erein 162. Jahrgang Zweites Blatt nu9 6r1d)etnl tlafld mH UuSnohme deS Sonntags. General-Anzeiger für Gberhesien \QUlC1t b e 11 i i d) e T . nserlnnen Ganz Paris fleht im feiert am 24. Jaru Streifes Des U-orpö de ballet. Lange Zeit hindurch war Oswald Achenbach. fr. Rebellische 2" ■■ Zeichen des ^anos • Flasche 85 Pjg. Tie Sd)iuetj . . . diußlanö . . . . Vereinigte Staaten, tjranheid) . . . . ItiTOBbriiannien . . Literatur. , Argentinien, Brasilien und Chile mit einer Bevolferung von zusammen 25 674OOU beziehen 5 Mal soviel deutsche Bücher als Spanien mit 18 618 OOc) Einwohnern. Tie Schlüsse, bte sich hieraus ergeben, liegen auf der Hand. Wir sehen deutlich, wohin die Ströme deutscher Gedanken gehen, die aus der Buchliteratur quellen. Wir sehen, in welchen Landern die Erzeugnisse des deutschen Geistes am meisten begehrt und in welchen sie wenig gejucht werden. Wir sehen aber vor allem, daß nicht nur die Lander germanischen Ursprungs, sondern die mit einem ansehnlichen Bruchteil deutscher Bevolterung: Oesterreich-Ungarn, die Schweiz, Rußland und die Bereinigten Staaten von Nordamerifa durch das deutsche Buch in engster Ge- dantengemeinschaft mit dem Mutterlande stehen. Bekanntlich ist die Erzeugung an Werfen der Literatur in Deutschland allein Dienstag, 25. Januar 19(2 RoianonSdrua und Derlaq der Crüblichen Umoerniäls • Blich- und Stetnöruderei. 9L Lange, Öicsen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Ter Landschaftsmaler Albert Arnz in Düsseldorf feiert am 24. Januar seinen 80. Geburtstag. Er ist Schüler von Redaktion, Erveduion und Druckerei: Schul- strage 7. krved non und ‘Berlaq; fcnN 6L Redaktion. ^»Al12. TeU-AdraAnzeigerGieven, ^end Nun Die „Gletzener ^emlHenblätler* werden dem ,o kündete sie z B. in „Marion Telorme" die Hinrichtung von Dwter und Sao ernt) an. __ „. — Französische Forschungen tn Su dm a r ok kv. Das französische Ehepaar Ladreit Lacharriöre hat un Sommer 1911 das Susgebiet im südlichen Marokko bereift, das es als Kornkammer bezeichnet, da alle Arten Getreide und Lbftbäume Dort vorzüglich gedeihen; es bedürfe nur, den inneren Streitigkeiten ein Ende zu machen, um den Anbau in sichere Bahnen zu leiten und eine bedeutende Ausfuhr zu erzielen. Nach „Peterm. Mitteilungen" widmeten sie besondere Aufmerksamkeit dem Oberlauf des Sn», dem Ras-el-Uöd, der von Berbern und Arabern bewohnt ist. Die Pariser Geographische Gesellschaft bereitet die Entsendung einer größeren wissenschaftlichen Expedition nach Marokko vor, die auch das Vorkommen abbauwürdiger Mineralien und Erze im Atlas untersuchen soll. — Eine Stiftung zur Förderung deutscher Kultur in Amerika. Aus Neuyork wird berichtet,: xer bekannte Neuvorker Finanzmann und Bankier Jakob H. Schiff hat der amerikanischen Cornell-Universität eine Stiftung von 400 000 Mark überwiesen, die dazu dienen wll, deutfche Kultur und deutsch Geisteswissenschaften bei der akademischen engend Amerikas zu fördern. Die Art, wie die ausgesetzte Summe angewandt wird, bat Schiff nicht näher bestimmt und den Umver- sitätsbehörden überlasten. Die Fakultät wird in den nachften Soeben zusammentreten, um darüber zu beraten, ob neue Lehrstühle errichtet werden, oder ob die deutsche Abteilung der Cornell- Universität vergrößert werden soll. die Gefügigkeit des Balieteusen nahezu sprichwörtlich. Allerdings gab es auch in früheren Zeiten rebellische Tänzerinnen. Es handelte ftch damals iedoch mehr um Lannen der „Primavallerinen", die, wenn sie sich beleidigt fühlten, oder man ihnen nicht genug entgegenkam, einfach nicht auftraten. Bekannt ift der Streik der berühmten Tänzerin Guimard im Jahre 1781. Fräulein Guimard nahm das Recht der unumschränkten Herrscherin des Ballets für ftch in Anspruch. Nicht der Direktor der Oper, sondern sie verkeilte die Rollen an ihre Kolleginnen. Als eines Tages ihrem Vorschläge nicht ftattgegeben wurde, inszenierte sie kurzerhand einen Streif, und brachte den Direktor der Oper Dauvergne zur Vev- zweislung. In einem Berichte an den Minister schreiot Dauvergne uoer die rebellische Tänzerin: „Sie oerbreitet im Corps de Ballet republikanische Ideen. Sie will bestimmen, welche Opern gespielt werden sollen; sie ändert ja sogar das Programm manchmal iu Der letzten Minute. Ihre Wohnung ist der Herd aller dieser umstürzlerischen Ideen. Dort werden die Rollen verteilt, ganj nach Belieben, ohne daß ich irgend welchen Einfluß oder die ge- geringste Ahnung davon habe." Man sieht, der „Star" war allmächtig, und zwei Jahre hindurch brachte fie all ihre Borgefetzt en bis zum Minister hinaus zur Verzweiflung. Selbst der große Brand der Opern im Jahre 1781 konnte den Groll Fräulein Ginrnards nicht besänftigen. In dem neuen Heime roeigerte |ie sich einfach, zu tanzen, und verlangte die unmöglichsten Abänderungen. Wohl oder übel mußte man aus die Forderungen des. Lieblings von ganz Paris eingeben, und so endete der zwestährige Kamps mit dem Siege der Primaballerina. — Fräulein Bigottins kam im Jahre 1806 als einfache Statistin an die Pariser Oper. Tank ihrer Schönheit gelangte sie aber bald zu großem Einfluß. Als sie eines Tages eine andere Tänzerin vertrat, gewährte ihr Der Operndirektor in seiner Gutmütigkeit eine kleine Zulage. Das bildete jedoch für die Tänzerin den Anlaß, ihr Auftreten fedesmal von einer Gehaltszulage abhängig zu machen, und mit Hilfe mächtiger Freunde setzte sie ihre Wünsche stets burd). Einer anderen Tänzerin, Clotilde Malfleuroy, mußte der Direktor stets, wenn ihr Name auf dem Programm stand, ein in äußerst höflichen Tönen gehaltenes Schreiben zusenden, in dem er die ergebene Bitte aussprach, gütigst auftreten zu wollen. In