& ' • MI T ec Anteilnahme der Mitglieder des Königshauses an der heu- li«jcn Feier gedachte, sowie der Vertreter der hohen Staatsbehörden. Der Kardinal dankte sodann allen feinen Diözesanen für die ihebe, Treue und Verehrung, die sie ihm dargebracht hätten. Milch' dem Pontifikalamt sand im Fürstbi'chöflicheu Palms die ö»catulationskur statt. Der Kardinal errichtete eine größere Aw :cbl von wohltätigen Stiftungen. — Am Montag nachmittag MS ***$?;> Bollsteiscbige. auSgemästete. höchsten Schlacht- wertes int Alter von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . (Hinge, seischige, nicht auSgemästete und ältere auSgemästete............ Bull en. Dollsteifcktge, ausgew^ höchsten Schlachtw. . . Lollsleischige, jüngere.......... Fürs en. K n h:. Vollsteischige ausgemästete Färsen höchsten Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- sttaße 7. Expedition und Verlag: e^s>51. Redaktion:112. Tel.-Adr.: Anzeigeripteßen. cs trat ein Umschwung zu matter Haltung ein. xic Erklärung, baß Schisse, hie nickt für griechische Häsen bestimmt und, die Meerenge passieren können, hatte eine Ermäßigung der ungewöhnlich gesteigerteirAFrachten zur Folge, aber and) bieie Raten ind noch sehr doch, tmd auck der Umstand, daß gncmndic xamplcr vam DardaneUen Vtttkehr ausgeschlossen sind, bildet eine Erschwerung für den Export. Immerhin kommen russische L netten wieder mehr in Betracht, und umsomehr Beachtung |anb daher eine amtliche Schätzung der russischen Wintergetreideernte, deren Zahlen wesentlich höher lauten, als die von der Handels- und Industrie-Zeitung vor kurzem mitgeteilten Ergebniiie. Die amerikanischen Märkte verkehrten unter bem Druck starker Zumhren in matter Haltung, aber die Ermäßigung der Forderungen war nicht erheblich, da die Ozeanfrachten wieder angezogen haben. In den BerbrauchSgebicten kommt die beimtidic Landwirtlckatt allmählich mehr mit Ware lieraus, denn die Feldarbeiten^ nähern fid) ihrem Ende, und so bleibt jetzt schon mehr' Zeit zum Dreschen. Das gilt au di für Deutschland. Das Angebot ist zwar f,parlidi, aber die Aussicht auf eine baldige Zunahme halt die Kauflust unter Drud, obwohl die Versorgung allgemein schwach und ausländischer Weizen nur zu wesentlich höheren Preisen als Iretmisches Erzeugnis zu beschaffen ist. Im Lieferungsgeschast verlor Weizen seit vorigen SLKontag ca. 5 Mark, konnte zum >2d)luß aber i . bi>3 1 .Mark zurückgewinnen, da Nachrichten über Operationen her türkischen und griechischen Schisse neue Beunruhigung hervorriesen. Roggen mußte gleichfalls erbeblirb nachgeben, Zumal vermehrtes Provinzangebot Lieferungsabgaben veraulatzte. Allerdings war der Rückgang für Oktober weniger stark als für Dezember, ba die nabe Ware zunächst knapp bleibt und der geringe Berliner Lagerbestand eine Stutze für die laufende Tickt bildet. Nack einer leichten Erholung bleiben gegenüber letzter Woche immer nod) Rückgänge von 5-7 Mark bestehen. Daser war bei großer Zurückhaltung der Käufer gleichfalls stark im Preise gedruckt, Lieferung um 5—6 Mark ermäßigt. Für Futtergerste trat, da die Wcfäbr einer Tardanellensperre vorläufig ausgeichaltet ist, ein stärkerer Rückschlag ein, während Mais der allgemeinen Ab- roärtdbcrocgung nur mit verhältnismäßig kleinen Rückgängen Rech- Siehenet Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejjen 4 bis b