ronit . E •”*?* 0.» III'1 n. zntreöen. gjrreg^ e 10. , Goetbestr683 Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. 1. Matt.) inb Sommeririfdieit. lsnelle der Itbrneijenldw entließen Mtrltflrsburtai iou6(inbl für die btoct- (eine iouriftentarii swerlen allaemeine» 8» lrevtsion, Päiie rc. Deutscher Reich. Auf einem außerordentlichen Vertretertag der nationalliberalen Partei Württembergs wurde am Sonntag eine Entschließung einstimmig angenommen, in der das Vertrauen ausgesprochen wird, daß die nationalliberale Neichstagsfraktion unter der bewährten Führung Bassermanns die durch Tradition bewährte Haltung in nationalen Fragen einnehmen werde. Ferner wird bedauert, daß die Erbschaftssteuer von der Regierung nicht wieder eingebracht worden sei und eine Verständigung mit dem Reichsoerband der nationalliberalen Jugend für durchaus möglich erachtet. Tas soeben erschienene Maiheft der „Deutschen Revue"" enthält u. a. einen Artikel des Wirklichen Geheimen Rats Wermuth über „Die Gesundung der Reichsfinanzen"". Der frühere Schatzsekretär verfolgt mit seinen Darlegungen offensichtlich den Zweck, in entscyciden- der Stunde noch einmal vor dem Rückfall in die früheren Die Doppdfrifis in der Donaumonarchie. Das Kabinett Lukacs ist berufen worden — die neue «krisis in Ungarn hat begonnen. Mit diesem Satze ist die Aufgabe, die der bisherige Finanzminister im K..b nett Khuen- Hedervary, Herr v. Lukacs, als Ministerpräsident übernommen hat, wohl am treffendsten gekennzeichnet. Als Huen-Hederoary nacb seinem Rücktrittsgesuch vom Kaiser tfianj Josef abermals mit der Leitung der Geschäfte in der transleilhanischen Hälsre der DoppZmonarchie betraut wurde, war es ziemlich klar, daß es sich hierbei nicht um tine Kabinettskrisis gewöhnlichen Stils, sondern um eine Ltaatstrisis handele, und daß die Mission des Minister- teäsidenten schon an der Unvereinbarkeit der magyarischen 'Rachtansprüche mit den Staatsnotwendigkeiten der Gcsaml- rnonarchie scheitern müsse, nachdem Khuen-Hedervary sich i:nrd) sein Hin- und Herlavieren zwischen der nationalen Urbeitspartei und der Justhpartec zwischen zwei Stühle ccseüt hatte. Es liegt eine gewisse Tragikomik der Ge- styichte darin, daß Kynen-Hedervary, der einst als Banus ton Kroatien die Rotte des starten Mannes gespielt hatte, 11. Vor der hiesigen SH /- Orth unter der Möge . »erantivorten. fltbtnibm ■ i, der Inhaber da Fama | nibesie-hM Dfrantroomn. V und Bad-Mhcm ioUto befindlichen tzlLnde a । tun, da» Ullnd) an vw.t nfe gefügig gemM M Zrweiterunasbautrn w . m soll sich bann Ufln jere Vedanfrfnmme J .bctWanblunaV dafür maöM, daß et^ it yrach daher Die i &iwiM «heu«, >- 51/2 Bataillonen wird General Moinier 4 Maschineng .oehr abteilungen, Schwadronen Kavallerie und drei Batte fielt Feldartillerie nach Fez dirigieren. Diese Kräfte wer den ausreichen, um den Aufstand zum Stillstehen zu bringen. Tic scherisischen Truppen in Sefru bleiben treu. Aus Tanger wird gemeldet: Die einheimischen Führer der aufrührerisch en scherisischen üan dcstruppen in Fez kamen zu General Talbiez und unterwarfen sich. Es scheint, daß eine gewisse Zahl dieser Truppen an der Rebellion nicht tcilnchjm, sondern sogar zur Unterdrückung beitrug. — Hier >vird noch immer ertlärt, man habe über die Ermoroung von Ossizieren keine genauen Rachrichten. , Paris, 20. April. In Fez wurden am 10. April nachts leichte A n g r i s f e a u f d i e s r a n z ö j i s ch e u Vorposten unternommen, die mühelos zurückgeschtagen Würben. Morgens führten die Aufständischen eine Anzahl Franzosen weg, die in englische Häuser geflüchtet lvaren, darunter den Direktor und einen Angestellten des Eredit Fencier. Eine Patrouille entsetzte ein Hotel, in dem mehrere Europäer den Angriffen der Aufstänuisäun Widerstand leisteten; man befürchtet, daß einzelne Opfer bey Aufstandes wurden. Nach einer weiteren Meldung aus Tanger sollen bei dem Aufstand in Fez 15 französische Offiziere und Unteroffiziere nieder gemetzelt worben fein, welche als Instrukteure ber scherisischen Truppen aii^ gestellt waren. Es heißt, baß bic aufrührerischen Soldaten den Leichen die Köpfe a b s ch n i t t e n, diese aust Lanzen aufspießten und burd) bic Stabt trugen. Unter beit getöteten Offizieren befinden sich zwei Infanterie- und zwei Artilleriehauptleute, sowie ein Kavallerierittmeister. Sofort bei Ausbruch des Aus st and es plünderten die Aufrührer das Judenviertel, welches zur Verhinderung weiterer Uebersälle von den Truppen besetzt wurde. Die letzten Nad)richten aus Fez besagen: Die Lage ist ruhig. Französische Truppen machten gegen 1000 Gefangene. Zahlreiche andere Meuterer flohen in die Umgegend und versteckten sich in den Häusern, bic von Patrouillen burchsucht werben, währenb in ber Rähej aufgestellte Posten die Flüchtlinge festnehmen sollen. Tie Zahl ber ermordeten französischen Zivilpersone n beträgt wahrscheinlid) acht, mehrere andere werden vermißt. Die Zahl der ermordeten In - strukteur e wird auf 15 angegeben. Angehörige einer anderen Nation scheinen nicht umgekommen zu sein. Es bestätigt sich, daß die Aitjussi Sefru angegriffen haben; sie wurden aber von den scherisischen Truppen zurückgeschlagen. erweckt oder gesteigert hat. Um seiner Würdigung dieser Verdienste einen bleibenden Ausdruck zu verleihen, hat der Senat, einer von Freunden und Verehrern entgegengebrachten Anregung gern entsprechend, beschlossen, der Dichterin das sich an Die Ostseite des geschichtlich denkwürdigen Burgtors anlehnende «aus Große Burgstraße 5 für ihre Lebenszeit als Wohnung anzubieten." Freunde und Verehrer der Dicksterin haben einen größeren Geldbetrag aufgebracht, um das Dichterinnenheim würdig auszustatten. — Neue Goethebriese. Eine Fülle bisher unbekannter Goethcbriese enthält der eben ausgegeoene legte Baud der Sophien-' ausgabe der Goelheschen literarischen Hinterlassenschaft. Ein böses Urteil über Bettina Brentano, die kapriziöse Romanliteriu, schreibt er dem Großherzog Karl August. Ter Zorn ist nur durch Bettinas betannien Konflikt mit Frau Geheimrat Christiane er- klärlüh, die von ihr in der Weimarer jtunstausstellung „Tie toll gewordene Blutwurst" geschimpft worden war: „K. H. Tiefe leidige Bremse ist mir als Erbstück Meiner guten Mutter schon viele Jahre sehr unbequem. Sic wiederholt dasselbe Spiel, oas ihr in der Jugend allenfalls kleidete, wieder, spricht von Nachtigallen uno zwitschert wie ein Zeisig. Befehlen Ew. >?. So verbiet ich ihr in allem Ernst Onkelhaft jeoe weitere Behelligung. Ohne hin sind Höchst Dieselben vor Treibereyen hier und sollst' nid}t einmal sicher zu stellen." Recht lustig ist, wie GocU. und' seine geweckte Schwiegermutter dem etwas windigen August von Goethe auf die Finger guckten. Goethe gibt seinem Sohu aus Jena folgenden Zettel für seine Frau mir: Vorzeiger dieieS legitimiert sich hierdurch, daß er um drei Uhr in Jena angekonim.r und um vier Uhr wieder abgefahren sey: „Sur quoi 2uu < ns prenne sous fa saime garde". Im Tagebuch Goethes st. hr an diesem Tage: Nach Tische mein Sohn, weimarische 'Geschäfte, häusliche und öffentliche, Abreise desselben. — Kurze Nachrichten aus Kunst und W > i > u -> s ch a f t. Ter Aelleste der Göttinger philosophischen Fakultät,' Professor der Philosophie Geh. Rat Tr. Julius Baumann jv.k. t, am 22. April seinen 75. Geburtstag. — In Tharaud: ist am 17. dS. Mts. der frühere Generalsekretär des Lanocsttillur-- ratcs im Königreich Sachsen, Tozent an dec Tiecär-nid/Ci Hocl)- schule zu Tresden unD an der Forstakademic zu Tyaranct- Geh. Oekonomierat Professor Karl Alexander v. Langsdorft» im 78. Lebensjahre gestorben. h-i- Buss"" Uunst, Wissenschaft unS Leben. — Eine wichtige archäologische Entdeckung in Tripolis. Auf einem Hügel in der Nähe von Gargaresch, in der Stellung, die das 82. italienische Jmanteris-Reglment besetzt hält, ist am Tonnerstag dem Tr. Aurigemma eine iv-chtige archäologische Entdeckung gelungen, die geeignet erscheint, in die Mysterien des alten Sonnenkultus, des Mitra^ultus, neues Licht zu bringen. Schon früher war an dieser stelle ein Grabgewölbe aus altrömischer Zeit entdeckt worden, aber die lürkischen Behörden, die allen Zeugen an die römische Besetzung d-s alten Tripolis feindlich gegenüberstanden, hatten damals dafür Sorge getragen, daß die