Theater-Drama in 3 Akten von ersten Kräften hervorragend gespielt. Sizilianisches Blut Ein hervorragendes Drama. ST -mc Dos übrige großartige Programm. Theater-Varietö Kolosseum Telefon 645. Dir.: Karl Cbm Walltorstr.—Gießen. Ab Freitag, den 23. Februar W und folgende Tage: -Mi Kurze* tia*t*piel der Original- tzolncr Bub ne. Dtr. und Begründer: Peter Prang Aettestes und vornehmstes Unternehmen in diesem Genre m. dem beiteriitiercnden'l'üunes-DarstellerHerrn Th. Prang Ter neue urkomische Sensationoichlagcr Der Luft Rutscher! Burleske-Schwank in 3 Akten von Th. Prang. Tosende Lachcriolge! Glanzender Erfolg bei Publikum und Presse. Ttc Presse »chretbt zur Ernaufsülirung: „DaS Ganze des tollen Schwankes mit all seinen Verwicklungen und Täuschungen ist so erschütternd komisch, daß Tranen im Zuschauerraum gelacht wurden. Daö Zusammenspiel war einfach mustergültig und das Publikum spendete stürmischen Beifall". 01403 Ansang: Täglich abends 8*/« Ubr. Sontr- und Feiertag nachm.: «roße Fremden- und Famtlienvorttellung zu ermäßigten Preisen. Brcnc der Platze: Vone Mk. 2.50, Sperrst tz Pik. L50, 1. Platz Mk. 1.-, 2. Platz Mk. 0.60, Galerie Pik. 0.40 Borvcrkau» in den Zigarrengeschäften von: FrieSleben, "oeb, Scharm an n, Sonntag, Eaemerer, Roth • Abele, Sonntag i^elterswegs, Todt ,Blockstraße». »m Tdeater Restaurant täglich von 7*/3 Ubr an Konzert der W lener Damenkapelle „PKESTO“ 6 tarnen! 2 Herren! «oan- und Feiertags 3 große Konzerte nm 11, 3'/, and 71/, Uhr. 3^1 ,eder b«l(erritätö-Druck«r«i, ödiulftr, 7. Herr M Hermann Fischer D»/, V«/, über l Kirschen 64 I 4. Dose L >/,K. '/,K. 65 Alle anderen Sorten in besten Qualitäten Bahnhofstraße 26 Telephon 186 40 48 60 L 2. 48 29 100 75 70 82 90 70 85 48 44 120 30 23 25 43 25 29 35 Kirschen schwarz ohne Stein dto. rot mit Stein . . . Mirabellen....... dto. feinste Metzer . . . Reineclauden...... Birnen, weiß n..... dto. feinste weiß . . . Pflaumen, süß mit Stein . dto. süß-sauer mit Stein Erdbeeren, naturell . . . . Tagesordnung: Berichterstattung Rechnungsablage Borstandswahl Verschiedene-. Am Morgen des 22. Februar verschied nach kurzem Krankenlager 55 43 40 46 50 Der Direktor und die Assistenten des physikalischen Instituts der Universität 36 40 48 45 24 25 30 28 Rorden. . Kleine Preise. Meine 50 36 40 70 Das physikalische Institut der Universität betrauert in dem Entschlafenen seinen in zwanzigjähriger Tätigkeit erprobten und bewährten Diener. Treue und immer willige Pflichterfüllung im Verein mit der Freundlichkeit und Anhänglichkeit seines Wesens sichern ihm ein ehrendes Andenken bei allen, die dem Institute angehören und angehört haben. schwarz mit Stein V1 kg Dose Gemüse Erbsen..... Junge Erbsen...... do. mittelfein..... feinere Sorten '/, Dose 78, 94, 115 Erbsen mit geichn. Karotten Karotten in Streifen . . . Kohlrabi in Scheiben . . . Tomaten-Püree extrafein '/. Dose 28 Pfg. Schnittbohnen, '/»Dose 45,40 Brechbobnen, junge . . . la. junge Wachsbobueu Spinat, feinster passiert . . Erinnerung an den Äitherspieltr welche gesonnen sind, zoll Aufrechterhaltung diel br Hausmusik einem olir t nommietLZlther-Vereb, der über großes Roten r Jnstrumenten-Material r sügl, beizutreten, werd« beten, sich Samstag, d tz d. MtS. im klein. Saal K Restauration Reitz, straße, abends 9 Uhr, r zustnden. Ein Freund der Zitter*» Montag. 