162. Jahrgang Zweites Blatt Ur. 201 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag!. bet Wer —i Tabrik UtMiHMu MurfichtlMl: APaiH-FECHERj is 5. Imprägniert moderne •?>"«. ut, er hofft: nun wirb er aushören; aber er redet immer werter. - „Und nun, liebe Ge- rielle, Kaufleute. Ang-melln . mit Begeisterung den Plan ausgenommen. Auck die Preise hat in sehr dankenswerter Weise diese» großen Frieden»iverkes, das Unter nehm er und Angestellte zu gemeinsamer Arbeit zii'ammemuvrt. sich rege angenommen Tie Gesellschaft, die in Wiesbaden ac- gründet worden ist und an deren Lpitze rin Präsidium und ein größerer Ausschuß unter dem «ori'tz des Herrn Baum . »eben, und dem u a Staatsminister v Möller, cWvi cimrat Stiener, her 'Jräfibcnt des Hansabundes. Staatsmnnster Graf v. Poiabowskv. Staatssekretär Ternburg, Reichstagspräsident tr 61C Abgeordneten Molthan, Basiermann, Mütter-,rulda, Geh Kommerzienrat Kalle, Kommerzienrat Fehr Flock, Kommerzienrat Pickorr ufw angeboren, bat seit ihrer Gründung im Januar l.'H schon viele Erfolge zu verzeichnen, etrtungen von Wüuu iwr. und 5öne Werk inadnen. ein Wahr.zaäien beniidxr Buigerkiu't teDDiegciibcn Verwendung vorbeugender Mittel in der Hngiene ciiftdlung in Tnsben zur (Geltung gekommen. Durchwanderte Iran die ernstgehaltenen, geschmackvollen Hallen, so kam so recht d bann in planloser Zusammenrafsung bekämpfen. Heute überall ».nbatgrnbe Mittel im Vordergrund, die die Gefahren voraus- stell und durch plaiivotte Zuiammenordniing im Keime zu er- 8 cken suchen Neben der Hngiene steht die deutsche Sozialpolitik ßmivoll unter ben vorbeugenden Mitteln da, entsprechend ist sie auch auf der Ausstellung vertreten gewesen. Tiefe Bevor jjgung der vorbeugenden Mittel begründet sich aus der Zeit ber jerbenben Reife von heute In ber Jugenb bet Völker viele ;dHi>anfungen, Mangel an Voraussicht, feine berechnenbe Wissen- maft, ber Staat mit engem Horizont Tie werbenbe Reife kenn ^lehnet sich durch ebenmäßiges Verhaltai auf allen Gebieten, z-äßere Voraussicht aller Kreise, hochenttvickelte Wissenschaft, writ- »ickende staatliche Arbeit. n wirklich 8n ichitifaftu 1 »8« tiablwirti Hut ,.. llgtltl Inltrmc ininti fm HIC8 flb» tiuundtUn, . - dtn wir qntli und Imb r.- 6tiMiHffli.iL Regens au-fallen. Arbeiterbewegung. Bel' stigung von Arbeitöwill'gen im Giehener Schreiner-Ausstand Seit etwa 5 Wochen herrscht in Gießen ein Ausstand der Schreiner, die um mehr Lohn und weniger Ardeils- zeit kämpfen Leider fat sich auch hier ergeben, daß btc Arbeitswilligen mancherlei Angriffen und Belästigungen ausgesetzt sind, so daß in einem Falle der polizeiliche «a>utz angerufen worden ist. Einer Zuschrift des ^chretner- meisters Will). Wiftgel, der wegen Belästigung zweier seiner arbeitswilligen (Gesellen den Schutz der Bel)örde anrief, entnehmen wir folgendes: Beide in Betracht kommende Arbeiter waren bereits trüber bei mir 'längere Zeit in Arbeit unb haben auch jetzt wieber bie Be- fd)äftigunq bei mir vor Beginn des Streiks ausgenommen. 1 Am 6. August besuchte der streikende Schreiuergesette Herr Döring meinen Gesellen M ohr aus Annerob im Neubau von Philipp Wagner (Licher Straße), um ihn zur Nieberlcgung ber Arbeit zu veranlassen. Körperlichen Zwang hat er gegen ben Streikbrecher nicht angewandt, er machte ibn nur „daran, aufmerksam", daß er zu Hause bleiben solle, er hätte ja ood) ju essen er brauche den anderen die Arbeit nicht wegzunehmen u. bgl. mehr Seinen Vorstellungen fügte er zur Bekräftigung nur noch bie Aufmerksamkeit des Ausspeiens hinzu. Beweis: Akten des PolizeiamlS (ließen. In der Tat blieb der auf das „Unschöne ferner Handlungsweise" aufmerksam gemachte Geselle Mohr einige Tage der Arbeit fern unb ztvar, wie mir fein Vater sagte, weil er „Angst hatte, ohne seinen Vater hierher zu gehen". So ist denn auch Mohrs. Baler bei mir eingetreten. 2 Geselle Dem von Hausen wurde am 4. August, morgens, auf dem Wege zur Arbeft in ber Bisnmrckstrasre balner von beut streikenden Schreiner Herrn Kreiling aus Heuchelhrim m soltebens- würbiger Weise (durch Schimpswarte ufw.) „darauf aufmerksam gemacht", daß er, indem er bei mir arbeite, eine furchtbare Sünde tue, daß ber Streikbrecher diese Liebenswürdigkeit ber Polizei zur Anzeige bringen mußte, um derselben nicht weiter auSgesetzt zu fein Beweis: Akten der Polizr-i. 3. Am 16. August war ein Streikposten mit Fahrrad vor meinem Hoftor aufgestellt, ber ben Streikbreck»er Tern nach Fcier- abenb von meinem Haufe in der Löbersttaße bis zum Walbrin- gang auf dem Schiffenberger Weg bezw. der Straße nach Haufen begleitete, wo sich ihm weitere drei Herren zugesellten, die auf ein Zeichen des einen »meines früheren Gesellen Stork» ihr Versteck in den Büschen an den Eisteicken verließen. Nun wurde der Streikbrecher von vier seiner werten Kollegen „auf das Unsckiöne feiner Handlungsweise aufmerksam gemacht" unb zwar auf ber ganzen ,3 a fort bis nach Hausen unb in seine Hof reite. 4. Am 17 August hatten zwei Stteikposten mit Fabrräbern vor meinem £>ofeingang Aufstellung genommen. Dieser Umstand und bie soeben gefchilberten Vorgänge veranlaßten mich, bie Gendarmerie von bem Tun und Treiben in Kenntnis zu setzen. Als Darum roenbet sich der Unterzeichnete im ^Einvernehmen mit ber Leitung bes Hoftheaters unb gewiß im Sinne aller Kunst reunbe an bie Bevölkerung der Stadt Darmstadt mit ber Anforderung, mitzuhelfen an bem Ruhm und ber bauernden Grötze unserer Hofbüdne v r , Das Hoftheatcr hat seinen Ausritt ;um neuen Abonnement erlassen. Es gilt nun zu beweisen, baß unser Publikum nach wie vor an bem Gedeihen unseres ersten .Kunstinstituts ein lebhaftes Interesse nimmt und zur finanziellen Umerstützung bereit ist. , t . ... Ein ausgiebiges Abonnement bedeutet nicht nur eine wichtige materielle Grundlage für bie Erhaltung unb gedeihlicheWirk- iomteit des Theaters, sie verbürgt auch einen stärkeren Theaterbesuch, der von größtem Einfluß auf bie Stimmung der darstellenden Künstler und auf das künstlerische Niveau der Vorstellungen ist. Auck im Einzelbesuch möge sich dieses Jnterefte weitester Kreise beweisen. , „ m f . . _. Wenn unser Hoftheater durch lebhafteren Beiuch