Mene Die heutige Nummer umfafet 10 Setten. Meter । Meter ter 1,28 Mk. ote! Die neuen englischen Univerfitäten. 1993 1431 1174 847 677. Geistesbildung des Volkes v.'u hoher Bedeutung zu werden verspricht. hnhofstr. 14 die allen Universitäten Oxford und Cambridge in der Pflege wissenschaftlichen Geistes nicht ihre Hauptaufgabe sahen, auch den gesteigerten modertien Anforderungen wissenschaftlicher Arbeit gar nicht Genüge leisten könnten, ist die Verbindung von Wissenschaft und Forschung das Ideal der modernen englischen Universitäten. Dabei haben sie freilich mit manchen Lchwie- rigkeiten zu lämpsen, denn da der englische Student im Durch- schnitie etwa ein Jahr junger ist, als der deutsche, und dem Studium oft nur drei Jahre widmet, so hat die englische Unv Dermal einen Teil der Arbeit unserer höheren Schulen mft- zuleisten. Durch Verschärfung der Einrrittsbedlngungen in die Universität sucht man diesem UHclstandc abzuhelfen. Bei der Verleihung der akademischen Grade wird zwischm den Stubentcn, die wissenschaftlich gearbeitet haben, und denen, die sich nur eine allgemeine Bildung erworben haben, ein Unterschied gemacht. Jung sind diese Universitäten alle. Tie älteste von ihnen, Birmingham, wurde 1901 gegründet. Von 1901 bis 1908 sind Manchester, Liverpool, Leeds, Sheffield und Bristol als selbständige Universitäten ins Leben getreten und gleichzeitig wandelte sich London zu einer Universität im modernen -sinne um, während Nottingham und Reading augenblicklich noch in der Umwandlung begriffen sind. Von dem Interesse des englischen Volkes Tür Jneie neuen Anstalten legt u a. die Tatsache Zeugnis ab, daß Sir Francis Cripvle im März dieses Jahres binnen 10 Tagen über 7 Millionen Mark an freiwilligen Beiträgen für die Anlage eines neuen Hauptgebäudes der Londoner Universität hat sammeln können. An Schenkungen und Vermächtnissen smd den neuen Universitäten laut amtlicher Aufstellung allein im Jahre 1909 10 fast 3*,2 Mill. Begüterten gewesen sind. Man sieht, neuen englischen Hochschulen, um eine für die Umgestaltung und Mo- ganzen wissenschaftlichen und znsammensetzt, wahrend immer Btonopole der daß es sich bei diesen Bewegung handelt, die dernisierung der 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. '95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. isw. ’Mbreit 95 pfg, zugeslossen, und dazu kommen noch 4 Millionen, die gleichzeitig dem College von Reading zugesagt wurden rür den Fall, daß es sich binnen 4 Fahren zur Vollunioerntät ausgestalte. J}m selben Jahre zählten die neuen Universitäten bereits eine Stu dentenzal 1 von 22 187, die sich aus allen Teilen des Volkes Oxford und Cambridge im wesentlichen *5, 0,95 , 0,35 , n 0,55 „ 95 Pfg 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. 95 Pfg. it Parfüm 95 Pfg. Der besuch der Königin wilhelmina in Paris. Paris, 1. Juni. Präsident Fälliges gab zu Ehren der Königin Wilhelmina und des Prinzen Heinrich der Niederlande ein Tiner, dem 250 Gäste beiwohnten, darunter das diplomatische Korps, die Präsidenten des Bureaus des Senats und der stammet, Mitglieder der Regierung, Vertreter der Politik, der Armee, der Universität, des Handels und der Presse. Trinkspruche. Während des Festmals drückte Präsident Falliöres in einem Trinkspruch die Hoffnung aus, daß der Besuch der Königin und des Prinzgemahls die herzlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Holland befestige. Frankreich, sagte der Präsident, sieht in Holland, das mit Recht eifersüchtig auf die Wahrung seiner Unabhängigkeit und des glänzenden Aufschwungs seiner wirtschaftlichen Macht bedacht ist, das Land, das die Pflegestätte von Wissenschaft und Kunst ist. Ter Präsident trank auf das Wohl der königlichen Familie und das Gedeihen Hollands. Tie Königin erwiderte, die französische Kultur fand in den Niederlanden immer begeisterte Verehrer. Die Zinanziage Ru&Ionös. Der russische Reichs rat trat in die Budget beratung ein. Ter Berichterstatter des Finanzausschusses führte aus, daß der Ausschuß dem von der Duma festgestellten Einnahme-Etat beistimmtc, jedoch den Ausgabcetat nur um neun Millionen gegen 17 Millionen von der Duma vorgenommener Abstriche herabsetze. Er stellte die günstigen Ergebnisse der Budgetgebarung in den letzten fünf Jahren fest, welche die Anhäufung des freien Barbestandes der Reichsrentet von 450 Millionen ermöglichte. Tie Finanzlage Rußlands sei sogar vom pessimistischen Standpunkte günstig, wenn auch nicht glänzend. Ter Finanz - m in ist er charakterisierte in anderthalbstündiger Rede das Budget 1912. Er erklärte, wenn die Schätzungen der Einnahmen gegen 1911 sich auch bedeutend erhöhten, so erwiesen sie sich schon jetzt vollkommen berechtigt, da die Einnahmen in den vier Monaten von 1912 die Einnahmen des gleichen Zeitraumes des Vorjahres um 34 Mill, überstiegen. Weiter wies der Minister darauf hin, daß sich trotz der großen Steigerung der Ausgaben des Lrdinariums, unter denen sich die durch die Mißernki^ hervvrgerufenen enormen Anweisungen und Hilfeleistungen befänden, im letzten Jahre die Staatsschuld sich um 154 Mill., während der drei letzten Jahre um 200 Millionen verringerte. Weiter sprach der Minister über die Stabilität der Finanzlage. In Bezug darauf wurde öfter die Ansicht ausgesprochen, der Finanzminister lege einen übermäßigen Optimismus an den Tag, der der festen Grundlage entbehre. Ter berühmte Finanzkritiker Tr. Martin sagte sogar für 1912 die Zahlungsunfähigkeit Rußlands und die Unmöglichkeit der Deckung der Änleihccoupons voraus. Wohl fei die Zukunft von Schleiern verdeckt, jedoch gäben