Fundstätte unauffällig wieder verschüttet ;r iirbc und in Vergessenheit geriet. Ten Bemühungen Tr. Auri- irmmas und der ihm zu seinen Arbeiten zur Verfügung gestellten -oldaten ist es jetzt gelungen, jene Grabstätte wieder aufjufinbciL 3m Sande stieß man bei den Grabungen durch einen glücklichen Zins all bald auf Steinmauern: es waren die Wände jener unter- rvischcn Grabkammer, die eine Doppelgriffs enthielt. Tie Kämmer leigt einen rcidjen Schmuck altertümlicher Fresken, und Die autzer- Jubentlid) interessanten Inschriften beweisen, datz eine Witwe na- mcns Arisut diese Gruft für ihren Gatten Juratams und für 'ich selbst erbaute. Tie Namen deuten auf den afrikanischen U isprung der Familie hin, der Mann war vielleicht Numide, die : iy tau aber sicherlich semitischen Ursprunges. Tie ^.nfchriitcn und ^Erstellungen zeigen ferner, daß das Ehepaar Gläubige des Mitra- lmltus waren. Tie über dem Bildnis der Witwe Artsut auf- :aiucheiide Gestalt einer Löwin weist zweifelsfrei darauf hin, datz öiiefe Frau im Kreise ihrer Religionsgemeinschaft den werten Äirad, den Rang einer Löwin erlangt hat, was ihr das Recht aiflif die drei Formen der Kommunion gab, auf Brot, Wasser und Etein. Schon bei der ersten Auffindung dieses Grabgewölbes wurde biÄqe Beobachtung gemacht und erregte in der wissenschaftlichen Seit lebhaftes Aussehen, weil man bisher angenommen Hal, doch nur Männer zum Mitrakult zugelassen wurden. Tie Wieder- cmtdeckung dieses damals nur flüchtig besichtigten altrömischen Mabes wird nun die .Rköglichkeit gäen, diese Fragen weiter iur klären. Die Ausgrabungen werden unter der sachverständigen L.iitung Tr. Aurigemmas fortgesetzt. — Eine neue arktische Expedition. Eine Mit- stiiluug des Mnerikanischen Museums für Naturgeschichte berichtet wm einem umfassenden Plan zur Entsendung einer Expedstwn nach dem von Peary 1906 signalisierten Erockerland. Peary und seine Eskimos hatten nut Schnee bedeckte Gipfel von fern bemerkt und ein Landgebiet festgestellt, dessen Lage sie in einer Länge von 100 Grad östlich und 83 Grad nördlicher Breite bestimmten. Harris beschrieb dann dieses nach einem Mitglied des amerikanischen Arktischen Klubs benannte Land als eine Gruppe von Inseln, die in der Form eines Trapezoids über einen großen Meeresraum verstreut ist und eine Oberfläche von ungefähr 1600 Ouadratlilometer hat, im 9lorbcn des östlichen Amerika und des westlick;en Sibirien. Erocker-Land, das sich 208 Kilometer von Eap Hubbard befinden soll, bietet j ebenfalls das größte Nordpolarproblem, das gegenwärtig zu lösen ist. Auf die Erforschung dieses Gebietes setzt man deshalb große Hoffnungen. Tie Reise soll zunächst von Flayler-Bay nach Eap Tl)omas Hubbard gehen, wobei eine Strecke von 528 Kilometer zurückgelegt wird und in Ellesmere-Axel Heiberg- und Grant-Land wichtige geologische, paläonthologisdic und physivgraphische Studien gemacht werden sollen. Von Eap Hubbard bis Erocker-Land wird man Beobachtungen über die Meeresströmungen und die Temperaturen des Meeres sammeln und die Meer-Fauna erforschen. In Erocker- Laiid selbst will die Expedition zwei Monate lang bleiben, um topographische und geologische Harten aufzunehmen, J)ie Gletscher und ihre Bewegungen zu studieren und synematische Sammlungen der Fauna und Flora anzulegen. Tie Expedition, die am 20. Juli 1912 von Sidney aus ihre Reise antreten wird, wird von zwei Direktoren des Naturhistorischen Museums, George Borup und Mae Millan geleitet und soll im Juli 1913 zurückkehren. Tic Kosten des Unternehmens werden durch freiwillige Beiträge und eine Subskription gedeckt. — Ida Boy-Ed hat zu ihrem 60. Geburtstage vom Senat der Stadt Lübeck folgende Abresse erhalten: „Ter 60. Geburtstag der Frau Ida Boy-Ed gibt dem Senate will- 1 omineneu Anlaß, der seit ihrer frühen Jugend in Lübeck ansässigen Schriftstellerin mit seinem Glüawunsche Dank und Anerkennung auszuspreckfen. Ter reichbegabten Frau ist es durch unablässig ernstes Streben nach Vertiefung ihrer Erkenntnis von Welt und Menschen gelungen, sich einen im deutschen Vaterlande und weit über die Grenzen hinaus l-ock)geachteten Namen zu erwerben. In treuer Liebe zur Hetmat hat jie auch Lübeck wertvolle Tienste geleistet, indem sie für unsere Stadt, die vielfach den Hintergrund unserer Werke bildet, und für die Eigenart hanseatischen Wesens, Die stck) in ihnen widerspiegelt, in weitesten Kreisen Interesse. SÄ* Gelegentlich tines Stn ' : n in Buckau kam es . Gavnßchaftsbeanüe? ... irHEbureau emgenaM L- - tswilligen vomiuhttn- ;; , Verbände und damit - ss« nicht 7^. «L.'tz. 1 *5 ■ U-Z SM ieC*r dem und C ! kt'sp'ttztl. i «fllierbtud fOn f Eratzoll - das 0- gedacht werben tanr. dinabsleigen n)0[1,iu dnm J2 eisenbeladenc: \ ^'chnnlich rote Stibtn- Muhten Schotten i- egenitande itrbrüd' Scans, in bet abfolu1- Mndes bleiben. S- c mn mit großer Milk )er Lieft aber, in bei bi- :>.^s Tauchen un »über keinemechaniscke so gigantischen Wasser ir die Natur allein, b» h üskraft in wenigen 8 die Macht, durch irgend i Imwäljung ber Mmä ... feigen, das so stolz an: io tragisch schon bei der ' Nr. 94 Erster Blatt 162. Jahrgang Montag, 22. April 1912 Der «lehener Anzeige, M.MWM M rT A Bezugspreis: erscheint täglich, außer /Hv ▼ ” monallich75P^viertel» ÄS» 11II np f| nXiM 1TIzV Matl für ben Kreis (Sieben W W W W W fi l.X O J jg » H ll I ■< ■ fahrl. ausschl. Beneilg. dreimal monall. Land- W J WL ■ M VF ■ W W W" auswärts 20 Licnmq. wirtschaftliche Seitfragen M W ■ ▼ TM "V Ehesredakteur: A. Goetz. Ferusprech - Anschlüsse: jgä Verantwortlich für den sür die Redaktion 112, • 7^ r -- * 99 < politischen Teil: Auausl -SLS General-Anzeiger für Gberhessen intim nie" Rotütionsörutf und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Reöaftion, Lrpedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Lan!)-: E.Heöt^ür den bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschaftzstelle vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. ganz 10 Millionen Magyaren über die 11 Millionen Ru-1 mänen, Teutsche, Slovaien, Kroaten, Serben, Rumänen | ufw. eben nur burd) das bisherige Privilegienparlament aufrecht zu erhalten ist, sirch yegen jede Demokratisierung des Wahlrechts sträubt. Tie so gesd)Lsfcne politische Lage wird dadurd) noch weiter ersd)Wert, daß dieser transleithanischen Reichshälfte, in der die magyarische Minorität wenigstens in dem Widerstand gegen die andere Roid)Shälfte einig ist, kein starkes, sondern ein burd) Nationalitäten- und Parteihader zerrissenes Oesterreich gegenübersteht. Die Persud)-e des Ministerpräsidenten Grafen Stürgth, m österrciia-ischen Ab- geordnctenhanse ans den mehr als 30 Fraktionen unb Fraktiönchen eine Mehrheit zu bilden, auch nur eine Mehrheit zur Durchdringung der Wehrvorlage unb ber damit verbundenen Steuergesetze, sind bisher gescheitert, unb es vervollständigt das Bild, wenn von den 17 österreichischen Landtagen, deren Sessionen jetzt gesdftossen woroen sind, 9 durch die obstruierenden Minderheiten arbeitsunfähig gemacht worden waren. Hängt doch aud) die Unmöglichkeit, im böhmisd)en Landtag den Ausgleid) zwisd)en Deutschen und Tsd)echen zustande zu bringen, eng zitsammen mit der Stockung der Parlamentsmasdftne im Abgeordnetenhause, wo noch dazu die Polen als Extratrinkgeld für loyales Verhalten die umfassende Kanalvorlage verlangen. In dieser Doppelkrisis oder eigentlid) sogar Tripcltrisis — denn zu der in Oesterreich unb in Ungarn gesellt sich als dritte der tiesgehende Konflikt zwisck)en den beiden Reid)s- hälsten, die magyarische Los-vvn-^esterreich-Bewegung — liegt die ernste Gefahr der Vorgänge, die sid) zurzeit in der Donaumonarchie abspielen, Vorgänge, deren weitere, heute noch nicht zu übersehende Enuvialung zum Schluß nicht ohne Einslu» auf die Großmad)tstcllung oes öfter» reichisch-urlgarischen StaatslvesenS bleiben kann! Os en pest, 20. April. Die Abendblätter begrüßen ohne Unterschied der Parteirichtung die Ernennung Lukacs zum Miilisterpräsidenten sehr sym- p a t h i s d). Alle drücken die Hof,nung aus, daß er die freisinnige Wahlreform durd)führen werde, wodurch aud) die Erledigung der Wehrvorlage gesichert würde. Vie liückerobcrung von Zez durch die Zranzoscn Es scheint den Franzosen gelungen zu sein, die scheri- fifefjt Hauptstadt zu entsetzen