26. Februar, abends 9 Uhr im Hause des Kaufm. Vereins (I. Stock) Vortrag des Herrn Rechtsanwalts Raab Wertzuwachssteuer durch prakt. Beispiele erläutert. Eintritt frei. Ortsgewerbeverein u. Kaufm. Verein. ßtztir" fi«/, K. teste toeiiipg iiir Velkskunde Montag, den 26. Febrnar, abends 8V* Uhr, im grossen Hörsaale der Universität; Vortrag des Kgl. Baurats Prof. Dr. Haupt, Hannover „Altgermanische Baukunst“. Hit Lichtbildern. Gäste willkommen. [V®/J Der Vorstand. Hieraus: Als ich mckrkl« Gustav Kadelburg. Ende lOVi Uhr. Männer-Badefen Montag, b. 26.0ete II? abends 9 Ubr, surter Hof SmlptlltrsMlil! Luftsviel in 3 «kren v * Oskar Blumenthal ir* ; Gustav Kadelburg ,.r°> 23. ; seither r'biflin b We damal ff M mit h ergab rlhne körp, P Mütter h -rfbruar r ^eerg (ftrei ^schule i] Ritten 'Hei k«lterland >8 bii r^ttoKen $ Igm feinet < [ ' "ktzt der t^niliche W^der Mi I hÜ- ^ent §"Mim Unte Btentoi ‘n- das jo| Vc Al Ti 7.. Kk B Tiifc inn ' ->s>' d I 1 X-to °Ö5 I •"'n 17. Freitag - Abonn - Lock». Gewöhnliche «reite Julius EäM Schauspiel in 8 BilderNitz William Sbakesoeari. Ende 11 U6t 3 Sonntag, 25. Setr. 1>^ abends 7'/, Utr Benefiz für Rcgineur Besonders preiswerte 1- KBrn j. Siniiter v wi bk* Gebt lstmg heißt e 'kvrj geidicbi c tec staats .Tjgibt'ftimn 6 Qflt solche bi Änlra 6ci«9 vertac ■ Wdann ko |k Kaul- ui W. ob ei b * unb Klo Imbro. 8tei bti Gebii bestehl « Regier tffln nolwei - itutbe ein M sei es 'Wen. M über unb au Mnftagen dritte, «y des A •Jeueinmn unung bei sind, n D»/,Der BorstA Slndtlheater fci Dir.: Hermann Stelngof* II Freitag, d. 23. Aebr. 1'^1 abends 8 Ubr I O beuti Irrt I m äkelt, u pelnnen- * ^jorel! Alh-r-" sprach- I d»ieg ,‘'r- I tifrn pnva l^rbMglei K lsteisral L ni 2d)U ixftkismmg rrsich.ru [-Tonen bitte L bei der Leiden Bau L A so tnn Ixlitische 5k*' ung erge en wirb. I ftr Prosit i haus ist 1 siM 3t jt nnb tmalräte. fröi. Köl n bie von 1 Eignet haben, iglich vei bi der T tasvorlage 'ilurgaben Är erste'] k Dr. Cfam rot der Mau 1 höhe der unb Klc bildet das oküriell« Programm, das um 5 Pfg. bei Frifteur Klenkte erhältlich. Der Stadtkomman Guanfl. Arbeita- Zu der Hauptprobe au Stücken auö ^Parzifol' Samstag, 5*/s Uhr im theater hat unö der Ko Verein 'wiederBillettS mi mäßigtem Preise zur tüflung gestellt. Sie finii haben bei Hausvater V4 v”/,l Der Vorsitze«. In keinem Haushalt Roggenbrot lSvezialit.) von Kinzen Mühle. Telephon 7? Lieferung: DienSl.Tonn, ■ _____und Samsr Ans täglich ci Sendi«gen empfehle der L^lifon entfp Gemüse und Salate n prima Sauerkraut Ging. Bohnen u. toi zu billigst. Tagespreisen. W. Hantel Obst-, Gemüse- u. ftant Handlung Neuen Baue 7. Tel. 4