eert Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Celephon 487 \ lliiglüc-Stag 3tötn, das deutsche Rom, ging ar Pfh.3oPs. htmotratic über und der« Bund der Sanbtot T ' seinen Führer im Reichstage, Roesicke. k sführung, pop iltEdelweii er Strafe 12 'M u. Weilar, ^verkehr nach Cäglidier Poft, rland. :: •• r. liefert die Ülerei der -- - flea 2 Fragen, wobei er die Menge .Kanaille" nannte. Garve pri testierte: „Als Eure Majestät gestern in die Stadt kamen, und alles Volk zufammenliei, um seinen großen König zu sehen, das Mae nicht „Kanaille"!" Ter König erwiderte gelassen. „Setze Er einen alten Asten aufs Pferd und laffe Er ihn durch die Straßen reiten, so wird das Volk ebenso zusarnmenlausen." Bt eit, e,5Paar80Psg. ltsolMni,t terbl>«b,nea: ttzert Dotzert Berlin, 22. Jan. Bis Mitternacht waren von 80StichwahlensämtlicheErgebnissebekannt. Gewählt sind: 27 Sozialdemokraten, 18 F 0 rt - schrittlich e Volkspartei, 13 Nativ nallibe- rale, 5 Konservative, 3 Wirtschaftliche Vereinigung, 3 Zentrum, 3 Welfen, 2 P 0 len, ein Reichspartei, 1 Deutsche Reformpartei, zwei Bayerischer Bauernbund, 1 BayerischerLibc-- ral er und 1 Lothringer. Mit den heute vollzogenen Stichwahlen find bis jetzt 364 Reichstagsabaeordnete endgültig gewählt. Davon Deutsch-Konservative 41, Reichspartei 12, Wirtschaftliche Vereinigung 10, Deutsche Reformpartei 3, Konservativ-Wilde 2, Polen 16, Zentrum 91, Welfen 5, Bayerischer Bauernbund 3, Nationalliberale 37, Fortschrittliche Volkspartei 35, Bauernbund 1, Bayerische Liberale 1 Sozialdemokraten 99, Elsässer 5, Lothringer 2, Dänen 1 des Fortschritts in Wort und Schrift mehr mit dem Sozialdemokraten sympathisierten. Der fortschrittlichen Volkspartei ist Al^ey-Bingen als Gewinn zugesallen. Der Sieg des Führers Korell über Dr. Decker, den viel befehdeten Rechtsnationalliberalen, ist nur mit etwa 10 Stimmen Mehrheit erfolgt. Erbackf-Bensheim, der bisherige nationalliberale Wahlkreis, ging an die Sozialdemokratie verloren, nachdem der Christlich-Soziale Rippet die bürgerlichen Stimmen nicht hinreichend an sich fesseln konnte. Erfreulich ist, daß Friedberg-Büdingen den Sozialdemokraten entrissen wurde: der Einigungstandidat Strack erhielt eine Mehrheit von etwa 1200 Stimmen. In Worms wurde Frhr. v. Heyl wiedergewählt, und Alsfeld-Lauterbach muß Herr Bindewald seinem nationallibe- ralen Gegner Heck überlassen, der über 1000 Stimmen mehr erhielt. Ueber Offenbach und Mainz weht bekanntlich seit der Hauptwahl am 12. Januar die rote Fahne. Unser Gießener Wahlkreis bleibt int Besitz des deutsch-sozialen Dr. Werner. Der Vergleich des gestrigen Ergebnisses mit dem der Stichwahl vom 21. März 1911 zeigt keine besonderen Veränderungen. Dr. Werner erhielt 450 Stimmen mehr als damals; 222 Stimmen brachte die Stadt Gießen mehr für ihn auf. Beckmann, der sozialdemokratische Kandidat, erhielt im ganzen nur 274 Stimmen mehr als am 21. März 1911. 99 Stimmen brachte Beckmann in der Stadt Gießen mehr auf. Bekanntlich waren bei der letzten Hauptwahl 6969 Stimmen auf den Hbc-i ralen Kandidaten Erkelenz gefallen. Dr. Werner zählt, gegenüber der Hauptwahl, einen Zuwachs von 3245 Stim-> men, Beckmann einen solchen von 3937. Faßt man das politische' Gesamtbild Hessens ins.Auge, wie es sich gegenüber der Vertretung im letzten Reichstag bietet, so ergibt sich: Die nationalliberale Partei wahrt ihren Besitzstand von 3 Mandaten, die Fortschrittler gewinnen Alzey-Bingen, die Sozialdemokraten haben statt 3 jetzt vier Mandate, die Antisemiten verlieren Alsfeld-Lauterbach, und das hessische Zentrum ist int Reichstag nicht -vertreten. Also im ganzen, wie bei den Landtagswahlen, ein Ruck nach links. Die bisherigen ReichNagrstichwahlen. Gießen, 23. Jcm. Tic gestern vollzogenen 80 Stichwahlen haben Ergeb nissc gehabt, wie man sie im ganzen infolge I her Parteiparolen voraussehen konnte. Tic Sozialdemokraten — das ist der hervorstechende Zug — haben I r< Mandate hinzuerobert und verfügen, während noch I 33 Wahlen ausstehen, vorläufig über 99 Abgeordnete! Das II Zentrum, das wieder einige empfindliche Niederlagen erlitt, I brachte gestern nur 3 Kandidaten durch und hat jetzt 91 Man- I bäte im Besitz. Der Liberalismus hat im ganzen gestern II ttine Enttäuschungen, aber auch wenig frohe Ueberraschnn- I gen erlebt. Tie fortschrittliche Volkspartei gewann zu ihi;en 17 Sitzen 18 hinzu, die Nationalliberalen erhielten zu ihren \ kl Mandaten gestern 13 neue. Auf einige Wahlkreise war I bas Interesse mit besonderer Spannung gerichtet, darunter II einige hessische, die besonders besprock-en werden sollen. In II Frankfurt war der AuSgang zweifelhaft. Dort hat nun || Itibct doch der Sozialdemokrat Dr. Quark die Palme er- I rangen und zwar siegte er mit 4000 Stimmen Mehrheit | über den Fortschrittler Oeser. Dann beklagt die fortschritt- | lidjc Volkspartei auch den Verlust von Görlitz, wo der bis- | hörige Abgeordnete Mugdan gleichfalls einem Sozialdemo- I traten weichen muß. Ferner geht der alte Richtersche Wahl- [ kt cis Hagen an den Umsturz über. Dagegen wurden die L bisherigen Abgeordneten Payer und Haußmann wieder- g wählt, und auch der heiß umstrittene Berliner.erste Wahlkreis bleibt, freilich mit nur 