unb sie scheinen wieder Herren der Läge geworden zu sein. Freilich nicht ohne in den Kämpfen empfindliche Verluste erlitten zu haben. Einige verspätete Nachrichten zeugen dafür, wie gefährlich die Meuterer in der Hauptstadt gehaust hatten. Wir erhielten folgende Meldungen: Paris, 20. April. Ein im Ministerium des Aeußern um Mitternad)t eingetrofsencs Funkentelegramm aus Tanger meldet, daß die Verstärkungen aus Mekinis in Fez eingetroffen sind. Nach heftigem Kampf nahmen die französischen Truppen die Stellungen der Aufständischen ein. Tie französische Flagge weht jetzt auf den Wällen. Die Ruhe ist wiederhergestellt. General Moinier wirb heute in Fez erwartet. Der Sturm auf Fez kostete den französischen Ersatztruppen acht Tote. Ein Hauptmann wurde ver- -rounbet. Der Sultan beabsichtigte, nach Dardebigagh zu flüd)ten, er-blieb jedoch auj den Rat Regnaults unter dem Schutze einer Konipagnie im Palast. In Tanger wurde wegen der herrschenden Unsicherheit der Befehl ausgegeben, Personen, die in das Innere des Landes abreisen wollen, zurückzuhalten. General Moinier bat in Paris um die Erlaubnis, den Belagerungszustand über Fez zu verhängen, um eine energische Unterdrückung des Aufstandes zu erleick)tern. Außer jetzt in einem Augenblick geschieden ist, wo die verworrene läge in Kroatien zur.Aushebung ber Verfassung geführt hat. Ist Lukacs der Mann dazu, den von Khnen-Hedervary tcrfahrenen Staatdtarrcn ins rechte Geleise zu bringen, tie Justhpartei, die nach dem Rückzug der ungarischen Regierung in der Frage bes Kronrechts zur Einberusung der Erfatzreserve ihre erneute Obstruttion gegen die Wehr- rorlage angekündigt hatte, zur parlamentarischen Mit- iirbeit heranzuziehen? Alles wiederholt sid) nur im Leben. der Ausgabe, die Herr v. Lukacs jetzt übernommen hat, iiar er schon in den Jahren 1909 und 1910 nach dem ; Zerfall der Koalition ausersehen, aber der erste Versud) scheiterte an dem Widerstand der Justhpartei, der zweite au dem der Tiszagruppc. Heute hat sreilid) Herr von lukacs von der Krone stärkere Mittel an die Hand bekom- Iinen, um wenigstens die obstruierende Justhpartei zu be- sl'wören. Tie eine Beschwörungsformel scheint leider in dem für früher oder später in Aussicht gestellten Rücktritt des den Ungarn besonders verhaßten Kriegsministers von Aussenberg zu bestehen, den man als die Seele des Wider- 1‘ (Icinbeö der Krone gegen die magyarischen Forderungen in der Frage der Ersatzreserve ansieht oder — ausgibt, benn zum Sdftuß ist es ja ein offenes Geheimnis, daß hinter dem Kriegs Minister der Thronfolger Franz ' Ferdinand steht, den die Magyaren nun freilid) nicht zur Demission zwingen können. Den Kriegsminister hdjlagt man, den Erben der Krone meint man. Aber der neue Ministerpräsibent verfügt noch über | eine zweite Beschwörungsso rmel, und diese heißt: Wahlreform. Angekündigt ist die Ersetzung des ungarischen 'peivilegienpartaments burd) eine auf Grund eines wenigstens annähernd allgemeinen und gleichen Wahlrechtes gewählte Vollsvertrctung schon seit Jahren, und die Strone hofft auf diese Weise bic Herrschaft ber ungarischen Oligarchie burd) ein weniger ausgeprägt magyarisches und nidjr die Reichsinieres.en berückficht.g ndes, arbeit.'fah.ges Parlament zu ersetzen. Herr v. Lukacs galt von jeher bei der Justhpartei, welche die entschiedenfte Anhängerin | ber Wähleeform ist, als der geeignet,te Mann zur Durchführung dieser Resorm auf demoiratischer Grundlage, und i» spricht die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es ihm gc» 1 in gen wirb, diese Partei zur Aufgabe ihrer Obstruktion gegen die Wehrvorlage zu bewegen. Aber er dürfte dabei !(id)t von der Szylla in die Eharybdis geraten, da die Tiszagruppc in der Erkenntnis, daß die Herrschaft der nicht Bauern C flermexfterei soll mit Kleinpflaster umbepflastert werden. Einige Gemcinderäte weisen darauf hm, ban man mit weiteren Bewilligungen und Projekten jetzt endlich einhalten solle, da die Kosten immer größer und die Teckungsfrage immer schwieriger würde. — In der Schlachthausstraße ist ®ir bis u unb n Uh*S*®i noch ein Hydrant einzubauen, auch hier gibt der Gemeinderat seine Zustimmung, weil die Straße auf Kosten des Kreises in einigen Wochen neu eingewalzt wird. — Ter Vertrag, den die Steinbruchskommission mit den hiesigen Steinbruchsinhabern vor Großh. Lmts- gericht abgeschlossen hat, wird genehmigt — Tem Ankauf eines kleinen Grundstückes in Flur XI für die Stadt, der durch die Bürgermeisterei stattgefunden hat, wird zugestimmt. — Damit die Neupflasterung der Bahnhofstraße bis zu dem Ende August d. I. stattfindenden Fest der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine, das in Pelivor Ä& d£ S das Teck ^■?cnu>[er Cn hielte a3t bcsckt ■ioc erklärte M vm die Äae'ahreN' u Titanic' 'M Ta- ®fnu ttttlaiien- ota» Nenjo sollen - ßfiii«« *“ 1 ZIeuyori btr Sonntag n Verwaltung S-hnelligke cn bem Tage - die Mnton e ßtnalors £w btt Frls. Shb; das noch anbaw dabei. Frau L mit vielen W gedrängt. Die gekommen, eben zeilsrcise Ivar., ein hübsches, P* sie aui die Neuvork bilssiunkeiücgrc nuten nach Aus dampsers „F r t fragte, was loder „5ranfiurt emiderte, jeder nii erhalte, sosc fünft gegeben l gewesen sei. T von der „Fran der Emviang dc mit" jur Lilse cs wäre das e geben. Bride t Schisses schickte geblieben ist. 1 sagiere in gröl gürtet, (rin leist worden und hi 40 Mnner bei cs war unmög! besonders 1 Phstipps, 1 den Telegraphe sei einNar trotzdem er au- iie Jranfjurt1 Neuyorl junger Irlände Meer gesvrung reichte, habe ih |ti es ihm hei c: Wi irische M drei Pfannen gesotten. L. Ockstadt, 21. Avril. Die Maul- und Klauen, seuche nimm' in unserem Dorfe noch immer zu. 11 Gehöfte sind von ihr befallen. Gerade zur gegenwärtigen Znt ist es Nir bie< von großem Schaden, da die Felder bestellt werden und sie mit ihrem Rindvieh nidyt fahren dürfen. Slu. . .. ü. ,H.I ....JIIICIL *$ti n-"»< ^lf°"brr^s ent) 01 darunter ssta: "ach Dasing daJ m den Bis zum Sc Zusammenstoj drangen, gai V.Wtoidji Schihspumpen unmittelbar n fortwährend ai — Grob-Steinheim, 21. April. Die hiesige Bai,.^ aenossenschast hat >ach ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht riir 1911 bis zum Schluffe des IahreS 24 Läufer mit 50 Wobnungen im HeriiellungSwerte von 173 000 'Ulf. erntetet, die von mehr als 200 dem 9lrbeiterftanbe angehörigen Versauen bewohnt werden. Mehrere Häuser befinden sich nn Bau. Zur Hergabe zweiter Hypotheken hat die Gemeinde mr em Kapital von 40 000 Mk. die Bürgschaft übernommen, die itzelder hat die LandesverficherungSanttalt in Darmstadt dar- geliehen. Tie Genossenschaft verfügt noch über 30 gut be- ftqene Bauplätze, die bis zilr Bebauung an Mitglieder zur landwirtschastlichen Benutzung verpachtet sind. Sie oersü.st bei einem Geschäftskapital von rund 13 000 Mk. über Reserven von über 6000 Mk. In dem Jahresberichte weist sie noch besonders hin auf die große Bedeutung der.Lesthaft- iuachung des Arbeiters im eigenen Heim. Dies zu fördern sei eine dankbare Aufgabe und verdiene die Unterstützung von Staat und Gemeinde. Hessen-Nassau. bk. Marburg, 21. April. Der ordentliche Professor an der Universität zu Bonn D. Tr. Böhmer ist als Nach, folger des Geheimen Konsistorialrats ProfesiorS D. Wirbt an die hiesige Universität versetzt worden. w. Frankfurt a. M., 20. April. Leute nackt gegen 1 Uhr versuchte sich in der Hamburger Strafte 26 der 43 sichre alte Tapezierer August Bertram daS Leben zu nehmen. Er legte sich ins Bett, nahm ein scharfes Jbüdhiim.'ifcr und burch- schnitt sich die ganze Gurgel und beide Pulsadern und brachte sich drei Stiche in den Unterleib bei. Seine Frau, die kurz banaö aufstand, bemerkte ihren Mann im Blute idyroimmenb und benachrichtigte die Rettungswache. An dem. Aufkommen Bertvuv wird gezweifelt. Das Motiv zur Tat ist unbekannt. liV Homburg v. b. H, 21. Avril. Die Kaiserin trar heute vormittag gegen 9 Uhr in Begleitung des Prinzen Joachim, des Grafen Mirbach und der Hofdame Keller sowie des Leibantes Tr. Zunker in Bad Homburg ein und begab sich ins lönigsick Schloß. Um 9.50 Uhr wohnte sie nebst ihrer Begleitung dm Gottesdienste in der Erlöserkirche bei. Tie Predigt hel: Pfarrer Wenzel. Im Schloß speisten die Herrschaften zu Mittag. Gegen 3 Uhr fuhren sie nach der Saalburg, besichtigten