einem Briese versicherte er z B, daß „ihr Auftreten nicht allein die Zahl ihrer Verehrer vervielfältigen, sondern auch seine Kasse hüten mürbes. llebrigcn^ war Fräulein Clotilde auch sonst sehr eigensinnig. Sie tanzte das, was sie wollte, unb als der Direktor sie einmal höflichst ersuchte, programinäßig zu tanzen, da schwor sie — das eift heute veröffentlicht werden. D. Red. In meinem Bericht über den Wohltätigkeitsabend des Autonwbillluds waren ein paar Worte eingeslochten über die Akustik unseres Theaters und über das undeutliche Sprechen mancher Bühneutünstler. Dies hat zu weiteren Erörterungen Anlaß gegeben (vgl. die Einfeiidung in der Samstags-Nummer). Um bei der Kürze jener gaiig bet- läufigen Bemerkung nicht mißverstanden zu werden, möchte ich hier noch einiges ausführen. Ich sehe den Hauptgrund des Hebels — denen Vorhandensein ja kaum geleugnet werden kann — nicht etwa in einer MindermerJb^tt unseres Bühnenpersonals; wir haben eine ganze Reihe begabter unb achtungswcrter Kräfte. Es scheint mir viel mehr eine üble Gewohnheit und eine zu weitgehende Konzession art den „Realismus" der Bühne zugrunde zu liegen, ^er Schau- fpieler spricht ja zweifellos unter ganz anderen und für wie Verständlichkeit ungünstigeren Bedingungen als der Rezitator; er kann sich nicht auf gemächliche Monologe beschränken, er muß in den erregtesten Gesprächen und Masse- Szenen Tenipo einhalten, er muß in modernen Etüden oft flotten Konversationston anschlagen usw. All das ist nicht zu inversesten. Daneben aber liegt sicherlich oft eine grundsätzliche Ueberschätzung und Uebertreibung des notwendigen Bühnen-Realismus vor — man kann sich gar nicht genug t un, um ja recht „naturgetreu" ober „lebensvoll" zu sptelen. Da> ül).t z i einer Perlenaung der Grenzen -wissen Buh ie mnd Wirklichkeit. Im Leben mögen ja solche halbverftand- liiche Ge,ptacpe und turbulente Lz^uen ofi genug nortommen; d.as künstlerische Abbild des Lebens, das uns die Buhne giewähren soll, muß von solchen tlnzulänglichteiten ge- t rinigt, es muß den Bedingungen der K u n ft angepaszt, es Muß einigermaßen stilisiert sein. Und erstes ixrforbernty jotber Kunst ist — darin habe ich die Mehrheit des Publikums jncher auf meiner Seite —, daß fie unseren binnen zugänglich iiir, erst dann kann sie überhaupt erfaßt und genossen werden. Was Hälse mir z. B. ein Gemälde „Gießen bei Nacht', das . sio „naturgetreu" wäre, daß man kaum etwas sähe als eine schwarze Fläche ? — Also, bitte: Maßhalten im Realismus! Las Heil der Kunst liegt nicht im Photographieren der und i Verein „Gabelsberger voä),d.Ll.Jan.lSft ereinsabend. chzü lerstaglbisOrir Heekoml "-SL- il* j Ätien^ Ein neuer Umschwung in China. Nach einer Meldung der „Times" aus Peking zufolge weist die Lage eine bedeutende Veränderung auf. Sunna tjen macht die von ihm eingegangenen Verpflichtungen rückgängig, augensmeinlich überzeugt, daß V) u a n f d) i t a i die diktatorische Gewalt erstreb t. Sunhatsen forderte am Samstag telegraphisch, daß icinc provisorische Regierung un Norden errichtet werde, Yuanschilai solle in die republikanische Regierung nicht ein- treten, bevor die Machte sie anerkannt hätten und der Thron solle durch Abdaiuung die Gewalt direkt auf die republikanische Regierung in Nagling übertragen. Die Schwierigkeiten für Huanschikai werden vermehrt durch den plötzlichen Frontwechselvieler M a n d s ch u s. Der Mandschu Tichlang, der frühere Kriegs- minifter, der als Hauptgegner Puanschikais im Jahre 1908 d e ff en Sturz herbeisührtc, ist nach Peking zurückgetehrt. Vie Verbreitung Se; deutschen Such; im Auslande. — oder leider erst 1904 — beschritten: Tie Bildung i eines Ausgl-ichsfonds. Hier tritt Kirchhoff auf । Grund der Erfahrungen in Preußen, Württemberg und Hessen energisch dafür ein, einen solchen Fonds unter allen Umständen ausreichend leistungsfähig zu gestalten. Weder die vier Millionen Mart des Gnauthschen Entwurfs, noch die sechs Millionen des neuesten Gesetzesvorschlaas reid)en nach seiner Auffassung aus. Er fordert eine Auffüllung bis z u zwölf Millionen Mark und zwar dies nicht in endlosen Fristen, sondern recht schnell! Zu einer eingehenden Erörterung und Kritik der Kirch- hofsscheii Aussühiungen ist hier nicht der Raum gegeben, es mag der Himveis auf das folgende genügen: Ter Mei. nung, baß der Tilgung der Eisenbahnschuld aus dem Wesen des daraus erworbenen Besitzes und den tatsächlichen Verwaltungsgrundsätzen der preußisd)-hesjischen Eisenbahn- gemeinsd-aft heraus eine Begrenzung erwachsen solle, kann Die Berechtigung nicht versagt werden. Eine Amortisation muß und darf nur insoweit cintrcten, als es sich nm aus Anleihen beschaffte Betriebsmittel handelt, soweit sie nicht auS dem lausenden Etat unterhalten werden, und um Anlagen (Gcbämichteiten und Bahnbauten, die ebenfalls nur aus geliehenem Geld erstellt sind, soweit sie tatsächlich umlaufende Werte dar stellen. Welcher Teil der hessischen Eisenbahnschuld also von der Tilgung auszunehmen bleibt, ist eine Frage rein tatsächlicher und kalkulatorischer Untersuchung. Tie Entscheidung über die „latenten Reserven" liegt in Berlin: Hessen wird sich hier nur, wenn überhaupt erforderlich icgen eine Uebcrjpannung dieser budgetrecht- lid) nid . ganz unbedenklichen und finanzpolitisch nur in engen ( enjen berechtigten Tendenz sichern müssen. Und endlich ist die Frage zu prüfen, ob mit der von Geh. Rat Kirchhoff geforderten Hohe des Ausgleichsfonds von zwölf Millionen Mark nicht doch ein „Allzuviel" geschieht. Angesichts des hessischen StaatsvoranfchlagS für 1912 unb pes neuen Tilgungsgesetzes aber sollten die Gedanken und Anregungen eines Kirchhoff