llcickk (gich und elaititchl it: 2-1 i rf. Jf. flirt di in je r b. I i. ib s. litt. A Hain fl- ifcn. rer: 13Cl. noch ßnieresse an uttltn Sßercintflund haben, wen- Zamstag, den 4. b. iR: I abcubS 9 Uhr, w einer rtlip Stjjrtiiii bei Mersaenolsen flrni (2diiDfa:W bringe eingeiaben. Tie Allrrsgcoo^ 1 nt n. it s- en on Ihrem Schuhmicher DENTAL i-Äbsätze Mdlongen u. Schuhgeichllten. iren • Industrie G. m. b. H iwelm i. W. 1857-1801 Alle MerSaenollen, weit dn M rcskew 1 o,z„< ile und Pensionat v» □ann, Giesset 2981 Süd-Anlage weinlichen Handarbeiten, sor- lalerei, Tiefbrand, Schnitzen. und Glasmalerei usw. der teilweise Pension im Han?| hkrrm Dir.: Karl Ohm Telephons. DallioM Täglich abenbS 7'; B KONZERT der Wiener OawO'M ..Star»“ 5 Damen! ML! stnd JmSSS -SS* Vögt1 s»8Si - ' ■ MW Nr. 103 Erschetnt täglich mit Ausnahme bei Sonntags. Die ..Gießener ZamlliendlSNer" werden dem „ilngeifler* viermal wöchentlich betgelegL das „Krtisblati für ben Kreta •leben** zweimal wöchentlich. Die „ranvwtrtlchaftllchen 6ett» fragen" erscheinen monatlich zweimal. 162. ^rtljrgnng Donnerstag, 2. Mai 1912 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesjen Rotahonibrud anb vertag 6er 8r übllctfe*' Unwenitätfl * Buch- and SteinbvudcrcL 9L Lange. Dietzen. Redaktion. DxoediNon und Druckerei: Schul strotze 7. Grpeöinon und Verlag: t>L Redaktion: eay 112. Lel.-Adr^ AnzeigerDtetzen, Mb Deutscher Reichstag. 52. Sitzung, Mittwoch, den 1. Mai. Am Tische des BundcöratS: Dr. Solf. Präsident Dr Kaempf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten und kündigt eine Adendsihung an. Der Kolonialetat soll biö spätestens Donnerstag abend erledigt werden. Die Wahl des Abg. Kreth (Kons.) wird für gültig erklärt. Neber die Wahl des Abg. Haupt (Soz.) werden Bcweis- erhebungcn beschlossen. Der Kolonlalefaf. (Dritter Tag.) Abg Dr. Paasche (9?afL): Mit Ausnahme der Sozialdemokraten haben sämtliche Parteien des Hauses sich rückhaltSloS auf den Boden einer - digcn Kolonialpolitik gestellt. Diese Kolonialpolitik liegt auch im Interesse der Arbeiter. Darum sollten die Sozialdemokraten auch Mitarbeiten. (Abg. NoSke (Soz.): Tun wir ja auch!) Vorläufig stehen Sie noch zu sehr unter der Fuchtel der Radikalen. Sie sollten doch auch anerkennen, waS in den Kolonien Gutes geschieht. Wir Nationalliberalen sind oft als Kolonialschwärmer hingestellt worden. Da freut eS und um so mehr, datz gestern auch Tr. Waldstem sich so kolonialfreundlich geäußert hat. Tie Freisinnigen haben jetzt dieselben Anschauungen über die Kolonien wie wir. Darüber freuen wir und ganz besonders. Wir werden mit den Freisinnigen Hand in Hand arbeiten für das neue Deutschland jenseits des OzeanS. (Beifall b.e-eit und vor allem eine bessere Beförderung. Tie Lademeister, eine Beamtengruppe, die fast ausschließlich dem Militäranwärterstanoe entstammt, erstreben Einreihung in die Klasse 10 b und Erhebung ihrer Beamtenqualität zu der der mittleren Beamten, weil sie durch ihren Tienst schon von alters- her mit den Pflichten der mittleren Beamten belastet sind. Eine aussterbende Beamtengruppe sind die P a ck m e i st e r. Sie erstreben entsprechend ihrer Stellung als gehobene Unterbeamte die Gehaltsklasse 11a anstatt der Klafte 9. Tie Aushelfer sind diejenigen Hilfsbeamten, die zu Eisenbahnunterassistenten formlos geprüft worden sind, und die ständig an Stelle von Eisenbahnunterassistenten als Fahrdienstleiter und Telegraphisten beschäftigt werden. Es gibt namentlich auf Bahnhöfen 1. Klasse eine große Anzahl solcher Aushelfer, die sich über den starken Gehaltsunterschied zwischen ihnen und den Eisenbahn- unterasjistenten beklagen, obgleich sie bei gleichem Tienst die gleiche Verantwortung tragen. Auch hier müßte Abhilfe geschehen. Damit komme ich zu der Gruppe der Eisenbahnunterassistenten, die auch Herr Kollege Will erwähnt hat. Diese erstreben gemäß ihrer gehobenen Tiensteigenschaft für sich und die Bahnhofsausseher die Gewährung des Wohnungsgeldzuschusses der mittleren Beamten, Gewährung von Stellenzulagen und, entsprechend ihrem gehobenen Tienstrang, eine Verbesserung ihrer Dienstkleidung. Was nun die Assistentenfrage anlangt, so ist da die Eigentümlichkeit festzustellen, daß die Eisenbahnassistenten der Reichslande besser gestellt sind als die Eilenbahnassistenten der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft. Ich kann natürlich im Rahmen der vorliegenden Tagesordnung ans diese bedenkliche Tatsache nicht näher eingehen. Ich meine aber, daß für die Assistenten überhaupt eine Unterstützung für Bedürftige nicht in Frage kommen kann, sondern daß nur gesetzlich geregelte Zuwendungen an alle Assistenten für die 5 untersten Gehaltsstufen in Betracht kommen dürften. Tie Lage der Stationsdiätare kam schon zur Erwähnung. Auch wir sind der Ansicht, daß die Festsetzung eines zwei- lährigen Tiätariats und die Festlegung der ersten etatsmätzigen Anstellung für diese Gruppe zu erstreben sei, daß außerdem die über» sclMige Tiätariatsdienstzeit auf das Besoldungsdienstalter der Stationsdiätare angerechnet werden müßte, und daß ferner die Gehilfenzeit der Stationsdiätare als vensipnssähiae Dienstzeit gerechnet werden möchte, daß fernerhin eine Vermehrung der Assistentenstellen in Envägung gezogen werden sollte. Wir glauben, daß in den Dienst- und Ruhezeiten des Elsenbahnpersonals Verbesserungen dringend notwendig sind. Ortschaften sollte energisch vorgegangen werden. Tie Frage der Schundliteratur ist schon genügend besprochen worden. Ich bin allerdings der Meinung, daß diese Literatur in demselben Augenblick verschwinden würde, wo bad Publikum nicht mehr danach