bat Saalburg-Kastell und begaben sich hierauf zum Tee in das Saalburg-Restaurant. Nach etwa zweistündigem Aufenthalt fuhren die Herrschaften nach Bad-Nauheim zurück. Starkenburg und 3iIjnn helfen. w Wiesbaden, 20. April. Infolge einer Benzin» explosi 0 n ist heute vormittag die Färberei und Chemische Waschanstalt Wießner & WittkowSky, G. m. b. H., vollständig auSgebrannt. Bei den Löscharbeiten wurden mehrere Feuerwehrleute verletzt. Ter Schaden ist erheblich. , Der Provinzialverband Oberhessen vom Hessischen Landes - Kanin chcnzuchtverein hielt gestern nachmittag in der „Stadt Kassel" eine ordentliche Hauvt- Versammlung ab, die gut besucht war Ter BerbandSvorsitzende Bildhauer M. Schwall-Gießen erstattete den Bericht Über btc Hauptoersammlung des Laubesvereins, die am 11. Februar in Tarmltadt itatt anb Bon den 75 Berbandsvereincn mir einen 3225 Mitgliedern waren 67 Vereine vertreten. Es wurde beschlossen, 10 000 Flugblätter zwecks Aufklärung über die Kaninchen-, zuckt drucken und durch die Vereine verteilen zu lassen Zur Landesausstellung werden auf jedes Mitglied für die Stiftung „Themen >hni StndeMitteilm «Ampfers „Tit -Franlfurt" de M'Nknde 9f| W ®n brab: ßltkn. Von telegramr Budingcn abgehaltcn wird, beendet i|t, wird dem Unter, nehmer die Frist für Fertigstellung der ^Mudttor- und Äymnasiumssrraße verlängert. — Nächsten Dienstag Jinoct .nieder Gemeinderatssitzung statt, in der die Errichtung einer Leichenhalle zur Tagesordnung steht. Str Schotten st. Schotten, 21. Avril. Arn 19. d. M. farck am Bahnhof hier “mit den Vertretern der Stabt, der Behörden und an ter ehern en und einem Ingenieur der Eisenebahnbirektion eine Berhanblung über die Erweiterung des hiesigen Bahnhofs Itatt. Nachdem in bem landesvolizeilichen Prü ungstermm am 4. ...arz )as vorgelegte Projekt verwor en worden roar, wwd letzt von er Bahnverwaltung auf Grund der geäußerten Wunsche ber x>ntet- essenten unb der von der Behörde gegen den Plan erhobenen Bedenken ein neues Projekt ausgestellt. Wenn nun rwck bie Erneuerung des durchaus miftftänbigen und bei wettern nicht m.br genügenben Empsangsgebäudes erreicht wird, womit gleichzeitig eine passende Unterbringung der Abort- und Wrnckküchengebäube, die voriges Jahr abgebrannt sind, sowie eine Verbreiterung der Zusahrt verbunden werben kann, bann wird Schotten einen den Verhältnissen entsprechenden Bahnhof bekommen. Slrns tyru'öDcrg. L. Bad-Nauheim, 21. April. Das letzte der alten Siebe bä ui er, früh.r Nr. 5, ist jetzt niedergelegt Nicks erinnert mehr an die früheren ©alinengcbäube am Wege nach Friedberg. Die neuen Salinenwerke am Goldstein iinb te^ in vollem betrieb. 32 000 Zentner Salz werden jedes Jahr in Der Untergang der Titanic. Die neuesten Nachrichten, die über den Untergang det Titanic veröffentlicht werden, bestätigen die seither von uns mitgeteilten Tatsachen, verstärken aber auch die Ansicht, daß tatsächlich mit dem Leben der Passagiere gespielt! worden ist. Wie jetzt erst bekannt wird, entstand kur; nach der Ausfahrt der Titanic in den Kohlenräumen ein großesFeuer, das trotz kf.fer fAnstrengungen jder Mannschaften bis zur Stunde des Unglücks nock) nicht gelöscht worden war. Der Besatzung war strengstes Stillschweigen anbefohlen worden. Bedeutsam sind die Auskünfte der Kapitäne der „Frankfurt" und der „Virginian", die die Aussage des Telegraphisten Bride widerlegen, der behauptet hatte, bist die Frankfurt sich nicht im geringsten um das Schicksal der Titanic bekümmert habe. Es steht fest, daß das deutsche Schiff sofort den Kurs änderte unbJur Rettung eilte. Daß das Unglück durch den Rckordtaumel herbeig^ führt wurde, dürste sicher sein. Die Offiziere hatten, nnc aufs bestimmteste versichert wird, Ordre, auf der cresw Reise einen Schnelligkeits rekord auf.uftil cn Tv Aufopferung und dem heroismüs des Kap'tan Sm th wirk von allen Seiten das glänzendste Zeugnis ausgestellt Bevor die Wellen ihn von seinem Posten herunterschleuder ten, rief er noch durch das Sprachrohr der Menge in. Schiffsraum zu: „Zeigt euch, als Briten!" Einighaben gesehen, wie er noch im Wasser den Schwimmende' zu helfen suchte. Andererseits sind bei den letzten verzweifelten Anstrengungen, sich zu fetten, grausige Sze' nen von Gewalttätigkeiten vorgelommen und es mußte von den Revolvern Gebrauch gemacht werden. Die Widersprüche in den verschiedenen Darstellung " erklären sich dadurch, daß 5as Schiff sieben Decke halt: und daß man nicht beobachten konnte, was auf dem anberei oor sich ging. Als das Schiff entzweibrach, hob sich da- Deck steil empor und Dutzende von Menschen sprangen in Schrecken ins Wasser. Als die ' Neigung stärker würbe, verloren Hunderte den Halt, glitten 'ins Wasser und ct* i tranken. Sie suchten schwimmend^ F öße und Schis s rüu' mer zu erreichen. Der amerikanische Oberst G r a c D b ; rickstet, wie er mit einer Menge mtbercr stundenlang QLI! einem Floß war Sie standen Rücken g g n Rücken, ängf'' lich bemüht, das Gleichgewicht zu» bewahren, und wagtet 1 nicht einmal, sich umruiehen, weil^ jede Bewegung j bringen konnte. Nach einigen Berichten fanden noch K-* Unanzk-lannlliten eindringlich zu «arn-n^ Gr toilbert . »on^^re^n 20Jf. Wie weit wir mit der Sanierung bisher getaugt nrovinzialau'stellung Für die Provinzialaus ellung 1912 mirö wie diese Sanierung bedroht werde, wenn man nicht an ^rläung Butzbach vorgemerkt: sie soll im September oder Oktober dem Grundsatz: „Keine Ausgabe ohne -L«fungv allen un- ^ttfinden. Es wurde beschlossen, nach Pjmglten eine Lander leugbaren Schwierigkeiten zum Trotz auch ;etzt unbedingt Versammlung in Bad-Nauheim abzuhalten. Neu ausgenommen kestbalte wurde der Verein Lollar unb ein Einzelmitglied. - e|It) ‘ ___________ ____ ui___ ♦♦ Ter Kreisrinderzuchtverein Gießen für Vogels- Bccr und Flotte. berget Vieh hält morgen nachmittag 3V- Uhr im Reftaurant Ecke f (rbd seine diesjährige Hauptversammlung ab. Ein neuer Kürassier-Panzer 1 n tnV ** Jubiläumsfeier. Ter Jtchaber der Firma reich. Tas französische Kriegsministerium b^chloß bie nUt (^igarTenfTitcnfabrif), Herr H. Nagel, hatt< Einführung eines neuen Panzers für bie Kurafs.ere. Er Samstag das gesamte Perional der Fabrik nach dem ist nicht aus Metall und mch . glanzend und micgt nur bc^ Faufmännisck)cn Vereins-auses eingelaoen, uu. halb so viel wie der jetzige. Entsprechend der -yußi(äum von sechs Mitarbeitern in einfacher, aber kraft der modernen Geschofse soll er nur gegen Hi.bwa.fsen Veise zu begehen. Es sind in dem Betriebe und Revolverschüsse schützen. | tatin- 40 Satire P.nl. Reuschling, 35 Fahre Phil —---=----------77 7^ . “ ~ "■ Leib, 30 Jahre Just. Bennerund Aug. R i n n, 25 Jahre Aur 5ta$t Uno taiio. Werkmeister Plstl. Kimmel und Prokurist Jak. Rau Gik 22. April 1«12. ^^rr Nagel beglückwünschte die Jubitare, dankte ihnen für ♦♦ Die „Bereinigung zur ErhaltungDeut-^^ langjährige treue Arbeit und gab dem Wunsche Aus scher Burgen" wird ihre diesjährige Burgenfahrt nach druck, daß ihnen auch weiterhin ungestörte Gesundheit be dem Rhein- und dem Lahntal richten, nachdem am Rieben sein möchte und sie noch recht lange dem Gell Juni auf der „Marks bürg" die Hauptversammlung fräste ihre Kräfte widmen könnten. Er ließ dann durch Itattgefunben. Ein Sonderzug wirb die Teilnehmer von junge Arbeiterinnen jedem der Jubilare ein schönes, £rt zu Ort führen. In einer in 14 Tagen stattfinden- wertvolles Geschenk überreichen. Hieran schloß sich em ben Sitzung in Bad Ems soll das Programm im einzelnen gemeinschaftliches Abendessen, woraus bei gemeinsamen &: beraten werden. Es hat sich inzwischen ein Festausschuß sängen und Vorträgen ernsten und heiteren Inhalts die gebildet, dem migehören: der Fürst zu Solms-Braunfels, Festteilnehmer noch einige Stunden in fröhlichster Stirn» Regierungspräsident Dr. von Meister, Präsident der E.sen- mung zusammenblieben. bahndirektion Frankfurt a. M., Reuleaut, Generalleutnant •• £ie höhere B ü raersckule m ® r ün be rg. z. D. v. Kettler-Wiesbaden, die Oberbürgermeister Orth- ^urcl) Entschließung des ReichsamiS des Innern vom mann-Coblenz, Mecum-Gießen, Troje-MarburA, der I 1912 ist die höhere Bürgerschule zu Grünberg als Rektor der Universität Marburg, Professor >tr. I nitlitärbcrecbtiqt im Sinne des § 90, 2 c der Wehrordnuna -""'-NN' -»Orten und i>--- nut üfictnnrlenbet Geltung Mu. Professor Luthmer^Frankfurt a M. u[ro n die aalburg.besMgck hieraus >um Ttt , ismndigem Ausenlhal zurück. "$**ä . »*■;’S fn, G. m. b. V- DUU arbeiten wurden ■* eben i't >er Tilsit. - ub°r dm MA- !leI £ SBifiag«11 ,E" ? mirb ®‘i,w " :eb«W‘Ä^ HS- SDK Die d er u. ifb ßrbre, «ul LS . 