in der breiten Öffentlichkeit .ebenfalls nicht ungelannt, bei allen entscheidenden Faktoren nicht unberücksichtigt bleiben! Lin Zwischenfall der Lharchage unö llianuba in der sianzösischen Kammer. Paris, 22. Jan. In der heutigen Sitzung der Kamin er sprach Laroche über bie Zwischenfälle der „Char- lhage" und „Maiiuba" unb sagte, solche Vorkommnisse seien unerträglich. Tie Blicke richteten sich auf den Haager Schieosgerichtshof (Protestrufe), aber da vor Abmuf ein cd Monats der Sprnd) nicht gefällt werden könne, dürften bie Türken nicht in Haft behalten unb französische Schiffe .licht noch weiterhin mit Befchlag belegt werden. Man müsfe Die Wiederkehr solcher Ereignifie vermeiden und eine glänzende Genugtuung erhalten. Die gereizte Stimmung, die in der Kammer in Deputiertentreifen gegen Italien herrscht, kam sowohl m den Reden der Deputierten Laroche, Bienaime unb Guer- nier, wie and) in ber Rede des Ministerpräsidenten zum Ausdruck. Die Bemerkung GuernierS, baß die Prüfung, welcher die türkischen Rei,enden von den italienischen Behörden unterworfen werden sollen, eine Beleidigung Frankreichs darstelle, fand stürmische Zustimmung. Die Mitteilung des Ministerpräsidenten, ber fran- französische Geschäftsführer in Rom habe infolge ber Erklärung der italienifchen Regierung, baß die türtifchen Reisen- ben und Offiziere auf Grund der Konvention vom Jahre 1889 als Kriegsgefangene anzusehen seien, den Konsul in Cagliari angewiefen, die Türken auszuliefern, verursachte großes Befremden unb mehrfache Ausrufe beS Unwillens. Einen Beifallssturm erweckte bie mit Nachdruck abgegebene Erklärung Poincares, er hoffe, baß nach w ,.Kolosseum“ Utorstrasse 36—3? Telephon 645 r.: KABL OHl jr4Tagi intt 26. 3«”«* W so umfangreich wie in affen übrigen Kulturländern zusammen. Sie beläuft sich auf etwa 30 000 Bücher alljährlich, während außerdem im Reich ungefähr 13 000 Fachzeitschriften und 8000 deutsche Tageszeitungen erscheinen. Au- Stadt und Land. Gießen, 23. Januar 1912. '* Grundbuchanlegung. In Oberhessen wurden im vergangenen Jahr folgende Grundbücher fertig angelegt: Llngersbach (Amtsgericht Lauterbach) am 20. Dez., Alsfeld am 20. März, Bettenhausen (Amtsgericht Lich) mit Au§- nähme des Grundstücks Fl. I Nr. 117) am 1. Februar, BücheS (Amtsgericht Büdingen) am 10. Juli, Daubringen (Amtsgericht Gießen) am 25. Sept., Diebach am Haag mit Unterdiebach (Amtsgericht Büdingen) am 20. Dez., Garbenteich (Amtsgericht Gießen) am 15. April, Grünberg am 10. März, Heegheim (Amtsgericht Altenstadt) am 25. Juni, Kirtorf (Amtsgericht Homberg) am 20. Dez., Ober-Florstadi (Amtsgericht Friedberg) am 15. Noo., Ober-Gleen (Amts- gericht Homberg) mit Ausnahme einer Anzahl Grundstücke, am 20. Sept., Ortenberg am 15. Oft, Nonneburger Hof (Amtsgericht Büdingen) am 20. Dez., Saasen (Amtsgerichl Grünberg), mit Ausnahme des Grundstückes Fl. L Nr. 52, am 10. Dez., Ulrichstein am 1. Febr. und Wolf (Amtsgericht Büdingen). Außerdem sind in den Gemarkungen Wohnbach (Amtsgericht Hungen), Weckesheim (Amtsgerichl Friedberg), Rodheim v. d. Höhe (Amtsgericht Friedberg), Harbach (Amtsgericht Grünberg) und Glashütten (Amtsgericht Nidda) einige bisher im Grundbuch nicht aufgenommene Grundstücke ausgenommen worden. •• Aus dem Militär-Wochenblatt. Der Abschied mit der gesetzlichen Pension und der Erlaubnis zum Tragen der Negimentsuniform bewilligt: dem Major Frhr. Schenck zu Schweinsberg, Bats.-Kommandeur im Leibg.- Jnf.-Regiment (1. Großh. Hess.) Nr. 115, unter Verleihung des Charakters als Oberstleutnant, Baither Hauptm. und Komp.-Chef im Jns.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, der Abschied bewilligt, dem Leutnant dec Reserve Rossi 6 (Ernst) (Rheydts des Großh. Art.-Korps, 1. Großh. Hess. Feld-Act.-RegtS. Nr. 25. — Baruth, Meißner, Lazarettinspektoren in Mainz und Frankfurt a. d. O., gegenseitig versetzt. — Verliehen wurde das Großkreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub: Em mich, kommandierender General des 10. Armeekorps. Der Rote Adlerorden erster Klasse mit Eichenlaub Graf Schliessen, Gouverneur von Mainz. ** Zur allgemeinen Karnevalfeier geht uns von der Verwaltung des Bundes der Karnevalvereine Deutschlands nachstehendes Schreiben mit der Bitte um Aufnahme zu. Der Bürgerschaft Gießens sehen wir uns veranlaßt, folgendes zu unterbreiten. Auf Grund alter Aufzeichnungen über den vor mehr als 30 Jahren dort bestandenen Karneval nahmen wir an, dort einen vorbereitenden Boden für gesunden Karnevalhumor vorzufinden und so entschlossen wir uns, Gießen seinen alten und guten Karneval wieder aufzuerwecken. Rastloses Arbeiten, ftnanzielle Opfer, alles das taten wir bis jetzt gerne und tun es auch weiter, doch Anerkennung und Unterstützung finden wir bis zur Stunde nicht, und fast dünkt uns, als wenn auch, die Aussichten in kommenden Tagen trügerisch seien. Notgedrungen haben wir nun gestern und heute in Mainz bezw. Offenbach eine Besprechung in der Sektion Hessen anberaumen müssen, um Meinungen und Stimmungen zu erfahren. So verschiedenartig sie auch waren, so darf 'doch von einem guten Endergebnis die Rede sein, denn im Heerlager der rheinischen, hessischen, wie bayerischen und badischen Kappcnbrüder ist man aesonnen, dort zu erscheinen, und den Gießenern schöne, von gesundem uni) gesittetem Humor durchwehte Stunden zu bereiten, wenn für ein vollbesetztes Haus von der Gießener Einwohnerschaft gesorgt wird. Wir glauben daher, die Gießener Einwohnerschaft ersuchen zu sollen, von dem Kartcn- vorvertauf — zu ermäßigten Preisen — sogleich ausgiebigen Gebrauch zu machen, so daß wir bis Mittwoch abend ein ziemlich klares Bild hinsichttich