die Resultate der letzten fünf Jahre keinen Grund zum Pessimismus. ju den außerordentlichen Ausgaben im Zusammenhänge mit dem Schiffbauprogramm übergehend, wies der Minister nach, daß das russische Budget durchaus den Anforderungen der Marinerüstungen gewachsen sei. Indem er davon ausging, daß die Einnahmen des Reiches jährlich um 3y8 Prozent zunehmen, berechnete der Minister den freien Barbestand in zehn Jahren auf V/t Milliarden Rubel. Der Minister schloß mit der Erklärung, die finan- 524 30 [30001 02 784 802 * | 54 82159 637 60 333 §. (500) 661 83 67 703 48 6 ’ 16 848 945 95001 63 IM * 779 84 [ 600] 8-5 9 8073 ■' II 354 6 6 68 438 [600] MB 235 [10001 65 345 432 612 C 99164 90 216 [1000] 80 4. a’Ä»’ SÄ •£. GW sssgB 915 67 M 285 ÄMW syrtfÄ** * Sie, die Königin, sei stolz darauf, daß in ihren Adern französisches Blut fließe Die Königin gab der Freude über den Empfang, den ihr die Bevölkerung von Paris bereitete, Ausdruck und trank ans die Gesundheit des Präsidenten Falliöres und das Wohlergehen Frankreichs. Nach dem Festmahl wohnten die Königin, der Prinz gemahl und der Präsident der Galavorstellung in der Oper bei. Paris, 2. Juni. Königin Wilhelmina und Prinz Heinrich der Niederlande gaben heute zu Ehren des Präsidenten Falliöres und Gemahlin in der nieder! ä n bj - schen Gesandtschaft ein Frühstück, an dem Se- natspräsidcnt Tuboft, der Präsident der Deputiertenkammer, Tefcksanel, und Ministerpräsident Poincarv teil nahmen. Königin Wilhelmina legte heute nachmittag am Denkmal ihres LlhnHerrn, des in der Bartholomäusnacht ermordeten Hugenottenführers Admirals de Colig ny, einen Kranz nieder. Tie Blätter erörtern mit Befriedigung die im Elysec auvgebrachten Trinksprüche. Sie heben insbesondere die auf die U n a b h ä n g i g k c i t H o 11 a n d s bezüglichen Worte des Präsidenten FalliörcS sowie die Stelle hervor, in welcher die Königin Wilhelmina erklärte, daß jie aui das in ihren Adern fließende französische Blut stolz sei. — Ter Jahrhundertball. Von den großen Festen, die in diesem Jahre wahrend der Londoner Saison gefeiert werden, beansprucht der Zahrhundertball, der am 6. Juni flottjinben soll, auch in Teutfchland ein besonderes Jmeresse. Die Spitzen der Londoner Gesellschaft haben sich vereinigt, um unter diesem Titel ein großes Ball fest in Kostümen des Jahres 1812 zu Wohltätigkeitszwecken zu veranstalten. Es findet zum Besten der „Soldaten und Seemannshilisgesellschaft" statt, und wird infolgedessen entsprechend militärischen Eharakier tragen Zwei große Quadrillen „Waterloo" und „Nelson" werden aufgeführt. Alle Teilnehmer müssen in Phantasiekostürnen der Zeit erscheinen. Bei dem in London augenblicklich, noch teilweise wenigstens, herrschenden Lchneiderstreik macht es große Schwierigkeiten, namentlich die £>crrentleibet zu beschaffen, da die Jagdröcke und Kniehosen von erstklassigen Schneidern angefertigt werden. Tie Herrschaften werden zum Teil berühmte Persönlichkeiten der Zeit verkörpern: Str Charles Hartovv wird als Napoleon, Lord Hatdinge als Wellington, Lord Titchfield als Prinz von Oranien und Lord John Eavendish als Blücher erscheinen. Tie jungen Damen der englischen Gesellschaft werden die Kostüme des Hofes! und der Gesellschaft von 1812 tragen. Tie Quadrille „Gesellschaft" wird der Prinz Alexander von Battenberg anführen. Selbstverständlich werden alle Uniformen der Zeit vertreten sein, und von deutschen Regimentsunfformen sollen die der Ulanen erscheinen. Die Uniformen werden durch einen kurzen Rock von grünem Tuch, der an der Seite bis zmn Knie geschlitzt ist, und rot passcpoiliert wird, vervollständigt. Der sckpvarze Lederhelm mit der Met all spitze und einem Federbusch bekommt Fangschnüre, die aui der Brust befestigt sind. Eine andere bevorzugte deutsche Uniform wird die der Gardegrenadiete sein, aus blau und weißem Tuch, mit Kragen und hellroten Aufschlägen. Tie Nelsonauadrille bietet Gelegenheit, tue verschiedenen Marineuniformen zu zeigen. Nelson selbft wird dargestellt in dem Mantel, den der.Nationalheld bei seinem Tode trug. Für die Stilechtheit oer Kostüme werocn nicht nur die Familienarchioe, sondern auch das britische Museum in weitem Maße in Anspruch genommen. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Unter dem Vorsitz des Geheimrats Professor Tr. Molli Berlin> tagte in Kiel der Kongreßdes Teutichen Vereins für Psychiatrie. Zum Ort der nächsten Tagung wurde Breslau gewählt. Fast alle Gemeinden bis zu den fleinften und entlegensten Tünchen, stehen auf der Verlustliste. Einen bemerklichen Zuwanderungsgewinn hatten nur die Crte Bad-Nauheun 713, Friedberg 284, Lauterbach 272 und Rockenberg 134. Dagegen verloren Stockheim 131 (bei einer Gesamteinwoh- verzollt von nur 856), Düdelsheim 129, Gedern 121, Lol lar 103. Wenn aucy die übrigen Verlustgemeinden nur Dutzendverluste hart eit, so summieren diese sich doch zu den vorhin genannten erheblichen Kreisverlusten. Fragen wir angesichts dieser für eine Landbevölkerung recht bitteren Erscheinung, die zu Sorgen Anlaß gibt, darnach wohin diese verlorenen Landeslinder geraten sind, so geben die zusammenfassendeii Zahlen der Landessta tistik eine sehr unbefriedigende Antwort. Die fünf größten Städte des Großherzogtums verzeichnen nur einen Warn derungsgewinn von knapp 2000 Köpfen, das gesamte übrige Land aber einen Abwanderungsverlust von 16 012 Seelen, die also nach anderen Staaten abgeflutet sind Tie Verlustdifferenz beträgt also für den Staat rund 14 000. Diese Ziffer bekommt eine besondere Färbung durch einen Vergleich mit dem Jahrfünft vorher: 1901/05 mar über Haupt