verlangte. Es wird viel darüber genagt, daß die Speisewagen nur für die Passagiere der ersten und zweiten Klasse vorhanden sind. Das Geld der Passagiere dritter Klasse ist aber auch kein Blei, und man sollte auch ihnen gestatten, sich im Speise- wagen aufzuhalten. Eine allzu große Rücksichtnahme scheint auch für die Nichtraucher vorhanden zu fein. Die Raucher werden dadurch allzu sehr benachteiligt. Auch sind z. B. die Eil- und Personenzüge inbezug auf Waschvorrichtungen nicht mit der gleichen Sorgfalt ausgestattet wie die Ö-Züge. Von t:n H oteldienern wird darüber geklagt, daß sie, wenn sie an die Bahn gehen und Reisende durch die B a hnsteig- sperre hindurchbringen, dafür jedesmal Geld zu entrichten haben. Vielleicht könnte die Anregung endlich befolgt werden, daß die Hoteldiener eine Pauschalsumme für ein ganzcs Jahr bezahlen, um dann weniger kostspielig durch die Bahnsteigsperre zu kommen. Meine Herren, in der heißen Jahreszeit wird sehr häufig über die Ansteckungsmöglichkeit durch die Polster in der ersten und zweiten Wagenllasse geklagt. Dagegen ist eine Erfindung Gemacht worden, die, soviel ich weiß, auch schon dem Herrn Chef er Reichseisenbahnverwaltung Vorgelegen hat, und die- von einem Gießener, Herrn Carl N ö d i n g, stammt. Sie stellt sich als eine hygienische Vorrichtung »um Schutze der Reisenden der ersten und zweiten Klasse dar, die sich leicht an den Polstern anbringen läßt und Kopf, Nacken und Gesicht von der Berührung mit den Polstern fcrnhält und dadurch die Ansteckungsmöglichkeit beseitigt. Diese Erfindung verdient Beachtung. Meine Herren, es handelt sich hier ja nur um dcn Etat der "£tr B-ahlprvsanflkauSschlch kam heute zu einem Beschluß über die Wahl deS A b g. T r. Äaempf, des Reichstagspräsidenten. Von den neun Stimmen, die Tr. Kaempf mehr erhallen hat, als fein sozialdemokratischer Gegner Tüwell werden ihm drei stimmen abgezogen, eine zugezuhll, so daß noch eine Mehrhell von sieben gültigen Stimmen bleiben würde; daneben ist aber die Gültigkeit von neunzehn weiteren Stimmen zwe-ftihaft. Deshalb io.ro die Wahl beanstandet und Beweiserhebung beschlossen. Sodann wandte sich der Ausschuß der Erledigung der Wahlprüfung Pauli (Hagenow, ton).) zu, kam aber noch nicht zur Entscheidung. Der Branntweinlo itingentZ-Aussiinß führte heute die allgemeine Besprechung zu Ende und begann mit der Spezialberatung beim ersten Paragraphen der Vorlage. Tie Volkspartei hatte zu Beginn der Sitzung vorgeschlagen, zuerst über den Vergallungszwang und Turchschnittsbrand zu beraten, well die Fraktion davon eventuell ihre Haltung zu den übrigen Bestimmungen des Gesetzes abhängig machen müsse. Ter Ausschuß beschloß aber, die Reihenfolge der Beratung nach dem Entwurf festzuhalten. Infolgedessen erklärte die Volkspartei, daß ihre Abstimmung nur als vorläufige zu gelten hätte. Ter Ausschuß beriet nunmehr zunächst über den grundsätzlichen Antrag der Sozialdemokraten. Bekanntlich soll die Beseit- gnug der Kontingentsspannung zwischen 105 und 125 Mk. für den Hektoliter Mittel für die Deckung der Heeresoorlage liefern. Tic S ozialdemokraten sind mit der Beseitigung des Kon- tingenls einverstanden und beantragen das auch ihrerseits, aber sie wollen den Steuersatz nickst bei 125 lassen, sondern an der unteren Grenze bei 105 Mk. Tie Vergünstigung für die süddeutschen Reservatstaaten soll aber so, wie der Regierungsentwurf sie vorschlägt, bleiben; demzufolge sollen die süddeutschen Brenno- reicn eine um 7»/, Mk. geringere «teuer zahlen als bisher innerhalb ihres Kontingents. Ta nun der durch die Einführung der einheitlichen unteren Steuergrenze und die weitere Liebesgabe an die Süddeutschen entstehende Einnahmeausfall für die Reichskasse vermutlich nicht aus den Erträgen der Militärvorlage gedeckt werden kann, sott nach dem Anträge der Sozialdemokraten die Erbschaftssteuer eingesührt werden. Zugleich wird die Beratung ausgedehnt auf einen Antrag, den Mitgliedern der konservativen, polnischen, nationalliberalen und der ZentrumSsraktion eingebracht haben. Nach diesem Anträge soll der aus der Betriebsauslage angesammelte Geldbestand, der zur Propa- gierung und Verbilligung des technischen Spiritus bestimmt ist, verftärll werden durch einen jährlichen Betrag vonl6Millionen, der aus dem Ertrage der Verbrauchsabgabe zu entnehmen ist. Hierzu erklärten die Vertreter der Konservativen Reichseisenbahnen; aber ich meine, der Herr Chef der Reichs- eisenbahnverwaltung wird als Minister der öffentlichen Arbeiten in der Lage fein, wenn auch innerhalb des Gebietes der preußisch- hessischen Eisenbahnen ähnliche Fehler und Mißstände wie die hier bemängelten vorhanden sein sollten, diese Uebdftönbc auch da zu beseitigen. 21115 den Heiä]$tagsausfd)u|fen. :: Berlin, 1. Mai. Die Wehrvorlage. Der Dudgetausschuß setzte heute die allgemeine Besprechung über die M i l i t ä r v o r l a g e fort. Da sich die Besprechung auf das L a n d h e e r beschränkt, ist Staatssekretär v. Tirpitz heute nicht anwesend. Von konservativer Seite wurde der Grundsatz aufgestellt, daß alle wehrpflichtigen Leute möglichst auch ausgebildet werden sotten und zwar aus erzieherischen Gründen. Deshalb seiverstärkteAusbildungderErsatzreserve wünschenswert, was durch Erhöhung der Friedenspräsenz auch teilweise erreicht werde. Ein anderer Redner wünscht Kavalleriedivisionen schon im Frieden. Dies gibt dem Kriegsminister Anlaß zu vertraulichen Ausführungen über die Verwendung unserer Kavallerie nach der Mobilmachung. Ein Zentrumsmitglied wendet sich gegen den Grund- satz der Rüstungsbeschränkung, weil wir jetzt mit einem Krieg nach drei