10 Stimmen Mehrheit, dem Fortschrittler Kaeinpf. Die Nationalliberalen, die Goslar von der Wirtschaftl. Vereinigung, Eisenach von ben Sozialdemokraten und Böblingen vom Bauernbund eroberten, sehen auch auf einige schmerzliche Verluste. Der bisherige Abgeordnete Fuhrmann wurde in -Osterburg-Stendal nicht mehr gewählt. Tie , »wnservativen buchen diesen Wahlkreis als einen ihrer >spär- lichen Gewinne. Ferner gingen Osterode, Halberstadt, Bern- p burg-Ballenstaedt und Bayreuth an die Sozialdemokraten I verloren. Sehr bedauerlich ist, daß die nationalliberale | J-airtci auch zwei Wahlkreise an die Welfen abtreten muß, | nämlich Lüneburg und Nimburg-Stolzenau. Eine Entschä- l biflunß dafür ist ihnen'der Gewinn von Göttingen-Münden. Die Parteien der Rechten haben schlecht abgeschnitten, Aus dem Buche „Ter König". Friedrich der Große in semen Briefen und Erlassen, sowie in zeitgenössischen Briesen, Berichten und Anekdoten Mit biographischen Verbindungen von Gustav sDendetssohn-Bartholda Mit Bildnis von Menzel. 1.—60. uruienb. Januar 1912. Verlag Wilhelm Langewieschc-Brandt, Ebenhausen bei München. Anekdote. Arn 9. Oktober 1744 erzwang Zielen den Utbergang über die Moldau bei Thein. Dabei siel der Husaren- eutnani von Wedelt, ein besonderer Liebling des Königs Aus int Meldung hiervon ritt dieser mit dem Rute: „Wo ist Wedell, wo ist Wedell?" in großer Aufregung durch die Reihen der Versandeten. Ta richtete sich ein Leutnant, Dem der Fuß zerschossen 11 ar, aut und antwortete: „Majestät, hier lieaen lauter Wedclls." — „Er hat mir eine gute Lehre gegeben, ich danke Ihm davor! toic ist Sein Name?" — „Hohendorf." — „Wenn Er kuriert 16, melde Er sich bei mir." — Hoh.mdorf wurde wiederhergestellt, neidete sich und erhielt eine Oberförsterstelle. Randverfügung des Königs auf das Abschiedsgesuch -. 3«n”“r' »«M'-oim. 27,9’ 81*' 6 Jt 2M* " sn*"1' -30 31”1- .y * t 865 3* tzlniipp^ sicE ld- w m. 19 Erster Blatt 162. Zahrgang Dienstag, 25. Januar M2 «MesiemrAineiger s v J ™ 'S General-Anzeiger für Oberhessen 8KK Hotatiomörud uni Dtrlag der Brübl'fdien Unio.-vuch- und Stcinöruderei R. lange. NedalNon, Lrpedttion und Cruderei: Schulftratze 7. US vormitlags^s'uhQ vüdingen: Fernsprecher Hr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Bock. Die Wahlen in Hessen haben für uns natürlich ein ganz besonderes Interesse. In sieben Wahlkreisen fiel die | Evitscheidüng. Dr. Osann, der hessische nationalliberale I ^rihrer, verliert infolge der fortfck>rittlichen Parole, in I Darmstadt sein Mandat an den Sozialdemokraten Dr. Ques-> i jel. Dieser siegte mit einer Mehrheit von etwa 4500 Stim- ; nwn. Gegen die Hauptwahl hat Osann seine Stimmenzahl I' um etwa 5700 vermehrt, der Sozialdemokrat bekam nur ' etwa 3100 Stimmen mehr. Man sieht, die 7268 fortschritt-- i lichen Wühler Dr. Streckers haben die Parteiparole auf 1 Lrimmeuthalt in ihrer großen Mehrheit keineswegs be- ! folgt. Friedrich Naumann hatte am Tag vor der Stiche 10111)1 in Frankfurt noch erklärt, daß die Unterstützung CfannS angebracht wäre, während die örtlichen Fül)rer Deutsches Neich. Wie die „Norddeutia-e tihoemäne Zettu.ig" mitteilt, betrugen die Betriebseinnahmen der preußisch-hessischen Staats ein na hm en im Dezember 1911 gegenüber dem gleichen Monat des Borjahres im Personenverkehr 3,Z Millionen Mark, d. i. 8,27 Prozent; im Güterverkehr 4,7 Millionen Mark, d. i. 4,03 Prozent; insgesamt einschließlich Mehreinnahme aus sonstigen Quellen 9,3 Millionen Mart, d. i. 5,36 Prozent mehr. In Berücksichtigung zu ziehen ist hierbei, daß der Monat Dezember 1911 zwei Sonn- und Festtage mehr und zwei Werktage weniger hatte als der gleiche Monat des Vorjahres. !Ter Staatssekretär des Neichskolonialamtes D r. Sols hat eine Informationsreise nach London angetreten, um die Organisation des englischen Diamantenhandels zu studieren. 'Sie „Vtorbb. Allg. #tg." schreibt: Eine hiesige Korrespondenz verbreitet aus Neustrelitz Angaben, die den Glauben erwecken sollen, daß eine Verlobung derPrinzessinViktv- riaLuisevonPreußen mit dem Erbgroßherzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Strelitz bevorstehe. 'Saran ist k e i n w ah r e s Wort. Schon mehr als einmal sind wir ähnlichen falschen Ausstreuungen entgegengetreten. Es ist eine große Taktlosigkeit, solche Mitteilungen ohne gehörige Beglaubigung in die Presse zu bringen. In Berlin sind am Montag eingetroffen: die Kvonprin- zessin von Griechenland und die Prinzessin Friedrich Karl von messen. Der Kaiser war zum Empfang aus dem Anhalter Bahnhof erschienen und geleitete die Damen im Aulomooil zum Königlichen Schlosse. Au» Staöt und Land. Gienen, 23, Januar 1912. * * Tageskalender für Dienstag. 