kein Verlust, sondern Hessen hatte im Gegenteil einen Wanderungsgewinn von 5880 buchen können. Temnach scheint das Großherzogtum, und zwar in der Hauptsache die kleinen Städte und die Landgemeinden, nicht mehr imstande, seifte Landestinder an der Scholle festzuhalten? Tie Erwerbsmöglichkeiten des Landes sollen sich in der kurzen Zeit so außerordentlich verschlechtert haben? Während wir in unmittelbarer Nähe (Rheinland-Westfalen > eine ungeheure, immer mehr anwachsende Zusammenballung der Bevölkerung wahrnehmen können, beginnt also das Großherzogtum Hessen sich zu entvölkern. Ter im Boden liegende RcickMm des hessischen Landes, aus dem die wirtschaftliche Urproduktion einer Gesellschaft beruht, kann sich ja mit den Bodenschätzen der Nachbar- länber nicht messen. Immerhin ist Hessen aber doch kein so armes Land, daß es nicht mehr imstande fein sollte, eine auch nur stationäre (sich gleichbleibende) Bevölkerung zu ernähren. Die halten wir unsere Bevölkerung fest? Ja mehr noch: Wie sorgen wir dafür, daß die Landesbevölkerung wieder normal zunimmt, da der natürliche Geburtenüber schuß-doch da ist (72 876 für das letzte Jahrfünft) — diese Fragen müssen für die nächsten Maßnahmen der Landes- politik der oberste Leitgedanken sein, wenn Hessen im Rate der deutschen Stämme nicht an seinem Gewicht und Wert dauernde Einbuße erleiden soll. J.0] 141044 117 w • . , )] 1 ** 143161 . V. r Die Landflucht in der Provinz Gberhesfen. Im Fahre 1889 erregte das Buch Gg. Hansens „Die tret Bevölkerungsstufen" allgemeines Aufsehen, das am Schlüsse zu dem Lehrsatz kommt: „Die städtische Bevöl- !erung eines Landes ist in stetem Absterben begriffen; sie wird durch den unaufhaltsamen Nachzug der länb- lichen Bevölkerung ersetzt und ist auf diese angewiesen, wenn sie nicht in sich selbst zusammenbrodeln soll." Hansen sagte damit zwar nichts neues; seine Lehre ist so alt wie he Bevölkerungsstatistik überhaupt. Otto Ammon baute cuf Hansens Bevölkerungsstufen weiter und kam zu dem Ergebnis: „Von der größten Wichtigkeit ist der Bauernland, der unter naturgemäßen Bedingungen seine Auf- re.be erfüllt, allen übrigen Berufsständen nicht nur Brot, pnbern auch den Menschenersatz zu schaffen, ber darum tolwendig ist, weil die dem Zusammenhang mit der Blutter Crbe entzogenen Stände dem Aussterben verfallen, wäh nnb das Land durch unbegrenzte Zeiträume hindurch an leib und Seele gesunde Menschen zu erzeugen vermag." teibe Schriftsteller konnten sich damals auf die Sterb- l.chkeitsstatistik von Stadt und Land stützen, die m der aat tiefgehende Unterschiede auftvies. Inzwischen hat sich e:n großer Umschwung vollzogen. Tie städtischen Fort- ? sbritte verbesserten die städtischen Sterblichkeitsziffern an- : bauernd; ihr Wohlstand hob die Qualität ihres Menschen- I ntaterials, und R. Kuczynski konnte in seinem gründlichen Berte „Ter Zug nach der Stabt" 1897 Hansen unb Ammon in ihren Grunblehren erschüttern. Tie anschließenbe Po- |r lcmik klärte das Thema weiter, aber selbst der geistreiche Btberfprurf) Bailobs unb Sohnreys vermochte bie Behaup , ping Kaczynskis nicht zu entkräften, bie dahin ging, „daß • h e Beweise Hansens unb Ammons für das angebliche fort i röhrende Absterben der städtischen Bevölkerung unb ihre «Ersetzung burch die ländliche eine wissenschaftliche Prü- Ufrrng nicht vertragen". Aber ganz abgesehen von dieser früher grundlegenden ■ Seite des Problems der Entvölkerung des „platten Landes", ■ h h. der länblidjen Gemeinden, ist bas Thema heute noch ■brennenber wie ftflper geworben, denn in geradezu be- ■angftigenber Weise hat in zahlreichen deutschen Landes- ■qtbieten die Abströmung der ländlichen Bevölkerung zn- U^cnommen. In einzelnen Ländern ist sie im jüngsten De- I Milium direkt zu einer Lebensfrage ber Landeskultur ge» ■ worden, so im Großherzogtum Hessen namentlich in R h e i n - ■ lief f en, wo allerdings die ungünstigen Verhältnisse des 1 Leinbaus als Londereinjlüsse wirkten, unb in ber Provinz Ober Hess en, wo die Bodenverteilung eine ganz mbere ist, aber anscheinend gerade dadurch zu dem treibenden Hauptfaktor wurde. In dem Jahrfünft 1906/10 hat Oberhessen zwar .inen Ueberschuß der Geborenen über die Gestorbenen von , 18375 Köpfen aufzuweisen: aber bei der Volkszählung 1910 wurde doch nur eine wirkliche Bevölkerungszunahme von 12 478 Köpfen festgestellt, so daß ein Defizit von 5 895 Personcn entstanden war. Rund 6000 Köpfe waren Uso in diesem Jahrfünft der Provinz verloren gegangen, liefen bedeutenden .Abfluß hatten mit Ausnahme ber Kreise Sießen Stabt und Friedberg, die aber auch nur (tag- I niecten, vor allem die ganz ländlichen Kreise Alsfeld, Bu- v» Hingen, Lauterbach unb Gießen Land zu bestreiten und zwar UM' 18 79 9«° tat 628 s’. ü * l« 1 & «fo 30) 826 £ A J0 0 110.^ 600 ! 300'M 85» 645 'W«6 45' |(v’ ■. ' ,1/ i Nachdem bie englische Regierung ihren Zuschuß »ur Unter- I Haltung der LanbeShochschulcn erst im Jahre 1906 von 1 Million I auf 2 Millionen Mark erhöht hatte, hat sie ihn bereits reifer I um eine weitere Million gesteigert. Tie Verteilung die,es Be- I lieget auf die einzelnen Universitäten Englands ist nach langen I Verhandlungen und Untersuchungen jetzt endlich erfolgt, und zwar I schvanken die einzelnen '2lntcUc zwischen 26000 Mk. ftk-Sheffield “Ul der niedrigsten Summe von 110OOO Mark Tür Manchester, iDiese Summen kommen aber nicht den m. 128 Erster Blatt 162. Zahrgoiig Montag, 3. Juni 1912 ter Oleßeuer Snjeieet MM Vezngsprei»: erschein! iäglich, außer monatlid)7M3twtHerte(- Sä. mtAtfAitAf il tt->AiA „äSExJlVnV11vl- = flernlprech - Anschlüsse: M ■ M Verantwortlich für den für btt Redaktion 112, politischen Teil: Auau't gSS? General-Anzeiger für Gberheffen B&S te'bV'wsnümm" Botartonsörn» und Verlag »er vrähliq.n Unio..Bad): und riiindr» H. lange. Nedattian. Ln-tdMan und vrickerel: Lchulftrahe T. bi» vormittag« 9 Uhr. vübmgen: Zentsprechrr Nr. 269 Krschüstrftelle vahnhoffttahe 16a. Anzeigenteil: 'o. Beck. oerloren: Kreis Büdingen Kreis Lauterbach Kreis Alsfeld . Kreis Gießen Land Kreis Schotten [«öl r H.