Nr 67 längeren Vortrag über die neue Gemeindesteuergesetz, gebung hielt und die wichtigsten Abweichungen gegenüber dem alten Gemeindesteuergesetz erläuterte. Hierauf sprach Kreisamlmann Herberg über die ReichSoersicherungS- ordnung. Ec erklärte die neuen Bestimmungen über Invaliden« und Hinterbliebenenfürsorge und erläuterte an Hand der zur Verteilung gekommenen Formulare über die oer- bcioerb, den die in Berlin erscheinende französische Zeitung .Journalü'Allemagnc^ mit dem.Komitee für internationalen Lchüleraustausch^ alljährlich veranstaltet und bei denr die 50 besten ,Arbeiten mit einer kostenlosen Reise nach Paris belohnt werden. Es waren über 2000 Arbeiten eingegangen. von der Gießener Oberrealschule mit |inec Reise nach Paris prämiiert worden. Es handelt sich um den Wett- schiedenen Rentenansprüche, die von den Bürgermeistern zu beachtenden Vorschriften. Weiter berichtete Kreisrat o. B e cht ol d über die wichtigsten Punkte der in Kraft tretenden neuen 385 090 Lachsforellen und aus 25 000 Regenbogenforellen- eiecn 21 900 Regenbogenforellen erbrütet. Die Lachse wurden in die Fulda, Edder und Haiin, bezw. deren Nebenflüsse und Bäche ausgesetzt. Von den Bachforellen wurden 303 690 an die VereinSmitglieder abgegeben und 81400 in verschiedenen kurhessischen Gewässern ausgesetzt. Redaktion, Expedition und Druckerei: bckml» siraße 7. Expedition und Verlag: e^Obl. Redaktion:«^ 112. Tel.-Ad^ AnztigerDießen. Abgangs st ation für die Frachtenberechnung in Mül. hausen; ein Antrag Röser (vp. Els.) will die Station in Straßburg haben. Die Aussprache hierüber dauert bis 8 Uhr und wird morgen fortgesetzt. Dienstag, (9. März 19(2 Rotationsdruck und Verlag der Brüdl'schen UniversilälS • Buch- und Eieindruckerei. R. Lange, Dießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag*. D'e „ettfoener LamUiendlätter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „llrelrblaN für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „landwirtschaftlichen Seit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. ** Lilabh olu na und Or?Ss ch n e l l d ie n st l-Lchon längere Zeit hat die Telegraphenverwaltung Verbesserungen int Eilbotcndienst eingerichtet, die verdienen, dem Publikum zur Benutzung empfohlen zu werden. Das hiesige Telcgraphenamt übernimmt eS nicht nur, im sogenannten lOrtSschnelldienst Bri fsendunaen durch einen Eilboten abholcn und unmittelbar anschließend an die Abholung dilrch den nämlichen Boten an einen Empfänger int Lxt bestellen zu lassen, sondern cs befaßt sich auch mit der sogenannten lEilabholung, indem es gewöhnliche Briejscndungen im einen Eilboten Obyolen und zur Postbeförderung aufliefern läßt. Derartige Istleistungen können I sowohl durch Anrufen der hiesigen Te.egrammab crtigungs- stclle (Anschluß Nr. 0) bestellt, al'- auch mündlich an den tern odt r schri tlich b im - i bet werden. Auch ist g.