23. Januar; Stadt-- t b e n t e r ; „^ans -Lonnennößers HöUeniahrt " Anlang 8 Uhr. Hess. Vereinigung i n r Volkskunde. Vortrag von Dr. med. Martin: Deutsches Badeivesen in vergangenen Fahren. Privatdozent Tr. tii auch: Tas Pastorat zu Eroßen-^inden. Abends 8'/4 Uhr im groben Hörsaate der Unlversltät. * • * OrdenZauSzeichnung. Der Großherzog hat dem Kaiserlichen Geheimen Regierungsrat und Direktor im Kaiserlichen Gesundheitsamt Dr. August Weber in Berlin das Ehrenlceuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. '"Neuer Konsul. Ter Generalkonsul der Nepiiblik Kuba, Calixta Enamorado in Hamburg, dein das Exe- quatoc des Reichs erteilt wurde, ist zur Ausübung konsula- rischer Verrichtiingen im Gcoßherzogtnm zugelassen worden. * * Ernenn ring. Ernannt wurden am 17. Januar d. I. die Gesangemvärter an der Zellenstrafanstalt Butzbach Karl Buß iind Ludivig Bullmann zu Gefangenaufsehern an dieser Anstalt, beide nut Wirkung vom 7. Fibruar 1912. **HessischcLandesverbano„Jungdexschlan b". Am Mittwoch, den 31. Januar d. I., nachmittags 3Va Uhr findet in dem städtischen Saal bau zu Darmnadt (Garteniaal) eine Sitzung von Vertretern von Vereinen und Verbänden statt, die sich mit der Gründung eines heniscpm Landesverbandes „Jungdeutschland" beschäftigt. Ser Verband „Jungdeutschland" will alle Vereine und Perionen, welche ein gemieinsames Interesse an der Erziehung unierer deutschen Jugend zu körperlicher Gewandtheit und Kraft, zur sittlichen Starte, zur Wehrhasiigteil, zur begeiferten Heimat- und Vaterlandsliebe haben, im Hesienlande sammeln und dem im Reich gegründeten Gesamtbunde anschließen. Der größere Seil, ja saft s/i der schulentlassenen beutidjen Jugend entbehrt noch der plan müßigen körperlichen Ausbildung. Eine durchdachte und voli- itündige, nicht allein die wiisenschattliche Vorbildung umfassende, lonbern sich auf Körper, Geist, Herz und Gemüt erftreckende, in irühen Jahren begonnene Jugenderziehung soll der späteren Schule des Heeresdienstes zu Hilfe kommen. Sie vermag dies auch zum größten Nutzen für die Jugend und zum besonderen veile für das gesamte deutsche Volk. ** Schaszüchter-Versammlung. Auf Veranlassung des Lundwirtschastskammer-Ausschusses silldet am Svnutag, 4. Februar, im Felsenkeller hier eine Versammlung statt, zu der sämtliche scha,zitchttreibenden Gemeinden, Scha- sereivorstände und Schäfer Einladungen erhalten haben. Da sich die Aussichten für die Schafzucht in den letzten Jahren in erfreulicher Weise gebessert haben, will der Landwirt- schastslammev-Ausschufi auch diesem Biehzuchtzweige seine Förderung angedeihen lassen und in der Beriammlung soll eine Meinungsaussprache über die zweckmäßigsten Maßnahmen statt,inden. Vorträge über „Die wirtschaftliche Bo- Partei. Das sei eine titthmige Vresche tu nett turnt, eine Niederlage, von der das Zentrum sich nicht'wieder erholen werde. Auch die Eroberung Hagens, des Wahlkreises Eugen Richters, der so lange dem Ansturm der Partei standgehalten habe, sei ein prächtiger Erfolg. B erlitt I sei zwar • -»ch einmal von Den Freisinnigen gehalten worden, und zwar mit Hilfe der Minister und anderer Berliner Asphaltt'onservativen. Aber dafür werde die Partei sich am Donnerstag revanchieren und in Potsdam die rote Fahne aufpflanzen, als Zeichen des unaufhaltsamen Vormarsches der Sozialdemokratie. __, Gewählt Gewählt Gewählt Warle (Ztr.). Rauhen-Tarnowitz (bisher Napiralski, Pole), .Dombeck (Pole). Kattowltz-Zabrze (bisher Korfanty, Pole), Darmstadt-Groß-Gerau (bisher Osann, Natl.). Ge- wühlt: Redakteur Quessel (Soz.) mit 20 800 gegen Rechtsanwalt Dr. Osann (Natl.) mit 16 665 Stimmen. Friedberg-Büdingen (bisher Busold (Soz.). Gewählt Landgerichtsrat Tr. Strack (Natl.) mit 11515 Stimmen gegen Busold (Soz.) 10 382 Stimmen. Lauterbach-Alsfeld-Schotten (bisher Bindcwald, Wirlsch. Vgg.». Heck (Natl.) 9138, Bindewald (Wirtsch. Vgg.). 7986 Stimmen. Bier Heinere Orte stehen noch aus, doch ist Heck als sicher gewählt zu betrachten. Erbach-Bensheim (bisher Haas, Natl.). Gewählt Hasenzahl (Soz.) 11568, Dr. Nippel (Winsch. Vgg.) 8933 Stimmen. Worms-Heppenheim-Wimpfen (bisher Frecherr v. Heyl). Freiherr v. Heyl zu Herrnsheim (b. k. FrJ wiedergewählt mit bisher 17 486 Stimmen gegen Engelmann (Soz.) mit 8826 Stimmen. Zwei bis drei kleinere Orte stehen nur noch aus und ändern an dem Resultat nichts wesentliches. Bingen-Alzey (bisher liebel, Ztr.). Gewählt Pfarrer Lorell (Fortschr. Vp.) 12 010 Stimmen gegen Dr. Becker (Natl.) 12 000 Stimmen. Memel-Heydekmg (bisher Schwabach (Natl.). Wiedergewählt. . _ Landkreis. Danzig (bisher Dörkien, Np.). Törksen wiedergewählt. Danzig, Stadtkreis (bisher Mommsen, Fortschr. Vpt.). Gewählt: Redakteur Weinhausen (Fortschr. Vpt.). Graudenz-Strasburg (bisher Sieg, Natl.), Sieg (Natl.) wiedergewählt. Schlochau-Flatow (bisher Wilckens, Kons.), Gewählt Frhr. v. Knigge (Kons.). Berlin 1 Kämpf (Fortschr. Vp.) mit 6 Stimmen Mehrheit wieder gewählt. Ober-Barnim (bisher Pcutli, Rp.), Gewählt Hubrich (Fortschr. Vp.). Arnswalde-Friedeberg (bisher Bruhn, Deutsch. Reformpartei). Gewählt Bruhn (Deutsche Reiormp.). Kottbus-Spremberg (bisher v, Dirk,en, Rp.). Gewählt Giebel (Soz.). Rügen-Franzburg-Stralsund (bisher Stengel, Fortschr. Vpt.). Gewählt Heyn (Fortschr. Vpt.). Greifswald-Grimmen (bisher Gothein, Fortschr. Vp.). Gewählt Gothein (Fortschr. Vp.). Fraustadt-Lissa (bisher Kolbe, Rp.), Gewählt Graf v. Oppersdorf (Ztr.). . Czarnikau-Kolmari. P. Ritter (Kons.) wiedergewählt. Stadt Breslau-Ost (bisher Fürst v. Hatzfeld, Rp.). Gewählt: Bauer (Soz.). Kreuzburg-Rosenberg (bisher Fürst Hohenlohe- Oehringen (KZ- Gewählt Meyer (Kons.). Groß-Strelitz-Kosel (bisher Klowatzki, Ztr.)