des Besuches unseren auswärtigen Kappcn- brüdern übermitteln können. Landkreis Gießen. — Lollar, 22. Jan. Am Samstag feierte der Ra d- fa hrer oe rein seine Winterfestlichkeit. Eingeleitet wurde die Feier durch eine Ansprache des Vorsitzenden, Tach- deckermeister L. Niederhöfer, worauf zwei Reigen gefahren wurden, die durch ihre tadellose Ausführung von guter Schulung zeugten und allgemein gefielen. Eine amüsante Abwechslung bot das darauf folgende Radballspiel, das an die Geschicklichkeit der einzelnen Teilnehmer recht große Forderungen stellte. Nach Vorführung verschiedener Schattenbilder bildete eine Verlosung den Schluß der ossiziellen Feier, an die sich ein Tanzkränzchen anschloß. Von dem Verein wurde beschlossen, sich an dem am zweiten Pfingstfeiertage in Londorf stattsindenden Radfabrerfest zu beteiligen. — Seltenes Jagdglück hatte der Jagdpächter Karl Erdmann von hier. Er schoß in seinem Jagdbezirk in Holzhausen bei Battenberg einen Hirsch (Achtender) im Gewicht von nahezu 2 Zentnern. Kreis Lauterbach. -^Lauterbach, 22. Jan. Der Ballon „Tillie II" des Frankfurter Luftschiffervereins landete am Sonntag nachmittag gegen 4 Uhr bei Lauterbach in der Nähe der Straße nach Dirlammen. Der Ballon, der mit drei Herren besetzt war, ist um 81/? Uhr vormittags in Frankfurt aufgestiegen. Die Landung ging glatt von statten und mit Hilfe einiger hiesiger Einwohner wurde die Hülle zum Rücktransport nach dem Bahnhof verbracht. ~ Lauterbach, 22. Jan. Der Eislaufverein hielt gestern nackMittag aus seiner an der Angersbacber Straße gelegenen Eisbahn ein gut besuchtes, von der Stumpfschen Kapelle hier ausgeführtes Eiskonzert ab. Eine große Anzahl Zuschauer wohnten dem munteren Treiben des Eissportes bei. Leider ist die Eisbahn in diesem Jahre durch das zu frühzeitige Benutzen der ungeduldigen Kinder in einem nrcht einwandfreien Zustand, da sich infolge der vorhandenen Zerstörung des Eises Wasser angesammelt hatte und die Kleider der Damen übel zurichtete. Doch erlitt das Vergnügen durch diese unangenehme Durchnässung keine Einbuße, und bis zur eintretenden Dunkelheit wurde dem Sport gehuldigt. § Angersbach, 22. Jan. Unser seitheriger Pfarrer Höhn Hut unfern Ort verlassen, um eine Pfarrstelle in seiner schlesischen Heimat zu übernehmen. Gestern hielt er vor zahlreich versammelter Gemeinde seine Abschieds- preoigt, gerade an dem Jahrestage, da er vor sechs Jahren hier die Antrittspredigt hielt. Pfarrer Höhn war ein beliebter Kanzelrürner und hatte sich die Zuneigung der Gemeinde in hohem Matze erworben, so daß sein Scheiden sehr bedauert wird. Abends brachte ihm der hiesige Gesangverein noch ein Ab s ch ie ds st än d che n. Ober- pfarrer Müller von Lauterbuch wird die seelsorgerischen dmtbhmgcn in der hiesigen Gemeinde bis zur Wiederbesetzung der Pfarrslelle in der Hauptsache uusüben. — Nach langen Wochen endlich ist die anläßlich der Maul- und Klauenseuche über unfern Ort verhängte Sperreauf- a eh ob en worden. Seit Ende August Hutten die hiesigen Landwirte unter den Sperrmaßregeln zu leiden, der hierdurch entstandene Schaden ist nicht gering, während die Seuche selbst keine erheblichen Opfer gefordert hat, wenn auch viele Gehöfte verseucht waren. Nur oei Jungtieren, die von erkrankten blühen stammten, wurde manchmal Lebensschwäche bemerkt, die hin und wieder das Eingehen der Kälber zur Folge hatte. Da die Ausfuhr von Zuchtvieh, namentlich von jungen Bullen, eine Einnahmequelle der hiesigen Landwirte bildet, und während der Sperre jeder Verkauf nach auswärts aufhörte, so waren diese Leute Übel daran. Für diese Jungtiere werden bis 600 Mk. bezahlt, so daß man sich vorstellen kann, welche Erleichterung die Aufhebung der Sperre für den Ort bedeutet. — Tie für unsere Bevölkerung, die vorwiegend Holz verfeuert, wichtigen Brenn hotzver st eigerungen h^ben b gönnen. Es wurde eine fallende Tendenz der Preise dabei bemerkt. Man bringt dies mit dem bis jetzt nicht besonders strengen Winter in Verbindung, die Holzvorräte sind noch nicht erheblich geschmälert wordem Startniuurn und Rheinhessen. Mainz, 21. Jan. Dem König!. Gouvernement in Mainz wurde vom Hessischen Ministerium des Innern die jederzeit widerrufliche Erlaubnis zur Anlage einer Feldbahn mit Lo ko motivbetrieb innerhalb der Gemarkungen Mainz, Weisenau, Hechtsheim, Bodenheim, Harxheim, Ebersheim, Klein-Wintemheim,--Ober-Olm, Essenheim, Wackernheim, Nieder-Jngelheim und Marienborn erteilt. Der Betrieb wird nach den noch zu erlassenden besonderen Besttmmungen geführt werden. (Scricbtsiaal. Düsseldorf, 22. Jan. Das hiesige Schwurgericht verurteilte gegen Mitternacht den Arbeiter Josef M u s z y n s k i aus Ostrowo zu 15 Jahren Zuchthaus. Er hatte im November vorigen Jahres nachts nach einem Kneipgllage auf dem Heimwege seinen Arbeitskollegen Pickard vor der Stadt überfallen, durch Würgen am Halse und durch Messerstiche getötet und des Wochenlohnes von 25 Mark beraubt. Veeni;-chtes. * Das Neueste aus dem belagerten Paris. Soeben sind in Marseilles neue Nachrichten aus dem belagerten Paris eingetreten: ein Bries vom 16. Januar 1871, der jetzt, nach mehr als 40 Jahren, seinen Bestimmungsort Marseilles erreicht hat und von dec gewissenhaften Post wortlos dem Adressaten, der Redaktion des Nouvelliste aus^ehändigt worden ist. Ter etwas verspätete Brief enthält einen langen Bericht des Pariser Mitarbeiters des Marseilleser Blattes; der Brief war, wie der Gaulois berichtet, am 16. Januar der Agentur Havas zur Beförderung übergeben worden und verließ auch pünktlich im Luftballon die belagerte Hauptstadt Frankreichs. Wo der Brief während der inzwischen verflossenen 41 Jahre gesteckt