-slatlet, Be|tcllichrciben lostensret in die Brieffasten zu legen oder den bestellenden Boten mitzu- geben. Tie gewöhnliche Gebühr für einen Auftrag im £rt8- Ichnetldienst ist auf 50 Psg., für die „Ciladholnng" auf I - ’ Psg- festgesetzt. Bei gleichzeitig, r Aussühruna mehrerer Auftrage ermäßigen sich die Gebühren. Auskünfte in dieser ■i graphenamt (Anschluß Nr. 0 nh ii noch auf folgendes aufmer gemacht. Zur Beschleunigung des Lrisschnclldi nsics ist es zulässig, daß sich die Austraggeber, welche einen Fernsprech- anschlug besitzen, die etwa erwartete Antwort vom Boten von unterwegs aus znsprcchen lassen können. Eine (Hc* bührcnerhöhung tritt hierbei nicht ein. KrciS Büdingen. eg- Echzell, 17. März. Ter aus dem LuciuS'schen Knabcnmintut entsprungene Schüler I. v. Plltkammer wurde m Bamberg ermittelt. Man hatte schon den Georgen- lcich, zu dem Spuren führten, abgelasicn. — Gestern abend sand die Hauptversammlung der Spar- und Dar- lchnskasse bei Gastwirt Mögt statt. Zum Direktor wurde anstelle des verstorbenen Bürgermeisters der jetzige, Molkerei- dircktoc Friedr. Schmidt, gewählt. Aus dem Vorstände schieden auL: Georg Heller IX. und Heinrich Stoll III. Der letztere wurde wledergewählt, für den ersteren trat Heinr. Scheuermann II. em. Die autzscheidenden Anfsichtsräte Hch, Wagner und Hch. Friedr. Schultheiß wurden wiedergewählt. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 17. 'März. Unter dem Vorsitz des KreiSratS v. Bechtold fand gestern im Saalbau zum Johannesberg hier eine B ürgc c m e t stervrr fa m m l un g -statt, zu dec sich sämtliche Bürgermeister des Kreises, bezw. deren Stellvertreter eingefunden hatten. In Anbetracht dec Wichtigkeit der Tagesordnung: Gemeindesteuergesetzgebung, Reichs- versicherungSordnung und Landgemeindeordnung, waren auch Einladungen an den hiesigen Handels- und den OrtSgewerbe- verein ergangen und cs hatte von beiden Vereinen eine Anzahl Mitglieder der Einladung Folge geleistet. Die Versammlung wurde durch Kreisrat o. Bechtold mit einer Begrüßung eröffnet, worauf Finanzamtmann R e i m h e r r hier einen Dbg. Dr. Müller-Meiningen (Dp.) bkllet um Erfüllung _ zweier Forderungen der deutschen r n e 1.1 'tzen, baren wollen wir Festhalten. Wir halten also baren fest, dcrß es 'Sache der Bundesstaaten ist, die VolEbildung zu pflegen. 53ir würben es aber begrüßen, wenn ba, wo offenbar Rückstänbe torfanben sind, sie beseitigt werben; daS kann aber geschehen auch I ohne einheitliche Reichsderwaltungskompetenz. Die Fehler auf tiefem Gebiete zeigen sich leider erst nach Jahrzehnten, too ein verfehltes Experiment nicht wieder gut zu machen ist. Die Schul- I tsrtoaltung hat also weitere Pflichten, aber man halte sich f e r n I Mn Experimenten, bie sich noch nicht haben bewähren tonnen, ^Lebhafter Beifall.), ' Abg. Dr. Preuß: Ich bin gleich fertig. Nehmen Sie einem bie Religion, ben Glauben an Gott, bann sinkt er immer tiefer. Wären die Sozialdemokraten konsequent, bann mußten sie bie ganze Schule erst vom sozialbemokratischen Siege an basieren, so wie bamald d i e neue Aera der Revolution. Es soll uns ein heiliger Krieg fein, denn cs gilt, bie heiligsten Güter, unsere Kinder vor dem Umsturz zu bewahren. Und lassen Sie doch ab von der Verelenbungstheorie in ber Schule, lassen Sie boch der Jugend die Freude an ber Gegenwart. Ich glaube nicht, baß bic Rede bes Herrn Schulz auf bie Gymnasiasten großen Einbruck machen wird. Von ber Stirne heiß rinnen muß ber Schweiß. Präs. Dr. Kaempf mahnt ben 9lebner erneut zur Sache. Kreis Friedberg. -m Friedberg, 17. März. Heute fand