ob* Jede echte Osrani-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. — Überall erhältlich. Auer gesell schäft Berlin O. 17 0*1» 5um Absturz der Vallow „Reichrflugverein Berlin H“. | Am Sonntag, den 20. Oktober, ist der in B i 11 e rfe l d, zu inner ersten Fahrt unter Führung des bekannten Luftickmers G ehr i ke aufgeftiegene Ballon „R eichsflugverei n" ans großer Höhe abgestürzt: die Insassen mären tot. Pse ersten Zeitungsnachrichten sprechen über die Ursachen der Katasttophe alle möglichen, wenig wahrscheinlichen Vermutungen aus, die geeignet waren, die dem Lustsport nahe stehendeii Kreise zu beunruhigen. Man glaubte zunächst an eine Entzündung des Ballons durch Blitzschlag. Die Wetterlage am Sonntag, die allerdings Böen für Norddeukscl-land bedingte, machte diele Annahme jedoch wenig wahrscl-einlich. Von den vielen taufenben Ballon ährten, die seit Bestehen des Freiballons unternommen wurden, crifticrt nur eine einzige, die verbürgt infolge Blitzschlags ein nn glück!ickies Ende nahm. Der Kapitän U s u e 11 i stürzte seinerzeU aus 100 Meter Höbe infolge Blitzentzündung ab. Damals handelte es sich aber um ein hesttges Gewitter, in das der Ballon «geriet, während am Sonntag von einer eigentlichen Gewitterlage feine Rede sein konnte. Auch die Annahme des Platzens des Ballons war kaum am Platze, da hierfür jede Erklärungsmöglichk-it fehlt. Nur bei geschloffenem Füllansatz platzt der Freiballon: eine derartige Katasttophe tritt bann aber sckx)n wenige hundert Meter über dem Boden ein und ist nur denkbar, wenn beim -start das £ offnen des Füllansatzes aus leichtt'innigern Versehen unterbleibt, was im vorliegenden Falle ausgeschlossen war. Tie wahre Unadje der Katasttophe war nach der Untersuckning des Ballons am Unglücksort eine andere. Gehrike beabsichtigte den von den Meteorologen Prof. G ü r i n g und Berson ausgestellten Höhenweltrekord'von 10 300 Meter zu breckxm. Dabei ist möglid)cr- weise einer der Insassen ohnmächtig geworden, so daß der andere saus Versehen oder mit Absicht) die Reißleine zog, um rasch in tiefere Schicksten zu gelangen. Dieser Punkt wird kaum jemals aufgeflärt werden. Jedenfalls war die Reißleine gezogen,_Jo daß der entleerte Ballon mit großer Gesclstvindigkeit fiel. Die wenigen Fälle, in denen seither in größerer Höhe die iReißleim: gezogen wurde, sind burdj-roeg ohne Schaden für die Insassen verlausen, da beim Fallen der Ballon Fallschirmwirkung ausübte. Tie von G ü r i n g erreichte Höhe von über 10 Kilometern stellt die äußerste Grenze bar, die der Lustfahrer im offenen Ballonkorb erreichen kann. Das wurde von den beiden Inhabern des Höhenrekords verschiedentlich betont. Gewiß ist die Erreichung noch größerer Höhen möglid), und im Interesse der Wissenschaft auch wünsd-enswert, aber nur durchführbar in einem luftdicht verschließbaren, etwa aus Aluminium bestehenden Korb, dessen Konstruktion der Ijeutigeu Tedpiik keine Schwierigkeiten bereiten jetzt ab nu 6 r gewicht '............. 68'/,-69'/, Pollfleischige Schweine unter 80bg: Lebendgewicht 68-631/, Pollsteischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 70'/,-71 Lollsleifchige Schweine von 120—150 kg Lebend- nUI Es stellten fid) die Preise für inländ. Getreide am letzten Mark per 1000 kg wie folgt: München 236 (4- 2) —- « • fian Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Okt. 210.75 (— 4.2o), Vest Okt. 185.40 (- 7.25), Paris Oktober 225.00 (-4-4o), Liverpool Dez 1-5.05 (— 6.60), Chicago Dez. 112.55 (— 4.25). Roggen: Berlin Okt 179.50 (— 5.60). i?afcr: Berlin Oktober 186.00 (— 5.00), Futtergerste: Sübruss. frei Hamburg nnoerzollt fchwi'ii. l44 (-7.00) Okt 139.50) (— 6.75). Mais La Plata schwim. 