“« «qs i all ber niedrigsten «ummc von iiuuuu wan Illl. jji ^-,6001 oo. B höchsten Anteile. Tiefe Summen .^mmen abcn mcht den - - u5:83m 1 i-iberuhmten und — altmodischen Nannchen Univerntaten Eng- I lento, Oxford unb Cambridge, zugute, sondern vtcknehr durch. ; 124 iVSti5551 «8 den modernen UniDerjtäten des Landes, bie einen neue st - 801 I Typus darstellen und für uns um,o mieten ant er und, als M nach deutschem Muster aufgebaut wurden. . K. Wichmann in Birmingham, der rm nächsten öene_ ber internationalen Monatsschrift für Wissen'chaft, Kunst und ^ech- r.tf" über diese modernen englischen llmDerntaten einen beachuns- ß Venen Bericht erftattet, hbt hervor, MR an den moderner^ uni- I Oerfitäten Englands ganz nach I lä: eingerichtet sind, nach beuti ehern Muster der ehr bet rieb in Sorlciungen und Seminare gegliedert und die küsgeführt ist. Nach deutschem Muster wohnen die Studenten itber bie Stadt zerstreut und nicht in, Internaten. _ Es >md biete njbernen englischen Hochschulen Ge t st vom Gerste derbeu u öen Universität, unb unter ihren Lehrnn nndrn ich >i.: aufrichtigsten Freunde, die ^.-euticblanb in ovitzt. Ausnahmslos liegen diese Unweriitaten Mrtttwunkten Lees Verkehrs und der nationalen Arbcft, im ocrzen^t ®roB Ubtc 5'iglanto. Sic haben sich starke techni,chc urw Hand^ab^lun^.n utgcgiiebert mit dem ausgeiprochenen Zwecke, bie in btn bet« Ten- >sn Gegenden vorherrschend-n Industrien nach «jarttn. ,u lor- Osrn. In diesen Abteilungen besitzen ,re dee'gn^te Werbemtnel, ura bedeutende Unterstützungen rur die 6weckc der o-chichul,. ü'ssig zu maaren; so har erst vor wenigen 'Oüait Birminghams ihren Jahrcszuichust zur Umocrittat von 11*0 000 Niark auf 300 000 Mark erhöht. Aber die moderne:! englischen U-iiversttaten ftnd doch ber °°:°ktischen Ausgaben nicht stehen geblieben lonbern ,c^ r--ch dem beutichcn Vorbilde ihr eigentliches 3ul m gg Doiiterung der Krenzen der menschlichen Erkenntnis. Wahrend Marbach abgehaltenen Bezirks im. * VortragsA der Gesanglehn Donnerstag,6 in d( Eintritt 60 Pfg. .), einsgebiet einer durchgreifenden Neuordnung unterzogen, tne « b. einer neuen, in diesem Jahr erscheinenden Markierungskarte ifrci Ausdruck ftnden wird. In den Zweigvereinen herrschte durchwq reges Lcken, namentlich hat die Wandertütjgkeit sehr zugriwmmei. Letzte Uacbricbtcn. Königin Wilhklmina in Pari- Paris, 2. Juni. Ministerpräsident Poincar^-k heute zu Ehren der Königin Wilhelminaun des Prinzgemahls ein Festmahl zu 150 geriet:- an dem Präsident Fallitzres, die Minister, dre Gefolge *- Königin und des Prinzgemahls, Mitglieder des unb der Kammer, sowie der Akademie srancape r» nahmen. tzielle Stabilität sei eine permanente Erscheinung und werde «Rußland die Möglichkeit geben, alten kulturellen Erfordernissen des Reiches mit freier Hand zu genügen, ferner die Mittel für die Reichswehr liefern, ohne welche eine Großmacht nicht leben könne Der Gießener Allgemeine Staatsetjen elektrifchen Straßenbahn haben im verflossenen Monat wieder eine Steigerung erfahren. Sie betrugen 7205,04 Mk. gegen 6209,04 Mk. ini April. Die durchschnittliche Tages» Hessen-Nassau. [] Marburg, 2. Juni. Die Einnabmen unserer lie ■g Kapelle des Inf.- ;'jr persönlicher H ~ier Mitwirkung F. Werner-Wi Hang Uhr bahn-Verein macht seine Sommerausflüge am 9. und 16. Juni 1912 nach Hanau. Tie Abfahrt beS ersten ZuqeS erfolgt an beiden Sonntagen um 1250, Großen-Linden an 100, ab 122, Lang-GönS an 107, ob 109, Friedberg an 140. ab 145, Hanau-Nord an 224. Die Abfahrt des zweiten Zuges erfolgt Gießen ab 1235, Großen-Linden an 1245, ab 1247, Lang-Göns an 1252, ob 1254, Friedberg an 127, ab 132, Hanau-Nord an 212. Die Rückfahrt deS ersten ZnaeS erfolgt abends Hanau-Nord ab 750, Friedberg an 831. ab 835, Lang- GönS 902, ab 904, Großen-Linden an 909, ab 9 ü,. Gießen an 920. Die Rückfahrt des zweiten ZngeS erfolgt abends Hanau- Nord ab 740, Friedberg an 820, ab 825. LanggönS an 855. ab 857, Großen-Linden an 90t, ab 904, Gießen an 913. — Der Limburger Allgemeine Ei jenbahnverein macht seine SommerauSflüge dieses Jahr am 16. und 22. Juni Jet toi, „ e. am L®!lk“"9«n zur ^ft|t bittet mar Taulurnfefi Der Bedarf an $ •ontn, sowie Tel« L °^"">ch vergebe, Vh ^terzeichnei ' lO. d. Mts. e, = Cai Den verebrlichen «orten 'Bublitum bring! ab 1. September l. Achter erhalt i, Derselbe, ein tüfr Lokales,n ganz dei «anvhabi wurde, so ” Sereinöieitlidjteite *ti ^iirictebetiiebcS Wrterlicüe Anzahl Z B w Vah die verc Wien tonnen. Str bitten daher r^elCHUng für diel Otrt>leI*iflen zu wall (T.-B). 31. 48,^ Karl Weller, Hochelheim, Ed. Rosenbaum, hat. Die Rechnungsablage ergab keinerlei Anstände. Der börrsheim. 32. 48 Fran- Sauer, Gießen (T.-B.), Th. Zecklcr, besitzt 74 012,55 Mk. Vermögen, das mit 42 3M Mk. Wetzlar, H. Becker, Gießen (T.-V.). 33. 47,5 Wilh. Degen, Großen-Liiwen, Wllh. Luh, Allendorf a. Lahn. 34. 47 Hch Jckler, Gießen (T.-V.), Wilh. Schäfer, Rodheim (M.-T.-V.). 35. 46 Wilh. Sckgvarz, Gießen (T.