., Klo- watzki wiedergewählt. Lublinitz-Toft-G.leiwitz (bisher Jankowski (Pole). Sosinski (Pole). Görlitz-Lauban (bisher Mugdan, Fortschr.). Gewählt Taubadel (Soz.). Osterburg-Stendal (bisher Fuhrmann (Natl.). Gewühlt Hösch (Kons.). Jerichow I und II (bisher v, Byern (Kons.). Gewählt Expedient Haupt (Soz.). Wolmirstedt-Neuhaldensleben (bisher Fehlhauer, Natl.). Gewählt Oberverwaltungsgerichtsrat Schisser (Natl.). Oschersleben-Halber st adt-Wernigerode (bisher Rimpau, Natl.). Gewählt Brandes (Soz.). Bitterfeld-Delitzsch (bisher Bauermeister (Rpt.). Gewühlt Raute (Soz.). Mühlhausen-Langensalza (bisher Arnstadt (Kons.). .Arnstadt wiedergewählt. Tondern-Husum (bisher Leonhardt, Fortschr. Vp.). Gewählt Dr. Blunck (Fortschr. Vp.). Dithmarschen-Steinburg (bisher Börck, Natl.). Lehrer Hofs (Forlscl/r. Vpt.) gewählt. Neustadt a. N.-N ienburg (bisher Arnim (Natl.). Gewühlt Frhr. Scheele (Welse). Hildesheim (bisher Feldmann, Kons.). Gewühlt Rauch Einbeck-Nordheim (bisher Findel, Natl.). Gewühlt Deichmann (Soz.). Göttingen -Münden-Duderstadt (bisher von Olenhusen (Ztr.). Gewühlt Jckler (Natl.). Goslar-Zellerfeld (bisher Kölle, Wirtsch. Vgg.). Gewühlt Goetting (Natl.). Gifhorn-Peine (bisher Wehl, Natl.). Gewählt Meyer (Natl.). Uelzen-Lüchow (bisher v. b. Wense (Rpt.), GeMihlt v. Meding (Welfe). Lüneburg-Winsen (bisher Sievers, Natl.). Freiherr v, Wangenheim (Welse) gewühlt. Hagen (bisher Euno, Fortschr. Vpt.). Gewühlt König (Soz.). Höch st - Homburg - Usingen (bisher Brühne, Soz.). Brühne (Soz.) gewühlt mit 23 600 Stimmen. Der Zentrumskandidat Jtschert erhielt 16 444. Landkreis Straßburg (bisher Will, Ztr.). Gewühlt: Fuchs (Soz.) mit 2000 Stimmen Mehrheit. Stadt Frankfurt a. M. (bisher Oeser, Fortschr. Vpt.). Gewählt: Dr. Quarck (Soz.) mit 39 013, Oeser tFortschr. Vp.) 34 256 Stimmen. Metz (bisher Gvegoir, b. k. Fr.). Tr. Weill (Soz.) gewühlt. Stadt Köln. Hofrichter (Soz.) gewählt mit 26 634 gegen Trimborn (Ztr.) 22 413 Stimmen. (Bisher Trimborn (Ztr.). M ü n d) e n 1 (bisher Wölzel, Ntl.). Gewü.stt Dr. Kerschen- stein (Ntl.) mit 13 458 gegen Witti (Soz.) 12 996. Straubing (bisher Schefsbeck, Ztr.). Gewählt Laux (Bbd.). Kaiserslautern (bisl>er Röjicke, Kons.). Gewählt Hoff- mann (Soz.) mit 16 296 gegen Rösicke (Kons.) mit 12 067 Stimmen. Ein Ort steht noch aus. Bayreuth (bidber Hagen -Natl.). Gewählt Hügel (Soz.). Ansbach-Schwabach (bisher Hufnagel, Kons.). Gewühlt Hier! (Soz.). Rotenburg (bisher Hilpert, b. k. F.), Gewühlt Korsch- baum iBbd.). Plauen (bisher Günther, Fortschr. .Vp.). Gewühlt Jäckel '(Soz.). Besigheim-Heilbronn (bisher Naumann, Fortschr. Vp.). Gewühlt Feuerstein (Soz.) mit 18 998, Wolif (Kons.) 14 292 Stimmen. Böblingen-Leonberg (bisher Roth, Wirtsch. Vgg.). Gewühlt Kainath (Ntt.) mit 11979, Sperka (Soz.» 10059 St. Eßlingen-Kirchheim (bisher Wetzel, Ntl.). Gewühlt bist (Ntl.) mit 16 371 gegen Schlegel (Soz.) 16 228 Stimmen. . Reutlingen-Tübingen (bisher Payer, Fortschr. Vp.). Wiedergewählt Payer (Fortschr. Vp.) mit 14 219 gegen Schlicke (Soz/. 8426 Stimmen. Ealw-Nagold (bisher Schweickardt, Fortsch. Vp.). Wieder;, wühlt Schweickardt mit 11280 gegen Steinmager (Soz.) 6862 Stimmen. Freudenstadt-Oberndorf (bisher Wagner, Fortschr. Vp.). Gewählt Liesching (Fortschr. Vp.) mit 12 878 gegen Nüb- bing (Kons.) 7372 Stimmen. Ballingen-Rottwei (bisher Hausmann, Fortschr. Vp.). Wiedergewühlt Hausmann mit 13 594 gegen Mattutat (Soz.) 10 569 Stimmen. Gmünd-Göppingen (bisher Wieland, Fortschr. Vp.). Gewühlt Gunßer (Fortschr. Vp.). mit 13 602 gegen Lindemann (Soz. i mit 13 027 Stimmen. Backnang-Calw (bisher Vogt, Wirtsch. Vgg.). Wieder- gewählt Vogt (Wirtsch. Vgg.) mit 11 915 gegen Schock (Fortschr. Vp.) mit 10 776 Stimmen. Geißlingen-Ulm (bisher Sterz, Fortschr.). Gewühlt Hähnle (Forffchr. Vp.). Weimar-Apolda (bisher Graef, Wirtsch. Vgg.). Baudert (Soz.) gewählt. Eisenach-Dermbach (bisher Leber, Soz.). Gewählt Marquardt Matt.). Jena-Neustadt (bisher Lehmann, b. t F.). Gewählt Leutert (Soz.). Oldenburg-Lübeck-Birkenfeld (bisher Ahlhorn, Fortschr.). Ahlhorn wiedergewählt. Varel-Jever (bisher Träger, Fortschr.). Träger wiedergewählt. Sachsen-Altenburg (bisher Schmidt, Rp.). Gewählt Verbandsbeamter Kappler (Soz.). Bernburg-Ballenstedt (bisher Trautmann, Natl.). Sewählt Bender (Soz.). Schwarzburg-Sondershausen (bisher Bärwinkel, Ntl.). Gewählt Bärwinkel (Ntl.). Waldeck (bisher Potthoff, Fortschr. Vp.). Gewählt Amts- Zerichtsrat Tietmeyer (Wirtsch. Bgg.). Dessau-Zerbst (bisher Schrader, Fortschr. Vpt.). Gewühlt Heine (Soz.). Schaumburg-Lippe (bisher Brunstermann, Rpt.). Gewühlt Krömer (Fortschr. Vpt.). Kol mar (bisher Preiß, b. k. F.). Peirotes (Soz.) 15 865, Tr. Haegy (Els. Zer.) 9277 Stimmen. Zabern (bisher Höf>el, Reid)sp.). Gewühlt Karcher (Fortsch. Vp.) mit großer Mehrheit. Volchen-Diedenhofen (bisher de Wendel, b. k. F.). Wendel wiedergewählt mit 17 998 Stimmen, Dr. Medernach (Ztr.) 16 409 Stimmen. bcutung und zweckmäßige Betriebsweise der Schafzucht in, bäuerlichen Betriebe" und die Förderungsmaßnahmcn auf dem Gebiete der Schafzucht werden gehalten von Oekonomie- rat O l d e n b u r g-Sondershausen und Selretär Schwarz- Gießen. Zu der Versammlung haben sämtliche Interessenten Zutritt. Landkreis Gießen. h. Watzenborn-Steinberg, 