115.2a (— 3.00), I'iired Dez. Blärz 118.00 (— 1.50) Mark. Staatsidretär vr. Delbrück fiter die veziehuntzen zwischen Regierung und prcsie. 1 Bei einer Jubiläumsfeier des Vereins „Berliner Presse" 1 .rach Staatssekretär Delbrück auch über die Beziehun- , jen zwischen Regierung und Presse. \ (fr rührte dabei aus, er furchte, dap man auch fjeutc noch , ! Empfindung habe, daß, wenn es vvifdvn bet Regierung unb ,r Presse nickst ftimmt, die bureaufratudje Engheizigkeit unirr er ; Mrbcn ui erster Linie daran fchuld sn. Pie Auffassung, nack !,-la>er bald nach der Verbreitung der Buchdruckerkunft die regle enden Gewalten in Staat und Kirche in der Presse ihren gefahr icksten Feind erkannten, habe fich bald gemitbert. Fwiedrid) der Hrofr habe gesagt, „die Gazetten sollten mckst gentert werden :mb Fürst Bismarck habe sich geäußert: „iede Monarchie und ilste -"Monarch bedürften der Kritik, an deren tackeln fie u halten könnten, wenn ihr Idealismus sie aus Abwege dränge"^ ■ Riffe M ittif könne nur geübt werden durch eine t r c i c $ r e f f c unb .ii Parlament in mobeniem Sinne Aber es liege bte G es a h r > i r, daß diese ftorreftiven burd. M i ßb r a u ch a b g e st u mpft Dirbeit Damit ergebe sich, daß naturgemäß zwilchen Regierung i ut) Presse ein steter K a m p f bestehe. Es sei die hödstte Weis- Ieit b r Regierungen, die Beziehungen zur Prefse unb zum Par > zu regulieren, daß sie niemals das notwendige Maß von ’reibeit verlören aber niemals in die Lage kämen, diese Freiheit ii der Weise zu mischrauchen, die zu ihrem eigenen Untergang S itz reu würde Es ist eine bekannte Tatsadie, fuhr der staats ie'retär fort daß die Presse eine Weltmacht geworden ist, aber • e ist interessant, daß gerade Fürst Bismarck, deit die Presse als hi en grtnimigften Feind anzuselstN gewohnt war, die Bedeutting Presse als eines neben Regierung unb Parlament unentbehr I ii.cn Faktors im Leben eines modernen Staates betont unb so- i sagen sanktioniert hatte. In bi eien Ausführungen des Fürsten Bismarck hegt noch i«.- zweite für uns alle fel>r beherzigenswerte Lehre: Wir ver nssen hüben und drüben immer, baß der Kampf zwischen t gierung unb Presse notwendig, daß er unser I widerseitiges Leben selement ist. Diesen Kampf soll ,nli aber nicht tragif'd) nehmen, namentlid) solange nicht, als i den und brühen g es ödsten wird im Dewusm'ein der Erfüllung einer io! en uatcrlänbifdicn Pflicht, in Formen und mit Mitteln, die .* t »r beibcn'citigen Würde entspreclstm. Man soll aber auch, wenn k rmal in diesem Kampfe die Formen verletz! werden, aud) das nickst tragifd) nehmen. (Sehr richtig!) Solckie Entgleifungen liegen in der Unvollkommenlieit der menfdsticheii Natur und in ganz besonderen Berlßilkniffen begründet, unter denen die Presse arbeitet unb unter denen die Presse und die Regierung miteinander kämpfen. 