-V.). Am Nachmittag hielt nach dem Festung der Bereinsvorsitzende Jahres die Festrede, worauf eine Dame und der Vertreter des Kriegervereins je eine Fahnenschleife überreichten. Die Preisverteilung nahm Gauturnwatt Will- (Äcßen vor, der auf die tüchtige turnerische Tätigkeit des Daubringer Vereins hinwies und auf die Bedeutung der Jungdeutschland- Ta8 Kmrigspaar von Bulgarien in Wien. Bien, 2 Juni, freute oor./ emnahme betrug ini April 200,96 Mk., un Mat 232,43 Mk. Ao nrg s T a m i li e Besuche bei den Mitgliedern der xaiCJ Stein; Doane *? MS? v i-'Ä A'ts ' - —inen •t11" NZ--« sä t‘iinflbn,cn- % rri'kspr »siier $ MS- 17 । '«-hl,, *n®ue et ' " iti 1 Al^und ne girmes, Kart Mütter, Gtetzen (L.-rv.), vcy. L)ecyett, ivievcn (’.ue.» trägen geleistet hat, und der Zweigverein Frankfurt, der T.-V.), R. Wagner, Rodheim (M.-T.-V.), Wilh. Hainer, Gießen seine Werbetätigkeit dem Verein über 2000 Mchglreder m Aus Stadt und £anö« Gießen, 3. Juni 1912. — Ordensverleihungen an unsere Minister. Der Minister deS Aeußern Ewald und Finanzminister Braun haben den Roten Adlerorden erster Klaffe erhalten. •• Die zweite diesjährige Schlußprüfung der Kandidaten der evang. Theologie hat am Freitag vormittag im LandeSsynodalgebäudc zu Darmstadt ihren Anfang genommen. Es beteiligen sich daran 9 Examinanden, von denen 2 auS Starkenburg, 3 aus Oberhesien und 4 aus Rheinhessen sind. , ** Aus dem Militärwochenblatt. Frhr. v. Brandenstein, Major im Generalstabe Der Gen.-Jusp. der Kav., -um Garde-Trag-Regt. 1. Großh. Hess.) Nr. 23 behufs Ber- trttung des Kommandeurs kommandiert: v. Falken Hayn, Oberst z. D., zuletzt Kommandeur des 7. Badischen Jmanten^ Regiments Nr. 142, zum Kommandeur des Landwehrbezitts 1 Darmstadt ernannt: Mootz, Oberstleutnant D., bisher Kommandeur des LandioehrbHirkH I Darmstadt zum Stabsomzter bei diesem Landwehrbezirk ernannt; Ortmann, Feuerwerksober- leutnant bei der Kommandantur des Truppen-Uebungsplatzes bewegung für die Turnvereine hiywies. . △ Allertsha usen, 2. Juni. Sein Fahnen Weihsest beging heute der hiesige Kriegerverein im Beisein von 18 Kriegervereinen aus den Bezirken Gießen und Grünberg. Die Bewohner unseres kleinen Ortes hatten ihr bestes zur Verschönerung der Feier getan und man sah fast kein Haus ohne Fest- schmuck. Nach Beendigung des Festzuges begrüßte der Vorsitzende W i e ß n e r die Gäste, der Pfarrer von Londorf hielt die Festrede, als Gast ttchttte Graf Schwerin patriotische Sorte an den Verein und die Festteilnehmer und im Tluftrage des Hassia- Bezirks Gießen sprach Lehrer Da ab-Lollar. Graf Schwettn wurde von dem festgebenden Verein zum Ehrenpräsidenten ernannt Leider wurde das Fest durch Regenwetter beeinträchtigt. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 2. Juni. Heute morgen wurde in dem neuerbauten Lehrgebäude unsere Gewerbeschule eröffnet. Zunächst findet der Unterricht der Sonntagszeichenschule statt. Tas Haus wurde nach dem Entwurf des ersten Hauptlehrers erbaut. x Bad-Nauheim, 2. Juni. Ein Wolken bruchartiger Regen ging heute zwischen 2 und 3 Uhr nachmittags über unsere Stadt und das mittlere Usatal bei Ziegenberg und Ober- und Nieder-Mörlen nieder. I Friedberg regnete es bedeutend schwächer, während z. B. in Bruchenbrücken schon gar nichts mehr zu verspüren war. Die Ufa ist in wenigen Stunden zu einem reißenden. Bach anaeschwollen. Die Landwirte begrüßen den Regen, da sie jetzt mit dem Setzen der Dickwur-pflcmzen beginnen können. Starkenburg und Rheinhessen. ! Mainz, 2. Juni. Der sächsische Kriegerbund aus dem Vogtland, in Stärke von nahezu 600 Köpfen, traf gestern nachmittag hier ein, am Bahnhof von dem Vorstand des Mainzer Kriegervereins empfangen. Abends fand Kommers im Gartenrestaurant „Zum Radkeller" statt. Ter Verein besucht heule das Niederwalddenkmal und reist dann über Bingen nach Köln und Düsseldorf weiter. — Die Spargelzeit wird dieses Jahr um mindestens ein Drittel hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurückbleiben. Seit letzter Zeit tritt in den Spargelkulturen ein neuer Schädling, ein kleiner Wurm auf, der den Spargel benagt und ihn zum Abwelken bringt. Kreis Wetzlar. w. Wetzlar, 1. Juni. Der Bürgermeister von Wetzlar von Zen gen tst auf weitere 12 Jahre bestätigt worden. Darmstadt, zum Hauptmann befördett. . *♦ Eis enbahn-Personaln ach richten. Beim Uebertritt in den Ruhestand wurde verliehen das Berdienst- kreuz in Gold: dem Oberbahnassistent Hohmann in Wetz- lar und Müßig in Betzdorf: das Verdienstkreuz tn Silber: dem Zugführer E h r i st in Wetzlar; das Allgemeine Ehrenzeichen: dem Bahnwärter Kraft in Dutenhofen, Merz in Schlüchtern; ferner dem Vorschlosser Wehn e r in Fulda. Ernannt wurde: der Hilfswerkführer Roßbach in Fulda zum Werkmeisteraspirant. Die Prüfung haben bestanden: die Hilfslokomotivheizer Heckroth, Back und Panthel in Gießen, H er t stein in Wetzlar zum Lokomotivheizer. Belohirungen haben erhalten: der Lokomotw sichrer Sch crdt in Friedberg und Schaffner Dittmar in Oberaula für Abwendung einer Bctriebsgefahr. ** National-Flugspende. Bei unserer Geschäftsstelle gingen ferner ein: Jnstitutsvorst. Dr. Kübel 5—, Ausbildungspersonal und Dpril-Einjähria-Frettvttltge des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (Nr. 116) 77.50 Mk. Zusammen 82.50 Mk. Bereits quittiert 881.10 Mk. Insgesamt gingen ein 963.60 Mk. ** Eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses findet am Samstag, 8. Juni 1912, vormittags 3/49 Uhr in dem Sitzungssaal des Regierungsgebäudes mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage des Ortsarmenverbandes Frankfurt a. M. gegen den Ortsarmenverband Bad-Nauheim wegen Unterstützung der H. Violet Ehefrau. 2. Rekurs gegen einen Polizeibefehl des Oberbürgermeisters zu Gießen vom 11. Mai 1912. 