wieder Gegen- stand eifriger Diskussion en und begeisterter Patteinahme wird, kann es allein seiner idealen Aufgabe nachkommen, nämlich: der Mittelvunft aller künstlerischen Interessen zu srin, zum Besten und Vorteil der Stadt Tarmstadt und des Landes. Darmstädter Tsteatersorgen. Darmstadt, 24. August. Seit dem Einzuge des neuen Generaldirektors in das hoftheater scheint es, als ob man sich mehr als bisher für Vorgänge auf unserer Hosbiklme interessiert. Die Abonne- mentsbestellungen sind diesmal reger als im Boriahre. LZrb der bereits veröffentlichte Spielplan innegehalten, so geht das Darmstädter Publikum in der Tat einer ereignisreichen Theatersaison entgegen. Neben bemerkenswerten Neuengagements für erste Fächer hat Dr. Eger eine An zahl interessanter Gastspiele in Aussicht genommen, die ihre Anziehungskraft sicher nicht verfehlen und auch von auswärts manchen Besucher herbeilocken werden. ceben Alermider M o i s s i, dem hervorragenden Darsteller des Deutschen Theaters in Berlin, der nicht ohne Berechtigung allgemein als der Nachfolger Kainz angesehen wird, wird Frank Wedekind mit seiner Frau an einem Abend tn einem seiner Stücke austreten . Um dem neuen Generaldirektor die Verwirklichung seiner Pläne nach Möglichkeit zu sichern, hat der Cbcrbur- germeister heute an die „kunstliebenden Kreise der Darmstädter Bevölkermici" einen Aufruf ergehen lassen, der das Darmstädter Publikum aussordert, in erhöhtem Maste dem Hostheater sein Interesse zuzuwenden. Der Ausru, launt. Am 8. September öffnet das Hoftheatcr unter der neuen ""Große' Auftiabci?'auf bem Gebiete des Schauspiels mck der Cpcr sollen gelöst werben. Mancherlei neue Errungen ckaste^. am b-loratiDcm Gebiete wirb die neue »melwt bem Publikum unnrer Hauptstadt vermitteln. Es gilt, ben Ruhm unterer altehrwurbigen Bühne zu wahren unb zu mehren. Was hierzu von der neuen Leitung unb ber erprobten Simnier- f'har getan werben kann, wirb zweifellos geidxbcn, «l,lMiF1ITnä Anbcrerseits bars aber auck das Intereste ^ Publikums cn dem Bestände und dem EmporbluhM unieres angrie^men «unstinstituts nicht fehlen. Wie das P^likum durch ^hlreick^i und regelmäßigen Befuck dem \beater zur bockstMiB lute versehen kann, fv vermag es umgekehrt bei mangelnbem Jnwrefte Äic angefcbenc Stellung unseres .»ottdeaters "n^kb ni Tie Gnade eines kunstsinnigen t-curitcn hat bem fianbe »aiai nnb insb,sondere der Residenz zu internationalem Ritt und Ruhm »»erhöhen. Tas hoftheatcr bars nickt ücrgcnen wertzn- iarmitabt mit Stolz als eine Metropole beuticfcr Kunst genann. f.’itö» AMD Xßesü^JSR ' für i Herrn wd I Knaben ' 1 in I hervorragender \ 8 Auswahl 5u | billigsten PreiyA I JSchmuM I Nachf. I Marktstrasse \ ■ ."i. 1 öttlf 004 Vertag In OltSlfii: In frttdbp; riidw.Sttni.lUu^y. In Niubt»; Ko*» ^utnn » c ___n find in geeigneter Weise zur Unterlassung zu bestimmen. 2 Der gesamte Tetailhanbcl muß durch seine Cr iamiatwntn gegen bad Zugabeuiiweseii auf den Plan gerufen werben, i imit die de trri enden Artikel vom Verkaufe ausgesckaltei werben. » "s kaunnde Publikum muß burch ZeMingsprovaganda, sziugvianer, in oftcntlickxn Verfammlnngen ufw aufgeklärt werben 4. ^»c Unterstützung der Handelskammern unb aller kannnänn,scher unb industrieller Koiporationen muß zur Mitarbeit aummnen werben. 5. Tie deutschen Rickner unb Gerichte sind von ber llnlautcrfnt des Zugabeunwesens zu »ckerzeugen imb im nächsten Falle mit ihrem ikmanbe das liebel auszurottrn. Beifall > Ter Maufmaiut v b Beck Hamburg veriangle im WiKR- satz zu ben Selbstbilfevorfchtägcn bes ersten Redner» em gesetzliches Verbot des Zugaben. jens überhaupt, eine eiil- ivreck^nde Entfckrliefuing wurde angenommen. F c r ch l a n d Hildesheim > sprach über bie „Emckuung k a u s- männifckcr Krankenkassen". Er verlangte bie ttm Wandlung ber freien Hilf-kaffen in freie raufmanmid'- ZnmmgS- franfenfaffen nack vorheriger erforderlicher Gründung von iretrn rauunännifdxm Innungen. Weiter wurde noch rin Antrag ange- nomrnen, wonach der Zentralverdand der Bekämpfung btr K on - sumvereine fnrnpatbifch gegertflbrrftebt, es aber nickt für nötig hält, zu diesem Zwecke einen neuen Verein zu gründen. Hierauf wurden die Verhandlungen auf morgen vertagt x\c für nachmittag an gesetzte Korsosahrl mußte infolge des ftrömenben Die Sozialpolitik i>at zuerst auf die einfachen Schicksten und 1 j teren Mittelstände sich genckstet Jene waren in größerer Gefahr ii folge der riesig gefteigerten (hitwidelung der letzten Jahrzehnte mb besaßen nickst genügenbe Kräste zu energisckwr Selbsthilse, bie f. immer zuerst geiorbert werben muß. Tcshalb lagen allgemeine (•ntereffen vor unb bie Nottvcnbighit eines Zusammenwirkens von II und von unten her Erst später und noch geringer bat die -,'zialpolitik die neuen Mittelstände, die Privatange st eilten in besonderen ergriffen Bekannt sind die Maßnahmen für größere ^»niitagsruhe unb früheren Labenschluß, bie Mauimannogericbtc, i ben Mitteln für bic_lcbinc ein Glied: e i n e »t Lrkere 2 i ck e tun g ber Gesu nbheit unb ber Arbeitskraft. Dribe j id heute burch bie intensive, rastlose Arbeit gefährbet, unb noch Sahurd) vor allem, baß bie Lanbkinber mit ihrer unöcrbraudtfen icrnenfraö einen immer geringeren Prozentsatz unter ben An 1 urllten ausm n lies Jnvalibewerdcn, Aftern, Bei ■ titerung finb die Folgen I igen die An gesteiften und jrc Familien, sowie die Unternehmer. Letzteren fehlt oft bas iiidK, elastische, auobauernbe Personal, bas unbebingt nötig zu Zu ihrer Erhaltung einmal notig die Selbsthilfe in Gestalt eines geordneten Sehend, in bas immer mehr Gesundheitspflege und Sport einzufügen finb ne ber Stäbte, befonber» die tUtger, gesunder 'Wohnungen burdi passende Boden im Wen i imb neben ber Sonnlagsruh , die mit Recht immer | i t-rgifdKr burckgesührt wirb, größere Rulst-pausen notwenbig. I ti'ldv größeren Pausen, bie einen längeren Urlaub voraus flitben, lassen jid, leicht aus körperlichen, familiären unb ethischen 8-rünben berleiten. Eine Erlaubspaufe bebarf zur Herbeiführung eenes völligen 8 Erfolges bes s?