'ildste ^Ärunterl^ ?,S&Ä ! sind btt usig .?Ä«r' KM >ie' glite8le und enbl.^ öberfl ; ;#**■ Mltb den, n.. ÜHUh"”»- Wen Stens “' , t" die tbnu"9 fteljt? l:' SS«; KM i ti" K7L • =b.$Ä' .^.i^dte der all. I ifiMbe am Dege - I u GMein ' ' werden ledks 3ah | tauI* und Klaut- ! « gen Ant ist es süc > elber beMlt werden t? irfen. 1 “* Milien. vnl. Die hiesig, K 'ch'enenen ^ohregben* iahres 24 Häuser c . 1 von 173 0(10 Mk. f. rbeiterllonbe angehörig Häuser beRnben sichen hat die Gemeinde i rgidiaft übernommen, ■ 'statt in Tormslabt du noch über 30 gut b- mnq an Mitglicber ; chtet smb. Sie üeri’ d 13 000 M. über ? n Jahresberichte roeir: j Bedeutung der ►Sesb heim. Dies zu föibc! iene die Unterstützuna « U. Der ordentliche Prosm Böhmer ist als 91c: i§ ProsessorS D. Miel orden. pril. beute nadu geg, r Irraße 26 der 43 Jan a5 Leben zu nehm es.Äckenmesier und ta de Pulsadern und di.' Seine Frau, die tur$ btr l[utc schwimmend uw >em Auskommen Mrr der rau Smiths Gatte ist um* arvin, welche auf der Hoch- Letzte Nachrichten. Gertrude Baume'ster-Felsegg f. schaufpielers Baumei st er, gastiert hat, ist heute morgen einer Gallenstein operatwn nrirb am Mittwoch in Mainz 1/26 Uhr an den Fobyen gestorben. Ihre Lerche eingeäschert. 1442 lotr, 7o5 Urber ebnbe. Neuyork, 20. Llpril. Die White^Star-Linie gibt die Zahl Umgefommenen auf 1442 an, die der Geretteten auf 705. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetterausstchten in Hessen ffir DienStag, den 23. April 1912: Heiter, trocken, warm; Gewitterneigung. vüchertisch. — „Dresden und die Sächsische Schweiz mll dem angrenzenden Böhmischen Mittelgebirge, 26. Auflage mit 8 Karten und 4 Grundrissen. Griebens Reiseführer, Band 4. Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W. 36. Das Buch ist in allen Teilen bis auf die Gegenwart ergänzt und berichtigt und enthält die lohnendsten Partien, die genußreichsten Tal- und Höhenwanderungen des Elbtales und der Sächsisch-Böhmischen Schweiz, sowie ein vorzügliches und reichhaltiges Kartenmaterial. Dammbrud) und Wirbelsturm. Neuriork, 20. April. Wie aus Iacks 0 n am Mississippi gemeldet wird, sind bet Beulah infolge eines Damm- brucheS z weihundert Menschen im Misisiippi ertrunken. Neuyork, 21. April. In der Stadt Hennessi (Oklahoma wurden durch einen Wirbel sturm 60 Häuser zerstört. Zwei Frauen wurden gelötet. In Perry wurden ent Mann getötet und etwa 20 Menschen verwundet. 25 Gebäude sind beschädigt. Auch noch andere Städte im Staate Oklahoma haben schwer gelitten. Telegraphischen 'Meldungen zufolge wurden im Staate Colorado zahlreiche Menschen durch den Sturm getötet. Kleine Tageschronil. In dem Prozeß gegen den Drogisten Scharmann lvegen der Vergiftungen durch Methylalkohol hat am Samstag die Presse die Berichterstattung eingestellt, lieber den Verlauf dieser Sitzung werden wir morgen berichten, um uns dann auf die Wiedergabe des Urteils zu beschränken. Die Berliner Fischerinnung feierte gestern ihr 275-jähriges Jubiläum. Zu der Generalversammlung des S chwäbi schen Schillervereins stiftete der König dem Schillermufcum ein Jugendbildnis Schillers, das Eigenartigste, das die Schwester Schillers, Christophinc Reinwald, von ihrem Bruder gemacht hat. Tas deutsche Segelschiff „Elsabe" ist in der Elbmündung von einem bisher unbekannten Tampfer in den Grund gebohrt worden. Tie Mannschaft wurde vom vierten Feuev, schiff gerettet. Butt, dem Adjutanten des Präsidenten Zaft, auf der Kommando-- drucke gesehen. Washington, 19. April. Im Senat griff Mr. Ravner in- einer heftigen Rede Mr. Druce Jsnan an. Er sagte, es solle gegen.' die Beamten der White Star-Lmie ftrafrcdulid) vorgegangen werden, weil die „Titanic" nicht genügend mit Rettungsbooten vev» sehen war. Uhuai 11* und alle, die einmal die mildkonservierende IfailMeriUlIl SÜitfuns der Myrrholinseise kennen gelernt haben u. wollen keine andere Zoilettefeife mehr benutzen. Sie ist für die empfindlichste Haut ein Talisman. b“/, Pforzheim, 22. April. In dem benachbarten Dorfe Eufingen brannten heute nacht mitten im Dorf bei der Kirche 5 Wohnhäuser und 4 Scheuern nieder. Der Schaden beträgt 60—70 000 Mk.: a ch t Familien sind obdachlos. Es liegt zn>eif> l os Brandstiftung vor; zwei Verdächtige wurden verhaftet. :/: Köln, 22. April (Priv.-Tel.) Die „Kirchliche, Korrespondenz" veröffentlicht einen Bries des Kaplans' Schoopen an einen Pater der weißen Väter, aus dem hervorgeht, daß zu Ende des Jahres 1910 die konservative. Fraktion dem Zentrum mitgeteilt habe, seine Hy per katholische Haltung müsse aufhören oder die konservative Fraktion könne mit Rücksicht auf das protestantische Empfinden nicht mehr mit dem Zentrum Zusammengehen. AuS diesem Vorgang erkläre sich die schwächliche Haltung des Zentrums in kirchlichen Fragen. Die tendenziöse Färbung dieser Nachricht ist offenkundig. Schoopen will damit der Roerenschen Richtung beispringen, wird aber wohl in der „Köln. Volksztg." mit seiner „Enthüllung", die denn doch nicht recht glaubhaft erscheint, dementiert werden. Darmstadt, 22. April. Die Frau des hof- die in Gießen mehrfach letzt verzweifelte Kämpfe sta t. Einige sollen indenBoo - ten erschossen und andere crs chlagen worden s.in, als sie Boote zu erklettern versuchten. Tas Verhör b r Belatznnq. Neuyork, 20. April. Vor dem Senatskomitee zur Untersuchung des Unterganges der „Titanic" wurde der zweite Offizier, L'igh holder, vernommen, der erLärte: als das erste Boot herab» gelassen wurde, habe sich das Teck 70 Fuß über dem Dastcp- spfegel b-funben. Als aber daö letzte Boot ins Wafser ging, habe das Teck nur wenige Fuß über das Wasser heroorgeragt. Ter Tanwfer sei in rafdxmt Sinken gewesen. Er hielt die Mitteilungen durchaus aufrecht, die Boote seien gut besetzt gewesen, stets hätten die Frauen den Vortritt gehabt. Mit Bezug darauf, daß so viele von der Mannschaft gerettet seien, erklärte er, daß von sechs aus dem Wasser aufgegriffenen Personen immer fünf Heizer ober Stewards gewesen seien Nachdem die „Titanic" gesunken sei, seien einige Rettungsboote -u- rfidgcfnbrcn, um noch Schisst,rüchge xu bergen. An Bord der „Titanic" kam es zu keiner Panik, nicht einmal zu Klagen unter den Zurückbleibenden. Tas Senatskomitee beschloß, Ismat) nicht nach England zu entlassen, obwohl er unverzüglich bortbin -urückzukehren wünscht. Ebenso sollen zwölf' Mann brr Besatzung unb vier der geretteten Offiziere ber „Titanic" zurückbehüten werden. Neuyork, 19. April. Ter Steuermannsmaat Moodv. ber Sonntag narbt die Bedienung des Ruders l)atte, erklärte, die Verwaltung habe vorgescknieben, daß größtmöglichste Schnelligkeit entwickelt werden müsse. Das Schift hatte an dem Tage 665 Meilen gemacht und fuhr 21 Knoten, als sich die Kollision ereignete. Frau Lucien Smith, eine Tochter des Senators Hughes von SBcftoirginien, erklärte dem Korrespondenten ber Frif. Zig., Ismay habe Sonntag abend ein Bankett gegeben, das noch anbauerte, als bie Katastrophe emtrat. Der Kapitän war fignal sofort nordwärts gesteuert, traf 10 Uhr 50 Min. an Unfallstelle ein. Die „Titanic" war hundertvierzig Merlen entfernt. Traf an der Unfallstelle die Dampfer „Birma", „Vtr- ginian" und „Carpathia". gez. Hattorf." London, 21. April. Der Dampfer „Virgin, a n ,st in Liverpool angekommen. Der Kapitän berichtete, er sei am Morgen des 15. April kurz nach 5.45 Uhr, wahrend er der „Titanic" zu Hilfe eilte, mit der „California" ber „er ran r furt" und der „E altie" in Verbindung gewesen, die alle zur „Titanic" fuhren Um 6.10 Uhr habe die „California" telegraphiert, daß die „Carpathia" Passagiere auf den Rettungsbooten an Bord nehme. Um 10 Uhr habe die „Carpathia' gemeldet „kehret um, es ist alles in Ordnung". Hieraus gebt hervor, daß die „Frankfurt" sich durch das sonderbare Verleiten ber „Carpathia" nicht hat abhalten lassen, der „Titanic" zu Hilfe zu eilen. 