9!tgierung, Parlanieitt und Presse sind die unentbehrlid>en Be p fianbtcile des modernen Staates! Tie Mitglieder unb Organe ihr Regierung, ebenso wie die Parlamente erl-alten ihr Mandat nad) bestimmten gefcfclidxm Regeln und die Diensworsd-risten und Gesdästsordnungen stehen unter steter Kontrolle gesetzter oder selbstgesetzter Oberen. Die Mitglieder der Presse aber arbeiten alt, Angehörige einer ab so l u t freien Gemei n s chaft, deren Cfrenkodex leine anderen Mittel der Vollftteckbarleit hat, als das tz ) r g c f ü b 1 ihrer Mitglieder unb die Mittel, welche der Prefie W sonst zur Verfügung stehen. Es sind auch von feiten der Presse ? nge vorgekommen und sie können vorkommen, die im Wider- fpvudi stel-en mit den Idealen unb Ausgaben der Presse. -Liefe k «linnänbe merben sd-wer zu beseitigen sein, aber sie werden in irren Wirkungen herabgemildert werden können burd) die freie Organisation der Presse. Hier setzt die Tätigkeit bi:cö B i r c i n s ein. Alle Lfesttebungen der Preise, die darauf gerichtet x sm o, die w i r t s d> a s 11 i d) e n u n d s o z i a l e n V e r h ä 11 n i i f e W ihrer Angehörigen zu verbessern und ein gesundes ^tznidesbewußtsein zu erziehen, dienen nidst bloß der Presse, fji s. rn der Allgemeinheit. Zu den Erfolgen, die Jhr^Vrnem 111 oiefem Gebiete erreichte, namens des Reid>S- und der Staats- I rcfTiernug Sie zu beglückn>üiisd,.'n, ist mir eine gern geübte Pflicht :nib eine besondere Freude. Diesen Ausführungen kann man nur lebhaft zufttm- Z -neu. Die Meinungsfreiheit weitheUzig zu dulden, stellt I cdem Mack)tl)aber ein gutes Zeugnis aus. tMrticbifrabrt Stuttgart, 19. Okt. Zu der nationalen Z i e l f a h r t am 24. Oktober haben 21 deutsche Ballons gemeldet; zur Gordo n- ennet - Fahrt am 27. Oktober aus neun Staaten 22 Ballons. Rußland hat feine Dleldunq zurückgezogen._______________________ Landwirtschaft. ’» Vortragskursus für praktische Landwirte in Mainz. Tie Landwirtschastskammer wirb auch in diesem Winter einen Vortragskursvs, wie fie solche seit einer Reihe von Jahren veranstaltet hat, unb zwar in der Zeit vorn 6.-9. Januar in Mainz abhalten. Es werden 8—10 Vocträge gehalten werden. Neben allgemeinen volkswirtschaftlichen unb laubwirtschastlich technischen Fragen werden auch ThemataS über Weinbau und Gesetz- qcbillig zur Behandlung kommen. Als Redner werben hervorragende Fachnianner ncivonnen werden. Roggen 17h*/. ,(- 1) 177 (- 5) 175 (- 3) 170 (- 8) 176 (- 2) 177 (- 6) 175 (- ) 178 (- 2) 178 (- 1) 178 (- 3) 182 (- 2) 195 (+ 2) 189 (-2*/,) 190 (— ) 192‘/,( + 2'/,) 190 (+ 2) Geschäfts -Veränderung! Hierdurch gestatte ich mir, meinen geschätzten Kunden er- gebenst mitzutsilen, dass ich am heutigen Tage mein unter der Firma Otto Rathschlag geführtes Wäsche-, Betten- und Aussteuer-Geschäft X:C. A. Hartmann in Marburg vereint habe. Für das mir im Laufe der vielen Jahre in so reichem Masse geschenkte Vertrauen danke ich herzlichst und bitte auch fernerhin das geschätzte Wohlwollen der neuen Firma bewahren zu wollen. Otto Rathschlag. Unter höfl. Bezugnahme auf obonstehende Zeilen teilen wir einem hochgeschätzten Publikum mit, dass wir das seit langen Jahren von Herrn Otto Rathschlag geführte Wäsche-, Betten- und Aussteuer - Geschäft unter Beteiligung des Herrn Otto Rathschlag mit unserer Firma vereint haben. Durch unsere in Marburg befindliche eigene Fabrik für Wäsche, Betten und Steppdecken mit Kraftbetrieb sowie durch unsere --- Neuwäscherei n mit eigener elektrischer Kraftanlage sind wir in der Lage, den weitgehendsten Ansprüchen zu genügen, und bitten auch wir das der Firma Otto Rathschlag geschenkte Vertrauen auf uns zu übertragen. C.A.HartmannG.m.b.H, Giessen Fernspr. 