3. Vereinigung der Kommunalforstwarteien Rohrbach und Aulendiebach. 4. Antrag der Gewerkschaft Fried- rich zu Hungen auf Enteignung von Grundstücken in Fl. III der Gemarkung Trais-Horloff. " Für das erste AbonnementS-Konzert unserer Regimentskapelle, daS Donnerstag, 6. Juni, stattftndet, ist es Obermusikmeister Löber gelungen, den rühmlichst bekannten Cornet L Piston-93irtuofen Kammermusiker Fritz Werner der Kgl. Oper zu Wiesbaden zu gewinnen. Fritz Werner ist ein Künstler ersten Ranges; mit erstaunlich technischem Können und geradezu frappierender Sicherheit verbindet er einen wundervollen Vortrag von größter Zartheit; man muß ihn als Virtuose, wie auch als Musiker bewundern. ** Der Zirkus May beginnt, wie er uns schreibt, heute abend mit einer Gala-Premiere auf dem Oswalds- garteii fernen Zyklus von Vorstellungen. Irr allen Vorstellungen wird außer allen werteren Vorführungen „Johanna", das Affenmädchen, gezeigt. Herr Alfred Bendix wird die Löwengruppe der Monte <5 er an o vorführen und Direktor May glänzt mit feinen Freiheitsdressuren. ** Kiuematograph. Die Braut des Todes, eine äußerst fesselnde dramatische Handlung aus dem Gesellschaftsleben wird heute abend zum letztenmal im „Krne- m a t o g r a p h" gezeigt. Die Vorführung dauert etwa eine Stunde und hält den Zuschauer in höchster Spannung. Ferner wurden hochinteressante Aufrrahmen aus dem Leben der Neuyorker Berufsfeuerwehr gezeigt. Zwei humoristische Stücke erregten viel Heiterkeit. Das Theater hatte am Somrtag einen außerordentlich starken Besuch aufzuweisen. Die gute Durchlüftung des Raumes wurde angenehm empfunden. ** Gießener Jugendwehr. Am Sonntag früh um 7 Uhr traten rund 100 Jungen der Gießener Jugendwehr an, um zum ersten Male das Lageraufbauen und Abkochen zu lernen. Etwa ein Drittel der Mannschaft marschierte nach Alten-Buseck, um von dort aus als Streifkorps einer im Lumdatal stehenden blauen Abteilung die Zerstörung der Gießen—Lollarer Bahn etwa 1 Kilometer südlich und nördlich der Badenburg zu versuchen. Der Rest marschierte bis zur Wißmarer Brücke, und von da nach der Ockermülfle bei der Badenburg, woselbst das Gepäck abgelegt und Rast gemacht wurde. Dort erhielt diese Abteilung den Befehl, als Vorposten einer bei Wißmar und LcrUnsbach stellenden roten Truppe die Kasseler Bahnlinie zu schützen. Radfahrer wurden als Kavallerie-Patrouillen gegen den Feind vorgetrieben, Feldwachen und Beobach- tungsposten auegefteüt und Verbindung mit den Nachbar Abteilungen gesucht. Die stärkere blaue Abteilung trieb die rote zurück, zog aber vor roten Verstärkungen dann ab. Nunmehr griff Rot in zwei Abteilungen derart an, daß die eine den Gegner in der Front beunruhigte, während einer zweiten es nach mehrfachen vergeblichen Versuchen gelang, unter der Bahnlinie her durch einen Wasserdurchlaß in den Rücken von Blau zu kommen und etwa bei der Haltestelle Badenburg die Bahnlinie zu zerstören. Jetzt wurde die Hebung ab geblasen, und die 1., 2 und 7. Abteilung der Jugendwehr rückten ins Lager ein, wo sie mit Zeltaufschlagen, Kochgntbenausheben, Wasser und Holr- holen beschäftigt wurden. Bald entwickelte sich ein richtiges Lagerleben und die Erl>snnttstsu4?pe mit Würstchen schmeckte den jungen vorzüglich. Nack>dem man den nun einfetzenden Regen in den Zelten abgewartet hatte, wurde bcficrc Witterung abgewartet und dann das Lager ab- ?ebant. Der Rückmarsch führte durch Wieseck, das mit lottern, frohem Gesang passiert wurde, über den Trieb in die neue Kaserne, wo die Ausrüsttlngsgegenstände abgeliefert lvurdcu Von da ging es nut klingendem Spiel zur Zeugh Turnqau Hessen statt, das bei zahlreicher Beteiligung recht gut sonenzug Frankfurt a. M.—Limburg der >schm'rd Karl a> m a bl verlief. Tas Wetturnen, bestehend in Stabhochsprung, Freiwett- aus Beerfelden im Odenwald über i ähren und oetotel sprung, Steimwßen und Wettlaufen, wurde trotz des Regens erfolg- Tie Hnter,uchung hat keine Anhaltspunkte gegeben, ob ^clbltmort reich durchgefühtt. Es beteiligten sich 121 Wetturner, von denen oder Hnvorsichtigkett vorliegt. nachstehende 62 Sieger wurden: 1. 75Va Punkte Alfred Hahn, -- - - ---------- ----- W LLL ?#ÄÄ3' 54^ Wandern nnd Reisen. 866er und Sommersrische^ Hch. Braun, Daubringen, W. Volkmann, Heuchelheim. 6. 71 Wilh h Lauterbach, 2. Juni. Die 3 1. H au p tv er > a mm« Volk, Großen-Linden, Karl Meyer, Grünberg. 7. 70 Weig Nau- lung des Vogelsberger HohenklubS fand heute mann, Gießen (M.-T -V.). 8. 69,5 Karl Weiß, Großen-Linden. in Anivesenheit der Vettrcter von 34 Zweigvereincn statt, d» 9. 68 Dav Otto, Wetzlar. 10. 67,5 Ant. Braun, Hochelheim. 3536 Mitglieder tiertraten. Der Vorsitzende des Zweigver-int 11. 67 Hch Röhtt'chein, Krofdott- 12. 65,5 Wilh. Leib, Krofdorf. Lauterbacki, Wilh. Becker II., hieß die Teilnehmer willk^im« 13. 63,5 Friedr Brückmann, Münchholzhausen. 14. 62 Alb. und Kreisrat v. Bechtold beorutztc lie ,m Namen der Regie« Rinn, Heuchelheim. 15 60,5 Jul. Schulter, Wetzlar. 16. 60 rung und des Kreises Lauterbach. Neu autgenonnnen wurden hr Karl Moos, Ruttershausen (Gut Hett). 17. 58,5 Karl Texwr, Zweigvereine Echzell, Laugen, Reichelslx'im v d. W, Builra, Leihgestern. 18 58 H. Grölz, Daubringen, Karl Bernhardt, 9Rucke, Okarben, Schlüchtern und Salmünster Nach dem DM Gießen (M.-T.-B ). 19. 57,5 Ad. Mandler, Krofdorf, Ad. Geisse, Vott'itzendcn, Oberamtsrichter Nispel »wn schotten ersta Gießen (T.-V ), Osk. Berbeck, Wetzlar, Tav. Waldmann, Wetzlar. Jahresbericht sind je&t 44 ^löngDcrcirtc mit 3900 MitgU 20. 56 Lud. Velten, Großen-Linden, Karl Drescher, Krofdorf, Hch. vorhanden. In das Berichtsjahr fallt die Einweihung txy n Sack, Heuchelheim. 