hat, ist ein ungelöstes Geheimnis. Wenn auch jener Bericht aus dem belagerten Paris int strengen Sinne nicht mehr ganz aktuell ist, so enthält er doch manche interessante Einzelheiten. Der Korrespondent erzählt von der Wirkung der Besästeßung und von einem Besuche des Generals Trochu in den Forts. „Die.Nationalgarden des zweiten Bataillons eilen ihm entgegen und sagen ihm, daß er sich einer großen Gefahr ausgesetzt habe. Doch ohne sich um diese für ihn gleichgültige Bemerkung zu bekümmern, begrüßt der General die Truppen und Of in re aufs Herzlichste und bittet sie, doch nicht außerhalb der Deckung größere Gruppen zu bilden." Dann fügt er hinzu: „Also meine Herren, halten Sic gute Wacht, aber Exponieren Sie sich nicht nutzlos; halten Sie sich zurück, der Augenblick wirb kommen, wo wir unser Leben mit Nutzen Gefahren aussetzen." Täglich wird in Paris die Liste der Opfer der Beschießung aufgestellt; in der letzten Woche zählte man 51. Tote, 138 Verwundete. "Tann folgen eine Reihe verschiedenartiger Nachrichten, ja sogar ein Theaterbericht. kf dürften unö Photographen. Der ,iHut) Blas" berichtet, rote dürften sich Photographen gegenüber verhalten. Einer der crbittertften Feinde der Knipser roar der verstorbene König Leopold von Belgien, der jedesmal in Wut geriet, roemt er bemerkte, daß er von Photographen verfolgt rourbe. Er versuchte alles, um zu verhindern, daß sein Bild ans die Platte feftgebmmt rourbe: er bückte sich, verbarg sem (Besicht mit seinem Hute ober nutzte sich mintnenlang bie Nase. Aeußerst liebenswürdig in die Zarin-Mutter Alexandra üoii Rußland, die den Photogravhen sogar ersuchte, ihr eine besonders vorteilhaite Stellung anzttroeisen und in der Regel selbst auf bas „B ttc, recht freunblicl)!" wartete. Ebenfalls König Eduarb war beu Photogravhen gewogen, und wo immer sie auch ihn bestürmen mochten, stets roar er aern bereit, sich ihnen zu fügen unb sich mifnebnteit zu lassen. Die Haupt- bebmgunq roar jeborf), daß sie ihn in seiner Ruhe nicht störten und ibn zu unliebsamer Zeit behelligten Bon der Königin von Spanien weiß der „Ruy Blas" eine reizende Weicbichte zu melden: Eines Tages rourbe sie auf einem Spaziergänge von einem Photographen iinaufhörlich verfolgt. Wütenb brebte sie sich um und fragte ihn nach dem Grund einer solchen Belästigung. »Ich Dcriucbe, meinen Lebensunterhalt zu verdienen", roar die Antwort. Zuvorkommend stand Spaniens Herrscherin still, machte ihr ireundlichttes Gestchl und entschuldigte sich mit den Worten: ,0, das' wußte ich nicht." Kieme iomt. Am Sonntag vormittag brannten in Bühlertann vier Wohnhäuser bis auf den Grund nieder. Zwei Schweine sind mit» verbrannt. Der Schaden dürfte 30 000 Mark übersteigen. In Ebingen erfolgten am Sonntag Nachmittag 3,il Uhr und V<3 Uhr wiederum zwei Erdstöße, die von starkem Donner begleitet waren. Auf der Trambahnlinie zwischen Lille und Roubaix stießen am Sonntag abend bei dicktem Nebel zwei Wagen zusammen. Der Führer des einen Wagens wurde getötet und zwölf Reifende mehr oder minder schwer verletzt. Wie aus Lille gemeldet wird, ist der sozialistische Bürgermeister von Houplines, Sohier, feit, einigen Tagen verschwunden. Die von ihm verwaltete Kasse des Arbeiterkonsumvereins weist einen Fehlbetrag von etwa 20 000 Franks auf. (Eingeianöt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 22. Jan. Zur Rkv fion des hessischen Bo.ksschulgesetzes. Hochgeehrter Herr Pfarrer! Ihre Auslassungen „Zur Revision des Bolksschulgesetzes" in Nr. 17 deS Gieß. Anz. habe ich mit Befriedigung und wahrer Erbauung gelesen, und ich bin zu der Ueberzeugung gekommen, daß von Pfarrhäusern, aus denen solche Artikel hervorgehen, eine echte und rechte Höhenkultur ausstrahlen muß. Leider fürchte ich — und eine Notiz von der Hand eines Ihrer Amtsbrüder in der heutigen Nummer dieses Blattes fäjeint meine Befürchtungen zu bestätigen — daß sogar die große Mehrzahl der Pfarrer und Pfarrhäuser sich noch nicht zu dieser Höhenkultur hat empor» ringen können, von Lehrern und Schulhäusern ganz zu schweigen. Als Nichtakademiker können wir Voltsschullehrer uns natürlich auch nicht auf das Niveau „aufschwingen", auf dem sich die Erörterungen Em. Hochwürden bewegen, und wir können daher über solche nur dankbar, im übrigen aber schweigend Quittieren. Ader als Mensch, der gern von geistig höher Stehenden etwas lernen und auch „von Eurer Kunst was profitieren" möchte, gestatte ich mir, an Euer Hochwürden nur zwei Fragen — Fragen der Einfall — zu richten. 1. Seither habe ich gefunden, und mit mir wohl auch andere, daß alle bie, die eine gute Kinderstube hinter sich haben — auf die ja auch Euer Hochwürden offenbar mit großer Befriedigung zurückblicken — stets wahre Gentlernen waren, die vor der Kränkung ober gar Beleidigung der Frauen Andersdenkender ritterlich Halt machten. Ist das jetzt anders geworden? 2. „Suchet in der Schrift"; denn dort finbet ihr ben, L-er unser aller Herr unb Meister ist und unser aller Vorbild sein soll: dort findet ihr den, der ganz Liebe, g a n j Demut war in Leben und Lehre — einer Lehre, die ja auch Sie, hochwürdiger Herr Pfarrer, zu verkünden berufen sind. Wo sind nun btc Stellen zu finden, an denen sich bie Gesinnungen unseres Herrn und Meisters offenbart, die offenbar Ihre Erörterungen gezeitigt hat? Euer Hochwürben hochachtungsvollst ergebener ValentinMüller, Vorsitzender des Gießener ßebrerttettini ßiinöcL ** Postscheckverkehr. Zur weiteren Förderung des bai geldlosen Zahlungsausgleichs sind im Laufe des verfloß jenen Jahres zwei Tr.t.el her Postscheckämter des Reiche Postgebiets, nämlich die Postscheckämter in Berlin, Breslau. Köln, Frankfurt am Main, Leipzig unb Hamburg den Ab reih nungsstellen der Reichsbank als Mitglieder beigetreten. 