22. Jan. Ter Gesang, verein „Harmonie" hielt gestern abend in seinem Bereinslokal zur „LudwigshZy" sein Wintervergnügen ab. Durch ein reud- haltiges Programm suchte der Verein die zahlreich erjchienei-.cn Besucher so angenehm wie nur möglich zu unterbauten, was ilnn auch vortrefflich gelungen ist. Ganz besonders gefielen die Eouple:.. und auch die Gesangsvorträge des Vereins bewiesen, daß er seiner Aufgabe „Pflege des demschen Liedes" gerecht wurde. Allgemeinen Beifall fanden auch die ausgestellten Marmorgruppm. Sen Schlup des Programms bildete eine Verlosung. A Ettingshausen, 22. Jan. Der Sängerbunl ,(£t)attia* hielt bei Gastwirt Sommer seinen Sängertag ab, dec von sämtlichen Bundesvcreinen besucht war. Ser hiesige Gesangverein trug unter Leitung des Tingenten Lehrer Back mehrere Chöre vor. Tie Verhandlungen führte Bundespräsident Lehrer Wolf-Bersrod. Es wurde u. a. bc- schlossen, in Göbelnrod am 9. Ium ein Bundes^ sängerfest abzuhalten. Kreis Schotten. ^Busenborn,22. Jan. Ei.ie leichte Arbeit hatte im abgelaufenen Jahre der Standesbeamte; es ist niemand gestorben und nur ein Kind geboren worden. Änis Fncüderg. M. Fauerbach v. d. Höhe, 22. Jan. Unser Tors erhalt ein neues SchulhauS. Es enthalt einen Schulsaal und eine Lehrerwohnung. Das Haus ist im Rohbau vollendet. Es wird im Spatfrühjahr eingeweiht werden. A Nieder-Weisel, 22. Jan. Heute wurden die Arbeiten zu unserer Wasserleitung vergeben. Ser Kostenanschlag beläuft sich auf 88000 Mi. Tie Leitung ist eine Frerfallertung, die Quellen liegen bei Hochweisel. Starlcnduig uuO bit)einhcfjcn. m. Offenbach, 22. Jan. Ein neues Theaterpro^ jekt, das von dem Bauinspeltor Sander ausgearbcitet wurdc, wurde heute im Bauausschutz vorgelegt. Es hanoelt sich um eine1 Umarbeitung des vom Beig. Weil entworfenen Ti-eaterprojektk:- das einen Umbau des alten Stadtthcaters in der Klra-gasse vorsieht Das neue Projekt, dem man sehr sympathisch gegenuoersteht, enthält 800 Sitzplätze und erfordert einen Kostcuaunvand von 294 000 Mark. Für die Aufführung einer Stutzmauer am Maindamrn, wodurch die Mainpromenade eine wesentliche Verbreiterung er- fährt, wurden 156 000 Mark bewilligt. w. Offenbach, 23. Jan. Der am 4. Januar verstorbene Rentner Heinrich Krumm hat der Stadt Offenbach 300000 Mk. zu wohltätigen Zwecken vermacht. Krcis Wetzlar. O D o r l a r, 22. Jan. Hier tvmmt die Z u s a m m en« legung der Feldmark (548 Hektar) in dem angebrochenen Jahr 1912 zur Durchführung. w. Münchholzhauf en, 22. Jan. Ein K i r ch b a u- verein hat sich die Aufgabe gestellt, die Mittel für einer Kirchbau zu beschaffen. Die hiesige Kapelle ist uralt und entspricht schon längst nicht mehr dem Bedürfnis. Hessen-Nassau. r. Brandoberndorf, 22. Jan. Ein Unglücksfall ereignete sich hier bei der im Bau befindlichen Bahn. Tec Arbeiter Pauli von hier, Vater von vier kleinen Kindern, wollte auf einen fahrenden Güterwagen aufspringen, um zu bremsen, wurde jedoch von dem Puffer erfaßt und erhielt außer inneren Verletzungen eine Quetschung des Beckens; er wurde nach Gießen in die Klinik verbracht. fc. Wiesbaden, 22. Jan. >Tas in der Wandelhalle des Kochbrunnens der Radiogen-Gesettschait in Eharlotlenburg errichtete Radin m-Emanatorium wurde heute vormittag eröiinct. Bürgermeister Glässing wies auf die Bedeutung der Radium- Emanation für die Teilerfolge hin und gab der Hornung Ausdruch daß das Emanatorium bei der Wiesbadener Aerztesck-aft Beachtung finden um> den guten 9tuf der Weltkurstadt weiter verbreiten möge. Ser Vorsitzende des Vereins Wiesbadener Aerzte, Dr. Scyuv, fid^rte dem neuen Unternehmen das größte Interesse der Aeczlc zu. An die Eröffnung schloß sich eine Besicl>ttgimg des Emana- v'ttiums, das aus einem üoer 300 jtlibitmeter großen Pavillon, bet dauernd mit der aus dem Kochbrunnen gewonnenen Radium-Emo- nation erfüllt wird, besteht. Aus dem Kocybrunnen, der betrachtlipc Mengen von Radium-Emanation enthält, wird dies durch Zet- Itäubeu von großen Mengen K'dchbrunnenwasser gesichert und in den Jnhalationsraum eingesührt. Die Behandlung der Paiunten im Emanatorium geschieht in der Weise, daß sich zwei in dem Raume aushalten, ohne daß ihnen irgend welche beftnhmte Verhaltungsmaßregeln auserlegt werden. Line seltsame Geschichte. — Berlin, 22. Januar 1912. Unter großem Andrang begannen heute vor dem Schwurgericht des 2, Berliner Landgerichts die Aussehen erregenden Verhand- handlungm in einem Mordprozeß, dessen sensationelle Vorgeschichte seinerzeit weit über die Grenzen Berlins und der Mark Brandenburg hinaus allgemeines Aufsehen erregte. Aus der Anklagebank sitzt die Ehe,rau des Sekretärs im Kaiser lichen Statistischen Amte Helene Behm, geb. Domscheit, aus Rixdorf und der Brunnenbauer Kolbe als ihr angeblicher Liebhaber. Kolbe wird der Ermordung des Ehemannes Behm, Frau Behm der Beihilse dazu beschuldigt. Ansang Oktober 1909 verschwand plötzlich der Sekretär Behm vom Kaiserlichen Statistischer Amt in Berlin und eine Zeitlang hieß es, daß er sich wegen amtlicher Versehlungen das Leben genommen habe. Diese Erklärung welche auch von der Ehefrau Behm geflissentlich verbreitet wordei sein soll, fand auch ziemlich viel Gläubige, dis das Kaiserlich« Statistische