2064 "Wäsche-, Betten- und Steppdecken - Fabrik Marburg Fernspr. 65 Eröffnungs-Dekoration: Mittwoch, 23. Oktober Geschäfts-Eröffnung: Donnerstag, 24. Oktober Geschäftszeit: Wochentags 8 Uhr früh bis 7% Uhr abends Sonntags 11 Uhr vorm. bis 1 Uhr mittags, r :5DE(KCnEN Hand-Arbeit Außergewöhnlich billig 1 75 Dtxd. * M. Löwengaife 20. Telephon 692. Fritz Rosenbaum Mitesser Pickel imGeftchl tt.amKörver beteiligt rafchund Auverlhffifl ZncLer’n I’atcnt-Hcdi- zinal-Seife, ü 3t. 50 Pf. (lü' .tfti und 1.50 Di. (35°, in, itiirfitc fVorm). 9iacb jeder 'ivnfdjUIUl nut Zuckooh- t'reine, Tube «!>Pf. u. 2 'JJL imcbbcbnnbcln. .vinupnnte Wirkung. von Tausenden be= nana», .in haben in der Uni VersitötS-Avotbeke, <>iridj Apotheke, bei Auqust -toll, (t. ScibcL'IVilh.Milbinncr, Ctto Schaai. (*. Harn, (5. Roll ii. W. Schrader, Trog. Isl*3.1) Abfall ljolz v.Atr. 1.20 Mk.,freieAnfuHr. <>oUbcarbcizunn<<: Fabrik i E. H. Müller. $ Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieszen. Geläudeverpachtung. Montan, 2S. Oktober, nadinüttaaci *1 llbr, sollen an Ort-nnd StcQc auf die Tauer von sechs fahren ver pachtet iverden: 10 Grabsrücke ans dein (Gelände der früheren Aktien- brauerct Zwischen Wilhelmitrahe und Vicbigitraf;c in der Gröhe von je etwa 450 qm, 1 Wiese am oberen Brecher bei dem Aulweg in der Wröfcc von etwa 1100 qm. Tic Zusammenkunft ist nur der VicbioftraBe in der Nabe der WilfonnraHe.__ßx1/,0 Heu unk Strohlieferung. A**r den städtischen Schlachthof ist zu vergeben die Ltewrung von 1OO Zentner Ztrcuitroh 'Roggen'troh.Mafchinendrufch) so -ienlner iui»em Wieicnheu I. Gute. Tie Vieierimn bat auf Abruf der Schlachthofverwaltung tret ^cblnditbof Gienen au erfolgen. Angebote und bis 1. November d. IS. bei dem Ober- büraermciiicr einzureichen. ß«/ Pferdevormusterung. Laut Bekanntmachung Grohherzoglichen Hrcidnmtl Gienen vom 17. September findet die dicsiahrige Pferde- munerung für die Pferde aus der Stabt Gienen auf dem Trieb fÜTer»iervlovi statt unb zwar: 1. Montag, ben 4. '?: di der 2'Odbluiitiucn, die im allgemeinen deutschen Geftülbuch oder in den hierzu gehörigen offiziellen — vom Unionklub geführten — Liften eingetragen und von einem Bollbluthengst laut Dockschein belegt find, auf Antrag des "Besitzers: e) der Pferde, die auf beiden Augen blind sind, f) der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten; g) der Pferde, welche wegen Erkrankung nicht inarfch- fähig sind oder wegen Anfteckuiigögefabr den Stall tiiriit verlassen biirien (in diesen fallen ist tierärztliches Zeugnis vorznlegeni: h) der Pferde, welche bei einer früheren Pferde- muitcrung als dauernd kriegsunbranchbar bezeichnet ivorden find: il der Pferde unter 1,50 m Bandmah. Bon der Beipflichtuitg zur Borführung ihrer Pferde find ausgenommen: n> die aktiven Offiziere und SanitätSofniiere bezüglich der von ihnen nun Dienstgebrauch gehaltenen Pferde, b) Beamte im Reichs ober Staatsdienst hinsichtlich der zum Dienilgebraiich, sowie 21 er Ate und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufs am Tage der Musterung iiiibcbntnt notwendigen Pferoe; c) die Posthalter hinsichtlich derjenigen Pserdezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Poften kontraktinanig gehalten werden muh. Picrdciiäubler sind von der Vorführung ihrer Pferde nicht befreit. Unter besonderen Umständen, namentlich in dringenden Fällen, kann GrohherzoglickieS Kreisamt Giehen Befreiung von der Porführung eintreten lassen. Wir n dem hiernach sämtliche Pferdebeützer hiesiger Stadt auf, ihren Pierdebeftand sofern dies noch nicht geschehen — nmgehend bei und anzumeldcn und in der angegebenen Termin rechtzeitig vorzusühren bezw. vor» führen zu lassen. Wir machen die rechtzeitige (Bestellung der Pferde allen Besitzern zur Pflicht und find zur b rmöglichung einer orduungSmäirigcu Abwickelung des Muftcrnngs gejchäfteS genötigt, alle säumigen, die ihre Pferde bis 8", Ubr aus dem MuiterniigSplatz nicht gcrteUt haben, zur Anzeige bringen zu lassen. Die Pferde sind gezäumt, im übrigen aber ohne Geschirr vorzusühren. Pserdebentzer, welche ihre gestellungSvslichtigcn Pserde und Iahrzenge nicht rechtzeitig oder vollzählig vvrsühreu, haben an her der gesetzlichen Strafe bis zu 130 Mk. zu gewärtigen, das; auf ihre Motten eine zwangsweise Herbei schaffuug der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. Das Verführen der Pferde durch Kinder oder durch alte gebrechliche Leute rit verboten. Qnfomeit bis zum Musterunastermin yeränbcrungtxx im Pferdebeftand durch ;pt und Abgang eintreten, hat der betreffenbe Pferdebesitzer hiervon sofort auf dem Bürgermeisterei Bureau (dünmer 9ir. 15» Anzeige zu machen.1MM' Wahl der BertraueuSmänuer und (Ersatzmänner nach tztz 115 ff. des 'Itnaciiclltcn BersicherungSgeietzeS für den Bezirk der Stadt Glichen. Die wahlberechtigten Arbeitgeber haben nur eine Borschlagsliste innerhalb der gesetzten «tritt eingereicht. In der Reihenfolge dieses BorschlagS gelten als gewählt: a) als Bertrauensmäiiner: 1. Heinrich Schirmer, Kommerzienrat zu Giehen 2. Joseph Sauer, Kaufmann zu Wichen 3. tzranz Brück, Maufmann zu Giehen b) als erste Ersatzmänner. 4. Ludwig Raab, 9iechtsanwalt zu Giehen 5. Marl Georgi, «Fabrikant zu Giehen 6. Leopold Planer, Kaufmann zu Giehen c) als zweite Ersatzmänner. 7. Gustav Hamann, Architekt zu Giehen 8. Robert Imlteuser, Kaufmann zu Giehen 9. Friedrich Heimer, Kaufmann zu Giehen Am 19. Oktober 1912 sind aus ben versicherten An« gestellten gewählt worden: a) als Bertrattensmänner: 1. Mar Weise, Handlungsgehilfe zu Giehen 2. Walter Richter, Buchhalter zu Giehen 3. Artur Fleischer, Techniker zu Giehen b» als erste Ersatzmänner: 4. Wilhelm Zander, Buchhändler zu Giehen 5 Inliane Göhcke, Rechnerin zu Giehen 6. Heinrich Stimmer, Werkmeister zu Giehen c) als zweite Ersatzmänner: 7. Ludwig Bolpert, Bureanvorneher zu Giehen 8. Adam (Sari, Reisender zu (Mienen 9. Erwin Burmetter, Ingenieur zu Giehen. Giehen, 21. Oktober 1912. Der Wablleiter: Keller. B eine ordneter. k"/», Städtischer Sccfischnwrkt Donnerstag, de» 24. Oktober, nachm. 