im Hotel Trapp eine Zusammenkunft des deutschen Automobilklubs des Gaues 3 statt. Etwa 40 Automobile und ebenso viele Motorräder brachten die Teilnehmer hierher. Vertreten waren Kassel, Marburg, Gießen, Hanau, Frankfurt, Mainz, Tarmstadt, WormS, Bingen, Wiesbaden, Heidelberg, Mann- heim usw. -m Nieder.Wöllstadt, 16. März. Ter hiesige Polizeidiener Bechtold feierte heute seinen 80. Geburts - tag. Er ist jetzt 55 Jahre im Dienste der Gemeinde und wird wohl der älteste Polizeidiener Hessens sein. Vom 1. April x «ab tritt er in den Ruhestand. In Anbetracht seiner treuen, LsUS srasr UNS lano« langjährigen Dienste hat der Gemeinderat beschlossen, ihm G le izen, 19. März 1912. seinen seitherigen Gehalt lebenslänglich zu zahlen. ** Aus dem Ministerium des Innern. Ter -m Heldenbergen, 16. März. Ueberfahren rmd ^.roßherzog hat den Vortragenden Rat in der Abteilung getötet wurde ein Weißbinder, der noch in den bereits im sur onenthd>e barl Friedr. Neid- {fLL H 0 ' hart auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner n nnArc,„rA 1- langjährigen rrerien und sehr ersprießlichen Dienste in benl - . U -UiQr‘,ur9» y- Marz. Am Donnerstag, 21. Marz, Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß das Komtur-!^""" hier der erste Pf er de markt mit Prämiierung statt, kreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des .Groß- D Münchhausen (ftr. Marburg), 16. März. In der mutigen verliehen. unterhalb beS EhristenbergeS gelegenen Fischbrutanstalt "Preisgekrönt. In dem zweiten Wettbewerb für Thalhausen, der VeremSbrutanstalt des Kasseler Fischerei- französ. Cchüleraufsätze ist Oberprimaner^Ludwig Schmid; oereinS, wurden im vergangenen Jahre aus 350000 Lachs- ' ■ eiern 338 000 Lachse, aus 425 000 Lachsforelleneiern Wir sind in bet Sache trotz ber Schwierigkeiten etwas vorwärts gekommen. Wir haben uns mit Den Einzelstaaten über gemeinsame Anordnungen vcrstän- d i g t, und solche gemeinsamen Schritte sind bemnächst zu erwarten für die Behandlung bet Zigeuner an ber Reichsgrenz.', bie Anweisungen ter Polizei und Staatsanwaltschaft, polizeiliche Begleitung, Ausweispapiere und Kinbererzichung. Einzelne Bun- desstaaten haben baS Horden mäßige Umherziehen der Zigeuner polizeilich verboten und damit auch , Erfolge erzielt; für Preußen steht eine ähnliche Polizeiverordnung Landgemeindeordnung, die gegenüber der seitherigen wesent- bevor und auch die übrigen Staaten werden folgen. (Lebhafter liche Aenderungen erfahren hat. An der Aussprache be- @Ä7dju^nu“b U,7-ez °fl Wiehn M »ütBmnrilta kMfnk und J-st.B-mm.h,. Damit geschieht alles, was geschehen kann, hoffentlich mit Erfolg. 10Qin- Crlebigung der Tagesordnung sand ein all- (Sebbafter Beifall.) gemeines Mittagessen statt. Aus vielseitigen Wunsch wurde Die Resolution wirk angenommen. Inoch beschlossen, m diesem Jahre wieder einen gemeinsamen Es folgt das Kapitel Ausflug zu machen und zwar ist diesmal eine dreitägige Su8f66r„ng bes ffsfigefeteS. an'.an9S 3“"* soll °°rge,ehen. Als Zlel m , . rf. _ . l t Köln Mit einer Lamp erfahrt nach Mainz in Aussicht Die Budgetkommrssion beantragt eine Neso- nPnnmmrn 0 1 Tution auf Senberung b e 8 vorjährigen Kali- I gesetzes, u. a. Vorschriften über Bekanntgabe ber