1 ie Panik m Zw schendrck. Der Korrespondent der Frist. Ztg. l>atte eine Unterredung mit den Zwischendeckern, aus ber hervorgeht, baß eine schlimme Panik herrschte unb daß Manner sich rücksichtslos in die Boote drängten: sie konnten nur durch Dffijiere, die ihre Revolver zogen, veranlaßt werden, Frauen die Plätze einzuräumen. Allerdings scheint man viel später an die Rettung ber Zwifck)endecker gedacht zu haben, als an die ber Kajütenpassagiere, benn es waren schon ein halbes Dutzend Boote von den oberen Decks ins Wasser gelassen und im Zwiscktcndcck noch mcläs geschehen. Als die letzten Boote vorn Schiff abstießen, standen Hunderte von Männern, Frauen und Kindern lammernb, fluchend, weinend unb betend am Geländer der unteren Decks: nur wenige waren mit einem Rettungsgürtel versehen, anscheinend, weil nicht genug vorhanden waren. es war unmöglich, sie aufzunehmen. Aus dem Verhör ist noch besonders hervorzuheben, daß der Telegraphenbeamte Philipps, als bie „Frankfurt" anfragte, was geschehen sei, den Telegraphenbeamten der „Frankfurt" mit der Bemerkung, er sei ein Narr, aufforberte, i hn nicht z u unterbrechen, trotzdem er ans der Stärke der Signale entnehmen konnte, daß die „Frankfurt" näher war als die „Carpathia". Neuyork, 22. April. Thomas McCornick, ein junger Irländer, sagte aus, er sei, als die „Titanic" sank, ins Meer gesprungen. Als er schwimmend ein Rettungsboot erreichte, habe ihm die Besatzung zu rü ck g e st o ß e n, ebenso sei es ihm bei einem zweiten Rettungsboot ergangen, bis ihn endlich zwei irisch Mädchen an Bord nahmen. Feuer im Schiff. Neuyork, 21. April. Zahlreiche Passagiere der „Titanic", darunter Frau Astor, wurden zu den Verhandlungen des Komitees nach Washington vorgeladen. Mitglieder der Mannschaft erklärten, daß in den Kohl en räumen der „Titanic" Feuer wütete. Bis zum Sonntag waren die Kohlen entfernt. Als nach dem Zusammenstoß Wasser und Eisstucke in die Kohlenräume eindrangen, gaben bie Schottenwände nach, da das G e- g e ng ewicht der Kohlen fehlte. Die Maschinisten blieben an den Schiffspumpen und ertranken, die Heizer sprangen ins Meer. Unmittelbar nach dem Untergang stießen bie Ruder ihres Floßes fortwähre,rd an Leichen mit Rettungsgürteln. Das Verhalten der .Franlfurt". Bremen, 22. April. Wie Boesmanns Telegraphenbureau Meldet, ist ihm von der Direktion des Norddeutschen Lloyd folgen de- Mitteilung zugegangen: Der zweite Marccomtelegraplfist des Dampfers „Titanic", Bride, hat in feiner Aussage den Dampfer „Franlfurt" des Norddeutschen Lloyd beschuldigt, auf das an ihn geridrtctc drahtlose Hilfegesuch ber „Titanic" nicht reagiert zu haben. Auf diese uns allerdings von vornherein völlig haltlos ersck»einende Beschuldigung haben wir uns veranlaßt gesehen, uns sofort auf drahtlosem Wege mit ber „Frankfurt" in Verbindung iu setzen. Von deren Kapitän ist uns soeben nachfolgendes brahV loses Telegramm zugegangen: „Dampfer „Frankfurt" auf Hilfe- dabei. Frau Smith, welche neun Monate verheiratet war, wurde mit vielen Frauen unb einem betrunkenen Matrosen in ein Boot gedrängt. Die Frauen ruderten. Fr gekommen, ebenso der von Frau D. M zeitsreise war. Dieser legte jemand, als sie schon im Boot war, ein lfübsches, fünfjähriges französisches Mädchen in die Arme, das sie auf die „Carpathia" brachte. Neuyork, 20. April. Vor dem Senatskomitee sagte der Dilfsfunkenlegraphist ber „Titanic" Bride aus, daß 20 Minuten nach Aussendung des Hiljeruses der Telegraphist des Lloyd- dampsers „Frankfur t", angeblich des nächsten Dampfers, an- fragte, was los sei. Senator William Smith fragte, warum der „Frankfurt" die Sachlage nicht erklärt worden fei. Bride erroiberte, jeber Telegraphist, benachrichtige, sobald er einen Hilferuf erhalte, sofort den Kapitän. Ter „Frankfurt" sei keine Auskunft gegeben worden, weil die „Carpathia" bereits unterwegs gewesen sei. Ter Telegraphist der „Carpathia" erklärte, daß er von der „Frankfurt" nichts gehört habe. Marconi meinte, daß der Empfang der Notsignals r. p. d. genügen müsse, die „Frankfurt" zur Hilfeleistung zu bewegen. Senator Smith erklärte, es wäre das einfachste gewesen, der „Franksurt" Auskunft zu geben. Bride erklärte weiter, 10 Minuten vor Untergang des Schiffes schickte Philipps den letzten Hilferuf, der unbeantwortet geblieben ist. Als sie bann das Deck betraten, liefen die Passagiere in größter Verwirrung umher unb suchten Rettungsgürtel. Ein letztes Floß war noch an Borb. Er sei weggeschwemmt worden und hätte später das «loß erklommen, auf dem sich 40 Männer befanden. Tutzende wollten es noch besteigen, aber tth'rbfitemah egeln. Washington, 20. April. Der Senat nahm eine Ent- schließu ng an zugunsten von Verträgen mit den großen Seemächten über bie Bestimmungen der Kurse der Ozeandampfer, ihre Schnelligkeit, ihre Mittel zur Lebensrettung, ihre Apparate für drahtlose Telegraphie und über ihre sonstigen Ausrüstungen, um eine Katastrophe jvie die der „Titanic" zu verhindern. Hamburg, 20. April. Obwohl die deutschen gesetzlichen Vorschriften über die Ausrüstung der Schiffe mit Rettungsbooten über die entsprechenden engliscktz'n erheblich hinausgehen, damit nach dem Urteil der Behörden und Sachverständigen die erforderliche Sicherheit gewährleistet war, beschloß die Hamburg- Amerika-Lime über die gesetzlichen Vorschriften hinaus ihre Tampfer mit einem Bootsraum zu versehen und die Nettungs- mittel so auszugeftalten, bah unter allen Umständen für alle Personen an Bord vorgesorgt ist. , Neuyork, 20. April. Alle Simen der Internationalen Vereinigung der Handelsmarine werden nach Mitteilung des Präsidenten Ismay in Zukunft alle Tampfer mit genügend vielen Rettungsbooten und Flößen ausrüsten, um alle an Bord befiildlichen Personen aufnehmen zu können. Neuyork, 20. April. Tas Hydrographische Amt der Vereinigten Staaten hat die Sclnffsgesellschaften angewiesen, den Seeweg der transatlantischen Tampfer 180 Seemeilen südlicher, als den der „Titanic" zu legen. Ein Gespräch mit Oapitan Smith. Der, Londoner Zahnarzt Dr. Leon Williams war mit Kapitän Smith, dem Führer der unalücklichen „Titanic" eng befreundet und erzählt jetzt von einem Gespräch, das er mit dem Kapitän auf dem Tampfer „Adriatic" führte, als Smith noch dieses Schiff leitete. Ter Kapitän sagte damals zu feinem Freunde, als die Rede auf bie Sicherheit der modernen Ozeanriesen kam: „Mit diesen großen Schissen bereiten uns selbst die schwersten Stürme keine Sorgen. Ter Nebel und das Eis sind es, die wir fürchten. Wenn große Eisberge in ivärmeres Wasser hineintreiben, tauen sie unter dem Wasser viel rascher als auf der Oberfläche, und oft bilden sich niedere, scharfe Eisklippen, die 300 oder 400 Fuß breit unter der Meeresoberfläche sich hinziehen. Wenn ein Schiff auf eines dieser Eisriffe gerät, kann es ihm geschehen, daß die Hälfte seines Bodens fortgerissen wird." Darauf bs- merftc Dr. Williams, daß man in solchen Fällen natürlich allein auf die Rettungsboote rechnen könnte; man brauche sich jedoch nur die Fassungskraft dieser Boote auszurechnen und mit der Anzahl der Passagiere und der Besatzung zu vergleichen, um sich darüber klar Zu werden, daß die Boote nicht ausreichen. „Ja", entgegnete Kapitän Smith, mit einer Miene, die Bedauern verriet, „das ist vollkommen richtig. Wir sollten eigentlich stets genügend Boote an Bord haben, um selbst bei einem vollbesetzten Schiffe alle Menschen unterbringen zu können." Dr. Williams fragte Smith nun, was geschehen würde, wenn die „Adriatic" jetzt auf eine solche Eisbank geriete und sclyver beschädigt würde. „Tann würde wohl mancher von uns mit dem Schiff hinab in die Tiefe müssen. . L hte Nachrichten. London, 20. April. Die Admiralität ordnete für die „Titanic" Gedächtnisgottesdienste an. Alle Kriegsschiffe setzen morgen die Flaggen auf Halbmast. Neuyork, 20. April. Verschiedene Dampfer melden, daß sie an der Unglücksstelle der „Titanic" Trümmer und zahlreiche Leichen gesehen haben. Der Kabeldampfer „McKny Bennett" begab sich zur Unglücksstelle, um heute mit der Bergung der Leichen beginnen zu können. Neuyork, 19. April. Einige Ueberlebende ber „Titanic" glauben William Stead und Oberst Astor nach dem Untergang der „Titanic" zusammen auf einem Floß gesehen zu haben. Andere sagen, sie hätten den Oberst Astor zusammen mit Major Pelzwaren • und Winter-Stoffe werden zur Ausbewahruna während des Sommers unter Garantie gegen Motten und Feuerschaden angenommen. 