21. 55,5 Th. Wittenbecher, Gießen (T.-V.), Klubhauses auf dem Hoherodskopk, d,e Aufsührung eines Hch. Mandler, Rodheim (M.-T.-V.). 22. 55 Hch. Mootz, Gießen ländischen Festspiels auf der Ronnäburg, das 30. ^hrt (M.-T -V.), Hch Lang, Klein-Linden. 23. 54,5 Theod. Spies, des Gcsamwereins, das mit dem .Herbstausflug nach sctvaW Gießen lT.-B), Wtth. Erb, Daubringen, Hch. Kampfer, Wetzlar- verbünden war, und die erste Btsmarckserer auf dem -Lautnei Niedergirmes. 24. 53 Otto Schmidt, Großen-Linden. 25. 52,5 und Hohervdswpf. Die Wegemarkierung wurde un ganzen «a- Wilh. Opper, Daubringen, Wilh. Gerhard, Gießen (M.-T.-V. " Fttetn:. Bill II., Naunheim. 26. 52 K. Hildebrandt, Wetzlar, Will, Faber, Leihgestern, Hch. Hauser, Gießen (M.-T.-V.). 27. 51 Wilh. Engel, Wetzlar-Niedergirmes. 28. 50 Karl Geißler, Dan- v.o............... —- —- x . - .. . ,u bringen, Hch. Amend, Treis, Hch. Fuhr, Wetzlar. 29. 49,5 K. Besondere Anerkennung verdient der Zweiqverein Ta-ut'tein -Gu Gröl», Daubringen. 30. 49 Ang. Steinbach, Wetzlar-Nieder- der bis jetzt, dem Hauptverein lo 000 Mk. an TreUTUligen girmes, Karl Müller, Gießen (T.-V.), Hch. Dechett, Gießen (M.- Hletne Tageschronik. Ter Vereins tag der Deutschen Kaufleute, der intr starker Beteiligung der Handlungsgehttfen in Berlin ata' hallen wurde, trat für die völlige Sonntagsruhen Handetsgewerbe ein. Als das gestrige Radrermen in Leipzig wegen des schiemo Wetters unterbrochen werden mußte, verlangte daS Publikn das Eintrittsgeld zurück. Mehrere Personen versuchten, » Borstandsgebändc zu stürmen T«e Polizei war schließlich V zwungen, mtt blanker Waffe vorzugehen. Mehrere Perso» wurden verletzt, viele Verhaftungen mußten Borgenonrrx werden In der Nähe von Auxerre wurde ein Radfabier von 14- vis 16jährigen Jungeii angefallen, die aus Revolvcc ein Feuer auf ihn eröffneten, ohne zu treffen Tie wurden verhaftet. Tas Verhör ergab, daß sie fett vier auf der Landstraße vagabundierten und VorÜberkommenve v schossen. . WetterauSstchten in Hesien tfir TienStag, den 4. Juni 14ll *Unbeftänbig, Regenschauer, kühl, windig. 101 < *1 VJ JJV, i. vnuvy VII, VU» IILW. -X« vw V* belastet ist, so daß ein Reinvermögen von 31712,55 Mk. Händen ist. Die ausscheidenden Schottener Mitglieder des santtvorstandes Oberonttsrichter Nispel, Kreisveterinär:xt Scheibe! und Buchdruckereibesitzer Engel wurden wiedergeioöltl^ währettt) anstelle des eine Wiederwahl ablehnenden Rendan^: Keutzer Stabttechner Glock-Schotten neugewählt nnrrbe. Die Hcmr Versammlung 1913 wird in Hanau ftattfinben, währeitt» für 1 h Lich und für 1915 Büdingen bestimmt werden. Die von br. Zweigvereinen Gedern, Grebenhain und Herchenhain beanircr? Errichtung eines Aussichtsturmes auf der .Herchenhainer Vüu wird gutgeheißen. An den Bau soll herangetreten roerben, roteJ es die Mtttel des Vereins einigermaßen gestatten. Ter Vor2" schlag tiir 1912—13 wurde mit 5550 Mk. in Einnahme unbfli1 gäbe festgestellt. — An die Hauptverfammlung schloß sich « gemeinsames Essen an, an dem etwa 160 Personen tcilndwrr- Jm Verlaus des Essens brachte Pros. B e n d e r - Franks utt et Kl Trinkspruch auf den Schirmherrn des Klubs, den Großherzoa. «ti während Bürgermeister S t ö p l e r • Lauterbach die Gäste im Aarre» der Stadt und Bürgerschaft wttlkonunen hieß und Lehrer L i r k Rudingshain den Dank des Vereins für die herzlich ÄufnaIrre aussprach. An den Großl)crzog wurde auf Vorschlag des Vorsts den Nispel ein Begiüßunastelegramm abgeschickt Das Tür nc Nachmittag vorgesehene Volksfest luttte naturgemäß sehr, utt' dem Regenwetter zu leiden. Es bestand deshalb in der Hott' fache nur aus einem flotten Tanz in der Turnhalle. der Ter König der Bulgaren erwiderte: an mein x>en und Tn „Bk Dr. Weinreich’s lüotteiiäthei Alleiniger Fabrikant: Pharmakon G. m. b. H., Berlin SW. 29 Steins Garten Donnerstag, 6. Juni Anfang 8l/< Uhr Anfang 8l/4 Uhr C7< in der Loge zu Gießen 3906 Klavier bewerkstelligen zu wollen. Gebrüder Schwan in Gietzen! 3984 Lswaldsgartcn.' Heute, Montag den 3. Juni, abends 8*/4 Uhr: D. H.V Bugusf Wallenfels Telephon 262 Marktplatz 17 Dr. Steinreich wieder da rahm 8003 Ae* Gesundheits- LrClDCCrCn Damenbindpi Gesundheit»- RA Damenbinden jU 1 Dutzend Pack ganyn Königlichen Familie! Die Erwiderung des Königs der Bulgaren. den \ -LM echten ! Brauns^ ^FARBEN FABRIK Ä Seltersweg 9. Vortrags-Abend der Schülerinnen der Gesanglehrorin Erl. IdaStammler Donnerstag,6.Juni 1912,nachm 47, Uhr **«w**w^' Eintritt 60 Pfg. zur Deckung der Unkosten Programm frei der Kapelle des Inf.-Regts. .Kaiser Wilhelm“ Nr. 116, unter persönlicher Leitung des Obermusikmeister» Herrn W. Löber unter Mitwirkung des Kgl. Kammer-Virtuosen F. Werner - Wiesbaden (Comet ä piston) bei 2 Pack. Adler Drogerie, SeUersw.S'. Otto *»chaaf 13877] Wilh. Rudolph Großh. Hess Hoflieferant Piano-Handlung und Reparaturwerkstätte. Seltersw.9L Fernspr.380 Itxsf Fc Ueiölassrejroffe han'’iedfericht-.bi"i3 Junge Mädchen und Frauen, die infolge ungenügender Ernährung, mangelhafter Bim u. Lästezirfulation, Bleich sucht u. Blutarmut wenig leistungsfähig, leicht reizbar, schwach und hinfällig sind, müssen Altbnrhhoriiter 3Iark*prudel Stark- quelle trinken. Eine <l tigte sich ’en .Mlnkn cte9C1Qn^T: »ää.’ft*- AM tiD1JeFrickberg uiro "5J lonsWif für bie WifaJ ürtööereinen iWchn, Q Bezirtzverbaii'2 Äer«3m 'Nti iseittluhe Beriammttm- >st°Ssabg. V. Zckle: fa - Simi. Am Gri«fa- ifl 5*. Uhr von da» V* >er schmied ikarl Sifath -riahren und gtt:?- unfte gegeben, ob Selber täglich frisch eintrefienb, enwnebü billigst W. Hanke! 