Durch- schnittslöhne, sofortige Anzeige aller Quotenübertragungen an die Bergbehörde und Aenderung ber Verteilung der Kaliabgabe dahin, daß einTeil der Abgabe derReichskasse verbleiben soll. Weiter fordert bie Kommission eine Denk - schriftüberDurchschnittSlöhne, Arbeitszeit und Tarifverträge im Kalibergbau. Tie Wirtschaftliche Vereinigung beantragt solche Veröffentlichungen alljährlich. Die Budgetkommission erfucht weiter um eine vierte I Meteorologischeveodachtungen der Station Giehen. Die Der 21 März Mk. 45-49 83-90 48-53 85-94 40-00 84-00 t, unter» 76-78 Drucksachen aller Art Orr» 3" CT 3 = !«»§• sr •Ju ?3 sw. UV X <1 & a»O o _ar> er — 3 ts ö» - 3" 2 co a 5 7 ll C SC S3 e e eoöDZcjss*?«» § « S SS e 5 3 0) sg»A o»5 „§(!»(nc ?s ff j l a-a-ä-ccn7 = * s. Sa-siasS»« s> " ö a ‘rs M2 2.r* 39—42 40—45 103—107 91-101 83-96 77-84 73-75 72-00 71—76 77—86 92—96 91—96 liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein upreiswert die Brühl’sche Univ.-Druckerei + 11,2 ° C. + 4,6 0 C. ■ ■-< tO J?s £ a@3& w 2 3* = 75-81 70-73 S 2 Gl a 'S'. 3 8 9° 2 76—78 76—77 Höchste Temperatur am Niedrigste „ , Niederschlag: 2,5 mm. V A 2.0 8 I § ® Z 66—72 60—70 S a $ 8 z § p 8 1. 2 5 A 3 Fs 8 8 52—55 50-53 bis 18. , 18. tib ‘ = a i 1 s c D 62—64 58—61 53-57 46—50 fO CCPBE * § ß-ZZ? an 45-49 42-44 n s >a> 5 o* $> 2.^ ä ff 5-ä ff es es rt TT. ro " q- " LL" c ° M 59V,-61 591/,-61\ ■ § 3 !-> in> x.ic xriartipvctie |uv vie«) uiio övuuh uiiZ> die Gietzeuer Jleifch- und Brorpreije am 18. März 1912. 3 I § SZ LJ Die Soirrtuszentrale har ueu ausiajuß ju einer Beratung auf Anfang kommender «Woche einberufen. Man nimmt an, es handelt sich dabei um Festlegung neuer Preise. * Erhöhung der Ei s enpreise in Amerika. Aus Amerika nrirb die Erhöhung der Roheisenpreise gemeldet. — *6 a@ 82 2 60 O = .« C O' C O" *e§ Fe 5.or = s 2 - k3 — —3 3 f7n C 2.« ts — a 2 o-2 150 S S1 er " tS k- S.P ? R -• =>• t? Vüchertisch. — Das Kaiser-Jrredrich-Diuseum in Berlin. 260 ganzseitige Kunstdrucke nach eigenen Origmalaufnahmen gu- sammengestellt und mit einleitendem Text (76 Leiten) versehen von Tr Cefar Fischel. (ÖanPaengl's Malerklainker Bd. VW.1 Hansstaengl's Malerklassiker sind für jeden Kunstfreund, Kenner und norscher schon länoit ein äiiyerft brauchbares Hilismittel und schätzenswertes Nachschlagewerk geworden Als neiiefter VIII. Band liegt als soeben erschienen ,Tas Kaiser-nrledrich-Astlseum in Berltit" vor. Damit ist die Sammlung der Meisterwerke der bedeutendsten Galerien Europas um einen ätisterst wertvolleti Band bereichert, denn das Kaiser-.>riedrich-Mn'euin ist in seinem Inhalt dlwchziel- bewuhtes Sainmeln so vervollkommnet, dast es die 6ntroidliiiigS- Perioden der Kunst in geradezu einziger'Abgeschlossenheit vor Augen führt, wie kaum eine andere Staatssammluiig es verntag. Ter Herailsgeber Dr. O. Fischet ist dementsprechend bei Der trefflichen Auswahl der Abbildungen vorgegangen und die schönen ganzseitigen Wiedergaben, m einem warmen Ton gedruckt, vermittel,\ dank der hochstehenden Trlicktechnik unvermindert die eigenen Reize altmeisterlichcr Werke. Ter umfangreiche Text bietet einen klaren Ueberblict' über die verschiedenen Kunstepochen und deren Inein- andergrelfen. Die anregende Form macht es