Amt eine Ehrenrettung des Verschwundenen durch bi? öffentliche Erklärung vornahm, daß Behm keinerlei Vorwürfe jv machen gewesen seien. Frau B. soll ein Liebesverhältnis nu dem Ingenieur und Brunnenbauer Kolbe angeknüpst haben, de: schließlich als Mitbewohner in das Behmsche Haus in Dabenbor ausgenommen wurde. Gegen den Verdacht, daß ettva sie ber. Kolbe zur Beseitigung ihres Mannes angestistet habe, wehrte sick jedoch Frau Bebm mit aller Entschiedenheit. Die Behörde stellt weitere Nachforschungen an und das Kaiserliche Statistische Am: leitete ein Disziplinarverfahren gegen den verschwundenen V' amten ein, um der Sache auf den Grund zu kommen. In diesem Verfahren bäuiten sich die Verdachtsmomente gegen Frau Bchir dermaßen, daß sie im Verein mit ihrem angeblichen Liebhal'e^ in Untersuchungshaft genommen wurde. In dem Landhaus ir Dabendorf war nach dem Verschwinden Behms ein Fensterralimcr durch Kolbe erneuert worden. In der Stube, in der der Ler schwundene zuletzt w.!ilte, wurden Glassplitter gefunden, die darau schließen ließen, daß eine Fensterscheibe durch Schroischüsfe zer; trümmert worden war. Die Auflage nimmt an, daß auch br Fensterrahmen Schußspuren aufwies, weshalb Kolbe seine (rin fernung iur ratlich hielt. Verdächtig war die Auffindung vor Menschenblut an einem Teppich des Wohnzimmers, über bi Tierblut ausgegossen war. Von dem Landhaus sand sich n " Aaertfcsoikchaft, Berlin 0.17 Bestbewährte 70°.o Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1310 Ile Crktrlrftfltswerke und loslallallons- guechilfle zu bczlcUen. F ■ ■ Fst. Halverstädrer Würstchen täglich frisch, ä Paar 10 Pfg. foiuie auch konsero. in Dosen in verich. Groszen empfiehlt Zriedrich Schreiner Känigl. Hoflieferant. la. Roggenbrot liefert frei ins Haus Kinzenbach. Mühle bet Gießen,Teleph.770, ferner zu Vaden in den Ronium= Vereinen, fow. EckeLtudeu- plan u. Xiiibc::itroRC. 136 W Margarine-Vertretung Vermeidung von Ansteckung. Volt. 619 per Ostern WniMl.ZiMtr für das Kontor einesEngroS- I 4 Zimmer S5SJ Gasp.baw >.v. mserWasserj o -'Qv: Vermietungen Mietgesuclie Kaufgesuche /Versteigerungen Stellengesuche Stellenangebote ■Verschiedenes Empfehlungen Verkäufe LU verm. ist für Gießen und Umgebung zu vergeben. 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Aus Königsberg wird gemeldet: Der Bugsierdampfer „R a p p" ist beim Passieren einer durch Eisbrecher künstlich offen gehaltenen Fahrrinne unmittelbar vor der Stadt gesunken. Er wurde von oem von ii)iii bug'iertcn Dampfer „Gaftrc" angerannt, so daß er umliopte und unterging. Die Mannschaft wurde gerettet, Kapitän .Hoffmann ist erttunken. Tie Vofsische Zeitung meldet aus Paris: Ter sozialistische Bürgermeister Schier von Hauplines bei Lille ist feit einigen Tagen verschwunden. Bei der Prüfung der von ihm verwalteten Kasse der sozialistischen Äooverativges'ellschast dieser Gemeinde ergab sich ein Fehlbettag von 20 000 Mark. Nach einer Meldung aus Belgrad herrschen im Innern des Landes so große Schneeverwehungen, daß an verschiedenen Stellen Züge stecken geblieben sind. Un.er dem Truck des gefallenen Schnees st ürzteinStambul ein Wohnhaus ein. Sechs Personen wurden unter den Trümmern begraben. . , . Aus Rio de Janeiro meldet man: Turck das Kentern eines Bootes kamen vier Ängesteltte des Norddeutschen Lloyd, der dritte Lfsizier Schneider-Krefeld, Schifssarzt Dr. Hans Friedrich-Lübeck, Zahlmeis.er Waldow- Königsberg und Wahlen-Werden a. d. Ruhr um5 Leben. Tic drei Er«.genannten gehörten zu der Äesatz..ng des Lloyddamp crs ,,.>ireicld". Tie Leichen von Schneider, Dr. Friedrich und Wahlen sind geborgen und wurden am Samstag und Sonntag in Rio de Janeiro beige,etzt. Die Leiche von Waldaw tonnte bisher noch niajt geborgen werden. Waldoro und Wahlen waren verheiratet. Ueber Die Ursachen des Unglü^s liegen naljcrc Äcitteilnngen noch nicht vor. Lehrstelle gesucht! Für einen jungen Mann roirb fauim. Lehrstelle in ein. Engroö- ober Fabrikgeschält gesucht. Schr. Ang. unt. 578 an den Gießener Anz. erb Verkäuferin m. sch. fl. Hand- fchr.fuchtSl.gl-welch.Brailche Schriftt. 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Ter See wurde mit groc.nt Hetzen wiederholt abg.-ischt, doch stelltt eS sich heraus, das der 'Grund des Sees aus tiefem Morast besteht. — Bon dem Ange- flaqten Kolbe ist bekannt, daß er ein guter Schütze war, daß er bereits wegen Diebstahls und Falschmün'-eret mit Zuchthaus vorbestraft ist, und daß er sich zurzeit seiner Festnahme nn Bentze größerer Geldmittel befand, über deren reckttnatzigen Erwerb er sich nicht auszuweisen vermochte. Trotzdem lieg angeuchts Der großen Lückenhaftigkeit des tatt'ächlichen Beweismaterials die Staatsanwaltschast die AnNage in der Vorunteriuchung fallen und hat sie erst wieder ausgenommen, als die Beschludrammer trotzdem das dauptverfahren eröffnete. Ten Vorsitz in der Der Handluna führt Landgerichtsdirektor Langer. Tie Angeklagte Behm, die 1871 geboren ist, erllart, nicht schuldig zu sein und nicht zu wissen, wo ihr Mann gehl.eben fei. Tie Ehe war zuerst glücklich, nach und nach lei eS aber »u Zerwürfnissen gekommen, an denen ihr Mann die Schuld trug. Infolgedei'sen habe sie ihren Mann verschiedene