(uifud)en5 entfernter Erholungsoric unb Erholung» ■ 1-ime. Im Hause unter den Lasten bes Alltags, läßt sich Erholung ■ jtver gewinnen Nur ein vollstänbiger Crtdwed>fcl mit anbereu ■ imatifdKii Bebingungen rüttelt den Körper aus unb führt zu Bin em schnelleren Regenerationsprozeß. Ta nun Unter ben Mit H tebern der Mittelstände viele ans Mangel an Mitteln keine r öfteren Reisen machen unb keine M urorte aus suchen können, sind ibt Erholungsheime entstand«. Nock ivemge ■ er ft aber im Gewerbe und Hanbelsstande. Ter Großkaufmann Ji.fcpb B a u m Wiesbaben, Teilhaber der Nassauischen Leinen I Industrie, hat bcehalb vor etwa 2 Jahren die Anregung gegeben, I eine unisassenbe Crganifation für Handel und Industrie in Tcutld) I land ui schaffen. Zn feiner Arbeit „Ein soziales Problem des I ßimsnianiisstandes" hat er diese Idee näher begründet und ent I Nickel! Er will eine Wohliahrtseinricktnng schaffen, die das IIkdrgefübl der Angestellten unbedingt sichert und männlichen und IIleiblichen Angestellten in Handel und Industrie zugute kommt. || {hn genosfeiisdaftlicher Grundlage soll sich die Crganiiation auj* | bauen; über allen politischen unb religiösen Parteien will sic |i stehen Es kann sich nur um eine G r o ß o r g a n i s a t i o n mit || o'lmählidi 20 Heimen hanbcln: bieie allein kann bie grünte Htmiigfeii, die Vielartigkeit ber Mittel (See, Walb, Gebirge» unb « Völlige Unabhängigkeit ber Angestellten sichern. Xie Kotten imb ||auf rtnia 5 Millionen Mark veranschlagt, bic burck Mngftebeo U Beiträge, Sckunkungen, Stiftungen aufzubringen mären. Eine ■ tncrgifdic 21 uiation ist ins Leben gerufen worben Behörden, Zoldatenverpfieguirg. Die Einrichtung unserer Militärintendanturen ist ein Ergebnis der Befreiungskriege: vor dieser Zeit »var die Ver- pslegungstätigkeit für das Heer den Zivilbehördcn zugeteilt, .hieraus schon erklärt sich, daß die Organisation dieses Instituts dem Vorbilde bei Regierung angepaßt wurde: sie verblieb daher auch in der neuen Aufmachung in Horm und äußerer Gestalt in -beit lebten 100 fahren im wesentlichen eine Zivilbehörde. Für eine geregelte Friedenstätigkeit mag das vollkommen genügen: denn alles geht nach gewohntem Schema, und in diesem fühlt sich niemand wohler als St. Bureaukratius. Airders im Kriege! Ein gegenseitiges Einvernehmen zwifchen Heeresleitung und Lieserungs- behörde ist fcu dieser Zeit geradezu Bedingung. Ein wirkliches Zusammenarbeiten läßt sich aber wohl nur dann erzielen, wenn im Kriegsfälle Offiziere an leitende Stelle kommen, die in die strate- giscken Pläne der Heeresleitung eingewciht sind und die Bedürfnisse der Armee besser Lennen, als die Herren der Intendantur. Wenn man bisher an einer Reform vorübergegangen ist, so geschah dies im Hinblick auf mehrere glücklich geführte .ikriege, die die Mängel der Intendanz nictst so recht in den Vordergrund treten liehen. Ter Feldzug 1864 war durch die geringe Zahl der teilnehmenden Truppen für die Verwaltung eine Spielerei: der des Jahres 1866 begann im Sommer und endete nach 6 Wochen gerade zu einer Zeit, in der wir ernsten Verpflegungsschnricrigkeiten ent- gegcngingen. Ter Krieg 1870/71 wurde in einem reichen Lande geführt, dessen Hilfsmittel uns zugute kamen: die Intendantur clbst machte Fiasko, wenn auch nicht in dem Grade wie die franzö- ische. Man batte den Händlern und Lieferanten zu viel Freiheit gelassen: , diese bereicherten sich unmäßig, beachteten nicht die mit ihnen geschlossenen Verträge und drohten, ihre Lieferungen ganz einzustellen, wenn man ilinen nicht zu Willen war. An vielen Etappenorten verdarben hunderte von Zentnern Lebensmittel, die andenvärts notwendig gebraucht wurden. Auch bei den Expeditionen nach Ebina und Südwcst hat die Intendantur keine Lorbeeren gepflüclt! Wohl ging das Verladen im Jnlande schnell und tadellos: drüben aber war das alte Lied: es war nie etwas da, was gebraucht wurde, besonders ivar an Hafer und Kleidung ständiger Mangel. Nur der Tätigkeit der Reeder und Makler ist es zuzuschrciben, daß keine Katastrophen cintraten, und das trotz der grössten Tüchtigkeit und Dienstfreudigkeit der Beamten. Tiefe kolonialen Erfahrungen haben nun doch an maßgebender Stelle gezeigt, daß das System erneuerungsbedürftig ist. Es ist bereits gestreift, daß sich die Maßnahmen der Verwaltung und meinde, kommen wir zu den Propheten. Ta gibt es die großen Propheten und die kleinen Propheten . . . Zum ersten wollen wir von den großen Propheten sprechen." Und er spricht, spricht und spricht. „Und nachdem wir mit den großen Propheten zn Ende sind, konnnen wir zu den kleinen Propheten." Und er spricht, und spricht, und spricht. „Und da wir mit den großen und kleinen Propheten fertig sind, kommen wir zn Jeremias. Welchen Platz, so frage ich, soll Jeremias l-aben?" Da schallt eine Stimme aus dem Hintergrund: „Jeremias kann ruhig meinen Platz lwbi'n, ich gehe jetzt nach Hause." — Eine wirkliche Begeben- •h’ü und keine erfundene Geschichte ist das Telegramm, das ein englischer Aristokrat an einen berühmten Arzt geschickt hat. Es lautete- „Meine Schwiegermutter ist an der Pforte des Todes. Kommen Sie rasch und bringen Sie sie durch." — Ein sehr reicher Amerikaner kain nach London unb war hier der Gast eines Engländers, der ein großer Sammler von Altertümern und Kuriositäten war. Er zeigte dem Amerikaner neben anderen Dingen clnen Tisch und einen Stuhl, und darauf deutend, sagte er mit Bedeutung: „Tiefer Tisch und dieser Stuhl gehörten einst Milton." „Wirklich!" meinte der Amerikaner daraufhin bewundernd und er kniete nieder und küßte voller Verehrung Tisch und ötubL „Und," so fuhr der Engländer fort, „dieser Tisch nwr es, an dem das unsterbliche „Verlorene Paradies" geschrieben wurde." „Was wurde da geschrieben," fragte der Gast Das verlorene Paradies", war die Antwort. „Wer schrieb das?" fragte der Amerikaner weiter. ..Milton", entgegnete der Engländer. „Und wer, sagten Sie, hätte den Tisch früher besessen „Milton", lautete wiederum die Antwort. „Pah," rief nun der rliebe Amerikaner im Tone höchster Verachtung aus, „ich dachte Sic sagten: Lipton." * T i e Hand als Verlobungsanzeige. Bisher, wenn eine Tamc ihrem Verehrer die Hand zum ewigen Bunde reichte, hielt man es niclu für nötig, diesem sumbol iicken Ausdruck nun