aber auch möglich, das schöne Werk als einen erschöpfenden Führer durch die Sammlung zu benutzen. Bisher erschienen bei Hanfstaengl: München, Dresden, Kassel, London, Petersburg, Haag-Haarlem, Amsterdam £2 fsr Landwirtschaft — Oertliche Pferdezuchtvereine. Tie Landwirt- fchaftskammer regt zur Grüiidung örtlicher Pferdezuchtvereine, deren Tätigkeit sich nur auf kleinere Bezirke erstreckt und die sich als Zuchtziel das Arbeitspferd im belgischen Typus wählen, an. Zwei derartige Vereine, der Pferdezuchtvcrein für Echzell und Umgebung, sowie die Öcngsthaltungsgenossenschaft Maar sind bereits der Land- wirtschaitSka>n>ner angeschlossen ivorden. dS VS » 7^ ~ 5 — *< 5 2.2-SO L Z- 2io-5 x 37 8-H. 5=5» h=» 3 ÖD ©* 8 -r-Za 3 3 2= SS«? ZZL3 fO« Sal-”lsse 8 SlZ = 3.Ö 45 o •=' ,5- ■ 2.® 3» ? «KZ-ZLs M 75*2-2 er 6-8 Märkte. F.C. Wiesbaden. Viehhof -M a r k tb e rt ch t vom 18. März. Auftrieb: Rinder 42 (Ochsen 34, Bullen 0, Kühe 8), Kälber 35, Schafe 3<>, Schweine 305. Marktoerlauf: Allgemein lebhaftes Deschäst, geräumt. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlacht- w -•eftanblftle: fffinfttr Tlebtjtnal-tibv;p6oriflfaurer Ralf <4. unterphoipborigfairrH Natron nnitet arab. ®umml vutv. 3ft. Wasser liu.o, vlkohol 11.0 •miUflon mil Zimt-, SDtanbti- unb »aiuujmabl jt r Xcsplca. 2 2. •t o» Sjf.ä g«B - Sca •* o11. b. H., Franttnri a. M. = Zo® = *n < -v dkl e W v,.'T0tm Mi ^Ohie N- ^CT>2 Ochsen. Dollflefsckige, ausgemäslete, höchsten Schlachtwertes im Aller von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . Junge, sieiscbige, nicht auSgemästete und allere auSgemäslets............ Bullen. Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Dollsleischige, jüngere Jari en. K ü h Vollfleifchige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtivertes Dollfleifchige auSgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Wenig gut entwickelte Färsen ...... Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent- wickelle jüngere Kühe Alästig genährte Kühe und Färsen St äl b ec. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Atasl- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber o dj a ’ i. Weidemastschase: Mastlämmer uni) Masthammel Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweins unter 80kg Lebendgewicht Bollfleifd)ige Schweine von 100—120 kg Gebend- pewichl 60^-62 Vollfteljchige Schweine von 120—150 kg Lebend- geivlchl 58-591/, Feuschweine über 150 kg Lebend gewicht . . 577,-00 *p 14 5 f 8&O Gericb.Lsaal. L. Grünberg, 17 März Wie der Gießener Anzeiger seinerzeit mitteilte, ist am 6. ü Ft ober 1910 abends, der wegen seines Humors weit über die Grenzen Oberhessens bekannte Gastwirt und Metzgermeister Ehr. Wagner, als er abends mit seinem Fuhrwerk von Beltershein heimkehrte, und die Schienen der Eisenbahn Butzbach-Grünberg passierte, von dem ohne jede Vorsichtsmaßregeln aus dein Bahnhof Grünberg rückwärts zurückfahrenden Personenzug überfahren worden. Wagner wurde damals sehr schwer verletzt. Außer einem Rippenbruch und einem Beinbruch hatte er schwere Quetschungen erlitten und der linke Unterschenkel mußte wegen der Gefahr einer Blutvergiftung amputiert werden. Wagner hat die Vutzbach-Grünberger Eisenbahn wegen einer jährlichen Rente von 1500 Mark verklagt. Das Amtsgericht Grün- berg hat jetzt durch Urteil den Anspruch des Verletzten dem Grunde nach anerkannt. Es soll jedoch die Höhe der Rente durch ein besonderes Verfahren festgestellt werden. ~ Lauterbach, 18. März. Vor dem hiesigen Schöffengericht wurde der frühere Rechtsanwalt Dr. H. ljetzt in Großenlüder wohnhaft) auf Grund des § 360 pos. 8 des R.