Male |ur längere Zeit, zmetzt VA Jahre lang, verlassen. Nach der Vernehmung der Frau, die nichts wesentliches ergibt, folgt die des Kolbe. Ter Angeklagte geht un Lause feiner Vernehmung immer mehr aus seiner Reserve heraus uns ticrt.iDigl sich lehr geschickt. An dem Tage, an dem der Ehemann ver- schwand, sei er nachmittags aus seiner Parzelle aeroben. Als er am späten Abend nach Hau e lam„ bm ihm die Frau entgegen und erzählte ihr, daß ihr Mann nach ihr geschoßen habe und bann verschwunden sei. Tie weitere Vernehmung des Angeilagtcn ergab keine bemerkenswerten Momente. Die Zeugen machen im allgemeinen unwesentliche Bekundungen. Tic Verhandlung wird sodann abLe^cochen. Morgen sindet in Dabendorf ein Lokaltermin statt, zu dem sich samttiche Prozeßbetelligien nach dort begehen. 'Mehrere ö-Zimmerwohn. mit Bad, Balkon, Mädchen- fammer unb allem Zubehör ner L Avril zu vermieten. •J74| Skah. Roouttr. 22 v. Die feiiher von Herrn Prof. Strack be-q'ili, Kaiser,-Allee tvohnte -ülllU'DZr.syiftDom 1. Avr. 1012 ab anbro. z..verm. Näb b AbcrmannL.6linn.l" \ 6 Zimmer | Huünngjtmßt 46 1S 6-Zimmern-ohn. zu vermiet. Zwei schöne V-Zimmcr- wobnunlicn nebst Stürbe unb Babezimmer, in der L u. 1L Etage im Hause Plockstr. 14 ver L Avril vill. zu oermtet. 5331 Näh. Plockstraße 1b I. Aunst und rvisscnschast. ;— (5 r a p l) i i u) e U u 6 ft e 11 u n g i ui a. a r m h ä h t e r M u - seum. Aus Darmstadt, 21. Januar wird uns geschrieben: In ber stupierftidjavteilung des Großh. Atuseums in Darmstadt ist heure eme Leine, aber recht roertvo.le Ausstellung graphischer Arbeuen des 19. und 20. Jahrhunderts der Oeffentliu-keit üuergeben worden. Tie ausgestellten Werke sind Ncuerweroungen des Sbupserstich- kabinetts, die als Ergänzung der bereits vorhandenen 'arbeiten gedacht sind. Für Menzel, der in der graphisa-rn Scuint wie kein zweiter gewirkt hat, har man einen besonderen Saal in d-er Ausstellung cingcruumt, der Werke aus den oeri^icoeuucn Lebenszeittn des Mnstlers birgt. Aus dem Jahre 1834 ist eine hübsche Serie vorhanden: „Künstlers Erdenwallen", elf Bilder des 19 lähngen Menzels, ferner „Holzschnitte zu den Werten F-riedrichs des Großen" und u. a. noch einige besonders interessante Zeichnungcn, die als „Versuche aut Stein mit Pinsel unb Stabeisen" gekennzeichnet sind unb aus bem Jahre 1851 Hammen. Reben den Arbeiten Paul Gavarnis (1804—1836), von denen das Museum eine ganze Reihe erworben hat, ist Louis Adolphe Her vier (1821—18<9) stark Dekreten, ber besonders in Landsaof.szeichnungen großes geleistet hat. Von Franzosen ist noch I. Th. Fatin-Latour (1836—1904). Denis Aug. M Raffet (1804—1860\ Alexandre Lunois (geb. 1863) und 931b c r t zu nen en. Von dem Belgier Constamin M e u- n ier 11831—1905) i,i eine sehr schone Lithographie, „Lobt eines Minenarbeiters", ausgestellt. Ter Holländer G. I. 93eld- Heer ist durch einen Holzschnitt „Tie Synagoge" vertreten. Bon ben deutschen Künstlern ist vor allem Hans Thoma 5,u nennen, von dem einige Original-Lithographien ausgestellt sind. Von Otto Greiner ist eine farbige Lithographie „Odysseus unb die Sirenen", ein Bildnis Siegfrieb Wagners sowie ein „Liegendes Mädchen" vorhanden. Wilhelm Steinhausen, Hermann Haas, Wilhelm L a n g e und Käthe K o l l w i tz sind durch wertvolle Arbeiten vertreten. idiönt Ö-Mmmhng. mit all. Zubeb. per L Avril 11)12 zu vermieten. >316 Näh.Stcvbanftrane 17 p. Walltorstr. 73 nächst b. Qft-Aulane in noch neuem Hause «Haltestelle der eleltr.Stratzeubabni elegant 5-Zimmer-Pcl-Etage mit Voggia, Bab, Gas, elektrisch. icht, BleichvOusw. ner gleich ob. fväter zu vermieten. 118 Rodbeimcr Str.30 tReu- bauprachtvolle ü-Zimmer- wobuuug nut Bad u. elcttr. 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Freuvrll'.ge Gaben können in die ausgestellten Becken eingelegt werden. p30/. Der Ertrug wird,;um Besten öcr ChorsHlcr pcrroaniit SiÄlopÄiÄ Ordentliche Hallptversammlung Donnerstag, den 25. Januar 1012, abends S/2 Ubr, im Saale der Nestauralion „(£af6 Ebel", Burggrabcn 0. Tages»Ordnung: 1. Berichrerstailung. 2. Rechnungsablage. 3. Ersatzwahl des Vorstandes. 4. Wahl des Ncchnungsprüfungsausschusses. 5. Verschiedenes. " Gietzen, den 8. Januar 1912. Der Poritaud. Die Rechnung liegt bei dem Vorsitzenden Herrn A.Dickorö, Schanzenstratze 8, vom 15. ds. Mts. 8 Tage zur oefL Em- sichl der Mitglieder offen._______________________________280 An die lieben Bürgerinnen u. Bürger der neuesten und jüngsten Narrenmetrovolc richten wir das böfL wie dringende Ersuchen, von dem Kartenvor verkauf zu ermäjrigten Pretscn alsogteich ausgiebigsten Gebrauch zu machen, sodan wir vis Mittwoch abend — wie man zu sagen pflegt — „wissen, was los ist", denn weder die GienenerEinwohner, noch weniger wir, werden und können Narrballcicn. die von weit Herkommen, Aumuien, vor etwa halb gefülltem Hause atiiv zu sein. Die Ackerungen: „Nun. man wird mal sehen, wte's wird", find vollständig illusorisch, denn in quält» tauver Beziehung ist unsererseits für eine Glanzfitmng gesorgt, wo die Grenze des Anstandes nicht überschritten wird. Doch hinsichtlich des Besuches haben die Giessener Einwohner die Entscheidung und damit aber auch das Sein oder Nichtsein des weiteren Karnevals, ganz besonders des — jedem Geschäftsmann nur Vorteile bringenden — öffentlichen Karnevals. Es sei daher letztmals an die Entnahme der Eintrittskarten zu er mässigteu Preisen: Saalplah «0 Pfg., reserviert Mk. 1.50 (an der Abendkasse Mk. 1.