Fronten zu rechnen hätten. Die Neutralität von Belgien und Holland sei eben nicht mehr garantiert, sie bilden ein Einfallstor nach Deutschland. Der Staatssekretär des Auswärtigen gab hierzu vertrauliche Aufklärungen. Von sozialdemokratischer Seite wird weil $. B. die Dienstzeit der 7 Nackte zu sehr viel Unzuträgllch- keiten Anlaß gibt. Deshalb erstreben namentlich die Pförtner und die Bahnsteigschaffner eine reichsgesetzliche Regelung der Dienst- und Ruhezeiten, besonders aber auch die Lokomotivführer und das gesamte Fahrpersonal. Ob sie cintreten wird, ist nach den ablehnenden Worten der Verwaltung leider »u bezweifeln. Jedenfalls sollte man aber danach trachten, daß wenigstens einige Wünsche der Beamten in dieser Beziehung berücksichtigt werden. Tie Beamten wünschen Feststellung der Bestimmungen üfcr die Tienst- und Ruhezeiten durch die gesetzgebenden Körpenckasten, die Gewährung eines wöchentlichen, von zwei «chlafnachten begrenzten Ruhetages, wovon zwei im Monat auf einen äonntag entfallen, ferner eine Höchstgrenze von 60 Stunden für hie Fahr- beamten, von 48 bezw. 54 Stunden für die Lokomotivbeamten. Ich möchte nun noch einige Angelegenheiten vorbringen, die außerhalb der Interessen der Beamtenschaft hegen. Wir wünschen, baß der Chef der Reichseisenbahnverwaltung dafür sorgen möchte, daß die Wartesäle und Vorhallen der Bahnhöfe nicht bloß für das Plakat« und ReNamebedürsnis herhalten müssen, sondern daß man auch den künstlerisch-ästhetischen Bestrebungen unserer Zell Rechnung trägt mit einer besseren Ausgenaltung dieser Räume durch einen entsprechenden Wandschmuck, der ja zu sehr billigem Preise zu haben ist. , Tann möchte ich den Herrn Chef der Reichselsenbahnen bitten, im Zusammenwirken mit den übrigen Verwaltungsbehörden encr-' nisch Front zu machen gegen die Blech- und Bretter-! reklamepest, die sich längj der Bahnstrecken bemerk- im Mmunu um uic wtiuciu bar macht. Alle paar hundert Meter taucht so ein Brett auf, auf, f o-ja l d e m o k r a 111 ck e r dem eine Gestatt aus „Max und Moritz" ober aus dem „Nacht- wumcht, inwieweit Nck --------------- asyl" hockt, und das irgendeine Zigaretten- ober Champagnerforte! Mitttarvmckage geändert hat, unb zwar um w e n l g er Ber. uns empfiehlt. Gegen biesc Derschanbelung bet Natur unb ber ;1 u£.lf$ J.c l£ 0*&^en. Cut a11op al l i b er al eS Mll- - - - - u . . glied halt bte Vorlage für ausreichend begründet schon durch die 1 Ereignisse im letzten Jahre. Eine Rüstungsbeschränkung könne 1 auch von England gar nicht ernstlich beabsichtigt werben, wie beinahe jede Rebe Churchill- bewies. Die fehlende Ausblldung ber Ersatzreserve bleibe ein Mangel der Vorlage. Tann kam eS zur Abstimmung über den §3 ber Novelle zum Reichsmilitärgesetz. Er wurde mit allen stimmen gegen die der Sozialdemokraten angenommen. § 3 lautet: AuS 2 bis 3 Divisionen mit den erfordere listen Fußartitterie-, Pionier- und Trainformationen wird ein Armeekorps gebildet, derart, daß die gesamte Heeresmacht deS Deutschen Reiches im Frieden aus 25 Armeekorps besteht. Tret Armeekorps werden von Bayern, zwei von Sachsen, einS von Württemberg aufges.ellt, während Preußen gemeinschaftlich mll den übrigen Staaten 19 Armeekorps formiert. Morgen Weiterberatung. die Frage ber Neutralen überhaupt behandelt und eine Ver- ständigung mit England befürwortet. Deutschland müsse mit der Rüstungsbegrenzung vorangehen. Ter Kriegsminister betonte demgegenüber entuticben, daß die Heeresverstärkung in erster Linie dazu dienen solle, den Frieden zu sickern. Teutsckland habe keine Angriffstenbenzcn. Eine Miliz biete entfernt nicht die Sicherheit wie ein schlagfertiges stehendes Heer. Eine Verkürzung der Dienstzeit sei bei ber Schwierigkeit ber jetzigen Kriegsausbildung nicht möglich. Ein volksvarteiliches Mitglied bespricht das Ber hältnis zu Holland und begründet den Antrag seiner Partei auf Rüstungsbegrenzung, sofern von einer anderen Großmacht die Anregung dazu gegeben werbe. Beim Vergleich ber Heeres- zahlen versckiedener Länber müsse besonderes Gewicht gelegt werden aut die Zahl ber Offiziere und Unteroffiziere, worin Deutschland sehr günstig baftebe. Eine Vermehrung ber Znspektcure sei nicht nötig. Auch dieser Redner wünscht Auskunst über die Verhandlungen mit England. Ter StaatSsekre- t ä r des Auswärtig en erklärt, darüber könne jetz Auskunft nicht gegeben werben. Er stellt im übrigen verschiedene Aeuße- rungen ber Vorredner richtig. Generalmajor Wandel spricht über die Ersatzreserve. Tie Belastung ber Bevölkerung durch den Heeresbienst werde durch die Vorlage nicht größer, denn die Zahl ber Dienstpflichtigen unb Diensttauglichen wachse ständig. I Frankreick habe zwar weniger Unteroffiziere als wir, aber mehr vlc u „ u vn.ni.i- Kapitulanten. Tie Vermehrung der Armeeinspektionen sei gerade S der Bahnstrecken bemerk- im Hinblick auf die Verwendung im Kriege wünschenswert. Von * ischer Seite wird Aufklärung darüber ge« ch die politische Lage seit der letzten Die Lrler paffionsfpide. S. & H. Salzburg, 30. April. Tie sogenannten Passionsspiele sind nicht, wie man vielleicht glauben könnte, in der Gegenwart auf bas weltberühmte Oberammergau beschränkt, sondern sie haben noch in manchem versteckten Erdenminkel, z. B. in verschiedenen Gemeinden Tirols unb Böh^ mens ihre Heimstätte durch all die Jahrhunderte seit ihrer Begründung bewahrt. Besondere Sorgfalt hat dieses Jahre die kleine Gemeinde Erl in Tirol, in der Nahe ber bayerischen Grenze, an eine würdig« Aufführung ihrer Passionsspiele geroenbet. Zum Unterschied von Oberammergau ist bas PassionSspiel von Erl ein reineS Bauernspiel