auch eine wortwörtliche Präzisierung zu verleiten. Seil einiger Zeil aber hat man in der vornehin en Gesellschaft diesen zicmlich^landläufig gewordenen Ausdruck auf eine amüsante Weise in die Tat ningeietzt. ES gehört zum guten Ton. daß Verlobte sich gegenseitig eine Abformung ihrer rechten Hand zum Geschenk machen Za, man benutzt sogar dies originelle Sumbol anstelle von Vcrlobungsanzeigen. Elegante Damen senden ihren nächsten Bekannten iLvc Hand aus Bronze, die dann nn mebhdx’s Kunstwerk abgibl und sich auf einem Tisch oder Kamin so gut ausnlmmt wie eine Bronzestatuette. Es ist freilich eine ziem- lich laugioeilige und auch nicht ganz angenehme Prozedur, sich zunächst einen Gipsabguß über der Hand nehmen zu lassen. Aber da eS die Mode verlangt, so unterziehen sich die Bräute dieser Nemen lviannehmlichteu recht gern Wer es sich nicht leisten kann, ichickt einen Gipsabguß der Hand, denn die bubicbcn Bronze gü)je fmd ziemlich teuer. Mit dem Umbau M im kommenden Frühjcs PreiSoerteilung durch H Festes konzertierten fri Vorsitzenden statt. Während des ivillig zwei Musikkapellen. w. Offenbach, 26. Ang. Offenbacher Bahnhofes soll nun -springen, Turn- und Trockenschwimmübungen wurden l e vorgeführt. Um 6 Uhr fand die nun nach Feierabend Dem meinen Hof beriteR, folgte ihm wieder einer der Streikposten auf der fterfe. Ich selbst fuhr den beiden in einiger Entfernung nach und sah, wie an derselben Stelle, wo am 16. August drei Streikende sich dem Begleiter anschlossen, nunmehr deren 7 aus dem Gebüsch hervorbrachen und den Streikbrecher etwa 100—120 m derart eskortierten, daß er gezwungen war, abzusteigen. (Vielleicht hatte ihn einer der Herren Begleiter „zufällig" gestreift.» Als Dem, von den Streikenden umringt, am Weiterkommen gehindert war, fuhr ich hinzu und forderte die Hüter der Streikordnung auf, den,Mann in Ruhe zu lassen. Ich wurde mit lautem Halloh empfangen, und es wurde mir entgegnet, daß man doch hier in einem zivili fierten Staat lebe und wohl noch spazieren fahren könne, wohin man wolle. Immerhin ließ man den Streik-Verbrecher wieder sein Rad besteigen, aber sogleich setzte sich auch die Eskorte in Bewegung und Dem war wieder völlig von den acht liebevollen Begleitern „umgeben". Das ging so weiter bis an die kurze steilere Stelle der Straße (unterhalb der Biegung vor dem Forst- garten). Dort stellten 2 Gendarmen die Begleiter zur Rede, lieber den Ton der Entgegnung will ich mich nicht verbreiten. Dern konnte dann eine kurze Strecke unbehelligt weiterfahren, wurde aber alsbald wieder eingeholt und von den 8 Herren bis nach Hausen in seinen Hof geleitet. Unter den acht befanden sich die Schreiner Kreiling (Heuchelheim), Stork und Schmidt. 5. Am 22. August von mittags 12 Uhr an standen wiederum 2 Streikposten mit Rädern vor meinem Hofeingang in der Löber straße bis Feierabend. Mit Rücksicht auf das früher Borge falle ne hatte ein Gendarm an meinem Hottor Aufstellung genommen und ein zweiter an der Wieseckbrücke (Bismarckstraße). Ms Dem sich auf den Heimweg begab, folgten ihm die beiden Streikposten (bereit einer ein Stummer aus einem preußischen Nachbar orte war» auf dem Fuße. Ter Streik-Verbrecher wurde von den beiden derart angenehm unterhalten — der Stumme soll sich ihm auch recht gut verständlich gemacht haben — daß dieSicker - heitsorgane im Schiffenberger Weg in der Nähe der Ober mann'schen Sandgrube ein schreit en muhten. Dazu sei noch bemerkt, daß bereits ganz im Anfang des Streiks eine Kommission der Streikenden, unter Führung des Herrn Ommert, den Streikbrecher Dern in seiner Wohnung besucht hat, um ihn (zur Niederlegung der Arbeit zu bestimmen. Gegen den Streik an sich wird billigerweise niemand etwas einwenden: aber ebenso selbstverständlich erscheint es, daß Auswüchsen, wie sie hier zutage getreten sind, mit aller Energie entgegen getreten wird. Tie .Handhabe dazst bietet m. E. der § 153 der Gew.Ordg. Bei diesem Hergang der Sache fällt beim doch auf das Verhalten der Streikenden ein ^eigentümliches Licht. begonnen werden. Zunächst soll der neue Güterbahnhof baut werden, der im Osten der Stadt erstehen soll. Sie ft- samte Bahnanlage, die wesentlich höher zu legen ist, '■ fordert einen Kostenaufwand von über 7 Millionen Mal Der Zuschuß der Stadt Offenbach beträgt 300 000 Mk., In der hessischen Regierung 543 000 Mk. (0 Mainz, 26. Aug. Ter hiesige Verein für Flu» wesen eröffnet am 1. Oktober ds. Js. auf dem Flugpl I (Großer Sand) eine Fliegerschule, deren Leitung Gradeflieger Stoephasons (Berlin) übertragen nnrb ~ Turrf) den Kaiserlichen Automobil-Klub sind mrnmehr c, allen Biegungen und sonstigen gefährlichen Stellen bi Straßen und Landstraßen Warnungstafeln erricht worden, die in verschiedenen Zeichen auf die Art der zu <-• ausgraben 5. Tu soMt von Bäumen ober Sträuchern kep. Zweige abreißen oder abbrechen. 6. Du sollst die Rinde t» Stämme und Felsen nidtt als Stammbuch benutzen. 7. Tu folt von Blumen nur lobtet ,ur Erinnerung nntnehmen, als fT ziemt. 8. Tu sollst feine Sammlung von Pflanzen, Insekten u; anderen Raturkörpern anlegen, wenn du dich nicht ernstlich baii beschäftigen willst. Vogeler er darfst du überhaupt nicht nehm - 9. Tu sollst keine Eidechsen, Molche, Frösche und andere £\- cuälen ober töten. 10. Tu sollst üinber und unverständige tt wachsene zur Schonung der Natur anhatten. Landkreis Gießen. h Garbenteich, 25. August. Am 5. Oktober trc:» die hessischen Bergwerks-Betriebsleiter hier zu einer Konsero zusammen. = Lan gsdors, 25. Aug. DasJahresfest des Obc hessischen Vereins für Baseler Mission faiJ heute nachmittag in unserer von Gemeindegliedern uv.| Gästen dichtbesetzten Kirche statt. Auch die Fürstin von V . hatte sich eingefundcn. Bereits am Vormittage hatten Mi sions-Gottesdienste in Lich, Gießen, Langsdorf und Bettu. Haufen stattgefunden Nach herzlicher Begrüßung der Fes, Versammlung durch den Ortsgeistlichen, Pfarrer Mahr, gab der Vorsitzende deS Vereins, Kirchcnrat D. Schlossers Gießen, den Jahresbericht, in dem er den Zweck und yJ Aufgabe des noch jungen Vereins auseinandersetzte nn zugleich eine interessante Uebcrsicht über das Arbeitsgedn Oberhessens gab, in das die verschiedenen Mission, gesellschaften in historisch gewordener Weise sich gctcüH haben. 