3017 G.$chu1thci$ Kürschner, Marktstraße 3. la. Apfelwein garant. naturrein, ioro. vorz. Cveierling empfiehlt in Flaschen 2551 H. Trechsler Steiuttraße 48 Tel. 581 Jedes Quantum frei Haus. Wiederverkäufer Rabatt. Baumsägen, Hßcken-u.Rosßnscheren sowie sämtliche u" Gartengeräte empfiehlt zu billigsten Preise». Edgar Borrmann, Giessen! Eikenbanblung,Haus- unb Küchengeräte Televb. 165 Neustadt 11. Prima Bettkattune Satin Augusta sowie einen Posten [3008 Handtuchstoffe verk. außergewöhnlich billig. Ww.LkulingW-jx ♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Statt Panama : Lväbue unb Gallseife verwenden kluge Hausfrauen schon jahrelang 1091 Panama-Seile Aum waschen von bunten und weißen Stoffen. Nur Emil Karn, Schuietr» Prima gcmsih. Nußkohlen Johann Glitsch, Schuhmachermcistcr. 03471] „ Anthrojitkohl ßiformbrifcttä Union-Briketts Koks und Brennholz empfiehlt (229 Je Happel^ Holzhandlurrg. S“SS 12 Nen eröffnet! 12 Ailh-BesM- und ReMaturMiMt Nur streng solide Handarbeit und la. Hernieder Herrensohlen n. Fleck 2.80. Damensohlen u. Fleck 2.20. Kindersohlen je nach Grösse Saubere, schnelle Arbeit und kulante Bedienung. In keinem Haushalt fehle NoMndrot lSveffalit.) vonNinzenbacher 'Mühle. Televbon 770. Lieferung:Dienst.,Donnerst. und Samstag. |18e Wiederverläujer gesucht. Junge Mädchen und Frauen, die infolge ungenügender Er- näbrung. mangelhafter Blut- u. Säüezirkulation, Bleichsucht u. Blutarmut wenig leistungsfähig, leicht reizbar, schwach und hinfällig unb, muffen Alibuchhorster Harksprudel Starkquelle trinken. Eine Kur von einigen Wochen genügt Auniciit, um die Wangen zu röten, Kraft u. Wohlbehagen, Frohsinn u. Lebensmut wieder einkehren zu lassen. Bon zahlr. Proiefforen u. Aerzren glänzend begutachtet.Fl.95Pf. in d. Univcrntäts-Avotbeke zum gold. Engel u. in den Drogerien C. Seibel, W. Kilbinger, Ang. Roll, Otto Schaaf u. Ernst Noll. [slu/i Bekanntmachung. Die diesjährige Vobernte der Gemeinden Griedelbach 60. Kröffelbach 55. Lauidors 330, Nauborn 150, Nieder- quembad) 130-140, Niederwctz 200, OberauembachM, Cberroeß 120 unb Schmalbach 80 Ztr. ioU un ^ub= misiionswege verkauft werden. Die An teboie bitte ich verschlossen und mit entsprechender Antichrist verleben mir bis zum Dienstag, den 30. dö. MtS., vormittags 11 Uhr, einzureichen. D21/« Die Verkaufsbedingungen können bei mir etngeiehen werden. Schmalbach (Kreis Wetzlari, den 19. April 1912. Der Bürgermeister. Kopfschmerz Schlaflosigkeit, Aufregung 1 Versuch. Sie Dr. Bergmanns Baldrian - Nerventrovien „tBonar ä $«. L-. Adler- Drogerie, Settersweg 39, Otto Schaaf. 1850 hat es bequemer als sein Urahn; in fünf Minuten ist sein Bad bereitet mit Vaillant's Gas - Badeofen. Bßdericli-VerlilQUDij mit 15 proz. Eisenvitriollösung. Kostenpunkt pro Morgen M. 2. Erfolg garantiert durch die selbsttätige kÜESM.WM' Anleitung u. Belehrung auf Wunsch gratis. Ph. Mayfarth & Co. Praikhn i. Ü-. Hanaoerlandslr.S 2986 ’SRitrtflTfilorf nL xtPci für Damen noutertton außer dem Hame. Alicestraße 1 1 vom 1. Juli Modewarenhaus Carl Nowack. ob au vermieten. 'Jia beree---—--------------------------—----—— 77 Vnrean Horst, Riegelpfad. TAnhmaifutr-fibhifh» Furjung-Mann,sobnarht- ^elevhon 2t!. 25. ,0 i3 barer Eltern, wirb Lehr- Wärter [ 5 Zimmer"“1 I \| Frau B. Gebhardt Herren um 9 Uhr. Damen um 8 Uhr Von der Reise zurück t Mädchen gesucht Wvstigc 8eleze»heit tfä (2987 Suche 2 biö 3 3001 kochen kann. Vermietungen Vbrkäufe Empfehlungen Mietgesuche Kaufgesuche Verschiedenes Stellenangebote Stellengesuche Licbigstr. 63. (fleftr. Betr. liefert Rasiwafchc, Roll- wüsche,sow. feine Ltärte- wäschc in solider AuS- fuhrung. Nach auswärts prompten Versand. 0M” einnnden zu wollen. D«/4______________ liiditiflcö Jicnftmäbificn gesucht 'Wilbelmstr.il. ““ai ! Ziehung 15. Mai 1912 Darmstädter i Schlossfi eiheit- ■ ßeld; Lotterie Gut bürgerl. Wiltag«- tlNch wird empfohlen 2427) Seltcrswcg 59. SimuitM Mt« ÄfeB«. 18 Monate alt Prachtexem- norm. 10 Uhr, kommen in dem plar, hat zu verkaufen !2909 Hofe des Herrn Ed. Haber Gattw. testier im „Löwen", körn zu Windhausen Schiedsgerichtesistdergrone, ~ - ■ - 'm. zwei Etn sür Damen Koutektton außer dem Haute. Bockzungenweichcn, Kipp Wagen, Brems Wagen, 600 mm 2pur, in allerbestem Zustande, direkt vom Unter nebmer billig zu verkaufen oder au verpachten. Schriftl. Angebote unter 2481 an den Gießener Anzeiger erbeten. 03473] Saubere Lauffrau für norm. 1 St., Samstags 2 bis 3 Std. gef. Sonncnttr. 31 1 Ludn is LazaruH 3011 Asterweg 53. Fcrnipr.505. zu „Paradies und Peri“ Montag, den 22. April Sch. möbl. Zimmer z. oerm. Schulttr. 11 Ul. 163422 Akademischer Gesangverein Probe Allseitiger, pünktlicher Besuch dringend erforderlich. Neuanmeldungen beim Dirigenten Prof. Trautmann, Moltkestrasse 6, oder im üebungslokale.|v”7/ VeÄreyöffe Einspänn.Federwagen und leichtes Pferd zu kaufen gesucht. 03479 Plockstraste 2 Hl. 3 bis 1 rtuhrnicrfc X*. «ms»' (öcbriibcr Lannspach, Steinbruchbeüper, Annerod. ^ol°T*®/iDC MiBslaMwao ®elci|c 8risWclkcni>e Zicgeß zu verk. Krofdorf. Str. 5.^° Klavier- Stimmen Reparieren Polieren 0»/, in tadellos. Ausführung. Wilb. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Piano-Handlung und Reparaturwerkstätte. Seltersw.9L Fernspr.389 Berb. solider Alanu mit Vancrfenntn. sucht p. fof. Stellung als -PUUll. SduiftL Angebote unt. 03299 an den Gien. Anzeiger erbet. Dobermann Hündin, zirka 45 cm hoch, zwischen Beuern und BerSrod. Bor Ankam wird gewarnt. l-SR» ftnildfill Handelsschule (yiUUinil abfolu.. Stenographie, Match.'Lchr., sucht Stellung auf Bureau. 03481 9iäU. Steinstr. 33 I. IÖ3392] Tvrbl. m»W. 3immcr Z«m 1. Juli oder früher zu vermieten Eichwcg 7 UI. braves, williges' Mil. Fräulein aus guter Familie für diesiges besseres Ladengeschäft für jetzt oder später gejuckt. Lchr. Lng.u.2838 au den Giesteuer Auz. erb. zum 1. Mai gesucht. , B,o/< Univ. Augenklinik. Zur momentanen Bedarfszeit empfehle in garantiert forteneebter und zuverlässiger Saat: Blumen- u. Gcmüfefamen, Grasfamen für Zierrafen u. Wiefenanlagen, Elite- Runkelrüben, Hlecsamen, garantiert fcibcfret, als: Rotklee, «eitzklee, «clbklee, Lchwedcnklce und Luzerne. Naumanns Dünger Heinr. Hahn Samenhandlung Kirchntraße 13 128121 Telephon 403 ■I Dir.: Karl Ohm. Tel. 645. Ab Dienstag, den 16. Avril 1912: WMld.-iiWicl- Enscnibltg,¥o6emc' Vollständ. neu für Gießen ßrütlaÄ. Äunilfräjtt Alle 5 Tage 1 neue, stürmische Heiterkeit erzielende Opereltßn-Burleske! Vorher dasgrostartigc BarietO - Programm. Kolossaler Lacherfolg Decoltttomp. Lperetten'Burleske m 1 Akt von M. Knopf. 'Anfang tägl. 8' . Ubr abends. TfloderneKüthen■ Tamituren *«2 Schöne Wobuung, 3 bis I Wucht tüchtiges Mädchen, 4 •J’SJJKJ’ V^niihn das kochen kann ».Erfahrung *y?.H pm ' i i,n Waschen und Plätten hat. Leute, per 1. Juli cv 1. Ium. ^riebrithür. 17 II. Nord oö. Ctmicrtd bcoors.»rtcornvur. (üefl. schriftl. Angebote unter 0346:1 an den Gies;. Linz, erb. Unreiner Teint, Pickel, Mitesser, Blüten verschwinden sehr schnell, wenn man abends den Schaum von Zucker’* Patent-Medizinal-Seife. ä St. 50 Pf. <15°/otg) und 1.50 M. C35 % ig, stärkste ftorm) cintrotfncn lägt. Schaum erst morgens abwaschen u.mitZuckooh- Creme (ä 75 Pf. u. 2 M.f nachstreichen. Grohartige Wirkung, von Taufenden bestätigt. Zu haben in der Uni versitäts-Avotbeke, Hirfch- Avotbekc, bei Aug. 9loU, C. Seibel, W. Kilbinger, C. Schaaf, (5. Karn, Ernst Noll u. W. Schrader, Drog. ■ 3329 Geldgewinne im Betrage v. M. : 45000 ■ ■ 1 Hauptgewinn : 20000 2 2 Hauptgewinn : 5000 3 ä 1000 : 3000 USW. USW. [8Sie/< ■ LoseälMk./^“ 25 Pfg. extra. Z Zu hab.i.alLLOHeverkaufB- ■ stellen oder direkt durch: ■ 0. Petrenz, Darmstadt, ■ A. Dlnkelmann,Worms an den Gies;. Anzeiger erb. Kunstbandiverk. sucht eins, möbliert. Zimmer. Sckiriiil. Angebote mit Preis unt. 03402 an den Gicüener Anzeig, erb. Aclterer Kaufmann sucht zwei gut möbl. Zimmer mit Abendbrot, cd. voll. Pension. Schrutliche Angebote mir mit Preis unter 3008 an den Gienener Anzeiger erbeten. Einige junge Suche einfache rr^Zimmer-1 Mädchen, wobnung, wenn niöal. vart., unter 16 Jahren, für 9hibCKraiitmrt.e>tr.^dnntl. <>irbc;t nefitd)t 13011 Angebote mit Preis imt.03379 ^'Zte Arbeit gdurtit. |.y n an den Gieiu'ner Anzeig, erb. )u|C ^IttUtrCL Gin Student sucht ein CrbcntL MädrbH .»inimer ui guten, Haufe, welches schon gedient bat liii welchem er aufecv bem I un^ f0CfjCn faitn, zum 1. 