geblieben, da» allein durch die Jnnigkell unb UeberzeugungStreue ber Tarsletter bic Zuhörer zu packen vermag. Während in Oberammergau bad erste Spiel für baS Jahr 1633 nachweislich ist, steht fest, daß Erl hier die Priorität besitzt, indem hier baS PassionSspiel schon 20 Jahre früher Eingang gesunden hatte. Ter ursprüngliche Text hatte einen Nürnberger Meistersänaer eum Verfasser. Tie Fasfung wurde aber im Laufe ber Jahre völlig verstümmelt unb ging schließlich ganz verloren. Ein anderer Dichter trat an Stelle des MeistersängerS unb verfaßte einen Te^t, der bis in daS vorige Jahrhundert hinein in Gebrauch war. Im Interesse einer würdigen Darstellung der Spiele veranlaßte die kirchliche Behörde int Jahre 1659, daß an Stelle bes bisher gebräuchlichen, oft mll mittelalterlichen Späßen durch- fetzten Textes ein neuer geschrieben wurde, der den damaligen Geistlichen von Erl zum Verfasser hatte. Tie ursprüngliaien Bühneneinrichtungen waren natürlich sehr einfach. Man wirb in ber ersten Zeit auf bent Marktplätze gespielt unb sich mit ben einfachsten Requisiten ober Andeutungen von solchen begnügt haben. In der Neuzeit stellte sich bas Bebürsnis heraus, ben Zuschauern eine feste Sitzgelegenheit und Sckutz vor den Unbilden ber Witterung zu geben. Eine »unächst gebaute kleinere Halle reichte halb nicht mehr au-, so daß vor einiaen Jahren eine neue gebaut werden mußte, die _ettua 1500 Personen saßt In erfreu#- lickem Gegensätze zu den Oberammergauer Aufführungen, bte etwa 9 Stunden währen, steht es, daß die Spiele in Erl bedeutend kurzer gefaßt stitd. Tie Lviclzeit dauert vom 12. Mai bi- Ende September und umfaßt alle Sonn- und Feiertage. Tic Bühnenausstattung und die Kostüme find von ben Bewohnern oon Erl selbst hergestellt norden. Als Regisseur haben sic sich ben Franztskanernwnck Patcr Expcbitns Schmibt genmbit. Tic Darsteller sind sämtlich Bauern nebst deren Frauen und Äinbern. Interessant ist, baß auch die Musik, ber man manche Schönheiten nachrühmt, unb bie sich in ber Hauptsache auf die Chöre beschränkt, von einem über 70 Jahre alten einfachen Bauersmann komponiert worden ist. Tiefer Tage fand vor geladenen Gästen unb vor zahlreichen Pressevertretern eine Aufführung des Passionsspiels statt, die lebhaften Beifall sand und eine sehr gute Meinung über daS Zi> sammenspiel und die Begeisterung der Mitwirkenben hervorrief. Die neue und Sie alte Stücke. L.T. Konstantinopel, Ende April. Am 27. April, dem Tage der Thronbesteigung deS Sultan-, ist die neue Brücke über das Goldene Horn zwischen Karaköj und Emin-Oenu dem Verkehr übergeben worden. Diese Brücke verbindet da- Geschäftsviertel Stambul, die Türkenstadt, mit ben Wohnvierteln auf ber gegenüber!iegenben Seite deS Goldenen HoniS unb ist bie belebtste Verkehrsader ber Stabt. Unaufhörlich wälzt lick ein dichter Menschenstrom auf ihr, besonders früh und abends, unb in endloser Reihe rotten die Wagen darüber Inn. Die neue Brücke — sie ist von den Vereinigten Nürnberg-AugsburgerMaschinenfabriken gebaut — macht der deutschen Technik alle Ehre. Fast um die Hätste breiter als die alte, ist sie mll ihrem Pslaster, ihrem doppelten Straßenbahn- gleis«, ihren breiten Gehlteigen und ihren Kandelabern der schönste Verkehrsweg Konstantinopels, es sehll ihr nicht- als 4 Rcihcn schattiger Baume. Aber trotz ihrer technischen Vollendung gefällt sie vielen Leuten nicht. Die wuchtige Eijenkonstruttion paßt nicht zu ber Iwchragcnben Walideh Tschamt-Moschee und dem allen Gemäuer auf beiden Ufern. Ta war die alte Brücke entschieden „stilvoller"; mit ihrem holprigen Belage, ihren ausgetretenen Gehsteigen, chren Bettlern und Hunden und ihrem not- büifiig durch Stricke und Traht zusammengchaltenen Geländer fügte sic sich altertümlich und wunderbar in das Stadtbild ein. Mit der alten Brücke verschwindet ein Stück Konstanlinopelcr Leben und Geschichte. Sie war wirllich eine Berühmtheit und ^chensivürbigkeit. Unzählige Male ist sie von den R>.rsenden geschildert unb ebenso oft photographiert worden. Malerisch und tntercssant war sie sicherlich. Tas Menschen- und Wagenacwimmel aus ihr, bic mannigsachen Trachten uno Gesichter, die sich hier zu- lammenfanbtn, bie schöne Aussicht auf bic >vtabtteile zu beiden Zeilen bc-> Goldenen L>orns utu> mir d.i» Gewühl im Hafen. daS Ees gab cm Bild, wi. nun c» fcit.-n nicOerfmbel. Mll der alten Poesie hoben aber schon die 3unuerf-:t trilwene truigträumt, indem sie die Hunde und die Bettler beseitigten. In langer Reihe ^110 da: Krüppel, Lahme, Blinde, kleine Kinder, allen den ber Witterung ausgesetzt, int Sommer dem glühenden Sonnenbrand, int Winter dem eisigen Nordwind. Von dieser Ausstellung menschlichen Elends haben bie Türken bie Fremden enblich erlöst. Ganz besonbers malerisch war bic Brücke zur Zell der großen muhaminedanischelt Wallfahrt nach Mekka und Medina, wenn bic innerasiatischcn HabschiS in ihren langen, dicken Kaftanen, deren Aermel bis zum Boden reichen, ihren riesigen Pelzmützen und chren hier gekauften Regenschirmen darauf jerumlunaerten. Tie alte Brücke war Zeuge manches Unglücks, manches Vev- brechens und vieler geschichtlicher Ereignisse. Die Zahl derer, die von der Brücke ins Wasser gefallen sind oder sich freiwillig bineingesturKt haben, ist groß. Einmal brachte eS ein blinder Bettler fertig, durch eine Unterbrechung im Geländer in- Wasser zu fallen. Ein anderes Mal stürzten einige 50 Kinder auf tüv mal hinein; sie hatten sich ans Geländer gelehnt, um Fischern zuzujehen, und diese- gab nach. Nur wenige hat man wieder hcrauSilschcn können. Somit größere Schisse in das innere Goldene Horn einfahren