3 Uhr beginnend, in den Marttlauben. Zum Perkauf kommt nur beite, irischeste Nordsee wäre zu billigen, lediglich die Selbstkosten der Stadl deckenden Preisen. Die LerkaufSvreise und in den Berkaufsitändcu an neid) la gen. Diese Woche grohe 3urubr Von Schellfisch, Kabliau, Seelachs, Schollen und grünen Heringen zu nie- drigsten Preisen. Fischkochkursc. Im Anschluh an bett städtischen Iifckverkauf werden in der Haushaltungsschule Donnerstag und I-reitag, abends von ' ,7 bis n llbr. Iiichkochkurie für Irauen und erwachicne Mädchen abuebahen. In bi eien tuirb praktische Anleitung gegeben zur Her« sie klung verschiedener einfacher Iifchspeifen. Daner der Kurse 2 Abende. Der Unterricht ist für Minderbemittelte unentgeltlich, von den übrigen ?eib nebmerinnen werden zur Deckung der Kosten 00 Pfg. füi beide Abende erhoben. Jedem Knrfe können 18 Personen beiwohnen und werden die Teilnehmerinnen nach der Reihe der Anmeldung beriicküchtigt. Anmeldungen werden jeden Mittwoch Von 5"T bi» 7' llbr in der Aliccfchule, Steinitrahc 10, entgegen- genommen. B”l* Die IVricbböic find vom H». Oktober bis 15.9loVcnv ber 1912 von morgens « bis abends 6 llbr geöffnet B”/io BW I— -MW 'fjnliW1** r 4 Zim®6 Wt M-r Tu-aclbfab 213-3i LEknd.Weg «3: . uerni (b7i)i ft. i r 2 Zimbel j rVuDieran w 16 fcmtjrtre Himsdms uh ywqM unb allem Irirfrui Dcrmietcn- -Hn , *uim Äiierwrg t Seniumbctcin Wie und llBigcgcnb. 'HMW u oermieten. •fei Hismarckür! > ümmerwoknang' * ^cibneiitrncr W >3. W.,»euzeitl.cin!: ')üib.(*tinr.Vang lauflcfd). Ichützenstr. uieid)one3:3inimerl »ii allein.jubebör p. 1 '•ttx ipättt km vetmie in-?' 2-3 3‘umntx Ser soion zu vnmie 'nbercv | L Zimm !'_££rm. e.,,.; v< .SW Tchüyenstl •idtönc Mansarden 1 <"■ 3immer tmtkub ttrinicten. Nähere fronen bei Eommei 'Di Wr.,neuheraL- s>r. ftüche,ftorr.u.Z. lov.zv.4iad. edioi 2-3.W, NN tu! otm_|7Mie*il| rramLordLn,. [Ue-rschiej tipetheetra* rineberrschaitl.-. KS'Z & :C r:C- *” ÄJT ■1331 ÄLve.' ohne MK Prim Litist-Zimbeln haltbare Winterware, ver Zentner Mk. 2.50 versendet ver Nachnahme 16890 Abr. Lo ebenstem, Hana«. 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Aorsührung ihrer Pieck namentlich in dringcndcc k!sanil Gießen Bekreiun, de Pfordebesther biesigv - foferii die»- »och »i® anmmelde» und in dra vorzujühren bezw. uor c Gcitelluna der 'Werbt und znr (V-rmöfllidinns tclunobco9)tuiicntnflf mincn, die ihre Werk niiMlatr nicht geiicu- ti lassen. ihrigen aber ohne öeidim stellungsvilichligen Pic^ oder vollzählig öoviiibrü ;afe bis zu 130 W. >u ft eine zwangsweije verta erde vorgenommen wir durch Zlinder oder to 'n. Termin 5>eränbnw- Ädgang lintreteit, tat icruoii sofort ans den r s)lr. 151 «nitwj; 'n ®«rt“± jm* wW“" " ea» dtischen ^^ T»"Äfuri1,1 b(W*'V Neri,«. DA '^si'„^rnn„ Nmitbch-ii °usIS &&•*< -Ä heniHuc^JJitQbn 'ber Pes,'t^°"N'tt<>„ »lnit ben w.l110 dt 0'llnen. n ’i'U(l)itnb{, w ’S?sp"* ,4^«>Ä S2enrcn ' allgemeineren »> Md Ersatzmänner »o rsickcrunaöaeictzeS ft adt Eiestrn. ^ber haben nur emew icn Frist eingereicht. » gs gelten als gewählt: gsuiänncr: nmerzienrat zu Gtem mn zu Gießen in zu Gtegeu ahmänner. . mwalt zu Gtegen nt zu Gienen nann zu Gießen -salzinänner:. S.Ä« &'»» feiff ster SS»*«* SSSS«»**' ja®?** AngnstWeber Landschaft sgärtn er Ederstr. 1 Ecke Nord - Anlage Spezialität: Anlage und Unterhaltung von Gärten jeder Art. Bestellungen für alle einschl.Herbstarbeiten als Lieferung u. Pflanzung von Bäumen und Sträuchern, Zudecken der Rosen etc. etc. werden schon jetzt ent- gegengenommen. 16642 4 Zimm er | •Mrll Nähmaschinen Schulftrafic 11. 7933 7049 steigert werden. Mass'O« Preise Vertretung und Lager für Oberhessen: Jean Vieweg, Bad-Nauheim, Tel.220 Erdarbeiter werden angenommen. 6984 Hock u. 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