88 Gemeinden haben sich dem Verein bereits a. geschlossen und es ist anzunehmen, daß mit der Zeit netz andere abseits stehende folgen. Der Rechner des Verein». Pfarrer G u ß m a n n - Kirchberg, erstattete sodann kurz V richt über die Verntögenslage, die als günstig anzufeb, ist. Den ersten Vortrag hielt Missionsinspektvr Tipper«! Basel: „Ziele und Aufgaben der Missionsarbeit in bu Gemeinden Westafrikas." — Der Vortrag zeigte, wie t>:t, Missionsgemeinden Basels auf der Goldküste (seit 1828) mb in Kamerun (seit 1884) zur Selbsterhaltung, Selbslverwc.. tung, Sclbsterbauung und Selbstausbreitung allmählich c> zogen werden, und das Ziel eine selbständige Volks kitt» bilden muß. Wenn 23 000 Christen auf der Goldküste jabr. lich 75 000 Mk. Kirchensteuer und 40 000 Mk. freiwillig Gaben aufbringen, dann darf man nicht sagen, daß die Mission diese Christen verwöhnt, sondern ihnen Opfer mutet. Es folgte der zweite Vortrag von Missionar Eh« m el über die „gegenwärtige Lage der Baseler Mission -i China". Er schilderte die weltgeschichtliche Stunde und btt; Riesenaufgaben, die im Osten für jeden, der sehen will. « plötzlich durch die Unttvälzung aller Verhältnisse entsta*! den sind und warb um Verständnis und Mitarbeit. T:?i Gemeinde folgte sichtbar mit großem Interesse den mex immer leichten Ausführungen und bewies ihren Tank bur j eine Kollekte von 148 Mk., abgesehen vom Sd)riftenDe--; kauf. Der Posaunenchor Södel hatte in danken.-- werter Weise zur Belebung des Jahresfestes »be: « rageir i. Lollar, 26. Aug Gemeinderatssitzung Ä-. wesend: Bürgermeister Schmidt, Beigeordneter Gerlach, bt Gemeinderäte Erdmann, Ringleb, Forbach, Back, Scluw.. Schmitt, Römer und Hofmann. Zur Quarzitvergebun(l tti nur eine Offerte eingegangen und zwar von Tiefbauuntc--! nehmer Ruhl, der für 10000 Kilogramm Quarzit 13>4 Mark an die Gemeinde abgeben will, unter emzelmm '.l* ünderungen in dem von der Gemeinde formulierten StJ trag. Die Gemeinde gibt dem auch statt, bis auf zw« Punkte, den Geleistransport und dann die Kaution, tJ auf 4000 Mk. festgesetzt wird. Ruhl hatte 2000 Mk flcbclel die Gemeinde in dem Vertrag 6000 Mk. vorgesehen — >1 ortsübliche Tagesverdienst der land- und forstwirtschtMl lichen Arbeiter wird folgendermaßen festgesetzt: MännltLI von 14—16 Jahren 1.80 Mk., von 16—21 Jahren 2.50 M l über 21 Jahre 3 Mk. Weibliche von 14—16 Jahren li l Mark, von 16—21 Jahren 1.80 Mk, über 21 Jahre 2.00 A > — Die Anschaffung von zwei Ziegenböcken wird genelnn f und mit dem Ankauf die Landwirtschaftskomrnission b< auftragt. — Außer der Tagesordnung wird auf Anregriii j des Gemeinderats Hofmann beschlossen, einen Teil vo- Gemeindegelände nach der Heuernte dem Ziegenzuchlver i zu dem seither gelösten Durchschnittspreis als Ziegenwed zur Verfügung zu stellen. Kreis Lauterbach. ^Lauterbach, 25. Aug. Auf dem Spielplätze tal hiesigen höheren Bürgerschule werden zurzeit bei den Funt2 > mentarbeiten einer EinsriedigungSmalier zahlreiche mens hl liche Skelette ouSgegraben. Das Gelände, auf dein h I Schule f. Zt. errichtet wurde, war früher eine Begräbnisstätte I wovon noch einige gut erhaltene Grabdenkmäler vorhantt I sind. Die jetzt zutage geförderten Gebeine werden flefamirii l und auf dem Friedhöfe in einem gemeinsamen Grabc H gesetzt. Bei früheren Kanalarbeiten wurden auf demselttrl Gelände schon Skelette vorgefunden. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 26. Aug. Die städt. Technische An demie hat mit der vergangenen Wock>e ihr Sommersemesi' | geschlossen, lieber 200 Techniker waren hier anwefert I Das Wintersemesder beginnt anfangs Oktober. Starkenburg und Rheinhessen. n. Offenbach, 25. Aug. Tav erste öffentliche Turr- Sport- und Spielfest der hiesigen Ortsgruppe Dir Jung-Deutschland nahm den besten Verlauf. Währn die Veranstaltungen deS Vormittags, Stafettenmarsch, Strecker fahrt des Bicycle-Klubs, die athletischen Kämpfe auf da Exerzierplatz, das Wettschwimmen und Wettrudern, noch forti außerordentlit Hafte soweit abqetro i ’tt teil fonnte. Es ir ’tf'entHfi durch fRe« lumierteiluebmer ist vx ziiniierlelhinfl be legentagc wieder eil »«wendigste verkürzt I "tie Art und Weise 'udcn. 3m Spiel u !' Entscheidung bereii 118, Worn 'Ot 116, Darmstadt) «hielten die Metren in. 8 n t i e n ( «ne Vorgabe such Nr fw gelangt. Bri 'erinii 6—1, 6-3, |Jml,e kommen unb I^mkn^injelspiel ohn I^b'rmansMn), I» "^t a.M. für t Üi-1 1 oi,ne 'N 2?'°. ’.m gemischten iiVo/'qCn‘n,eie|'flnte u? (J«'.fleflle im (?•[ Äerbai .. ..1 (n •’iQniyf 2**1 mit $orgQt c'tl ea(|n un( ÄÄQ(,C 8[eid) ',ent schwer, ni2 ».“iWmwi N p. ' leoocj) jlun e ÄÄbQÖ stärke ffti“15*' d°ch ft I * Rrten ÄgeiDh,n< I flttnrf, J.e auch pSfe* I I chNK < Jubelt 7, i . i qrrciö & r>eN p P Preis n |r de« ^xejs ILfm. des '' * Aij. Linien, . o den U- j Linien und den 1- -^>'den.______ ____- T« Vertreter !>>r- Kar r «ni'jdvn vom 1- V rjg von Vorlesungen * ■; z^ekorps sand he wegen Formst ^'^auptverhand ;\.V Naiv ", s ■n ltch-g-Mick; der d a nieiniamer B e I „cidifeit zu je fed Jxn waren, ut Ank imfcn gegenüber m trf,nüber die ihnen v «erdcne Vehandlung lautete: „Fa ta Serie erledigt wird gxt diese Behandlun sertflfttn im Landl 'alt elistiindiger 4! ^itn sämtliche Aw ;:ilvbaft lautete, i . datz sie sich in Mhnöunqen als kath Ri c Fabriken wurden vermittelt. Tas Direktorat ersucht die Prin- zipalität guter Handelshäuser und Fabriken um geil. Mitteilungen über zu bdebenhc Stellen und um zeitige Bekanntgabe von Wünschen hinsichtlich der Aufnahme von Absolventen der Höheren Handelsschule Landau. 68*7«. ■ „H-Ring HaEmarogErr Wasserdichte Wagendecken "und* billigt Ludwig l.azaruN. flfterwen 53. ?rcrnki und ! ten. ■ kN. Ani 6. ft.. hier !