— und 2.—) erinnert Mit einem kräftigen „Gut Stutz" 0587 ZaS Haupt-Prasidim des BllM der Karticoal-Bttmie DcuWM. Bahnhofstraße 54. oooseo Bahnhofstraße 54. Gerettet durch den Expretzreiter großes außerordentlich spannendes Drama. Geheimnisvolle Geige humoristisch. 31 Jahre unschuldig in Kerker ergreifendes Drama aus dem Leben eines unschuldig Verurteilten. KillcniatMpWe Berichterstattung interessant. DklHOcsMMiins spannendes Drama. Meine Perle, Tonbild. Frau Emma Seilheim Bismarckstr. 38, gegenüber der Univ.-Bibliothek Vertreterin der Firmen: Th. Zimmermann, Mechan. Weberei, Gnadenfrei (Schlesien); Leinenhaus H & F. Becker, Oerlinghausen b. Bielefeld, Filiale Darmstadt; Paul Albert, Greiz; Friedr. Willi. 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Jan. 1912.|nachm. 574 Uhr,in der neuen Aula Ausführende: Frau Kiaira Senius-Erler (Sopran) Berlin Herr Kanrniorsänger Felix Sensus (Tenor) Berlin Herr Professor G- Wille (Cello) Dresden Die Klavierbegleitung hat Herr Walther Fischer-Wiesbaden übernommen. Programm: Werke für Cello: von Locatelli, Bach, Schumann, Popper. Lieder für Sopran: von Reger, Wagner, Pfitzner, Weingartner. Für Tenor: von Schubert, Brahms, Strauss. Duette: von Schumann, Brahms, Berger. Pinfrittckarten • I- Platz Mk. 5.-, II. Platz Mk. 4.-. III. Platz Mk. 3.-. IV. Platz DimilUSB.«!! tcu. ÄIk 2 50 Stehplatz Mk. 2.-. Studentenkarten Mk. 1.- sind in der Musikalienhandlung von ERNST CHALL1ER (Rudolphs Nachf.l, Teleph. Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. OefTnung des Saales nachmittags 4V, Thr.v*V, Mittwoch, den 24. Fanuar: Schlaehltest tnil Ksnzerl. Morg.Wellfleisck, abends Metzelsupoe. Es ladet freundlichst ein I0581 ifi. Ä'iilke, finiMIkc. Nachdem Sie mit Pilo fo sehr zufrieden find, werden Sie höflich gebeten, dasfelbe bei Gelegenheit weiter zu empfehlen. Schönen Dank dafür im Voraus. pilo ist überall zu haben. ss11',, l > Holz-Submission. Aus den Waiblingen der Gemeinde Alten-Bttseck soll nachstehendes Kiefernstammholz auf dem Submissionswege verkauft werden: 13 Kiefernstämme 30-39 Ztm. Durchm. — 7,65 Fstm. 43 , 25-29 , , =17,30 , 153 , 20-24 , „ =56,32 , 338 , 13-19 , , =85,16 , Gebote sind nach Klasien getrennt mit entsprechender Aufschrift bis zum 3o. Januar 1912, nachmittags 2 Uhr an Grotzh. Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattsindet. Tas Holz lagert im Dlstr. Hangelstein und Unterer EckhardtShausen. Alten-Bliseck, den 22. Januar 1912. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. 631 Samos vor Flasche 85 Pfg. Vlutwmi per Flasche 1.10 Mk. anerkannt beste Stranfen- weine, empfiehlt 21 H. Heyne Lclevb.322. Walltorttr.5 Frucht-Zucker wie Honig auf Brot zu essen a Pfund 30 Pfg. enwfiehl 266 Konditorei Hettler. Üreppel täglich frisch bei Hofbocker Friedr. Noll •’78 Mäusburg 12 KjsZa/1^ v'^h) und Damen Verein „Gabelsberger“ Mittwoch, d. 24. Fan. 1912 Vereinsabend. Liebigshühe.i Donnerstag 4 bis 6 Uhr Kaffeekonzert Tlienter Variete Kolosseum“ Walltorstrasse 36—38 Telephon 645 Dir.: KAHL OHM. Nur4Tage bis inkt. 26. Januar Holzversteigeruug. Donnerstag, den 25. Januar 1912, von vormittags 91/., Uhr an, sollen iin Anneröder- Gemeindewald in verschiedenen Abteilungen folgendes Holz versteigert werden. Scheitholz 1 Nm. Eiche, 72 Rm. Kiefern, 4 Nm. Fichte Knüppel 8 Rm. Eiche, 81 Rm. Kiefern, 67 Rm. Fichte Reisig, 560 Kiefern, 3450 Fichtemvellen Stockholz 2 Rm. Eiche, 40 Rm. Kiefern, 61 Rm. Fichte Die Zusammenkunft ist auf der Gränberger Straße am Pfarrweg. Annerod, den 18. Januar 1912. Grotzh. Bürgermeisterei Annerod. _________________Horn._______________547 Holzversteigerung. Aus der Waldung des Herrn Lekonomierats Müller zu Reuhof bei Leihgestern werden Dienstag, den 23. d. M., vormittags 10 Uhr beginnend, folgende Holzsortimente versteigert: 143 Fichte Stämme = 26,15 fm 42 , Terbitangen = 3,19 „ 10.5 rm Fichte Knüppel 3,5 „ . Stock 350 Fichte Wellen. Zusamnuukunft am Neuhof Eingang zum Eichwald. Sämtliches Holz lagert an der Straße nach ^udwigshof. 2 Kilometer vom Bahnhof Lang-Göns. Leihgestern, am 18. Januar 1912. 2553 ___________________Heß, Bürgermeister. Empfehle: fci. Bock-Bier Restauration Spuck Brauerei-Ausschank vom Giessener Brauhaus. Nord-An läge 38. plWolb Vorstellung abends 8 Ubr bedeutend ermässigte Preise 0571 Loge 1.50, Sverrfitz 1.— M., 1. Platz 75, 2. Platz 40 Pfg. Galerie 20 Pfg. Vom 27. Januar bis 22. Februar bleibt daSTbeater geschlossen. Im vorderen Restaurant täglich abends 8 Uhr Konzert der Wiener Tameukavelle „Presto^. 6 Damen 2 Herren. Hins Dir.: Hermann Stelngoetter. Dienstag, d. 23. Fan. 1012, abends 8 llbr: 14.Tiensian-Abonn.-Vorstell. E-ewöhnliche Preise Neuheit! Neuheit! Hans Tonncnstößcrs Höllcnsiihrt. Ein heiteres Traumbild von Paul 21 uet. Ende 10 Uhr. a"? Mittwoch,d.24.Fan. 1912, abendö 7 Ubr: 14. Mituvoch- Abonn. - Vorfi. Gewövnllche Preise. ?ie Svlticit oon Stltii Lchausviel in 4 Akten vo L-Ganahoteru-M. Brocine Ende 9»/. Ubr.