können, besitzen die Brücken eine auSsahrbare Ocffnung. Wenn die Brücke offen ist, ist natürlich der Verkehr unterbrochen. Wie oft ist e- oorgekommen, daß burdk fahrende Schiffe, von der Strömung auS ihrem Kur- getrieben, einen Teil der festen Brücke ntügenommen haben. Sann dauerte bie Unterbrechung beS Verkehr- immer einige Tage, unb alle Menschen mußten bann in Booten übersetzen, wobei eS mancherlei Unfälle gab. Wie bie Brücke oerbnibet, so konnte sie auch trennen. Denn zu befürchten war, daß sich größere Bolksmassen von Stambul nach Galata und umgekehrt wälzen könnten, als der hoben Obrigkeit angenehm war, dann wurde einfach die Brücke geöffnet war z. B. der Fall, als zur Zell der Niedermetzelung der Inne* niet 1896 einige Tausend sanatischer Hoschas nack dem Judi» ziehen trollten. Schnell wurde die Brücke geöffnet unb ber Zug -um Sultan unterblieb. Auch am 13. April 1909, dem Tage ber Gegenrevolution, würbe bie Brücke geöffnet, um stambiu von Aalata-Pera zu trennen. Mll der Geschichte der „n«ie“ Türkei" ist die alte Brücke untrennbar verbunden. Sie sah die Freiheitskämpfer mit wehenden Fahnen, meuternde Soldaten obne Offiziere und bie rumelischen Truppen über sich wegzieheo, ^e dem hamibiscken Regiment vollenbs ben Garaus machten: dämm» baumcUen nm Stambuler Brückenkopf nenn Gehängte . . . d-- '"”,„'11 nH'^6 ä; WS WS- „ «j.hfnkr fl Jf bte S-cbk" das flonfortii' r-t.« ---»Ä Vit, daß nut der ö idjinen ersetzt merben, x st» diesem Zweck«' * Mri-ik hm «Dtbli . „bau finWut un6 bann M |o bau »«d°im teh vr feinen Moment entbef ^qrÖBftunflSbau M befir 'ft. D.e Maschm n o-em schlecht monner , o Tifieritei gelagert sind, segnet, daß in der neu bie Funbament« fui piiegen. -Semeinn. Baut m Hotel schütz tagende hiesigen Gemeinnutz/ i fi. mar zahlreich be,u üditte ben Geschästsben büß ber Verein zurzell 9; in Lachsen begriffen ist. Bfrein innerhalb der B ffbbafter Sympathie ersr gehe, baß verschiedene Ein unter Übernahme mehrer Seh. -ommerzienrat h e i Stiftung von 3000 Mar gjubt im Namen fämttid c Herrn Heichelheim tank ausspreche. Der 1. ^aftsführer Fourier, >m er einaehend die jän Slabt und Verein wegen ( t)n VedauungsMnen ufr dätz in aller Nrze die r-jntd durch bas Minist, ltck bald mit Erstellung terben könne, hierauf Lassenbericht. Der Ltai Uli mar; Aktiva. 1 Erlasse Gießen 4590.2 Hnf 3t.i27 Mk., wsammei » 't^mhaben der Mita M., 3. vpezialreser konnte i priteiien, daß man mit llltstchtsrat allseilig eiiwe: jnitimmig Entlastung er te-VQmväItc Dr. Hi *"«* ÜJorhHr,, d lbQu "nr erneute Vor! pn,1Qlt^ Bei bet L fesäfiss A a"t CT I V Wäi Wallung bfr ® !e Borlage nicht ! Lchaie 42, Schweine 4üL 49-64 87-96 42-00 86—Ob Meteorologische veodachtungen der Station Lietzen. Öeiter c ° t 30. April bis l. Mai L 80. Prei» tot 100 Pfd, llevenb- Schlacht- bl-68 46-49 Sonnenschein KlarerHimmel Sonnenfcheü» > 18,4' G 4- L8°C. 77-80 86—82 66—74 60—70 114—118 103 -109 91- 100 76—86 81-89 76—81 78—84 78-76 92—96 90—93 Mai 1912 . 577,-00 . 56-56*/, 73—76 72—74 78-76 72-00 70-71 47-51 44—46 44—48 86—40 30-86 68-70 62-65 56-60 46-62 Höchste Temperatur am Qliebrigfte „ • Niederschlag: 0,0 mm urige zu gelten hatte. N zunächst über ben grunbito , Bekanntlich (oll die Mu, ischen 105 und 125 M \e ing der tzeeresvorlage liefert mit bei Beseitigung des fio> igen das auch ihluscltS, aba 67-68'/, b6'/,-58 58-69*/, BSE 0 NE igkauWh die Wahl des «bg.Tr alibenten. von den nm alten hat, als (ein ioMem» 1 ?t£l stimmen abgezogen, ein- eU pon heben güüigtn Slinv tt die Gültigkeit von neunzehn cshaib iv.ro die Wahl brruu 1 beschlossen. M der Erledigung der Wahl, zu, lom aber noch nicht jin lingent^flu^tnlj cechung zu Ende und begras len Paragraphen der Vorlage . |inn der Sitzung vorgcschlagL ig und TurchichnittrbrMd zr n eventuell ihre tzaltung u esetzes abhängig machen müsse ileihensolge der Bnatung nolis dessen erklärte die Lolkspartn s Au» Ktadt und Land. W i e i> e n, 2. Mai 1912. — Gießener Sta dtanlei he von 19 12. Tie Zeichnung auf die Gießener Stabtonleihe batte vollen Ei* folg, so daß daS Konsortium sich in einigen Tagen aus- ; lösen wirb. - Vom Elektrizitätswerk. Tie Umgestaltung br» städtischen Elektrizitätswerke« zur Ueberlanbzeutrale bat zur Zo'ge. baß mit ber Zeit b,e GaSkrastmaschinen burch Taiupi- Maschinen ersetzt werden, deren Stärke erheblich größer se,u wird. Zu diesem Zivecke wirb bie neue Dtaschmenholle nach . der Wasserseite hin erheblich erweitert. Es ist d,eS eine Lteresiaute Arbeit, weil man die vor 12 Jahren an dieser I Stelle errichtete niedrige Maschinenhalle vollständig mit dein ■ Zieubau einbaut und dann erst daS alte Eebäude niederlegen | wird, so daß der darin besindliche maschinelle Teil des Werkes, 1 ber keinen Moment entbehrt werden kann, in dem neuen Spielplan der liurhaur Theater; vad Nauheim. Sonntaa, den 5. Tlau ,Tie fünf tfranfflittet/ Montag, den 6 Mai - „Ter Herr Senator.* Mittwoch, den 8. Mai: „Tip Ahneuaalerie.' Freitag, den 10. Mai: .Tie Bildschnitzer.' Hierauf ^ Ter Bardier von Berriac." Zum Schluß: .LoUchens u-eburt4tag.* 118 6.1 2.6 gewicht...... • • • • • • • Vollstestchige Schweine von 130—150 kg Lebend- geivrchl........• • • • • Leufchweine über 150 kg Lebend gewicht . . s G,u.nd rum. p _ . , . •• Gaskochproben. Nach dem großen Erfolg, den das öffentliche Vorführen des Gaskochers auf die Einführung von GaSkochherden im vergangenen Jahre hatte, will die Direktion deS GoSwerkeS in diesem Jahre m Steins Soaldan eine erneute Vorführung, und zwar Anfang Juni, veranstalten. Bei der Veranstaltung werden die Speisen als Kostproben an die Besucher verteilt. Mit dec GaSkochkuche soll eine Ausstellung von Gaskochern und Gasherden ufw. verbunden werden. Kreis Alsfeld. £tf)f eit fepreHeftne. onSaemästete, höchsten Schlacht* rotrtei uu Alter von 4-7 Jahren . • . Tie noch u'cht gewaeu hoben (nnoeioebt) . • C unae. f eisct ige, nicht auSgemciilete und ältere au4gemäuete „• • • • Alavig genährte sunge, gut genährte ältere . - ‘-bullen. Vollfleischige, auSgeiv, höchsten Schlachtw. - . BoUsieischige, lungere.......... Voten. 