'Mai mmSito” Ä -°nm- Eine Partie i Naturreine prima graue frilChtsäftCn. Emaille- Marmeladen I Prospekte gratis aeschlvre keformhau; Töpfe, Schüsseln, Kessel,' 5. 2992 Kasserollen, Formen, ilMaiH-fn liir Kratepilcge Zweigverein Giessen. Die Besucherinnen der Vorträge des Herrn Oberarzt Dr. Todl, welche die Slbiidjt haben, sich in E—8-wöcheni- lichen Kurfen zu Helferinnen auszubilden, sind gebeten, sich Samstag, den 27. 'Avril, nachmittags 3 Ubr in der Alice-Schule. Kirchstrahe 20 zu einer Besprechung Palmona muß deshalb als Pflanzen-Butter-Mar- garine bezeichnet werden, weil man sie sonst von Butter nicht unterscheiden könnte. Nehmen Sie die Verpackung weg und Sie haben die feinste Süßrahmbutter! Lassen Sie sich keine Nachahmungen aufdrängen! la. Bruthennen am liebsten WyandotteS. 3can Haber, Gr.-Lindcn. 1 (cidikr Noll- oder Pritschenwagen zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 03472 an den Giestener Anz. erb. Lehrling i mit guter Schulbildung findet gewissenh. Ausbildung in der Ferberschen Univ.-Bachh Inh.C.KocLHofbachhändler 03470, (5in jg. Hausbursche, der auch Radfahren kann, gesucht. Walltorstraste 31. Großhandlung sucht unter günstigen Bedingungen einen Lehrling. Schriftl. Angebote unt. 2991 an den Gießener Anzeig, erb. ÄSä 3unflcr,iauik»flH6burid)t Mürbe und Zubehör v. 1. 'Mai zum Austragen gesucht. 283/ auberiücitia zu vermieten. | Selteröweg 23 (Laden». *26!N,i TcltcrSwcg 21. II sofort gesucht. Hoher Lohn. 7 Zimmer I G.vouEtzncrn.Barmen Ri. , Schwarzbachitrane 178. »kHerTÄnLjy®« I»°ur-d. Min.lw°o^ <134271 Möbl. Zimmer z. ver- | 6U m™»»“ 'U-hIig-s ;<»erni. Seltcrstv. 58 Stb. III WC(Xbn)Clt «3467] Möbl. Zimmer mit Quj 15 Quni gesucht. 2964 separatem Eingang an belf. Nöbereö Scvillerttr. 16 p. Ml Schön möbl. Zimmer! Snotrl. ftinöcrmöödirn zu uerni. Kirchcnvlatz 11 II X1, kleinem Stinb tagsüber 03484] 1 schön möbl. Zimmer gesucht. Schriftl. Angebote -u vertu. Roonstr. 38 p. u. 2957 an d. Gtest. Anz. erb. Tuche sofort AenderungsSchneider Im vord. Restaurant Konzert der Wiener Dameukav, Steiner^ Preise der Piave Loge 2.50M.,Sperrfiv1 50M. I. Plav 1— M., II. Platz 0.60 ®IL Galerie 0 30M. und allem Komfort zu verm. .a. v. Ludwigstr. 40, Rbhs. I. I. , gesucht. I«19 (T.rtst>! Schön möbl. Zimmer ♦vtUUnjCU Edgar Au verm. Riegelvfad 17a p. I Borrmann, Reustadt 11. Jtüchenmöbel a.d. bewährten erstklaes. Wächtersbach er Stein gutfab rik empfiehlt preiswert in grösster, vielseitiger Auswahl .rfusstattungsfiaus »-/. c Vut. 73acfi, giessen , |IU Ein gelb seidener gestrickter postlagernd. Beutel m. blauer Seide aus- ------------—— ... geschlagen, verloren. I”475 Beff.Kinder-Hausmadchen ^läheres Müblstrane 1. welches auch.bei Schularbeit. öcm Wege nach dem SS!« Mittlerin, ^.ettersw. — Plockstr. 11 lZigarrengefch.) »tau «. Will, 2975 Ost Anlage 36 beb. unter Preis abzugeben,i SelepttW Vllbtllirt 2 Stück wasserdichte Wage»' decken m. Oes. aus la. Auto ________Plockstrane. 2803 verdeckstoffresten angefertigt, 034801 »rübfartoffeln verk. oster., Zwischenverkauf vor- (Suler, Hammstraste 5. behalten, 5x3 Mir. zu Mk. ----25.-, 6x3Mir. z.Mk 30.-. 7, I Gesucht für das Kreis 4 Zimmer .1 o.rrt„ft>n(in,ir, Alsfeld zum 4 Zimmerw. m.GaS v. I Mai l- Juli d. Zs. ein . . z.v.Bruchstr.6.Nah.Htb. fjfllKhlirfrfjg (Sörffr) > Meldungen beim Kreisamt antcil u. Bleichpl.^Jnnfltr, iaiibtrcr Surjific d^e'secker Weg^ " J2905 für Botengänge gesucht. Rad- A>ic)can_^.cg ------ inhrpr bCDorumt. Raheres I o m mar I 111 der Geschäftsstelle des l & Zimmer \ (^jCi}encr Anzeigers. (2976 Die icitber ea. 11 Zahre von__ der Familie .MüUc innegc- gr babte 5 Zimmerw., d. Renz. S%.UTSdl“a gem.,p.l.Z'ilianderw.z.verm. - gesucht. 3015 1725, M. Levi, Selteröweg. | Hoslobnkntscher Hubn. Dr. Weyl Sp ezrialarzt für Hals-, N äsen- u. Ohrenkrankheiten 03482, »rdl. möbl. Zimmer Ein solides in verm. Babnbofstr. 60 II. | tüchtiges 03486] Schön möbl. Zimmer ^'0- ddn l Ma; gef. Sil verm. Sonnen>tr. 20. Nah. Bahnhofftr. 50 I. Frcnndl. möhl.Zimmer I Dienstmädchen znverm. Äiord-Anlas:«* 391 ’ , . 7 oqqq licke Marburger Str. 1034W ^j^maEradc io” mil den echten IßRAUNS^ FARBEN für hUusgebraucn — Millionenfach bewihrt. — Q Zu naben in tg Dnjeebiüdloagta E- i i|iL2elei Man achte auf nebenstehend abgebildete Schleiien marke und fordere ausdrücklich: = Brauns'sche Farben. = 8er. Z-ZiuilliermhnW zu verm. Asterweg 16. |0346> \ Verschiedene | Kl.MausardtMoh.L7n ;2898,______Grabenstr. 3. | Möbl. Zimmer] GM möbl.Zimm. i. ruh.Hause z. verm. Lndwigstr.4 II.l°^ Möbl. Zimmer zu verm. 129061 Bahndofstraste 611 S ch. möbl. Z. z. verm. Neuen Baue 221 l la.Stadtth.> EUL, Gas,Bad,Zentralb.,Tcl.°^ PensionBelievue Wetzlarer Weg 15. Modern möbl. Zimmer m.Pens, taiy n.Ausl.(Lleklr.Licht,Bad,Tel. Privatmttt.-u.Abendtifch.^ mit Diplomaten-Schreibtisch 1 11 (Oeiutbt f. sofort cvangel., geprüfter Xeuphilologe. . Anfangsgehalt 1800 Mk. p. a. Beglaubigte Z.euaniSabfchr., LebenSlanf fof. an die Dirck tion der Höb. Privatlcbr- anital Hl a stedeiGr.Oldbg.s. oliv eine etouranc (6rost Handlung wird alsbald nach auswärts ein durchaus tüdr tiger, bilanzsicherer Buchhalter bei gutem Gebalt gesucht. Schriftl. Angebote unter 3006 an den Gießener Anzeig. erb. luditiflc 'i'crfäufcrin aus besserer Familie, sucht, wenn möglich bald, Stellung | Ab^liesern ' Metzgermeister m etn. befteren «etdiaft. 25)11 Decker, Bersrod. (Zlonfitiirwar. Branche be- • ------------- vorzuat.) Gest, üff.u. K. I>- N r. 126 frulba, postlagernd. __Ludwigsvlav 5 I. ßuocrlöüiflfs Hiähditn sofort gefudit. Vermittlung nicht ausgeschlossen. 3002 StciuS Garten. Zunges Piädchen kann die Sdinciorrci Näheres Ltcvbanitr. 18 1. Originalabfüllung her Großhtrzogl. htß. ®tinbünlioinön( 1909 er Bodenheimer Hoch pro Flasche Mk. 2.— 1909er Oppenheimer Steig pro Flasche Mk. 2.10 empfiehlt 2990 A. Austerlitz Alle Magen-und Darmleidende, Zucker- kranke. Blutarme ufro. essen, um zu ge- funben, das 'Jimnnährnt versehenm. echte Mahclcr'vlUlUUSUlUl, Streifband und schwarz weih-roter Schutzmarke. Man mache einen Versuch mit unserer 10-Pt'g -Packung. Stets echt und frifd) zu haben in Giesten bei Georg 'Adami, ( zur Versteigerung: 4 sprungsäh. Simmentaler Bullen, 20 Stück Simmen- __ । taler Zuchtvieh, 3 Zucht- Dogge. fauen, 6—8 Läuferschweine, rt..,v, <-. r <.in , Mpr. ea.20Absatzserkel, Isprung- D^tsch.f. wach;., btll. z.verr. l tnhinrr 'jliirfifiirei' (Vbpr Schriftl. Angebote unt. 29991 «aWnek 2^® an den Gietzener Anzeig. erb. Maschinen, 1 Rübenschnei- Rcbbubnf-Zuchtbahn,2mal l 2 schwere u. 1 leichter präm., sowie 150 qm Draht-1 Oekonomiewagen, mehrere Gitter billig abzugeben. Pstüge, Eggen und sonstige 03464)______Hardthof 18. I landw. Ger., ein Landauer. Mehrere I 2 Kutschgeschirre, 1 Sattel Elektromotoren ÄSffÄ von 1,6 bis 2Jö PS., wenig Heinrich Geist II. [3000 gebraucht, sind abzugeben. Bahnstation: EbringShaufen Zu erfrag, i. d. Geschäfts- «Hesien) und Zell-Romrod, stelle d. Gieh. Anz. 2965 Geb. JnngeN Mädchen I----- wünscht Aufnahme in ebenf. r» « • rfteigfrunfl. und Mithilfe ohne gegenfett. Dienstag, den 23. Avril Vergütung. Emilien Anschl. I , nachmittags 2 Uhr, Bedingung. Schrtstl. Angeb. versteigere ich Dahnhosstr. 57 u. 2985 an den Gtest. Anz. erb. I t>a^ler gegen Barzahlung: Madchon kuckt Stellung als 1.1 Grammophon mit zwölf Schriftl.A^eboteuMer^RM 2. 30?o?beerbäume,^120Wirt-- an den Gies;. Anzeiger erb^ j ?S?&ant Y ÄR mafchtne, 1 Pianino, eine Nähmaschine, 1 Ladeneinrichtung, 1 Automobil, ein __ Büfett, 1 Kredenz, 1 Sofa 2970] fträft. Dovvelponv, mit Umbau, einen Kleider- 5'/;-j., au st. schöne Fig., zugsest schrank, 1 vollst. Bett u. a. S. 11^55 Bdmf;.), zu verk. Wilh. Die Versteigerung zu l.stndet Weber.Möbelhdl.,Wetzlar. bestimmt statt. 1'2984 Mittelschweres Arbcits- Born, Gerichtsvollzieher Vferd zu verkaufen od. gegen ________tn Giehen.________ Laufpferd au vertauschen. 2899]Bahnhotstr. 62. Bäckerei zu Vermieten an lebhafter Strane in T0~ Wetzlar. 9iäheres bei K- Hölderle, Philofophenweg.______ jlitin Lagtthliiis 7°'»°°» überdecktem Hof, massivem Wobnbans, Gefamtgröge 265 qm für 1. Juli zu verk. caentL zu vermieten. Näheres SeltcrSweg 79. Entlausen