5eu diesem Beitritt sind durch bie Abrechnungsstellen bet ReichSbmck nicht weniger als 140 000 Postschecks im Gesamtbeträge von 10 2 5 Millionen Mark bargeldlos verrechnet worden, ja diesem Abrechnungsverfahren werden auch solche PostsckfeckS nut ausgeglichen, bie das Publikum einer der Abrechnungsstelle an« gehörenden Bank zur Einziehung übernibt. Die sonst für Post, schecks festgesetzte Höchstgrenze von 10 000 Mark besteht für bt? durch bie Abrechnungsstellen ber Reichsbank zu verrechnende» Postschecks nicht; solche Postschecks müssen jedoch vor ber Ein- lieferung mit dem quer über die Vorderseite gesetzten Vermerke „Nur zur Verrechnung" versehen werden. Eine Ausnahme hier- von besteht nur für die Abrechnungsstelle in Hamburg, wo dieser Vermerk nicht erforderlich, dafür aber auch die Höchstgrenze für Postschecks auf 10 000 Mark begrenzt ist. Spielplan der vereinigten.frankfurter Stadttheater. (Ö;:rnhaui. Dienstag, den 23. Januar'): .Oberst Ehabert." Mittwoch, den 24. 3amtar, nachmittags 31/. Uhr: „Prinzessin Wölb* haar.4 Abends 7-6 Uhr: «Ariane und Blaubart." Donnerstag, den ‘25. Januar, abends 6 Uhr: „Tristan und Isolde." Freitag,' den 26. Januar : „Königskinder." Samstag, den 27. Januar, nachmittags 3'/, Uhr: „Prinzessin Goldhaar." Abends 7 Uhr: jut Feier des Geburtstages Sr. ‘Majestät bt§ Kaisers: .Figaros Hoi- zeit." Sonntag, den 28. Januar, nachmittags 31/, Uhr: .Prinzessin Goldhaar." Abends 7 Uhr: „Oberst Ehabert' Montag, den 29. Januar, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg.' Dienstag, beit 30. Januar: „Liebelei." Mittwoch, den >1. Januar, abends 7^2 Uhr: „DerTroubadour." Donnerstag, den 1. Februar; .Tie Jüdm." Schauspielhaus. Dienstag, den 23. Jannai*): „Glaube und Heimat.* Mitt- noch, den 24. Januar: „Zopf und Schwelt." Donnerstag, den 25. Januar, abends 7*/? Uhr: „Büxl." Freitag, ben 26. Jan, abends 7'/, Uhr: „Büxl* Samstag, den 27. Januar, abend« 77t Uhr: Zur Aeicr des Geburtstages Sr. Mafestäl des Kaisers^ „Penthesilea/ Sonntag, den 28. Jaiiiiar, nachmittags 3% litt, ,Madame Sans-Gene." Abends 7 Uhr: Zum ersten Male. »Nach mir . . .” Montag, den 29. Januar: Analol-Zyklns. DienS- iag, den 30. Januar: »Nach mir . . Aiittwoch, den 31. Januare „Nach mir . . / *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Knorr- Hafermehl und Reismehl I danken ihren Weltruf dem hohen Mährgehalt, der leichten Verdau- ichkeit und der gewissenhaften Auswahl des Rohmaterieds. Bei der gegenwärtigen Teuerung Ausnahme Narnnann'S „Fäustling" Lanolinseise, denn bei utroe minderter Güte kostet noch wie vor das Eilick nur 20 Pfg. 5St.lv Pst En gros: Tribus L Sundheinv Gießen._______ Für die Kinder Bioson, wodurch sie frisch und munter werden! Einen ganä besonders günstigen Erfolg kann ich Ihnen üdt Bioion von meinem Enkel miiteilen, welcher bereits seit einem Ja« Bioson trinkt. Derselbe war abgemagert und lehr matt u. trotzdem roir alles angewandt haben, wurde sein Aussehen immer schlechle^ Schon nach 14 läaig. Gebrauch des Bioson fühlte er sich krattiger u-bekaa ein besseres Aussehen; er hat bis letzt lt Pfund angenommen; trinkt trüb und abends eine Taue, verbrauch! icden Monat 1 Pake- Attl dem Geschmack und der Bekömmlichkeit und dem Erfolg und re» annerordentlich zufrieden und mein Enkel wird Bioson zur auri’ meinen Stärkung noch weiter nehmen. Ich kann Bioion jedermann aufb. Wärmste emmehlen. HarburgiElbe>,9.Juni 1911. Diargarcx Wichmann, Isindenstraßc 37. I. Unterschrift beglaubigt: On. Hanö Regula, Notar. Bioion daS beste und billigste Wäbr- und Straftiniinflt* mitcl seiner Art, Dose ica. V« Kilo» Mark 3.— in Apotheken. Drott' vielt. Verlangen Sie vom Biosonwerk Frankfurt lMalns Graitsott' be und Broschüre. b"/, „< ii erfahrene Herren nicht ohne ne SchachtelWybert-Tabletten zu gehen. Wer zu Erkältung neigt hat kein besseres Mittel, um Husten und Heiserkeit, die durch die An stronjrung der Stimme meist noch bc _____ fördert wird, rasch und gründlich ru t v. . ,.,c. . £>1 ocuiichtel mit nahezu 400 Tabletten kostet in allen Apotheken nur 1 Mark. ss*r Niederlage in Giessen: Pelikan Apotheke Kreuzpl. 2. sind getrennt nach Klaff n bis zu vor 600 Nein. ein Fstm., Stück Januar 1912. 23. Giessen, 633 (2,5 Mtr. lang). Rm. „ )- (3 ft. abends um 7 Ufc > ihl 170 Eichen 6S7 Giessen, den 23. Januar 1912. V M n 550 Durchm. mit 40—49 Ztm. 1 (liv’Vio Avotbckc. Durchm. mit 30—39 Ztm. 1 D23/L 0567 innigsten Dank. mit Durchm. 25—29 Ztm. 23 mit 96 mit 440 mit 9 mit 13 mit 20—24 Ztm. Durchm. 70 mit 12—19 Ztm. Durchm. 358 in verschiedenen Distrikten. 617 Gießen, 21. Januar 1912. Giessen (Schanzenstr. 12), Heilbronn, Mannheim, Ludwigshafen, Hannover u. Offenbach, 23. J anuar 1912. Derbstangen: Neisstangen: Nutzknüppel: Knüppel: Stöcke: werden Beamten Stück 21,61 Stück 56,98 Stück 2 449 486 35 9,60 Fstm. Stück Va. Klasse 33,81 Fstm. Stück V b. Klaffe 94,39 Fstm. Eichen- , Buchen-Stack Elchen- , Fichten- , 40,9 9 Eiche F'chte b) Eiche Fstm. V a. Klaffe Stück II. Klasse 1,11 Fstm. Stück III. Klasse Holzversteigerung im Beuerner Gemeindewald. Donnerstag, den 25. ds. Mts., vormittag» von 91/, Uhr an, kommt in dem Distrlkt Heegwald folgendes Holz zur Versteigerung: 464 Rm. Buchen-Scheitec 569 Rm. Buchen-Reisig wo auch die VerkaufSbedingungen emgesehen werden können, ein/lureichcn. Die Foritwartc Krieger und Franz dahier zeigen das Holz auf Wunsch vor. Allendorf a. d. Lumda, am 20. Januar 1912. Großheczogllche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda, Walnüsse Haselnüsse Paranüsse Haronen Ananas Weintrauben Apfelsinen Tafel-Stande In Tafel-Rosinen Feifrenu-Datteln losen iuPacknngen Kandierte Früchte empfiehlt in bester Qualität Carl Schwaab Hoflieferant Si« Die Beerdigung findet Mittwoch, den 24 Januar 1912, nachm. 