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" '‘“W- LWG um n,t []'?.?« Sta ’i 125 lassen, sondern an k ie Vergünstigung für die sS so, Ivie der RegierungsmtMr sollen die süddeutlchen Vumv teuer zahlen als bisher mnerD durch die Einsührung der e» L die weitere Liebesgabe an bc MUäi«« fit di- t Militärvorlage gedectt ive^- « eojWWtatot tu e» $ernfal?rt der „Schwaden". Köln, 1. Mai. Die Militärlufts ch i f f m a n ö v e r haben heute ihren Anfang genommen. Das Luftschiff II.-' stieg zu einer einstündigen Fahrt auf und kreuzt über der «stabt. Baden-Oos, 1. Mai. Das Lustschiff „Schwaben ist zu seiner Fahrt nach Frank,urt a. M. fcute morgen um 8 Uhr 20 Min. mit sechs Passagieren unter Führung von Diplom». Ingenieur Dürr Qujgefticgen. ®cgcn */U2 Uhr trat .es, gefolgt von der kurz vorher auf gestiegenen „Biktorla Luise , über dem südwestlichen Stadtteile ein. Beide Schiffe fuhren in betracht- lichen Abständen und verschiedenen Höhenlagen und kreuzten längere Zeit in schöner Fahrt über der Stabt. Um 12»/* Uhr erfolgte die Lanbung der „Schwaben". Nachdem sie m der Halle untergebracht war, wurde mit der Nachfüllund des Gastt dcaonnen. Bis zur Abfahrt unternimmt die „Viktoria Luise" Rundfahrten. Frankfurt a. M., 1. Mai. Tas Luftschiff „Schwaben hat um 3 Uhr die Fahrt nach Düsseldorf fortgesetzt und ist um 7 Uhr 10 Minuten glatt vor der Halle g e l a n b e t. Märkte. - x Kuppertcnrod, 1. Mai. Unter heutiger sirudjahrd- marf t zeigte eine gme Auffahrt an Iunaickwetnen; efl nnxtiien nahezu 5"u Stück anaetrieben sein. Tie Preile waren tut iw- inhievrelle nicht besonder» hoch, fic standen den vorfohrlgen nach- Iroftbeni schievpie der vnn el. Tie schlechten Futleransstchten, die ie?in Ing drohender iveideu, im Verein mit dem ungewöhnlich hole» Ltnnd der Prelle iüv .xuiteimtnel, däuiv'ten d,e uaustmt, die lon'i um biele Zeit sehr regsam ist. co blieben viele Ferkel un- oerknnst. Man bezahlte hit da« Paar Ferkel netmgner eortc W-ob Pit., i tttelioite 5->— 5 Mk., beuer 65-70 Mk. Ganz starke 3unc.irt)roime e zielten vro Paar auch Preise über 70 W. Im LN'chschulti naud der Prew für das Paar gegen da« Bonahr > bis iu Mark zurück. — Ter Krämermartt Halle guien Limburg a. d. Lahn, 1. Mai. r n ck ' m a r k t. Tur*- Ichnitlsore's vro Malter. 'Jio.er Zeigen (natlantl ver) 19,'0 Mk^ iveiüer iVeuen (angebautc ArembloUen) 18,50 k, Rorn lo/X) Djt. teilte: utergerne 0u,0u "DiL. Braugerste 0«>,00 ML. Pakt lu.i.U, Mk. r rvieu 0,00, Ulf. Sioitolielii ','W—9,6» Mt. F C Wiesvaven. P i e h b o f • 'Dl a r t tberirf)t oom l. Mai. Austrieb: Rinder 37 (Ochsen 14, Bullen Ü, stütze 23), Kälber 806. ^4 SZL (f>crtd)t>|aaL Lalle a. S., 1. Mai. Tie neunzehnjährige Schausprelerir S ch e l l w i e n, die ihren früheren Qk.icbten, den früheren Reir renbar Richter, der die Beziehungen zu ihr abgebrochen butr während einer Thcatervcrste.lung schwer d t r ro u n b e t e, roum zu einem Jahr Gefängnis oerurte.lt. Das Gericht bu.ign ihr mildernde Umstände zu gewicht «Kt Mk. Reibstein zu Darmstadt wurde |um Koulursverwailer ernannt. «onkurs«orderiinaen stnd b»S zum 8. Mai bei dem ^mlSgericht ll larmikibt anznuielden. - lieber daS Pemrogen de4 Dlullerd Reinhard ,' e n in Lieder«, wurde am 18. .Ipr'l das> ston kursverfai,re.i eröfiuei. Rentner Albert ® n q e in Crtenbetg iiunbe zum stonlurSverwalter ernannt. Roiifurttoibenmgen nö t-16 zum 10 Mai bei de.n Amlsgeiicht Citeubera anjumelben. - lieber da« Bern.öaen ört Restaurateur« Ctio Ke tte mann m Rtainz, Domiuikaueislraße 9lr. 8, wurde am 18. Slprü bae uontni^oerfahren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. Lotz in 1 i wurde zum Uoukursver>valter ernannt, flonfutf'orberwigen sind big jmn 11 'Dim bei dem Amtsgericht Maniz anzuinelden^^^^^ ÄsS .Trainsomationrn miid wl ok Lsamte beciesmacht b-i I ^Armeekorps bestehl Tw I iWei von Sachsxn (ini ■ mb der Polen, daß sie vvn ber Lnnayme dieses Zusatzantrag^ niidestenS dem Prinzip nach ihre Zummmuna vom Gesetz ob- jängtg machen müßten Tas Ergebnis der Beratung war die - vlehnung des Antrages der Sozialdemokraten, die Annahme vi anderen, unter dem Namen Dietrich lons.) gehenden knttags, betrefienb die 16 Millionen für den leärmschen SpiMus 'n beiden Fallen betrug die Mehrheit 15 gegen 13 Stimmen ‘ie Beratung ber 88 - und 3, die die hauptbestimmungen für ^ddeutscÄand emhalten, wurde noch nicht zu Ende geführt. (tiRf te|ialor«otTOt sche Erklärung über bie Erd rfjaft fie «er. 3n dem Antrag der Sc^ialdemokraten auf Einführung der Lrbanfallsteuer gab in der Branntweinkommission ber 2lbg urm folgende Erklärung ab: Wir Sozialdemokraten bewilligen den Militarismus, so auch für die 'jetzige Leeres* und Flotten- oorlage, deren Annahme wir leider nicht verhindern können, keinen ann und keinen Groschen. Wenn wir aber wie in der gegen* :irtigen Situation erreichen tonnen, daß eine indirekte Steuer bixri eine direkte ersetzt werden kann, iinb'roir bereit, für rne solche direkte Steuer, z. B. die ErbschaftS- jener, i u ft i m m e n. Zu dieser Erklärung bin ich durch meine Fraktion ermächtigt. L.M 3m Alter Ufa, «t man empfindlich. Rasch ist eine AflT \ / Erkältung da und die Stimme Ist \1 öfter belegt und heiser als frei Dm | VAJ Jflni lästigeGerühl der belegten Stimme vorgeht, sobald man ein paar Wybert - Tabletten zu eich nimmt, die immer zur Hand sein müssen und In allen Apotheken 1 Mark pro Schachtel kosten. Bel Erkältung lindern sie den Hustenreiz und bringen den Katarrh schnell zum Schwinden. Niederlage in Gleesen: Pelikan-Apotheke^ Kreuzt (m*% Airchlich« Nachrichten. 