-I 3U e>ntafimir von Polen 1663 bic Eifersucht eines polnischen Magnaten und warb von ihm nackt auf den Rücken seines eigenen Pferdes gebunden nnb in die Wildnis gejagt: er hatte aber das Glück und kam lebend, wenn auch übel zugerichtet, in die Ukraine, wo ihn die stasaken bald zu ihrem Hetman wählten Eine ähnliche Art der Todesstrafe ist nod) heute bei kanadischen Zubianerstämmen üblich. Ein Verräter wird quer auf den Rücken eines wilden Elchegebunden und dann bas wüte^ Tier in den dichten! I^alb gejagt, wo dem Gefesselten ualb durch 21nfhirmcn gegen Bäume und Felsen bie Glieder gebrochen wurden. Ein Ali seltener Grausamkeit wurde vor einigen Jahren aus den bäuerischen Alpen berichtet. Dort wurde der Hand- lungsreisenbe Richarb Träger, der bezecht in einem Wald- gafthofe mit Wilderem Streit bekommen hatte, spat« von diesen überfallen und gefesselt mit bem ttopfe in einen großen Ameisenhaufen gesteckt, wo er nach stunbeulanger Cual sterbend aufgefilndon wurde Tie ans dem Altertum berühmten Lötven spielten noch einmal an dem Hofe des jetzt abgetmiihen Sultan Muley yafib von Dlarokko eine hiialle. Ter Despot führte immer etn paar Käfige mächtiger Rtlaslön>en mit sich, denen er in den Zeiten seines Glanzes rebellische ScheikS vorw«fen ließ. Kaurn glaublich, aber nur zu wahr ist schließlich, daß noch im Fuhre 1«63 unter den Augen und mit Genehmigung der enalischen. Regierung in Indien eine Hinrichtiti,g durch den Elefanten stattfand. Damals hatte Prinz Mulhar Roo auf seinen Bruder, den regierenden Gaekwar ^handi Rao von Baroda einen Mord- I versuch gemacht; während er selbst mit der Internierung in ein« Festung davon kam, nxirb sein Werkzeug, der go bungene Mörder, znm Tode verurteilt und die Strafe nach altinbischem Brauch auf den Wällen der Stadt Baroda von einem Elefanten vollzogen, der dem an einen mw brigen Block Gefesselten den Stopf zertrat Ter ranzösische Reisende Louis Rousseiet war Zeuge dieser lurchtbaren Zzene, die in den Zeiten des Glanzes der Marathetvq fürften — wo in der Stabt Puna eine eigene Straße zur Ausfültrung dieser Exekutionen bestimmt war — gar nicht selten vorkam Seitbem hat freilich auch in Indien ein Ti« nicht mehr bie Rolle des Henkers gespielt. lOdenhauson, 26. Aug Das Preisschießen unf«et fciegervereinS, das an den letzten Sonntagen statt nb, konnte gestern, nachdem etwa 1000 Patronen Der- 1oHcn waren, zu Ende geführt werden. Es wurde ge 1x>ffen ‘ stehend aufgelegt, auf eine Ringscheibe 150 Met« ist (Veracht Modell 71. Tic 12 Preise erhielten folgende hützen: den 1. Pre, > mit 35 Ringen Christian ^raft< bfnhaufen, den 2. Preis mit 35 Ringen Georg Becht - ,olb, den 3. Preis mit 34 Ringen H. ©ebne iber, her. Preis mit 34 Ringen L Gümbel, alle in Sdenhausen (ti 5. Preis mit Ringen L. Schieferstein-Salz rkn, den Preis mit 32 Ringen PH WebersOber I vlqirn, den 7. Preis mit 32 Ringen, Christian Äarber* Neuhausen, den 8. Preis mit 32 Ringen H. Schreiner- ilzböden, den 9. Preis mit 31 Ringen Sarl Bechtholb , fenhausen, den 10. Preis mit 31 Ringen W Mükler- tiahböben, den 11. Preis mit 31 MHngen Chr Fritz- t brnbaufen und den 12. Preis mit 31 Ringen tz. Wagner- Holzböden. Univerjitcitr-Nachrichten. — Der Vertret« des Sttaireckis, Strofpro»ßrechts und ti Rechisvfnloivphie an der Univ«fitüt München, Geheimer Prof. Dr. jur. Karl Ritter v. Birkmeyer wurde auf !Hn Ansuchen vom 1. Oktober an von bet ®«rfliditung zur Ao- tnung von Borlesungen befreit. ftit kriegsgerichtliches Urteil gegen tkapläne Meu, 24 Aug. Vor bem OberkriegSgericht des 18 Armeekorps fand beule aus Berufung der An^klagten und trrufunn wegen Form^ehlnS seitens des Tivisionskommandeurs I t r Hauvlverhandlung gegen bie vier Zrap 1 ane «:iam, Mathieu, Svacher und S)ennequi statt, welche i»n »rieg. icriä'i brr 33. Division in Dieben ho,en om5. 3uli mer Beschwerbef ührun g unb wegen ibcr- levlichkeit zu ie sechs Monaten Gefängnis verurteilt iTTben mären. Tie Angeklaalen halten sich in einem gemermamnt .»drrciben gegenüber bem Bezirkstommandeur von Dieben- Irfen über bie ihnen hon bem Bezirkshaupttnann Bob k n Suteil pn’orbcne Behandlui'g beschwert. Der ^chlußpalius des fidtreibend lautete: ..Falls bic Sache nickt m einer ne befriedigen- Ui Weise erledigt wirb, sehen sich die Unterzeichneten Inder ge yjtiflt, diese Behandlung katholisäier Geistlicher durch ihre Ab- 1 teirbneten im Landtage z u r Sprache z u btt n gen kioch fast elfftünbiflcr Verhandlung wurde das Urteil gefallt, I UB gegen sämtliche AngeNagte auf ie sechs Monat e F est-> I 1 n n « b a f t lautete. Tas ^berkriegSgericht hat den Angeklagten । < fi^ubt, daß sie sich in bem Glauben befunden haben, eS sei ihren LtinBinbunqrn als katholische Geistliä>e zu nahe getreten^ ^o/:bew her Strafzumessung würbe bnudfidihflt, bah ber h ju oes *lilMrflTafgcfcbbud)e4 dies offen lasse, ob Gefängnis-, Ftntungs-, («♦•r Arreststraie einzntreten habe Bei dem Kaplan Henn - ■ tngcr, der bem betreffenden Schreiben deS DezirkskommandenrS Hrpi einen Sah uiflefügt hatte, daß auch er nck durch die Behaiid- Lima seitens deS Bezirksl>auptmanns Boden gekrankt a.rublt habe L'itb der von bem Kriegsgericht der 33. Division zu TiedenHofen t|i drei Tagen Mittelarrest verurteilt worden war, nnirde die IdtTafe ausrechterkalten. Tie AngeNagten erklärten, daß sie sich Entere Schritte Vorbehalten würden. Ach. Auf bem Spich-'' ien zurzeit bei ben । mu« i°h>--ch " öa§ Oelänbc, aui '■ I früher eine Begräbn -1 Grab'benlmäler d.-: Gebeine werben gt" lt gemeinsamen jeit mürben ans ff»_toH» W-chkihr^«''^ waren mgs0«°^ gitteinecffcn- . - W erile»H 4 : hi»" y yti e 6lofetlenmfltl7 , SBetlnik»1': Mit dein ;>£»* I i*?' /, bet.” r*t S'afub jlltb ÄH Märkte. TT. «lsfeld, 26. Aug. Der heutige Schweinemarrt (CubroigSmaifti war trotz des schlechten WeNers mit 544 Schweinen aut beschickt. ES wurde bezahlt für 6—8 Wochen alte Ferkel 60-60 Mk., 8-18 Wochen alte Gu-70 ^IL, für Läufer 70 InG 100 Mk. unb Einlegschiveine 100-120 Mk. Der Handel war nicht Dremcrn ;u pirtem, wenn das rrfcifcb einmal teuer nxir unb der große Arzt Galenits erzählt, wie bie imfu*gtertgert «erzte im Zirkus darauf warteten, daß die Bisse der wilden Bestien edle tintere Organe der nock lebenden geieffeltrn Opfer bkoslegten. Als das römische Reick» in Trümmer ging unb die Birmanen bic Crbsckmft der entarteten st^elt- beherrscher an traten, hotten die Särocii. Panther unb Baren, bie einst zu Tausenden nach Rom eiiißffülrrt imirden, ihre Rolle als Henker ausqespielt, an ihre stelle trat das Pferd. Ter gotbiscke (Geschichtsschreiber Iornandcs erzählt, wie die germanische Fürstentochter €*'nilba an den '.invcif eine» Rosses gebunden und zu Tode geschleift wurde, nnil fie im Verdacht der Untreue stand, unb allbekannt nr dieselbe, Strafe, die ublotbar von Stissons "14 an brr greifen Irankensürstin Brunhilde voUstrecken ließ. Fürchtertich lebendig ist Freiligraths Schilderung, rote her dti'-lst rote- hernb fortftü 13t, wie der Königin Glied um Gued verrenkt wird, wie das Haupt auf die fpipen steine auf dem Felde schlägt unb daS Blut das Silberkwar rötet In Iber Sage ,^ba von loggenburg" perl .ngt der argwöhnische W.raf über feinen Tienstmaun biefelbe Strafe unb aurf) I mehrere Märturer erbulben den gleichen Tob Die Maler pflegen St. Quirin, bie heilige Irene und St. HtppolttuS dar;ustelleu, wie sie von Pferden geschleift werden. Jur r.Hderbicbc fcnnmt bie furchtbare Strafe des Al'pflügen» des ! Hauptes vor. So ver ordnet das Herrenbreit Niger Pcters- I gericht: ..Wer rain, stein und marhing ausgrabt, ben soll inan in bic Erden graben bi» an den Hals unb sol bann vier Pferde, die des ackers nickt geroont fint, an einen I pflüg spannen und nach bem pflügen, bis man ihm den < als abgepflügt hat." Die bekannteste, hierher gehörige I Strafe ist wohl das Bierteilen Äus ber jRvlanbfagc bc- I Tannt ist die - übrigens historische — Hinrichtung des Verräters Ganelon, der zu Aachen von vier Pferden zer- I rissen wird Aus neuerer Zeit sei erinnert an das Schicksal des durch Byrons wundervolles Gedicht bekannten Ma- (5r erregt als Page am Hof des Königs Johann ' 1': Eifersucht eines polnisck)en Ockfen. kollsteilckige, tiiirflemästete, höchsten Echlacht- ivertei im Alter von 4—7 Jahren ... Tie nod) nicht gezogen haben (nngejocht) . . Junge, fleischige, nicht aulgemältete und altere au»gemäjlde............ Mäßig genährte junge und gut gegenährte ältere........... tiull cn. Dollsteilchige, ouSgew^ höchsten Schlachtw. . . Bollsteischige, jüngere Färi en. Kühr. Bollsteischige auigemäftete Färsen höchsten Schlachtwertes..... . • • • • L oUsleischige auSgemästete Kuh« höchsten Schlachtwerter bis zu 7 Jahren ... I Wenig gut entwickelte Färsen Aeitere ousgemäslete Kühe unb wenig gut ent- »vickette stingere Kühe . . ...... Müßig genährte Kühe und Färsen ft a l b c:. feinste Mastkälber SDlüllcre Sllast- und beste Saugkälber .... iDcvinget« iDlaft- und gute Saugkälber . . . geringere Saugkälber......... Scha Leidemastschafe^ Mastlämmer und Masthammel Schweine. bollsteischige Schweine von 80—100 Lebendgewicht • • • • Lollsieischige Schweine unter 80kx Lebendgewicht LoUsleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ..... Pollsleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht - • • • • • • Unreine Sauen und geschnittene Eber . . -,-rfmbnt Stflebinbrrnifk binbeuttn. - Tit Bürger. |im6«. eiffing h.r 6« &btu6nmbr. 3n °>«rr ^'kurrrn>> -,-tftrrri ßtfrt mit ber Kbfidtt um. brmnärbft bin nnr 1"^'" <• -r->" U"d E r'i?knd™it ??6bar teil «ft tuet für flrdbettSdtauftcllimaentinr.h*1**"^ »i';,,?,,'. n 3- nitographenlheater, Zirkusunternehmungen u. ogl. ein-1f. 9 ---- Sport. — Bad-Nauheim, 24. Ang. Nachdem eS noch während cc ganzen Nacht geregnet hatte, schien eS fast ausgeschlossen, daß in- Turnier am heutigen Vormittag wieder ausgenommen perben könnte. Die Bad-Naickeimer Plahanlage bewahrte stch c'iod) außerordentlich vorteilhaft; schon biS lu Ubr loarcn die 1 V: u,c foivcit abgetrocknet, daß bav Spiel wieder ausgenommen petzen konnte. ES ivurde denn auch am heutigen läge nicht mehr nrlcntlid) burd) Regen unterbrochen. Ter SpielfreudigkeU der r.iniiettcilnebmer ist das höchste Lob zu zollen. Im Verein mit >i’i luriüerlcitmtfl bemühte man fick nach Kräften, die verlorenen «egentagt .vtedcr e.nz>.brmfl«n. Tie Mittag«paufe wurde auf« notwendigste verkürzt und fast den ganzen rag durc^efvielt. Au iicic "ht und Weise konnten nicht weniger al« 50 Spiele erledigt verben. Im Spiel um den Preis deS KroßherzogS von hesten ist ie Entscheidung l ereit« gefallen. Sieger blieb berr ^eutn. T au b .nnl-fHeaL 118, WormS), der gegen Leutn. v. Ils enianii (Ini.. 4e.li 115 Darmstadt) ti-8, 6—1, 6-4 gewann. Dritte Preise Weiten die Herren Hauptm. ckwierz (Ini.-Regt 118) und licberleittn. Wätjeu (Trag-Regt. Nr. 24). Im vesren.Emzelp.el Uibne Vorgabe sind Kreuzer und Biss tng m die Por-^chluv- runbe gelaugt Brcibeuba ci' lBad-Na.iheim) Heßte über 8 e r i n a 6—1, 6—3, ivird voraussichtlich auch tn die Bor-^chlub- U runde kommen und dort auf L i n dpa int n er treffen. I>n Iramcn-Einzelspiel ohne Vorgabe haben sich bi< jeM ^aule n I L dermanS(ftöln, Frl. I. Melber mann und.prl. S a l iu- IFrankfurt cr. M. für bic Eutscheibung gualisiz,ett Im Verren- I Doppelspiel ohne Vorgabe gab eS hauptsächlich leichte ftämp e, lelenlo tm gemischten Doppelspiel ohne Vorgabe, dagegen sind noch einige interessanteDorgabesp,ele erledigt worden. Breibem । bad) (*/.) siegle un Einzelspiel über Slnopointner (— 15.1),I h-? 6-b. Gerb a ult-Bo longa ro-Erevenna werden im Doppelspiel trotz ui,günstiger HandicapT »wecmal siegreich. Den aufreaenbfte* stamps des Nachmittags gab es tm flemischten Doppelspiel mit Vorgabe, wo Frl. Et ermann MnbJJj e2{ * e« „ge,. Irl. ealin und Albrecht angesetzt waren. .BeidePaare tmiben nnaefähr gleich: für Kreuzer war daS ericl ledoch in- o cm lebt Ickn-er, als seine Partnerin -um ersten Male einem 2 imier tcilninunt und den Angriffen eine« starken PaareS, wie hrl Ealin und 2Ubrecht, noch nicht gewachsen ist. ftreu z e r vcr- nditetc jedoch zum Ergötzen deS Publikums die Riesenarbeit, daS h-latd) gegen das stärkere gegnerische Paar fast allem, von ferner lirtnrrtu aber dock stellenweise gut unterstützt, ganz knapp mit it^5 6-4 zu gcoimien. Das etwas bcuänbifletc Wetter hatte Ln'ersten Male auch eme größere Zahl, von Zuschauetti auf die Plätze gelockt, die den Kampf mit Interesse verfolgten. _®r^B | Herzog von Hessen und Gemahlrn freilich hatten infolge des Regens 25. Slug. Unter iebbnjter Slntetl- ■ nttfim* > Publikums und bei schönem Wetter wurde daS Toiiritter Samen-GinjelW batten folgende Resultate. 8rL p; 6 " tee?b { :r ,'n :n ' . 