3'/, Uhr, von uer Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen: M. Zimmer, geb. Bausch. H. Bausch, Lehrer. Wieseck u. Arheilgen, 22. Januar 1912. Gestern vormittag 111|3 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden meininnigstgeliebter Gatte, unser herzensguter Vater, Schwiegersohn, Schwager, Bruder und Onkel Oskar Winzer, Werkinstr. im 40. Lebensjahre, was ich hiermit mit der Bitte um stille Teilnahme anzeige. Anna Winzer geb. Böhm u. Kinder. »be und Heimat.' T veil" Tonnerstag,; Freitag, den 26. > den 27. Januar, ok >r. Majestät des ltm nachmittags li it: Zum ersten L Analot-Zyktus, iittwoch, den 31. Jan- durchweg an guten Abiuhrwegen lagert. Beuern, den 18. Januar 1912. Gcoßh. Bürgermeisterei Beuem Walther. mit 0,42 „ 101,56 „ 31,93 „ 0,32 Gestern verschied nach längerem Leiden unser Drehermeister Herr Oskar Winzer Der Entschlafene hat Uber 8 Jahre seines verehrendes Andenken bewahren. H. Schaffstaedt Gesellschaft mit beschr. Haftung Zusammenkunft mitten im Distrikt Rüden vormittags 9Vs Uhr. Ruppertsburg, den 18. Januar 1912. Grobherzogliche Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. 551 Fstm. Vb. Klaffe 12—19 Ztm. Durchm. Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraste Beuern— Geilshausen: auch wird bemerkt, daß daS Holz Holz-Submission. Lamstag, dcu 27. Januar 1912, vormittags 10V. Uhr ivciben auS den Waldungen der Gemeinde WUenbori a. d. Lumda (Station der Nebenbahn Lollar —Grünberg) nachstehende Holzjortnnente im Sudmis- iouSwege vergeben: Forstwartci I. Rechtsschutzstelle Frauen und Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in Rechts angelegeuheitcn im alten Rathaus Marktplatz 14 Murwoch nachmiu. von 6*/4—8 Uhr. Ds/i Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme bei dem Hinscheiden und der Beerdigung unserer unvergeßlichen Mutter Kl» Marine Busch sowie auch für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen wir hiermit unfern Das Holz lagert in verschiedenen Distrikten. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Kalberlah dahier. Die Angebote find längstens Freitag, den 26. Januar d. Js„ nachm. 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Holzversteigernng in hm Waldungen der ßcmciniit RWcrtsburg. Mittwoch, den 24. Januar l. I., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen in den Distrikten Rüden und Buchwald (Geräums) nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: a) Bau- und Nutzholz: Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Bechtolsheimer sagen herzlichen Dank Ed. Völker und Kinder. misfionswege verkauft werden. 1. Fichten-Stämme: Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass gestern vormittag meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarethe Wolf geb. Becker sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N. Heinrich W olf. Angebote stehendem Termin verschloffen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bei unterzeichneter Bürgermeisterei, Holzversteigernng. Montan, 29. Januar 1912, vormittags S>/, Ubr in den Distrikten Rodland, Stockschlag, Hasenhecke, Drei- spitze, Sauweide iÄbt. 105a, b, 106, 108a, 109, 110b, 111b, 112a, 104, 115a. b, 103b, 105a, 1161 Forstwanei Gieben HL forstwart Geisel. Giesten. 2611Fichtenderbitang. mit 179,36 «eignen 'ich für Soarrenl, 224 Fichtenreisttangen mit 2£4 ftitnu 108,4 Rm. ftieferntnüöpelboU, 5 Rm.FicktlM knüvvelllolz, 32,1 Rin. Kiefernstockholz, 42^ Fichtenstockholz, 1550 Wellen Kiefernreisig, 80 Wellen Fichtenreisig. Die Zusammenkunft ist auf dem alten Stembacherweg an der 4. Schneise. 106,00 Fstm. 2. Kiefern-Ltämme: Stück III. Klaffe 30-39 Ztm. Durchm. 1,89 Fstm. Stück IV. Klaffe 25—29 Ztm. Durchm. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 25. Januar, nachm. 2 Uhr, auf dem neuen Friedhöfe statt. 624 1,20 Fstm. ‘ IV. Klaffe Rüddingshausen, den 20. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Rüddingshausen. Braun. 611 itfet Stator ■ft Robert* Mitt» 1 “kubnn." <£ow 1 und Mde.' den 27. 't-e 91beiib§7llht:.| Eifers: .Rigaios h- * 'i •habctl. SDlontafl, v I 'timqer von 9lurnbtt; - ÜttiDod), ben 4. : »erslag, den 1. Fed» S.r ^'getreten. . Stellen btt ! ft** 'Äfc Ä ^usnahm? S xn ?Qn^urg, roo > . $ dle &öd)ftgtenje; Nutz- und PrcnnhölMrslcigcrling der Gemeinde Wißmar. Montag, dcu 29. d. Mts. kommen von 9V, Ubr vormittags ab bei Wirt Wolf in Wibmar zum Berkaus: 1. Rutzbolz. Distrikt 3 Bcrabanlcrbana: 25 Rm. öidicmdbirfit nuvbolz in Rollen von 2 und 4 Mtr. Länge. Tiunkt 25a 2tHmVic: 56 Rm. (Sid)enldJidunuUbolA in Rollen von 22 . und 4 Mir Länge, 9 WabclbolAÜainnw von 2^3 Funu Distrikt 30 Becken: 2 Rm. Eickenschichtnutzholz2Mtr. lang. 2. Breunbolz. Distrikt 25a Stiimvfe: Eichen: 70 Rm. Knüvvel, 176 Rm. Reiser. Bucke: 67 Rm. Sckrit u. Knüvvel, 83 Rm. Reiser, Nadelholz: 4Rm. Knüvvel. 10 Rm ReUer unaus- neavbciict. Tiitrift 3» Becken. Eiche 5 91 in. Lckeit und Knüvvel, 5 Rm. Rester. Buche: 640 Rm. etheit und Knüvvel, 20 Rm. 5töde, 1622 Rm. Reiser. Dittrikt 12b Kennelheck. Wegauslueb. Eiche: 8 Rm. Scheit uiid Knüvvel, 2 Rm. Stockbolz, 13 Rm. Reiser. Bliche: 109 Rm. Scheit und Knüvvel, 17 Rm. Stocklwl;, 162 Rm. Rester. B”/l Beginn mit dem Nutzbolz wie oben angeführt. Krofdorf, den 22. Januar 1912. Der Bürgermeister._________________ KZ; »en 54 , 119 , 28 , 33 . antwortungsvollen Amtes bei uns* gewaltet. Wir dem allezeit pflichttreuen liebenswürdigen ‘'«eor. lCT ftsif rnu** Ä@r*ol9flH- feit un . 