3srüciHi|(t}e ßchgioiisgeniemOe. Gottesdienst in der Spnagoac < Süd-Anlage), SamS tag, den 4. Mai 1912: Vorabend: 7.30 Uhr. Morgen»: 8.80 Uhr. Nachmittag»: 3.30 Uhr. Jngenbgatte»dte«A. 6abbtttau»gang: 8.40 Uhr. Israelitische Neliqionsgefellschast. •ottesölenfL Sabbathieier am 4. Mai 1912: Freitag abend 7.25 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittag 4.00 Uhr, Sabdat-AuSgang 8.40 Uhr. WochengotteSdienst: Morgen» 6.00 Ubr, abend» 8.40 nnr» Micher nnd schmerzlos wirkt do» echte Radlauer scheOstdner. -naenmittel. M 60 Pst,. Rur echt auS der «ronen-Avotheke. Berlin . 8. Devot in den meisten Avotheken und Drogerien. Isl**/, w. Alsfeld, 30. April. Zn Beginn der. heutigen Stadt- vorstandSsitzung gab der Vorsitzende zunächst em Schreiben dvS Ministeriums des ynnern bekannt, laut.dessen für die Droiekt. bcatbeiluna der Walvurgts k i r ch e und deS R at- Hauses eine stcbitübcrfdircihmg m Lohe von 1006 rtart ent standen ist, welche Summe auf die Staatskasse übernommen worden sei. - Bezüglich einiger Anträge auf Zwan 8«mie | u nfl wurde beschlossen, die Unterbringung der beiden Zöglinge m geeigneten Familien außerhalb Alsfelds *u bem Baugesuch des A. D. L ch m i d t zu Alsfeld, der eine Blechfahrik zur Verstellung von Mllchkarmen Berschlußverfahren errichten will, die nach 816 der ^Mwerde ortmung konzes ionSvflichiig ist, wurde.entsprechmd dem Vorschläge der Gewerbeinspeklion Gießen beschlossen, die Angelegenheu von der Tagesordnung abzusctzen und bei Polizeibehörden, wo ahmtche Fabriken bestehen, EKündigungen einzuzieh.m. Der Gemeindcrat war allgemein der Meinung, dem Ge>ud»teller bet Ernchtung bei Fabrik möglidift Entgegcnlommen zu -eigen. — Benanedene uneinbringliche Posten wurden niedergcschlamm. — wn per Bürgermeisterei mit dem Karussellbesiyer Konrad 3iwb«ntel «i- Biedenkopf abgeschlossene Vertrag weqcn Benutzung des swdti^en Furvlatzeo aus 3 Jahre wurde genehmigt. — Es wurde anidyheBaw anbic öffeniliche Sitzung noch die Frage des Gel an de e r ro er bs rir den Bahnbau A l s se l d — N i e d e r-Au l a eingehend bc- 'prochen. — In nichtöffentlicher Sitzung fand noch die Beratung ie« von der Bürgermeisterei vorgelcgten Entwurfs einer »en stund Gehaltsordnung für die ftäbtifdKn Beamten und Bc- diensteten statt. Tie Angelegenheit wurde einem Ausschuß zur Regelung überwiesen. a Mucke, 1. Mai. Im vorigen Jahre konnte man wiede'-holt die Mitteilung lesen, baß in der Bahn zwilchen Rücke und Hungen ein elektrischer Triebwa« li;9 haben die ^ncbie «rüde I- mflleiiltf) Nest- hen Efjn ihm gen LaW „ichen, KM W*“ j Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) (?in Mahnwort an d«e Beamten- und Lehrerschaft. Ter Verfasser des „MahnwortS" in Nr. 102 ist wohl unter den Bevorzugten zu suchen, welche durch die Härten aus Unebenheiten der frit&crigen Besoldungsordnuna (im Gegensatz zu anderen Beamten) nicht oder weniger betroffen werden und in ihrer bevor» iugten Position eS wohl auch nicht ungern sehen möchten, wenn die seitherigen Derhältnisse auf dieser Grundlage weitergeleitet werden und durch die prozentuale Aufpfropfung der Zulagen die Fehler, Härten und Unebenheiten der alten Besoldungsordnung noch weiter vermehrt werden. Aus solcher Position heraus der anderen Beamtenschaft eine Mahnung zur Selbstzucht und zur Zurückstellung von Sonderwünschen zuzurufen, das mag dem Verfasser — gewiß von Herzen gekommen und auch recht leicht gefallen sein. „Denn »ch nur meine bevorzugte Position behalte" — so mag der Nebengedanke laUt$on der Beamtenschaft ist durch unzählige Eingaben an Regierung und Kammern seit 13 Jahren nachgewiesen worden, wie viele Härten und Ungerechtigkeiten dem Besoldungsgesetz von 1898 anhaften. Man hat die Beamten stets auf die „baldige' Reform des Besoldungsgesetzes dann hingewiesen. Und worin soll nun diese Reform bestehen? Nicht allein im Belassen der allen Härten und Ungerechtigkeiten, nein auch in einem weiteren Vermehren (prozentualen Erhöhen) dieser Fehler, womit geradezu einer wirklichen Reform der Weg verbaut würde. VerqrößerungSdau sich befindet, sobald der alte Bau daraus entfernt ist. Die Maschinen in ber jetzigen allen Holle sind insofern schlecht montiert, als deren Fundamente nicht hoch- wasserfrei gelagert sind. Diesem Uebelstand wird dadurch begegnet, daß in der neuen Maschinenhalle die Vlüglichkeii befiehl, die Fundamente für die Maschinen hoch wasser frei an- zulegen. **Gemeinn. Bauverrin. Die am Dienstag abend im Hotel Schütz tagende Hauptversammlung des hiesigen Gemeinnützigen Bauvereins E. G. m. b. H. war zahlreich besucht. Oberlehrer Dr. Klein erstattete den Geschäftsbericht, aus dem zu entnehmen ist, daß der Verein zurzeit 95 Mitglieder stark und noch stets im Wachsen begriffen ist. Er konnte feststell-en, daß der Bereist innerhalb der Bewohnerschaft Gießens sich sehr lebhafter Sympathie erfreue, was schon daraus hervorgehe, daß verschiedene Einwohner unterstützend dem Verein unter Uebernahme mehrerer Anteilscheine beigetrcten seien. Keh. Kommerzienrat Heichelheim habe dem Verein eine •Stiftung von 3000 Mark überwiesen. Der Vorsitzende glaubt im Namen sämtlicher Mitglieder zu sprechen, wenn er Herrn Heichelheim an dieser Stelle den herzlichsten Dank ausspreche. Der 1. Vorsitzende des Vorstandes, Ge- jchästssührer Fourier, ergänzte den Bericht noch, indem er eingehend die sämtlichen Verhandlungen zwischen Stabt und Verein ine gen Erwerb von Gelände, Aufstellung von Bebauungsplänen usw. schilderte und weiter mitteilte, daß in aller Kürze die Genehmiguna des Bebauungsplanes durch das Ministerium bevorstehe, so daß hoffentlich bald mit Erstellung der ersten Häuschen begonnen nmrben könne. Hierauf erstattete der Rechner Lentz den Kassenbericht. Der Stand der Bilanz am 31. Dezember 1911 war: Aktiva. 