3730 Tel. 612 Neuen-Bäue 7. Romen sowie in dem der Königin und meiner 3öbnr nirinrn aufrichtigen Tank Tas smnpothischc Interesse, daS Eure Maieslät nicht auibörten, dem Derke, da» bic Vorsehung mir anoentauic und der Entwicklung meine» Lande» entgegenzubringen — wofür Eurer Maieftal Worte mir einen neuen kostbaren Beweis geben — bot e» mir zur angenehmen Pflicht gemacht. Eurer Moicstat als Souverän an der Wende des 25. Fabres meiner Regierung die Gefühle meiner Tanfbarfni zum Ausdruck zu bringen 9.Kit besonderer Genugtuung erfülle ich heute diese Pflicht und nehme gleichzeitig Gelegenheit, die wahren Gefühle zu bezeigen, die ich Tür Eure Majestät hege, deren erhabene Person sich in einer Wertem In Dnnh * _ htÄSilMW Uill. uUüll soeben an uns gerichtet haben, rühren tief ich sage Eurer Majestät dafür in meinem V Anregung U n von hier -I Ter «.7.^ Nchen fremihe Mutans fand ein .rrupnuck betm fl ; Ferdinand statt, an Bern auch die bei her et rtgen ^trrirrfb<- «euvern keilmchmen Königin Eleonora stattete am Nachmittag der Genial lm des Mmmers des Aeutzern ."raien von BtUbw'.d'. einen balbsnindigen Besuch ab. Abends fand zu Ehren der uritllchen vaite em Galadiner in Schönbrunn statt, an dem der Kauer.die Mitglieder ter kaiierlichen Fam.lie, die hier anwesenden Prmzen von Lackten E^burg und Gotha, der Minister der Auswärtigen Angelegenheiten Graf Berchtald uno Gcschoio, die übrigen Minister und eine Reihe von unh suun"würden trägem teil nahm en. Ein Trinkspr^ch des Kaisers Franz Josef. Kaiser Franz Josef braduc folgenden Trinkspruch aus. Es gereicht mir zur lebhaften Freude, Eure Maiestäten und bte königlichen Hoheiten, den Ätonpriinoi und den Punzen llynll millkommen zu beipen. In einigen Wochen, Sire, werden 2.5 3ahrü verflossen sein, seit dem Tage, da die Koriebung Eurer Maiestäl bie (Hefcfcüfc Bulgariens anoerlraute Indem Eure Majestät von Antritt der Regierung an die Politik der Weisheit und Mäßigung verfolgten, haben Sir Ihrem Balke die Wohltaten deS Friedens gemährt und mächtig beigetragen zu dem un- aWfeBt wachsenden Gedeihen ^hres Landes. Meine wärmsten Dünsche begleiten die friedliche Entwicklung Bulgariens, das dank Zirkus May Europas berühmte Wanberfchau. Leichte Sommer: Stoffe Schweiz. Stickereien 120 cm breit per Mtr. 2.65, 2.85 biS 4.90 Mk. Evliennes HO cm breit, per Mtr. 3.45 und 3.66 Mk. Voile gute, gediey. Qualität, HO cm breit, per Mir. L98 Mk. Woll-Batist per Mtr. 125, 1.45 bis 1.85 Mk. 0,683 Reste ganz besonders billig, lioa Bernard BiNmarckatr. 6 p. Seit Jahren laut Attest des Oberhof marschallnmtesjn den Hofhaltungen Sr. Majestät des Kaisers zahlreichen anderen Hofhaltungen, militärischen Bekleidungskammern und vielen PrivathaubhaHungen ständig verwendetes, zuverlässig wirkendes Mottenschutzmittel. Zu belieben durch alle besseren Drogerien, Apotheken, Parfümerien in Flaschen K M. 125, 2.—. 3d0 und 6.—. Zerstäuber ä M. LIO und 2.—. Prospekte gratis und franko. Man achte stets auf den Namen .Dr. Weinreich'. ÄV'. ! “nb Ä'1 bittuh Dienstag, den 4. Juni, nachm. 4 Uhr u.abdS.8'/« Uhr: 2 Haupt-Vorstellungen 2 Preise der Plätze: Ltehpl. 50Pf. 8. Sitzpl. 76 M., 2. Platz 1- M., 1. Platz 1,50 Sperrsitz 2,50 M., Loge 4 — M., Fremdenloge 5.— M. dtachm. zahlen Binder halbe Preise. Vorverkauf in der Higarren" bandlung Eonutag, Sonnenftr. und ZirkuSkaffen. Zoologische Tierschau des Zirkus May Geöffnet: Dienstag, 4. Funi norm, von 10 Uhr an. 35 Löwen, Eisbären, braune Bären, Kragenbären, Tiger, Leonarden, Panther. 9^l>raS, 3ebue. Guanackor, Hirsche :c EimrtuSpreiS 30 Pfg. 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Nach dm « pel von Schotten erftnri ereine mit 3900 Mügl« illt die Einweihung des tJ die Ausführung eines » nckirg, das 30. Sttsvw ■ Herbstausslug nach >marckseicr auf dem Ze il ierung wurde im ganzen M euordnung unterzogen, lenden Markierungskaiic-H icigü ereinat herrichtc fae ndcrtättgkeit sehrzugcM^ Zweigverem S) M an sretwillM H igverein srrankfun, det W der 2000 Mitglieder z°M Einerlei Münde, rer tz Stiener Sitit* 1 Nispel, Kreisveten.-, Engel wurden mefa^ rwahl ablehnenden W-- Wiväflt wmde^ ■-, l sttttttinden, wahres r stimmt aut der vercMM >n herangetrcken maßen <2 , Ä'i&d verlangte j l« w-?.A ' '**1 tflr Heesrebraucü — Millionenfach bewlhrt. — 8 Za haben in h|tüufr|N Cr*ij Man achte auf OLC-'V- .* nebenstehend . 3- 1 abgebtldete Schlatenmarke und fordere ausdrücklich: — Brauns’sche Farben. — Neue Mjts-SttiMM?«. IficutäflrtoiitlnASäw. 3Jtut3wiflitln5fb.10.gf. l8WJ find cingelroffen bei h. Heyne, N.U.'LF Gauturnfest 1912 in Gießen. Der Bedarf an Flaschen-, Schank- u. Schaumweinen, sowie Selterswasser und Limonaden soll öffentlich vergeben werden. Bedingungen liegen bet dem Unterzeichneten auf. Angebote werden bis zum 10. d. MtS. erbeten. Ter Wirtschafts.-lusschutz. L. Althoff, Vorsitzender. ▼•/« Meldungen zur Uebernahme der Aantinen- Wirtschaft bittet man ebenfalls bis dahin abzugeben. 6io schreckliches Vahounglück. Paris, 3. Juni. Bei Beauvillicr an der Celane- bahn unterhielt sich eine Balin wärt er in mit einer Nachbarin, wahrend bie Mitibcr und ein Pflegling auf dem Gleise spielten Plotzlrch kam ein Lckmellzug iKrnn. und bei dem Versuche, die Mtttbcr zu teilen, wurden sowohl die beiden Frauen als auch bic Kinder von dem Zuge ersaßt und getötet. _________________ Ein bezaubernder Anblick ist ein jugendfrischeS, blühende- Antlitz. Durch den täglichen Ge- braudi von Murrholinfeife können Sie sich diele Frische bis in® hohe Alter hinein erhalten. b*% Täglich frisch. 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