25iofoo ad . ädN sKZz W«-r tiel, esserCSjj6 der j rd.rase» j. 20—24 Ztm. Durchm. Stämme: Kiefern „ Fichte Buchen-Knüppel 147 Eichen- , ! 56 Fichten- , I 29 Holzversteigernng. Mittwoch, den 31. ds. Mts., vormittags 11 Ubr, werden in der Wirtschaft von Herrn Ma^ Becker zu Beltershain aus dem Distrikt Breileloh vertteigert: Scheiter, Rm: 12 Eiche, 37 Kiefern i21 Rm., 4 Mir. langt 7 Fichten: Knllvvcl, Rm.: 15 Buchen, M Eichen. 2 Weiden, 74 Kiefern, 15 tziclnen: Knllvpelrelsig, Rm: 70 Kiefern, 12 Fichten: aew. Reiitg: Rm: 23£ Buchen. 200 (heben, 4 Weiden, 20 Kiefern, 54 dichten (5 Schichthaufen); Stöcke. Rm: 41 Eichen, 78 Kiefern, 25 Fichten. Giehen, den 22. Januar 1912. Grohh. £berföriteret Wieseck. Weigand. Eolietluogskur von verblüffend. Erfolg, angenehm u. uufdiäbL d. Avoth. Wagners Entscttungstcc. In Dos. ä Mk. 3.— z. haben i.b Viktoria-DrogerieD. W. Lchradcr, Marmtr.5.«« Hüsten^QuäT! Einzig wirken B.-W.-Bonbons 30, 50, 1— Hirsch Holzversteigernng in der fürstlichen Qbcrsörsterci L>m. Montag, den 29. Januar, vorm. 9•/« Ubr im ^"^Schcstcr^^rmtr.: 1004 Bucken, 10 Eichen (rund', 2 Birken (rb.i, 1 Erle (rb.i; Ktnivvel, Rmtr.: AS Bucken, 46 Eicken, 4 Erlen, 1 Aidjte; «stocke, Rmtr.: -il0 Blicken, 33 Eicken, 2 Er len: Rcisbolz, Rmtr.: 946 Bucken, 75 Eicken, 114 Wetchholz. - Tie Zusammenkunft tu auf der Kreisst raste Vidi—Oattcnrob beim Siembruck, ui der Met Ibach Dienstag, den 30. Januar, vorm. 91 /.. Ubr im ^"^Tch?ttc"'Rmtr.: 3(ti Bucken, 8 Eicken, 0L Linde: Knüvvel, Rmtr.: 78 Bucken, 36 Eicken, 19Nadel: Stücke, Rmtr.: 124 Budicn, 24 Eicken, 11 Radel: Re,sbolz, Rmtr.: 438 Bucken, 88 Eicken, 154 Radel: 2,E'cben-Schnitthol^ - 2,25 Ai"tm., 15 Eicken-Baubolz — u,OO Jstm., 30 Eichen- Wagnerholz -- 6,16 Fstm. (barunter 10. Stück Garten- ofoiten), 18 Buchen-Schnittholz = lKII Fstm-, W F'ä)len- Bauholz = 30^6 Fstm., 33 Mietern = 23,29 Fstm., 222 Ftchten- Derbstangen - 10,14 Fstm., 219 Fichten-Reisttangen -- 3,08 Fstm. — Die Zusammenkunft ist auf der Kreiostrahe Vidi—Wichen über Garbenteick, wo dieselbe vom chaimter- ien Weg von Slolnbaufen her in den Höler gekreuzt wird Brennholz: 13 Rm.; Fichte 16 Rm., ______ Eiche 5,8 „ F'chte 25,5 „ Eichen- und Fichten-Reisig abteilungsweise. Jn^d-Verpachtnng. Sametag, den 10. Februar l. I, nachmittags 2 Uhr, soll im Gemeindehaus bahicr die der Gemeinde Wctterfeld zuüehende Jagd, bestehend auS 1901) '.morgen Feld u. 65O Morg. Wald, öffentlich meistbietend auf sechs wettere Jahre verpachtet werden. ES wird bemerkt, daß Wetterfeld Haltepunkt der Nebenbahn Friedberg — Hungen — Laubach— Mücke ist. Tie Haltestelle liegt mitten im Jagdgebiet. Wetterfeld, den 20. Januar 1912. 620 Grotzh. Bürgermeisterei Wettcrfeld. Kraust. Holzversteigernngen der Gräftichen Lberförstcrei Laubach. I. Montag, den 29. Januar, nach Zusammenkunft 10-/3 Ubr am Wolfsaartcii beiFreicniccu. 1. aus Zieacubcrg: Bucken Rm^: ^O Lckeiter I. und IL Kl. 2« Brügel 1. und II. Kl., 77 Stöcke I. und II. ÄL, 182 Ast- reifer, 1 Asvenvrllgel, 0,5 Fichtenstöcke. 2. Wctteraucr- berg, Steinbirgcl: Buckieu Rm.: 8l Scheuer I. unt>1.1. Kl., 149 Prügel 1. und II. Kl., 18 Stöcke, MAttreifer, 2,6Blrken- scheit IL SIL, 10 Birken Kirsckbaum-Nadelvrugel, 2 Elchem stamme 9 und 11 Mtr. lang, 23 und 26 Ztm. Durchm., OÄb Fftm.iWagnerhoUI. 3. Licierwaldchcu und(" lchelgarten. Sdjeitcr Rm.: 1 Bucke, 1,5 Eiche «teils Werk,cheiti; Prügel Rm.: 4 Eiche, 13 Fickte: Stöcke Nm.: 22 Bucke, 17 pickte, 18 Buckena'ireiservriigel, 1,5 Ficktennuvreiier «Bohnen- stangenl, 2 Eichenstämme 6 und / Ritr. lang, 44 unö 4;> Stm. Durckm. = 2,08 Fstm. (Sau- und WerkhoU). 4. Weiden- au, Tränkbach, verrnsövien und Altenbau: Scheiter Rm.: 1^ Eicke, 0,5 Buche l>. Kl.: Prügel Rin.: 6 Bucke, Eicke, Elsbeer, 21 Fichte: Stocke Rm.: 2:4 Buche, 0,7 Eiche, 46 Fickte, 8,5 Ficktenzovfreiser (Bohnenstlmgeni, 6 Eicken- stamme 6—13 Mir. lang, 20—53 Ztm. Durckm. = 3^60 Fstm. Leseholz und Äohlreiser stächeuweise. Das Holz unter Rr. 3u.4 kommt unvorgezeigt am Scklusseder Berstetgerung gegen 12 Uhr in Steinbirnei aum Ausgebot. II. Dienstag, den 30. Januar, nach Zusammen fünft IO Ubr, am Pflanzgarten Petcrswald bet Altenbeim'. l.ausPeterswald: BuckenRm.: 1I3Sckelter, 55 Prügel, 18 Stöcke, 22 Reiservrügel, 17 Mtenprunel. 2. Banmkirckenerwald: Bucken Rm.:, ^4 Scheiter, 400 Prügel imeitt Stammprügel), A Stöcke, 5o Reiserprugel. 3. Kendclrain: Bucken Rm,: 10 Scheiter L Kl.,^8 Stöcke, 86 Reiservrügel, 1 21 bo in prügel. 4. Musbau W'nter^ berg 3a: Bucken Rm.: 10 scheuer II. Kl., 60 Stöcke, 72 Reiservrügel: Eschen Rm.: .12 Ruvicheiter tt,5 Mtr. lang , 31 Brennscheiter 46 Prügel, 22 Siöcke, 1,4 As.venvrügel. Leseholz und Kohlreiser flächenweise. Das t)oU unter 9ir. 3u.4 wird unvorgezeigt tm Baumktrcherwald beim Feuer ausgeboten. , ,, Im Tiergarten findet Ende Februar nur eine gröstere Bersteigerung statt. _______________________________B Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde RüddingS- hauseu soll nachverzeichnetes Holz auf dem Sub- 15,68 Fstm. Eichciistümme 3. Kl. 33,75 • • 4. , 12,05 ■ » 5. , ca. 70 , Buchenstämme 2.,3,4.u.5.S 2,29 , Fichtenstämme 3 Kl. 21,53 • ■ 4. , 23.36 r • 5a , 56.42 r n 5b , 13.87 „ Kiefernstämme 4. , 53.18 • • 5a „ 54,30 • n 5b , Forstwartei IL 11.93 Fstm. Eschen'lämme 4., 5. u. 6. Kl. 20,40 , Fichlen'läinme 3. Kl. 12,15 r v 4. , 15,38 • * 5a , 9,02 ■ 9 5b , 640 Unser gesamtes Warenlager in W äsche, Ausstattungsgegenständen u. Betten unterstellen wir einem Saison-Ausverkauf. Nur Waren guter, bewährter Qualität zu erheblich herabgesetzten Preisen. Sämtl.Winterwaren: Crois£s, Pikees, Flanelle, woll. 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