1. Kassenbestand 1.99 M^, 2. Bez.» Sparkasse Gießen 4590.26 Mk., 3. Mitteldeutsche Credit- banf 3027 Mk., zusammen 7620.25 Mk. Passiva. 1- Geschäfts aut hab en der Mitglieder 4700 Mk., 2. Reservefonds 168 Mk., 3. Spezialreservefonds 2752.25 Mk., zusammen 7620 25 Mk. Der Geschäftsbericht zeitigte eine sehr lebhafte Aussprache, doch konnte der Vor,itze7ide mit Genugtuung feststellen, daß man mit der Tätiakeit von Vorstand und Lufsichtsrat allseitig einverstanden sei. Dem Rechner wurde einstimmig Entlastung erteilt. Die Ersatzwahl des Auf- ichtsrates ergab die einstimmige Wiederwahl der H^ren Buchdrucker Braun und Gärtner Koch und Neuwahl der sperren Rechtsanwälte Dr. Rosenberg, Bürgermcisterei- ILekretär T r e s e r, Bautechniker Pa i r a n und Eifendreher gen eingestellt werden sollte. Schon wurde der Eröfs- nungstermin dieses elektrischen Betriebs mit geteilt, dann wieder verschoben. Jetzt hört man leit geraumer Zeu leinen Ton mehr von der geplanten Einrichtung. AretS Lauterbach. ^.Lauterbach, 1. Mai. Die Jungviehweide des landwirtschaftlichen ProvinzialvereinS bei Lauterbach wurde heute für den Auftrieb der Tiere geöffnet. Zur Anmeldung find bis jetzt 21 Fohlen und etliche 50 Rinder gekommen, die im Laufe der ersten Tage eintreffen werden. Gegenüber des voriährigen Auftriebs blieb die Zahl der Tiere in diesem Jahre um etwa 40 zurück, was wohl aus die teilweise Verminderung des Viehitandes durch dm cui- getretenen Futtermangel zurückzufuhren ist. Das Wcide- sutter steht verhältnismäßig sehr günstig, doch hat die vor» jährige Dürre an manchen Stellen nachteilige spuren hinterlassen, so daß, wenn nicht alsbald ausgiebiger Regen eintritt, auf diesen Stellen nwhl keine Aussicht aus Weidegelegenheit vorhanden ül Berlin, 1. Mai. Der »Bert. Lokalauz/ meldet au» Pari»: Am Straube von et. Gilles-Lur-vie au der franjöfiH en Welt kn'le wurde geifern der Leichnam de» am 13. 'Avril mit einem Ballon in» Pleer binauegetiicl enen L'iiitfduffer» Leloup aiigeidiroemml. Leipzig, 1. Mai. Nach dem nunmehrigen Rlaffement ber am Sonntag aufqefliegenen l^ordon-Pcnnett-Ballon» ist der erfle Ballon .Stuttgart II', zweiter der Ballon „Dlünfiet', dritter der Ballon ,C»nabrnd*. Die Nachforschungen nach den Automobilbanditen. Paris, 1. Mai. Die Nachforschung en der Polizei nach den Autobanditen Garnier und Valets erwiesen sich bisher als vergeblich. Gestern abend erhielt bie Sicherheitsbehörde von einem Anstreichergehilfen die Anzeige, daß er Garnier, mit dem er ein Jahr lang «uianrntengearbcitet habe, auf dem Wege nach dem Vorort Montreuil in der Nähe der Befestigungen gesehen habe und daß sich der Bandit in eine der dort befindlichen zahlreichen Baracken geflüchtet haben dürfte. Die ganze Gegend soll beute früh sorgfältig abgesucht werden. Gestern abend verbreitete sich das Gerücht, daß die Polizei in bem Vorort Pavillons lous Botz ein HauS umzingelt habe, in bem Garnier vermutet würbe. Das Gerücht war dadurch entstanden, daß eine Schauspielertruppe eme Pantomine für ein Kinematvgraphentheater dort ausfuhrte. 2. -* 616 1 51.2 1 51,5 Kann man in Hessen nicht eine gerechte Besoldungsreform mit neuzeitlicher Grundlage schaffen, wie in den anderen Staaten? Kann man sich nickt — was das Natürlichste wäre — an die Sätze Preußens und des Reicks anlehnen? Wie oft sind diese Wünsche in der Kammer und von den Beamten schon geäußert morden und wie viele dahingehende Zusagen finb schon erfolgt! — Warum nun diese auf dem Sumpf der alten Besoldungsordnung — also ohne genügenbe» Fundament — aufgebautc neue Vorlage, welche sogar d« Bezüge der Staatsbeamten auf eine lange Reibe von Jahren festlegen" will und damit nur die alten Klagen „aul eine lange Reihe von Jabren" nicht verstummen machen, sondern nur noch lauter herausfordern würde? Und da wünscht ber Verfasser deS Mabnrufs in Nr. 102 n-irklick allen Ernstes, die Deamtenscka't solle „einmütig weife Beschränkung und Selbstzucht üben und ihre Beanstandungen zur neuen Vorlage unterdrücken!" Kann da nickt die Vermuwng gerechtfertigt erscheinen, daß hinter bem weichen Gewände der zarten Mahnung ein Wolf fick verbirgt? Handel. - Konkurse in Hessen. Heber den Nacklast der am 15. Februar zu TarnifloM verstorbenen Sckuieiferin Bertha CIQ a Herold zu Darmstadt wurde am 15. Avril da» Kon- fiiv»oer’a'oreu eröffnet, da die llebeddnilbimq de» Nachlaßes dar* aetan ist. (GerichtsvollzieherP. R e i d st e i n zu Darmstadt wurde nun Konkursverwalter ernannt. KonkmS'orderun.ien und bis zum 7 Mai bet dem '.'Imitgeri.tt I Darmstadt anznmelden. — lieber b'a« Bermögeu des PtehhandlerS Emanuel Baum in Geils- h a u s e u wurde am 16. Avril das KonknrSversahren eröffnet Rechner Fr. Ritter zu Grimberg wurde zum Konkursverwaltei ernannt. Konknrs'orderungen und bis zum 8. Mai bei bem Amts- qkrickt (Brüuberg anjumelben. — lieber das Vermögen des Bäckermeisters Wilhelm Brücker UL in Arbeilgen wurde am 20. April das Konkursverfahren eröffnet. Gerichtsvollzieher t. P. 'XUS ; Einheitspreis : • für Damen u. 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