-Str.-G.-B. zu 50 Mark Geldstrafe oder 10 Tage Haft verurteilt. Er hatte gegen einen Strafbefehl Einspruch erhoben, in dem ihm zur Last gelegt wurde, am 18. November 1911 in einer an Großh. Staatsanwaltschaft Gießen gerichteten Anzeige auf dem Briefumschlag, sowie durch einen Stempelaufdruck auf der Anzeige selbst, sich des Titels .Rechtsanwalt" bedient zu haben, trotzdem er vor dem Ehreu- gerichtshof zu Leipzig am 28. Oktober v. I. von der Ausübung deS Berufes als Rechtsanwalt ausgeschlossen wurde. Auch soll auf dem Schild seines BureauS noch nach dem 28. Oktober der Tstel ,Rechtsanwalt- gestanden haben. Der Angeklagte behauptet, er habe nach dem 28. Oktober in den Zeitungen veröffentlicht, daß er nicht mehr Rechtsanwalt sei, und seinem Bureaupersonal Anweisung gegeben, auf den Briefumschlägen den Titel Rechtsanwalt durchzustreichen oder einzuklammern. Aus einer Anzahl Schriftstücken, die aus dem Bureau deS Angeklagten bei dem hiesigen Amtsgericht und bei Rechtsanwälten eingegangen waren, wurde festgestellt, daß au* diesen der Titel ^Rechtsanwalt" lediglich cingeklammert war und daß auf dem Schild seines Bureaus erst auf Aufforderung durch die Gendarmerie zwischen Namen und Titel auf einem Blatt Vavier mit Blaustift .früher" geschrieben worden war. Tas Gericht hielt die Einklammerung des Titels Rechtsanwalt nicht für genügend. Auch die Einfügung des Wortes .früher" wurde für nicht genügend angesehen. Tie Berufung wurde deshalb kostenpflichtig verworfen. ~ 2 „5®'= s §■ 5, Z g?I«3g-S Isa- -.ZZ-A £ =2 = o 2 . e . L». 1 8- 8- a- 8 oa.= tifOTTDo r« c S §f@ gewicht Mk. ?S en 3 handel. Bon bet internationalen Zuckerkonferenz. Brüssel, 18. März. Nach bem offiziellen Kommunique hat der ständige Ausschuß der Internationalen Zuckerkonferenz mn letzten Sonntag zwei Sitzungen abgehalten, nach deren Beendigung die diplomatischen Abkommen von den Re- gierungSdelegierten unterzeichnet nnrrben. DieKon-< vention vom 5. März 1905 ist dadurch für eine Zeitdauer von 5 Jahren ab 1. September 1913 erneuert worden. Das außerordentliche Exportkontinent, das an Rußland bewilligt wurde, ist für die Campagne 1911/12 auf 150 000 Tonnen festgesetzt und für die beiden folgenden Jalhre auf je 50 000 Tonnen. Um die sofortige Ausführung dieser Dispositionen zu garantieren, ist man übereingekommen, die neuen Arrangements schon vor dem 1. April ratifizieren zu lassen. Nach Schluß der Verhandlungen hat der belgisckn, Minister des Aeußern Davignon persönlich den Mitgliedern der internationalen Konferenz seine Glückwünsche zur glücklichen Beendigung chrer Arbeiten überbracht. äs—' ih Hä -3 3 a^ 2 2 2, g l 5 5 2.^ 2 » -4 2 5 2. 3. MW»11! »Q ST»' 5 ®* 3 ® s 3 = (J) . ® (v>a a a s* d* ©a , a* . p D er o, 3 s a ts ts ts ts e se e» — 2'- £ 2 % 2 ~ 2- = 2 5 2. »' cd 2 co tt»: 2- ?2L S -^.2 s rrö§ 2d1 2-2. o 3 5 3 2 q s; a