7»'l^meL Rami" Ä deldeI SamSV^ügödtrt leisteten 6-«, ° Im p^-nsTo^ll-ntl ndp a fn t n^'/'in bie Schlußrunde gtfommen unb m. Enkevort-Liudpaintner mit o—9, 6-3, 6—d verwr. :-2a§ letztgenannte Paar wird ntorgen na^J^ag ^egen ^- °6ali n - o itting die echlugrunde zu fv»en haben. 3mperrm 'nnzelspicl mit Voraade ftlane A qualmyerten sich >llbrech Serantroortlüb für „Aus Stadt unb 2anb" i. 8.: Ä. Neurath. Festbeleuchtung bei ben Kruppspielen in Essen: Nach einem Berichte der „Vossischen Zertung" über bas ftrupp-Festspiel in Essen, bei welchem auch der Maner mxt einem glänzenden Gefolge zugegen war, würbe ba« ffatfWtt mit Osram-Lampin erleuchtet. Ttc bamtt erzielten L.chteffekte waren äußerst wirkungsvoll, so daß der ganze Raum taghell erfdnen Auch dieses Ergebnis ist ein erneuter Beioers daßir, das-, man der Osran,-Lampe immer den Vorzug gibt.c'7h Kreil: Am 17. August waren verseucht: Boni 17. bl« 28. Anglist ind neu verseucht : 1*0111 17. biv 23. Sliigust ist die Seuche erloschen in: Darmstadt . Arheilgen — — VenSheim . —* — Dieburg . . Erbach . . . — Neustadt, Beerselden — ctzr.»Gerau. —* •— —• Heppenheim — — — Lffenbach . Dietzenbach — Gießen . . L'ang-Wöny — —— Als'eld . . . BonterShaiifen — —■ Büdingen. . Friedberg . Ockstadt, Fauerbach, Friedberg . — Ockstadt, Fauerbach, Friedberg Lauterbach. Holzmühl — —• Schotten . . —* — Mainz .. . Alzey .... Alzey Alzey Bingen . . . — Lppenheim. Worms. . . — — *—• — .Automat'-Emmachbüchsen B”/, 4917 Ludwig Kröll, Plockstrasse GOOGGAGO • COHMH Bahnbofetr. 54 Gebrüder Berdux Bahnhosstratze 27. FttnsMer 231 bei Gastwirt 07068 rs S 3* S cp 6) 8\5E SM o 3 3 3 tsD 2.Z S SP va 3 c £2 s" e = p. Lo 69 <2 S>° 3 3 3 öS >■ e 8 e (?)a = = Oö H ©e es es m t20p to 2 3 »£3 M » c 8 3 2 50 c 8 IC L ro IC S2 © v» ti A 8 p C/)° to 8 LZ to E S «3 er oo oc EZ.'L-s3" 2 —■ a o x — 00 8 8 8 00 ^8 to o Vnlr.igen Sie K.il*>g gratis „ I n|(- «s 8 2 3 3 es 3 w CD S a tl@ Un LC to 8 1 8 S- 3 CO o ZT CD *4 n 8 1 Z 8 2 M Schrotmühle „Veraklit" Äug. Gruse Schneidemühl 51 e P r P 8« cp 3 1 I 8 2. er» K s 8 I OB 8 •»> 5 2 —, 53 2- 0-5 L' 88 53 SC ul 3J s #0 P L 2 to 5C S p L MS O 3 3.' 3 BrauerSchuie Wcrms^Rh. (Gegr'1872 vor D'Sehneiderj Beginn d.Winter-Seme»tere am >6. Oktober 19H Pngff a t-E+nc* bnufr-A^Jemie ilttf 3 5 11 In der «yemctnöc Cbcnbauicn ist eine Kanal anlanc, veranschlagt zu 1300 Dtark. au vergeben. 603:2 ® 8 s btoO 53-» 3 T 3 S S ti "28 aus frischer Zufuhr geräucherte Fischkoteletts, Stör und Heilbutt. S. 8 I 8. S 0» s CD -r CD r*- D): CD 1 o Fahrräder - nahmalrhiiipr. Zubehoru-ilr ■ fpolibjlltg Sltorborf, den 24. August 1912. Der Bürgermeister: Braun. ©ff 5 3 5© 2-2 Zs- 73 Q__ - D K 22 ■ti>= =. D D-* zum Einkochen aller Gemüse u. Obstsorten, denl. bar pinfachntc Handhabung, kein Appare: nötiL. hunderttausende im Gebrauch. Zu habet —2»- nvermil Prima Kognak - Verschnitt. Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden (Mcfdimnrf aus, ist frei von Aetberbeimischunnen, seines, in französischer Art verschnittenes Weindestillat, ver Vir.: Flasche Mark 2.25. Ferner empfehle ich erstklassigen srauzösischcn Kognak. (1 £■ Dort, Walltorstr. 45. i<2 B — 3- s e •P'S: 2 M <$>8; tf 3ö §S 'S to n S ä» to S §2 u o o» (s) ' 3to p 5- F § 3 OÖ, o _ <5 ©Qf 5 3 iPo'CO 2 Ci ®5' -LS 62 3d D q f» 3= "33 □ — cr2; ~ — r» n P. rr> -- Ls Z Z ‘ 3 C r» 36/3M3,3m(0 I oc *-* 0015 I Forellen, aWe an lielier .Quolilaj Internationale Elattigen Compdgnic m b I Darmstadt bO *5 yp . l£ 50 to» Dienstag bis Freitag: Deutscher zrunstsilm Io letzter Me g g cd£ ofe ^utteurjc^A MAINZ Aelfestes Jnslituf! Kostenanschlag liegt auf meinem Bureau offen. — Cffcrtcn erbitte ich biS einfchl. 3. September er. 7**' Ein LiebeSdrama aus vornehmen Gesellschaftskreisen.! In 2 Abteilungen. Nach einstimmigem Urteil ist dieser Film ein wirk.; licheS Meisterwerk der Lichtspielkunst. Ein hochinter» essanter, dramatischer Inhalt, glanzendes Spiel, von 1 nehme Ausstattung und herrliche Naturaufnahmen geben diesem Bild das Recht, sich an die Spitze der besten Kinodramen zu stellen. Die Ballschuhe hunioristischer Schlager. DerLaufdes Schicksals dramatisches Lebensbild. Das malerische Katalonien herrliche Naturaufnahme. •••••••• • •••••••• Bahnbofetr. 54 07054 MehluSchrot gleichzeitig 9 liefert s5 = 5S 5-^6^- ro G 3 ©<• P ro *_ 2; = .‘3P liB'— #t 8» - o g ,IU 62 Gr‘ «A^ßZG Ite y', meö'j felf dkl-on 112. 4^ 2 H »C0.I A «* °! -~ ■— . to Sr2 Gp P y? r.ss^K§?Z Heringe ff. neue marinierte, und Rollmöpse Neue holländische Vollheringe 10 Stück 70 und 95 Pfg. Matjes 3 Stück 35 Pfg. Trauben extrafeine südfranzösische, gold und bldue per Pfd. 35 Pfg., 3 Pfd. 1 Mk. in Steigen ä 18—20 Pfd. Brutto, Pfd. 24 Pfg. in 6-, 8- und lO-Pfd.-Kisten, Pfd. 32 Pfg. | H- er r*- to® « 3 © c M“n* Z-ff B B e B o K)G po - Z-. —° CTS ii :ec-1* -hlojiSsiä2' ;:^g©©© r — C- o rn r» ; (Sp § S'H’ „Sä'?« 2*3 -4 3 2 2.? 2. L S S,«; L-hlgl>-k I AM r gad) dem neuen ( I v-retem besteht- r/ vongen Vinter ckrn, und cs wird I ifgt an der Hanl ■ iJfn über den nei I zu erfahren, n rom BureMdlrek r»4eni bearbeiteten ' Tie einzelnen en r iaü/vlnch. 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August 1912. b”/, Großherzoglidfes Amtsgericht. 3; g = = c cp 5 5 ? 2 S ’« «v = P • o Bekanntmachung. In daS Handelsregister Abt. A wurde bezüglich der Firma I. Fuld Söhne zu Gießen eingetragen: Der Gesellschafter Isaak Fuld ist am 23. August 1912 auS der offenen Handelsgesellschaft ausgetreten und diese hiermit erloschen. Der bisherige Gesellschafter Siegmund Fuld führt daS Geschäft unter der bisherigen Firma weiter. Gießen, den 23. August 1912. B”/e Großherzoglickiec Amtsgericht. 3 ^ip fgtS o uv S.^ozin £; =*2’2.2 Gl I o » s R. ” "' S OicP 2 2 Win ® ,, o'o o 2. er 5 ” ° ~ «'s T65- äa-=« &§■ §2=«86fS-eog- -B«? — — o.ar’er’'-. o Z-ZZ^-SZ-F--- S- -ZL-sff. S ° TT“ o fcj o o.s 5 o 6) Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen: Die Firma Moritz Gregori zu Gießen. Inhaber: Moritz Gregori, Kaufmann in Gießen. Gießen, den 23. August 1912. b”/„ Großherzogliches Amtsgericht. " 3?? eäjtfp oruUIIU S I tt: r» O --- — ro 21 G n-X.®* GCGT1 p 37 ä S Ijv o 2.9' 2 S

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